Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen eines digitalen Transportstroms für ein Video-Programm, mit mindestens folgenden Schritten: a) Festlegen einer Minimalzeit (tmin), b) Eingeben von Standbild-Daten (Bi), e) Bilden einer Sequenz (SN) von Frames (F1, ... Fnmin, F1, ... Fn'min), wobei die Sequenz (SN) eine Anzahl (nmin, n'min) von Frames enthält, die ermittelt wird aus einer Frame-Frequenz (Fs0) der darzustellenden Bilder und der Minimalzeit (tmin) oder einer durch eine Anpassung an einzubindende Bewegtbild-Daten (Mj) gebildeten angepassten Minimalzeit (t'min), wobei das Bilden einer Sequenz (SN) mindestens folgende Teilschritte aufweist: e1) Ermitteln eines ersten Frames zumindest der Standbilder (Bi) e3) Signalisieren einer neuen Sequenz (SN), e4) Einbinden zumindest der Standbild-Daten (Bi) in ein erstes Frame (F1), e5) Kodierung des ersten Frames (F1) entsprechend einer Video-Norm, e6) Erzeugung der nachfolgenden Frames (F2, ... Fnmin; F2, ... Fn'min) der Sequenz (SN), e7) Zwischenspeicherung der aus dem ersten Frame (F1) und den nachfolgenden Frames (F2, ... Fnmin; F2, ... Fn'min) gebildeten Sequenz (SN), und f) Erzeugung des digitalen Transportstroms (ASI) aus der zwischengespeicherten Sequenz (SN).
Beschreibung[de]
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aussenden
von digitalen Video-Daten, insbesondere Video-Daten eines Fernsehkanals.
Die Kosten für die Ausstrahlung digitaler TV-Kanäle sind
proportional zur benötigten Bandbreite. Hierbei ist in der Regel die maximal
genutzte Bandbreite maßgebend, die sich von der durchschnittlich benutzten
Bandbreite oftmals deutlich unterscheidet. So benötigt ein üblicher TV-Kanal
eine Bandbreite von z. B. 3,6 MBit/sek.
Der größte Teil der Bandbreite wird für die Darstellung
des Bildes benötigt. Das übliche Übertragungsverfahren für digitale
Fernseh-Programme überträgt 25 bis 60 Bilder (Frames) pro Sekunde. Hierbei
wird nicht jedes Mal das gesamte Bild übertragen, sondern in kurzen Abständen
ein Komplettbild (I-Frame) und zwischen den Komplettbildern die Änderungen
in Form so genannter Bewegungsdaten (P-Frames, B-Frames) übertragen.
Standbildsender senden in einem TV-Kanal Bilder ohne Bewegung (Standbilder)
aus, bei denen die Bandbreite ein wenig reduziert ist, da die Bewegungsdaten entfallen.
Durch eine Reduzierung der Häufigkeit der Übertragung des Komplettbildes
kann die durchschnittliche Bandbreite um z. B. den Faktor 10 reduziert werden. Allerdings
entsteht zum Zeitpunkt der Übertragung des Komplettbildes wiederum ein Bandbreitenspitzenwert
(peak), so dass sich die maximale Bandbreite kaum reduziert.
Herkömmliche Standbildsender und Verfahren zum Aussenden von
Standbildern mischen daher zum Teil mehrere TV-Kanäle in einen Stream. Die
WO 02/32144 zeigt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Aussenden einer Vielzahl
von Video-Programmen über einen einzigen digitalen Transportstrom, wobei der
Transportstrom eine vorgegebene Übertragungsrate hat. Mittels zeitversetzter
Übertragung der Komplettbilder wird vermieden, dass sich die Peaks addieren.
Somit kann durch Mischen einer Vielzahl von Fernsehprogrammen bzw. Fernsehkanälen
in einen Stream eine Reduzierung der pro Fernsehkanal benötigten Bandbreite
erreicht werden.
Für einen einzelnen Standbildsender wird hierdurch jedoch keine
Bandbreitenreduzierung erreicht, sondern es wird fast die gesamte Bandbreite eines
herkömmlichen Fernsehkanals benötigt.
Weiterhin sind Bewegungsdaten schwierig zu implementieren, da sie
zusätzliche Peaks erzeugen können, die die maximale Bandbreite erhöhen.
