Die vorliegende Erfindung betrifft magnetische Teilchen und einen
magnetischen Träger für einen elektrofotografischen Entwickler, der die
magnetischen Teilchen umfasst, und besonders bevorzugt magnetische Teilchen für
die Verwendung als elektrofotografischer magnetischer Träger in einem elektrofotografischen
Entwickler, der eine ausgezeichnete Beständigkeit und stabile Aufladungseigenschaft
hat, einen elektrofotografischen magnetischen Träger für einen elektrofotografischen
Entwickler und einen elektrofotografischen Entwickler, der den elektrofotografischen
magnetischen Träger verwendet.
In elektrofotografischen Entwicklungsverfahren wird ein fotoempfindliches
Bauteil, das aus einem fotoleitfähigen Material, wie Selen, OPC (organischer
Halbleiter), a-Si oder dergleichen, zusammengesetzt ist, verwendet, um durch verschiedene
Mittel ein elektrostatisches latentes Bild darauf zu bilden. Dann wird unter Verwendung
eines magnetischen Bürstenverfahrens oder dergleichen ein Toner mit einer zu
der des latenten Bildes entgegengesetzten Polarität darauf angebracht, um das
latente Bild durch die elektrostatische Kraft zu bilden.
Wie in der Technik gut bekannt ist, werden in den oben genannten Entwicklungsverfahren
Hilfsteilchen verwendet, die magnetischer Träger genannt werden. Der magnetische
Träger dient dazu, dem Toner eine geeignete positive oder negative Elektrizitätsmenge
durch Reibungselektrisierung zu verleihen und den Toner in einen Entwicklungsbereich
in der Nähe der Oberfläche des fotoempfindlichen Bauteils durch eine Entwicklungshülse,
in der Magneten angeordnet sind, unter Verwendung der magnetischen Kraft davon zu
überführen.
In den letzten Jahren wurde das elektrofotografische Entwicklungsverfahren
weitgehend bei Kopiergeräten oder Druckern angewendet. In diesen Vorrichtungen
war es erforderlich, zahlreiche Anforderungen zu erfüllen, die nicht nur die
Reproduktion von dünnen Linien, kleinen Zeichen, Fotografien, Farboriginalen
oder dergleichen, sondern auch eine hohe Bildqualität, einen hohen Bildgütegrad,
eine hohe Kopier- oder Druckgeschwindigkeit, eine fortlaufende Bildbildung oder
dergleichen einschliessen. Die Anforderungen für diese Eigenschaften wurden
für die Zukunft mehr und mehr steigend eingeschätzt.
Um nicht nur der Anwendbarkeit gegenüber zahlreichen Gegenständen,
sondern auch der hohen Bildqualität und der hohen Bildgüteklasse zu genügen,
wurde die Verringerung der Teilchengrösse der Tonerteilchen und der magnetischen
Trägerteilchen untersucht. Insbesondere wurde es dringend erforderlich, magnetische
Trägerteilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse so klein wie
10 bis 15 &mgr;m bereitzustellen.
Um der hohen Kopier- oder Druckgeschwindigkeit und der fortlaufenden
Bildbildung zu genügen, war es andererseits dringend erforderlich, die Beständigkeit
dieser Teilchen als Entwickler zu erhöhen. Im Fall des magnetischen Trägers
wurde ein solches Verfahren vorgeschlagen, das Eisenteilchen umfasst, die durch
ein mechanisches Pulverisierungsverfahren, ein elektrolytisches Verfahren, ein Reduktionsverfahren,
ein Hitzezersetzungsverfahren, ein Sinterverfahren oder dergleichen; Granulieren
und anschliessendes Wärmesintern verschiedener feiner Ferritteilchen oder feiner
Magnetitteilchen, um granulierte, gesinterte Teilchen zu bilden; Dispergieren von
magnetischen Teilchen oder magnetischen Teilchen und nicht-magnetischen Teilchen
in einem Binderharz, um Kompositteilchen (nachstehend lediglich als "Magnetkernteilchen"
bezeichnet) zu bilden; und anschliessendes Beschichten der Oberflächen der
erhaltenen Magnetkernteilchen mit verschiedenen Harzen erhalten werden. Der oben
genannte magnetische Träger wurde bereits verwirklicht.
Es gibt grenzenlos Verbesserungsbedarf der Eigenschaften von elektrofotografischen
Entwicklern. Um fortlaufend ein klares Bild zu erhalten, ist es wünschenswert,
dass die Ladungsmenge des magnetischen Trägers unverändert und stabil
bleibt, selbst nachdem der magnetische Träger für eine lange Zeitdauer
verwendet worden ist. Besonders wenn der magnetische Träger für eine lange
Zeitdauer verwendet wird, entsteht ein solches Problem, dass sich die Beschichtungsharzschicht
von den Oberflächen der Magnetkernteilchen abschält, so dass sich die
Aufladungseigenschaft des magnetischen Trägers verschlechtert, wobei der magnetische
Träger eine geeignete Ladung an den Toner nicht weitergeben kann. Deshalb wurde
es erforderlich, dass die Beschichtungsharzschicht davor bewahrt wird, dass sie
sich von den Oberflächen der Magnetkernteilchen abschält, um die Beständigkeit
des magnetischen Trägers zu erhöhen, wodurch es dem magnetischen Träger
gestattet ist, eine stabilere Aufladungseigenschaft zu zeigen.
Um die Beständigkeit des magnetischen Trägers zu erhöhen,
wurde bisher ein magnetischer Träger, der durch Beschichten der Oberflächen
von Magnetkernteilchen mit einem Siliconharz erhalten wird [JP-AS (Kokoku) 2-3181(1990),
JP-OSen (Kokai) 62-66269(1987) und 3-242657(1991) usw.]; ein magnetischer Träger,
der durch Beschichten der Oberflächen von Magnetkernteilchen mit einem Siliconharz
erhalten wird, das ein Kupplungsmittel auf Silanbasis enthält
(JP-OS 5-107819(1993, siehe auch JP-A-07/104522, JP-A-10/078681 und EP-A-0 679 956);
oder dergleichen vorgeschlagen.
