Hintergrund der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung,
die in einem reflexionsfreien Raum für Funkwellen verwendet wird.
In der jüngsten Vergangenheit hat sich die Verwendung elektrischer
Wellen auf dem Gebiet der Mobilkommunikation zur Verwirklichung einer hochgradig
informationsorientierten Gesellschaft rasch verbreitet. Andererseits sind verschiedene
elektronische Verbrauchseinrichtungen populär geworden mit dem neu bildenden
Fortschritt heutiger Mikroelektroniktechnologie. Mit dem Fortschritt solcher Informations-
und Kommunikationstechnologie ist jedoch der Einfluss von unnötigem elektromagnetischem
Wellenrauschen oder dergleichen bei Vorrichtungen, die für Präzisionsmaschinen
relevant sind, Diskussionsgegenstand geworden.
Ein für Funkwellen reflexionsfreier Raum (Funkwellen-Dunkelkammer),
der keine Reflexion von elektromagnetischen Wellen aufweist, wird allgemein zur
Messung von elektromagnetischem Wellenrauschen verwendet. Eine Funkwellenabsorptionsvorrichtung
ist in einer Innenwand von solch einem für Funkwellen reflexionsfreien Raum
angeordnet. Beispiele von Funkwellen-Absorptionsvorrichtungen des Stands der Technik,
die im für Funkwellen reflexionsfreien Raum verwendet werden, umfassen Funkwellen-Absorptionsvorrichtungen
aus organischen Materialien wie geschäumtem Styrol, geschäumten Styren,
geschäumtem Urethan, usw., gemischt mit Russ oder dergleichen, um elektrische
Leitfähigkeit zu erhalten. Außerdem wird die Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
als eine Stereostruktur verwendet, die als eine viereckige Pyramide, ein dreieckiges
Prisma oder ein Keil geformt ist. Zum Beispiel wird die Funkwellen-Absorptionsvorrichtung,
die eine solche Stereostruktur aufweist, allgemein hergestellt durch: Vorbereitendes
Schäumen noch nicht geschäumter Polystyrol-Körner in eine Form eines
Balls mit einem Durchmesser in der Größenordnung von Millimetern; Beschichten
einer Oberfläche des Balls mit Pulver aus einem elektrisch leitenden Material
wie Russ oder dergleichen, Setzen des Balls in eine gewünschte Form und dann
Erhitzen der Form, um dadurch in zweiter Linie die Polystyrol-Körner zu schäumen.
Andererseits wurde ein Verfahren vorgeschlagen zur Herstellung einer
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung gewünschter Größe, das die Schritte
umfasst: lokales Erhitzen eines vorgegebenen Faltungsabschnitts eines Baugruppenelements
aus Funkenwellen absorbierenden thermoplastischem synthetischen Harz, um dabei den
Faltungsabschnitt weich zu machen, und dann Falten des Baugruppenelements beim Faltungsabschnitt
(Japanisches Patent No. 2760578).
Die viereckige Pyramiden-, dreieckige Prismen- oder keilförmige
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, die nach einem Verfahren des thermischen Schäumens
eines organischen Materials wie Polystyrol, Polystyren, Polyurethan oder dgl. hergestellt
ist, hat jedoch nicht nur das Problem, dass die Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
unförmig ist, sondern bei Berührung auch leicht zerbricht oder so ähnlich,
wenn sie beim Aufbau eines für Funkwellen reflexionsfreien Raums herumgetragen
wird.
Ferner besteht beim Herstellungsverfahren gemäß dem Japanischen
Patent No.2760578 das Problem, dass die Arbeit wegen des Schritts des lokalen Erhitzens,
des vorgegebenen Faltungsabschnitts, wobei dadurch das Faltungsabschnitt weich gemacht
wird, komplizierter in der Durchführung wird. Außerdem ist, da das thermoplastische
synthetische Harz verwendet wird, der für Funkwellen reflexionsfreie Raum zur
Durchführung eines großen elektrischen Leistungstests, wie eines Immunitätstests,
oder dergleichen, sowohl hinsichtlich der Nichtbrennbarkeitseigenschaft als auch
der Feuerbeständigkeit unterlegen. Es gibt ein Problem was die Sicherheit betrifft.
EP 0 689 262 offenbart Wellenabsorberelemente
mit einer Zusammensetzung einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, die auf ein nicht
entzündbares Leichtgewichtblech laminiert ist.
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung ist für die oben erwähnten tatsächlichen
Umstände ausgelegt. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Verfahren
vorzusehen, bei dem eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung gewünschter Form
mit ausgezeichneter Leistungsfähigkeit beim Zusammensetzen eines für Funkwellen
reflexionsfreien Raums und nicht brennbaren Eigenschaften einfach hergestellt werden
kann, und ein Element, welches beim Verfahren zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
verwendet werden kann, vorzusehen.
Um die obige Aufgabe gemäß der vorliegenden Erfindung zu
lösen, ist das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
gemäß den Merkmalen von Anspruch 1 konfiguriert.
Außerdem ist das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
erfindungsgemäß so konfiguriert, dass das Trägermaterial Faltnutenabschnitte
in Bereichen aufweist, in denen die nicht brennbaren Materialien nicht befestigt
sind.
Ferner ist das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
erfindungsgemäß so konfiguriert, dass das Trägermaterial von einem
verbundenen Körper gebildet wird, der ausgebildet wird, indem eine Vielzahl
von Trägermaterialien durch faltbare Verbindungselemente in Bereichen miteinander
verbunden werden, in denen die nicht brennbaren Materialien nicht befestigt sind.
Außerdem ist das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
erfindungsgemäß so konfiguriert, dass jedes der nicht brennbaren Materialien,
die durch die Wabenstruktur gebildet werden, ausgebildet wird, indem nicht brennbare
Platten aus einer Aufschlämmung hergestellt werden, die eine wasserhaltige
anorganische Verbindung und ein elektrisch leitendes Material enthält.
Ferner ist das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
erfindungsgemäß so konfiguriert, dass jedes der nicht brennbaren Materialien
eine Fläche aufweist, die durch eine elektrisch leitende Schicht, die elektrisch
leitendes Material enthält, gebildet wird.
Das Verfahren zum erfindungsgemäßen Herstellen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
ist gemäß den Merkmalen der Ansprüche 6 und 7 konfiguriert.
Außerdem ist das Verfahren zum erfindungsgemäßen Herstellen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung so konfiguriert, dass die Form der Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
eine der Formen ist, die eine viereckige Pyramidenform, eine dreieckige Prismenform
und eine Keilform umfassen.
Ferner ist das Verfahren zum erfindungsgemäßen Herstellen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung so konfiguriert, dass die Faltnutenabschnitte
in Bereichen des Trägermaterials gebildet sind, die im Voraus frei von den
nicht brennbaren Materialien sind, so dass das Trägermaterial in den Nutenabschnitten
gefaltet ist.
