Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Stromerzeugung und
spezieller einen Erreger für einen elektrischen Generator und zugehörige
Verfahren.
Hintergrund der Erfindung
Ein Stromgenerator (Leistungsgenerator) weist normalerweise einen
Ständer (Stator), einen Rotor (Läufer), der innerhalb des Ständers
rotiert, um elektrische Energie zu erzeugen, und eine mechanisch angetriebene Welle,
um den Rotor innerhalb des Ständers in Rotation zu versetzen, auf. Der Rotor
weist eine Feldwicklung auf, welcher bei der Erzeugung von elektrischer Energie
ein Erregerstrom zugeführt wird. Der Erregerstrom wird normalerweise mit einem
Erreger zugeführt.
Der Erreger selbst kann ein Wechselstromgenerator sein, der von derselben
Quelle (z.B. einer dampfgetriebenen Turbine) angetrieben wird wie der Rotor und
den Gleichstrom über Bürsten und Schleifringe der Feldwicklung des Rotors
zuführt. In zunehmendem Maße werden in Stromgeneratoren jedoch "bürstenlose"
Erreger verwendet. Bei einem bürstenlosen Erreger wird der Gleichstrom von
einem Wechselstrom abgeleitet. Der Wechselstrom wird in der Wicklung oder dem Anker
erzeugt, die bzw. der auf einer mit dem Rotor verbundenen Welle angebracht ist,
und eine Gleichrichterschaltung wandelt den resultierenden Wechselstrom in den Gleichstrom
um, welcher der Feldwicklung des Rotors zugeführt wird.
Ein Erreger umfasst eine Welle, einen mit der Welle verbundenen Anker,
ein den Anker umgebendes Feld zum Erzeugen eines Wechselstroms und ein mit der Welle
verbundenes Gleichrichterrad. Das Gleichrichterrad umfasst normalerweise außerdem
eine Vielzahl von Halbleiterschaltgeräten, die so angeordnet sind, dass die
den Wechselstrom, der von dem innerhalb des Feldes rotierenden Anker erzeugt wird,
gleichrichten. Die Halbleiterschaltgeräte können zum Beispiel eine Diode
sein, welche Strom leitet, wenn die in Durchlassrichtung vorgespannt ist.
Ein häufig auftretendes Problem im Zusammenhang mit herkömmlichen
Gleichrichterschaltungen sind Kommutierungsspannungsspitzen. Diese Spannungsspitzen
werden durch Ausschalttransienten verursacht, die mit der Verwendung von Halbleiterschaltgeräten
wie etwa Dioden verbunden sind. Wenn eine Gleichrichterdiode von einem leitenden
Zustand in einen nichtleitenden Zustand übergeht, wird ein Sperrverzögerungsstrom
erzeugt. Der Sperrverzögerungsstrom kann das Halbleiterschaltgerät beschädigen.
Außerdem könnte, wenn eine solche Beschädigung einen Diodenausfall
verursachen würde, ein zweiphasiger Kurzschluss zerstörend wirkende hohe
Ströme in den Ankerwicklungen zur Folge haben. Diese Gefahr ist bei großen
elektrischen Generatoren, in welchen normalerweise bürstenlose Erreger mit
hoher Leistungsdichte verwendet werden, besonders akut.
Eine herkömmliche Vorgehensweise, um den Pegel der Spannungsspitzen
während des Übergangs der Gleichrichterdioden zu verringern, besteht darin,
eine Snubberschaltung (Schutzschaltung) mit den Gleichrichterdioden zu koppeln.
Eine solche Schaltung enthält normalerweise einen Kondensator, einen Widerstand
und eine Schmelzsicherung, wobei der Kondensator verwendet wird, um die gespeicherte
Ladung während der Sperrverzögerungszeit aufzunehmen. Die Herstellung
solcher Schaltungen kann kostenaufwendig sein, und sie benötigen Platz in einem
elektrischen Generator, wobei sie gleichzeitig das Gewicht des Erregers vergrößern.
Ein anderer Ansatz ist in der US-Patentschrift Nr. 5,093,597 von Hughes
zu finden, welche eine Sättigungsdrossel-Diodenschutzanordnung beschreibt,
welche eine Dünnschichtmembran aufweist, die aus einem sättigbaren magnetischen
Material besteht. Wenn eine Gleichrichterdiode Strom leitet, befindet sich die Sättigungsdrossel-Diodenschutzanordnung
im Zustand der Sättigung, wodurch sie dem Strom eine niedrige Impedanz entgegensetzt.
