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Dokumentenidentifikation DE202007012626U1 13.12.2007
Titel Energieversorgungssystem mit der Möglichkeit zur Notstromversorgung
Anmelder Zippy Technology Corp., Hsin-Tien City, Taipei, TW
Vertreter Patentanwälte Kewitz & Kollegen Partnerschaft, 60325 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 202007012626
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 13.12.2007
Registration date 08.11.2007
Application date from patent application 10.09.2007
IPC-Hauptklasse H02J 9/06(2006.01)A, F, I, 20070910, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H02J 1/10(2006.01)A, L, I, 20070910, B, H, DE   H02M 3/335(2006.01)A, L, I, 20070910, B, H, DE   H02M 1/00(2006.01)A, L, I, 20070910, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Energieversorgungssystem mit der Möglichkeit der Notstromversorgung, insbesondere einen Versorgungsschaltkreis mit der Möglichkeit zur Notstromversorgung.

Für den Computer führt ein Stromausfall bzw. eine unstabile Stromversorgung zum außergewöhnlichen Herunterfahren des Betriebssystems sowie zur Beschädigung oder Zerstörung der Information. Schlimmstenfalls kann die Handware im Gehäuse beschädigt werden, wobei ein unabsehbarer Verlust entstehen kann. Um dies zu vermeiden, kann ein redundantes Stromversorgungssystem in einem Computersystem mittels einer Vielzahl von Netzteilen aufgebaut werden. Das redundante Stromversorgungssystem weist wenigstens zwei Teilsysteme mit Netzteilen auf und empfängt gleichzeitig eine Einspeisung und treibt wenigstens eine Last mit einer Ausgangsspannung. Wenn eine Ausgangsstörung aufgrund der Störung eines Teilsystems auftritt, wird der benötigte Strom anderer Teilsysteme entsprechend aufgeteilt geliefert. In diesem Fall ist das Teilsystem mit Störung entnehmbar oder die Ausgangsleistung der übrig gebliebenen Teilsysteme wird kurzzeitig erhöht, um Pufferzeit zu gewinnen, in der alle Daten vor dem Abschalten vollständig gespeichert werden können.

In 1 wird ein Systemaufbau eines herkömmlichen Stromversorgungssystems mit einer Notstromversorgung gezeigt. Das Stromversorgungssystem mit einer Notstromversorgung besteht aus einem Teilsystem A sowie einem Teilsystem B, welche jeweils mit zwei Stromumschaltgeräten (in der Zeichnung ist ein Grundaufbau eines herkömmlichen Netzteils gezeigt) ausgebildet sind. Das Teilsystem A sowie das Teilsystem B werden durch Anschluss an eine Stromquelle 11 mit Strom versorgt.

Der Wechselstrom fließt zuerst durch eine vordere Gleichrichtereinheit 21 und Leistungsfaktor-Ausgleicheinheit 22 und die umgeschaltete Spannung eines Transformators 25 wird von mindestens einem mittels einer Wellenbreite-Steuereinheit 23 gesteuerten Schalterelement 24 modifiziert und durch eine hintere Gleichrichtereinheit 26 zu wenigstens einer Last 6 geliefert. Am distalen Ende des Teilsystems A und des Teilsystems B ist eine Ausgangseinstelleinheit bzw. eine Lastverteileinheit geschaltet, die beide für die Steuerung des Ausgabeverhältnisses der Teilsysteme sorgt. Jedoch empfängt das herkömmliche Stromversorgungssystem mit einer Notstromversorgung den Strom aus der gleichen Stromquelle. Folglich werden die Ausgänge einer Vielzahl von Teilsystemen des Stromversorgungssystems mit einer Notstromversorgung bei Stromausfall wegen Verlust der Stromquelle gleichzeitig abgeschaltet. Um das Problem zu lösen, dass den oben beschriebene Stromversorgungssystem mit einer Notstromversorgung beim Stromausfall keine Pufferzeit zum Schutz der Last bereitgestellt werden kann, wirken die in 2 gezeigten unterbrechungsfreien Stromversorgung 3 zusammen. Die herkömmliche unterbrechungsfreie Stromversorgung 3 ist an der vorderen Seite des Stromversorgungssystems mit Notstromversorgung angeschlossen. Ebenfalls ist die unterbrechungsfreie Stromversorgung 3 an das Netz anzuschließen und ein bzw. mehr als ein Stromumschaltgerät 2 wird mittels der unterbrechungsfreien Stromversorgung 3 zur Verfügung gestellt. Wenn der Netzstrom nicht vorliegt, wird der von der Batterie gelieferte Gleichstrom nach einer Spannungserhöhen in Wechselstrom umgewandelt, der anschließend als Eingangsstromquelle 11 des Netzteils ausgeliefert wird. Auf diese Weise kann das Netzteil beim Stromausfall bzw. bei der Stromunstabilität mittels des von der unterbrechungsfreien Stromversorgung 3 gelieferten Stroms für eine gewisse Zeitdauer weiter funktionieren.

