| Dokumentenidentifikation |
DE102006004076A1 13.12.2007 |
| Titel |
Verfahren und Vorrichtung zur Benachrichtigung von Notrufabfragestellen der Polizei, der Feuerwehr oder der Rettungsdienste über eingegangene Notrufe mit Ortungsinformationen |
| Anmelder |
Deutsche Telekom AG, 53113 Bonn, DE |
| Erfinder |
Beyer, Rolf, Dipl.-Ing., 53639 Königswinter, DE; Bissel, Torsten, Dipl.-Phys., 57258 Freudenberg, DE; Casott, Norbert, Dr., 50968 Köln, DE; Ebersberger, Georg, Dipl. Inf., 40589 Düsseldorf, DE; Kemp, Ulrich, 53119 Bonn, DE; Mäthner, Nils, Dr., 53125 Bonn, DE |
| DE-Anmeldedatum |
28.01.2006 |
| DE-Aktenzeichen |
102006004076 |
| Offenlegungstag |
13.12.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
13.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
H04M 11/04(2006.01)A, F, I, 20060128, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
G08B 25/10(2006.01)A, L, I, 20060128, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Benachrichtigung von Notrufabfragestellen über eingegangene Notrufe mit Ortungsinformationen, mit einem Fahrzeug, das Ortungsinformation sammelt und das eine Kommunikationseinheit aufweist und das einen Notrufsignalgeber aufweist. Durch das Auslösen des Notrufsignalgebers werden die Ortungsinformationen zusammen mit Identifikationsdaten von einer mobilen Einheit in digitaler Form über ein Mobilfunknetz zu einem zentralen eCall-Server als digitale Datennachricht übertragen. Die übertragenen Informationen werden von dem eCall-Server zu einem Meldebild aufbereitet und auf einer zugriffsgeschützten Internetseite bereitgestellt, die mit grafischem Kartenmaterial versehen ist, aus dem ersichtlich ist, wo sich das Fahrzeug befindet. Zusätzliches Übermitteln von Information an eine lokale Notrufabfragestelle durch einen Telefonanruf des Fahrzeuges oder durch eine zentrale Notrufabfragestelle, die die lokale Notrufabfragestelle durch einen Telefonanruf informiert, oder durch eine an die lokale Notrufabfragestelle gerichtete digitale Nachricht, die durch den eCall-Server übermittelt wird, wobei die lokale Notrufabfragestelle auf der Basis der Ortsinformationen bestimmt wird. Abfragen des Meldebildes über das Internet durch die zuständige lokale Notrufabfragestelle nach einer Authentifizierung am eCall-Server.
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Benachrichtigung
der Notrufabfragestellen, insbesondere zur Benachrichtigung von Notrufabfragestellen,
von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst über eingegangene Notrufe mit Bereitstellung
von Ortungsinformationen.
Hintergrund
Zur Verbesserung der Reaktionszeit für das Eintreffen von Helfern
im Falle eines Unfalles sind ortsgenaue Angaben über den Unfallort unbedingt
notwendig. Bekannt sind s.g. Telematikdienste wie „Automatischer Notruf"
(Der Dienst „Teleaid" von Mercedes Benz stellt eine mögliche Form des
Notallrufes dar), bei denen mit einem Endgerät aus einem Fahrzeug oder von
einem fahrzeugunabhängigen mobilen Endgerät ein Notruf mit zusätzlichem
Notruftelegramm über Mobilfunk an einen Telematik-Center geleitet wird. Das
Notruftelegramm enthält i.d.R. Informationen über den Aufenthaltsort (GPS-Ortung
ggf. mit Koppelortung) und über die Identität des Kunden bzw. des Fahrzeugs.