Für das in der WO 02/32144 gezeigte Verfahren müssen die
TV-Kanäle aufwendig aufbereitet werden, so dass ein Real-Time-Encoding, bei
dem zur Verfügung gestellte Video-Daten kurzfristig über den Fernsehkanal
ausgesendet werden, nicht möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Aussenden von digitalen Video-Programmen mit Standbild-Daten zu
schaffen, die eine geringe Bandbreite benötigen.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren nach Anspruch 1 und eine Vorrichtung
nach Anspruch 13 gelöst. Die Unteransprüche beschreiben bevorzugte Weiterbildungen.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße
Vorrichtung können insbesondere rein softwaremäßig, d.h. in einem
Computer-Programm oder einem Computer-Programm-Produkt implementiert werden. Weiterhin
ist auch eine hardwaremäßige Realisierung möglich.
Erfindungsgemäß können reine Standbild-Programme ausgestrahlt
werden; weiterhin können Bewegtbilder und/oder Laufschriftinformationen in
die Standbilder eingebunden werden.
Erfindungsgemäß wird somit eine Minimalzeit festgelegt,
die zunächst grundsätzlich frei wählbar ist. Der TV-Datenstrom wird
durch einen Sequenzierer (Sequencer bzw. Sequenz erzeugende Einrichtung) in Sequenzen
unterteilt, wobei die Länge der Sequenzen sich als Produkt der Minimalzeit
und der Anzahl der Frames (Rahmen, Bildrahmen) pro Zeiteinheit des TV-Bildes ergibt.
Die Sequenz von Frames wird nachfolgend mit Streamdaten gefüllt
und in einen Zwischenspeicher (Buffer Unit) eingegeben, deren Inhalt nachfolgend
über einen ASI-Stromgenerator als ASI-Strom bzw. ASI-Stream
ausgestrahlt wird.
In dem Zwischenspeicher bzw. der Zwischenspeichereinheit können
vorteilhafterweise mehrere Sequenzen gespeichert werden, z. B. die gerade kodierte
Sequenz und die beiden zuletzt kodierten Sequenzen.
Wenn eine ganze Sequenz kodiert ist und in die Zwischenspeicher-Einheit
übertragen ist, wird sie nachfolgend übertragen, bei DVB-S zu dem betreffenden
Satelliten. Die benötigte Bandbreite dieser Sequenz ergibt sich somit aus der
Größe des Buffers bzw. Buffer-Speicherbereichs für die Sequenz und
der Minimalzeit bzw. – insbesondere bei Anbindung von Bewegbilddaten –
einer angepassten Minimalzeit.
Somit kann eine geringe, vorteilhafterweise zeitlich ganz oder weitgehend
gleich bleibende Bandbreite erreicht werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann hierbei auch bei Ausstrahlung
lediglich eines Standbild-Kanals bzw. Standbild -Programms angewendet werden. Ein
Mischen mehrerer Kanäle in einen Stream ist nicht notwendig, jedoch erfindungsgemäß
möglich.
Die Erfindung kann für non-Interlaced (progressive) MPEG2-Streams
oder auch für interlaced Streams, d. h. nach dem Zeilensprungverfahren, angewendet
werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung bindet
Bewegbilddaten in das Standbild-Programm ein, ohne dass hierfür eine deutliche
Bandbreitenerhöhung erforderlich ist. Die Bewegtbildaten können aus einem
Bewegtbilddatenstrom, insbesondere MPEG2-Strom, entnommen werden und z. B. in einem
kleinen Bildbereich dargestellt werden. Eine weitere bevorzugte Ausführungsform
betrifft die Einbindung von Laufschriftinformationen; dies kann alternativ oder
zusätzlich zu der Einbindung der Bewegtbilder erfolgen.
Das erste Frame bzw. I-Frame der Sequenz wird vorteilhafterweise in
einer hierfür vorgesehenen Einrichtung gebildet, wobei bei Einbindung von Bewegtbildern
entsprechend ein Bewegtbild-I-Frame eingebunden wird und weiterhin gegebenenfalls
Laufschriftinformationen eingebunden werden. In einer weiteren Einrichtung werden
die nachfolgenden Frames der Sequenz gebildet. Bei Einbindung von Bewegtbildern
werden die Bewegtbild-I-Frames und weiteren Bewegtbild-Frames, insbesondere B- und
P-Frames, zunächst entsprechend in ihre Makroblöcke zerlegt und der weiteren
Einrichtung zugeführt; entsprechend werden gegebenenfalls Laufschriftinformationen
zerlegt und eingebunden.
