Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Übertragungssystem
mit einem Sender mit Codierungsmitteln zum aus einer Anzahl Sequenzen digitaler
Symbole Herleiten einer Anzahl Sequenzen codierter digitaler Symbole und mit Modulationsmitteln
zum aus der genannten Anzahl Sequenzen codierter digitaler Symbole Herleiten einer
Anzahl digital modulierter Trägersignale, wobei der Sender weiterhin Kombinationsmittel
aufweist zum Herleiten eines kombinierten Signals aus der genannten Anzahl digital
modulierter Trägersignals, wobei der Sender weiterhin dazu vorgesehen ist,
das genannte kombinierte Signal über ein nicht lineares Übertragungsmedium
zu einem Empfänger zu übertragen, wobei der Empfänger Demodulationsmittel
aufweist zum Herleiten wenigstens einer Sequenz codierter Symbole aus dem empfangenen
Signal und Decodiermittel zum Herleiten einer Sequenz digitaler Symbole aus der
genannten Sequenz digitaler Symbole.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf einen Sender,
einen Codierer/Modulator, einen Empfänger und ein Trägersignal zur Verwendung
in einem derartigen System.
Eine Kombination von Kodierungsmitteln und Modulationsmitteln ist
aus US 5.062.152 bekannt, das ein Verfahren
zum Verarbeiten eines pulscodemodulierten Signals mit einer nicht einheitlichen
Wahrscheinlichkeitsdichte beschreibt. Das Signal wird quantisiert und das quantisierte
Signal wird danach unter Anwendung eines nicht sequentiellen Codierungsschemas codiert,
wobei binäre Codewörter für die Quantisierungspegel entsprechend
der Wahrscheinlichkeit der Quantisierungspegel und der Anzahl ON Bits in dem Codewort
gewählt werden. Quantisierungspegel einer höheren Wahrscheinlichkeit sind
zugeordnete Codewörter mit weniger ON Bits zum Erreichen einer Codewortzuordnung
einer minimalen Leistung.
Derartige Übertragungssysteme der eingangs beschriebenen Art
können in allen Arten von Übertragungsnetzwerken mit einem nicht linearen
Übertragungsmedium angewandt werden.
Ein erstes Beispiel eines derartigen Übertragungssystems ist
ein optisches Übertragungssystem. Das Übertragungssystem soll in dem Fall
einen elektrooptischen Wandler enthalten, beispielsweise einen Laser, eine optische
Übertragungsstrecke, wie eine optische Faser oder einen freien Raum und einen
optischelektrischen Wandler, wie eine Photodiode enthalten. In üblichen optischen
Übertragungssystemen wird die Nichtlinearität des Übertragungssystems
vorwiegend durch den elektrooptischen Wandler verursacht; es ist aber auch möglich,
dass wesentliche Nichtlinearität durch optische Verstärker verursacht
wird, die in der Übertragungsstrecke vorhanden sind.
Ein zweites Beispiel eines derartigen Übertragungssystems ist
ein Kabelübertragungsnetzwerk, wie ein CATV-Netzwerk. Hier wird die Nichtlinearität
vorwiegend durch die Nichtlinearität de Verstärker verursacht, die an
verschiedenen Stellen in dem Netzwerk verwendet werden.
In Übertragungsnetzwerken ist es oft erwünscht, eine Anzahl
Sequenzen digitaler Symbole zu übertragen. Jede der genannten Sequenzen digitaler
Symbole stellt beispielsweise ein einzelnes (HD)TV-Programm oder einen Datendienst
dar. Bei dem bekannten Übertragungssystem wird jede genannte Sequenz codiert
zum Erhalten einer Sequenz codierter digitaler Symbole. Daraufhin wird die Sequenz
codierter digitaler Symbole auf einem eigenen Träger moduliert zum Erhalten
eines modulierten Trägersignals, Zum Schluss werden die jeweiligen Trägersignale
zu einem kombinierten Signal kombiniert, das über das Übertragungsmedium
übertragen wird. In dem Empfänger wird wenigstens eines der modulierten
Trägersignale selektiert, demoduliert und decodiert zum Erhalten der gewünschten
Sequenz digitaler Symbole.
