Diese Erfindung bezieht sich auf ein elektrophotographisches Gerät,
welches für Halbleiterlaser mit kurzer Wellenlänge geeignet ist, die dazu
fähig sind, Bilder mit höherer Auflösung zu erzeugen.
Verwandter Stand der Technik
Laser, die in elektrophotographischen Geräten verwendet werden,
welche Verwendung von Laser als Lichtquellen machen, wie sie typischer Weise durch
Laserdrucker dargestellt werden, sind üblicher Weise Halbleiterlaser mit einer
Oszillationswellenlänge um 800 nm oder um 680 nm herum. In den zurückliegenden
Jahren wurden mit einem Anstieg in der Nachfrage für die Reproduktion von Bildern
mit einer höheren Bildqualität verschiedene Ansätze unternommen,
um die Auflösung zu erhöhen. Die Wellenlängen von Lasern betreffen
ebenso in großem Maße die höhere Auflösung. Wie in der offen
gelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 9-240051 offenbart wird, kann je kürzer
die Oszillationswellenlänge eines Lasers ist, umso kleiner der Lichtpunktdurchmesser
des Lasers werden. Dies ermöglicht die Erzeugung von latenten Bildern mit einer
hohen Auflösung.
Einige Verfahren sind zum Einstellen einer kürzeren Oszillationswellenlänge
des Lasers erhältlich. Eines ist ein Verfahren, in welchem ein nicht lineares
optisches Material ausgenutzt wird, so dass die Wellenlänge des Laserlichts
unter Verwendung einer sekundären höheren harmonischen Erzeugung (SHG)
auf die Hälfte verkürzt wird (zum Beispiel die offen gelegten japanischen
Patentanmeldungen Nr. 9-275242, 9-189930 und 5-313033). Dieses System kann eine
lange Lebensdauer und einen großen Ausgang erreichen, da es GaAs Halbleiterlaser
oder YAG Laser als primäre Lichtquellen verwendet, welche bereits in ihrer
Technik etabliert wurden und einen hohen Ausgang erreichen.
Ein anderes Verfahren ist ein Verfahren, in welchem ein Halbleiter
mit großer Bandlücke verwendet wird, der das Gerät mit kleinerer
Abmessung bereitstellen kann, als Vorrichtungen, welche die SHG ausnutzen. ZnSe
Halbleiterlaser (zum Beispiel die offen gelegten japanischen Patentanmeldungen Nr.
7-321409 und 6-334272) und GaN Halbleiterlaser (zum Beispiel die offen gelegten
japanischen Patentanmeldungen Nr. 8-088441 und 7-335975) wurden lang im größeren
Detail untersucht, aufgrund ihrer hohen Emissionseffizienz.
Es war jedoch schwierig, diese Halbleiterlaser in ihrer Vorrichtungsstruktur
für Kristallwachstumsbedingungen und Elektroden zu optimieren, und aufgrund
von Defekten in den Kristallen war es schwierig, eine lang andauernde Oszillation
bei Raumtemperatur einzustellen, welche wesentlich ist, um diese in die praktische
Verwendung zu bringen.
Mit dem Fortschritt der technologischen Innovationen von Substraten
usw. berichtete jedoch Nichia Kagaku Kogyo K.K. im Oktober 1997 über die kontinuierliche
Oszillation eines GaN Halbleiterlasers für 1.150 Stunden (Bedingung: 50 °C),
und die Materialisierung für seine praktische Verwendung stand kurz bevor.
Die offen gelegte japanische Patentanmeldung Nr. 9-240051 offenbart
als photoempfindliches Element, das für 400 nm bis 500 nm Laser geeignet ist,
ein vielschichtiges photoempfindliches Element, in welchem eine einzelne Schicht
oder eine Ladungserzeugungsschicht, die Verwendung von einem &agr;-Titanylphthalocyanin
macht, als äußere Schicht gebildet werden. Studien jedoch, die durch die
gegenwärtigen Erfinder durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass die Verwendung
eines solchen Materials Probleme darin hervorbringt, dass aufgrund einer geringen
Empfindlichkeit und neben einem sehr großen Gedächtniseffekt insbesondere
für Licht von etwa 400 nm, die photoempfindlichen Elemente großen Potenzialvariationen
unterworfen sein können, wenn sie wiederholt verwendet werden.
Das Dokument EP-A-0 482 884 beschreibt ein elektrophotographisches
photoempfindliches Element, welches einen elektroleitfähigen Träger und
eine photoempfindliche Schicht umfasst, die auf dem elektroleitfähigen Träger
angeordnet ist, wobei die photoempfindliche Schicht Oxytitanphthalocyanin mit Hauptreflexen
bei Braggwinkeln (2&thgr; ± 0,2°) von 9,0°, 14,2°, 23,9°
und 27,1° in Beugungsmustern beruhend auf charakteristischer CuK&agr;,
Röntgenstrahlung umfassen.
Das Dokument EP-A-0 823 668 offenbart ein elektrophotographisches
photoempfindliches Element, welches einen Träger und eine
darauf bereitgestellte photoempfindliche Schicht mit Oxytitanphthalocyaninen umfasst,
die als Ladungserzeugungsmaterial angewendet werden, wobei diese Hauptreflexe bei
Braggwinkeln (2&thgr; ± 0,2°) von 9,5°, 9,7°, 11,7°, 15,0°,
23,5°, 24,1° und 27,3° in Beugungsmustern beruhend auf charakteristischer
CuK&agr; Röntgenstrahlung zeigen.
Galliumphthalocyanine werden ebenso offenbart, ohne individuelle Beugungsreflexe
zu spezifizieren.
Das Dokument EP-A-0 803 546 beschreibt ein elektrophotographisches
photoempfindliches Element, welches einen elektroleitfähigen Träger und
mindestens eine photoempfindliche Schicht umfasst, die auf dem elektroleitfähigen
Träger gebildet ist, wobei die photoempfindliche Schicht ein Hydroxygalliumphthalocyanin
mit einem stärksten Reflex bei einem Braggwinkel (2&thgr; ± 0,2°)
von 28,1° in einem Beugungsmuster von charakteristischer CuK&agr;,
Röntgenstrahlung enthält. Das Dokument US-A-5,698,359 offenbart ein elektrophotographisches
Bild erzeugendes Element, welches ein unterstützendes Trägermaterial einschließt,
das eine Ladungserzeugungsschicht auf dem Trägermaterial bildet, wobei ein
Pigment in der Erzeugerschicht hauptsächlich Polymorphe von Hydroxygalliumphthalocyaninen
oder strukturelle Derivate davon umfasst, mit einem Röntgenbeugungsmuster mit
Hauptreflexen bei Braggwinkeln von 7,4°, 9,8°, 12,4°, 12,9°,
16,2°, 18,4°, 21,9°, 23,9°, 25,0°, 28,1° und mit einem
höchsten Reflex bei 7,4° (2&thgr; ± 0,2°).
