Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Mobilkommunikationssystem
und insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Durchführen eines Handoff.
2. Beschreibung des Standes der Technik
Im Allgemeinen unterteilt ein Mobilkommunikationssystem zur effektiven
Verwaltung von Frequenzressourcen ein Funknetz in kleine Zellenbereiche, und eine
Mobilstation wird mit einem Dienst von einer Basisstation in einer Zelle, zu der
sie gehört, versorgt. Wenn sich eine Mobilstation von einer Zelle in Gebrauch
zu einer anderen Zelle bewegt, wird ein Handoff ausgeführt, damit die Mobilstation
durchgängigen Dienst sicherstellen kann.
Wie oben ausgeführt worden ist, führt ein Mobilkommunikationssystem
einen Handoff durch, um einen Anruf aufrecht zu erhalten, wenn sich eine Mobilstation
von einer Zelle zu einer anderen Zelle bewegt. Handoffs werden allgemein in weiche
Handoffs und harte Handoffs unterteilt. In Bezug auf den weichen Handoff wird ein
Dienst gleichzeitig durch einen Kanal bereitgestellt, der von einer benachbarten
Handoff-Ziel-Basisstation zugewiesen wird, und einen Kanal, der durch eine Dienst-Basisstation
zugewiesen wird, und danach wird der Kanal von der Dienst-Basisstation getrennt,
wenn die Kanalqualität der Dienst-Basisstation schlechter oder geringer als
ein vorbestimmter Schwellenwert wird. In Bezug auf den harten Handoff gilt: Wenn
die Kanalqualität der Dienst-Basisstation während eines Anrufes schlechter
oder geringer wird als ein Schwellenwert, wird der Kanal zu der Dienst-Basisstation
getrennt, und danach wird ein neuer Kanal von einer benachbarten Basisstation zugewiesen.
1 veranschaulicht eine Gesamtsystemstruktur eines Mobilkommunikationssystems.
Unter Bezugnahme auf 1 kommunizieren eine Vielzahl
von Mobilstationen (MS) 111-11n, die zu einer Zelle gehören,
mit einer entsprechenden Basisstation (BS). Eine Vielzahl von Basisstationen
121-12n werden durch einen entsprechenden Basisstations-Kontroller
(BSC) 131 gesteuert. Eine Vielzahl von Basisstations-Kontrollern
131-13n werden durch einen Mobilstations-Kontroller (MSC)
141 gesteuert. Wenn eine Mobilstation 111 versucht, einen Drahtteilnehmer
161 in einem öffentlichen Selbstwählferndienstnetz (PSTN, SWFD)
151 über ein Funknetz (BS, BSC, MSC) anzurufen, richtet das Mobilvermittlungsnetz
141 einen Kommunikationskanal ein, indem es die Mobilstation
111 über das öffentliche Selbstwählferndienstnetz (PSTN,
SWFD) 151 mit dem Drahtteilnehmer 161 verbindet.
2 veranschaulicht die Veränderung der Signalleistung,
die von einer Dienst-Basisstation BS1 und einer benachbarten Basisstation BS2 empfangen
wird, wenn sich eine Mobilstation von einer Position „a" zu einer Position
„b" in einem Überlandbereich bewegt, in dem sich der Dienst-Bereich
CELL1 der Dienst-Basisstation BS1 mit einem Dienst-Bereich CELL2 der benachbarten
Basisstation BS2 überschneidet.
Der weiche Handoff wird unter der Kontrolle eines Basisstations-Kontrollers
(nicht gezeigt) durchgeführt, wenn sich die Mobilstation in dem Überlandbereich
befindet, in dem sich der Dienst-Bereich CELL1 der BS1 und der Dienst-Bereich CELL2
der BS2 gegenseitig überlappen. Das heißt, die Mobilstation, die gegenwärtig
mit einem Dienst von der BS1 versorgt wird, detektiert die Leistung eines Signals
von der BS2, und wenn entschieden wird, dass der detektierte Wert größer
ist als ein vorbestimmter Schwellenwert T_ADD, sendet sie den detektierten Wert
an einen Basisstations-Kontroller. Der Basisstations-Kontroller entscheidet danach,
ob die BS2 gegenwärtig zur Verfügung steht, um einen Kanal zwischen der
BS2 und der Mobilstation zuzuweisen. Wenn ein Kanal für die BS2 zugewiesen
wird, stellen die BS1 und die BS2 gleichzeitig einen Dienst an die Mobilstation
über jeweilige zugewiesene Kanäle bereit. Wenn sich die Mobilstation zwischenzeitlich
kontinuierlich auf die BS2 zu bewegt (das heißt von dem Punkt A zu dem Punkt
B), erreicht die Mobilstation schließlich eine Position, an der die von der
BS1 empfangene Signalleistung unter einen zuvor bestimmten Abwurfschwellenwert T_drop
für Handoff abfällt. Bei Erreichen eines Signals von der BS1 an dem Abwurfschwellenwert
wirft die Mobilstation die BS1, die gegenwärtig in Betrieb ist, ab und wird
nur von der BS2 mit einem Dienst versorgt. In diesem Punkt wirft die Mobilstation
die BS1 nicht unmittelbar, nachdem die empfangene Signalleistung unter den Schwellenwert
T_drop abfällt, ab, sondern erst nach einer Verzögerung einer Schutzzeit
T_Tdrop. Das heißt, wenn die Signalleistung unter den Schwellenwert T_drop
abgefallen ist, wirft die Mobilstation die BS1 nach Ablauf der Schutzzeit T_Tdrop
ab, um zu verhindern, dass ein Handoff fehlerhaft aufgrund eines augenblicklichen
Abfalls der Signalleistung durchgeführt wird. In diesem Fall kann die Mobilstation
jedoch fehlerhaft eine entfernte Basisstation anstelle einer benachbarten Basisstation
als eine Handoff-Ziel-Basisstation auswählen.
Diese Situation wird unter Bezugnahme auf die 3
ausführlich beschrieben werden. Wenn sich eine Mobilstation MS5 von einer Zelle,
die von der Basisstation BS1 bedient wird, zu einer Zelle bewegt, die von der Basisstation
BS2 bedient wird, bestimmt die Mobilstation MS5 in Abhängigkeit von der Pilotleistung
eine Handoff-Ziel-Basisstation. Vorzugsweise muss die Mobilstation MS5 die in einem
Handoff-Bereich am nahesten gelegene Basisstation BS2 als die Handorff-Ziel-Basisstation
bestimmen. Wenn jedoch die Signalleistung von der BS2 aufgrund schlechter Umgebung,
wie zum Beispiel von Gebäuden, kleiner wird, wird ein Signal von der BS3, die
weiter entfernt von der MS5 ist als die BS2, eine größere Leistung senden.
In diesem Fall führt die MS5 einen Handoff mit der entfernten Basisstation
BS3 anstelle der benachbarten Basisstation BS2 durch. Das heißt, wenn die Signalleistung
von der entfernten Basisstation BS3 aufgrund der Umgebung augenblicklich größer
wird als T_add, nimmt die MS5 die BS3 in der Aktivierungseinstellung an und führt
einen Handoff-Hinzufügen-Vorgang aus. Die Signalleistung von der BS3 wird jedoch
bald kleiner werden als die Signalleistung von der BS2, so dass ein Handoff-Vorgang
erneut durchgeführt wird. Weiterhin kann ein plötzlicher Abfall der Signalleistung
einen Anruf vollständig unterbrechen.