Wegen der Nichtlinearität des Übertragungsmediums wird das
kombinierte Signal eine gewisse nichtlineare Verzerrung erfahren, was zu der Erzeugung
von Harmonischen und Intermodulationsprodukten führt. Das Vorhandensein derartiger
Verzerrungsprodukte wird eine gewisse Interferenz für die gewünschten
Signale verursachen, was zu einer gesteigerten Fehlerwahrscheinlichkeit führt.
Bei einigen bekannten Übertragungssystemen werden die Sequenzen
digitaler Symbole unter Anwendung eines (255, 239) BCH Fehler korrigierenden Codes
zum reduzieren der Fehlerwahrscheinlichkeit der empfangenen digitalen Symbole codiert.
Durch die Verwendung eine derartigen Fehler korrigierenden Codes kann mehr Verzerrung
toleriert werden und folglich können größere Signalamplituden des
kombinierten Signals toleriert werden. Dies führt zu einer gesteigerten Kapazität
des Übertragungssystems. Der Wunsch aber, die Kapazität des Übertragungssystems
noch mehr zu steigern, existiert noch immer.
Es ist nun u. a. eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Übertragungssystem
mit einer größeren Kapazität der eingangs beschriebenen
Art zu schaffen.
Das Übertragungssystem nach der vorliegenden Erfindung weist
das Kennzeichen auf, dass die Codierungsmittel vorgesehen sind zum Herleiten von
Sequenzen codierter digitaler Symbole, so dass je größer die Wahrscheinlichkeit
eines codierten Symbols ist, umso niedriger ist die Amplitude der modulierten Signale
entsprechend dem genannten codierten Symbol, und dadurch, dass ein Wert eines Modulationsindexes
des kombinierten Signals derart gewählt wird, dass dies zu einem maximalen
Wert eines Amplitude-Rauschverhältnisses des kombinierten Signals führt.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Übertragung
von Symbolen entsprechend einem modulierten Trägersignal mit einer großen
Amplitude den Hauptteil der nicht linearen Verzerrung verursacht. Durch Reduktion
der Wahrscheinlichkeit der genannten Symbole wird die mittlere Verzerrung, eingeführt
durch alle Träger, verringern und folglich wird de Fehlerwahrscheinlichkeit
auch abnehmen. Dies ermöglicht die Verwendung noch größerer Amplituden.
Dadurch soll ein Wert eines Modulationsindexes des kombinierten Signals zu einem
maximalen Wert eines Amplitude-Rauschverhältnisses führen, was zu einem
maximalen Wert der Kanalkapazität führt. Durch Verwendung eines Kanalcodes,
in dem die Wahrscheinlichkeit der Symbole mit einer ansteigenden Amplitude des modulierten,
damit assoziierten Trägersignals abnimmt, wird die mittlere Signalamplitude
verringert.
Eine erste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das
Kennzeichen auf, dass das nicht lineare Übertragungsmedium eine Kaskadenschaltung
eines elektrisch-optischen Wandlers, eines optischen Übertragungskanals und
eines optisch-elektrischen Wandlers aufweist.
In einem optischen Übertragungssystem wird die Nicht-Linearität
vorwiegend durch Beschneidung der negativen Signalauslenkungen des kombinierten
Signals wegen eines begrenzten Vorspannstromes der Laserdiode verursacht. Die nicht
lineare Verzerrung wird dadurch oft als "Beschneidungsrauschen" bezeichnet. Es ist
aber auch möglich, dass bei den positiven Auslenkungen des kombinierten Signals
eine gewisse Sättigung auftritt.
Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist
das Kennzeichen auf, dass das nicht lineare Übertragungsmedium eine Anzahl
Kanalabschnitte aufweist, die über wenigstens einen Verstärker miteinander
verbunden sind.
