Die Erfindung betrifft einen Herzstabilisator der neuen Generation,
der in seiner Anordnung durch die Austauschbarkeit von Zusatzfunktionen für
die verschiedensten Operationsmethoden, wie:
• Implantation von Mitralklappen
• Optimale Freilegung für Mitralklappen – Verfahren
• Plastische Chirurgie an Mitralklappen
• Herzpositionierung und Herzstabilisierung des Herzgewebes während
der Bypass Operationen am schlagenden Herzen
eingesetzt werden kann.
Die Erfindung besteht aus einem Herzstabilisator der an einen Auriculären
Stabilisator mittels Bajonettverschluss befestigt wird. Diese Einheit (Herzstabilisator
und Auriculären Stabilisator) werden fixiert und befestigt auf einen Arm des
Brustbeins Retraktor. Der Auriculären Stabilisator ist angeordnet als Adapter,
der mit anderen Anbauten wie Vorhof Reaktor, für die Freilegung für Mitralklappen-Verfahren
und Herzstabilisator, der für die Stabilisierung des Herzgewebes während
der Bypass Operation am schlagenden Herzen, eingesetzt werden kann.
Bislang wurde während des Ablaufs der Operation das Herz durch
eine „Herz-Lungen-Maschine" versorgt, das in ein in der offenen Herzchirurgie
gebräuchliches Gerät, während eines künstlich hervorgerufenen
Herzstillstandes den Kreislauf aufrechterhält.
Hierbei sorgen Pumpen für die Kreislauffunktion der Lungen des
ungerinnbar gemachten (heparinisierten) Blutes.
Ein Oxygenator übernimmt die Funktion der Lunge für die
Sauerstoffbeladung des Blutes.
Der Auriculäre Stabilisator 1 besteht
aus einem Rahmen mit in sich festen Bestandteilen wie:
Bügelelement (2) welches die Befestigung des Halters mit dem Retraktor
ermöglicht. Ein flexibel – fester Auslegearm (4) mit einem
Schnellverschlussgriff (3) zum befestigen an den Stabilisator. Am Ende
(5) des flexiblen Auslegearmes befindet sich die Aufnahmevorrichtung für
Bajonetthalterung der Anbauten, wie Atriums-Hacken und Herzstabilisator.
Der Handknebel (6) für das Spannen einer gewünschten
Flexibilität oder Festigkeit des Auslegearme (4) ist zugänglich
angebracht.
Die austauschbaren Funktionsteile bestehen aus den Atriumshacken in
3 verschiedenen gebräuchlichen Abmessungen und dem Herzstabilisator.
Die Erfindung kann aus Instrumentenstahl oder Kunststoff hergestellt
werden.
Legende Auriculärer StabilisatorFig. 1
Legende HerzstabilisatorFig. 2
Legende zu Fig. 3 und Fig. 4
Anspruch[de]
Auriculärer Stabilisator neuen Generation dadurch gekennzeichnet,
dass im bestehen eines Grundkörpers (1) der Auriculären Stabilisator
mit Befestigungseinrichtung (2, 3) auf einen Wundspreizer befestigt
werden kann. Die Flexibilität und Festigkeit wird erreicht durch Seilzug und
in sich bewegliche Hülsen (4). Am Ende des Stabilisators befindet
sich die Halteeinrichtung (5) auf Basis eines Bajonettverschlusses für
die Aufnahme der Anbauten wie, Atriums-Hacken und Herzstabilisator (2).
Um die Anbauten in der Halteeinrichtung zu fixieren, wird die äußere Buchse
des Endes (5) nach außen gezogen, die Haltekugel in die Steckverbindung
gedrückt und durch loslassen der Buchse erfolgt die Arretierung. Die Anbauten
sind fest verbunden.Herzstabilisator für Op. am offenem Herzen
dadurch gekennzeichnet, dass
der Herzstabilisator (2) einer neuen Generation mit
der Befestigungskugel (3) für den Bajonettverschluss an den Auriculären
Stabilisator angelegt werden kann. Der Stabilisator besteht aus 2 Adaptern (4)
für die Aufnahme von 2 Kunststoffschläuchen (2) welche die Funktion
für einen Durchlauf von Flüssigkeiten haben und die nötige Flexibilität
für das Einrichten im Zielgebiet des Herzen gewährleisten. Am größeren
Adapter sind die 2 Haltefinger (5) für die Herzstabilität angebracht.
Insgesamt befinden sich am Herzstabilisator 5 Nippel (1) für
die Aufnahme des Kunststoffschlauches und der Mediumzufuhr.Haltefinger für die Auflage am offenen Herzen
dadurch gekennzeichnet, dass
die 2 Haltefinger (5) drehbar (7) in den Adapter (4)
eingepasst sind, damit vor Beginn der Op. eine genaue Justierung am Zielgebiet vorgenommen
werden kann.
An den Auflagenseiten zum Herzen sind sie konisch (8) ausgespart um eine
geringere Auflagenfläche zu erhalten.Kunststoffschlauch dadurch gekennzeichnet, dass durch den Kunststoffschlauch
eine Flexibilität erreicht wird und der Mediumtransport zum Herzen gewährleistet
ist.