Die Benachrichtigung der zuständigen Notrufabfragestellen von
Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst (BOS) über eingegangene Notrufe mit
Ortungsinformationen erfolgt heute i.d.R. über das o.g. Telematik Callcenter
unter Zuhilfenahme von Telefonie und Fax. Die Weiterleitung der Notrufdaten in Deutschland
als digitale Information über ISDN wurde im Rahmen einer BOS-Richtlinie empfohlen,
jedoch scheiterte die (bundesweite) Umsetzung u.a. an den Kosten auf Seiten der
Notrufabfragestellen (ISDN-Anschluß und spezielle PC's mit geografischen Karten
sowie dazugehöriger Pflegeaufwand).
In Großbritannien wird von der Firma BT eine übergeordnete
Notrufzentrale „BT 999 GPS" betrieben, zu der Telematik-Anbieter über
eine spezielle Schnittstelle Notrufdaten mit Ortungsinformationen weiterleiten können.
Von dieser Notrufzentrale wird die zuständige Notrufabfragestelle von Polizei,
Feuerwehr oder Rettungsdienst wiederum über Telefonie über die Notrufdaten
informiert.
Neufahrzeuge in Europa sollen nach dem Willen der EU-Kommission und
der Automobilindustrie ab 2009 mit automatischen Notrufanlagen ausgestattet werden.
Bei einem Unfall soll das "eCall"-System automatisch oder auch manuell ausgelöst
die Notrufnummer 112 wählen und den genauen Unfallort übermitteln. Auf
einer Tagung der EU-Initiative "eSafety"(http://europa.eu.int/information society/activities/esafety/doc/esafety_forum/hmi/conclusion_av.pdf),
die sich zum Ziel gesetzt hat, die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr in
Europa bis 2010 zu halbieren, verständigten sich Vertreter der EU-Mitgliedstaaten
und der Industrie auf einen Aktionsplan. Jedoch gestaltet sich die Umsetzung auf
Seiten BOS und der Netzbetreiber schwierig, da das Verfahren und die Kostenübernahme
nicht geklärt sind.
Überblick über die Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein kostengünstiges System bereitzustellen
mit dem auf BOS-Seite, möglichst ohne Zusatzaufwand für BOS und Netzbetreiber,
ein komfortabler Zugriff auf die Notrufdaten inkl. Kartendarstellung ermöglicht
wird.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Erfindung mit den Merkmalen
der unabhängigen Ansprüche. Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
offenbart.
Eine mobile Einheit, eingebaut in einem Fahrzeug und/oder integriert
in einem Mobilfunkendgerät, empfängt Positionsdaten von einem Ortungsgerät
(z.B. GPS-Empfänger (Global Positioning System)). Im Falle einer Notruf-Auslösung
(manuell oder sensorgestützt) werden die Positionsdaten zusammen mit Identifikationsdaten
(Rufnummer des Kunden, Fahrzeug-ID, etc.) als Datentelegramm über einen geeigneten
Mobilfunkdatendienst (SMS (Short Message Service, USSD (Unstructured Supplementary
Service Data), USS (User-to-User Signalling), GPRS (General Packet Data Service),
UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) oder „leitungsgebundene"
Dienste (Bearer Service), an einen s.g. eCall-Server gesendet. Dort werden die Daten
aufbereitet. Dabei werden aus den Positionsdaten der Aufenthaltsort und die zuständige
BOS Notrufabfragestelle ermittelt. Ferner können aus den Identifikationsdaten
fahrzeug- oder personenbezogene Daten ermittelt werden, soweit sie übertragen
wurden. Auch können in einer Datenbank zusätzliche Informationen abgelegt
werden, auf die über eindeutige Referenzen zugegriffen wird, womit die Größe
der übertragenen Information verringert werden kann. Zusammen mit einem Kartenausschnitt
des Aufenthaltsortes (Auslöseortes) wird nun das gesamte Meldebild auf einer
geschützten Internetseite bereitgestellt, sofern aus den Positionsdaten erkannt
wird, dass die zuständige Notrufabfragestelle Teilnehmer des eCall-Internet-Systems
(EIS) ist.