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein elektrophotographisches
Gerät zur Verfügung zu stellen, worin das photoempfindliche Element mit
hohen Empfindlichkeitseigenschaften selbst in einem Wellenlängenbereich von
380 nm bis 500 nm und ebenso mit kleinem Photogedächtniseffekt gegeben ist,
und das nur kleinen Potenzialvariationen unterliegt, wenn es wiederholt verwendet
wird. Ebenso ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein elektrophotographisches
Gerät zur Verfügung stellt, das von praktischem Nutzen ist und stabil
Bilder mit einer hohen Bildqualität durch Verwendung eines solches photoempfindlichen
Elements und eines Lasers mit Kurzwellenlängen reproduzieren kann.
Die vorliegende Erfindung stellt ein elektrophotographisches Gerät
wie in Patentanspruch 1 beansprucht zur Verfügung.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Querschnittsansicht, die ein Beispiel der
Schichtkonfiguration des elektrophotographischen photoempfindlichen Elements zeigt,
das in dem Gerät der vorliegenden Erfindung enthalten ist.
2 ist eine Querschnittsansicht, die ein anderes Beispiel
einer Schichtkonfiguration des elektrophotographischen photoempfindlichen Elements
zeigt, das in dem Gerät der vorliegenden Erfindung enthalten ist.
3 ist eine Querschnittsansicht, die noch ein anderes
Beispiel einer Schichtkonfiguration des elektrophotographischen photoempfindlichen
Elements zeigt, das in dem Gerät der vorliegenden Erfindung enthalten ist.
4 stellt schematisch die Konstruktion eines elektrophotographischen
Geräts der vorliegenden Erfindung dar.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Das elektrophotographische photoempfindliche Element, das in dem elektrophotographischen
Gerät der vorliegenden Erfindung enthalten ist, wird mit Halbleiterlaserlicht
mit einer Wellenlänge von 380 nm bis 500 nm bestrahlt und weist eine photoempfindliche
Schicht auf, die eine Galliumphthalocyanin-Verbindung oder eine Oxytitanphthalocyanin-Verbindung
enthält, welche einen starken Reflex bei 27,2° ± 0,2° des Brechungswinkels
in einem charakteristischen CuK&agr; Röntgenbeugungsmuster zeigt.
Die Galliumphthalocyaninverbindung (hiernach "GaPC") genannt, die
in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wird durch die folgende Formel dargestellt.
wobei X Cl, Br, I oder OH darstellt; Y1, Y2, Y3
und Y4 jeweils Cl oder Br darstellen; und n, m, k und p jeweils eine
ganze Zahl von 0 bis 4 darstellen.
In der vorliegenden Erfindung können GaPC's mit jeglichen Kristallformen
verwendet werden, unter welchen Hydroxygalliumphthalocyanin (hiernach "HOGaPC" bezeichnet)
bevorzugt ist. Insbesondere ist ein HOGaPC mit starken Reflexen bei 7,4° und
28,2° des Beugungswinkels (2&thgr; ± 0,2°) in der charakteristischen
CuK&agr; Röntgenbeugung bevorzugt, wie zum Beispiel in der offen
gelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 5-263007 offenbart wird, weil dieses eine
hohe Empfindlichkeit aufweist und die vorliegende Erfindung dadurch effektiv arbeiten
kann.
Die Oxytitanphthalocyanin-Verbindung (hiernach "TiOPC" genannt), die
in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, wird durch die folgende Formel dargestellt.
wobei X1, X2, X3 und X4 jeweils Cl oder
Br darstellen; und a, b, c und d jeweils eine ganze Zahl von 0 bis 4 darstellen.
Das in der vorliegenden Erfindung verwendete TiOPC kann jede Verbindung
sein, solang es eine Kristallform mit einem starken Reflex bei 27,2° ±
0,2° des Beugungswinkels in der charakteristischen CuK&agr; Röntgenbeugung
aufweist. Insbesondere jene mit den folgenden Kristallformen sind bevorzugt, welche
sind;
eine Kristallform mit starken Reflexen bei 9,0°, 14,2°, 23,9° und
27,1° des Beugungswinkels (2&thgr; ± 0,2°) in der charakteristischen
CuK&agr; Röntgenbeugung, wie zum Beispiel in der offen gelegten
japanischen Patentanmeldung Nr. 3-128973 offenbart wird;
eine Kristallform mit starken Reflexen bei 9,6° und 27,3° des Beugungswinkels
(2&thgr; ± 0,2°) in der charakteristischen CuK&agr; Röntgenbeugung,
wie zum Beispiel in der offen gelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 5-188614
offenbart wird, und ebenso
eine Kristallform mit starken Reflexen bei 9,5°, 9,7°, 11,7°, 15,0°,
23,5°, 24,1° und 27,3° des Beugungswinkels (2&thgr; ± 0,2°)
in der charakteristischen CuK&agr; Röntgenbeugung, wie zum Beispiel
in der offen gelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 64-17066 offenbart wird.
Von diesem ist die Kristallform mit starken Reflexen bei 9,0°,
14,2°, 23,9° und 27,1° des (2&thgr; ± 0,2°) in der charakteristischen
CuK&agr; Röntgenbeugung insbesondere bevorzugt.
Der Grund, warum der bemerkenswerte Effekt der vorliegenden Erfindung
erhalten wird, ist unklar, wird aber wie folgt angenommen: Das GaPC und das TiOPC
mit spezifischen Kristallformen können nur schwer einen Photogedächtniseffekt
hervorrufen, selbst gegenüber Kurzwellenlängenlicht mit einer besonders
großen Energie. Ebenso können diese aufgrund einer hohen Quantumeffizienz
oder Ausbeute, wenn Kurzwellenlängenlicht verwendet wird, nur schwer beeinträchtigt
werden, selbst aufgrund des Kurzwellenlängenlichts mit einer speziell großen
Energie. Solche Eigenschaften von GaPC und TiOPC können nicht im mindesten
aus den herkömmlich bekannten Eigenschaften erwartet werden, die erhalten werden,
wenn Langwellenlängenlicht verwendet wird.