EP-A-0 662 644 offenbart einen elektrofotografischen Träger,
der dadurch gekennzeichnet ist, dass seine Oberfläche beschichtet und mit einem
teilweise hydrolysierten Sol gehärtet ist, das von wenigstens einem Alkoxid
erhalten wird, das aus Siliciumalkoxiden, Titanalkoxiden, Aluminiumalkoxiden und
Zirkoniumalkoxiden ausgewählt wird.
US-A-4 841 331 offenbart ein triboelektrisches Aufladungs-Anwendungsbauteil
zum Verleihen oder Verabreichen von elektrostatischer Ladung an einen Toner. Das
triboelektrische Aufladungs-Anwendungsbauteil schliesst eine Überzugsschicht
ein, die als Hauptkomponente ein Polymer umfasst, das eine Fluorolefinverbindung
und eine ungesättigte Siliciumverbindung als Monomereinheit umfasst. Das triboelektrische
Aufladungs-Anwendungsbauteil können Trägerteilchen mit der oben erwähnten
Überzugsschicht sein.
Zur Zeit wird dringend die Bereitstellung eines Magnetträgers
mit exzellenter Beständigkeit und stabiler Aufladungseigenschaft gefordert.
Jedoch wurde solch ein Magnetträger bisher nicht erhalten.
Das heisst, bei der Herstellung der oben erwähnten herkömmlichen
Magnetträger wurden, wenn eine Beschichtungsschicht aus Harz auf den Oberflächen
der Magnetkernteilchen gebildet wird, Metallsalze von Fettsäuren, insbesondere
Organozinnverbindungen, zusammen mit dem Siliconharz verwendet, um das Harz zu härten.
Je mehr die Menge der verwendeten Organozinnverbindung erhöht wird, um so leichter
kann das Harz gehärtet werden. Als Ergebnis wird es möglich, eine einheitliche
und zufriedenstellende Beschichtungsschicht aus Harz herzustellen, ohne eine Aggregation
zwischen den Magnetkernteilchen zu verursachen.
Wenn jedoch die Menge der verwendeten Organozinnverbindung nicht weniger
als 0,4 Gew.% ist, bezogen auf den Feststoffgehalt des Harzes, wird die erhaltene
Beschichtungsschicht aus Harz brüchig, so dass bei Langzeitverwendung des magnetischen
Trägers die Beschichtungsschicht aus Harz dazu neigt, sich von den Oberflächen
der Magnetkernteilchen abzuschälen, wodurch sich eine Veränderung der
Aufladungsmenge, d.h. instabile Aufladungsmenge des magnetischen Trägers, ergibt.
Wenn die Menge der verwendeten Organozinnverbindung vermindert wird,
ist es andererseits schwierig, das Beschichtungsharz zu härten und dadurch
eine einheitliche und zufriedenstellende Beschichtungsschicht aus Harz auf den Oberflächen
der Magnetkernteilchen zu bilden. Zusätzlich ergibt sich das Problem, dass
bei Bildung der Beschichtungsschicht aus Harz oder bei den anschliessenden Hitzebehandlungen
die Magnetkernteilchen miteinander aggregieren, wodurch die Ausbeute verschlechtert
wird. Dieses Phänomen wird in dem Fall mehr auffallen, in dem die Magnetkernteilchen,
die eine geringe Teilchengrösse haben, insbesondere nicht mehr als 50 &mgr;m,
mit einem Siliconharz ausreichend und einheitlich beschichtet werden sollen.
Als Ergebnis ernsthafter Studien des vorliegenden Erfinders wurde
festgestellt, dass beim Beschichten jeder Oberfläche der Magnetkernteilchen
mit einer Siliconharzzusammensetzung, die wenigstens ein Metallalkoxid, wenigstens
ein Kupplungsmittel auf Silanbasis und ein Siliconharz umfasst, die erhaltenen magnetischen
Teilchen als elektrofotografischer magnetischer Träger für einen elektrofotografischen
Entwickler verwendbar sind. Die vorliegende Erfindung wurde auf Basis dieser Erkenntnis
erzielt.
Es ist eine erfindungsgemässe Aufgabe, magnetische Teilchen mit
hervorragender Beständigkeit und einer stabilen Aufladungseigenschaft mit hoher
Ausbeute herzustellen, ohne eine Organozinnverbindung zu verwenden.
Es ist eine weitere erfindungsgemässe Aufgabe, einen elektrofotografischen
magnetischen Träger für einen elektrofotografischen Entwickler bereitzustellen,
der eine hervorragende Beständigkeit und deshalb eine stabile Aufladungseigenschaft
hat.
Es ist eine weitere erfindungsgemässe Aufgabe, einen elektrofotografischen
Entwickler mit herausragender Beständigkeit bereitzustellen.
In einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung werden magnetische
Teilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse von 10 bis 200 &mgr;m
bereitgestellt, die folgendes umfassen:
– Magnetkernteilchen; und
– eine Beschichtungsschicht auf der Oberfläche der Magnetkernteilchen,
wobei die Schicht mindestens ein auf Silan basierendes Kupplungsmittel, ein Siliconharz
und mindestens ein Metallalkoxid mit der allgemeinen Formel (I):
(RO)nM(I)
umfasst, worin R eine C1-16-Alkylgruppe ist; M Al, Ti, Na, K, Ca, Zn
oder Fe ist; und n eine ganze Zahl von 1 bis 4 ist, worin die Menge des Metallalkoxids
0,05 bis 0,35 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Feststoffgehalts des Siliconharzes,
beträgt.
In einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Verwendung
von erfindungsgemässen magnetischen Teilchen als magnetischer Träger für
einen elektrofotografischen Entwickler bereitgestellt.
In einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Entwickler
bereitgestellt, der die erfindungsgemässen magnetischen Teilchen als magnetischer
Träger und Toner umfasst.
Verschiedene Bedingungen zur Ausführung der vorliegenden Erfindung
werden nachstehend beschrieben.
Zuerst werden die erfindungsgemässen magnetischen Teilchen beschrieben.
Die erfindungsgemässen magnetischen Teilchen haben eine durchschnittliche
Teilchengrösse von 10 bis 200 &mgr;m. Wenn die durchschnittliche Teilchengrösse
weniger als 10 &mgr;m beträgt, verursacht das solch ein Phänomen, dass
ein Toner fest auf den Oberflächen der magnetischen Teilchen anhaftet, so dass
die Aufladungseigenschaft, die den magnetischen Teilchen innewohnt, verloren geht,
d.h. ein sogenannter erschöpfter Toner. Wenn die durchschnittliche Teilchengrösse
mehr als 200 &mgr;m beträgt, ist es andererseits schwierig, ein klares Bild
zu erhalten. Insbesondere, um Bilder mit einer höheren Qualität und einem
höheren Gütegrad zu erhalten, ist die durchschnittliche Teilchengrösse
der magnetischen Teilchen vorzugsweise 10 bis 100 &mgr;m, besonders bevorzugt
10 bis 50 &mgr;m.
Als erfindungsgemäss verwendete Magnetkernteilchen kann jegliche
Art der oben beschriebenen Magnetkernteilchen verwendet werden.
Als granulierte gesinterte Teilchen können magnetische Teilchen,
wie Ferritteilchen, die wenigstens ein Element enthalten, das aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Lithium, Mangan, Magnesium oder dergleichen besteht, oder Magnetitteilchen
verwendet werden. Spezifische Beispiele für die bevorzugten feinen Teilchen
können Lithium-Manganferrit, Lithium-Magnesiumferrit, Magnesiumferrit und Kupfer-Zinkferrit
einschliessen.
Als Kompositteilchen können solche Teilchen verwendet werden,
die durch Granulieren einer Mischung aus einem Harz, feinen magnetischen Teilchen,
wie den oben erwähnten feinen Ferritteilchen oder feinen Magnetitteilchen,
und, falls erforderlich, feinen nicht-magnetischen Teilchen, wie feine Hämatitteilchen,
durch ein Knet- und Pulverisierungsverfahren oder ein Polymerisationsverfahren erhalten
werden. Um einen magnetischen Träger mit weiter verbesserter Beständigkeit
zu erhalten, wird die Verwendung von Kompositteilchen mit einer spezifischen Dichte
von so wenig wie speziell 2 bis 4, bevorzugt.
Ebenso wird, um einen solchen magnetischen Träger mit einem hohen
Magnetisierungswert zu erhalten, die Verwendung von granulierten gesinterten Teilchen
bevorzugt.
Im übrigen können die feinen magnetischen Teilchen oder
die feinen nicht-magnetischen Teilchen, die bei der Herstellung der Kompositteilchen
als Magnetkernteilchen verwendet werden, eine beliebige Teilchenform haben, die
eine sphärische Form, eine plattenartige Form, eine nadelförmige Form
oder dergleichen einschliesst. Die durchschnittliche Teilchengrösse der feinen
magnetischen Teilchen oder der nicht-magnetischen Teilchen ist vorzugsweise 0,05
bis 5,0 &mgr;m. Um die Eigenschaften dieser Teilchen, wie z.B. Dispergierbarkeit
in Harzen, zu verbessern, können ferner die feinen magnetischen Teilchen oder
die feinen nicht-magnetischen Teilchen mit einem Kupplungsmittel oder dergleichen
oberflächenbehandelt sein, um ihnen eine hydrophile Eigenschaft zu verleihen.
Die Magnetkernteilchen können auch eine beliebige Teilchenform,
wie eine sphärische Form, eine körnige Form, eine plattenartige Form oder
dergleichen haben.
Die durchschnittliche Teilchengrösse der Magnetkernteilchen ist
gewöhnlich 8 bis 195 &mgr;m, vorzugsweise 10 bis 100 &mgr;m. Wenn die durchschnittliche
Teilchengrösse der Magnetkernteilchen weniger als 8 &mgr;m beträgt,
wird die Teilchengrösse der erhaltenen magnetischen Teilchen weniger als 10
&mgr;m. Wenn die durchschnittliche Teilchengrösse der Magnetkernteilchen
mehr als 195 &mgr;m beträgt, wird andererseits die Teilchengrösse der
erhaltenen magnetischen Teilchen mehr als 200 &mgr;m.
Die für die erfindungsgemässen magnetischen Teilchen verwendete
Zusammensetzung des Beschichtungsharzes umfasst ein Siliconharz, ein Metallalkoxid
und ein Kupplungsmittel auf Silanbasis. Was die Siliconharze betrifft, ist in Anbetracht
der Beständigkeit der erhaltenen magnetischen Teilchen das Verhältnis
von trifunktionellem Silicon (nachstehend lediglich als "T" bezeichnet) zu bifunktionellem
Silicon (nachstehend lediglich als "D" bezeichnet) vorzugsweise im Bereich von 95:5
bis 40:60, mehr bevorzugt 95:5 bis 50:50.
Die Menge der Zusammensetzung des Beschichtungsharzes beträgt
üblicherweise 0,05 bis 10 Gew.%, bezogen auf das Gewicht der Magnetkernteilchen.
Wenn die Menge der Zusammensetzung des Beschichtungsharzes weniger als 0,05 Gew.%
ist, neigt die erhaltene Beschichtungsharzschicht dazu, unzureichend und uneinheitlich
zu werden, so dass es schwierig sein kann, die Beständigkeit der magnetischen
Teilchen zu verbessern. Wenn die Menge der aufgetragenen Zusammensetzung des Beschichtungsharzes
zu gross ist, neigt die erhaltene Beschichtungsharzschicht andererseits dazu, sich
von den Oberflächen der Magnetkernteilchen abzuschälen, so dass es schwierig
sein kann, einen magnetischen Träger mit stabiler Aufladungseigenschaft herzustellen.
