Diese Anmeldung basiert auf der vorläufigen Anmeldung USSN 60/195,090
und einer Continuation-in-Part-Anmeldung USSN 09/216,787 (mit dem Titel „High
Energy Phototherapeutic Agents"), eingereicht am 21. Dezember 1998, welche hier
durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit aufgenommen ist.
HINTERGRUND DER ERFINDUNGGEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft bestimmte strahlensensible Medikamente
und Verfahren zur Behandlung von menschlichem oder tierischem Gewebe unter Verwendung
von solchen Medikamenten in Kombination mit Strahlentherapie, wobei diese strahlensensiblen
Medikamente als für Strahlung empfindlich machende Mittel bei hoch-energetischer
Phototherapie dienen. Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben gefunden, dass
solche Medikamente zur Behandlung einer Vielzahl von Zuständen, die die Haut
und verwandte Organe, den Mund und Verdauungstrakt und verwandte Organe, die Harnwegs-
und Fortpflanzungsorgane und verwandte Organe, den Respirationstrakt und verwandte
Organe, das Kreislaufsystem und verwandte Organe, den Kopf und Hals, die endokrinen
und lymphoretikulären Systeme und verwandte Organe, verschiedene andere Gewebe,
wie Bindegewebe und verschiedene Gewebeoberflächen, die während eines
chirurgischen Eingriffs exponiert sind, sowie verschiedene Gewebe, die eine mikrobielle,
virale, Pilz- oder parasitäre Infektion aufweisen, beeinflussen, nützlich
sind. Diese Medikamente liegen in unterschiedlichen Formulierungen vor, welche flüssige,
halbfeste, feste oder Aerosolabgabevehikel einschließen können, und sind
für intrakorporale Verabreichung über verschiedene herkömmliche Arten
und Wege, einschließlich intravenöse Injektion (i.v.), intraperitoneale
Injektion (i.p.), intramuskuläre Injektion (i.m.), intrakraniale Injektion
(i.c.), intratumorale Injektion (i.t.), intraepitheliale Injektion (i.e.), transkutane
Abgabe (t.c.) und Verabreichung durch die Speiseröhre (p.o.), geeignet. Eine
Bestrahlung von Geweben, welche solche Medikamente enthalten, mit Ionisierungsstrahlung
erzeugt eine gewünschte therapeutische Antwort, wie Zerstörung einer mikrobiellen
Infektion, Verringerung oder Beseitigung von Gewebeirritation, Verringerung oder
Beseitigung von hyperproliferativem Gewebe, Verringerung oder Beseitigung von kanzerösem
oder präkanzerösem Gewebe, Verringerung oder Beseitigung von Oberflächen-
oder Suboberflächenlipozyten oder Lipidablagerungen und viele andere ähnliche
Indikationen.
BESCHREIBUNG DES STANDES DER TECHNIK
Erkranktes Gewebe oder Tumore, wie jene von Krebs, werden oft unter
Verwendung von hoch-energetischer, stark penetrierender Ionisierungsstrahlung (d.h.
Ionisierungsstrahlung oder Strahlung) in einem Verfahren, welches als Strahlentherapie
bekannt ist, behandelt.
Herkömmliche Strahlentherapie (welche typischerweise Ionisierungsstrahlung
mit Energien von 1 keV oder höher verwendet) arbeitet im Allgemeinen durch
Angreifen von schnell wachsenden Zellen mit Ionisierungsstrahlung. Die Verwendung
von solcher Strahlung ist aufgrund ihres Vermögens, tief in Gewebe einzudringen,
attraktiv, insbesondere wenn erkranktes Gewebe aus Knochen- oder anderen dichten
oder lichtundurchlässigen Strukturen besteht oder darin lokalisiert ist. Unglücklicherweise
schränkt die Verwendung von schnellem Wachstum als das einzige Zielkriterium
nicht die Wirkungen einer solchen Behandlung auf erkranktes Gewebe ein und als ein
Ergebnis wird gesundes Gewebe oft zerstört oder beschädigt.
Als ein Ergebnis wurden einige Verbesserungen bei den Verfahren zur
Abgabe der Strahlung an die Erkrankungsstelle gemacht, um so die Wirkungen einer
solchen Strahlung auf die allgemeine Fläche des erkrankten Gewebes einzuschränken.
Da jedoch gesundes Gewebe und erkranktes Gewebe typischerweise eine ähnliche
biologische Antwort auf Ionisierungsstrahlung haben, besteht ein Bedarf zur Verbesserung
der Wirksamkeit (oder der biologischen Antwort auf) der abgegebenen Strahlung innerhalb
der Umgebung des erkrankten Gewebes zu dem erkrankten Gewebe, um so nicht das umgebende
gesunde Gewebe zu beeinflussen.
Demgemäß haben einige Forscher ihre Bemühungen auf
die Entwicklung von Mitteln fokussiert, welche aktiviert werden durch oder das therapeutische
Potential erhöhen von einer solchen Ionisierungsstrahlung. Solche Mittel sind
als für Strahlung empfindlich machende Mittel bekannt und, wenn sie in Kombination
mit Ionisierungsstrahlung verwendet werden, stellen sie eine therapeutische Anwendung
dar, welche als hoch-energetische Phototherapie bekannt ist. Da
für Strahlung empfindlich machende Mittel durch Absorbieren oder anderweitig
Wechselwirken mit eindringender Ionisierungsstrahlung und lokal Umwandeln dieser
Strahlung in eine biologisch aktivere Form fungieren, ist es wünschenswert,
dass solche für Strahlung empfindlich machende Mittel eine hohe intrinsische
Strahlensensibilität und ein Vermögen für bevorzugte Konzentration
in erkranktem Gewebe aufweisen (was folglich eine maximale, selektive Abgabe der
therapeutischen Wirkungen einer solchen Strahlung an ein solches erkranktes Gewebe,
welches ein solches Mittel enthält, ermöglicht).
Aufgrund der im Mittelpunkt stehenden Natur vieler Erkrankungen ist
es wünschenswert, diese bevorzugte Konzentration des für Strahlung empfindlich
machenden Mittels durch natürliche Vorgänge oder über lokalisierte
Verabreichung des Mittels zu erreichen. Das gewünschte Ergebnis ist dann, dass
die Strahlung wirksamer wird, wenn das für Strahlung empfindlich machende Mittel
im Gewebe vorhanden ist, so dass weniger Strahlung gebraucht wird, um die Läsion,
den Tumor oder anderes erkrankte Gewebe zu behandeln, und demgemäß wird
ein möglicher Schaden bei umgebendem gesundem Gewebe, welcher aus kollateraler
Einwirkung der Strahlung resultiert, verringert. Folglich können die Sicherheit
und Wirksamkeit verbessert werden, wenn man Mittel hat, welche zu einer bevorzugten
Konzentration in erkranktem Gewebe in der Lage sind.
Der endgültige Erfolg oder Misserfolg einer hoch-energetischen
Phototherapie hängt folglich ab von: (1) der therapeutischen Leistung der für
Strahlung empfindlich machenden Mittel und (2) der Erkrankungsspezifität bei
der Abgabe von Mitteln an die Stelle der Erkrankung oder des erkrankten Gewebes.
Momentan verwendete Mittel und zielgerichtete Vorgehensweisen wiesen jedoch in jeder
dieser Kategorien nicht akzeptable Ergebnisse auf.
Die therapeutische Leistung eines für Strahlung empfindlich machenden
Mittels ist eine Funktion einer gesteigerten Absorption der angelegten Strahlendosis
in empfindlich gemachten Geweben relativ zu der in nicht empfindlich gemachten Geweben.
Diese unterschiedliche Absorption wird im Allgemeinen durch die Verwendung von strahlensensiblen
Mitteln mit einem hohen Absorptionsquerschnitt für einen besonderen Typ von
Strahlung (wie Röntgenstrahlen) bewirkt. Zum Beispiel werden Metall- oder Halogenatome
oft verwendet, entweder in atomarer Form oder eingebracht in einen Molekülträger,
aufgrund ihres hohen Röntgenstrahlungsquerschnitts. Die Absorption von Röntgenstrahlen
durch solche strahlensensible Materialien scheint zu sekundären Strahlungsemissionen,
Ionisierung und anderen chemischen oder physikalischen Vorgängen zu führen,
welche die lokalisierte Zytotoxizität der angelegten Energie (d.h. den durch
Strahlung hervorgerufenen Zelltod oder „Lichtzytotoxizität") erhöhen.
Jedoch ist eine hohe Lichtzytotoxizität nicht genug, um ein Mittel
zu einem verträglichen Mittel zu machen. Das Mittel muss auch eine vernachlässigbare
Wirkung aufweisen, wenn keine Energie angelegt wird (d.h. es muss in der Abwesenheit
von Strahlung eine niedrige Toxizität aufweisen oder „Dunkelzytotoxizität").
Unglücklicherweise sind viele Mittel, welche momentan als für Strahlung
empfindlich machende Mittel untersucht werden, unvorteilhaft, da sie entweder (a)
eine relativ hohe Dunkelzytotoxizität oder (b) ein niedriges Verhältnis
von Lichtzytotoxizität zu Dunkelzytotoxizität aufweisen, was ihre Wirksamkeit
und Verträglichkeit einschränkt. Hingegen sind Mittel mit einem hohen
Verhältnis von Licht-zu-Dunkelzytotoxizität wünschenswert, da sie
(1) über einen Bereich von Dosierungen sicher verwendet werden können,
(2) eine verbesserte Wirksamkeit an der Behandlungsstelle aufweisen werden (aufgrund
der Kompatibilität mit der Verwendung bei höheren Dosierungen als eine
Konsequenz ihrer relativen Sicherheit) und (3) überall im Körper des Patienten
besser toleriert werden.
Ein zusätzliches Problem bei vielen momentanen für Strahlung
empfindlich machenden Mitteln ist, dass das Mittel keine wesentliche bevorzugte
Konzentration in erkranktem Gewebe erreicht. Speziell wurde das meiste Zielrichten
von für Strahlung empfindlich machenden Mitteln auf physikalisches Zielrichten
basiert, wie Diffusion in Tumore durch durchlässige neu gebildete Gefäße,
was letztendlich, basierend auf der Permeabilität des Tumors für Mittel,
welche wasserlöslich sind oder in einer Suspensionsformulierung vorliegen,
erfolgreich oder nicht erfolgreich ist. Als ein Ergebnis müssen typischerweise
hohe Dosen des Mittels verabreicht werden, entweder lokal oder systemisch, um so
alle Gewebe zu sättigen, in der Hoffnung, einen therapeutischen Level in dem
gewünschten Behandlungsbereich oder Ziel zu erreichen. Nach einer solchen Verabreichung
eines Mittels muss ein Patient eine Clearance-Zeit von Stunden bis Tagen abwarten,
um zu ermöglichen, dass überschüssiges Mittel hoffentlich aus den
gesunden Geweben, welche die gewünschte Behandlungsstelle umgeben, ausgeschieden
wird. Danach erzeugt eine Bestrahlung des restlichen Mittels an der Behandlungsstelle
hoffentlich die gewünschte therapeutische Wirkung in dem erkrankten Gewebe.
Diese Vorgehensweise kann unglücklicherweise auch gesundes umgebendes Gewebe
durch unerwünschte Aktivierung des restlichen Mittels, welches noch in dem
gesunden umgebenden Gewebe vorhanden ist, schädigen. Eine Vorgehensweise zur
Lösung dieses Problems ist, das für Strahlung empfindlich machende Mittel
mit einer Einheit zu kuppeln, welche zum Bereitstellen eines verbesserten
biologischen Zielrichtens auf das erkrankte Gewebe in der Lage ist. Es stellte sich
jedoch heraus, dass dies sehr schwierig zu erreichen ist.
Es wäre auch stark wünschenswert, wenn das für Strahlung
empfindlich machende Mittel zur Verbesserung der Identifizierung von Zielgröße,
-ort und -tiefe verwendet werden könnte, so dass die therapeutische Strahlung
genauer an das Ziel, wie an einen kanzerösen Tumor, abgegeben werden könnte.
