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Dokumentenidentifikation DE202007009819U1 13.12.2007
Titel Massage- und Fitnessgerät
Anmelder Hsu, Yan, Yongkang, Tainan, TW
Vertreter Zeitler, Volpert, Kandlbinder, 80539 München
DE-Aktenzeichen 202007009819
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.12.2007
Registration date 08.11.2007
Application date from patent application 13.07.2007
IPC-Hauptklasse A61H 15/00(2006.01)A, F, I, 20070713, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A63B 21/055(2006.01)A, L, I, 20070713, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Massage- und Fitnessgerät, insbesondere ein tragbares Massage- und Fitnessgerät mit den Funktionen der Massage und Gesundheitsförderung.

2. Beschreibung des Standes der Technik

Es gibt immer mehr Zivilisationskrankheiten, und die modernen Menschen haben mehr Acht auf Gesundheit, wobei körperliche Übungen zu den einfachsten und wichtigsten Methoden zum Gesundhalten gehören. Auf dem Markt sind viele Massage- und Fitnessgeräte zum Entspannen und zur Verminderung der Körperschmerzen erhältlich. Jedoch stellen die meisten Massage- und Fitnessgeräte nur eine einzige Funktion zur Verfügung, so daß der Benutzer verschiedene Fitnessgeräte für verschiedene Übungsstellen anschaffen muß, wenn er Übungen für den ganzen Körper ausführen will. Außerdem muß zusätzlich ein Massage- und Fitnessgerät zum Vermindern der nach den Übungen auftretenden Muskelkartern angeschaffen werden. Dadurch ergeben sich hohe Kosten für die Geräte, die viel Platz wegnehmen. Die herkömmlichen Fitness- bzw. Massage- und Fitnessgeräte haben zudem den Nachteil, daß sie häufig groß dimensioniert und daher nicht zum Tragen geeignet sind, so daß sie nur an bestimmten Orten benutzbar sind.

Angesichts der o.g. Probleme der herkömmlichen Fitness- bzw. Massage- und Fitnessgeräte hat der Erfinder sich dem Studium dieser Technik gewidmet und sich an diesbezügliche Theorien angelehnt und letztendlich die vorliegende Erfindung, die angemessen entworfen und lösungswirksam in bezug auf die o.g. Probleme ist, hervorgebracht.

Zusammenfassung der Erfindung

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Massage- und Fitnessgerät zu schaffen, das tragbar und mit den Funktionen der Massage und Gesundheitsförderung versehen ist.

Die o.g. Aufgabe wird gelöst durch ein Massage- und Fitnessgerät, umfassend eine Stange, an der Massagekörper einstückig angeordnet sind, an denen jeweils eine Vielzahl von Massagekörnchen vorgesehen ist; nah den beiden Enden der Stange sind Sperrränder angeordnet, und an der Stangenoberfläche nah den beiden Enden sind Bohrungen vorgesehen;

zumindest zwei Rollräder, die auf der Stange aufgesetzt sind und mehrere Bohrungen aufweisen;

zumindest zwei Positionierungselemente, die jeweils in einem Durchgangsloch der beiden Rollräder angeordnet sind; das Positionierungselement ist aus zwei ineinander zuschließenden Befestigungsfundamenten und einem Positionierungsstift ausgebildet;

zwei Positionierungshülsen, die jeweils an den beiden Enden der Stange aufgesetzt sind; an der jeweiligen Positionierungshülse ist eine Bohrung vorgesehen; an dem anderen Ende der Positionierungshülse ist eine Sperrscheibe angeordnet, an der eine Positionierungsbohrung für den Positionierungsstift vorgesehen ist;

zwei Stöpsel, die jeweils an den beiden Enden der Stange angeordnet sind; und

eine elastische Schnur, deren beiden Enden mit der Stange verbunden sind.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Im Folgenden werden die zur Lösung der oben dargestellten Aufgabe und im Dienste der Funktionen eingesetzten technischen Mitteln anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen und der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:

1 eine dreidimensionale Explosionsdarstellung des Ausführungsbeispiels gemäß der Erfindung;

2 eine dreidimensionale Explosionsdarstellung des Rollrads und des Positionierungselements gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung;

3 eine dreidimensionale perspektivische Ansicht des Aufbaus gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung;

4 eine Vergrößerung der Schnittansicht des Aufbaus gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung;

5 eine Vergrößerung der Schnittansicht des Aufbaus des Rollrads und des Positionierungselements gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung aus einem weiteren Sichtwinkel;

6 eine perspektivische Ansicht, in der die Benutzerin auf der Gegenkrafthalterung steht und das Massage- und Fitnessgerät hochhebt;

7 eine perspektivische Ansicht, in der die Benutzerin ihre Beine ausstreckt;

8 eine perspektivische Ansicht, in der die Benutzerin die Bauchmuskelübung macht;

9 eine perspektivische Ansicht, in der die Benutzerin ihre Brust entspannt;

10 eine perspektivische Ansicht, in der die Benutzerin ihre Beine nach hinten hochhebt;

11 eine perspektivische Ansicht, in der die Benutzerin Gewichtheben übt;

12 eine perspektivische Ansicht, in der sich der Positionierungsstift aus der Positionierungsbohrung der Sperrscheibe entfernt;

13 eine perspektivische Ansicht, in der die Benutzerin ein Schieben des Körpers übt; und

14 eine perspektivische Ansicht, in der die Benutzerin ihre Fußflächen vom Massage- und Fitnessgerät massieren lässt.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Wie aus 1 bis 5 ersichtlich, umfasst das erfindungsgemäße Massage- und Fitnessgerät folgendes:

eine Stange 1, die hohl ausgebildet ist; an der Stange 1 sind zwei Massagekörper 10 einstückig angeordnet, an denen jeweils eine Vielzahl von Massagekörnchen 11 vorgesehen ist; nah den beiden Enden der Stange 1 sind Sperrränder 12 angeordnet, und an der Stangenoberfläche nah den beiden Enden sind eine Bohrung 13 und zwei Einsetzlöcher 14 vorgesehen; an den beiden Endflächen der Stange 1 sind Vorsprünge 15 angeordnet;

zwei Griffelemente 2, die jeweils an dem äußerlichen Ende der beiden Massagekörper 10 an der Stange 1 aufgesetzt sind; die beiden Griffelemente 2 sind aus flexiblem Stoff hergestellt;

zwei Rollräder 3, die an den sich den beiden Enden der Stange 1 zuwendenden Stellen aufgesetzt sind und jeweils ein Achsenloch 30 aufweisen; an den Rollrädern 3 sind mehrere Bohrungen 31 vorgesehen, wobei an den beiden Seiten eines Endes einer dieser Bohrungen 31 Einbuchtungen 32 gegenüberstehend angeordnet sind; zwischen einer Gleitnut 33 und der Einbuchtung 32 ist ein Sperrrand 34 ausgebildet;

zwei Positionierungselemente 4 (wie in 2 gezeigt), die jeweils in einem Durchgangsloch 31 der beiden Rollräder 3 angeordnet sind; das Positionierungselement 4 ist aus zwei ineinander zuschließenden Befestigungsfundamenten 40, 41 und einem Positionierungsstift 42 ausgebildet; im durch das Zuschließen der beiden Befestigungsfundamente 40, 41 enstehenden Innenraum sind Gleitnute 400, 410 vorgesehen, deren Innenwand als schräger Konus ausgebildet ist; in den Gleitnuten 400, 410 ist jeweils ein Flansch 401, 411 angeordnet; an der jeweiligen Innenwand der beiden Befestigungsfundamente 40, 41 ist eine Vielzahl von Einsetzlöchern 402, 412 vorgesehen, während an der jeweiligen Außenwand der beiden Befestigungsfundamente 40, 41 ein Positionierungseinsetzkörper 403, 413 angeordnet ist; ein Positionierungsstift 42 ist von den beiden Befestigungsfundamenten 40, 41 umhüllt und ist innerhalb dieser beiden Befestigungsfundamente 40, 41 gleitbar; an einem Ende des Positionierungsstifts 42 ist ein Endkopf 420 mit einem größeren Durchmesser angeordnet, und ein Sperrrand 421 ist an dem Positionierungsstift 42 vorstehend angeordnet und zwar in den Gleitnuten 400, 410 der beiden Befestigungsfundamente 40, 41;

