Die vorliegende Erfindung betrifft eine amorphe Polyesterharzzusammensetzung.
Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine neue amorphe Polyesterharzzusammensetzung,
die einen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit enthält und eine
ausgezeichnete Transparenz, Schlagfestigkeit und ausgezeichnete Weißfärbungseigenschaften
bei einer geringen Beanspruchung besitzt.
Amorphe Polyesterharzzusammensetzungen weisen eine ausgezeichnete
Transparenz, ausgezeichnete mechanische Eigenschaften und ausgezeichnete Gassperrschichteigenschaften
auf und werden weit verbreitet hauptsächlich als Verpackungsmaterialien wie
Folien verwendet. Aufgrund der komplexen Formen von Produkten und der Erfordernis
von besseren Eigenschaften ist es sehr erwünscht, dass solche amorphen Polyesterharzzusammensetzungen
eine höhere Transparenz, eine bessere Schlagfestigkeit und bessere Weißfärbungseigenschaften
bei einer geringen Beanspruchung aufweisen.
Bis heute haben beispielsweise Carson et al. als Mittel zum Verbessern
der Schlagfestigkeit einer Polyesterharzzusammensetzung, während deren Transparenz
aufrechterhalten wird, ein die Schlagfestigkeit verbesserndes Mittel, das Transparenz
und eine hohe Izod-Kerbschlagfestigkeit erzielt, in dem offengelegten japanischen
Patent Nr. 6-65331 offenbart.
Das die Schlagfestigkeit verbessernde Mittel von Carson et al. umfasst
ein Kern-Mantel-Polymer, das einen Kern, der aus kautschukartigen Polymeren von
Dien- und aromatischen Vinylmonomeren besteht, und einen Mantel aufweist, der aus
aromatischen Vinylmonomeren und Monomeren mit Hydroxylgruppen besteht. Da jedoch
das Verhältnis der Dienmonomere in einem elastischen Kautschukteil in einer
Kernzusammensetzung gering ist, hat dieses die Schlagfestigkeit verbessernde Mittel
noch keine ausreichenden Wirkungen der praktischen Verbesserung der Schlagfestigkeit
erzielt.
In dem offengelegten japanischen Patent Nr. 2000-34327 haben Troy
et al. als Mittel zum Verbessern der Schlagfestigkeit eines amorphen, aromatischen
Polyesters ein Kern-Mantel-Polymer offenbart, das einen Kern, der aus kautschukartigen
Polymeren aus Dien und aromatischem Vinyl besteht, eine Zwischenphase, die hauptsächlich
aus aromatischen Vinylmonomeren besteht, und einen Mantel aufweist, der aus Monomeren
mit Hydroxylgruppen und aromatischen Vinylmonomeren besteht. Jedoch ist auch im
Fall des die Schlagfestigkeit verbessernden Mittels von Troy et al. das Verhältnis
der Dienmonomere in einem kautschukelastischen Körper in der Kernzusammensetzung
niedrig, und so hat das Verbesserungsmittel noch keine ausreichenden Wirkungen des
praktischen Verbesserns der Schlagfestigkeit erzielt. Das die Schlagfestigkeit verbessernde
Mittel von Troy et al. verleiht einem amorphen, aromatischen Polyester eine Transparenz
und eine beträchtlich verbesserte Schlagfestigkeit. Jedoch wird ein Verbesserungsmittel,
das für eine gut ausgeglichene Schlagfestigkeit und Transparenz sorgt, noch
benötigt.
In dem offengelegten japanischen Patent Nr. 2002-212242 haben Onuma
et al. als Mittel zum Verbessern der Schlagfestigkeit eines amorphen aromatischen
Polyesters ein Kern-Mantel-Polymer offenbart, das einen Kern, der aus kautschukartigen
Polymeren von Butandienmonomeren und aromatischen Vinylmonomeren besteht, einen
Innenschichtmantel, der aus aromatischen Vinylmonomeren und (Meth)acrylsäureestermonomeren,
die Hydroxylgruppen enthalten, oder Alkoxygruppen besteht, und einen äußersten
Schichtmantel umfasst, der hauptsächlich aus aromatischen Vinylmonomeren besteht.
Das die Schlagfestigkeit verbessernde Mittel von Onuma et al. besitzt große
Wirkungen des Verbesserns der hohen Transparenz und der hohen Schlagfestigkeit.
Jedoch müssen seine Weißfärbungseigenschaften bei einer geringen
Beanspruchung noch verbessert werden.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine amorphe Polyesterharzzusammensetzung
bereit zu stellen, die eine hohe Transparenz und eine hohe Schlagfestigkeit aufweist
und deren Weißfärbungseigenschaften bei einer geringen Beanspruchung,
insbesondere deren Weißfärbungsbeständigkeit unter Beanspruchung
bei geformten Produkten in Form von Bahnenmaterialien und Folien verbessert ist.
Als Folge von intensiven Untersuchungen, die auf die Lösung der
vorstehend erwähnte Aufgabe gerichtet waren, haben die Erfinder der vorliegenden
Erfindung festgestellt, dass eine amorphe Polyesterharzzusammensetzung mit einer
hohen Transparenz und einer hohen Schlagfestigkeit und einer zufriedenstellenden
Weißfärbungsbeständigkeit unter Beanspruchung durch Zumischen eines
Kern-Mantel-Modifikators für die Schlagfestigkeit zur Verfügung gestellt
werden kann, der als Kern ein aromatisches Zweischichtenpolymer auf der Basis von
Vinylbutadien enthält, das eine innerste Schicht umfasst, die einen höheren
Gewichtsgehalt eines vernetzenden Monomers enthält und einen Brechungsindex
von 1,55 bis 1,60 aufweist, wodurch die vorliegende Erfindung vollendet
wurde.
Das heißt, die vorliegende Erfindung betrifft eine im Wesentlichen
amorphe Polyesterharzzusammensetzung (Anspruch 1) die umfasst:
1 bis 40 Gewichtsteile eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
(1), der einen Brechungsindex zwischen 1,55 und 1,60 aufweist, und 60 bis 99 Gewichtsteile
von mindestens einem aromatischen Polyester oder Copolyester (2) [100 Gewichtsteile
der Summe von (1) und (2)], wobei die Zusammensetzung 15 bis 85 Gewichtsteile eines
Kerns (A), erhalten durch Copolymerisation von 65 bis 95 Gew.-% eines Butadienmonomers,
5 bis 35 Gew.-% eines aromatischen Vinylmonomers, 0 bis 10 Gew.-% eines Vinylmonomers,
welches zur Copolymerisation mit diesen Monomeren fähig ist, und 0,01 bis 5
Gew.-% eines vernetzenden Monomers, und 15 bis 85 Gewichtsteile eines Mantels (B)
[100 Gewichtsteile der Summe von (A) und (B)] umfasst, wobei der Kern (A) 10 bis
50 Gewichtsteile eines inneren Schichtkerns (A-1), erhalten durch Copolymerisation
von 25 bis 100 Gew.-% eines Butadienmonomers, 0 bis 75 Gew.-% eines aromatischen
Vinylmonomers, 0 bis 40 Gew.-% eines Vinylmonomers, welches zur Copolymerisation
mit diesen Monomeren fähig ist, und 0,1 bis 10 Gew.-% eines vernetzenden Monomers,
und 5 bis 75 Gewichtsteile eines äußeren Schichtkerns (A-2) umfasst, welcher
in Gegenwart des inneren Schichtkerns (A-1) durch Copolymerisation von 50 bis 100
Gew.-% eines Butadienmonomers, 0 bis 50 Gew.-% eines aromatischen Vinylmonomers,
0 bis 40 Gew.-% eines Vinylmonomers, welches zur Copolymerisation mit diesen Monomeren
fähig ist, und 0 bis 2 Gew.-% eines vernetzenden Monomers erhalten wird, und
der Mantel (B) durch Copolymerisation eines oder mehrerer Vinylmonomere (eines Gemischs)
erhalten wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft auch die im Wesentlichen amorphe
Polyesterharzzusammensetzung gemäß Anspruch 1 (Anspruch 2), wobei, in
Bezug auf den Kern (A) im Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit (1),
der Anteil eines vernetzenden Monomers im inneren Schichtkern (A-1) höher ist
als der Anteil im äußeren Schichtkern (A-2).