Ferner würde eine kombinierte diagnostische Verwendung (als ein Kontrastmittel)
und therapeutische Verwendung (als ein für Strahlung empfindlich machendes
Mittel) des Mittels das Risiko für den Patienten verringern durch (1) Verringern
der Anzahl der erforderlichen Verfahren, welche für Diagnose und Behandlung
notwendig sind, (2) Verringern der Gesamtdiagnose- und -behandlungszeit und (3)
Verringern der Kosten.
So machten die inhärenten Nachteile von unterschiedlichen momentanen
für Strahlung empfindlich machenden Mitteln und Medikamenten, welche solche
Mittel enthalten, eine verträgliche Strahlungstherapie für unterschiedliche
menschliche und tierische Zustände schwierig oder unmöglich.
Deshalb ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung neue intrakorporale
strahlensensible Medikamente, medizinische Verwendungen für solche Medikamente,
basierend auf einer verbesserten Spezifität von solchen Medikamenten für
das gewünschte Gewebe, welches behandelt wird, und Verfahren zur Behandlung
unter Verwendung von solchen Medikamenten bereit zu stellen, wobei dies in einer
erhöhten Wirksamkeit und Sicherheit und verringerten Kosten der Behandlung
resultiert.
WO-A-99/45869 offenbart ein Enzymorthokeratologie-Verfahren zum Korrigieren
von Brechungsfehlern im Auge eines Säugerempfängers. Ein Beschleunigen
einer Wiederformung der Kornea wird durch Verabreichen einer Kornea-härtenden
Menge eines Kornea-härtenden Mittels in das Auge eines Empfängers erreicht.
Die Wiederformung wird unter dem Einfluss einer harten Kontaktlinse oder einer Reihe
von Linsen mit einer konkaven Krümmung, welche einen Brechungsfehler korrigieren
werden, erreicht. Die Verwendung von UV-Licht wird zum Hervorrufen von oxidativen
Vernetzungen in Kombination mit einem lichtempfindlich machenden Mittel in Betracht
gezogen.
Die vorliegende Erfindung betrifft neue intrakorporale strahlungssensible
Medikamente und bestimmte medizinische Verwendungen von solchen Medikamenten und
Behandlungsverfahren unter Verwendung von solchen Medikamenten, zur Behandlung von
menschlichem oder tierischem Gewebe, wobei ein primärer Wirkstoff von solchen
Medikamenten ein halogeniertes Xanthen oder ein halogeniertes Xanthenderivat und
stärker bevorzugt Rose Bengal oder ein funktionelles Derivat von Rose Bengal
ist.
Die vorliegende Erfindung stellt ein Medikament zur intrakorporalen
Verabreichung bereit, wobei das Medikament mindestens ein halogeniertes Xanthen
als einen primären Wirkstoff in wässriger Lösung umfasst, wobei das
halogenierte Xanthen in einer Konzentration von höher als 0,001 % bis niedriger
als 20 % vorliegt und wobei das Medikament zur Verwendung bei hochenergetischer
phototherapeutischer Behandlung von menschlichem und tierischem Gewebe geeignet
ist, unter Verwendung von angelegter Ionisierungsstrahlung mit einer Energie von
mehr als 1 KeV und weniger als 1000 MeV.
Die halogenierten Xanthene stellen eine Familie von wirksamen für
Strahlung empfindlich machenden Mitteln dar, welche über Bestrahlung der Behandlungsstelle
mit Ionisierungsstrahlung, wie Röntgenstrahlen, aktiviert werden. Solche Medikamente
sind zur intrakorporalen Verabreichung geeignet und sind folglich intrakorporale
Medikamente. Solche Medikamente können auch Arzneimittel oder Arzneistoffe
genannt werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung einer Vielzahl von Zuständen,
welche die Haut und verwandte Organe beeinflussen, verwendet.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung einer Vielzahl von Zuständen,
welche den Mund und Verdauungstrakt und verwandte Organe beeinflussen, verwendet.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung einer Vielzahl von Zuständen,
welche die Harnwegs- und Fortpflanzungsorgane und verwandte Organe beeinflussen,
verwendet.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung einer Vielzahl
von Zuständen, welche den Respirationstrakt und verwandte Organe beeinflussen,
verwendet.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung einer Vielzahl von Zuständen,
welche das Kreislaufsystem und verwandte Organe beeinflussen, verwendet.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung einer Vielzahl von Zuständen,
welche den Kopf und Hals beeinflussen, verwendet.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung einer Vielzahl von Zuständen,
welche die endokrinen und lymphoretikulären Systeme und verwandte Organe beeinflussen,
verwendet.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung einer Vielzahl von Zuständen,
welche verschiedene andere Gewebe, wie Bindegewebe und verschiedene Gewebeoberflächen,
die während eines chirurgischen Eingriffs exponiert sind, beeinflussen, verwendet.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung einer Vielzahl von Zuständen,
welche mit mikrobieller oder parasitärer Infektion verwandt sind, verwendet.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
in unterschiedlichen Formulierungen, einschließlich flüssigen, halbfesten,
festen oder Aerosolabgabevehikeln, sowie in Tabletten-, Kapsel-, Zäpfchen-
und anderen ähnlichen Formen hergestellt.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Bei der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen wird auf
die angefügten Zeichnungen Bezug genommen, wobei:
1(a) die verallgemeinerte chemische Struktur der halogenierten
Xanthene zeigt.
1(b) die chemische Struktur von Rose Bengal zeigt.
2 ein Graph von Energie gegen Röntgenstrahlenquerschnitt
für Halogene ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER VORLIEGEND BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die vorliegende Erfindung betrifft neue strahlensensible Medikamente
und bestimmte medizinische Verwendungen von solchen strahlensensiblen Medikamenten
und Verfahren zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung unter Verwendung
von solchen Medikamenten zur Behandlung von menschlichem oder tierischem Gewebe,
wobei ein primärer Wirkstoff von solchen Medikamenten ein halogeniertes Xanthen
oder halogeniertes Xanthenderivat ist. Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben
entdeckt, dass solche halogenierten Xanthene, wie nachstehend detaillierter erörtert
wird, wünschenswerte hoch-energetische phototherapeutische Wirkungen aufweisen,
wenn sie an bestimmte menschliche oder tierische Gewebe verabreicht oder anderweitig
abgegeben werden. Die wünschenswerten Wirkungen schließen Verringern oder
Beseitigen der Erkrankung oder von erkranktem Gewebe oder von anderen nicht wünschenswerten
Zuständen ein, einschließlich die vollständige Beseitigung von kanzerösen
oder präkanzerösen Tumoren und infektiösen Mitteln, und sie sind
bei einer Vielzahl von Zuständen, welche die Haut und verwandte Organe, den
Mund und Verdauungstrakt und verwandte Organe, die Harnwegs- und Fortpflanzungsorgane
und verwandte Organe, den Respirationstrakt und verwandte Organe, das Kreislaufsystem
und verwandte Organe, den Kopf und Hals, die endokrinen und lymphoretikulären
Systeme und verwandte Organe, verschiedene andere Gewebe, wie Gewebe, die während
eines chirurgischen Eingriffs exponiert sind, sowie verschiedene Gewebe, die mikrobielle,
virale, Pilz- oder parasitäre Infektion aufweisen, beeinflussen, verwendbar.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden solche Medikamente
in verschiedenen Formulierungen, welche für intrakorporale Verabreichung geeignet
sind, einschließlich in verschiedenen flüssigen, halbfesten,
festen oder Aerosolabgabevehikeln, sowie in Tabletten-, Kapsel-, Zäpfchen-
und anderen ähnlichen Formen, hergestellt. Solche Medikamentenformulierungen
sind zur Abgabe über verschiedene herkömmliche Arten und Wege geeignet
(hier nachstehend als intrakorporale Verabreichung definiert), einschließlich,
aber nicht eingeschränkt auf, intravenöse Injektion (i.v.), intraperitoneale
Injektion (i.p.), intramuskuläre Injektion (i.m.), intrakraniale Injektion
(i.c.), intratumorale Injektion (i.t.), intraepitheliale Injektion (i.e.), transkutane
Abgabe (t.c.) und Verabreichung durch die Speiseröhre (p.o.); zusätzliche
Verabreichungsarten und -wege schließen intraabdominale, intraapendikuläre,
intraarterielle, intraartikuläre, intrabronchiale, intrabukkale, intrakapsuläre,
intrakardiale, intrakartilaginäre, intrakavitäre, intrakephalische, intrakolische,
intrakutane, intracystische, intradermale, intraduktale, intraduodenale, intrafaszikuläre,
Intrafett-, intrafibrilläre, intrafissurale, intragastrale, intraglanduläre,
intrahepatische, intraintestinale, intralamelläre, intraläsionale, intraligamentöse,
intralinguale Verabreichung, Verabreichung in die Brust, intramedulläre, intrameningeale,
intramyokardiale, intranasale, intraokulare, intraoperative, intraorale, intraossäre
Verabreichung, Verabreichung in die Ovarien, Verabreichung in die Bauchspeicheldrüse,
intraparietale, intrapelvine, intraperikardiale, intraperineale, intraperitoneale
Verabreichung, Verabreichung in die Plazenta, intrapleurale, intrapontine Verabreichung,
Verabreichung in die Prostata, intrapulmonare Verabreichung, Verabreichung in die
Wirbelsäule, intrarektale, intrarenale, intrasklerale, intraskrotale, intrasegmentale,
intrasellare, intraspinale Verabreichung, Verabreichung in die Milz, intrasternale,
intrastromale, intrasynoviale, intratarsale, intratestikuläre, intrathorakale,
intratonsilläre, intratracheale, intratubale, intratympanale, intraureterische,
intraurethrale Verabreichung, Verabreichung in den Uterus, intravaginale, intravaskuläre,
intraventrikuläre, intravertebrale, intravesikale oder intravitröse Verabreichung
ein. Solche Medikamente werden folglich als intrakorporale Medikamente bezeichnet
(d.h. Medikamente, welche zur intrakorporalen Verabreichung geeignet sind).
1. Eigenschaften der bevorzugten strahlensensiblen Komponenten und Medikamentenformulierungen.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben eine Klasse von strahlensensiblen
Mitteln entdeckt, welche in einer sehr umfangreichen Weise zur Herstellung von intrakorporalen
Medikamenten zur hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung einer Erkrankung
in bestimmten menschlichen und tierischen Geweben verwendet werden können.
Diese strahlensensiblen Mittel werden als halogenierte Xanthene bezeichnet und sind
in 1a gezeigt, wobei die Symbole X, Y und Z verschiedene
Elemente darstellen, welche an den angegebenen Positionen vorhanden sind, und die
Symbole R1 und R2 verschiedene Funktionen darstellen, welche
an den angegebenen Positionen vorhanden sind. Der Halogengehalt der halogenierten
Xanthene macht diese Klasse von Mitteln zu hoch wirksamen Absorptionsmitteln von
Röntgenstrahlen oder anderer Ionisierungsstrahlung mit einer Energie von mehr
als etwa 1 keV und weniger als etwa 1000 MeV und sie so als strahlensensible Komponenten
in verschiedenen Medikamenten von für Strahlung empfindlich machenden Mitteln,
welche in Verbindung mit einer solchen Strahlung bei hoch-energetischer Phototherapie
verwendet werden, geeignet.
