Die vorliegende Erfindung betrifft Phenylpyridazinverbindungen mit
einer hervorragenden inhibitorischen Wirkungen gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion
und Verfahren zur Herstellung von Arzneimitteln zur Vorbeugung und Behandlung von
Erkrankungen des Immunsystems, entzündlichen Erkrankungen, ischämischen
Erkrankungen und dergleichen unter Verwendung der Verbindungen, und Arzneimittel,
die diese als wirksame Bestandteile enthalten.
Stand der Technik
Bei vielen Erkrankungen, wie z.B. Rheumatismus, Arthritis, Osteoporose,
entzündlicher Colitis, Immundefekt, Ichorämie, Hepatitis, Nephritis, ischämischen
Erkrankungen, Insulin-abhängigem Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Parkinson-Krankheit,
Alzheimer-Krankheit und Leukämie, wird die Stimulation der Produktion eines
als Interleukin-1&bgr; bekannten entzündlichen Cytokins beobachtet. Interleukin-1&bgr;
dient dazu, die Synthese eines Enzyms zu induzieren, von dem angenommen wird, dass
es an einer Entzündung teilnimmt, wie z.B. Collagenase und PLA2, und wenn es
Tieren intraartikulär injiziert wird, eine multiartikuläre Zerstörung
verursacht, die einer rheumatoiden Arthritis stark ähnelt. Im normal lebenden
Körper wird Interleukin-1&bgr; andererseits in seiner Aktivität durch
Interleukin-1-Rezeptoren, löslichen Interleukin-1-Rezeptor und Interleukin-1-Rezeptor-Antagonisten
gesteuert.
Aus durchgeführten Forschungsarbeiten unter Verwendung von Rekombinanten
dieser die Bioaktivität inhibierenden Substanzen, anti-Interleukin-1&bgr;-Antikörpern,
anti-Rezeptor-Antikörpern und bewusstlosen Mäusen bei verschiedenen Krankheitsmodellen
wurde gefunden, dass Interleukin-1&bgr; eine zentrale Bedeutung im Körper
spielt, was zu einem zunehmenden Potential von Substanzen, die Interleukin-1&bgr;-inhibitorische
Wirkung aufweisen, als Therapeutika für solche Erkrankungen führte.
Es wurde z.B. berichtet, dass Immunosuppressoren und Steroide, die
zur Behandlung von Rheumatismus verwendet werden, die Produktion von Interleukin-1&bgr;
inhibieren. Auch von zur Zeit in Entwicklung befindlichen Arzneimitteln wurde berichtet,
dass z.B. KE298, ein Benzoylpropionsäure-Derivat [The Japanese Society of Inflammation
(11 th), 1990] eine inhibitorische Wirkung gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion
aufweist, obwohl es ein Immunoregulator ist. Die inhibitorische Wirksamkeit gegen
Interleukin-1&bgr;-Produktion wird auch in einer Gruppe von "COX-2 selective inhibitors"
genannten Verbindungen, einschließlich von z.B. Nimesulid als Phenoxysulfonanilid-Derivat
(DE 23 33 643), T-614 als Phenoxybenzopyran-Derivat
(US 4 954 518) und Tenidap (Oxyindol-Derivat)
als dualer Inhibitor (COX-1/5-LO) beobachtet.
Bei allen diesen Verbindungen ist jedoch die Interleukin-1&bgr;-Produktion-inhibierende
Wirksamkeit nicht ihre primäre Wirkung, weshalb ihre inhibitorische Wirkung
gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion geringer als ihre primäre Wirkung ist.
In den letzten Jahren wurden zunehmend aktive Forschungen unternommen
mit dem Schwerpunkt auf eine inhibitorischen Wirksamkeit gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion.
Produktionsinhibitoren können klassifiziert werden in eine Gruppe von Verbindungen,
die den Transmissionsprozess eines inflammatorischen Signals an einen Zellkern und
das Transkriptions- und Translationsverfahren inhibieren, und eine Gruppe von Verbindungen,
die das Enzym ICE inhibieren, das beim Processing eines Vorläufers von Interleukin-1&bgr;
eine Rolle spielt. Bekannte Beispiele von Verbindungen, von denen angenommen wird,
dass sie die erstere Wirkung aufweisen, umfassen SB203580 (japanischsprachige offengelegte
(Kokai) Publikation (PCT) Nr. HEI-7-503017], FR 167 653 (Eur. J. Pharm., 327, 169–175,
1997), E-5090 (EP 376288), CGP47969A (Gastroenterology,
109, 812–828, 1995), Hydroxyindol-Derivate (Eur. J. Med. Chem. 31, 187–198,
1996) und Triarylpyrrol-Derivate (WO 97/05878), während bekannte Beispiele
von Verbindungen, von denen angenommen wird, dass sie die letztere Wirkung aufweisen,
VE-13,045 umfassen, das eine Peptidverbindung ist (Cytokine, 8(5), 377–386,
1996).
Keine dieser Verbindungen zeigt jedoch eine zufriedenstellende inhibitorische
Wirkung gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion.
Auf der anderen Seite ist es bekannt, dass eine Vielzahl von 5,6-Diphenylpyridazin-Derivaten
eine analgetische und antiinflammatorische Wirkung aufweisen (Eur. J. Med. Chem.,
14, 53–60, 1979). Es war jedoch absolut nichts bekannt im Hinblick auf die
inhibitorische Wirksamkeit dieser 5,6-Diphenylpyridazin-Derivate gegen
Interleukin-1&bgr;-Produktion.
Als Pyridazin-Derivate, die eine inhibitorische Wirkung gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion
aufweisen, wurden in letzter Zeit einige Pyridazin-Derivate publiziert in JP 7-69894,
WO 9841511, WO 9910331, WO 9910332, WO 9925697 und WO 9944995. Sie sind jedoch in
ihrer chemischen Struktur von den erfindungsgemäßen Verbindungen verschieden.
Eine Aufgabenstellung der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine
Verbindung bereitzustellen, die ein hervorragende inhibitorische Wirkung gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion
aufweist.
ZUSAMMENFASSUNG DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft Pyridazinverbindungen der Formel
(I), die eine hervorragende inhibitorische Wirkung gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion
aufweisen und als Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen des
Immunsystems, entzündlicher Erkrankungen und ischämischen Erkrankungen
geeignet sind.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Phenylpyridazinverbindung bereit,
die durch die folgende Formel (I) repräsentiert wird:
worin bedeuten:
R1 eine Phenylgruppe oder eine Pyridylgruppe, die substituiert sein kann
durch einen oder mehrere Substituenten, ausgewählt der Gruppe bestehend aus
Halogen, C1-6-Alkoxy- und Phenylthiogruppen,
R2 eine C1-6-Alkoxygruppe, eine C1-6-Alkylthiogruppe,
eine C1-6-Alkylsulfinylgruppe oder eine C1-6-Alkylsulfonylgruppe;
R3 ein Wasserstoffatom oder eine C1-6-Alkoxygruppe, oder
R2 und R3 zusammen eine Alkylendioxygruppe bilden können,
R4 Cyano, C1-6-Alkylthio, Phenyl, Phenoxy, das substituiert
sein kann durch ein oder mehrere Reste, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Halogen, Cyano, Nitro und C1-6-Alkoxy, Phenylthio, das substituiert
sein kann durch ein oder mehrere Halogenatome, Pyridyloxy, Amino, substituiert durch
einen oder mehrere Reste, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C1-6-Alkyl
und Phenyl, substituiert durch ein oder mehrere Halogenatome;
n 0 oder 1 ist,
oder ein Salz davon.
Die vorliegende Erfindung stellt auch ein Arzneimittel bereit, das
die Phenylpyridazinverbindung (I) oder das Salz davon als wirksamen Bestandteil
enthält.
Die vorliegende Erfindung stellt ferner einen Inhibitor gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion
bereit, umfassend die Phenylpyridazinverbindung (I) oder ein Salz davon als wirksamen
Bestandteil.
Die vorliegende Erfindung stellt ferner eine pharmazeutische Zusammensetzung
bereit, die die Phenylpyridazinverbindung (I) oder ein Salz davon als wirksamen
Bestandteil und einen pharmakologisch annehmbaren Träger umfasst.
Darüber hinaus stellt die vorliegende Erfindung auch die Verwendung
der Phenylpyridazinverbindung (I) oder eines Salzes davon zur Herstellung eines
Arzneimittels bereit.
Veranschaulichend für die C1-6-Alkylgruppe und die
C1-6-Alkyl-Einheiten in der C1-6-Alkoxygruppe, C1-6-Alkylthiogruppe,
C1-6-Alkylsulfinylgruppe, C1-6-Alkylsulfonylgruppe und C1-6-Alkylsulfonyloxygruppe,
wie sie hier verwendet werden, sind lineare, verzweigte oder cyclische niedere Alkylgruppen
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie z.B. Methyl-, Ethyl-, n-Propyl-, Isopropyl-,
n-Butyl-, Isobutyl-, t-Butyl-, n-Pentyl-, 2-Methylbutyl-, 2,2-Dimethylpropyl-, Cyclopentyl-,
Cyclohexyl-, n-Hexyl-, 2-Methylpentyl-, 3-Methylpentyl-, 2,2-Dimethylbutyl- und
2,3-Dimethylbutylgruppen. Beispiele für das Halogenatom können umfassen
Fluor-, Chlor-, Brom- und Iodatome.
