ERKLÄRUNG ÜBER VON DER US-BUNDESREGIERUNG GEFÖRDERTE
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
Die Regierung der Vereinigten Staaten kann gemäß dem Vertrag
mit der US-Regierung mit der Nummer DAMD17-02-1-0181, anerkannt von der US-Army,
gewisse Rechte an dieser Erfindung haben.
VERWANDTE PATENTANMELDUNG
Diese Anmeldung bildet eine Continuation-in-Part-Anmeldung und beansprucht
Priorität der US-Patentanmeldung mit der Anmeldenummer 10/383,990, die am 6.
März 2003 eingereicht worden ist und den Titel „Mosaic Arrays Using
Micromachined Ultrasound Transducers" trägt.
HINTERGRUND ZU DER ERFINDUNG
Diese Erfindung betrifft allgemein rekonfigurierbare Arrays von Sensoren
(z.B. optischen, thermischen, Druck-, Ultraschallsensoren). Insbesondere betrifft
die Erfindung durch Mikrobearbeitung hergestellte Ultraschallwandlerarrays (MUT-Arrays,
Micromachined Ultrasonic Transducer Arrays). Eine spezielle Anwendung für MUTs
liegt in Ultraschallbildgebungssystemen zur medizinischen Diagnose. Ein weiteres
spezielles Beispiel stellt die zerstörungsfreie Prüfung (NDE, Non-Destructive
Evaluation) von Materialien, beispielsweise Gussstücken, Schmiedestücken
oder Rohrleitungen, dar.
Herkömmliche Ultraschallbildgebungssysteme weisen ein Array von
Ultraschallwandlern auf, die verwendet werden, um einen Ultraschallstrahl auszusenden
und anschließend den von dem gerade untersuchten Objekt reflektierten Strahl
zu empfangen. Ein derartiges Scannen umfasst eine Folge von Messungen, in denen
die fokussierte Ultraschallwelle ausgesandt wird, das System nach einer kurzen Zeitspanne
in den Empfangsmodus umschaltet und die reflektierte Ultraschallwelle empfangen,
strahlgeformt und zur Anzeige verarbeitet wird. Gewöhnlich werden das Senden
und der Empfang während jeder Messung in der gleichen Richtung fokussiert,
um Daten von einer Folge von Punkten entlang einer akustischen Strahllinie oder
Scannlinie zu akquirieren. Der Empfänger wird entlang der Scannlinie kontinuierlich
neu fokussiert, während die reflektierten Ultraschallwellen empfangen werden.
Für eine Ultraschallbildgebung weist das Array gewöhnlich
eine Vielzahl von Wandlern auf, die in einer oder mehreren Zeilen bzw. Reihen angeordnet
und beim Senden mit gesonderten Spannungen angesteuert werden. Durch Auswahl der
Zeitverzögerung (oder Phase) und Amplitude der angelegten Spannungen können
die einzelnen Wandler gesteuert werden, um Ultraschallwellen hervorzubringen, die
sich kombinieren bzw. einander überlagern, um eine Gesamtultraschallwelle zu
bilden, die sich entlang einer bevorzugten Vektorrichtung ausbreitet und in einer
ausgewählten Zone entlang des Strahls fokussiert ist.
Die gleichen Prinzipien gelten, wenn die Ultraschallsonde verwendet
wird, um den reflektierten Schall in einem Empfangsmodus zu empfangen. Die an den
Empfangswandlern erzeugten Spannungen werden derart aufsummiert, dass das Netto-
bzw. Gesamtsignal den von einer einzelnen Fokuszone in dem Objekt reflektierten
Ultraschall kennzeichnet. Wie in dem Sendemodus wird auch dieser fokussierte Empfang
der Ultraschallenergie dadurch erreicht, dass dem Signal von jedem Empfangswandler
eine gesonderte Zeitverzögerung (und/oder Phasenverschiebungen) gegeben wird.
Die Zeitverzögerungen sind an die zunehmende Tiefe des rückkehrenden Signals
angepasst, um beim Empfang eine dynamische Fokussierung zu erzielen.
Die Qualität oder Auflösung des erzeugten Bildes ist zum
Teil von der Anzahl von Wandlern abhängig, die jeweils die Sende- und Empfangsapperturen
des Wandlerarrays bilden. Zur Erzielung einer hohen Bildqualität ist folglich
eine große Anzahl von Wandlern sowohl für zwei- als auch für dreidimensionale
Bildgebungsanwendungen erwünscht. Die Ultraschallwandler sind gewöhnlich
in einer von Hand gehaltenen Wandlersonde angeordnet, die über ein flexibles
Kabel mit einer Elektronikeinheit verbunden ist, die die Wandlersignale verarbeitet
und Ultraschallbilder erzeugt. Die Wandlersonde kann sowohl eine Ultraschallsendeschaltung
als auch eine Ultraschallempfangsschaltung tragen.
Ein rekonfigurierbares Ultraschallarray ist eines, das Gruppen von
Subelementen ermöglicht, in dynamischer Weise miteinander verbunden zu werden,
so dass erzielt werden kann, dass die Gestalt des resultierenden Elementes mit der
Gestalt der Wellenfront übereinstimmt. Dies kann zu einem verbesserten Verhalten
und/oder einer reduzierten Kanalanzahl führen. Eine Rekonfigurierbarkeit kann
unter Verwendung eines Schaltnetzwerks erreicht werden.
Wenn überhaupt, so ist nur wenig Arbeit auf Algorithmen zur Verbesserung
des Leistungsverhaltens der zur Strahlformung erforderlichen Schaltnetzwerke aufgewandt
worden. Jedoch ist ein Schalten oder Multiplexen in einigen Fällen für
eine viel stärker eingeschränkte Rekonfigurierbarkeit verwendet worden.
Beispiele hierfür umfassen: Multiplexen mit synthetischen Apperturen zur Vergrößerung
der Apperturgröße, mehrreihige Arrays und das zum Scannen in
linearen Arrays eingesetzte Multiplexen. In all diesen Fällen ist die Rekonfigurierbarkeit
äußerst eingeschränkt, und der Bedarf nach einer Optimierung des
Schaltnetzwerks wird vermieden.
In letzter Zeit sind Halbleiterprozesse dazu verwendet worden, Ultraschallwandler
einer als mikrobearbeitete Ultraschallwandler (MUTs, Micromachined Ultrasonic Transducers)
bekannten Bauart herzustellen, die von der kapazitiven (MUT) oder piezoelektrischen
Art (pMUT) sein können. MUTs sind winzige membranartige Vorrichtungen mit Elektroden,
die die Schallschwingung eines empfangenen Ultraschallsignals in eine modulierte
elektrische Kapazität umwandeln. Zum Senden wird die kapazitiven Ladung moduliert,
um die Membran der Vorrichtung schwingen zu lassen und dadurch eine Schallwelle
auszusenden. Ein Vorteil der MUTs besteht darin, dass sie unter Verwendung von Halbleiterfertigungsprozessen,
beispielsweise Mikrofertigungsprozessen, die unter dem Oberbegriff „Mikrobearbeitung"
zusammengefasst werden, hergestellt werden können. Die aus derartigen Mikrobearbeitungsprozessen
resultierenden Systeme werden gewöhnlich als „mikrobearbeitete elektromechanische
Systeme" (MEMS, Micromachined Electro-Mechanical Systems) bezeichnet.
Die cMUTs sind gewöhnlich hexagonalförmige Strukturen, die
eine über diese gespannte Membran aufweisen. Diese Membran wird durch eine
angelegte Vorspannung nahe an der Substratoberfläche gehalten. Durch Anwendung
eines Schwingungssignals auf den bereits vorgespannten cMUT, kann die Membran zum
Schwingen veranlasst werden, wodurch es ihr ermöglicht wird, Schallenergie
auszustrahlen. In gleicher Weise können die beim Auftreffen von Schallwellen
auf die Membran entstehenden Schwingungen in Form von Spannungsveränderungen
auf dem cMUT erfasst werden. Eine cMUT-Zelle ist der Ausdruck, der verwendet wird,
um eine einzelne dieser hexagonalen „Trommel"-Strukturen zu beschreiben.
Die cMUT-Zellen können sehr kleine Strukturen sein. Typische Zellenabmessungen
betragen 25–50 Abmessungen von einem flachen Rand zum anderen flachen Rand
auf dem Hexagon. Die Abmessungen der Zellen sind in vielfältiger Weise durch
die ausgelegte akustische Antwort bestimmt. Es kann evtl. nicht möglich sein,
größere Zellen zu erzeugen, die hinsichtlich der gewünschten Frequenzantwort
und Empfindlichkeit immer noch gut funktionieren.
Bedauerlicherweise ist es schwierig, eine Elektronik zu erzeugen,
die eine individuelle Steuerung bei derart kleinen Zellen ermöglichen würde.
Während im Hinblick auf das akustische Verhalten des Arrays in seiner Gesamtheit
die kleine Zellengröße hervorragend ist und zu einer großen Flexibilität
führt, ist die Steuerung auf größere Strukturen begrenzt. Eine gemeinsame
Gruppierung mehrerer Zellen und ihre elektrische Verbindung ermöglicht es,
ein größeres Subelement zu erzeugen, das die individuelle Steuerung aufweisen
kann, während das gewünschte akustische Antwortverhalten aufrechterhalten
wird. Ein derartiges Subelement ist eine Gruppe von elektrisch miteinander verbundenen
Zellen, die nicht rekonfiguriert werden können. Für die Zwecke dieser
Offenbarung ist das Subelement die kleinste unabhängig steuerbare akustische
Einheit. Durch Verbindung von Subelementen untereinander unter Verwendung eines
Schaltnetzwerks können Ringe oder Elemente geschaffen werden. Die Elemente
können rekonfiguriert werden, indem der Zustand des Schaltnetzwerks verändert
wird. Jedoch weisen Subelemente miteinander verbundene Zellen auf, die nicht durch
Schalten voneinander getrennt und somit nicht rekonfiguriert werden können.
Die gesamte folgende Analyse ist auch gültig, wenn das Array aus PZT oder durch
irgendeine andere üblichere oder künftige Wandlertechnologie hergestellt
ist.
Eine Rekonfigurierbarkeit bei Ultraschallwandlersubelementen auf Siliziumbasis
ist in der US-Patentanmeldung mit der Anmeldenummer 10/383,990 beschrieben. Eine
Form der Rekonfigurierbarkeit ist das mosaikartige ringförmige Array, das ebenfalls
in dieser Patentanmeldung beschrieben ist. Das Konzept des mosaikartigen ringförmigen
Arrays umfasst die Bildung von kreisringförmigen Elementen durch Gruppierung
von Subelementen unter Verwendung eines rekonfigurierbaren elektronischen Schaltnetzwerks.
Das Ziel besteht darin, die Anzahl von Strahlformungskanälen unter Aufrechterhaltung
der Bildqualität und Verbesserung der Schichtdicke zu reduzieren. Zur Reduktion
von Systemkanälen verwendet das mosaikartige ringförmige Array die Tatsache,
dass bei einem ungesteuerten Strahl die Verzögerungskonturen auf der Oberfläche
des zugrundeliegenden zweidimensionalen Wandlerarrays kreisförmig sind. In
anderen Worten stellen die Isoverzögerungskurven (mit gleichen Verzögerungen)
Ringe um das Zentrum des Strahls dar. Die Kreissymmetrie der Verzögerungen
führt zu der naheliegenden Gruppierung dieser Subelemente mit gleichen gemeinsamen
Verzögerungen und führt zu dem Konzept eines Ringarrays. Die Rekonfigurierbarkeit
kann dazu verwendet werden, den Strahl entlang des größeren zugrundeliegenden
zweidimensionalen Wandlerarrays schrittweise weiterzuführen, um einen Scann
oder ein Bild zu erzeugen. Die Rekonfigurierbarkeit kann auch zur Verbesserung des
Verhaltens für Mehrfach-Sendeanwendungen verwendet werden, indem mehrere Kanäle
der kleineren aktiven Appertur in dem Nahfeld zugewiesen werden. Es gibt viele weitere
Anwendungen, in denen sich eine Rekonfigurierbarkeit als nützlich erweist.
Rekonfigurierbare Ultraschallwandler erfordern ein komplexes Schaltnetzwerk,
dessen Implementierung mit momentan verfügbarer Elektronik
sich schwierig gestalten oder nicht ausführbar sein kann. Es besteht ein Bedarf
nach einem vereinfachten Schaltnetzwerk, das durch eine sorgfältige Auswahl
der Schaltkonfiguration ein optimales Leistungsverhalten aufrechterhalten kann.
KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft rekonfigurierbare Arrays von Sensoren sowie
Verfahren zur Optimierung der Schaltkonfiguration für derartige Arrays (d.h.
zur Maximierung deren Leistungsverhaltens). Die Sensoren können optische, thermische
Sensoren oder Drucksensoren oder Ultraschallwandler sein. Die hier beschriebene
Ausführungsform verwendet ein zweidimensionales Array von kapazitiven mikrobearbeiteten
Ultraschallwandlern (cMUTs) als das zugrundeliegende Gitter, von dem aus größere
Elemente aufgebaut werden. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf cMUT-Strukturen
beschränkt, sondern in gleicher Weise auf andere herkömmliche oder zukünftige
Wandlertechnologien anwendbar.
Ein Aspekt der Erfindung stellt ein Verfahren zur Implementierung
einer Schaltkonfiguration dar, die die durch ein Netzwerk von Schaltern während
einer Steuerung eines rekonfigurierbaren Arrays von Sensorelementen hervorgerufenen
Fehler auf ein Minimum reduziert, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
(a) Erzeugung einer anfänglichen Schaltkonfiguration; und (b) Durchführung
eines iterativen Algorithmus, das die folgenden Schritte aufweist: (i) Eingabe einer
Schaltkonfiguration in ein Modell des Systems, das die Antwort des Systems unter
Berücksichtigung sämtlicher Schaltnetzwerkfehler berechnet, wobei die
anfängliche Schaltkonfiguration zu Beginn eingegeben und sukzessiv abgeleitete
modifizierte Schaltkonfigurationen danach in Folge eingegeben werden; (ii) Erzeugung
eines Bildes oder Strahlungsmusters unter Verwendung des Modells mit der eingegebenen
Schaltkonfiguration; (iii) Berechnung eines Wertes für eine Kostenfunktion
auf der Basis wenigstens zum Teil der das erzeugte Muster repräsentierenden
Daten; (iv) Bestimmung, ob der berechnete Wert im Wesentlichen ein Minimum für
die Kostenfunktion darstellt; und (v) falls der berechnete Wert nicht ein Minimum
für die Kostenfunktion darstellt, Modifikation der momentanen Schaltkonfiguration
in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Werteberechnung, um zu einer modifizierten
Schaltkonfiguration zu gelangen, wobei die Schritte (i) bis (v) für jede Schaltkonfiguration
wiederholt werden; und (c) falls der berechnete Wert ein Minimum für die Kostenfunktion
ist, Konfiguration des Schaltnetzwerks mit der modifizierten Schaltkonfiguration,
die eine Minimierung des Kostenfunktionswertes bewirkt hat.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Implementierung
einer Schaltkonfiguration, die die Fehler auf ein Minimum reduziert, die durch ein
Netzwerk von Schaltern während einer Steuerung eines rekonfigurierbaren Arrays
von Sensorelementen eingebracht werden, wobei das Verfahren die folgenden Schritte
aufweist: (a) Erzeugung einer anfänglichen Schaltkonfiguration; und (b) Durchführung
eines iterativen Algorithmus, der die folgenden Schritte aufweist: (i) Eingabe einer
Schaltkonfiguration in ein System, wobei die Anfangsschaltkonfiguration zu Beginn
eingegeben wird und sukzessiv abgeleitete modifizierte Schaltkonfigurationen in
der Folge danach eingegeben werden; (ii) Bestimmung des Verhaltens des Systems mit
der eingegebenen Schaltkonfiguration; (iii) Berechnung eines Wertes einer Kostenfunktion
wenigstens zum Teil auf der Basis der das bestimmte Verhalten des Systems repräsentierenden
Daten; (iv) Bestimmung, ob der berechnete Wert im Wesentlichen ein Minimum für
die Kostenfunktion darstellt; und (v) falls der berechnete Wert nicht ein Minimum
für die Kostenfunktion darstellt, Modifikation der momentanen Schaltkonfiguration
in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Werteberechnung, um zu einer modifizierten
Schaltkonfiguration zu gelangen, wobei die Schritte (i) bis (v) für jede Schaltkonfiguration
wiederholt werden; und (c) falls der berechnete Wert ein Minimum für die Kostenfunktion
darstellt, Konfiguration des Schaltnetzwerks mit der modifizierten Schaltkonfiguration,
die dazu geführt hat, dass der Kostenfunktionswert minimiert worden ist.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben
eines Ultraschallbildgebungssystems, das ein Array von Ultraschallwandlerelementen
aufweist, die durch Steuerung der jeweiligen Zustände eines Netzwerks von Schaltern
neu konfiguriert werden können, wobei das Verfahren die folgenden Schritte
aufweist: (a) Optimierung einer ersten Schaltkonfiguration zur Verwendung in einem
ersten Betriebszustand des Ultraschallbildgebungssystems; und (b) Optimierung einer
zweiten Schaltkonfiguration zur Verwendung in einem zweiten Betriebszustand des
Ultraschallbildgebungssystems, wobei die Optimierungsschritte eine Minimierung einer
Kostenfunktion unter Verwendung eines iterativen Algorithmus aufweisen.