In einem Übertragungssystem, in dem Verstärker der Hauptgrund
der Verzerrung sind, wird die Verzerrung bei positiven sowie negativen Auslenkungen
des kombinierten Signals auftreten.
Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
1 ein Übertragungssystem nach der vorliegenden
Erfindung,
2 ein alternatives Übertragungsmedium für
das Übertragungsmedium 4 in 1,
3 eine Ausführungsform der Codierer und Decoder
zur Verwendung in dem Übertragungssystem nach der vorliegenden Erfindung,
4 das Amplitude-Rauschverhältnis bei dem Empfänger
als eine Funktion der Wahrscheinlichkeit, dass die digitalen Symbole den Wert "1"
in einem Übertragungssystem nach der vorliegenden Erfindung haben,
5 eine 16-QAM Konstellation zur Anwendung bei der vorliegenden
Erfindung.
In dem Übertragungssystem nach 1
wird eine Anzahl Sequenzen digitaler Symbole Eingängen der Codierungsmittel
zugeführt, in dem vorliegenden Fall Codierern 12 ... 16.
Ein Ausgang jedes der Codierer 12 ... 16 ist mit einem Eingang
der Modulationsmittel verbunden, in diesem Fall von Modulatoren 14 ...
18. Die Ausgänge der Modulatoren 14 ... 18 sind
mit einem Eingang der Kombiniermittel 20 verbunden.
Ein Ausgang der Kombiniermittel 20 ist mit dem Eingang des
Übertragungsmediums verbunden. Der Eingang des Übertragungsmediums wird
durch einen Eingang eines elektrooptischen Wandlers 22 gebildet. Der Ausgang
des elektrooptischen Wandlers 22 ist mit einem Eingang eines Fasernetzwerkes
24 verbunden. Eine Anzahl Ausgänge des Fasernetzwerkes
24 ist mit einem Eingang von optisch-elektrischen Wandlern verbunden. Einer
dieser Wandler ist explizit gezeichnet und hat das Bezugszeichen 26. Die
Ausgänge des Übertragungsmediums 4 sind durch die Ausgänge
der optisch-elektrischen Wandler gebildet.
In dem Empfänger 10 ist der Eingang mit einem Selektor
28 verbunden. Der Ausgang des Selektors 28 ist mit einem Eingang
eines Demodulators 30 verbunden. Der Ausgang des Demodulators
30 ist mit einem Eingang des Decoders 32 verbunden. An dem Ausgang
des Decoders 32 ist die rekonstruierte Sequenz digitaler Symbole verfügbar.
In dem Übertragungssystem nach 1
werden N Sequenzen digitaler Symbole in N Sequenzen codierter digitaler Symbole
durch die Codierer 12-16 umgewandelt. Jede der Sequenzen digitaler
Symbole kann ein Audio-, Video- oder Datensignal darstellen. In den Modulatoren
14-18 wird ein digital moduliertes Trägersignal durch Modulation
eines Trägersignals wenigstens in der Amplitude erhalten. Geeignete Modulationsschemen
sind beispielsweise ASK ("Amplitude Shift Keying") und QAM ("Quadrature Amplitude
Modulation").
Die modulierten Trägersignale werden in einem Addierer
20 kombiniert. Der Ausgang des Addierers 20, der das kombinierte
Signal trägt, ist mit dem nicht linearen Übertragungsmedium verbunden.