Bei der vorliegenden Erfindung ist das Element zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung nicht unförmig und leicht handhabbar,
weil es eine flache Form aufweist. Außerdem kann eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung,
wenn eine gewünschte Struktur durch Faltung des nicht brennbaren Materials
des Elements zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung hergestellt
wird oder wenn eine gewünschte Struktur durch Faltung des Elements zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung durch das Klebelement hergestellt wird,
bei der das Funkwellen absorbierende, nicht brennbare Material, das an einen vorgegebenen
Bereich der Struktur befestigt ist, erhalten werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
1A und 1B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigen, die unter Verwendung dieses Elements
als eine Ausführung der vorliegenden Erfindung hergestellt ist;
2A und 2B sind perspektivische
Teilansichten zum Erklären der Befestigung eines nicht brennbaren Materials
auf einem nicht brennbaren Trägermaterial, in dem im Voraus ein Nutenabschnitt
vorgesehen ist, wobei 2A einen Zustand vor der Befestigung
zeigt und 2B einen Zustand nach der Befestigung zeigt;
3 ist eine perspektivische Teilansicht, die ein anderes
Beispiel für das nicht brennbare Trägermaterial zeigt, das ein Element
zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung bildet;
4 ist eine Perspektivansicht, die ein Beispiel für
eine Ausbildung eines Faltnutenabschnitts in dem nicht brennbaren Trägermaterial
zeigt;
5A bis 5D sind Ansichten,
die Beispiele von Klebendabschnitten des nicht brennbaren Trägermaterials bei
einem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren zeigen;
6A und 6B sind Ansichten
zum Erklären der Verstärkung der Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, die
nach dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren zusammengesetzt wird,
wobei 6A eine Perspektivansicht eines Verstärkungselements
ist und 6B eine Perspektivansicht ist, die einen Zustand
zeigt, bei dem die Funkwellen-Absorptionsvorrichtung durch solche Verstärkungselemente
verstärkt ist;
7A und 7B sind Ansichten
zum Erklären der Verstärkung der Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, die
nach dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren zusammengesetzt wird,
wobei 7A eine Perspektivansicht eines Verstärkungselements
ist und 7B eine Perspektivansicht ist, die einen Zustand
zeigt, bei dem die Funkwellen-Absorptionsvorrichtung durch solche Verstärkungselemente
verstärkt ist;
8A und 8B sind Ansichten
zum Erklären der Verstärkung der Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, die
bei dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren zusammengesetzt wird,
wobei 8A eine Perspektivansicht eines Verstärkungselements
ist und 8B eine Perspektivansicht ist, die
einen Zustand zeigt, bei dem die Funkwellen-Absorptionsvorrichtung durch solche
Verstärkungselemente verstärkt ist;
9A und 9B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigen, die unter Verwendung dieses Elements
als eine andere Ausführung der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, wobei
9A das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigt und 9B die Radiowellen-Absorptionsvorrichtung
zeigt.
10A bis 10C sind Ansichten,
die ein Beispiel von Klebendabschnitten des Trägermaterials bei dem erfindungsgemäßen
Herstellungsverfahren zeigen;
11A und 11B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigen, die unter Verwendung dieses Elements
als eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, wobei
11A das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigt und 11B die Radiowellen-Absorptionsvorrichtung
zeigt;
12A und 12B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigen, die unter Verwendung dieses Elements
als noch eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung hergestellt ist,
wobei 12A das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigt und 12B die Radiowellen-Absorptionsvorrichtung
zeigt;
13A bis 13C sind Ansichten,
die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung und eine
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigen, die unter Verwendung dieses Elements als
eine andere Ausführung der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, wobei
13A eine perspektivische Ansicht ist, die das Element
zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigt, 13B
eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in 13A ist
und 13C eine perspektivische Ansicht ist, die die Radiowellen-Absorptionsvorrichtung
zeigt;
14A bis 14D sind Ansichten,
die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung und eine
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigen, die unter Verwendung dieses Elements als
eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, wobei
14A und 14B perspektivische
Ansichten sind, die das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigen, 14C eine Schnittansicht entlang der Linie B-B
in 14B ist, 14D eine perspektivische
Ansicht ist, die die Radiowellen-Absorptionsvorrichtung zeigt;
15A bis 15D sind Ansichten,
die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung und eine
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigen, die unter Verwendung dieses Elements als
noch eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, wobei
15A und 15B perspektivische
Ansichten sind, die das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigen, 15C eine Schnittansicht entlang der Linie C-C
in 15B ist, 15D eine perspektivische
Ansicht ist, die die Radiowellen-Absorptionsvorrichtung zeigt;
16A und 16B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigen, die unter Verwendung dieses Elements
als eine andere Ausführung der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, wobei
16A das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigt, 16B die Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigt;
17A bis 17C sind Ansichten
zum Erklären der Struktur des in 16A gezeigten
Elements zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung; und
18A und 18B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigen, die unter Verwendung dieses Elements
als eine weitere Ausführung der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, wobei
18A das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigt, 18B die Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigt.
Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden unten beschrieben.
Erste Ausführungsform
1A und 1B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer erfindungsgemäßen
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigen, die unter Verwendung dieses Elements als eine Ausführung der vorliegenden
Erfindung hergestellt ist. In 1A weist das Element
1 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ein nicht
brennbares Trägermaterial 2 und Funkwellen absorbierende nicht brennbare
Materialien 3A und 3B auf, die auf dem Trägermaterial
2 befestigt sind. Der bei der vorliegenden Erfindung verwendete Ausdruck
"nicht brennbar" bezeichnet eine Eigenschaft eines Materials, das bei den baulichen
Materialtestverfahren bestehen kann (Mitteilung No. 1828 des Ministeriums für
Bauwesen), bei denen das Material als ein nicht brennbares beurteilt wird, wenn
der Anstieg der Brennofentemperatur niedriger als 50°C ist, wenn das Material
im Ofen 20 Minuten bei 750°C belassen wird. Der Ausdruck "Funkwellen-Absorptionsvorrichtung"
bezeichnet die Eigenschaft eines Materials, das einen Wert für das Reflektionsvermögen
nicht größer als etwa –20 dB hat.
Das Trägermaterial 2 hat einen Bereich 2a,
in dem sich kein nicht brennbares Material befindet und Bereiche 2b und
2c, in denen die nicht brennbaren Materialien 3A und
3B befestigt sind. Faltnutenabschnitte 4 befinden sich an der
Grenze zwischen den Bereichen 2a und 2b und an der Grenze zwischen
den Bereichen 2b bzw. 2c. Wenn das Trägermaterial an den
oben erwähnten Nutenabschnitten 4 gefaltet wird, kann eine keilförmige
Struktur zusammengesetzt werden. 2A und 2B
sind perspektivische Teilansichten zum Erklären der Befestigung des nicht brennbaren
Materials 3A auf dem Trägermaterial 2. Das Trägermaterial
2, das den im Voraus vorgesehenen Nutenabschnitt 4 aufweist, ist
vorbereitet, wie in 2A gezeigt. Das nicht brennbare
Material 3A ist auf dem Bereich 2b des Trägermaterials
2 befestigt, sodass ein Endabschnitt des nicht brennbaren Materials
3A mit einem Endabschnitt des Nutenabschnitts 4 (2B)
zusammenfällt. Ein Klebstoff, wie Portland Zement, Gips oder dergleichen, der
durch Hydration oder einen anorganischen Klebstoff, wie Phosphorsäuresalz,
Kieselsol, eine Wasser-Glaszusammensetzung oder dergleichen gehärtet wird,
kann zur Befestigung des nicht brennbaren Materials auf dem Trägermaterial
verwendet werden.