Ein noch weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Betreiben eines Ultraschallbildgebungssystems, das ein Array von Ultraschallwandlerelementen
aufweist, die durch Steuerung der jeweiligen Zustände eines Netzwerks von Schaltern
neu konfigurierbar sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: (a)
Optimierung einer ersten Schaltkonfiguration zur Verwendung in einem ersten Betriebszustand
des Ultraschallbildgebungssystems durch Minimierung einer ersten Kostenfunktion
unter Verwendung eines ersten iterativen Algorithmus; und (b) Optimierung einer
zweiten Schaltkonfiguration zur Verwendung in einem zweiten Betriebszustand
des Ultraschallbildgebungssystems durch Minimierung einer zweiten Kostenfunktion
unter Verwendung eines zweiten iterativen Algorithmus, wobei sich die zweite Kostenfunktion
von der ersten Kostenfunktion unterscheidet.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben
eines Ultraschallbildgebungssystems, das ein Array von Ultraschallwandlerelementen
aufweist, die durch Steuerung der jeweiligen Zustände eines Netzwerks von Schaltern
rekonfigurierbar sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte aufweist: (a)
Optimierung einer ersten Schaltkonfiguration, die eine erste Appertur einrichtet,
die einen ersten Satz ausgewählter Ultraschallwandlerelemente aufweist; und
(b) Optimierung einer zweiten Schaltkonfiguration, die eine zweite Appertur einrichtet,
die einen zweiten Satz ausgewählter Ultraschallwandlerelemente aufweist, wobei
das Strahlzentrum der zweiten Appertur um einen Bruchteil eines Ultraschallwandlerelementes
in Bezug auf das Strahlzentrum der ersten Appertur fortgeschaltet wird.
Weitere Aspekte der Erfindung sind nachstehend beschrieben und beansprucht.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Querschnittsansicht einer typischen cMUT-Zelle.
2 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung eines
„Gänseblume" („Daisy")-Subelementes, das aus sieben hexagonalen
MUT-Zellen gebildet ist, deren obere und untere Elektroden jeweils ohne dazwischen
eingefügte Schalter miteinander verbunden sind. Diese Zeichnung ist der US-Patentanmeldung
mit dem Aktenzeichen 10/383,990 entnommen.
3 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung eines
Sektors eines vier ringförmige Elemente aufweisenden Mosaikarrays, wie es in
der US-Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen 10/383,990 beschrieben ist, wobei jedes
Element aus einer Mosaikanordnung von „Gänseblumen"-Subelementen besteht,
die konfiguriert sind, um einen annähernd gleichen Flächenbereich pro
Element zu haben.
4 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Querschnittsansicht eines kointegrierten cMUT- und anwendungsspezifischen integrierten
Schaltungs (ASIC)-Arrays.
5 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Querschnittsansicht eines cMUT-Wafers, der mit einer ASIC-Schaltmatrix verbunden
ist.
6 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Draufsicht auf ein hexagonales Array von cMUT-Subelementen über einem hexagonalen
Array zugehöriger Einheitsschaltzellen.
7 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Draufsicht auf ein hexagonales Array von cMUT-Subelementen über einem rechteckigen
Array zugehöriger Einheitsschaltelemente.
8 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Verschiebung eines ringförmigen Wandlerelementes quer durch ein Array.
9 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Architektur, in der sämtliche Systemkanäle über das Array hinweg
derart verteilt angeordnet sind, dass jedes Wandlersubelement zu jedem Systemkanal
Zugang hat.
10 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Architektur, in der die Anzahl von Schaltern in jedem Subelement derart begrenzt
ist, dass eine einzige Busleitung pro Reihe von Subelementen vorgesehen ist, wobei
die Busleitungen über einen Multiplexer mit den Systemkanälen verbunden
sind.
11 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Architektur mit mehreren Busleitungen pro Reihe von Subelementen, die es ermöglicht,
Subelemente auf unterschiedlichen Systemkanälen innerhalb der gleichen Reihe
gemeinsam zu gruppieren.
12 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Architektur entsprechend einer Ausführungsform der Erfindung, die es ermöglicht,
ein Subelement in einer ersten Reihe mit einer Busleitung für eine zweite Reihe
von Subelementen zu verbinden, indem dieses mit einem Zugangsschalter eines benachbarten
Subelementes in der zweiten Reihe über einen Matrixschalter des Subelementes
in der ersten Reihe verbunden wird.
13 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Architektur gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die
es ermöglicht, ein bestimmtes Subelement in einer bestimmten Reihe eines cMUT-Arrays
mit einer beliebigen von einer Vielzahl von Systemkanalbusleitungen zu verbinden.
14 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung eines
hexagonalen Arrays von Subelementen mit Busleitungen, die mit jeweiligen Spalten
von Subelementen über (durch feste Punkte angezeigte) Zugangsschalter verbunden
sind.
15 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung eines
hexagonalen Arrays von Subelementen, wobei einige Subelemente mit vertikalen und
horizontalen Busleitungen über jeweilige (durch feste Punkte angezeigte) Zugangsschalter
verbunden sind.
16 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung eines
hexagonalen Arrays von Subelementen mit Busleitungen, die diagonal entlang der natürlichen
Achsen des hexagonalen Arrays angeordnet sind. Die Zugangsschalter sind durch feste
Punkte angedeutet.
17 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung von
Verbindungen zu einem gemeinsamen Verbindungspunkt in der Elektronik, die einem
bestimmten akustischen Subelement zugeordnet ist, gemäß der in
13 dargestellten Ausführungsform.
18 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung eines
Zugangsschalters und Schaltkreises zur Steuerung des Zustandes dieses Zugangsschalters,
wie bisher in der US-Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen 10/248,968 beschrieben.
19 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Anordnung von Zugangs- und Matrixschaltern zur Verwendung im Zusammenhang mit Ringen
(deren Abschnitte durch mit Strichlinie eingezeichnete Bögen angedeutet sind)
mit einer Einzelsubelementweite, die eng zusammengepackt sind. Zugangschalter sind
durch feste Punkte angezeigt; Matrixschalter sind durch Bindestriche angezeigt.
20 zeigt ein Schaltbild, das eine verteilte RC-Verzögerungsleitung
repräsentiert.
21 zeigt eine graphische Darstellung gemessener Verzögerungsdaten
für eine RC-Verzögerungsleitung mit zwanzig Anzapfstellen.
22 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Reihe von Subelementen, die durch Matrixschalter in Reihe miteinander verbunden
sind, wobei das Subelement an einem Ende der Reihe durch einen Zugangsschalter mit
einer Busleitung verbunden ist.
23 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Reihe von Subelementen, wobei die Subelemente an den Enden der Reihe durch jeweilige
Zugangsschalter mit einer Busleitung verbunden sind und die restlichen Subelemente
über Matrixschalter an den einen oder den anderen Zugangsschalter angeschlossen
sind.
24 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Reihe von Subelementen, wobei die Subelemente an den Enden der Reihe und ein einzelnes
Subelement in der Nähe der Mitte der Reihe durch jeweilige Zugangsschalter
mit einer Busleitung verbunden sind, während die restlichen Subelemente über
Matrixschalter mit einem jeweiligen Zugangsschalter verbunden sind.
25 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung zunehmender
Zeitverzögerungen rund um einen ringförmigen Ring von Subelementen mit
steigenden Abständen zu einem abgelegenen Zugangsschalter.
26 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung einer
Vergrößerung der Verzögerungen rund um einen ringförmigen Ring
von Subelementen bei steigenden Abständen zu jeweiligen Zugangsschaltern, die
in jedem Quadranten angeordnet sind.
27 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung steigender
Verzögerungen in einem ringförmigen Ring von Subelementen mit steigenden
Abständen zu einem Zugangsschalter. Der ringförmige Ring weist eine Weite
auf, die größer ist als ein Subelement.
28 zeigt eine Zeichnung unter Veranschaulichung eines
Falls, in dem mehrere Zugangsschalter über die Weite eines kreisringförmigen
Rings hinweg verwendet werden. Die festen Punkte repräsentieren akustische
Subelemente; die Kreise veranschaulichen die Anordndung von Zugangsschaltern entsprechend
einer Auslegung; und die Quadrate veranschaulichen die Anordnung von Zugangsschaltern
entsprechend einer anderen Auslegung.
Es wird nun auf die Zeichnungen Bezug genommen, in denen ähnliche
Elemente in unterschiedlichen Zeichnungen die gleichen Bezugszeichen tragen.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Die Erfindung betrifft eine rekonfigurierbare Schaltmatrix und ein
Verfahren zur Optimierung von Schaltkonfigurationen für eine derartige Matrix
sowie ihr zugeordnetes Array von Sensorelementen. Für die Zwecke der Veranschaulichung
sind das rekonfigurierbare Array und das Optimierungsverfahren in Bezug auf kapazitive
mikrobearbeitete Ultraschallwandler (cMUTs) beschrieben. Jedoch sollte es verständlich
sein, dass die Aspekte der hier offenbarten Erfindung nicht auf ihre Anwendung auf
Sonden, die cMUTs verwenden, beschränkt sind, sondern dass sie auch auf Sonden
angewandt werden können, die pMUTs oder sogar würfel- oder chipförmige
piezokeramische Arrays verwenden, in denen jedes der würfel- bzw. chipförmigen
Subelemente durch Verbindungsmittel mit einer zugrundeliegenden
Schaltebene verbunden sind. Die gleichen Aspekte der Erfindung sind ebenfalls auf
rekonfigurierbare Arrays von optischen Sensoren, thermischen Sensoren oder Drucksensoren
anwendbar.
Bezugnehmend auf 1 ist eine gewöhnliche
cMUT-Wandlerzelle 2 im Querschnitt veranschaulicht. Ein Array von derartigen
cMUT-Wandlerzellen wird gewöhnlich auf einem Substrat 4, beispielsweise
einem stark dotierten Siliziumwafer (somit Halbleiterwafer) erzeugt. Bei jeder cMUT-Wandlerzelle
ist oberhalb des Substrats 4 eine dünne Membran oder Membranwand
8 aufgehängt, die aus Siliziumnitrid hergestellt sein kann. Die Membran
8 ist an ihrem Rand durch einen isolierenden Träger 6 gehaltert,
der aus Siliziumoxid oder Siliziumnitrid hergestellt sein kann. Der Hohlraum
14 zwischen der Membran 8 und dem Substrat 4 kann mit
Luft oder einem Gas gefüllt oder vollständig oder teilweise evakuiert
sein. Gewöhnlich sind cMUTs so vollständig, wie es die Prozesse ermöglichen,
evakuiert. Ein Film oder eine Schicht eines leitfähigen Materials, beispielsweise
einer Aluminiumlegierung oder eines sonstigen geeigneten leitfähigen Werkstoffs,
bildet eine Elektrode 12 an der Membran 8, während ein weiterer
Film oder eine Schicht, die aus einem leitfähigen Material hergestellt ist,
eine Elektrode 10 an dem Substrat 4 bildet. Alternativ kann die
untere Elektrode auch durch geeignetes Dotieren des halbleitenden Substrats
4 gebildet sein.
Die beiden Elektroden 10 und 12, die durch den Hohlraum
14 voneinander getrennt sind, bilden eine Kapazität. Wenn ein auftreffendes
Schaltsignal die Membran 8 zum Schwingen veranlasst, kann die Schwingung
in der Kapazität unter Verwendung einer zugehörigen (in 1
nicht veranschaulichten) Elektronik erfasst werden, wodurch das Schaltsignal in
ein elektrisches Signal umgewandelt wird. Umgekehrt beeinflusst bzw. steuert ein
Wechselspannungssignal, das an eine der Elektroden angelegt wird, die Ladung an
der Elektrode, die wiederum eine Beeinflussung bzw. Steuerung der kapazitiven Kraft
zwischen den Elektroden zur Folge hat, wobei die Letztere die Membran veranlasst,
sich zu bewegen und dadurch ein Schallsignal auszusenden.
Die einzelnen Zellen weisen runde, rechteckige, hexagonale oder sonstige
Randgestalten auf. Hexagonale Formen ergeben eine dichte Packung der cMUT-Zellen
eines Wandlersubelementes. Die cMUT-Zellen können unterschiedliche Abmessungen
haben, so dass die Wandlersubelemente aus den verschiedenen Zellengrößen
zusammengesetzte Eigenschaften aufweisen, die dem Wandler eine Breitbandcharakteristik
verleihen.
Bedauerlicherweise ist es schwierig, eine Elektronik zu erzeugen,
die eine individuelle Steuerung über derart kleinen Zellen ermöglichen
würde. Während hinsichtlich des akustischen Verhaltens des Arrays als
Ganzes die kleine Zellengröße hervorragend ist und zu einer großen
Flexibilität führt, ist eine Steuerung auf größere Strukturen
begrenzt. Eine gemeinsame Gruppierung mehrerer Zellen und ihre elektrische Verbindung
ermöglicht es, ein größeres Subelement zu erzeugen, das die individuelle
Steuerung aufweisen kann, während das gewünschte akustische Antwortverhalten
aufrechterhalten wird. Es können Ringe oder Elemente durch Verbindung von Subelementen
unter Verwendung eines Schaltnetzwerks gebildet werden. Die Elemente können
durch Veränderung des Zustands des Schaltnetzwerks neu konfiguriert werden.
Jedoch können einzelne Subelemente nicht neu konfiguriert werden, um unterschiedliche
Subelemente zu bilden.
MUT-Zellen können miteinander (d.h. ohne dazwischen geschaltete
Schalter) in dem Mikrobearbeitungsprozess verbunden sein, um Subelemente zu erzeugen.
Der Ausdruck „akustisches Subelement" oder „Schallsubelement" wird
im Folgenden verwendet, um ein derartiges Cluster bzw. eine derartige Gruppe zu
beschreiben. Diese akustischen Subelemente werden durch mikroelektronische Schalter
miteinander verbunden, um größere Elemente zu bilden, indem derartige
Schalter in der Siliziumschicht oder auf einem anderen Substrat, das unmittelbar
neben dem Wandlerarray angeordnet ist, platziert werden.
In dem hier verwendeten Sinne bezeichnet der Ausdruck „akustisches
Subelement" bzw. „Schallsubelement" eine einzelne Zelle oder eine Gruppe
von elektrisch miteinander verbundenen Zellen, die nicht rekonfiguriert werden können,
was bedeutet, dass das Subelement die kleinste unabhängig von anderen steuerbare
akustische Einheit bildet. Der Ausdruck „Subelement" meint ein akustisches
Subelement und seine zugehörige integrierte Elektronik. Ein „Element"
ist durch Verbindung von Subelementen unter Verwendung eines Schaltnetzwerks gebildet.
Die Elemente können rekonfiguriert werden, indem der Zustand des Schaltnetzwerks
verändert wird. Wenigstens einige der in dem Schaltnetzwerk enthaltenen Schalter
sind Teil der „zugehörigen integrierten Elektronik", wie dies in größeren
Einzelheiten nachstehend erläutert ist.
Für die Zwecke der Veranschaulichung zeigt 2
ein „Gänseblume"-förmiges („Daisy") Wandlersubelement
16, das aus sieben hexagonalen cMUT-Zellen 2 erzeugt ist: Eine
zentrale Zelle ist von einem Ring mit sechs Zellen umgeben, wobei jede Zelle in
dem Ring mit einer jeweiligen Seite der zentralen Zelle und den benachbarten Zellen
in dem Ring zusammenhängt. Die oberen Elektroden 12 jeder cMUT-Zelle
2 sind durch Verbindungen, die nicht durch Schalten unterbrochen werden
können, elektrisch miteinander gekoppelt. In dem Fall eines
hexagonalen Arrays führen sechs Leiter strahlenförmig von der oberen Elektrode
12 nach außen weg und sind jeweils mit den oberen Elektroden der benachbarten
cMUT-Zellen verbunden (außer in dem Fall der Zellen an dem Rand, die mit drei,
nicht sechs weiteren Zellen verbunden sind). In ähnlicher Weise sind die unteren
Elektroden 10 aller Zellen 2 durch Verbindungen elektrisch miteinander
gekoppelt, die nicht durch Schalten voneinander getrennt werden können, wodurch
ein sieben Mal größeres kapazitives Wandlersubelement 16 gebildet
ist.
