Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf zellulare Funkkommunikationen
im allgemeinen, und genauer auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reduzieren
des Abstands zwischen Empfangsantennen in einer signal-kombinierenden Basisstation
und Verwenden adaptiver Strahlenbildung, um das Abwärtsstreckenleistungsverhalten
zu verbessern.
In einem digitalen zellularen Funkkommunikationssystem werden Funksignale,
die digital moduliert sind, verwendet, um Information zwischen Funkbasisstationen
und Mobilstationen zu übermitteln. Die Funkbasisstationen übertragen Abwärtsstreckensignale
zu den Mobilstationen und empfangen Aufwärtsstreckensignale, die durch die
Mobilstationen übertragen werden. Ein gewöhnliches Problem, das in digitalen
zellularen Funkkommunikationssystemen auftritt, ist der Verlust von Information
in den Aufwärtsstrecken- und Abwärtsstreckensignalen als ein Ergebnis
von Mehrfachpfadschwund und Interferenz, die in dem Funkübertragungskanal existieren
können.
Hinsichtlich des ersteren, Mehrfachpfadschwund, gibt es im wesentlichen
zwei Mehrfachpfadeffekte: Schwund und Zeitdispersion. Wenn die Pfadlänge zwischen
einer Mobilstation und einer Basisstation relativ kurz ist, entsteht Schwund aus
der Interaktion des übertragenen Signals, oder Hauptstrahls, und Reflexionen
davon, oder Echos, die in dem Empfänger in ungefähr der gleichen Zeit
ankommen. Wenn dies geschieht, addieren sich der Hauptstrahl und die Echos entweder
destruktiv oder konstruktiv. Falls es eine große Zahl von Echos gibt, nimmt
das Muster destruktiver und konstruktiver Addition eine Rayleigh-Verteilung an,
weshalb dieser Effekt manchmal "Rayleigh-Schwund" genannt wird. Gewisse Punkte in
dem Schwundmuster, wo destruktive Addition zu Schwund-"Senken" führt, führen
zu einer relativ geringen Träger-zu-Rauschen-(C/N) Charakteristik des empfangenen
Signals.
Die Effekte von Schwundsenken können durch Vorhandensein vieler
Empfangsantennen und Einsatz irgendeiner Form von Diversifizierungskombination gemildert
werden, wie etwa selektives Kombinieren, Kombinieren gleicher Verstärkung oder
Kombinieren des maximalen Verhältnisses, wobei Signale von jeder Empfangsantenne
kombiniert werden, um ein einzelnes empfangenes Signal zu erstellen. Diversifizierungstechniken
ziehen aus der Tatsache einen Vorteil, dass der Schwund in den unterschiedlichen
Antennen nicht der gleiche ist, sodass es, wenn eine Antenne eine Schwundsenke empfängt,
möglich ist, dass es die andere Antenne nicht tut. Es wird Mobile Communications
Design Fundamentals von William C. Y. Lee, Howard W. Sams & Co., Indiana, USA vermerkt.
In Sektion 3.5.1 dieses Buches werden mehrere Beispiele gegeben, die beschreiben,
wie Signale von zwei Empfängerverstärkern mit getrennten Antennen kombiniert
werden können, um Schwund entgegenzuwirken.
Für längere Pfadlängen tritt Zeitdispersion auf, wenn
die Echos mit Bezug auf den Hauptstrahl verzögert sind. Falls ein Echo ausreichender
Größe in dem Empfänger verzögert von dem Hauptstrahl um eine
Zeitlänge in der Größenordnung der Symbolperiode ankommt, verursacht
Zeitdispersion Zwischensymbolinterferenz (ISI). Zeitdispersion kann vorteilhafter
Weise durch Verwenden eines Entzerrers korrigiert werden. In dem Fall digitaler
Signalmodulation kann ein Entzerrer mit Maximum-Likelihood-Sequenzschätzung
(MLSE) verwendet werden, wie etwa in Digital Communications, 2nd Ed., von John G.
Proakis, Mc-Graw Hill Book Company, New York, New York, USA, 1989 beschrieben. In
Sektion 6.7 dieses Buches werden verschiedene Verfahren zum Erfassen von Signalen,
die durch Zeitdispersion, oder Zwischensymbolinterferenz (ISI) beschädigt werden,
unter Verwendung von MLSE-Entzerrung beschrieben.
Es können auch Signalquellen in der Funkumgebung existieren,
die zu dem gewünschten Signal nicht orthogonal sind. Nicht-orthogonale Signale,
oder Interferenz, kommen häufig von Funkgeräten, die in der gleichen Frequenz
arbeiten (d.h. Zweikanal-Interferenz) oder von Funkgeräten, die in benachbarten
Frequenzbändern arbeiten (d.h. Nachbarkanal-Interferenz). Wenn das Träger-zu-Interferenz-Verhältnis
(C/I) eines Kanals zu gering ist, ist die Qualität von Sprachausgabe in der
Mobilstation schlecht. Es wurden viele Techniken entwickelt, um Interferenz auf
tolerierbare Pegel zu minimieren, einschließlich Frequenzneuverwendungsmuster
und adaptiver Strahlenbildung, die verwendet werden können, eine Null in einem
Antennenmuster in der Richtung eines Störers zu lenken.
Vor kurzem wurden Verfahren vorgeschlagen, die die Probleme von Mehrfachpfadschwund
und Interferenz teilweise lösen. In US-Patent 5,191,598 für Bäckström,
et al wird zum Beispiel das Problem genauer Erfassung von Signalen bei Vorhandensein
von Schwund und Zeitdispersion durch Verwenden eines Viterbi-Algorithmus
mit einer Übertragungsfunktion, die für jede Antenne geschätzt wird,
überwunden. Durch Verweis darauf wird US-Patent 5,191,598 hierin in seiner
Gesamtheit einbezogen. Ein anderes Verfahren zum genauen Erfassen von Signalen bei
Vorhandensein von Schwund und Interferenz wurde in IEEE Transactions on Vehicular
Technology, Vol. 42, No. 4, Nov. 1993, J. H. Winters: "Signal Acquisition and Tracking
with Adaptive Arrays in the Digital Mobile Radio System IS-54 with Flat Fading"
vorgestellt.
Obwohl die oben beschriebenen konventionellen Techniken verwendet
werden können, um Signalqualität zu verbessern, bleibt Raum für Verbesserung.
So werden in der Stammanmeldung Techniken für Interferenzzurückweisungskombination
(IRC) beschrieben, die Interferenz unter Verwendung von z.B. Beeinträchtigungskorrelationen
bekämpfen, um die Maximum-Likelihood-Sequenzschätzung zu verbessern.
Die Stammanmeldung beschreibt jedoch Techniken, die verwendet werden
können, um den Empfang von Signalen zu verbessern. Falls z.B, in einer Funkbasisstation
verwendet, werden diese Techniken das System unausgeglichen machen, d.h. die Aufwärtsstrecke
wird gegenüber der Abwärtsstrecke überlegene Qualität aufweisen.