Das elektrophotographische photoempfindliche Element der vorliegenden
Erfindung wird nachstehend im Detail beschrieben.
Das photoempfindliche Element kann jede bekannte Schichtkonfiguration,
wie sie in den 1 bis 3
gezeigt wird, aufweisen. Bevorzugt ist die Konfiguration, wie sie in 1
gezeigt wird. In dem 1 bis 3
bezeichnet ein Buchstabensymbol einen Träger; b eine photoempfindliche Schicht;
c eine Ladungserzeugungsschicht; d eine Ladungstransportschicht und e ein Ladungserzeugendes
Material. Die offen gelegte japanische Patentanmeldung Nr. 9-240051 berichtet, dass
in dem photoempfindlichen Element, welches den Träger und darüber gelegt
die Ladungserzeugungsschicht und die Ladungstransportschicht in dieser Reihenfolge
umfasst, wie in 1 gezeigt wird, dass Licht von 400
nm bis 500 nm in der Ladungstransportschicht absorbiert wird, bevor es die Ladungserzeugungsschicht
erreicht, und daher keinerlei Empfindlichkeit in der Theorie zeigt. Dies muss jedoch
nicht notwendiger Weise zutreffen. Selbst das photoempfindliche Element mit einer
solchen Schichtkonfiguration kann eine ausreichende Empfindlichkeit aufweisen und
verwendet werden, so lange ein Ladungstransportmaterial mit Eigenschaften des Übertragens
des Lichts mit einer Oszillationswellenlänqe des Lasers als Ladungstransportmaterial
verwendet wird, das in der Ladungstransportschicht Anwendung findet.
Ein nach seiner Funktion getrenntes photoempfindliches Element, welches
den Träger und darüber gelegt die Ladungserzeugungsschicht und die Ladungstransportschicht
umfasst, wird in der nachstehend beschriebenen Art und Weise hergestellt.
Die Ladungserzeugungsschicht wird durch Beschichten einer Flüssigkeit
auf den Träger durch ein bekanntes Verfahren, gefolgt von Trocknen gebildet,
wobei die Flüssigkeit durch Dispergieren des Ladungserzeugungsmaterials (GaPC
oder TiOPC) in einem geeigneten Lösungsmittel zusammen mit einem Binderharz
hergestellt wird. Die Schicht kann bevorzugt in einer Dicke von nicht größer
als 5 &mgr;m und bevorzugt von 0,1 &mgr;m bis 1 &mgr;m gebildet werden.
Das verwendete Binderharz kann aus einem sehr großen Bereich
von isolierenden Harzen oder organischen photoleitfähigen Polymeren ausgewählt
werden. Es kann bevorzugt Polyvinylbutyral, Polyvinylbenzal, Polyacrylate, Polycarbonate,
Polyester, Phenoxyharze, Celluloseharze, Acrylharze und Polyurenthane einschließen.
Jedes von diesen Harzen kann einen Substituenten aufweisen, wobei der Substituent
bevorzugt ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, eine Alkoxylgruppe, eine Nitrogruppe,
eine Cyanogruppe oder eine Trifluormethylgruppe sein kann. Das Binderharz kann in
einer Menge von nicht mehr als 80 Gew.-% und insbesondere bevorzugt von nicht mehr
als 40 Gew.-% beruhend auf dem gesamten Gewicht der Ladungserzeugungsschicht verwendet
werden.
Das verwendete Lösungsmittel kann bevorzugt aus jenen ausgewählt
werden, welche das Binderharz lösen und die Ladungstransportschicht
und die Unterschicht, die später beschrieben wird, nicht lösen. Es kann
speziell Ether wie Tetrahydrofuran und 1,4-Dioxan, Ketone wie Cyclohexanon und Methylethylketon,
Amide wie N,N-Dimethylformamid, Ester wie Methylacetat und Ethylacetat, Aromaten
wie Toluen, Xylen und Chlorbenzen, Alkohole wie Methanol, Ethanol und 2-Propanol
und aliphatische halogenierte Kohlenwasserstoffe wie Chloroform, Methylenchlorid,
Dichlorethylen, Tetrachlorkohlenstroff und Trichlorethylen einschließen.
Die Ladungstransportschicht wird auf oder unter die Ladungserzeugungsschicht
gelegt und weist die Funktion zum Aufnehmen der Ladungsträger von der Ladungserzeugungsschicht
in der Gegenwart eines elektrischen Feldes und deren Transport auf. Die Ladungstransportschicht
wird durch Beschichten einer Lösung gebildet, die durch Lösen eines Ladungstransportmaterials
in einem Lösungsmittel optional mit einem geeigneten Binderharz hergestellt
wurde. Sie kann bevorzugt eine größere Dicke von 5 &mgr;m bis 40 &mgr;m
und insbesondere bevorzugt von 15 &mgr;m bis 30 &mgr;m aufweisen.
Das Ladungstransportmaterial kann grob in ein Elektronen transportierendes
Material und ein Loch transportierendes Material gruppiert werden. Das Elektronen
transportierende Material kann zum Beispiel Elektronen anziehende Materialien wie
2,4,7-Trinitrofluolenon, 2,4,5,7-Tetranitrofluorlenon, Choranil und Tetracyanochinodimethan
einschließen, und jene, die durch Bilden dieser Elektronen anziehenden Materialien
zu Polymeren erhalten wurde. Das Loch transportierende Material kann zum Beispiel
polyzyklische aromatische Verbindungen wie Pyren und Anthracen, heterozyklische
Verbindungen wie Verbindungen von Carbazol, Indol, Oxazol, Thiazol, Oxadiazol, Pyrazol,
Pyrazolin, Thiazol oder Triazol, Hydrazon-Verbindungen, Styryl-Verbindungen, Benzidin-Verbindungen,
Triarylmethan-Verbindungen, Triphenylamin-Verbindungen oder Polymere mit einer Gruppe
einschließen, welche diese Verbindungen als Hauptkette oder Nebenkette umfassen,
wie exemplarisch durch Poly-N-vinylcarbazol und Polyvinylanthracen dargestellt wird.
Diese Ladungstransportmaterialien können alleine oder in Kombination
von zwei oder mehr von diesen verwendet werden. Ein geeigneter Binder kann verwendet
werden, wenn das Ladungstransportmaterial keine Film bildenden Eigenschaften aufweist.
Es kann speziell isolierende Harze wie Acrylharze, Polyacrylate, Polycarbonate,
Polyester, Polystyren, Acrylnitril-Stryren-Copolymer, Polyacrylamide, Polyamide
und chlorierte Kautschuke, und organische photoleitfähige Polymere wie Poly-N-vinylcarbazol
und Polyvinylanthracen einschließen.