Die Nicht-Linearität wird durch den Laser 22 hauptsächlich wegen
der negativen Auslenkungen des kombinierten Signals verursacht. Wenn der Vorspannstrom
des Lasers 22 gleich Ib ist, soll für eine störungsfreie
Übertragung die Amplitude Ic des Stromes, der das kombinierte Signal
darstellt, kleiner sein als In. Der Modulationsindex m = Ic/Ib
soll folglich kleiner als 1 sein. Wenn das kombinierte Signal N modulierte Träger
aufweist, wird der Modulationsindex mi jedes modulierten Trägersignals
für eine störungsfreie Übertragung auf 1/N begrenzt (wenn mi
für alle Träger gleich ist). Das Erlauben einer gewissen Störung
dadurch, dass mi > 1/M sein darf, kann zu einer Steigerung der Übertragungskapazität
des Übertragungssystems führen. Für die optische Ausgangsleistung
Popt der Laserdiode 22 lässt sich Folgendes schreiben:
Popt = C·ILaser = C·MAX [(Ib + Ic),
Ith](1)
In (1) ist C eine Proportionalitätskonstante, Ith
ist der Schwellenstrom der Laserdiode 22 und MAX[x,y] ist der
maximale Wert der Werte x und y. Für den Strom Ic lässt sich
Folgendes schreiben:
In (2) ist ai,j die normalisierte Amplitude des modulierten
i. Trägers entsprechend dem j. Symbol. Für die optische Leistung Popt
der Laserdiode 22 lässt sich nun Folgendes schreiben:
Das Ausgangssignal des Lasers 22 wird über das Fasernetzwerk
24 zu einer Anzahl Substationen 6, ..., 8 und
10 verteilt. In der Substation 10 ist das Ausgangssignal des Übertragungsmediums
4 an dem Ausgang des optischelektrischen Wandlers 26 verfügbar.
Der Selektor 28 selektiert eines der modulierten Trägersignale zur
Demodulation. Der Selektor 28 kann ein abstimmbares Bandfilter aufweisen,
es ist aber auch möglich, dass die selektion durch Umwandlung des Eingangssignals
in eine niedrigere Zwischenfrequenz gemacht wird, durch Mischung derselben mit einem
Ortsoszillatorsignal mit einer einstellbaren Frequenz.
Der optischelektrische Wandler 26 erzeugt ein elektrisches
Signal, das im Wesentlichen proportional zu der Leistung des empfangenen optischen
Signals ist.
Nebst dem gewünschten elektrischen Signal gibt es auch einige
unerwünschte Bestandteile in dem Ausgangssignal des optischelektrischen Wandlers.
Die nicht lineare Verzerrung des Übertragungsnetzwerkes erzeugt harmonische
Bestandteile und Intermodulationsprodukte. Nebst dem rauschartigen Signal, verursacht
durch das nicht lineare Übertragungsmedium gibt es drei weitere Bestandteile
an dem Eingang des Empfängers. Ein erster Anteil ist das sog. RIN-Rauschen
("Relative Intensity Noise"), das in dem elektrischoptischen Wandler erzeugt wird,
und das einen konstanten Pegel hat an dem Ausgang des elektrischoptischen Wandlers.
An dem Eingang des Empfängers ist es umgekehrt proportional zu der Dämpfung
der optischen Faser. Ein zweiter und ein dritter Anteil ist das Rauschen des elektrischoptischen
Wandlers und das Rauschen, verursacht durch die elektronische Schaltungsanordnung.
Das Rauschen des optischelektrischen Wandlers ist proportional zu dem empfangenen
optischen Signal, und das Rauschen der elektronischen Schaltungsanordnung ist unter
normalen Umständen konstant.
Für das Amplitude-Rauschverhältnis lässt sich Folgendes
schreiben:
In (4) ist die Amplitude des modulierten Trägersignals NRIN
das relative Intensitätsrauschen, NSHOT ist das Schußrauschen
des optischelektrischen Wandlers, NREC ist das Empfängerrauschen
und NCLIP ist das Beschneidungsrauschen wegen des nicht-linearen Übertragungsmediums.
In (4) NRIN, NSHOT und NREC sind unabhängig
von dem Modulationsindex mi. A steigt proportional zu mi und
NCLIP steigt mehr als proportional zu mi. In dieser Situation
gibt es einen Wert von mi, was zu einem maximalen Wert von ANR führt,
und folglich zu einem maximalen Wert der Kanalkapazität. Durch Verwendung eines
Kanalcodes, in dem die Wahrscheinlichkeit der Symbole mit einer Zunahme der Amplitude
des modulierten damit assoziierten Trägersignals abnimmt, wird die mittlere
Signalamplitude verringert.