Falls das System unausgeglichen ist, dann wird sich die Systemgestaltung auf der
schwächsten Verknüpfung, d.h. der Abwärtsstrecke, gründen, und
kann den vollen Vorteil gesteigerter Qualität, die durch die in der Aufwärtsstrecke
verwendeten IRC-Techniken vorgesehen wird, nicht nutzen. Falls z.B. ein Systemgestalter
einen Kompromiss zwischen verbesserter Qualität und Kapazität durch Verringerung
der Frequenzwiederverwendung wollte, könnte er oder sie durch die Tatsache
behindert werden, dass die Abwärtsstreckenqualität nicht verbessert wurde.
WO 96/04738 offenbart ein digitales Funkkommunikationssystem, das
eine Schätzung der Beeinträchtigungskorrelationseigenschaften empfangener
Signale verwendet, um die schädlichen Effekte von Schwund, Zeitdispersion und
Interferenz in dem Kanal zu mildern.
ZUSAMMENFASSUNG
Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird
eine Basisstation vorgesehen, umfassend ein Antennenfeld zum Empfangen eines Aufwärtsstrecken-Funksignals,
wobei das Antennenfeld mindestens zwei Antennen enthält, wobei jede Antenne
einen Strom von empfangenen Abtastungen von dem Funksignal generiert; und einen
Empfänger zum Kombinieren von Information, die durch die mindestens zwei Ströme
empfangener Abtastungen von den mindestens zwei Antennen vorgesehen wird, um erfasste
Informationssymbole zu generieren, wobei der Empfänger enthält eine Beeinträchtigungskorrelationseinheit,
die eine Korrelation zwischen Beeinträchtigung, die mit einer der mindestens
zwei Antennen in Verbindung steht, und Beeinträchtigung, die mit einer anderen
der mindestens zwei Antennen in Verbindung steht, schätzt und die Korrelationsschätzung
verwendet, um die mindestens zwei Ströme empfangener Symbole zu kombinieren.
Die Korrelationsschätzung wird dann verwendet, um eine Richtung von Ankunftsinformation
des Aufwärtsstreckenfunksignals zu bestimmen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung haben
die Anmelder erkannt, dass obwohl IRC-Techniken eine Leistungsverhaltensverbesserung
in der Aufwärtsstrecke vorsehen, ähnliche Verbesserungen für die
Abwärtsstrecke nicht erreicht werden können, worin mobile Einheiten typischerweise
nur eine einzelne Antenne enthalten. Vorhandensein von unausgeglichenem Leistungsverhalten
zwischen der Aufwärtsstrecke und der Abwärtsstrecke ist jedoch unerwünscht,
da es einem Systemgestalter nicht erlaubt, die Vorteile vollständig auszunutzen,
die mit verbessertem Leistungsverhalten in Verbindung stehen, z.B. erhöhte
Frequenzwiederverwendung. Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung haben somit die Anmelder das Leistungsverhalten der Abwärtsstrecke
erhöht, die Strahlenbildungstechniken verwendet, um Basisstationsübertragungen
zu einer gewünschten Mobilstation zu "führen". Auf diese Weise wird das
Leistungsverhalten der Abwärtsstrecke unter Verwendung von Strahlenbildungstechniken
zu einem Grad ähnlich zu dem verbessert, in dem die Aufwärtsstrecke unter
Verwendung von IRC-Techniken verbessert wurde.
Dies erlaubt dem Systemgestalter, die Variationen im Systemdesign
vollständiger auszunutzen, die mit Verbesserung des Aufwärtsstreckenleistungsverhaltens
in Verbindung stehen.
Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung kann
eine Basisstation, die einen IRC-Empfänger enthält, mit einem Antennensystem
versehen werden, das zwei oder mehr Antennen enthält, die eng zueinander verteilt
(beabstandet) sind. Während z.B. eine konventionelle Diversifizierungsbasisstation
ein Paar von Antennen haben kann, die 10–20 Wellenlängen getrennt verteilt
sind, kann eine Basisstation gemäß der vorliegenden Erfindung viel geringeren
Abstand zwischen Empfangsantennen aufweisen, z.B. in der Größenordnung
einer Wellenlänge oder weniger. Dies erzeugt eine kompaktere und ästhetisch
zufriedenstellendere Basisstation, ebenso wie es dem Basisstationsempfänger
gestattet, eine Richtung von Ankunftsinformation dem Basisstationssender bereitzustellen,
wobei die Information in den zuvor beschriebenen Strahlenbildungstechniken verwendet
wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Es werden nun beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen detaillierter beschrieben,
in denen gleiche Bezugszeichen verwendet werden, um auf ähnliche Elemente zu
verweisen:
1 veranschaulicht ein beispielhaftes zellulares Funkkommunikationssystem;
2 veranschaulicht eine konventionelle Basisstation
und Diversifizierungsantennenabstand;
3 stellt eine beispielhafte Basisstation gemäß
der vorliegenden Erfindung dar;
4 zeigt die beispielhafte Basisstation von
3 in einem anderen Detaillierungsgrad;
5 ist ein Blockdiagramm eines IRC-Empfängers gemäß
einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
6 veranschaulicht den Einfallwinkel &THgr;, der durch
IRC-Empfänger bestimmt wird, gemäß beispielhaften Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung;
7 veranschaulicht Strahlenführung gemäß
beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung;
8 ist ein Blockdiagramm eines IRB-Senders gemäß
einer ersten beispielhaften Ausführungsform; und
9 ist ein Blockdiagramm eines IRB-Senders gemäß
einer zweiten beispielhaften Ausführungsform.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
In der folgenden Beschreibung werden zum Zweck von Erläuterung
und nicht Begrenzung spezifische Details dargelegt, wie etwa bestimmte Schaltungen,
Schaltungskomponenten, Techniken etc., um ein gründliches Verständnis
der vorliegenden Erfindung vorzusehen. Einem Fachmann wird jedoch offensichtlich
sein, dass die vorliegende Erfindung in anderen Ausführungsformen praktiziert
werden kann, die von diesen spezifischen Details abweichen. In anderen Fällen
werden detaillierte Beschreibungen gut bekannter Verfahren, Einrichtungen und Schaltungen
weggelassen, um die Beschreibung der vorliegenden Erfindung nicht mit unnötigen
Details zu verwirren.
Ein beispielhaftes zellulares Funkkommunikationssystem 100
wird allgemein in 1 veranschaulicht. Eine geografische
Region, die durch das System 100 bedient wird, kann in eine Zahl, n, kleinerer
Regionen von Funkabdeckung unterteilt werden, die als Zellen 110a–n
bekannt sind, wobei jede Zelle 110a–n mit ihr eine jeweilige Funkbasisstation
170a–n verbunden hat. Jede Funkbasisstation 170a–n
hat mit ihr ein Antennensystem 130a–n verbunden, wo sich unter anderem
die Übertragungs- und Empfangsantennen befinden. Die Verwendung von hexagonal
geformten Zellen 110a–n ist eine grafische zweckdienliche Weise
zum Veranschaulichen von Bereichen von Funkabdeckung, die jeweils mit Basisstationen
170a–n in Verbindung stehen. In Wirklichkeit können Zellen
110a–n unregelmäßig geformt, überlappend und nicht
notwendigerweise fortlaufend sein. Es ist auch Sektorisierung innerhalb von Zellen
110a–n möglich und wird durch die vorliegende Erfindung betrachtet.