Ausgewählte chemische und physikalische Eigenschaften (wie chemische
Bestandteile an den Positionen X, Y und Z und Funktionen R1 und R2,
zusammen mit dem Molekulargewicht) von repräsentativen halogenierten Xanthenen
sind in der angefügten Tabelle 1 (nachstehend) zusammengefasst. Bestimmte allgemeine
Eigenschaften dieser Klasse von Mitteln werden detaillierter in USSN 09/130,041,
eingereicht am 6. August 1998 (mit dem Titel „Improved Method for Targeted
Treatment of Disease"); USSN 09/184,388, eingereicht am 2. November 1998 (mit dem
Titel „Method for Improving Imaging and Photodynamic Therapy"); USSN 09/216,787,
eingereicht am 21. Dezember 1998 (mit dem Titel „High Energy Phototherapeutic
Agents") und USSN 60/149,015, eingereicht am 13. August 1999 (mit dem Titel „Improved
Topical Medicaments and Methods for Photodynamic Treatment of Disease") erörtert,
wobei jede davon hier durch Bezugnahme in ihrer Gesamtheit aufgenommen ist. Im Allgemeinen
sind die halogenierten Xanthene durch einen großen Strahlungsextinktionsquerschnitt,
niedrige Dunkelzytotoxizität (Toxizität für Zellen oder Gewebe in
der Abwesenheit von Strahlung), hohe Lichtzytotoxizität (Toxizität für
Zellen oder Gewebe durch Bestrahlung), relativ niedrige Kosten, ein Vermögen,
schnell aus dem Körper ausgeschieden zu werden, und chemische Eigenschaften
und Eigenschaften von für Strahlung empfindlich machenden Mitteln, welche im
Wesentlichen nicht durch die lokale chemische Umgebung oder durch Anfügen von
funktionellen Derivaten an den Positionen R1 und R2 beeinflusst
werden, charakterisiert. Die halogenierten Xanthene weisen auch einen Vorzug einer
Konzentrierung in erkranktem Gewebe auf und sie sind folglich in der Lage, eine
gesteigerte Strahlendosisverbesserung aufzuweisen, im Vergleich zu der, welche mit
früheren bekannten Mitteln möglich war. Diese speziellen Eigenschaften
der halogenierten Xanthene und insbesondere der intrakorporalen Medikamente, welche
aus solchen Mitteln formuliert werden, machen solche Mittel und Medikamente für
eine hoch-energetische phototherapeutische Behandlung einer Erkrankung in menschlichen
und tierischen Geweben ausgezeichnet.
Das intrakorporale Medikament gemäß der vorliegenden Erfindung
umfasst mindestens ein halogeniertes Xanthen bei einer Konzentration
von höher als etwa 0,001 % und niedriger als etwa 20 %, einschließlich
zum Beispiel eines oder mehrere von: 4',5'-Dichlorfluorescein; 2',7'-Dichlorfluorescein;
4,5,6,7-Tetrachlorfluorescein; 2',4',5',7'-Tetrachlorfluorescein; Dibromfluorescein;
Solvent Red 72; Diiodfluorescein; Eosin B; Eosin Y; Ethyleosin; Erythrosin B; Phloxin
B; Rose Bengal (4,5,6,7-Tetrachlor-2',4',5',7'-tetraiodfluorescein; gezeigt in
1b); 4,5,6,7-Tetrabromerythrosin; Mono-, Di- oder Tribromerythrosin;
Mono-, Di- oder Trichlorerythrosin; Mono-, Di- oder Trifluorerythrosin; 2',7'-Dichlor-4,5,6,7-tetrafluorfluorescein;
2',4,5,6,7,7'-Hexafluorfluorescein und 4,5,6,7-Tetrafluorfluorescein. Da der Strahlungsquerschnitt
von Halogenen im Wesentlichen in der Reihenfolge F < Cl < Br < I ansteigt
(wie in 2 gezeigt), ist es ferner bevorzugt, dass dieses
Medikament als einen strahlensensiblen Bestandteil jene halogenierten Xanthene mit
einem hohen Gehalt an I oder Br einschließt. Wie in Tabelle 1 (nachstehend)
gezeigt, weisen Tetrabromerythrosin, Rose Bengal, Phloxin B, Erythrosin B und Eosin
Y hohe I- oder Br-Gehalte relativ zu anderen halogenierten Xanthenen auf, und sind
dabei stärker zur Verwendung als ein strahlensensibler Bestandteil in solchen
Medikamenten bevorzugt. Ferner machen der hohe Iod-Gehalt von Rose Bengal und seinen
Derivaten und die zusätzliche Brom-Substitution von 4,5,6,7-Tetrabromerythrosin
und seinen Derivaten diese Mittel stärker zur Verwendung als ein strahlensensibler
Bestandteil in solchen Medikamenten bevorzugt.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben gefunden, dass intrakorporale
Medikamente, welche als einen strahlensensiblen Bestandteil mindestens ein halogeniertes
Xanthen enthalten, eine bevorzugte Akkumulation des strahlensensiblen Bestandteils
in erkranktem Gewebe aufweisen. Eine solche Akkumulation des strahlensensiblen Bestandteils
in oder in physikalischer Nähe zu einem solchen Gewebe erhöht die Wirksamkeit
des für Strahlung Empfindlichmachens eines solchen Gewebes (d.h. Umwandlung
der angelegten Ionisierungsstrahlung in lokalisierte zytotoxische Wirkungen in oder
nahe einem solchen Gewebe). Man nimmt an, dass diese Ausbeutesteigerung aus der
erhöhten Wahrscheinlichkeit, dass unmittelbar freigesetzte Energie (d.h. gestreute
oder ansonsten erneut emittierte Energie, welche durch Wechselwirkung von angelegter
Ionisierungsstrahlung mit dem für Strahlung empfindlich machenden Mittel freigesetzt
wird) vorteilhafterweise mit dem Zielgewebe wechselwirkt (vor einer Annihilierung
oder sonstigen Dissipation in einer unwirksamen Weise), immer wenn der strahlensensible
Bestandteil, welcher für eine solche freigesetzte Energie verantwortlich ist,
so nahe wie möglich an einem solchen Zielgewebe konzentriert ist, resultiert.
In einfachen Worten ausgedrückt, die freigesetzt Energie, welche im Allgemeinen
einen kurzen mittleren freien Weg aufweist, hat eine höhere Wahrscheinlichkeit,
mit dem Zielgewebe wechselzuwirken, wenn sie aus einem strahlensensiblen Bestandteil
freigesetzt wird, welcher an einem Ort, in oder nahe zu dem Zielgewebe, bereitgestellt
wurde.
Zum Beispiel ist es möglich, das Potential eines Mittels zur
Gewebeakkumulation basierend auf dem Verteilungskoeffizienten Kp abzuschätzen.
Es wird im Allgemeinen behauptet, dass dieser in vitro-Parameter einen Voraussagewert
bezüglich der in vivo-Bereitstellung des Mittels auf dem zellulären Level
hat. Insbesondere für einen Wert von größer als Eins wird angenommen,
dass er Mittel zeigt, die zur Lokalisierung in Tumor- oder anderem erkranktem Gewebe
und spezieller in Plasmamembranen von Zellen, welche aus einem solchen Gewebe aufgebaut
sind, in der Lage sind und dabei in der Lage sind, eine gesteigerte therapeutische
Wirksamkeit in einem solchen Gewebe aufzuweisen. Kp wird durch Messen
des Verhältnisses der Gleichgewichtskonzentrationen eines Mittels in einer
lipophilen Phase (n-Octanol), welche mit einer wässrigen Phase (Salzlösung)
in Kontakt steht, bestimmt. Vergleichswerte von Kp sind in Tabelle 2
(nachstehend) gezeigt. Die hohen Kp-Werte für die halogenierten
Xanthene zeigen, dass die halogenierten Xanthene eine Neigung zur Akkumulation in
Tumor- oder anderem erkranktem Gewebe aufweisen werden, und sollten dabei zum Aufweisen
einer hervorragenden hoch-energetischen phototherapeutischen Wirksamkeit in einem
solchen Gewebe in der Lage sein.
Ein spezielles Beispiel einer solchen bevorzugten Akkumulation und
therapeutischen Antwort der halogenierten Xanthene in erkranktem Gewebe wird durch
Rose Bengal gezeigt. Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben insbesondere
gefunden, dass Rose Bengal bevorzugt in (d.h. Ziel) einigen Tumoren und anderen
erkrankten Geweben akkumuliert wird. Dieser Vorzug für eine Akkumulation in
erkranktem Gewebe wird durch die folgenden Beispiele gezeigt, mit welchen wir beabsichtigen,
die vorliegende Erfindung zu veranschaulichen und nicht einzuschränken:
Zu Beginn wurden Tumorzellsuspensionen (zum Beispiel Melanom, Brusttumor, Lebertumor,
Nierenkarzinom, Gallenblasentumor oder Prostatatumor) subkutan in die Flanken von
Nacktmäusen injiziert, was in der Bildung von primären Tumoren mit einem
Tumorvolumen von etwa 0,5 bis 1 cm3 innerhalb von ein paar Wochen an
der Injektionsstelle resultierte.
Danach wurde eine Lösung von Rose Bengal (zum Beispiel ≤
100 &mgr;l 10 % Rose Bengal in Salzlösung) intratumoral injiziert, gefolgt
von therapeutischer Bestrahlung des Tumors innerhalb von mehreren Stunden nach der
Verabreichung unter Verwendung von Röntgenstrahlen (zum Beispiel 10 Gy bei
120 keV) oder Gammastrahlen (zum Beispiel 4 bis 10 Gy bei 1,02
MeV). Dies resultierte in einer selektiven Zerstörung des Tumorgewebes ohne
wesentliche Wirkung bei gesundem umgebendem Gewebe.
Zusätzlich entdeckten die Erfinder der vorliegenden Erfindung,
dass eine intratumorale Injektion (i.t.) von verschiedenen Rose Bengal-Formulierungen
in den anderen Tumormodellen (d.h. Brusttumor, Lebertumor, Nierenkarzinom, Gallenblasentumor
oder Prostatatumor) in einer ähnlichen beständigen Akkumulation von Rose
Bengal überall im Tumorvolumen resultierte, wobei mehr als 75 % der eingespritzten
Rose Bengal-Dosis nach mehreren Wochen in dem Tumor verblieben. Eine peritumorale
Injektion (d.h. eine Injektion in normales Gewebe um die äußeren Ränder
des Tumors) zeigte keine solche Beständigkeit in normalem Gewebe, wobei weniger
als 1 % von Rose Bengal in der Umgebung des Tumors nach 24 Stunden verblieb.
So haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung gezeigt, dass Medikamente,
welche mindestens ein halogeniertes Xanthen und insbesondere Rose Bengal enthalten,
einen beträchtlichen Vorzug für eine Akkumulation in Tumor- oder anderem
erkranktem Gewebe über intrakorporale Verabreichung aufweisen und dass die
Medikamente, wenn sie in einem solchen Gewebe vorliegen, als wirksame, hoch gewebespezifische
für Strahlung empfindlich machende Mittel verwendet werden können.
Zusätzlich zur hervorragenden Eignung für eine direkte Verabreichung
in gewünschtes Gewebe, welches behandelt wird, wie ein Tumor von Interesse,
stellt der Vorzug der halogenierten Xanthene zur Akkumulation in bestimmten Geweben
eine Grundlage für eine hoch selektive, systemische Bereitstellung der halogenierten
Xanthene in solchen Geweben bereit. Zum Beispiel zeigt der relativ hohe Verteilungskoeffizient
von Rose Bengal einen Vorzug für eine Akkumulation in lipophilem Gewebe, wie
kutane Lipozyten. Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben gefunden, dass eine
systemische Verabreichung von Rose Bengal, zum Beispiel als eine wässrige Lösung,
welche durch intraperitoneale Injektion (i.p.) oder durch die Speiseröhre (p.o.)
verabreicht wird, in einer hoch selektiven Akkumulation des Mittels in bestimmten
Geweben, wie in den kutanen Fettablagerungen von fettleibigen Labormäusen,
resultiert. Eine histologische Untersuchung von Hautproben von solchen Tieren zeigt,
dass das akkumulierte Mittel im Wesentlichen auf kutane Lipozyten eingeschränkt
ist. Darüber hinaus liefert eine Aktivierung dieses akkumulierten Mittels eine
selektive Zerstörung von solchen Lipozyten, ohne eine Wirkung bei darüber
liegendem Haut- oder darunter liegendem Muskelgewebe.
Darüber hinaus haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung
entdeckt, dass die Einrichtung, mit welcher die halogenierten Xanthene auf die speziellen
Gewebe oder anderen Stellen zielgerichtet werden, ferner durch Anfügen von
speziellen funktionellen Derivaten an den Positionen R1 und R2
optimiert werden können, um so die chemische Verteilung oder biologische Aktivität
des Mittels zu verändern. Zum Beispiel kann das Anfügen einer zielrichtenden
Einheit oder von mehreren an den Positionen R1 oder R2 zur
Verbesserung des Zielrichtens auf spezielle Gewebe, wie kanzeröse Tumorgewebe
oder Stellen von lokalisierter Infektion, verwendet werden. Ein Beispiel davon ist
eine Veresterung an der Position R1 mit einem kurzen aliphatischen Alkohol,
wie Ethanol oder n-Hexanol, wobei ein derivatisiertes Mittel hergestellt wird, welches
eine verbesserte Verteilung in Lipid-reiche Tumorgewebe zeigt.