Die BOS-Notrufabfragestelle sollte in einer bevorzugten Ausführungsform
zur grafischen Darstellung des Meldebildes lediglich über einen Standard-Internet-Browser
und einen Internetanschluss verfügen. Es ist auch denkbar, dass andere Tools
verwendet werden können, um auf das Meldebild zuzugreifen, die z.B. die Umgebungsdaten
des BOS schon gecacht haben, so dass der Bildaufbau beschleunigt wird. Nach Eingabe
der Zugangsdaten kann auf die Internetseite des eCall-Servers zugegriffen
werden. Aus einer Liste mit aktuellen Meldebildern kann ein Vorgang ausgewählt
werden. Ggf. ist die Liste entsprechend des Zuständigkeitsbereiches der Notrufabfragestelle
vorgefiltert. Nach Auswahl wird das komplette Meldebild auf einer Internetseite
dargestellt (vgl. 2).
Nach Auslösung eines Notrufs an der mobilen Einheit wird zusätzlich
zum Versenden des Datentelegramms in einer bevorzugten Ausführungsform ein
Sprachkanal geöffnet. Dieser Sprachruf kann analog der „112" (Die Kurzwahl
112 in GSM Mobilfunknetzen ist ein spezieller s.g. Tele-Service TS12, bei dem im
Mobilfunknetz der Anruf ortsabhängig zur lokal zuständigen BOS-Notrufabfragestelle
geleitet wird) im Mobilfunk direkt zur zuständigen Notrufabfragestelle weitergeleitet
werden. Alternativ ist auch eine indirekte Weiterleitung über ein zwischengeschaltetes
Callcenter möglich, wobei dann auch eine Verifizierung (Ausschluss von Fehlalarmen)
möglich ist.
Der eingehende Sprachruf ist für die Notrufabfragestelle der
„Trigger" für die Internetabfrage des Meldebildes auf dem eCall-Server.
Falls von der mobilen Einheit nur ein Datentelegramm versendet wird, ohne zusätzlichen
Sprachruf, kann ein zentrales Callcenter alarmiert werden, welches dann die zuständige
Notrufabfragestelle informiert. Die Auswahl der Notrufabfragestelle erfolgt dann
über die im eCall-Server bekannten Zuständigkeitsbereiche (Polygone) der
einzelnen Notrufabfragestellen.
In einer weiteren Ausführungsform ist es denkbar, dass der eCall-Server,
die BOS-Notrufabfragestelle über das Ereignis informiert, indem ein Link gesendet
wird, der auf die Meldung und das Meldebild verweist. Das Senden des Links kann
als Pushdienst oder per Email erfolgen. Auch als Pull-Dienst kann man sich diesen
Ansatz vorstellen, hierbei muss jedoch das Zeitintervall für die BOS-Notrufabfragestelle
kurz gesetzt werden.
Als weiteren Anwendungsfall ist es möglich, den BOS-Einsatzfahrzeugen
die Daten des Meldebildes zukommen zu lassen. Beispielsweise indem in den Einsatzfahrzeugen
mobile Computer mit mobiler Internetanbindung und Standard-Internet-Browsern vorhanden
sind und von der Internetseite der Notrufabfragestelle der (temporäre) Internet-Link
für die Darstellung des Meldebildes an den mobilen Computer z.B. per SMS/MMS
versendet wird. Auch kann dieser auf das Einsatzfahrzeug gepusht werden, falls dieses
eine bekannte IP-Adresse hat.
Durch diesen Ansatz ist eine einfache und kostengünstige Ausstattung
von BOS-Notrufabfragestellen zum Empfang und zur Darstellung von Notrufen aus dem
Mobilfunknetz mit Ortsinformationen (Kartendarstellung) möglich. Hierdurch
werden die folgenden Vorteile erreicht:
- – Einfache und kostengünstige Umsetzung auf Netzbetreiberseite der
EU-Initiative "eSafety"
- – Die Rettungszeit bei Unfällen mit Verletzten kann verkürzt
werden, da die BOS-Notrufabfragestellen ein komplettes Meldebild bekommen.
- – Das eCall-Internet-System EIS kann gemeinsam von verschiedenen Netzbetreibern
und Service-Providern genutzt werden.
