Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine optische Empfängerschaltung,
im Besonderen auf eine optische Empfängerschaltung für CATV-Anwendungen.
Nach dem Stand der Technik sind mehrere Abschwächer zur Dämpfung
eines elektrischen Signals allgemein bekannt.
US 4 262 356 offenbart ein System zur Übertragung
eines optischen Signals, wobei das optische Signal in ein elektrisches Signal umgewandelt
wird, welches von einem Abschwächer, welcher mehrere Dämpfungsschaltkreise
umfassen kann, gedämpft wird. Der Abschwächer wird von einem Schaltkreis
gesteuert, welcher ein Pilotsignal entnimmt, eine Analog-Digital-Umwandlung des
entnommenen Signals vornimmt und das analog-digital-umgewandelte Signal zur Steuerung
des Abschwächers einsetzt. Es sind keine weiteren Einzelheiten des Abschwächers
genannt. US 6 215 584 offenbart ein System
mit einem optischen Abschwächer, welcher verwendet wird, um einen geregelten
Ausgangspegel zu realisieren.
US-A-5 448 207 offenbart eine Dämpfungsschaltung, welche einen
geringen Einfügungsverlust und ebenfalls eine große Toleranz im Hinblick
auf die Fluktuation des Elementparameters aufweist, Eine Dämpfungsstufe mit
dem größten Dämpfungsfaktor unter mehreren Dämpfungsstufen wird
mit einer &Pgr;-Dämpfungsstufe und eine Dämpfungsstufe mit dem kleinsten
Dämpfungsfaktor unter mehreren Dämpfungsstufen mit einer T-Dämpfungsstufe
gebildet. Auf diese Weise wird eine Dämpfungsstufe mit einem großen Dämpfungsfaktor,
dessen Genauigkeit leicht variiert, mit einer &Pgr;-Dämpfungsstufe gebildet,
so dass eine große Genauigkeit vorgesehen wird; des Weiteren wird eine Dämpfungsstufe
mit einem kleinen Dämpfungsfaktor mit einer T-Dämpfungsstufe gebildet,
so dass der Einfügungsverlust verringert werden kann. Dieser Schaltkreis ist
ein so genanntes Kennimpedanznetz. Das heißt, dass die Eingangs- und Ausgangsimpedanz
dieser Dämpfungsschaltung, ungeachtet der Dämpfungseinstellung, konstant
sind und der Quellen- und Lastimpedanz entsprechen, um eine gute Anpassungsfunktion
vorzusehen.
US-A-5 563 557 offenbart eine Dämpfungsvorrichtung mit einem
Einheits-Stufenabschwächer, welcher einen Schalter, einen parallel zu dem Schalter
geschalteten Dämpfungswiderstand sowie zwei Abschlusswiderstände aufweist.
Es sind drei Stromquellen-Schaltkreise vorgesehen, welche drei Transfergates und
drei Stromquellen-FETs aufweisen, um einen Gatestrom des Schalt-FETs zu steuern.
Der Signalübertragungsverlust und die Layoutfläche können minimiert
werden, selbst wenn verschiedene Dämpfungsraten erforderlich sind. Dieser Schaltkreis
ist ebenfalls ein Kennimpedanznetz. Wie oben beschrieben, heißt dieses, dass
die Eingangs- und Ausgangsimpedanz dieser Dämpfungsschaltung konstant sind.
US-A-5 563 557 befasst sich mit der Signalübertragungsquelle, der Frequenzcharakteristik
des Schaltkreises und der Dämpfungsrate des Schaltkreises.
