HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Diese Erfindung bezieht sich auf ein Drucksteuerverfahren und eine
Vorrichtung dafür und genauer auf ein Drucksteuerverfahren und -Vorrichtung
zum Drucken eines Bildes beim Vergrössern desselben.
Drucker nach dem heutigen Stand der Technik sind ausgerüstet
mit einer Leerpapiersparfunktion und einer Vergrösserungs- und Dauerdruckfunktion.
Die erste Funktion erlaubt es nicht, dass auf leeres Papier ohne Bild gedruckt wird.
Die zweite Funktion kann Posterdruckfunktion genannt werden. Diese vergrössert
ein auf einer Papierseite enthaltenes Bild und druckt das vergrösserte Bild
auf eine Vielzahl von Papierblättern, wobei das vergrösserte Bild zuerst
so aufgeteilt wird, dass es durch Zusammenfügen der Vielzahl an Blättern
erzielt wird. Wird die Posterdruckfunktion verwendet, stellt der Benutzer das Bild
durch Zusammenfügen der ausgegebenen Papierblätter in solcher Reihenfolge
wieder her, wie es der Art der Teilung des Bildes entspricht.
Da die Vergrösserungs- und Dauerdruckfunktion die Funktion eines
Druckers ist, kann ein Drucker der diese Funktion nicht hat, nicht unter Verwendung
der Posterdruckfunktion drucken.
Mit der Vergrösserungs- und Dauerdruckfunktion wird die Reihenfolge
der Ausgabe vom Drucker entschieden und die ausgegebenen Blätter müssen
in dieser Reihenfolge zusammengefügt werden.
Bei der Vergrösserung eines Bildes beim Posterdrucken spezifiziert
der Benutzer die Bildvergrösserung unmittelbar mit einer Prozentangabe. Er
kann aber nicht die Grösse jedes Bereichs eines Teilbildes oder die Art in
der diese Bereiche angeordnet werden sollen spezifizieren.
Ferner wird der Fortgang des Posterdruckes angezeigt, basierend auf
der Anzahl der Seiten, die vom Originalbild vor der Vergrösserung benötigt
wurden. Wenn nach der Vergrösserung jede Seite mit einem Teilbild ausgegeben
wird, gibt es keine Anzeige darüber, wie weit fortgeschritten das Drucken ist.
Wird die Posterdruckfunktion verwendet, kann abhängig von der
Druckerauflösung der Fall eintreten, dass wegen zur Grafikmaschine gehörenden
Begrenzungen das Drucken nicht normal ausgeführt werden kann. Das kann der
Benutzer auf keinen Fall vorher wissen.
Ein Anliegen der vorliegenden Erfindung ist, ein Drucksteuerverfahren
und eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, die Ausgabedaten an einen Drucker
liefert, die es ihm ermöglichen, sowohl Posterdruckvorgänge als auch normale
Druckvorgänge auszuführen.
Ein weiteres Anliegen der vorliegenden Erfindung ist es, ein Drucksteuerverfahren
und eine Vorrichtung zur Verfügung zustellen, die, wenn die Posterdruckfunktion
verwendet wird und eine Situation eintritt, in der wegen der Begrenzung der Grafikmaschine
Drucken nicht normal ausgeübt werden kann, dies dem Benutzer vorher mitgeteilt
wird.
U.S.Patentanmeldung Nr. US-A-5311259 offenbart eine Bilderzeugungsvorrichtung,
die ein Originalbild abhängig von Vergrösserung des Bildes in viele Bereiche
aufteilt und nacheinander vergrösserte Kopien der aufgeteilten Bereiche auf
Kopierpapierblättern herstellt. Für jeden Teilbereich wird Kopierpapier
mit der kleinstmöglichen Grösse gewählt, die nötig ist, den
Gesamtteilbereich zu kopieren.
U-S. Patentanmeldung Nr.US
6233057 B1 offenbart einen Drucker, der sowohl die Leerpapiersparfunktion
als auch die Unterdrückung dieser Funktion hat.
Gemäss einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Drucksteuervorrichtung
wie in Anspruch 1 und ein Verfahren zum Steuern eines Druckers wie in Anspruch 8
zur Verfügung gestellt.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
aus der nachstehenden Beschreibung zusammen mit den Begleitzeichnungen ersichtlich,
in denen gleiche Bezugszeichen in allen Zeichnungen gleiche oder ähnliche Teile
bezeichnen.
Um die Erfindung verständlicher zu machen, wird nun ein Ausführungsbeispiel
unter Bezug auf die Begleitzeichnungen beschrieben:
1 ist ein Blockdiagramm eines Drucksteuersystems, das
die vorliegende Erfindung verkörpert;
2 ist ein Blockdiagramm eines typischen Drucksystems,
in dem ein Drucker mit einem externen Rechner verbunden ist;
3 ist ein Blockdiagramm eines Drucksystems, in dem
Befehle einer Applikation temporär als Zwischenkodes gespoolt werden, bevor
sie in Druckerbefehlskodes gewandelt werden;
4 ist ein Diagramm einer Speicherkarte in einem Zustand,
in dem ein druckrelevantes Modul in ein RAM eines externen Rechners geladen wurde,
um es zur Ausführung zu befähigen;
5 ist ein Diagramm, das einen Bildschirm zum Bestimmen
von Posterdruck zeigt;
6 ist ein Diagramm, das ein Display mit Warnungshinweis
zeigt, wenn bestimmt wurde, dass ein begrenzter Druckmodus ausführt wird;
7 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Displays
zeigt, das den Fortgang eines Druckauftrags anzeigt;
8 ist ein Diagramm, das ein Beispiel gewöhnlicher
Dokumentinformation zeigt;
9 ist ein Diagramm, das Dokumentinformation zeigt,
wenn Posterdrucken eingestellt ist;
10 ist ein Diagramm, das als Beispiel das Ergebnis
von Druck beim Posterdrucken (2 × 2) zeigt;
11 ist ein Diagramm, das als Beispiel das Ergebnis
von Druck beim Posterdrucken (4 × 4) zeigt;
12 ist ein Diagramm, das als Beispiel das Ergebnis
von Druck beim Posterdrucken mit einer vorgegebenen Vergrösserungsrate von
150% zeigt;
13 ist ein Diagramm, das als Beispiel das Ergebnis
von Druck beim Posterdrucken (1 × 2) auf rechteckigem Papier zeigt;
14 ist ein Diagramm, das ein Vorwärtslayout beim
Posterdrucken zeigt;
15 ist ein Diagramm, das ein Reverslayout beim Posterdrucken
zeigt;
16 ist ein Flussdiagramm eines Verarbeitungsvorgangs
zum Erreichen verschiedener Einstellungen beim Posterdruck;
17 ist ein Flussdiagramm eines Verarbeitungsvorgangs
zm Berechnen eines Ansatzes zu Bildaufteilung und Vergrösserungsskala beim
Posterdrucken;
18 ist ein Flussdiagramm von Verarbeitung vor dem Posterdrucken;
19 ist ein Flussdiagramm von Verarbeitung vor dem Posterdrucken;
20 ist ein Flussdiagramm, das den Verarbeitungsvorgang
darstellt, der von einem Verwalter einer Spooldatei ausgeführt wird, um den
Druckfortgang anzuzeigen;
21 ist ein Flussdiagramm, das den Druckverarbeitungsvorgang
darstellt, der von einem Drucker ausgeführt wird;
22 ist ein Diagramm, das ein Beispiel eines Displays
mit Warnhinweis zeigt, wenn Posterdrucken nicht durchgeführt werden kann; und
23 ist eine Schnittansicht eines Farblaserdruckers.
24 ist ein Flussdiagramm einer Druckverarbeitung gemäss
der vorliegenden Erfindung.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Nun werden bevorzugte Ausführungsbeispiele auf die die vorliegende
Erfindung angewendet wird beschrieben.
<Konfiguration des Drucksystems>
1 ist ein Blockdiagramm, das ein Druckersteuersystem
zeigt. Zu beachten ist, dass solange die Funktionen des vorliegenden Verfahrens
ausgeführt werden, die Anordnung ein Einzelgerät, ein System mit einer
Vielzahl von Vorrichtungen oder ein System sein kann, bei dem Verarbeitung über
eine Verbindung mit einem Netzwerk wie LAN oder WAN ausgeführt wird.