Der herkömmliche Handofff weist die folgenden Probleme auf:
(1) Das Mobilkommunikationssystem wird aufgrund der oben beschriebenen unnötigen
Handoffs eine erhöhte Last verzeichnen.
(2) Wenn die BS3 zu der Aktivierungseinstellung hinzugefügt wird, wird
der MS5 ein Kommunikationskanal zugewiesen, wodurch Kanalressourcen vergeudet werden.
(3) Handoff wird ausschließlich in Abhängigkeit von der Pilotsignalleistung
von den Basisstationen durchgeführt, was Handoff-Fehler entsprechend der Topographie
verursacht.
(4) Die Bewegungsrichtung der Mobilstation wird für den Handoff nicht berücksichtigt.
Wenn die benachbarte Basisstation daher eine geringe Signalleistung hat, hält
die Mobilstation weiterhin einen Verkehrskanal zu der vorhandenen Dienst-Basisstation
aufrecht und weist der benachbarten Basisstation keinen Verkehrskanal zu, wodurch
eine Anrufunterbrechung verursacht wird.
WO 98/35525 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Steuern
der Sendeleistung einer schnellen Kodevielfachzugriffsverbindung (CDMA-Verbindung).
Das Übertragen von Daten in einem Grundkanal und einem Ergänzungskanal
wird kontrolliert, und entsprechende Daten werden an eine Fernstation gesendet.
Eine Vielzahl von Basisstationen werden ausgewählt, um Übertragung zu
einer Teilnehmereinheit auf dem Grundkanal auf Basis einer Pilotstärkemessungs-Nachricht
von der Teilnehmereinheit bereitzustellen, und danach wird wenigstens eine der Vielzahl
von Basisstationen unabhängig ausgewählt, um auf dem wenigstens einen
Ergänzungskanal an die Teilnehmereinheit zu übertragen.
KURZFASSUNG DER ERFINDUNG
Daher besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung
einer Vorrichtung und eines Verfahrens zum Durchführen eines Handoff unter
Berücksichtigung der Bewegungsrichtung einer Mobilstation in einem Mobilkommunikationssystem.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
einer Vorrichtung und eines Verfahrens, bei dem eine Mobilstation ihre aktuelle
Position und Bewegungsrichtung während einer Handoff-Anforderung an eine Basisstation
bereitstellt.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung
einer Vorrichtung und einer Verfahrens zum Durchführen eines Handoff in Abhängigkeit
von Informationen zu einer Position und einer Bewegungsrichtung, die während
einer Handoff-Anforderung von einer Mobilstation bereitgestellt werden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung
einer Vorrichtung und eines Verfahrens zum Durchführen eines Handoff, welches
bei Empfang einer Handoff-Annulierungsanforderung von einer Mobilstation restriktiv
eine Handoff-Annullierung durchführt.
Um die oben genannten Aufgaben zu lösen, werden ein System oder
Verfahren zum Durchführen eines Handoff in einem Mobilkommunikationssystem
mit den Merkmalen der entsprechenden unabhängigen Patentansprüche 1, 7,
10 und 16 bereitgestellt.
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele werden in den Unteransprüchen
offengelegt.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die oben genannten und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden anhand der folgenden ausführlichen Beschreibung
in Verbindung mit den anhängenden Zeichnungen besser verständlich werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen:
1 ist ein Systemschema eines herkömmlichen Mobilkommunikationssystems.
2 ist ein Schema zur Erläuterung eines herkömmlichen
Handoff-Verfahrens in dem Mobilkommunikationssystem aus 1.
3 ist ein Schema zur Veranschaulichung einer Situation,
in der eine Mobilstation eine falsche Basisstation auswählt, indem sie Handoff
nur in Abhängigkeit von der Pilotsignalleistung durchführt.
4 ist ein Schema zur Veranschaulichung eines Verfahrens
zum Bestimmen einer Suchdauer für eine benachbarte Basisstation zu einer Referenzzeit
einer Mobilstation.
5 ist ein Blockschema und veranschaulicht eine Mobilstations-Suchvorrichtung
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
6 ist ein Schema und veranschaulicht ein Suchfenster,
das eine zu suchende PN-Phase enthält.
7 ist ein Fließschema und veranschaulicht ein
Verfahren zum Setzen einer Positions-Markierung und einer Richtungs-Markierung in
einer Mobilstation gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung.
8 ist ein Fließschema und veranschaulicht ein
Verfahren zur Verarbeitung einer von einer Mobilstation empfangenen Handoff-Anforderung
an einer Basisstation gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung; und
9 ist ein Fließschema und veranschaulicht ein
Verfahren zur Verarbeitung einer von einer Mobilstation empfangenen Handoff-Annullierungsnachricht
gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELES
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die anhängenden Zeichnungen beschrieben
werden. In der nun folgenden Beschreibung werden hinreichend bekannte Funktionen
oder Ausführungen nicht detailliert beschrieben werden, um die Beschreibung
der Erfindung nicht unnötig zu erschweren.
In dieser Beschreibung verwendete Ausdrücke werden wie folgt
definiert. Eine „Positions-Markierung" deutet an, ob ein relativer Abstand
zwischen einer Mobilstation und einer benachbarten Basisstation relativ länger
oder kürzer ist als ein Abstand zwischen der Mobilstation und einer Dienst-Basisstation.
In dem Ausführungsbeispiel wird die Positions-Markierung auf „1" gesetzt,
wenn der relative Abstand zwischen der Mobilstation und der benachbarten Basisstation
kürzer ist als der Abstand zwischen der Mobilstation und der Dienst-Basisstation.
Weiterhin deutet eine „Richtungs-Markierung" eine Richtung an, in der sich
die Basisstation, die Mobilstation bewegen. In dem Ausführungsbeispiel wird
die Richtungs-Markierung auf „1" gesetzt, wenn sich die Mobilstation zu der
benachbarten Basisstation bewegt, und sie wird auf „0" gesetzt, wenn sich
die Mobilstation zu der Dienst-Basisstation bewegt. Schließlich stellt „Verschiebung"
einen Wert dar, den man durch Subtrahieren eines aktuellen Detektionsindex von einem
vorherigen Detektionsindex erhält. Hierbei bezieht sich der „Detektionsindex"
auf einen Suchfensterindex, der einem Signal entspricht, das von den Signalen, die
nach dem Suchen aller PN-Phasen über ein Suchfenster detektiert wurden, die
größte Energie aufweist.