Innerhalb von Zellen 110a–n ist eine Vielzahl von
Mobilstationen 120a–m verteilt. Basisstationen 170a–n
sehen Zweiweg-Funkkommunikation mit Mobilstationen 120a–m vor, die
sich jeweils innerhalb entsprechender Zellen 110a–n befinden. Allgemein
ist die Zahl, m, von Mobilstationen viel größer als die Zahl, n, von Basisstationen.
Funkbasisstationen 170a–n sind mit der Mobiltelefon-Vermittlungsstelle
(MTSO) 150 gekoppelt, die unter anderem eine Verbindung mit dem öffentlichen
vermittelten Telefonnetz (PSTN) 160 und daher mit Kommunikationseinrichtungen
180a–c bereitstellt. Dieses grundlegende zellulare Funkkommunikationskonzept
ist in der Technik bekannt und wird hier nicht weiter beschrieben.
Ein konventionelles Basisstationsantennensystem 130 wird
in 2 veranschaulicht. Die zwei Empfangsantennen
270A und 270B sind um 10–20 Wellenlängen getrennt,
um Signale mit nicht-korrelierten Schwundmustern zu empfangen. Der Abstand, der
erforderlich ist, um Aufwärtsstreckensignale mit nicht-korreliertem Schwund
zu empfangen, variiert von Stelle zu Stelle, ein typischer Erfahrungswert ist aber,
eine horizontale Trennung von 10–20 Wellenlängen zwischen Empfangsantennen
in Makrozellen mittlerer Größe von 3–5km im Radius zu verwenden.
Z.B. ist bei 900 MHz die resultierende Trennung zwischen 3 und 6 Metern, was zu
einer großen und hässlichen Antenneninstallation führt und was Probleme
bei Erlangung und Installation des Standorts verursachen kann, vor allem in urbanen
Zellen. Es kann eine getrennte Übertragungsantenne 280 zwischen den
zwei Empfangsantennen montiert werden. Die Antennen können als Dipolantennen,
Mikrostreifen-Patchfelder oder eine beliebige geeignete Abstrahlungsstruktur gebildet
werden.
Ein verbessertes Antennensystem 130' gemäß einer
ersten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird in
3 veranschaulicht. Die zwei Empfangsantennen
270A' und 270B' sind relativ eng zueinander verteilt. Dies ist
wegen der Verwendung von IRC-Empfänger 500 möglich. Wie oben
erwähnt, beruht das konventionelle System von 2
auf Antennen, die ausreichend fern getrennt verteilt sind, um Signale mit nicht-korreliertem
Schwund vorzusehen, wobei die Signale kombiniert werden können, um ein zusammengesetztes
Signal mit einer verbesserten C/N-Charakteristik vorzusehen (z.B. in der Größenordnung
von 3,5–5,5 dB besser als das Signal, das in einer Schwundsenke empfangen
wird). Als Kontrast dazu beruhen IRC-Techniken auf der Tatsache, dass in spezifischen
Zeitpunkten die Beeinträchtigung (Interferenz + Rauschen) zwischen Signalen
von der gleichen Quelle (z.B. Mobilstation), die in zwei relativ eng verteilten
Antennen empfangen werden, korreliert sein wird. Schätzungen der Beeinträchtigungskorrelation
werden verwendet, um Hypothesen eines erfassten Symbols zu verbessern, was wiederum
den nachteiligen Effekten von Interferenz entgegenwirkt. Durch Beseitigung der Interferenz
auf diese Art und Weise ist der Effekt von Schwundsenken nicht so beträchtlich,
insbesondere in Systemen, die in der Interferenz begrenzt sind.
Obwohl der Abstand zwischen Empfangsantennen, die in Verbindung mit
einem IRC-Empfänger verwendet werden, 10–20 Wellenlängen oder mehr
sein könnte, können entsprechend kleinere Antennenabstände verwendet
werden, da die Eigenschaft, auf der in dem IRC-Empfänger beruht wird, d.h.
die Korrelation von Beeinträchtigung, für kleinere Abstände gilt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung können z.B. die Antennen
270A' und 270B' kleiner als 10 Wellenlängen getrennt verteilt
sein, vorzugsweise kleiner als 5 Wellenlängen getrennt, z.B. 1–5 Wellenlängen.
Es wird auch angenommen, dass noch kleinere Trennung zwischen Empfangsantennen verwendet
werden könnte, z.B. 0,5 Wellenlängen, was in beispielhaften Ausführungsformen
von Nutzen sein wird, die nachstehend beschrieben werden, worin die Richtung von
Ankunftsinformation erhalten wird, um Abwärtsstreckenstrahlenführung vorzusehen.
Die Antennen können z.B. als ein Zweispalten-Antennenfeld unter Verwendung
von Duplexfiltern implementiert sein. Jede Spalte kann vertikal polarisiert sein
und ein Elementmuster von 65–75 Grad haben, z.B. von 10–20 Elementen.
Die Antennenbreite kann z.B. bei 1500 MHz ungefähr 30 cm sein.
Eine vereinfachte verbesserte Basisstation 170' wird in
3 veranschaulicht, wo der Klarheit halber nur ein einzelner
Sender 600 und ein Empfänger 500 veranschaulicht werden,
obwohl eine Basisstation typischerweise eine Vielzahl derartiger Transceiver haben
wird. Die Basisstation 170' umfasst unter anderem Duplexer 300A–B,
die mit Antennen 270A' bzw. 270B' gekoppelt sind. Aufwärtsstreckensignale,
die durch Empfangsantennen 270A' und 270B' empfangen werden, werden
über Duplexer 300A–B jeweils mit einem Interferenzzurückweisungskombinations-(IRC)
Empfänger 500 gekoppelt, wo die empfangenen Aufwärtsstreckensignale
kombiniert werden, wie durch den folgenden Text und die Figuren beschrieben wird.
Auf der Übertragungsseite werden Abwärtsstreckensignale vom Strahlenbildungssender
600 durch Duplexer 300A–B mit Antennen 270A' und
270B' gekoppelt.
4 veranschaulicht schematisch das Blockdiagramm der
verbesserten Funkbasisstation 170' mit einer Vielzahl von Empfängern
und Sendern, dem verbesserten Antennensystem 130' und der Basisstationssteuervorrichtung
(BSC) 400. Während sich die BSC 400 zusammen mit der Funkbasisstation
170' befinden kann, befindet sich das Antennensystem 130' im allgemeinen
in irgendeinem Abstand entfernt von der Funkbasisstation 170' und der BSC
400. Gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfasst das Antennensystem 130' mindestens zwei Antennen
270A' und 270B', die für sowohl den Empfang von Aufwärtsstreckensignalen
von Mobilstationen als auch die Übertragung von Abwärtsstreckensignalen
zu Mobilstationen im Duplex verwendet werden können.