Es ist folglich eine weitere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, eine zielrichtende Einheit in mindestens einem der mindestens einem halogenierten
Xanthen-Wirkstoffe einzuschließen, wobei eine solche zielrichtende Einheit
aus der Gruppe ausgewählt ist, welche Deoxyribonukleinsäure (DNA), Ribonukleinsäure
(RNA), Aminosäuren, Proteine, Antikörper, Liganden, Haptene, Kohlenhydrat-Rezeptoren,
Kohlenhydrat-Komplexierungsmittel, Lipid-Rezeptoren, Lipid-Komplexierungsmittel,
Protein-Rezeptoren, Protein-Komplexierungsmittel, Chelatbildner, einkapselnde Vehikel,
kurzkettige aliphatische Kohlenwasserstoffe, langkettige aliphatische Kohlenwasserstoffe,
aromatische Kohlenwasserstoffe, Aldehyde, Ketone, Alkohole, Ester, Amide, Amine,
Nitrile, Azide, hydrophile Einheiten und hydrophobe Einheiten einschließt.
Ein weiteres Beispiel dieser Ausführungsform ist eine Derivatisierung von Rose
Bengal mit einem Lipid (an der Position R1, über Veresterung), um
so die Lipophilie von Rose Bengal zu erhöhen und dabei seine zielrichtenden
Eigenschaften in einem Patienten zu modifizieren. Ein zusätzliches weiteres
Beispiel dieser Ausführungsform ist eine Derivatisierung von Rose Bengal mit
Folat (an der Position R1, über Veresterung oder andere Arten von
Anfügen), um so das selektive Zielrichten auf Krebs- und andere Zellen, welche
eine gesteigerte Folatrezeptoraktivität oder Folatmetabolismus aufweisen, zu
erhöhen.
Als ein weiteres Beispiel der wünschenswerten chemischen, biochemischen
und physikalischen Eigenschaften der halogenierten Xanthene und halogenierten Xanthenderivate
haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung gezeigt, dass solche Mittel eine bedeutsame
Kombination von niedriger Dunkelzytotoxizität und hoher Lichtzytotoxizität
aufweisen. Dies wird durch die folgenden Ergebnisse bewiesen: eine intrakorporale
Verabreichung eines Medikaments, welches Rose Bengal enthält, in Tumore tragende
Labortiere bei Levels, welche äquivalent sind zu oder höher
sind als 100 mg/kg, resultierten in vernachlässigbaren biologischen Wirkungen
in der Abwesenheit von Strahlung; jedoch resultierte eine Bestrahlung von Tumorgewebe
in solchen Tieren nach einer solchen Verabreichung in einer beträchtlichen
Zerstörung von solchem Tumorgewebe. Wie vorstehend beschrieben, haben die Erfinder
der vorliegenden Erfindung ferner gezeigt, dass solche Mittel leicht aus gesunden
Geweben innerhalb von mehreren Stunden ausgeschieden werden können, und es
ist bekannt, dass sie schnell in Galle, Urin und Stuhl ausgeschieden werden, ohne
jene gesunden Gewebe zu beschädigen, während sie dort sind. Dies steht
in starkem Gegensatz zu vielen herkömmlichen strahlensensiblen Mitteln, wobei
manche davon Halbwertszeiten in gesunden Geweben in der Größenordnung
von vielen Wochen aufweisen.
Weitere Beispiele der wünschenswerten Eigenschaften der halogenierten
Xanthene und der halogenierten Xanthenderivate sind wie folgt: die halogenierten
Xanthene und halogenierten Xanthenderivate werden leicht unter Verwendung von einfachen
synthetischen Verfahren mit niedrigen Kosten synthetisiert, können leicht gereinigt
werden und weisen eine ausgezeichnete Stabilität auf (wie eine lange Lagerdauer
ohne einen Bedarf für Kühlung oder eine Inertatmosphäre).
Da die halogenierten Xanthene und ihre Derivate im Allgemeinen feine
feste Pulver in ihrer reinen Form sind, ist es bevorzugt, dass für eine geeignete
Abgabe an gewünschte Gewebe solche Mittel in geeigneten Abgabevehikeln formuliert
werden. Vorgehensweisen für eine solche Formulierung wird der Fachmann im Allgemeinen
kennen. Speziell sind solche Formulierungen bevorzugt, um so die Abgabe des Mittels
in den Körper und darauffolgend einen Kontakt mit und eine Bereitstellung bei
gewünschten Geweben, welche behandelt werden, zu ermöglichen.
Es ist folglich eine weitere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, dass mindestens ein halogeniertes Xanthen oder halogeniertes Xanthenderivat
als ein intrakorporales Medikament in einer Form formuliert wird, welche für
intrakorporale Verabreichung über verschiedene herkömmliche Arten und
Wege geeignet ist. Solche geeigneten Formen schließen Medikamente ein, welche
in einem flüssigen, halbfesten, festen oder Aerosolabgabevehikel formuliert
sind, einschließlich wässrige Suspensionen, nicht-wässrige Suspensionen,
Lösungen, Cremes, Salben, Gele, Sirupe, Mikrotropfensprays, Zäpfchen,
Tabletten und Kapseln. Das mindestens eine halogenierte Xanthen oder halogenierte
Xanthenderivat kann in einem solchen Abgabevehikel gelöst oder suspendiert
werden, wobei dieses Vehikel zusätzlich zu dem mindestens einen halogenierten
Xanthen oder halogenierten Xanthenderivat verschiedene Gerüststoffe, Stabilisatoren,
Emulgiermittel oder Dispersantmittel, Konservierungsstoffe, Puffer, Elektrolyte
und Gewebe-penetrierende oder Gewebeerweichende Mittel einschließen kann. Solche
Komponenten des Abgabevehikels können als die Hauptkomponente (bezogen auf
das Gewicht oder das Volumen) des Medikaments oder als eine Nebenkomponente vorhanden
sein, welche bei der Abgabe des Mittels in einer Rolle als Zusatzstoff dienen, ohne
nachteilige Wirkung auf das Gewebe oder das Behandlungsergebnis.
Zum Beispiel schließen geeignete Gerüststoffe Cellulose
und Cellulosederivate, wie Stärke, und Alginate ein.
Beispiele von geeigneten Stabilisatoren, Emulgiermitteln oder Dispersantmitteln
schließen Liposome, Nanopartikel und Nanodispersionen, Mikropartikel und Mikrodispersionen
sowie verschiedene Lipide, Detergenzien und andere grenzflächenaktive Stoffe
ein.
Beispiele von geeigneten Konservierungsstoffen schließen Benzalkoniumchlorid,
Thimerosal, quartäre Amine und Harnstoff ein.
Beispiele von geeigneten Puffern schließen monobasische oder
dibasische Phosphatsalze, Citratsalze, Bicarbonatsalze und Ethanolamin ein.
Beispiele von geeigneten Elektrolyten schließen Natrium-, Kalium-,
Calcium- und Magnesiumchloride, -phosphate und -nitrate ein.
Beispiele von geeigneten Gewebe-penetrierenden, -erweichenden oder
-solvatisierenden Mitteln und Zusatzstoffen schließen ein:
• verschiedene Sulfoxide, wie DMSO und Decylmethylsulfoxid;
• verschiedene aliphatische und fette Alkohole, wie Ethanol, Propanol,
Hexanol, Octanol, Benzylalkohol, Decylalkohol, Laurylalkohol und Stearylalkohol;
• verschiedene lineare und verzweigte, gesättigte und ungesättigte
Fettsäuren, wie Laurinsäure, Capronsäure, Caprinsäure,
Myristinsäure, Stearinsäure, Ölsäure, Isovaleriansäure,
Neopentansäure, Trimethylhexansäure, Neodecansäure und Isostearinsäure;
• verschiedene aliphatische und Alkylfettsäureester, wie Isopropyl-n-butyrat,
Isopropyl-n-hexanoat, Isopropyl-n-decanoat, Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat,
Octyldodecylmyristat, Ethylacetat, Butylacetat, Methylacetat, Methylvalerat, Methylpropionat,
Diethylsebacat und Ethyloleat;
• verschiedene Polyole, wie Propylenglycol, Polyethylenglycol, Ethylenglycol,
Diethylenglycol, Triethylenglycol, Dipropylenglycol, Glycerol, Propandiol, Butandiol,
Pentandiol und Hexantriol;
• verschiedene Amide, wie Harnstoff, Dimethylacetamid, Diethyltoluamid,
Dimethylformamid, Dimethyloctamid, Dimethyldecamid; bioabbaubarer cyclischer Harnstoff,
wie 1-Alkyl-4-imidazolin-2-on; Pyrrolidonderivate, wie 1-Methyl-2-pyrrolidon, 2-Pyrrolidon,
1-Lauryl-2-pyrrolidon, 1-Methyl-4-carboxy-2-pyrrolidon, 1-Hexyl-4-carboxy-2-pyrrolidon,
1-Lauryl-4-carboxy-2-pyrrolidon, 1-Methyl-4-methoxycarbonyl-2-pyrrolidon, 1-Methyl-4-methoxycarbonyl-2-pyrrolidon,
1-Lauryl-4-methoxycarbonyl-2-pyrrolidon, N-Cyclohexylpyrrolidon, N-Dimethylaminopropylpyrrolidon,
N-Cocoalkypyrrolidon, N-Tallowalkylpyrrolidon; bioabbaubare Pyrrolidonderivate,
wie Fettsäureester von N-(2-Hydroxyethyl)-2-pyrrolidon; cyclische Amide, wie
1-Dodecylazacycloheptan-2-on (Azone®), 1-Geranylazacycloheptan-2-on,
1-Farnesylazacycloheptan-2-on, 1-Geranylgeranylazacycloheptan-2-on, 1-(3,7-Dimethyloctyl)azacycloheptan-2-on,
1-(3,7,11-Trimethydodecyl)azacycloheptan-2-on, 1-Geranylazacyclohexan-2-on, 1-Geranylazacyclopentan-2,5-dion,
1-Farnesylazacyclopentan-2-on; Hexamethylenlauramid und seine Derivate; und Diethanolamin
und Triethanolamin;
• verschiedene grenzflächenaktive Stoffe, wie anionische grenzflächenaktive
Stoffe, einschließlich Natriumlaurat und Natriumlaurylsulfat; kationische grenzflächenaktive
Stoffe, einschließlich Cetyltrimethylammoniumbromid, Tetradecyltrimethylammoniumbromid,
Benzalkoniumchlorid, Octadecyltrimethylammoniumchlorid, Cetylpyridiniumchlorid,
Dodecyltrimethylammoniumchlorid, Hexadecyltrimethylammoniumchlorid; nicht-ionische
grenzflächenaktive Stoffe, wie Polaxamer (231, 182, 184), Brij (30, 93, 96,
99), Span (20, 40, 60, 80, 85), Tween (20, 40, 60, 80), Myrj (45, 51, 52), Miglyol
840; verschiedene Salze der Gallensäure, wie Natriumcholat, Natriumsalze der
Taurochol-, Glychol-, Desoxycholsäuren; Lecithin;
• verschiedene Terpene, einschließlich Kohlenwasserstoffe, wie D-Limonen,
&agr;-Pinen, &bgr;-Caren; verschiedene Terpenalkohole, einschließlich &agr;-Terpineol,
Terpinen-4-ol, Carvol; verschiedene Terpenketone, einschließlich Carvon, Pulegon,
Piperiton, Menthon; verschiedene Terpenoxide, einschließlich Cyclohexanoxid,
Limonenoxid, &agr;-Pinenoxid, Cyclopentenoxid, 1,8-Cineol; verschiedene Terpenöle,
einschließlich Ylang ylang, Anis, Chenopodium, Eukalyptus;
• verschiedene Alkanone, wie N-Heptan, N-Octan, N-Nonan, N-Decan, N-Undecan,
N-Dodecan, N-Tridecan, N-Tetradecan, N-Hexadecan;
• verschiedene organische Säuren, wie Salicylsäure und Salicylite
(einschließlich ihre Methyl-, Ethyl- und Propylglycolderivate), Zitronen- und
Bernsteinsäure.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend aufgeführten
Beispiele eingeschränkt, da andere Formulierungen, welche dem Fachmann vertraut
sind, einschließlich verschiedene einfache oder komplexe Kombinationen von
Vehikeln und Zusatzstoffen, zur Verbesserung der Abgabe der strahlensensiblen Komponente
des Medikaments an die Zielgewebe nützlich sein werden und als innerhalb der
vorliegenden Erfindung eingeschlossen betrachtet werden.