Das in 1 gezeigte System beinhaltet einen
externen Rechner 3000 mit CPU 1, die auf Grundlage eines Programm
ROM in einem ROM 3, oder eines Dokumentverarbeitungsprogramms, gespeichert
in einem externen Speicher 11, die Verarbeitung eines Dokuments durchführt,
das verschiedene Objekte wie Grafik, Bilder, Zeichen und Tabellen (einschliesslich
Spreadsheets usw.) enthält. Die CPU 1 führt die Gesamtsteuerung
verschiedener mit einem Systembus verbundener Geräte durch. Ein Betriebssystem
(OS), das das Steuerprogramm für die CPU 1 ist und ein später
beschriebener Druckertreiber sind in einem Programm ROM des ROM 3 oder
im externen Speicher 11 gespeichert. Fontdaten etc., die verwendet werden,
wenn die vorstehend beschriebene Dokumentverarbeitung ausgeführt wird, werden
in einem Font ROM des ROM 3 oder im externen Speicher 11 gespeichert.
Verschiedene Daten, die verwendet werden, wenn die vorstehend beschriebene Dokumentverarbeitung
ausgeführt wird, werden in einem Daten ROM des ROM 3 oder im externen
Speicher 11 gespeichert. Der RAM 2 dient als Hauptspeicher und
Arbeitsbereich der CPU 1.
Ein Tastaturkontroller (KBC) 5 steuert Eingaben von einer
Tastatur 9 und einem nicht gezeigten Zeigegerät. Verschiedene, zum
nachstehend beschriebenen Posterdrucken gehörende Einstellbegriffe
gehören als Eingabedaten dazu. Ein CRT Kontroller (CRTC) 6 steuert
das Display auf einer CRT Anzeige (CRT) 10. Ein Diskkontroller (DKC)
7 steuert den Zugriff auf den externen Speicher 11, eine Festplatte
(HD) oder Floppydisk (FD), der ein Bootprogramm, verschiedene Applikationen, Fontdaten,
Benutzerdateien, editierte Dateien und ein Programm, (im Weiteren als Druckertreiber
bezeichnet) zum Erzeugen von Druckersteuerbefehlen speichert. Ein Druckerkontroller
(PRTC) 8, über eine bidirektionale Schnittstelle 21 mit einem
Drucker 1500 verbunden, führt die Verarbeitung zum Steuern der Kommunikation
mit dem Drucker 1500 aus.
Die CPU 1 führt Verarbeitung zum Expandieren (Rastern)
von Umrissfonts in einem RAM Bereich, etwa im RAM 2 aus, der Displayinformation
speichert und führt eine WYSIWIG (What You See Is What You Get) Funktion zum
Anzeigen auf CRT 10 eines mit dem gedruckten Bild identischen Bildes aus.
Ferner öffnet die CPU 1 auf Grundlage von mit einem (nicht gezeigten)
Mauscursor bestimmten Befehlen auf der CRT 10 verschiedenen Fenstern, die
registriert sind und führt eine Vielzahl von Datenverarbeitung aus. Wird gedruckt,
öffnet der Benutzer ein Fenster für die Druckeinstellungen, stellt den
Drucker ein und stellt für den Druckertreiber ein Druckverarbeitungsverfahren
ein, das die Wahl eines Druckmodus beinhaltet.
Der Drucker 1500 wird von einer CPU 12 gesteuert.
Auf Grundlage eines in einem Programm ROM eines ROM 13 oder in einem externen
Speicher 14 gespeicherten Steuerprogramms gibt die Drucker CPU
12 ein Bildsignal, das als Ausgabeinformation dient an eine Druckeinheit
(Druckermaschine) 17 aus, die mit einem Systembus 15 verbunden
ist. Ein Steuerprogramm der CPU 12 ist in einem Programm ROM des ROM
13 gespeichert. Fontdaten, die verwendet werden, wenn vorstehend beschriebene
Ausgabeinformation erzeugt wird, sind in einem Font ROM des ROM 13 gespeichert.
Ist ein Drucker nicht mit dem externen Speicher 14 wie einer Festplatte
ausgerüstet, wird im externen Rechner verwendete Information in einem Daten
ROM des ROM 13 gespeichert.
Die CPU 12, die Verarbeitung zur Kommunikation mit dem externen
Rechner über eine Eingabeeinheit 18 ausführen kann, ist in der
Lage, dem externen Rechner 3000 interne Information vom Drucker
1500 zu melden. Ein RAM 19, der als Hauptspeicher und Arbeitsbereich
der CPU 12 arbeitet, ist so ausgelegt, dass die Speicherkapazität
durch einen optionalen RAM, verbunden mit einem Zusatzspeicher (nicht gezeigt) erweitert
werden kann. Der RAM 19 wird als Bereich zur Erweiterung von Ausgabeinformation
verwendet, als Bereich zum Speichern von Zusatzdaten und als NVRAM (nicht flüchtiger
RAM). Der Zugriff des externen Speichers 14, einer Festplatte (HD) oder
IC Karte wird von einem Speicherkontroller (MC) 20 gesteuert. Der externe
Speicher 14, als Option mit dem Drucker verbunden, speichert Fontdaten,
ein Emulationsprogramm, Formdaten und dergleichen. Ein Steuerfeld 1501
hat eine Anreihung von Betriebsschaltern und LED Anzeigen.
Der externe Speicher 14 ist nicht auf einen Einzelspeicher
begrenzt. Es kann eine Vielzahl dieser Speicher vorhanden sein und eine Anordnung,
in der eine Vielzahl optionaler Karten zum Speichern optionaler Fonts, um die internen
Fonts zu ergänzen oder eine Vielzahl externer Speicher vorliegen, die Programme
zum Interpretieren von Druckersteuersprachen verschiedener Sprachsysteme speichert
kann mit der Vorrichtung verbunden sein. Der externe Speicher 14 kann auch
einen NVRAM (nicht gezeigt) zum Speichern von Druckermoduseinstellungsinformation
aus dem Steuerfeld 1501 haben.
2 ist ein Diagramm, das typische Druckverarbeitung
zeigt, ausgeführt vom externen Rechner, der direkt oder über ein Netzwerk
mit einer Druckvorrichtung verbunden ist. Eine Applikation 201, Grafikmaschine
202, Druckertreiber 203 und Systemspooler 204 sind im
externen Speicher 11 als Dateien zurückgelegt. Das sind Programmmodule,
die wenn sie ausgeführt werden sollen, in den RAM 2 geladen werden
und vom Betriebssystem und durch Module, die diese Module verwenden, ausgeführt
werden. Die Applikation 201 und der Druckertreiber 203 können
auf einer Floppydisk oder CD-ROM des externen Speichers 11 gespeichert
sein oder über ein (nicht gezeigtes) Netzwerk auf der Festplatte des externen
Speichers 11.
Die im externen Speicher 11 gespeicherte Applikation
201 kann beim Laden in den RAM 2 ausgeführt werden. Wenn
die Applikation 201 unter Verwendung des Druckers 1500 druckt,
wird die Ausgabe (Zeichnung) durchgeführt unter Verwendung der Grafikmaschine
202, die ausgeführt werden kann, wenn sie in den RAM 2 geladen
wird. Die Grafikmaschine 202 lädt den Druckertreiber 203,
der für jede Druckvorrichtung vorbereitet ist aus dem externen Speicher
11 in den RAM 2 und wandelt die Ausgabe der Applikation
201 unter Verwendung des Druckertreibers 203 in Druckersteuerbefehle.
Die durch die Wandlung erzielten Druckersteuerbefehle werden über die Schnittstelle
21 an den Drucker 1500 mittels des Systemspoolers 204
ausgegeben, der vom Betriebssystem in den RAM 2 geladen wurde.
Das Drucksystem nach diesem Ausführungsbeispiel hat eine Anordnung,
die wie in 3 gezeigt, Druckdaten zeitweilig in Form
von Zwischenkodedaten aus der Applikation spoolt. Diese Anordnung gibt es zusätzlich
zum in 2 gezeigten System mit Drucker und externem
Rechner.
3 ist eine Erweiterung des Systems der 2.