In dem gegenwärtig beschriebenen Ausführungsbeispiel verwendet
eine Mobilstation während eines Handoff die oben definierten
Informationen (das heißt die Positions-Markierung, die Richtungs-Markierung
und die Verschiebung) zusammen mit Pilotleistungs-Informationen, die von einer Basisstation
bereitgestellt werden. Diese Informationen werden gemeinsam verwendet, um einen
Handoff nicht nur in Abhängigkeit von der vorliegenden Pilotleistung, sondern
auch der Position und der Bewegungsrichtung der Mobilstation durchzuführen,
um die begrenzten Verkehrsressourcen wirksam zuzuweisen und um Handoff-Fehler aufgrund
totographischer Hindernisse zu verhindern.
Im Allgemeinen verwendet eine Mobilstation einen Sucher bei dem Erfassen
von Synchronisation mit einer Basisstation und misst wiederholt die Pilotsignal-Leistung
von einer benachbarten Basisstation. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird der Sucher weiterhin verwendet, um eine Position und eine Bewegungsrichtung
einer Mobilstation zu schätzen. Das Schätzen der Bewegungsrichtung wird
durchgeführt, indem die Veränderung des Abstandes zwischen einer Dienst-Basisstation,
detektiert durch den Sucher, und einer spezifischen benachbarten Basisstation detektiert
wird. Informationen zu der Bewegungsrichtung, die durch die Mobilstation detektiert
wird, werden zusammen mit den Pilotleistungs-Informationen an die Dienst-Basisstation
übergeben. Die Basisstation steuert danach ein Handoff-Verfahren auf der Grundlage
der empfangenen Informationen.
In einem Mobilkommunikationssystem besteht eine wichtige Aufgabe eines
Suchers darin, PN-Codes zu erfassen, die von den Basisstationen in einer Zelle,
in der Mobilstationen angeordnet sind, erzeugt werden, sowie einen PN-Code zu suchen,
der von einer benachbarten Basisstation erzeugt wird, um einen Handoff durchzuführen.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird Schätzung der Position und
der Bewegungsrichtung der Mobilstation als ein Nebenprodukt des Suchens von PN-Codes
von benachbarten Basisstationen bei der Durchführung eines Handoff ermittelt.
4 veranschaulicht eine Phase für eine PN-Periode
in einem PN-Generator. Ein Sucher erfasst Synchronisation mit einer Dienst-Basisstation
durch Erfassen eines PN-Codes und erfasst danach Systemsteuerungsinformationen durch
eine Synchronisationskanal-Nachricht, die von der Basisstation empfangen wird. Die
Mobilstation richtet eine Mobilstationszeit auf die Systemsteuerungsinformation
aus, die in einem 80-ms-Synchronisationssignal enthalten ist, so dass die Mobilstation
entscheiden kann, wo Paging und Verkehrskanal-Nachrichten beginnen. Eine solche
erfasste Synchronisation wird eine Referenzzeit der Mobilstation. Auf der Grundlage
dieser erfassten Referenzzeit wendet die Mobilstation danach eine Maske, die einer
Abweichung entspricht, die eindeutig einer jeden jeweiligen Basisstation zugewiesen
wird, auf einen PN-Generator an, um ein Pilotsignal von einer gewünschten Basisstation
zu suchen, und zwar während der Suche nach einer Dienst-Basisstation und einer
benachbarten Basisstation. Die Mobilstation kann die PN-Abweichung von der benachbarten
Basisstation von der Dienst-Basisstation empfangen.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist es möglich,
einen relativen Abstand zwischen einer gegenwärtigen Dienst-Basisstation und
einer Mobilstation und einer benachbarten Basisstation und einer Mobilstation unter
Verwendung eines von einer benachbarten Basisstation empfangenen Pilotsignals zu
detektieren. Das Pilotsignal von der benachbarten Basisstation wird durch ein Suchfenster
betrachtet, welches während des Suchens nach der benachbarten Basisstation
eingerichtet wird. Wenn die Mobilstation das Pilotsignal der benachbarten Basisstation
sucht, ist die Suchfenster-Mitte eine Dienst-Basisstations-Empfangszeit, die durch
Suchen der gegenwärtigen Dienst-Basisstation ermittelt wird. Wenn der Abstand
zwischen der benachbarten Basisstation und der Mobilstation fast gleich dem Abstand
zwischen der gegenwärtigen Dienst-Basisstation und der Mobilstation wird, wird
ein Anfangsweg (oder ein schnellster Weg) der benachbarten Basisstation in der Mitte
des Suchfensters erfasst werden, dass die Mobilstation die benachbarte Basisstation
gesucht hat. Der Anfangsweg bezieht sich auf einen Weg, der zuerst erfasst wurde.
Wenn der Anfangsweg jedoch nach dem Durchgang der Mitte des Suchfensters erfasst
wird, bedeutet das, dass die benachbarte Basisstation weiter von der Mobilstation
entfernt ist als die Dienst-Basisstation; im anderen Fall, wenn der Anfangsweg vor
dem Durchgang der Mitte des Suchfensters erfasst wird, bedeutet das, dass die benachbarte
Basisstation näher an der Mobilstation ist als die Dienst-Basisstation.
Ein Suchverfahren, das von dem Mobilstations-Sucher durchgeführt
wird, wird unter Bezugnahme auf 5 beschrieben werden.
Ein an einer Antenne einer Mobilstation empfangenes Signal wird durch
eine ZF/IF-Stufe (Funkfrequenz-/Zwischenfrequenz-Stufe) in ein Basisbandsignal umgewandelt
und danach an einen Analog/Digital-Wandler (A/D-Wandler) 511 angelegt.
Ein PN-Code-Generator 512, unter der Steuerung einer Suchers
514, erzeugt einen PN-Code mit einer spezifischen PN-Phase und übergibt
diesen an ein Multiplizierglied 513. Ein umgewandeltes Digitalsignal, das
von dem A/D-Wandler 511 ausgegeben wird, wird in dem Multiplizierglied 513
mit dem PN-Code multipliziert, um entspreizt und an den Sucher 514 angelegt
zu werden. Der Sucher 514 summiert ein Eingangssignal über eine vorbestimmte
Zeit, wandelt den summierten Wert in einen Energiewert um, und übergibt den
Energiewert an einen Detektor 515 für größte Energie. Auf
diese Weise berechnet der Sucher 514 Energiewerte für alle PN-Phasen
in einer Suchfensterdauer und übergibt die berechneten Energiewerte an den
Detektor 515 für größte Energie. Hierbei bedeutet die PN-Phasendauer,
die von dem Sucher 514 zu suchen ist, eine Größe eines Suchfensters
mit einer Fenstermitte, die mit einer Maske bedeckt ist. Die Maske ist gleich der
Größe des Suchfensters, bestimmt als PN-Phasenabweichung einer spezifischen
benachbarten Basisstation zu einer Referenzzeit, die mit der Dienst-Basisstation
synchronisiert ist. Die Fenstermitte kann als Suchfensterindex bezeichnet werden,
wo zu erwarten ist, dass ein Anfangsweg der benachbarten Basisstation zu einer Referenzzeit
erfasst werden wird, zu der die Mobilstation mit der Dienst-Basisstation synchronisiert
ist. Zusätzlich steuert der Sucher 514 den PN-Code-Generator
512 nach Berechnung eines Energiewertes für eine spezifische PN-Phase,
um den PN-Code-Generator 512 in die Lage zu versetzen, eine PN-Folge entsprechend
der nächstfolgenden PN-Phase zu erzeugen. 5 zeigt
ein PN-Phasen-Steuersignal zum Steuern des PN-Code-Generators 512. Der
Detektor 515 für größte Energie vergleicht die bereitgestellten
Energiewerte mit einem Schwellenwert und bestimmt einen ersten empfangenen Energiewert
aus den Energiewerten, die den Schwellenwert überschreiten. Zusätzlich
stellt der Detektor 515 für größte Energie für einen
Kontroller 516 einen Suchfensterindex srch_index[i] für eine PN-Phase
zur Verfügung, der beim Messen des bestimmten Energiewertes verwendet wird.
