Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf die Erkennung von Auftragstrennblättern
und insbesondere auf ein System und ein Verfahren zur Erkennung von Auftragstrennblättern,
die aktuellen Aufträgen in einem Abtastauftrag vorangehen, wie etwa in Dokumentenhandhabungseinrichtungen
eines Kopierers oder Scanners.
Mit dem Aufkommen von Hochgeschwindigkeits-Digitalkopierern, Scannern
und Dokumentenzentralsystemen basierend auf automatischer Dokumentenverarbeitung
ist die vollständige Ausnützung von deren Kapazität eines der herausfordernden
Probleme. Wenn man den Arbeitsablauf bei der Verwendung dieser Systeme analysiert,
beobachtet man, dass ein einzelner Auftrag bearbeitet wird, selbst wenn die Kapazität
der Dokumentenhandhabungseinrichtung die laufende Auftragsgröße übersteigt.
In einem derartigen Szenario müssen die Nutzer warten oder zurückkehren,
um einen Zeitpunkt zu finden, wenn das System frei für die Nutzung ist. Wenn
man die Möglichkeit schafft, mehrere Aufträge zu sammeln und zu verarbeiten,
könnte dies ein derartiges System komfortabler in der Nutzung machen und ebenso
dessen Kapazität voll zu nutzen. Um dies jedoch zu ermöglichen wäre
ein Mechanismus erforderlich, das Vorhandensein eines neuen Auftrags zu erkennen
und diesen mit den jeweiligen auftragsspezifischen Parametern aufzurufen.
Im folgenden werden bekannte Verfahren dargestellt, die auf Schemata
der Auftragstrennung und Identifikation gerichtet sind, in denen versucht wurde,
Aufträge an dem Scanner, beim Verarbeiten und Druckaspekte der Dokumentenverarbeitung
zu erkennen.
US-A-4,352,012 offenbart ein Deckblatt für die Verwendung mit
einem automatischen Bildkommunikations-Übertragungssystem, das regelmäßig
beabstandete Nummernzeichen um die Begrenzung aufweist, um das Blatt als ein Deckblatt
zu identifizieren. Zusätzliche Markierungen sind in der Begrenzung vorhanden,
um die führende Kante des Blattes in Bezug auf das Abtastraster des Systems
zu identifizieren, und Gebiete, um Sender- und Absenderstationen durch die Anordnung
von Markierungen in Bezug auf die Position des Abtastrasters zu bezeichnen.
US-A-5,051,779 offenbart ein Bildverarbeitungssystem, das Bildeingabeinformation
auf der Basis des Vorhandenseins einer speziellen Markierung oder Mustern, die auf
einem Auftragskontrollblatt gedruckt sind, festlegt. Es wird eine ausgewählte,
von verschiedenen Bildverarbeitungen gemäß dem Vorhandensein der speziellen
Marken oder Muster durchgeführt, um dadurch die Bildausgabeinformation zu erhalten.
Jede der speziellen Marken oder Muster sind Linienzeichnungen, von denen jede einen
bestimmten, gering korellierten Winkel zu den längsseitigen und querlaufenden
Richtungen eines Bildes aufweist, was mit der speziellen Marke oder den Mustern
ausgestattet ist.
US-A-5,243,381 offenbart ein Verfahren, das zum Drucken eines Auftrags
bereitgestellt wird, der durch einen Satz von elektronischen Seiten repräsentiert
wird, mit einem Auftragsbezugsblatt in einem Drucksystem, wobei das Drucksystem
einen Drucker und einen Scanner aufweist, der eingerichtet ist, sowohl den Auftrag
in einen Satz von elektronischen Seiten zu verwandeln und den maschinenlesbaren
Code zu decodieren. Das Verfahren schließt die Schritte ein, den Satz von elektronischen
Seiten in einem Speicherabschnitt zu speichern und dem gespeicherten Auftrag eine
eindeutige Auftragsidentifizierung zuzuordnen, zur Kennzeichnung einer Stelle des
gespeicherten Auftrags in dem Speicherabschnitt. Das Verfahren schließt weiterhin
die Schritte ein, das Auftragsbezugsblatt zu drucken, so dass die eindeutige Auftragsidentifzierung
auf dem Auftragsbezugsblatt in maschinenlesbarem Code gekennzeichnet ist, und Abtasten
des Auftragsbezugsblattes zum Lesen des maschinenlesbaren Codes, um den Satz der
elektronischen Seiten von dem Speicherabschnitt für das Drucken mit dem Drucker
abzurufen.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, System und Verfahren zur
Erkennung einer Auftragstrennseite auf einer Abtasteinrichtung insbesondere in Bezug
auf die Toleranz für mehr Änderungen in den Bedingungen zur Bilderzeugung
die Bildelementauflösung, Rauschen und vorgeschlagene Änderungen betreffen,
zu verbessern. Dieses Ziel wird durch Bereitstellen eines Systems zur Erkennung
einer Auftragstrennseite auf einer Abtasteinrichtung gemäß Anspruch 1
und eines Verfahrens zur Erkennung einer Auftragstrennseite innerhalb eines Bildverarbeitungssystems
gemäß Anspruch 6 erreicht. Ausführungen der Erfindung sind in den
abhängigen Ansprüchen niedergelegt.