Eine Mobilstation, die sich innerhalb einer Zelle befindet, überträgt
Aufwärtsstreckeninformation zu einer Basisstation unter Verwendung
von Funksignalen, die mit der Aufwärtsstreckeninformation digital moduliert
sind. Wie in 4 veranschaulicht, werden Aufwärtsstreckenfunksignale,
die durch Antennen 270A' und 270B' empfangen werden, jeweils mit
Duplexern 300A–B und anschließend jeweils mit rauscharmen Verstärkern
430A–B gekoppelt, wo die empfangenen Aufwärtsstreckenfunksignale
ausreichend verstärkt werden, um das Rauschen zu überwinden, das durch
die Empfängerschaltungstechnik der Basisstation eingeführt wird. Die verstärkten
empfangenen Funksignale können dann jeweils mit Leistungsteilern
410A–B gekoppelt werden, wo die verstärkten empfangenen Funksignale
in eine Vielzahl von ausgegebenen empfangenen Signalen unterteilt werden. Falls
nur ein einzelner Funkkanal erforderlich ist, sind die Leistungsteiler
410A–C nicht erforderlich. Die ausgegebenen empfangenen Signale
werden mit Interferenzzurückweisungskombinations-(IRC) Empfängern
500a–N gekoppelt, wobei es z.B. einen Empfänger für jeden
Funkkanal gibt, der einer Basisstation 170' zugewiesen ist. Die Zahl N
repräsentiert die Zahl von Funkkanälen, die einer Zelle, oder Sektor,
zugewiesen sind. Obwohl als getrennte Einrichtungen gezeigt, können Empfänger
500a–N als ein Aufbau hergestellt werden. Jeder IRC-Empfänger
500a–N empfängt Signale, die von jeder Antenne 270A'
und 270B' entspringen. Die Ausgabe von jedem IRC-Empfänger
500a–N ist ein Bitstrom geschätzter Aufwärtsstreckeninformation,
die die Aufwärtsstreckeninformation darstellt, die durch die Mobilstation ursprünglich
übertragen wird. Die geschätzte Aufwärtsstreckeninformation wird
mit Basisstationssteuervorrichtung 400 gekoppelt, die die Operation der
Funkbasisstation 170' steuert und die Schnittstelle zu MTSO 150
vorsieht.
Um Abwärtsstreckeninformation von einer Basisstation zu einer
Mobilstation zu übertragen, werden Abwärtsstreckeninformationssignale,
die von MTSO 150 empfangen werden, mit BSC 400 gekoppelt, die
das Abwärtsstreckeninformationssignal mit einem aus einer Vielzahl von Interferenzzurückweisungsstrahlenbildungs-(IRB)
Funksendern 600a–M gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung richtet. Obwohl die Zahl N von Diversifizierungsempfängern
und die Zahl M von Sendern gleich sein kann, ist es nicht erforderlich. Jeder IRB-Sender
600a–M empfängt Information über die Richtung von Ankunft
(DOA, direction of arrival) von einem entsprechenden IRC-Empfänger
500a–N, wie in dem folgenden Text und den Figuren beschrieben wird.
Die DOA-Information wird in dem IRB-Sender verwendet, um Phasen- und Amplitudenbeziehungen
zwischen einer Vielzahl von ausgegebenen Signalen zu generieren, die anschließend
an Antennen 270A' und 270B' angelegt werden, um den resultierenden
ausgestrahlten Strahl zu führen, um das Abwärtsstreckenträger-zu-Interferenz-Verhältnis
zu verbessern, das in einer bestimmten Mobilstation empfangen wird. Wie in
4 gezeigt, moduliert jeder IRB-Sender 600a–M
digital ein Funksignal mit den Abwärtsstreckeninformationssignalen, um zwei
entsprechende ausgegebene Aufwärtsstreckenfunksignale zu erzeugen. Die Aufwärtsstreckenfunksignale
von Funksendern 600a–M werden mit Leistungsteilern 420A–B
gekoppelt, in Leistungsverstärkern 440A–B verstärkt, über
Duplexer 300A–B mit Antennen 270A' und 270B' gekoppelt
und als ein Abwärtsstreckensignal ausgestrahlt.
In 5 wird der IRC-Empfänger
500 detaillierter veranschaulicht. Der Klarheit und Einfachheit halber
veranschaulicht 5 nur einen einzelnen Empfangskanal;
somit werden die Duplexer 310A–B, Verstärker 430A–B
und Leistungsteiler 410A–B, die in 4
als zwischen Antennen 270A' und 270B' und IRC-Empfängern
500a–N angeordnet gezeigt werden, in 5
nicht gezeigt. Es wird vermerkt, dass IRC-Empfänger 500a–N,
die in 4 gezeigt werden, dem in 5
gezeigten IRC-Empfänger 500 funktional äquivalent sind; der Index
a-N verweist auf unterschiedliche Funkkanäle.
Bezug nehmend nun auf 5 wird ein schematisches
Blockdiagramm des Interferenzzurückweisungskombinations-Diversifizierungsempfängers
500 veranschaulicht. Das empfangene Funksignal in Antenne 270A'
umfasst das Signal, das durch die Mobilstation ursprünglich übertragen
wird, als durch die Kanaleffekte zwischen Antenne 270A' und der Mobilstation
beschädigt, und auch Beeinträchtigung, die in Antenne 270A' empfangen
wird. Ähnlich umfasst das empfangene Funksignal in Antenne 270B' das
Signal, das durch die Mobilstation ursprünglich übertragen wird, als durch
die Kanaleffekte zwischen Antenne 270B' und der Mobilstation beschädigt,
und auch Beeinträchtigung, die in Antenne 270B' empfangen wird.
Aufwärtsstreckenfunksignale, die von Antennen 270A'
bzw. 270B' empfangen werden (nach optionaler Verstärkung und Leistungsteilung,
wie in 4 gezeigt), werden jeweils mit Funkeinheiten
510A–B gekoppelt. Funkeinheiten 510A–B filtern und
konvertieren abwärts die empfangenen Funksignale gemäß bekannten
Verfahren. Die abwärts konvertierten empfangenen Funksignale werden dann jeweils
mit Analog-Digital-(A/D) Wandlern 520A–B gekoppelt, wo die abwärts
konvertierten Funksignale abgetastet und zu Empfangssignal-Abtastungsströmen
konvertiert werden. Die Empfangssignal-Abtastungsströme werden jeweils mit
einem Signalvorprozessor, oder Sync, Blöcken 530A–B gekoppelt,
wo die Empfangssignal-Abtastungsströme mit bekannten Zeitsteuerungs-/Synchronisationssequenzen,
die in den empfangenen Funksignalen eingebettet sind, gemäß bekannten
Techniken korreliert werden.