Hier wird zeitweilig eine Spooldatei 303 mit Zwischenkodes erzeugt, wenn
ein Druckbefehl von der Grafikmaschine 202 zum Druckertreiber
203 gesendet wird. Im System der 2 ist die
Applikation 201 in dem Moment frei von Druckverarbeitung, in dem der Druckertreiber
203 das Wandeln aller Druckbefehle von der Grafikmaschine 202
in Druckersteuerbefehle beendet. Im System der 3 hingegen
ist die Applikation 201 in dem Moment frei von Druckverarbeitung, in dem
ein Spooler 302 alle Druckbefehle in Zwischenkodedaten wandelt und die
Kodedaten zur Spooldatei 303 ausgibt. Das Letztere dauert weniger lang.
Auch kann im System der 3 der Inhalt der Spooldatei
303 manipuliert werden. Daraus ergibt sich die Möglichkeit der Applikation
nicht zugehörende Funktionen zu verwirklichen. Zum Beispiel können die
Druckdaten aus der Applikation so verarbeitet werden, dass eine Vielzahl von Seiten
auf die Grösse einer einzelnen Seite verringert gedruckt werden kann. Das ermöglicht
auch eine Vergrösserungsdruckfuntion (Posterdruckfunktion).
Um dies zu erreichen, wird das System der 2
so erweitert, dass die Druckdaten in die Form von Zwischenkodes gespoolt werden,
wie in 3 gezeigt. Um die Druckdaten zu manipulieren,
nimmt der Benutzer gewöhnlich Einstellungen unter Verwendung eines vom Druckertreiber
203 gestellten Einstellungsbildschirms vor und der Druckertreiber
203 speichert den eingestellten Inhalt im RAM 2 oder in externen
Speicher 11.
Die Details der 3 werden jetzt beschrieben.
Wie in 3 dargestellt, ist das so erweiterte Verarbeitungsschema
so, dass die Druckbefehle aus der Grafikmaschine 202 von einem Verteiler
301 entgegengenommen werden. Ist ein Druckbefehl, den der Verteiler
301 von der Grafikmaschine 202 entgegengenommen hat, ein Druckbefehl,
den die Applikation 201 zur Grafikmaschine 202 ausgegeben hat,
lädt der Verteiler 301 den Spooler 302, der im externen Speicher
11 gespeichert war, in den RAM 2 und sendet den Druckbefehl zum
Spooler 302 und nicht zum Druckertreiber 203.
Der Spooler 302 wandelt den entgegegenommenen Druckbefehl
in einen Zwischenkode und gibt diesen an eine Spooldatei 303 aus. Ferner
verlangt der Spooler 302 die Manipulationseinstellungen, die sich auf die
im Druckertreiber 203 gesetzten Druckdaten beziehen von dort und speichert
sie in der Spooldatei 303. Die Spooldatei 303 kann als Datei im
externen Speicher 11 und auch im RAM 2 erzeugt werden. Ferner
lädt der Spooler 302 einen im externen Speicher 11 gespeicherten
Spooldateiverwalter 304 in den RAM 2 und meldet dem Spooldateiverwalter
304 den Stand der Spooldateierzeugung. In Übereinstimmung mit dem
Inhalt der Manipulationseinstellung bezüglich der in der Spooldatei
303 gespeicherten Druckdaten bestimmt der Spooldateiverwalter
304, ob ein Druck durchgeführt werden kann.
Hat der Spooldateiverwalter 304 bestimmt, dass unter Verwendung
der Grafikmaschine 202 das Drucken durchgeführt werden kann, lädt
der Spooldateiverwalter 304 einen im externen Speicher 11 gespeicherten
Entspooler 305 in den RAM 2 und befiehlt dem Entspooler
305 das Drucken der in der Spooldatei 303 beschriebenen Zwischenkodes.
Übereinstimmend mit dem Inhalt der in der Spooldatei
303 enthaltenen Manipulationseinstellungen manipuliert der Entspooler
305 die Zwischenkodes und gibt sie über die Grafikmaschine
202 wieder aus. Dabei zeigt der Spooldateiverwalter den Fortgang des Druckens
an.
Ist ein Druckbefehl, den der Verteiler 301 von der Grafikmaschine
202 empfängt, ein vom Entspooler 305 zur Grafikmaschine
202 gesendeter Druckbefehl, sendet der Verteiler 301 den Druckbefehl
zum Druckertreiber 203 und nicht zum Spooler 302.
Der Druckertreiber 203 erzeugt einen Drucksteuerbefehl und
gibt diesen über den Systemspooler 204 zum Drucker 1500 aus.
<Aufbau eines Farblaserdruckers>
23 ist eine Schnittansicht, die einen Farblaserdrucker
mit doppelseitiger Druckfunktion zeigt, der als Beispiel für den Drucker
1500 dient. Der Drucker ist so eingerichtet, dass ein Laserstrahl, moduliert
durch Bilddaten von Farbkomponenten, erzielt auf Grundlage von vom externen Rechner
3000 eingegebenen Druckdaten so von einem rotierenden Polygonspiegel
31 reflektiert wird, dass eine photosensitive Walze 15 durch den
reflektierten Laserstrahl abgetastet wird, damit sie elektrostatisch latente Bilder
formt. Sichtbare Bilder werden dabei durch Entwickeln der latenten Bilder unter
der Verwendung von Toner erzielt und diese sichtbaren Bilder für alle Farben
werden auf einen Zwischentransferkörper 9 übertragen, um sichtbare
Bilder in Vollfarbe zu erzielen. Das sichtbare Farbbild wird auf ein Tansfermedium
2 übertragen und dort fixiert. Der Bildformungsabschnitt, der die
vorstehend beschriebene Steuerung durchführt, besteht aus einer Walzeneinheit
13 mit der photosensitiven Walze 15, einer Primärladungseinheit
mit Kontaktladerolle 17, einer Reinigungseinheit, einer Entwicklungseinheit,
dem Zwischentransferkörper 9, einer Papierkassette 1, einer
Zufuhreinheit mit verschiedenen Rollen 3, 4, 5,
7, einer Übertragungseinheit mit Übertragungsrolle
10 und einer Fixiereinheit 25.
Die Walzeneinheit 13 enthält in ihrem Aufbau die photosensitive
Walze (Photorezeptor) 15 und einen Reinigungsbehälter
14 mit einem Reinigungsmechanismus, der auch als Halterung der photosensitiven
Walze 15 dient. Die Walzeneinheit 13 liegt frei verbindbar oder
abnehmbar auf dem Drucker und kann leicht entfernt werden, wenn die photosensitive
Walze 15 ausgedient hat. Die photosensitive Walze 15 enthält
einen Aluminiumzylinder, dessen äussere Oberfläche mit einer organischen
Photoleitschicht ummantelt ist und ist drehbar auf dem Reinigungsbehälter
14 angebracht. Die photosensitive Walze 15 wird durch Übertragung
der Antriebskraft eines (nicht gezeigten) Antriebsmotors gedreht, der sie gegen
den Uhrzeigersinn übereinstimmend mit dem Bilderzeugungsvorgang dreht. Das
elektrostatisch latente Bild wird erzeugt durch wahlweises Belichten der Oberfläche
der photosensitive Walze 15. Der Scanner 30 hat einen Motor
31a, mit dem der Polygonspiegel in Übereinstimmung mit dem horizontalen
Synchronisiersignal des Bildsignals gedreht wird, wodurch der modulierte Laserstrahl
reflektiert wird, um die photosensitive Walze 15 über eine Linse
32 und einen reflektierenden Spiegel 33 der Strahlung auszusetzen.
Um aus dem elektrostatisch latenten Bild ein sichtbares Bild zu machen,
hat die Entwicklungseinheit drei Farbentwicklungsgeräte 20Y,
20M, 20C zum Entwickeln der Farben Yellow (Y), Magenta (M) und
Cyan (C), und eine einzelne Schwarzentwicklungseinheit 21B zum Entwickeln
der Farbe Black (B). Die Farbentwicklungsgeräte 20Y, 20M,
20C und die Schwarzentwicklungseinheit 21B sind ausgestattet mit
Umhüllungen 20YS, 20MS, 20CS und 21BS und
mit Mantelklingen 20YB, 20MB, 20CB und 21BB,
die in Druckkontakt mit den Aussenseiten der jeweiligen Umhüllungen
20YS, 20MS, 20CS und 21BS stehen. Die drei Farbentwicklungsgeräte
20Y, 20M, 20C sind darüber hinaus mit Mantelrollen
20YR, 20MR, 20CR ausgestattet.