Weitere Ziele, Vorteile und hervorragende Merkmale der Erfindung werden
aus der eingehenden Beschreibung, die im Zusammenhang mit den Zeichnungen die bevorzugten
Ausführungen der Erfindung offenbart, deutlich.
Beschreibungen der Zeichnungen
1 veranschaulicht ein typisches Beispiel einer Auftragstrennseite
für Facsimile-Übertragung, die eine Ausrichtmarkierung aufweist.
2 veranschaulicht die Auftragstrennseite der
1 mit einer schwachen Verkippung (Rotation im Uhrzeigersinn).
3 veranschaulicht die Auftragstrennseite der
2 während der Erkennung der Trennseite, gezeigt
durch Überlagerung des Modells der 1 auf das gegebene
Seitenbild der 2 unter Verwendung von berechneten Stellungsparametern.
4 veranschaulicht die Auftragstrennseite der
1 mit großer Verkippung von ungefähr einer
180° Rotation.
5 veranschaulicht die Auftragstrennseite der
4 während der Erkennung der Trennseite, gezeigt
durch Überlagerung des Modellbildes der Figur auf das gegebene Seitenbild der
4 unter Verwendung von berechneten Stellungsparametern.
6 veranschaulicht zwölf abgetastete Seiten, die
mit der Erfindung verarbeitet wurden, wobei vier der Seiten richtig als Auftragstrennseiten
erkannt werden.
7 veranschaulicht ein Blockschaltbild eines Systems,
das in der Lage ist, das Verfahren der Erfindung auszuführen.
Zum Zweck der Beschreibung des Vorstehenden ist ein "Modell" ein abgetastetes
Bild einer Trennseite, die geeignet mit einer Ausrichtmarkierung überlagert
ist. Das Modell kann entweder in einer Maschine vor der Auslieferung festgelegt
werden, für maschinengestützte Trennseiten (d.h. gedruckt durch ein Dokumentenzentralsystem
zur Wiederverwendung zum Zeitpunkt des Abtastens) oder könnte während
eines Trainingsmodus, nach der Auslieferung am Kundenort gebildet werden, wo ein
Nutzer ein bestimmtes Dokument seiner Wahl als eine Trennseite für nachfolgende
Aufträge festlegt. Der letztere Fall ist in einer Büroumgebung nützlich,
in der die Nutzer ihre eigenen, logobasierenden Trennseiten entwerfen können.
In jedem Fall ist die Eingabe zu der Modellerzeugungsstufe eine abgetastete Bitkarte
der Trennseite. Zum Zweck einer zuverlässigen Detektion wird angenommen, dass
die Bitkarte bei einer hohen Auflösung (400 dpi) während der Trainingsstufe
abgetastet wird. Die Stufe der Modellerzeugung legt daraufhin eine digitale Ausrichtmarkierung
auf das Originaldokument.