JP-A-10-173464 offenbart einen Stufenabschwächer, welcher darauf
gerichtet ist, eine Phasenverschiebung in einem Durchgangszustand und einem Dämpfungszustand
zu minimieren. Dieser Abschwächer setzt sich aus Widerständen, einem MOSFET
und einem Phasenkompensations-Schaltkreis, welcher Widerstände entsprechend
einem Eingangsanschluss, einem Ausgangsanschluss und Steueranschlüssen umfasst,
zusammen, wobei die Widerstände und der FET einen Schaltkreis zur Einstellung
des Dämpfungsschalters bilden. Der Umfang der Verschiebung zwischen einer durchlaufenden
Phase zu dem Zeitpunkt des Betriebsdurchlaufs und dem Zeitpunkt des Dämpfungsbetriebs
wird über ein Steuersignal, welches dem Steueranschluss des Schaltkreises zur
Einstellung des Dämpfungsschalters und dem Steueranschluss des Phasenkompensations-Schaltkreises
zugeführt wird, minimiert.
JP-A-07-249954 sieht einen Stufenabschwächer vor, welcher in
Bezug auf Einfügungsverlust und Schaltungsgröße reduziert ist und
eine gute Leistung bei IC-Integration aufweist, wobei dieser imstande ist, den Dämpfungsfaktor
schrittweise auf einen gewünschten Wert zu ändern. Es sind mehrere FET-Schalter
zum Durchlassen/Unterbrechen eines Eingangssignals zwischen einem Eingangsanschluss
und einem Ausgangsanschluss geschaltet und Festabschwächer mit optionalen Dämpfungswerten
parallel zu den Schaltern vorgesehen. Solche Schaltkreise sind in Kaskade geschaltet,
wobei jeweilige FET-Schalter selektiv ein- und ausgeschaltet werden, um einen erforderlichen
Dämpfungswert vorzusehen. Da die Gesamtanzahl Schalter und die Anzahl der Schalter
zum Durchlassen eines Signals im Gegensatz zu einem konventionellen Abschwächer
reduziert werden kann, kann dieser Stufenabschwächer auf einer kleineren Chipfläche
realisiert werden und weist einen geringeren Einfügungsverlust auf.
JP-A-07-087024 offenbart einen optischen Empfänger, welcher dazu
dient, den Dynamikbereich des optischen Empfängers zu erweitern, indem die
Verschlechterung in dem optischen Empfänger, wie z.B. Verzerrung am Ausgang
des Empfängers, unterdrückt wird, wenn die empfangene Lichtleistung hoch
ist. Zu einer Vorstufe eines Verstärkers der ersten Stufe wird ein Stufenabschwächer
und zu einer Nachstufe ein einstellbarer Abschwächer hinzugefügt.
Der Eingangspegel des Verstärkers der ersten Stufe wird gedämpft, indem
die Dämpfung des Stufenabschwächers verringert wird, wenn die Leistung
des empfangenen Lichts gering ist, und indem die Dämpfung des Stufenabschwächers
erhöht wird, wenn die Leistung des empfangenen Lichts hoch ist, wodurch die
Verzerrung, welche durch einen Stufenverstärker erzeugt wird, unterdrückt
wird.
JP-A-10-173464, JP-A-07-249954 und JP-A-07-087024 offenbaren ebenfalls
feste Eingangs- und Ausgangsimpedanzen.
Bei einem konventionellen CATV-System (Common Antenna Television System)
empfängt das System die Informationssignale von einer Antenneneinheit, die
mit dem Head-End verbunden ist, welcher die elektrischen Signale in optische Signale
umwandelt und die optischen Signale durch ein Glasfaserkabel über einen Sender
zu dem Primärnetzknoten überträgt. Der Primärnetzknoten empfängt
das optische Signal von dem Head-End und überträgt dieses zu einem Sekundärnetzknoten,
der das optische Signal in ein RF-Signal umwandelt. Das RF-Signal wird über
ein Koaxialkabel zu den Abnehmern übertragen. Das Problem bei einem solchen
System ist, dass normalerweise verwendete Schaltkreise zur Verstärkungsregelung,
welche bei optischen Empfängern eingesetzt werden, die Informationssignale
verzerren. Daher wurden mehrere Prüfungen durchgeführt, um solche Verzerrungen
bei dem optischen Empfänger zu reduzieren.