Durch Reduktion des Mittelwertes der Amplitude der modulierten Trägersignale
dadurch, dass ein anderer Kanalcode verwendet wird, kann ein größerer
Wert von mi bei einem bestimmten Wert des Beschneidungsrauschens toleriert
werden. Dies führt zu einem größeren Wert des maximalen Amplitude-Rauschverhältnisses.
Dies bedeutet, dass die Anzahl Ecken und/oder die Anzahl Signalpegel
des Modulationsschemas gesteigert werden kann.
Das an dem Ausgang des Selektors 28 verfügbare modulierte
Trägersignal wird von dem Demodulator 30 demoduliert. Das Signal an
dem Ausgang des Demodulators 30 ist die demodulierte Sequenz der codierten
digitalen Signale. Diese Sequenz wird durch den Decoder 32 decodiert. An
dem Ausgang des Decoders 32 ist die Sequenz der digitalen Symbole verfügbar.
In dem Übertragungsmedium 4 nach 2
wird der Eingang mit einem Eingang eines Verstärkers 34 verbunden.
Der Ausgang des Verstärkers 34 ist mit einem Eingang eines Leistungsspalters
35 verbunden. Ein erster Ausgang des Leistungsspalters 35 ist
über einen Kabelabschnitt 25 mit einem Eingang eines Verstärkers
36 verbunden. Ein zweiter Ausgang des Leistungsspalters 35 ist
über einen Kabelabschnitt 27 mit einem Eingang eines Verstärker
38 verbunden. Ein dritter Ausgang des Leistungsspalters 35 ist
über einen Kabelabschnitt 29 mit einem Eingang eines Verstärkers
40 verbunden. Der Ausgang des Verstärkers 36 ist mit einem
Eingang eines Leistungsspalters 37 verbunden. Drei Ausgänge des Leistungsspalters
37 sind mit Hauseinführungskabelabschnitten für die Sekundärstationen
verbunden. Der Ausgang des Verstärkers 38 ist mit einem Eingang eines
Leistungsspalters 39 verbunden. Zwei Ausgänge des Leistungsspalters
39 sind mit Hauseinführungskabelabschnitten für die Sekundärstationen
verbunden. Der Ausgang des Verstärkers 40 ist mit dem Eingang eines
Leistungsspalters 41 verbunden. Drei Ausgänge des Leistungsspalters
41 sind mit Hauseinführungskabelabschnitten für die Teilnehmer
verbunden.
Ein nicht lineares Übertragungsmedium nach 2
kann beispielsweise in CATV-Systemen gefunden werden. Die Nichtlinearität wird
durch die Verstärker 34, 36, 38 und 40
verursacht. Die Verstärkung des Verstärkers 34 ist derart gewählt
worden, dass die Dämpfung, verursacht durch die Spaltung durch den Leistungsspalter
35 und den Verlust in den Kabelabschnitten 25, 27 und
29, kompensiert wird. Die Verstärkung der Verstärker
36, 38 und 40 ist derart gewählt worden, dass die
Dämpfung, verursacht durch die Spaltung der Leistungsspalter 37,
39 und 41 und den Verlust in dem entsprechenden Hauseinführungskabelabschnitt
kompensiert wird.
Der Eingang des Codierers 12 ... 16 nach
3 ist mit einem Eingang eines Reihe-Parallelwandlers
1 verbunden. M Ausgänge des Reihe-Parallelwandlers 1 sind
mit M Eingängen eines ROMs 3 verbunden. N Ausgänge des ROMs
3 sind mit einem Parallel-Reihenwandler 5 verbunden. Der Ausgang
des Parallel-Reihenwandlers 5 bildet den Ausgang des Codierers
12 ... 16.
Ein Takteingang des Codierers 12 ... 16 ist mit
einem Eingang eines Frequenzteilers 7 mit einem Teilungsfaktor N, sowie
mit einem Eingang des Frequenzteilers 9 mit einem Teilungsfaktor M verbunden.