Der oben genannte Schwellenwert ist ein vorbestimmter Wert und der Suchfensterindex
srch_index[i] kann als ein Index zur Bezeichnung der jeweiligen PN-Phasen, die in
einer Suchfensterdauer vorliegen, bezeichnet werden. Der Suchfensterindex srch_index[i],
der an den Kontroller 516 übergeben wird, wird ein Detektionsindex,
der oben definiert wird. Der Kontroller 516 vergleicht den übergebenen
Detektionsindex mit einem vorhergehenden Detektionsindex für eine entsprechende
benachbarte Basisstation, um eine Änderungsgeschwindigkeit des Index zu berechnen.
Weiterhin entscheidet der Kontroller 516, ob der Detektionsindex links
oder rechts von dem Suchfensterindex srch_index[i] entsprechend der Fenstermitte
angeordnet ist. Wie weiter oben definiert worden ist, ist die Fenstermitte ein Suchfensterindex
srch_index[i] entsprechend einer PN-Phase, der mit einer Maske bedeckt ist, die
die Fenstergröße definiert, die gleich einer PN-Phasenabweichung einer
benachbarten Basisstation zu einer Referenzzeit der Mobilstation ist. Der Kontroller
516 berechnet die Position und die Bewegungsrichtung der Mobilstation unter
Verwendung der Informationen (das heißt der Änderungsgeschwindigkeit und
des Entscheidungsergebnisses, ob sich der Detektionsindex links oder rechts von
der Fenstermitte befindet). Das Berechnungsergebnis wird an eine Basisstation übergeben,
um die Basisstation in die Lage zu versetzen, die übergebenen Informationen
bei der Durchführung eines Handoff zu nutzen. Die Informationen, die die Mobilstation
an die Basisstation übergibt, bestehen aus einer Positions-Markierung, die
anzeigt, ob ein Abstand zwischen der Mobilstation und der benachbarten Basisstation
größer oder kleiner ist als ein Abstand zwischen der Mobilstation und
der Dienst-Basisstation; aus einer Richtungs-Markierung und einer Verschiebung,
die eine Veränderung des Abstandes zwischen der Mobilstation und der Basisstation
anzeigt, wenn sich die Mobilstation bewegt.
6 veranschaulicht eine detaillierte Struktur eines
Suchfensters, das eine zu suchende PN-Phase enthält. Wie veranschaulicht wird,
werden eindeutige Suchfensterindizes srch_index[i] zu den jeweiligen PN-Phasen in
der Suchfensterdauer zugewiesen, wobei ein Suchfensterindex srch_index[center] eine
PN-Phasenabweichung für eine benachbarte Basisstation beschreibt, die der Suchfenstermitte
zugewiesen ist. Ein Markierungs-Zuweisungsverfahren für das Suchfenster gemäß
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist wie folgt. Eine Positions-Markierung
wird auf „0" gesetzt, wenn der schnellste Weg, der gemäß der Suche
der benachbarten Basisstation bestimmt wird, links von der Fenstermitte (d.h. srch_index[center])
empfangen wird; andernfalls wird die Positions-Markierung auf „1" gesetzt.
Hierbei kann der Weg als Suchfensterindex srch_index[i] angesehen werden, der einer
gegebenen PN-Phase entspricht. Eine Richtungs-Markierung wird als Vorzeichenwert
entsprechend einer Differenz zwischen dem schnellsten Weg (srch_index[i-1]), der
in der vorhergehenden Suche detektiert wurde, und dem schnellsten Weg (srch_index[i]),
der in der gegenwärtigen Suche detektiert wird, gesetzt. Ein Fehlerwert (das
heißt ein Bewegungsspielraum) ist bei dem Setzen der Richtungs-Markierung erforderlich.
Das heißt, der Bewegungsspielraum wird verwendet, um die Richtungs-Markierung
nur dann zu setzen, wenn die Entfernung, um die sich die Mobilstation über
die Suchperiode bewegt hat, größer ist als eine vorbestimmte Entfernung.
Der Bewegungsspielraum wird jedoch restriktiv für die Entfernung verwendet,
um die sich die Mobilstation von der Dienst-Basisstation zu einer benachbarten Basisstation
bewegt hat.
7 veranschaulicht ein Verfahren zum Bereitstellen eines
Markierungs-Setzergebnisses und einer Verschiebung zusammen mit der Pilotleistung
an eine Basisstation von einer Mobilstation, ausgehend von der Annahme, dass die
Mobilstation bereits eine Referenzzeit durch Synchronisation mit einer Dienst-Basisstation
erfasst hat.
Unter Bezugnahme auf 7 detektiert eine
Mobilstation ein empfangenes Signal durch ein Suchfenster, das auf einer PN-Phasenabweichung
einer benachbarten Basisstation und einer Dienst-Basisstation zentriert ist, in
dem Schritt 711. Hierbei entsprechen die empfangenen Signale einer besonderen
PN-Phase, die von dem PN-Code-Generator 512 der Mobilstation erzeugt werden.
Danach berechnet die Mobilstation einen Energiewert für das in dem Schritt
713 detektierte empfangene Signal und geht zu dem Schritt 715
über, um zu prüfen, ob die Suche für alle PN-Phasen durchgeführt
worden ist, die das Suchfenster bilden. Das heißt, die Mobilstation prüft,
ob die Signaldetektion für die letzte PN-Phase des Suchfensters abgeschlossen
ist. Wenn die Suche für alle PN-Phasen durchgeführt ist, geht die Mobilstation
zu dem Schritt 717 über. Andernfalls, wenn einige PN-Phasen noch zu
suchen sind, geht die Mobilstation zu dem Schritt 711 zurück, um die
nächstfolgende PN-Phase auszuwählen. Bei der Rückkehr zu dem Schritt
711 wählt die Mobilstation diejenigen Signale aus, deren berechnete
Energiewerte größer sind als ein Schwellenwert, wählt aus allen berechneten
Energiewerten einen Energiewert aus, der dem ersten empfangenen Weg (das heißt
dem schnellsten Weg) entspricht. Das heißt, wenn der Energiewert größer
ist als der Schwellenwert, detektiert die Mobilstation ein Signal, das in dem am
weitesten linken Suchfenster empfangen wird. Bei Detektion des ersten empfangenen
Weges entscheidet die Mobilstation in dem Schritt 719, ob der Suchfensterindex
(das heißt der Detektionsindex), der dem oben genannten Weg entspricht, eine
Bedingung der Gleichung (1) erfüllt.
srch_index[i] – srch_index[center] > 0(Gleichung 1)
Wobei srch_index[i] einen Detektionsindex bezeichnet und wobei srch_index[center]
eine Index für die Suchmitte bezeichnet. Das heißt, die Gleichung (1)
wird verwendet, um zu entscheiden, ob der Detektionsindex größer ist als
der Index für die Fenstermitte (nachfolgend der Mittelindex genannt). Wenn
der Detektionsindex kleiner ist als der Mittelindex, ist die Gleichung 1 nicht erfüllt,
und die Mobilstation geht zu dem Schritt 721 über, um eine Positions-Markierung
zu setzen, und geht danach zu dem Schritt 723 über. Hierbei wird der
Positionsmarkierungs-Wert auf Null gesetzt, was bedeutet, dass sich die Mobilstation
näher an der Dienst-Basisstation als an der benachbarten Basisstation befindet.