zwei Positionierungshülsen 5, die jeweils an den beiden Enden der Stange 1 aufgesetzt sind; an der jeweiligen Positionierungshülse 5 ist eine Bohrung 50 vorgesehen; an einem der Positionierungshülse 5 ist ein Flansch 51 vorgesehen, an dem eine Vertiefung 52 ausgebildet ist; an dem anderen Ende der Positionierungshülse 5 ist eine Sperrscheibe 53 angeordnet, an der eine Positionierungsbohrung 54 vorgesehen ist;

zwei Stöpsel 6, die jeweils an den beiden Enden der Stange 1 angeordnet sind; an einer Seitenfläche des Stöpsels 6 ist ein Vorsprung 60 angeordnet, an dem zwei Einsetzkörper 61 sich gegenüberstehend angeordnet sind; und

eine elastische Schnur 7, die an ihren beiden Enden mit der Stange 1 verbunden ist; an der elastischen Schnur 7 ist eine flexible Gegenkrafthalterung 70 vorgesehen, deren beide Enden jeweils eine Hülse 71 aufweisen; an den beiden Enden der elastischen Schnur 7 ist jeweils eine flexible Schutzhülse 72 aufgesetzt, wobei jeweils ein Befestigungskörper 72 in die beiden Enden der elastischen Schnur 7 eingesetzt ist.

Zum Aufbau des erfindungsgemäßen Massage- und Fitnessgeräts sehen Sie bitte 1 bis 5. Zunächst sollen die beiden Griffelemente 2 jeweils an das äußerliche Ende der beiden Massagekörper 10 an der Stange 1 aufgesetzt werden. Die beiden Positionierungselemente 4 werden jeweils in ein Durchgangsloch 31 der beiden Rollräder 3 mit Druck eingesetzt, wobei sie mithilfe der an der Außenwand der Befestigungsfundamente 40, 41 befindlichen Positionierungseinsetzkörper 403, 413 jeweils auf den Sperrrand 34 hinter der Einbuchtung 32 im Durchgangsloch 31 eingesetzt werden; durch die formschlüssige Kombination der Außenwand der Befestigungsfundamente 40, 41 mit den Durchgangslöchern 31 werden die Positionierungselemente 4 in den Durchgangslöchern 31 der Rollräder 3 stabil befestigt. Der Positionierungsstift 42 des Positionierungselements 4 steht an der Seitenfläche des Rollrads 3 vor, wobei die beiden Rollräder 3 jeweils an die beiden Enden der Stange derart aufgesetzt sind, daß sich eine Seitenfläche des Rollrads 3 am Sperrrand 12 der Stange 1 abstützt und positioniert (siehe 4).