Der Erfindung liegt als Aufgabe zugrunde, eine optische Empfängerschaltung
vorzusehen, welche im Hinblick auf Intermodulationsverzerrung verbessert wurde und
einen konstanten Ausgangssignalpegel vorsieht.
Diese Aufgabe wird durch eine optische Empfängerschaltung gemäß
der vorliegenden Erfindung, wie in Anspruch 1 aufgezeigt, gelöst. Es wird ein
Stufenabschwächer verwendet, welcher mehrere Dämpfungsstufen aufweist,
die selektiv in aktive Zustände geschaltet werden können. Durch selektives
Schalten einzelner Dämpfungsstufen, entweder eine nach der anderen oder in
Gruppen, in aktive Zustände können bei einer minimalen Anzahl Dämpfungsstufen
vorteilhafterweise viele verschiedene Dämpfungswerte erhalten werden. Die jeweiligen
Dämpfungsstufen weisen jeweils einen unterschiedlichen Dämpfungswert auf.
Durch selektives Schalten einzelner, einen jeweils unterschiedlichen Wert aufweisender
Dämpfungsstufen in aktive Zustände, entweder eine nach der anderen oder
in Gruppen, kann der Bereich der Dämpfungswerte vorteilhafterweise weiter erweitert
werden, während eine minimale Anzahl Dämpfungsstufen verwendet wird. Die
Sensorschaltung weist einen Analog-Digital-Wandler auf, welcher ein die Dämpfungsstufen
der Dämpfungsschaltung steuerndes Digitalsignal erzeugt. Vorteilhafterweise
kann ein verzerrungsfreier Schaltkreis zur automatischen Verstärkungsregelung
realisiert werden, indem der Pegel des optischen Eingangssignals über den Eingang
eines A/D-Wandlers gemessen wird und die Dämpfungsschaltkreise über den
Ausgang des A/D-Wandlers geschaltet werden.
Gemäß einem weiteren, bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung handelt es sich bei den Dämpfungsstufen um T-Dämpfungsstufen
mit einem Widerstand und einem Halbleiterschalter in Reihe mit dem Widerstand. Der
Einfügungsverlust kann durch eine T-Dämpfungsstufe vorteilhafterweise
reduziert werden.
Gemäß einem weiteren, bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sind die Dämpfungsstufen durch T-Dämpfungsstufen
mit zwei Widerständen und einem Halbleiterschalter in Reihe mit den Widerständen
dargestellt, wobei einer der Widerstände durch einen weiteren Halbleiterschalter
überbrückt wird.
Auf diese Weise ist vorteilhafterweise eine Änderung des Dämpfungsfaktors
von ein und derselben Dämpfungsstufe möglich.
Gemäß einem weiteren, bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sind Kondensatoren, um jeweilige Eingangsenden der Dämpfungsstufen
zu trennen, und ebenfalls ein Eingangskondensator, um das Eingangsende der Dämpfungsstufen
an einen Ausgang der optischen Empfängerschaltung zu koppeln, sowie ein Ausgangskondensator
vorgesehen, um einen Ausgang der Dämpfungsschaltung an die Ausgangsschaltung
zu koppeln.
Gemäß einem weiteren, bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sind die Halbleiterschalter durch MOSFETs dargestellt,
welche vorteilhafterweise zum Beispiel über die Ausgänge eines A/D-Wandlers
gesteuert werden können und ebenfalls Vorteile im Hinblick auf Integration
auf einem Chip aufweisen.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung weist der optische Wandler eine Photodiode auf. Dieses erwies sich als
die best mögliche Art und Weise, optische Leistung in elektrische Leistung
umzuwandeln.