Hierbei können aus einem Bewegtbild-Datenstrom, insbesondere
MPEG2-Strom, Bewegtbilder durch einen Rahmen-Analysator (frame analyzer) zunächst
analysiert werden, um eine Anpassung der für die Standbilder gewählten
Minimalzeit tmin an die Bewegtdaten zu erreichen. Hierdurch wird erreicht, dass
das erste Frame (I-Frame) der Sequenz immer mit einem Bewegtbild-I-Frame der Bewegtbilddaten
zusammenfällt. Bei Einbindung von Bewegtbilddaten werden somit das Zeitintervall
und die Frameanzahl der Sequenz und vorteilhafterweise auch der nachfolgenden Sequenz
verändert.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen
an einigen Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen:
1 ein Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zum Aussenden von digitalen Video-Programmen;
2 ein Flussdiagramm eines entsprechenden Verfahrens
zum Aussenden von digitalen Video-Programmen;
3 eine Darstellung eines Zwischenspeichers mit seiner
Unterteilung; und
4 eine Darstellung des erzeugten Bildes,
Gemäß 1 werden von einer Vorrichtung
1 zumindest Standbilder Bi aufgenommen und ein ASI-Datenstrom ASI ausgegeben.
Hierbei weist die Vorrichtung 1 einen Sequenzierer (bzw. sequenzerzeugende
Einrichtung) 2 auf, in den eine Minimalzeit tmin eingegeben
wird. Diese Minimalzeit ist grundsätzlich frei wählbar; je größer
tmin ist, desto besser ist die Bandbreitenreduzierung, allerdings erhöht
sich mit tmin auch die durchschnittliche Zeit bis zur Darstellung eines
Bildes, wie weiter unten ausgeführt wird. tmin kann z. B. im Bereich
von 3 bis 5 Sekunden liegen. Der Sequenzierer 2 dient dazu, den TV-Stream
in Sequenzen S der Länge nmin, d.h. in aufeinanderfolgende
Sequenzen mit jeweils einer Anzahl (Frameanzahl) nmin aufeinanderfolgender
Frames Fi zu unterteilen.
fs0 bezeichne die Framefrequenz, d.h. Anzahl der Frames
pro Sekunde des TV-Bildes. Daraus ergibt sich die Anzahl (Frameanzahl) nmin
der Frames pro Zeitintervall tmin:
nmin = fs0·tmin
Somit enthält eine Sequenz S in der Minimalzeit tmin
die Frames F1, F2 .....Fnmin
Das erste Frame im Zeitintervall tmin enthält das
Komplettbild, alle nachfolgenden Frames Fi enthalten nur noch Bewegungsdaten, für
einen reinen Standbildsender ergibt sich folgende Platzbelegung der Streamdaten
im Zeitintervall tmin:
Der erste Frame (F1) macht einen Großteil der zu übertragenen
Daten aus (z. B. ca. 80 %)
Kommen noch Bewegungsdaten hinzu, wird der Beitrag der nachfolgenden
Frames F2, ..., Fnmin größer:
Die Standbilder Bi werden von einer Einrichtung 13 zum Erzeugen
eines ersten Frames aufgenommen, die gemäß 1
einen I-Mapper (I-Bild-Darsteller) 4 und eine I-Kompressionseinrichtung
12 aufweist.
Erfindungsgemäß können separierte Bewegungsdaten eingebunden
werden. Separierte Bewegungsdaten können insbesondere Laufschriften mit einfarbigem
Hintergrund (keine Transparenz) oder ein Bewegtbildfenster (als MPEG2-Strom) sein.
Gemäß 1 werden daher Bewegtbilder Mj, d.
h. ein MPEG2-Strom aufgenommen und gemäß 4
im dargestellten Bild 30 in einem Bewegtbildfenster 30-1 eingebunden;
weiterhin werden Laufschriftinformationen L aufgenommen und in einem Laufschriftbalken
30-2 des dargestellten Bildes 30 eingebunden.
Werden gemäß der gezeigten Ausführungsform Bewegtbilddaten
eingebunden, so wird vorteilhafterweise nmin zu n'min variiert,
damit das erste Frame F1 (I-Frame) immer mit einem ersten Bewegtbild-Frame MF1 der
Bewegtbilddaten, d.h. einem Bewegtbild-I-Frame MF1, zusammenfällt und mit einem
Frame vor einem I-Frame endet. Das Zeitintervall für die Sequenz wird dann
von tmin auf t'min geändert. Im zeitlichen Mittel nähert
sich hierbei der Durchschnitt aller t'min dem Wert tmin an, d.h. für
die Folge von Sequenzen SN, N = 1,2,3,... gilt
wobei t'min,i den Wert von t'min der Sequenz Si angibt. Somit stellt
die jeweilige angepasste Minimalzeit t'min (oder genauer: t'min,i) eine gegenüber
dem vorgegebenen Wert tmin für die jeweilige Sequenz Si angepasste
bzw. etwas variierte Minimalzeit dar.