Der Ausgang des Frequenzteilers 7 ist mit einem Takteingang des Reihe-Parallelwandlers
1 verbunden. Der Ausgang des Frequenzteilers 9 ist mit einem Takteingang
des Parallel-Reihenwandlers 5 verbunden.
In dem Fall, dass binäre Amplitudentastung angewandt wird, erzeugt
der Codierer 12 ... 16 in Reaktion auf eine Sequenz binärer
Symbole mit P(1) und P(0) gleich 0,5 eine Sequenz binärer Symbole mit P(1)
< 0,5 und mit P(0) > 0,5.
Damit es ermöglicht wird, den gleichen Betrag an Daten zu übertragen,
soll die Symbolrate der Sequenz codierter Symbole gesteigert werden. Die Kanalrate
RCH soll wenigstens der nachfolgenden Gleichung entsprechen:
In (5) ist Rsource die Symbolrate der Quelle, und HCC
ist die Entropie des Kanalcodes. Für HCC lässt sich Folgendes
schreiben:
HCC = –P(1)·2logP(1) – P(0)·2logP(0)(6)
In dem Codierer nach 3 ist das Verhältnis
zwischen der Kanalrate RCH und die Quellenrate Rsource entspricht
N/M. Wenn vorausgesetzt wird, dass das Taktsignal an dem Eingang der Frequenzteiler
7 und 9 eine Frequenz fr hat, hat das Ausgangssignal des Frequenzteilers
7 eine Frequenz fr/N und das Ausgangssignal des Frequenzteiler
9 hat eine Frequenz von fr/M. Unter Verwendung des Ausgangssignals
des Frequenzteilers 7 werden die Quellensymbole des Signals M während
einer Periode von M·N/fr in den Reihe-Parallelwandler getaktet.
Diese Symbole werden daraufhin dem ROM 3 zugeführt.
Der ROM 3 schafft N codierte Symbole in Reaktion auf die
M Eingangssymbole. Diese codierten Symbole werden zu dem Parallel-Reihenwandler
5 übertragen. Die codierten Symbole werden durch Taktung des von dem
Frequenzteiler 9 gelieferten Reihe-Parallelwandlers 4 in einen
seriellen Strom mit der Symbolrate fr/M umgesetzt. Folglich werden in
der Periode N·M/fr N Symbole seriell von dem Codierer übertragen.
Ein erster üblicher Code, der 3 Eingangsbits ai in
8 Ausgangsbits bj umwandelt:
Dieser Code, der auch als Impulspositionsmodulation bezeichnet wird,
hat eine Rate, die der 8/3 Rate des Eingangscodes entspricht. Die Wahrscheinlichkeit
des Symbolwerts 1 ist gleich 1/8. Wenn der logische Wert von "1" dem Amplitudenwert
des modulierten Trägersignals, der höher ist als der Amplitudenwert des
logischen Wertes "0" entspricht, führt dies zu einer Abnahme der mittleren
Leistung des modulierten Trägersignals.
Ein weiterer Code, der mit der vorliegenden Erfindung angewandt werden
kann, ist in der nachfolgenden Tabelle gegeben:
3Bits ai werden in 4 Bits bj umgewandelt. Die Rate der codierten
Symbole entspricht der 4/3 Rate der nicht codierten Symbole. Die Wahrscheinlichkeit
des Symbolwertes 1 ist gleich 5/16.
4 zeigt das Amplitude-Rauschverhältnis als eine
Funktion der Wahrscheinlichkeit des logischen Wertes "1". Es wird vorausgesetzt,
dass ASK Modulation des Trägers angewandt wird. Weiterhin wird vorausgesetzt,
dass es 64 Träger gibt, die mit 2 Mbit/s Strömen moduliert sind. Weiterhin
wird vorausgesetzt, dass die Ausgangsleistung des elektrischoptischen Wandlers 0
dBm ist und die Dämpfung (einschließlich des Spaltungsverlustes) des Fasernetzwerkes
33,4 dB ist. Es wird ebenfalls vorausgesetzt, dass der RIN vernachlässigt werden
kann, dass mi gleich 0,4 ist und dass der Wert des Rauschstromes I
2n
an dem Ausgang des optischelektrischen Wandlers gleich 4 pA2/Hz ist.