Gemäß einem weiteren, bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung weist die Sensorschaltung ein Widerstandsnetzwerk auf,
welches mit der optischen Wandlerschaltung verbunden ist, um eine Steuerspannung
VCONTR als charakteristischen Wert der abgegebenen, elektrischen Leistung
durch die optische Wandlerschaltung abzuleiten. Ein solches Widerstandsnetzwerk,
welches mit der optischen Wandlerschaltung verbunden ist, ist ein zuverlässiges
und einfaches Mittel, um die Steuerspannung VCONTR als charakteristischen
Wert der abgegebenen, elektrischen Leistung abzuleiten.
Gemäß einem weiteren, bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung weist die Ausgangsschaltung ein Anpassungsnetzwerk, eine
Verstärkerstufe und einen Ausgangstransformator auf, welcher die optische Empfängerschaltung
auf vorteilhafte Weise ergänzt.
Diese und verschiedene andere Vorteile und Neuheitsmerkmale, welche
die vorliegende Erfindung kennzeichnen, werden in den beigefügten Ansprüchen
erläutert. Um die Erfindung, deren Vorteile sowie die durch deren Anwendung
erfüllte Aufgabe jedoch besser zu verstehen, wird auf die beigefügte Zeichnung
und die nachfolgende, bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
darstellende Beschreibung Bezug genommen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt
und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
1 – ein modernes CATV-System;
2 – ein Blockschaltbild einer optischen Empfängerschaltung;
3 – ein elektrisches Schaltbild der Dämpfungsschaltung
gemäß der vorliegenden Erfindung; sowie
4 – ein Diagramm der Verzerrung zweiter Ordnung
(d2) als eine Funktion der optischen Eingangsleistung.
1 zeigt eine graphische Darstellung eines modernen
CATV-Systems. Das System empfängt Informationssignale von einer Antenneneinheit
2 und/oder einem Netzwerk-Backbone 4. Die Antenneneinheit
2 und/oder der Netzwerk-Backbone 4 sind mit dem Head-End
12 verbunden. Der Head-End 12 wandelt sämtliche Signale in
optische Signale um und überträgt die optischen Signale über ein
Glasfaserkabel, einem so genannten Faser-Backbone 14, zu Primärnetzknoten
6, 8 und 10. Die Primärnetzknoten 6,
8 oder 10 empfangen die optischen Signale von dem Head-End
12 und übertragen die optischen Signale über einen Sekundärring
18, einem so genannten Faserring, zu Sekundärnetzknoten
16, 20.
Die Sekundärnetzknoten oder optischen Empfängerschaltungen
16, 20 empfangen die optischen Signale von den Primärnetzknoten
und wandeln die optischen Signale in ein RF-Signal um. Das RF-Signal wird über
ein Koaxialkabel 25 und RF-Verstärker 22, 24, das
heißt, über eine so genannte letzte Meile 26, zu den Abnehmern,
d.h. den Häusern 28, 30, 32, übertragen. Die
Häuser sind mit Residential Gateways und hausinternen Kommunikationsnetzen
ausgestattet. Dieses ist im Prinzip bei dem Haus 28 dargestellt, welches
ein Residential Gateway 34 aufweist. Zum Beispiel sind ein Computer, Telefon
und ein Game Gear mit dem Residential Gateway 34 für hausinterne Kommunikation
und Kommunikation mit der Außenwelt verbunden.
2 zeigt ein Blockschaltbild einer optischen Empfängerschaltung.
Die optische Empfängerschaltung, zum Beispiel die optische Empfängerschaltung
20, empfängt das optische Signal über einen Eingangsanschluss
36. Der Eingangsanschluss 36 ist mit einer optischen Wandlerschaltung
38 verbunden. Die optische Wandlerschaltung 38 ist mit Hilfe eines
Anschlusses 40 mit einer Vorspannung verbunden und mit Hilfe eines Anschlusses
42 an Erde gelegt. Die optische Wandlerschaltung 38 wandelt das
optische Signal in ein elektrisches Signal um. Die optische Wandlerschaltung
38 weist eine Photodiode auf, um das optische Signal in ein elektrisches
Signal umzuwandeln.
