| Dokumentenidentifikation |
EP1169907 06.12.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001169907 |
| Titel |
Reversiervorrichtung für Landwirtschaftliche Erntemaschine |
| Anmelder |
CLAAS Saulgau GmbH, 88348 Bad Saulgau, DE |
| Erfinder |
Rauch, Hans, 88348 Bad Saulgau, DE |
| DE-Aktenzeichen |
50113162 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
15.06.2001 |
| EP-Aktenzeichen |
011144094 |
| EP-Offenlegungsdatum |
09.01.2002 |
| EP date of grant |
24.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
06.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
A01D 69/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
|
| IPC-Nebenklasse |
A01F 29/10(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
|
| Beschreibung[de] |
|
Die Erfindung betrifft eine landwirtschaftliche Erntemaschine
mit wenigstens einer Adaptiereinrichtung zur Aufnahme eines Vorsatzgerätes
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige landwirtschaftliche Erntemaschine wird in
der
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offenbart, wobei die landwirtschaftliche Erntemaschine als Feldhäcksler
und das Vorsatzgerät als erntgutaufsammelnde und -fördernde Pick-up ausgeführt
ist. Damit durch Fremdkörper verursachte Beschädigungen an den Arbeitsorganen
der Erntemaschine weitgehend vermieden werden, ist den das Erntegut vom Vorsatzgerät
übernehmenden frontseitigen, als Einzugswalzen ausgeführten Arbeitsorganen
eine Reversiereinrichtung zugeordnet, mit deren Hilfe die Drehrichtung der Einzugsorgane
umgekehrt werden kann. Bei Betätigung der Reversiereinrichtung fördern
die Einzugswalzen das bereits angenommene Erntegut wieder aus diesem vorderen Bereich
der Erntemaschine heraus und übergeben es an das im Frontbereich an die Erntemaschine
adaptierte Vorsatzgerät. Damit es im Bereich der Arbeitsorgane des Vorsatzgerätes
nicht zu Verstopfungen oder zu Beschädigungen aufgrund der im Erntegut befindlichen
Fremdkörper kommt, offenbart die
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eine Steuerung, die sicherstellt, dass stets zuerst das Querförderorgan
angehoben wird, bevor die Reversiereinrichtung zuschaltet und das mit Fremdkörpern
durchsetzte Erntegut wieder aus der Erntemaschine herausgefördert. Ein wesentlicher
Nachteil eines so ablaufenden Reversiervorgangs ist der, dass neben dem Erntegut
auch der oder die Fremdkörper wieder in das Vorsatzgerät gefördert
werden, sodass zur Vermeidung des nochmaligen Einzugs der Fremdkörper diese
aus dem Vorsatzgerät entfernt werden müssen. Dies wird in aller Regel
vom Fahrer der Erntemaschine dadurch erledigt, dass er den Erntevorgang unterbricht,
die Erntemaschine verläßt und die Fremdkörper von Hand aus dem Vorsatzgerät
entfernt. Die dabei auftretenden Standzeiten reduzieren die Produktivität der
landwirtschaftlichen Erntemaschine erheblich. Zum Anderen erhöht sich die Verletzungsgefahr
der die Fremdkörper entfernenden Person, da sie je nach Lage der Fremkörper
zwischen den Arbeitsorganen des Vorsatzgerätes hantieren muss.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, eine
landwirtschaftliche Erntemaschine der eingangs beschriebenen Art so zu gestalten,
dass die dargelegten Nachteile des Standes der Technik vermieden werden, insbesondere
dadurch, dass die beim Reversieren zurückgeförderten, im Erntegutstrom
befindlichen Fremdkörper nicht mehr in das Vorsatzgerät gelangen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine landwirtschaftliche
Erntemaschine mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Indem das von der wenigstens einen Adaptiereinrichtung
der Erntemaschine aufgenommene Vorsatzgerät durch wenigstens ein Verstellmittel
in zumindest eine zu den in Fahrtrichtung vorn liegenen Arbeitsorganen der landwirtschaftlichen
Arbeitsmaschine beabstandete, einen Gutdurchtrittsspalt zwischen dem Vorsatzgerät
und diesen Arbeitsorganen bildende Nichtarbeitsposition bewegbar ist, wird sichergestellt,
dass das Vorsatzgerät im an die Erntemaschine adaptierten Zustand in eine zur
Erntemaschine beabstandete Nichtarbeitsposition verschwenkt werden kann. Auf diese
Weise wird in der Nichtarbeitsposition ein Durchtrittsspalt zwischen Vorsatzgerät
und den in Fahtrichtung vorn liegenden Arbeitsorganen der landwirtschaftlichen Erntemaschine
geschaffen, durch den der während des Reversiervorgangs aus der landwirtschaftlichen
Erntemaschine herausgeförderte, mit einem oder mehreren Fremdkörpern durchsetzte
Erntegutstrom in Richtung Boden abfließen kann. Durch eine deratige Ausführung
gelangen die während des Reversiervorganges zurückgeförderten Fremdkörper
nicht mehr in das Vorsatzgerät, sodass das zeitaufwendige und eine hohe Verletzungsgefahr
in sich birgende Entfernen der Fremdkörper aus dem Vorsatzgerät entfällt.
Eine konstruktiv besonders einfach gestaltete Ausführung
wird dann erreicht, wenn das Vorsatzgerät um eine von der Adaptiereinrichtung
der landwirtschaftlichen Erntemaschine aufgenommene, quer zur Fahrtrichtung weisende
Achse in die Nichtarbeitsposition verschwenkt werden kann.
