Der Einfallswinkel der Sonnenstrahlung ändert sich im Winter
und Sommer im horizontalen und vertikalen Bereich. Die Fachbezeichnung ist der Azimuth
und elevations Winkel. In den Sommermonaten hat man den Bedarf, Markisen, Jalousien
oder Gardinen zu nutzen um sich von der senkrecht fallenden Strahlung zu schützen..
Mit der Photovoltaikmarkise (PVM) kann man nach Bedarf die Sonnenenstrahlung, die
unerwünscht ist, für ein Gebäude bzw. Fahrzeug nutzen. Die neuesten
Erkenntnisse für die idealen Häuser zur optimalen Sonnenenergienutzung
sind ovale oder zylindrische Formen mit großen Glasfassaden. Die negativen
Einwirkungen der direketen Sonneneinstrahlung im Winter und Sommer sind die hohe
Temperaturen, die das Bewohnen von solchen Gebäuden oder das Besteigen von
Fahrzeugen unmöglich machen. Eine Photovoltaikmarkise würde die Ingenieursgedanken
unterstützen, die tatsächlichen Energiesparhäuser mit Gardinen bzw.
Markisen oder Rolladenkästen als doppelt funktionierende Elemente zu nutzen..-
primär als Beschattungs Element und sekundär als PV-Modul als Energie
Lieferanten. (siehe , ,
).
Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um eine Lamelle (siehe
) oder klappbare Fensterjalousie (siehe
) oder eine ausfahrbare Markise (
und ), die die Beschattungsfunktion 100%-ig
erfüllt und gleichzeitig Strom oder Wärme für ein Gebäude produzieren
kann. Eine geeignete Kühlmittel Zufuhr kann auch von der PVM Kälte direkt
oder durch eine Wärmepumpe indirekt erzeugen.. Die Module für die Absorbtion
des Sonnenlichts sind auf den Sonnenschutzelementen angebracht (siehe
-). Diese Filme
oder Folienkollektoren könnten vorderseits als Stromerzeuger dienen und die
Rückseite als Kälte oder Wärme Erzeuger. (siehe 2).
In südlichen Ländern ist es oft unmöglich, ohne ausfahrbahre
Bedachungen oder Fensterjalousien in Wohnräumen zu wohnen. Gerade bei einer
solch idealen Sonnnenintensität und optimalen Einstrahlungswinkeln könnten
die Markisen der Zukunft so hergestellt sein, dass sie außer einer Beschattungsfunktion
auch die Strom- und Warmwassererzeugung für ein Gebäude oder sogar eine
Mietwohnug übernehmen. Auf diese Weise kann man die mit viel Glas bestückten
Gebäude für die ideale Energienutzung verwenden. Es ist ebenfalls möglich,
auch im Nachbau an Fahrzeugen eine Energiemarkise anzubringen, die in geparktem
Zustand Strom für ein Batterie betriebenes Fahrzeug liefert (siehe
). Diese Markise kann durch eine Rollstange
in der Mitte des Autodachs angebracht werden und nach Bedarf für die Beschattung
des Autos sorgen (siehe ). Es kann auch als
Zelt über das Fahrzeug ausgebreitet werden.
Ein Fahrrad der Zukunft, bestehend aus 2, 3 oder 4 Rädern, könnte
ebenfalls in geparktem Zustand Strom für die Batterie erzeugen. Diese flexible
Abdeckung aus einer Photovoltaikfolie könnte sowohl während der Fahrt
als auch im Stillstand Energie für die Batterie sammeln, die für den Antrieb
die Beleuchtung etc. zur Verfügung stellt.
Ein solches Zukunftsfahrrad könnte weiterhin mit einem Windrad
versehen werden, wodurch man gleichzeitig die Windenergie nutzen würde, wenn
das Fahrzeug bewegt wird oder sich im Stillstand befindet (siehe ).
Außer durch Photovoltaik und Windenergie könnte die Batterie
eines solchen Fahrrads die Bremsenergie während der Fahrt auch durch einem
Dynamo laden.
Derartige Energielieferanden könnten dem Fahren im Stadtbereich
neue Perspektiven eröffnen. Bei diesem neuen Fahrrad (Autofahrrad) kann die
Technologie der Photovoltaikmarkise verwendet werden. Der Antrieb ohne Co2-Ausstoß
ermöglicht eine Fortbewegung in Abständen von 40 km mit Wind-, Solar-
bzw. Bremsenergie.
Die Architektur der Null-Energiehäuser verlangt sehr viele Glasfassaden
wie vorerwähnt.. Diese Fassaden sind gerade im Sommer tödlich –
gerade auch wenn man bedenkt, dass es Isolierglas mit einem Isolierfaktor von 0,4
gibt. Im Süden und in sonnenreichen Regionen wäre das Leben in solchen
Räumen unmöglich, denn gerade in diesem Punkt wirkt eine Glasfläche
als negativer Eneregiefaktor. Die Verwendung der Photovoltaikmarkisen würde
hier eine doppelte Energieeinsparung ermöglichen. Einerseits sind die Glasfassaden
im Winter lichtdurchlässig, wodurch die Wärmeerzeugung ermöglicht
wird. Andererseits kann die Photovoltaikmarkise durch die sommerliche Abdeckung
unnötige Wärme ausstoßen und so gleichzeitig Strom- und Warmwasser
oder Kälte produziert werden.
Die Photovoltaikmarkise kann außerhalb von Gebäuden und
Glasflächen auch an Autoglasflächen oder auf einem Fahrrad mit 3 oder
4 Rädern (siehe ) angebracht werden.
Der produzierte Strom kann aus den drei Quellen, Photovoltaik, Dynamo,
Wind mittels einer Batterie die Selbstbewegung und sonstige Energielieferung sichern.
Abbildungen
: Fensterjalousie mit Photovolaiklamellen, vertikal
und horizontal
: Photvoltaik-Modul mit aufklappbarem
Sonnenschutz
: ausfahrbare Markise mit Photovoltaik-Modulen
: Fahrzeug mit ausfahrbarer Markise als Regenwasser-
und Sonnnenschutz mit integriertem Windgenerator und Elektroantrieb
Abb. 1, Abb. 2, Abb. 3
- 1
- Photovoltaik-Modul
- 2
- Wasser- oder Kühlmediumkanäle
- 3
- Klappmechanismus (Scharnier)
- 4
- Rollmechanismus
Abb. 4
- 1.2.3.4
- siehe oben
- 5
- Windrad
- 6
- Batterie
- 7
- Dynamo
- 8
- Fahrhaus
- 9
- Lenkrad
- 10
- Antrieb
- 11
- Solarzelt