Subelemente der in 2 veranschaulichten
Art können eingerichtet sein, um ein zweidimensionales Array auf einem halbleitenden
(z.B. aus Silizium hergestellten) Substrat zu bilden. Diese Subelemente können
mit einem Schaltnetzwerk rekonfiguriert werden, um Elemente, beispielsweise kreisringförmige
Ringe, zu bilden. Eine Rekonfigurierbarkeit unter Verwendung auf Silizium basierender
Ultraschallwandlersubelemente ist in der US-Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen
10/383,990 beschrieben. Eine Form der Rekonfigurierbarkeit bildet das Mosaikringarray,
das ebenfalls in dieser Patentanmeldung beschrieben ist. Das Konzept des mosaikartigen
kreisringförmigen Arrays umfasst die Bildung kreisringförmiger Elemente
durch gemeinsame Gruppierung von Subelementen unter Verwendung eines rekonfigurierbaren
elektronischen Schaltnetzwerks. Das Ziel besteht darin, die Anzahl von Strahlformungskanälen
zu reduzieren, wobei gleichzeitig die Bildqualität aufrechterhalten werden
und die Schichtdicke verbessert sein soll. Zur Reduktion von Systemkanälen
nutzt das mosaikartige Ringarray die Tatsache, dass für einen ungesteuerten
Strahl die Verzögerungskonturen auf der Fläche des zugrundeliegenden zweidimensionalen
Wandlerarrays kreisförmig sind. In anderen Worten sind die die gleiche Verzögerung
aufweisenden Isoverzögerungskurven durch über dem Zentrum des Strahls
angeordnete Ringe gebildet. Die Kreissymmetrie der Verzögerungen hat die naheliegende
Gruppierung dieser Subelemente mit gleichen, gemeinsamen Verzögerungen zur
Folge. Die Rekonfigurierbarkeit kann verwendet werden, um den Strahl entlang des
größeren zugrundeliegenden zweidimensionalen Wandlerarrays fortzuschalten,
um einen Scann oder ein Bild zu erzeugen.
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Erzeugung von Wandlerarrays
unter Verwendung von MUT-Zellen und akustischen Subelementen. 3
veranschaulicht ein Beispiel für Mosaikanordnungen von akustischen Subelementen
zur Erzeugung eines mosaikartigen Arrays. In der in 3
veranschaulichten Ausführungsform sind vier annähernd kreisringförmige
Elemente (die jeweils mit den Bezugszeichen 18A–D bezeichnet sind),
von denen jedes eine Mosaikanordnung von „gänseblumen"-förmigen
akustischen Subelementen aufweist (wobei sieben MUT-Zellen pro Subelementen miteinander
verbunden sind), derart konfiguriert, dass sie ungefähr die gleiche Fläche
pro Element haben. Die Mosaikanordnung kann in jedem Fall aus mehreren Subelementarten
gebildet sein. Das Arraymuster muss nicht eine Mosaik sein, sondern kann Bereiche
ohne akustische Subelemente aufweisen. Beispielsweise können Durchkontaktierungen
enthalten sein, die die Verbindungen der oberen Elektrode des akustischen Subelementes
oder der Zellen bis unter das Array führen.
Die Konfigurationen der Erfindung können verändert werden,
um verschiedene akustische Parameter, wie beispielsweise die Strahlweite, das Maß
der Nebenkeule oder die Tiefe des Fokuspunktes, zu optimieren. Alternativ können
die akustischen Subelemente gemeinsam gruppiert, um eine einzelne Appertur für
den Sendebetrieb zu bilden, und sofort zu einer anderen Appertur für den Empfangsteil
umgeschaltet werden. Während 3 jeweilige Abschnitte
von annähernd kreisringförmigen Elementen veranschaulicht, können
andere Konfigurationen, z.B. diskontinuierliche Ringe, Oktalringe oder Bögen,
verwirklicht werden. Die Wahl des Musters hängt von den Anforderungen der Anwendung
ab.
Die meisten Apperturen bestehen aus zusammenhängenden, gruppierten
Subelementen, die miteinander verbunden sind, um ein einzelnes größeres
Element, beispielsweise die in 3 veranschaulichten
kreisringförmigen Elemente, zu bilden. In diesem Fall ist es nicht erforderlich,
jedes Subelement unmittelbar an seine zugehörige Busleitung anzuschließen.
Es reicht aus, eine begrenzte Anzahl von Subelementen in einer gegebenen Gruppe
anzuschließen und dann die restlichen Subelemente miteinander zu verbinden.
Auf diese Weise wird das Sendesignal von dem System entlang der Busleitungen und
in das Element hinein über eine begrenzte Anzahl von Zugangspunkten weitergeleitet.
Von da aus breitet sich das Signal in dem Element über lokale Verbindungen
aus.
Wenn eine bestimmte Geometrie vorgegeben ist, mappt das rekonfigurierbare
Array akustische Subelemente auf Systemkanäle bzw. ordnet diese den Systemkanälen
zu. Dieses Mapping oder diese Zuordnung ist dazu eingerichtet, ein verbessertes
Verhalten zu erzielen. Das Mapping wird durch ein Schaltnetzwerk vorgenommen, das
idealerweise unmittelbar in dem Substrat platziert ist, auf dem die cMUT-Zellen
ausgebildet sind, wobei es jedoch auch in einem anderen Substrat neben dem Wandlersubstrat
integriert sein kann. Da cMUT-Arrays unmittelbar auf der Oberseite eines Siliziumsubstrats
aufgebaut werden, kann die Schaltelektronik in dieses Substrat eingefügt werden.
Für ein PZT oder eine eher herkömmliche Implementierung würde das
Schaltnetzwerk einfach in einem gesonderten Siliziumsubstrat erzeugt
und an dem PZT-Array angebracht werden.
Eine Querschnittsansicht eines kointegrierten cMUT- und ASIC-Arrays
ist in 4 veranschaulicht, um zu zeigen, auf welche
Weise die Verbindungen von dem ASIC zu den cMUTs hergestellt sein würden. Wie
veranschaulicht, wird eine einzelne Durchkontaktierung 56 verwendet, um
jedes cMUT-Subelement 32 mit einem seinen Gegenpart bildenden CMOS-Subelement
(oder einer „Zelle") 50 zu verbinden. Die Durchkontaktierungen
56, die Signalelektroden mit jeweiligen leitfähigen Anschlussinseln
66 verbinden, die an dem Schalter-ASIC ausgebildet sind, können in
einer akustischen Trägerschicht 62 eingebettet sein.
Es ist auch möglich, die cMUTs auf einem gesonderten Wafer auszubilden
und diese mit der ASIC-Schaltmatrix gesondert zu verbinden, wie dies in
5 veranschaulicht ist. Hier werden beispielsweise Lötperlen
64 und leitfähige Anschlussinseln 66 verwendet, um die einzelnen
cMUT-Subelemente 32 mit ihren Gegenstücken 50 der Schaltelektronik
zu verbinden. Es können auch andere Packungstechniken, wie beispielsweise ein
anisotropischer leitfähiger Film (ACF, Anisotropic Conductive Film) oder eine
flexible Zwischenverbindung, verwendet werden.
Für eine optimale Packungsdichte ist es nützlich, die cMUT-Subelemente
32 und die zugehörige Elektornik auf einem hexagonalen Gitter oder
Raster kachelartig anzuordnen, wie es in 6 veranschaulicht
ist, die eine Draufsicht auf die ASIC-Schaltmatrix zeigt. Hier sind die CMOS-Einzelschaltzellen
50 in Spalten angeordnet, wobei jede zweite Spalte um eine halbe Zellenhöhe
versetzt angeordnet ist. Bei richtiger Wahl der Zellenabmessungen ergibt dies ein
vollkommen hexagonales Array von Anschlussinseln 66, wie sie veranschaulicht
sind. Die Durchkontaktierungen 56 (die ebenfalls in Form eines hexagonalen
Arrays angeordnet sind) verbinden dann die jeweiligen (in 4
nicht veranschaulichten) Anschlussinseln, die die Basis für Verbindungen zu
der darüber liegenden Wandlerschicht bilden, die ein hexagonales Array von
Subelementen aufweist. Eine etwas einfachere ASIC-Implementierung ist in
7 veranschaulicht. Hier sind die CMOS-Einzelschaltzellen
50 in horizontalen Reihen und vertikalen Spalten angeordnet, um ein rechteckiges
Gitter bzw. Raster zu bilden, während die hexagonalen Subelemente
32 über diesen ein hexagonales Gitter bzw. Raster bilden. Wie in
7 veranschaulicht, sind die Anschlussinseln
66 der Einzelschaltzellen, die in Reihen und Spalten angeordnet sind, so
dass sie ein rechteckiges Array bilden, weiterhin auf einer Linie richtig ausgerichtet,
um die Verbindungen zu bilden, so dass die Einzelschaltzellen 50 mit jeweiligen
hexagonalen Subelementen 32 elektrisch verbunden sind. In jedem Fall ermöglicht
das hexagonale Gittermuster der Subelemente, die Strahlmuster des mosaikartigen
ringförmigen Arrays, wie in 3 veranschaulicht,
zu realisieren.
In typischem Betrieb wird das rekonfigurierbare Array mit einem anfänglichen
Apperturmuster programmiert, das dem in 3 veranschaulichten
ähnlich ist. Dieses Muster ermöglicht dem Strahlformer, einen Strahl vor
dem Array zu erzeugen. Bei einer Bildgebung wird die Appertur über dem Array
60 in der in 8 veranschaulichten Weise gescannt,
in der der Ring von dem Ring 1 bei t = 1 zu dem Ring 2 bei t = 2 und schließlich
zu dem Ring N bei t = N übergeht, wobei t die Zeit darstellt, während
N eine positive ganze Zahl ist, die größer ist als 2. Auf diese Weise
wird der Strahl in dem Raum vor dem Array gewobbelt bzw. abgelenkt, während
die strahlgeformten Echos verwendet werden, aufeinanderfolgende Linien des Bildes
zu bilden. Das rekonfigurierbare Array hat den Zweck, den in 8
veranschaulichten Bildgebungsvorgang elektronisch für ein willkürlich
komplexes Arraymuster zu bewerkstelligen. Bisherige Ultraschallscanner sind in der
Lage, ein elektronisches Scannen zu bewerkstelligen, sind jedoch aufgrund einer
fehlenden feinen Verteilung von Sensorsubelementen in der Höhen- bzw. Elevationsrichtung
und der festen Geometrie hinsichtlich der Komplexität der Appertur beschränkt.
Ein voll rekonfigurierbares Array, wie es in 8
veranschaulicht ist, stellt bei der Implementierung viele wesentliche Herausforderungen
bzw. Schwierigkeiten dar. Das Sensorarray ist in zehntausende Subelemente unterteilt.
Strahlmuster werden gebildet, indem die Subelemente an ihren Verbindungen mit einer
endlichen Anzahl von Sende/Empfangs- und Strahlformungskanälen des Systems
gruppiert werden. Bei der Verwendung zur Realisierung des Konzeptes des mosaikartigen
kreisringförmigen Arrays bildet das rekonfigurierbare Array mehrere Ringe,
die in elektronischer Weise quer durch das Array verschoben werden. Bei jedem neuen
Schritt der Verschiebung wird das gesamte Ringmuster in das Array neu einprogrammiert,
um eine neue Konfiguration zu erzeugen. Es könnte auch die Möglichkeit
bereitgestellt werden, Ringmuster zwischen dem Senden und dem Empfang sowie in mehreren
Intervallen während des Empfangs zu aktualisieren, um die Verzerrung des geformten
Strahls zu reduzieren und dadurch die Bildqualität zu verbessern.
In typischen Systemen werden 128 oder mehrere Strahlformungskanäle
verwendet. Momentane Ultraschallsysteme verwenden Multiplexarchitekturen, die die
128 Systemkanäle zu einer festen Anzahl von Wandlerelementen leiten können.
Unter Verwendung eines vernünftigen Entwurfs dieser Multiplexernetzwerke ist
es möglich, ein standardgemäßes Scannmuster mit einer begrenzten
Anzahl von elektronischen Bauelementen zu erzeugen. In den meisten
Fällen ist jedoch das Scannmuster festgelegt und aufgrund der Beschränkungen
des Netzwerks nicht rekonfigurierbar. Ein vollständig rekonfigurierbares Array
ist diesen Beschränkungen nicht unterworfen; jedoch erfordert es zu seiner
Implementierung eine sehr dichte Schaltmatrix.
Wie in 8 veranschaulicht, erfordert die
grundlegende Beschaffenheit des rekonfigurierbaren Arrays, dass jedes beliebige
Subelement willkürlich mit einem beliebigen Systemkanal verbunden werden kann.
Wenn beispielsweise die Appertur von der ersten Stelle zu der nächsten Stelle
gescannt wird, muss das Subelement S2 zuerst einen Teil eines (nicht veranschaulichten)
inneren Ringes und anschließend einen Teil des Ringes 2 bilden. Dies bedeutet,
dass es innerhalb einer kurzen Zeitspanne von einem an einen ersten Systemkanal
angeschlossenen Zustand zu einem an einen anderen Systemkanal angeschlossenen Zustand
umschalten muss. Dies gilt im Wesentlichen für eine große Anzahl von Subelementen
in dem Array während eines Scannvorgangs.
Der einfachste Weg zur Verwirklichung dieser Anforderung besteht darin,
sämtliche Systemkanäle über das Array hinweg derart zu verteilen,
dass jedes Subelement einen Zugang zu jedem Systemkanal aufweist. Diese Architektur
ist in 9 veranschaulicht. Hier sind zu Veranschaulichungszwecken
lediglich fünf Systemkanäle dargestellt. Jeder Systemkanal ist an einen
durch jedes Subelement führenden Bus angeschlossen, wobei lokale Schalter verwendet
werden, um auszuwählen, welcher Systemkanal durch welches Subelement erfasst
wird.
In einem System, in dem die Matrixelektronik unmittelbar hinter dem
Wandlerarray liegt, ist der freie Raum für die Schaltelektronik jedes Subelementes
auf die Größe des Subelementes begrenzt. In gewöhnlichen Ultraschallsystemen
liegt diese Größe in der Größenordnung einiger hundert Mikrometer,
könnte jedoch kleiner als dieses sein. Da sich die Größe eines Schalters
im umgekehrten Verhältnis zu seinem Durchlasswiderstand verändert, steht
man vor einem Kompromiss: Mehr Schalter mit höherem Durchlasswiderstand oder
wenigere Schalter mit geringerem Durchlasswiderstand. Selbst wenn jedoch die Extremfälle
berücksichtigt werden, in denen die Schalter so klein wie nur möglich
ausgeführt sind, wird bald verständlich, dass mit den momentanen Halbleitertechnologien
viel mehr als 16 Schalter nicht ohne weiteres in den zugewiesenen Raum passen können.
Da die voll bestückte Architektur nach 9 für
ein echtes Array noch mehr Schalter enthalten wird, scheint es mit dem momentanen
Stand der Technik schwer zu bewältigen sein.
Obwohl künftige Technologien es wohl praktisch ermöglichen
werden, viel mehr Schalter in demselben Raum zu integrieren, wird der Fortschritt
beim Ultraschall dahingehen, die zugeteilte Zellengröße zu reduzieren,
weil diese mit der Wellenlänge der Bildgebungseinrichtung in Beziehung steht,
die zur Verbesserung der Bildqualität verringert werden muss. Außerdem
werden viele weitere Komponenten, beispielsweise digitale Steuer- und Sende/Empfangsschaltungen
in diesen gleichen begrenzten Bereich überführt. Deshalb ist die voll
bestückte Architektur, obwohl sie angesichts ihrer Einfachheit attraktiv ist,
nicht ohne weiteres haltbar oder sofort ausführbar.