Wenn es in dem photoempfindlichen Element verwendet wird, das wie
in 1 gezeigt aufgebaut ist, müssen Ladungstransportmaterialien
und Binderharze ausgewählt werden, welche Übertragungseigenschaften für
das Licht mit einer Oszillationswellenlänge des verwendeten Halbleiterlasers
aufweisen.
Der Träger kann einer mit einer Leitfähigkeit sein und jene
einschließen, die zum Beispiel aus Aluminium, einer Aluminiumlegierung, Kupfer,
Zink, rostfreiem Stahl, Vanadium, Molybdän, Chrom, Titan, Nickel, Indium, Gold
und Platin hergestellt sind. Daneben ist es möglich, Träger zu verwenden,
die aus Kunststoffen (zum Beispiel Polyethylen, Polypropylen, Polyvinylchlorid,
Polyethylenterephthalat und Acrylharze) mit einem Film, der durch Vakuumabscheidung
von jeden diese Metalle oder Legierungen gebildet wurden, Träger, welche jene
vorstehenden Kunststoffe, Metalle oder Legierungen umfassen, die darauf mit leitfähigen
Teilchen (zum Beispiel Kohlenschwarz und Silberteilchen) bedeckt sind zusammen mit
einem geeigneten Binderharz, und Träger, welche Kunststoffe oder Papier, das
mit dem leitfähigen Teilchen imprägniert ist, umfassen. Der Träger
kann in der Form einer Trommel, einer Lage oder eines Bandes vorkommen.
In der vorliegenden Erfindung kann eine Unterschicht mit einer Barrierefunktion
und einer Haftfunktion zwischen dem Träger und der photoempfindlichen Schicht
bereitgestellt sein.
Eine Schutzschicht kann ebenso zum Zweck des Schützen der photoempfindlichen
Schicht vor jeglichen schädlichen mechanischen und chemischen Effekten bereitgestellt
sein.
Additive wie Antioxidantien und ein Absorbierer für Ultraviolettlicht
können ebenso optional in der photoempfindlichen Schicht verwendet werden.
In der vorliegenden Erfindung kann jede Belichtungseinrichtung verwendet
werden, solang sie eine Belichtungslichtquelle des Halbleiterlasers mit einer Oszillationswellenlänge
von 380 nm bis 500 nm aufweist. Es gibt keine speziellen Begrenzungen für den
anderen Aufbau. Ebenso gibt es keine speziellen Begrenzungen für den Halbleiterlaser,
solang seine Oszillationswellenlänge in dem vorstehenden Bereich liegt. In
der vorliegenden Erfindung ist es angesichts des elektrophotographischen Leistungsverhaltens
für den Halbleiterlaser bevorzugt, eine Oszillationswellenlänge von 400
nm bis 450 nm aufzuweisen.
Es gibt ebenso keine besonderen Begrenzungen für die Aufladungseinrichtung,
die Entwicklungseinrichtung, die Übertragungseinrichtung und die Reinigungseinrichtung,
die später beschrieben werden.
4 stellt schematisch die Konstruktion eines elektrophotographischen
Geräts der vorliegenden Erfindung dar, welches eine Verfahrenskartusche mit
dem elektrophotographischen photoempfindlichen Element aufweist. In 4
bezeichnet Bezugszeichen 1 ein elektrophotographisches photoempfindliches
Element, welches drehbar um eine Achse 2 in der Richtung eines Pfeils mit
einer vorgegebenen Umfangsgeschwindigkeit betrieben wird. Das photoempfindliche
Element 1 ist gleichmäßig elektrostatisch auf seinem Umfang auf
positiv oder negativ, mit einem gegebenen Potenzial durch eine primäre Aufladeeinrichtung
3 aufgeladen. Das auf diese Weise aufgeladene photoempfindliche Element
wird dann mit Licht 4 bestrahlt, welches aus einer Belichtungseinrichtung
(nicht gezeigt) emittiert wird, die Verwendung von einem Halbleiterlaser mit einer
Oszillationswellenlänge von 380 nm bis 500 nm macht. Auf diesem Weg werden
elektrostatische latente Bilder nacheinander auf dem Umfang des photoempfindlichen
Elements 1 erzeugt.
Die elektrostatischen latenten Bilder, die auf diese Weise gebildet
wurden, werden nachfolgend durch Toner durch den Betrieb einer Entwicklungseinrichtung
5 entwickelt. Die sich ergebenden mit Toner entwickelten Bilder werden
dann nachfolgend durch den Betrieb einer Übertragungseinrichtung
6 auf die Oberfläche eines Übertragungsmediums 7 übertragen,
das von einem Papierzufuhrabschnitt (nicht gezeigt) zu dem Teil zwischen dem photoempfindlichen
Element 1 und der Übertragungseinrichtung 6 in einer Art
und Weise zugeführt wird, die mit der Drehung des photoempfindlichen Elements
1 synchronisiert ist.
Das Übertragungsmedium 7, auf welches die Bilder übertragen
wurden, wird von der Oberfläche des photoempfindlichen Elements abgetrennt,
zu einer Bildfixiereinrichtung 8 geleitet, wo die Bilder fixiert werden
und dann aus dem Gerät als kopiertes Material (eine Kopie) ausgedruckt.
Die Oberfläche des photoempfindlichen Elements 1 wird
nach der Übertragung der Bilder zur Entfernung des verbleibenden Toners nach
der Übertragung durch eine Reinigungseinrichtung 9 geführt. Auf
diese Weise wird das photoempfindliche Element auf seiner Oberfläche gereinigt,
ferner einer Ladungseliminierung durch vorbelichtetes Licht 10 unterzogen,
welches aus einer Vorbelichtungseinrichtung (nicht gezeigt) emittiert wird, und
dann wiederholt für die Erzeugung von Bildern verwendet. In dem in
4 gezeigten Gerät ist die primäre Aufladeeinrichtung
eine Kontaktaufladeeinrichtung, welche Verwendung von einer Aufladewalze macht,
und daher ist die Vorbelichtung nicht notwendiger Weise nötig.