Figuren Beschreibung:
Im folgenden werden die möglichen Ausführungsformen auf
der Basis der beiliegenden Figuren beschrieben:
1 zeigt ein Fahrzeug, und seine Kommunikation im Falle
eines Unfalls;
2 zeigt eine Web-Seite, und die Aufbereitung des Unfalls
durch den eCall- Server.
Ausführungsbeispiele:
Die 1 zeigt ein Fahrzeug mit Telematikortung,
dessen Position durch einen GPS Satelliten bestimmt wird und das im Falle eines
Notrufs seine Daten an einen zentralen eCall-Server sendet, der die Information
aufbereitet und sie im Internet über eine gesicherte Verbindung bereitstellt.
Die Nachricht, die Übertragen wird, kann automatisch durch einen Sensor oder
manuell ausgelöst werden.
Die Bereitstellung erfolgt vorzugsweise so, dass ein Standardbrowser
die Daten interpretieren kann. Es sind auch alternative Browser denkbar, die schon
einen Großteil des Kartenmaterials gecacht haben, so dass diese Bildinformationen
nicht immer neu zu übertragen sind. In einer bevorzugten Ausführungsform
sind die Bilddaten, wie sie in 2 zu sehen sind, in
kleine Segmente aufgeteilt, so dass immer nur das Segment zu übertragen ist,
in dem der Notfall auftritt. Die anderen liegen immer im Cache. Die Informationen,
die an den eCall-Server übertragen werden, sind die Positionsdaten und weitere
Identifikationsdaten des Fahrzeuges. Parallel zur Übertragung wird eine Telefonverbindung
(Sprachverbindung) zur lokalen Notrufabfragestelle BOS aufgebaut, z.B. durch die
112. Daraufhin kann die Notrufabfragestelle über das Internet auf den eCall-Server
zugreifen, um die Seite anzuschauen. Durch ein Standardlogin oder ein entsprechendes
Zertifikat, wird eine Authentifizierung und/oder Autorisierung erreicht, um dann
vorzugsweise nur die Vorfälle angezeigt zu bekommen, die den räumlichen
Bereich der Notrufabfragestelle betreffen. Diese können zeitlich sortiert sein,
ggfs. kann auch gleich eine Zuordnung auf der Basis der Telefonnummer erfolgen,
die durch das Handy übertragen wurde. Alternativ kann es sich aber auch um
einen Pushdienst handeln, der vom eCall-Server die Nachricht auf
die Notrufabfragestelle pushed, so dass der Mitarbeiter sofort die Auswahl hat,
ohne dass er sich erst einlogen muss oder auf den Anruf warten muss. Beim Pull-Dienst
holt sich der Client die Daten in sehr geringen Abständen vom eCall-Server,
alternativ ist der eingehende Sprachanruf der Trigger für das Pullen. Beim
Ausbleiben des Sprachcalls werden die Daten „gepushed", indem ein übergeordneter
Callcenter den Vorgang an die Einsatzleitstelle weiterleitet.
Durch die Notrufabfragestelle, können dann Polizei, Feuerwehr
oder Rettungsdienst Notrufe mit Ortungsinformationen, automatisch versorgt werden,
indem diesen der Link des eCall-Servers übermittelt wird. Dies kann z.B. auch
durch den eCall-Server erfolgen, der einen Button aufweist, mit dem die Einzelnen
Dienste alarmiert werden. Hierzu sind die räumlichen Daten in Relation zu der
Notrufabfragestelle hinterlegt und zusätzlich die aktiven Einsatzfahrzeuge.
Diese Datenbank kann regelmäßig von der lokalen Notrufabfragestelle gepflegt
werden. So sind z.B. die Einsatzpläne digital hinterlegt.
Der 2 ist nun zu entnehmen, welche Daten
bereitgestellt werden. Die Daten umfassen den Zeitpunkt, die GPS Position, die Straßenposition,
die Art des Fahrzeuges, den Namen des Besitzers bzw. Halters und entsprechende Kontaktpersonen.