Die Menge der Zusammensetzung des Beschichtungsharzes ist vorzugsweise 0,1 bis 10
Gew.%, mehr bevorzugt 0,2 bis 5 Gew.%, bezogen auf das Gewicht der Magnetkernteilchen.
Das Metallalkoxid der in der vorliegenden Erfindung verwendeten Zusammensetzung
des Beschichtungsharzes, wird durch die allgemeine Formel (RO)nM dargestellt,
worin R eine C1-16-Alkylgruppe ist; M Al, Ti, Na, K, Ca, Zn oder Fe ist;
und n eine ganze Zahl von 1 bis 4 ist.
Unter Berücksichtigung der industriellen oder ökonomischen
Verwendungen, ist R vorzugsweise eine C2-8-Alkylgruppe, mehr bevorzugt
eine C2-4-Alkylgruppe. Um die Härtbarkeit der Beschichtungsharzschicht
weiter zu verbessern, ist M vorzugsweise Al oder Ti. Spezifische Beispiele der erfindungsgemäss
verwendbaren Metallalkoxide können Aluminium-tri-n-butoxid (n = 4, M = Al),
Aluminium-tri-ethoxid (n = 2, M = Al), Aluminium-tri-sek-butoxid (n = 4, M = Al),
Aluminium-tri-iso-propoxid (n = 3, M = Al), Titan-tetra-n-butoxid (n = 4, M = Ti),
Titan-tetraethoxid (n = 2, M = Ti), Titan-tetra-iso-propoxid (n = 3, M = Ti) oder
dergleichen einschliessen.
Die Menge des verwendeten Metallalkoxids ist 0,05 bis 0,35 Gew.%,
vorzugsweise 0,05 bis 0,3 Gew.%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Siliconharzes.
Wenn die Menge des verwendeten Metallalkoxids weniger als 0,05 Gew.% ist, kann die
Härtungsgeschwindigkeit des Siliconharzes niedrig sein, so dass die magnetischen
Trägerteilchen dazu neigen, miteinander zu agglomerieren, wodurch sich eine
niedrige Ausbeute ergibt. Wenn die Menge des verwendeten Metallalkoxids mehr als
0,3 Gew.% ist, kann die erhaltene Beschichtungsharzschicht andererseits brüchig
werden, wobei sich eine verschlechtere Beständigkeit davon ergibt.
Als verwendete Kupplungsmittel auf Silanbasis in der erfindungsgemässen
Zusammensetzung des Beschichtungsharzes können beispielhaft Kupplungsmittel
mit einer Aminogruppe, einer Epoxygruppe, einer Vinylgruppe, einer Mercaptogruppe,
einem Halogenatom und/oder einer Alkylgruppe darin genannt werden. Spezifische Beispiele
der Kupplungsmittel auf Silanbasis können aminohaltige Kupplungsmittel auf
Silanbasis, wie &ggr;-Aminopropyltrimethoxysilan, N-&bgr;-Aminoethyl-&ggr;-aminopropyltrimethoxysilan,
N-&bgr;-Aminoethyl-&ggr;-aminopropylmethyldimethoxysilan, N-Phenyl-&ggr;-aminopropyltrimethoxysilan
oder dergleichen; epoxyhaltige Kupplungsmittel auf Silanbasis, wie &ggr;-Glycidoxypropylmethyldiethoxysilan,
&bgr;-3,4-Epoxycyclohexyltrimethoxysilan, &ggr;-Glycidoxypropyltrimethoxysilan
oder dergleichen; vinylhaltige Kupplungsmittel auf Silanbasis, wie Vinyltrichlorsilan,
Vinyltriethoxysilan, Vinyl-tris(&bgr;-methoxy)silan oder dergleichen; halogenhaltige
Kupplungsmittel auf Silanbasis, wie Dimethyldichlorsilan, Methyltrichlorsilan, Allyldimethylchlorsilan,
Allylphenyldichlorsilan, Benzyldimethylchlorsilan, Brommethyldimethylchlorsilan,
&agr;-Chlorethyltrichlorsilan, &bgr;-Chlorethyltrichlorsilan oder dergleichen;
mercaptohaltige Kupplungsmittel auf Silanbasis, wie &ggr;-Mercaptopropyltrimethoxysilan;
oder alkylhaltige Kupplungsmittel auf Silanbasis, wie Trimethylsilan oder dergleichen,
einschliessen. Wenn die Ladungsmenge des negativen Toners zunehmen muss, ist die
Verwendung der aminohaltigen Kupplungsmittel auf Silanbasis vorzuziehen. Wenn die
Ladungsmenge des Toners unverändert bleiben soll, ist ebenfalls die Verwendung
der epoxyhaltigen Kupplungsmittel auf Silanbasis vorzuziehen.
Die Menge des verwendeten Kupplungsmittels auf Silanbasis ist vorzugsweise
0,1 bis 20,0 Gew.%, mehr bevorzugt 1 bis 15 Gew.%, bezogen auf den Feststoffgehalt
des Siliconharzes. Wenn die Menge des verwendeten Kupplungsmittels auf Silanbasis
weniger als 0,1 Gew.% ist, kann die Härtungsgeschwindigkeit des Siliconharzes
niedrig sein, so dass es schwierig sein kann, die angestrebte Beschichtungsharzschicht
mit herausragender Beständigkeit zu bilden, und die erhaltenen magnetischen
Teilchen neigen dazu, miteinander zu agglomerieren. Wenn die Menge
des verwendeten Kupplungsmittels auf Silanbasis mehr als 20,0 Gew.% ist, kann andererseits
die erhaltene Beschichtungsharzschicht brüchig werden, wobei sich eine verschlechterte
Beständigkeit ergibt, so dass der erhaltene magnetische Träger dazu neigt,
eine nicht stabile Aufladungseigenschaft zu zeigen.