2. Verfahren und medizinische Verwendung des Emgfängermedikaments
für hoch-energetische phototherapeutische Behandlung von Zuständen welche
die Haut und verwandte Organe beeinflussen.
Die Erfinder haben entdeckt, dass die hier offenbarten intrakorporalen
Medikamente in einer sehr umfangreichen Weise zur Verbesserung einer hoch-energetischen
phototherapeutischen Behandlung von verschiedenen Zuständen, welche die Haut
und verwandte Organe von Menschen und Tieren beeinflussen, verwendet werden können.
Das Medikament kann unter Verwendung von herkömmlichen intrakorporalen Verabreichungsarten
direkt oder indirekt in, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche
behandelt werden, einschließlich jene der Haut, Nägel und Kopfhaut, verabreicht
werden. Solche Verabreichungsarten stellen eine direkte Abgabe des Medikaments an,
in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden, oder
eine systemische Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, bereit.
Beispielindikationen schließen eine Behandlung ein für:
Psoriasis und Psoriasis pustulosa; Reiter-Syndrom; Hautgeschwüre, einschließlich
Dermatitis statica, Ulcus venosum, ischämische Geschwüre, Sichelzellenfußgeschwüre,
diabetische Geschwüre, entzündliche Geschwüre; Ekzemerkrankung und
Ekzemreaktion; verschiedene Ichthyosen; atopische Dermatitis; Oberflächenfalten;
Fettverringerung nahe der Oberfläche; benigne und maligne proliferative Störungen,
wie benigne Epitheltumore und Hamartome; prämaligne und maligne Epitheltumore,
einschließlich aktinische Keratose, Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom
und Keratoakanthom; benigne und maligne Adnexaltumore; Tumore
von Pigment-herstellenden Zellen, einschließlich malignes Melanom, Solar lentigines,
Muttermale und Café au lait-Flecken; Sarkome; Lymphome; metastatische Tumore,
wie Metastasen von Melanom, Brust- oder anderen Tumoren auf der Haut oder verwandten
Organen; Gefäßstörungen, wie Hämangiome und Feuermal; mikrobielle
Infektion, wie bakterielle, Pilz-, Hefe-, parasitäre oder andere Infektionen;
Warzen und Akne. Diese Beispiele sind für veranschaulichende Zwecke bereitgestellt,
da die vorliegende Erfindung nicht auf die angegeben Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche der Fachmann kennt, einschließt.
In einem Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform dieses Behandlungsverfahrens
oder medizinischen Verwendung haben die Erfinder entdeckt, dass eine intratumorale
Injektion einer Medikamentenlösung, welche Rose Bengal in einer Konzentration
von etwa 1 bis 10 % w/v enthält, in Mäuse, welche strahlenresistente kutane
Melanomtumore aufweisen, gefolgt von Bestrahlen von solchen Tumoren mit Röntgenstrahlen,
Gammastrahlen oder anderer ionisierender Strahlung, zu einer wesentlichen oder vollständigen
hochenergetischen phototherapeutischen Beseitigung von solchen Tumoren führt.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese bevorzugte Ausführungsform
eingeschränkt, da andere hier offenbarte Medikamente auch verwendet werden
können. Ferner haben andere Formulierungen der halogenierten Xanthene, wie
hier beschrieben, ähnliche Verwendungen für die speziellen hier beschriebenen
Indikationen und für verschiedene andere ähnliche Indikationen, einschließlich
jene, welche eine therapeutische oder kosmetische Behandlung der Haut und von verwandten
Organen von Menschen und Tieren betreffen, und sind innerhalb der vorliegenden Erfindung
eingeschlossen.
3. Verfahren und medizinische Verwendung des Emgfängermedikaments
für hoch-energetische phototherapeutische Behandlung von Zuständen, welche
den Mund und Verdauungstrakt und verwandte Organe beeinflussen.
Die Erfinder haben entdeckt, dass die hier offenbarten intrakorporalen
Medikamente in einer sehr umfangreichen Weise zur Verbesserung einer hoch-energetischen
phototherapeutischen Behandlung von verschiedenen Zuständen, welche den Mund
und Verdauungstrakt und verwandte Organe von Menschen und Tieren beeinflussen, verwendet
werden können. Das Medikament kann unter Verwendung von herkömmlichen
intrakorporalen Verabreichungsarten direkt oder indirekt in, oder im Wesentlichen
in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden, einschließlich jene
des Mundes, des Zahnfleisches, der Zunge, des Kehlkopfes, des Rachens, der Speiseröhre,
des Magens, der Eingeweide und des Darms, verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten
stellen eine direkte Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, oder eine systemische Abgabe des Medikaments
an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden,
bereit.
Beispielindikationen schließen eine Behandlung ein für:
benigne Speiseröhrenläsionen, Barrett-Ösophagus oder eine andere
Speiseröhrenhyperplasie und -dysplasie und Speiseröhrenkrebs, einschließlich
Plattenepithelkarzinom, Adenokarzinom, Carsinosarkom, Pseudosarkom und Sarkom; Magengeschwüre,
Leiomyome, Polypen, Neoplasmen, Lymphom und Pseudolymphom, Adenokarzinom, primäres
Lymphom, Leiomyosarkom; Mund- und Oropharynxkrebs und Prämalignome, Geschwüre
und entzündliche Läsionen, einschließlich Plattenepithelkarzinom,
Lymphom, aktinischer Lippenentzündung, Nikotinstomatitis, Leukoplakie, Erythroplakie;
Zahnfleisch- und andere Peridontalerkrankung, einschließlich Gingivitis; Kehlkopfhyperplasie,
-dysplasie und -neoplasmen; Kolorektalkrebs, -hyperplasie, -dysplasie und -polypen;
und metastatische Tumore, wie Metastasen von Melanom, Brust- oder anderen Tumoren
an Geweben des Mundes und Verdauungstraktes und verwandten Organen. Diese Beispiele
werden für veranschaulichende Zwecke bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung
nicht auf die angegeben Beispiele eingeschränkt ist und andere Indikationen,
welche der Fachmann kennt, einschließt.
In einem Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform dieses Behandlungsverfahrens
oder medizinischen Verwendung haben die Erfinder gefunden, dass eine intratumorale
Injektion einer Medikamentenlösung, welche Rose Bengal in einer Konzentration
von etwa 1 bis 10 % w/v enthält, in Mäuse und andere Tiere, welche Tumore
von verschiedenen Typen aufweisen, gefolgt von Bestrahlen von solchen Tumoren mit
Röntgenstrahlen, Gammastrahlen oder anderer ionisierender Strahlung, zu einer
wesentlichen oder vollständigen hoch-energetischen phototherapeutischen Zerstörung
der Tumore in dem behandelten Bereich führt. Die vorliegende Erfindung ist
jedoch nicht auf diese bevorzugte Ausführungsform eingeschränkt, da andere
hier offenbarte Medikamente auch verwendet werden können. Ferner haben andere
Formulierungen der halogenierten Xanthene, wie hier beschrieben, ähnliche Verwendungen
für die speziellen hier beschriebenen Indikationen und für verschiedene
andere ähnliche Indikationen, einschließlich jene, welche eine therapeutische
oder kosmetische Behandlung des Mundes und Verdauungstraktes und von verwandten
Organen von Menschen und Tieren betreffen, und sind innerhalb
der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
4. Verfahren und medizinische Verwendung des Empfängermedikaments
für hoch-energetische phototherapeutische Behandlung von Zuständen welche
die Harnwegs- und Fortpflanzungsorgane und verwandte Organe beeinflussen.
Die Erfinder haben entdeckt, dass die hier offenbarten intrakorporalen
Medikamente in einer sehr umfangreichen Weise zur Verbesserung einer hoch-energetischen
phototherapeutischen Behandlung von verschiedenen Zuständen, welche die Harnwegs-
und Fortpflanzungsorgane und verwandte Organe von Menschen und Tieren beeinflussen,
verwendet werden können. Das Medikament kann unter Verwendung von herkömmlichen
intrakorporalen Verabreichungsarten direkt oder indirekt in, oder im Wesentlichen
in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden, einschließlich jene
der Harnröhre, der Blase, des Harnleiters, der Nieren, der Vulva, der Vagina,
des Gebärmutterhalses, der Gebärmutter, der Eileiter, der Ovarien, des
Penis, der Hoden, des Samenleiters, der Prostata, der Nebenhoden und der Brust,
verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten stellen eine direkte Abgabe des Medikaments
an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden,
oder eine systemische Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der
Nähe von Geweben, welche behandelt werden, bereit.
Beispielindikationen schließen eine Behandlung ein für:
Harnwegserkrankung, einschließlich kanzeröse und präkanzeröse
Hyperplasie, Dysplasie und Neoplasmen, Tumore oder anderes Wachstum, Entzündung
und Infektion der Blase, des Harnleiters, der Harnröhre und der Nieren; kanzeröse
und präkanzeröse Hyperplasie, Dysplasie und Neoplasmen, Tumore und anderes
Wachstum, Entzündung und Infektion des Gebärmutterhalses, des Endometriums,
des Myometriums, der Ovarien, der Eileiter, der Gebärmutter, der Vulva und
der Vagina, einschließlich Vaginawarzen; kanzeröse und präkanzeröse
Hyperplasie, Dysplasie und Neoplasmen, Tumore und anderes Wachstum, Entzündung
und Infektion der Prostata und der Hoden; kanzeröse und präkanzeröse
Hyperplasie, Dysplasie und Neoplasmen, Tumore und anderes Wachstum, Entzündung
und Infektion der Brust; metastatische Tumore, wie Metastasen von Melanom, Brust-
oder anderen Tumoren in Geweben der Harnwegs- und Fortpflanzungsorgane und verwandten
Organen; Fortpflanzungsorganinfektionen, einschließlich Tinea inguinalis, Candidiasis,
Condyloma acuminatum, Molluscum contagiosum, Herpes Simplex-Genitalinfektion, Lymphogranuloma
venereum, Chankroid, Granuloma inguinale, Erythrasma; Psoriasis und Lichen planus
und Lichen sclerosus. Diese Beispiele werden für veranschaulichende Zwecke
bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung nicht auf die angegeben Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche der Fachmann kennt, einschließt.
In einem Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform dieses Behandlungsverfahrens
oder medizinischen Verwendung haben die Erfinder entdeckt, dass eine intratumorale
Injektion einer Medikamentenlösung, welche Rose Bengal in einer Konzentration
von etwa 1 bis 10 % w/v enthält, in Mäuse und andere Tiere, welche Tumore
von verschiedenen Typen aufweisen, gefolgt von Bestrahlen von solchen Tumoren mit
Röntgenstrahlen, Gammastrahlen oder anderer ionisierender Strahlung, zu einer
wesentlichen oder vollständigen hoch-energetischen phototherapeutischen Zerstörung
von solchen Tumoren führt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese
bevorzugte Ausführungsform eingeschränkt, da andere hier offenbarte Medikamente
auch verwendet werden können. Ferner haben andere Formulierungen der halogenierten
Xanthene, wie hier beschrieben, ähnliche Verwendungen für die speziellen
hier beschriebenen Indikationen und für verschiedene andere ähnliche Indikationen,
einschließlich jene, welche eine therapeutische oder kosmetische Behandlung
der Harnswegs- und Fortpflanzungsorgane und von verwandten Organen von Menschen
und Tieren betreffen, und sind innerhalb der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
5. Verfahren und medizinische Verwendung des Empfängermedikaments
für hoch-energetische phototherapeutische Behandlung von Zuständen, welche
den Respirationstrakt und verwandte Organe beeinflussen.