Beispiele für die nicht brennbaren Träger-Materialien
2 als einen der Bestandteile des Elements 1 zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung umfassen: einen aus nichtgewebtem Stoff
aus Keramikfasern hergestellten Formkörper, einen aus nicht gewebtem Stoff
aus Glasfasern hergestellten Formkörper, eine Platte aus Calciumsilikat, eine
geschäumte Platte aus Calciumcarbonat, ein Blatt aus nicht brennbarem Papier,
einen formgepressten Körper aus einem Laminat, das aus mit einem anorganischen
Klebstoff aneinander geklebten Blättern aus nicht brennbarem Papier gebildet
ist, und so weiter. Von diesen ist ein formgepresster Körper eines Laminats,
das aus mit einem anorganischen Klebstoff aneinander geklebten Blättern aus
nicht brennbarem Papier gebildet ist, besonders vorzüglich im Sinne von Erleichterung
der Ausbildung der Nutenabschnitte 4 an der Faltstelle, Erleichterung der
Faltarbeit, Dauerhaftigkeit des Trägermaterials 2 bei der Faltarbeit,
und so weiter.
Außerdem kann bei der vorliegenden Erfindung einen Öffnungsabschnitt
in dem nicht brennbaren Material 2 zum Zwecke der Gewichtsreduktion und
Verbesserung der Wärmeabstrahlung vorgesehen werden, solange die mechanische
Festigkeit des Trägermaterials 2 bei der praktischen Anwendung kein
Thema wird. 3 ist eine perspektivische Teilansicht,
die ein Beispiel eines solchen nicht brennbaren Materials 2 zeigt, in welchem
sich eine Vielzahl von Öffnungsabschnitten 5 im Bereich
2b befindet, in denen das nicht brennbare Material 3A befestigt
ist. Die Form, Position, Anzahl, usw. von Öffnungsabschnitten 5 kann
in geeigneter Weise hinsichtlich der mechanischen Festigkeit des Trägermaterials
2 in Betracht gezogen werden.
Irgendein Verfahren, wie ein Verfahren des Pressens einer abschnittweise
V-förmigen Form, ein Verfahren mit Abschneiden des nicht brennbaren Trägermaterials
durch ein Kreismesser, oder dergleichen, kann zur Ausbildung der oben erwähnten
Faltnutenabschnitte 4 im nicht brennbaren Trägermaterial
2 verwendet werden. Ebenso kann für die Anzahl der zu bildenden Nutenabschnitte
4 eine Linie an einer Stelle ausgebildet werden, wie in 4
gezeigt, oder eine Vielzahl von parallelen Linien kann an einer Stelle ausgebildet
werden. Wahlweise können genutete zusammengefügte Elemente 6,
wie in 4 dargestellt, an einen Stoßfugenabschnitt
zwischen Trägermaterialteilen (Bereichen) 2a und 2b befestigt
sein, welche Bestandteile des Trägermaterials 2 sind. Ein durch Formung
schwer entflammbarer Fasern gebildetes Material, Glasfasern oder dergleichen, kann
unter Verwendung eines anorganischen Klebstoffs als jedes der genuteten Klebelemente
6 verwendet werden. Obwohl 4 den Fall zeigt,
in dem ein Paar von genuteten verbundenen Elementen jeweils an gegenüberliegende
Flächen des Trägermaterials 2 geklebt wird, kann ein genutetes
verbundenes Element 6 an nur eine Fläche entsprechend der Stelle der
Befestigung des nicht brennbaren Materials geklebt werden, und so weiter.
Die Dicke des oben erwähnten nicht brennbaren Trägermaterials
2 kann festgelegt werden in einen Bereich von etwa 0,3 bis etwa 10 mm und
die Tiefe des Faltnutenabschnitts 4 kann in einen Bereich von etwa 0,1
bis etwa 6 mm festgelegt werden. Vorzugsweise ist die Dicke des nicht brennbaren
Trägermaterials 2 im Bereich von etwa 0,5 bis etwa 3 mm und die Tiefe
des Faltnutenabschnitts 4 ist im Bereich von etwa 0,1 bis etwa 1 mm.
Die Funkwellen absorbierenden, nicht brennbaren Materialien
3A und 3B sind als Bestandteile des Elements 1 zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung so ausgebildet, dass die Oberflächen
der nicht brennbaren Materialien 3A und 3B, die auf dem Trägermaterial
2 befestigt sind, im Wesentlichen die gleichen Formen haben wie jene der
Bereiche 2b und 2c des Trägermaterials 2. Beispiele
für ein Material, das als jedes der nicht brennbaren Materialien
3A und 3B verwendet werden kann, umfassen: eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung,
die durch aufgepresstes Kleben einer großen Zahl von geschlossenzelligen anorganischen
Körnern aneinander mit einem anorganischen Klebstoff, der verbreitend ein elektrisch
leitendes Material enthält (Japanisches Patent No. 2743227); eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung,
die durch Anhaften und Fixieren eines elektrisch leitenden Materials an einen geformten
Körper aus Kurzfasern aus Keramik oder Glas, die ein bestimmtes Längenverhältnis
aufweisen, mittels Durchdringung und Imprägnierung (Tränkung) (JP-A-9-307268);
eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, die aus einer Zusammensetzung hergestellt
ist, die Zement, Leichtbeton, elektrisch nichtleitende Fasern, synthetische Harzemulsion
und ein elektrisch leitendes Material (JP-A-8-67544) enthält; eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung,
die aus einer nicht brennbaren Wabenstruktur hergestellt ist, die durch Laminieren
nicht brennbarer Platten gebildet ist, wovon jede aus einer Aufschlämmung hergestellt
ist, die eine wasserhaltige anorganische Verbindung und ein elektrisch leitendes
Material in einer Wabenform unter Verwendung eines anorganischen Klebstoffs enthält;
und so weiter. Vor diesen ist eine nicht brennbare Wabenstruktur im Sinne der Funkwellen
absorbierenden Eigenschaften, Leichtbau-Eigenschaften, Nichtbrennbarkeits-Eigenschaften,
mechanischer Festigkeit und Wärmeabstrahlung vorzüglich.
Russ, Graphit, Kohlenstofffasern oder dergleichen kann als das oben
erwähnte elektrisch leitende Material verwendet werden. Silastic Ballone, Silicaballone,
Glaskügelchen, Perlit, Aluminium-Silica-Ballone oder dergleichen, können
als geschloßenzellige anorganische Körner verwendet werden. Ferner umfassen
Beispiele der anorganischen Klebstoffe, die verwendet werden können: Klebstoffe
wie Portland-Zement, Gips, usw., der durch Hydration gehärtet wird, und anorganische
Klebstoffe, wie Phosphorsäuresalz, Silicasol, eine Wasser-Glas-Zusammensetzung,
etc. und so weiter. Insbesondere kann eine Wasser-Glas-Zusammensetzung bevorzugt
verwendet werden, weil es nicht teuer ist und hochgradig klebende Eigenschaften
aufweist. Wasser-Glas ist eine wässrige Lösung, die alkalisches Metall-Silikat
als Hauptkomponente enthält. Insbesondere wird Natriumsilikat bevorzugt, weil
es nicht teuer und als ein nach JIS standardisierter Artikel leicht erhältlich
ist. Außerdem kann ein Gemisch von Wasser-Glas aus Natriumsilikat und Wasser-Glas
aus Lithium-Silikat verwendet werden.