Beim Übergang in einen nichtleitenden Zustand verliert jedoch die magnetische
Schicht der Sättigungsdrossel ihre Sättigung und weist lineare Eigenschaften
auf, wenn der Strom sich null nähert. Daher weist, wenn die Diode in einen
nichtleitenden Zustand übergeht und die Bedingung der "Reverse Current Recovery"
(Sperrstrom-Erholung) eintritt, die Sättigungsdrossel-Diodenschutzanordnung
eine hohe Impedanz auf und verringert dadurch den Sperrverzögerungs-Spitzenstrom
und die von der Diode gespeicherte Energie.
Ein Problem bei einer solchen Vorrichtung ist, dass die Sättigungsdrossel
extrem heiß wird, sofern sie nicht gekühlt wird, wie zum Beispiel durch
Zwangsbelüftung. Wenn eine natürliche Konvektionskühlung angewendet
wird, ist der Temperaturanstieg, der mit der Sättigungsdrossel-Diodenschutzanordnung
verbunden ist, zu hoch für den Betrieb (z.B. bis zu 120°C). In der US-Patentschrift
Nr. 5,731,966 von Liu wird versucht, das Problem zu lösen, indem eine Rücksetzschaltung
hinzugefügt wird, welche einen zusätzlichen leitenden Pfad zur Verfügung
stellt, der mit einer Sättigungsdrossel gekoppelt ist. Die zusätzliche
Schaltung erhöht jedoch die Komplexität der Snubberschaltung und erhöht
somit das Risiko eines potentiellen Ausfalls der Anlage.
Ein weiterer Ansatz ist der gemäß der US-Patentschrift
Nr. 5,532,574 von Wolfe et al., der auf einer Schutzschaltung beruht, welche die
Ausgangsspannung eines Dioden-Brückengleichrichters überwacht und seinen
Betrieb unterbricht, wenn die Spannung nicht innerhalb eines zulässigen Bereiches
liegt. Bei einer solchen zusätzlichen Schaltungsanordnung treten jedoch viele
von den Problemen auf, die auch mit anderen herkömmlichen Vorrichtungen verbunden
sind. Zum Beispiel vergrößert die zusätzliche Schaltungsanordnung
das Gewicht des Erregers und benötigt zusätzlichen Platz in dem beengten
Raum des elektrischen Generators, während sie gleichzeitig die Anzahl teurer
Komponenten des Erregers vergrößert, wodurch sich dessen Komplexität
und dementsprechend dessen Anfälligkeit für eine Funktionsstörung
erhöht.
Weitere Beschreibungen sind in der französischen Patentschrift
Nr. 1,272,039 und in der US-Patentschrift Nr. 3,721,843 zu finden. Die französische
Patentschrift beschreibt ein Gleichrichter-Schutzsystem, bei dem eine Anordnung
von Dioden durch eine in Reihe geschaltete Batterie von Dioden geschützt ist;
von diesen haben mehrere ein und dieselbe Polarität, und eine ist mit der entgegengesetzten
Polarität geschaltet. Die US-Patentschrift beschreibt die Verwendung einer
Schmelzsicherungsanordnung zum Schutz von Gleichrichterdioden.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
In Anbetracht des oben beschriebenen Hintergrundes ist es daher eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Erreger bereitzustellen, welcher effizienter
vor dem Risiko einer Beschädigung infolge von Kommutierungsspannungsspitzen
geschützt ist.
Diese und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile gemäß
der vorliegenden Erfindung werden sichergestellt durch einen Erreger; ein Gleichrichterrad
für einen Erreger; und/oder ein Verfahren zum Schutz von Halbleiterschaltgeräten
eines Gleichrichterrades für einen Erreger, wie in den Patentansprüchen
dargelegt. Insbesondere kann der Erreger umfassen: eine Welle, einen mit der Welle
verbundenen Anker, ein den Anker umgebendes Feld, so dass bewirkt wird, dass der
Anker einen Wechselstrom erzeugt, und ein mit der Welle verbundenes Gleichrichterrad,
um den Wechselstrom gleichzurichten. Das Gleichrichterrad kann insbesondere eine
Vielzahl von Halbleiterschaltgeräten, die in einer Brückenkonfiguration
angeordnet sind, und eine jeweilige nichtlineare Schutzeinrichtung, die zu jedem
Halbleiterschaltgerät parallelgeschaltet ist, umfassen.