Die vorliegende Erfindung betrifft des weiteren die im Wesentlichen
amorphe Polyesterharzzusammensetzung gemäß Anspruch 1 oder 2 (Anspruch
3), wobei der Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit (1) einen Brechungsindex
zwischen 1,55 und 1,60 aufweist und 15 bis 85 Gewichtsteile des Kerns (A) und 15
bis 85 Gewichtsteile des Mantels (B) umfasst, erhalten durch Copolymerisation von
10 bis 80 Gewichtsteilen eines inneren Schichtmantels (B-1), welcher durch Copolymerisation
von 60 bis 98 Gew.-% eines aromatischen Vinylmonomers, 2 bis 40 Gew.-% eines (Meth)acrylestermonomers
mit einer Hydroxylgruppe oder einem Alkoxyrest und 0 bis 20 Gew.-% eines copolymerisierbaren
Vinylmonomers erhalten wird, und 5 bis 20 Gewichtsteilen eines äußersten
Schichtmantels (B-2), welcher durch Copolymerisation von 50 bis 100 Gew.-% eines
aromatischen Vinylmonomers und 0 bis 50 Gew.-% eines copolymerisierbaren Vinylmonomers,
welches zur Copolymerisation mit diesen Monomeren fähig ist [100 Gewichtsteile
der Summe von (A) und (B)] erhalten wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft des weiteren ein Formprodukt (Anspruch
4), das aus der Zusammensetzung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3
unter Bedingungen hergestellt wird, bei denen mindestens ein aromatischer Polyester
oder Copolyester (2) in einer amorphen Form beibehalten wird.
Das Verhältnis zwischen einem Kern (A) und einem Mantel (B) in
einem Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit (1), der bei der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, beträgt 15 bis 85 Gewichtsteile des Kerns (A) und
15 bis 85 Gewichtsteile des Mantels (B), vorzugsweise 20 bis 80 Gewichtsteile des
Kerns (A) und 20 bis 80 Gewichtsteile des Mantels (B) und stärker bevorzugt
30 bis 70 Gewichtsteile des Kerns (A) und 30 bis 70 Gewichtsteile des Mantels (B).
Falls der Kern (A) weniger als 15 Gewichtsteile beträgt und der Mantel (B)
mehr als 85 Gewichtsteile beträgt, neigt die Fähigkeit zum Verbessern
der Schlagfestigkeit dazu, abzunehmen. Im Gegensatz hierzu wird, wenn der Kern (A)
mehr als 85 Gewichtsteile beträgt und der Mantel (B) weniger als 15 Gewichtsteile
beträgt, der Beschichtungszustand mit dem Mantel verschlechtert und es besteht
die Neigung, dass eine unzureichende Dispersion des Kern-Mantel-Modifikatiors für
Schlagfestigkeit in dem aromatischen Polyester oder Copolyester (2) verursacht wird.
Der bei der vorliegenden Erfindung verwendete Kern (A) in dem Kern-Mantel-Modifikator
für Schlagfestigkeit (1) wird erhalten durch die Polymerisation eines Monomergemischs,
das 65 bis 95 Gew.-%, vorzugsweise 65 bis 90 Gew.-% und stärker bevorzugt 65
bis 80 Gew.-% eines Butandienmonomers, 5 bis 35 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 35 Gew.-%
und stärker bevorzugt 20 bis 35 Gew.-% eines aromatischen Vinylmonomers, 0
bis 10 Gew.-% eines Vinylmonomers, welches zur Copolymerisation mit diesen Monomeren
fähig ist, und 0,1 bis 5 Gew.-% eines vernetzenden Monomers umfasst.
Die Verwendung eines solchen Butadienmonomers ist im Hinblick auf
die Schlagfestigkeit notwendig. Falls der Anteil des Butadiens weniger als 65 Gew.-%
im Kern (A) beträgt, besteht die Neigung, dass die die Schlagfestigkeit verbessernde
Fähigkeit abnimmt. Falls er mehr als 95 Gew.-% beträgt, ist es wahrscheinlich,
dass der Brechungsindex abnimmt und die Transparenz dazu neigt, abzunehmen.
Das aromatische Vinylmonomer ist eine Verbindung mit einer Vinyldoppelbindung
und einem oder mehreren Benzolkernen in einem einzigen Molekül. Ein solches
aromatische Vinylmonomer kann insbesondere Styrol, &agr;-Methylstyrol, 2-Methylstyrol,
3-Methylstyrol, 4-Methylstyrol, 4-Ethylstyrol, 2,5-Dimethylstyrol, 4-Methoxystyrol,
4-Ethoxystyrol, 4-Propoxystyrol, 4-Butoxystyrol, Chlorstyrol, Dichlorstyrol, Trichlorstyrol,
Vinyltoluol, Bromstyrol, Dibromstyrol, Tribromstyrol, Vinylnaphthalin, Isopropenylnaphthalin,
Isopropenylbiphenyl und Divinylbenzol sein, ist jedoch nicht darauf beschränkt.
Die Verwendung eines aromatischen Vinylmonomers ist notwendig, da es den Brechungsindex
eines Kautschukteilchens erhöht, wodurch er nahe an den Brechungsindex einer
amorphen Polyesterharzzusammensetzung gebracht wird. Wenn jedoch der Anteil eines
solchen aromatischen Vinylmonomers 35 Gew.-% im Kern (A) übersteigt, besteht
die Neigung, dass die Schlagfestigkeit verbessernde Fähigkeit abnimmt, und
wenn er weniger als 5 Gew.-% beträgt, nimmt der Brechungsindex ab und die Transparenz
neigt dazu, abzunehmen.
Ein Vinylmonomer, das zur Copolymerisation mit den vorstehend erwähnten
Monomeren fähig ist, kann sein: (Meth)acrylsäurealkylester mit Alkylresten,
die 1 bis 8 Kohlenstoffatome enthalten, wie Methyl(meth)acrylat, Ethyl(meth)acrylat,
oder Butyl(meth)acrylat; Vinylcyanidverbindungen wie (Meth)acrylnitril, Vinylidencyanat
oder 1,2-Dicyanoethylen; (Meth)acrylsäure; Phenyl(meth)acrylat; und Maleimidverbindungen,
ist jedoch nicht darauf beschränkt.
Ein vernetzendes Monomer kann Verbindungen mit zwei oder mehr funktionellen
Polymergruppen in einem Molekül davon sein wie Allylmethacrylat, Divinylbenzol,
Diallylphthalat oder Ethylenglycoldimethacrylat, ist jedoch nicht darauf beschränkt.
Die Verwendung eines vernetzenden Monomers ist in Bezug auf Weißfärbungseigenschaften
bei einer niedrigen Beanspruchung und die Transparenz notwendig. Wenn jedoch der
Anteil eines vernetzenden Monomers 5 Gew.-% im Kern (A) übersteigt, besteht
die Neigung, dass die die Schlagfestigkeit verbessernde Fähigkeit abnimmt.
Wenn er weniger als 0,01 Gew.-% beträgt, neigt die Weißfärbungsbeständigkeit
unter Beanspruchung dazu, sich zu verschlechtern.
Das Verhältnis zwischen einem inneren Schichtkern (A-1) und einem
äußeren Schichtkern (A-2) im Kern (A) bei dem Kern-Mantel-Modifikator
für Schlagfestigkeit (1) beträgt vorzugsweise 10 bis 50 Gewichtsteile
des inneren Schichtkerns (A-1) und 5 bis 75 Gewichtsteile des äußeren
Schichtkerns (A-2) [15 bis 85 Gewichtsteile der Summe von (A-1) und (A-2)].
Der innere Schichtkern (A-1) wird durch Polymerisation einer Monomergemischs
erhalten, das 25 bis 100 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 90 Gew.-% und stärker
bevorzugt 40 bis 80 Gew.-% eines Butadienmonomers, 0 bis 75 Gew.-%, bevorzugt 10
bis 70 Gew.-% und stärker bevorzugt 20 bis 60 Gew.-% eines aromatischen Vinylmonomers,
0 bis 40 Gew.-% eines Vinylmonomers, das zur Copolymerisation mit diesen Monomeren
fähig ist, und 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-% und stärker
bevorzugt 0,3% bis 3% Gew.-% eines vernetzenden Monomers umfasst. Für die Polymerisation
des inneren Schichtkerns (A-1) ist ein Verfahren des Zuführens eines Monomergemischs
nicht besonders beschränkt. Verfahren wie das Massezugabeverfahren, das kontinuierliche
Einschrittzugabeverfahren oder das Zweischrittzugabeverfahren werden verwendet.
Die Verwendung eines Butandienmonomers ist im Hinblick auf die Festigkeit
notwendig. Wenn der Anteil des Butadienmonomers weniger als 25 Gew.-% in dem inneren
Schichtkern Die Verwendung eines Butandienmonomers ist im Hinblick auf die Festigkeit
notwendig. Wenn der Anteil des Butadienmonomers weniger als 25 Gew.-% in dem inneren
Schichtkern (A-1) beträgt, besteht die Neigung, dass die Schlagfestigkeit verbessernde
Fähigkeit abnimmt.
Das aromatische Vinylmonomer ist eine Verbindung mit einer Vinyldoppelbindung
und einem oder mehreren Benzolkernen in einem einzigen Molekül und kann insbesondere
Styrol, &agr;-Methylstyrol, 2-Methylstyrol, 3-Methylstyrol, 4-Methylstyrol, 4-Ethylstyrol,
2,5-Dimethylstyrol, 4-Methoxystyrol, 4-Ethoxystyrol, 4-Propoxystyrol, 4-Butoxystyrol,
Chlorstyrol, Dichlorstyrol, Trichlorstyrol, Vinyltoluol, Bromstyrol, Dibromstyrol,
Tribromstyrol, Vinylnaphthalin, Isopropenylnaphthalin, Isopropenylbiphenyl und Divinylbenzol
sein, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Die Verwendung eines aromatischen
Vinylmonomers ist notwendig, da es den Brechungsindex eines Kautschukteilchen erhöht,
wodurch er nahe an den Brechungsindex einer amorphen Polyesterharzzusammensetzung
gebracht wird. Wenn jedoch der Anteil eines solchen aromatischen Vinylmonomers 75 Gew.-%
in dem inneren Schichtkern (A-1) übersteigt, besteht die Neigung, dass die
Schlagfestigkeit verbessernde Fähigkeit abnimmt.