Eine wabenförmige Struktur als jede der nicht brennbaren Materialien
3A und 3B wird wie folgt hergestellt. Zuerst wird eine erforderliche
Anzahl von nicht brennbaren Platten, von denen jede eine vorgegebene Breite hat,
vorbereitet und ein anorganischer Klebstoff wird angewandt wie Streifen auf jeder
der nicht brennbaren Platten in vorgegebenen Intervallen in einer longitudinalen
Richtung der nicht brennbaren Platten. Die nicht brennbaren Platten werden in einer
Weise laminiert, so dass die Position der Anwendung des anorganischen Klebstoffs
in Streifen um einen halben Abstand zwischen den gegenüber liegenden nicht
brennbaren Platten verschoben wird. Dann wird das Laminat gepresst, damit es klebend
an der Stelle der Anwendung des anorganischen Klebstoffs verbunden wird, so dass
ein Plattenblock ausgebildet wird. Hierbei ist die Breite der Anwendung des anorganischen
Klebstoffs gleich wie die Länge der verbundenen Zelloberflächen bei der
Wabenstruktur. Entsprechend kann die Zellgröße durch Anpassung der Breite
und des Ausbildungsintervalls der Schichten des anorganischen Klebstoffs gesteuert
werden. Dann wird der Plattenblock in eine erforderliche Dicke der Wabenstruktur
zerschnitten und ausgebreitet, während er in ein anorganisches Imprägniermittel
eingetaucht wird. Im ausgebreiteten Zustand, der zur Ausbildung von Zellen erforderlich
ist, wird das anorganische Imprägniermittel getrocknet und als eine Schicht
aus anorganischen Imprägniermitteln verfestigt, sodass eine Wabenstruktur erhalten
wird. Zum Beispiel kann ein wasserlösliches oder im Wasser zerstreutes Material,
das durch Vermengen eines Härters, eines Katalysators etc. mit einer Aluminium-Phosphat-Lösung,
Kolloid-Silica, Kolloid-Aluminium oder dergleichen gebildet ist, als der anorganische
Klebstoff verwendet werden. Obwohl irgendeiner von verschiedenen Typen anorganischer
Klebstoffe als das anorganische Imprägniermittel verwendet werden kann, wird
dasselbe Material als der anorganische Klebstoff zur Verklebung der nicht brennbaren
Platten bevorzugt als das anorganische Imprägniermittel verwendet.
Die Dicke von jedem der nicht brennbaren Materialien 3A und
3B kann im Bereich von etwa 5 bis etwa 40 mm, bevorzugt in einem Bereich
von 10 bis 30 mm angesetzt werden.
Bei der vorliegenden Erfindung kann jedes der nicht brennbaren Materialien
3A und 3B mit einer elektrisch leitenden Schicht beschichtet werden,
die elektrisch leitfähiges Material enthält. Zum Beispiel kann das elektrisch
leitende Material ausgebildet sein durch: ein Immersionsverfahren, bei dem eine
elektrisch leitende Beschichtungszusammensetzung, die ein elektrisch leitendes Material
enthält, das in einem anorganischen Bindemittel zerstreut ist, vorbereitet
wird und ein nicht brennbares Material, wie eine Wabenstruktur oder dergleichen,
in die elektrisch leitfähige Beschichtungszusammensetzung getaucht und hinaufgehoben
wird, so dass eine elektrisch leitende Schicht auf einer Fläche des brennbaren
Materials ausgebildet wird; ein Anwendungsverfahren, bei dem die oben erwähnte
elektrisch leitende Beschichtungszusammensetzung auf das nicht brennbare Material
unter Verwendung einer Bürste oder dergleichen aufgetragen wird, um dabei eine
elektrisch leitende Schicht auszubilden; ein Verfahren, bei dem die oben erwähnte
elektrisch leitende Beschichtungszusammensetzung auf das nicht brennbare Material
unter Verwendung eines Zerstäubers aufgesprüht wird oder dergleichen,
so dass eine elektrisch leitende Schicht ausgebildet wird; oder dergleichen. Unter
den oben erwähnten Ausbildungsverfahren werden das Immersionsverfahren und
das Anwendungsverfahren besonders bevorzugt. Das zu verwendende elektrisch leitende
Material ist nicht ausdrücklich beschränkt als das Material die Eigenschaft
der elektrischen Leitfähigkeit aufweist. Beispielsweise können Russ, Graphit,
Kohlenstofffasern oder dergleichen als das elektrisch leitende Material verwendet
werden. Obwohl ein Bindemittel vom Wasser-Glas-Typ, ein Bindemittel vom Silica-Aluminium-Typ
oder dergleichen als das anorganische Bindemittel verwendet werden können,
ist das anorganische Bindemittel nicht auf diese Materialien beschränkt.
Bei der vorliegenden Erfindung kann eine aus Wasser-Glas hergestellte
anorganische Beschichtungsfolie oder dergleichen weiterhin auf der oben erwähnten
elektrisch leitenden Schicht ausgebildet werden. Durch Bereitstellung der anorganischen
Beschichtungsfolie können nicht nur sowohl die Zugfestigkeit als auch die Druckfestigkeit
eines nicht brennbaren Materials, insbesondere einer Wabenstruktur, erhöht
werden, sondern auch der ausgebreitete Zustand der Wabenstruktur kann stabiler gehalten
werden.
Das Verfahren der Herstellung einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung hat die Schritte von: Faltung des oben
erwähnten Elements 1 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
an Nutenabschnitten 4 (Bereiche, an denen die Funkwellen absorbierenden,
nicht brennbaren Materialien 3A und 3B nicht befestigt sind) des
Trägermaterials 2, um eine keilförmige Struktur, die die nicht
brennbaren, nach außen angeordneten Materialien 3A und 3B
und den Bereich 2a des Trägermaterials 2 als seinen Träger
aufweist, zusammenzusetzen; und Verkleben eines Endabschnitts des Bereichs
2a des Trägermaterials 2 an einem Endabschnitt des Bereichs
2c des Trägermaterials 2, um dadurch eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
101 (1B) zu erhalten.
Mit Bezug auf die Faltung des Trägermaterials 2 in Bereichen,
in denen die Funkwellen absorbierenden, nicht brennbaren Materialien 3A
und 3B nicht befestigt sind, kann ein Element, wie eine Leiste, entlang
der Faltposition angeordnet werden, so dass das Trägermaterial 2 in
dem Fall gefaltet werden kann, wo kein Nutenabschnitt 4 ausgebildet ist.
Das Kleben eines Endabschnitts des Bereichs 2a des Trägermaterials
2 an einen Endabschnitt des Bereichs 2c des Trägermaterials
2 ist nicht ausdrücklich beschränkt. 5A
bis 5D sind Ansichten, die Beispiele von Klebungen
von Endabschnitten des Trägermaterials zeigen. Im in 5A
gezeigten Beispiel sind ein Endabschnitt des Bereichs 2a und ein Endabschnitt
des Bereichs 2c mit einem anorganischen Klebstoff miteinander verklebt.
Beispiele von zu verwendenden anorganischen Klebstoffen sind die oben erwähnten
anorganischen Klebstoffe. Im in 5B gezeigten Beispiel
sind ein geeigneter ausgeschnittener Abschnitt 2'a und ein passender vorstehender
Abschnitt 2'c in Endabschnitten der Bereiche 2a bzw.
2c vorgesehen, so dass der vorstehende Abschnitt 2'cin den ausgeschnittenen
Abschnitt 2'a eingepasst und befestigt wird und an den ausgeschnittenen
Abschnitt 2'a mit einem anorganischen Klebstoff geklebt werden. Im in
5C gezeigten Beispiel ist ein Klebflansch
2''c in einem Endabschnitt des Bereichs 2c vorgesehen, so dass
der Flansch 2''c haftend an einen Nachbarn eines Endabschnitts des Bereichs
2a durch einen anorganischern Klebstoff geklebt wird. Ferner sind beim
in 5D gezeigten Beispiel ein Nachbar eines Endabschnitts
des Bereichs 2a und ein Nachbar eines Endabschnitts des Bereichs
2c an ein keilförmiges Verbindungselement 102 mit einem anorganischen
Klebstoff geklebt.