Die Schwarzentwicklungseinheit 21B ist frei verbindbar und
abnehmbar auf dem Drucker montiert. Die Farbentwicklungsgeräte 20Y,
20M, 20C sind frei verbindbar und abnehmbar auf einem Entwicklungsdrehteil
23 montiert, das um einen Drehschaft 22 rotiert.
Die Umhüllung 21BS des Schwarzentwicklungsgeräts
21B hat von der photosensitive Walze 15 einen Abstand von 300
&mgr;m. Das Schwarzentwicklungsgerät 21B transportiert Toner mittels
eines intern angebrachten Zufuhrteils und dem Toner wird eine elektrische Ladung
durch Reibungsladung so angelegt, dass die Mantelklinge 21BB die Aussenseite
der Umhüllung 21BS, die im Uhrzeigersinn rotiert mit dem Toner bedeckt.
Durch Anlegen einer Vorspannung an die Umhüllung 21BS wird der Toner
auf der photosensitiven Walze 15 konform mit dem elektrostatisch latenten
Bild entwickelt, wodurch mit dem schwarzen Toner auf der photosensitive Walze
15 ein sichtbares Bild erzeugt wird. Die drei Farbentwicklungsgeräte
20Y, 20M, 20C drehen sich zusammen mit dem Entwicklungsdrehteil
23 zum Zeitpunkt der Bilderzeugung, so dass die jeweils vorbeschriebene
der Umhüllungen 20YS, 20MS, 20CS der Oberfläche
der photosensitive Walze 15 im Abstand von 300 &mgr;m gegenüberliegt.
Deshalb wird das jeweils vorbeschriebene der Farbentwicklungsgeräte
20Y, 20M, 20C an einer Entwicklungsposition relativ zur
photosensitive Walze 15 angehalten, so dass auf dieser ein sichtbares Bild
entsteht.
Wird das Farbbild geformt, wird ein Entwicklungsvorgang ausgeführt,
durch den der Entwicklungsdrehteil 23 bei jeder Drehung des Zwischentransferkörpers
9 so gedreht wird, dass in der erwähnten Reihenfolge Entwicklung durch
das Yellowentwicklungsgerät 20Y, das Magentaentwicklungsgerät
20M, das Cyanentwicklungsgerät 20C und das Schwarzentwicklungsgerät
erfolgt. Der Zwischentransferkörper 9 führt vier Umdrehungen
durch, um der Reihe nach unter Verwendung der Yellow-, Magenta-, Cyan- und Blacktoner
sichtbare Bilder zu erzeugen. Als Ergebnis davon bildet sich auf dem Zwischentransferkörper
9 ein sichtbares Vollfarbbild.
Der Zwischentransferkörper 9 ist eingerichtet, die photosensitive
Walze 15 zu kontaktieren und rotiert wartend bei der Rotation der photosensitive
Walze 15. Der Zwischentransferkörper 9 rotiert zum Zeitpunkt
der Erzeugung des Farbbildes im Uhrzeigersinn und empfängt die Übertragung
der vier sichtbaren Bilder von der photosensitiven Walze 15. Zum Zeitpunkt
der Bilderzeugung berührt die später beschriebene Übertragungsrolle
10 den Zwischentransferkörper 9 und transportiert das von
ihm und der Übertragungsrolle 10 umgebene Übertragungsmedium
2, wodurch die sichtbaren Farbbilder auf dem Zwischentransferkörper
9 gleichzeitig zum Übertragungsmedium 2 übertragen werden.
Um den Zwischentransferkörper 9 liegen ein TOP Sensor 9a
und ein RS Sensor 9b, die die Position des Zwischentransferkörpers
9 erfühlen und ein Dichtesensor 9C, der die Dichte des zum
Zwischentransferkörper 9 übertragenen Tonerbildes erfühlt.
Die Übertragungsrolle 10 hat ein Übertragungsladegerät,
das so angebracht ist, dass es die photosensitive Walze 15 berühren
und von ihr getrennt werden kann. Die Übertragungsrolle 10 ist aufgebaut
durch Wickeln eines ausgeschäumten elastischen Körpers mit Zwischenwiderstand
um einen Metallschaft.
Wie durch die durchgezogene Linie in 23
angezeigt, hat die Übertragungsrolle 10 einen Abstand zum Zwischentransferkörper
9, so dass die sichtbaren Farbbilder während ihrer vielfachen Übertragung
zum Zwischentransferkörper 9 nicht verwischt werden. Nach Erzeugung
der vier sichtbaren Farbbilder auf den Zwischentransferkörper
9 wird die Übertragungsrolle 10 durch einen (nicht gezeigten)
Nockenteil auf die durch eine Phantomlinie angezeigte Position nach oben bewegt,
zugleich mit dem Zeitpunkt an dem die sichtbaren Farbbilder auf das Übertragungsmedium
2 übertragen werden. Als Ergebnis davon wird die Übertragungsrolle
10 über das Zwischenstück des Übertragungsmediums
2 mit vorbestimmter Kraft in Druckkontakt mit dem Zwischentransferkörper
9 gebracht. Zusätzlich wird eine Vorspannung angelegt, so dass die
sichtbaren Farbbilder auf dem Zwischentransferkörper 9 zum Übertragungsmedium
2 übertragen werden.
Die Fixiereinheit 25, die während das Transports des
Übertragungsmediums 2 die übertragenen sichtbaren Farbbilder
fixiert, hat eine Fixierrolle 26 zum Heizen des Übertragungsmediums
2 und eine Andruckrolle 27, um das Übertragungsmedium
2 in Druckkontakt mit der Fixierrolle 26 zu bringen. Die Fixierrolle
26 und die Andruckrolle 27 sind hohl und enthalten innen die Heizer
28, 29. Das heisst, das Übertragungsmedium 2, das
die sichtbaren Farbbilder trägt, wird von der Fixierrolle 26 und der
Andruckrolle 27 transportiert, geheizt und angedrückt, wodurch die
Toner auf der Oberfläche des Übertragungsmediums 2 fixiert werden.
Das fixierte Übertragungsmedium 2 wird dann von Entladerollen
34, 35, 36 in eine Entladeeinheit ausgestossen, womit
der Bilderzeugungsvorgang beendet ist.
Die Reinigungseinrichtung beseitigt den restlichen Toner von der photosensitiven
Walze 15 und dem Zwischentransferkörper 9. Tonerrückstände
nach Erzeugung der sichtbaren Tonerbilder auf der photosensitive Walze
15, übertragen zum Zwischentransferkörper 9 oder Tonerrückstände
nach Erzeugung der sichtbaren Farbbilder auf dem Zwischentransferkörper
9, übertragen zum Übertragungsmedium 2 werden im Reinigungskontainer
15 gesammelt.
Das Übertragungsmedium 2 (Druckpapier), das bedruckt
werden soll, wird durch eine Zufuhrrolle 3 aus der Papierkassette gezogen
und so transportiert, dass es vom Zwischentransferkörper 9 und der
Übertragungsrolle 10 umgeben ist, wodurch ein Farbtonerbild auf dem
Papier aufgezeichnet wird. Das Tonerbild wird dann durch den Lauf des Papiers durch
die Fixiereinheit 25 fixiert. Bei einseitiger Bedruckung bestimmt eine
Führung 38 einen Transportweg, der das Druckpapier zum darüberliegenden
Papierentladeabschnitt führt. Soll das Papier doppelseitig bedruckt werden,
bildet die Führung 38 einen Pfad, der das Druckpapier zur darunterliegenden
Einheit für doppelseitigen Druck führt.
Druckpapier, das zuerst in die Einheit für doppelseitigen Druck
geführt wurde, wird von einer Transportrolle 40 in einen Bereich unter
der Kassette 1 geführt (siehe Transportpfad, angezeigt durch die zweipunktpunktierte
Linie), danach wird es in umgekehrter Richtung transportiert und in einen Duplexkorb
39 geführt. Das im Duplexkorb 39 angekommene Druckpapier
liegt relativ zum in der Papierkassette 1 gestapelten Papier umgedreht
und seine Orientierung bezüglich der Transportrichtung wurde umgekehrt. Mit
Durchführung der erneuten Übertragung und des Fixierens eines Tonerbildes
unter diesen Bedingungen kann doppelseitiger Druck duchgeführt werden.