Ein Vinylmonomer, das die Fähigkeit zu einer Copolymerisation
mit den vorstehend angegebenen Monomeren besitzt, kann sein: (Meth)acrylsäurealkylester
mit Alkylresten, die 1 bis 8 Kohlenstoffatome, enthalten, wie Methyl(meth)acrylat,
Ethyl(meth)acrylat oder Butyl(meth)acrylat; Vinylcyanidverbindungen wie (Meth)acrylnitril,
Vinylidencyanat oder 1,2-Dicyanoethylen; (Meth)acrylsäure; Phenyl(meth)acrylat;
und Maleimidverbindungen, ist jedoch nicht darauf beschränkt.
Ein vernetzendes Monomer kann Verbindungen mit zwei oder mehreren
funktionellen Polymergruppen in einem Molekül davon wie Allylmethacrylat, Divinylbenzol,
Diallylphthalat oder Ethylenglycoldimethacrylat sein, ist jedoch nicht darauf beschränkt.
Die Verwendung eines vernetzenden Monomers ist im Hinblick auf die Weißfärbungsbeständigkeit
unter Beanspruchung und die Transparenz notwendig. Wenn jedoch der Anteil eines
vernetzenden Monomers 10 Gew.-% im inneren Schichtkern (A-1) übersteigt, besteht
die Neigung, dass die Schlagfestigkeit verbessernde Fähigkeit abnimmt. Wenn
er weniger als 0,1 Gew.-% beträgt, neigt die Weißfärbungsbeständigkeit
unter Beanspruchung dazu, sich zu verschlechtern.
Der äußere Schichtkern (A-2) wird erhalten durch Polymerisation
eines Monomergemischs, das 50 bis 100 Gew.-%, vorzugsweise 60 bis 100 Gew.-% und
stärker bevorzugt 70 bis 100 Gew.-% eines Butadienmonomers, 0 bis 50 Gew.-%,
vorzugsweise 0 bis 40 Gew.-% und stärker bevorzugt 0 bis 30 Gew.-% eines aromatischen
Vinylmonomers, 0 bis 40 Gew.-%, eines Vinylmonomers, das zur Copolyrnerisation mit
diesen Monomeren fähig ist, und 0 bis 2 Gew.-% eines vernetzenden Monomers
umfasst. Für die Polymerisation des äußeren Schichtkerns (A-2) ist
ein Verfahren des Zuführens eines Monomergemischs nicht besonders beschränkt.
Verfahren wie das Massezugabeverfahren, das kontinuierliche Einschrittzugabeverfahren
oder das Zweischrittzugabeverfahren werden verwendet.
Die Verwendung eines Butadienmonomers ist im Hinblick auf die Festigkeit
notwendig. Falls der Anteil eines Butadienmonomers weniger als 50 Gew.-% in dem
äußeren Schichtkern (A-2) beträgt, besteht die Neigung, dass die
Schlagfestigkeit verbessernde Fähigkeit abnimmt.
Das aromatische Vinylmonomer ist eine Verbindung mit einer Vinyldoppelbindung
und einem oder mehreren Benzolkernen in einem einzigen Molekül und kann insbesondere
Styrol, &agr;-Methylstyrol, 2-Methylstyrol, 3-Methylstyrol, 4-Methylstyrol, 4-Ethylstyrol,
2,5-Dimethylstyrol, 4-Methoxystyrol, 4-Ethoxystyrol, 4-Propoxystyrol, 4-Butoxystyrol,
Chlorstyrol, Dichlorstyrol, Trichlorstyrol, Vinyltoluol, Bromstyrol, Dibromstyrol,
Tribromstyrol, Vinylnaphthalin, Isopropenylnaphthalin, Isopropenylbiphenyl und Divinylbenzol
sein, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Die Verwendung eines aromatischen
Vinylmonomers ist notwendig, da es den Brechungsindex eines Kautschukteilchens erhöht,
wodurch er nahe an den Brechungsindex einer amorphen Polyesterharzzusammensetzung
gebracht wird. Wenn jedoch der Anteil eines solchen aromatischen Vinylmonomers 50
Gew.-% in dem äußeren Schichtkern (A-2) übersteigt, besteht die Neigung,
dass die Schlagfestigkeit verbessernde Fähigkeit abnimmt.
Ein Vinylmonomer, das zur Copolymerisation mit den vorstehend erwähnten
Monomeren fähig ist, kann sein: (Meth)acrylsäurealkylester mit Alkylresten,
die 1 bis 8 Kohlenstoffatome enthalten, wie Methyl(meth)acrylat, Ethyl(meth)acrylat
oder Butyl(meth)acrylat; Vinylcyanidverbindungen wie (Meth)acrylonitril, (Meth)acrylsäure,
Phenyl(meth)acrylat, Vinylidencyanat oder 1,2-Dicyanoethylen; und Maleimidverbindungen,
ist jedoch nicht darauf beschränkt. Beispiele eines vernetzenden Monomers können
Verbindungen mit zwei oder mehr funktionellen Polymergruppen in einem Molekül
davon umfassen, wie Allylmethacrylat, Divinylbenzol, Diallylphthalat oder Ethylenglycoldimethacrylat,
sind jedoch nicht darauf beschränkt. Die Verwendung eines vernetzenden Monomers
ist im Hinblick auf die Weißfärbung bei geringer Beanspruchung und die
Transparenz notwendig. Wenn jedoch der Anteil eines vernetzenden Monomers 2 Gew.-%
in der äußeren Kernschicht (A-2) übersteigt, besteht die Neigung,
dass die Schlagfestigkeit verbessernde Fähigkeit abnimmt. Im Kern (A) bei dem
bei der vorliegenden Erfindung verwendeten (1) ist es, was die Verbesserung der
Weißfärbungsbeständigkeit unter Beanspruchung betrifft, bevorzugt,
dass der Anteil eines vernetzenden Monomers in der inneren Kernschicht (A-1) so
eingestellt werden sollte, dass er höher ist als der in der äußeren
Kernschicht (A-2).
Der Mantel (B) in dem Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit
(1), der bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wird durch Copolymerisation
von einem oder mehreren Vinylmonomeren (einem Gemisch) in Gegenwart des Kerns (A)
erhalten. Für die Polymerisation des Mantels (B) ist ein Verfahren des Zuführens
eines Monomergemischs nicht besonders beschränkt. Verfahren wie das Massezugabeverfahren,
das kontinuierliche Einschrittzugabeverfahren oder das Zweischrittzugabeverfahren
werden verwendet.
Ein für den Mantel (B) verwendetes Vinylmonomer kann sein: (i)
aromatische Vinylmonomere wie Styrol, &agr;-Methylstyrol, 2-Methylstyrol, 3-Methylstyrol,
4-Methylstyrol, 4-Ethylstyrol, 2,5-Dimethylstyrol, 4-Methoxystyrol, 4-Ethoxystyrol,
4-Propoxystyrol, 4-Butoxystyrol, Chlorstyrol, Dichlorstyrol, Trichlorstyrol, Vinyltoluol,
Bromstyrol, Dibromstyrol, Tribromstyrol, Vinylnaphthalin, Isopropenylnaphthalin,
Isopropenylbiphenyl oder Divinylbenzol; (ii) (Meth)acrylsäurealkylester mit
Alkylresten, die 1 bis 8 Kohlenstoffatome enthalten, wie Methyl(meth)acrylat; Ethyl(meth)acrylat
oder Butyl(meth)acrylat; (iii) Monomere, die (Meth)acrylsäureester enthalten,
die eine Hydroxylgruppe oder einen Alkoxyrest enthalten, die Hydroxyacrylat wie
Hydroxyethylacrylat oder Hydroxypropylacrylat, Hydroxymethacrylat wie Hydroxyethylmethacrylat
oder Hydroxypropylmethacrylat, Alkoxyacrylat wie Methoxyethylacrylat oder Ethoxyethylacrylat,
und Alkoxymethacrylat wie Methoxyethylmethacrylat oder Ethoxyethylmethacrylat umfassen;
und (iv) Vinylcyanidverbindungen wie (Meth)acrylnitril, Vinylidencyanat oder 1,2-Dicyanoethylen,
Phenyl(meth)acrylat, (Meth)acrylsäure und Maleimidverbindungen.