In der vorliegenden Erfindung kann das Gerät aus einer Kombination
von einer Vielzahl von Komponenten aufgebaut sein, die integral als Verfahrenskartusche
verbunden sind unter welchen die Konstituenten wie das vorstehende elektrophotographische
photoempfindliche Element 1, die primäre Aufladeeinrichtung
3, die Entwicklungseinrichtung 5 und die Reinigungseinrichtung
9 sind, so dass die Verfahrenskartusche abnehmbar am Körper des elektrophotographischen
Geräts, wie einer Kopiermaschine oder einem Laserstrahldrucker, zu befestigen
ist. Zum Beispiel kann mindestens ein Element der primären Aufladeeinrichtung
3, der Entwicklungseinrichtung 5 und der Reinigungseinrichtung
9 integral in einer Kartusche zusammen mit dem elektrophotographischen
photoempfindlichen Element 1 getragen werden, um eine Verfahrenskartusche
11 zu bilden, die abnehmbar an dem Körper des Gerätes durch eine
Führungseinrichtung wie eine Schiene 12 befestigt ist, die in dem
Körper des Gerätes bereitgestellt ist.
Herstellungsbeispiele für das GaPC, das in der vorliegenden Erfindung
verwendet wird, werden nachstehend gegeben. In den folgenden Herstellungsbeispielen
und ebenso in den nachfolgenden Beispielen zeigen "Teil(e)" Gewichtsteil(e) an.
Herstellungsbeispiel 1
73 Teile o-Phthalodinytril, 25 Teile Galliumtrichlorid und 400 Teile
&agr;-Chlornaphthalen wurden bei 200 °C für vier Stunden in einer Atmosphäre
von Stickstoff reagiert und danach das Produkt bei 130 °C filtriert. Das sich
ergebende Produkt wurde dispergiert und bei 130 °C für eine Stunde unter
Verwendung von N,N'-Dimethylformamid gewaschen, gefolgt von Filtration und dann
Waschen mit Methanol, ferner gefolgt von Trocknen, um 45 Teile Chlorgallliumphthalocyanin
zu erhalten. Die Elementaranalyse dieser Verbindung ergab das Folgende. Werte der Elementaranalyse (C32H16N8ClGa)
Herstellungsbeispiel 2
15 Teile des Chlorgalliumphthalocyanin, das im Herstellungsbeispiel
1 erhalten wurde, wurden in 450 Teilen konzentrierter Schwefelsäure bei 10
°C gelöst und die erhaltene Lösung tropfenweise zu 2.300 Teilen Eiswasser
unter Rühren zugegeben, um eine Vorausscheidung zu bewirken, gefolgt von Filtration.
Das erhaltene Filtrat wurde dispergiert und mit 2 %-igem wässrigem Ammoniak
gewaschen und dann sorgfältig mit Ionen ausgetauschtem Wasser gewaschen, gefolgt
von Filtration und Trocknen, um 13 Teile niederkristallines HOGaPC zu erhalten.
Die Elementaranalyse diese Verbindung ergab das Folgende.
Werte der Elementaranalyse (C32H17N8OGa)
Herstellungsbeispiel 3
5 Teile des Chlorgalliumphthalocyanin, das in Herstellungsbeispiel
1 erhalten wurde, wurden durch Mahlen bei Raumtemperatur (22 °C) für 24
Stunden unter Verwendung von 300 Teilen Glasperlen mit 1 mm Durchmesser behandelt,
und danach wurden 200 Teile Benzylalkohol zugegeben, gefolgt durch weiteres Mahlen
bei Raumtemperatur (22 °C) für sechs Stunden. Aus der sich ergebenden
Dispersion wurde der Feststoff herausgenommen und dann getrocknet, um 4,5 Teile
Chlorgalliumphthalocyanin zu erhalten. Dieses Chlorgalliumphthalocyanin wies starke
Reflexe bei 7,4°, 16,6°, 25,5° und 28,3° des Beugungswinkels
(28 ± 0,2°) in der charakteristischen CuK&agr;, Röntgenbeugung
auf. Dieses Chlorgalliumphthalocyanin ist in der offen gelegten japanischen Patentanmeldung
Nr. 5-98181 offenbart.
Herstellungsbeispiel 4
10 Teile des in dem Herstellungsbeispiel 2 erhaltenen HOGaPC und 300
Teile N,N'-Dimethylformamid wurden durch Mahlen bei Raumtemperatur (22 °C)
für sechs Stunden unter Verwendung von 450 Teilen Glasperlen mit 1 mm Durchmesser
behandelt.
Aus der sich ergebenden Dispersion wurde der Feststoff herausgenommen
und dann mit Methanol verlagert und getrocknet, um 9,2 Teile HOGaPC zu erhalten.
Dieses HOGaPC wies starke Reflexe bei 7,4° und 28,2° des Beugungswinkels
(28 ± 0,2°) in der charakteristischen CuK&agr; Röntgenbeugung
auf. Dieses HOGaPC ist in der japanischen offen gelegten Patentanmeldung Nr. 5-263007
offenbart.
Herstellungsbeispiel 5
10 Teile des in Herstellungsbeispiel 2 erhaltenen HOGaPC und 300 Teile
N,N'-Dimethylanilin wurden durch Mahlen bei Raumtemperatur (22 °C) für
sechs Stunden unter Verwendung von 450 Teilen Glasperlen mit 1 mm Durchmesser behandelt.
Aus der sich ergebenden Dispersion wurde der Feststoff herausgenommen
und dann verlagert und gewaschen mit Methanol und getrocknet, um 9,2 Teile HOGaPC
zu erhalten. Dieses HOGaPC weist starke Reflexe bei 7,6°, 16,4°, 25,0°
und 26,5° des Beugungswinkels (2&thgr; ± 0,2°) in der charakteristischen
CuK&agr; Röntgenbeugung auf. Dieses HOGaPC ist in der japanischen
offen gelegten Patentanmeldung Nr. 5-263007 offenbart.
Herstellungsbeispiel 6
10 Teile des in Herstellungsbeispiel 2 erhaltenen HOGaPC und 300 Teile
Chloroform wurden durch Mahlen bei Raumtemperatur (22 °C)
für sechs Stunden unter Verwendung von 450 Teilen Glasperlen mit 1 mm Durchmesser
behandelt.
Aus der sich ergebenden Dispersion wurde der Feststoff herausgenommen
und dann getrocknet, um 9,2 Teile HOGaPC zu erhalten. Dieses HOGaPC weist starke
Reflexe bei 6,9°, 16,5° und 26,7° des Beugungswinkels (28 ±
0,2°) in der charakteristischen CuK&agr; Röntgenbeugung auf.
Dieses HOGaPC ist in der japanischen offen gelegten Patentanmeldung Nr. 6-279698
offenbart.