<Verarbeitungsvorgang beim Posterdruck>
10 zeigt ein Beispiel des Ergebnisses von Posterdruck.
Posterdruck wird unter Verwendung des vorstehend beschriebenen Drucksystems erzielt.
Diese Funktion verwendet das System der 1 bis
4, um in Vergrösserung den Inhalt einer von einer.
Applikation gezeichneten Seite zu zeichnen und druckt das vergrösserte Bild
aus, während es auf eine Vielzahl von physikalischen Seiten aufgeteilt wird,
d.h., eine Vielzahl von Blättern (Papierblättern zum Beispiel). Durch
Zusammenfügen der das aufgeteilt vergrösserte Bild tragenden Papierblätter
ist es möglich, ein Ausgabergebnis zu erzielen, das grösser ist als die
vom Drucksystem gelieferte Papiergrösse. 10 stellt
das Druckergebnis in einem Fall dar, in dem das System eingestellt wurde, ein ausgegebenes
Bild auf 2 × 2 Papierblätter aufzuteilen. Das System kann auch auf 3 ×
3, 4 × 4 usw. Papierblätter eingestellt werden.
4 stellt eine Speicherkarte eines Zustands dar, bei
dem ein druckbezogenes Modul, das ein Druckmodussteuerprogramm nach diesem Ausführungsbeispiel
enthält, in den RAM 2 des externen Rechners 3000 geladen
wurde, damit es zu dieser Ausführung in der Lage ist.
24 stellt einen allgemeinen Ablauf eines Verarbeitungvorgangs
des Druckens dar. Dieser Vorgang wird mit Ausnahme der Applikation 201
in 3 vom externen Rechner 3000 ausgeführt.
Befiehlt ein Benutzer dem externen Rechner 3000 ein von der
Applikation 201 erzeugtes Bild zu drucken, wird der Vorgang der
24 ausgeführt. Zuerst wird bei Schritt
241 festgestellt, ob die Posterdruckfunktion zur Verfügung steht.
Steht die Posterdruckfunktion zur Verfügung, werden bei Schritt 242
Ausrichtung und Grösse des Ausgabepapiers erkundet. Detaillierte Beschreibung
dieses Schrittes wird in 16 gezeigt. Dann werden bei
Schritt 243 Vergrösserungsmassstab, Reihenfolge des Druckens und Grösse
und Position der Teilbilder festgestellt. Detaillierte Beschreibung dieses Schrittes
wird in 17 gezeigt. Dann wird bei Schritt
244 die Leerpapiersparfunktion inaktiviert. Immer wenn die Posterdruckfunktion
gewählt wird, wird die Leerpapiersparfunktion nicht verwendet. Detaillierte
Beschreibung dieses Schrittes wird in 18 gezeigt. Durch.
die Schritte 242–244 werden für die Posterdruckfunktion
erforderliche Parameter vorbereitet.
Bei Schritt 245 werden Druckdaten, die zum Drucker übertragen
werden sollen unter Verwendung der von der Applikation 201 erzeugten Bilddaten
und der bei den Schritten 242–244 festgelegten Parameter
erzeugt. Steht die Posterdruckfunktion zur Verfügung, werden die durch Aufteilen
des vergrösserten Originalbildes erzielten Teilbilder erzeugt. Bei Schritt
246 werden die bei Schritt 245 erzeugten Druckdaten zum Drucker
übertragen.
16 und 17 sind Flussdiagramme,
die Verarbeitungsvorgänge einer Vergrösserungsdruckfunktion (Posterdruckfunktion)
darstellen. Der Entspooler 305 ist für diese Verarbeitung ausgerüstet
und die Verarbeitung wird in Übereinstimmung mit dem Ablauf der 16
und 17 ausgeführt, wenn der Entspooler
305 Zwischenkodes zur Grafikmaschine 202 sendet. Die mit der Posterdruckfunktion
verbundene Verarbeitung wird unter Verwendung der 16
und 17 mit einfachen Begriffen beschrieben.
Wie in 16 gezeigt, werden zuerst Einstellungen
bezüglich des Papiers gemacht, auf dem die Ausgabe erstellt wird. Feststellungsverarbeitung
wird bei Schritt 16.1 durchgeführt, um Ausrichtung und Grösse
des beim Posterdrucken verwendeten Ausgabepapiers festzustellen. Wurden keine bestimmten
Werte festgelegt, sind bei diesem Schritt die Einstellungen nicht erforderlich.
Dann wird bei Schritt 16.2 bestimmt, ob die Grösse des beim Posterdruck
verwendeten Ausgabepapiers gesetzt wurde. Wenn ja ("JA" bei Schritt 16.2)
wird bei Schritt 16.3 diese Grösse als Grösse des Ausgabepapiers
beim Posterdruck übernommen. Wenn nein ("NEIN" bei Schritt 16.2) wird
bei Schritt 16.4 die für die aktuelle Ausgabe gesetzte Papiergrösse
als Grösse des Ausgabepapiers beim Posterdruck übernommen.
Bei Schritt 16.5 wird bestimmt, ob die Ausrichtung das beim
Posterdruck verwendeten Ausgabepapiers gesetzt wurde. Wenn ja, ("JA" bei Schritt
16.5) wird bei Schritt 16.6 diese Ausrichtung als Ausrichtung
des Ausgabepapiers beim Posterdruck übernommen. Wenn nein ("NEIN" bei Schritt
16.5) wird bei Schritt 16.7 die für die aktuelle Ausgabe
gesetzte Ausrichtung als Ausrichtung des Ausgabepapiers beim Posterdruck übernommen.
Grösse und Ausrichtung des Ausgabepapiers werden so durch den
vorstehend beschriebenen Vorgang gesetzt.
Vergrösserung eines Bildes und die Art, wie es geteilt wird,
werden in 17 gesetzt. Nachdem zuerst die Anzahl der
Papierblätter in vertikaler und horizontaler Richtung bestimmt wurde, werden
diese Werte mit der Reihenfolge des Druckens genommen und wenn der Vergrösserungsmassstab
des Bildes bestimmt ist, wird dieser Wert bei Schritt 17.1 zusammen mit
der Reihenfolge des Druckens genommen. P_Col und P_Row sollen die Anzahl der Papierblätter
in horizontaler und vertikaler Richtung darstellen, P_Scale soll den Vergrösserungsmassstab
und P_Order die Reihenfolge beim Drucken darstellen. Dann werden bei Schritt
17.2 die Grösse des effektiven Bereichs des Originalbildes und die
logische Papiergrösse festgestellt. Beide werden durch Breite und Höhe,
dargestellt durch (printable_W, und printable_H) bei der Grösse des effektiven
Bereichs und durch (cx, cy) bei der logischen Papiergrösse ausgedrückt.
Die hier erwähnte logische Papiergrösse ist die Grösse jedes Teilbildes,
erzielt durch Aufteilen des vergrösserten Bildes in Übereinstimmung mit
Grösse und Ausrichtung, gesetzt bei der Verarbeitung der 16.
Auf Grundlage dieser Werte wird bei Schritt 17.3 bestimmt,
ob ein Vergrösserungmassstab festgelegt wurde. Wenn ja ("JA" bei Schritt
17.3) wird Vergrösserung unter Verwendung dieses Massstabs durchgeführt,
ohne Rücksicht auf die früher bestimmte Anzahl der Papierblätter.