Die Erfinder haben entdeckt, dass die hier offenbarten intrakorporalen
Medikamente in einer sehr umfangreichen Weise zur Verbesserung einer hoch-energetischen
phototherapeutischen Behandlung von verschiedenen Zuständen, welche den Respirationstrakt
und verwandte Organe von Menschen und Tieren beeinflussen, verwendet werden können.
Das Medikament kann unter Verwendung von herkömmlichen intrakorporalen Verabreichungsarten
direkt oder indirekt in, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche
behandelt werden, einschließlich jene der Lungen und Lungenbläschen, der
Bronchien, der Luftröhre, des Hypopharynx, des Kehlkopfes, des Nasenrachenraumes,
der Tränen-Nasengänge, der Nebenhöhlen und Nasenhöhlen, verabreicht
werden. Solche Verabreichungsarten stellen eine direkte Abgabe des Medikaments an,
in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden, oder
eine systemische Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, bereit.
Beispielindikationen schließen eine Behandlung ein für:
Hyperplasie, Dysplasie und Neoplasie, Krebs, Entzündung und Infektion der Nasenhöhle,
der Nasennebenhöhlen, der Tränen-Nasengänge, der Ohrtrompete, des
Nasenrachenraums, des Hypopharynx, des Kehlkopfes, der Luftröhre, der Bronchien,
der Lunge und der Lungenbläschen; und metastatische Tumore, wie Metastasen
von Melanom, Brust- oder anderen Tumoren in Geweben des Respriationstrakts und von
verwandten Organen. Diese Beispiele werden für veranschaulichende Zwecke bereitgestellt,
da die vorliegende Erfindung nicht auf die angegeben Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche der Fachmann kennt, einschließt.
In einem Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform dieses Behandlungsverfahrens
oder medizinischen Verwendung haben die Erfinder entdeckt, dass eine intratumorale
Injektion einer Medikamentenlösung, welche Rose Bengal in einer Konzentration
von etwa 1 bis 10 % w/v enthält, in Mäuse und andere Tiere, welche Tumore
von verschiedenen Typen aufweisen, gefolgt von Bestrahlen von solchen Tumoren mit
Röntgenstrahlen, Gammastrahlen oder anderer ionisierender Strahlung, zu einer
wesentlichen oder vollständigen hoch-energetischen phototherapeutischen Zerstörung
von solchen Tumoren führt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese
bevorzugte Ausführungsform eingeschränkt, da andere hier offenbarte Medikamente
auch verwendet werden können. Ferner haben andere Formulierungen der halogenierten
Xanthene, wie hier beschrieben, ähnliche Verwendungen für die speziellen
hier beschriebenen Indikationen und für verschiedene andere ähnliche Indikationen,
einschließlich jene, welche eine therapeutische Behandlung des Respirationstrakts
und von verwandten Organen von Menschen und Tieren betreffen, und sind innerhalb
der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
6. Verfahren und medizinische Verwendung des Empfängermedikaments
für hoch-energetische phototherapeutische Behandlung von Zuständen, welche
das Kreislaufsystem und verwandte Organe beeinflussen.
Die Erfinder haben entdeckt, dass die hier offenbarten intrakorporalen
Medikamente in einer sehr umfangreichen Weise zur Verbesserung einer hoch-energetischen
phototherapeutischen Behandlung von verschiedenen Zuständen, welche das Kreislaufsystem
und verwandte Organe von Menschen und Tieren beeinflussen, verwendet werden können.
Das Medikament kann unter Verwendung von herkömmlichen intrakorporalen Verabreichungsarten
direkt oder indirekt in, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche
behandelt werden, einschließlich jene des Herzens, der Nieren, der Leber und
der Blutgefäße, verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten stellen
eine direkte Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, oder eine systemische Abgabe des Medikaments
an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden,
bereit.
Beispielindikationen schließen eine Behandlung ein für:
Hyperplasie, Dysplasie und Neoplasie, Krebs, Entzündung und Infektion der Nieren
und Leber; metastatische Tumore, wie Metastasen von Melanom, Brust- oder anderen
Tumoren in Geweben des Kreislaufsystems und von verwandten Organen; Erkrankung der
Herz- und Perikardgewebe und der Kreislaufgewebe, einschließlich Arterien und
Venen, einschließlich Plaque und Infektionen von solchen Geweben, wie bakterielle
Endokarditis; und die Zerstörung von nicht gewünschten Blutgefäßen,
wie Besenreiser. Diese Beispiele werden für veranschaulichende Zwecke bereitgestellt,
da die vorliegende Erfindung nicht auf die angegeben Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche der Fachmann kennt, einschließt.
In einem Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform dieses Behandlungsverfahrens
oder medizinischen Verwendung haben die Erfinder entdeckt, dass eine intratumorale
Injektion einer Medikamentenlösung, welche Rose Bengal in einer Konzentration
von etwa 1 bis 10 % w/v enthält, in Mäuse und andere Tiere, welche Tumore
von verschiedenen Typen aufweisen, gefolgt von Bestrahlen von solchen Tumoren mit
Röntgenstrahlen, Gammastrahlen oder anderer ionisierender Strahlung, zu einer
wesentlichen oder vollständigen hoch-energetischen phototherapeutischen Zerstörung
von solchen Tumoren führt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese
bevorzugte Ausführungsform eingeschränkt, da andere hier offenbarte Medikamente
auch verwendet werden können. Ferner haben andere Formulierungen der halogenierten
Xanthene, wie hier beschrieben, ähnliche Verwendungen für die speziellen
hier beschriebenen Indikationen und für verschiedene andere ähnliche Indikationen,
einschließlich jene, welche eine therapeutische Behandlung des Kreislaufsystems
und von verwandten Organen von Menschen und Tieren betreffen, und sind innerhalb
der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
7. Verfahren und medizinische Verwendung des Empfängermedikaments
für hoch-energetische phototherapeutische Behandlung von Zuständen, welche
den Kopf und Hals beeinflussen.
Die Erfinder haben entdeckt, dass die hier offenbarten intrakorporalen
Medikamente in einer sehr umfangreichen Weise zur Verbesserung
einer hoch-energetischen phototherapeutischen Behandlung von verschiedenen Zuständen,
welche den Kopf und Hals von Menschen und Tieren beeinflussen, verwendet werden
können. Das Medikament kann unter Verwendung von herkömmlichen intrakorporalen
Verabreichungsarten direkt oder indirekt in, oder im Wesentlichen in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, einschließlich jene des Kopfes, des Halses,
des Gehirns, der Augen und der Ohren, verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten
stellen eine direkte Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, oder eine systemische Abgabe des Medikaments
an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden,
bereit.
Beispielindikationen schließen eine Behandlung ein für:
Tumore oder resektierte Tumorbetten von intrakranialen und anderen Kopf- und Halstumoren;
ophthalmische Tumore und andere Erkrankungen, einschließlich Makuladegeneration
und diabetische Retinopathie; metastatische Tumore, wie Metastasen von Melanom,
Brust- oder anderen Tumoren in Geweben des Kopfes oder Halses. Diese Beispiele werden
für veranschaulichende Zwecke bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung
nicht auf die angegeben Beispiele eingeschränkt ist und andere Indikationen,
welche der Fachmann kennt, einschließt.
In einem Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform dieses Behandlungsverfahrens
oder medizinischen Verwendung haben die Erfinder entdeckt, dass eine intratumorale
Injektion einer Medikamentenlösung, welche Rose Bengal in einer Konzentration
von etwa 1 bis 10 % w/v enthält, in Mäuse, welche Tumore von verschiedenen
Typen aufweisen, wie strahlenresistente metastatische Melanome, gefolgt von Bestrahlen
von solchen Tumoren mit Röntgenstrahlen, Gammastrahlen oder anderer ionisierender
Strahlung, zu einer wesentlichen oder vollständigen hoch-energetischen phototherapeutischen
Zerstörung von solchen Tumoren führt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch
nicht auf diese bevorzugte Ausführungsform eingeschränkt, da andere hier
offenbarte Medikamente auch verwendet werden können. Ferner haben andere Formulierungen
der halogenierten Xanthene, wie hier beschrieben, ähnliche Verwendungen für
die speziellen hier beschriebenen Indikationen und für verschiedene andere
ähnliche Indikationen, einschließlich jene, welche eine therapeutische
oder kosmetische Behandlung des Kopfes und des Halses von Menschen und Tieren betreffen,
und sind innerhalb der vorliegenden Erfindung eingeschlossen.
8. Verfahren und medizinische Verwendung des Emgfängermedikaments
für hoch-energetische phototherapeutische Behandlung von Zuständen welche
die endokrinen und Iymphoretikulären Systeme und verwandte Organe beeinflussen.
Die Erfinder haben entdeckt, dass die hier offenbarten intrakorporalen
Medikamente in einer sehr umfangreichen Weise zur Verbesserung einer hoch-energetischen
phototherapeutischen Behandlung von verschiedenen Zuständen, welche die endokrinen
und lymphoretikulären Systeme und verwandte Organe von Menschen und Tieren
beeinflussen, verwendet werden können. Das Medikament kann unter Verwendung
von herkömmlichen intrakorporalen Verabreichungsarten direkt oder indirekt
in, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden,
einschließlich jene der Schilddrüse, des Thalamus und des Hypothalamus,
der Hirnanhangdrüse, der Lymphknoten und des lymphoretikulären Systems,
verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten stellen eine direkte Abgabe des Medikaments
an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden,
oder eine systemische Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der
Nähe von Geweben, welche behandelt werden, bereit.
Beispielindikationen schließen eine Behandlung ein für:
Hyperplasie, Dysplasie und Neoplasie, Krebs, Entzündung und Infektion der Schilddrüse,
des Thalamus und des Hypothalamus, der Hirnanhangdrüse, der Lymphknoten und
des lymphoretikulären Systems, einschließlich Graves-Krankheit; und metastatische
Tumore, wie Metastasen von Melanom, Brust- oder anderen Tumoren in Geweben der endokrinen
und lymphoretikulären Systeme und von verwandten Organen; Diese Beispiele werden
für veranschaulichende Zwecke bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung
nicht auf die angegeben Beispiele eingeschränkt ist und andere Indikationen,
welche der Fachmann kennt, einschließt.
In einem Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform dieses Behandlungsverfahrens
oder medizinischen Verwendung haben die Erfinder entdeckt, dass eine intratumorale
Injektion einer Medikamentenlösung, welche Rose Bengal in einer Konzentration
von etwa 1 bis 10 % w/v enthält, in Mäuse und andere Tiere, welche Tumore
von verschiedenen Typen aufweisen, gefolgt von Bestrahlen von solchen Tumoren mit
Röntgenstrahlen, Gammastrahlen oder anderer ionisierender Strahlung, zu einer
wesentlichen oder vollständigen hoch-energetischen phototherapeutischen Zerstörung
von solchen Tumoren führt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese
bevorzugte Ausführungsform eingeschränkt, da andere hier offenbarte Medikamente
auch verwendet werden können. Ferner haben andere Formulierungen der halogenierten
Xanthene, wie hier beschrieben, ähnliche Verwendungen für
die speziellen hier beschriebenen Indikationen und für verschiedene andere
ähnliche Indikationen, einschließlich jene, welche eine therapeutische
Behandlung der endokrinen und lymphoretikulären Systeme und von verwandten
Organen von Menschen und Tieren betreffen, und sind innerhalb der vorliegenden Erfindung
eingeschlossen.
9. Verfahren und medizinische Verwendung des Empfängermedikaments
für hoch-energetische phototherapeutische Behandlung von Zuständen, welche
verschiedene andere Gewebe wie Bindegewebe und verschiedene Gewebeoberflächen
die während eines chirurgischen Eingriffs exponiert sind, beeinflussen.