Jede nichtlineare Schutzeinrichtung kann neben einem jeweiligen Halbleiterschaltgerät
positioniert sein. Jede nichtlineare Schutzeinrichtung kann außerdem eine nichtlineare
Materialschicht umfassen. Die nichtlineare Materialschicht kann insbesondere ein
elastomeres Material umfassen. Eine solche elastomere Materialschicht kann zum Beispiel
ein Silikonelastomer mit darin enthaltenem Siliziumkarbid umfassen. Die nichtlineare
Materialschicht kann bei manchen Ausführungsformen eine ringförmige Gestalt
aufweisen, die ein jeweiliges Halbleiterschaltgerät umgibt. Stattdessen kann
die nichtlineare Materialschicht auch ein Epoxidmaterial umfassen, das nichtlineare
Eigenschaften aufweist, wobei das Epoxidmaterial mit dem Schaltgerät Kontakt
hat und eine Einkapselung desselben realisiert.
Das Gleichrichterrad kann ferner eine Vielzahl von Paaren von Wärmesenken
umfassen, wobei jedes von den mehreren Halbleiterschaltgeräten zwischen einem
jeweiligen Paar von Wärmesenken angebracht ist. Jede nichtlineare Schutzeinrichtung
kann ferner ein Paar von Elektroden umfassen, die in einem Abstand voneinander von
dem Paar von Wärmesenken getragen werden. Jede nichtlineare Schutzeinrichtung
kann außerdem einen isolierten Stehbolzen umfassen, an welchem das jeweilige
Paar von Elektroden und die nichtlineare Materialschicht angebracht sind.
Bei anderen Ausführungsformen kann jedes Halbleiterschaltgerät
des Erregers ein Paar von in einem Abstand voneinander angeordneten Elektroden und
eine integrierte Schaltung zwischen dem Paar von in einem Abstand voneinander angeordneten
Elektroden umfassen. Dementsprechend kann jede nichtlineare Schutzeinrichtung eine
nichtlineare Materialschicht umfassen, die sich zwischen den Elektroden erstreckt.
Jedes Halbleiterschaltgerät kann ferner ein Gehäuse umfassen,
das die integrierte Schaltung umgibt. Außerdem kann sich die nichtlineare Materialschicht
einer jeweiligen nichtlinearen Schutzeinrichtung innerhalb des Gehäuses befinden.
Zusätzlich kann jede nichtlineare Schutzeinrichtung ferner ein Federelement
umfassen, das mit der nichtlinearen Materialschicht in Reihe geschaltet ist. Jedes
Halbleiterschaltgerät kann zum Beispiel entweder eine Diode oder einen Thyristor
umfassen.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schutz
von Halbleiterschaltgeräten eines Gleichrichterrades eines Erregers. Das Verfahren
kann das Parallelschalten einer jeweiligen nichtlinearen Schutzeinrichtung zu jedem
Halbleiterschaltgerät umfassen. Die nichtlineare Schutzeinrichtung kann außerdem
eine nichtlineare Materialschicht umfassen.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
ist eine Prinzipskizze eines elektrischen
Leistungsgenerators, der einen Erreger gemäß der Erfindung aufweist.
ist ein Prinzipschaltplan einer Brückenanordnung
einer Vielzahl von Schaltgeräten des in
dargestellten Erregers.
ist eine perspektivische Ansicht eines Schaltgerätes
und einer nichtlinearen Schutzeinrichtung des Gleichrichterrades des in
dargestellten Erregers.
ist eine Schnittdarstellung eines Abschnitts
eines Halbleiterschaltgerätes und einer nichtlinearen Schutzeinrichtung entlang
der Linie 4-4 von .
ist eine Schnittdarstellung eines Abschnitts
einer anderen Ausführungsform eines Halbleiterschaltgerätes und einer
nichtlinearen Schutzeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
ist eine Schnittdarstellung eines Abschnitts
einer weiteren Ausführungsform eines Halbleiterschaltgerätes und einer
nichtlinearen Schutzeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
ist eine Schnittdarstellung eines Abschnitts
noch einer weiteren Ausführungsform eines Halbleiterschaltgerätes und
einer nichtlinearen Schutzeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
ist eine Schnittdarstellung eines Abschnitts
noch einer weiteren Ausführungsform eines Halbleiterschaltgerätes und
einer nichtlinearen Schutzeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden ausführlicher unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, welche bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung darstellen. Diese Erfindung kann jedoch in vielen unterschiedlichen
Formen ausgeführt werden und darf nicht als auf die hier dargelegten Ausführungsformen
beschränkt angesehen werden. Vielmehr sind diese Ausführungsformen dazu
vorgesehen, eine gründliche und vollständige Beschreibung zu geben, und
sie werden den Fachleuten den Rahmen der Erfindung vollständig vermitteln.