Die Herstellungsbeispiele des TiOPC, das in der vorliegenden Erfindung
verwendet wurde, werden nachstehend gezeigt.
Herstellungsbeispiel 7
5,0 Teile o-Phthalodinitril und 2,0 Teile Titantetrachlorid wurden
erhitzt und bei 200 °C für drei Stunden in 100 Teilen &agr;-Chlornaphthalen
gerührt, und danach auf 50 °C gekühlt. Auf diese Weise ausgeschiedene
Kristalle wurden gefiltert, um eine Paste von Dichlortitanphthalocyanin zu erhalten.
Als nächstes wurde die Paste unter Rühren mit 100 Teilen N,N'-Dimethylformamid
gewaschen, das auf 100 °C erhitzt wurde, und dann wiederholt mit 100 Teilen
von 60 °C warmem Methanol zweifach gewaschen, gefolgt von Filtration. Die sich
ergebende Paste wurde ferner bei 80 °C für eine Stunde in 100 Teilen deonisiertem
Wasser gerührt, gefolgt von Filtration, um blaues TiOPC zu erhalten. Die Ausbeute
war 4,3 Teile.
Als nächstes wurden die erhaltenen Kristalle in 30 Teilen konzentrierter
Schwefelsäure gelöst und die gebildete Lösung tropfenweise in 300
Teile 20 °C warmes deionisiertes Wasser unter Rühren zugegeben, um eine
Wiederausscheidung zu bewirken, gefolgt von Filtration und sorgfältigem Waschen
mit Wasser, um amorphes TiOPC zu erhalten. Dann wurden 4,0 Teile des amorphen TiOPC,
das auf diese Weise erhalten wurde, durch Suspendieren und Rühren in 100 Teilen
Methanol bei Raumtemperatur (22 °C) für acht Stunden behandelt, gefolgt
von Filtration und Trocknen unter verringertem Druck, um niederkristallines TiOPC
zu erhalten. Als nächstes wurden zu 2,0 Teilen dieses TiOPC 40 Teile N-Buthylether
zugegeben, um eine Behandlung durch Mahlen bei Raumtemperatur (22 °C) für
20 Stunden unter Verwendung von Glasperlen mit 1 mm Durchmesser auszuführen.
Aus der sich ergebenden Dispersion wurde der Feststoff herausgenommen
und sorgfältig mit Methanol und dann Wasser gewaschen, gefolgt von Trocknen,
um neue Kristalle von TiOPC der vorliegenden Erfindung zu erhalten. Die Ausbeute
war 1,8 Teile. Dieses TiOPC weist starke Reflexe bei 9,0°, 14,2°, 23,9°
und 27,1° des Beugungswinkels (2&thgr; ± 0,2°) in der charakteristischen
CuK&agr; Röntgenbeugung auf.
Herstellungsbeispiel 8
Das Herstellungsbeispiel, das in der offen gelegten japanischen Patentanmeldung
Nr. 64-17066 offenbart ist, wurde ausgeführt, um TiOPC mit einer Kristallform
mit starken Reflexen bei 9,5°, 9,7°, 11,6°, 14,9°, 24,0°
und 27,3° des Beugungswinkels (2&thgr; ± 0,2°) in der charakteristischen
CuK&agr; Röntgenbeugung zu erhalten.
Herstellungsbeispiel 9
Das Herstellungsbeispiel, das in der offen gelegten japanischen Patentanmeldung
Nr. 5-188614 offenbart ist, wurde ausgeführt, um TiOPC mit einer Kristallform
zu erhalten, die starke Reflexe bei 9,6° und 27,3° des Beugungswinkels
(2&thgr; ± 0,2°) in der charakteristischen CuK&agr; Röntgenbeugung
aufweist.
Vergleichendes Herstellungsbeispiel 1
Das Herstellungsbeispiel, das in der japanischen offen gelegten Patentanmeldung
Nr. 61-239248 (USP Nr. 4,728,592) offenbart ist, wurde ausgeführt, um TiOPC
mit einer Kristallform zu erhalten, die &agr;-Typ genannt wird, ohne starke Reflexe
bei 27,2° ± 0,2° des Beugungswinkels in der charakteristischen CuK&agr;
Röntgenbeugung.
Die vorliegende Erfindung wird nachstehend durch das Geben von Beispielen
beschrieben.
Beispiel 1
Auf einem Aluminium-Trägermaterial wurde eine Lösung, die
durch Lösen von 5 Teilen von mit Methoxy methyliertem Nylon
(mittleres Molekulargewicht: 32.000) und 10 Teilen in Alkohol löslichem Copolymernylon
(mittleres Molekulargewicht: 29.000) in 95 Teilen Methanol hergestellt worden war,
durch Mayer-Bar-Beschichtung beschichtet, gefolgt von Trocknen, um eine Unterschicht
mit einer Schichtdicke von 1 &mgr;m zu bilden.
Als nächstes wurden 4 Teile des in Herstellungsbeispiel 3 erhaltenen
GaPC in eine Lösung gegeben, die durch Lösen von 2 Teilen von Butyralharz
(Grad der Butyralisierung: 63 Mol-%; gewichtsgemitteltes Molekulargewicht: 100.000)
in 95 Teilen von Cyclohexanon hergestellt worden war, für 20 Stunden unter
Verwendung einer Sandmühle dispergiert. Die auf diese Weise erhaltene Dispersion
wurde auf die Unterschicht durch Mayer-Bar-Beschichtung beschichtet, gefolgt von
Trocknen, um eine Ladungserzeugungsschicht mit einer Schichtdicke von 0,2 &mgr;m
zu bilden.
Nachfolgend wurde eine Lösung, die durch Lösen von 5 Teilen
eines Ladungstransportierenden Materials hergestellt wurde, das durch die folgende
strukturelle Formel dargestellt wird:
und 5,5 Teilen Bisphenol-Z-polycarbonatharz (zahlengemitteltes Molekulargewicht:
20.000) in 40 Teilen Chlorbenzen hergestellt worden war, auf die Ladungserzeugungsschicht
durch Mayer-Bar-Beschichtung beschichtet, gefolgt von Trocknen, um eine Ladungstransportschicht
mit einer Schichtdicke von 20 &mgr;m zu bilden. Auf diese Weise wurde ein elektrophotographisches
photoempfindliches Element hergestellt.
Das auf diese Weise hergestellte elektrophotographische photoempfindliche
Element wurde in der folgenden Art und Weise unter Verwendung eines elektrostatischen
Kopierpapier-Prüfgeräts (EPA-8100, hergestellt von Kawaguchi Denki) ausgewertet.