Im anderen Fall, wenn der Detektionsindex größer ist als der Mittelindex,
geht die Verarbeitung direkt von dem Schritt 719 zu dem Schritt
723 über.
Die Mobilstation prüft in dem Schritt 723, ob eine Bedingung
der Gleichung (2) erfüllt ist. Das heißt, es wird geprüft, zu welcher
Basisstation sich die Mobilstation bewegt.
srch_index[i-1] – srch_index[i] > Bewegungsspielraum(2)
Wobei srch_index[i-1] einen Detektionsindex bezeichnet, der in dem
vorhergehenden PN-Phasen-Suchvorgang ausgewählt worden ist.
Wenn die Gleichung (2) nicht erfüllt ist, beendet die Mobilstation
die Verarbeitung gemäß der vorliegenden Erfindung. Wenn die Gleichung
(2) jedoch erfüllt ist, setzt die Mobilstation eine Richtungs-Markierung und
beendet danach die Verarbeitung. Hierbei wird die Richtungs-Markierung in Abhängigkeit
von der Differenz zwischen einem Detektionsindex, der in dem Suchvorgang für
das vorhergehende Suchfenster ausgewählt wurde, und einem Detektionsindex,
der in dem Suchvorgang für das gegenwärtige Suchfenster ausgewählt
wird, als Vorzeichenwert gesetzt. Der Bewegungsspielraum wird nur auf diejenigen
Verschiebungswerte der Mobilstation angewendet, die größer als ein vorbestimmter
Wert sind.
Wenn zum Beispiel von der Annahme ausgegangen wird, dass ein Detektionsindex
(srch_index[i]) in dem gegenwärtigen Suchvorgang 5 ist, ist ein Detektionsindex
(scrh_index[i-1]) in dem vorhergehenden Suchvorgang 6, und ein Mittelindex srch_index[center]
ist 8, und die Positions-Markierung und die Richtungs-Markierung werden wie folgt
gesetzt. Zuerst, entsprechend der Gleichung (1), 5 – 8 < 0, befindet sich
der Detektionsindex srch_index[i] links von dem Mittelindex srch_index[center],
und die Positions-Markierung wird auf „1" gesetzt. Das Setzen der Positions-Markierung
auf „1" bedeutet, dass sich die Mobilstation näher an der benachbarten
Basisstation befindet.
Zweitens, in Bezug auf die Bewegungsrichtung und da die Differenz
zwischen srch_index[i-1] und srch_index[i] gemäß der Gleichung (2) einen
positiven Wert aufweist (das heißt 6 – 5 = 1), wird erkannt, dass sich
die Mobilstation zu der benachbarten Basisstation hin bewegt. Da jedoch die Verschiebung
+1 ist, was weniger als der Bewegungsspielraum von +2 ist, wird die Richtungs-Markierung
nicht gesetzt.
Das heißt, 7 veranschaulicht eine
Prozedur, bei der die Mobilstation Signale für die jeweiligen PN-Phasen eines
Suchfensters, das auf einer PN-Folge-Abweichung einer benachbarten Basisstation
und Dienst-Basisstation zentriert ist, detektiert und die relative Position und
Bewegungsrichtung der Mobilstation auf der Grundlage der detektierten
Signale schätzt. Zwischenzeitlich ist ein Einstellverfahren für die Positions-Markierung
und die Richtungs-Markierung, die in dem oben genannten Vorgang gesetzt werden,
eine Frage der Anwendung.
Tabelle 1 zeigt ein beispielhaftes Verfahren zum Setzen der Positions-Markierung
und der Richtungs-Markierung.
Tabelle 1
In Tabelle 1 wird angemerkt, dass die Positions-Markierung und die
Richtungs-Markierung auf „1" gesetzt sind.
Die Positions-Markierung, die Richtungs-Markierung und die Verschiebungsinformationen
werden an die Dienst-Basisstation übergeben, wenn die Mobilstation der Dienst-Basisstation
die Pilotsignal-Leistung mitteilt, die von der benachbarten Basisstation empfangen
wird. Häufig misst eine Mobilstation die Pilotsignal-Leistung von der benachbarten
Basisstation kontinuierlich und sendet eine Handoff-Anforderung an die Dienst-Basisstation,
wenn der gemessene Wert größer ist als ein Schwellenwert. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel meldet die Mobilstation jedoch die Pilotsignal-Leistung
zusammen mit den Informationen (das heißt der Positions-Markierung, der Richtungs-Markierung
und der Verschiebung), die durch den Vorgang aus 7
gesetzt werden, umeinen Handoff unter Berücksichtigung der Bewegungsrichtung
der Mobilstation durchzuführen.
8 veranschaulicht eine Prozedur zum Durchführen
einer Handoff-Anforderung an einer Basisstation, welche von einer Mobilstation gemäß
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung empfangen wurde.
Unter Bezugnahme auf 8 prüft die
Dienst-Basisstation in dem Schritt 811, ob eine Handoff-Anforderungsnachricht
von der Mobilstation empfangen worden ist. Bei Empfang der Handoff-Anforderungsnachricht
geht die Dienst-Basisstation zu dem Schritt 813 über. Im anderen Fall,
bei Nichtempfang der Handoff-Anforderungsnachricht, geht die Dienst-Basisstation
zu dem Schritt 831 über, um eine andere Operation durchzuführen.
Hierbei wird die Handoff-Anforderung von der Mobilstation erzeugt, wenn die von
der benachbarten Basisstation zu der Mobilstation empfangene Pilotsignal-Leistung
größer ist als ein Handoff-Schwellenwert T_ADD. Bei Empfang der Handoff-Anforderungsnachricht
analysiert die Dienst-Basisstation in dem Schritt 813 die empfangene Handoff-Anforderungsnachricht.
Die Handoff-Anforderungsnachricht beinhaltet die Pilotsignal-Leistung von der benachbarten
Basisstation, die Positions-Markierung, die Richtungs-Markierung und die Verschiebung.
Daher prüft die Dienst-Basisstation in dem Schritt
815, ob ein Handoff angefordert wird oder nicht, in Abhängigkeit von
der Pilotsignal-Leistung von der benachbarten Basisstation und von der Positions-Markierung.