4 zeigt ein maximales ANR für P(1) = 0,1. Für
Werte von P(1) kleiner als 0,1 überherrscht das Empfängerrauschen. Das
Amplitude-Rauschverhältnis nimmt mit P(1) ab, und zwar wegen der erforderlichen
zugenommenen Bandbreite. Für Werte von P(1) gröber als 0,1 nimmt das ANR
ab, und zwar wegen des rapide ansteigenden Wertes des rauschartigen Signals, verursacht
durch Verzerrung durch das nicht lineare Übertragungsmedium.
5 zeigt die Konstellation eines QAM-Signals, das nach
der vorliegenden Erfindung verwendet wird. In dem Fall wird eine Art von codierter
Modulation angewandt. 4 aufeinander folgende Bits werden auf zwei aufeinander folgenden
Symbolen entsprechend der Konstellation nach 4 abgebildet.
Die Rate des Codes entsprechend der oben genannten Tabelle ist 0,5.
Die Symbole Cj können die Amplitudenwerte a√2, a√10
und 3a√2 haben, wobei a eine Konstante ist. Die Wahrscheinlichkeit einer
Amplitude von a√2 ist gleich 18/32 = 9/16, die Wahrscheinlichkeit eines Amplitudenwertes
von a√10 ist gleich 10/32 = 5/16 und die Wahrscheinlichkeit eines Amplitudenwertes
von 3a√2 = 1/8. Unter Anwendung dieser Wahrscheinlichkeiten kann für
das mittlere Quadrat der Amplitude entsprechend dem vorliegenden Code Folgendes
gefunden werden:
Für nicht codierte QAM lässt sich einfach Folgendes finden:
Aus den oben stehenden Berechnungen dürfte es einleichten, dass
wegen der Codierung der Mittelwert von <C2> wesentlich verringert
wird.
Anspruch[de]
Übertragungssystem mit einem Sender (2) mit Codierungsmitteln
(12, 16) zum Herleiten einer Anzahl Sequenzen codierter digitaler
Symbole aus einer Anzahl Sequenzen digitaler Symbole, und mit Modulationsmitteln
(14, 18) zum herleiten einer Anzahl digital modulierter Trägersignale
aus der genannten Anzahl Sequenzen codierter digitaler Symbole, wobei der Sender
(2) weiterhin Kombinationsmittel (20) aufweist zum Herleiten eines
kombinierten Signals aus der genannten Anzahl digital modulierter Trägersignale,
wobei der Sender (2) weiterhin dazu vorgesehen ist, das genannte kombinierte
Signal über ein nicht lineares Übertragungsmittel (4) zu einem
Empfänger (10) zu übertragen, wobei der Empfänger (10)
Demodulationsmittel (30) aufweist zum Herleiten wenigstens
einer Sequenz codierter Symbole aus dem empfangenen Signal und Decodierungsmittel
(32) zum herleiten einer Sequenz digitaler Symbole aus der genannten Sequenz
digitaler Symbole, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierungsmittel (12,
16) vorgesehen sind zum Herleiten von Sequenzen codierter digitaler Symbole,
so dass je größer die Wahrscheinlichkeit eines codierten Symbols ist,
umso kleiner ist die Amplitude der modulierten Signale, die dem genannten codierten
Symbol entsprechen und dadurch, dass ein Wert eines Modulationsindexes des kombinierten
Signals derart gewählt wird, das dies zu einem maximalen Wert eines Amplitude-Rausch-Verhältnisses
des kombinierten Signals führt.Übertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das nicht lineare Übertragungsmedium (4) eine Kaskadenschaltung eines
elektrisch-optischen Wandlers (22), eines optischen Übertragungskanals
(24) und eines optisch-elektrischen Wandlers (26) aufweist.Übertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
das nicht lineare Übertragungsmedium eine Anzahl Kanalabschnitte (25,
27, 29) aufweist, die über wenigstens einen Verstärker