Außerdem kann beim Herstellungsverfahren einer erfindungsgemäßen
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ein Verstärkungselement zur Verstärkung
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, die durch Faltung des Elements
1 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zusammengesetzt
wird, verwendet werden. 6 bis 8 sind perspektivische
Ansichten, die Beispiele für die Verwendung des Verstärkungselements zeigen.
In dem in 6A und 6B gezeigten
Beispiel sind keilförmige Verstärkungselemente 103 an einen Verbindungsabschnitt
zwischen einem Endabschnitt des Bereichs 2a und einem Endabschnitt des
Bereichs 2c und an einen Faltungsabschnitt zwischen einem Endabschnitt
des Bereichs 2a und einen Endabschnitt des Bereichs 2b mit einem
anorganischen Klebstoff geklebt. Ferner sind in dem in den 7A
und 7B gezeigten Beispiel Verstärkungselemente
104, von denen jedes wie ein Prisma mit einem trapezförmigen Querschnitt
geformt ist, an einen Verbindungsabschnitt zwischen einem Endabschnitt des Bereichs
2a und einen Endabschnitt des Bereichs 2c
und an einen Faltungsabschnitt zwischen einem Endabschnitt des
Bereichs 2a und einen Endabschnitt des Bereichs 2b mit einem anorganischen
Klebstoff geklebt. Außerdem wird in dem in 8A
und 8B gezeigten Beispiel ein Verstärkungselement
105, das dieselbe Form wie ein dreieckiger Öffnungsabschnitt
101' der Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 101 aufweist, die eine
keilförmige Struktur ist, in den Öffnungsabschnitt 101' eingepasst
und wird mit einem anorganischen Klebstoff geklebt.
Zweite Ausführungsform
9A und 9B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, die unter Verwendung dieses Elements
hergestellt ist, als eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigt.
In 9A weist das Element 11 zum
Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ein nicht brennbares Trägermaterial
12 und Funkwellen absorbierende, nicht brennbare Materialien
13A und 13B auf, die auf dem Trägermaterial 12 befestigt
sind. Das Trägermaterial 12 hat einen Bereich 12a, in dem
sich kein nicht brennbares Material befindet und Bereiche 12b und
12c, in denen die nicht brennbaren Materialien 13A bzw.
13B befestigt sind. Faltnutenabschnitte 14 befinden sich an der
Grenze zwischen den Bereichen 12a und 12b bzw. der Grenze zwischen
den Bereichen 12a und 12c. Eine keilförmige Struktur kann
durch Faltung des Trägermaterials 12 an den oben erwähnten Nutenabschnitten
14 zusammengesetzt werden. Im Übrigen kann die Qualität, Dicke,
etc. des Trägermaterials 12 und jene Merkmale bei den nicht brennbaren
Materialien 13A und 13B in derselben Art wie bei dem oben erwähnten
Element 1 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung eingesetzt
und deren Beschreibung somit weggelassen werden.
Bei dieser Ausführungsform ist das oben erwähnte Element
11 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung an den Nutenabschnitten
14 (Bereichen, in denen die Funkwellen absorbierenden, nicht brennbaren
Materialien 13A und 13B nicht befestigt sind) auf dem Trägermaterial
12 gefaltet, so dass eine keilförmige Struktur zusammengesetzt wird,
die die nicht brennbaren Materialien 13A und 13B, die nach außen
angeordnet sind, und den Bereich 12a des Trägermaterials
12 als seinen Träger aufweist. Dann werden ein Endabschnitt des Bereichs
12b des Trägermaterials 12 und ein Endabschnitt des Bereichs
12c des Trägermaterials 12, die am oberen Endabschnitt der
keilförmigen Struktur angeordnet sind, aneinander geklebt, so dass eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
111 erhalten wird (9B).
Irgendeines der in 5A bis 5D
gezeigten Verfahren kann ohne ausdrückliche Beschränkung auf Kleben eines
Endabschnitts des Bereichs 12b des Trägermaterials 12 an
einen Endabschnitt des Bereichs 12c des Trägermaterials
12 verwendet werden. Wahlweise werden, wie in 10A
bis 10C gezeigt, zum Beispiel sowohl ein Endabschnitt
des Bereichs 12b als auch ein Endabschnitt des Bereichs 12c zur
Ausbildung von Stoßkontaktflächen 12'b und 12'c im Voraus
(10A) schief angeschnitten, so dass die Endabschnitte
der Bereiche 12b und 12c aneinander durch in Kontaktbringen der
Stoßkontaktflächen 12'b und 12'c (10B)
und durch Ankleben eines Sperrelements 112 an einen oberen Endabschnitt
der keilförmigen Struktur mit einem anorganischen Klebstoff (10C)
geklebt werden können. Beispiele für den zu verwendenden anorganischen
Klebstoff umfassen die oben erwähnten anorganischen Klebstoffe. Außerdem
kann ein Material, das aus feuerfesten Fasern, Glasfasern oder dergleichen geformt
ist, unter Verwendung eines anorganischen Klebstoffs als das Sperrelement
112 verwendet werden.
Dritte Ausführungsform
11A und 11B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, die unter Verwendung dieses Elements
hergestellt ist, als eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
zeigen. In 11A weist das Element 21 zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ein nicht brennbares Material
22, ein Funkwellen absorbierendes nicht brennbares Material 23A,
das auf einer Fläche des Trägermaterials 22 befestigt ist, und
Funkwellen absorbierende nicht brennbare Materialien 23B und
23C auf, die auf einer anderen Fläche des Trägermaterials
22 befestigt sind. Beim Trägermaterial 22 sind Faltnutenabschnitte
24 an der Grenze zwischen einem Bereich 22a, in dem das nicht
brennbare Material 22A befestigt ist, und einem Bereich 22b, in
dem das nicht brennbare Material 23B befestigt ist, bzw. an der Grenze
zwischen dem Bereich 22a und einem Bereich 22c, in dem das nicht
brennbare Material 23C befestigt ist. Eine keilförmige Struktur kann
durch Faltung des Trägermaterials 22 an den oben erwähnten Nutenabschnitten
24 zusammengesetzt werden. Im Übrigen kann die Qualität, Dicke,
etc. des Trägermaterials 22 und jene Merkmale bei den nicht brennbaren
Materialien 23A, 23B und 23C in derselben Art wie bei
dem oben erwähnten Element 1 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
eingesetzt und deren Beschreibung somit weggelassen werden.
Bei dieser Ausführungsform wird das oben erwähnte Element
21 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung an den Nutenabschnitten
24 (Bereichen, in denen die Funkwellen absorbierenden, nicht brennbaren
Materialien 23A, 23B und 23C nicht befestigt sind) des
Trägermaterials 22 gefaltet, so dass eine keilförmige Struktur,
die die nicht brennbaren Materialien 23B und 23C, die auswärts
angeordnet sind, und das nicht brennbare Material 23A, das einwärts
angeordnet ist, aufweist, und die den Bereich 22a des Trägermaterials
22 als seinen Träger hat, zusammengesetzt wird. Dann werden ein Endabschnitt
des Bereichs 22b des Trägermaterials 22 und ein Endabschnitt
des Bereichs 22c des Trägermaterials 22, die an einem oberen
Endabschnitt der keilförmigen Struktur angeordnet sind, aneinander geklebt,
so dass eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 121 erhalten wird (11B).