Die Empfangssignal-Abtastungsströme werden auch mit Kanalabzweigungsschätzungseinrichtungen
540A–B gekoppelt, um Kanalabzweigungsschätzungen zu erzeugen,
die verwendet werden, um den Funkübertragungskanal zu modellieren, der mit
jeder Antenne 270A' und 270B' in Verbindung steht. Anfangskanalabzweigungsschätzungen
können aus Sync-Korrelationswerten oder einer Schätzung kleinster Quadrate
gemäß bekannten Techniken erhalten werden. Anschließend können
bekannte Kanalverfolgungstechniken verwendet werden, um die Kanalschätzungen
zu aktualisieren, z.B. unter Verwendung empfangener Daten und Probesymbolschätzwerten,
die in dem Sequenzschätzungsprozessor 570 generiert werden. Die Kanalabzweigungsschätzungen
werden in den Zweigmetrikprozessor 550 eingegeben. Der Zweigmetrikprozessor
550 bildet Zweigmetriken, die durch den Sequenzschätzungsprozessor
570 verwendet werden, um Probe- und endgültige Schätzungen der
übertragenen Informationssymbolsequenzen zu entwickeln. Speziell werden als
Hypothese aufgestellte Symbolwerte durch Kanalabzweigungsschätzungen aus Blöcken
540A und 540B gefiltert, um als Hypothese aufgestellte empfangene
Abtastungen für jede Antenne zu erzeugen. Die Differenzen zwischen der als
Hypothese aufgestellten empfangenen Information und der tatsächlichen empfangenen
Information von Blöcken 530A und 530B, die als die Hypothesefehler
bezeichnet werden, ergeben eine Angabe davon, wie gut eine bestimmte Hypothese ist.
Die quadrierte Größe des Hypothesefehlers wird als eine Metrik verwendet,
um eine bestimmte Hypothese zu evaluieren. Die Metrik wird für unterschiedliche
Hypothesen für eine Verwendung bei einer Bestimmung akkumuliert, welche Hypothesen
besser sind, unter Verwendung des Sequenzschätzungsalgorithmus, z.B. des Viterbi-Algorithmus.
Auch mit dem Zweigmetrikprozessor 550 gekoppelt ist eine
Schätzung der Beeinträchtigungskorrelationseigenschaften, die von der
Beeinträchtigungskorrelationsschätzungseinrichtung 560 erhalten
wird. Die Schätzung der Beeinträchtigungskorrelationseigenschaften umfasst
Information hinsichtlich momentaner Beeinträchtigungskorrelationseigenschaften
zwischen den Antennen 270A' und 270B'. Die Beeinträchtigungskorrelationsschätzungseinrichtung
verwendet Beeinträchtigungsprozessschätzungen, um die Schätzung der
Beeinträchtigungskorrelationseigenschaften zu aktualisieren und zu verfolgen.
Im Unterschied zu konventionellen Techniken werden Zweigmetriken, die durch den
Prozessor 550 gebildet werden, verbessert, indem die Korrelation zwischen
der Beeinträchtigung verbessert wird, die mit den Signalen in Verbindung steht,
die durch die zwei Antennen empfangen werden. Diese verbesserte Zweigmetrikformulierung
wird nachstehend zusammengefasst und in der Stammanmeldung detaillierter beschrieben.
IRC-Techniken erweitern herkömmliche Diversifizierungskombinationstechniken,
um die oben beschriebene Korrelation auszunutzen, wodurch beträchtliche Zuwächse
in der Qualität des empfangenen Signals realisiert werden. Die Zweigmetriken
Mh(n), die gemäß IRC-Techniken gebildet werden, können
durch die folgende Gleichung beschrieben werden
Mh(n) = [r(n) – C(n)sh(n)]H A(n)[r(n) –
C(n)sh(n)] = eHh(n)A(n)eh(n)
wobei
n ein Zeitindex ist;
r(n) = [ra(n), rb(n)] die Signalabtastungen sind, die in jeder
Antenne empfangen werden;
die Kanalabzweigungsschätzungen der Form Cx(r) sind, wobei r die
Verzögerung ist, d.h. r = 0 ist der Hauptstrahl, r = 1 ist das erste Echo etc.;
sh(n) = [sh(n), sh(n – 1) ...]T
die als Hypothese aufgestellten Signalabtastungen sind;
z(n) = [za(n), zb(h)]T die Signalbeeinträchtigungen
sind, die in jeder Antenne empfangen werden;
A(n) = Rzz(n)–1, oder eine bezogene Quantität,
wobei Rzz die Beeinträchtigungskorrelationsmatrix ist, die gleich
dem Erwartungswert E(z(n)z11(n)) ist;
eb(n) = r(n) – C(n)sh(n) eine Schätzung der Beeinträchtigung
für eine gegebene Hypothese ist.
Die Matrix A(n) (d.h. die A-Matrix) ist die Umkehrung der Matrix Rzz(n),
oder eine bezogene Quantität, wie etwa die Adjunkte oder Pseudo-Umkehrung.
Wie einem Fachmann offensichtlich sein wird, der diese Anmeldung liest, sind Rzz(n)
und A(n) spezifische Beispiele von Beeinträchtigungskorrelationseigenschaften,
von denen andere Formen bekannt sind. Überall in dem folgenden wird der Begriff
A-Matrix generisch verwendet, um auf eine beliebige Schätzung der Beeinträchtigungskorrelationseigenschaften
zu verweisen.
Eine Bestimmung der A-Matrix zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung
kann auf eine Reihe von Wegen abhängig von der spezifischen Anwendung und dem
erforderlichen Leistungsverhalten durchgeführt werden. Der einfachste Ansatz
besteht darin, eine feste Menge von Werten für die A-Matrix, die im Speicher
gespeichert sind, die niemals aktualisiert werden, zu verwenden. Diese Werte hängen
hauptsächlich von der Konfiguration der Empfangsantennen und von den Trägerfrequenzen,
die eingesetzt werden, ab. Ein alternativer Ansatz besteht darin, die A-Matrix aus
Synchronisationsinformation zu bestimmen und die Werte der A-Matrix zwischen Synchronisationsfeldern,
oder anderen bekannten Feldern, konstant zu halten. Bei jedem neuen Auftreten des
Synchronisationsfeldes kann die A-Matrix neu berechnet werden, mit oder ohne Verwendung
der vorherigen Werte der A-Matrix. Ein anderer alternativer Ansatz besteht darin,
Synchronisationsfelder zu verwenden, um die Werte der A-Matrix zu initialisieren
oder zu verbessern, und dann Entscheidungen zu verwenden, die in den Datenfeldsymbolen
getroffen werden, um die Werte der A-Matrix zu verfolgen.