Das elektrische Signal der optischen Wandlerschaltung 38
wird zu einer Dämpfungsschaltung 44 übertragen. Die Dämpfungsschaltung
44 dämpft das elektrische Signal der optischen Wandlerschaltung
38, um konstante Signalpegel an deren Ausgang, der zu einem Anpassungsnetzwerk
46 führt, vorzusehen. Das Anpassungsnetzwerk 46 gleicht das
Ausgangssignal der Dämpfungsschaltung 44 an eine Verstärkerstufe
48 an. Die Verstärkerstufe 48 umfasst zwei Verstärker
54, 56, um das Ausgangssignal des Anpassungsnetwerks für
einen Ausgangstransformator 50 zu verstärken. Der Ausgangstransformator
50 transformiert das abgeglichene Signal seines Eingangs in ein nicht abgeglichenes
Signal an seinem Ausgang 52. Das Anpassungsnetzwerk 46, die Verstärkerstufe
48 und der Ausgangstransformator 50 bilden den Ausgangskreis.
3 zeigt ein elektrisches Schaltbild der Dämpfungsschaltung
44. Eine Licht gesteuerte Stromquelle 56, dargestellt durch eine
Photodiode, ist parallel zu zwei Eingangsanschlüssen der Dämpfungsschaltung
44 geschaltet. Eine Lastimpedanz 108 (270 &OHgr;) ist mit den
Ausgangsanschlüssen der Dämpfungsschaltung 44 verbunden. Um die
Licht gesteuerte Stromquelle 56 zu betreiben, ist ein Widerstand
54 zwischen einer Vorspannungsquelle und der Licht gesteuerten Stromquelle
56 geschaltet. Auf der anderen Seite der Licht gesteuerten Stromquelle
56 ist ein Widerstand 58 zwischen der Licht gesteuerten Stromquelle
56 und Erde geschaltet. An dem Widerstand 58 wird eine Spannung
gemessen, welche über einen Widerstand 60 und einen Komparator/Pegeleinstellschaltung
62 einem A/D-Wandler 64
zugeführt wird.
Der Komparator/Pegeleinstellschaltung 62 erzeugt eine Steuerspannung
VCONTR für den A/D-Wandler 64. VCONTR bestimmt
das Ausgangssignal des A/D-Wandlers 64 für die Dämpfungsstufen
der Dämpfungsschaltung 44. Ein Ausgang 66 des A/D-Wandlers
64 ist an einen Anschluss 68 einer ersten Dämpfungsstufe
gekoppelt. Die erste Dämpfungsstufe weist eine Reihenschaltung von einem Widerstandselement
86 mit einem Widerstand von 3000 &OHgr; und einem MOSFET 88 auf.
Der Anschluss 68 ist zwischen dem Widerstandselement 86 und dem
Drain des MOSFETs 88 geschaltet. Der Gatekontakt des MOSFETs
88 ist an Erde gelegt. Die Dämpfungsstufe ist parallel zu der Licht
gesteuerten Stromquelle 56 geschaltet.
Die Licht gesteuerte Stromquelle 56 und die erste Dämpfungsstufe
sind durch zwei Kondensatoren 110 und 130 getrennt. Ein Anschluss
70 des A/D-Wandlers 64 ist an einen Anschluss 72 einer
zweiten Dämpfungsstufe gekoppelt. Die zweite Dämpfungsstufe weist eine
Reihenschaltung von einem Widerstandselement 90 mit einem Widerstand von
1400 &OHgr; und einem MOSFET 92 auf. Der Anschluss 72 ist zwischen
dem Widerstandselement 90 und dem Drainkontakt des MOSFETs 92
geschaltet. Die erste und die zweite Dämpfungsstufe sind durch die Kondensatoren
112 und 132 getrennt.