Mit nachfolgendem Bezug auf die 1 wird
ein Beispiel einer Auftragstrennseite 10 bereitgestellt. Wenngleich irgendeine
Ausrichtmarkierung, die zur Berechnung der Ausrichtparameter führt in dem derzeitigen
Verfahren zulässig ist, ist die beispielhafte Ausrichtmarkierung
20 ein dunkles, rechteckiges Gebiet. Ein derartiges Gebiet ist günstig,
kann einfach detektiert werden und wird weniger wahrscheinlich mit anderem Inhalt
in dem Dokument verwechselt. Weiterhin führt die Verwendung des rechteckigen
Gebiets zu einer zuverlässigen Berechnung der Stellungsparameter durch die
Bereitstellung von mindestens vier Merkmalen. Die Ausrichtmarkierung wird an der
ersten, zur Verfügung stehenden Stelle auf der Bitmarke platziert, die eine
derartige Markierung aufnehmen kann. Üblicherweise kann eine derartige Plazierung
an der oberen linken Ecke der Seite gefunden werden. Es wurde ein rechteckiges Gebiet
der Größe 42 × 10 (in dem normierten Bild der Größe 512
× 352) in den Versuchen ausgewählt. Die Modellseite 10 wird in
ihrer Form von verminderter Auflösung (ausgewählt war 512 × 512)
zum Abgleich während der Auftragsblatterkennung gespeichert. Weiterhin werden
die vier Extreme der Ausrichtmarkierung in dem normierten Bild als Teil der Modellbeschreibung
der Trennseite notiert (bezeichnet durch (P1, P2, P3,
P4) in der folgenden Formel). Das Bild von voller Auflösung wird
jedoch für die Reproduktion (durch Drucken) für nachfolgende Aufträge
als Trennseite verwendet.
Wenn ein abgetastetes Dokument vorliegt, wird dieses zuerst auf dieselbe
Größe wie das Modell (512 × 512) normiert. Dies ermöglicht,
dass alle abgetasteten Dokumente bei unterschiedlicher Bildelementauflösung
in gleicher Weise behandelt werden. Die Erkennung betrifft das Auffinden eines Gebietes,
das der Ausrichtmarkierung ähnlich ist, Erstellen der Stellungsparameter durch
einen Abgleich mit der Ausrichtmarkierung auf dem Modell unter Projizieren des Modells
auf die Seite, für die abschließende Verifikation. Ein Fehler bei jedem
Schritt zeigt an, dass die Seite keine Trennseite ist, wodurch angegeben wird, dass
die normale Verarbeitung weitergeführt werden sollte. Ein Erfolg bei der Erkennung
kann weitere spezialisierte Verarbeitung gemäß den auftragspezifischen
Parametern anzeigen, die entweder auf der Trennseite selbst oder auf einer elektronischen
Auftragsvorlage spezifiziert werden, die mit dem Auftrag, der abgetastet wird, verknüpft
ist.
Es ist bekannt, dass der Effekt von Verkippung (Rotation ebenso wie
Scherung) auf ein rechteckiges Gebiet darin besteht, dessen Erscheinungsbild zu
einem Parallelogramm zu verändern. Die Detektion der Ausrichtmarkierung betrifft
daher die Detektion des Parallelogramms, das der Markierung entspricht unter Verwendung
der nachfolgenden Arbeitsschritte. Verbundene Komponenten von dunklen Bildelementen
werden ausgebildet. Gebiete mit einer Bildelementzählung, die innerhalb einer
Skalenänderungsgrenze sind, werden beibehalten. Eine Vergrößerung
oder Verkleinerung der Größe um einen Faktor von 10 wird als der Schwellwert
gewählt. Dies bedingt das Kopieren von Aufträgen, die Skalierung erfordern.
Von den im Schritt 2 beibehaltenden Gebieten, werden diejenigen, die
nicht "voll" unterhalb einer bestimmten Schwelle (90% wurde gewählt) sind,
ausgesondert. Die Füllung eines Gebietes R ist gegeben durch:
Füllung (R) = Polygon – Gebiet (R) – Bildelementzählung
(R)
Die Polygonfläche wird nach dem Auffinden der Begrenzungsbildelemente
des Gebietes berechnet. Die Bildelementzählung ist einfach die Anzahl der schwarzen
Bildelemente in dem Gebiet. Der vorstehende Schritt behält alle gefüllten
Gebiete bei. Um diejenigen zu detektieren, die Parallelogramme sind, wird die dominierende
Orientierung des Gebietes durch Auffinden der Achsen des Trägheitsmoments bestimmt:
wobei,
und b(i, j) ist der Wert des binären Bildes bei dem Bildelement (i, j). Hier
bedeutet M × N die Größe es Begrenzungskastens um das ausgewählte
Gebiet. (-i-j) sind die Koordinaten von (i, j) in Bezug auf
den Schwerpunkt des Gebiets.