In der erfindungsgemäss verwendeten Zusammensetzung des Beschichtungssiliconharzes
können wenigstens zwei des Metallalkoxids, des Kupplungsmittels auf Silanbasis
und des Siliconharzes miteinander wechselwirken.
Als nächstes wird das Verfahren zur Herstellung der magnetischen
Teilchen erklärt.
Wie oben beschrieben, können die magnetischen Teilchen gemäss
der vorliegenden Erfindung erhalten werden durch Verdünnen der Zusammensetzung
des Siliconharzes, die aus dem Siliconharz, dem Metallalkoxid und dem Kupplungsmittel
auf Silanbasis zusammengesetzt ist, mit einem organischen Lösungsmittel, wie
Toluol oder dergleichen, um den Feststoffgehalt davon auf 5 bis 30 Gew.% einzustellen;
und anschliessend Zugeben einer Beschichtungslösung zu den Magnetkernteilchen,
die durch Einstellen der Mengen der oben beschriebenen, entsprechenden Komponenten
hergestellt wird, die auf die Weise hinzugegeben werden, dass die Gelbildungszeit
der Zusammensetzung des Siliconharzes im Bereich von 2 bis 5 Stunden sein wird,
wobei jede Oberfläche der Magnetkernteilchen mit der Beschichtungslösung
beschichtet wird. Beinahe die gesamte Menge der so aufgetragenen Beschichtungslösung
wird auf den Oberflächen der Magnetkernteilchen abgelagert, wobei eine Beschichtungsharzschicht
auf den Magnetkernteilchen gebildet wird.
Wenn der Feststoffgehalt der Beschichtungslösung weniger als
5 Gew.% ist, kann das Entfernen des Lösungsmittels, wie z.B. Toluol usw., eine
lange Zeitdauer benötigen, wobei sich ein industriell und ökonomisch nachteiliges
Verfahren ergibt. Wenn der Feststoffgehalt der Beschichtungslösung mehr als
30 Gew.% ist, kann es andererseits schwierig sein, eine ausreichende und einheitliche
Beschichtungsharzschicht, die aus der Zusammensetzung des Siliconharzes zusammengesetzt
ist, auf den Oberflächen der Magnetkernteilchen zu bilden. Wenn die Gelbildungszeit
weniger als 2 Stunden beträgt, kann die Viskosität der Beschichtungslösung
selbst erhöht werden, so dass es ebenfalls schwierig sein kann, eine ausreichende
und einheitliche Beschichtungsharzschicht, die aus der Zusammensetzung des Siliconharzes
zusammengesetzt ist, auf den Oberflächen der Magnetkernteilchen zu bilden.
Wenn die Gelbildungszeit 5 Stunden überschreitet, neigen die Magnetkernteilchen
andererseits dazu, miteinander zu agglomerieren.
Die Menge der zugegebenen Beschichtungslösung ist vorzugsweise
0,05 bis 10,0 Gew.% (berechnet als Feststoffgehalt), bezogen auf das Gewicht der
Magnetkernteilchen. Wenn die Menge der zugegebenen Beschichtungslösung weniger
als 0,05 Gew.% ist, ergibt sich die Tendenz, dass die Magnetkernteilchen unzureichend
und uneinheitlich mit der Zusammensetzung aus Siliconharz beschichtet sind. Wenn
die Menge der zugegebenen Beschichtungslösung mehr als 10,0 Gew.% ist, kann
andererseits der erhaltene magnetische Träger einen zu hohen elektrischen Widerstand
zeigen, wobei verschlechterte Bilder verursacht werden, wie Aufladung oder dergleichen.
Die Magnetkernteilchen gemäss der vorliegenden Erfindung haben
(1) eine tatsächliche spezifische Dichte von üblicherweise 2 bis 7, vorzugsweise
2,5 bis 4,5; (2) einen Durchgangswiderstand von üblicherweise nicht weniger
als 106 &OHgr;·cm, vorzugsweise 107 bis 1015
&OHgr;·cm; (3) einen Sättigungsmagnetisierungswert von üblicherweise
10 bis 90 emu/g, vorzugsweise 20 bis 90 emu/g; und (4) eine Beständigkeit (Änderung
der Ladungsmenge) von üblicherweise nicht mehr als 15%, vorzugsweise nicht
mehr als 10%.
Ein wichtiger Punkt der vorliegenden Erfindung ist die Tatsache, dass
die magnetischen Teilchen, die durch Beschichten jeder Oberfläche der Magnetkernteilchen
mit der Zusammensetzung aus Siliconharz erhalten werden, die das Siliconharz, das
Metallalkoxid und das Kupplungsmittel auf Silanbasis umfassen, eine hervorragende
Beständigkeit und eine stabile Aufladungseigenschaft zeigen können.
Der Grund, warum die erfindungsgemässen magnetischen Teilchen
hervorragende Beständigkeit zeigen können, wird wie folgt erwogen. Das
heisst, die Beschichtungsharzschicht und die Magnetkernteilchen sind fest aneinandergehaftet,
und die Beschichtungsharzschicht wird effektiv vor einer Beschädigung bewahrt,
weil keine Organozinnverbindung darin verwendet wird, so dass das Abschälen
der Beschichtungsharzschicht selbst nachdem sie für eine längere Zeitdauer
verwendet worden war, verhindert werden kann.
Der Grund, warum die magnetischen Teilchen mit einer hohen Ausbeute
hergestellt werden können, selbst wenn die verwendeten Magnetkernteilchen eine
geringe Teilchengrösse haben, wird wie folgt erwogen. Das
heisst, da die Magnetkernteilchen ausreichend und einheitlich mit der Zusammensetzung
aus Siliconharz beschichtet sind, um einen ungeschützten Oberflächenteil
davon zu vermeiden, können die erhaltenen magnetischen Teilchen davor bewahrt
werden, miteinander zu agglomerieren.