Die eine oder mehreren Substituentengruppen an der durch R1
in der Formel (I) repräsentierten Phenyl- oder Pyridylgruppe sind Halogen,
C1-6-Alkoxy- oder Phenylthiogruppen. Als Halogenatome sind Fluor oder
Chlor bevorzugt, und als C1-6-Alkoxygruppen ist eine Methoxygruppe bevorzugt.
Diese Substituentengruppen sind vorzugsweise an der 4-Stellung einer Phenylgruppe
vorhanden, obwohl sie, wenn gewünscht, an irgendeiner anderen Stellung vorhanden
sein können. Eine bevorzugte R1-Gruppe ist eine Phenylgruppe oder
eine Pyridylgruppe oder eine durch eine oder mehrere Halogene, C1-6-Alkoxy-
oder Phenylthiogruppen substituierte Gruppe. Besonders bevorzugte R1-Gruppen
sind 4-Methoxyphenyl, 4-Pyridyl, Phenyl, 4-Fluorphenyl, 4-Chlorphenyl oder 4-(Phenylthio)phenyl.
Als C1-6-Alkyl-Einheit in durch R2 repräsentierten
C1-6-Alkoxy-, C1-6-Alkylthio-, C1-6-Alkylsulfinyl-
oder C1-6-Alkylsulfonylgruppen ist eine Methylgruppe besonders bevorzugt.
Am meisten bevorzugte R2-Gruppen sind Methoxy-, Methylthio- oder Methylsulfonylgruppen.
Als durch R3 repräsentierte C1-6-Alkoxygruppe
sind Methoxygruppen besonders bevorzugt.
Wenn R2 und R3 zusammen eine Alkylendioxygruppe
bilden, ist eine Ethylendioxygruppe bevorzugt. Besonders bevorzugte spezifische
Beispiele der erfindungsgemäßen Phenylpyridazinverbindung (I) umfassen
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(phenoxy)pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,3-difluorphenoxy)pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,5-difluorphenoxy)pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,6-difluorphenoxy)pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3,4-difluorphenoxy)pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,3,5,6-tetrafluorphenoxy)pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,3,4,5,6-pentafluorphenoxy)pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3,4,5-trichlorphenylthio)-pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(4-methoxyphenoxy)-pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(4-nitrophenoxy)pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2-cyanophenoxy)pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3-cyanophenoxy)pyridazin,
6-(2,4-Difluorphenoxy)-3-(4-methoxyphenyl)-4-(4-pyridyl)pyridazin, 6-(2,3-Difluorphenoxy)-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin,
6-(2,4-Difluorphenoxy)-3-(4-methoxyphenyl)-4-(phenyl)pyridazin, 3-(4-Methoxyphenyl)-6-(2,3,4,5,6-pentafluorphenoxy)-4-phenylpyridazin,
3-(4-Methylthiophenyl)-6-phenylthio-4-(4-phenylthiophenyl)pyridazin, 4-(4-Chlorphenyl)-6-(2,4-difluorphenoxy)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazm,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-cyanopyridazin, 6-Cyan-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin.
HERSTELLUNGSVERFAHREN
Im Hinblick auf das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen
Phenylpyridazinverbindung (I) und eines Salzes davon gibt es keine besondere Beschränkung,
und verschiedene Verfahren, die zur Synthese von Pyridazin-Derivaten üblicherweise
verwendet wurden, und ihre Modifikationen, können verwendet werden. Die erfindungsgemäße
Phenylpyridazinverbindung (I) oder ein Salz davon kann z.B. gemäß den
Reaktionsschemata eines der folgenden Herstellungsverfahren 1 bis 5 hergestellt
werden. (Herstellungsverfahren 1)
worin R1, R2 und R3 die vorstehend angegebenen
Bedeutungen besitzen, R5 substituiertes oder unsubstituiertes Morpholino,
substituiertes oder unsubstituiertes Piperidino, substituiertes oder unsubstituiertes
1-Piperazinyl oder dergleichen bedeutet, und R6 und R7 unabhängig
von einander Wasserstoff, Hydroxy, Niederalkyl oder dergleichen bedeuten.
Die nachfolgende Beschreibung des Herstellungsverfahrens gibt geeignete
Lösungsmittel, Reaktanten, Katalysatoren und Bedingungen für jede Reaktion
an. Es ist jedoch zu verstehen, dass diese nur illustrativer Natur sind und die
vorliegende Erfindung keinesfalls beschränken sollen.
Im Herstellungsverfahren 1 können die Ausgangsmaterialverbindungen
(II) und (III) nach bekannten Verfahren hergestellt werden (WO 9925697).
(1) Herstellung von Verbindung (I1), worin R4 Halogen
ist: Die Verbindung (I1) kann hergestellt werden durch Umsetzen
eines Halogenierungsmittels mit Verbindung (II) in einem Lösungsmittel.
In dieser Reaktion brauchbare geeignete Lösungsmittel umfassen Benzol, Toluol
und N,N-Dimethylformamid (DMF). Geeignete Halogenierungsmittel sind Phosphoroxychlorid
und Thionylchlorid. Bevorzugt ist es, die Umsetzung bei 20 bis 150°C während
0,5 bis 10 Stunden, insbesondere bei 50 bis 130°C während 1 bis 5 Stunden
durchzuführen.
(2) Herstellung der Verbindung (I2), worin R4 substituiertes
oder unsubstituiertes Phenoxy ist, Verbindung (I3), worin R4
substituiertes oder unsubstituiertes Phenylthio ist, Verbindung (I4),
worin R4 substituieres oder unsubstituiertes Pyridyloxy ist, Verbindung
(I5), worin R4 substituiertes oder unsubstituiertes Morpholino
ist, oder Verbindung (I6), worin R4 substituiertes oder unsubstituiertes
Amino ist:
Die Verbindungen (I2 bis I6) können jeweils hergestellt
werden durch Umsetzen der entsprechenden Verbindung (I1) mit R4'
H, worin R4' substituiertes oder unsubstituiertes Phenoxy, substituiertes
oder unsubstituiertes Phenylthio, substituiertes oder unsubstituiertes Pyridyloxy,
substituiertes oder unsubstituiertes Morpholino oder substituiertes oder unsubstituiertes
Amino bedeuten, in Gegenwart einer Base in einem Lösungsmittel.
Geeignete Basen umfassen anorganische Basen, wie z.B. Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat
und Natriumhydrid, und organische Basen, wie z.B. Metallalkoxide. Beispiele geeigneter
Lösungsmittel umfassen DMF, Dimethylsulfoxid, Aceton und Methylethylketon.
Bevorzugt ist es, die Umsetzung bei 20 bis 150°C während 1 bis 20 Stunden,
insbesondere bei 50 bis 130°C während 2 bis 10 Stunden, durchzuführen.
(3) Herstellung der Verbindung (I7), worin R4 substituieres
oder unsubstituiertes Aryl ist:
Verbindung (I7) kann hergestellt werden, indem man die entsprechende
Verbindung (I1) in einem Lösungsmittel löst, hinter einander
einen Palladiumkatalysator und ein Arylmagnesiumbromid zugibt und dann reagieren
lässt.
Geeignete Lösungsmittel für diese Umsetzung umfassen Diethylether, Tetrahydrofuran
(THF), Dimethoxyethan, Benzol und Toluol. Beispiele für den Palladiumkatalysator
umfassen Palladiumchlorid und Tetrakis(triphenylphosphin)palladium. Bevorzugt ist
es, die Umsetzung bei 20 bis 100°C während 0,5 bis 2 Stunden, insbesondere
bei 40 bis 80°C während 1 bis 1,5 Stunden, durchzuführen.
(4) Herstellung der Verbindung (I8), worin R4 Alkylthio
ist:
Verbindung (I8) kann hergestellt werden, indem man ein Alkylhalogenid
mit der entsprechenden Verbindung (III) in Gegenwart von Natriumhydrid in einem
Lösungsmittel umsetzt.
Geeignete Lösungsmittel für diese Umsetzung umfassen DMF, Dimethylsulfoxid,
Aceton, THF, Dioxan und Methylethylketon. Bevorzugt ist es, die Umsetzung unter
Rühren bei 0 bis 50°C während 0,5 bis 2 Stunden, insbesondere bei
5 bis 20°C während 1 Stunde, durchzuführen.
(5) Herstellung der Verbindung (I9), worin R4 Alkylsulfonyl
ist:
Verbindung (I9) kann hergestellt werden durch Oxidieren der entsprechenden
Verbindung (I8) in einem Lösungsmittel.
Geeignete Oxidationsmittel umfassen Osmiumtetraoxid-Natriumperiodat oder Methachlorperbenzosäure.
Als Lösungsmittel kann Chloroform, Aceton, Butanol oder dergleichen oder ein
Lösungsmittelgemisch davon verwendet werden. Bevorzugt ist es, die Umsetzung
unter Rühren bei –40 bis 50°C während 1 bis 40 Stunden, insbesondere
bei –10 bis 20°C während 10 bis 30 Stunden, durchzuführen.
(6) Herstellung der Verbindung (I10), worin R4 Alkylsulfonyloxy
ist:
Verbindung (I10) kann hergestellt werden durch Umsetzen der entsprechenden
Verbindung (II) mit einem Alkylsulfonylchlorid in einem Lösungsmittel.
