Die vorliegende Erfindung betrifft einen Axialflusslüfteraufbau
und insbesondere einen Axialflusslüfteraufbau, der zum Verhindern des Rückflusses
von Luft und der Verschlechterung der Blaswirkung auf Grund des Rückflusses
gestaltet ist.
Im Allgemeinen ist eine Axialflusslüfteranordnung derart angepasst,
dass er durch die Drehkraft eines Antriebsmotors gedreht wird, um zu bewirken, dass
ein Fluid wie Luft axial fließt. Der Axialflusslüfteraufbau umfasst einen
Antriebsmotor zum Erzeugen einer Drehkraft, einen Axialflusslüfter, der eine
Vielzahl von Lüfterflügeln aufweist, die durch die Drehkraft vom Antriebsmotor
gedreht werden, um zu bewirken, dass Fluid wie Luft axial fließt.
Ein typischer Axialflusslüfteraufbau weist auch eine Montageplatte
auf, um den Axialflusslüfter drehbar zu tragen, und umfasst eine Durchgangsöffnung,
um der Luft zu ermöglichen, dort hindurch zu fließen.
Im herkömmlichen Axialflusslüfteraufbau treibt eine durch
den Axialflusslüfter erzeugte Saugkraft einen Luftstrom nicht nur in eine Vorwärtsrichtung,
sondern auch in eine Rückwärtsrichtung des Axialflusslüfters durch
eine zwischen äußeren Enden der Lüfterflügel und der Durchgangsöffnung
definierte Öffnung. Demgemäß besteht ein Problem dahingehend, dass
die Blaswirkung des Axialflusslüfters herabgesetzt ist, da vor dem Axialflusslüfter
lokalisierte Luft durch die zwischen den Lüfterflügeln und der Montageplatte
definierte Öffnung rückwärts fließt.
Da die Menge an Schwingung des Axialflusslüfters je nach Material
oder Größe des Axialflusslüfters variieren kann, werden zudem abnormale
Schwingung und Geräusche erzeugt, wenn der Axialflusslüfter gedreht wird,
während er an einem Antriebsmotor befestigt ist. Dies tritt sogar dann auf,
wenn der Axialflusslüfter in der gleichen Form gemäß einer einzigen
Ausführung hergestellt wird.
EP 0933,534 und Wo 02/38962 offenbaren Axialflusslüfter
mit einem umlaufenden Kragen und Flansch, wobei sich der Flansch in eine Axialrichtung
des Axialflusslüfters erstreckt.
Erfindungsgemäß sind eine Apparatur und ein Verfahren, wie
in den beigefügten Ansprüchen dargelegt, bereitgestellt. Bevorzugte Merkmale
der Erfindung sind aus den abhängigen Ansprüchen und der folgenden Beschreibung
ersichtlich. Demgemäß ist es ein Aspekt der vorliegenden Erfindung, einen
Axialflusslüfteraufbau bereitzustellen, der gestaltet ist, um Rückfluss
von Luft auf Grund des Fließens durch eine zwischen einem Axialflusslüfter
und einer Durchgangsöffnung einer Montageplatte definierten Öffnung zu
reduzieren.
Es ist ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung, einen Axialflusslüfteraufbau
bereitzustellen, der angepasst ist, um Schwingung auf Grund von Drehung eines Axialflusslüfters
leicht zu reduzieren.
Zusätzliche Aspekte und/oder Vorteile der Erfindung sind teilweise
in der folgenden Beschreibung dargelegt und teilweise aus der Beschreibung ersichtlich
oder können durch Ausüben der Erfindung erlernt werden.
Die vorstehenden und/oder andere Aspekte werden durch Bereitstellen
eines Axialflusslüfteraufbaus mit einem Axialflusslüfteraufbau erzielt,
mit:
Einer Montageplatte, die eine Durchgangsöffnung aufweist, um einem Fluid zu
ermöglichen, dort hindurch zu fließen; und
einem Axialflusslüfter mit,
einer Vielzahl von Lüfterflügeln, die rotierbar in der Durchgangsöffnung
der Montageplatte installiert sind, um eine Saugkraft zu erzeugen;
einem Lüfterkragen, der äußere Enden der Vielzahl von Lüfterflügeln
miteinander verbindet, um das durch die Saugkraft fließende Fluid zu führen;
und
einem sich von dem Lüfterkragen nach außen erstreckenden Flansch zum Reduzieren
des Rückflusses des Fluids durch eine Öffnung zwischen dem Lüfterkragen
und der Durchgangsöffnung der Montageplatte, dadurch gekennzeichnet, dass die
Montageplatte einen Plattenkragen aufweist, der sich von einer Position neben dem
Rand der Durchgangsöffnung erstreckt und den äußeren Rand des Flanschs
überdeckt und sich zu einer Position innerhalb des Umfangs des äußeren
Rands des Flanschs erstreckt.