Eine bessere Lösung zu dem vorstehend beschriebenen Verbindungsproblem
besteht darin, die Anzahl von Schaltern in jedem Subelement zu reduzieren und dabei
gleichzeitig die in einem rekonfigurierbaren Array erforderliche Flexibilität
sicherzustellen. Dies kann unter Verwendung einer begrenzten Anzahl von Busleitungen
und einer rekonfigurierbaren Einrichtung derselben bewerkstelligt werden, wie dies
in 10 veranschaulicht ist. Hier wird ein Multiplexer
(MUX) 70 dazu verwendet, in willkürlicher Weise einen beliebigen der
Systemkanäle 38 (K.1 bis K.N) zur Verbindung mit einer beliebigen
der Busleitungen 74 auszuwählen, wobei jede Reihe der Subelemente
32 durch lediglich eine einzelne Busleitung bedient wird. Die cMUT-Zellen
2 jedes Subelementes (für jedes Subelement ist lediglich eine einzelne
cMUT-Zelle veranschaulicht, sind mittels eines zugehörigen Zugangsschalters
30 mit einer Busleitung verbindbar. Ein Hauptmerkmal dieser Architektur
liegt darin, dass viele der Schalter außerhalb des Arrays angeordnet und folglich
von der Geometrie der Wandler unabhängig sind. Ein eindimensionales Muster
kann quer durch das Array unter Verwendung dieser Architektur gescannt werden, indem
in einer Aufeinanderfolge gewählt wird, welche Reihe von Subelementen mit welchem
Systemkanal verbunden wird. Eine weitere Verbesserung bei dieser Architektur ist
in 11 veranschaulicht. Hier sind mehrere Busleitungen
74, 76 entlang jeder Reihe von Subelementen 32 weitergeführt.
Die cMUT-Zellen 2 jedes Subelementes 32 können entweder mit
der Busleitung 74 über einen Zugangsschalter 30' oder mit
der Busleitung 76 über einen Zugangsschalter 30 verbunden
werden. Diese Architektur stellt eine Flexibilität in der horizontalen Richtung
bereit, weil es nun möglich ist, Elemente auf verschiedenen Systemkanälen
innerhalb derselben Reihe gemeinsam zu gruppieren.
Eine weitere Verbesserung in Bezug auf die obige Architektur kann
erzielt werden, wenn erkannt wird, dass die meisten Apperturen aus zusammenhängenden
bzw. benachbarten gruppierten Subelementen bestehen, die miteinander verbunden sind,
um ein einzelnes größeres Element zu bilden. In diesem Fall ist es nicht
erforderlich, jedes Subelement unmittelbar an seine zugehörige Busleitung anzuschließen.
Es genügt, eine begrenzte Anzahl von Subelementen in einer gegebenen Gruppe
anzuschließen und anschließend die verbleibenden Subelemente miteinander
zu verbinden. Auf diese Weise breitet sich das Sendesignal von dem System entlang
der Busleitungen und in das Element über eine begrenzte Anzahl von Zugangspunkten
hinein aus. Von da aus breitet sich das Signal in dem Element über lokale Verbindungen
aus. Diese Architektur ist in 12 veranschaulicht. Hier
sind einzelne Subelemente 32 in der Lage, an die Busleitung, die jeder
Reihe zugeordnet ist, mittels Zugangsschalter 30 angeschlossen zu werden
und können mit der Busleitung, die einer benachbarten Reihe zugeordnet ist,
mittels Matrixschalter 36 angeschlossen werden, die ein einzelnes Subelement
mit einem benachbarten Subelement verbinden.
Eine Ausführungsform der Erfindung, die in 13
veranschaulicht ist, bezieht alle der vorerwähnten Verbesserungen gemeinsam
mit ein. Hier wird ein Zugangsschalter 30 dazu verwendet, ein gegebenes
Subelement 32 mit einer Reihenbusleitung des Busses 34 zu verbinden.
Diese Architektur ist unmittelbar auf ein mosaikartiges Ringarray anwendbar. In
einer derartigen Vorrichtung können mehrere Ringe unter Verwendung der vorliegenden
Architektur gebildet werden, wobei jeder Ring mit einem einzelnen Systemkanal unter
Verwendung eines oder mehrerer Zugangsschalter verbunden ist, wobei jeder der Zugangsschalter
mit einer Busleitung verbunden ist, die wiederum mit einem Systemkanal verbunden
ist.
Die Zugangsschalter sind, wie in 13 veranschaulicht,
abgestuft bzw. versetzt angeordnet, um die für eine gegebene Anzahl von Busleitungen
erforderliche Anzahl zu reduzieren, wie dies nachstehend erläutert ist. Es
könnte auch eine nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Zuordnung der Zugangsschalter
zu den Busleitungen (nicht veranschaulicht) verwendet werden, um auf die sich wiederholenden
Muster zurückzuführende Artefakte zu reduzieren. Es könnten mehr
als nur ein einzelner Schalter in jedem Subelement verwendet werden, um die Flexibilität
des Arrays zu verbessern. In einer derartigen Architektur würde ein Kompromiss
zwischen der Flexibilität und der Anzahl von Zugangsschaltern pro Subelement
erzielt werden, bei dem die Anzahl immer noch deutlich kleiner ist als die Anzahl
von Busleitungen und Systemkanälen. Es ist auch möglich, mehr als nur
einen einzelnen Zugangsschalter pro Busleitung in jedem Element zu verwenden. Dies
würde die Ausbeute der Vorrichtung verbessern, weil nicht funktionierende Zugangsschalter
unter Verwendung der redundanten Zugangsschalter überbrückt werden könnten.
Die Reihenbusleitungen sind mit den Systemkanälen unter Verwendung
einer Kreuzungspunkt-Schaltmatrix verbunden, wie sie in 13
veranschaulicht ist. Es könnte auch ein dünn besetzter Kreuzungspunktschalter
verwendet werden, bei dem weniger Multiplexerschalter erforderlich sein würden.
Eine derartige Architektur wäre hinsichtlich der Nutzung von Raum effizienter,
würde jedoch eine vernünftige Auswahl von Schaltkonfigurationen erfordern,
um sicherzustellen, dass sämtliche Busleitungen in der richtigen Weise angeschlossen
werden können. Wie in 12 veranschaulicht, können
mehrere Busleitungen pro Reihe verwendet werden. Mehrere Busleitungen verbessern
die Flexibilität des Arrays auf Kosten mehrerer Multiplexerschalter und einer
größeren Leitungsführungsfläche innerhalb des Arrays. Es ist
möglich, Reihen auszulassen oder eine unterschiedliche Anzahl von Busleitungen
in unterschiedlichen Reihen zu verwenden. Beispielsweise könnte es zur Flächenersparnis
vorteilhaft sein, eine Gruppe von Busleitungen von jedem Paar einander benachbarter
Reihen von Subelementen gemeinsam benutzen zu lassen.
Obwohl soweit nur horizontale Busleitungen beschrieben worden sind,
ist es auch möglich, in einem Array sowohl vertikal als auch horizontal verlaufende
Busleitungen anzuordnen. Busleitungen können in vertikaler Richtung angeordnet
sein, wie dies in 14 veranschaulicht ist (siehe Busleitungen
72, 74, 76). Bezugnehmend auf 15
könnte ein Satz von Busleitungen 82 in horizontaler Richtung angeordnet
sein, während ein anderer Satz 84 in vertikaler Richtung angeordnet
ist. In diesem Fall würde jedes Subelement oder jede Gruppe von Subelementen
mit einer vertikalen Busleitung über einen Zugangsschalter verbindbar sein,
und sie würde ferner mit einer horizontalen Busleitung über einen anderen
Zugangsschalter verbunden werden können. Jedoch könnte in dem Fall, in
dem Busleitungen in beiden Richtung verlaufen jedoch, weil aber der für Busleitungen
verfügbare echte Raum für die Elektronik eng wird und mehr Busleitungen
erforderlich sind, jedoch weiterhin nur ein einzelner Zugangsschalter in einem Subelement
vorhanden ist, der Zugangsschalter jedes Subelementes entweder mit der horizontalen
Busleitung oder mit der vertikalen Busleitung und nicht mit beiden verbunden sein.
Schließlich könnten Busleitungen auch in diagonaler Richtung angeordnet
sein, wie dies in 16 veranschaulicht ist. Diese Leitungen
76, 80 verlaufen jeweils entlang von zwei der natürlichen
Achsen des hexagonalen Arrays und würden folglich eine Adressierung der Subelemente
vereinfachen.
Die Anzahl von Zugangsschaltern und Reihenbusleitungen ist durch die
Größenbeschränkungen und die Anwendung bestimmt. Für die Zwecke
der Beschreibung einer beispielhaften, den Schutzumfang in keiner Weise beschränkenden
Implementierung (wie sie in 13 veranschaulicht ist)
werden ein einzelner Zugangsschalter 30 für jedes Subelement
32 und vier Reihenbusleitungen 34a–34d für jede
Reihe des Elementes angenommen. Die zweite Schalterart ist ein Matrixschalter
36, der verwendet wird, um einen Verbindungspunkt 42 eines einzelnen
Subelementes (siehe 17) mit dem Verbindungspunkt eines
benachbarten Subelementes zu verbinden. Dies ermöglicht einem akustischen Subelement,
mit einem Systemkanal über die integrierte Elektronik, die einem benachbarten
akustischen Subelement zugeordnet ist, verbunden zu werden. Dies bedeutet auch,
dass ein akustisches Subelement mit einem Systemkanal verbunden werden kann, selbst
wenn es nicht unmittelbar über einen Zugangsschalter angeschlossen ist. Während
13 drei Matrixschalter pro Subelement veranschaulicht,
ist es auch möglich, weniger als drei zu verwenden, um Fläche einzusparen,
oder Schalter zu berücksichtigen, die einen kleineren Durchlasswiderstand aufweisen
und folglich eine größere Fläche einnehmen. Außerdem können
die Matrixschalter dazu verwendet werden, bei einem gegebenen Array die Leitungsstrecke
um ein bekanntes schlechtes Subelement herum zu führen. Schließlich sind,
obwohl hexagonale Subelemente veranschaulicht sind, auch rechteckige Subelemente
möglich.
Bezugnehmend auf 17 ist jedes der Subelemente
mit einem gemeinsamen Verbindungspunkt 42 in der Elektronik verbunden,
die dem akustischen Subelement 32 zugeordnet ist. Dieser gemeinsame Verbindungspunkt
42 schafft eine elektrische Verbindung für acht Komponenten in jedem
Subelement. Der gemeinsame Verbindungspunkt 42 verbindet das akustische
Subelement oder den Wandler 32 mit dem Zugangsschalter 30 für
dieses Subelement, mit den drei Matrixschaltern 36, die diesem Subelement
zugeordnet sind, und mit den drei Matrixschaltern, die den drei benachbarten Subelementen
zugeordnet sind, über Verbindungen 46. Ein Signal, das einen Matrixschalter
durchläuft, wird an den gemeinsamen Verbindungspunkt des benachbarten Subelementes
angekoppelt.
13 veranschaulicht, in welcher Weise das Schaltnetzwerk
für ein bestimmtes Subelement funktionieren kann. Dies ist lediglich eine beispielhafte
Einrichtung. Ein Bus 34, der vier Reihenbusleitungen 34a bis
34d enthält, verläuft abwärts durch die Reihe von Subelementen
32. 13 zeigt lediglich drei Subelemente in
dieser Reihe, wobei es jedoch verständlich sein sollte, dass weitere Subelemente
in dieser Reihe nicht veranschaulicht sind. Die Reihenbusleitungen des Busses
34 sind an dem Ende einer Reihe mittels Multiplexschalter 40,
die eine Kreuzungspunkt-Schaltmatrix bilden, im Multiplexbetrieb an Systemkanalbusleitungen
des Systemkanalbusses 38 angeschlossen. Wie aus 13
zu ersehen, kann jede Reihenbusleitung 34a, 34d mit einer beliebigen
der Systemkanalbusleitungen des Busses 38 verbunden werden, indem der geeignete
Multiplexschalter 40 eingeschaltet und die Multiplexschalter, die die bestimmte
Reihenbusleitung mit den anderen Systemkanalbusleitungen verbinden, ausgeschaltet
werden. Diese Multiplexelektronik kann zu der Seite hin abgeschaltet werden und
ist somit durch die Größe nicht so beschränkt. 13
zeigt einen voll bestückten Kreuzungspunkt- bzw. Koppelpunktschalter. In Fällen,
in denen es nicht erforderlich ist, Schalter zu haben, die es ermöglichen,
jede Busleitung mit jedem Systemkanal zu verbinden, kann jedoch ein dünn bestückter
Kreuzungspunktschalter verwendet werden, bei dem lediglich eine Untermenge von Systemkanälen
mit einer gegebenen Busleitung verbunden werden kann, wobei in diesem Fall nur einige
der in 13 dargestellten Schalter 40 vorhanden
sein würden.
Ein Zugangsschalter wird so bezeichnet, weil er einem Subelement einen
unmittelbaren Zugang zu einer Busleitung verschafft. In der in 13
veranschaulichten beispielhaften Implementierung sind sechs weitere Schaltverbindungen
für jedes Subelement vorhanden. Diese Verbindungen nehmen die Form von Matrixschaltern
36 ein. Ein Matrixschalter ermöglicht einem Subelement, mit einem
benachbarten Subelement verbunden zu werden. Während in diesem hexagonalen
Muster sechs Verbindungen zu benachbarten Subelementen für jedes Subelement
vorgesehen sind, befinden sich nur drei Schalter in jedem Subelement, während
die anderen drei Verbindungen durch Schalter in den benachbarten Subelementen gesteuert
sind. Somit gibt es eine Gesamtzahl von vier Schaltern und eine zugehörige
digitale Logik in jedem Subelement. Dies stellt lediglich eine einzelne beispielhafte
Realisierung dar. Die Anzahl von Busleitungen, die Anzahl von Zugangsschaltern und
die Anzahl und Topologie der Matrixschalter können alle anders sein, obwohl
das allgemeine Konzept gleich bleiben würde.
Obwohl die Zugangs- und Matrixschalter durch gesondert gepackte Komponenten
gebildet sein können, ist es möglich, die Schalter in demselben Halbleitersubstrat,
auf dem das MUT-Array gefertigt werden soll, zu erzeugen. Diese Schalter können
Hochspannungs-Schalterschaltungen der Bauart aufweisen, wie sie in der US-Patentanmeldung
mit dem Aktenzeichen 10/248,968 und dem Titel „Integrated High-Voltage Switching
Circuit for Ultrasound Transducer Array" beschrieben ist. Jeder Schalter weist zwei
DMOS FETs, die direkt hintereinander angeschlossen sind (Source-Knotenpunkte sind
gemeinsam kurzgeschlossen), um einen bipolaren Betrieb zu ermöglichen. Strom
fließt durch die Schalteranschlüsse, wenn beide FETs eingeschaltet sind.
Die Zustände der Schalter sind durch zugehörige Schaltersteuerungsschaltkreise
gesteuert. Die Zustände der Schaltkreise zur Schaltersteuerung sind wiederum
durch Ausgänge von einer Programmierschaltung vorgegeben, die die Schaltersteuerungsschaltkreise
gemäß einer optimierten Schaltkonfiguration programmiert,
die unter Verwendung des hier beschriebenen Algorithmus hergeleitet wird. Eine Scannsteuerungseinrichtung
lädt die optimierte Schaltkonfiguration in die Programmierschaltung. Obwohl
die Verwendung von CMOS-Hochspannungsschaltern eine bevorzugte Ausführungsform
bildet, ist die hier beschriebene Erfindung unmittelbar auf andere Schalttechnologien,
beispielsweise Niederspannungsschalter, MEMS-Schalter oder weitere künftige
Schalttechnologien, die entwickelt werden, anwendbar.
18 zeigt ein akustisches Subelement 32, das
mit einem Zugangsschalter 30 über einen gemeinsamen Verbindungspunkt
42 verbunden ist. Die sechs weiteren Leitungen, die mit dem Verbindungspunkt
42 verbunden sind, sind nicht veranschaulicht. Bei diesem Beispiel weist
der Zugangsschalter 30 das vorerwähnte Paar von hintereinander angeordneten
DMOS FETs auf. Die Steuerungschaltung 52 schaltet den Schalter
30 in Abhängigkeit von Steuerungssignalen, die durch die Programmierschaltung
54 gesandt werden, ein oder aus. Wenn der Zugangsschalter 30 eingeschaltet
ist, ist das akustische Subelement 32 (d.h. ein Subarray von miteinander
verbundenen cMUT-Zellen) mit der Reihenbusleitung 34a verbunden. Für
diese Konfiguration weist die jedem akustischen Subelement zugeordnete Elektronik
einen einzelnen Zugangsschalter, drei Matrixschalter, eine jeweilige Steuerungsschaltung
für jeden dieser vier Schalter und einen zugehörigen Leiter auf, der den
gemeinsamen Verbindungspunkt mit den Matrixschaltern der drei benachbarten Subelemente
verbindet (nicht veranschaulicht).