Geeignete Lösungsmittel umfassen Pyridin, Picolin und Lutidin. Bevorzugt ist
es, die Umsetzung bei 10 bis 40°C während 1 bis 10 Tagen, insbesondere
bei 20 bis 30°C 3 während 3 bis 5 Tagen, durchzuführen.
(7) Herstellung der Verbindung (I11), worin R4 Wasserstoff
ist:
Verbindung (I11) kann hergestellt werden, indem man die entsprechende
Verbindung (I1) einer katalytischen Reduktion in Gegenwart eines Katalysators
in einem Lösungsmittel unterwirft.
Geeignete Lösungsmittel umfassen Methanol, Ethanol, THF, Ethylacetat und Essigsäure.
Als Katalysator kann 10% Palladium-an-Kohle verwendet werden. Bevorzugt ist es,
die Umsetzung unter einem Wasserstoffgasstrom bei Raumtemperatur unter atmosphärischem
Druck während 1 bis 10 Stunden, insbesondere während 4 bis 5 Stunden,
durchzuführen.
(8) Herstellung der Verbindung (I12), worin R4 Wasserstoff
ist, nämlich der Pyridazin-I-oxid-Verbindung:
Verbindung (I12) kann hergestellt werden, indem man die entsprechende
Verbindung (I11) mit Wasserstoffperoxid in einem Lösungsmittel umsetzt.
Ein geeignetes Lösungsmittel ist Essigsäure. Bevorzugt ist es, die Umsetzung
bei 20 bis 80°C während 2 bis 10 Stunden, insbesondere bei 40 bis 60°C
3 während 4 bis 6 Stunden, durchzuführen.
(9) Herstellung der Verbindung (I13), worin R4 Cyano ist:
Verbindung (I13) kann hergestellt werden, indem man die entsprechende
Verbindung (I12) mit einem Acylierungsmittel und einem Alkalicyanid in
einem Lösungsmittel umsetzt. Geeignete Alkalicyanide umfassen Natriumcyanid und Kaliumcyanid.
Als Acylierungsmittel kann Essigsäureanhydrid, Acetylchlorid, Benzoylchlorid
oder dergleichen verwendet werden. Bevorzugt ist es, die Umsetzung bei 10 bis 40°C
während 10 bis 40 Stunden, insbesondere bei 20 bis 30°C 3 während
20 bis 30 Stunden, durchzuführen.
(10) Herstellung der Verbindung (I14), worin R4 Carboxyl ist:
Verbindung (I14) kann hergestellt werden, indem man die entsprechende
Verbindung (I13) in Gegenwart einer anorganischen Säure oder eines
Alkalis in einem Lösungsmittel hydrolysiert.
Geeignete Lösungsmittel umfassen Wasser, Ethanol, Methanol und Lösungsmittelgemische
davon. Als anorganische Säure kann Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure,
Salpetersäure oder dergleichen verwendet werden. Als Alkali, können Natriumhydroxid,
Kaliumhydroxid und dergleichen verwendet werden. Bevorzugt ist es, die Umsetzung
unter Rühren bei 60 bis 140°C während 0,5 bis 2 Stunden, insbesondere
bei 80 bis 120°C, durchzuführen.
(11) Herstellung der Verbindung (I15), worin R4 -COR5
ist:
Verbindung (I15) kann hergestellt werden, indem man eine Verbindung,
die durch die Formel R5H repräsentiert ist, worin R5
die gleiche Bedeutung wie vorstehend angegeben besitzt, mit der entsprechenden Verbindung
(I14) in Gegenwart eines Kondensationsmittels umsetzt.
Geeignete Kondensationsmittel umfassen eine 50%ige Lösung von cyclischem 1-Propanphosphorsäureanhydrid
(n = 3) in Ethylacetat. Als Lösungsmittel können THF, DMF oder ein Lösungsmittelgemisch
davon verwendet werden. Bevorzugt ist es, die Umsetzung unter Rühren bei 10
bis 140°C während 1 bis 7 Stunden, insbesondere bei 20 bis 30°C während
2 bis 5 Stunden, durchzuführen.
(12) Herstellung der Verbindung (I16), worin R4 Alkenyl
ist:
Verbindung (I16) kann hergestellt werden, indem man ein Alkenylmagnesiumbromid
mit der entsprechenden Verbindung (I1) in Gegenwart eines Palladiumkatalysators
in einem Lösungsmittel unter Inertgas-Atmosphäre umsetzt.
Geeignete Lösungsmittel umfassen THF, Benzol und Toluol. Als Palladiumkatalysator
ist Palladiumchlorid, Tetrakis(triphenylphosphin)palladium oder dergleichen bevorzugt.
Bevorzugt ist es, die Umsetzung unter Rühren bei –20 bis 40°C während
0,5 bis 4 Stunden, insbesondere bei –10 bis 10°C während 0,5 bis
1,5 Stunden, durchzuführen, gefolgt von einer weiteren Umsetzung bei 20 bis
30°C während 1 bis 3 Stunden.
(13) Herstellung der Verbindung (I17), worin R4 Hydroxyalkyl
ist:
Verbindung (I17) kann hergestellt werden, indem man die Alkenylgruppe
der entsprechenden Verbindung (I16) einer Hydroborierungs-Reaktion unterwirft.
Die Hydroborierungs-Reaktion kann z.B. durchgeführt werden, indem man eine
Lösung von 9-Borabicyclo[3.3.1)nonan (9-BBN) oder ein Salz davon unter einer
Inertgas-Atmosphäre, wie z.B. Argon oder Stickstoff, einem Lösungsmittel
zugibt, worin Verbindung (I16) enthalten ist, die resultierende Mischung bei 10 bis 40°C 5 bis
30 Stunden, vorzugsweise bei 20 bis 30°C 10 bis 20 Stunden, rührt, hinter
einander Wasser, eine wässerige Lösung eines Alkali und eine Wasserstoffperoxid-Lösung
der Reaktionsmischung zugibt, während man mit Eiswasser kühlt, und dann
die so erhaltene Mischung bei 10 bis 40°C während 1 bis 4 Stunden, vorzugsweise
bei 20 bis 30°C während 1,5 bis 3 Stunden, rührt.
(14) Herstellung der Verbindung (I18), worin R4 Carboxyalkyl
ist:
Verbindung (I18) hergestellt werden, indem man die Verbindung (I17)
einer Oxidation mit einem Oxidationsmittel in einem Lösungsmittel unterwirft.
Geeignete Lösungsmittel umfassen Aceton und Essigsäure. Als Oxidationsmittel
ist Jones-Reagens bevorzugt. Bevorzugt ist es, die Umsetzung bei 10 bis 40°C
während 4 bis 12 Stunden, insbesondere bei 20 bis 30°C während 6
bis 10 Stunden, durchzuführen.
(15) Herstellung der Verbindung (I19), worin R4 substituiertes
oder unsubstituiertes Alkyl oder unsubstituiertes Aminocarbonyl ist:
Verbindung (I19) kann hergestellt werden, indem man die entsprechende
Verbindung (I18) und eine durch R6R7NH repräsentierte
Verbindung, worin R6 und R7 die gleichen Bedeutungen wie vorstehend
angegeben besitzen, auf die gleiche Weise wie bei der Herstellung der Verbindung
(I15) umsetzt.
(Herstellungsverfahren 2)
Herstellung der Verbindung (I20), worin R2 Niederalkylsulfonyl
ist:
Verbindung (I20) kann hergestellt werden, indem man die entsprechende
Verbindung (IV) in einem Lösungsmittel oxidiert.
Als Reaktion kann eine Reaktion verwendet werden, die ähnlich
zu der bei der Herstellung der Verbindung (I9) verwendeten ist. Alternativ
kann Wasserstoffperoxid oder dergleichen als Oxidationsmittel verwendet werden,
und Essigsäure oder dergleichen kann als Lösungsmittel verwendet werden.
In diesem Fall ist es bevorzugt, die Umsetzung bei 40 bis 100°C während
0,5 bis 6 Stunden, insbesondere bei 60 bis 80°C während 2 bis 4 Stunden,
durchzuführen.
(Herstellungsverfahren 3)
Herstellung der Verbindung (I21), worin R1 Phenylthiophenyl
und R4 Phenylthio ist:
Verbindung (I21) kann hergestellt werden, indem man die entsprechende
Verbindung (I1), worin R1 eine Halogenphenylgruppe ist, mit
Thiophenol in Gegenwart einer Base in einem Lösungsmittel umsetzt.
Geeignete Basen umfassen anorganischen Basen, wie z.B. Kaliumcarbonat,
Natriumcarbonat und Natriumhydrid; und organische Basen, wie z.B. Metallalkoxide.
Als Lösungsmittel können DMF, Dimethylsulfoxid, Aceton, Methylethylketon,
oder dergleichen verwendet werden. Bevorzugt ist es, die Umsetzung bei 50 bis 200°C
währen 5 bis 40 Stunden, insbesondere bei 100 bis 200°C während 10
bis 30 Stunden, durchzuführen.
(Herstellungsverfahren 4)
Im Herstellungsverfahren 4 kann die Verbindung (VII) hergestellt werden,
indem man Aceton mit der Verbindung (V) in Gegenwart einer Base
in einem Lösungsmittel umsetzt.
Geeignete Lösungsmittel umfassen Aceton, Ethanol, Methanol und
Lösungsmittelgemische davon. Beispiele für die Base umfassen Piperidin,
Morpholin und Diisopropylamin. Bevorzugt ist es, die Umsetzung unter Rühren
bei 10 bis 40°C während 10 Minuten bis 1 Stunde, insbesondere während
20 bis 40 Minuten, durchzuführen. Alternativ kann als Verbindung (VII) das
von Lancaster erhältliche Handelsprodukt verwendet werden.