(34) miteinander verbunden sind.Sender (2) mit Codierungsmitteln (12, 16)
zum Herleiten einer Anzahl Sequenzen codierter digitaler Symbole aus einer Anzahl
Sequenzen digitaler Symbole, und mit Modulationsmitteln (14,
18) zum Herleiten einer Anzahl digital modulierter Trägersignale aus
der genannten Anzahl Sequenzen codierter digitaler Symbole, wobei der Sender (2)
weiterhin Kombiniermittel (20) aufweist zum Herleiten eines kombinierten
Signals aus der genannten Anzahl digital modulierter Trägersignale, dadurch
gekennzeichnet, dass die Codierungsmittel (12, 16) vorgesehen
sind zum Herleiten von Sequenzen codierter digitaler Symbole, so dass je größer
die Wahrscheinlichkeit eines codierten Symbols ist, umso niedriger ist die Amplitude
der modulierten Signale entsprechend dem genannten codierten Symbol, und dadurch,
dass ein Wert eines Modulationsindexes des kombinierten Signals derart gewählt
wird, dass dies zu einem maximalen Wert eines Amplitude-Rauschverhältnisses
des kombinierten Signals führt.Codierer/Modulator mit Codierungsmitteln (12, 16)
zum Herleiten einer Sequenz codierter digitaler Symbole aus einer Sequenz digitaler
Symbole und mit Modulationsmitteln (14, 18) zum herleiten eines
digital modulierten Trägersignals aus der genannten Sequenz codierter digitaler
Symbole, dadurch gekennzeichnet, dass die Codierungsmittel (12,
16) vorgesehen sind zum Herleiten von Sequenzen codierter digitaler Symbole,
so dass je größer die Wahrscheinlichkeit eines codierten Signals ist,
umso niedriger die Amplitude der modulierten Signal ist, entsprechend dem codierten
Symbol, und dadurch, dass ein Wert eines Modulationsindexes eines kombinierten Signals,
hergeleitet von einer Anzahl digital modulierter Trägersignale, derart gewählt
wird, dass dies zu einem maximalen Wert eines Amplitude-Rauschverhältnisses
des kombinierten Signals führt.Empfänger (10) zum Empfangen wenigstens eines Signals
mit einem digital modulierten Träger, wobei der genannte Empfänger (10)
Demodulationsmittel (30) aufweist zum Herleiten wenigstens einer Sequenz
codierter Symbole aus dem empfangenen Signal und mit decodiermittel (32)
zum Herleiten einer Sequenz digitaler Symbole aus der genannten Sequenz codierter
Symbole, dadurch gekennzeichnet, dass die Decodiermittel (32) vorgesehen
sind zum Herleiten von Sequenzen digitaler Symbole, so dass je größer
die Wahrscheinlichkeit eines codierten Symbols ist, umso niedriger die Amplitude
der modulierten Signale ist, entsprechend dem genannten codierten Symbol, und dadurch,
dass ein Wert eines Modulationsindexes eines kombinierten Signals, hergeleitet von
einer Anzahl digital modulierter Trägersignale, derart gewählt wird, dass
dies zu einem maximalen Wert eines Amplitude-Rauschverhältnisses des kombinierten
Signals führt.Trägersignal, das wenigstens in der Amplitude moduliert ist mit
einer Sequenz digitaler Symbole, dadurch gekennzeichnet, dass je größer
die Wahrscheinlichkeit eines codierten Symbols ist, umso niedriger die Amplitude
der modulierten Signale ist, entsprechend dem genannten codierten Symbol, und dadurch,
dass ein Wert eines Modulationsindexes eines kombinierten Signals, hergeleitet von
einer Anzahl digital modulierter Trägersignale, derart gewählt wird, dass
dies zu einem maximalen Wert eines Amplitude-Rauschverhältnisses des kombinierten
Signals führt.