Um bei der Verbringung des Vorsatzgerätes in die Nichtarbeitsposition
einen Teil der Masse des Vorsatzgerätes weiterhin auf dem Boden abstützen
zu können, wird in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ein Verschieben des Vorsatzgerätes relativ zu den Arbeitsorganen der landwirtschaftlichen
Erntemaschine vorgeschlagen.
Eine konstuktiv einfache Ausführung der verschwenkbaren
Anordnung des Vorsatzgerätes an der landwirtschaftlichen Erntemaschine wird
dann erreicht, wenn die die quer zur Fahrtrichtung weisende Schwenkachse ausbildende
Adaptiereinrichtung der landwirtschaftlichen Erntemaschine dem Vorsatzgerät
obenseitig zugeordnet ist.
Sich den räumlichen Gegenbenheiten des von der Erntemaschine
aufzunehmenden Vorsatzgerätes bauraumsparend anpassend, können das oder
die die Lageänderung des Vorsatzgerätes auslösenden Verstellmittel
dem Vorsatzgerät oben- oder untenseitig zugeordnet sein.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
kann das wenigstens eine Verstellmittel als einfach- oder doppeltwirkender Hubzylinder
ausgeführt sein, sodass eine problemlose Integration in den ohnehin am Trägerfahrzeug
vorhandenen Hydraulikkreislauf möglich wird.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann das wenigstens
eine Verstellmittel mit der Steuereinheit der Reversiereinrichtung gekoppelt sein,
sodass auf konstruktiv einfache Weise stets sichergestellt ist, dass das Vorsatzgerät
bereits in seine Nichtarbeitsposition verschwenkt ist, bevor der Reversiervorgang
einsetzt. Im einfachsten Fall wird dies dadurch erreicht, dass die Steuereinheit
der Reversiereinrichtung über ein vom Fahrer der Erntemaschine auszulösendes
Einganssignal X1 aktiviert wird und die Steuereinrichtung hierauf selbsttätig
ein Ausgangssignal Y1 in Form einer Druckbeaufschlagung des wenigstens einen Verstellmittels
und zeitversetzt hierzu ein Ausgangssignal Y2 zur Einschaltung der Reversiereinrichtung
generiert.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
kann das wenigstens eine Verstellmittel von einem kostengünstigen einfachwirkenden
Hubzylinder gebildet werden, wobei das Vorsetzgerät allein durch Schwerkraftwirkung
von der Nichtarbeitsposition in die Arbeitsposition zurückschwenkt. Damit auch
in der Arbeitsposition das Vorsatzgerät sicher an der landwirtschaftlichen
Erntemaschine lagefixiert ist, kann beim Einsatz von einfachwirkenden Hubzylindern
eine an sich bekannte Endlagenverriegelung zwischen Vorsatzgerät und landwirtschaftlicher
Erntemaschine vorgesehen sein.
Um auf eine zusätzliche Endlagenverriegelung verzichten
zu können und dennoch eine Lagefixierung des Vorsatzgerätes in der Arbeitstellung
zu erhalten, kann in einer weitem vorteilhaften Ausführung das wenigstens eine
Verstellmittel als doppeltwirkender Hubzylinder ausgeführt sein, der auch in
der Arbeitsposition des Vorsatzgerätes fortdauernd druckbeaufschlagt bleibt
und so die Lagefixierung des Vorsatzgerätes in der Arbeitsposition sicherstellt.
Zudem kann mittels doppeltwirkender Hubzylinder auf konstruktiv einfache Weise eine
Verschiebung des Vorsatzgerätes relativ zu den Arbeitsorganen der landwirtschaftlichen
Erntemaschine erreicht werden.
Damit während der Lageänderung des Vorsatzgerätes
die Verletzungsgefahr für Personen und der Verschleiß am Vorsatzgerät
gering bleiben, kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
eine Abschaltung des Antriebs des Vorsatzgerätes beim Bewegen in die Nichtarbeitsposition
und zurück vorgesehen sein. Im einfachsten Fall wird die Abschaltung des Antriebs
des Vorsatzgerätes durch in den Antrieb integrierte, an sich bekannte Schnellkuppelsysteme
realisiert.
Unter dem Gesichtspunkt einer kostengünstigen Gestaltung
des Antriebs des Vorsatzgerätes kann in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung
auf eine Abschaltung des Antriebs während der Lageänderung des Vorsatzgerätes
verzichtet werden, wobei dem Antriebsstrang dann im einfachsten Fall wenigstens
eine an sich bekannte teleskopierbare Gelenkwelle zugeordnet ist.