(1) Herstellung der Verbindung (I22), worin R4 Alkyl ist:
Verbindung (I22) kann hergestellt werden, indem man die Verbindung (VI)
und die Verbindung (VII) in Gegenwart eines Alkalicyanids in einem Lösungsmittel
unter Erhalt der Verbindung (VIII) umsetzt, Hydrazinhydrat mit der Verbindung (VIII)
in einem Lösungsmittel umsetzt und dann eine Dehydrogenierung durchführt.
Geeignete Lösungsmittel für die Umsetzung zwischen Verbindung (VI) und
Verbindung (VII) umfassen DMF und Dimethylsulfoxid, und Beispiele für das Alkalicyanid
umfassen Kaliumcyanid und Natriumcyanid.
Geeignete Lösungsmittel für die Umsetzung mit Hydrazinhydrat umfassen
Ethanol und Isopropanol Bevorzugt ist es, die Umsetzung unter Rühren bei 50
bis 100°C während 4 bis 10 Stunden, insbesondere bei 70 bis 90°C
während 6 bis 8 Stunden, durchzuführen. Die Dehydrogenierungsreaktion
kann durch Luftoxidation in einem Lösungsmittel, wie z.B. Chloroform, durchgeführt
werden.
(2) Herstellung der Verbindung (I23), worin R2 Alkylsulfonyl
und R4 Alkyl ist:
Verbindung (I23) kann hergestellt werden, indem man eine entsprechende
Verbindung (I22), worin R2 Alkylthio ist, auf ähnliche
Weise wie bei der Herstellung der Verbindung (I20) umsetzt.
(Herstellungsverfahren 5)
Im Herstellungsverfahren 5 kann die Verbindung (IX) nach einem bekannten
Verfahren (WO 9925697) hergestellt werden. Verbindung (X) kann erhalten werden,
indem man Lithiumdiisopropylamid (LDA) bei –20°C zu einer Lösung
der Verbindung (IX) in THF zugibt, dann bei Raumtemperatur 20 Minuten lang reagieren
lässt, Allyliodid zugibt, und dann bei Raumtemperatur 30 Minuten lang reagieren
lässt. Verbindung (XI) kann hergestellt werden, indem man Verbindung (X) mit
Osmiumtetraoxid ähnlich zum früher beschriebenen Verfahren oxidiert.
(1) Herstellung der Verbindung (I24), worin R1 Halogenphenyl
und R4 Wasserstoff ist:
Verbindung (I24) kann hergestellt werden, indem man die Verbindung (XI)
auf ähnliche Weise wie bei der Herstellung der Verbindung (I22)
umsetzt.
(2) Herstellung der Verbindung Pyridazin-1-oxid (I25), worin R1
Halogenphenyl und R4 Wasserstoff ist:
Verbindung (I25) kann hergestellt werden, indem man die Verbindung (I24)
auf ähnliche Weise wie bei der Herstellung der Verbindung (I12) umsetzt.
(3) Herstellung der Verbindung (I26), worin R1 Halogenphenyl
und R4 Cyano ist:
Verbindung (I26) kann hergestellt werden, indem man die Verbindung (I25)
auf ähnliche Weise wie bei der Herstellung der Verbindung (I13)
umsetzt.
Die in den vorstehend beschriebenen individuellen Reaktionen erhaltenen
Zwischenprodukte und Zielverbindungen können durch Reinigungsverfahren,
wie sie üblicherweise in der synthetischen organischen Chemie verwendet werden,
getrennt und gereinigt werden, einschließlich, aber nicht darauf beschränkt,
Filtration, Extraktion, Waschen, Trocknen, Konzentrieren, Umkristallisieren und
verschiedenen chromatographischen Methoden. Die Zwischenprodukte können für
die nächsten Umsetzungen ohne Reinigung, oder indem man sie unter Verwendung
üblicher Reinigungsverfahren reinigt, wie gewünscht, bereitgestellt werden.
Sie können auch als Solvate von Lösungsmitteln, wie z.B. Reaktionslösungsmitteln
oder Umkristallisations-Lösungsmitteln, insbesondere als Hydrate, erhalten
werden.
Beispiele für das Salz der erfindugnsgemäßen Phenylpyridazinverbindung
sind Hydrochlorid, Nitrat, Hydrobromid, Acetat, Sulfat, p-Toluolsulfonat, Methansulfonat,
Fumarat, Succinat, Lactat, Natriumsalz, Kaliumsalz, Magnesiumsalz, Calciumsalz,
Ammoniumsalz, Methylammoniumsalz, Dimethylammoniumsalz und Trimethylammoniumsalz.
Die erfindungsgemäßen Phenylpyridazinverbindungen (I) und
ihre Salze weisen eine hervorragende inhibitorische Wirksamkeit gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion
auf und sind zur Vorbeugung und Behandlung von durch Stimulierung der Interleukin-1&bgr;-Produktion
verursachten Erkrankungen brauchbar. Viele Erkrankungen werden durch diese Stimulierung
der Interleukin-1&bgr;-Produktion verursacht, wie z.B. Immunsystem-Erkrankungen,
entzündliche Erkrankungen, ischämische Erkrankungen, Osteoporose und Ichorämie.
Die vorliegenden Verbindungen oder Salze sind insbesondere geeignet als Arzneimittel,
z.B. Prophylaktika und Therapeutika, bei Rheumatismus, Immunmangelsyndrom, Arthritis,
entzündlicher Colitis, ischämischer Herzerkrankungen, ischämischer
Encephalopathie, ischämischer Nephritis, ischämischer Hepatitis, Insulin-abhängiger
Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Parkinson-Krankheit, Alzheimer-Krankheit und
Leukämie, oder als Interleukin-1&bgr;-Produktions-Inhibitoren.
Erfindungsgemäße pharmazeutische Zusammensetzungen enthalten
die Phenylpyridazinverbindung (I) oder ihr Salz als wirksamen Bestandteil. Für
die Zusammensetzung kann irgendein Verabreichungsweg verwendet werden, einschließlich,
aber nicht darauf beschränkt, einer oralen Verabreichung mittels Tabletten,
Kapseln, Granulaten, Pulvern oder Sirupen, und einer parenteralen Verabreichung
mittels intravenöser Injektionen, intramuskulärer Injektionen, Suppositorien,
Inhalationsmitteln, transdermalen Präparaten, Augentropfen oder Nasentropfen.
Bei der Formulierung der pharmazeutischen Zusammensetzungen dieser verschiedenen
Einheitsdosis-Formen können die wirksamen Bestandteile allein oder in Kombination
mit üblichen pharmazeutisch annehmbaren Arzneimittelträgern, Bindemitteln,
Streckmitteln, Zerfallsmitteln, oberflächenaktiven Mitteln, Schmiermitteln,
Dispersionsmitteln, Puffersubstanzen, Konservierungsmitteln, Parfums, Beschichtungsmitteln,
Trägern, Verdünnern und/oder Trägersubstanzen, wie gewünscht,
verwendet werden.
Die Dosierung jeder erfindungsgemäßen pharmazeutischen Zusammensetzung
hängt ab vom Körpergewicht, Alter, Geschlecht und dem Zustand des Patienten.
Im Falle eines Erwachsenen ist es jedoch im allgemeinen bevorzugt, die Verbindung
der Formel (I) oral oder parenteral in einer Menge von ca. 0,01 bis 1.000 mg, vorzugsweise
0,1 bis 100 mg, pro Tag einmal oder in mehreren Anteilen zu verabreichen.
BEISPIELE
Nach einer allgemeinen Beschreibung der Erfindung kann unter Bezugnahme
auf bestimmte spezifische Beispiele, die hier nur zum Zweck der Veranschaulichung
angegeben werden, und, wenn nicht anders angegeben, keinesfalls beschränkend
sind, ein weiteres Verständnis erhalten werden.
Beispiel 1Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-phenylpyridazin
3,4-Bis(4-Methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin [Eur. J. Med. Chem.-Chimica
Therapeutica, 14, 53–60 (1979)] (309,3 mg, 0,95 mMol) wurde in Benzol (2
ml) gelöst. Tetrakis(triphenylphosphin)palladium [Pd(Ph3P)4]
(90,6 mg, 0,08 mMol) und Phenylmagnesiumbromid (1,0 M Tetrahydrofuran-Lösung)
(1,5 ml) wurden dann hinter einander zugegeben und danach bei 60°C 75 Minuten
lang gerührt. Nach Zugeben von Wasser-Methylenchlorid zur Reaktionsmischung
wurde die Mischung mit Methylenchlorid extrahiert und die organische Schicht wurde
über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert
und der Rückstand wurde dann mittels Chromatographie auf einer Silikagelsäule
[Silikagel (10 g), Hexan/Ethylacetat (2/1)] getrennt und gereinigt, wobei die Titelverbindung
als blassgelber amorpher Feststoff erhalten wurde (129 mg, 36,9%). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,83 (3H, s), 3,84 (3H, s), 6,86 (2H, d, J = 9,04 Hz), 6,90 (2H, d, J = 9,04 Hz),
7,22 (2H, d, J = 9,04 Hz), 7,45-7,55 (5H, m), 7,79 (1H, s),
8,15-8,20 (2H, m)
IR (Film) cm–1: 1609, 1514, 1392, 1252, 1178
Beispiel 2Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,4-difluorphenylthio)pyridazin
3,4-Bis(4-Methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin (440 mg, 1,35 mMol) wurde
in N,N-Dimethylformamid (5 ml) gelöst. Kaliumcarbonat (400 mg, 2,90 mMol) und
2,4-Difluorthiophenol (300 mg, 2,05 mMol) wurden dann hinter einander zugegeben
und danach bei 80°C 7 Stunden lang gerührt. Die Reaktionsmischung wurde
unter vermindertem Druck aufkonzentriert, der Rückstand wurde mit Chloroform
extrahiert und die organische Schicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und der Rückstand wurde
mittels präparativer Dünnschichtchromatographie an Silikagel [Entwicklungslösungsmittel:
Hexan/Ethylacetat (8/1)] getrennt und gereinigt und die resultierenden Kristalle
wurden aus Chloroform-Diethylether-Hexan umkristallisiert, wobei farblose Nadeln
erhalten wurden (219,7 mg, 37,4%).