Es können auch Besonderheiten hinterlegt sein, wie Blutgruppe, besondere Krankheitsbilder
oder Allergien, die im Falle einer Behandlung problematisch sind. Diese Daten können
vom Fahrzeug gesendet werden, oder in einer Datenbank des eCall-Servers abgelegt
sein, um diese Daten dann den lokalen Rettungsdiensten bereitzustellen.
Es versteht sich, dass die Ausführungsbeispiele keine Einschränkung
darstellen sollen. Der Schutzumfang wird durch die folgenden Ansprüche bestimmt.
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| Anspruch[de] |
Verfahren zur Benachrichtigung von Notrufabfragestellen über eingegangene
Notrufe mit Ortungsinformationen, mit einem Fahrzeug, das Ortungsinformation sammelt
und das eine Kommunikationseinheit aufweist und das einen Notrufsignalgeber aufweist,
umfassend folgende Schritte:
– Übertragen der Ortungsinformationen zusammen mit Identifikationsdaten
von einer mobilen Einheit in digitaler Form über ein Mobilfunknetz zu einem
zentralen eCall-Server als digitale Datennachricht im Falle eines Notrufereignisses;
– Aufbereiten der übertragenen Informationen von dem eCall-Server zu
einem Meldebild und bereitstellen auf einer zugriffsgeschützten Internetseite,
die mit grafischem Kartenmaterial versehen ist, aus dem ersichtlich ist, wo sich
das Fahrzeug befindet;
– zusätzliches Übermitteln von Information an eine lokale Notrufabfragestelle,
durch einen Telefonanruf des Fahrzeuges, oder durch eine zentrale Notrufabfragestelle,
die die lokale Notrufabfragestelle durch einen Telefonanruf informiert, oder durch
eine an die lokale Notrufabfragestelle gerichtete digitale Nachricht, die durch
den eCall-Server übermittelt wird, wobei die lokale Notrufabfragestelle, auf
der Basis der Ortsinformationen bestimmt wird;
– Abfragen des Meldebildes über das Internet durch die zuständige
lokale Notrufabfragestelle nach einer Authentifizierung am eCall-Server;
Das Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der eCall-Server
anhand der Ortsinformationen die lokale Notrufabfragestelle bestimmt, und diese
über ein Pushverfahren über das Internet über die neuen Informationen
informiert.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Ortungsinformationen in der mobilen Einheit über ein Satellitenortungssystem,
wie GPS (Global Positioning System), und/oder die Ortungsinformationen im Mobilfunknetz
mit Hilfe des Mobilfunknetzes über Netzortung mit Funkzellenidentifikation
und/oder Laufzeitmessungen der Funksignale gewonnen werden.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die mobilen Einheiten als Telematiksystem in Fahrzeugen verbaut sind.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die mobilen Einheiten in Kleinstcomputern mit Mobilfunktelefon wie s.g. Smartphones,
PDAs etc. integriert sind.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Ortungsinformationen und die Identifikationsdaten als Datentelegramm über
Mobilfunkdienste wie SMS, GPRS, UUS, USSD oder UMTS und entsprechenden Mobilfunknetz-Gateways
zum eCall-Server übertragen werden.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei mehrere eCall-Server parallel betrieben werden und die Nachrichten auf der
Basis der Auslastung und/oder des Ortes bestimmt werden.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei von den Betreibern des eCall-Servers den Notrufabfragestellen Authentifizierungsdaten
wie Nutzernamen und Passwörter und/oder Client-Zertifikate für den Zugriff
auf die bereitgestellten Internetseiten ausgehändigt werden.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Position des Fahrzeugs in der Karte mit einer Fahrspur und/oder einer
Fahrtrichtung dargestellt wird, falls diese Daten mit übertragen werden.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Karte zoom- und scrollbar ist, um die Lage des Unfallortes im größeren
Kontext zu identifizieren.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der direkte Sprachruf mittels einer Kurzwahl und ortsabhängigen Routing
durchgeführt wird.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei parallel zur Übertragung des Datentelegramms von der mobilen Einheit
ein Sprachruf zu einem übergeordneten Callcenter aufgebaut wird, um ggf. nach
Überprüfung auf Fehlalarm den Sprachruf an die zuständige Notrufabfragestelle
weiterzuleiten.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei bei Ausbleiben des Sprachrufs entweder der Fall aktiv der Notrufabfragestelle
durch den eCall-Server vorgelegt wird und/oder das übergeordnete Callcenter
über den Eingang des Datentelegramms informiert wird und ggf. nach Rückruf
zum Kunden eine Alarmierung der zuständigen Notrufabfragestelle erfolgt.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Internetseite des eCall-Servers von der Notrufabfragestelle mit Hilfe
eines Standard-Browers abgerufen wird.