Das Signal, das von dem Subelement zu der Reihenbusleitung läuft,
ist das elektrische Empfangssignal. Hier ist das Empfangssignal die elektrische
Antwort oder Reaktion, die durch das akustische Subelement erzeugt wird, wenn eine
Schalldruckwelle mit dem Wandler wechselwirkt. Das Sendesignal, bei dem ein elektrischer
Impuls durch das Ultraschallsystem erzeugt wird, läuft von der Reihenbusleitung
zu dem Matrixschalter. Bei einem gegebenen Kanal läuft dieser elektrische Anregungsimpuls
über eine Systemkanalbusleitung zu einer Reihenbusleitung. Das Signal läuft
von der Reihenbusleitung zu dem akustischen Subelement über einen Zugangsschalter
und läuft ferner zu weiteren Subelementen über die Matrixschalter.
Die Anzahl von Schaltern, die hinter einem akustischen Subelement
passen, ist begrenzt. Die Größe des Schalters bestimmt den Durchlasswiderstand
des Schalters, so dass je kleiner der Schalter ist, desto größer der Durchlasswiderstand
ist. Die durch das Schalten herbeigeführte Verzögerung und Verzerrung
steigt, wenn der Durchlasswiderstand des Schalters größer wird. Dies bedeutet,
dass es eine Wechselbeziehung zwischen der Anzahl von Schaltern hinter einem akustischen
Subelement und der durch diese Schalter herbeigeführten Verzögerung gibt.
Eine Lösung zu dieser Wechselbeziehung umfasst eine Reduktion der Anzahl von
Schaltern auf eine kleine Anzahl unter Aufrechterhaltung einer so großen Flexibilität
wie nur möglich. Diese Reduktion wird unter Verwendung von Matrixschaltern,
die akustischen Subelementen ermöglichen, durch andere Subelemente hindurch
an einen Systemkanal angeschlossen zu werden, sowie durch eine Begrenzung der Anzahl
von Zugangsschaltern auf eine kleine Anzahl erreicht.
Die Busleitungen, die die Zugangsschalter mit den Systemkanälen
verbinden, nehmen ebenfalls Raum in der Elektronikschicht ein, so dass eine Minimierung
der Anzahl von Busleitungen ebenfalls von Vorteil ist. Die Anzahl von einzelnen
Kanälen, die unmittelbar mit akustischen Subelementen in der gleichen Reihe
verbunden werden können, ist durch die Anzahl von Busleitungen bestimmt. Da
jedoch die Matrixschalter Subelementen in einer einzelnen Reihe ermöglichen,
mit Subelementen in anderen Reihen verbunden zu werden, wird die Anzahl von Kanälen
in einer Reihe durch die Matrixschalter erhöht. Dies ermöglicht es, die
Anzahl von Busleitungen klein zu halten, während weiterhin eine große
Anzahl von Kanälen bedient wird. Natürlich steigern mehrere Busleitungen
die Flexibilität, benötigen jedoch mehr Platz.
Die Verwendung der Matrixschalter bedeutet, dass die Anzahl von Zugangsschaltern
hinter jedem Subelement reduziert werden kann. In dem äußersten Fall ist
lediglich ein einzelner Zugangsschalter für jedes Subelement vorhanden. Falls
jedoch mehr als eine einzige Busleitung vorgesehen sind, muss eine Festlegung erfolgen,
an welche Busleitung jeder Zugangsschalter angeschlossen sein sollte. Eine Lösung
besteht darin, die Verbindungen derart abgestuft bzw. versetzt anzuordnen, dass
die angeschlossene Busleitung sich alle N Subelemente in einer Reihe wiederholt,
wobei N eine Zahl darstellt, die durch das Erfordernis nach einer minimalen Signalverzerrung
bestimmt ist, wie dies nachstehend erläutert ist. Bezugnehmend auf
13 ist jedes Subelement 32 in der Reihe mit
einer der Reihenbusleitungen in dem Reihenbus 34 über einen zugehörigen
Zugangsschalter 30 verbunden. Dieses Muster von abgestuften bzw. versetzten
Verbindungen wiederholt sich alle vier Subelemente. Die Abstufung ermöglicht
mehr Busleitungen bei wenigeren Zugangsschaltern und ermöglicht ferner in Kombination
mit den Matrixschaltern eine größere Flexibilität dahingehend, welche
Systemkanäle mit jedem Subelement verbunden werden können. Natürlich
erhöht eine Einrichtung mit mehr als nur einem einzelnen Zugangsschalter pro
Zelle die Flexibilität der Verbindungen, erfordert jedoch kleinere Schalter
mit höherem Durchlasswiderstand.
Im Allgemeinen ist die Anzahl von Reihen N, nach der sich das Muster
wiederholt, durch die maximale Anzahl von Matrixschaltern bestimmt, die bei weiterer
Aufrechterhaltung einer adäquaten Signalintegrität aneinandergereiht werden
können. Diese Anzahl erklärt sich aus dem Verständnis heraus, dass
der Widerstand des Matrixschalters und die cMUT-Kapazitäten gemeinsam eine
RC-Verzögerungsleitung mit einer Verzögerungszeitkonstante bilden, die
mit der Anzahl von in Reihe hintereinander geschalteten Abgriffen oder Stufen N
exponentiell variiert. Dieses Konzept ist nachstehend weiter erläutert. Eine
versetzte Anordnung oder Staffelung der Zugangsschalter an mehreren Reihenbusleitungen
ermöglicht eine Erhöhung der Anzahl von Elementen, die bei der gegebenen
Beschränkung hinsichtlich der Verzögerungsleitung unterstützt werden
können. Wie in 19 veranschaulicht, tritt der ungünstigste
Fall für den Entwurf auf, wenn Ringe (von denen Abschnitte durch gestrichelte
Bögen angezeigt sind) mit einer Einzelsubelementweite eng aneinander gepackt
werden. Die vertikalen Abschnitte des Rings ergeben den ungünstigsten Fall,
weil Busleitungen 74, 76 in dieser Ausgestaltung horizontal verlaufen.
In den horizontalen Abschnitten der Ringe könnte einfach ein einzelner Zugangsschalter
an jedem Subelement verwendet werden, weil sie alle die gleichen sein würden,
da die Busleitungen parallel zu den Ringen verlaufen. In den vertikalen Abschnitten
ist jedoch jede Reihe von Subelementen 32 einer anderen Busleitung zugeordnet,
die mit einem anderen Systemkanal verbunden ist. Folglich können Subelemente,
die in diesem Bereich in vertikaler Richtung voneinander beabstandet sind, nur unter
Verwendung der durch Bindestriche dargestellten Matrixschalter 36 unterstützt
werden. In 19 sind zwei Busleitungen pro Reihe vorgesehen,
und das Muster der (durch Punkte gekennzeichneten) Zugangsschalter 30 wiederholt
sich jeweils nach vier Reihen. Bei jeder Reihe werden zwei Ringe durch die beiden
Zugangsschalter und ihre zugehörige Kette von mit Matrixschaltern gruppierten
Subelementen unterstützt. Da sich das Muster nach vier Reihen wiederholt, unterstützt
diese besondere Architektur eine Maximalzahl von 2 × 4 = 8 Ringen. Im Allgemeinen
kann für ein Array mit M Busleitungen auf jeder Reihe und N Abgriffen oder
Stufen für jede Kette von Subelementen eine Maximalzahl von K Systemkanälen
unterstützt werden, wobei K = M × N. Natürlich sind die meisten Abschnitte
der Ringe weder vollkommen horizontal noch vollkommen vertikal angeordnet. Deshalb
besteht die Aufgabe für den Systementwickler darin, die Arraykonfiguration
in allen Punkten in der Appertur unter den Randbedingungen der Architektur zu optimieren.
Bei einem gegebenen bestimmten gewünschten Mapping zwischen Subelementen
und Systemkanälen ist es das Ziel, die optimale Schaltnetzwerkkonfiguration
zu bestimmen, die dieses Mapping ergibt oder nahezu ergibt. Es kann gegebenenfalls
keine Konfiguration geben, die mit dem gewünschten Mapping exakt übereinstimmt.
Dies hängt von der Flexibilität des gegebenen Aufbaus ab, die durch die
Anzahl von Busleitungen und die Anzahl von Zugangsschaltern beeinflusst ist. In
dem Fall, in dem das gewünschte Mapping nicht erzeugt werden kann, muss eine
nahe Approximation gewählt werden. Für die mosaikartige ringförmige
Variante der Rekonfigurierbarkeit ist die wahrscheinlichere Situation diejenige,
dass sich mehrere Konfigurationen ergeben, die das gewünschte Subelement-zu-Kanal-Mapping
ergeben. Es können auch mehrere Näherungskonfigurationen für den
Fall gegeben sein, in dem das gewünschte Mapping nicht exakt erzeugt werden
kann. In diesen Fällen, in denen mehrere Konfigurationen das gleiche Subelement-zu-Systemkanal-Mapping
ergeben, kann eine einzelne Konfiguration im Hinblick auf das Verzögerungs-
und Amplitudenverhalten mehr erwünscht sein. Ein Aspekt der hier dargebotenen
Erfindung umfasst die Verwendung von Optimierungsprozeduren zur Verbesserung des
Verhaltens des Bildgebungssystems durch Auswahl einer Konfiguration mit einem besseren
Verhalten.
Die Verbindungen zwischen einem Systemkanal und einem gegebenen Subelement
können kompliziert sein. Eine Schaltnetzwerkkonfiguration definiert ein komplexes
Netz von Verbindungen zwischen Subelementen und Systemkanälen. Das Ergebnis
ist, dass es nicht eine einfache Verbindung von einem Subelement zu einem Systemkanal,
sondern eher eine Verbindung durch eine Folge von Schaltern (sowohl Zugangs- als
auch Matrixschaltern) gibt, die eine komplexe Verzögerungsleitungsstruktur
bilden. Beim Senden sollten die an den gleichen Systemkanal angeschlossenen Signale
den gleichen Sendeimpuls synchron erblicken. In der Realität verzögert
jedoch das Netzwerk von Schaltern die Signale und verändert die Amplitude und
Form des Impulses an jedem Subelement, der einen anderen Pfad zu dem Systemsender
erblickt.
Einfache Berechnungen der Verzögerungsleitungen können dazu
verwendet werden, eine Vorstellung darüber zu erhalten, wie viel Zeitverzögerung
vorhanden sein wird und wie die Impulse verzerrt werden. Das Wandlerarray und seine
zugehörige Schaltmatrix können in Form eines verteilten Netzwerks von
Widerständen und Kondensatoren modelliert werden. Signale breiten sich durch
dieses Netzwerk mit einer Verzögerungszeit aus, die mit dem Einheitswiderstand
und der Einheitskapazität des Netzwerks in Beziehung steht. Ein einfaches Beispiel
für ein derartiges Netzwerk bildet eine eindimensionale RC-Verzögerungsleitung,
wie sie in 20 veranschaulicht ist. In diesem Netzwerk
erfahren sich von dem Eingang aus ausbreitende Signale eine Verzögerung, die
eine Funktion des Widerstands R und der Kapazität C, wie
veranschaulicht, ist. An jedem Knotenpunkt oder an jeder Anzapfung bzw. Stufe in
dem Netzwerk ist die Signalform anders geformt, weil sie ein anderes Maß an
Verzögerung in Bezug auf das Eingangssignal erfahren hat. Es kann gezeigt werden,
dass die Verzögerung im ungünstigsten Fall in einer endlichen RC-Verzögerungsleitung
mit RCN2/2 variiert, wobei N die Anzahl von Anzapfungen bzw. Stufen in
der Verzögerungsleitung darstellt. 21 zeigt Messdaten
für eine RC-Verzögerungsleitung mit 20 Anzapfungen bzw. Stufen, die dem
in 20 veranschaulichten Netzwerk ähnlich ist.
Das Diagramm zeigt eine Schar von Kurven, die an jeder Zapfstelle bzw. Stufe der
Verzögerungsleitung gemessen worden sind, wobei die Stufenzahl von links nach
rechts steigt. Dieses Diagramm zeigt deutlich die Verzerrung der Spannungssignalformen,
wenn sich diese durch das Netzwerk fortpflanzen. Es ist ersichtlich, dass die (als
die Zeitdauer von dem Stufeneingang bis zu dem Mittelpunkt des Ausgangs definierte)
Verzögerung im ungünstigsten Fall durch RCN2/2 angenähert
werden kann, was in diesem Versuch ungefähr 25 Mikrosekunden beträgt.
Folglich ist eine gute Faustregel für den Entwurf eines rekonfigurierbaren
Ultraschallarrays, die Wandlerkapazität und den Schalterdurchlasswiderstand
derart zu entwerfen, dass RCN2/2 stets kleiner ist als die im ungünstigsten
Fall anzunehmende Verzögerung, die in dem System zugelassen werden kann. In
diesem Fall ist die Anzahl von Anzapfungen bzw. Stufen (oder Schaltern) N, die in
einem beliebigen gegebenen Pfad zugelassen wird, durch die Bildgebungsanforderungen
des Systems und die RC-Zeitkonstante des Netzwerks begrenzt.
Die vorstehend erläuterten Ergebnisse zeigen, dass die Verzögerung
an einem bestimmten Subelement davon abhängig ist, durch wie viele Schalter
das Signal passieren muss, wie viele Pfade das Signal durchlaufen muss und wie die
mehreren Verbindungen verteilt sind. Es kann erwartet werden, dass in Abhängigkeit
von der bestimmten Appertur, die verwendet wird, unterschiedliche Verzögerungsmuster
festgestellt werden. Außerdem kann durch Simulation und sukzessive Approximation
zu einer für eine reduzierte Verzögerung verbesserten Anordnung der Zugangsschalter
gelangt werden. 22 veranschaulicht, in welcher Weise
sich die Verzögerung mit der Elementtopologie verändert. In diesem Beispiel
repräsentiert das Element 86 einen Treiber, während der Rest
der Figur eine Reihe von Subelementen 32 veranschaulicht, die durch jeweilige
Matrixschalter 36 in Reihe miteinander verbunden sind (um ein lineares
Element zu bilden). In erster Ordnung kann man sich die Ausbreitung von Signalen
in einer Verzögerungsleitung als eine Diffusion von Wärme von punktwärmigen
Wärmequellen vorstellen. Unter Beachtung dieser Analogie zeigt 22,
dass die Verzögerung und Abschwächung oder Dämpfung in zwei Dimensionen
steigen, wenn der Abstand oder die Distanz von den Treibknotenpunkten oder Zugangsschaltern
30 zunimmt.
Es ist offensichtlich, dass zur Reduktion der Signalverzerrung für
jedes Subelement in der Appertur es am besten ist, die Zugangsschalter so gleichmäßig
wie möglich und so dicht wie möglich zu verteilen. Insbesondere können
die Schalter konfiguriert werden um sicherzustellen, dass jeweils unterschiedliche
Zugangsschalter 30 vorhanden sind, die jeweils an einem der beiden Enden
einer langen Folge von Matrixschalterverbindungen angeschlossen sind, wie dies in
23 veranschaulicht ist. Bei einem linearen Element,
wie veranschaulicht, kann eine deutliche Verbesserung erzielt werden, indem Zugangsschalter
30 an beiden Enden des linearen Elementes platziert werden, insbesondere
wenn alle diese Subelemente durch Matrixschalter entlang des linearen Elementes
miteinander verbunden sind, so dass ein kontinuierlicher Pfad von einem Ende des
linearen Elementes zu dem anderen Ende vorliegt. Die durch den Anschluss beider
Enden des kontinuierlich verbundenen linearen Elementes erzielte Verbesserung ist
größer als die Verbesserung, die durch Aufteilung desselben Elementes
in zwei kürzere Elemente, von denen jedes seine eigene Zugangsschalterverbindung
aufweist, erzielt werden würde. Eine noch weitere Verbesserung ergibt sich,
wenn die Zugangsschalter 30 in dem Element verteilt angeordnet sind, wie
dies in 24 veranschaulicht ist.