Auch wird dem Verfahren, das verwendet wird, um die Werte der A-Matrix
zu verfolgen, Beachtung geschenkt. Da die A-Matrix Information hinsichtlich den
Beeinträchtigungskorrelationseigenschaften zwischen den Antennen
270A' und 270B' umfasst, können standardmäßige
Schätzungsverfahren zum Schätzen von Korrelation oder Umkehrkorrelationsmatrizen
angewendet werden. Unter Verwendung von entweder bekannten oder erfassten Symbolwerten
können Beeinträchtigungswerte erhalten werden, indem die Differenzen zwischen
den Empfangssignal-Abtastungsströmen und den als Hypothese aufgestellten Empfangssignal-Abtastungsströmen
genommen werden. In Zeitpunkt n ergibt dies einen Vektor von Beeinträchtigungswerten,
der z(n) bezeichnet wird; einen Wert für jede Antenne. Ein direkter Weg zum
Bilden der A-Matrix ergibt sich durch:
Rzz(n) = &lgr;Rzz(n – 1) + Kz(n)zH(n)
A(n) = R–1zz(n)
K ist eine Skalierungskonstante, typischerweise 1 oder (1 –
&lgr;). Da Rzz(n) eine hermitesche Matrix ist, muss nur ein Anteil
der Matrixelemente berechnet werden.
Ein derartiger direkter Ansatz ist in der Komplexität ziemlich
hoch. Ein Weg, um Komplexität zu reduzieren, besteht darin, das Matrixumkehrungslemma
anzuwenden und die A-Matrix direkt als
zu aktualisieren, wobei:
p(n) = A(n – 1)z(n)
Da die A-Matrix hermitesch ist, ist es nur notwendig, jene Elemente
in der Diagonale und entweder jene Elemente über oder unter der Diagonale zu
berechnen.
Diese Techniken zum Schätzen und Verfolgen der A-Matrix werden
nur zum Zweck von Veranschaulichung gegeben. Im allgemeinen kann die A-Matrix auf
eine Vielfalt von Wegen ausgedrückt und geschätzt werden, wie durch einen
Fachmann erkannt wird, der diese Anmeldung liest. Die vorliegende Erfindung kann
auch auf das Blindausgleichsproblem angewendet werden, in dem bekannte Synchronisationssequenzen
fehlen. In diesem Fall wird die A-Matrix auf eine Art und Weise ähnlich dazu
geschätzt, wie der Kanal geschätzt wird.
Wie aus dem vorangehenden gesehen werden kann, wird die Korrelation
zwischen der Signalbeeinträchtigung, die in Antenne 270A' empfangen
wird, und der Signalbeeinträchtigung, die in Antenne 270B' empfangen
wird, überwacht und verwendet, um die Verarbeitung von informationstragenden
Signalen zu verbessern, die in jenen Antennen empfangen werden. Diese Verwendung
der Beeinträchtigungskorrelation kompensiert die Effekte von Interferenz. Somit
müssen die Antennen 270A' und 270B' nicht weit genug getrennt
verteilt werden, um empfangene Signale mit nicht korreliertem Schwund zu erzeugen,
da das gewünschte Signal typischerweise sogar während Schwundsenken wegen
der Verringerung in Interferenz erkannt wird. Dies erlaubt Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, Abstand zwischen Empfangsantennen auf einen Betrag zu
reduzieren, der bisher unter Verwendung herkömmlicher Raumdiversifizierungstechniken
unmöglich war.
Abwärtsstreckenstrahlenbildung
Die IRC-Algorithmen können somit das Basisstationsempfängerleistungsverhalten
verbessern. Die Abwärtsstrecke wird jedoch nicht verbessert und das Leistungsverhalten
des Systems wird somit unausgeglichen sein, wobei die Aufwärtsstrecke viel
besser als die Abwärtsstrecke ist. Eine zweite beispielhafte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung präsentiert einen Weg, um die IRC-Techniken, die
hierin zuvor beschrieben wurden, mit Schätzung von Richtung von Ankunft (DOA)
und Abwärtsstreckenstrahlenbildung so zu kombinieren, dass eine Verbesserung
für die Abwärtsstrecke bewirkt werden kann.
Wie oben erwähnt, erforderte konventionelle Raumdiversifizierung
einen Empfangsantennenabstand in der Größenordnung von 10–20 Wellenlängen.
Da die Antennen mehr als 1 Wellenlänge getrennt verteilt waren, haben die unterschiedlichen
Keulen in dem Antwortmuster der Antennen (d.h. der unkorrelierte Schwund) verhindert,
dass die Basisstation die DOA eines Signals der Mobilstation aus dem empfangenen
Signal bestimmt. Da jedoch der Abstand zwischen Empfangsantennen 270A'
und 270B' gemäß der vorliegenden Erfindung relativ klein gemacht
werden kann, z.B. zwischen 0,5 und 1 Wellenlänge, kann Information von Richtung
von Ankunft (DOA) aus dem empfangenen Signal extrahiert werden, wie nachstehend
beschrieben wird.
Bezug nehmend auf 6 wird angenommen,
dass 0 der Einfallwinkel eines Signals der Mobilstation 120 ist (relativ
zu einer Bezugsebene 705), dessen DOA-Information mit Bezug auf die empfangende
Basisstation 170 gewünscht wird. Da die Ausbreitungszeiten von Signalstrahlen
710 und 715 als eine Funktion des Winkels &THgr; variieren werden,
kann der Winkel &THgr; unter Verwendung der Phasenverschiebung zwischen den Signalen,
die in Antennen 270A' und 270B' empfangen werden, und der Kovarianzmatrix
des empfangenen Signals bestimmt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass das nützliche
Signal von einem bestimmten Winkel, P(&THgr;), angekommen ist, kann als:
P(&THgr;) = [a(&THgr;)]HRxxa(&THgr;)
berechnet werden, wobei:
a(&THgr;) die Matrix ist, die die Antwort jede Antenne auf das empfangene Signal
enthält;
Rxx die Kovarianzmatrix des nützlichen Signals ist, die als
Rxx = Rrr – Rzz definiert ist, wobei:
Rrr ein laufender Mittelwert des empfangenen Signals ist, der als Rrr
= E{r(n)[r(n)]H} berechnet werden kann; und
Rzz die Beeinträchtigungskorrelationsmatrix wie oben definiert ist.
Der Einfallwinkel, der mit einem bestimmten empfangenen Signal einer
Mobilstation in Verbindung steht, wird dann als das Argument &THgr; gewählt,
das die Funktion P(&THgr;) maximiert. Um augenblickliche Zeitvarianzen zu glätten,
die z.B. durch Schwundsenken verursacht werden, kann die Richtung von Ankunft &THgr;
über eine Zahl von Aufwärtsstreckenhäufungen (z.B. 5-10 oder 10–20
Häufungen) gemittelt werden, um mittlere (&THgr;avg) DOA-Information
zu bestimmen (es könnte auch der Medianwert verwendet werden).