Da die Wurfbahn des während des Reversiervorganges
aus der landwirtschaftlichen Erntemaschine herausgeförderten Gutes maßgeblich
von der Beschaffenheit des Erntegutes und der Masse der darin befindlichen Fremdkörper
abhängt, kann in vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung dem Vorsatzgerät
in seinem rückwärtigen Bereich ein Erntegutabweiser zugeordnet sein, der
sicherstellt, dass auch weiter fliegendes Erntegut mit in ihm befindlichen Fremdkörpern
nicht in das Vorsatzgerät gelangt. Um das Abfließen des auf dem Erntegutabweißer
auftreffenden Erntegutes zu unterstützen, kann der Erntegutabweiser als Winkelblech
ausgeführt sein, wobei er aufgrund seines erhöhten Verschleißes vorteilhafterweise
lösbar und damit einfach austauschbar am Vorsatzgerät angeordnet ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand weiterer
Unteransprüche und werden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Erntemaschine
in Seitenansicht
- Figur 2
- eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Erntemaschine nach Figur 1
- Figur 3
- eine Detailansicht der Schwenksteuerung des Vorsatzgerätes nach Figur 1
- Figur 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Erntemaschine
in Seitenansicht
In Figur 1 ist schematisch eine als Feldhäcksler 2
ausgeführte landwirtschaftliche Erntemaschine 1 dargestellt, die in ihrem frontseitigen
Bereich über ein Einzugsgehäuse 3 verfügt, dem eine beliebige Anzahl
von Einzugs- und Vorpresswalzen 4-8 zugeordnet sind. Das Einzugsgehäuse 3 der
landwirtschaftlichen Erntemaschine 1 nimmt in seinem in Fahrtrichtung FR vorn liegenden
Bereich in erfindungsgemäßer und im Folgenden näher beschriebener
Weise ein als Pick-up 9 ausgeführtes Vorsatzgerät 10 auf. Die Pick-up
9 wird von einem schematisch dargestellten Tragrahmen 11 gebildet, dem bodenseitig
eine mit Förderzinken 12 versehene Aufsammeltrommel 13 zugeordnet ist, die
mittels der Förderzinken 12 auf dem Boden 14 liegendes Erntegut oberschlächtig
fördernd aufnimmt, wobei zur Vergleichmäßigung der Dicke der aufgenommenen
Gutmatte die Aufsammeltrommel 13 mit einem in vertikaler Richtung über der
Aufsammeltrommel 13 am Tragrahmen 11 fixierten und gegebenfalls in der Höhe
einstellbaren und von zwei frei drehbaren Förderwalzen 15, 16 gebildeten Niederhalter
17 in Wirkverbindung steht. Im rückwärtigen Bereich der Förderwalzen
15, 16 und oberhalb der Aufsammeltrommel 13 verfügt die Pick-up 9 über
ein als Querförderschnecke 18 ausgeführtes Querförderorgan 19, welches
das von der Aufsammeltrommel 13 aufgenommene Erntegut mittig zusammenführt
und in einem Erntegutstrang geringerer Breite an die in Fahrtrichtung vorn liegenden
Arbeitsorgane 4, 5 der landwirtschaftlichen Erntemaschine 1 übergibt.
In einem ersten Ausführungsbeispiel gemäß
der Figuren 1 und 2 nimmt das Einzugsgehäuse 3 obenseitig Befestigungsflansche
20 auf, die von einer quer zur Fahrtrichtung FR weisenden, im einfachsten Fall als
Bolzen 21 ausgeführten Achse 22 durchsetzt werden. Der die Schwenkachse 22
bildende Bolzen 21 durchgreift ferner in seinen Endbereichen fest mit dem Vorsatzgerät
10 verbundene Halteflansche 23 und ist außerhalb dieser Halteflansche 23 in
an sich bekannter und deshalb nicht näher dargestellter Weise gegen axiales
Verschieben gesichert. Trägerfahrzeugseitig verfügt das Einzugsgehäuse
3 über weitere fest mit dem Einzugsgehäuse 3 verbundene Flansche 24, die
zwischen sich das kolbenseitige Ende der als Hubzylinder 25 ausgeführten Verstellmittel
26 um eine quer zur Fahrtrichtung FR weisende Achse 27 drehbar aufnehmen. Das kolbenstangenseitige
Ende der Hubzylinder 25 wird um eine ebenfalls quer zur Fahrtrichtung FR verlaufende
Achse 28 drehbar von am Vorsatzgerät 10 drehfest angeordneten Halteflanschen
29 aufgenommen.
Die landwirtschaftliche Erntemaschine 1 weist ferner in
an sich bekannter Weise Schaltelemente 30 auf, über die eine noch näher
zu beschreibende Steuereinheit 31 angesteuert werden kann, die im dargestellten
Ausführungsbeispiel mit einer ebenfalls noch näher zu beschreibenden Reversiereinrichtung
32 gekoppelt ist, mit deren Hilfe die Drehrichtung wenigstens eines der in Fahrtrichtung
FR vorn liegenden Arbeitsorgane 4 der landwirtschaftlichen Erntemaschine 1 umgekehrt
werden kann. Zur Erzeugung des Druckölstromes verfügt die landwirtschaftliche
Erntemaschine 1 zudem über eine hydraulische Pumpe 33.
Gemäß Figur 3 wird die Reversiereinrichtung 32
von einem Reversiergetriebe 34 gebildet, welches einfachstenfalls über einen
Riementrieb 35 mit der in Fahrtrichtung FR vorn und unten liegenden Einzugs- und
Preßwalze 4 in Wirkverbindung steht, wobei das Reversiergetriebe 34 seine Antriebsenergie
von einem Hydromotor 36 bezieht. Dem Hydromotor 36 ist die Steuereinheit 31 zugeordnet,
die über Leitungssysteme 37, 38 mit den Schaltelementen 30 und der hydraulischen
Pumpe 33 der landwirtschaftlichen Erntemaschine 1 verbunden ist.