Das Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei zusätzlich zur Darstellung des Meldebildes auf dem Browser der Notrufabfragestelle,
auf der genannten Internetseite eine Weiterleitungsoption vorhanden ist, um die
Informationen an mobile Einheiten in Einsatzfahrzeugen weiterzuleiten, wodurch ermöglicht
wird, dass dort ebenfalls die Informationen betrachtbar sind.
Vorrichtung zur Bereitstellung von Notrufinformationen über eingegangene
Notrufe an Notrufabfragestellen, wobei
die Notrufe Ortungsinformationen und Identifikationsinformationen von einem Fahrzeug
enthalten, umfassend
einen eCall-Server, der Schnittstellen zum Internet und zu einem Mobilfunknetz aufweist,
und mit einer Bearbeitungseinheit, die so ausgebildet ist, dass die Notrufe, die
über die Schnittestelle vom Mobilfunknetz empfangen wurden, zu einem Meldebild
aufbereitet und auf einer zugriffsgeschützten Internetseite bereitgestellt,
die mit grafischem Kartenmaterial versehen ist, aus dem ersichtlich ist, wo sich
das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Notrufs befindet, und wobei Mittel vorhanden sind,
um das Meldebild der zuständigen lokalen
Notrufabfragestelle nach einer Authentifizierung am eCall-Server über das Internet
bereitzustellen.
Die Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der eCall-Server
anhand der Ortsinformationen die lokale Notrufabfragestelle bestimmt, und diese
über ein Pushverfahren über das Internet über die neuen Informationen
informiert.
Die Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Ortungsinformationen und die Identifikationsdaten als Datentelegramm über
Mobilfunkdienste wie SMS, GPRS, UUS, USSD oder UMTS und entsprechenden Mobilfunknetz-Gateways
dem eCall-Server zur Verfügung gestellt werden.
Die Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei mehrere eCall-Server parallel betrieben werden und die Nachrichten auf der
Basis der Auslastung und/oder des Ortes bestimmt werden.
Die Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei der Zugriff auf eCall-Server durch die Notrufabfragestellen auf der Basis
von Authentifizierungsdaten wie Nutzernamen und Passwörter oder Client-Zertifikate
erfolgt.
Die Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Position des Fahrzeugs in der Karte dargestellt wird mit einer Fahrspur
und/oder einer Fahrtrichtung, falls diese Daten mit übertragen werden.
Die Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Karte zoom- und scrollbar ist, um ggf. die Lage des Unfallortes im größeren
Kontext zu identifizieren.
Die Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei Mittel vorhanden sind, um parallel zum Empfang des Datentelegramms ein Sprachruf
zu einem übergeordneten Callcenter aufzubauen, um nach einer Überprüfung
auf Fehlalarm den Sprachruf an die zuständige Notrufabfragestelle weiterzuleiten.
Die Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Internetseite des eCall-Servers, so ausgebildet ist, dass sie von der
Notrufabfragestelle mit Hilfe eines Standard-Browers abrufbar ist.
Die Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
wobei zusätzlich zur Darstellung des Meldebildes auf dem Browser
der Notrufabfragestelle, auf der genannten Internetseite eine Weiterleitung der
Informationen an mobile Einheiten in Einsatzfahrzeuge gegeben ist, so dass dort
ebenfalls die Informationen betrachtbar sind.
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