In einem Aspekt der Erfindung weist der Flansch einen Durchmesser
auf, der größer ist als jener der Durchgangsöffnung der Montageplatte,
um die Öffnung zwischen dem Lüfterkragen und der Durchgangsöffnung
der Montageplatte zu blockieren, und ist der Flansch neben einem Rand der Durchgangsöffnung
der Montageplatte positioniert, während er am nächsten zu einem Rand der
Durchgangsöffnung ist, ohne mit dem Rand der Durchgangsöffnung in Eingriff
zu kommen.
In einem Aspekt der Erfindung kann der Flansch des Axialflusslüfters
eine Vielzahl von Ausgleichsvorsprüngen beinhalten, die regelmäßig
ringförmig mit einem bestimmten Intervall dazwischen angeordnet sind, um Schwingungen
des Axialflusslüfters zu reduzieren.
In einem Aspekt der Erfindung kann der Lüfterkragen des Axialflusslüfters
eine Vielzahl an Ausgleichsvorsprüngen beinhalten, die regelmäßig
ringförmig mit einem bestimmten Intervall dazwischen angeordnet sind, um Schwingungen
des Axialflusslüfters zu reduzieren.
Diese und andere Aspekte und Vorteile der Erfindung werden aus der
folgenden Beschreibung der Ausführungsformen klar und leichter verständlich,
wenn sie in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen betrachtet werden, in
welchen:
1 eine Explosionsperspektivansicht eines Axialflusslüfteraufbaus
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
2 eine Querschnittsansicht der in 1
dargestellten Axialflusslüfteranordnung ist;
3 eine Perspektivansicht eines in 1
dargestellten Axialflusslüfters ist; und
4 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines
Kreises IV von 2 ist.
Bezug wird nun detailliert auf die Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung genommen, wobei Beispiele davon in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht
sind, wobei gleiche Bezugsnummern durchwegs gleiche Elemente betreffen.
Die Ausführungsformen sind nachstehend beschrieben, um die vorliegende
Erfindung mit Bezug auf die Figuren zu erklären.
Wie in 1 und 2
dargestellt, umfasst ein Axialflusslüfteraufbau gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung einen Antriebsmotor 30 zum Erzeugen einer Drehkraft,
einen Axialflusslüfter 10, der durch die vom Antriebsmotor
30 erzeugte Drehkraft gedreht wird, um Fluid wie Luft zu zwingen, axial
zu fließen und eine Montageplatte 20, um den daran befestigten Axialflusslüfter
rotierbar zu tragen.
Die Befestigungsplatte 20 umfasst einen Befestigungssitz
22, um es zu ermöglichen, dass der Axialflusslüfter
10 und der Antriebsmotor 30 daran befestigt werden, und eine Vielzahl
von Trägerelementen 23, die an einem Ende davon mit dem Befestigungssitz
22 verbunden sind und an dem anderen Ende mit dem Plattenkörper verbunden
sind, um den Befestigungssitz 22 an einer vorbestimmten Stelle in einer
Durchgangsöffnung 21 oder Luftdurchgang zu positionieren. Demgemäß
sind der Axialflusslüfter 10 und der Antriebsmotor 30 auf
dem Befestigungssitz 22 in einer derartigen weise befestigt, dass der Antriebsmotor
30 an einer Seite des Befestigungssitzes 22 derart installiert
ist, dass eine Drehwelle 31 des Antriebsmotors 30 in den Befestigungssitz
22 eingesetzt ist und der Axialflusslüfter 10 mit der Drehwelle
31 des Antriebsmotors 30 verbunden ist.
Der Axialflusslüfter 10 umfasst eine zylinderförmige
Nabe 11, in die die Drehwelle 31 des Antriebsmotors
30 eingepasst ist, und eine Vielzahl von Lüfterflügeln
12, die mit einer Außenfläche der zylinderförmigen Nabe
11 integral ausgebildet sind, um Luft von der Rückseite der Montageplatte
20 zu saugen und die Luft nach vorne zu blasen.