Richtung von Ankunftsinformation wird dem Interferenzzurückweisungsstrahlenbildungs-(IRB)
Sender 600 bereitgestellt, wobei &THgr;avg verwendet wird,
um einen Phasenversatz zwischen den Senderausgangssignalen zu berechnen. Der berechnete
Phasenversatz wird wiederum verwendet, um das resultierende Abwärtsstreckenstrahlenmuster
von den Übertragungsantennen zu der beabsichtigten Mobilstation zu führen.
Typischerweise wird sich der Phasenversatz, der für Strahlenführung in
der Abwärtsstrecke verwendet wird, von dem Phasenversatz unterscheiden, der
zwischen empfangenen Signalen in der Aufwärtsstrecke gemessen wird, wegen Differenzen
zwischen dem Aufbau der Empfangs- und Übertragungsantenne der Basisstation.
Um den Übertragungsphasenversatz zu bestimmen, der verwendet wird, um den gewünschten
Strahlenführungswinkel &THgr; zu erreichen, verwendet das System die bekannten
Beziehungen zwischen dem gewünschten Winkel &THgr; und einer Antwort jeder
Übertragungsantenne. Diese Beziehungen können vorher bestimmt werden.
Als ein veranschaulichendes Beispiel wird eine Zahl von idealen linearen Übertragungsantennen
ANT1-ANTN betrachtet, die in 7
gezeigt werden. Darin ist jede Antenne in dem Feld um einen Abstand d getrennt.
Es wird angenommen, dass es keine Kreuzkopplung zwischen den Antennen gibt, das
Signal von dem Sender 660, das mit jeder Übertragungsantenne zu koppeln
ist, relativ zu einem anderen in entsprechenden Blöcken RF1-RFN
unter Verwendung der relativen Antennenantworten in der Phase verschoben werden
kann, wie durch die Beziehung:
beschrieben wird, wobei t die Antennenzahl ist.
Natürlich werden praktische Antennenfelder nicht notwendigerweise
ideal, linear sein, oder werden ihnen Kreuzkopplungseffekte fehlen. Entsprechend
besteht ein praktischerer Ansatz, um die relative Antwort der Antennen in einem
Feld zu bestimmen, darin, Antworten für eine Zahl von Strahlenführungswinkeln
&THgr; zu messen und jene Antworten in einer Nachschlagtabelle zu speichern. Auf
die Nachschlagtabelle kann dann zugegriffen werden, um die geeignete(n) Phasenverschiebung(en)
zu jedem Übertragungspfad basierend auf der DOA-Information, die von dem IRC-Empfänger
empfangen wird, vorzusehen.
Entsprechend wird für das oben beschriebene beispielhafte System
mit zwei Übertragungsantennen Führung durch Bereitstellung des kalkulierten
Übertragungsphasenversatzes (und möglicherweise eines Amplitudenungleichgewichtes)
zwischen den zwei Ausgangssignalen, die durch den Strahlenbildungssender
600 generiert werden, bewerkstelligt. Dies kann in einer Funkfrequenz (RF),
wie in 8 veranschaulicht, oder in einem Basisband,
wie in 9 gezeigt, bewerkstelligt werden.
Bezug nehmend auf 8 wird DOA-Information
von dem IRC-Empfänger 500 mit der Strahlenführungssteuervorrichtung
630 gekoppelt, wo der Phasenversatz berechnet wird. Abwärtsstreckensignale,
die in dem Funksender 660 generiert werden, werden im Leistungsteiler
650 in eine Vielzahl von Ausgängen unterteilt. Obwohl der Einfachheit
der Beschreibung halber nur zwei Ausgänge in 8
gezeigt werden, wird durch die vorliegende Erfindung betrachtet, dass es mehr als
zwei Ausgänge geben könnte. In der einfachsten Ausführungsform sind
die zwei Ausgangssignale, die durch den Strahlenbildungssender 600 generiert
werden, von gleicher Amplitude, dies ist aber nicht ein Erfordernis und besseres
Leistungsverhalten kann durch Variieren der relativen Amplitude und Phase zwischen
den zwei (oder mehr) Ausgangssignalen, die durch den Strahlenbildungssender
600 generiert werden, erreicht werden, obwohl auf Kosten erhöhter
Komplexität. Amplitudenversatze werden in dem Leistungsteiler 650
bereitgestellt, der optional mit der Strahlenführungssteuervorrichtung
630 gekoppelt ist. Phasenversatze werden durch eine Einführung einer
Phasenverschiebungseinrichtung 640 bereitgestellt, die durch die Strahlenführungssteuervorrichtung
630 gesteuert wird. Die zwei (oder mehr) Ausgänge werden mit Antennen
270A und 270B' gekoppelt und ausgestrahlt. Als ein Ergebnis der
Phase (und optional Amplitudenungleichgewicht) zwischen den zwei (oder mehr) Ausgangssignalen
wird das resultierende Strahlungsmuster von Antennen 270A' und
270B' zu der Mobilstation gerichtet, aus deren Aufwärtsstreckensignalen
die DOA-Information berechnet wurde.
Alternativ kann die Strahlenbildung in einem Basisband stattfinden,
wie in 9 gezeigt. DOA-Information von dem IRC-Empfänger
500 wird mit der Strahlenführungssteuervorrichtung 630 gekoppelt,
wo die DOA-Information verwendet wird, um die Phasen- (und möglicherweise Amplitude)
Versatze zu berechnen, die notwendig sind, um den Abwärtsstreckenstrahl in
der Richtung der Mobilstation zu führen. Die Phasen- (und möglicherweise)
Amplitudeninformation wird mit einem Basisbandprozessor 620 gekoppelt,
der die Basisbandsignale generiert. Wie zuvor erwähnt, ist es vollständig
innerhalb des Bereiches der vorliegenden Erfindung, mehr als zwei Ausgänge
zu haben, obwohl der Klarheit halber nur zwei Ausgänge gezeigt werden. Die
Ausgänge von dem Basisbandprozessor 620 sind mit Funksendern
660A–B gekoppelt, wo die Basisbandsignale moduliert und aufwärts
konvertiert werden gemäß bekannten Techniken. Die resultierenden RF-Abwärtsstreckensignale
werden nach optionaler Verstärkung und Kombination (nicht gezeigt) mit Antennen
270A' und 270B' gekoppelt und ausgestrahlt. Als ein Ergebnis der
Phase (und optionalen Amplitudenungleichgewichtes) zwischen den zwei (oder mehr)
Ausgangssignalen wird das resultierende Strahlungsmuster von Antennen
270A' und 270B' zu der Mobilstation gerichtet, aus deren Aufwärtsstreckensignalen
die DOA-Information berechnet wurde.
Die vorangehenden beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung wurden im Sinne einer Basisstation und eines Antennensystems mit zwei
Antennen beschrieben. Durch einen Fachmann wird erkannt, dass
die Erfindung auch in Basisstationen mit mehr als zwei Antennen praktiziert werden
kann. Z.B. könnten unterschiedliche Antennen für Aufwärtsstrecke
und Abwärtsstrecke verwendet werden. Z.B. können zwei Empfangsantennen
ausreichen, um genaue DOA-Information zu ergeben, während mehr als zwei Übertragungsantennen
in der Abwärtsstrecke verwendet werden können, um das Abwärtsstrecken-C/I
weiter zu steigern.