Da der Strom bei herkömmlicher Gestaltung über das Netzteil einzuspeisen und das Netzteil öfter von extremer Spannungsfluktuation bzw. Spannungsunstabilität beschädigt wird, kann die Last 6 im Fall der Beschädigung des Netzteiles vom außergewöhnlichen Eingangsstrom ebenfalls nicht ordnungsgemäß angetrieben werden, obwohl die unterbrechungsfreie Stromversorgung 3 schon zur Versorgung des Netzteiles den Netzstrom abgelöst hat. Aus diesem Grund sollte die herkömmliche Gestaltung verbessert werden, um eine normale Stromversorgung des Netzteiles im Notfall zu sichern.

Im Hinblick auf die Nachteile des herkömmlichen Stromversorgungssystems mit Notstromversorgung sowie der Zusammenwirkung eines Stromversorgungssystems mit Notstromversorgung mit herkömmlicher unterbrechungsfreier Stromversorgung, liegt der Erfindung zugrunde, ein Energieversorgungssystem mit der Möglichkeit zur Notstromversorgung zu schaffen, welches den Ausgang beim Netzstromausfall bzw. beim Beschädigung des Netzteils sichert.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Energieversorgungssystem mit der Möglichkeit zur Notstromversorgung, das die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.

Die Erfindung betrifft ein Energieversorgungssystem mit der Möglichkeit zur Notstromversorgung, welches ein oder mehr Stromumwandler, wenigstens ein Notstromversorgungsmodul mit Notstromversorqung sowie eine Stromverteileinheit aufweist. Der Stromumwandler erzeugt einen umgewandelten Strom, indem er mit einem Eingangstrom eingespeist wird. Außerdem ist der Stromumwandler an die Stromverteileinheit angeschlossen, wobei das Notstromversorgungsmodul sowie der Stromumwandler parallel mit der Stromverteileinheit geschaltet sind. Das Notstromversorgungsmodul weist wenigstens ein Energiespeichermodul auf, wobei ein Anschluss der Stromverteileinheit mit dem Stromausgang verbunden ist, während der andere Anschluss zum Liefern des Umwandlungsstroms über den Stromausgang an den Stromumwandler angeschlossen ist. Auf diese Weise ist ein Ausgangsstrom zum Einspeisen wenigstens einer Last durch die Leistungsintegration des Stromumwandlers mit dem Notstromversorgungsmodul zu erzeugen.

Wenn die von dem Stromumwandler ausgelieferte Spannung nicht in Ordnung ist, wird das Notstromversorgungsmodul zur Stromversorgung eingesetzt, indem der Notstrom über die Stromverteileinheit ausgeliefert wird. Mittels der vorstehend beschriebenen Schaltkreisgestaltung lässt sich erzielen, dass der Stromumwandler sowie das Notstromversorgungsmodul als Energiequelle eingesetzt wird, um zu gewährleisten, dass die zu treibende Last auch beim Stromausfall oder bei der Störung des Stromumwandlers noch mit einem Notstrom vorsorgt und eine Pufferzeit zum Durchführen eines normalen Herunterfahrens gewonnen werden kann.

Im Folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:

1 ein Blockschaltdiagramm eines herkömmlichen Energieversorgungssystems mit Notstromversorgung;

2 ein Blockschaltdiagramm einer herkömmlichen unterbrechungsfreien Stromversorgung mit einem Energieversorgungssystem mit Notstromversorgung;

3 ein erstes Blockschaltdiagramm eines erfindungsgemäßen Energieversorgungssystems mit der Möglichkeit zur Notstromversorgung;

4 ein Blockschaltdiagramm eines erfindungsgemäß ausgeführten Schaltkreises;

5 ein zweites Blockschaltdiagramm eines erfindungsgemäß ausgeführten Schaltkreises;

6 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Energieversorgungssystems mit der Möglichkeit zur Notstromversorgung; und

7 eine schematische Darstellung eines weiteren erfindungsgemäßen Energieversorgungssystems mit der Möglichkeit zur Notstromversorgung.