Das Kleben eines Endabschnitts des Bereichs 22b des Trägermaterials
22 an einen Endabschnitt des Bereichs 22c des Trägermaterials
22 ist nicht ausdrücklich beschränkt, kann aber in derselben
Art wie bei der Herstellung der Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 111 unter
Verwendung des oben erwähnten Elements 11 zum Zusammensetzen einer
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ausgeführt werden.
Vierte Ausführungsform
12A und 12B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung zeigen, die unter Verwendung dieses Elements
als noch eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform hergestellt
werden. In 12A weist das Element 31 zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ein nicht brennbares Material
32 und dreieckige Funkwellen absorbierende nicht brennbare Materialien
33A, 33B, 33C und 33D auf, die auf dem Trägermaterial
32 befestigt sind. Beim Trägermaterial 32 sind Faltnutenabschnitte
34 an den Grenzen zwischen dreieckigen Bereichen 32a und
32b, 32b und 32c bzw. 32c und 32d,
in denen die nicht brennbaren Materialien 33A, 33B,
33C und 33D befestigt sind. Eine viereckige pyramidenförmige
Struktur kann durch Faltung des Trägermaterials 32 an den oben erwähnten
Nutenabschnitten 34 zusammengesetzt werden. Im Übrigen kann die Qualität,
Dicke, etc. des Trägermaterials 32 und jene Merkmale bei den nicht
brennbaren Materialien 33A, 33B, 33C und 33D
können in derselben Art wie bei dem oben erwähnten Element 1
zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 1 eingesetzt
und deren Beschreibung somit weggelassen werden.
Bei dieser Ausführungsform wird das oben erwähnte Element
31 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung an den Nutenabschnitten
34 (Bereichen, in denen die Funkwellen absorbierenden, nicht brennbaren
Materialien 33A, 33B, 33C und 33D nicht befestigt
sind) des Trägermaterials 32 gefaltet, so dass eine viereckige pyramidenförmige
Struktur zusammengesetzt wird, die die nicht brennbaren Materialien 33A,
33B, 33C und 33D, die auswärts angeordnet sind,
aufweist. Dann werden ein Endabschnitt des Bereichs 32a des Trägermaterials
32 und ein Endabschnitt des Bereichs 32d des Trägermaterials
32, die an einem Gratlinienabschnitt der viereckigen pyramidenförmigen
Struktur angeordnet sind, aneinander geklebt, so dass eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
131 erhalten wird (12B). Ein beliebiges der
Verfahren, die in 5A bis 5D
dargestellt sind, kann zum Kleben eines Endabschnitts des Bereichs 32a
des Trägermaterials 32 an einen Endabschnitt des Bereichs
32d des Trägermaterials 32 angewandt werden.
Fünfte Ausführungsform
13A, 13B und
13C sind Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigen, die unter Verwendung dieses Elements als eine andere erfindungsgemäße
Ausführungsform hergestellt werden. In 13A weist
das Element 41 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
ein nicht brennbares Material 42 und Funkwellen absorbierende nicht brennbare
Materialien 43A und 43B auf, die auf dem Trägermaterial
42 befestigt sind. Das Trägermaterial 42 hat einen Bereich
42a, in dem sich kein nicht brennbares Material befindet, und Bereiche,
42b und 42c, in denen die nicht brennbaren Materialien
43A bzw. 43B befestigt sind. Faltnutenabschnitte 44 befinden
sich an der Grenze zwischen den Bereichen 42a und 42b und in der
Grenze zwischen den Bereichen 42a bzw. 42c. Eine keilförmige
Struktur kann durch Faltung des Trägermaterials 42 an den oben erwähnten
Nutenabschnitten 44 zusammengesetzt werden.
Das Element 41 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
ist im Wesentlichen dasselbe wie das oben erwähnte Element 11 zum
Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, außer dass das Element
41 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung eine Struktur
aufweist, bei der nicht nur die Breiten der Bereiche 42b und
42c des Trägermaterials 42 spitz auf einen oberen Endabschnitt
zulaufen, sondern auch die Breiten der Bereiche 42b und 42c des
Trägermaterials 42 sind größer als die Breiten der nicht
brennbaren Materialien 43A bzw. 43B zum Zwecke des Schutzes der
nicht brennbaren Materialien 43A und 43B. 13B
ist eine Schnittansicht entlang der Linie A-A des Elements 41 zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, das in 13A
gezeigt ist. Das Element 41 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
hat eine Struktur, bei der der Bereich 42b des Trägermaterials
42 aus gegenüberliegenden Seiten des nicht brennbaren Materials
43A hervorsteht. Bei dieser Struktur wird Druck von den
Seiten von den vorstehenden Abschnitten des Trägermaterials 42 aufgenommen,
so dass die nicht brennbaren Materialien 43A und 43B geschützt
sind.
Im Übrigen kann die Qualität, Dicke, etc. des Trägermaterials
42 und jene Merkmale bei den nicht brennbaren Materialien 43A
und 43B können in derselben Art wie bei dem oben erwähnten Element
1 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung eingesetzt
und deren Beschreibung somit weggelassen werden.
Bei dieser Ausführungsform wird das oben erwähnte Element
41 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung an den Nutenabschnitten
44 (Bereichen, in denen die Funkwellen absorbierenden, nicht brennbaren
Materialien 43A und 43B nicht befestigt sind) des Trägermaterials
42 gefaltet, so dass eine keilförmige Struktur zusammengesetzt wird,
die die nicht brennbaren Materialien 43A und 43B aufweist, die
auswärts angeordnet sind, und die den Bereich 42a des Trägermaterials
42 als ihren Träger hat. Dann werden ein Endabschnitt des Bereichs
42b des Trägermaterials 42 und ein Endabschnitt des Bereichs
42c des Trägermaterials 42, die an einem oberen Endabschnitt
der keilförmigen Struktur angeordnet sind, aneinander geklebt, sodass eine
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 141 erhalten wird (13C).
Ein beliebiges der Verfahren, die in 5A bis
5D gezeigt sind, kann zum Kleben eines Endabschnitts
des Bereichs 32a des Trägermaterials 32 an einen Endabschnitt
des Bereichs 32d des Trägermaterials 32 angewandt werden.
Das Kleben eines Endabschnitts des Bereichs 42b des Trägermaterials
42 an einen Endabschnitt des Bereichs 42c des Trägermaterials
42 ist nicht ausdrücklich beschränkt, kann aber in derselben
Art wie bei der Herstellung der Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 111 unter
Verwendung des oben erwähnten Elements 11 zum Zusammensetzen einer
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ausgeführt werden. Die auf diese Weise hergestellte
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 141 weist eine keilförmige Struktur
auf, bei der die Breite des oberen Endabschnitts kleiner ist als die Breite des
Trägers.
Sechste Ausführungsform
14A, 14B, 14C
und 14D sind Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigen, die unter Verwendung dieses Elements als eine weitere erfindungsgemäße
Ausführungsform hergestellt werden. In 14A weist
das Element 51 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
ein nicht brennbares Material 52 und Funkwellen absorbierende nicht brennbare
Materialien 53A und 53B auf, die auf dem Trägermaterial
52 befestigt sind. Das Trägermaterial 52 hat einen Bereich
52a, in dem sich kein nicht brennbares Material befindet, und Bereiche,
52b und 52c, in denen die nicht brennbaren Materialien
53A bzw. 53B befestigt sind. Faltnutenabschnitte 54 befinden
sich an der Grenze zwischen den Bereichen 52a und 52b und in der
Grenze zwischen den Bereichen 52a bzw. 52c. Eine keilförmige
Struktur kann durch Faltung des Trägermaterials 52 an den oben erwähnten
Nutenabschnitten 54 zusammengesetzt werden.