In der Arbeitsposition gemäß der Figuren 1 und
2 befinden sich die Kolbenstangen 39 der Hubzylinder 25 in ausgeschobener Position,
sodass das Vorsatzgerät 10 unmittelbar vor den in Fahrtrichtung FR vorn liegenden
Arbeitsorganen 4-8 der landwirtschaftlichen Erntemaschine 1 angeordnet ist. Werden
nun die als einfach wirkende Hubzylinder 25 ausgeführten Verstellmittel 26
in noch näher zu beschreibender Weise druckbeaufschlagt, so bewegt sich die
Kolbenstange 39 in den jeweiligen Hubzylinder 25 hinein, wobei das Vorsatzgerät
gemäß Figur 3 um die Schwenkachse 22 der von einem Bolzen 21 und Befestigungsflanschen
20 gebildeten wenigstens einen Adaptiereinrichtung 40 in eine Nichtarbeitsposition
verschwenkt. In dieser Nichtarbeitsposition nimmt das Vorsatzgerät 10 eine
solche Lage zu den in Fahrtrichtung vorn liegenden Arbeitsorganen 4, 5 der landwirtschaftlichen
Erntemaschine 1 ein, dass sich zwischen dem Vorsatzgerät 10 und diesen Arbeitsorganen
4, 5 ein Gutdurchtrittsspalt 41 ausbildet, durch den beim Reversieren wenigstens
der unteren vorderen Einzugs- und Vorpresswalze 4 das von dieser Einzugs- und Vorpresswalze
4 und der mit ihr in Wirkverbindung stehenden Einzugs- und Vorpresswalze 5 gemäß
Pfeilrichtung 42 aus dem Einzugsgehäuse 3 herausgeförderte Erntegut direkt
auf den Boden 14 gelangt ohne wieder in den Bereich der Arbeitsorgane 13, 18 des
Vorsatzgerätes 10 geworfen zu werden. Sind die Verstellmittel 26 als einfach
wirkende Hubzylinder 25 ausgeführt schwenkt das Vorsatzgerät 10 bei Druckentlastung
der Hubzylinder 25 selbsttätig wieder in die in Figur 1 dargestellte Arbeitsposition.
In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung
kann auch nur die Adaptiereinrichtung 40 obenseitig dem Vorsatzgerät 10 zugeordnet
sein, während das wenigstens eine Verstellmittel 26 , wie in Figur 3 punktiert
dargestellt, das Vorsatzgerät 10 untenseitig mit dem Einzugsgehäuse 3
der landwirtschaftlichen Erntemaschine 1 verbindet. Bei einer derartigen Ausführung
wären dann einfach wirkende Hubzylinder 25 vorzusehen, deren Kolbenstange 39
bei Druckbeaufschlagung zum Verschwenken des Vorsatzgerätes 10 in die Nichtarbeitsposition
aus dem Hubzylinder 25 herausgeschoben wird.
Damit gewährleistet ist, dass das Vorsatzgerät
10 stets seine Nichtarbeitsposition erreicht hat, bevor der das Erntegut aus dem
Einzugsgehäuse herausfordernde Reversiervorgang einsetzt, ist der den Reversiervorgang
auslösende Hydromotor 36 über die bereits erwähnte Steuereinrichtung
31 mit den Verstellelementen 30 und der hydraulischen Pumpe 33 der landwirtschaftlichen
Erntemaschine 1 verbunden. Die Steuereinrichtung 31 verfügt über ein Wegeventil
43 welches über Leitungssystem 38 von den Stellelementen 30 der landwirtschaftlichen
Erntemaschine 1 angesteuert werden kann. Dem Wegeventil 43 ist eingangsseitig das
Leitungssystem 37 zugeordnet, welches den Druckölstrom der hydraulischen Pumpe
33 zuführt. Ausgangsseitig ist dem Wegeventil 43 ein Leitungssystem 44 zugeordnet,
welches das Wegeventil 43 mit dem jeweiligen Verstellmittel 26 und über eine
Rückschlagventilkombination 46, 47 mit dem Hydromotor 36 des Reversiergetriebes
34 verbindet. Ein weiteres Leitungssystem 45 koppelt das Wegeventil 43 direkt mit
dem Hydromotor 36.
Zur Aktivierung des Reversiervorganges wird über die
Steuerelemente 30 ein Eingangssignal X1 ausgelöst, welches das Wegeventil 43
in die in Figur 3 gezeigte Stellung schaltet, wobei der von der hydraulischen Pumpe
33 erzeugte Druckölstrom in das Leitungssystem 44 gelangt. Dies führt
zu einer Druckbeaufschlagung des jeweiligen Verstellelementes 26, wobei zuerst das
Vorsatzgerät 10 in die Nichtarbeitsposition verschwenkt (Ausgangssignal Y1).
Nachdem das Vorsatzgerät 10 die Nichtarbeitsposition erreicht hat, steigt der
Druck im Leitungssystem 44 solange weiter an, bis das Rückschlagventil 47 öffnet
(Ausgangssignal Y2) und der Hydromotor 36 über das Reversiergetriebe 34 den
Reversiervorgang an der unteren Einzugs- und Vorpresswalze 4 auslöst, wobei
über Leitungssystem 45 das energieübertragende Medium vom Hydromotor 36
wieder zurück in den nicht dargestellten Vorratsbehälter fließen
kann. In einer weiteren Schaltstellung des Wegeventils 43 können beide Leitungssysteme
44, 45 gesperrt werden, sodass das Vorsatzgerät 10 in der Nichtarbeitsposition
verharrt und der Antrieb der in Fahrtrichtung vorn liegenden Arbeitsorgane 4-8 der
landwirtschaftlichen Erntemaschine 1 abgeschaltet ist. In einer dritten Schaltstellung
des Wegeventils 43 ist das Leitungssystem 44 drucklos, sodass das Vorsatzgerät
10 allein durch Schwerkraftwirkung wieder zurück in seine Arbeisposition verschwenkt
während Leitungssystem 45 druckbeaufschlagt wird und die in Fahrtrichtung vorn
liegenden Arbeitsorgane 4-8 der landwirtschaftlichen Erntemaschine 1 wieder ernteguteinziehend
umlaufen.