Unter ihnen besteht der Mantel (B) in dem Kern-Mantel-Modifikator
für Schlagfestigkeit (1) vorzugsweise aus einem inneren Schichtkern (B-1) und
einem äußeren Schichtkern (B-2) im Hinblick auf die Ausprägung der
Transparenz und der Schlagfestigkeit. Das Verhältnis zwischen dem inneren Schichtmantel
(B-1) und dem äußeren Schichtmantel (B-2) beträgt vorzugsweise 10
bis 80 Gewichtsteile des inneren Schichtmantels (B-1) und 5 bis 20 Gewichtsteile
des äußeren Schichtmantels (B-2) [15 bis 85 Gewichtsteile der Summe von
(B-1) und (B-2)].
Der innere Schichtmantel (B-1) wird vorzugsweise erhalten durch die
Polymerisation eines Monomergemischs, das 60 bis 98 Gew.-%, vorzugsweise 65 bis
98 Gew.-% und stärker bevorzugt 70 bis 95 Gew.-% eines aromatischen Vinylmonomers,
2 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 2 bis 35 Gew.-% und stärker bevorzugt 5 bis 30
Gew.-% eines (Meth)acrylsäureestermonomers mit einer Hydroxylgruppe oder einem
Alkoxyrest und 0 bis 20 Gew.-% eines copolymerisierbaren Vinylmonomers aufweist.
Für die Polymerisation des inneren Schichtmantels (B-1) ist ein Verfahren des
Zuführens eines Monomergemischs nicht besonders beschränkt. Verfahren
wie das Massezugabeverfahren, das kontinuierliche Einschrittzugabeverfahren oder
das Zweischrittzugabeverfahren werden verwendet.
Das aromatische Vinylmonomer, das den inneren Schichtmantel (B-1)
bildet, ist eine Verbindung mit einer Vinyldoppelbindung und einem oder mehreren
Benzolkern(en) in einem einzigen Molekül. Spezifische Beispiele eines solchen
aromatischen Vinylmonomers können Styrol, &agr;-Methylstyrol, 2-Methylstyrol,
3-Methylstyrol, 4-Methylstyrol, 4-Ethylstyrol, 2,5-Dimethylstyrol, 4-Methoxystyrol,
4-Ethoxystyrol, 4-Propoxystyrol, 4-Butoxystyrol, Chlorstyrol, Dichlorstyrol, Trichlorstyrol,
Vinyltoluol, Bromstyrol, Dibromstyrol, Tribromstyrol, Vinylnaphthalin, Isopropenylnaphthalin
und Isopropenylbiphenyl umfassen, sind jedoch nicht darauf beschränkt. Die
Verwendung eines aromatischen Vinylmonomers ist was die Transparenz betrifft bevorzugt,
da es den Brechungsindex des Mantels (B) erhöht, wodurch er nahe an den Brechungsindex
eines aromatischen Polyesters oder Copolyesters (2) gebracht wird. Wenn jedoch der
Anteil eines solchen aromatischen Vinylmonomers 98 Gew.-% in dem inneren Schichtmantel
(B-1) übersteigt, nimmt die Oberflächenaffinität mit dem aromatischen
Polyester oder Copolyester (2) ab, und dadurch besteht die Neigung, dass die Transparenz
und die Schlagfestigkeit verbessernde Fähigkeit abnimmt. Falls er weniger als
60 Gew.-% beträgt, nimmt der Brechungsindex ab, was zu einer Verringerung der
Transparenz führt.
Ein Monomer, das einen (Meth)acrylsäureester aufweist, der eine
Hydroxylgruppe oder einen Alkoxyrest enthält, kann ein Hydroxyacrylat wie Hydroxyethylacrylat
oder Hydroxypropylacrylat, Hydroxymethacrylat wie Hydroxyethylmethacrylat oder Hydroxypropylmethacrylat,
Alkoxyacrylat wie Methoxyethylacrylat oder Ethoxyethylacrylat und Alkoxymethacrylat
wie Methoxyethylmethacrylat oder Ethoxyethylmethacrylat sein, ist jedoch nicht darauf
beschränkt. Die Verwendung eines Monomers, das einen (Meth)acrylsäureester,
der eine Hydroxylgruppe oder einen Alkoxyrest enthält, für den inneren
Schichtmantel (B-1), ist zum Verbessern der Oberflächenaffinität mit dem
aromatischen Polyester oder Copolyester (2) bevorzugt. Falls der Anteil eines Monomers,
das einen (Meth)acrylsäurester umfasst, der eine Hydroxylgruppe oder einen
Alkoxyrest enthält, 40 Gew.-% in dem inneren Schichtmantel (B-1) übersteigt,
nimmt der Brechungsindex ab und es besteht dadurch die Neigung, dass die Transparenz
abnimmt. Falls er weniger als 2 Gew.-% beträgt, nimmt die Oberflächenaffinität
mit dem aromatischen Polyester oder Copolyester (2) ab und es besteht dadurch die
Neigung, dass die Transparenz und die Festigkeit hervorbringende Fähigkeit
abnimmt.
Ein copolymerisierbares Vinylmonomer kann sein: (Meth)acrylsäurealkylester
mit Alkylresten, die 1 bis 8 Kohlenstoffatome enthalten, wie Methyl(meth)acrylat,
Ethyl(meth)acrylat oder Butyl(meth)acrylat; Vinylcyanidverbindungen wie (Meth)acrylonitril,
Vinylidencyanat oder 1,2-Dicyanoethylen; (Meth)acrylsäure; Phenyl(meth)acrylat;
und Maleimidverbindungen, ist jedoch nicht darauf beschränkt.
Der äußere Schichtmantel (B-2) wird bevorzugt durch die
Polymerisation eines Monomergemischs erhalten, das 50 bis 100 Gew.-%, vorzugsweise
55 bis 100 Gew.-% und stärker bevorzugt 60 bis 100 Gew.-% eines aromatischen
Vinylmonomers und 0 bis 50 Gew.-% eines copolymerisierbaren Monomers aufweist. Für
die Polymerisation des äußeren Schichtmantels (B-2) ist ein Verfahren
zum Zuführen eines Monomergemischs nicht besonders beschränkt. Verfahren
wie das Massezugabeverfahren, das kontinuierliche Einschrittzugabeverfahren oder
das Zweischrittzugabeverfahren werden verwendet.
Ein aromatisches Vinylmonomer, das den äußeren Schichtmantel
(B-2) bildet, kann Styrol, &agr;-Methylstyrol, 2-Methylstyrol, 3-Methylstyrol,
4-Methylstyrol, 4-Ethylstyrol, 2,5-Dimethylstyrol, 4-Methoxystyrol, 4-Ethoxystyrol,
4-Propoxystyrol, 4-Butoxystyrol, Chlorstyrol, Dichlorstyrol, Trichlorstyrol, Vinyltoluol,
Bromstyrol, Dibromstyrol, Tribromstyrol, Vinylnaphthalin, Isopropenylnaphthalin
und Isopropenylbiphenyl sein, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Die Verwendung
eines aromatischen Vinylmonomers ist für das Verhindern der Autoagglutination
des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit (1) bei dem aromatischen
Polyester oder Copolyester (2) bevorzugt. Des weiteren ist es auch was die Transparenz
betrifft bevorzugt, da es den Brechungsindex des Mantels nahe an den Brechungsindex
des aromatischen Polyesters oder Copolyesters (2) bringt.
Ein copolymerisierbares Vinylmonomer kann sein: (Meth)acrylsäurealkylester
mit Alkylresten, die 1 bis 8 Kohlenstoffatome enthalten, wie Methyl(meth)acrylat,
Ethyl(meth)acrylat oder Butyl(meth)acrylat; (Meth)acrylsäure; Phenyl(meth)acrylat;
Maleimidverbindungen; und Vinylcyanidverbindungen wie (Meth)acrylnitril, Vinylidencyanat
oder 1,2-Dicyanoethylen. Die Beispiele sind jedoch nicht darauf beschränkt.
Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
(1), der bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, sollte nahe an dem Brechungsindex
der amorphen Zielpolyesterharzzusammensetzung liegen. So beträgt der vorstehend
erwähnte Brechungsindex vorzugsweise 1,55 bis 1,60 und stärker bevorzugt
1,56 bis 1,58.
Der Begriff "Brechungsindex" wird bei der vorliegenden Erfindung verwendet,
um den tatsächlichen Messwert zu bezeichnen, der durch das folgende Verfahren
erhalten wird. Das heißt, Chlorwasserstoff wurde einem Teil des erhaltenen
Latex zur Koagulation zugegeben und das so koagulierte Produkte wurde einer Wärmebehandlung
bei 70°C unterzogen. Das sich ergebende Produkt wurde gewaschen, dehydriert
und getrocknet, um trockene Pulver zu erhalten. Die erhaltenen Pulver wurden unter
Verwendung einer Heißwalze geschmolzen, gefolgt von einem Heißpressformen,
was zu einer Dicke von 1 mm führt, um ein Probestück zu erhalten, das
für die Messung des Brechungsindex verwendet wird. Danach wurde der Brechungsindex
des Probestücks bei 23°C unter Verwendung eines Refraktometers (Abbe 2T,
hergestellt von Atago) gemessen. Jedoch ist es als Richtlinie für das Festlegen
der Formel realistisch, Berechnungen unter Verwendung der Werte der Brechungsindices
durchzuführen, die in Veröffentlichungen, wie dem Polymer Handbook, 4.