Da der eingegebene Vergrösserungmassstab P_Scale als Prozentwert bestimmt wird,
wird das Vergrösserungsverhältnis d bei Schritt 17.4 gefunden
als
d = P_Scale/100
Nun wird die Anzahl P_Row, P_Col der beim Posterdruck verwendeten
Papierblätter in vertikaler und horizontaler Richtung berechnet. Ein durch
Aufrunden des Dezimalbruchs des Wertes printable_H·d/cy erzielter Wert wird
als die Anzahl P_Row der Blätter in vertikaler Richtung verwendet und ein durch
Aufrunden des Dezimalbruchs des Wertes printable_W·d/cx erzielter Wert wird
als die Anzahl P_Col der Blätter in horizontaler Richtung verwendet. Wurde
kein Vergrösserungmassstab bestimmt, wird bei Schritt 17.5 das Vergrösserungsverhältnis
d in Übereinstimmung mit der Gleichung
d = min[(cx·P_Col)/printable_W, (cy·P_Row)/printable H]
berechnet. Diese Gleichung bedeutet, dass das Verhältnis der Ausmasse des Originalbildes
zu den Ausmassen des Bildes nach der Vergrösserung erzielt wird unter Berücksichtigung
sowohl der vertikalen als auch der horizontalen Richtungen und das kleinere der
Verhältnisse wird als Vergrösserungmassstab angenommen.
Als Nächstes wird die Verarbeitung zum Berechnen
von Referenzpunkten ausgeführt, die verwendet werden, wenn ein vergrössertes
Bild aufgeteilt wird. Positionen in einem Bild vor dessen Aufteilung, die dem Ursprung
der logischen Koordinaten in jedem Teilbereich nach der Aufteilung entsprechen,
werden als Referenzpukte berechnet. Da es erforderlich ist, dass die berechneten
Referenzpunkte der Teilbereiche konform mit der Reihenfolge des Drucken geordnet
werden, wird bei Schritt 17.6 Entscheidungsverarbeitung durchgeführt,
um aus der früher erzielten Druckreihenfolge P_Order festzulegen, ob das Drucken
nach vorwärts erfolgt. Ein Referenzpunkt (xnIndex, ynIndex)
von nIndex (nIndex ist der Index jedes Teilbildbereichs, wobei nIndex = 0 bis n-1)
jedes Teilbildbereichs, erzielt durch Aufteilung in n Bereiche (n = P_Col ×
P_Row) wird erzielt in Abhängigkeit der bei Schritt 17.6 vorgenommenen
Entscheidung:
Wenn das Drucken vorwärts erfolgt ("JA" bei Schritt 17.6), ergibt
sich bei Schritt 17.7
xnIndex = -cx·(nIndex%P_Col)
ynIndex = -cy·(nIndex/P_Col)
wobei der Vorgang "%" die Berechnung des Restes anzeigt und der Vorgang "/" die
Berechnung des Quotienten.
Wenn das Drucken revers erfolgt ("NEIN" bei Schritt 17.6)
sind die Referenzpunkte von nIndex (nIndex = 0 bis 1) jedes Teilbildbereichs bei
Schritt 17.8 gegeben durch
xnIndex = -cx·(P_Col-1-(nIndex%P_Col))
ynIndex = -cy·(P_Row-1-(nIndex/P_Col)).
Der Referenzpunkt jedes Teilbildbereichs, der ausgegeben wird, wird
aus dem vorstehenden Resultat berechnet. Der Index nIndex jedes Teilbildbereichs
zeigt die Ausgabereihenfolge an. Die Teilbildbereiche werden ausgegeben, beginnend
mit dem Bereich, dessen Indexwert 0 ist, d.h., in einer Reihenfolge, die durch Inkrementieren
des Indexwerts beginnend bei 0 erzielt wird.
14 und 15 sind Beispiele,
die die Reihenfolgen von Teilbildbereichen darstellen und bei denen im Fall der
14 vorwärts bestimmt wurde und im Fall der
15 rückwärts. In den Beispielen der
14 und 15 wird das vergrösserte
Bild in 3 × 3 Bereiche aufgeteilt. In 14, für
die Vorwärtsreihenfolge werden Teilbilder in numerischer Ordnung von unten
links nach oben rechts ausgegeben. Bei der Rückwärtsreihenfolge werden
Teilbilder in numerischer Ordnung von unten rechts nach oben links ausgegeben.
In den 14 und 15
sind die Teilbildbereiche um ihre Reihenfolge anzuzeigen von 1 aus nummeriert. Da
der nIndex mit 0 beginnt, bedeutet dies einen Wert, der durch Subtrahieren von 1
von der Zahl erzielt wird.
Als Nächstes wird bei Schritt 17.9 Einstellungsverarbeitung
zum Erzielen der Grösse des vergrösserten Biles durchgeführt. Diese
wird gefunden aus der Grösse des Originalbildes und dem Vergrösserungmassstab,
die bereits wie folgt festgelegt oder berechnet wurden:
printable_W·d, printable_H·d.
Die so erzielten Referenzpunktkoordinaten des Druckbildes für
jedes Papierblatt und die Bildgrösse nach der Vergrösserung werden vom
Entspooler 305 zur Grafikmaschine 202 gesendet, vergrösserte,
aufgeteilte Bilder werden von der Grafikmaschine erzeugt und diese werden zum Drucker
gesendet, der sie druckt, d.h. Posterdruck ausführt.
10 zeigt ein Beispiel des Druckergebnisses wenn 2 ×
2 nämlich P_Col = 2, P_Row = 2 als die Anzahl der Papierblätter in vertikaler
und horizontaler Richtung bestimmt wurde, ohne Grösse und Ausrichtung des Ausgabepapiers
und den Vergrösserungmassstab d zu bestimmen. In diesem Beispiel ist das Vergrösserungsverhältnis
gegeben durch d = min(2cx/printable_W, 2cy/printable_H), wobei cx = printable_W
und cy = printable_H. Entsprechend ergibt sich das Vergrösserungsverhältnis
d = min(2,2). Mit anderen Worten wird das Originalbild zweifach in vertikale und
horizontale Richtung vergrössert und in vier (2 × 2) Teile aufgeteilt
(Schritt 17.2).
12 zeigt ein Beispiel des Druckens, wenn 150% als Vergrösserungmassstab
bestimmt wurde, ohne Grösse und Ausrichtung das Ausgabepapiers festzulegen.
Wenn cx = printable_W und cy = printable_H bleiben, ergibt sich
d = 150/100 = 1,5
P_Row = aufgerundet (printable_H·d/cy) = aufgerundet (cy·1,5/cy) = 2
P_Col = aufgerundet (printable_W·d/cx) = aufgerundet (cx·1,5/cx) = 2
mit dem in 12 gezeigten Ergebnis.
13 zeigt ein Beispiel des Druckergebnisses, wenn Querformat
als Ausrichtung des Ausgabepapiers eingegeben wurde und ein Papierblatt in vertikaler
Richtung und zwei Ppaierblätter in horizontaler Richtung als die Anzahl der
Blätter in vertikaler und horizontaler Richtung bestimmt wurden, ohne die Grösse
des Ausgabepapiers und den Vergrösserungmassstab festzulegen.
In diesem Fall bleiben P_Col = 1 und P_Row = 2. Wenn cx = printable_H
und cy = printable W bleiben, ergibt sich
d = min[(cx·P_Col)/printable_W, (cy·P_Row)/printable_H] = min[cx·1/cy,
(cx·2)/cx]
Wenn (cx·1)/cy < (cy·2)/cx bleiben, hat das vergrösserte
Bild in vertikaler Richtung Leerbereiche. 13 zeigt
ein Beispiel dafür.
Wurde das Vergrösserungs- und Bildaufteilungsschema durch die
Vorgänge der 16 und 17
entschieden, erzeugt der Druckertreiber 205 einen Befehl zum Erstellen
eines Bildes in Übereinstimmung mit dieser Entscheidung, der Befehl wird zum
Drucker gesendet und der Drucker führt Posterdruck aus.
<Umgang mit der Leerpapiersparfunktion>
18 zeigt den allgemeinen Ablauf der Verarbeitung eines
Druckverarbeitungsvorgangs. Dieser Vorgang wird im Druckertreiber ausgeführt,
basierend auf über die Grafikmaschine 202 und den Verteiler
301 gesendeter Information.
Als Erstes wird bei Schritt 18.1 Verarbeitung zum Feststellen
der Einstellungen der Posterdruckfunktion ausgeführt. Das ist Verarbeitung
zum Feststellen von Information, die beinhaltet, ob, eingestellt von einer in
5 gezeigten Schnittstelle, Posterdrucken ein- oder
ausgeschaltet ist.
