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Dokumentenidentifikation DE202007010212U1 13.12.2007
Titel Gerät zur Entfernung der Nasenhaare
Anmelder Tomaschewski, Matthias, Dipl.-Ing., 76275 Ettlingen, DE
DE-Aktenzeichen 202007010212
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.12.2007
Registration date 08.11.2007
Application date from patent application 23.07.2007
IPC-Hauptklasse A45D 26/00(2006.01)A, F, I, 20070723, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Entfernung der Nasenhaare. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Nasenhaare mit einem heißen Draht abgebrannt werden. Das hat den Vorteil, dass es nicht zu speziell in der Nase sehr unangenehmem Reißen und Ziehen an den Haaren kommt. Einer eventuell auftretenden Geruchsbildung kann mit einer Luftabsaugung begegnet werden.

Herkömmliche Geräte verwenden zur Entfernung der Nasenhaare rotierende oder gegeneinander bewegliche Klingen. Das hat den Nachteil, dass es speziell bei stumpfen Klingen in der Nase zu sehr unangenehmem Reißen und Ziehen an den Haaren kommen kann.

Das hier beschriebene Gerät benutzt dazu einen elektrisch erhitzten Draht, der die Haare entsprechend abbrennt. Es handelt sich dabei um einen durch Strom erhitzten Widerstandsdraht, dessen Temperatur ausreichend hoch ist. Um die Haut vor Verbrennungen zu schützen ist der Draht in Nuten eingelegt, die einen Mindestabstand zur Haut gewährleisten.

Die Methode des Abbrennens wird z.B. in östlichen Ländern praktiziert. Hierbei kommen allerdings offene Flammen zur Anwendung.

Das Abbrennen soll neben der Haarentfernung bewirken, dass die Haare nur noch als Flaum nachwachsen, was wiederum eine Erleichterung bei der Pflege darstellt.

Das Gerät wird in ein Nasenloch eingeführt und vorsichtig entlang der Naseninnenwand bewegt.

Ein Ausführungsbeispiel ist in 1 dargestellt.

Das Gerät besteht aus einem Gehäuse (1) und dem Konus (2).

Das Gehäuse beinhaltet die Batterie, einen Schalter (3) sowie eine Glühlampe (4) zur Anzeige des Betriebszustandes.

Der Konus (2) besteht aus einem Grundkörper mit Nuten sowie dem Widerstandsdraht (5). Der Grundkörper muss hitzebeständig sein und kann bspw. aus einem entspr. Kunststoff oder Teflon bestehen.

Er ist konisch geformt und weist Längsnuten (6) zur Führung des Brenndrahtes auf. Weiterhin hat er Quernuten (7), die es ermöglichen, dass die Haare mit dem Draht in Berührung kommen ohne dass es einen direkten Hautkontakt gibt. 2 zeigt den Schaltplan für das Gerät.

Bei der Auswahl des Widerstandsdrahtes sollte darauf geachtet werden, dass die Parallelschaltung von vier Drähten die Batterie nicht allzu stark belastet. Der Draht sollte also einen entspr. hohen Widerstand haben, gleichzeitig aber auch heiß genug werden, um die Haare abbrennen zu können. Der Draht soll nicht glühen.

Als Erweiterung bzw. Verbesserung wird vorgeschlagen, den Konus in geeigneter Weise zu durchlöchern, um ein Absaugen des Verbrennungsgeruchs durch einen im Gehäuse (1) befindlichen Ventilator zu ermöglichen.


Anspruch[de]
Gerät zur Entfernung der Nasenhaare, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem elektrisch erhitzten Draht zum Abbrennen der Haare arbeitet. Gerät zur Entfernung der Nasenhaare nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der heiße Draht zur Vermeidung von Verbrennungen in Nuten geführt ist.






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