Auflage (John Willy & Sons Inc., 1999), beschrieben sind und eine Zusammensetzung
zu bestimmen, um die Polymerisation durchzuführen.
Die gewichtsmittlere Teilchengröße des Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit (1), der bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird,
ist nicht besonders beschränkt. Sie liegt vorzugsweise zwischen 0,05 und 0,5
&mgr;m und stärker bevorzugt zwischen 0,07 und 0,3 &mgr;m. Wenn die gewichtsmittlere
Teilchengröße des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit (1)
weniger als 0,05 &mgr;m beträgt, besteht die Neigung, die Schlagfestigkeit
verbessernde Fähigkeit gering wird. Im Gegensatz dazu besteht die Neigung,
wenn sie 0,5 &mgr;m übersteigt, dass die Transparenz beträchtlich abnimmt.
Beispiele eines Verfahrens des Einstellens der gewichtsmittleren Teilchengröße
des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit (1) können umfassen:
ein Verfahren der Verwendung eines wasserlöslichen Elektrolyten, damit das
Mittel agglutinieren und während der Pfropfpolymerisation zunehmen kann, das
in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 43-12158 veröffentlich ist,
und ein Verfahren der Verwendung eines Säurereste enthaltenden Latex, der aus
einem Copolymer aus (Meth)acrylsäureester und ungesättigter Säure
besteht, das in dem offengelegten japanischen Patent Nr. 8-012704 offenbart ist.
Der Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit (1), der bei
der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann durch eine Emulsionspolymerisation,
Suspensionspolymerisation, Lösungspolymerisation und dergleichen erhalten werden.
Von diesen ist die Emulsionspolymerisation, was die industrielle Produktivität
betrifft, bevorzugt. Wenn der Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit
(1) mittels Emulsionspolymerisation hergestellt wird, werden bekannte Emulgierungsverfahren
und Polymerisationsverfahren verwendet.
Der aromatische Polyester oder Copolyester (2), der durch die vorliegende
Erfindung modifiziert wird, ist ein Harz, bei dem Kristallinität im Wesentlichen
nicht beobachtet wird oder dessen Kristallinität niedrig genug ist, um die
Transparenz nicht zu beeinträchtigen, obgleich er eine Kristallinität
besitzt.
Der aromatische Polyester oder Copolyester (2), der durch die vorliegende
Erfindung modifiziert wird, kann sein: Polyalkylenterephthalate wie Polyethylenterephthalat
(PET) oder Polypentylenterephthalat; Alkylennaphthalindicarboxylate wie Poly(ethylennaphthalin-2,6-dicarboxylat);
und aromatische Polyester oder aromatische Copolyester, die eine Einheit, die von
mindestens einem aliphatischen Diol oder cyclischen aliphatischen Diol oder der
Kombination aus aliphatischem Diol und cyclischem aliphatischen Diol als Diolkomponente
abgeleitet ist, und eine Einheit umfassen, die von mindestens einer aromatischen
zweibasigen Säure als Dicarbonsäurekomponente abgeleitet ist, wie PETG
von Eastman Kodak (z.B. Poly(ethylen-CO-1,4-cyclohexandimethylenterephthalat)).
Ein solcher aromatischer Polyester oder aromatischer Copolyester kann durch die
Polykondensation einer Diolkomponente (z.B. Ethylenglycol, 1,4-Cyclohexandimethanol
usw.) und einer aromatischen Dicarbonsäurekomponente (z.B. Terephthalsäure,
Isophthalsäure, Naphthalindicarboxylat usw.) erhalten werden. Diese Komponenten
können einzeln oder in Kombination von zwei oder mehr Komponenten nach Notwendigkeit
verwendet werden.
Die zugemischte Menge des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
(1) und der aromatische Polyester oder Copolyester (2) ist in Abhängigkeit
von dem Verwendungszweck unterschiedlich. Sie beträgt zweckmäßigerweise
1 bis 40 Gewichtsteile des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit (1)
und 60 bis 99 Gewichtsteile des aromatischen Polyesters oder Copolyesters (2) [100
Gewichtsteile der Summe von (1) und (2)], vorzugsweise 1 bis 30 Gewichtsteile des
Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit (1) und 70 bis 99 Gewichtsteile
des aromatischen Polyesters oder Copolyesters (2) und stärker bevorzugt 5 bis
25 Gewichtsteile des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit (1) und
75 bis 95 Gewichtsteile des aromatischen Polyesters oder Copolyesters (2). Falls
die zugemischte Menge des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit (1)
weniger als 1 Gewichtsteil beträgt, ist es wahrscheinlich, dass keine günstige
Schlagfestigkeit erzielt wird. Im Gegensatz dazu besteht die Neigung, falls sie
40 Gewichtsteile übersteigt, dass die Transparenz abnimmt.
Ein Verfahren für die Herstellung der erfindungsgemäßen
Harzzusammensetzung ist nicht besonders beschränkt und bekannte Verfahren können
verwendet werden. Beispielsweise kann das folgende Verfahren verwendet werden. Der
aromatische Polyester oder Copolyester (2) und der Kern-Mantel-Modifikator für
Schlagfestigkeit (1) wurden zuvor getrennt hergestellt. Danach wurden beide Produkte
unter Verwendung eines Henschel-Mischers oder einer Mischtrommel gemischt. Das erhaltene
Gemisch wird dann geschmolzen und unter Verwendung eines Einschneckenextruders,
eines Doppelschneckenextruders, eines Banbury-Mischers, einer Heißwalze oder
dergleichen wird ein Blend hergestellt, um eine Harzzusammensetzung zu erhalten.
Die erfindungsgemäße Zusammensetzung kann nicht nur einen
aromatischen Polyester oder Copolyester und einen Kern-Mantel-Modifikator für
Schlagfestigkeit, sondern auch, wo angebracht, üblicherweise verwendete Zusatzstoffe
wie anorganische Füllstoffe, Pigmente, Antioxidantien, Wärmestabilisatoren,
die Lichtbeständigkeit verbessernde Mittel, Ultraviolettabsorptionsmittel,
Gleitmittel, Weichmacher, Formtrennmittel, antistatische Mittel, die Gleiteigenschaft
verbessernde Mittel und Färbemittel umfassen.
Bei der vorliegenden Erfindung werden Produkte vorzugsweise unter
Bedingungen hergestellt, bei denen der aromatische Polyester oder Copolyester (2)
in einer amorphen Form oder in einem amorphen Zustand aufrechterhalten wird. Ein
kleiner Grad an Kristallisation ist zulässig. Im Fall von PET wird als Bedingung
für das Aufrechterhalten des Polyesters oder Copolyesters in einer amorphen
Form oder einem amorphen Zustand eine Zusammensetzung bei einer Verarbeitungstemperatur
zwischen 270°C und 290°C verarbeitet und nach Beendigung der Verarbeitung
wird sie gleichmäßig bei einer Temperatur zwischen 60°C und 75°C
vor der Kristallisation abgeschreckt, um sie beispielsweise in einer amorphen Form
oder einem amorphen Zustand zu halten. Des weiteren wird im Fall von PET-G eine
Zusammensetzung bei einer Verarbeitungstemperatur von 200°C bis 260°C
verarbeitet und nach Beendigung der Verarbeitung wird sie beispielsweise bei einer
Temperatur zwischen 60°C und 75°C gleichmäßig abgeschreckt.
Wenn wesentliche Kristallisation bei dem Herstellungsverfahren auftritt, wird das
erhaltene Produkt undurchsichtig und brüchig.
Die amorphe Polyesterharzzusammensetzung der vorliegenden Erfindung
weist ausgezeichnete Weißfärbungseigenschaften bei einer geringen Beanspruchung
und eine verbesserte Schlagfestigkeit mit geringer Beeinträchtigung der optischen
Eigenschaften, die amorphem Polyesterharz innewohnen, auf. Diese amorphe Polyesterharzzusammensetzung
ist industriell von großem Nutzen, wenn sie für Bahnenmaterialien, Folien
usw. verwendet wird.
Die vorliegende Erfindung wird detaillierter in den nachfolgenden
Beispielen beschrieben.
Die Bewertung von verschiedenen Arten von physikalischen Eigenschaften
in den Beispielen und Vergleichsbeispielen wird mittels der folgenden Verfahren
durchgeführt. Des weiteren bezeichnen die Begriffe "Teil" und "%" "Gewichtsteile"
bzw. "Gew.-%", es sei denn etwas anderes ist angegeben.
(Messung der gewichtsmittleren Teilchengröße)
Latex, der in jedem der Beispiele und Vergleichsbeispiele erhalten
wurde, wurde mit Wasser verdünnt. Danach wurde die gewichtsmittlere Teilchengröße
des verdünnten Produkts unter Verwendung einer Mikrotrack-Teilchengrößenverteilungs-Messvorrichtung
gemessen (Modell: 9230 UPA; hergestellt von Nikkiso Co., Ltd.).
(Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit)
Um den Brechungsindex zu messen wurde dem in jedem der Beispiele und
Vergleichsbeispiele erhaltenen Latex Chlorwasserstoff für die Koagulation zugegeben
und das sich ergebende Produkt wurde dann einer Wärmebehandlung, einem Waschen,
einer Dehydratation und einem Trocknen unterzogen, um Pulver zu erhalten. Danach
wurden die Pulver bei 150°C unter Verwendung einer Heißwalze (8-Zoll-Walze,
hergestellt von Kansai Roll Co., Ltd.) geschmolzen und ein Blend wurde hergestellt,
um ein Bahnenmaterial zu erhalten. Die erhaltene Folie wurde dann mit einer Pressvorrichtung
(F Hydraulic Press; Shinto Metal Industries, Ltd.) unter Bedingungen gepresst, die
aus einer Temperatur von 160°C, einem Pressdruck von 100 kg/cm2
und einem Zeitraum von 15 Minuten bestanden, um ein Probestück mit einer Dicke
von 1 mm zu erhalten, das für die Messung der Transparenz verwendet wird. Danach
wurde der Brechungsindex des Probestücks bei 23°C mit einem Abbe-Refraktometer
(2T; hergestellt von Atago) gemessen.
(Formen eines gepressten Produkts)
15 Teile eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit,
der in jedem der Beispiele und Vergleichsbeispiele erhalten wurde, und 1 Teil eines
Gleitmittels (GTL-02; hergestellt von Nitto Kasei Co., Ltd.) wurden 100 Teilen eines
amorphen aromatischen Copolyesterharzes (Easter 6763; hergestellt von Eastman Kodak)
zugegeben, und diese Komponenten wurden vorbereitend gemischt. Danach wurde das
Gemisch unter Verwendung einer Heißwalze (8-Zoll-Walze; hergestellt von Kansai
Roll Co., Ltd.) bei 170°C geschmolzen und ein Blend wurde hergestellt, um ein
Bahnenmaterial zu erhalten. Das erhaltene Bahnenmaterial wurde dann mit einer Pressvorrichtung
(F Hydraulic Press; Shinto Metal Industries, Ltd.) unter Bedingungen gepresst, die
aus einer Temperatur von 120°C, einem Pressdruck von 100 kg/cm2
und einem Zeitraum von 15 Minuten bestanden, um ein Probestück mit einer Dicke
von 3 mm, das für die Messung der Transparenz verwendet wurde (300 × 400
× 3 mm dick) und ein Probestück (mit einer Dicke von 3 mm) zu erhalten,
das für die Messung der Izod-Schlagfestigkeit verwendet wurden.
(Izod-Schlagfestigkeit des gepressten Produkts)
Die Izod-Schlagfestigkeit mit Kerbe wurde bei 23°C in Übereinstimmung
mit JIS K 7110 gemessen.
(Transparenz des gepressten Produkts)
Die gesamte Lichtdurchlässigkeit und der Trübungsgrad wurden
bei 23°C mit einem Farbunterschieds-Trübungsmesser (&Sgr;80; hergestellt
von Nippon Denshoku Industries, Ltd.) in Übereinstimmung mit ASTM D 1003 gemessen.
(Formung des Bahnenmaterials)
15 Teile eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit,
der in jedem der Beispiele und der Vergleichsbeispiele erhalten wurde, wurden 100
Teilen eines amorphen aromatischen Copolyesterharzes (Easter 6763; hergestellt von
Eastman Kodak) zugegeben, und diese Komponenten wurden vorbereitend gemischt. Danach
wurde das Gemisch unter Verwendung eines Doppelschneckenextruders (TEX-44; hergestellt
von The Japan Steel Works, Ltd.) mit einem Durchmesser von 44 mm bei einer Zylindertemperatur
von 240°C geschmolzen und ein Blend wurde hergestellt, um ein Pellet zu erhalten.
Das erhaltene Pellet wurde dann mit einer Breitschlitz-Bahnenmaterial-Extrusionsvorrichtung
(Toyo Seiki) bei einer Zylindertemperatur von 200°C und einer Werkzeugtemperatur
von 210°C geformt, um ein Bahnenmaterial mit einer Dicke von 0,3 mm zu erhalten.
Ein Probestück, das für die Messung der Durchsichtigkeit verwendet wurde
(300 × 400 × 0,3 mm Dicke) und ein Probestück, das für die Bewertung
der Weißfärbungsbeständigkeit unter Beanspruchung verwendet wurde
(300 × 400 × 0,3 mm Dicke) wurden von dem erhaltenen Bahnenmaterial mit
einer Dicke von 0,3 mm erhalten.
(Transparenz der Folie)
Die gesamte Lichtdurchlässigkeit und der Trübungsgrad wurden
bei 23°C mit einem Farbunterschieds-Trübungsmesser (&Sgr;80; hergestellt
von Nippon Denshoku Industries, Ltd.) in Übereinstimmung mit ASTM D 1003 gemessen.
(Weißfärbungsbeständigkeit des Bahnenmaterials unter Beanspruchung)
Ein Probestück, das für die Bewertung der Weißfärbungsbeständigkeit
unter Beanspruchung verwendet wurde, wurde zwischen einem Dart (mit einer Länge
von 100 mm, einem Durchmesser von 9,4 mm, einer Spitze R = 3/16) und einem Kissen
(mit einer Höhe von 50 mm, einer Einsinkstelle von 4,8 mm, R = 3/16) sandwichartig
angeordnet und ein Anker mit einem Gewicht von 1 Kgf wurde darauf aus einer Höhe
von 50 mm von der Oberseite des Darts fallengelassen. So wurde ein Ankerfalltest
durchgeführt. Der Weißfärbungs-L-Wert eines Bereichs, der durch den
erhaltenen Schlag weiß gefärbt, wurde mit einem Farbdifferenz-Turbidimeter
(&Sgr;80; hergestellt von Nippon Denshoku Industries, Ltd.) gemäß dem
Standard-Weißwandtafelmessverfahren gemessen.
(Beispiel 1)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
47,7 Teile Butadien, 22,7 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer versehen
war, gefolgt von der Polymerisation während 4 Stunden bei 50°C. Danach
wurden 29,6 Teile Butadien, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,001
Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat des weiteren
zugegeben, gefolgt von der Polymerisation während 5 Stunden. So wurde ein Kautschuklatex
(a) mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und einer gewichtsmittleren
Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
132 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (a) (Feststoffgehalt:
44 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 16 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von der Polymerisation bei 60°C während 1 Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, kontinuierlich
bei 60°C zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel herzustellen.
So wurde ein Kern-Mantel-Modifikator für den Schlagfestigkeitslatex hergestellt.
Der erhaltene Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeitslatex wurde mit
Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte Produkt wurde dann einer Wärmebehandlung,
einem Waschen, einer Dehydratation und einem Trocknen unterzogen, um einen pulverförmigen
Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit herzustellen. Der Brechungsindex
des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit betrug 1,565.
(Beispiel 2)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
19,2 Teile Butadien, 23,1 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C während 4 Stunden. Danach
wurden 46,2 Teile Butadien, 11,5 Teile Styrol, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,001 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat
des weiteren zugegeben, gefolgt von einer Polymerisation während 5 Stunden.
So wurde ein Kautschuklatex mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und
einer gewichtsmittleren Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
156 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
52 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 8 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von der Polymerisation bei 60°C während 1 Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, kontinuierlich
bei 60°C während 1 Stunde zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
hergestellt. Der erhaltene, die Schlagfestigkeit verbessernde Kern-Mantel-Latex
wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und dann wurde das koagulierte Produkt einer
Wärmebehandlung, einem Waschen, einer Dehydratation und einem Trocknen unterzogen,
um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit herzustellen.
Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit betrug
1,565.
(Beispiel 3)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
12,8 Teile Butadien, 10,6 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C während 4 Stunden. Danach
wurden 59,6 Teile Butadien, 17,0 Teile Styrol, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,001 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat
des weiteren zugegeben, gefolgt von einer Polymerisation während 5 Stunden.
So wurde ein Kautschuklatex (a) mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99%
und einer gewichtsmittleren Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
141 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (a) (Feststoffgehalt:
47 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 13 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von der Polymerisation bei 60°C während einer Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, kontinuierlich
bei 60°C während einer Stunde zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte Produkt wurde dann einer
Wärmebehandlung, einem Waschen, einer Dehydratation und einem Trocken unterzogen,
um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit herzustellen.
Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit betrug
1,565.
(Beispiel 4)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 0,004
Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0 Teile
Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
23,1 Teile Butadien, 34,6 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C während 4 Stunden. Danach
wurden 42,3 Teile Butadien, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,001
Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat des weiteren
zugegeben, gefolgt von einer Polymerisation während 5 Stunden. So wurde ein
Kautschuklatex (a) mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und einer gewichtsmittleren
Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
156 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (a) (Feststoffgehalt:
52 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 8 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 60°C während einer Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teile Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen.