Die Bewegtbild-Daten Mj werden von einem Frame-Analysierer
6 aufgenommen. Der Sequenzierer 2 synchronisiert sich über
den Frame-Analysierer 6 mit den Bewegtbild-I-Frames MF1 des Bewegtbildes
Mj. Hierdurch verlängert sich die aktuell kodierte Sequenz um einige Frames.
Diese Verlängerung wird kompensiert, indem der Wert nmin für
die nächste Sequenz entsprechend verringert wird.
Die Laufschriftinformationen L werden von einem Text-Mapper
8 aufgenommen, der die Laufschriftinformation L grafisch umsetzt und die
so erzeugten Teilbilder Li zu Beginn einer Sequenz S zum I-Mapper 4 und
ansonsten zusammen mit Bewegungsinformationen BL zu einem Text- Bewegungs-Kodierer
10 ausgibt.
Die Standbilder Bi werden über den I-Mapper 4, die I-
Kompressionseinrichtung 12 und einen Zwischenspeicher 14 (Buffer
Unit) ausgegeben. Sobald eine neue Sequenz F1, ... Fnmin beginnt, teilt
der Sequenzierer 2 dem Zwischenspeicher 14 die Länge (in
Frames und Sekunden) der gerade kodierten Sequenz S mit und signalisiert
dem Text-Mapper 8 und dem I-Mapper 4 den Beginn der neuen Sequenz.
Der Text-Mapper 8 erzeugt daraufhin ein Bild der Laufschriftinformationen
L als Bildinformationen Li an der aktuellen Position, die der I-Mapper
4 auf das nächste I-Frame F1 zeichnet.
Der Sequenzierer 2 signalisiert auch dem Frame-Analysierer
6 den Beginn einer neuen Sequenz S, der Frame- Analysierer 6 schickt
nun das aktuelle I-Frame an den I-Mapper 4, der das I-Frame auf das nächste
I-Frame F1 zeichnet.
Der Sequenzierer 2 erzeugt somit die Sequenz S aus Frames
F1 ... bis Fn'min, wobei das I-Frame F1 aus dem jeweiligen Standbild
Bi unter Einbindung des jeweiligen I-Frames der Bewegtbilder Mj sowie der entsprechenden
Laufschriftinformation Li, die ein aktuelles Bild der Laufschrift an der aktuellen
Position darstellt. Der I-Kompressor 12 komprimiert das von dem I-Mapper
ausgegebene Bitmap-I-Frame FB1 entsprechend dem MPEG2- Bildkompressionsverfahren
und gibt das I-Frame F1 an den Zwischenspeicher 14 aus. Hierbei achtet
der I-Kompressor 12 darauf, dass eine vorgegebene Größe für
F1 nicht überschritten wird, was durch Anpassung der Quantisierungskoeffizienten
der MPEG2- Bildkompression erfolgen kann.
Die nachfolgenden Frames F2 bis Fmin werden von einem Bewegungsmischer
18 (motion mixer) erzeugt, der hierzu die dynamischen Daten der Laufschriftinformationen
L und Bewegtbilder Mj aufnimmt. Hierbei zerlegt der Frame-Analysierer
6 den eingehenden MPEG2 Strom, d.h. die Bewegbilder Mj in die einzelnen
Frames MFi, i = 1,2,.. und sendet diese zu einer Frame-Schneideeinrichtung (Frame-Clipper)
20. Tritt er auf ein I-Frame MF1, signalisiert dies dem Sequenzierer
2. Signalisiert der Sequenzierer 2 den Beginn einer neuen Sequenz
S zurück, so dekodiert der Frame-Analysierer 6 das I-Frame MF1, schneidet
es gegebenenfalls auf den Bewegbildbereich zu und schickt es an den I-Mapper
4. Erfolgt keine Signalisierung durch den Sequenzierer 2, sendet
der Frame-Analysierer 6 das I-Frame MF1 zu einem P-Frame-Mapper
22, der das I-Frame MF1 auf den Bewegbildbereich 30-1 zuschneidet,
die Makroblöcke MB1 kodierter I-Frames an den Bewegungsmischer 18
schickt und diesem signalisiert, ein P-Frame zu erzeugen.