In dem Fall eines Ringarrays, würde die einfachste Architektur
der in 25 veranschaulichten entsprechen. Hier ist ein
einzelner Zugangsschalter 30 mit einem gesamten Ring von Subelementen verbunden
(einzelne Subelemente sind nicht veranschaulicht), wobei alle Subelemente wiederum
durch (nicht veranschaulichte) Matrixschalter gemeinsam verbunden sind. Während
diese Architektur einfach zu implementieren ist, weil sie lediglich einen einzelnen
Zugangsschalter erfordert, führt diese Architektur eine wesentliche Verzögerung
ein, die von der Größe der Matrixschalter abhängig ist. Folglich
können mehrere Zugangsschalter an einen gesamten Ring angeschlossen sein, wie
dies in 26 veranschaulicht ist, wobei Matrixschalter
zwischen (nicht veranschaulichten) Subelementen Zugangsschalter 30 aufweisen,
um jeweilige Abschnitte des Rings zu bilden. Diese Zugangsschalter würden in
gleichen Abständen zueinander verteilt um den Ring herum beabstandet angeordnet
sein, um die Signalverzögerung für diese Subelemente zwischen den Schaltern
zu reduzieren. Auf diese Weise können mehrere redundante Matrixschalterverbindungen
verwendet werden, um einen einzelnen Ring zu bilden, um den Serienwiderstand zu
reduzieren und dadurch die Verzögerung zu verringern. Wie in 27
veranschaulicht, können Zugangsschalter derart gewählt sein, dass sie
in gleichem Abstand zu jedem Rand eines Rings liegen, um die Verzögerung innerhalb
des Rings auf ein Minimum zu reduzieren, wenn lediglich ein einzelner
Zugangsschalter verwendet wird. Der Rand des Rings bezieht sich auf das Subelement
in der Nähe der inneren und der äußeren Umfangsbegrenzung des Rings.
Auf diese Weise wird das Verzögerungsmuster innerhalb des Rings verbessert.
Wenn mehrere Zugangsschalter über die Weite eines Rings hinweg eingesetzt werden,
sollten diese an dem inneren und äußeren Rand bzw. Umfang des Rings platziert
werden, um das Verzögerungsmuster durch Minimierung des zweidimensionalen Schalterabstands
zu verbessern. 28 zeigt einen derartigen Fall. Die
von Kreisen umgebenen Punkte 30 repräsentieren Zugangsschalter, die
paarweise in der Nähe des inneren und des äußeren Umfangsrands jedes
Rings von Subelementen angeordnet sind (wobei einzelne Subelemente nicht veranschaulicht
sind). Bei an den Rändern des Rings angeordneten Zugangsschaltern
30 wird das Signal von beiden Richtungen aus getrieben, und der gesamte
Fehler wird reduziert. 28 zeigt ferner Zugangsschalter
30', die innerhalb von Quadraten dargestellt und in dem Zentrum des Rings
(d.h. in der Mitte zwischen dem inneren und dem äußeren Umfangsrand des
Rings) positioniert sind. Dies führt zu größeren Fehlern an dem Rand
der Ringe, weil die Zugangsschalter den Ring nicht von beiden Rändern aus treiben.
Während die vorliegende Architektur auf das Konzept des mosaikartigen
Ringarrays abzielt, sollte es für einen Fachmann auf dem Gebiet klar sein,
dass andere Muster als Ringe gebildet werden können, während die Zugangsschalterpositionierung
weiterhin gewählt werden kann, um die Verzögerung zu minimieren. Folglich
ist die hier beschriebene Erfindung auf andere Bildgebungsarten, einschließlich
Phased-Array-Anordnungen, linearen und zweidimensionalen Arrays, unmittelbar anwendbar.
Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung kann verwendet
werden, um die Schaltkonfiguration zu wählen, die die durch das komplexe Schaltnetzwerk
eingeführten Fehler auf ein Minimum reduziert. Das Ziel besteht darin, den
Fehler in einer derartigen Weise zu reduzieren, dass die Strahlformung am wenigsten
beeinträchtigt wird. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, um dies
zu erreichen. Einige speziellere Implementierungen von Algorithmen, die dieses Ziel
zu erreichen versuchen, sind nachstehend angegeben. Diese Implementierungen sollten
nicht in einem die Erfindung beschränkenden Sinne, sondern als Beispiele aufgefasst
werden, die verwendet werden, um das Leistungsvermögen derartiger Algorithmen
zu veranschaulichen.
Wenn beispielsweise ein vollständiges Modell des Systems zur
Verfügung steht, kann das Modell anschließend dazu verwendet werden, die
beste Konfiguration für das Schaltnetzwerk zu bestimmen. Dies könnte erreicht
werden, indem eine Schaltkonfiguration durch einen auf Zufallsprinzip oder teilweise
auf Zufallsprinzip beruhenden Prozess erzeugt wird. Die Schaltkonfiguration ist
dann der Eingang bzw. die Eingabe für das Modell. Das Modell berechnet die
Antwort des Systems unter Berücksichtigung all der Schaltnetzwerkfehler. Unter
Verwendung des Modells kann dann eine Form eines Bildes oder Strahlungsmusters erzeugt
werden, und auf der Basis dieser Daten werden anschließend bestimmte Kriterien
oder Kostenfunktionen berechnet. Das Ergebnis der Kostenfunktion wird verwendet,
um die Konfiguration zu modifizieren. Anschließend wird ein iterativer Algorithmus
ausgelöst, wobei Simulated Annealing oder irgendein sonstiges Rechenverfahren
dazu verwendet wird, die Kostenfunktion zu minimieren zu versuchen und diese zu
minimieren.
Die Parameter, die berechnet werden, hängen von der Komplexität
des Modells, das gewählt worden ist, und der spezifischen Kostenfunktion ab,
die gewählt wird, um minimiert zu werden. Ein genaues Modell wäre in der
Lage, die akustische Ausgabe (Druck in Abhängigkeit von Raum und Zeit) an der
Stirnfläche des Wandlers bei einer gegebenen besonderen Schaltkonfiguration
und Eingangsanregung zu berechnen. Ein derartiges Modell würde es erfordern,
die Auswirkungen des Schaltnetzwerks und die Antwort der einzelnen Wandlerzellen
einzuschließen. Bei einer gegebenen akustischen Ausgabe kann es viele Kostenfunktionen
geben, die dann ausgewertet werden könnten. Beispielsweise könnte die
Strahlweite des resultierenden Strahlungsmusters unter gleichzeitiger Minimierung
der Nebenkeulenwerte des Musters minimiert werden. In diesem Fall müsste das
Modell die Strahlweite und die Nebenkeulen berechnen.
Alternativ könnte dieser Optimierungsprozess, wenn die Hardware
verfügbar ist, unter Verwendung der tatsächlichen Hardware durchgeführt
werden. In diesem Fall würden die Konfigurationen erzeugt und auf die Systemsteuerung
angewandt werden. Ein Bild würde erzeugt werden, oder es würden vereinfachte
Daten entnommen werden. Erneut würde eine Kostenfunktion auf diese Daten gestützt
und dazu verwendet werden, die Konfiguration zu modifizieren. In diesem Fall ist
jedoch keine Modellierung mit umfasst. Man könnte auch das Verhalten durch
Messen von Spannungen unmittelbar an der zugrundeliegenden CMOS-Elektronik unter
Verwendung eines Sondenarrays auswerten, das entworfen ist, um zu dem Schaltarray
zu passen. Hier begrenzen die Geschwindigkeit, mit der das Schaltnetzwerk programmiert
werden kann, und die Geschwindigkeit, mit der Daten erfasst und verarbeitet werden
können, die Anzahl von Konfigurationen, die untersucht werden können.
Jedoch ist diese Anzahl wahrscheinlich recht groß, so dass dies einen guten
Weg zur Bestimmung der tatsächlichen Antwort ohne Erzeugung eines Bildes darstellen
könnte.
In einigen Fällen gestaltet sich die vollständige Modellierung
der akustischen Antwort des Systems, einschließlich sämtlicher Schalttopologiefehler,
schwierig und ist rechenintensiv. Ferner kann ein Arbeitsprototyp in Hardware zur
Verwendung bei der Erfassung von Daten an den Konfigurationen nicht verfügbar
sein. Selbst wenn die Hardware verfügbar wäre, wäre die zur Erfassung
und Verarbeitung der Daten für viele Konfigurationen erforderliche Zeitdauer
sehr groß. So kann zur Bestimmung der Effektivität der Verwendung dieser
Art von Algorithmus ein einfacheres Modell, das auf der Intuition und dem Verständnis
darüber, wie das Netzwerk die akustische Antwort beeinflussen könnte,
basiert, verwendet werden, das es ermöglicht, sehr schnell viele Konfigurationen
auszuwerten. Beispielsweise ist es bekannt, dass, je größer die Anzahl
von Schaltern ist, die die Signale durchlaufen müssen, desto größer
ist auch die Verzögerung und Verzerrung, die herbeigeführt wird.
Es stellt sich heraus, dass in erster Ordnung ein guter Weg, eine
Einrichtung des Schaltnetzwerks zu versuchen und zu bewerkstelligen, derjenige ist,
bei dem der Abstand oder die Distanz zwischen einer Verbindung und einem Subelement
so klein wie möglich ist. Hier ist eine Verbindung als ein Zugangsschalter
definiert, der an ist und somit das Subelement mit dem Schalter unmittelbar mit
der Reihenbusleitung für einen bestimmten Kanal verbindet. Und der Abstand
oder die Distanz bezieht sich auf die Anzahl von Schaltern, die ein Signal durchlaufen
muss, um von dem akustischen Subelement zu der Reihenbusleitung zu gelangen. Außerdem
sollten die angeschlossenen Zugangsschalter weit möglichst verstreut sein,
um einen lokalen kurzen Abstand auf Kosten sehr langer Serien für einige Subelemente
zu vermeiden. So verwendet das vereinfachte Modell die Anzahl von Matrixschaltern,
die ein Signal durchlaufen muss, als eine Metrik für das Leistungsverhalten
der Konfiguration. Obwohl dies nicht ganz richtig ist, hat sich bei der Simulation
gezeigt, dass dieses einfache Modell das Leistungsverhalten des Schaltnetzwerks
verbessert. Dies trotz der Tatsache, dass ein zweidimensionales Phänomen mit
einer eindimensionalen Metrik modelliert wird.
Für die besondere Implementierung der Rekonfigurierbarkeit, wie
sie hier beschrieben ist, gibt es durch die Elektronik auferlegte Beschränkungen.
Es gibt einen Satz von Regeln, die die Schaltkonfigurationen für ein System
beeinflussen. Zusätzlich zu den harten Regeln gibt es auch Richtlinien, wie
beispielsweise eine Reduktion des Abstandes zwischen einem akustischen Subelement
und einem Verbindungspunkt. Die Regeln müssen befolgt und die Richtlinien können
verwendet werden, um das Leistungsverhalten zu verbessern. Die Regeln sind wie folgt:
- [1] Jede Reihe weist „n" Reihenbusleitungen auf. Für das hier beschriebene
Beispiel ist n = 4. Dies bedeutet, dass für die gesamte Reihe nur vier Systemkanalbusleitungen
vorhanden sind, an die die Zugangsschalter angeschlossen werden können.
- [2] Jedes Subelement in der Reihe ist an lediglich eine der n Reihenbusleitungen
angeschlossen. Dies rührt von der Tatsache her, dass es nur einen einzelnen
Zugangsschalter in dem Subelement gibt. Dies bedeutet auch, dass ein gegebenes Subelement
nur an einen einzelnen Systemkanal unmittelbar angeschlossen werden kann, wobei
dieser Kanal durch den Multiplexer zwischen den Systemkanalbusleitungen und den
Reihenbusleitungen bestimmt wird.
- [3] Jede Reihenbusleitung ist mit einer einzelnen Systemkanalbusleitung verbunden.
Während die Systemkanalbusleitungen mit den Reihenbusleitungen gemultiplext
werden, kann diese Verbindung für eine gegebene Konfiguration nicht verändert
werden.
- [4] Das Muster, nach dem eine Reihenbusleitung mit einem gegebenen Zugangsschalter
verbunden ist, wiederholt sich über die Reihe hinweg. Für den hier beschriebenen
Fall wiederholt sich das Muster alle vier Subelemente.
- [5] Für eine gegebene Schaltungsimplementierung ist die Gesamtzahl von
Zugangsschaltern, die mit derselben Reihenbusleitung verbunden sind, eine kleine
endliche Zahl. In dem besonderen Fall, wie er nachstehend in dieser Offenbarung
beschrieben ist, beträgt der Grenzwert 4. Dies rührt von den Stromentnahmebeschränkungen
her, die durch die begrenzte Größe der Reihenbusleitungen auferlegt werden.
Die Grenze basiert auf Simulationen und kann durch Steigerung der Größe
der Reihenbusleitungen vergrößert werden, wodurch größere Stromentnahmen
ermöglicht werden, wobei dies jedoch größere Subelemente erfordern
kann.
Die Leitsätze oder Richtlinien sind vorstehend erwähnt worden,
sind jedoch nachstehend konkreter beschrieben. Gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung ist es das Ziel, den durch das Schaltnetzwerk eingebrachten Verzögerungsfehler
auf ein Minimum zu reduzieren. Dies kann bewerkstelligt werden, indem der Abstand
oder die Distanz von einem Verbindungspunkt zu einem Subelement so klein wie möglich
gehalten wird. In diesem Kontext ist ein Verbindungspunkt ein Subelement, in dem
der Zugangsschalter eingeschaltet ist. Außerdem ist es besser, eine gleichmäßige
Verteilung der Verbindungspunkte zu erzielen.
Eine Bestimmung der Schaltnetzwerkkonfiguration bedingt eine Bestimmung,
welche Zugangsschalter an sind und in welcher Weise der Multiplexer (d.h. das Feld
von Multiplexerschaltern 40, wie sie teilweise in 13
dargestellt sind) zwischen den Reihenbusleitungen und den Systemkanalbusleitungen
festgelegt ist. Die Zustände der Matrixschalter sind einfach zu ermitteln,
wenn das gewünschte Muster bekannt ist. Die Matrixschalter werden eingestellt,
indem einfach bestimmt wird, ob das benachbarte Subelement, an den der Schalter
angeschlossen ist, auf dem gleichen Systemkanal sein sollte oder nicht. So ist die
Arbeit dadurch bestimmt, in welcher Weise Systemkanäle mit den gemultiplexten
Reihenbusleitungen zu verbinden sind. Wenn dies bekannt ist, gestaltet sich eine
Zuordnung der Zugangsschalter ebenfalls einfach.
Eine Bestimmung einer optimalen Schaltkonfiguration ist schwieriger.
Um zu beginnen, ist ein einfacher algorithmischer Lösungsansatz zur Zuordnung
von Schaltern entwickelt worden. Der Algorithmus ist unter Beachtung einiger der
Regeln und Richtlinien entworfen worden, stellt jedoch keinesfalls eine optimale
Lösung, vielmehr gerade eine Lösung dar, die als Referenz dienen kann.
Die angedachte Lösung basiert auf der speziell gewünschten Konfiguration.
In einem Beispiel war die gewünschte Konfiguration ein Ringarray mit zwanzig
Ringen gleicher Weite. Der Algorithmus ist wie folgt:
Beginnend an einem Rand des Arrays gehe von einer Reihe zur nächsten Reihe
in dem Array vor. Für jede Reihe und für jede Busleitung auf dieser Reihe:
- [1] Bestimme, welche Ringe (d.h. welche Systemkanäle) für die gegebene
Reihenbusleitung möglich sind. Beispielsweise kann in der Nähe der oberen
Seite des Arrays nur das äußere Element vorhanden sein. In diesem Fall
ist nur der einzelne Ring möglich. Wenn man sich zu dem Zentrum hin bewegt,
sind alle Ringe vorhanden, wobei jedoch für eine gegebene Reihenbusleitung
nur einige der Ringe möglich sein werden.
- [2] Für jeden Ring bestimme, wie viele Zugangsschalter für die gegebene
Reihenbusleitung eingeschaltet werden könnten, wenn der Multiplexer diese Reihenbusleitung
auf den Systemkanal einrichtet, der diesem Ring entspricht.
- [3] Weise die Reihenbusleitung dem Ring zu, der es ermöglichen würde,
dass die meisten Zugangsschalter an sind. Dies sollte jedoch unter den folgenden
Randbedingungen bewerkstelligt werden:
- [a] derselbe Ring kann nicht mehr als einer einzelnen Busleitung in einer Reihe
zugewiesen sein; und
- [b] derselbe Ring kann nicht der Reihenbusleitung zugewiesen werden, wenn er
bereits in den letzten vier Reihen dieser zugewiesen worden ist.
In einigen Fällen ist es nicht möglich, die Bedingung [b]
zu erfüllen und dennoch einen Ring der speziellen Reihenbusleitung zuzuordnen.