Anschließend werden die Positionierungshülsen 5 an die beiden Enden der Stange 1 aufgesetzt, so daß sich das Rollrad 3 zwischen dem Sperrrand 12 und der Positionierungshülse 5 befindet. Der Vorsprung 15 an der Endfläche der Stange 1 wird in die Vertiefung 52 des Flansches 51 an der Endfläche der Positionierungshülse 5 positioniert, wobei die Bohrung 50 der Positionierungshülse 5 mit der Bohrung 13 der Stange 1 korrespondiert, und sich die andere Seitenfläche des Rollrads 3 an der anderen Endfläche der Positionierungshülse 5 abstützt. Die äußere Seitenfläche des Rollrads 3 wird von der Sperrscheibe 53 der Positionierungshülse 5 gesperrt. Der Positionierungsstift 42, der aus der Seitenfläche des Rollrads 3 vorsteht, wird in die Positionierungsbohrung 54 an der Sperrscheibe 53 der Positionierungshülse 5 eingesetzt. Danach werden die beiden Enden der elastischen Schnur 7 jeweils durch die aufeinander ausgerichteten Bohrungen 50, 13 der Positionierungshülse 5 und der Stange 1 hindurch gezogen, wobei die Endteile der elastischen Schnur 7 durch die Endteile der Stange 1 hindurch reichen. Anschließend werden Schutzhülsen 72 auf die beiden Endteile der elastischen Schnur 7 aufgesetzt, und ins jeweilige Endteil der elastischen Schnur 7 wird ein Befestigungskörper 73 eingeschoben, der dann vom Endteil der elastischen Schnur 7 so umhüllt wird (siehe 4), daß er nicht von der elastischen Schnur 7 ausfällt. Weiterhin werden die mit einem Befestigungskörper 73 versehenen Enden der elastischen Schnur 7 ins Innere der Stange 1 eingeführt, und die Schutzhülsen 72 werden in die Bohrungen 50, 13 der Schutzhülsen 72 und der Stange 1 eingeführt, so daß die Enden der elastischen Schnur 7 dank der Sperrung und Sicherung der Befestigungskörper 73 sowie der Schutzhülsen 72 nicht aus der Bohrung 13 der Stange 1 ausfallen. Desweiteren können die Schutzhülsen 72 die Stellen schützen, wo die beiden Endteile der elastischen Schnur 7 und die Bohrungen 13, 50 der Stange 1 sowie der Schutzhülsen 72 in Konrakt stehen, um zu vermeiden, daß die elastische Schnur 7 aufgrund der sich beim Ausstrecken ergebenen Reibung zum Bruch geht. Dann decken die Stöpsel 6 die äußeren Enden der Stangen 1 zu, wobei die Vorsprünge 60 der Stöpsel 6 in die Stange 1 eingeschoben werden, und die Einsetzkörper 61 an den Vorsprüngen 60 in die Einsetzlöcher 14 der Stange 1 eingeführt und dort gesichert werden. Durch das Zudecken der Stöpsel 6 werden Positionierungshülsen 5 und Rollräder 3 an der Stange 1 befestigt. Dadurch wird ein erfindungsgemäßes Massage- und Fitnessgerät aufgebaut.

6 bis 11 zeigen die möglichen Einsätze des erfindungsgemäßen Massage- und Fitnessgeräts bei verschiedenen Körperübungen. Da die Rollräder 3 bei Körperübungen nicht eingesetzt werden, können sie dadurch gesichert werden, daß sie zuerst so gedreht werden, daß sich die Positionierungsstifte 42 der Positionierungselemente 4 an den Rollrädern 3 auf die Positionierungsbohrungen 54 an den Sperrscheiben 53 der Positionierungshülsen 5 aufrichten; dann wird der Endkopf 40 der Positionierungselemente 4 so geschoben, daß das andere Ende des Positionierungsstifts 42 in die Positionierungsbohrung 54 der Sperrscheibe 53 eingesetzt wird, so daß sich die Rollräder 3 nicht mehr drehen. Da die jeweilige Innenwand der Gleitnuten 400, 410 in den Befestigungsfundamenten 40, 41 der Positionierungselemente 4 als schräger Konus ausgebildet ist, können die Positionierungsstifte 42, wenn die Sperrränder 421 der Positionierungsstifte 42 zu den schrägen Konen mit einem kleinem Durchmesser in die Gleitnuten 400, 410 eingeschoben werden und so mit den schrägen Konen formschlüssig werden, gesichert werden und werden sich nicht mehr bewegen.