Die Frame-Schneideeinrichtung 20 decodiert die eingehenden
Frames MFi und schneidet sie auf den Bewegtbildbereich 30-1 zu. P- und
B-Frames (d.h. MFi mit i > 1) werden auf Makroblöcke MBx untersucht, die
Motion- Vektoren enthalten, die auf Quellen außerhalb des Bewegtbildbereiches
30-1 zeigen. Diese Makroblöcke werden mit Hilfe der decodierten Frames
MFi durch Intra- Makroblöcke MB2 ersetzt. Die Makroblöcke MB2 der zurechtgeschnittenen
P- und B-Frames MFi werden an den Bewegungsmischer 18 weitergegeben. Dem
Bewegungsmischer 18 wird signalisiert, ob es sich um ein P-Frame oder ein
B-Frame handelt.
Der Bewegungsmischer 18 nimmt – je nach Frameart des
Bewegtbildes Mj – entweder die Makroblöcke MB1 oder die Makroblöcke
MB2 und weiterhin von dem Text-Bewegungskodierer 10 ausgegebene Textbewegungsdaten
TMD auf und setzt diese zu einem nachfolgenden Frame Fi (mit i > 1) der betreffenden
Sequenz S, d.h. F2 bis Fn'min, zusammen. Diese Frames Fi stellen die
Bewegtbilddaten dar und sind jeweils ein P-Frame oder ein B-Frame, je nachdem, was
dem Bewegungsmischer 18 vom P-Frame Mapper 22 bzw. der Frame-Schneideeinrichtung
20 signalisiert wurde. Soll der auszugebende TV-Stream ASI keine Bewegungsdaten
enthalten, so erzeugt der Bewegungsmischer 18 immer P-Frames. Die erzeugte
Frames Fi werden in dem Zwischenspeicher 14 gespeichert.
Der Zwischenspeicher 14 weist gemäß 3
drei Speicherbereiche 14-1, 14-2, 14-3 auf, in denen
er drei Sequenzen SN, SN-1, SN-2 speichern kann,
die gerade codierte Sequenz SN und die beiden zuletzt codierten Sequenzen
SN-1, SN-2. In den Speicherbereichen 14-1,
14-2, 14-3 werden zu der jeweiligen Sequenz S die Frames F1 des
I-Kompressors 12 und die Frames F2 bis Fn'min des Bewegungsmischers
18 aufgenommen. Signalisiert der Sequenzierer 2 dem Zwischenspeicher
14 den Beginn einer neuen Sequenz Sm, so wird der älteste Speicherbereich
14-2 gelöscht und zum Beschreiben freigegeben. In den Speicherbereich
14-1 mit der gerade codierten Sequenz wird die Anzahl n'min
der Frames F1 bis Fn'min und das daraus resultierende Zeitintervall gespeichert.
Da aufgrund des variablen t'min grundsätzlich nicht sicher ist,
ob die Übertragung von SN-1 bereits komplett stattgefunden hat,
wird SN-1 im Zwischenspeicher 14 gehalten. Die Übertragung
von SN beginnt vorteilhafterweise erste dann, wenn die beiden Kriterien
erfüllt sind, dass zum einen SN-2 gelöscht worden ist, d.h.
SN erzeugt wurde, und zum anderen SN-1
Bei einer einfacheren Ausführungsform, bei der nur Standbilder
Bi aufgenommen und verarbeitet werden, ist in der Vorrichtung 1 der
1 lediglich der Sequenzierer 2, der I-Mapper
4, der I-Kompressor 12, der Zwischenspeicher 14, der
Bewegungsmischer 18 und der ASI-Stromgenerator 16 erforderlich.
In diesem Fall wird der Bewegungsmischer 18 alle nachfolgende Frames F2
bis Fn'min nach der MPEG2-Norm mit P-Frames auffüllen.