Das Element 51 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
ist im Wesentlichen dasselbe wie das oben erwähnte Element 11 zum
Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, außer dass das Element
51 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung so konfiguriert
ist, dass nicht nur die Breiten der Bereiche 52b und 52c des Trägermaterials
52 spitz auf einen oberen Endabschnitt zulaufen, sondern auch Schutzflansche
52'b und 52'c sich faltbar in entsprechenden drei Seitenendabschnitten
der Bereiche 52b und 52c zum Zwecke des Schutzes der nicht brennbaren
Materialien 53A und 53B befinden. Die Schutzflansche
52'b und 52'c sind gefaltet, wie in 14B
dargestellt, und an Seiten der nicht brennbaren Materialien 53A und
53B mit einem anorganischen Klebstoff geklebt. 14C
ist eine Schnittansicht entlang der Linie B-B des Elements 51 zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, das in 14B
gezeigt ist. Das Element 51 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
hat eine Struktur, bei der die drei Seiten des nicht brennbaren Materials
53A, die auf dem Bereich 52b des Trägermaterials
52 befestigt sind, durch den Schutzflansch 52'b geschützt
sind. Bei solch einer Struktur wird Druck von den Seiten von den schützenden
Flanschen 52'b und 52'c aufgenommen, so dass die nicht brennbaren
Materialien 53A und 53B geschützt sind.
Im Übrigen kann die Qualität, Dicke, etc. des Trägermaterials
52 und jene Merkmale bei den nicht brennbaren Materialien 53A
und 53B können in derselben Art wie bei dem oben erwähnten Element
1 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung eingesetzt
und deren Beschreibung somit weggelassen werden.
Bei dieser Ausführungsform wird das oben erwähnte Element
51 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung an den Nutenabschnitten
54 (Bereichen, in denen die Funkwellen absorbierenden, nicht brennbaren
Materialien 53A und 53B nicht befestigt sind) des Trägermaterials
52 gefaltet, so dass eine keilförmige Struktur zusammengesetzt wird,
bei der die nicht brennbaren Materialien 53A und 53B auswärts
angeordnet sind und die den Bereich 52a des Trägermaterials
52 als ihren Träger hat. Dann werden ein Endabschnitt des Bereichs
52b
des Trägermaterials 52 und ein Endabschnitt des
Bereichs 52c des Trägermaterials 52, die an einem oberen
Endabschnitt der keilförmigen Struktur angeordnet sind, aneinander verklebt,
so dass eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 151 erhalten wird (14D).
Das Kleben eines Endabschnitts des Bereichs 52b des Trägermaterials
52 an einen Endabschnitt des Bereichs 52c des Trägermaterials
52 ist nicht ausdrücklich beschränkt, kann aber in derselben
Art wie bei der Herstellung der Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 111 unter
Verwendung des oben erwähnten Elements 11 zum Zusammensetzen einer
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ausgeführt werden. Die auf diese Weise hergestellte
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 151 weist eine keilförmige Struktur
auf, bei der die Breite des oberen Endabschnitts kleiner ist als die Breite des
Trägers.
Siebente Ausführungsform
15A, 15B, 15C
und 15D sind Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
zeigen, die unter Verwendung dieses Elements als noch eine weitere erfindungsgemäße
Ausführungsform hergestellt werden. In 15A weist
das Element 61 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
ein nicht brennbares Material 62 und Funkwellen absorbierende nicht brennbare
Materialien 63A und 63B auf, die auf dem Trägermaterial
62 befestigt sind. Das Trägermaterial 62 hat einen Bereich
62a, in dem sich kein nicht brennbares Material befindet, und Bereiche,
62b und 62c, in denen die nicht brennbaren Materialien
63A bzw. 63B befestigt sind. Faltnutenabschnitte 64 befinden
sich an der Grenze zwischen den Bereichen 62a und 62b und an der
Grenze zwischen den Bereichen 62a bzw. 62c. Eine keilförmige
Struktur kann durch Faltung des Trägermaterials 62 an den oben erwähnten
Nutenabschnitten 64 zusammengesetzt werden.
Das Element 61 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
weist Schutzflansche 62'b und 62'c auf, die faltbar in entsprechenden
drei Seitenendabschnitten der Bereiche 62b und 62c zum Zwecke
des Schutzes der nicht brennbaren Materialien 63A und 63B in derselben
Art wie beim oben erwähnten Element 51 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
vorgesehen sind. Das Element 61 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
ist jedoch in einem Punkt verschieden vom Element 51 zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, indem die Schutzflansche 62'b
und 62'c in zwei Stufen gefaltet werden können. Die Schutzflansche
62'b und 62'c sind gefaltet, wie in 15B
dargestellt, und an Seiten der nicht brennbaren Materialien 63A und
63B und an die Nachbarn von Endabschnitten der nicht brennbaren Materialien
63A und 63B mit einem anorganischen Klebstoff geklebt.
15C ist eine Schnittansicht entlang der Linie C-C des
Elements 61 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung,
das in 15B gezeigt ist. Das Element 61 zum
Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung hat eine Struktur, bei der
die drei Seiten des nicht brennbaren Materials 63A, die an dem Bereich
62b des Trägermaterials 62 befestigt sind und die Nachbarn
von Endabschnitten der Oberfläche der nicht brennbaren Materialien
63A und 63B, durch den Schutzflansch 62'b geschützt
werden. Bei einer solchen Struktur wird Druck von den schützenden Flanschen
62'b und 62'c aufgenommen, sodass die nicht brennbaren Materialien
63A und 63B geschützt sind. Insbesondere sind Eckabschnitte
zwischen Seiten und Oberflächen der nicht brennbaren Materialien
63A und 63B sicher geschützt.
Im Übrigen kann die Qualität, Dicke, etc. des Trägermaterials
62 und jene Merkmale bei den nicht brennbaren Materialien 63A
und 63B können in derselben Art wie bei dem oben erwähnten Element
1 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung eingesetzt
und deren Beschreibung somit weggelassen werden.
Bei dieser Ausführungsform wird das oben erwähnte Element
61 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung an den Nutenabschnitten
64 (Bereichen, in denen die Funkwellen absorbierenden, nicht brennbaren
Materialien 63A und 63B nicht befestigt sind) des Trägermaterials
62 gefaltet, so dass eine keilförmige Struktur zusammengesetzt wird,
bei der die nicht brennbaren Materialien 63A und 63B auswärts
angeordnet sind und die den Bereich 62a des Trägermaterials
62 als ihren Träger hat. Dann werden ein Endabschnitt des Bereichs
62b des Trägermaterials 62 und ein Endabschnitt des Bereichs
62c des Trägermaterials 62, die an einem oberen Endabschnitt
der keilförmigen Struktur angeordnet sind, aneinander verklebt, so dass eine
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 161 erhalten wird (15D).
Das Kleben eines Endabschnitts des Bereichs 62b des Trägermaterials
62 an einen Endabschnitt des Bereichs 62c des Trägermaterials
62 ist nicht ausdrücklich beschränkt, kann aber in derselben
Art wie bei der Herstellung der Funkwellen-Absorptionsvorrichtung 111 unter
Verwendung des oben erwähnten Elements 11 zum Zusammensetzen einer
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ausgeführt werden.