Der Benutzer kann mit dem Massage- und Fitnessgerät die gewünschten Körperübungen machen. Wie aus 6 ersichtlich, kann der Benutzer auf der Gegenkrafthalterung 70 stehen, wobei er mit seinen beiden Händen die Griffelemente 2 der Stange 1 festhält. Aufgrund der Elastizität der elastischen Schnur 7 können die beiden Arme die Übungen des Gewichtshebens ausführen. Wie aus 7 ersichtlich, kann sich der Benutzer alternativ mit dem Bauch nach oben hinlegen, wobei er mit den beiden Händen die Griffelemente 2 der Stange 1 festhält, und die beiden Füsse auf die Gegenkrafthalterung 70 der elastischen Schnur 7 treten; hierbei können die beiden Beine sich ausstrecken und zusammenziehen. Wie aus 8 ersichtlich, kann sich der Benutzer außerdem mit dem Bauch nach oben hinlegen, wobei seine beiden Beine sich leicht krümmen, und die elastische Schnur 7 um die Rückseite des Hals so umgelegt wird, daß die Gegenkrafthalterung 70 eng mit dem Hals in Kontakt steht; der Benutzer hält mit den beiden Händen die Griffelemente 2 der Stange 1 fest und bringt seinen oberen Körper durch die Elastizität der elastischen Schnur 7 und durch seine Kraft des Bauches zum Stehen, um Bauchmuskelübungen zu machen. Wie aus 9 ersichtlich, kann der Benutzer darüber hinaus mit einer Hand die Stange 1 und mit einer anderen Hand die Gegenkrafthalterung 70 der elastischen Schnur 7 festhalten, wobei der Benutzer dank der Elastizität der elastischen Schnur 7 Brustentspannungsübungen ausführen kann, indem er mit einer geraden Hand die Stange 1 festhält, während die andere Hand, die die Gegenkrafthalterung 70 der elastischen Schnur 7 festhält, sich seitlich erstreckt. Wie aus 10 ersichtlich, kann der Benutzer die Stange 1 hinter seinem Körper hinlegen und mit den beiden Händen die Griffelemente 2 der Stange 1 festhalten, wobei ein Fuß auf die Gegenkrafthalterung 70 der elastischen Schnur 7 tritt und sich nach hinten bewegt, und die Knie sich biegen; dank der Elastizität der elastischen Schnur 7 kann der Benutzer Beinehebungen ausüben, um die Beine in Form zu bringen. Wie aus 11 ersichtlich, kann sich der Benutzer mit dem Bauch nach oben hinlegen, wobei die elastische Schnur 7 um die Rückseite des Hals so gelegt wird, daß die Gegenkrafthalterung 70 eng mit dem Hals in Kontakt steht; nun hält der Benutzer mit den beiden Händen die Griffelemente 2 der Stange 1 fest und macht dank der Elastizität der elastischen Schnur 7 Gewichthebeübungen.

Wenn der Benutzer die Rollräder zum Zwecke der Übungen rollen will, muß er bloß die Positionierungsstifte 42 der Positionierungselemente 4 in Gegenrichtung schieben (siehe 12); dann soll der Endkopf 420 des Positionierungsstifts 42 mit einem Finger derart nach außen geschoben werden, daß sich das andere Ende des Positionierungsstifts 42 aus der Positionierungsbohrung 54 an der Sperrscheibe 53 der Positionierungshülse 5 entfernt; dadurch werden die Rollräder 3 entlassen und können sich dann an der Stange 1 drehen. Nachdem der Positionierungsstift 42 nach außen gezogen worden ist, wird er deshalb gesichert und bewegt sich nicht mehr willkürlich, weil der Sperrrand 421 des Positionierungsstifts 42 zum Konus mit einem größerem Durchmesser in den Gleitnuten 400, 410 zurückgezogen wird und von dem Flansch 401, 411 an der Innenwand der Gleitnuten 400, 410 gestoppt wird. Dadurch ist zu vermeiden, daß sich der Positionierungsstift 42 beim Rollen der Rollräder 3 nach außen bewegt und sich gegen die Sperrscheibe 53 stützt. Der Benutzer kann durch das Rollen der Rollräder 3 Körperübungen machen. Beispielsweise kann er, wie in 13 gezeigt, sich hinknieen, wobei die elastische Schnur 7 um den Rücken des Benutzers gelegt ist, so daß die Gegenkrafthalterung 70 gegen die Rückseite der Knie drückt; der Benutzer hält mit den beiden Händen die Griffelemente 2 der Stange fest, wobei die Stange 1 auf den Boden hingelegt wird, so daß die Rollräder 3 mit dem Boden in engem Kontakt stehen; somit wird sich der Körper des Benutzers durch Rollen der Rollräder 3 und durch die Hin- und Herbewegungen der Stange 1 vor- und rückwärts bewegen können, um den Bauch und die Arme zu trainieren.