Der Axialflusslüfter 10 umfasst ferner einen ringförmigen
Lüfterkragen 13, um äußere Enden der Vielzahl von Lüfterflügeln
12 miteinander zu verbinden. Der Lüfterkragen 13 wirkt zum
Beibehalten der Lüfterflügel 12 in ihrer ursprünglichen
Gestalt über eine lange Zeitdauer, sowie zum Führen von durch die Lüfterflügel
12 geblasener Luft.
Des Weiteren umfasst der Lüfterkragen 13 einen sich
radial von einer Außenfläche davon erstreckenden ringförmigen Flansch
14. Der ringförmige Flansch 14 erstreckt sich radial vom
Lüfterkragen, um einen Raum zwischen einer Innenfläche der Durchgangsöffnung
21 und dem Lüfterkragen 13 teilweise zu blockieren, wodurch
der Rückfluss von durch den ringförmigen Raum passierende Luft reduziert
wird.
In dieser Ausführungsform ist der ringförmige Flansch
14 des Lüfterkragens 13 derart gebildet, dass er einen größeren
Durchmesser als derjenige der Durchgangsöffnung 21 aufweist. Demgemäß
ist, wenn der Axialflusslüfter 10 normal am Befestigungssitz
22 befestigt ist, der ringförmige Flansch 14 neben einer
Rückseite der Montageplatte 20 positioniert, während er am nächsten
zu einer Umfangskante der Durchgangsöffnung 21 ist, ohne mit der Montageplatte
20 in Eingriff zu kommen, um den durch die Öffnung zwischen dem ringförmigen
Flansch 14 und der Umfangskante der Durchgangsöffnung 21
passierenden Luftstrom zu minimieren.
Die Befestigungsplatte 20 umfasst des Weiteren einen Plattenkragen
24, um den ringförmigen Flansch 14 zu umgeben. Der Plattenkragen
24 ist von einem Teil neben dem Rand der Durchgangsöffnung
21 radial verlängert, um eine kreisförmige Form aufzuweisen,
die den kreisförmigen Flansch 14 umgibt. Der Plattenkragen
24 ist am nächsten zu dem ringförmigen Flansch 14 positioniert,
ohne den ringförmigen Flansch 14 zu kontaktieren, um den Fluss an
Luft, der durch die Öffnung zwischen dem Plattenkragen 24 und dem
ringförmigen Flansch 14 fließt, zu minimieren, während es
dem Axialflusslüfter 10 ermöglicht wird, frei gedreht zu werden.
Demgemäß wird, obwohl eine an der Rückseite des Axialflusslüfters
10 erzeugte Saugkraft auf die Vorderseite des Axialflusslüfters
10 wirkt, der Fluss an Luft, der in der zwischen dem kreisförmigen
Flansch 14 des Axialflusslüfters 10 und dem Plattenkragen
24 und dem Rand der Durchgangsöffnung 21 definierten Öffnung
passiert, minimiert, da die Öffnung beträchtlich reduziert ist.
Wie in 2 dargestellt, umfasst der Axialflusslüfteraufbau
gemäß einem anderen Aspekt dieser Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung des Weiteren eine Vielzahl von außerhalb des Lüfterkragens
13 vorgesehenen Ausgleichsvorsprüngen 15, um zu ermöglichen,
dass Schwingungen des Axialflusslüfters 10 leicht reduziert werden
können. Die Vielzahl von Ausgleichsvorsprüngen 15 ist durch ein
Verfahren wie Gießen mit dem Axialflusslüfter 10 integral ausgebildet.
Wie in 3 dargestellt, sind die Ausgleichsvorsprünge
15 regelmäßig mit einem bestimmten Intervall positioniert, um
eine ringförmige Gestalt zu bilden, und stellen kleine Gewichte bereit, die
beim Unterstützen des Ausgleichens entfernt werden können.
In dieser Ausführungsform erstreckt sich die Vielzahl von Ausgleichsvorsprüngen
15 axial von einer Rückseite des ringförmigen Flanschs
14 und ein äußerer umlaufender Rand des ringförmigen Flanschs
14 ist nach hinten gebogen und erstreckt sich parallel zum Lüfterkragen
13, um die Ausgleichsvorsprünge 15 zu überdecken. Infolge
des gebogenen Teils des ringförmigen Flanschs 14 ist es möglich,
dass auf Grund der Ausgleichsvorsprünge 15 erzeugte Turbulenzen im
Luftfluss außerhalb des Lüfterkragens 13 reduziert werden.