Die Erfinder haben entdeckt, dass die hier offenbarten intrakorporalen
Medikamente in einer sehr umfangreichen Weise zur Verbesserung einer hoch-energetischen
phototherapeutischen Behandlung von verschiedenen Zuständen, welche verschiedene
andere interne und externe Gewebe von Menschen und Tieren, wie Bindegewebe und verschiedene
Gewebeoberflächen, die während eines chirurgischen Eingriffs exponiert
sind, beeinflussen, verwendet werden können. Das Medikament kann unter Verwendung
von herkömmlichen intrakorporalen Verabreichungsarten direkt oder indirekt
in, oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden,
einschließlich jene von Gewebeoberflächen, die während eines chirurgischen
Eingriffs exponiert sind, einschließlich einem endoskopischen chirurgischen
Eingriff oder anderen endoskopischen Verfahren, verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten
stellen eine direkte Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, oder eine systemische Abgabe des Medikaments
an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden,
bereit.
Beispielindikationen schließen eine Behandlung ein für:
Gelenkentzündung, wie jene von Arthritis; resektierte Tumorbetten von Thorakal-,
Abdominal- oder anderen Tumoren; metastatische Tumore, wie Metastasen von Brusttumoren
in der Haut; Tumore oder Infektionen der Pleura, des Peritoneums oder des Perikard;
metastatische Tumore, wie Metastasen von Melanom, Brust- oder anderen Tumoren in
Bindegeweben und verschiedenen Gewebeoberflächen, welche während eines
chirurgischen Eingriffs exponiert sind; und verschiedene andere im Wesentlichen
ähnliche Indikationen. Diese Beispiele werden für veranschaulichende Zwecke
bereitgestellt, da die vorliegende Erfindung nicht auf die angegeben Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche der Fachmann kennt, einschließt.
In einem Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform dieses Behandlungsverfahrens
oder medizinischen Verwendung haben die Erfinder entdeckt, dass eine intratumorale
Injektion einer Medikamentenlösung, welche Rose Bengal in einer Konzentration
von etwa 1 bis 10 % w/v enthält, in Mäuse und andere Tiere, welche Tumore
von verschiedenen Typen aufweisen, gefolgt von Bestrahlen von solchen Tumoren mit
Röntgenstrahlen, Gammastrahlen oder anderer ionisierender Strahlung, zu einer
wesentlichen oder vollständigen hoch-energetischen phototherapeutischen Zerstörung
von solchen Tumoren führt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf diese
bevorzugte Ausführungsform eingeschränkt, da andere hier offenbarte Medikamente
auch verwendet werden können. Ferner haben andere Formulierungen der halogenierten
Xanthene, wie hier beschrieben, ähnliche Verwendungen für die speziellen
hier beschriebenen Indikationen und für verschiedene andere ähnliche Indikationen,
einschließlich jene, welche eine therapeutische oder kosmetische Behandlung
von Zuständen, die verschiedene andere Gewebe von Menschen und Tieren, wie
Bindegewebe und verschiedene Gewebeoberflächen, die während eines chirurgischen
Eingriffs exponiert sind, beeinflussen, betreffen und sind innerhalb der vorliegenden
Erfindung eingeschlossen.
10. Verfahren und medizinische Verwendung des Empfängermedikaments
für hoch-energetische phototherapeutische Behandlung von Zuständen, welche
mit mikrobieller viraler Pilz- oder parasitärer Infektion verwandt sind.
Die Erfinder haben entdeckt, dass die hier offenbarten intrakorporalen
Medikamente in einer sehr umfangreichen Weise zur Verbesserung einer hoch-energetischen
phototherapeutischen Behandlung von verschiedenen Zuständen, welche mit mikrobieller,
viraler, Pilz- oder parasitärer Infektion verwandt sind, von Menschen und Tieren
verwendet werden können. Das Medikament kann unter Verwendung von herkömmlichen
intrakorporalen Verabreichungsarten direkt oder indirekt in, oder im Wesentlichen
in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden, einschließlich jene
Gewebeoberflächen, die während eines chirurgischen Eingriffs exponiert
sind, einschließlich einem endoskopischen chirurgischen Eingriff oder anderen
endoskopischen Verfahren, verabreicht werden. Solche Verabreichungsarten stellen
eine direkte Abgabe des Medikaments an, in oder im Wesentlichen in der Nähe
von Geweben, welche behandelt werden, oder eine systemische Abgabe des Medikaments
an, in oder im Wesentlichen in der Nähe von Geweben, welche behandelt werden,
bereit.
Beispielindikationen schließen eine Behandlung ein für:
bakterielle und antibiotikaresistente bakterielle Infektion, einschließlich
jene, welche von Gram-positiven und Gram-negativen, Streptomyceten, Actinomyceten,
Staphylokokken, Streptokokken, Pseudomonas, Escherichia coli, Mycobakterien und
anderen verursacht werden; Infektion, welche durch filamentöse Pilze und nicht
filamentöse Pilze wie Cryptosporidium, Histoplasma, Aspergillus, Blastomyces,
Candida und andere verursacht wird; parasitäre Infektion, welche durch eine
Amöbe (einschließlich zur Verwendung beim Auflösen und Töten
einer Amöbe in amöbischen Zysten), Trichinella, Dirodfilaria (Dirofilaria
immitis bei Hunden) verursacht wird, und verschiedene andere im Wesentlichen ähnliche
Indikationen. Diese Beispiele werden für veranschaulichende Zwecke bereitgestellt,
da die vorliegende Erfindung nicht auf die angegeben Beispiele eingeschränkt
ist und andere Indikationen, welche der Fachmann kennt, einschließt.
In einem Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform dieses Behandlungsverfahrens
oder medizinischen Verwendung haben die Erfinder entdeckt, dass eine Verabreichung
einer wässrigen Lösung, welche Rose Bengal in einer Konzentration von
etwa 1 bis 10 mikromolar enthält, an antibiotikaresistente Staphylococcus aureus,
Escherichia coli, verschiedene andere Grampositive und Gram-negative Bakterien und
verschiedene Hefen in einer Akkumulation von solchem Rose Bengal in solchen Organismen
resultiert; wobei eine darauffolgende Bestrahlung zu einer wesentlichen oder vollständigen
Zerstörung von solchen Mikroben führt. Die vorliegende Erfindung ist jedoch
nicht auf diese bevorzugte Ausführungsform eingeschränkt, da andere hier
offenbarte Medikamente auch verwendet werden können. Ferner haben andere Formulierungen
der halogenierten Xanthene, wie hier beschrieben, ähnliche Verwendungen für
die speziellen hier beschriebenen Indikationen und für verschiedene andere
ähnliche Indikationen, einschließlich jene, welche eine therapeutische
oder kosmetische Behandlung von mikrobieller, viraler, Pilz- oder parasitärer
Infektion von Menschen und Tieren betreffen, und sind innerhalb der vorliegenden
Erfindung eingeschlossen.
Tabelle 1. Chemische und physikalische Eigenschaften von einigen halogenierten
Beispielxanthenen.
Tabelle 2. Verteilungskoeffizienten für mehrere halogenierte Xanthene;
Kp ist das Verhältnis der Gleichgewichtskonzentrationen eines Mittels
in einer lipophilen Phase (n-Octanol), welche mit einer wässrigen Phase (Salzlösung)
in Kontakt gebracht wurde.
Diese Beschreibung wurde nur für veranschaulichende Zwecke bereitgestellt
und es ist nicht beabsichtigt, die Erfindung dieser Anmeldung, welche durch die
Ansprüche nachstehend definiert wird, einzuschränken.
Was als neu und wünschenswert beansprucht wird, um es durch die
Patenturkunde zu schützen, ist in den angefügten Patentansprüchen
dargelegt.
Anspruch[de]
Ein Medikament zur intrakorporalen Verabreichung, wobei das Medikament
mindestens ein halogeniertes Xanthen als einen primären Wirkstoff in wässriger
Lösung umfasst, wobei das halogenierte Xanthen in einer Konzentration von höher
als 0,001 % und niedriger als 20 % vorliegt und, wobei das Medikament zur Verwendung
bei hoch-energetischer phototherapeutischer Behandlung von menschlichem und tierischem
Gewebe geeignet ist, unter Verwendung von angelegter Ionisierungsstrahlung mit einer
Energie von mehr als 1 KeV und weniger als 1000 MeV.Das Medikament gemäß Anspruch 1, wobei das halogenierte Xanthen
mindestens eine Verbindung einschließt, welche aus der Gruppe ausgewählt
ist, die aus Fluorescein; 4',5'-Dichlorfluorescein; 2',7'-Dichlorfluorescein; 4,5,6,7-Tetrachlorfluorescein;
2',4',5',7'-Tetrachlorfluorescein; Dibromfluorescein; Solvent Red 72; Diiodfluorescein;
Ethyleosin; Erythrosin B; Phloxin B; Rose Bengal; 4,5,6,7-Tetrabromerythrosin; Mono-,
Di- oder Tribromerythrosin; Mono-, Di- oder Trichlorerythrosin; Mono-, Di- oder
Trifluorerythrosin; 2',7'-Dichlor-4,5,6,7-tetrafluorfluorescein; 2',4,5,6,7,7'-Hexafluorfluorescein
und 4,5,6,7-Tetrafluorfluorescein besteht.Das Medikament gemäß Anspruch 2, wobei das halogenierte Xanthen
Rose Bengal umfasst.Das Medikament gemäß Anspruch 2, wobei das halogenierte Xanthen
4,5,6,7-Tetrabromerythrosin umfasst.Das Medikament gemäß einem vorhergehenden Anspruch, umfassend
ferner mindestens eine an das halogenierte Xanthen gekuppelte Empfängereinheit.Das Medikament gemäß Anspruch 5, wobei die Empfängereinheit
aus der Gruppe ausgewählt ist, welche aus Deoxyribonukleinsäure (DNA),
Ribonukleinsäure (RNA), Aminosäuren, Proteinen, Antikörpern, Liganden,
Haptenen, Kohlenhydrat-Rezeptoren, Kohlenhydrat-Komplexierungsmitteln, Lipid-Rezeptoren,
Lipid-Komplexierungsmitteln, Protein-Rezeptoren, Protein-Komplexierungsmitteln,
Chelatbildnern, einkapselnden Vehikeln, kurzkettigen aliphatischen Kohlenwasserstoffen,
langkettigen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, aromatischen Kohlenwasserstoffen,
Aldehyden, Ketonen, Alkoholen, Estern, Amiden, Aminen, Nitrilen, Aziden, hydrophilen
Einheiten und hydrophoben Einheiten besteht.Das Medikament gemäß einem vorhergehenden Anspruch, wobei
das halogenierte Xanthen in einem Abgabevehikel vorliegt, welches einen Zusatzstoff
einschließt, der aus der Gruppe ausgewählt ist, welche aus Gerüststoffen,
Stabilisatoren, emulgierenden Mitteln, Dispersantmitteln, Konservierungsstoffen,
Puffern, Elektrolyten, Gewebe penetrierenden Mitteln und Gewebe erweichenden Mitteln
besteht.Das Medikament gemäß einem vorhergehenden Anspruch, wobei
das Medikament zur Behandlung von Indikationen nützlich ist, welche aus der
Gruppe ausgewählt sind, die aus Zuständen, die die Haut und verwandte
Organe beeinflussen, Zuständen, die den Mund und Verdauungstrakt und verwandte
Organe beeinflussen, Zuständen, die die Harnwegs- und Fortpflanzungsorgane
und verwandte Organe beeinflussen, Zuständen, die den Respirationstrakt und
verwandte Organe beeinflussen, Zuständen, die das Kreislaufsystem und verwandte
Organe beeinflussen, Zuständen, die den Kopf und Hals beeinflussen, Zuständen,
die die endokrinen und lymphoretikulären Systeme und verwandte Organe beeinflussen,
Zuständen, die Bindegewebe beeinflussen, Zuständen, die Gewebeoberflächen
beeinflussen, die während eines chirurgischen Eingriffs exponiert sind, und
Zuständen, die mit mikrobieller, viraler, Pilz- und parasitärer Infektion