Nachfolgend werden die ausführliche Beschreibung sowie der technische Inhalt der Erfindung anhand der Figuren erläutert:

Bezugnehmend auf 3 betrifft die Erfindung ein Energieversorgungssystem mit der Möglichkeit zur Notstromversorgung, wobei das Notstromversorgungssystem wenigstens einen Stromumwandler 2, ein einen Notstrom auslieferndes Notstromversorgungsmodul 4 sowie eine Stromverteilungseinheit 5 aufweist. Der Stromumwandler 2 kann als Netzteil ausgeführt sein, dessen Grundgestaltung in 3, 4 und 5 gezeigt ist. Wie aus der in 3 gezeigten Gestaltung ersichtlich, ist das erfindungsgemäße Energieversorgungssystem mit der Möglichkeit zur Notstromversorgung elektrisch mit einer Eingangsstromquelle 11 sowie einem Stromausgang 12 verbunden, die jeweils in 6 und 7 dargestellt sind. Ein Eingangsstrom wird über Eingangsstromquelle 11zum Stromumwandler 2 sowie zum Notstromversorgungsmodul 9 geführt. Gegenüber dem Stromumwandler 2 ist das Notstromversorgungsmodul 4 parallel mit der Eingangsstromquelle 11 geschaltet, welches wenigstens ein Energiespeichermodul 91 aufweist, das im normalen Betrieb elektrische Energie durch Empfang des Eingangsstroms speichert. Ein Anschluss der Stromverteilungseinheit 5 ist mit dem Stromumwandler 2 sowie mit dem Notstromversorgungsmodul 9 verbunden und dabei wird die Entscheidung getroffen, ob der Umwandlungsstrom oder der Notstrom als Ausgangsstrom zum Speisen wenigstens einer Last 6 zu dem in 6 und 7 gezeigten Stromausgang 12 geliefert wird. Im normalen Betrieb ermittelt die Stromverteilungseinheit 5 die benötigte Leistung der Last 6 und dient als Leistungsverteilungseinheit 53 [siehe 4], die für die Bestimmung des Verhältnisses zwischen der Ausgangsleistung des Stromumwandlers 2 und der Ausgangsleistung des Notstromversorgungsmoduls 4 sorgt. Ein geeignetes Ausgangsgerät ist auszuwählen, indem die Ausgangsleistung der Last 6 ermittelt sowie die jeweils vom Stromumwandler 2 und vom Notstromversorgungsmodul 4 geleistete Ausgangsleistung eingestellt bzw. modifiziert wird. Es ist ebenfalls möglich, dass die Stromverteilungseinheit 5 als Umschaltungsschaltkreis ausgeführt ist, der zumindest eine den Stromumwandler 2 freischaltende, erste Schleife und eine das Notstromversorgungsmodul 4 freischaltende, zweite Schleife aufweist, um zwischen dem Stromumwandler 2 und dem Notstromversorgungsmodul umzuschalten und dadurch ein geeignetes Ausgangsgerät auszuwählen.

Wie aus 4 ersichtlich, kann eine Ausführungsvariante der Stromverteilungseinheit 5 als Leistungsverteilungseinheit 53 ausgeführt sein, die gleichzeitig den vom Stromumwandler 2 ausgelieferten Umwandlungsstrom sowie den von Notstromversorgungsmodul 9ausgelieferten Notstrom empfangen und einen Ausgangsstrom erzeugen kann. Darüber hinaus wird die Ausgangsleistung des Stromumwandlers 2 und des Notstromversorgungsmoduls 4 von der Leistungsverteilungseinheit 53 verteilt, indem die Leistungsverteilungseinheit 53 die Leistung der Last 6 sowie die Ausgangsleistung des Stromumwandlers 2 und des Notstromversorgungsmoduls 4 ermittelt. Die Technik sowie die Theorie zur Leistungsverteilung gehören zum Stand der Technik und werden hier nicht näher erläutert. Aufgrund der oben beschriebenen Gestaltung ist der Effekt der Leistungsverteilung in der Erfindung zu erzielen, wobei ein bestimmungsgemäßer Ausgang auch bei der Störung eines Ausgangssystems in kurzer Zeit gesichert werden kann.