Wenn beispielsweise nur drei Ringe Kandidaten bilden, die einer bestimmten Reihenbusleitung
zugeordnet werden können, diese drei Ringe jedoch gerade den vorherigen drei
Reihenbusleitungen zugeordnet worden sind, wird es keinen Ring geben, der dieser
bestimmten Reihenbusleitung zugeordnet werden kann. In diesem Fall und in allen
Fällen, in denen die Bedingung [b] eine Reihenbusleitung daran hindert, mit
irgendeinem Ring verbunden zu werden, muss diese Grenzbedingung beseitigt bzw. gemildert
werden. Für diesen Algorithmus können die Beschränkungen in einer
Weise beseitigt bzw. gemildert werden, die die Absicht des Algorithmus in geringstem
Maße stört. So soll, falls die Bedingung [b] nicht erfüllt werden
kann, die Beschränkung hinsichtlich der Reihen beginnend mit der weitesten
Reihe eine nach der anderen reduziert werden. Falls beispielsweise [b] nicht erfüllt
werden kann, soll eine derartige Reihenbusleitungszuordnung zugelassen werden, dass
der gleiche Ring der viertletzten Reihenbusleitung zugeordnet wird. Falls dies weiterhin
keine Zuordnung erlaubt, soll die gleiche Reihenbusleitungszuordnung wie bei der
drittletzten Reihenbusleitung zugelassen werden, etc., bis die Reihenbusleitung
zugeordnet werden kann.
Der vorstehende Algorithmus kann verwendet werden, um Multiplexer-
und Zugangsschaltereinstellungen für eine bestimmte gewünschte Ringgeometrie
zuzuweisen. Weil er versucht, die Anzahl von aktiven Zugangsschaltern zu maximieren,
hilft er, den Abstand zwischen einem Verbindungspunkt und einem Subelement zu reduzieren.
Dieser Algorithmus stellt eine nützliche Referenzmethode dar.
Bei einer gegebenen Schaltnetzwerkkonfiguration ist es nicht trivial
zu bestimmen, wie effektiv diese Konfiguration im Falle einer Bildgebung sein wird.
Der ultimative Prüfstandard, der verwendet werden sollte, um zu bestimmen,
ob eine Konfiguration besser ist als eine andere, ist die Qualität der Bilder,
die eine derartige Konfiguration hervorbringt. Jedoch ist diese bei Fehlen eines
Arbeitsprototyps nahezu unmöglich zu bestimmen. Ferner stellt die Bestimmung
der Bildqualität eine schwierige Metrik dar, so dass selbst mit einem Arbeitsprototypen
diese aufgrund der Zeit und des Aufwands, die hierfür erforderlich sein könnten,
nicht verwendet werden könnte, um alle möglichen Konfigurationen der Reihe
nach zu untersuchen. Bei einer gegebenen bestimmten Konfiguration ist es möglich,
Strahlprofile unter Verwendung eines vollständigen Computermodells der Elektronik
zu simulieren. Diese Simulation würde jedoch sehr zeitaufwendig sein und sollte
für lediglich ein paar wenige Konfigurationen und nicht für einen großen
Selektionsprozess reserviert werden. Es ist auch möglich, unter Verwendung
eines vereinfachten elektrischen Modells nur die Verzögerungs- und Amplitudenänderungen
zu simulieren und anschließend diese als Eingangsgrößen für
ein einfacheres Strahlformermodell zu verwenden, wobei dies für die Reihenuntersuchung
der großen Anzahl von Eingangsgrößen, die erforderlich sind, wieder
mehr Zeit benötigt, als erwünscht. Eine etwas schnellere
Methode besteht darin, vereinfachte Gleichungen zur Schätzung der Verzögerungen
zu verwenden und anschließend das einfachere Stahlformermodell einzusetzen,
wobei dies immer noch keine sehr schnelle Simulation darstellt, die eine erhebliche
Anzahl von Untersuchungen vieler möglicher Konfigurationen ermöglichen
würde.
Ein Verfahren, das eine sehr schnelle Auswertung vieler Konfigurationen
ermöglicht, besteht darin anzunehmen, dass die Hauptauswirkung auf die Verzögerungen
von dem Abstand von dem Subelement zu dem Verbindungspunkt herrührt. Eine Berechnung
des Abstands von jedem Subelement zu dem nächsten Verbindungspunkt kann unter
Verwendung von Nachschlagetabellen sehr schnell vorgenommen werden. Dies ermöglicht
es, einen iterativen Algorithmus zu entwickeln, der eine große Anzahl von Konfigurationen
durchsuchen kann. Während die vorliegende Erfindung nicht auf diese Implementierung
beschränkt ist, stellt die Geschwindigkeit dieser Auswertungsmethode einen
bedeutenden Vorteil dar, der einen praktischen Einsatz der Optimierung ermöglicht.
Es ist ein iterativer Algorithmus entwickelt worden, der gegenüber
dem bereits beschriebenen einfachen Verfahren zur Bestimmung der Schaltkonfiguration
eine große Verbesserung hinsichtlich des Verzögerungsfehlers ergibt. Der
Algorithmus funktioniert wie folgt:
- [1] Es wird eine Anfangskonfiguration vorgegeben. In einem Fall wurde das Ergebnis
bzw. die Ausgabe des einfachen Algorithmus verwendet. Dies könnte auch eine
zufällige Konfiguration sein.
- [2] Für die spezielle Geometrie wird eine Nachschlagetabelle (LUT, Lookup
Table) erzeugt. Diese LUT gibt den Abstand in Schaltern von irgendeinem Subelement
in einem Ring zu irgendeinem anderen Subelement in dem Ring an. Um die Geschwindigkeit
der Berechnung der LUT zu verbessern, wird ein maximaler Abstand verwendet, so dass
jeder Abstand, der größer ist als dieser Maximalwert, einfach als größer
als der Schwellenwert bezeichnet und nicht berechnet wird.
- [3] Für die momentane Konfiguration macht der Algorithmus das Folgende:
- [a] Er berechnet den Abstand (die Anzahl von Schaltern) von jedem Subelement
zu dem nächsten Verbindungspunkt unter Verwendung der LUT.
- [b] Er sortiert die Abstände und erhält Subelemente bei, die die M
schlechtesten (d.h. größten) Abstände aufweisen. In einem Fall ist
M = 10, so dass die zehn schlechtesten Abstände beibehalten werden.
- [c] Er wählt durch Zufallsprinzip eines der Subelemente aus, das einen
der M schlechtesten Abstände aufweist. In diesem Fall wurde eine Zufallszahl
zwischen 1 und 10 erzeugt, um das Subelement auszuwählen.
- [d] Er schaltet den Zugangsschalter für das zufällig bzw. willkürlich
gewählte Subelement ein. Dies wird wahrscheinlich eine Ausschaltung anderer
Zugangsschalter und eine Veränderung des Multiplexers zwischen den Systemkanalbusleitungen
und den Reihenbusleitungen auf der Reihe dieses Subelementes umfassen.
- [e] Er wertet eine globale Kostenfunktion für diese neu erzeugte Konfiguration
aus. Die spezielle Kostenfunktion, die verwendet worden ist, war die Anzahl von
Subelementen, deren Schalterabstände größer waren als eine Schwelle.
Der verwendete Schwellenwert betrug 4 und wurde auf der Basis einiger Simulationen
mit einzelnen Leitungen der Schalter gewählt.
- [f] Falls die Kostenfunktion kleiner ist als die Kostenfunktion der unveränderten
Konfigurationen, wird die neue Konfiguration als die momentan beste angenommen.
- [g] Falls die Kostenfunktion mit dem veränderten Schalter größer
ist, kann sie dennoch beibehalten werden. Dies ist eine Simulated-Annealing-Art
des Algorithmus. Es wird eine Temperaturfunktion definiert, wobei die Temperatur
langsam in mehreren Iterationsschriften reduziert wird. Zu Beginn ist die Temperaturfunktion
hoch, so dass die Wahrscheinlichkeit der Beibehaltung einer Konfiguration trotz
ihres größeren Kostenfunktionswertes größer ist. Bei steigender
Zahl der Iterationen wird die Temperatur erniedrigt, und die Wahrscheinlichkeit
zur Beibehaltung einer minderwertigeren Konfiguration wird reduziert. Diese Algorithmusart
ermöglicht dem System, aus einem lokalen Minimum herauszuspringen, und gibt
ihm somit eine Chance, ein besseres (vielleicht nicht globales) Minimum aufzufinden.
- [h] Der Prozess wiederholt sich für eine vorbestimmte Anzahl von Iterationsschriften
oder bis sämtliche Abstände unterhalb des Schwellenwerts liegen.
Simulated Annealing (simuliertes langsamer Abkühlen) ist ein
allgemein bekanntes Rechenverfahren zur Optimierung einer Parameterauswahl, wenn
eine vollständige Suche der möglichen Einstellungen nicht ausführbar
ist. Annealing (Vergüten) bezeichnet einen physikalischen Prozess, bei dem
Metalle bei ihrer Abkühlung kristallisieren. Der Endzustand dieses Abkühlprozesses
hängt von der Geschwindigkeit ab, mit der Gegenstände abgekühlt werden.
Falls die Kühlung sehr langsam erfolgt, ist das System in der Lage, einen Zustand
minimaler Energie zu erreichen. Wenn die Gegenstände sehr schnell abgekühlt
werden, wird nur ein lokales Minimum der Energie erreicht. Simulated Annealing ist
ein mathematischer Algorithmus, der den Abkühlprozess imitiert. Für den
Prozess, den man versucht zu untersuchen, wird eine Kostenfunktion
definiert, wobei der Simulated Annealing Algorithmus versucht, diese Kostenfunktion
zu minimieren. Hier entspricht die Kostenfunktion der Energie in dem physikalischen
Prozess des Vergütens. Der Simulated Annealing Algorithmus beginnt mit einer
bestimmten Konfiguration. Es werden willkürliche Änderungen der Konfiguration
vorgenommen (d.h. auf Zufallsprinzip basierende Veränderungen der zu optimierenden
Parameter vorgenommen). Diese Veränderungen müssen gegebenenfalls bestimmten
Gesetzen oder Regeln folgen. Nach der Vornahme der Änderungen in der Konfiguration
wird die Kostenfunktion erneut ausgewertet. Wenn die Kostenfunktion verringert worden
ist, wird die Konfiguration zu der neuen Konfiguration geändert. Wenn die Kostenfunktion
größer ist, kann sich die Konfiguration in Abhängigkeit von einem
Wert einer Zufallsvariable ändern oder auch nicht. Wenn der Algorithmus fortschreitet,
wird die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Konfiguration mit höheren
Kosten beibehalten wird, reduziert. Indem das Auftreten einer Konfiguration mit
höheren Kosten zugelassen wird, kann der Algorithmus lokale Minima vermeiden
und näher zu einem eher absoluten Minimum gelangen. Die Wahrscheinlichkeit
dafür, dass eine Konfiguration mit höheren Kosten beibehalten wird, ist
am Anfang hoch und nimmt mit Verlauf des Algorithmus ab. Diese Wahrscheinlichkeit
entspricht der Temperatur beim physikalischen Vergüten. Die Rate, mit der die
Wahrscheinlichkeit abnimmt, bestimmt die Geschwindigkeit des Algorithmus. Wenn die
Rate hoch ist, kommt die Antwort schnell, kann jedoch eventuell nicht in der Nähe
des wahren Minimums liegen. Wenn die Rate langsam ist, braucht die Antwort eine
längere Zeit, stellt jedoch mit einer größeren Wahrscheinlichkeit
ein Minimum dar.
Eine Schaltkonfiguration wurde unter Verwendung des einfachen Algorithmus
für ein mosaikartiges ringförmiges Array bestimmt. Bei dem einfachen Algorithmus
hatten 172 von 7015 Subelementen einen Abstand, der größer war als vier
Schalter. Dies bedeutet, dass über 97,5% der Subelemente unterhalb der Schwelle
lagen. Unter Verwendung dieser Konfiguration als die Eingabe für den iterativen
Algorithmus wurde eine neue Schaltkonfiguration ermittelt. In diesem Fall hatten
lediglich 12 aus den 7015 Subelementen mehr als vier Schalter auf ihrem Weg zu einem
Verbindungspunkt, d.h. mehr als 99,8% der Elemente lagen unter der Schwelle. Die
zwölf Subelemente, die die Schwellenkriterien nicht erfüllten, waren alle
in einem Abstand von fünf Schaltern angeordnet. Dies zeigt die Verbesserung
gegenüber dem einfachen Algorithmus, in dem diejenigen Subelemente, die die
Schwellenkriterien nicht erfüllten, von 172 auf 12 reduziert worden sind. Jedoch
berücksichtigt der iterative Algorithmus nicht die Regel, die das System auf
vier aktive Zugangsschalter pro Reihenbusleitung begrenzt. Es wurde ein zusätzlicher
Verarbeitungsschritt verwendet, um die Mehrschalter zu entfernen. Dieser Prozess
entfernt sie in einer Weise, die versucht, die Vergrößerung des mittleren
Abstandes zu minimieren. Die mit diesen entfernten Mehrschaltern erzielten Ergebnisse
stellten eine deutliche Verbesserung gegenüber dem einfachen Algorithmus dar.
Die meisten der Mehrschalter wurden in der Nähe der oberen und der unteren
Seite entfernt, wo die Dichte der Verbindungen groß ist, so dass der Verlust
klein bleibt.
Die Abstände wurden mit tatsächlichen Verzögerungen
verglichen, die von Elektroniksimulationen hergeleitet worden sind. Nach einer Erzeugung
einer Schaltkonfiguration unter Verwendung des iterativen Algorithmus ist es möglich,
die Verzögerungen unter Verwendung eines vereinfachten Modells und einer Elektroniksimulationssoftware
(wie beispielsweise HSPICE) zu simulieren. Dies gibt in genauerer Weise die zweidimensionale
Natur des Verzögerungsproblems wieder, das aus Gründen der Rechengeschwindigkeit
auf einen einzelnen Skalar reduziert worden ist. Die Ergebnisse der Simulation der
Zeitverzögerungen für dieselbe Schalterkonfiguration unter Verwendung
einer herkömmlichen elektronischen Simulationseinheit zeigten, dass die Spitzenwerte
der tatsächlichen Verzögerungen stets bei einem Spitzenwert der Abstandsmetrik
(die zur Optimierung verwendet worden ist) auftraten. Dies zeugt von der Tatsache,
dass die Abstandsmetrik eine gute Metrik zur Verwendung für eine Optimierung
ist. Es gab jedoch einige Spitzenwerte in der Abstandsmetrik, die keine zugehörigen
Spitzenwerte der Verzögerung hatten. Dies hat etwas mit der zweidimensionalen
Natur der Verzögerungen im Vergleich zu der eindimensionalen Natur der Abstandsmetrik
zu tun.
Die vorstehend beschriebene Schaltermatrixrealisierung war das Ergebnis
des iterativen Algorithmus. Jedoch können diese Ergebnisse sich für unterschiedliche
Ketten unterscheiden und hängen auch von den verwendeten Temperaturparametern
sowie der Schwelle und der Kostenfunktion ab. Es kann möglich sein, den momentanen
Entwurf bei größerer Zeitdauer der Optimierung zu verbessern. Es sollte
auch erwähnt werden, dass dies nur einen einzelnen beispielhaften Algorithmus
zur Fehlerminimierung darstellt. Es können auch andere dazu verwendet werden,
das Leistungsverhalten zu verbessern.
Um einen linearen Scann zu erzeugen, muss die aktive Appertur des
mosaikartigen ringförmigen Arrays schrittweise quer durch das zugrundeliegende
zweidimensionalen Array fortgeschaltet werden. Diese Fortschaltung erfordert es,
dass das Schaltnetzwerk neu konfiguriert wird. Es gibt verschiedene Möglichkeiten
zur Vornahme dieser Fortschaltung. Wenn die erforderliche Strahlteilung, wie sie
durch die Auflösung des Arrays und die Anforderungen der vorliegenden Anwendung
bestimmt ist, derart ist, dass die Fortschaltung um ein gesamtes Subelement zulässig
ist, kann die gleiche durch den Algorithmus abgeleitete Schaltkonfiguration für
jeden Strahl verwendet werden. In diesem Fall schreitet die Schaltkonfiguration
einfach über einen oder mehrere Subelemente für jeden Strahl fort. Um
die Neuprogrammierung und die durch das System verbrauchte Leistung zur Rekonfiguration
auf ein Minimum zu reduzieren, kann es möglich sein, die Schalterzustände
unmittelbar von einem Subelement auf den Nachbar zu übertragen und dadurch
eine externe Neuprogrammierung des gesamten Arrays zu vermeiden. Jedoch muss zusätzlich
zu einer Verschiebung des Zugangs- und Matrixschaltermusters der Multiplexer, der
die Reihenbusleitungen mit den Systemkanalbusleitungen verbindet, ebenfalls umgeschaltet
bzw. geändert werden. Beim Fortschreiten des Strahls durch ganze Subelemente
in der Richtung der Reihenbusleitungen ist diese Änderung einfach eine Drehung
der Kanäle. Wenn beispielsweise vier Systemkanäle, die mit A, B, C bzw.