Dadurch können die erfindungsgemässen magnetischen Teilchen
eine herausragende Beständigkeit aufweisen, und weisen kein Abschälen
der Beschichtungsharzschicht auf, selbst nachdem sie für eine lange Zeitdauer
verwendet wurden. Zusätzlich zeigen die magnetischen Teilchen eine stabile
Aufladungseigenschaft und sind deshalb geeignet als elektrofotografischer magnetischer
Träger für einen elektrofotografischen Entwickler.
Da die magnetischen Teilchen davor bewahrt werden, nach dem Bilden
der Beschichtungsharzschicht oder nach den darauffolgenden Hitzebehandlungen miteinander
zu agglomerieren, speziell selbst dann, wenn die verwendeten Magnetkernteilchen
eine geringe Teilchengrösse haben, können die erfindungsgemässen
magnetischen Teilchen ferner mit einer hohen Ausbeute hergestellt werden und sind
deshalb industriell und ökonomisch vorteilhaft.
Der elektrofotografische magnetische Träger für den erfindungsgemässen
elektrofotografischen Entwickler zeigt eine herausragende Beständigkeit und
eine stabile Aufladungseigenschaft.
Der erfindungsgemässe elektrofotografische Entwickler zeigt eine
herausragende Beständigkeit und erreicht eine hohe Kopier- und Druckgeschwindigkeit
und eine beständige Bildbildung in dem elektrofotografischen Entwicklungsverfahren.
BEISPIELE
Die vorliegende Erfindung wird detaillierter durch die Beispiele und
Vergleichsbeispiele beschrieben, aber die Beispiele sind nur veranschaulichend und
deshalb nicht darauf gerichtet, den Umfang der vorliegenden Erfindung zu begrenzen.
Zahlreiche Eigenschaften wurden durch die folgenden Verfahren bewertet.
Die durchschnittliche Teilchengrösse der Teilchen in den folgenden
Beispielen und Vergleichsbeispielen wird durch einen Wert ausgedrückt, der
durch ein Korngrössenmessgerät vom Laserdiffraktionstyp gemessen wird
(hergestellt von Horiba Seisakusho Co., Ltd.). Ferner wurde die Teilchenform der
Teilchen durch ein Rasterelektronenmikroskop beobachtet (S-800, hergestellt von
Hitachi Ltd.).
Die Sättigungsmagnetisierung wird durch den Wert ausgedrückt,
der durch ein Magnetometer vom Schwingungsprobentyp VSM-3S-15 gemessen wird (hergestellt
von Toei Kogyo Co., Ltd.), wenn ein externes magnetisches Feld von 10 kOe verwendet
wird.
Die tatsächliche spezifische Dichte wird durch den Wert ausgedrückt,
der durch ein Mehrfachvolumen-Dichtemessgerät (hergestellt von Micromeritex
Co., Ltd.) gemessen wird.
Der Durchgangswiderstand wird durch den Wert ausgedrückt, der
durch ein Hochwiderstandsmessgerät gemessen wird (4329A, hergestellt von Yokogawa-Hewlett
Packard Co., Ltd.).
Der Beständigkeitstest wird wie folgt durchgeführt.
50 g magnetische Trägerteilchen wurden in eine 100 cm3-Glasprobenflasche
gefüllt, und die Flasche wurde dann verschlossen. Danach wurde die Probenflasche
für 10 Minuten durch einen Anstrichmittel-Konditionierapparat geschüttelt
(hergestellt von Red Devil Co., Ltd.). Die Ladungsmenge jeder Probe wurde vor und
nach dem Schütteln gemessen.
Die Ladungsmenge wurde wie folgt gemessen.
95 Gew.-Teile der magnetischen Trägerteilchen und 5 Gew.-Teile
des in Beispiel 2 hergestellten Toners wurden intensiv miteinander vermischt, und
die Ladungsmenge der magnetischen Trägerteilchen wurde anschliessend durch
ein Gerät, das die abgeblasene Ladung misst, gemessen (hergestellt von Toshiba
Chemical Co., Ltd.).
Die Ausbeute der aus Magnetkernteilchen und Beschichtungsharzschicht
zusammengesetzten magnetischen Teilchen, die auf jeder Oberfläche davon gebildet
werden, wird durch den Prozentsatz ausgedrückt, der durch Dividieren der Menge
der magnetischen Teilchen, die durch Siebe mit Sieböffnungen von 44 &mgr;m
(im Fall der Magnetkernteilchen (A)), 63 &mgr;m (im Fall der Magnetkernteilchen
(B)), 63 &mgr;m (im Fall der Magnetkernteilchen (C), 75 &mgr;m (im Fall der
Magnetkernteilchen (D)) bzw. 75 &mgr;m (im Fall der Magnetkernteilchen ((E)) durchtreten,
durch die Menge der magnetischen Teilchen vor dem Durchtritt durch die Siebe erhalten
wird.
BEISPIEL 1Herstellung der Magnetkernteilchen:
1 kg sphärische Magnetitteilchen wurden in einen Henschel-Mischer
gefüllt. Während innigem Rühren der Magnetitteilchen wurden 7,5 g
eines Kupplungsmittels auf Silanbasis (KBM-602, hergestellt von Shin-Etsu Chemical
Co., Ltd.) hinzugefügt, und beide Komponenten wurden anschliessend innig miteinander
vermischt, wobei die Oberflächen der sphärischen Magnetitteilchen mit
dem Kupplungsmittel auf Silanbasis beschichtet wurden.
Separat wurden 50 g Phenol, 75 g 37%-iges Formalin, 400 g der oben
erwähnten sphärischen Magnetitteilchen, die lipophiler Behandlung unterworfen
wurden, 15 g 25%-iges Ammoniakwasser und 50 g Wasser in einen 1 l-Vierhalskolben
gefüllt und auf 85°C für 60 Minuten unter Rühren erwärmt.