Gemäß beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung können sowohl die Aufwärtsstrecken- als auch die Abwärtsstreckensignalqualität
verbessert werden, z.B. in der Größenordnung von 3dB C/I. Diese Verbesserung
kann z.B. verwendet werden, um Frequenzwiederverwendung in existierenden Systemen
zu erhöhen und dadurch Systemkapazität zu erhöhen. Z.B. könnten
D-AMPS- und PDC-Netze unter Verwendung eines 4/12-Frequenzwiederverwendungsmusters
an Stelle des 7/21-Musters, welches typischerweise heute verwendet wird, betrieben
werden.
Während die vorliegende Erfindung mit Bezug auf eine bestimmte
Ausführungsform beschrieben wurde, wird ein Fachmann erkennen, dass die vorliegende
Erfindung nicht auf die hierin beschriebenen und veranschaulichten spezifischen
Ausführungsformen begrenzt ist. Unterschiedliche Ausführungsformen und
Anpassungen neben jenen gezeigten und beschriebenen ebenso wie viele Variationen,
Modifikationen und äquivalente Anordnungen werden nun durch die vorangehende
Spezifikation und Zeichnungen vorgeschlagen, ohne von der Substanz oder dem Bereich
der Erfindung abzuweichen. Während die vorliegende Erfindung hierin detailliert
in Bezug auf ihre bevorzugten Ausführungsformen beschrieben wurde, ist zu verstehen,
dass diese Offenbarung für die vorliegende Erfindung nur veranschaulichend
und beispielhaft ist, und lediglich dem Zweck einer vollständigen und ermöglichenden
Offenbarung der Erfindung dient. Entsprechend ist beabsichtigt, dass die Erfindung
nur durch den Bereich der hierzu angefügten Ansprüche begrenzt wird.
Anspruch[de]
Eine Basisstation für ein Kommunikationssystem zum Übertragen
von Informationssymbolen, die Basisstation umfassend:
ein Antennenfeld (130) zum Empfangen eines Aufwärtsstrecken-Funksignals,
wobei das Antennenfeld mindestens zwei Antennen enthält, wobei jede Antenne
einen Strom empfangener Abtastungen von dem Funksignal generiert; und
einen Empfänger (500) zum Kombinieren von Information, die durch die
mindestens zwei Ströme empfangener Abtastungen von den mindestens zwei Antennen
vorgesehen wird, um erfasste Informationssymbole zu generieren, wobei der Empfänger
enthält:
eine Beeinträchtigungskorrelationseinheit (560), die eine Korrelation
zwischen Beeinträchtigung, die mit einer der mindestens zwei Antennen in Verbindung
steht, und Beeinträchtigung, die mit einer anderen der mindestens zwei Antennen
in Verbindung steht, schätzt und die Korrelationsschätzung verwendet,
um die mindestens zwei Ströme empfangener Symbole zu kombinieren, gekennzeichnet
durch:
die Korrelationsschätzung, die verwendet wird, um eine Richtung von Ankunftsinformation
des Aufwärtsstrecken-Funksignals zu bestimmen.Die Basisstation nach Anspruch 1, wobei die mindestens zwei Antennen
eine erste Antenne (270A) und eine zweite Antenne (270B) enthalten,
die um weniger als 10 Wellenlängen des Funksignals getrennt verteilt sind.Die Basisstation nach Anspruch 1, wobei die mindestens zwei Antennen
eine erste Antenne (270A) und eine zweite Antenne (270B) enthalten,
die um weniger als 5 Wellenlängen des Funksignals getrennt verteilt sind.Die Basisstation nach Anspruch 1, wobei die mindestens zwei Antennen
eine erste Antenne (270A) und eine zweite Antenne (270B) enthalten,
die um weniger als 1 Wellenlänge des Funksignals getrennt verteilt sind.Die Basisstation nach Anspruch 1, ferner umfassend:
einen Funksender (600) zum Generieren von Abwärtsstrecken-Funksignalen;
einen Leistungsteiler (650) zum Teilen der generierten Abwärtsstrecken-Funksignale
in mindestens zwei Ausgangssignale, wobei die mindestens zwei Ausgangssignale mit
einer jeden der mindestens zwei Antennen gekoppelt sind, und
eine Strahlenführungssteuervorrichtung (630) zum Empfangen einer Richtung
von Ankunftsinformation von dem Empfänger (500) und Verwenden der
Richtung von Ankunftsinformation, um mindestens einen Phasenversatz
zu generieren, wobei der mindestens eine Phasenversatz verwendet wird, mindestens
eine Phase von mindestens einem der mindestens zwei Ausgangssignale abzustimmen.Die Basisstation nach Anspruch 1, ferner umfassend:
einen Basisbandprozessor (620) zum Empfangen eines Informationssignals,
das zu übertragen ist, und Modulieren des Informationssignals, um mindestens
zwei Basisbandsignale zu generieren;
eine Strahlenführungssteuervorrichtung (630) zum Empfangen einer Richtung
von Ankunftsinformation von dem Empfänger und Verwenden der Richtung von Ankunftsinformation,
um mindestens einen Phasenversatz zu generieren, wobei der mindestens eine Phasenversatz
durch den Basisbandprozessor verwendet wird, um mindestens eines der mindestens
zwei Basisbandsignale zu generieren; und
mindestens zwei Funksender (610A, 610B) zum Empfangen der mindestens
zwei Basisbandsignale, Verarbeiten der mindestens zwei Basisbandsignale in mindestens
zwei Funkfrequenzsignale und Koppeln der Funkfrequenzsignale mit den mindestens
zwei Antennen (270A, 270B).Die Basisstation nach Anspruch 2, wobei die Basisstation Funkkommunikationsabdeckung
für eine Zelle mit einem Radius von 3–5 Kilometern bereitstellt.Ein Verfahren zum Kommunizieren zwischen einer Basisstation und einer
Mobilstation, die Schritte umfassend zum:
Empfangen, in einer Basisstation, eines Aufwärtsstrecken-Funksignals von der
Mobilstation in mindestens zwei Antennen; und
Verarbeiten von Signalen von den mindestens zwei Antennen unter Verwendung von Schätzungen
von Antennenbeeinträchtigungskorrelation, um erfasste Symbole auszugeben;
gekennzeichnet durch den weiteren Schritt zum:
Bestimmen einer Richtung einer Ankunft des Aufwärtsstrecken-Funksignals unter
Verwendung einer Korrelationsschätzung zwischen Beeinträchtigungen, die
mit den mindestens zwei Antennen in Verbindung stehen.Das Verfahren nach Anspruch 8, ferner den Schritt umfassend zum:
Übertragen, von der Basisstation, eines Abwärtsstrecken-Funksignals unter
Verwendung der Richtung von Ankunftsinformation, um das Abwärtsstrecken-Funksignal
zu der Mobilstation zu führen.