In 5 ist eine Gestaltung eines anderen Ausführungsbeispiels des Notstromversorgungsmoduls 4 sowie der Stromverteilungseinheit 5 gezeigt, wobei das Notstromversorgungsmodul 4 wenigstens ein Energiespeichermodul 41, einen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler 42, eine Ladeschaltung 43, einen Umschalter 94 sowie eine Umwandlungseinheit aufweist. Die Umwandlungseinheit kann als Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler 45 ausgeführt sein. Der Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler 42 wird von Eingangsstromquelle 11 mit einem Eingangsstrom versorgt, gleichzeitig liefert er einen Gleichstrom zum Umschalter 44 sowie zur Ladeschaltung 43. Die Ladeschaltung 43 lädt nach dem Erhalten des Gleichstroms das Energiespeichermodul 41 auf. Im normalen Betrieb ist der erste Anschluss des Umschalters 44 an den Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler 42 angeschlossen, der einen Notstrom umwandelt und zum Umschalter 44 überträgt. Nach dem Empfang eines von Stromverteilungseinheit 5 erzeugten Umschaltsignals wird der Umschalter 44 derart ausgelöst, dass er auf das Energiespeichermodul 41 umgeschaltet wird, wobei der Notstrom vom Energiespeichermodul 41 geliefert wird. Außerdem ist der zweite Anschluss des Umschalters 44an die Umwandlungseinheit angeschlossen, die den von dem Umschalter 44 freigeschalteten Notstrom empfängt und zur Stromverteilungseinheit 5 ausliefert. Die Umwandlungsschaltung der Stromverteilungseinheit 5 besteht aus einem Stromquellenumschalter 51 und einer Spannungsermittlungsscheife 52, wobei der erste Anschluss des Stromquellenumschalters 51 an den Stromausgang 12 angeschlossen ist (siehe 6 und 7), während der zweite Anschluss zwischen der hinter dem Stromumwandler 2 geschlossenen hinteren Gleichrichtereinheit 26 und der Umwandlungseinheit des Notstromversorgungsmoduls 4 umschaltbar ist. Der zweite Anschluss des Stromquellenumschalters 51 ist im normalen Betrieb an die hintere Gleichrichtereinheit 26 derart angeschlossen, dass der Umwandlungsstrom über den in 6 und 7 gezeigten Stromausgang 12 zum ersten Schaltkreis geführt wird. Der von Stromumwandler 2 erzeugte Umwandlungsstrom wird über den Stromquellenumschalter 51 sowie den in 6 und 7 gezeigten Stromausgang 12 ausgeliefert. Nachdem der Stromquellenumschalter 51 von einem Umschaltsignal Vs ausgelöst worden ist, wird der zweite Anschluss des Stromquellenumschalters 51 auf die Umwandlungseinheit des Notstromversorgungsmoduls 4 umgeschaltet, damit der Notstrom über den in 6 und 7 gezeigten Stromausgang 12 zur zweiten Schaltung zu übertragen ist. Der vom Notstromversorgungsmodul 4 erzeugte Notstrom wird über den Stromquellenumschalter 51 und den in 6 und 7 gezeigten Stromausgang 12 ausgeliefert. Das Umschaltsignal Vs wird von der Spannungsermittlungsscheife 52 der Stromverteilungseinheit 5 erzeugt. Für die Spannungsermittlungsscheife 52 wird ein Referenzwert der Betriebsspannung vergeben und ermittelt die eingespeiste Spannung des Stromquellenumschalters 51. Ist die eingespeiste Spannung des Stromquellenumschalters 51 niedriger als den Referenzwert der Betriebsspannung, wird ein Umschaltsignal Vs erzeugt. Wenn die Spannung der hinteren Gleichrichtereinheit 26, die im normalen Betrieb an den zweiten Anschluss des Stromquellenumschalters 51 angeschlossen ist, niedrig ist als der Referenzwert der Betriebsspannung, wird ein Umschaltsignal Vs von der Spannungsermittlungsscheife 52 erzeugt und zum Stromquellenumschalter 51 gesendet, um zu steuern, dass der zweite Anschluss des Stromquellenumschalters 51 auf die Umwandlungseinheit des Notstromversorgungsmoduls 4 umgeschaltet wird. Die Last 6 wird dann mit dem vom Notstromversorgungsmodul 4 gelieferten Notstrom versorgt. Bei der Beurteilungsschaltung der vorstehend beschriebenen Spannungsermittlungsscheife 52 kann der Referenzwert der Betriebsspannung mittels einer Spannungsquelle mit konstantem Spannungswert eingestellt werden, wobei der Umwandlungsstrom sowie der Notstrom mittels wenigstens eines Komparators mit Referenzwert der Betriebsspannung verglichen wird, um zu beurteilen, ob der Umwandlungsstrom sowie der Notstrom höher als der Referenzwert der Betriebsspannung ist. Beim Unterschreiten unter den Referenzwert der Betriebsspannung wird ein Umschaltsignal Vs erzeugt. Da die Vergleichsschaltung in diesem Fachgebiet zum Stand der Technik gehört, wird sie hier nicht näher erläutert. Darüber hinaus kann ein Basiswert der Spannungsdifferenz ebenfalls in der Spannungsermittlungsscheife 52 vorgegeben sowie die Differenz zwischen dem Umwandlungsstrom und dem Notstrom ermittelt werden, wobei eine Spannungsdifferenz entsteht, wenn eine Spannung beim Absenken niedriger ist als die zweite. Ein Umschaltsignal Vs wird erzeugt, wenn die Spannungsdifferenz größer ist als der Basiswert der Spannungsdifferenz. Weil diese Technik in diesem Fachgebiet ebenfalls zum Stand der Technik gehört, wird sie hier nicht näher erläutert.