Empfindlichkeit:
Das photoempfindliche Element wurde elektrostatisch durch eine Corona-Aufladungsanordnung
so aufgeladen, dass es ein Oberflächenpotenzial von –700 V aufwies,
und dann mit monochromatischem Licht von 400 nm, das mit einem Monochromator isoliert
worden war, bestrahlt, wobei die Menge des Lichts, das für das Abmildern des
Oberflächenpotenzials auf –350 V notwendig ist, gemessen wurde, um die
Empfindlichkeit (E S) zu bestimmen. Die Empfindlichkeiten bei monochromatischem
Licht von 450 nm und 500 nm wurden ebenso in der gleichen Art und Weise gemessen.
Leistungsverhalten der Wiedergabe:
Als nächstes wurde das anfängliche Dunkelflächenpotenzial
(Vd) und das anfängliche Hellflächenpotenzial (V1) bei jeweils etwa –700
V und –200 V festgesetzt und das Aufladen und die Belichtung 3000 mal unter
Verwendung von monochromatischem Licht von 400 nm wiederholt, um Abweichungen der
Werte Vd und V1 (&Dgr;Vd, &Dgr;V1) zu messen.
Photogedächtniseffekt:
Das anfängliche Vd und das anfängliche V1 von monochromatischem
400 nm Licht des photoempfindlichen Elements wurden jeweils bei etwa –700
V und –200 V festgesetzt. Dann wurde das photoempfindliche Element teilweise
mit monochromatischem 400 nm Licht von 20 &mgr;W/cm2 in der Lichtintensität
für 15 Minuten bestrahlt und danach Vd und V1 des photoempfindlichen Elements
erneut gemessen, wodurch der Unterschied im Vd zwischen nicht bestrahlten Flächen
und bestrahlten Flächen (&Dgr;VdPM) und der Unterschied im V1
zwischen nicht bestrahlten Flächen und bestrahlten Flächen (&Dgr;V1PM)
gemessen wurden.
Die erhaltenen Ergebnisse werden in Tabelle 1 gezeigt.
In der folgenden Tabelle bezeichnen die Minuszeichen in den Daten
des Leistungsverhalten der Wiedergabe und des Photogedächtniseffektes eine
Abnahme im Potenzial und die Pluszeichen einen Anstieg im Potenzial.
Beispiele 2 bis 4 und Vergleichsbeispiel 1
Elektrophotographische photoempfindliche Elemente wurden in der gleichen
Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt, das die in Tabelle
1 gezeigten Materialien jeweils als Ladungstransportmaterial verwendet wurden. Die
Auswertung wurde in ähnlicher Art und Weise vorgenommen.
Die erhaltenen Ergebnisse werden in Tabelle 1 gezeigt.
Beispiele 5 bis 8 und Vergleichsbeispiel 2
Elektrophotographische photoempfindliche Elemente wurden in der gleichen
Art und Weise wie in den Beispielen 1 bis 4 und in Vergleichsbeispiel 1 jeweils
mit der Ausnahme hergestellt, das die Reihenfolge der Ladungserzeugungsschicht und
der Ladungstransportschicht umgekehrt wurden. Die anfänglichen Empfindlichkeiten
wurden in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 gemessen, vorausgesetzt dass
das Ladungstransportmaterial durch eine Verbindung mit der folgenden Struktur ersetzt
und die Ladungspolarität auf positiv festgesetzt wurde.
Die erhaltenen Ergebnisse werden zusammen in Tabelle 2 gezeigt.
Wie aus den vorstehenden Ergebnissen ersehen werden kann, verglichen
mit dem elektrophotographischen photoempfindlichen Element der Vergleichsbeispiele,
weisen die elektrophotographischen photoempfindlichen Elemente der vorliegenden
Erfindung eine sehr überlegene Empfindlichkeit in dem Oszillations-Wellenlängenbereich
von Lasern mit Kurzwellenlängen von 400 nm bis 500 nm auf, und zeigen darüber
hinaus einen kleinen Photogedächtniseffekt gegenüber Kurzwellenlängenlicht.
Zudem weisen sie eine überlegene Stabilität in Potenzial und der Empfindlichkeit
bei der wiederholten Verwendung auf.
Beispiel 9 bis 12
50 Teile Titanoxidpulver, das mit Zinnoxid beschichtet war, das 10
% Antomonoxid enthält, 25 Teile Resolphenolharz, 20 Teile Methylcellosolv,
5 Teile Methanol und 0,002 Teile Silikonöl (Polydimethylsiloxan-Polyoxyalkylen-Copolymer;
mittleres Molekulargewicht: 30.000) wurden für zwei Stunden mit Hilfe einer
Sandmühle unter Verwendung von Glasperlen mit 1 mm Durchmesser dispergiert,
um eine Beschichtungsflüssigkeit für die leitfähige Schicht herzustellen.
Diese Beschichtungsflüssigkeit wurde auf einem Aluminiumzylinder tauchbeschichtet,
gefolgt von Trocknen bei 140 °C für 30 Minuten, um eine leitfähige
Schicht mit einer Schichtdicke von 20 &mgr;m zu bilden.
Eine Lösung wurde hergestellt durch Lösen von 5 Teilen eines
6-66-610-12 Polyamid-Quadripolymers in einem gemischten Lösungsmittel von 70
Teilen Methanol und 25 Teilen Butanol. Diese Lösung wurde auf die leitfähige
Schicht tauchbeschichtet, gefolgt von Trocknen, um eine Unterschicht mit einer Schichtdicke
von 0,8 &mgr;m zu bilden.
Als nächstes wurden zu einer Lösung, die durch Auflösen
von 5 Teilen Polyvinylbutyral (Handelsname: S-LEC BM-S; erhältlich von Sekisui
Chemical Co., Ltd.) in 100 Teilen Cyclohexanon hergestellt wurde, 10 Teile des Ladungstransportierenden
Materials, das in Tabelle 3 gezeigt wird, zugegeben. Die sich ergebende Mischung
wurde für 20 Stunden mit Hilfe einer Sandmühle unter Verwendung von Glasperlen
mit 1 mm Durchmesser dispergiert. Zu der auf diese Weise erhaltenen
Dispersion wurden ferner 100 Teile Methylethylketon zugegeben, um diese zu verdünnen.
Die auf diese Weise erhaltene Dispersion wurde auf die vorstehende Unterschicht
tauchbeschichtet, gefolgt von Trocknen bei 100 °C für 10 Minuten, um eine
Ladungserzeugungsschicht mit einer Schichtdicke von 0,2 &mgr;m zu bilden.