Die zweite Dämpfungsstufe ist parallel zu der Licht gesteuerten
Stromquelle 56 geschaltet. Der Gatekontakt des MOSFETs 92 ist
an Erde gelegt. Ein Anschluss 74 des A/D-Wandlers 64 ist an einen
Anschluss 76 der dritten Dämpfungsstufe gekoppelt. Die dritte Dämpfungsstufe
ist parallel zu der Licht gesteuerten Stromquelle 56 geschaltet. Die zweite
und die dritte Dämpfungsstufe sind durch die Kondensatoren 122 und
134 getrennt.
Die dritte Dämpfungsstufe weist eine Reihenschaltung von einem
Widerstandselement 94 mit einem Widerstand von 500 &OHgr;, einem Widerstandselement
96 mit einem Widerstand von 220 &OHgr; und einem MOSFET 98 auf.
Ein Anschluss 76 ist zwischen dem Widerstandselement 96 und dem
Drainkontakt des MOSFETs 98 geschaltet. Der Gatekontakt des MOSFETs
98 ist mit Erde verbunden. Ein weiterer MOSFET 100 ist parallel
zu dem Widerstandselement 96 geschaltet. Das Widerstandselement
96 und der MOSFET 100 sind durch die Kondensatoren 142
und 144 getrennt. Der Kondensator 144 ist zwischen dem Widerstandselement
94 und dem Widerstandselement 96 geschaltet. Der Gatekontakt des
MOSFETs 100 ist an Erde gelegt. Der Anschluss 78 des A/D-Wandlers
64 ist an den Anschluss 80 der vierten Dämpfungsstufe gekoppelt.
Die vierte Dämpfungsstufe ist parallel zu der Licht gesteuerten
Stromquelle 56 geschaltet. Die vierte Dämpfungsstufe weist eine Reihenschaltung
von einem Widerstandselement 102 mit einem Widerstand von 325 &OHgr; und
einem MOSFET 104 auf. Der Anschluss 80 ist zwischen dem Widerstand
102 und dem Drainkontakt des MOSFETs 104 geschaltet. Das Gate
des MOSFETs 104 ist mit Erde verbunden. Die dritte und die vierte Dämpfungsstufe
sind durch die Kondensatoren 124 und 136 getrennt. Der Drainkontakt
des MOSFETs 104 ist mit dem Anschluss 80 verbunden. Ein Anschluss
82 des A/D-Wandlers 64 ist mit dem Anschluss 84 der fünften
Dämpfungsstufe verbunden.
Die fünfte Dämpfungsstufe weist eine Reihenschaltung von
einem Widerstandselement 106 mit einem Widerstand von 130 &OHgr; und einem
MOSFET 109 auf. Die vierte und fünfte Dämpfungsstufe sind durch
die Kondensatoren 126 und 138 getrennt. Die fünfte Dämpfungsstufe
ist parallel zu der Licht gesteuerten Stromquelle 56 geschaltet. Der Gatekontakt
des MOSFETs 109 ist an Erde gelegt. Ein Anschluss 84 ist zwischen
einem Widerstandselement 106 und dem Drainkontakt des MOSFETs
109 geschaltet. Die fünfte Dämpfungsstufe und eine Last
108 sind durch die Kondensatoren 128 und 140 getrennt.
Die Dämpfungsstufen werden durch den A/D-Wandler 64 in Abhängigkeit
des Wertes von VCONTR eingestellt, und die Dämpfung wird daher durch
die Teilung des Stroms des Teils der Stromquelle 56 zwischen den Dämpfungsstufen
und der Last 108 bestimmt. Des Weiteren liegt ein vorteilhaftes Merkmal
der Dämpfungsschaltung darin, dass die Dämpfungsschaltung die Intermodulationsverzerrung
des optischen Empfängers reduziert.