Gleiche Bezugszeichen bezeichnen durchgehend gleiche Elemente.
Es wird zunächst auf und
Bezug genommen; ein Erreger 20 gemäß
der vorliegenden Erfindung wird im Zusammenhang mit einem elektrischen Generator
30 beschrieben, in welchem der Erreger verwendet werden kann. Der Erreger
20 weist beispielsweise eine Welle 22, einen mit der Welle verbundenen
Anker 24, ein den Anker umgebendes Feld 26 und ein mit der Welle
verbundenes Gleichrichterrad 28 auf. Der elektrische Generator
30 umfasst ein Generatorgehäuse 32, einen Rotor
34 innerhalb des Gehäuses, der mit der Welle 22 verbunden
ist, und einen Ständer 36, innerhalb dessen der Rotor durch die Welle
in Rotation versetzt wird, um elektrische Energie zu erzeugen, wie für Fachleute
klar ist.
Dadurch, dass er zusammen mit dem Rotor 34 mit der Welle
22 verbunden ist, kann der Anker 24 durch dieselbe Quelle angetriebenen
werden wie der Rotor. Beispielsweise ist die Quelle eine Turbine 38, welche
zum Beispiel eine dampfgetriebene Turbine sein kann, wie für Fachleute klar
ist. Stattdessen kann die Quelle auch eine wassergetriebene Turbine sein, wie für
Fachleute ebenfalls klar ist. Natürlich sind für einen Fachmann auch andere
Energiequellen vorstellbar.
Wenn die Turbine 38 die Welle 22 in Rotation versetzt,
dreht sich der Anker 24 des Erregers 20, um einen Wechselstrom
zu erzeugen. Wie für Fachleute klar ist, kann der Wechselstrom zum Beispiel
erzeugt werden, indem der Anker 24 innerhalb eines Magnetfeldes in Rotation
versetzt wird, das den Anker umgibt und durch das Feld 26 erzeugt wird,
um dadurch zu bewirken, dass der Anker einen Wechselstrom erzeugt. Der Erreger
20 weist beispielsweise ein Gehäuse 40 auf, welches den Anker
24 umschließt.
Der resultierende Wechselstrom, der durch die Rotation des Ankers
24 erzeugt wird, wird in Gleichstrom umgewandelt und dem Rotor
34 zugeführt. Um den Wechselstrom in Gleichstrom umzuwandeln, weist
das Gleichrichterrad 28 des Erregers 20 eine Vielzahl von Halbleiterschaltgeräten
42 auf. Wie vielleicht die schematische Darstellung von
am besten zeigt, ist die Vielzahl von Schaltgeräten in einer Brückenkonfiguration
angeordnet, wobei die Vielzahl von Halbleiterschaltgeräten 42 beispielsweise
Dioden umfasst, welche über eine dreiphasige Sternschaltung 44 elektrisch
mit dem Anker 24 des Erregers 20 verbunden sind. Wie für
Fachleute klar ist, kann die elektrische Verbindung stattdessen auch eine Dreieckschaltung
sein, und in der Tat kann die Brückenkonfiguration für eine Verwendung
mit anderen Typen von Energie erzeugenden Vorrichtungen geeignet sein.
Die Vielzahl von Schaltgeräten 42 kann in einer radialen
Ausrichtung als separate Speichen entlang eines Innenoberflächenabschnitts
des Gleichrichterrades 26 angeordnet sein. Wie für Fachleute klar
ist, sind jedoch auch andere Anordnungen möglich. Zum Beispiel können
die Schaltgeräte 42 stattdessen auch axial entlang eines langgestreckten
Rades angeordnet sein, welches sich parallel zur Welle 22 erstreckt und
von dieser angetrieben wird. Ein Schaltgerät 42 kann eine integrierte
Schaltung umfassen, die mit Elektroden verbunden ist. Es kann stattdessen
auch eine Diode, einen Thyristor oder ein anderes, den Fachleuten bekanntes Schaltgerät
umfassen.