Damit der beim Reversieren aus dem Einzugsgehäuse
3 gemäß Pfeilrichtung 42 herausgeförderte Erntegutstrom nicht wieder
in das Vorsatzgerät 3 oder den Aufnahmebereich der dem Vorsatzgerät zugeordneten
Aufsammeltrommel 13 gefördert wird, kann dem Vorsatzgerät in seinem rückwärtigen
Bereich ein Erntegutabweiser 49 zugeordnet sein, der in vorteilhafter Weise als
Winkelblech 50 ausgeführt ist, welches lösbar im rückwärtigen
Bereich des Vorsatzgerätes 10 an diesem befestigt ist, sodass bei auftretendem
Verschleiß ein einfacher Austausch dieses Erntegutabweisers 49 möglich
wird.
In einer weiteren Ausführungsform gemäß
Figur 4 kann die Adaptiereinrichtung 51 der landwirtschaftlichen Erntemaschine 1
auch als Schubgelenk 52 ausgeführt sein, wobei das wenigstens eine Verstellmittel
53 das Vorsatzgerät 10 mit der landwirtschaftlichen Erntemaschine 1 an beliebiger
Stelle verbindet und im einfachsten Fall von einem doppeltwirkenden Hubzylinder
54 gebildet wird. Eine Druckbeaufschlagung des oder der Hubzylinder 54 führt
zu einem Aus- oder Einfahren der Kolbenstange 55 , wobei das Vorsatzgerät 10
mittels der Schubgelenke 52 in oder entgegen der Fahrtrichtung FR bewegt werden
kann, sodass sich ebenfalls ein Gutdurchtrittsspalt 56 ergibt, durch den der beim
Reversieren aus dem Einzugsgehäuse 3 herausgeförderte Erntegutstrom nicht
wieder in das Vorsatzgerät 10 gelangt. Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass
auch bei einer derartigen Ausführung dem Vorsatzgerät 10 in seinem rückwärtigen
Bereich ein Erntegutabweiser 49, 50 gemäß der Ausführung nach Figur
3 zugeordnet sein kann. Verfügt das Vorsatzgerät 10 zudem über wenigstens
ein Laufrad 57 ist die Verschiebung des Vorsatzgerätes zur Erlangung des Gutdurchtrittsspaltes
56 vorallem deshalb besonders vorteilhaft, da die Verstellmittel 53 und die wenigstens
eine Adaptiereinrichtung 51 nicht die gesamte Masse des Vorsatzgerätes tragen
müssen, da ein Teil der Masse über das wenigstens eine Laufrad 57 auf
dem Boden 14 abgestützt werden kann. Indem Leitungssystem 45 nun mit dem zweiten
Anschluss des doppeltwirkenden Hubzylinders 54 verbunden ist, kann der Hubzylinder
54 in der Arbeitsstellung gleichzeitig eine Verriegelungsfunktion zwischen Vorsatzgerät
10 und landwirtschaftlicher Erntemaschine 1 übernehmen. Dieser gleiche Effekt
kann an der erfindungsgemäßen Ausführung nach Figur 2 dann erreicht
werden, wenn der oder die einfachwirkenden Hubzylinder 25 durch doppeltwirkende
Hubzylinder 54 entsprechend Figur 4 ersetzt werden, wobei jeweils die in der Arbeitsstellung
druckbeaufschlagte Seite des Hubzylinders 54 mit dem Leitungssystem 45 verbunden
ist.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass beim Einsatz einfachwirkender
Hubzylinder 25 gemäß Figur 1 zusätzliche mechanische oder hydraulische
Verriegelungselemente 58 vorgesehen sein können, die das Vorsatzgerät
10 in der Arbeitsstellung im seinem unteren Bereich mit der landwirtschaftlichen
Erntemaschine 1 verbinden, wobei hierfür an sich bekannte und deshalb nicht
näher dargestellte mechanische oder hydraulische Verriegelungselemente 59 wie
Absteckbolzen oder Hubzylinder verwendet werden können.
Um den Verschleiß am Vorsatzgerät 10 beim Verbringen
in die Nichtarbeitsposition gering zu halten, kann in einer weiteren Ausführungsform
eine Abschaltung des Antriebs 60 des Vorsatzgerätes 10 vorgesehen werden. Im
einfachsten Fall wird dies dadurch erreicht, dass der Antrieb 60 des Vorsatzgerätes
10 über an sich bekannte Schnellkuppelsysteme 61 mit einem Antriebsgetriebe
62 der landwirtschaftlichen Erntemaschine 1 verbunden ist, wobei die Eingriffselemente
63 des Schnellkuppelsystems 61 selbsttätig aus- und einkuppeln.
Um andererseits eine kostengünstige Antriebsgestaltung
zu erhalten, kann in einer weiteren Ausführungsform der Antrieb 60 des Vorsatzgerätes
10 über eine teleskopierbare Gelenkwelle 64 mit einem Abtriebsgetriebe 62 der
landwirtschaftlichen Erntemaschine verbunden sein, wobei eine Abschaltung des Antriebs
des Vorsatzgerätes 10 nicht erfolgt.
Es liegt im Rahmen der Erfindung, dass das im Ausführungsbeispiel
als Pick-up 9 ausgeführte Vorsatzgerät 10 durch ein beliebiges Vorsatzgerät
ersetzt sein kann.