Die Koordinaten des Schnittpunktes dieser orthogonalen Achse ergeben
das ausgerichtete Begrenzungsrechteck um das Gebiet. Dieses soll mit (R1,
R2, R3, R4) bezeichnet werden. Unter Verwendung
der Koordinaten des ausgerichteten Begrenzungsrechtecks werden vier externe Punkte
auf der Kontur des Gebietes erhalten, die zu R1, R2, R3,
R4 jeweils am nächsten sind. Derartige externe Punkte sind Ausbuchtungen
entlang der Kontur des Gebiets, wie sie durch eine Approximation mit Liniensegmenten
erhalten wird. Das sich ergebende Viereck wird durch (S1, S2,
S3, S4) bezeichnet. Das detektierte Gebiet ist ein Parallelogramm
wenn:
I Fläche von (S1, S2, S3, S4) –
Bildelement-Zählung (R) I ≤ &egr;
wobei &egr; ein geeignet gewählter Schwellwert ist. Die Äquivalenz wird
innerhalb eines
kleinen Fehlerschwellwerts für Abweichungen von einem Parallelogramm aufgrund
von Rauschen detektiert.
Es gibt vier mögliche Korrespondenzen zwischen den vier Ecken
des detektierten Parallelogramms und den vier Ecken der Modellausrichtmarkierung.
Für jede derartige Korrespondenz werden die Stellungsparameter durch Lösung
eines linearen Gleichungssystems erhalten:
wobei (P1, P2, P3, P4) die Permutationen
von (S1, S2, S3, S4) sind und (a, b,
c, d, T1, T2) die affinen Stellungsparameter sind, die einen Punkt P' = (-i-j)
auf dem Bild und P = (i, j) auf dem Modell in Beziehung setzen durch:
Die Stellungsverifikation betrifft das Projizieren der Modellseite
auf das gegebene Bild unter Verwendung der berechneten Stellungsparameter. Aus der
vorstehenden Gleichung wird die Stelle des projizierten Punktes (Bildelement), der
dem Modellpunkt (i, j) entspricht durch (-i-j) gegeben. Das
sich aus der derartigen Punktprojektionen ergebende Bild ist gegeben durch
I(-i-j) = M (i, j)
Der Verifikationsschritt bestimmt die Bildelemente im "ON-Zustand"
auf dem abzugleichenden Modell, wenn dieses sich nahe einem ON-Bildelement in dem
Bild in einer Nachbarschaft projiziert (etwa Nachbarschaft von 5 × 5 Bildelementen).
Das Verhältnis der abgeglichenen Bildelemente zu der Gesamtzahl der Bildelemente
im ON-Zustand baut ein Verfikationsmaß D(I, M) auf. Der gleiche Prozess wird
von Bild zu Modell durch Projizieren des Bildes auf das Modell wiederholt unter
Verwendung der inversen affinen Parameter und das Verhältnis D(I, M) wird in
änlicher Weise berechnet. Die Projektion wird für beide Richtungen durchgeführt,
um eine Robustheit gegen falsche Vorlagen zu erreichen, insbesondere wenn ein Dokument
dunkle, rechteckige Gebiete aufweist und in Bezug auf die Anzahl der Bildelemente
ziemlich bewegt ist, so dass der Bildelementabgleich von Modell zu Bild erreicht
werden würde, aber nicht von Bild zu Modell. Die Verifikation ist erfolgreich
wenn gilt:
min(D(M,I), D(I,M) ≥ d
Wobei d ein geeignet gewählter Schwellwert ist.
Nachfolgend werden einige Beispiele für Erkennung von Trennern
unter einer Vielzahl von Lagen und inmitten der Dokumente auf einem Scanner angegeben.
Wie vorstehend ausgeführt veranschaulicht die 1
eine Trennseite 10 mit einer Markierung 20. Die
2 zeigt eine gekippte Version derselben Seite, wie
sie auf einer Dokumentenhandhabung erscheinen kann (wobei die Verkippung eine geringe
Drehung im Uhrzeigersinn ist). Mit nachfolgendem Bezug auf die 3
wurde die verkippte Seite als eine Trennseite erkannt durch Projizieren der Modellseite
der 1 auf die Bildseite der 2.