Bei dieser Temperatur wurde die resultierende Mischung umgesetzt und gehärtet,
wobei Kompositteilchen hergestellt wurden, die aus dem Phenolharz und den sphärischen
Magnetitteilchen zusammengesetzt sind.
Als nächstes wurde der Inhalt des Kolbens auf 30°C gekühlt
und anschliessend 0,5 l Wasser hinzugefügt. Danach wurde die überstehende
Flüssigkeit davon entfernt und der verbleibende Niederschlag mit Wasser gewaschen
und luftgetrocknet.
Das erhaltene Produkt wurde ferner bei einer Temperatur von 150 bis
180°C unter reduziertem Druck (nicht mehr als 5 mmHg) getrocknet, wobei die
Kompositteilchen (nachstehend als "Kompositteilchen (A)" bezeichnet) erhalten wurden.
Die Ausbeute der erhaltenen Kompositteilchen (A) betrug 95%.
Die so erhaltenen Kompositteilchen (A) waren sphärische Teilchen
(Kugelgestalt: 1,1:1), die die Magnetitteilchen in einer Menge von 88 Gew.% enthielten.
Es wurde bestätigt, dass die erhaltenen Kompositteilchen eine durchschnittliche
Teilchengrösse von 18 &mgr;m, eine spezifische Dichte von 3,55, einen Sättigungsmagnetisierungswert
von 75 emu/g und einen Durchgangswiderstand von 1 × 108 &OHgr;·cm
hatten.
Herstellung der magnetischen Teilchen:
1 kg Kompositteilchen (A) als Magnetkernteilchen wurden in einem Universalrührer
plaziert (5 × DML, hergestellt von Dalton Co., Ltd.) und gerührt bis die
Temperatur der Teilchen 50°C erreicht hatte. Separat wurden 30 g (als Feststoffgehalt)
Siliconharz (Verhältnis von T/D-Einheiten: 90:10), 0,03 g Aluminium-tri-sek-butoxid
(n = 4, M = Al) als Metallalkoxid (nachstehend als "Alkoxid (F)" bezeichnet) und
0,9 g &ggr;-Aminopropyltrimethoxysilan KBM903 (Handelsname; hergestellt von Shin-Etsu
Chemical Co., Ltd.) als Kupplungsmittel (nachstehend als "Silan-Kupplungsmittel
(a)" bezeichnet) mit Toluol verdünnt, um den Feststoffgehalt des Siliconharzes
darin auf 20 Gew.% einzustellen, wobei eine Beschichtungslösung hergestellt
wurde. Die so hergestellte Beschichtungslösung wurde mit den Magnetkernteilchen
vermischt.
Nacheinander wurde die resultierende Mischung bei 50°C für
1 Stunde gerührt und anschliessend bei 200°C für 2 Stunden in einer
Stickstoffatmosphäre wärmebehandelt.
Als Ergebnis der Beobachtung mit einem Elektronenmikroskop wurde bestätigt,
dass die Magnetkernteilchen zufriedenstellend und einheitlich mit dem Siliconharz
beschichtet wurden, und die Menge des anhaftenden Siliconharzes war 2,5 Gew.%, bezogen
auf das Gewicht der Magnetkernteilchen. Die erhaltenen Kompositteilchen, die mit
der Siliconharzzusammensetzung beschichtet wurden, die das Metallalkoxid und das
Silan-Kupplungsmittel enthielt, hatten eine durchschnittliche Teilchengrösse
von 19 &mgr;m, eine tatsächliche spezifische Dichte von 3,53, einen elektrischen
Widerstandswert von 6 × 1013 &OHgr;·cm, einen Sättigungsmagnetisierungswert
von 74 emu/g und einen Prozentsatz der Änderung der Ladungsmenge von 6 (anfängliche
Ladung: –45 &mgr;C/g; Ladung nach dem Schütteln: –42 &mgr;C/g).
BEISPIEL 2Herstellung des Toners:
Die oben erwähnten Komponenten wurden durch einen Henschel-Mischer
ausreichend miteinander vorvermischt und mit einem Kneter vom Doppelschneckenextrudertyp
schmelzgeknetet. Nach dem Kühlen wurde die erhaltene Mischung mit einer Hammermühle
zu groben Teilchen zermalmt und anschliessend durch ein Pulverisierungsgerät
vom Luftstrahltyp fein pulverisiert.
Die erhaltenen feinen Teilchen wurden einer Klassifizierung unterzogen,
wobei negative blaugrünfarbene Teilchen erhalten wurden. 100 Gew.-Teile der
erhaltenen farbigen Teilchen wurden mit 10 Gew.-Teilen feinen Teilchen aus Titanoxid
mit einem Henschel-Mischer vermischt, wobei ein Blaugrüntoner erhalten wurde.
Herstellung des elektrofotografischen Entwicklers:
95 Gew.-Teile eines magnetischen Trägers, der aus den n Beispiel
1 erhaltenen magnetischen Teilchen zusammengesetzt war, wurden mit 5 Gew.-Teilen
des oben erhaltenen Toners vermischt, wobei ein elektrofotografischer Entwickler
hergestellt wurde.
BEISPIELE 3 BIS 8 UND VERGLEICHSBEISPIELE 1 BIS 4
Zuerst wurden die Magnetkernteilchen (A) bis (E) hergestellt.
Die Herstellungsbedingungen der Kompositteilchen (B) und (C) als Magnetkernteilchen
sind in Tabelle 1 gezeigt, und die Eigenschaften der Magnetkernteilchen (B) bis
(E) sind in Tabelle 2 gezeigt.
TABELLE 1
FORTSETZUNG TABELLE 1
FORTSETZUNG TABELLE 1
FORTSETZUNG TABELLE 1
TABELLE 2
FORTSETZUNG TABELLE 2
FORTSETZUNG TABELLE 2
Als nächstes wurde das gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 definiert
durchgeführt, ausser dass die Art der Magnetkernteilchen, Art und Menge des
Siliconharzes, Verwendung oder Nicht-Verwendung, Art und Menge des Metallalkoxids,
Verwendung oder Nicht-Verwendung, Art und Menge des Kupplungsmittels, und Zugabe
oder Nicht-Zugabe und Menge der Organozinnverbindung variiert wurden, wobei magnetische
Teilchen, die aus den Magnetkernteilchen zusammengesetzt sind, die mit dem Siliconharz
beschichtet sind, hergestellt wurden.