Dann wird bei Schritt 18.2 bestimmt, ob die Posterdruckfunktion
gesetzt wurde. Dies ist Verarbeitung, die basierend auf der Verarbeitung im vorhergehenden
Schritt 18.1 bestimmt, ob die Posterdruckfunktion gesetzt wurde. Hier erfolgen
die Bestimmungen, dass Posterdrucken auf 4 × 4 Blättern in der in
5 gezeigten Art gesetzt wurde und dass die Posterdruckfunktion
AN ist.
Wurden diese Bestimmungen gemacht, gibt der Druckertreiber
203 bei Schritt 18.3 einen Befehl aus, die Leerpapiersparfunktion
auszuschalten. Die Leerpapiersparfunktion, eine Funktion des Druckers
1500, verhindert die Ausgabe eines leeren Papierblattes, wenn es keine
auf eine Seite zu druckenden Daten gibt. Diese Funktion steht beim gewöhnlichen
Druckvorgang normalerweise auf AN. Die Befehlsausgabe bei Schritt 18.3
ist Verarbeitung zum Ausschalten dieser Funktion. Als Ergebnis davon sendet der
Druckertreiber 203 dem Drucker 1500 einen Befehl, z.B. "@PJL SET
LPARM:LIPS PAPER-SAVE = OFF" zum Ausschalten der Leerpapiersparfunktion. Wenn nicht
Posterdrucken bestimmt ist, wird der Befehl zum Abschalten der Leerpapiersparfunktion
nicht ausgegeben.
<Druckverarbeitung durch den Drucker>
21 stellt einen Verarbeitungsvorgang dar, der vom Drucker
1500 in Reaktion auf den Empfang eines Druckbefehls vom Druckertreiber
ausgeführt wird. Werden Druckdaten (ein Befehl) bei Schritt 211 empfangen,
erzeugt der Drucker zuerst bei Schritt 212 basierend auf diesen Daten Bilddaten.
Sind die empfangenen Druckdaten bereits Bilddaten, ist es nicht nötig, das
Bild erneut zu zeichnen.
Als Nächstes wird bei Schritt 213 bestimmt, ob ein erzeugtes
Bild ein ganz weisses Bild (eine leere Seit) ist. Wenn ja, ("JA" bei Schritt
213) wird bei Schritt 214 bestimmt, ob die Leerpapiersparfunktion
gesetzt wurde. Im Fall des Posterdruckens wird diese Funktion ausgeschaltet sein,
wie vorstehend erklärt. Ist die Leerpapiersparfunktion gesetzt ("JA" bei Schritt
214) wird diese Seite nicht gedruckt und der Drucker erzeugt das Bild der
nächsten Seite. Ist die Leerpapiersparfunktion ausgeschaltet ("NEIN" bei Schritt
214) erfolgt das Drucken wie immer, auch wenn die Seite eine leere Seite
ist.
So wird beim Posterdrucken auch jede leere enthaltene Seite gedruckt.
11 zeigt das Ausgabeergebnis (11.2), wenn
das Originalbild (11.1) beim Bestimmen von Posterdrucken auf 4 × 4
Papierblättern gedruckt wurde. Die Papierblätter 112-1 bis
112-4 sind durch Vergrösserung und Aufteilung erzeugte leere Blätter.
Genauer sind. es Teile, die nicht ausgegeben werden, solange die Leerpapiersparfunktion
nicht ausgeschaltet ist. Wenn zum Beispiel die Ausgabe in Richtung vorwärts
erfolgt, werden die Papierblätter, auf denen durch Aufteilung erzielte Bilder
gedruckt sind, ausgegeben in Rasterabtastreihenfolge pro Teilbild von oben links
nach unten rechts des Bildes (11.2) der 11.
Werden die Leerseitenteile nicht ausgegeben, können keine normalen Ergebnisse
erzielt werden, auch wenn das ausgegebene Produkt in einem 4 × 4 Layout in
der Reihenfolge des Beginns von oben links angeordnet ist. Um in einem solchen Fall
das original erwünschte Bild wiederzugeben, muss der Betreiber wissen, welche
Teile nicht ausgegeben wurden. Da aber vom Drucker Leerpapier einbehalten wird,
kann der Betreiber gewöhnlich nicht sagen, welche Teile nicht ausgegeben wurden.
Im Gegensatz dazu, kann durch Abschalten der Leerpapiersparfunktion zum Zeitpunkt
des Posterdruckens, wie es im Drucksteuersystem der vorliegenden Erfindung geschieht,
das ursprünglich gewünschte Druckergebnis durch blosses Auslegen des ausgegebenen
Produkts in Ausgabereihenfolge erzielt werden.
<Anzeige des Fortgangs>
Wie vorstehend beschrieben, zeigt der Spooldateiverwalter
304 während des Druckens den Fortgang des Druckens
an. Beim Posterdrucken besteht das Display aus Einheiten physikalischer Seiten (Papierblätter),
die aktuell ausgegeben werden. 7 zeigt einen Displaybildschirm
in einer Situation, in der Druckaufträge im Spooldateiverwalter 304
verbleiben. 7 stellt den Stand in einem Fall dar, in
dem eine Seite Druckdaten einer Applikation in herkömmlicher Weise gedruckt
wird (obere Auftragsanzeige) und den Stand in einem Fall, in dem eine Seite derselben
Druckdaten der Applikation bei Aufteilung in 4 × 4 Blätter unter Verwendung
der Posterdruckfunktion (untere Auftragsanzeige) gedruckt wird. Im Fall des herkömmlichen
Druckens ist der Stand des Fortgangs 0/1, d.h., 0 Seiten einer Seitengesamtzahl
von 1 wurden ausgegeben. Im Fall des Posterdruckens ist andererseits der Fortgang
0/16, d.h., 0 Seiten einer Seitengesamtzahl von 16 wurden ausgegeben.
8 stellt eine Dokumentinformation zum Zeitpunkt des
herkömmlichen Druckens dar und 9 eine Dokumentinformation
zum Zeitpunkt des Posterdruckens. Beim Posterdrucken (9)
wird eine Anzeige 901 der Anzahl der vertikalen und horizontalen Blätter
grafisch dargestellt.
20 ist ein Flussdiagramm der vom Spooldateiverwalter
304 ausgeführten Verarbeitung beim Anzeigen des Fortgangs der Druckverarbeitung.
Zuerst wird bei Schritt 20.1 eine Meldung vom Spooler 302 oder
Entspooler 305 eingeholt und bei Schritt 20.2 bestimmt, ob diese
Meldung das Druckende hinsichtlich eines bestimmten Auftrags anzeigt. Zeigt die
Meldung das Ende das Druckens an, ist dieser Auftrag beendet und so wird die erforderliche
Endverarbeitung, wie Löschen der Auftragsinformation bei Schritt
20.4 ausgeführt.
Ist das Drucken nicht beendet, wird bei Schritt 20.3 bestimmt,
ob der Spooler 302 das Spoolende einer logischen Seite (d.h. Bilddaten,
gedruckt auf ein Papierblatt) meldet. Lautet die Entscheidung "JA" wird bei Schritt
20.10 bestimmt, ob für den Auftrag (dieser Auftrag wird nachstehend
als "entsprechender Auftrag" bezeichnet), dem die empfangene Meldung entspricht
Posterdrucken festgelegt wurde. Wurde Posterdrucken festgelegt, wird m × n
zu einem Wertstellenzähler addiert, der die Anzahl der gespoolten Seiten darstellt
(Schritt 20.11). Hier ist m × n die Anzahl der Seiten, die beim Aufteilen
eines Bildes bei Posterdruck gedruckt wird. Der Wertstellenzähler wird auf
Null gestellt, bevor die erste Seite eines Druckauftrags gespoolt wird. Ist das
Drucken kein Posterdruck, wird 1 zum Wertstellenzähler addiert. Da während
des Spoolens keine Meldung vom Entspooler empfangen wird, steigt der Inhalt des
Wertstellenzählers an, bis der Wert der Seitengesamtzahl erreicht ist. Der
Inhalt des Wertstellenzählers wird bei Schritt 20.13 als Seitengesamtzahl
in 7 angezeigt. Hier ist die Gesamtzahl der ausgegebenen
Seiten, nämlich der Wertstellen als 0 angezeigt.