Bezugszeichenliste
- 1
- landwirtschaftliche Erntemaschine
- 2
- Feldhäcksler
- 3
- Einzugsgehäuse
- 4-8
- Einzugs- und Vorpresswalzen
- 9
- Pick-up
- 10
- Vorsatzgerät
- 11
- Tragrahmen
- 12
- Förderzinken
- 13
- Aufsammeltrommel
- 14
- Boden
- 15
- Förderwalze
- 16
- Förderwalze
- 17
- Niederhalter
- 18
- Querförderschnecke
- 19
- Querförderorgan
- 20
- Befestigungsflansch
- 21
- Bolzen
- 22
- Achse
- 23
- Halteflansch
- 24
- Flansch
- 25
- Hubzylinder
- 26
- Verstellmittel
- 27
- Achse
- 28
- Achse
- 29
- Halteflansch
- 30
- Schaltelemente
- 31
- Steuereinheit
- 32
- Reversiereinrichtung
- 33
- hydraulische Pumpe
- 34
- Reversiergetriebe
- 35
- Riementrieb
- 36
- Hydromotor
- 37
- Leitungssystem
- 38
- Leitungssystem
- 39
- Kolbenstange
- 40
- Adaptiereinrichtung
- 41
- Gutdurchtrittsspalt
- 42
- Pfeilrichtung
- 43
- Wegeventil
- 44
- Leitungssystem
- 45
- Leitungssystem
- 46
- Rückschlagventil
- 47
- Rückschlagventil
- 48
- 49
- Erntegutabweiser
- 50
- Winkelblech
- 51
- Adaptiereinrichtung
- 52
- Schubgelenk
- 53
- Verstellmittel
- 54
- Hubzylinder
- 55
- Kolbenstange
- 56
- Gutdurchtrittsspalt
- 57
- Laufrad
- 58
- Verriegelungselemente
- 59
- Verriegelungselemente
- 60
- Antrieb
- 61
- Schnellkuppelsystem
- 62
- Antriebsgetriebe
- 63
- Eingriffselemente
- 64
- Gelenkwelle
- FR
- Fahrtrichtung
- X1
- Eingangssignal
- Y1
- Ausgangssignal
- Y2
- Ausgangssignal
|
| Anspruch[de] |
Landwirtschaftliche Erntemaschine (1) mit wenigstens einer Adaptiereinrichtung
zur Aufnahme eines Vorsatzgerätes (10), wobei wenigstens einem der in Fahrtrichtung
vorn liegenden Arbeitsorgane (4-8) der landwirtschaftlichen Erntemaschine (1) eine
mechanisch und/oder hydraulisch schaltbare Reversiereinrichtung (32) zugeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das von der wenigstens einen Adaptiereinrichtung (40, 51) aufgenommene
Vorsatzgerät (10) durch wenigstens ein Verstellmittel (26, 53) in zumindest
eine zu den in Fahrtrichtung (FR) vorn liegenden Arbeitsorganen (4-8) der landwirtschaftlichen
Erntemaschine (1) beabstandete, einen Gutdurchtrittsspalt (41, 56) zwischen dem
Vorsatzgerät (10) und diesen Arbeitsorganen (4-8) bildende Nichtarbeitsposition
bewegbar ist.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zu den in Fahrtrichtung (FR) vorn liegenden Arbeitsorganen (4-8)
beabstandete Nichtarbeitsposition des Vorsatzgerätes (10) durch Schwenken des
Vorsatzgerätes (10) um wenigstens eine von der Adaptiereinrichtung (40) aufgenommene
quer zur Fahrtrichtung (FR) weisende Achse (22) erreicht wird.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zu den in Fahrtrichtung (FR) vorn liegenden Arbeitsorganen (4-8)
beabstandete Nichtarbeitsposition des Vorsatzgerätes (10) durch Verschieben
des Vorsatzgerätes (10) im Bereich der Adaptiereinrichtung (51) relativ zu
den in Fahrtrichtung (FR) vorn liegenden Arbeitsorganen (4-8) erreicht wird.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die die quer zur Fahrtrichtung (FR) weisende Achse (22) ausbildende
Adaptiereinrichtung (40) dem Vorsatzgerät (10) obenseitig zugeordnet ist.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das wenigstens eine Verstellmittel (26, 53) oben- oder untenseitig dem
Vorsatzgerät (10) zugeordnet ist.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das wenigstens eine Verstellmittel (26, 53) als einfach- oder doppeltwirkender
Hubzylinder (25, 54) ausgeführt ist.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reversiereinrichtung (32) über eine Steuereinheit (31) mit
dem wenigstens einen Verstellmittel (26, 53) in der Weise gekoppelt ist, dass ein
an der Steuereinheit (31) anliegendes Eingangssignal X1 selbsttätig ein erstes
Ausgangssignal Y1 zur Betätigung des wenigstens einen Verstellmittels (26,
53) und zeitversetzt dazu ein zweites Ausgangssignal Y2 zur Betätigung der
Reversiereinrichtung (32) auslöst.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Betätigung des wenigstens einen Verstellmittels (26, 53) durch
Ausgangssignal Y1 ein Bewegen des Vorsatzgerätes (10) in die wenigstens eine
Nichtarbeitsposition hervorruft.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verstellmittel (26) als einfachwirkender Hubzylinder (25) ausgeführt
ist und das Rückschwenken des Vorsatzgerätes (10) von der wenigstens einen
Nichtarbeitsposition in die Arbeitsposition durch Schwerkraftwirkung erfolgt.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Vorsatzgerät (10) in der Arbeitsposition eine an sich bekannte
mechanische und/oder hydraulische Endlagenverriegelungen (58, 59) aufweist.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das wenigstens eine Verstellmittel (53) als doppeltwirkender Hubzylinder
(54) ausgeführt ist und das Rückbewegen des Vorsatzgerätes (10) von
der wenigstens einen Nichtarbeitsposition in die Arbeitsposition durch Druckbeaufschlagung
des Verstellmittels (53) erfolgt und in der Arbeitsposition das Vorsatzgerät
(10) durch fortdauernde Druckbeaufschlagung des wenigstens einen Verstellmittels
(53) lagefixiert wird.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Antrieb (60) des Vorsatzgerätes (10) beim Bewegen in die wenigstens
eine Nichtarbeitsposition unterbrochen wird.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Antrieb (60) des Vorsatzgerätes (10) mit dem Vorsatzgerät
(10) über ein an sich bekanntes Schnellkuppelsystem (61) in Wirkverbindung
steht.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Antrieb (60) des Vorsatzgerätes (10) beim Bewegen in die wenigstens
eine Nichtarbeitsposition nicht unterbrochen wird.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Antrieb (60) des Vorsatzgerätes (10) mit dem Vorsatzgerät
(10) über eine an sich bekannte teleskopierbare Gelenkwelle (64) in Wirkverbindung
steht.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem Vorsatzgerät (10) im rückwärtigen Bereich ein Erntegutabweiser
(49) zugeordnet ist.
Landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Erntegutabweiser (49) von einem lösbar am Vorsatzgerät
(10) angeordneten Winkelblech (50) gebildet wird.
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| Anspruch[en] |
An agricultural harvester (1) comprising at least one adapter device
for receiving a front-mounted implement (10), wherein a mechanically and/or hydraulically
switchable reversing device (32) is associated with at least one of the working
members (4-8), which are at the front in the direction of travel, of the agricultural
harvester (1),
characterised in that
the front-mounted implement (10) received by the at least one adapter device (40,
51) is movable by at least one displacement means (26, 53) into at least one non-working
position which is spaced relative to the working members (4-8) of the agricultural
harvester (1), which are at the front in the direction of travel (FR), and which
forms a material passage gap (41, 56) between the front-mounted implement (10) and
said working members (4-8).
An agricultural harvester according to claim 1 characterised in that
the non-working position of the front-mounted implement (10), which is spaced in
relation to the working members (4-8) which are at the front in the direction of
travel (FR), is reached by pivotal movement of the front-mounted implement (10)
about at least one shaft (22) which is mounted by the adapter device (40) and which
is disposed transversely with respect to the direction of travel (FR).
An agricultural harvester according to claim 1 characterised in that
the non-working position of the front-mounted implement (10), which is spaced in
relation to the working members (4-8) which are at the front in the direction of
travel (FR), is reached by displacement of the front-mounted implement (10) in the
region of the adapter device (51) relative to the working members (4-8) which are
at the front in the direction of travel (FR).
An agricultural harvester according to claim 2 characterised in that
the adapter device (40) forming the shaft (22) disposed transversely with respect
to the direction of travel (FR) is associated with the front-mounted implement (10)
at the top side.
An agricultural harvester according to one or more of the preceding
claims characterised in that the at least one displacement means (26, 53)
is associated with the front-mounted implement (10) at the top side or the underside.
An agricultural harvester according to one or more of the preceding
claims characterised in that the at least one displacement means (26, 53)
is in the form of a single-acting or double-acting stroke cylinder (25, 54).
An agricultural harvester according to one or more of the preceding
claims characterised in that the reversing device (32) is coupled by way
of a control unit (31) to the at least one displacement means (26, 53) in such a
way that an input signal X1 applied to the control unit (31) automatically triggers
a first output signal Y1 for actuation of the at least one displacement means (26,
53) and in time-displaced relationship therewith a second output signal Y2 for actuation
of the reversing device (32).
An agricultural harvester according to claim 7 characterised in that
actuation of the at least one displacement means (26, 53) by the output signal Y1
causes a movement of the front-mounted implement (10) into the at least one non-working
position.
An agricultural harvester according to one or more of the preceding
claims characterised in that the displacement means (26) is in the form of
a single-acting stroke cylinder (25) and the reverse pivotal movement of the front-mounted
implement (10) from the at least one non-working position into the working position
takes place due to the action of the force of gravity.
An agricultural harvester according to claim 9 characterised in that
the front-mounted implement (10) in the working position has a per se known mechanical
and/or hydraulic end position locking means (58, 59).
An agricultural harvester according to one or more of claims 1 to 8
characterised in that the at least one displacement means (53) is in the
form of a double-acting stroke cylinder (54) and the reverse movement of the front-mounted
implement (10) from the at least one non-working position into the working position
is effected by pressure actuation of the displacement means (53) and the front-mounted
implement (10) is fixed in the working position by persistent pressure actuation
of the at least one displacement means (53).
An agricultural harvester according to one or more of the preceding
claims characterised in that the drive (60) of the front-mounted implement
(10) is interrupted upon movement into the at least one non-working position.
An agricultural harvester according to claim 12 characterised in
that the drive (60) of the front-mounted implement (10) is operatively connected
to the front-mounted implement (10) by way of a per se known quick-action coupling
system (61).
An agricultural harvester according to one or more of claims 1 to 11
characterised in that the drive (60) of the front-mounted implement (10)
is not interrupted upon movement into the at least one non-working position.
An agricultural harvester according to claim 14 characterised in
that the drive (60) of the front-mounted implement (10) is operatively connected
to the front-mounted implement (10) by way of a per se known telescopic universal-joint
shaft (64).
An agricultural harvester according to one or more of the preceding
claims characterised in that a crop material deflector (49) is associated
with the front-mounted implement (10) in the rearward region.