Die 4 und 5
zeigen die Erkennung der Trennseite in einer invertierten Lage, wie sie auftreten
kann, wenn die Seite in der falschen Orientierung gescannt wird. 4
veranschaulicht die Auftragstrennseite der 1 mit einer
großen Verkippung von ungefähr + 180° Rotation. Unter Verwendung
des gleichen Prozesses wird die Modellseite (1) auf
das Bild der 4 projiziert, was daraufhin als eine Autragstrennseite
erkannt wird.
Schließlich zeigt die 6 die Genauigkeit
der Trennseitendetektion inmitten von anderen Seiten. Es wird ein
Satz von 12 Seiten verarbeitet, wobei vier Seiten als Trennseite unter Verwendung
der Erfindung detektiert werden. Diese vier erkannten Seiten sind als A, B, C und
D in der 6 markiert, wie weiterhin gezeigt durch Projizieren
des Modells auf die jeweiligen Seiten. Diese Bilder wurden bei unterschiedlichen
Auflösungen im Bereich von 200 dpi bis 400 dpi abgetastet. Es ist anzumerken,
dass einige der Bilder, die nicht erkannt wurden, den gleichen Inhalt aufweisen
wie die Modellseite aber eine Ausrichtmarkierung aufweisen, die die Genauigkeit
der Erkennung anzeigt.
Mit Bezug auf 7 wird ein Blockschaltbild
der Systemauslegung veranschaulicht, die in der Lage ist, das Verfahren der Erfindung
auszuführen. Ein System 100 zur Erkennung einer Auftragstrennseite
auf einer Abtasteinrichtung 14 umfasst ein Detektionssteuermodul
101 zum Empfang der abgetasteten Eingabe von der Abtasteinrichtung
111 und zum Bereitstellen der kontrollierten Eingabe zu den Systemkomponenten
zur Verifikation 102 einer Auftragstrennseite. Bei dem veranschaulichten
System greift die Steuerung 101 auf ein Speichermodul 103 zu,
das Modelle speichert, die zum Vergleich mit der abgetasteten Eingabe verwendet
werden. Sobald das Modell auf die Eingabe projiziert wird, verifiziert das Verifikationsmodul
102 einen Abgleich und das Vorliegen einer Auftragstrennseite. Diese Information
kann daraufhin durch einen Drucker 112 verwendet werden, um den Auftrag
basierend auf Auftragsparametern zu verarbeiten. Die Auftragsdokumente können
auch aufeinanderfolgend in einer Datenbasis/Ablage 113 gespeichert werden.
Alternativ dazu können die Dokumente über das Netzwerk 114 über
E-Mail oder andere Internetkommunikationen verteilt werden. Die vorstehend beschriebene
Trainingsoption wird durch ein Trainingsmodul 104 in Zusammenwirken mit
dem Speichermodul 103 und der Steuerung 101 bereitgestellt. Es
können beliebige Bilder in Trennseitenmodelle durch digitale Anordnungen von
mindestens einer Ausrichtmarkierung auf dem beliebigen Bild umgewandelt werden und
Speichern des beliebigen Bildes mit der mindestens einen Ausrichtmarkierung in dem
Speicher 103. Das System wie es in 7 veranschaulicht
und vorstehend beschrieben wird, kann vollständig mit einem Mikroprozessor
implementiert werden, der so programmiert ist, dass er die Einrichtung zum Empfang
der abgetasteten Eingabe von einer Scaneinrichtung, die Einrichtung zur Detektion
einer Ausrichtmarkierung auf einem gescannten Bild, die Einrichtung für die
Berechnung der Stellungsparameter für die Ausrichtmarkierung durch Abgleich
der Ausrichtmarkierung des gescannten Bildes mit einem Modell, die Einrichtung zur
Speicherung von mindestens einem Modell, und die Einrichtung zum Verifizieren, dass
das gescannte Bild eine Auftragstrennseite ist, durch Projizieren des Modells auf
das gescannte Bild unter Verwendung der Stellungsparameter steuern und betreiben
kann. Die Detektionssteuerung, Verifikations- und die Trainingsmodule können
in die Mikroprozessorfunktion einkombiniert werden und das Speichermodul kann die
Modelle und Programminformationen für den Mikroprozessor bereitstellen.