Wenn an der Basisstation entschieden wird, dass ein Handoff angefordert wird, geht
die Verarbeitung zu dem Schritt 817 über. Wenn jedoch an der Basisstation
entschieden wird, dass kein Handoff angefordert wird, geht die Verarbeitung zu dem
Schritt 827 über, um den Handoff-Vorgang zu annullieren.
Bei Detektion der Handoff-Anforderung prüft die Dienst-Basisstation
in dem Schritt 817 die Verkehrsressourcen der benachbarten Basisstation
durch einen Basisstations-Kontroller, um zu entscheiden, ob es ausreichend Reservekanäle
gibt. Wenn entschieden wird, dass es ausreichend Reservekanäle gibt, geht die
Basis-Station zu dem Schritt 829 über, um einen Handoff durchzuführen.
Im anderen Fall, wenn entschieden wird, dass nicht ausreichend Reservekanäle
vorhanden sind, geht die Dienst-Basisstation zu dem Schritt 819 über.
In dem Schritt 819 prüft die Dienst-Basisstation die
von der Mobilstation gemeldete Richtungs-Markierung. Danach entscheidet die Dienst-Basisstation
in dem Schritt 821 anhand der geprüften Richtungs-Markierung, ob sich
die Mobilstation zu der benachbarten Basisstation hin bewegt. Wenn entschieden wird,
dass sich die Mobilstation zu der benachbarten Basisstation hin bewegt, geht die
Dienst-Basisstation zu dem Schritt 823 über. Wenn andererseits entschieden
wird, dass sich die Mobilstation nicht zu der benachbarten Basisstation hin bewegt,
geht die Dienst-Basisstation zu dem Schritt 827 über, um den Handoff
zu annullieren, und beendet danach die Prozedur. In dem Schritt 823 prüft
die Dienst-Basisstation erneut, über den Basisstations-Kontroller, ob die benachbarte
Basisstation verfügbare Kanäle aufweist, wobei entschieden wird, dass
es dringend ist, der Mobilstation einen neuen Kanal zuzuweisen. Wenn es einen verfügbaren
Kanal gibt, führt die Dienst-Basisstation in dem Schritt 829 einen
Handoff durch. Andernfalls, wenn es keinen verfügbaren Kanal gibt, geht die
Dienst-Basisstation zu dem Schritt 825 über, in dem Prioritäten
entsprechend der Positions-Markierung und der Richtungs-Markierung zugewiesen werden
und eine Handoff-Anforderung in einer Handoff-Warteschlange registriert wird. Weiterhin
meldet die Dienst-Basisstation die in der Handoff-Warteschlange registrierte Handoff-Anforderung
an den Basisstations-Kontroller und beendet danach die erfindungsgemäße
Prozedur. Der Basisstations-Kontroller registriert weiterhin die Handoff-Anforderung
in einer Handoff-Warteschlange und meldet die Handoff-Anforderung an die Dienst-Basisstation,
um Handoff-Rufverarbeitung durchzuführen, wenn die benachbarte Basisstation
einen Reservekanal aufweist.
Tabelle 2 zeigt einen beispielhaften Fall, in dem Prioritäten
entsprechend den von der Mobilstation an die Dienst-Basisstation übergebenen
Informationen zugewiesen werden.
Tabelle 2
Aus der Tabelle 2 geht hervor, dass die höchste Priorität
dem Fall zugewiesen wird, in dem die Mobilstation näher an der benachbarten
Basisstation ist und sich zu der benachbarten Basisstation bewegt, und die zweithöchste
Priorität wird dem Fall zugewiesen, in dem die Mobilstation näher an der
Dienst-Basisstation ist und sich zu der benachbarten Basisstation bewegt. X bedeutet
eine geringe oder keine Priorität.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass
es möglich ist, Bedienungsfehler aufgrund von topographischen Hindernissen
zu verhindern, indem die Positions-Markierung und die Richtungs-Markierung geprüft
werden, selbst wenn die Mobilstation eine Handoff-Anforderung aufgrund der Reduzierung
der Pilotsignal-Leistung während der Suche der benachbarten Basisstation annulliert.
Diese Fehlbedienung tritt in dem Fall auf, in dem die Mobilstation eine Handoff-Annullierungsanforderung
an die Dienst-Basisstation sendet, da die Signalleistung von der benachbarten Basisstation
aufgrund eines topographischen Hindernisses kleiner wird, für die Situation,
in der die Mobilstation einen Handoff angefordert hat, während sie sich zu
der benachbarten Basisstation bewegt. Wenngleich die Mobilstation die Löschung
des Handoff-Rufs aus der Handoff-Warteschlange angefordert hat, wenn die Mobilstation
näher an der benachbarten Basisstation ist und sich zu der benachbarten Basisstation
bewegt, wird die angeforderte Handoff-Ruf-Löschung belegt. Dieser Handoff-Ruf-Löschvorgang
wird unter Bezugnahme auf 9 detailliert beschrieben
werden.
Unter Bezugnahme auf 9 prüft die
Dienst-Basisstation in dem Schritt 911, ob eine Handoff-Annullierungsnachricht
von der Mobilstation empfangen worden ist. Die Handoff-Nachricht beinhaltet weiterhin
die Pilotleistung von der benachbarten Basisstation, die Positions-Markierung, die
Richtungs-Markierung und die Verschiebungsdaten. Bei Nichtempfang der Handoff-Annullierungsnachricht
geht die Dienst-Basisstation zu dem Schritt 925 über, um eine weitere
Operation durchzuführen. Bei Empfang der Handoff-Annullierungsnachricht analysiert
die Dienst-Basisstation die empfangene Handoff-Annullierungsnachricht in dem Schritt
913. Danach, in dem Schritt 915, prüft die Dienst-Basisstation
die Pilotleistung von der benachbarten Basisstation, um zu entscheiden, ob die Handoff-Annullierung
angefordert ist oder nicht. Wenn die Handoff-Annulierung nicht angefordert ist,
belegt die Dienst-Basisstation die Handoff-Annullierung in dem Schritt
912. Wenn jedoch die Handoff-Annullierung angefordert ist, prüft die
Dienst-Basisstation die Richtungs-Markierung in dem Schritt 917 und entscheidet
in dem Schritt 919, ob sich die Mobilstation zu der benachbarten Basisstation
hin bewegt. Das heißt, die Dienst-Basisstation entscheidet, ob die Richtungs-Markierung
auf „1" gesetzt ist. Wenn die Richtungs-Markierung auf „0" gesetzt
ist, annulliert die Dienst-Basisstation den Handoff in dem Schritt 923
und beendet die Prozedur danach. Wenn die Richtungs-Markierung jedoch auf „1"
gesetzt ist, belegt die Dienst-Basisstation die Annullierung des Handoff in dem
Schritt 921 und beendet danach die Prozedur.
Wie weiter oben beschrieben worden ist, führt das neuartige Kommunikationssystem
einen Handoff unter Berücksichtigung der Pilotleistung und der Bewegungsrichtung
einer Mobilstation durch, wodurch ein korrekter Handoff sichergestellt wird. Das
heißt, selbst wenn die Pilotleistung aufgrund eines topographischen Hindernisses
an der Dienst-Basisstation oder der benachbarten Basisstation augenblicklich reduziert
sein kann, wird ein Handoff nicht sofort durchgeführt. In diesem Fall wird
bestimmt, ob der Handoff durchgeführt wird, indem die Bewegungsrichtung der
Mobilstation berücksichtigt wird, wodurch die Systemlast reduziert wird und
Vergeudung von Ressourcen aufgrund häufiger Handoffs verhindert wird.