Es wird nun zusätzlich auf
und Bezug genommen; der Erreger 20 umfasst
ferner wenigstens eine jeweilige nichtlineare Schutzeinrichtung 46 für
jedes Schaltgerät 42, um ein entsprechendes Schaltgerät vor Kommutierungsspannungsspitzen
zu schützen, welche auftreten können, wenn die Schaltgeräte von einem
leitenden Zustand in einen nichtleitenden Zustand übergehen. Ein solcher Übergang
kann Sperrverzögerungs-Stromflüsse zur Folge haben, welche andernfalls
die Halbleiterschaltgeräte 42 beschädigen könnten. Eine
solche Beschädigung könnte außerdem einen Ausfall des Halbleiterschaltgerätes
und einen entsprechenden zweiphasigen Kurzschluss verursachen, der zerstörend
wirkende hohe Ströme innerhalb des Ankers 24 zur Folge hat.
Um diese Risiken zu verringern, ist daher die nichtlineare Schutzeinrichtung
46 zu einem jeweiligen Halbleiterschaltgerät 42 parallelgeschaltet.
Wenn sich die an einem Halbleiterschaltgerät 42 abfallende Spannung
während eines Übergangs erhöht, verringert sich der elektrische Widerstand
der nichtlinearen Schutzeinrichtung 46, und dementsprechend kann ein größerer
Teil der Energie durch die nichtlineare Schutzeinrichtung hindurch abgeleitet werden,
welche zu dem Halbleiterschaltgerät 42 parallelgeschaltet ist.
Bei manchen Ausführungsformen umfasst jedes Halbleiterschaltgerät
42 des Erregers 20 eine "Pancake"-(Pfannkuchen-) oder "Hockey-Puck"-Diode
43, wie sie Fachleuten bekannt ist, und ein benachbartes Paar von in einem
Abstand voneinander angeordneten Leitern 48a, 48b, zwischen denen
die Diode angebracht ist. Insbesondere können die in einem Abstand voneinander
angeordneten Leiter 48a, 48b "Wärmesenken" sein, wie in der
abgebildeten Ausführungsform dargestellt.
Wie in dargestellt, umfasst
jede nichtlineare Schutzeinrichtung 46 beispielsweise eine erste und eine
zweite Elektrode 50a, 50b, welche in einem Abstand voneinander
von zwei einander gegenüberliegenden Flächen, einer ersten und einer zweiten,
des benachbarten Paares von in einem Abstand voneinander angeordneten leitenden
Wärmesenken 48a, 48b getragen werden. Eine nichtlineare Materialschicht
52 erstreckt sich zwischen der ersten und der zweiten Elektrode
50a, 50b. Außerdem erstreckt sich ein isolierter Stehbolzen
54 zwischen der ersten und der zweiten leitenden Wärmesenke
48a, 48b, die einen Abstand voneinander aufweisen. Die nichtlineare
Materialschicht 52 wird von dem isolierten Stehbolzen 54 getragen.
Wie für einen Fachmann klar ist, können die erste und die zweite Elektrode
der nichtlinearen Schutzeinrichtung stattdessen auch jeweils von einer Wärmesenke
eines benachbarten Paares getragen werden, wobei sich die nichtlineare Materialschicht
zwischen der ersten und der zweiten Elektrode erstreckt.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigt .
Wie dargestellt ist die nichtlineare Schutzeinrichtung 146 erneut einem
Halbleiterschaltgerät 142 benachbart, welches beispielsweise eine
"Pancake"- oder "Hockey-Puck"-Diode 143zwischen benachbarten leitenden
Wärmesenken 148a, 148b umfasst. Anstatt dass sie jedoch von
einem isolierten Stehbolzen getragen wird, umfasst die nichtlineare Schutzeinrichtung
146 eine nichtlineare Materialschicht 152, welche sich zwischen
den benachbarten leitenden Wärmesenken 148a, 148b erstreckt
und von diesen getragen wird.
Die nichtlineare Materialschicht 152 kann ein elastomeres
Material umfassen, dessen Form dem Bereich zwischen den benachbarten leitenden Wärmesenken
148a, 148b angepasst ist, so dass sie sicher darin eingepasst
ist und eine gute elektrische Verbindung zu ihnen hat. Das Material der nichtlinearen
Materialschicht 152 kann zum Beispiel ein Silikonelastomer mit Siliziumkarbid
umfassen, wie für Fachleute klar ist.