Als nächstes wurden 9 Teile eines Ladungstransportmaterials,
das durch die folgende strukturelle Formel dargestellt wird:
und 10 Teilen von Bisphenol-Z-polycarbonatharz (zahlengemitteltes Molekulargewicht:
20.000) in 60 Teilen Monochlorbenzen gelöst. Die sich ergebende Lösung
wurde auf die Ladungserzeugungsschicht tauchbeschichtet, gefolgt von Trocknen bei
einer Temperatur von 110 °C für eine Stunde, um eine Ladungstransportschicht
mit einer Schichtdicke von 20 &mgr;m zu bilden. Auf diese Weise wurden die elektrophotographischen
photoempfindlichen Elemente der Beispiele 9 bis 10 hergestellt.
Die auf diese Weise hergestellten elektrophotographischen photoempfindlichen
Elemente wurden jeweils in einen Canondrucker LBP-2000 eingesetzt, der ein modifiziertes
Gerät war, das mit einer Puls modulierenden Einheit bestückt war. (Die
Puls modulierende Einheit diente als Lichtquelle, die mit einem vollständig
festen blauen SHG-Laser ICD-430 mit einer Oszillationswellenlänge von 430 nm,
hergestellt von Hitachi Metals Ltd., bestückt war; ebenso wurde das Gerät
zu einem elektrophotographischen Carlson-System modifiziert, welches aus Aufladen,
Belichtung, Entwicklung, Übertragung und Reinigung besteht, das auf einen Bildeingang
entsprechend 600 dpi in der umgekehrten Entwicklung anwendbar ist.) Das Dunkelflächenpotenzial
Vd und das Hellflächenpotenzial V1 wurden jeweils bei –650 V und –200
V festgesetzt und Bilder mit einem Punkt und einer Leerstellte und Buchstabenbilder
(5 Punkte) reproduziert und die erzeugten Bilder visuell ausgewertet.
Vergleichsbeispiel 3
Bilder wurden in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 9 mit
der Ausnhame ausgewertet, dass die Lichtquelle des Auswertungsgeräts durch
einen GaAs Halbleiterlaser mit einer Oszillationswellenlänge von 780 nm ersetzt
worden war.
Die erhaltenen Ergebnisse werden in Tabelle 3 gezeigt.
Wie aus diesen Ergebnissen ersehen werden kann, können die elektrophotographischen
photoempfindlichen Elemente der vorliegenden Erfindung Bilder mit überlegener
Punktreproduzierbarkeit und Buchstabenreproduzierbarkeit und einer hohen Auflösung
erzeugen.
Beispiele 13 bis 15
Elektrophotographische photoempfindliche Elemente wurden in der gleichen
Art und Weise wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme hergestellt, dass das Ladungserzeugungsmaterial
durch jene ersetzt wurde, die in Tabelle 4 gezeigt werden. Die Auswertung wurde
in ähnlicher Art und Weise durchgeführt.
Die erhaltenen Ergebnisse werden in Tabelle 4 gezeigt.
Beispiele 16 bis 18
Elektrophotographische photoempfindliche Elemente wurden in der gleichen
Art und Weise wie in Beispiel 9 mit der Ausnahme hergestellt, dass das Ladungserzeugungsmaterial
durch jenes ersetzt wurde, das in Tabelle 5 gezeigt wird. Die Auswertung wurde in
ähnlicher Art und Weise durchgeführt.
Die erhaltenen Ergebnisse werden in Tabelle 5 gezeigt.
Wie aus den vorstehenden Ergebnissen ersehen werden kann, verglichen
mit dem elektrophotographischen photoempfindlichen Element des Vergleichsbeispiels,
weisen die elektrophotographischen photoempfindlichen Elemente der vorliegenden
Erfindung eine sehr überlegene Empfindlichkeit in dem Oszillations-Wellenlängenbereich
des Lasers mit Kurzwellenlängen von 400 nm bis 500 nm auf, und darüber
hinaus zeigen sie einen kleinen Photogedächtniseffekt gegenüber Kurzwellenlängenlicht
und weisen überlegene Stabilität im Potenzial und bei der Empfindlichkeit
in der wiederholten Verwendung auf.
Beispiele 19 bis 21
Elektrophotographische photoempfindliche Elemente wurden in der gleichen
Art und Weise wie in Beispiel 9 mit der Ausnahme hergestellt, dass das Ladungserzeugungsmaterial
durch jenes ersetzt wurde, das in Tabelle 6 gezeigt wird. Die Auswertung wurde in
ähnlicher Art und Weise vorgenommen.
Die erhaltenen Ergebnisse werden in Tabelle 6 gezeigt.
Wie aus diesen Ergebnissen ersehen werden kann, können die elektrophotographischen
photoempfindlichen Elemente der vorliegenden Erfindung Bilder mit überlegener
Punktreproduzierbarkeit und Buchstabenreproduzierbarkeit und einer hohen Auflösung
erzeugen.
Anspruch[de]
Elektrophotographisches Gerät, welches ein elektrophotographisches
photoempfindliches Element, eine Aufladevorrichtung, eine Belichtungsvorrichtung,
eine Entwicklungsvorrichtung und eine Übertragungsvorrichtung umfasst;
die Belichtungsvorrichtung weist als Belichtungslichtquelle einen Halbleiterlaser
mit einer Oszillationswellenlänge von 380 nm bis 500 nm auf;
das elektrophotographische photoempfindliche Element umfasst einen Träger und
eine darauf bereitgestellte photoempfindliche Schicht; und
die photoempfindliche Schicht enthält eine Galliumphthalocyanin-Verbindung
oder eine Oxititaniumphthalocyanin-Verbindung mit einem starken Reflex bei 27,2°
± 0,2° des Beugungswinkels bei einer charakteristischen CuK&agr;
Röntgenbeugung.Das elektrophotographische Gerät nach Anspruch 1, wobei die Galliumphthalocyanin-Verbindung
Hydroxygalliumphthalocyanin ist.Das elektrophotographische Gerät nach Anspruch 2, wobei das Hydroxygalliumphthalocyanin
starke Reflexe bei 7,4° und 28,2° des Beugungswinkels (2&thgr; ±
0,2°) bei der charakteristischen CuK&agr; Röntgenbeugung
aufweist.Das elektrophotographische Gerät nach einem der Ansprüche
1 bis 3, wobei das Halbleiterlaserlicht eine Oszillationswellenlänge von 400
nm bis 450 nm aufweist.