D bezeichnet sind, mit den vier Reihenbusleitungen einer bestimmten Reihe für
eine bestimmte Konfiguration verbunden sind, muss, wenn das Schaltmuster zu der
nächsten Strahlstelle gescannt wird, der Zustand des Systemkanal/Reihen-Multiplexers
derart angepasst werden, dass die Systemkanäle unter den vier Reihenbusleitungen
im Turnus wechseln, z.B. die Systemkanäle B, C, D bzw. A jeweils in dieser
Reihenfolge mit den gleichen vier Reihenbusleitungen verbunden werden. Alternativ
könnte anstelle einer Veränderung des Multiplexens zwischen den Systemkanälen
und den Reihenbusleitungen der Strahlformer des Systems unmittelbar die Geometrieveränderung
berücksichtigen und deshalb die Verzögerungen an den vier Kanälen
anpassen, um die neuen Verzögerungen zu berücksichtigen.
Wie vorstehend erwähnt, besteht in dem Fall, dass die kreisringförmigen
Ringe derart schrittweise umgeschaltet werden, dass die Bewegung ein ganzzahliges
Vielfaches der Subelemente darstellt, kein Erfordernis für eine erneute Optimierung
für jeden Strahl (wenn angenommen wird, dass die zugrundeliegende Schaltmatrix
über dem gesamten zugrundeliegenden zweidimensionalen Array gleichbleibende
elektrische Eigenschaften aufweist). Jedoch kann es Fälle geben, in denen die
gewünschte Strahldichte es erfordert, dass Linien im Vergleich zu einem einzelnen
Subelement enger aneinander liegen. In diesem Fall wird das Strahlzentrum um einen
Bruchteil eines Subelementes weitergeschaltet, so dass z.B. die Appertur verformt
wird, um den Strahl effektiv um einen halben Schritt zwischen vollen Schritten der
Appertur abzulenken, wodurch die Auflösung der Bildgebungseinrichtung erhöht
wird. Für diese Fälle lässt sich die Optimierung nicht einfach übertragen,
so dass eine neue Optimierung für jeden Teilschritt vorgenommen werden muss.
Jedoch können diese um einen Bruchteil fortschreitenden Konfigurationen erneut
auftreten, wenn das kreisringförmige Array über dem zugrundeliegenden
zweidimensionalen Array fortschreitet, um einen linearen Scann zu bilden. In diesen
Fällen wird, wenn der gleiche Bruchteilsschritt erforderlich ist, die Optimierung
die gleiche sein, so dass diese erneut verwendet werden kann. So wird selbst in
dem Fall einer bruchteilsweisen Fortschreitung eine kleine Zahl von Optimierungen
erforderlich sein. In diesen Fällen kann es zur Einsparung der Programmierzeit
und des Leistungsverbrauchs möglich sein, alle Strahlen für eine bestimmte
Konfiguration abzufeuern und diese Konfiguration über dem Array in dem groben
Strahlrastermaß vorzuschalten. In diesem Fall wäre es möglich, Konfigurationen
von einem Subelement zu einem Nachbar unmittelbar zu übergeben. Nachdem der
Grobscann beendet worden ist, kann eine neue Konfiguration, die einen Bruchteilsschritt
gegenüber der alten Konfiguration darstellt, programmiert und über dem
Array fortgeschaltet werden. Dies kann für jeden Bruchteilsschritt wiederholt
werden. Die resultierenden grob beabstandeten Strahlen von jeder Konfiguration können
durch den Scannkonverter miteinander verschachtelt werden, um den erwünschten
feinen Strahlabstand zu erzielen. Es sollte auch erwähnt werden, dass bei einer
Vermischung von Strahlen von unterschiedlichen Konfigurationen es erforderlich sein
kann, die Verstärkung zwischen den Strahlen anzupassen, um Verstärkungsunterschiede
beim Strahlformen auszugleichen und die Linien, von diesen unterschiedlichen Konfigurationen
miteinander zu vermischen bzw. aneinander anzugleichen.
Der numerische Optimierungsalgorithmus, wie er vorstehend beschrieben
ist, verbessert das Strahlformungsverhalten eines rekonfigurierbaren Arrays. Das
zu lösende Problem bestand darin, dass in dem Fall vereinfachter Schaltnetzwerke
für rekonfigurierbare Arrays die Verzögerungen, Amplitudenänderungen
und Wellenformverzerrungen alle auf das vereinfachte Schaltnetzwerk zurückzuführen
sind. Die Verwendung der numerischen Optimierungen kann bei der Minimierung des
Fehlers und der Aufrechterhaltung eines angemessenen Strahlformungsverhaltens hilfreich
sein. Es ist ein spezielles Beispiel für eine derartige Optimierung untersucht
worden, bei dem eine einfache Metrik definiert und dazu verwendet worden ist, das
Verhalten der verschiedenen Konfigurationen zu kennzeichnen. Die einfache Metrik,
die in dem Beispiel verwendet worden ist, war die Anzahl von Schaltern zwischen
einem gegebenen Subelement und dem nächsten Zugangsschalter, der mit einer
Reihenbusleitung verbunden war (d.h. in einem geschlossenen Zustand). Die erzielten
Ergebnisse zeigen, dass diese einfache Metrik das Leistungsverhalten des Schaltnetzwerkes
trotz der getroffenen groben Näherungen verbessern kann. Die einfache Metrik
ermöglicht auch eine Untersuchung vieler Konfigurationen, was die Erfolgschance
steigert.
Die hierin beschriebene Optimierungstechnik ergibt
ein verbessertes Bildgebungsverhalten mit den vereinfachten Schaltnetzwerken für
rekonfigurierbare Arrays. Die Reduktion der Verzögerungsfehler und Verzerrungen
hat unmittelbar eine verbesserte Strahlformung, einschließlich einer verbesserten
Auflösung und eines verbesserten Kontrastes, zur Folge.
Der Optimierungsalgorithmus kann entweder mit einem voll oder einem
dünn bestückten Multiplexer verwendet werden. Der Algorithmus könnte
seine Daten zeitlich im Voraus erzeugen, um diese zu speichern und später zu
verwenden, oder er könnte lokal während eines Bildgebungsvorgangs erzeugt
werden, um zunehmende Verbesserungen aufgrund von Veränderungen der Arraywiderstände
zu erzielen. Der Algorithmus könnte während der Entwurfsphase unter Annahme
idealer Widerstandswerte, zum Zeitpunkt der Herstellung unter Verwendung der tatsächlichen
Widerstandswerte, wie sie gemessen werden, oder periodisch im Feld (z.B. jedes Mal,
wenn die Ultraschallbildgebungsmaschine eingeschaltet wird, oder im Gebrauch, wenn
festgestellt wird, dass eine Kalibrierung vorgenommen werden muss, oder wenn die
Arraykonfiguration verändert wird) in Form eines Kalibrierungsschritts vorgenommen
werden, wenn das System altert oder um auf die Temperatur zurückzuführende
Veränderungen zu kompensieren. Beispielsweise könnte das System in Abhängigkeit
von der Erfassung einer vorbestimmten Temperaturänderung automatisch kalibriert
werden. Außerdem würden Schwankungen der Kapazitäten der hergestellten
cMUTs ebenfalls das Arrayverhalten beeinflussen. Diese Schwankungen könnten
durch Wiederholung der Optimierungsprozedur, nachdem die exakte cMUT-Kapazität
für jedes Subelement in dem hergestellten Array gemessen worden ist, kompensiert
werden.
Kalibrierungsdaten sind für jede Sonde gleich und könnten
gemeinsam mit jeder Sonde in einem ROM oder EPROM abgespeichert werden, oder sie
könnten in dem Bildgebungssystem in Form einer Datei gespeichert sein, die
über einen Datenlink in dem Kabel zu der Sonde heruntergeladen wird, um lokal
in einem RAM, EEPROM, FRAM, etc. in der Sonde selbst gespeichert zu werden. Diese
Daten würden dann aus dem lokalen Speicher (der Sonde) beim Scannen ausgelesen
werden, so dass bei jedem neuen Scann die neuen benötigten Konfigurationsdaten
ausgelesen werden würden. Alternativ könnten die Kalibrierungsdaten während
eines Systemeinsatzes berechnet und dann zu der Sonde heruntergeladen werden.
Die Integration der Zugangs- und Matrixschalter zur Verbindung von
Sensorelementen mit Busleitungen ergibt eine größere Flexibilität.
Entsprechend verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung können eine
oder mehrere der folgenden Merkmale verwendet werden:
- (1) Die Zugangsschalter können abgestuft oder versetzt angeordnet sein,
um die Anzahl von Zugangsschaltern, die für eine gegebene Anzahl von Busleitungen
erforderlich sind, zu reduzieren.
- (2) Ein einzelner Zugangsschalter kann für ein Subelement in einem abgestuften
Muster verwendet werden.
- (3) Ein Mapping mit zufälliger Zuordnung von Zugangsschaltern auf Busleitungen
kann verwendet werden, um auf die sich wiederholenden Muster zurückzuführenden
Artefakte zu reduzieren.
- (4) Es können mehr als ein einzelner Zugangsschalter in jedem Subelement
verwendet werden, wobei dies immer noch weniger Schalter sind als die Anzahl von
Busleitungen und Systemkanälen.
- (5) Busleitungen können mit Systemkanälen unter Verwendung einer Kreuzungspunkt-Schaltmatrix
verbunden werden.
- (6) Ein dünn bestückter Kreuzungspunktschalter kann verwendet werden,
um Busleitungen mit Systemkanälen zu verbinden.
- (7) Schalter können konfiguriert werden, um sicherzustellen, dass es jeweils
unterschiedliche Zugangsschalter gibt, die an beiden Enden einer langen Kette oder
Folge von Matrixschalterverbindungen angeschlossen sind, wobei diese Zugangsschalter
mit derselben Busleitung verbunden sind, um die Verzögerung zu reduzieren.
- (8) Es können Schaltkonfigurationen verwendet werden, in denen ein Satz
von Matrixschaltern und eine begrenzte Anzahl von Zugangsschaltern vorhanden sind.
Die Matrixschalter verbinden benachbarte Subelemente in dynamischer Weise miteinander.
Die Zugangsschalter sind an Busleitungen angeschlossen, die auf Systemkanälen
gemultiplext sind.
Gemäß verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung
können ein oder mehrere der folgenden zusätzlichen Merkmale in dem System
vorhanden sein:
- (1) In jedem Subelement wird ein einzelner Zugangsschalter pro Busleitung verwendet.
- (2) Pro Reihe können mehrere Busleitungen verwendet werden.
- (3) Die Busleitungen können sowohl vertikal als auch horizontal in einem
Array angeordnet sein. Gemäß einer Ausführungsform wird, falls ein
Satz von Busleitungen horizontal angeordnet ist, während ein anderer Satz vertikal
angeordnet ist, jedes Subelement oder jede Gruppe von Subelementen über einen
einzelnen Zugangsschalter an eine vertikale Busleitung anschließbar sein und
wird ferner über einen anderen Zugangsschalter an eine horizontale Busleitung
anschließbar sein. In dem Fall, in dem Busleitungen in beide Richtungen verlaufen,
könnte jedoch, wenn der für Busleitungen verfügbare Platz der Elektronik
zu klein wird und mehr Busleitungen erforderlich sind, wobei es
weiterhin nur einen einzelnen Zugangsschalter in einem Subelement gibt, der Zugangsschalter
jedes Subelementes entweder mit der horizontalen Busleitung oder mit der vertikalen
Busleitung und nicht mit beiden verbunden sein. Dies hat auch dann Auswirkungen,
wenn die Anzahl von Schaltern, die für eine gegebene Busleitung eingeschaltet
sein können, durch die Stromentnahme und die Größe der Leitung begrenzt
ist.
Zugangsschalter können gewählt werden, um in gleichem Abstand zu jedem
Rand eines Rings (oder einer sonstigen Gestalt) zu liegen, um die Verzögerung
innerhalb des Rings auf ein Minimum zu reduzieren. Ein „Rand eines Rings"
bezieht sich auf den Fall, in dem die Rekonfigurierbarkeit dazu verwendet wird,
ein Ringarray zu approximieren. In diesem Fall gibt es ein erwünschtes ringförmiges
Array oder eine Ringstruktur, das oder die man durch Verbindung von Subelementen
nachzubilden wünscht. Der Rand des Rings bezieht sich auf das Subelement in
der Nähe der Begrenzung des Rings, den man versucht zu approximieren, d.h.
es ist der Rand des größeren Elementes, das durch Verbindung von Subelementen
gebildet wird. Die Zugangsschalter sollten derart gewählt werden, dass sie
auf beiden Seiten des Elementes und nicht alle auf einer einzelnen Seite liegen.
Die Gestalt braucht nicht ringförmig zu sein; stattdessen könnten andere
Formen verwendet werden, und es wäre am besten, Zugangsschalter an beiden Rändern
der Gestalt zu haben, die durch Verbindung der Subelemente approximiert wird.
- (5) Es könnten mehr als nur ein einzelner Zugangsschalter pro Busleitung
in jedem Subelement verwendet werden. Diese redundante Verbindung verbessert die
Ausbeute der Vorrichtungen.
- (6) Es könnte die Möglichkeit vorgesehen sein, Ringmuster zwischen
Senden und Empfangen und in mehreren Intervallen während eines Empfangs zu
aktualisieren.
- (7) Ein einzelner Zugangsschalter könnte mit einem gesamten Ring von Subelementen
verbunden sein, wobei alle Subelemente wiederum durch Matrixschalter untereinander
verbunden sind.
- (8) Mehrere Zugangsschalter könnten mit einem gesamten Ring verbunden sein,
während Matrixschalter zwischen Subelementen Zugangsschalter aufweisen, um
jeweilige Abschnitte des Rings zu bilden.
- (9) Mehrere Zugangsschaler könnten mit einem gesamten Ring verbunden sein,
während die Schalter äquidistant um den Ring herum zueinander beabstandet
verteilt angeordnet sind, um die Signalverzögerung für diese Subelemente
zwischen den Schaltern zu reduzieren.
- (10) Es können mehrere Ringe gebildet sein, wobei jeder Ring mit einem
einzelnen Systemkanal unter Verwendung eines oder mehrerer Zugangsschalter verbunden
ist, während jeder der Zugangsschalter mit einer Busleitung verbunden ist,
die wiederum an einen Systemkanal angeschlossen ist.
- (11) Es können mehrere redundante Matrixschalterverbindungen verwendet
werden, um einen einzelnen Ring zu bilden, um den Reihenwiderstand zu reduzieren
und dadurch die Verzögerung zu reduzieren.
- (12) Matrixschalter können dazu verwendet werden, für ein gegebenes
Array ein bekanntes schlechtes Subelement zu überbrücken oder eine Umleitung
um dieses zu schaffen.
- (13) Es können andere Muster außer Ringen gebildet werden, während
weiterhin die Platzierung der Zugangsschalter derart gewählt werden kann, dass
die Verzögerung minimiert wird.
- (14) Ein gesamtes Ringmuster kann verschoben werden, um einen sich bewegenden
Strahl zu erzeugen, indem der Minimalverzögerungsalgorithmus bei jedem neuen
Schritt der Verschiebung wiederholt eingesetzt wird.
- (15) Das Zentrum eines Elementes kann durch Veränderung der Gestalt des
Elementes mit einer Schrittweite fortgeschaltet werden, die kleiner ist als ein
vollständiges Subelement.
Die Schaltelektronik kann unter Verwendung der CMOS- oder BiCMOS-
oder SOI- oder MEMS- oder einer sonstigen bisher nicht identifizierten Schalttechnologie
aufgebaut werden.
Während die Erfindung mit Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen
beschrieben worden ist, versteht es sich für einen Fachmann auf dem Gebiet,
dass verschiedene Veränderungen vorgenommen werden können und ihre Elemente
durch äquivalente Mittel ersetzt werden können, ohne von dem Schutzumfang
der Erfindung abzuweichen. Außerdem können viele Modifi