Schmelzpunkt: 112,0 bis 113,0°C. 1H-NMR (CDCl3]) &dgr;: 3,80 (3H, s), 3,81 (3H, s),
6,80 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,83 (2H, d, J = 8,79 Hz),
6,95-7,02 (3H, m), 7,08 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,36 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,70 (1H, ddd, J = I,71, 6,35, 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1608, 1509, 1487, 1387, 1297, 1251, 1178
Beispiel 3Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(phenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(160 mg, 0,490 mMol) und Phenol als Ausgangsmaterialien bei 120°C 22 Stunden
lang umgesetzt und eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die Titelverbindung
als farblose Nadeln (133,1 mg, 70,7%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 198,8 bis 199,5°C (Ethylacetat-Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,81 (2H, d, J = 9,04 Hz), 6,85 (2H, d, 1 = 8,79 Hz),
7,09 (1H, s), 7,15 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,21-7,31 (3H, m),
7,34 (2H, d, J = 9,04 Hz), 7,35-7,46 (2H, m)
IR (KBr) cm–1: 1608, 1512, 1489, 1419, 1397, 1251, 1216, 1174
Beispiel 4Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(phenylthio)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(352,5 mg, 1,08 mMol) und Thiophenol als Ausgangsmaterialien bei 100°C 7 Stunden
lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die Titelverbindung
als farbloses kristallines Pulver (55,8 mg, 12,9%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 176,9 bis 177,8°C (Chloroform-Diethylether). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,79 (3H, s), 3,80 (3H, s),
6,80 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,81 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,00 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,02 (1H, s),
7,34 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,42-7,46 (3H, m),
7,65-7,69 (2H, m)
IR (KBr) cm–1: 1607, 1505, 1387, 1219, 1174
Beispiel 5Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,3-difluorphenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(180 mg, 0,551 mMol) und 2,3-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien
bei 150°C 19 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt,
wobei die Titelverbindung als farbloses kristallines Pulver (208,3 mg, 90,0%) erhalten
wurde.
Schmelzpunkt: 157,5 bis 159,0°C (Chloroform-Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,80 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,81 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,88 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,07-7,17 (3H, m), 7,18 (1H, d, J = 8,79 Hz), 7,22 (1H, s),
7,34 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1609, 1513, 14781420, 1396, 1372, 1295, 1251, 1201,
1176
Beispiel 6Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,4-difluorphenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(200 mg, 0,613 mMol) und 2,4-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 120°C
13 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farbloses kristallines Pulver (136 mg, 52,5%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 141,7 bis 142,5°C (Diethylether-Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,80 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,80 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,87 (2H, d, J = 8,79 Hz),
6,90-7,02 (2H, m), 7,17 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,19 (1H, s), 7,32 (1H, m), 7,33 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1610, 1506, 1395, 1299, 1249, 1208, 1179
Beispiel 7Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,5-difluorphenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(200 mg, 0,613 mMol) und 2,5-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
24 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farbloses kristallines Pulver (235,5 mg, 91,5%) erhalten
wurde.
Schmelzpunkt: 174,4 bis 175,2°C (Chloroform-Hexan). 1H-NMR (CDC3) &dgr;: 3,80 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,81 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,87 (2H, d, J = 8,79 Hz),
6,94 (1H, m), 7,09-7,17 (2H, m), 7,18 (2H, d, J = 8,79 Hz),
1,20 (1H, s), 7,34 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1608, 1507, 1419, 1398, 1372, 1301, 1250, 1209,
1173
Beispiel 8Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,6-difluorphenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(200 mg, 0,613 mMol) und 2,6-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
72 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farbloses kristallines Pulver (101,0 mg, 39,3%) erhalten
wurde.
Schmelzpunkt: 204,7 bis 206,4°C (Chloroform-Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,80 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,80 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,87 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,03 (2H, t, J = 7,57 Hz), 7,18 (1H, m),
7,19 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,27 (1H, s),
7,33 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1609, 1513, 1499, 1479, 1394, 1295, 1251, 1221,
1178
Beispiel 9Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3,4-difluorphenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(150 mg, 0,459 mMol) und 3,4-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien
bei 150°C 14 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt,
wobei die Titelverbindung als blassgelber amorpher Feststoff (190,2 mg, 99,1%) erhalten
wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,81 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,86 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,05 (IH, m), 7,11-7,23 (5H, m), 7,33 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1610, 1587, 1574, 1506, 1419, 1394, 1373, 1298,
1251, 1209, 1179
Beispiel 10Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3,5-difluorphenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(250 mg, 0,766 mMol) und 3,5-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
6 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die
Titelverbindung als farblose Nadeln (315,0 mg, 98,0%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 135,1 bis 137,5°C (Ethylacetat-Diethylether-Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,70 (1H, tt, J = 1,20, 9,03 Hz), 6,80-6,90 (6H, m),
7,15 (1H, s), 7,16 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,35 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1609, 1514, 1466, 1394, 1373, 1253, 1212, 1182
Beispiel 11Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,3,5,6-tetrafluorphenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(200 mg, 0,613 mMol) und 2,3,5,6-Tetrafluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
12 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farbloses kristallines Pulver (105,7 mg, 37,8%) erhalten
wurde.
Schmelzpunkt: 172,5 bis 174,5°C (Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 3,84 (3H, s),
6,82 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,88 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,03 (IH, tt, J = 7,08, 10,01 Hz), 7,19 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,31 (1H, s) 7,34 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1610, 1526, 1515, 1484, 1393, 1264, 1250, 1203,
1181
Beispiel 12Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,3,4,5,6-pentafluorphenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(200 mg, 0,613 mMol) und 2,3,4,5,6-Pentafluorphenol als Ausgangsmaterialien bei
150°C 24 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt,
wobei die Titelverbindung als farbloser amorpher Feststoff (175,6 mg, 60,5%) erhalten
wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 3,84 (3H, s),
6,82 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,88 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,19 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,31 (1H, s),
7,33 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (Film) cm–1: 1610, 1520, 1472, 1395, 1371, 1298, 1253, 1205,
1180
Beispiel 13Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,4-dichlorphenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(150 mg, 0,495 mMol) und 2,4-Dichlorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
15 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farbloses kristallines Pulver (195,5 mg, 93,9%) erhalten
wurde. Schmelzpunkt: 152,2 bis 152,8°C (Ethylacetat-Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,80 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,80 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,87 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,18 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,20 (1H, s), 7,29-7,33 (2H, m),
7,34 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,51 (1H, d, J = 1,71 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1608, 1513, 1473, 1420, 1394, 1372, 1255, 1231,
1179
Beispiel 14Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3,4,5-tichlorphenylthio)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(200 mg, 0,613 mMol) und 3,4,5-Trichlorthiophenol [Dt. Offen. DE
2515699 19751023 (Dow Chemical Co., USA)] als Ausgangsmaterialien bei 100°C
72 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farbloser amorpher Feststoff (125,3 mg, 40,6%) erhalten
wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,79 (3H, s), 3,81 (3H, s),
6,81 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,84 (2H, d) = 8,79 Hz),
7,10 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,27 (1H, s),
7,36 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,68 (2H, s)
IR (Film) cm–1: 1608, 1510, 1385, 1298, 1252, 1179
Beispiel 15Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(4-methoxyphenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(150 mg, 0,495 mMol) und 4-Methoxyphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