verwandt sind, besteht.Das Medikament gemäß einem vorhergehenden Anspruch, wobei
die Ionisierungsstrahlung angelegte Röntgenstrahlung ist.Das Medikament gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei
die Ionisierungsstrahlung angelegte Gammastrahlung ist.Das Medikament gemäß einem vorhergehenden Anspruch, wobei
die intrakorporale Verabreichung einen Verabreichungsweg umfasst, der aus der Gruppe
ausgewählt ist, die aus intravenöser Injektion, intraperitonealer Injektion,
intramuskulärer Injektion, intrakranialer Injektion, intratumoraler Injektion,
intraepithelialer Injektion, transkutaner Abgabe, Verabreichung durch die Speiseröhre,
intraabdominaler Verabreichung, intraapendikulärer Verabreichung, intraarterieller
Verabreichung, intraartikulärer Verabreichung, intrabronchialer Verabreichung,
intrabukkaler Verabreichung, intrakapsulärer Verabreichung, intrakardialer
Verabreichung, intrakartilaginärer Verabreichung, intrakavitärer Verabreichung,
intrakephalischer Verabreichung, intrakolischer Verabreichung,
intrakutaner Verabreichung, intracystischer Verabreichung, intradermaler Verabreichung,
intraduktaler Verabreichung, intraduodenaler Verabreichung, intrafaszikulärer
Verabreichung, Intrafettverabreichung, intrafibrillärer Verabreichung, intrafissuraler
Verabreichung, intragastraler Verabreichung, intraglandulärer Verabreichung,
intrahepatischer Verabreichung, intraintestinaler Verabreichung, intralamellärer
Verabreichung, intraläsionaler Verabreichung, intraligamentöser Verabreichung,
intralingualer Verabreichung, Verabreichung in die Brust, intramedullärer Verabreichung,
intrameningealer Verabreichung, intramyokardialer Verabreichung, intranasaler Verabreichung,
intraokularer Verabreichung, intraoperativer Verabreichung, intraoraler Verabreichung,
intraossärer Verabreichung, Verabreichung in die Ovarien, Verabreichung in
die Bauchspeicheldrüse, intraparietaler Verabreichung, intrapelviner Verabreichung,
intraperikardialer Verabreichung, intraperinealer Verabreichung, intraperitonealer
Verabreichung, Verabreichung in die Plazenta, intrapleuraler Verabreichung, intrapontiner
Verabreichung, Verabreichung in die Prostata, intrapulmonarer Verabreichung, Verabreichung
in die Wirbelsäule, intrarektaler Verabreichung, intrarenaler Verabreichung,
intraskleraler Verabreichung, intraskrotaler Verabreichung, intrasegmentaler Verabreichung,
intrasellarer Verabreichung, intraspinaler Verabreichung, Verabreichung in die Milz,
intrasternaler Verabreichung, intrastromaler Verabreichung, intrasynovialer Verabreichung,
intratarsaler Verabreichung, intratestikulärer Verabreichung, intrathorakaler
Verabreichung, intratonsillärer Verabreichung, intratrachealer Verabreichung,
intratubaler Verabreichung, intratympanaler Verabreichung, intraureterischer Verabreichung,
intraurethraler Verabreichung, Verabreichung in den Uterus, intravaginaler Verabreichung,
intravaskulärer Verabreichung, intraventrikulärer Verabreichung, intravertebraler
Verabreichung, intravesikaler Verabreichung und intravitröser Verabreichung
besteht.Verwendung eines halogenierten Xanthens bei der Herstellung eines wässrigen
intrakorporalen Medikaments für hoch-energetische phototherapeutische Behandlung
von Störungen, welche aus der Gruppe ausgewählt sind, die aus kanzeröser
und prekanzeröser Hyperplasie, Dysplasie und Neoplasie, benignen Epitheltumoren,
malignen Epitheltumoren, resektierten Tumorbetten, benignen proliferativen Störungen,
malignen proliferativen Störungen, Gefäßplaque, Entzündung und
Infektion von menschlichem oder tierischem Gewebe besteht, wobei das halogenierte
Xanthen in einer Konzentration von höher als 0,001 % bis niedriger als 20 %
vorliegt und angelegte Ionisierungsstrahlung mit einer Energie von mehr als 1 KeV
und weniger als 1000 MeV verwendet wird.Die Verwendung gemäß Anspruch 12, wobei das intrakorporale
Medikament ein Medikament umfasst, welches wirksam ist, wenn es in oder in der Nähe
von menschlichem oder tierischem Gewebe verabreicht wird, und wobei die phototherapeutische
Behandlung Bestrahlen des halogenierten Xanthens mit der angelegten Ionisierungsstrahlung
umfasst.Die Verwendung gemäß mindestens einem halogenierten Xanthen
gemäß Anspruch 12 oder Anspruch 13 bei der Herstellung eines intrakorporalen
Medikaments, welches gegen eine Erkrankung wirksam ist, die durch das Anlegen von
Ionisierungsstrahlung, wobei das halogenierte Xanthen aktiviert wird, behandelt
werden kann.Die Verwendung gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14 zur
Herstellung eines Medikaments zur Behandlung von Störungen, die die Haut, den
Mund und den Verdauungstrakt, die Harnwegs- und Fortpflanzungsorgane, den Respirationstrakt,
das Kreislaufsystem, den Kopf und den Hals, die endokrinen und lymphoretikulären
Systeme, Bindegewebe, Gewebeoberflächen, die während eines chirurgischen
Eingriffs exponiert sind, beeinflussen, und mikrobieller, viraler, Pilz- und parasitärer
Infektion.Die Verwendung gemäß einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei
das halogenierte Xanthen Rose Bengal umfasst.Die Verwendung gemäß einem der Ansprüche 12 bis 15, wobei
das halogenierte Xanthen 4,5,6,7-Tetrabromerythrosin umfasst.Die Verwendung gemäß einem der Ansprüche 12 bis 17, wobei
die Ionisierungsstrahlung angelegte Ionisierungsstrahlung ist, die Röntgenstrahlung
ist.Die Verwendung gemäß einem der Ansprüche 12 bis 17, wobei
die Ionisierungsstrahlung angelegte Ionisierungsstrahlung ist, die Gammastrahlung
ist.Die Verwendung gemäß einem der Ansprüche 12 bis 19, wobei
das intrakorporale Medikament für eine Verabreichung durch einen Weg formuliert
ist, der aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus intravenöser Injektion,
intraperitonealer Injektion, intramuskulärer Injektion, intrakranialer Injektion,
intratumoraler Injektion, intraepithelialer Injektion, transkutaner
Abgabe, Verabreichung durch die Speiseröhre, intraabdominaler Verabreichung,
intraapendikulärer Verabreichung, intraarterieller Verabreichung, intraartikulärer
Verabreichung, intrabronchialer Verabreichung, intrabukkaler Verabreichung, intrakapsulärer
Verabreichung, intrakardialer Verabreichung, intrakartilaginärer Verabreichung,
intrakavitärer Verabreichung, intrakephalischer Verabreichung, intrakolischer
Verabreichung, intrakutaner Verabreichung, intracystischer Verabreichung, intradermaler
Verabreichung, intraduktaler Verabreichung, intraduodenaler Verabreichung, intrafaszikulärer
Verabreichung, Intrafettverabreichung, intrafibrillärer Verabreichung, intrafissuraler
Verabreichung, intragastraler Verabreichung, intraglandulärer Verabreichung,
intrahepatischer Verabreichung, intraintestinaler Verabreichung, intralamellärer
Verabreichung, intraläsionaler Verabreichung, intraligamentöser Verabreichung,
intralingualer Verabreichung, Verabreichung in die Brust, intramedullärer Verabreichung,
intrameningealer Verabreichung, intramyokardialer Verabreichung, intranasaler Verabreichung,
intraokularer Verabreichung, intraoperativer Verabreichung, intraoraler Verabreichung,
intraossärer Verabreichung, Verabreichung in die Ovarien, Verabreichung in
die Bauchspeicheldrüse, intraparietaler Verabreichung, intrapelviner Verabreichung,
intraperikardialer Verabreichung, intraperinealer Verabreichung, intraperitonealer
Verabreichung, Verabreichung in die Plazenta, intrapleuraler Verabreichung, intrapontiner
Verabreichung, Verabreichung in die Prostata, intrapulmonarer Verabreichung, Verabreichung
in die Wirbelsäule, intrarektaler Verabreichung, intrarenaler Verabreichung,
intraskleraler Verabreichung, intraskrotaler Verabreichung, intrasegmentaler Verabreichung,
intrasellarer Verabreichung, intraspinaler Verabreichung, Verabreichung in die Milz,
intrasternaler Verabreichung, intrastromaler Verabreichung, intrasynovialer Verabreichung,
intratarsaler Verabreichung, intratestikulärer Verabreichung, intrathorakaler
Verabreichung, intratonsillärer Verabreichung, intratrachealer Verabreichung,
intratubaler Verabreichung, intratympanaler Verabreichung, intraureterischer Verabreichung,
intraurethraler Verabreichung, Verabreichung in den Uterus, intravaginaler Verabreichung,
intravaskulärer Verabreichung, intraventrikulärer Verabreichung, intravertebraler
Verabreichung, intravesikaler Verabreichung und intravitröser Verabreichung
besteht.Ein Arzneimittel zur intrakorporalen Verabreichung, umfassend ein halogeniertes
Xanthen in wässriger Lösung, wobei das halogenierte Xanthen in einer Konzentration
von höher als 0,001 % und niedriger als 20 % vorliegt und die Zusammensetzung
zur Verwendung bei hoch-energetischer phototherapeutischer Behandlung unter Verwendung
von angelegter Ionisierungsstrahlung mit einer Energie von mehr als 1 KeV und weniger
als 1000 MeV geeignet ist.Ein Arzneimittel gemäß Anspruch 21, wobei die Zusammensetzung
zum Erhalten einer hoch-energetischen phototherapeutischen Wirkung über Anlegen
eines wirksamen Umfangs an angelegter Ionisierungsstrahlung angepasst ist.Das Arzneimittel gemäß Anspruch 21 oder Anspruch 22, wobei
das halogenierte Xanthen mindestens eine Verbindung einschließt, welche aus
der Gruppe ausgewählt ist, die aus Fluorescein; 4',5'-Dichlorfluorescein; 2',7'-Dichlorfluorescein;
4,5,6,7-Tetrachlorfluorescein; 2',4',5',7'-Tetrachlorfluorescein; Dibromfluorescein;
Solvent Red 72; Diiodfluorescein; Ethyleosin; Erythrosin B; Phloxin B; Rose Bengal;
4,5,6,7-Tetrabromerythrosin; Mono-, Dioder Tribromerythrosin; Mono-, Di- oder Trichlorerythrosin;
Mono-, Di- oder Trifluorerythrosin; 2',7'-Dichlor-4,5,6,7-tetrafluorfluorescein;
2',4,5,6,7,7'-Hexafluorfluorescein und 4,5,6,7-Tetrafluorfluorescein besteht.Das Arzneimittel gemäß Anspruch 23, wobei das halogenierte
Xanthen Rose Bengal umfasst.Das Arzneimittel gemäß Anspruch 23, wobei das halogenierte
Xanthen 4,5,6,7-Tetrabromerythrosin umfasst.Das Arzneimittel gemäß einem der Ansprüche 21 bis 25,
ferner umfassend mindestens eine an das halogenierte Xanthen gekuppelte Empfängereinheit.Das Arzneimittel gemäß Anspruch 26, wobei die Empfängereinheit
aus der Gruppe ausgewählt ist, welche aus Deoxyribonukleinsäure (DNA),
Ribonukleinsäure (RNA), Aminosäuren, Proteinen, Antikörpern, Liganden,
Haptenen, Kohlenhydrat-Rezeptoren, Kohlenhydrat-Komplexierungsmitteln, Lipid-Rezeptoren,
Lipid-Komplexierungsmitteln, Protein-Rezeptoren, Protein-Komplexierungsmitteln,
Chelatbildnern, einkapselnden Vehikeln, kurzkettigen aliphatischen Kohlenwasserstoffen,
langkettigen aliphatischen Kohlenwasserstoffen, aromatischen Kohlenwasserstoffen,
Aldehyden, Ketonen, Alkoholen, Estern, Amiden, Aminen, Nitrilen, Aziden, hydrophilen
Einheiten und hydrophoben Einheiten besteht.Das Arzneimittel gemäß einem der Ansprüche 21 bis 27,
wobei die angelegte Ionisierungsstrahlung Röntgenstrahlung ist.Das Arzneimittel gemäß einem der Ansprüche 21 bis 27,
wobei die angelegte Ionisierungsstrahlung Gammastrahlung ist.