Der ASI-Stromgenerator 16 sendet die fertig gestellten Sequenzen
SN mit der aktuellen Bandbreite BS als ASI-Datenstrom ASI
aus, so dass sie zum Satelliten 32 übertragen werden. Ist SBuff
die Größe eines Speicherbereichs 14-i (i = 1, 2, 3), so errechnet
sich die benötigte Bandbreite BS dieser Sequenz wie folgt:
bzw. wenn BS in Bytes eingesetzt wird, ergibt sich ein Wert der Bandbreite
BS in [Bit/Sec] als
Die Settop-Boxen 34 (Receiver) nehmen den ASI-Datenstrom
ASI auf und beginnen mit der Darstellung der Bilddaten erst, nach dem sie ein Komplettbild,
d.h. eine vollständige Sequenz SN, empfangen haben. Hierzu wird
in den Settop-Boxen 34 im MPEG2-Stream ein VBV-Delay von 0xFFFF und eine
geeignete Größe des VBV-Buffers gesetzt.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Erzeugen eines digitalen
Transportstroms für ein Video-Programm ist in 3
angegeben, und weist nach dem Start in Schritt 0 gemäß dieser Ausführungsform
folgende Schritte auf:
a) Festlegen einer Minimalzeit tmin,
b) Eingeben von Standbild-Daten Bi,
c) Eingeben von Bewegtbild-Daten Mj (falls vorgesehen)
d) Eingeben von Laufschriftinformationen L, (falls vorgesehen)
e) Bilden einer Sequenz SN von Frames F1,...Fnmin, F1,...Fn'min,
wobei die Sequenz SN eine Anzahl nmin, n'min von
Frames enthält, die ermittelt wird aus einer Frame-Frequenz fs0
der darzustellenden Bilder und der Minimalzeit tmin oder einer durch
eine Anpassung an einzubindende Bewegtbild-Daten Mj gebildeten angepassten Minimalzeit
t'min, wobei das Bilden einer Sequenz SN mindestens folgende
Teilschritte aufweist:
e1 Ermitteln der ersten Frames von Bewegtbild und Standbild
e2) Synchronisieren der ersten Frames von Bewegtbild und Standbild
e3) Signalisieren einer neuer Sequenz SN
e4) Einbinden der Standbild-Daten Bi und Bewegtbilddaten und von Laufschriftinformationen
BL in ein erstes Frame F1,
e5) Kodierung des ersten Frames F1 entsprechend einer Video-Norm,
e6) Erzeugung der nachfolgenden Frames F2,... Fnmin; F2,... Fn'min
der Sequenz SN, wobei aus den Bewegtbilddaten Mj P-Frames und B-Frames
zur Kennzeichnung von Änderungen zwischen den Frames entnommen und zur Ausbildung
der auf das erste Frame nachfolgenden Frames F2,... Fn'min verwendet
werden,
e7) Zwischenspeicherung der aus dem ersten Frame F1 und den nachfolgenden Frames
F2,... Fnmin; F2,... Fn'min gebildeten Sequenz SN,
und
f) Erzeugung des digitalen Transportstroms ASI aus der zwischengespeicherten
Sequenz SN.
Nach Schritt f) wird das Verfahren zurückgesetzt oder nach Übertragung
aller Daten in Schritt g) beendet.
Anspruch[de]
Verfahren zum Erzeugen eines digitalen Transportstroms für ein
Video-Programm, mit mindestens folgenden Schritten:
a) Festlegen einer Minimalzeit (tmin),
b) Eingeben von Standbild-Daten (Bi),
e) Bilden einer Sequenz (SN) von Frames (F1,...Fnmin, F1,...Fn'min),
wobei die Sequenz (SN) eine Anzahl (nmin, n'min)
von Frames enthält, die ermittelt wird aus einer Frame-Frequenz (fs0)
der darzustellenden Bilder und der Minimalzeit (tmin) oder einer durch
eine Anpassung an einzubindende Bewegtbild-Daten (Mj) gebildeten angepassten Minimalzeit
(t'min), wobei das Bilden einer Sequenz (SN) mindestens folgende
Teilschritte aufweist:
e1) Ermitteln eines ersten Frames zumindest der Standbilder (Bi)
e3) Signalisieren einer neuer Sequenz (SN),
e4) Einbinden zumindest der Standbild-Daten (Bi) in ein erstes Frame (F1),
e5) Kodierung des ersten Frames (F1) entsprechend einer Video-Norm, e6) Erzeugung der nachfolgenden Frames (F2,...Fnmin;
F2,...Fn'min) der Sequenz (SN),
e7) Zwischenspeicherung der aus dem ersten Frame (F1) und den nachfolgenden Frames
(F2,... Fnmin; F2,... Fn'min) gebildeten Sequenz (SN),
und
f) Erzeugung des digitalen Transportstroms (ASI) aus der zwischengespeicherten Sequenz
(SN).Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt f)
der digitale Transportstrom (ASI) mit einer Bandbreite (Bs) erzeugt wird, die ermittelt
wird aus dem Quotienten der Größe (SBuff) des die Sequenz (SN)
speichernden Zwischenspeicherbereichs (14-1, 14-2, 14-3)
und der Minimalzeit (tmin) oder der angepassten Minimalzeit (t'min).Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt
e7) drei aufeinander folgende Sequenzen (SN, SN-1, S SN-2)
zwischengespeichert werden und jeweils nach Fertigstellung einer aktuellen Sequenz
(SN) die aktuelle Sequenz (SN) in den digitalen Transportstrom
(ASI) umgewandelt und die älteste Sequenz (SN-2) gelöscht wird.Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kodierung der Bilddaten (Bi) und Bildung der Sequenz (SN) aus
Frames nach der MPEG2-Norm erfolgt.Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass
in einem Schritt b) Bewegtbild-Daten (Mj) aufgenommen werden, in Schritt e1) aus
den Bewegtbild-Daten (Mj) ein erstes Frame (MF1) ermittelt wird und
in einem Schritt e2) das erste Bewegtbild-Frame (MF1) der Bewegtbilder (Mj) und
das erste Frame der Standbilder (Bi) synchronisiert werden unter Anpassung der Frame-Anzahl
(nmin) der zu bildenden Sequenz in eine angepasste Frame-Anzahl (n'min)
und
wobei die Bewegtbild-Daten in die Frames (F1,...Fn'min) eingebunden werden.Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt e4)
in das erstes Frame (F1) der zu bildenden Sequenz zusätzlich zu dem ersten
Frame der Standbild-Daten (Bi) auch das erste Bewegtbild-Frame (MF1) der Bewegtbilddaten
(Bi) eingebunden wird.Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass aus den
Frames der Bewegtbild-Daten (Mj) ein Teilbild ausgeschnitten und in die Frames (F1,...Fn-min)
der zu bildenden Sequenz (SN) eingebunden wird.Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass aus den Bewegtbilddaten (Mj) P-Frames und B-Frames zur Kennzeichnung von Änderungen
zwischen den Frames entnommen und zur Ausbildung der auf das erste Frame nachfolgenden
Frames (F2,...Fn'min) verwendet werden.Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Schritt d) Laufschriftinformationen (L) eingegeben werden.Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass aus den Laufschriftinformationen
(L) Makro-Blöcke erzeugt und einschließlich eventuell vorhandener Motion-Vektoren
zur Einbindung in die auf das erste Frame nachfolgenden Fames (F2,...Fn-min)
verwendet werden.Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass non-Interlaced oder Interlaced-Transportstromdaten (ASI) erzeugt werden.Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die bei Einbindung von Bewegtbild-Daten (Mj) gebildeten angepassten Minimalzeiten
(t'min) sich im Durchschnitt langfristig der Minimalzeit (tmin)
annähern.Vorrichtung zum Erzeugen eines digitalen Transportstroms (ASI) für
ein Video-Programm, die mindestens aufweist:
einen Sequenzierer (2) zur Festlegung von Sequenzen (SN, SN-1,
S SN-2) und zur Signalisierung einer neuen Sequenz (SN), wobei
jede Sequenz eine vorgegebene Frame-Anzahl (nmin, n'min) von
Frames (Fi) enthält, die ermittelt wird aus einer Frame-Frequenz (fs0)
der darzustellenden Bilder und einer vorgegebenen oder einzugebenen Minimalzeit
(tmin) oder einer durch eine Anpassung an einzubindende Bewegtbild-Daten
(Mj) gebildeten angepassten Minimalzeit (t'min),
einer Einrichtung (13) zur Ermittlung eines ersten Frames (F1) aus zumindest
eingehenden Standbildern (Bi), einer Einrichtung (18) zur Ermittlung der auf das erste
Frame (F1) nachfolgenden Frames (F2,...Fnmin; F2,
Fn'min) der Sequenz (SN),
einem Zwischenspeicher (14) zur Aufnahme des ersten Frames (F1) und der
nachfolgenden Frames (F2,... Fnmin; F2,... Fn'min) jeder Sequenz,
Zwischenspeicherung mehrer Sequenzen (SN, SN-1, S SN-2))
und Ausgabe fertigt gestellter Sequenzen (SN),
einem Stromgenerator (16) zur Erzeugung eines digitalen Transportstroms
(ASI) aus den fertig gestellten Sequenzen (SN).Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromgenerator
(16) einen digitalen Transportstrom (ASI) mit einer Bandbreite (Bs) ausgibt,
die sich aus dem Verhältnis eines Speicherbereichs (14-1,
14-2, 14-3) des Zwischenspeichers (14) und der Minimalzeit
(tmin) oder angepassten Minimalzeit (t'min) ergibt.Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die
Einrichtung (1) zur Ermittlung eines ersten Frames (F1) einen I-Mapper
(4) zur Erzeugung eines unkomprimierten ersten Frames (FB1), insbesondere