24 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farblose Prismen (180,1 mg, 94,7%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 146,7 bis 148,2°C (Ethylacetat-Diethylether-Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,80 (3H, s), 3,82 (3H, s), 3,83 (3H,
s),
6,80 (2H, d, J = 9,03 Hz), 6,85 (2H, d) = 9,03 Hz),
6,94 (2H, d, J = 9,03 Hz), 7,05 (1H, s),
7,13 (2H, d, J = 9,03 Hz), 7,20 (2H, d) = 9,03 Hz),
7,33 (2H, d, J = 9,03 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1610, 1512, 1504, 1396, 1252, 1219, 1180
Beispiel 16Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3-nitrophenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(106,9 mg, 0,327 mMol) und 3-Nitrophenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
17 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als blassgelbe Prismen (140,4 mg, 99,9%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 172,2 bis 174,0°C (Ethylacetat-Diethylether-Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 3,84 (3H, s),
6,82 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,89 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,18 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,21 (1H, s),
7,34 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,60 (1H, dd, J = 7,82, 8,30 Hz),
7,67 (1H, ddd, J = I, 22, 2,20, 8,30 Hz),
8,12 (1H, ddd, J = 1,22, 1,95, 7,82 Hz),
8,17 (1H, dd, J = 1,95, 2,20 Hz)
IR (KBr) cm–1; 1610, 1528, 1514, 1395 1347, 1253, 1227, 1178
Beispiel 17Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(4-nitrophenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(150 mg, 0,495 mMol) und 4-Nitrophenol als Ausgangsmaterialien
bei 150°C 15 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt,
wobei die Titelverbindung als blassgelbes kristallines Pulver (146,1 mg, 74,1%)
erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 197,7 bis 201,1°C (Ethylacetat-Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,81 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,85 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,03 (1H, s), 7,11 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,19 (2H, d, J = 8,79 Hz), 8,09 (2H, d, J = 9,04 Hz),
8,34 (2H, d, J = 9,04 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1675, 1608, 1590, 1515, 1488, 1345, 1296, 1250,
1181
Beispiel 18Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2-cyanophenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(110 mg, 0,337 mMol) und 2-Cyanphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C 24
Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die
Titelverbindung als blassgelber amorpher Feststoff (121,4 mg, 88,1%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 197,7 bis 201,1°C (Ethylacetat-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 3,84 (3H, s),
6,82 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,88 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,19 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,29 (1H, s),
7,34 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,35 (1H, ddd, J = 1,71, 7,51, 8,79 Hz),
7,54 (1H, dd, J = 0,98, 8,79 Hz),
7,67 (1H, ddd, J = 1,22, 7,51, 8,79 Hz),
7,3 (1H, dd, J = 1,22, 7,32 Hz)
IR (KBr) cm–1: 3233, 1609, 1514, 1486, 1395, 1252, 1235, 1179
Beispiel 19Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3-cyanophenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(175 mg, 0,536 mMol) und 3-Cyanphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C 19
Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die
Titelverbindung als farblose Prismen (165 mg, 75,2%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 169,9 bis 172,7°C (Ethylacetat-Diethylether-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,82 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,88 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,17 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,18 (1H, s),
7,34 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,52-7,61 (4H, m)
IR (KBr) cm–1: 2236, 1608, 1514, 1391, 1255, 1242, 1179
Beispiel 20Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(4-cyanophenoxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(150 mg, 0,459 mMol) und 4-Cyanphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C 13
Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die
Titelverbindung als blassgelbes kristallines Pulver (108,0 mg, 57,5%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 167,3 bis 170,5°C (Ethylacetat-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 3,83 (3H, s),
6,83 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,89 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,17 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,19 (1H, s),
7,35 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,42 (2H, d, J = 8,55 Hz),
7,73 (2H, d, J = 8,55 Hz)
IR (KBr) cm–1: 2228, 1608, 1584, 1513, 1501, 1421, 1394, 1372,
1298, 1254, 1224, 1177
Beispiel 21Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(4-pyridyloxy)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(200 mg, 0,613 mMol) und 4-Hydroxypyridin als Ausgangsmaterialien bei 150°C
22 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als blassgelbes kristallines Pulver (201,6 mg, 85,2%) erhalten
wurde.
Schmelzpunkt: 186,8 bis 188,8°C (Hexan). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,84 (3H, s), 3,85 (3H, s),
6,58 (2H, d, J = 8,06 Hz), 6,87 (2H, d, J = 8,79 Hz),
6,90 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,20 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,42 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,49 (1H, s), 8,31 (2H, d, J = 8,06 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1637, 1609, 1567, 1514, 1254, 1190
Beispiel 22Herstellung von 6-Chlor-3-(4-methoxyphenyl)-4-(4-pyridyl)pyridazin
Phosphoroxychlorid (100 ml) wurde zu 6-(4-Methoxyphenyl)-5-(4-pyridyl)-2H-pyridazin-3-on
[WO 9925697] (3,00 g, 10,8 mMol) gegeben und dann bei 90°C 1 Stunde lang gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck eingedampft und zum Rückstand
Wasser zugegeben. Die resultierende Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die
organische Schicht wurde mit einer gesättigten wässerigen Lösung
von Kaliumcarbonat gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet.
Der Extrakt wurde unter vermindertem Druck aufkonzentriert und der Rückstand
aus Ethylacetat/Diethylether kristallisiert, wobei die Titelverbindung als blassgelbe
Prismen mit einem Schmelzpunkt von 186,2 bis 188,9°C erhalten wurde (2,88 g,
90,0%). 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,82 (3H, s), 6,85 (2H, d, J = 8,55
Hz),
7,15 (2H, d, J =6,10 Hz), 7,33 (2H, d = 8,55 Hz),
7,49 (1H, s), 8,64 (2H, d, J = 6,10 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1608, 1579, 1562, 1520, 1387, 1254, 1182
Beispiel 23Herstellung von 6-(2,4-Difluorphenoxy)-3-(4-methoxyphenyl)-4-(4-pyridyl)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 6-Chlor-3-(4-methoxyphenyl)-4-(4-pyridyl)pyridazin
(150 mg, 0,504 mMol) und 2,4-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
25 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als blassgelber amorpher Feststoff (157,0 mg, 79,6%) erhalten
wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,80 (3H, s), 6,81 (2H, d, J = 8,78
Hz),
6,91-7,03 (2H, m), 7,18 (2H, d, J = 6,11 Hz), 7,24 (1H, s),
7,28 (2H, d, J = 8,78 Hz), 7,29 (1H, m),
8,64 (2H, d, J = 6,11 Hz)
IR (Film) cm–1: 1610, 1586, 1506, 1399, 1374, 1250, 1212, 1178
Beispiel 24Herstellung von 6-Chlor-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin
6-(4-Methoxyphenyl)-5-phenyl-2H-pyridazin-3-on [WO 9925697] (2,76
g, 9,60 mMol) und Phosphoroxychlorid (2,8 ml) wurden bei 90°C 5 Stunden lang
in Benzol gerührt. Die Reaktionsmischung wurde auf ähnliche Weise wie
in Beispiel 22 aufgearbeitet, wobei die Titelverbindung als blass gelbbraunes Öl
(1,83 g, 64,3%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,86 (3H, s), 6,82 (2H, d, J = 8,79
Hz),
7,19-7,22 (2H, m), 7,33-7,39 (5H, m), 7,48 (1H, s)
IR (Film) cm–1: 1609, 1579, 1558, 1521, 1499, 1386, 1337, 1298,
1253, 1177
Beispiel 25Herstellung von 6-(2,3-Difluorphenoxy)-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 6-Chlor-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin
(210 mg, 0,708 mMol) und 2,3-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
20 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farblose Prismen (230,3 mg, 83,4%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 155,2 bis 156,6°C (Ethylacetat-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,79 (3H, s), 6,79 (2H, d, J = 8,8
Hz),
7,04-7,18 (3H, m), 7,21-7,42 (8H, m)
IR (KBr) cm–1: 1608, 1508, 1478, 1399, 1371, 1362, 1255, 1224,
1207, 1182, 1033, 1014, 849
Masse m/z: 390(M+)
Beispiel 26Herstellung von 6-(2,4-Difluorphenoxy)-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 6-Chlor-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin
(215 mg, 0,725 mMol) und 2,4-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
20 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farblose Nadeln (169,7 mg, 60,0%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 169,0 bis 169,9°C (Ethylacetat-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,79 (3H, s), 6,78 (2H, d, J = 8,79
Hz),
6,88-7,03 (2H, m), 7,19-7,42 (9H, m)
IR (KBr) cm–1: 1508, 1396, 1249, 1213
Masse m/z: 390(M+)
Beispiel 27Herstellung von 3-(4-Methoxyphenyl)-6-(2,3,4,5,6-pentafluorphenoxy)-4-phenylpyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 6-Chlor-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin
(200 mg, 0,675 mMol) und 2,3,4,5,6-Pentafluorphenol als Ausgangsmaterialien bei
150°C 48 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt,
wobei die Titelverbindung als farbloses kristallines Pulver (91,2 mg, 30,5%) erhalten
wurde.