In 6 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Das erfindungsgemäße Energieversorgungssystem kann als einzelnes Netzteil ausgeführt sein, wobei das Netzteil mit wenigstens einer Eingangsstromquelle 11 verbunden ist sowie ein Stromausgang 12 wenigstens an eine in der Figur nicht gezeigte Last 6 angeschlossen ist. Das Netzteil weist die elektronischen Bauteile sowie einen Stromumwandler 2a zum Umwandeln des Eingangstroms auf, wobei der Stromumwandler 2a als Transformator ausgeführt sein kann. Das Notstromversorgungsmodul 4 ist ebenfalls im Schaltkreis des Netzteils anzuordnen, wobei wenigstens ein Energiespeichermodul 41 im Schaltkreis gestaltet ist, das als wenigstens eine Batterie ausgeführt ist. In 7 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Das erfindungsgemäße Energieversorgungssystem kann wenigstens einen parallel auf einer Stromintegrierrückplatte 7 geschalteten Stromumwandler 2b aufweisen, der als Netzteil ausgeführt ist. Die Stromverteilungseinheit 5 kann in die Stromintegrierrückplatte 7 eingebaut werden. Außerdem kann das Notstromversorgungsmodul 4 ebenfalls in der Stromintegrierrückplatte 7 eingebaut werden und das Energiespeichermodul 41 ist auf der Stromintegrierrückplatte 7 verbunden. Aufgrund der vorstehend erläuterten Ausführungsgestaltung des Schaltkreises sowie des Ausführungsbeispiels ist ein herkömmliches redundantes Stromversorgungssystem zu verbessern wodurch sichere Schutzmaßnahme beim Stromausfall bereitgestellt werden.

Ferner kann der Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler 42 im oben erläuterten Ausführungsbeispiels durch einen Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler ersetzt werden, um eine Kompatibilität für Gleichstromeingang zu geben.

Obwohl die Erfindung in Bezug auf obige Beispiele beschrieben wurde, welche derzeit als praktikabelste und bevorzugte Ausführungsformen betrachtet werden, versteht es sich, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Im Gegenteil, es sollen verschiedene Modifikationen und ähnliche Anordnungen abgedeckt werden, die sich im Umfang der beigefügten Ansprüche befinden, welche mit der breitesten Interpretation übereinstimmen, um alle derartigen Modifikationen und ähnliche Anordnung zu umfassen.