Nach Beendigung der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte
Lösung, die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, kontinuierlich
bei 60°C während 1 Stunde zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators zur Verbesserung
der Schlagfestigkeit hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte
Produkt wurde dann einer Wärmebehandlung, einem Waschen, einer Dehydratation
und einem Trocknen unterzogen, um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator
für Schlagfestigkeit herzustellen. Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit betrug 1,565.
(Beispiel 5)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
26,9 Teile Butadien, 19,2 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von der Polymerisation bei 50°C während 4 Stunden. Danach
wurden 38,5 Teile Butadien, 15,4 Teile Styrol, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,001 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat
des weiteren zugegeben, gefolgt von einer Polymerisation während 5 Stunden.
So wurde ein Kautschuklatex mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und
einer gewichtsmittleren Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
156 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
52 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 8 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 60°C während 1 Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt während 4 Stunden
kontinuierlich zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, kontinuierlich
bei 60°C während 1 Stunde zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte Produkt wurde dann einer
Wärmebehandlung, einem Waschen, einem Dehydratisieren und einem Trocknen unterzogen,
um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit herzustellen.
Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit betrug
1,565.
(Beispiel 6)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
47,7 Teile Butadien, 22,7 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C während 5 Stunden. Danach
wurden des weiteren 29,6 Teile Butadien, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,001 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat
zugegeben, gefolgt von einer Polymerisation während 1 Stunde. So wurde ein
Kautschuklatex mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und einer gewichtsmittleren
Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
132 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
44 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumtetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 6 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 60°C während 1 Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels, wurde eine gemischte Lösung,
die aus 15 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, bei 60°C
kontinuierlich während einer Stunde zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und dann wurde das koagulierte Produkt einer
Wärmebehandlung, einem Waschen, einem Dehydratisieren und einem Trocknen unterzogen,
um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für
Schlagfestigkeit herzustellen. Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für
Schlagfestigkeit betrug 1,565.
(Beispiel 7)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,3
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
47,7 Teile Butadien, 22,7 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von der Polymerisation bei 50°C während 4 Stunden. Danach
wurden des weiteren 29,6 Teile Butadien, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,7 Teile Divinylbenzol und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat
zugegeben, gefolgt von einer Polymerisation während 5 Stunden. So wurde ein
Kautschuklatex mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und einer durchschnittlichen
Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
132 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
44 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumtetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 16 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 60°C während 1 Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroxid bestand, kontinuierlich bei
60°C während 1 Stunde zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
hergestellt. Der erhaltene Latex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte Produkt wurde dann einer
Wärmebehandlung, einem Waschen, einem Dehydratisieren und einem Trocknen unterzogen,
um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit herzustellen.
Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit betrug
1,565.
(Vergleichsbeispiel 1)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,8
Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure, 47,7 Teilen Butadien,
22,7 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden einem Polymerisationsbehälter
zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet war, gefolgt von einer Polymerisation
bei 50°C während 4 Stunden. Danach wurden 29,6 Teile Butadien, 0,0015
Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034
Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat des weiteren zugegeben. So wurde ein Kautschuklatex
(a) mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und einer gewichtsmittleren
Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt. 132 Teile des vorstehend
beschriebenen Kautschuklatex (a) (Feststoffgehalt: 44 Teile), 200 Teile reines Wasser,
0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,2
Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 16 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 60°C während 1 Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, bei 60°C
kontinuierlich zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel herzustellen.
So wurde der Latex für einen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit
hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte Produkt wurde dann einer
Wärmebehandlung, einem Waschen, einer Dehydratation und einem Trocknen unterzogen,
um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit herzustellen.
Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit betrug
1,565.
(Vergleichsbeispiel 2)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 11,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
47,7 Teile Butadien, 22,7 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C. Danach wurden 29,6 Teile Butadien,
0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat und
0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat des weiteren zugegeben, gefolgt von
einer Polymerisation während 4 Stunden. So wurde ein Kautschuklatex (a) mit
einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und einer gewichtsmittleren Teilchengröße
von 0,07 &mgr;m hergestellt.
132 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (a) (Feststoffgehalt:
44 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 16 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 60°C während 1 Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, kontinuierlich
bei 60°C während 1 Stunde zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte Produkt wurde dann einer
Wärmebehandlung, einem Waschen, einem Dehydratisieren und einem Trocknen unterzogen,
um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit herzustellen.
Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit betrug
1,565.
(Vergleichsbeispiel 3)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
77,3 Teile Butadien, 22,7 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
dem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C während 10 Stunden. So
wurde ein Kautschuklatex mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und einer
durchschnittlichen Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
132 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
44 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 16 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 60°C während 1 Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, bei 60°C
während 1 Stunde kontinuierlich zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte Produkt wurde dann einer
Wärmebehandlung, einem Waschen, einer Dehydratation und einem Trocknen unterzogen,
um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit herzustellen.
Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit betrug
1,565.
(Vergleichsbeispiel 4)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
38,4 Teile Butadien, 30,8 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C während 4 Stunden. Danach
wurden 30,8 Teile Butadien, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,001
Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat des weiteren
zugegeben, gefolgt von einer Polymerisation während 5 Stunden. So wurde ein
Kautschuklatex mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und einer gewichtsmittleren
Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
39 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
13 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat und 0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, und die Temperatur wurde auf 60°C erhöht. Danach wurde eine gemischte
Lösung, die aus 43 Teilen Styrol, 29 Teilen Hydroxyethylmethacrylat und 0,16
Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 15 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, bei 60°C
kontinuierlich während 1 Stunde zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte Produkt wurde dann einer
Wärmebehandlung, einem Waschen, einem Dehydratisieren und einem Trocknen unterzogen,
um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit herzustellen.
Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit betrug
1,565.
(Vergleichsbeispiel 5)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
14,9 Teile Butadien, 33,3 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rüher ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C während 4 Stunden. Danach
wurden 28,8 Teile Butadien, 23,0 Teile Styrol, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,001 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat
des weiteren zugegeben, gefolgt von einer Polymerisation während 5 Stunden.
So wurde ein Kautschuklatex mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und
einer gewichtsmittleren Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
261 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
87 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat
und 0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat wurden einem Polymerisationsbehälter
zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet war, und die Temperatur wurde
auf 60°C erhöht. Danach wurde eine gemischte Lösung, die aus 8 Teilen
Styrol, 1 Teil Hydroxyethylmethacrylat und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand,
dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während 1 Stunde zugegeben, um einen inneren
Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung der Polymerisation des inneren Schichtmantels
wurde eine gemischte Lösung, die aus 4 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid
bestand, kontinuierlich bei 60°C während 4 Stunden zugegeben, um einen
äußeren Schichtmantel herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das Koagulationsprodukt
wurde dann einer Wärmebehandlung, einem Waschen, einer Dehydratation und einem
Trocknen unterzogen, um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für
Schlagfestigkeit herzustellen. Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für
Schlagfestigkeit betrug 1,565.
(Vergleichsbeispiel 6)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teil Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
9,1 Teile Butadien, 4,6 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C während 4 Stunden. Danach
wurden 68,1 Teile Butadien, 18,2 Teile Styrol, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,001 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat
des weiteren zugegeben, gefolgt von einer Polymerisation während 5 Stunden.
So wurde ein Kautschuklatex mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und
einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
132 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
44 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 16 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 60°C während 1 Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, kontinuierlich
bei 60°C während einer Stunde zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte
Produkt wurde dann einer Wärmebehandlung, einem Waschen, einem Dehydratisieren
und einem Trocknen unterzogen, um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator
für Schlagfestigkeit herzustellen. Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators
betrug 1,565.
(Vergleichsbeispiel 7)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
5,6 Teile Butadien, 34,6 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C. Danach wurden 55,8 Teile Butadien,
0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat und
0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat des weiteren zugegeben, gefolgt von
einer Polymerisation während 5 Stunden. So wurde ein Kautschuklatex mit einer
Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und einer durchschnittlichen Teilchengröße
von 0,07 &mgr;m hergestellt.
156 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
52 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 8 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden dem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 60°C während 1 Stunde. Danach
wurde eine gemischte Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat
und 0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 5 Teilen Styrol und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, kontinuierlich
bei 60°C während 1 Stunde zugegeben, um einen äußeren Schichtmantel
herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
hergestellt. Der erhaltene Latex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte Produkt wurde dann einer
Wärmebehandlung, einem Waschen, einem Dehydratisieren und einem Trocknen unterzogen,
um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit herzustellen.
Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit betrug
1,565.
(Vergleichsbeispiel 8)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teile Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
55,8 Teile Butadien und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden einem Polymerisationsbehälter
zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet war, gefolgt von einer Polymerisation
bei 50°C während 4 Stunden. Danach wurden 9,6 Teile Butadien, 34,6 Teile
Styrol, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat
und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat des weiteren zugegeben, gefolgt
von einer Polymerisation während 5 Stunden. So wurde ein Kautschuklatex mit
einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und einer gewichtsmittleren Teilchengröße
von 0,07 &mgr;m hergestellt.