Die Hauptherstellungsbedingungen sind in Tabelle 3 gezeigt, und zahlreiche
Eigenschaften der erhaltenen Teilchen sind in Tabelle 4 gezeigt.
TABELLE 3
FORTSETZUNG TABELLE 3
FORTSETZUNG TABELLE 3
TABELLE 4
FORTSETZUNG TABELLE 4
FORTSETZUNG TABELLE 4
Bei Durchführung des Beständigkeitstests zeigten die Kompositteilchen,
die in Vergleichsbeispiel 1 erhalten worden waren, die aus den mit dem Siliconharz
beschichteten Magnetkernteilchen zusammengesetzt waren, eine grosse
Änderung der Ladungsmenge. Als Ergebnis ging man davon aus, dass die Absonderung
des Kupplungsmittels in der Beschichtungsharzschicht ausgelöst wurde, so dass
die Beschichtungsharzschicht abgeschält wurde, wenn sie dem mechanischen Aufprall
beim Beständigkeitstest ausgesetzt wurde.
Im übrigen stellen die Metallalkoxide G und H, die Kupplungsmittel
(b) bis (d) bzw. die organische Zinnverbindung, wie in Tabelle 3 gezeigt, die folgenden
Verbindungen dar.
Metallalkoxid:
Alkoxid (G): Titan-tetra-n-butoxid (n = 4, M = Ti)
Alkoxid (H): Titan-tetra-iso-propoxid (n = 3, M = Ti)
Kupplungsmittel:
Kupplungsmittel (b): N-&bgr;-(Aminoethyl)-&ggr;-aminopropylmethyldimethoxysilan
(Handelsname: KBM602, hergestellt von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.)
Kupplungsmittel (c): N-Phenyl-&ggr;-aminopropyltrimethoxysilan (Handelsname:
KBM573, hergestellt von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.)
Kupplungsmittel (d): &ggr;-Glycidoxypropyltrimethoxysilan (Handelsname: KBM402,
hergestellt von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.)
Magnetische Teilchen mit einer durchschnittlichen Teilchengrösse
von 10 bis 200 &mgr;m, umfassend:
– Magnetkernteilchen; und
– eine Beschichtungsschicht auf der Oberfläche dieser Magnetkernteilchen,
wobei die Schicht mindestens ein auf Silan basierendes Kupplungsmittel, ein Siliconharz
und mindestens ein Metallalkoxid, dargestellt durch die allgemeine Formel (I):
(RO)nM(I)
umfasst, worin R eine C1-16-Alkylgruppe ist; M Al, Ti, Na, K, Ca, Zn
oder Fe ist; und n eine ganze Zahl von 1 bis 4 ist, worin die Menge des besagten
Metallalkoxids 0,05 bis 0,35 Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Feststoffgehalts
des besagten Siliconharzes, beträgt.Magnetische Teilchen gemäss Anspruch 1, worin die Menge der besagten
Beschichtungsschicht 0,05 bis 10,0 Gew.% bezogen auf das Gewicht der besagten Magnetkernteilchen,
beträgt.Magnetische Teilchen gemäss Anspruch 1 oder 2, worin R in der allgemeinen
Formel (I) eine C2-8-Alkylgruppe ist.Magnetische Teilchen gemäss Anspruch 3, worin R eine C2-4-Alkylgruppe
ist.Magnetische Teilchen gemäss irgendeinem der vorstehenden Ansprüche,
worin M in der allgemeinen Formel (I) Al oder Ti ist.Magnetische Teilchen gemäss irgendeinem der vorstehenden Ansprüche,
worin das besagte Metallalkoxid aus Aluminium-tri-n-butoxid, Aluminium-tri-ethoxid,
Aluminium-tri-sek-butoxid, Aluminium-tri-isopropoxid, Titan-tetra-n-butoxid, Titan-tetraethoxid
und Titan-tetra-iso-propoxid ausgewählt ist.Magnetische Teilchen gemäss irgendeinem der vorstehenden Ansprüche,
worin die besagten Magnetkernteilchen granulierte gesinterte Teilchen oder Kompositteilchen
sind.Magnetische Teilchen gemäss irgendeinem der vorstehenden Ansprüche,
worin die besagten Magnetkernteilchen eine durchschnittliche Teilchengrösse
von 8 bis 195 &mgr;m besitzen.Magnetische Teilchen gemäss irgendeinem der vorstehenden Ansprüche,
worin die Menge des besagten auf Silan basierenden Kupplungsmittels 0,1 bis 20,0
Gew.%, bezogen auf das Gewicht des Feststoffgehalts des besagten Siliconharzes,
beträgt.Magnetische Teilchen gemäss irgendeinem der vorstehenden Ansprüche,
worin das besagte auf Silan basierende Kupplungsmittel mindestens ein auf Silan
basierendes Kupplungsmittel, ausgewählt aus einem aminhaltigen Silan-Kupplungsmittel,
einem epoxyhaltigen Silan-Kupplungsmittel, einem vinylhaltigen Silan-Kupplungsmittel,
einem mercaptohaltigen Silan-Kupplungsmittel, einem Halogen oder einem alkylhaltigen
Silan-Kupplungsmittel, ist.Verwendung der magnetischen Teilchen, wie in irgendeinem der vorstehenden
Ansprüche definiert, als magnetischer Träger für einen elektrofotografischen
Entwickler.Entwickler, der magnetische Teilchen, wie in einem der vorstehenden
Ansprüche 1 bis 10 definiert, als magnetischen Träger und einen Toner
umfasst.