Wenngleich die Erfindung unter Bezugnahme auf ein bestimmtes bevorzugtes
Ausführungsbeispiel derselben beschrieben worden ist, wird der Durchschnittsfachmann
erkennen, dass verschiedene Änderungen in Form und Detail daran vorgenommen
werden können, ohne von dem Erfindungsbereich der Erfindung gemäß
der Definition in den anhängenden Patentansprüchen abzuweichen.
Anspruch[de]
Vorrichtung zum Durchführen eines Handoff in einem mobilen Kommunikationssystem,
das eine Mobilstation, MS, eine Dienst-Basisstation, BS, und eine Vielzahl von benachbarten
Basisstationen enthält, wobei die Vorrichtung aufweist:
einen Sucher (514) zum Messen der Leistung von empfangenen Signalen von
der Vielzahl von benachbarten Basisstationen, wobei die empfangenen
Signale jeweiligen PN-Phasen innerhalb eines Bereichs eines gegebenen Suchfensters
entsprechen,
einen Maximalenergie-Detektor (515) zum Detektieren jener Signale aus den
gemessenen empfangenen Signalen, die eine höhere Leistung als ein Schwellenwertpegel
haben, und zum Bestimmen eines Suchfensterindex, der einem ersten empfangenen Signal
unter den detektierten empfangenen Signalen entspricht, und
einen Kontroller (516) zum Erzeugen von Positionsinformation, die eine
Position des bestimmten Suchfensterindex relativ zu einem Mittelindex, der einer
Mitte des Suchfensters entspricht, darstellt, und von Richtungsinformation, die
eine Differenz zwischen einem vorhergehend bestimmten Suchfensterindex und einem
gegenwärtig bestimmten Suchfensterindex einer Mobilstation entsprechend dem
bestimmten Suchfensterindex darstellt, und zum Erstellen einer Handoff-Anforderungsnachricht,
die die erzeugte Positionsinformation und die erzeugte Richtungsinformation enthält.Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Suchfenster auf dem Suchfensterindex
zentriert ist, der mit einer Maske bedeckt ist, die gleich der Größe eines
Suchfensters ist, das als ein PN-Phasenoffset der benachbarten Basisstation zu einer
Referenzzeit, die mit einer Dienst-Basisstation synchronisiert ist, bestimmt ist.Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Kontroller (516) so
eingerichtet ist, dass er Positionsinformation erzeugt, die entsprechend einer Position
des bestimmten Suchfensterindex relativ zu einem Mittelindex, der einer Mitte des
Suchfensters entspricht, erzeugt wurde.Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Kontroller (516) so
eingerichtet ist, dass er die Richtungsinformation entsprechend einer Differenz
zwischen einem vorhergehend bestimmten Suchfensterindex und einem gegenwärtig
bestimmten Suchfensterindex erzeugt.Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei der Kontroller (516) so
eingerichtet ist, dass er, wenn der bestimmte Suchfensterindex dem Mittelindex vorangeht,
entscheidet, dass die Positionsinformation anzeigt, dass sich die Mobilstation näher
an der benachbarten Basisstation befindet als die Dienst-Basisstation, und wenn
der bestimmte Suchfensterindex hinter den Mittelindex zurückfällt, entscheidet,
dass die Positionsinformation anzeigt, dass sich die Mobilstation näher an
der Dienst-Basisstation befindet als die benachbarte Basisstation.Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei der Kontroller (516) so
eingerichtet ist, dass er, wenn die Differenz zwischen dem vorhergehend bestimmten
Suchfensterindex und dem gegenwärtig bestimmten Suchfensterindex größer
als ein Bewegungsspielraum ist, entscheidet, dass die Richtungsinformation anzeigt,
dass sich die Mobilstation von der Dienst-Basisstation zu der benachbarten Basisstation
bewegt.System zum Durchführen eines Handoff in einem mobilen Kommunikationssystem,
umfassend: eine Mobilstation, eingerichtet, um einen Suchfensterindex entsprechend
einem ersten empfangenen Signal aus einer Vielzahl von von einer angrenzenden Basisstation
empfangenen Signalen zu bestimmen, wobei die empfangenen Signale innerhalb eines
Bereichs eines gegebenen Suchfensters gesucht werden und eine höhere Leistung
haben als ein vorgegebener Pegel, und um Positionsinformation, die eine Position
des bestimmten Suchfensterindex relativ zu einem Mittelindex, der einer Mitte des
Suchfensters entspricht, darstellt, und Richtungsinformation zu erzeugen, die eine
Differenz zwischen einem vorhergehend bestimmten Suchfensterindex und einem gegenwärtig
bestimmten Suchfensterindex der Mobilstation entsprechend dem bestimmten Suchfensterindex
darstellt, um eine Handoff-Anforderungsnachricht zu erstellen, und eine Basisstation,
die so eingerichtet ist, dass sie die Handoff-Anforderungsnachricht empfängt,
um die Positionsinformation und die Richtungsinformation zu analysieren und ein
Handoff entsprechend der analysierten Positions- und Richtungsinformation durchführt.System nach Anspruch 7, wobei die Basisstation so eingerichtet ist,
dass sie eine Position und eine Bewegungsrichtung der Mobilstation entsprechend
der analysierten Positionsinformation bestimmt und eine Priorität entsprechend
der Position und der Bewegungsrichtung der Mobilstation zuweist.System nach Anspruch 8, wobei die Basisstation so eingerichtet ist,
dass sie eine höchste Priorität zuweist, wenn bestimmt ist, dass sich
die Mobilstation näher an der benachbarten Basisstation als an der Dienst-Basisstation
befindet und sich von der Dienst-Basisstation zu der benachbarten Basisstation bewegt.Verfahren zum Durchführen eines Handoff in einem Mobilkommunikationssystem,
das die folgenden Schritte umfasst:
Bestimmen eines Suchfensterindex entsprechend einem ersten empfangenen Signal aus
einer Vielzahl von von einer benachbarten Basisstation empfangenen Signalen, wobei
die empfangenen Signale innerhalb eines Bereichs eines gegebenen
Suchfensters gemessen werden und eine höhere Leistung aufweisen als ein vorgegebener
Pegel,
Erzeugen von Positionsinformation, die eine Position des bestimmten Suchfensterindex
relativ zu einem Mittelindex, der einer Mitte des Suchfensters der Mobilstation
entspricht, entsprechend dem bestimmten Suchfensterindex darstellt, Erzeugen von
Richtungsinformation, die eine Differenz zwischen einem vorhergehend bestimmten
Suchfensterindex und einem gegenwärtig bestimmten Suchfensterindex der Mobilstation
entsprechend dem bestimmten Suchfensterindex und einem vorhergehend bestimmten Suchfensterindex
darstellt, und
Erstellen einer Handoff-Anforderungsnachricht, die die erzeugte Positionsinformation
und die erzeugte Richtungsinformation enthält, und Bereitstellen der Handoff-Anforderungsnachricht