Die MOSFETs 88, 92, 98, 100,
104 und 109 sind vom gleichen Typ. Dieser MOSFET-Typ weist einen
hochohmigen Widerstand bei einer Gate-Source-Spannung von 5 V und einen Niederohmwiderstand
(um 10 &OHgr;) bei einer Gate-Source-Spannung von 0 V auf. Bei einer Gate-Source-Spannung
von 2 V bis 2,8 V erhöht sich der FET-Widerstand linear von einem Niederohmwiderstand
auf einen hochohmigen Widerstand. Nach Reihenschaltung des MOSFETs mit einem Widerstandselement
von zum Beispiel 250 &OHgr;, das heißt, zwischen der Push-Seite (Stromzuführungsseite)
und der Pull-Seite (Stromentnahmeseite), kann die Empfindlichkeit der optischen
Empfängereinheit mit Hilfe einer externen Spannung eingestellt werden.
Die Dämpfungsschaltung, welche gebildet wird, während die
oben erwähnten MOSFETs eingesetzt werden, zeigt, dass dieser Feldeffekttransistor
als Schalter verwendet werden kann. Ein Widerstand kann in der optischen Empfängerschaltung
über einen Schalter geschaltet oder unterbrochen werden. Durch Anordnen mehrerer
Schalter mit verschiedenen Widerstandswerten in diesem Modul kann ein Stufen-Abschwächer
entstehen. Bei Anwenden einer elektrischen Dämpfung mit einer Schrittgröße
von 0,5 dB wird der Abschwächer bei jedem Schritt von 0,25 dB der optischen
Eingangsleistung eingestellt. Das heißt, dass bei zunehmender optischer Eingangsleistung
das elektrische Ausgangssignal ein sägezahnförmiges Signal mit einer Amplitude
von 0,5 dB (theoretisch) ist.
Die Funktion des MOSFETs 100 ist komplexer als die Funktion
der anderen MOSFETs. Der MOSFET 100 sieht eine Dämpfung von 6 dB durch
den Widerstand 102 (325 &OHgr;), welcher eine Dämpfung von 4 dB vorsieht,
parallel zu dem Widerstand 94 (500 &OHgr;) vor, welcher eine zusätzliche
Dämpfung von 2 dB vorsieht. Die Reihenschaltung des Widerstands 94
(500 &OHgr;) und des Widerstands 96 (220 &OHgr;) sieht eine Dämpfung
von 2 dB vor, wenn der Widerstand 102 (325 &OHgr;) nicht geschaltet ist.
Um eine Differenz zwischen 500 &OHgr; und 720 &OHgr; vorzusehen, wird ein zusätzlicher
MOSFET 100 verwendet, um den Widerstand 96 (220 &OHgr;) kurzzuschließen,
im Falle der MOSFET 104 aktiviert wird (= Dämpfung > 4 dB).
Ein verzerrungsfreier Schaltkreis zur automatischen Verstärkungsregelung
kann realisiert werden, indem die optische Eingangsleistung über den Eingang
eines A/D-Wandlers 64 gemessen wird und die MOSFETs 88,
92, 98, 100, 104, 109 über den
Ausgang des A/D-Wandlers 64 geschaltet werden. Der Schaltkreis weist eine
Schrittgröße von 0,5 dB und einen Bereich von 9 dB auf.
Dieser Schaltkreis ist zwischen der optischen Wandlerschaltung
38 und dem Ausgangskreis mit dem Anpassungsnetzwerk 46, der Verstärkerstufe
48 und dem Ausgangstransformator 50 geschaltet. Die Dämpfungsschaltung
ist zwischen der Push-Seite (Stromzuführungsseite) und der Pull-Seite (Stromentnahmeseite)
geschaltet.