Schmelzpunkt: 133,1 bis 133,9°C (Ethylacetat-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,78 (3H, s), 6,79 (2H, d, J = 8,79
Hz),
7,24-7,40 (8H, m)
IR (KBr) cm–1: 1612, 1519, 1399, 1369, 1207, 1178
Beispiel 28Herstellung von 6-Chlor-4-(4-fluorphenyl)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin
5-(4-Fluorphenyl)-6-[4-(methylthio)phenyl]-2H-pyridazin-3-on (510
mg, 1,633 mMol) [WO 9925697] und Phosphoroxychlorid (8 ml) wurden bei 100°C
2 Stunden lang gerührt. Die Reaktionsmischung wurde auf ähnliche Weise
wie in Beispiel 22 aufgearbeitet. Die so erhaltenen gelben Kristalle wurden aus
Ethylacetat-Hexan umkristallisiert, wobei die Titelverbindung als blassgelbe Nadeln
(367 mg, 69,2%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 130,9 bis 131,4°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,49(3H, s), 7,06 (2H, d, J = 8,67
Hz),
7,15-7,22 (4H, m), 7,32 (2H, d, J = 8,55 Hz), 7,49 (1H, s)
IR (KBr) cm–1: 1603, 1595, 1503, 1385, 1221, 1137, 1109, 843,
828, 784
Masse m/z: 330(M+), 331(M+), 332(M+), 333(M+),
334(M+)
Beispiel 29Herstellung von 6-(2,4-Difluorphenoxy)-4-(4-fluorphenyl)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 6-Chlor-4-(4-fluorphenyl)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin (198
mg, 0,599 mMol) und 2,4-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C 20
Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die
Titelverbindung als blassgelbe Kristalle (197 mg, 77,4%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 140,6 bis 143,4°C (Aceton-Wasser) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,47 (3H, s), 6,58-7,33 (12H, m),
IR (KBr) cm–1: 1638, 1606, 1505, 1393, 1213, 1140, 1101, 965,
849
Masse m/z: 424(M+), 425(M+), 426(M+)
Beispiel 30Herstellung von 3-[4-(Methylthio)phenyl]-6-phenylthio-4-[4-(phenylthio)phenyl]pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 6-Chlor-4-(4-fluorphenyl)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin
(198 mg, 0,599 mMol) und Thiophenol (165 mg, 1,5 mMol) als Ausgangsmaterialien bei
150°C 20 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt,
wobei die Titelverbindung als gelbes Öl (217 mg, 71,1%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,47 (3H, s), 6,95-7,02 (3H, m),
7,10-7,16 (4H, m), 7,29-7,46 (10H, m),
7,65-7,68 (2H, m)
IR (KBr) cm–1: 1674, 1594, 1475, 1439, 1379, 1336, 1106, 824
Masse m/z: 494(M+), 496(M+)
Beispiel 31Herstellung von 6-Chlor-4-(4-chorphenyl)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin
5-(4-Chlorphenyl)-6-[4-(methylthio)phenyl]-2H-pyridazin-3-on [WO 9925697]
(700 mg) wurde als Ausgangsmaterial 100°C 2 Stunden auf ähnliche Weise
wie in Beispiel 22 umgesetzt, wobei die Titelverbindung in einer Ausbeute von 93,4%
als farblose Kristalle erhalten wurde (Dichlormethan-Hexan).
Schmelzpunkt: 145,0 bis 145,8°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,49 (3H, s), 7,16 (2H, d, J = 8,6
Hz),
7,18 (2H, d, J = 8,3 Hz), 7,32 (2H, d, J = 8,3 Hz),
7,34 (2H, d, J = 8,6 Hz), 7,48 (1H, s)
IR (KBr) cm–1: 3436, 1595, 1489, 1383, 1107, 1091, 833, 825
Masse m/z: 346(M+), 348(M+)
Beispiel 32Herstellung von 3-[4-(Methylthio)phenyl]-6-phenylthio-4-[4-(phenylthio)phenyl]pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 6-Chlor-4-(4-chlorphenyl)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin
(150 mg, 0,303 mMol) und Thiophenol (119 mg) als Ausgangsmaterialien bei 150°C
20 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als blassgelbes kristallines Pulver (85,0 mg, 39,8%) erhalten
wurde.
Schmelzpunkt: 53,3 bis 56,2°C (Diethylether-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,48 (3H, s), 6,98 (2H, d, J = 8,8
Hz),
7,02 (1H, s), 7,12 (2H, d, J = 8,5 Hz),
7,14 (2H, d, J = 8,5 Hz), 7,28-7,58 (10H, m),
7,65-7,69 (2H, m)
IR (KBr) cm–1: 1594, 14891475, 1439, 1379, 1336, 1106, 1083, 824,
748, 691
Masse m/z: 494(M+), 496(M+)
Beispiel 33Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-6-(2,4-difluorphenoxy)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 6-Chlor-4-(4-chlorphenyl)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin
(230,0 mg, 0,662 mMol) und 2,4-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
20 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farblose Plättchen (Dichlormethan-Hexan, 216,2 mg,
74,0%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,47 (3H, s), 6,89-7,03 (3H, m),
7,14 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,19 (2H, d, J = 8,8 Hz),
7,21 (1H, s), 7,28 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,34 (2H, d, J = 8,8 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1596, 1506, 1492, 1411, 1389, 1372, 1247, 1212,
1142, 1096
Masse m/z: 440(M+), 442(M+)
Beispiel 34Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-6-(2,4-dilfuorphenoxy)-3-[4-(methylsulfonyl)phenyl]pyridazin
4-(4-Chlorphenyl)-6-(2,4-difluorphenoxy)-3-[4-methylthio)phenyl]pyridazin
(108 mg, 0,24 mMol) wurde in einem Lösungsmittelgemisch aus Chloroform (5 ml)
und Aceteon (30 ml) gelöst, und zu der resultierenden Lösung wurde eine
Lösung aus Natriumperiodat (210 mg, 0,98 mMol) in Wasser (10 ml) zugegeben.
Unter Kühlen mit Eiswasser wurde eine Lösung (0,16 ml) von Osmiumtetraoxid
(1 g, 0,03 mMol) in Butanol (25 ml) zugegeben und danach 20 Stunden lang gerührt.
Zur Reaktionsmischung wurde Wasser zugegeben, und die so ausgebildete Mischung wurde
mit Chloroform extrahiert und die organische Schicht wurde über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und der Rückstand
wurde mittels Chromatographie an einer Silikagelsäule [Hexan/Ethylacetat (2/1)]
gereinigt. Relevante Fraktionen wurden getrennt und weiter mit präparativer
Dünnschichtchromatographie an Silikagel [Entwicklungslösungsmittel : Benzol/Ethylacetat
(4/1)] gereinigt und dann aus Diethylether-Hexan kristallisiert, wobei die Titelverbindung
als farbloses kristallines Pulver erhalten wurde (71,5 mg, 61,7%).
Schmelzpunkt: 115,2 bis 117,3°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,06 (3H, s), 6,91-7,05 (2H, m),
7,15 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,28-7,34 (2H, m),
7,37 (2H, d, J = 8,5 Hz), 7,58 (2H, d, J = 8,5 Hz),
7,88 (2H, d, J = 8,5 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1507, 1493, 1411, 1390, 1316, 1304, 1210, 1154,
1093
Masse m/z: 472(M+), 474(M+)
Beispiel 35Herstellung von 6-Chlor-3-(3,4-dimethoxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)pyridazin
6-(3,4-Dimethoxyphenyl)-5-(4-methoxyphenyl)-2H-pyridazin-3-on [WO
9925697] (231 mg, 0,683 mMol)) wurde auf ähnliche Weise wie in Beispiel 22
aufgearbeitet, wobei die Titelverbindung als ein brauner amorpher Feststoff (112
mg, 46,0%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,71 (3H, s), 3,82 (3H, s), 3,89 (3H,
s),
6,80 (1H, d, J = 8,55 Hz), 6,87 (2H, d, J = 9,04 Hz),
6,96-7,00 (2H, m), 7,15 (2H, d, J = 9,04 Hz), 7,47 (1H, m)
IR (KBr) cm–1: 1607, 1511, 1418, 1382, 1252, 1176, 1141, 1025,
889, 834, 754
Masse m/z: 456(M+), 458(M+)
Beispiel 36Herstellung von 3-(3,4-Dimethoxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)-6-(phenylthio)pyridazin
Zu einer Lösung aus 6-Chlor-3-(3,4-dimethoxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)pyridazin
(112 mg, 0,314 mMol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) wurden Kaliumcarbonat (87 mg,
0,628 mMol) und Thiophenol (42 mg, 0,377 mMol) zugegeben, dann 8 Stunden lang bei
einer Badtemperatur von 100°C gerührt. Die Reaktionsmischung wurde mit
Ethylacetat extrahiert, die organische Schicht wurde hinter einander mit Wasser
und einer gesättigten wässerigen Lösung von Natriumchlorid (Salzlösung)
gewaschen und dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde abdestilliert, das resultierende braune Öl (162 mg) wurde abgetrennt
und mittels präparativer Dünnschichtchromatographie an Silikagel [Entwicklungslösungsmittel:
Hexan/Ethylacetat (2/1)] gereinigt, wobei die Titelverbindung als brauner amorpher
Feststoff (98 mg, 72,5%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,69 (3H, s), 3,79, (3H, s), 3,87
(3H, s),
6,73-6,83 (3H, m), 6,94 (1H, dd, J = 2,20, 8,54 Hz),
7,00-7,05 (4H, m), 7,42-7,46 (3H, m),
7,65-7,70 (2H, m)
IR (KBr) cm–1: 1605, 1510, 1375, 1250, 1024, 832, 749 Masse m/z: 430(M+), 429(M+ – 1)
Beispiel 37Herstellung von 6-(2,4-Difluorphenoxy)-3-(3,4-dimethoxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 6-Chlor-3-(3,4-dimethoxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)pyridazin
(203 mg, 0,589 mMol) und 2,4-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 150°C
20 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als blassgelber amorpher Feststoff (260 mg, quantitativ) erhalten
wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,70 (3H, s), 3,83 (3H, s), 3,87 (3H,
s),
6,74 (1H, d, J = 8,55 Hz), 6,66-7,04 (7H, m),
7,13-7,21 (3H, m)
IR (KBr) cm–1: 1609, 1506, 1391, 1251, 1210, 1178, 1140, 1026
Masse m/z: 450(M+)
Beispiel 38Herstellung von 6-Chlor-3-(3,4-ethylendioxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)pyridazin
6-(3,4-Ethylendioxyphenyl)-5-(4-methoxyphenyl)-2H-pyridazin-3-on (202