Demgemäß kann, wenn Schwingungen des Axialflusslüfters
10 über der kritischen Höhe liegen, die Schwingungshöhe
des Axialflusslüfters 10 unter Kontrolle gebracht werden und unter
die kritische Höhe durch Entfernen der Ausgleichsvorsprünge
15 einer nach dem anderen reduziert werden.
In Verbindung damit, wenn Hohlräume einer Gussform zum Herstellen
des Axialflusslüfters 10, die den entfernten Vorsprüngen
15 entsprechen, blockiert sind, ist es möglich, eine große Anzahl
an Axialflusslüftern 10 mit nahezu der gleichen Schwingungshöhe
zu erzeugen.
In dieser Ausführungsform sind, obwohl die Ausgleichsvorsprünge
15 so dargestellt und beschrieben sind, dass sie axial aus dem ringförmigen
Flansch 14 vorstehen, die Ausgleichsvorsprünge 15 nicht auf
dies beschränkt und können sich axial und nach außen vom Lüfterkragen
erstrecken.
Ein Beispielsbetrieb und Funktionen des Axialflusslüfteraufbaus
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden nun
beschrieben.
In einem Zusammenbauvorgang des Axialflusslüfteraufbaus wird
der Axialflusslüfter 10 in die Durchgangsöffnung 21
der Montageplatte 20 durch festes Einpassen der Drehwelle 31 des
Antriebsmotors 30 in die Nabe 11 des Axialflusslüfters
10 installiert. Wird dem Antriebsmotor 30 Elektrizität zugeführt,
dreht sich der Axialflusslüfter 10 und wird folglich Fluid wie Luft
von der Rückseite des Axialflusslüfters 10 zur Vorderseite durch
eine durch den Axialflusslüfter 10 erzeugte Saugkraft gezogen. An
diesem Funkt wirkt ein Teil der an der Rückseite des Axialflusslüfters
10 erzeugten Saugkraft nicht nur auf die Rückseite des Axialflusslüfters
10, sondern auch auf die Vorderseite des Axialflusslüfters
10 durch die Öffnung zwischen dem Axialflusslüfter
10 und der Durchgangsöffnung 21.
Obwohl die Saugkraft auf die Vorderseite des Axialflusslüfters
10 wirkt, ist die Luftmenge, die von der Vorderseite des Axialflusslüfters
10 zur Rückseite des Axialflusslüfters 10 fließt,
erheblich reduziert. Insbesondere ist, da der zwischen dem ringförmigen Flansch
14 und dem Lüfterkragen 13 definierte Weg und der innere
Rand der Durchgangsöffnung 21 und dem Plattenkragen 24 außerordentlich
reduziert ist und, wie in 4 veranschaulicht, in einen
Mittelstrom davon gebogen ist, der Fließwiderstand der durch den Weg passierenden
Luft erhöht, wodurch der Rückfluss der Luft durch den Weg unterdrückt
wird.
In einem Zusammenbauvorgang des Axialflusslüfters 10
wird zuerst die Drehwelle 31 des Antriebsmotors 30 in die Nabe
11 des Axialflusslüfters 10 eingepasst. Die Menge an Schwingungen
des Axialflusslüfters 10 wird überprüft, während sich
der Axialflusslüfter 10 dreht. An diesem Punkt werden, wenn die Schwingungshöhe
über einer optimalen oder gewünschten Höhe liegt, die Ausgleichsvorsprünge
15 einer nach dem anderen beliebig entfernt, während wiederholt die
Menge an Schwingungen überprüft wird, bis die Schwingungshöhe sich
auf die wie in 3 dargestellte optimale Höhe reduziert.
Demgemäß können Schwingungen des Axialflusslüfters
10 durch sequenzielles Entfernen der Ausgleichsvorsprünge
15 einer nach dem anderen leicht reduziert werden.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich, stellt die vorliegende
Erfindung einen Axialflusslüfteraufbau bereit, der einen an einer Außenfläche
eines Lüfterkragens gebildeten ringförmigen Flansch umfasst, um einen
beträchtlichen Teil der Öffnung zwischen dem Lüfterkragen und einer
Durchgangsöffnung einer Montageplatte zu blockieren, wodurch die Menge an Luft,
die rückwärts durch die Öffnung fließt, vermindert wird.
Zudem kann der erfindungsgemäße Axialflusslüfteraufbau
leicht angepasst werden, um Schwingungen durch selektives Entfernen einer Vielzahl
von an dem ringförmigen Flansch gebildeten Ausgleichsvorsprüngen zu reduzieren.