4 zeigt ein Diagramm der Verzerrung zweiter Ordnung
(d2) in dBc als eine Funktion der optischen Eingangsleistung in dBm. Die Verzerrung
zweiter Ordnung (d2) wird durch das Verzerrungsprodukt zweiter Ordnung definiert,
welches die Differenz in dB zwischen dem Spitzenpegel eines RF-Signals auf der Messfrequenz
und dem Spitzenpegel des Signals auf der Messfrequenz, erzeugt durch zwei CW-Signale
mit ihrem Modulationsprodukt zweiter Ordnung (f1 ± f2) auf der Messfrequenz,
darstellt.
Die Kurve „d2 ohne Dämpfung" steigt mit zunehmender optischer
Eingangsleistung linear an. Die Kurve „d2 mit Dämpfung" weist eine Kurvenform
auf, die bis zu einem Maximalwert ansteigt und nach Erreichen des Maximalwerts vertikal
nach unten verläuft, wenn die optische Eingangsleistung weiter erhöht
wird. Die Kurve steigt linear an, bis sie erneut einen Maximalwert erreicht. Nach
Erreichen des Maximalwerts fällt die Kurve im Falle einer weiteren Zunahme
der optischen Eingangsleistung vertikal auf einen anderen niedrigeren Wert ab und
steigt dann erneut an. Der Durchschnittswert der beschriebenen Dämpfung bildet
im Falle der optischen Eingangsleistung eine horizontale Linie. Die horizontale
Linie ist durch die Kurve „Durchschnitt von d2 mit Dämpfung" dargestellt.
Der Maximalwert des Verhaltens oberhalb 0 dB optische Eingangsleistungt
beträgt 0,8 dBmV. Der Maximalwert oberhalb 0 dB optische Eingangsleistung beträgt
1,6 dB. Das Verhalten und die Form der Dämpfungskurve „d2 mit Dämpfung"
(beide bei niedrigen Frequenzen) sind oberhalb des Schwellpunkts „so gut
wie" konstant. Der tatsächliche Dämpfungswert entspricht der Dämpfung
eines Normteils ohne Verstärkungsregelung. Bei Verwendung der beschriebenen
optischen Empfängerschaltung mit optischer Verstärkungsregelung, welche
aus einem Stufenabschwächer besteht, kann die optische Empfängerschaltung
so ausgeführt sein, dass sie einen optischen Einstellbereich von zum Beispiel
2 dB vorsieht. Der Einsatz von MOSFETs mit einer geringeren Kapazität kann
die Variation bei der Resonanzkurve als eine Funktion des Pegels des optischen Eingangssignals
verbessern.
Neuartige Merkmale und Vorteile, welche die vorliegende Erfindung
umfasst, wurden in der vorhergehenden Beschreibung dargelegt. Es versteht sich jedoch
von selbst, dass diese Offenbarung in vielerlei Hinsicht lediglich beispielhaft
ist. Es können Änderungen im Detail, im Besonderen in Bezug auf Form,
Größe und Anordnung von Teilen, vorgenommen werden, ohne dabei von dem
Anwendungsbereich der Erfindung abzuweichen. Der Anwendungsbereich der Erfindung
ist selbstverständlich in den beigefügten Ansprüchen definiert.
Fig. 2
- Input – Eingang
- Bias – Vorspannung
-
44 Dämpfungsschaltung
-
46 Anpassungsnetzwerk
- Output – Ausgang
Fig. 3
- Input push-side – Eingang Push-Seite
- Light controlled current source – Licht gesteuerte Stromquelle
- Input pull-side – Eingang Pull-Seite
- A/D converter – A/D-Wandler
- Vcontrol – Spannungsregelung
- Output push-side – Ausgang Push-Seite
- Output pull-side – Ausgang Pull-Seite
-
108 Last
Fig. 4
- d2 without attenuation – d2 ohne Dämpfung
- d2 with attenuation – d2 mit Dämpfung
- average of d2 with attenuation – Durchschnitt von d2 mit Dämpfung
- optical input power (dBm) – optische Eingangsleistung (dBm)