Wenn die angeforderte Meldung nicht der Hinweis des Spoolers
302 auf des Spoolingende einer logischen Seite ist, wird bei Schritt
20.5 bestimmt, ob die Meldung der Hinweis auf das Entspoolende einer logischen
Seite durch den Entspooler ist. Ist die Bestimmung bei Schritt 20.5 "NEIN",
wird die dieser Meldung entsprechende Verarbeitung bei Schritt 20.6 ausgeführt.
Ist die Meldung ein Hinweis auf das Entspoolende wird bei Schritt 20.7
bestimmt, ob der entsprechende Auftrag Posterdrucken ist. Wenn "JA", wird dem Numerator
bei Schritt 20.8 m × n addiert. Bei "NEIN" wird bei Schritt
20.9 dem Numerator 1 addiert. Die so berechneten Inhalte des Wertstellenzählers
und des Numerators werden bei Schritt 20.13 in der in 7
dargestellten Art angezeigt.
Durch Annahme dieser Anordnung kann die Anzahl der Seiten, die gedruckt
werden sollen und der Fortgang des Druckens auch zum Zeitpunkt des Posterdruckens
angezeigt werden. Das ermöglich es dem Betreiber, sich der genauen Werte zu
versichern.
<Verarbeitung, wenn Drucken nicht normal durchgeführt werden kann>
Es gibt Fälle, in denen eine Warnanzeige wegen Begrenzungen der
Grafikmaschine 202 beim Posterdrucken dargestellt wird. 19
ist ein Flussdiagramm, das die allgemeinen Eigenheiten einer solchen Verarbeitung
zeigt, wenn eine Einstellung zum Drucken im Druckertreiber 203 zum Zeitpunkt
des Druckens aus einer Applikation erfolgt. 6 stellt
ein Beispiel der vorstehend beschriebenen Warnanzeige dar.
In 19 werden bei Schritt 19.1
verschiedene Einstellungen zur Posterdruckfunktion angefordert, um damit Information
bezüglich der Posterdruckfunktion zu erhalten. Hier wird angenommen, dass Posterdrucken
auf eine Ausgabe von 4 × 4 gesetzt wurde.
Als Nächstes wird bei Schritt 19.2 das Setzen des Druckmodus
vorgenommen. Dies ist Verarbeitung zum Anfordern des aktuell gesetzten Druckmodus.
Dieser Druckmodus beinhaltet Information über die Auflösung. Es wird hier
angenommen, dass ein Feinmodus (600 dpi) als Auflösung gesetzt wurde.
Dann wird bei Schritt 19.3 bestimmt, ob der aktuelle Modus
ein begrenzter Druckmodus zur Verwendung beim Posterdrucken ist. Genauer gibt es
wegen der Begrenzungen bei der Grafikmaschine 202 Druckmodi, in denen das
Drucken nicht normal durchgeführt werden kann wegen der Beziehung zwischen
Auflösung und vom Betreiber herzustellen beabsichtigter Postergrösse.
Ein solcher Druckmodus ist ein begrenzter Druckmodus. Ist zum Beispiel die Grafikmaschine
eine 16-Bit Grafikmaschine und soll eine 600 dpi A4 Querformatbild zehnmal vergrössert
werden, beträgt die Anzahl der Pixel in horizontaler Richtung 10 × 600
(Dot/Inch) × 296 (mm)/25,4 (mm/Inch) = 69.921 Dots. Das bedeutet, dass die
Grösse des Bildes in horizontaler Richtung nicht mehr durch 16 Bit ausgedrückt
werden kan. In diesem Fall ist die Einstellung, das 600 dpi A4 querformatige Bild
zehnfach zu multiplizieren ein begrenzter Druckmodus.
Wird bestimmt, dass der begrenzte Druckmodus wirksam ist, kann Drucken
nicht genau durchgeführt werden so wird bei Schritt 19.4 eine Displayverarbeitung
zur Warnung des Benutzers ausgeführt. Durch diese Displayverarbeitung wird
eine Warnung der in 6 gezeigten Art angezeigt. Da diese
aber nur eine Anzeige zur Warnung des Benutzers ist, ist es möglich das Drucken
wie gehabt fortzuführen. Ferner gibt es Fälle, in denen Fehler wegen Begrenzungen
der Grafikmaschine 202 in gleicher Weise zum Zeitpunkt des Druckens durch
den Entspooler auftreten. Dann wird eine Warnung der in 22
gezeigten Art angezeigt. Der Benutzer wählt "CONTINUE", um Drucken wie üblich
durchzuführen oder "TERMINATE PRINTING", um das Drucken zu beenden.
[Weitere Ausführungsbeispiele]
Die vorliegende Erfindung kann angewendet werden auf ein System, bestehend
aus einer Vielzahl von Geräten (z.B., externem Rechner, Schnittstelle, Lesegerät,
Drucker usw) oder auf eine Vorrichtung, bestehend aus einem Einzelgerät (z.B.,
Kopierer oder Fax usw.) Das Objekt der Erfindung wird auch erreicht durch Ausstattung
eines Systems oder einer Vorrichtung mit einem Speichermedium, das den Programmkode
der Verarbeitung der 16 bis 21
speichert, um die Funktionen des vorstehenden Ausführungsbeispiels zu implementieren,
den Programmkode mit einem Rechner (z.B. CPU oder MPU) des Systems oder der Vorrichtung
aus dem Speichermedium zu lesen und dann den Programmkode auszuführen.
In diesem Fall implementiert der aus dem Speichermedium gelesene Programmkode
die Neuheitfunktionen der Erfindung und das den Programmkode speichernde Speichermedium
stellt die Erfindung dar.
Ferner kann das Speichermedium, eine Floppydisk, Festplatte, optische
Platte, magneto-optische Platte, CD-ROM, CD-R, Magnetband, nichtflüchtige Speicherkarte
oder ROM verwendet werden, den Programmkode zur Verfügung zu stellen. Neben
dem Fall, bei dem die vorstehend beschriebenen Funktionen gemäss der Ausführungsbeispiele
durch Ausführen der von einem Rechner gelesenen Programmkodes implementiert
werden, ist es selbstverständlich, dass die vorliegende Erfindung auch den
Fall abdeckt, in dem ein Betriebssystem oder dergleichen, das auf einem Rechner
läuft einen Teil davon oder den gesamten Vorgang in Übereinstimmung mit
der Bestimmung durch die Programmkodes ausführt und die Funktion des vorstehenden
Ausführungsbeispiels implementiert.
Selbstverständlich beinhaltet die vorliegende Erfindung den Fall,
in dem, nachdem der aus dem Speichermedium gelesene Programmkode auf eine im Rechner
liegende Funktionserweiterungsplatine oder auf einen in einer mit dem Rechner verbundenen
Funktionserweiterungseinheit vorhandenen Speicher geschrieben wird, eine CPU oder
dergleichen in der Funktionserweiterungsplatine oder der Funktionserweiterungseinheit,
einen Teil oder den ganzen Ablauf in Übereinstimmung mit der Bestimmung von
Programmkodes durchführt und die Funktion des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels
implementiert.
So kann in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ein
Benutzer die Art und Weise spezifizieren, in der ein Bild aufgeteilt wird und die
Reihenfolge in der das aufgeteilte Bild gedruckt wird, bei Verwenden einer Posterdruckfunktion
spezifizieren und nomale Druckergebnisse können alleine schon dadurch erzielt
werden, dass die ausgegebenen Papierblätter in der Reihenfolge ihrer Aufteilung
zusammengefügt werden, auch wenn die Vorrichtung mit einer Leerpapiersparfunktion
ausgestattet ist.
Zusätzlich kann der Benutzer bei Verwendung des Posterdruckens
die Grösse der Bereiche spezifizieren, die die aufgeteilten Bilder tragen,
ebenso wie die Art und Weise, in der diese Bereiche angeordnet werden.
Ferner ist es möglich, den Fortgang eines Posterdruckvorgangs
anzuzeigen.
Wird die Posterdruckfunktion verwendet und entsteht eine Situation,
in der das Drucken wegen der Begrenzungen der Grafikmaschine nicht in normaler Weise
durchgeführt werden kann, wird der Benutzer bereits vorher davon in Kenntnis
gesetzt oder er kann dies zum Zeitpunkt des Druckens überprüfen.