Bit-Map-Frames, und einen I-Kompressor (12) zur Kodierung des unkomprimierten
ersten Frames (FB1) entsprechend einer vorgegebenen Video-Norm (MPEG2) aufweist.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
dass die Minimalzeit (tmin) in den Sequenzierer (2) eingebbar
ist.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
dass sie eine Frame-Analyse-Einrichtung (6) zur Aufnahme von Bewegtbilddaten
(Mj), Zerlegung der Bewegtbilddaten (Mj) in einzelne Frames (MF1, MF2, ...) und
Signalisierung eines ersten Bewegtbild-Frames (MF1) an den Sequenzierer (2)
aufweist, wobei der Sequenzierer (2) sich mit den mitgeteilten ersten Frames
(I-Frames) der Bewegtbilddaten (Mj) synchronisiert und die Frameanzahl der aktuell
zu kodierenden Sequenz (SN) verändert zu einer angepassten Frames-Anzahl
(n'min).Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Sequenzierer
(2) der Frame-Analyse-Einrichtung (6) den Beginn einer neuen Sequenz
(SN) signalisiert und die Frame-Analyse-Einrichtung (6) ein
aktuelles erstes Frame (I-Frame) der Bewegtbilddaten (Mj) an die Einrichtung (13)
zur Erzeugung des ersten Frames schickt, die das aktuelle erste Frame (I-Frame)
der Bewegtbilddaten auf das nächste Standbild zeichnet.Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die
Frame-Analyse-Einrichtung (6) diejenigen ersten Frames (I-Frames) der Bewegtbilddaten
(Mj), die nicht in das erste Frame (F1) der zu erzeugenden Sequenz (SN)
eingebunden werden, an einen P-Frame- Mapper (22) ausgibt, der das aufgenommene
erste Frame (MF1) der Bewegtbilddaten auf einen Bewegtbildbereich (30-1)
des dargestellten Bildes (30) zurecht schneidet; aus dem I-Frame ein P-Frame herstellt
und an die Einrichtung (18) zur Erzeugung der nachfolgenden Frames (F2,...Fn'min)
ausgibt.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass der Frame-Analysierer (6) die zerlegten Frames (MFi) der Bewegtbilddaten
(Mj) zu einer Frame-Schneideeinrichtung (20) ausgibt, die die eingehenden
Frames (MFi) dekodiert, auf einen Bewegtbildbereich (30-1) zuschneidet
und auf Makro-Blöcke untersucht, die Motion-Vektoren enthalten, die auf Quellen
außerhalb des Bewegtbildbereichs (30-1) zeigen, und diese Makro-Blöcke
mit Hilfe der dekodierten Frames (MFi) durch Intra-Makroblöcke (MB2) ersetzt.Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Frame-Schneideeinrichtung
(20) die erzeugten Makro-Blöcke (MB2) an die Einrichtung (18)
zur Erzeugung der nachfolgenden Frames weitergibt und signalisiert, ob die Makroblöcke
(MB2) zu einem P-Frame oder einem B-Frame gehören.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
dass sie einen Text-Mapper (8) aufweist, der Laufschriftinformationen (L)
und Signale des Sequenzierers (2) für den Beginn einer neuen Sequenz
(SN) aufnimmt und daraufhin ein Bild (BL) der Laufschrift an der aktuellen
Position erzeugt und an die Einrichtung (13) zur Erzeugung des ersten Frames
ausgibt und weiterhin Laufschriftinformationen an einen Textbewegungskodierer (10)
zur Erzeugung von Textbewegungsdaten (TMD) ausgibt, wobei der Textbewegungskodierer
(10) Text-Bewegungsdaten (TMD) an die Einrichtung (18) der Erzeugung
der nachfolgenden Frames ausgibt.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet,
dass die Speichereinrichtung (14) drei Zwischenspeicherbereich (14-1,
14-2, 14-3) zur Speicherung jeweils einer Sequenz (SN,
SN-1, S SN_2), aufweist, wobei die Zwischenspeicherbereiche
(14-1, 14-2, 14-3) zur Zwischenspeicherung der gerade
kodierten Sequenz (SN) und der beiden zuletzt kodierten Sequenzen (SN-1,
SN-2) vorgesehen sind und bei Aufnahme eines Signals von Sequenzierer
(2) für den Beginn einer neuen Sequenz der älteste Speicherbereich
(SN-2) gelöscht und zum Beschreiben freigegeben wird, wobei in den
Zwischenspeicherbereich (14-1) mit der gerade kodierten Sequenz (SN)
die Frameanzahl (nmin; n'min) und das daraus resultierende
Zeitintervall (tmin, t'min) gespeichert wird.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis3, dadurch gekennzeichnet,
dass die bei Einbindung von Bewegtbild-Daten (Mj) gebildeten angepassten Minimalzeiten
(t'min) sich im Durchschnitt langfristig der Minimalzeit (tmin)
annähern.