Insbesondere weist die nichtlineare Materialschicht 152 eine
ringförmige Gestalt auf und umgibt das Halbleiterschaltgerät
142. Indem sie das jeweilige Halbleiterschaltgerät 142 umgibt,
sorgt die nichtlineare Materialschicht 152 nicht nur für eine gute
elektrische Verbindung, sondern kapselt außerdem das Halbleiterschaltgerät
ein, so dass sie eine Verunreinigung des Geräts verhindert.
Obwohl die nichtlineare Materialschicht 152 als sich um die
Diode 143 erstreckend dargestellt ist, während ein Abstand von dieser
verbleibt, ist für Fachleute klar, dass die nichtlineare Materialschicht
152 stattdessen auch den der Diode 143 und den leitenden Wärmesenken
148a, 148b benachbarten Bereich ausfüllen kann. Die nichtlineare
Materialschicht 152 kann sich daher mit der Diode 143 in Kontakt
befinden, anstatt in einem Abstand von ihr angeordnet zu sein. Eine solche nichtlineare
Materialschicht kann zum Beispiel ein Epoxidmaterial mit nichtlinearen Eigenschaften
umfassen, wobei sich das Epoxidmaterial mit der Diode 143 in Kontakt befindet
und sich außerdem mit den leitenden Wärmesenken 148a,
148b in Kontakt befindet, so dass eine elektrische Verbindung mit diesen
hergestellt wird.
Bei herkömmlichen Erregern können sich Verunreinigungen
wie Schmutz, Flugasche und andere Fremdkörper an den Wärmesenken ansammeln
und schließlich einen elektrischen Pfad von der Diode zum
Schmiedeteil des Gleichrichterrades schaffen, unter Umgehung der Isolation zwischen
der Wärmesenke und dem Gleichrichterrad. Eine solche Verunreinigung ist als
eine Hauptursache von Ausfällen von Erregern anzusehen und ist insbesondere
dann problematisch, wenn die hermetische Abgeschlossenheit der Diode verloren gegangen
ist. Daher kann die Einkapselung des jeweiligen Halbleiterschaltgerätes
142 mit der ringförmigen nichtlinearen Materialschicht 152
gemäß der vorliegenden Erfindung eine solche Verunreinigung und daraus
resultierende Ausfälle des Erregers verhindern sowie die Wahrscheinlichkeit
einer Beschädigung aufgrund von Kommutierungsspannungsspitzen verringern. Die
Einkapselung des Halbleiterschaltgerätes 142 mit der ringförmigen
nichtlinearen Materialschicht 152 verhindert außerdem, dass Bruchstücke
überall im Erreger 120 verteilt werden, falls das Halbleiterschaltgerät
142 während des Betriebs des elektrischen Generators zerbrechen sollte.
Es wird nun auf Bezug genommen,
die eine weitere Ausführungsform zeigt. Gemäß dieser Ausführungsform
umfasst jedes von mehreren Halbleiterschaltgeräten 242 eines Erregers
in einem Abstand voneinander angeordnete Elektroden 251a, 251b
und eine integrierte Schaltung 245, die sich zwischen den Elektroden erstreckt.
Außerdem ist zu jedem Halbleiterschaltgerät 242 eine jeweilige
nichtlineare Schutzeinrichtung 246 parallelgeschaltet, welche eine nichtlineare
Materialschicht 252 umfasst, die sich zwischen den in einem Abstand voneinander
angeordnete Elektroden 251a, 251b erstreckt. Wie dargestellt ist
eine Isolationsschicht 254zwischen einem Abschnitt einer Elektrode
251a und einem Abschnitt der nichtlinearen Materialschicht 252
angeordnet.
Insbesondere kann die nichtlineare Materialschicht 252 elastische
Eigenschaften aufweisen, wie oben beschrieben, so dass sie durchfedert, während
sie außerdem einen starken und zuverlässigen elektrischen Kontakt mit
den beiden Elektroden 251a, 251b gewährleistet. Die Isolationsschicht
254 ermöglicht eine Wärmeübertragung durch sie hindurch
zur Elektrode 251a und zu einer Wärmesenke (nicht dargestellt), welche
mit der Elektrode verbunden ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform, die in
dargestellt ist, umfasst jedes Halbleiterschaltgerät 342 eines Erregers
in einem Abstand voneinander angeordnete Elektroden 351a, 351b
und eine integrierte Schaltung 345, die sich zwischen den Elektroden erstreckt.