Anspruch[de]
Ein System zur Erkennung einer Auftragstrennseite (10) auf
einer Abtasteinrichtung (111) umfassend:
a) eine Einrichtung (101) zum Empfangen einer abgetasteten Eingabe von
einer Abtasteinrichtung;
gekennzeichnet durch:
b) eine Einrichtung zur Detektion einer Ausrichtmarkierung (20) auf einem
abgetasteten Bild;
c) eine Einrichtung zur Berechnung von Stellungsparametern für die Ausrichtmarkierung
(20) durch Abgleichen der Ausrichtmarkierung des abgetasteten Bildes mit
einem Modell;
d) eine Einrichtung (103) zum Speichern von mindestens einem Modell;
e) eine Einrichtung (102) zur Verifikation des abgetasteten Bildes als
eine Auftragstrennseite (10) durch Projizieren des Modells auf das abgetastete
Bild unter Verwendung der Stellungsparameter; und
f) eine Einrichtung zur Steuerung der Empfangseinrichtung, der Detektionseinrichtung,
der Berechnungseinrichtung, der Speichereinrichtung und der Verifikationseinrichtung.Das System gemäß Anspruch 1, weiterhin umfassend ein Trainingsmodul
(104) zum Trainieren des Systems mit einer Vielzahl von Modellen, wobei
ein beliebiges Bild in eine Trennseite und Modell gewandelt werden kann durch digitales
Anordnen von mindestens einer Ausrichtmarkierung (20) auf dem beliebigen
Bild und Speichern des beliebigen Bildes mit der mindestens einen Ausrichtmarkierung
in der Einrichtung (103) zum Speichern von mindestens einem Modell.Das System gemäß Anspruch 2, wobei ein Mikroprozessor programmiert
ist, um die Einrichtung (101) zum Empfangen einer abgetasteten Eingabe
von einer Abtasteinrichtung, die Einrichtung zur Detektion einer Ausrichtmarkierung
auf einem abgetasteten Bild, die Einrichtung zur Berechnung von Stellungsparametern
für die Ausrichtmarkierung durch Abgleichen der Ausrichtmarkierung des abgetasteten
Bildes mit einem Modell, die Einrichtung (103) zum Speichern von mindestens
einem Modell, und die Einrichtung (102) zur Verifikation des abgetasteten
Bildes als eine Auftragstrennseite durch Projizieren des Modells auf das abgetastete
Bild unter Verwendung der Stellungsparameter.Das System gemäß Anspruch 3, wobei der Mikroprozessor weiterhin
programmiert ist, um das Trainingsmodul (104) zu steuern und zu betreiben.Das System gemäß Ansprüchen 1 bis 3, wobei das System
das Modell verwendet, um die Umstände der Trennseite (10) unter dem
Satz von abzutastenden Dokumenten zu erkennen durch Berücksichtigung der Unterschiede
in der Abtastauflösung, Verkippung, Seitentranslation und Rauschen.Verfahren zur Erkennung von Auftragstrennseiten innerhalb eines Bildverarbeitungssytems,
umfassend:
a) Empfangen einer abgetasteten Eingabe von einer Abtasteinrichtung;
gekennzeichnet durch
b) Detektieren einer Ausrichtmarkierung auf einem abgetasteten Bild, das als Teil
der abgetasteten Eingabe empfangen wird;
c) Berechnen von Stellungsparametern für die Ausrichtmarkierung durch Abgleich
der Ausrichtmarkierung des abgetasteten Bildes mit einem Modell; und
d) Verifizieren des abgetasteten Bildes als eine Auftragstrennseite durch Projizieren
des Modells auf das abgetastete Bild unter Verwendung der Stellungsparameter und
Auffinden eines Abgleichs.Das Verfahren gemäß Anspruch 6, weiterhin umfassend das Trainieren
des Systems mit einer Vielzahl von Modellen, wobei ein beliebiges Bild in eine Trennseite
und Modell gewandelt werden kann durch digitales Anordnen von mindestens einer Ausrichtmarkierung
auf dem beliebigen Bild und Abspeichern des beliebigen Bildes mit der mindestens
einen Ausrichtmarkierung für die Verwendung während der Erkennung.