156 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
52 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat, 8 Teile Styrol und 0,09 Teile Cumenhydroperoxid
wurden einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 60°C. Danach wurde eine gemischte
Lösung, die aus 30 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat und 0,16
Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich zugegeben,
um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung der Polymerisation
des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung, die aus 5 Teilen Styrol
und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, kontinuierlich bei 60°C zugegeben,
um einen äußeren Schichtmantel herzustellen. So wurde der Latex eines
Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit hergestellt. Der erhaltene Latex
eines Kern-Mantel-Modifikators wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte
Produkt wurde dann einer Wärmebehandlung, einem Waschen, einem Dehydratisieren
und einem Trocknen unterzogen, um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator
für Schlagfestigkeit herzustellen. Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit betrug 1,565.
(Vergleichsbeispiel 9)
200 Teile reines Wasser, 0,4 Teile Trikaliumphosphat, 0,2 Teile Natriumsalze
von Formalinnaphthalinsulfonatkondensat, 0,09 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat,
0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat, 0,002 Teile Eisen(II)-sulfat, 1,0
Teil Divinylbenzol, 1,8 Teile teilweise hydriertes Natriumsalz von Talgfettsäure,
3,3 Teile Butadien, 16,7 Teile Styrol und 0,07 Teile Paramenthanhydroperoxid wurden
einem Polymerisationsbehälter zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet
war, gefolgt von einer Polymerisation bei 50°C während 4 Stunden. Danach
wurden 53,3 Teile Butadien, 26,7 Teile Styrol, 0,0015 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat,
0,001 Teile Eisen(II)-sulfat und 0,034 Teile Fettsäurekaliummonocarboxylat
des weiteren zugegeben, gefolgt von einer Polymerisation während 5 Stunden.
So wurde ein Kautschuklatex mit einer Polymerisationsumwandlungsrate von 99% und
einer durchschnittlichen Teilchengröße von 0,07 &mgr;m hergestellt.
180 Teile des vorstehend beschriebenen Kautschuklatex (Feststoffgehalt:
60 Teile), 200 Teile reines Wasser, 0,001 Teile Eisen(II)-sulfat, 0,004 Teile Dinatriumethylendiamintetraacetat
und 0,2 Teile Natriumformaldehydsulfoxylat wurden einem Polymerisationsbehälter
zugegeben, der mit einem Rührer ausgestattet und die Temperatur wurde auf 60°C
erhöht. Danach wurde eine gemischte Lösung, die aus 15 Teilen Styrol und
0,16 Teilen Cumenhydroperoxid bestand, dem Reaktionsprodukt kontinuierlich während
4 Stunden zugegeben, um einen inneren Schichtmantel herzustellen. Nach Beendigung
der Polymerisation des inneren Schichtmantels wurde eine gemischte Lösung,
die aus 20 Teilen Styrol, 5 Teilen Hydroxyethylmethacrylat und 0,2 Teilen Cumenhydroperoxid
bestand, kontinuierlich bei 60°C während 1 Stunde zugegeben, um einen
äußeren Schichtmantel herzustellen. So wurde der Latex eines Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit hergestellt. Der erhaltene Latex eines Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit wurde mit Chlorwasserstoff koaguliert und das koagulierte
Produkt wurde dann einer Wärmebehandlung, einem Waschen, einem Dehydratisieren
und einem Trocknen unterzogen, um einen pulverförmigen Kern-Mantel-Modifikator
für Schlagfestigkeit herzustellen. Der Brechungsindex des Kern-Mantel-Modifikators
für Schlagfestigkeit betrug 1,565.
Die Ergebnisse, die durch Bewerten der Pressprodukte und Bahnenmaterialien
erhalten wurden, die aus den amorphen Polyesterharzzusammensetzungen hergestellt
wurden, die unter Verwendung des Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
hergestellt wurden, der in den vorstehend beschriebenen Beispielen und Vergleichsbeispielen
erhalten wurde, sind in den Tabellen 1 und 2 gezeigt. Tabelle 1Tabelle 2
Die vorliegende Erfindung stellt eine amorphe Polyesterharzzusammensetzung
zur Verfügung, die ausgezeichnete Weißfärbungseigenschaften bei geringer
Beanspruchung und eine verbesserte Schlagfestigkeit mit geringer Beeinträchtigung
der optischen Eigenschaften aufweist, die dem amorphen Polyesterharz innewohnen.
Diese amorphe Polyesterharzzusammensetzung ist von großem industriellen Nutzen,
wenn sie für Bahnenmaterialien, Folien usw. verwendet wird.
Anspruch[de]
Im Wesentlichen amorphe Polyesterharzzusammensetzung, umfassend:
1 bis 40 Gewichtsteile eines Kern-Mantel-Modifikators für Schlagfestigkeit
(1), der einen Brechungsindex zwischen 1,55 und 1,60 aufweist, und 60 bis 99 Gewichtsteile
von mindestens einem aromatischen Polyester oder Copolyester (2) [100 Gewichtsteile
der Summe von (1) und (2)], wobei der Kern-Mantel-Modifikator 15 bis 85 Gewichtsteile
eines Kerns (A), erhältlich durch Copolymerisation von 65 bis 95 Gew.-% eines
Butadienmonomers, 5 bis 35 Gew.-% eines aromatischen Vinylmonomers, 0 bis 10 Gew.-%
eines Vinylmonomers, welches zur Copolymerisation mit diesen Monomeren fähig
ist, und 0,01 bis 5 Gew.-% eines vernetzenden Monomers, und 15 bis 85 Gewichtsteile
eines Mantels (B) umfasst [100 Gewichtsteile der Summe von (A) und (B)], wobei der
Kern (A) 10 bis 50 Gewichtsteile eines inneren Schichtkerns (A-1), erhältlich
durch Copolymerisation von 25 bis 100 Gew.-% eines Butadienmonomers, 0 bis 75 Gew.-%
eines aromatischen Vinylmonomers, 0 bis 40 Gew.-% eines Vinylmonomers, welches zur
Copolymerisation mit diesen Monomeren fähig ist, und 0,1 bis 10 Gew.-% eines
vernetzenden Monomers, und 5 bis 75 Gewichtsteile eines äußeren Schichtkerns
(A-2) umfasst, welcher in Gegenwart des inneren Schichtkerns (A-1)
durch Copolymerisation von 50 bis 100 Gew.-% eines Butadienmonomers, 0 bis 50 Gew.-%
eines aromatischen Vinylmonomers, 0 bis 40 Gew.-% eines Vinylmonomers, welches zur
Copolymerisation mit diesen Monomeren fähig ist, und 0 bis 2 Gew.-% eines vernetzenden
Monomers erhalten wird, und der Mantel (B) durch Copolymerisation eines oder mehrerer
Vinylmonomere (eines Gemischs) erhalten wird.Im Wesentlichen amorphe Polyesterharzzusammensetzung gemäß
Anspruch 1, wobei, in Bezug auf den Kern (A) im Kern-Mantel-Modifikator für
Schlagfestigkeit (1), das Verhältnis eines vernetzenden Monomers im inneren
Schichtkern (A-1) höher ist als das Verhältnis im äußeren Schichtkern
(A-2).Im Wesentlichen amorphe Polyesterharzzusammensetzung gemäß
Anspruch 1 oder 2, wobei der Kern-Mantel-Modifikator für Schlagfestigkeit (1)
einen Brechungsindex zwischen 1,55 und 1,60 aufweist und 15 bis 85 Gewichtsteile
des Kerns (A) und 15 bis 85 Gewichtsteile des Mantels (B), erhältlich durch
Copolymerisation von 10 bis 80 Gewichtsteilen eines inneren Schichtmantels (B-1),
welcher durch Copolymerisation von 60 bis 98 Gew.-% eines aromatischen Vinylmonomers,
2 bis 40 Gew.-% eines (Meth)acrylesters mit einer Hydroxylgruppe oder einem Alkoxyrest
und 0 bis 20 Gew.-% eines Vinylmonomers, welches zur Copolymerisation mit diesen
Monomeren fähig ist, erhalten wird, und 5 bis 20 Gewichtsteilen eines äußersten
Schichtmantels (B-2), welcher durch Copolymerisation von 50 bis 100 Gew.-% eines
aromatischen Vinylmonomers und 0 bis 50 Gew.-% eines Vinylmonomers, welches zur
Copolymerisation mit diesen Monomeren fähig ist [100 Gewichtsteile der Summe
von (A) und (B)], erhalten wird, umfasst.Im Wesentlichen amorphe Polyesterharzzusammensetzung gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Menge an Butadienmonomer beim Erhalten
des inneren Schichtkerns (A-1) 25 bis 90 Gew.-% beträgt.Im Wesentlichen amorphe Polyesterharzzusammensetzung gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Menge an Butadienmonomer beim Erhalten
des Kerns (A) 65 bis 90 Gew.-% beträgt.Formgegenstand, hergestellt aus einer Zusammensetzung gemäß
einem der Ansprüche 1 bis 5 unter Bedingungen, bei denen mindestens ein aromatischer
Polyester oder Copolyester (2) in amorpher Form beibehalten wird.