Beim Massieren des Körpers muß der Benutzer lediglich die Massagekörper 10 an der Stange 1 mit den zu massierenden Körperteilen in Konkat bringen, so daß die Massagekörper 10 auf diese Körperteile rollen. Dadurch, daß die Massagekörnchen 11 der Massagekörper 10 Muskeln und bestimmte Punkte im Körper massiert, kann sich der Benutzer entspannen. Beim Massieren der Füsse sitzt der Benutzer aufrecht, wie in 14 zu sehen ist, wobei die beiden Füsse auf die Massagekörper 10 der Stange 1 treten, und die beiden Hände die Gegenkrafthalterung 70 der elastischen Schnur 7 festziehen; hierbei bringen die beiden Füsse durch ihre Hin- und Herbewegungen die Stange 1 zum vor- und rückwärtigen Bewegen. Durch das Rollen der Rollräder 3 werden die Fußflächen von den Massagekörnchen 11 der Massagekörper 10 massiert, was sich als sehr praktisch erweist.

Soll die elastische Schnur 7 für bestimmte Übungen zu lang sein, so kann sie auf den Positionierungshülsen 5 an den beiden Enden der Stange 1 aufgewickelt werden, bis daß die Länge für die gewünschte Übung angemessen ist. Außerdem ist vorteilhaft, daß eine durch den Kontakt der elastischen Schnur 7 und der Rollräder 3 sich ergebene Reibung durch die Sperrung der Sperrscheiben 53 der Positionierungshülsen 5 vermieden werden kann. Durch die Kombination der Stange 1, der Rollräder 3 und der elastischen Schnur 7 bietet das erfindungsgemäße Massage- und Fitnessgerät viele verschiedene Möglichkeiten zur Körperübung, um den Körper in Form zu bringen und fit zu halten. Von Vorteil ist die Erfindung insofern, als daß das Massage- und Fitnessgerät klein dimensioniert ist und weniger Gewicht hat; es nimmt daher nicht viel Platz und lässt sich leicht mitnehmen, so daß der Benutzer jederzeit und an jedem Ort seine Übungen machen kann. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß im erfindungsgemäßen Massage- und Fitnessgerät die beiden Funktionen der Massage und Körperübung kombiniert werden, was zur Kosteneinsparung beiträgt.

Die vorstehende Beschreibung stellt nur das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und soll nicht als Definition des Anspruchsumfangs der Erfindung dienen. Alle gleichwertigen Änderungen und Modifikationen, die unter Anwendung der Beschreibung und der Zeichnungen betreffs der Erfindung vorgenommen werden, gehören zum Schutzbereich der vorliegenden Erfindung.

1
Stange
10
Massagekörper
11
Massagekkörnchen
12
Sperrrand
13
Bohrung
14
Einsetzloch
15
Vorsprung
2
Griffelement
3
Rollrad
30
Achsenloch
31
Durchgangsloch
32
Einbuchtung
33
Gleitnut
34
Sperrrand
4
Positionierungselement
40
Befestigungsfundament
400
Gleitnut
401
Flansch
402
Einsetzloch
403
Positionierungseinsetzkörper
41
Befestigungsfundament
410
Gleitnut
411
Flansch
412
Einsetzkörper
413
Positionierungseinsetzkörper
42
Positionierungsstift
420
Endkopf
421
Sperrrand
5
Positionierungshülse
50
Bohrung
51
Flansch
52
Vertiefung
53
Sperrscheibe
54
Positionierungsbohrung
6
Stöpsel
60
Vorsprung
61
Einsetzkörper
7
elastische Schnur
70
Gegenkrafthalterung
71
Hülse
72
Schutzhülse
73
Befestigungskörper