An agricultural harvester according to claim 16 characterised in
that the crop material deflector (49) is formed by an angle plate (50) arranged
releasably on the front-mounted implement (10).
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| Anspruch[fr] |
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Machine agricole de récolte (1) avec au moins un dispositif d'adaptation
pour recevoir un outil frontal (10), un dispositif d'inversion de marche à
commutation mécanique et/ou hydraulique (32) étant associé à
au moins un des organes de travail (4-8), disposés à l'avant par rapport
à la direction de déplacement, de la machine agricole de récolte
(1), caractérisée en ce que l'outil frontal (10) reçu par
le dispositif d'adaptation au nombre d'au moins un (40, 51) est déplaçable
par l'intermédiaire d'au moins un moyen de déplacement (26, 53) dans au
moins une position de non-travail qui est distante des organes de travail (4-8),
disposés à l'avant par rapport à la direction de déplacement
(FR), de la machine agricole de récolte (1) et qui forme un intervalle de passage
de produit (41, 56) entre l'outil frontal (10) et ces organes de travail (4-8).
Machine agricole de récolte selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la position de non-travail de l'outil frontal
(10), distante des organes de travail (4-8) disposés à l'avant par rapport
à la direction de déplacement (FR), est atteinte par pivotement de l'outil
frontal (10) autour d'au moins un axe (22) logé dans le dispositif d'adaptation
(40) et orienté transversalement à la direction de déplacement (FR).
Machine agricole de récolte selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la position de non-travail de l'outil frontal
(10), distante des organes de travail (4-8) disposés à l'avant par rapport
à la direction de déplacement (FR), est atteinte par coulissement de l'outil
frontal (10) dans la zone du dispositif d'adaptation (51) relativement aux organes
de travail (4-8) disposés à l'avant par rapport à la direction de
déplacement (FR).
Machine agricole de récolte selon la revendication 2,
caractérisée en ce que le dispositif d'adaptation (40) comportant
l'axe (22) orienté transversalement à la direction de déplacement
(FR) est associé à l'outil frontal (10) dans la partie haute de celui-ci.
Machine agricole de récolte selon une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le moyen de déplacement
au nombre d'au moins un (26, 53) est associé à l'outil frontal (10) dans
les parties haute et basse de celui-ci.
Machine agricole de récolte selon une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le moyen de déplacement
au nombre d'au moins un (26, 53) est conformé en vérin à simple ou
double effet (25, 54).
Machine agricole de récolte selon une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le dispositif d'inversion
de marche (32) est couplé par l'intermédiaire d'une unité de commande
(31) au moyen de déplacement au nombre d'au moins un (26, 53), de façon
qu'un signal d'entrée X1 présent au niveau de l'unité de commande
(31) déclenche automatiquement un premier signal de sortie Y1 pour actionner
le moyen de déplacement au nombre d'au moins un (26, 53) et, avec un décalage
dans le temps par rapport à celui-ci, un second signal de sortie Y2 pour actionner
le dispositif d'inversion de marche (32).
Machine agricole de récolte selon la revendication 7,
caractérisée en ce que l'actionnement du moyen de déplacement
au nombre d'au moins un (26, 53) par le signal de sortie Y1 provoque un déplacement
de l'outil frontal (10) dans la position de non-travail au nombre d'au moins une.
Machine agricole de récolte selon une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le moyen de déplacement
(26) est conformé en vérin à simple effet (25), et le retour de l'outil
frontal (10) de la position de non-travail, au nombre d'au moins une, à la
position de travail s'effectue sous l'action de la gravité.
Machine agricole de récolte selon la revendication 9,
caractérisée en ce que, dans la position de travail, l'outil frontal
(10) comporte un moyen mécanique et/ou hydraulique de verrouillage en position
extrême (58, 59) connu en soi.
Machine agricole de récolte selon une ou plusieurs des revendications
1 à 8, caractérisée en ce que le moyen de déplacement
au nombre d'au moins un (53) est conformé en vérin à double effet
(54), et le retour de l'outil frontal (10) de la position de non-travail, au nombre
d'au moins une, à la position de travail s'effectue par une mise en pression
du moyen de déplacement (53) et, en position de travail, l'outil frontal (10)
est immobilisé par la persistance de la mise en pression du moyen de déplacement
au nombre d'au moins un (53).
Machine agricole de récolte selon une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le moyen d'entraînement
(60) de l'outil frontal (10) est arrêté lors du déplacement dans
la position de non-travail au nombre d'au moins une.
Machine agricole de récolte selon la revendication 12,
caractérisée en ce que le moyen d'entraînement (60) de l'outil
frontal (10) est en liaison active avec l'outil frontal (10) par l'intermédiaire
d'un système d'accouplement rapide (61) connu en soi.
Machine agricole de récolte selon une ou plusieurs des revendications
1 à 11, caractérisée en ce que le moyen d'entraînement
(60) de l'outil frontal (10) n'est pas arrêté lors du déplacement
dans la position de non-travail au nombre d'au moins une.
Machine agricole de récolte selon la revendication 14,
caractérisée en ce que le moyen d'entraînement (60) de l'outil
frontal (10) est en liaison active avec l'outil frontal (10) par l'intermédiaire
d'un arbre articulé télescopique (64) connu en soi.
Machine agricole de récolte selon une ou plusieurs des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un déflecteur
de produit récolté (49) est associé à l'outil frontal (10) dans
la zone arrière de celui-ci.
Machine agricole de récolte selon la revendication 16,
caractérisée en ce que le déflecteur de produit récolté
(49) est formé par une tôle coudée (50) disposée de manière
détachable sur l'outil frontal (10).
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