Anspruch[de]
Energieversorgungssystem mit der Möglichkeit der Notstromversorgung, welches elektrisch an eine Eingangsstromquelle (11) angeschlossen ist und einen Eingangstrom in einen Ausgangsstrom umwandelt und damit wenigstens eine Last (6) über wenigstens einen Stromausgang (12) versorgt; wobei das Energieversorgungssystem wenigstens aufweist:

wenigstens einen Stromumwandler (2), der einen Umwandlungsstrom nach Empfang eines Eingangstroms erzeugt, indem er mit der Eingangsstromquelle (11) verbunden ist;

wenigstens ein Notstromversorgungsmodul (4), welches gegenüber dem Stromumwandler (2) parallel mit der Eingangsstromquelle (11) geschaltet ist und wenigstens ein Energiespeichermodul (41) aufweist, das im normalen Betrieb zum Speichern der elektrischen Energie mit dem Eingangstrom aufladbar ist; und

wenigstens eine Stromverteilungseinheit (5), die an den Stromumwandler (2) sowie an das Notstromversorgungsmodul (4) angeschlossen ist und die Entscheidung trifft, ob der Umwandlungsstrom oder der Notstrom als Ausgangsstrom zum Stromausgang (12) geführt wird.
Energieversorgungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Energieversorgungssystem als einzelnes Netzteil ausgeführt ist, wobei der Stromumwandler (2a) als Transformator des Netzteils ausgeführt ist, während das Energiespeichermodul (41) wenigstens eine Batterie aufweist. Energieversorgungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Energieversorgungssystem mehrere Netzteile sowie wenigstens eine Stromintegrierrückplatte (7) aufweist, wobei der Stromumwandler (2b) wenigstens ein Netzteil besitzt, während das Energiespeichermodul (41) auf der Stromintegrierrückplatte (7) angeordnet ist. Energieversorgungssystem nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromverteilungseinheit (5) die benötigte Leistung der Last (6) ermittelt und als Leistungsverteilungseinheit (53) dient, die für die Bestimmung des Verhältnisses zwischen der Ausgangsleistung des Stromumwandlers (2) und der Ausgangsleistung des Notstromversorgungsmoduls (4) sorgt. Energieversorgungssystem einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromverteilungseinheit (5) als Umschaltungsschaltkreis ausgeführt ist, der zumindest eine den Stromumwandler (2) freischaltende, erste Schleife und eine das Notstromversorgungsmodul (4) freischaltende, zweite Schleife aufweist. Energieversorgungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschaltungsschaltkreis einen Stromquellenumschalter (51) sowie eine Spannungsermittlungsscheife (52) aufweist, wobei der erste Anschluss des Stromquellenumschalters (51) an den Stromausgang (12) angeschlossen ist, während der zweite Anschluss des Stromquellenumschalters (51) im normalen Betrieb mit Stromumwandler (2) derart verbunden ist, dass der Umwandlungsstrom über den Stromausgang (12) zum ersten Schaltkreis geführt wird, wobei die Spannungsermittlungsscheife (52) ein die Störung der Ausgangsspannung des Stromumwandlers (2) zeigendes Umschaltsignal erzeugt, um zu steuern, dass der zweite Anschluss des Stromquellenumschalters (51) auf das Notstromversorgungsmodul (9) derart umgeschaltet wird, dass der Notstrom über den Stromausgang (12) zum zweiten Schaltkreis geführt wird. Energieversorgungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Notstromversorgungsmodul (4) einen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler (42), der einen von der Eingangsstromquelle (11) empfangenen Eingangstrom in den Ausgangsgleichstrom umwandelt, ein Energiespeichermodul (41), eine das Energiespeichermodul (41) mit dem eingespeisten Gleichstrom aufladende Ladeschaltung (43), einen beim Auslösen eines Umschaltsignals zwischen dem Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler (42) und dem Energiespeichermodul (41) umschaltenden Umschalter (44) sowie eine den Umschalter (94) freischaltenden Strom in den Notstrom umwandelnde und dann an die Stromverteilungseinheit (5) weiterleitende Umwandlungseinheit aufweist. Energieversorgungssystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwandlungseinheit als Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler (45) ausgeführt ist. Energieversorgungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Notstromversorgungsmodul (4) einen Wechselstrom-Gleichstrom-Wandler (42), der einen von der Eingangsstromquelle (11) empfangenen Eingangstrom in den Ausgangsgleichstrom umwandelt, ein Energiespeichermodul (91), eine das Energiespeichermodul (41) mit dem eingespeisten Gleichstrom aufladende Ladeschaltung (43), einen beim Auslösen von einem Umschaltsignal zwischen dem Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler und dem Energiespeichermodul (41) umschaltenden Umschalter (49) sowie eine Umwandlungseinheit aufweist, die den vom Umschalter (94) freigeschalteten Strom in den Notstrom umwandelt und zur Stromverteilungseinheit (5) überträgt. Energieversorgungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwandlungseinheit als Gleichstrom-Gleichstrom-Wandler (95) ausgeführt ist.






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