Eine jeweilige nichtlineare Schutzeinrichtung 346 umfasst eine nichtlineare
Materialschicht 352, eine mit der nichtlinearen Materialschicht in Kontakt
befindliche Isolationsschicht 354 und einen leitenden Ring 356,
welcher sich um einen Abschnitt des Halbleiterschaltgerätes 342 herum
erstreckt, während er sich gleichzeitig sowohl mit der nichtlinearen Materialschicht
als auch mit der Isolationsschicht in Kontakt befindet.
Die nichtlineare Schutzeinrichtung 346 umfasst ferner eine
leitende Feder 358, welche sich mit dem leitenden Ring 356 und
einer Elektrode 351b des Halbleiterschaltgerätes 342 in Kontakt
befindet. Die leitende Feder 358 sorgt für eine elektrische Verbindung
zwischen den Elektroden 351a, 351b über die nichtlineare
Materialschicht 352, während sie zugleich eine Bewegung der jeweiligen
Elektroden relativ zueinander ermöglicht, was während des Einbaus und
der Befestigung des Gerätes von besonderem Vorteil ist, wie für Fachleute
klar ist.
Es wird nun auf Bezug genommen;
bei einer weiteren Ausführungsform umfasst jedes Halbleiterschaltgerät
442 ein Paar von in einem Abstand voneinander angeordnete Elektroden
451a, 451b und eine integrierte Schaltung 443 zwischen
den Elektroden. Das Halbleiterschaltgerät 442 umfasst außerdem
ein Gehäuse 453, welches die integrierte Schaltung 443 umgibt.
Das Gehäuse kann zum Beispiel ringförmig sein und kann aus Keramik hergestellt
sein. Innerhalb des Gehäuses 453 befindet sich eine nichtlineare Materialschicht
452, welche sich zwischen den Elektroden 451a, 451b des
Halbleiterschaltgerätes 442 erstreckt. Außerdem liegt eine Isolationsschicht
447 wie etwa ein Kunststoffring innerhalb des Gehäuses 453
und der nichtlinearen Materialschicht 452 und schließt ebenfalls die
integrierte Schaltung 443 ein.
Eine weitere Schicht 449 ist als Beispiel zwischen der nichtlinearen
Materialschicht 452 und dem isolierenden Ring 447 angebracht.
Wie für Fachleute klar ist, kann diese zusätzliche Schicht 449
ein Epoxidharz oder einen Epoxidlack umfassen, das bzw. der je nach Erfordernis
verwendet wird, um das Ablösen der nichtlinearen Materialschicht
452 zu verringern.
- veranschaulichen
ferner Aspekte der Erfindung, die ein Verfahren zum Schutz eines Halbleiterschaltgeräts
42 betreffen. Das Verfahren umfasst das Parallelschalten einer nichtlinearen
Schutzeinrichtung 46 zu dem Halbleiterschaltgerät 42. Das
Parallelschalten umfasst außerdem das Parallelschalten einer nichtlinearen
Schutzeinrichtung 46, welche eine nichtlineare Materialschicht
52 aufweist. Beispielsweise umfasst die nichtlineare Materialschicht
52 ein elastomeres Material. Ein Verfahrensaspekt der Erfindung umfasst
außerdem das Ausbilden einer nichtlinearen Materialschicht 152, derart,
dass sie eine ringförmige Gestalt hat und ein jeweiliges Halbleiterschaltgerät
142 wenigstens teilweise umgibt. Außerdem umfasst ein Verfahrensaspekt
der Erfindung auch das Ausbilden eines Gehäuses 453, welches das jeweilige
Halbleiterschaltgerät 442 und eine nichtlineare Materialschicht
452 wenigstens teilweise umgibt.
Für einen Fachmann, der von den in der vorstehenden Beschreibung
dargelegten Lehren und den zugehörigen Zeichnungen profitiert, sind zahlreiche
Modifikationen und andere Ausführungsformen der Erfindung vorstellbar. Daher
ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf die beschriebenen speziellen
Ausführungsformen beschränkt, und es ist beabsichtigt, dass Modifikationen
und Ausführungsformen ebenfalls im Schutzbereich der beigefügten Ansprüche
enthalten sind.