Achte Ausführungsform
16A und 16B sind perspektivische
Ansichten, die ein Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung, die unter Verwendung dieses Elements
hergestellt ist, als eine andere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigen. In 16A weist das Element
71 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ein nicht
brennbares Material 72 und Funkwellen absorbierende, nicht brennbare Materialien
73A und 73B auf, die auf dem Trägermaterial 72 befestigt
sind. Das Trägermaterial 72 weist einen Bereich 72a auf,
in dem sich kein nicht brennbares Material befindet, und Bereiche 72b und
72c, in denen die nicht brennbaren Materialien 73A bzw.
73B befestigt sind. Die Bereiche 72a und 72b sind durch
ein faltbares Verbindungselement 76 miteinander verbunden. Die Bereiche
72a und 72c sind miteinander durch ein faltbares Verbindungselement
76 miteinander verbunden. Eine keilförmige Struktur kann aus dem Trägermaterial
72 durch Faltung des Verbindungselements 76 zusammengesetzt werden.
17A, 17B und
17C sind Ansichten zum Erklären der Struktur des
Elements 71 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
in dieser Ausführungsform. Wie in 17A gezeigt,
ist das nicht brennbare Trägermaterial 72 aus einem rechtwinkligen
Teil des Trägermaterials 72a und stollenförmigen Teilen des Trägermaterials
72b und 72c, von denen beide eine trapezförmige Öffnung
aufweisen, zusammengesetzt. Schutzflansche 72'b und 72'c befinden
sich in der Umgebung der stollenförmigen Trägermaterialteile
72b bzw. 72c, damit sie in zwei Stufen faltbar sind. Die nicht
brennbaren Materialien 73A und 73B sind auf den stollenförmigen
Trägermaterialteilen 72b bzw. 72c befestigt. Die Schutzflansche
72'b und 72'c sind gefaltet, wie in 17B
dargestellt, und an Seiten der nicht brennbaren Materialien 73A und
73B und an Nachbarn der Endabschnitte von Flächen der nicht brennbaren
Materialien 73A und 73B mit einem anorganischen Klebstoff geklebt.
17C ist eine Schnittansicht entlang der in
17B gezeigten Linie D-D. Das Element 71 zum
Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung weist eine Struktur auf,
bei der vier Seiten des nicht brennbaren Materials 73A, das auf dem Trägermaterialteil
72b und den Nachbarn der Endabschnitte der Flächen des nicht brennbaren
Materials 73A durch den Schutzflansch 72'b geschützt sind.
Außerdem sind die Teile 72b und 72c des Trägermaterials
mit dem Teil 72a des Trägermaterials durch das Verbindungselement
76 verbunden, so dass ein verbundener Körper als ein Element
71 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ausgebildet
ist.
Im Übrigen kann die Qualität, Dicke, etc. des Trägermaterials
72 (72a, 72b und 72c) und jene Merkmale bei
den nicht brennbaren Materialien 73A, 73B und in derselben Art
wie bei dem oben erwähnten Element 1 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
eingesetzt und deren Beschreibung somit weggelassen werden.
Bei dieser Ausführungsform ist das oben erwähnte Element
71 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung mit den Verbindungselementen
76 einwärts drehend gefaltet, so dass eine keilförmige Struktur,
die den Trägermaterialteil (Bereich) 72 als seinen Träger aufweist,
zusammengesetzt wird. Dann werden ein Endabschnitt des Trägermaterialteils
(Bereichs) 72b des Trägermaterials 72 und ein Endabschnitt
des Trägermaterialteils (Bereichs) 72c des Trägermaterials
72, die in einem oberen Endabschnitt der keilförmigen Struktur angeordnet
sind, miteinander verklebt, so dass eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
171 erhalten wird (16B). Das Kleben eines
Endabschnitts des Trägermaterialteils (Bereichs) 72b des Trägermaterials
72 an einen Endabschnitt des Trägermaterialteils (Bereichs)
72c des Trägermaterials 72 ist nicht ausdrücklich beschränkt,
kann aber in derselben Weise wie bei der Herstellung der Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
111 unter Verwendung des oben erwähnten Elements 11 zum Zusammensetzen
einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ausgeführt werden.
Neunte Ausführungsform
Das oben erwähnte Element 71 zum Zusammensetzen einer
Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ist so konfiguriert, dass der Trägematerialteil
(Bereich) 72b, an dem das nicht brennbare Material 73A befestigt
ist, und der Trägermaterialteil (Bereich) 72c, an den das nicht brennbare
Material 73B befestigt ist, miteinander durch die faltbaren Verbindungselemente
76 durch den Trägermaterialteil 72a, an den das nicht brennbare
Material befestigt ist, verbunden sind. Wahlweise kann das erfindungsgemäße
Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung so konfiguriert
werden, dass der Trägermaterialteil 72b, an den das nicht brennbare
Material 73A befestigt ist und der Trägermaterialteil 72c,
an den das nicht brennbare Material 73B befestigt ist, direkt miteinander
durch die faltbaren Verbindungselemente 76 verbunden. 18A
und 18B sind perspektivische Ansichten, die ein solches
Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung und eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
als eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform zeigen, die unter
Verwendung dieses Elements hergestellt worden sind. In 18A
wird das Element 81 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
wie folgt hergestellt. Es werden zwei Kombinationen so hergestellt, dass jede der
zwei Kombinationen durch miteinander Verbinden eines Teils 72b des Trägermaterials,
der ein daran befestigtes, nicht brennbares Material 73A aufweist, und
eines Teils 72c des Trägermaterials, der ein daran befestigtes, nicht
brennbares Material 73B aufweist, durch ein faltbares Verbindungselement
76a beim schmaleren der beiden Endabschnitte gebildet wird. Der Trägermaterialteil
72b, der das daran befestigte, nicht brennbare Material 73A
in einer Kombination aufweist, und der Trägermaterialteil 72c, der
das daran befestigte, nicht brennbare Material 73B in der anderen Kombination
aufweist, werden miteinander durch ein faltbares Verbindungselement 76b
verbunden. Die mit dem Verbindungselement 76b zu verbindende Fläche
befindet sich gegenüber den mit den Verbindungselementen 76a zu verbindenden
Flächen.
Bei dieser Ausführungsform wird das oben erwähnte Element
81 zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung mit den Verbindungselementen
76a einwärts drehend gefaltet und mit dem Verbindungselement
76b weiter einwärts drehend gefaltet. Im Ergebnis werden keilförmige
Strukturen Seite an Seite zusammengesetzt, so dass eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung
181 erhalten wird (18B).
Wie oben im Einzelnen im Einklang mit der vorliegenden Erfindung beschrieben,
ist das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung nicht
unförmig, weil es eine flache Form aufweist. Dementsprechend ist es sehr einfach,
das Element zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung bei der Einrichtung
eines für Funkwellen reflexionsfreien Raums herumzutragen. Ferner wird eine
gewünschte Struktur als eine Funkwellen-Absorptionsvorrichtung durch Faltung
des Elements zum Zusammensetzen einer Funkwellen-Absorptionsvorrichtung ohne Vorbehandlung
hergestellt. Dementsprechend ist die Leistungsfähigkeit sehr gut. Die auf diese
Weise hergestellte Funkwellen-Absorptionsvorrichtung weist nicht brennbare Eigenschaften
auf.