für die Basisstation.Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Suchfenster auf dem Suchfensterindex
zentriert ist, der mit einer Maske bedeckt ist, die gleich der Größe eines
Suchfensters ist, das als ein PN-Phasenoffset der benachbarten Basisstation zu einer
Referenzzeit, die mit einer Dienst-Basisstation synchronisiert ist, bestimmt ist.Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Positionsinformation entsprechend
einer Position des bestimmten Suchfensterindex relativ zu einem Mittelindex, der
einer Mitte des Suchfensters entspricht, erzeugt wird.Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Richtungsinformation entsprechend
einer Differenz zwischen einem vorhergehend bestimmten Suchfensterindex und dem
gegenwärtigen bestimmten Suchfensterindex erzeugt wird.Verfahren nach Anspruch 12, wobei, wenn der bestimmte Suchfensterindex
dem Mittelindex vorangeht, die Positionsinformation anzeigt, dass sich die Mobilstation
näher an der benachbarten Basisstation befindet als die Dienst-Basisstation,
und wenn der bestimmte Suchfensterindex größer als der Mittelindex ist,
die Positionsinformation anzeigt, dass sich die Mobilstation näher an der Dienst-Basisstation
befindet als die benachbarte Basisstation.Verfahren nach Anspruch 13, wobei, wenn die Differenz zwischen dem vorhergehend
bestimmten Suchfensterindex und dem gegenwärtig bestimmten Suchfensterindex
größer als ein Bewegungsspielraum ist, die Richtungsinformation anzeigt,
dass sich die Mobilstation von der Dienst-Basisstation zu der benachbarten Basisstation
bewegt.Verfahren zum Durchführen eines Handoff in einem Mobilkommunikationssystem,
das die folgenden Schritte umfasst:
Bestimmen eines Suchfensterindex entsprechend einem ersten empfangenen Signal aus
einer Vielzahl von von einer benachbarten Basisstation empfangenen Signalen, wobei
die empfangenen Signale innerhalb eines Bereichs eines gegebenen Suchfensters gesucht
werden und eine höhere Leistung als ein vorgegebener Pegel aufweisen, und Erzeugen
von Positionsinformation, die eine Position des bestimmten Suchfensterindex relativ
zu einem Mittelindex, der einer Mitte des Suchfensters entspricht, darstellt, und
von Richtungsinformation, die eine Differenz zwischen einem vorhergehend bestimmten
Suchfensterindex und einem gegenwärtig bestimmten Suchfensterindex der Mobilstation
entsprechend dem bestimmten Suchfensterindex darstellt, um eine Handoff-Anforderungsnachricht
zu erstellen, und
Empfangen der Handoff-Anforderungsnachricht, um die Positionsinformation und die
Richtungsinformation zu analysieren und ein Handoff entsprechend der analysierten
Positions- und Richtungsinformation durchzuführen.Verfahren nach Anspruch 16, das die folgenden Schritte umfasst:
Empfangen einer Handoff-Anforderungsnachricht von einer Mobilstation und Bestimmen,
ob eine benachbarte Basisstation genügend freie Kanäle hat, und
Analysieren, wenn die Basisstation nicht genügend freie Kanäle hat, von
in der Handoff-Anforderungsnachricht enthaltenen Positionsinformationen und Richtungsinformationen
und Durchführen eines Handoff entsprechend den analysierten Positions- und
Richtungsinformationen.Verfahren nach Anspruch 17, wobei der Schritt des Durchführens
des Handoff des Weiteren die folgenden Schritte umfasst:
Bestimmen einer Position der Mobilstation auf Basis der analysierten Positionsinformation,
Bestimmen einer Bewegungsrichtung der Mobilstation auf Basis der analysierten Richtungsinformation
und
Zuweisen einer Priorität entsprechend der bestimmten Position und Bewegungsrichtung
der Mobilstation und Durchführen eines Handoff entsprechend
der Priorität.Verfahren nach Anspruch 18, wobei höchste Priorität zugewiesen
wird, wenn bestimmt ist, dass sich die Mobilstation näher an der benachbarten
Basisstation als an der Dienst-Basisstation befindet und sich von der Dienst-Basisstation
zu der benachbarten Basisstation bewegt.Verfahren nach Anspruch 16, das des Weiteren, nach Empfang einer Handoff-Annullierungsnachricht,
den Schritt des Analysierens der Positionsinformation und der Richtungsinformation
und des Bestimmens der Annullierung eines Handoff auf Basis der analysierten Positions-
und Richtungsinformation umfasst.Verfahren nach Anspruch 16, wobei das Suchfenster auf dem Suchfensterindex
zentriert ist, der um so viel mit einer Maske bedeckt ist, wie ein PN-Phasenoffset
der benachbarten Basisstation zu einer mit einer Dienst-Basisstation synchronisierten
Referenzzeit.Verfahren nach Anspruch 21, wobei die Positionsinformation entsprechend
einer Position des bestimmten Suchfensterindex relativ zu einem Mittelindex, der
einer Mitte des Suchfensters entspricht, erzeugt wird.Verfahren nach Anspruch 21, wobei die Richtungsinformation entsprechend
einer Differenz zwischen einem vorhergehend bestimmten Suchfensterindex und dem
gegenwärtigen bestimmten Suchfensterindex erzeugt wird.Verfahren nach Anspruch 22, wobei, wenn der bestimmte Suchfensterindex
dem Mittelindex vorangeht, die Positionsinformation anzeigt, dass sich die Mobilstation
näher an der benachbarten Basisstation befindet als die Dienst-Basisstation,
und wobei, wenn der bestimmte Suchfensterindex größer als der Mittelindex
ist, die Positionsinformation anzeigt, dass sich die Mobilstation stattdessen näher
an der Dienst-Basisstation befindet als die benachbarte Basisstation.Verfahren nach Anspruch 23, wobei, wenn die Differenz zwischen dem vorhergehend
bestimmten Suchfensterindex und dem gegenwärtig bestimmten Suchfensterindex
größer als ein Bewegungsspielraum ist, die Richtungsinformation anzeigt,
dass sich die Mobilstation von der Dienst-Basisstation zu der benachbarten Basisstation
bewegt.Verfahren nach Anspruch 16, wobei das Durchführen des Handoff die
folgenden Schritte umfasst:
Bestimmen einer Position der Mobilstation auf Basis der analysierten Positionsinformation,
Bestimmen einer Bewegungsrichtung der Mobilstation auf Basis der analysierten Richtungsinformation
und
Zuweisen einer Priorität entsprechend der bestimmten Position und Bewegungsrichtung
der Mobilstation und Durchführen eines Handoff entsprechend der Priorität.Verfahren nach Anspruch 26, wobei eine höchste Priorität zugewiesen
wird, wenn bestimmt ist, dass sich die Mobilstation näher an der benachbarten
Basisstation als an der Dienst-Basisstation befindet und sich von der Dienst-Basisstation
zu der benachbarten Basisstation bewegt.