Anspruch[de]
Massage- und Fitnessgerät, umfassend

– eine Stange (1), an der Massagekörper (10) einstückig angeordnet sind, an denen jeweils eine Vielzahl von Massagekörnchen (11) vorgesehen ist; nah den beiden Enden der Stange (1) sind Sperrränder (12) angeordnet, und an der Stangenoberfläche nah den beiden Enden sind Bohrungen (13, 14) vorgesehen;

– zumindest zwei Rollräder (3), die auf der Stange (1) aufgesetzt sind und mehrere Bohrungen (31) aufweisen;

– zumindest zwei Positionierungselemente (4), die jeweils in einem Durchgangsloch (31) der beiden Rollräder (3) angeordnet sind; das Positionierungselement (4) ist aus zwei ineinander zuschließenden Befestigungsfundamenten (40, 41) und einem Positionierungsstift (42) ausgebildet;

– zwei Positionierungshülsen (5), die jeweils an den beiden Enden der Stange (1) aufgesetzt sind; an der jeweiligen Positionierungshülse (5) ist eine Bohrung (50) vorgesehen; an dem anderen Ende der Positionierungshülse (5) ist eine Sperrscheibe (53) angeordnet, an der eine Positionierungsbohrung (54) für den Positionierungsstift (42) vorgesehen ist;

– zwei Stöpsel (6), die jeweils an den beiden Enden der Stange (1) angeordnet sind; und

– eine elastische Schnur (7), deren beiden Enden mit der Stange (1) verbunden sind.
Massage- und Fitnessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Griffelemente (2) an dem äußerlichen Ende der beiden Massagekörper (10) an der Stange (1) aufgesetzt sind. Massage- und Fitnessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der elastischen Schnur (7) eine Gegenkrafthalterung (70) vorgesehen ist, deren beide Enden jeweils eine Hülse (71) aufweisen; an den beiden Enden der elastischen Schnur (7) ist jeweils eine flexible Schutzhülse (72) aufgesetzt, wobei jeweils ein Befestigungskörper (72) in die beiden Enden der elastischen Schnur (7) eingesetzt ist. Massage- und Fitnessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im durch das Zuschließen der beiden Befestigungsfundamente (40, 41) des Positionierungselements (4) enstehenden Innenraum Gleitnute (400, 410) vorgesehen sind, deren Innenwand als schräger Konus ausgebildet ist; in den Gleitnuten (400, 410) ist jeweils ein Flansch (401, 411) angeordnet; an der jeweiligen Außenwand der beiden Befestigungsfundamente (40, 41) ist ein Positionierungseinsetzkörper (403, 413) angeordnet ist; ein Positionierungsstift (42) ist von den beiden Befestigungsfundamenten (40, 41) umhüllt und ist innerhalb dieser beiden Befestigungsfundamente (40, 41) gleitbar angeordnet; an einem Ende des Positionierungsstifts (42) ist ein Endkopf (420) mit einem größeren Durchmesser angeordnet, und ein Sperrrand (421) ist an dem Positionierungsstift (42) vorstehend angeordnet und zwar in den Gleitnuten (400, 410) der beiden Befestigungsfundamente (40, 41). Massage- und Fitnessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden Endflächen der Stange (1) Vorsprünge (15) angeordnet sind; an einem der Positionierungshülse (5) ist ein Flansch (51) vorgesehen, an dem eine Vertiefung (52) ausgebildet ist, in die der Vorsprung (15) der Stange (1) eingesetzt ist. Massage- und Fitnessgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nah den beiden Enden der Stange (1) zwei Einsetzlöcher (14) vorgesehen sind; an einer Seitenfläche des Stöpsels (6) ist ein Vorsprung (60) angeordnet, an dem zwei Einsetzkörper (61) sich gegenüberstehend angeordnet sind, wobei die Einsetzkörper (61) in die Einsetzlöcher (14) der Stange (1) eingeführt und dort gesichert werden.






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