mg, 0,601 mMol) wurden auf die gleiche Weise wie in Beispiel 22 verarbeitet, wobei
die Titelverbindung als blassgelber amorpher Feststoff (207 mg, 97,1%) erhalten
wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,83 (3H, s), 4,23-4,29 (4H, m),
6,74-6,80 (2H, m), 6,87 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,06 (1H, d, J = 1,96 Hz), 7,15 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,45 (1H, s)
IR (KBr) cm–1: 1608, 1510, 1286, 1247, 1067, 897, 831, 747
Masse m/z: 354(M+), 356(M+)
Beispiel 39Herstellung von 6-(2,4-Difluorphenoxy)-3-(3,4-ethylendioxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)-pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 6-Chlor-3-(3,4-ethylendioxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)pyridazin
(136 mg, 0,383 mMol) und 2,4-Difluorphenol als Ausgangsmaterialien bei 120°C
8 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die
Titelverbindung als farblose Prismen (113 mg, 65,7%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 158,0 bis 159,5°C (Ethylacetat-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,84 (3H, s), 4,21-4,27 (4H, m),
6,07-6,80 (2H, m), 6,83-7,02 (5H, m),
7,18 (1H, s), 7,18 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,30-7,34 (1H, m)
IR (KBr) cm–1: 1610, 1505, 1391, 1244, 1211, 1062, 897, 829
Beispiel 40Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(dimethylamino)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(140 mg, 0,43 mMol) und eine 40% (Gew./Vol.) wässerige Lösung von Dimethylamin
als Ausgangsmaterialien bei 45°C 30 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung
durchgeführt, wobei die Titelverbindung als farblose Prismen (139 mg, 96,5%)
erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 109,6 bis 110,7°C (Ethylacetate-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,23 (6H, s), 3,79 (3H, s), 3,81 (3H,
s),
6,70 (1H, s), 6,78 (2H, d, J = 9,03 Hz),
6,84 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,13 (2H, d, J = 9,04 Hz),
7,31 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1610, 1591, 1517, 1402, 1248, 1173, 1023, 830
Beispiel 41Herstellung von 6-Benzylamino-3,4-bis(4-methoxyphenyl)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(300 mg, 0,918 mMol) und Benzylamin als Ausgangsmaterialien bei 120°C 19 Stunden
lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farblose Prismen (365 mg, quantitativ) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 125,4 bis 126,3°C (Ethylacetat-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,78 (3H, s), 3,79 (3H, s),
4,68 (2H, d, J = 5,62 Hz), 5,18-5,32 (1H, brm),
6,51 (1H, s), 6,78 (2H, d, J = 8,79 Hz),
6,80 (2H, d, J = 8,78 Hz), 7,05 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,26-7,46 (7H, m)
IR (KBr) cm–1: 3400, 3236, 1611, 1516, 1247, 1177, 832
Masse m/z: 397(M+)
Beispiel 42Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,4-difluorphenylamino)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(264,2 mg, 0,809 mMol) und 2,4-Difluoranilin als Ausgangsmaterialien bei 100°C
12 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei
die Titelverbindung als farbloses kristallines Pulver (328,8 mg, 97,0%) erhalten
wurde.
Schmelzpunkt: 177,4 bis 178,0°C (Chloroform-Diethylether-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,80 (3H, s), 3,81 (3H, s), 6,67 (1H,
brs),
6,81 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,84 (2H, d, J = 8,79 Hz),
6,85 (1H, s), 6,86-6,97 (2H, m), 7,11 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,33 (2H, d, J = 8,79 Hz), 8,17 (1H, m)
IR (KBr) cm–1: 3419, 1609, 1511, 1429, 1250, 1175
Beispiel 43Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-[N-(n-propyl)-2,4-di&OHgr;uoranilino]pyridazin(1) Herstellung von 2',4'-Difluorpropionanilid
2,4-Difluoranilin (5,0 g, 38,7 mMol) wurde in Chloroform (30 ml) gelöst,
gefolgt von einer Zugabe von Propionsäureanhydrid (6,0 g, 46,1 mMol). Die resultierende
Mischung wurde bei Raumtemperatur 16 Stunden lang gerührt. Nach Zugabe von
Methanol (10 ml) zur Reaktionsmischung wurde die so erhaltene Mischung unter vermindertem
Druck aufkonzentriert. Der Rückstand wurde in Chloroform gelöst. Die resultierende
Lösung wurde mit einer gesättigten wässerigen Lösung von Natriumbicarbonat
gewaschen und dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde abgedampft und der Rückstand wurde dann aus Toluol-Hexan umkristallisiert,
wobei die Titelverbindung als farblose blättchenförmige Kristalle (7,17
g, quantitativ) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 66,9 bis 67,4°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 1,26 (3H, t, J = 7,33 Hz),
2,44 (2H, q, J = 7,33 Hz), 6,82-6,91 (2H, m),
7,20 (1H, br), 8,28 (1H, m)
IR (KBr) cm–1: 3289, 1676, 1613, 1546, 1503, 1210
(2) Herstellung von N-(n-Propyl)-2,4-difluoranilin
2,4-Difluorpropionanilid (7,17 g, 38,7 mMol) wurde in Tetrahydrofuran
(30 ml) gelöst, gefolgt von einer Zugabe von Lithiumaluminiumhydrid (7 g, 184
mMol). Die resultierende Mischung wurde bei 70°C 7 Stunden lang gerührt.
Unter Kühlen mit Eiswasser wurde Methanol (10 ml) zugegeben, um das überschüssige
Lithiumaluminiumhydrid zu zersetzen. Eine gesättigte wässerige Lösung
von Ammoniumchlorid (100 ml) wurde dann zur Reaktionsmischung zugegeben, und der
Niederschlag abfiltriert. Das Filtrat wurde mit Chloroform extrahiert, und die organische
Schicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde abdestilliert und der Rückstand wurde mittels Chromatographie an einer
Silikagelsäule (Silikagel 5 g, Chloroform) getrennt und gereinigt,
wobei die Titelverbindung als blass leberbraun farbenes Öl (5,7 g, 86,0%) erhalten
wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 1,00 (3H, t, J = 7,32 Hz),
1,66 (2H, Sestet, J = 7,32 Hz), 3,07 (2H, t, J = 7,32 Hz),
3,68 (1H, br), 6,59 (1H, m), 6,70-6,80 (2H, m)
IR (Film) cm–1: 3431, 2965, 2936, 2877, 1603, 1521, 1479, 1430,
1264, 1206, 1147, 1130, 1092
(3) Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-[N-(n-propyl)-2,4-difluoranilino]pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(180 mg, 0,551 mMol) und N-(n-Propyl)-2,4-difluoranilin als Ausgangsmaterialien
bei 100°C 12 Stunden lang gerührt und dann bei 170°C 10 Stunden lang
umgesetzt und eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die Titelverbindung als
blass gelb-brauner amorpher Feststoff (137,5 mg, 54,1%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 0,86 (3H, t, J = 7,32 Hz),
1,79 (2H, Sestet, J = 7,32 Hz), 3,77 (3H, s), 3,79 (3H, s),
4,11 (2H, t, J = 7,32 Hz), 6,43 (1H, s),
6,76 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,78 (2H, d, J = 8,79 Hz),
6,96 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,14 (2H, dt, J = 2,45, 8,06 Hz),
7,23-7,31 (2H, m), 7,32 (1H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1; 1610, 1589, 1510, 1460, 1426, 1297, 1249, 1178
Beispiel 44Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3,4,5-trimethoxyanilino)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(150,0 mg, 0,459 mMol) und 3,4,5-Trimethoxyanilin als Ausgangsmaterialien bei 140°C
5 Stunden lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die
Titelverbindung als blassgelbes kristallines Pulver (155,0 mg, 71,3%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 125,4 bis 126,3°C (Chlorform-Hexan) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,80 (3H, s), 3,81 (3H, s), 3,85 (3H,
s),
3,86 (6H, s), 6,69 (2H, s), 6,81 (2H, d, J = 8,79 Hz),
6,82 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,00 (1H, s), 7,06 (1H, brs),
7,08 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,31 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1 3343, 1609, 1593, 1574, 1508, 1452, 1436, 1249,
1128
Beispiel 45Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(morpholino)pyridazin
Auf ähnliche Weise wie in Beispiel 2 wurde 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(125,5 mg, 0,384 mMol) und Morpholin als Ausgangsmaterialien bei 100°C 15 Stunden
lang umgesetzt und dann eine Nachbehandlung durchgeführt, wobei die Titelverbindung
als blassgelbes kristallines Pulver (115,2 mg, 79,5%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 188,0 bis 190,3°C (Chloroform-Diethylether) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;; 3,82 (3H, s), 3,83 (3H, s), 3,88 (8H,
brs),
6,85 (2H, d, J = 8,79 Hz), 6,87 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,13 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,28 (1H, s),
7,34 (2H, d, J = 8,79 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1627 1606, 1518, 1303, 1251, 1189
Beispiel 46Herstellung von 4-(4-Fluorphenyl)-6-methylthio-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin
Eine Lösung aus 55% Natriumhydrid (4,3 mg, 0,097 mMol) in N,N-Dimethylformamid
(1 ml) wurde unter einer Argongas-Atmosphäre eisgekühlt, und dann eine
Lösung von 5-(4-Fluorphenyl)-6-[4-(methylthio)phenyl]-2H-pyridazin-3-thion
[WO 9925697] (32 mg, 0,097 mMol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) zugegeben und ferner
eine Lösung von Methyliodid (13,9 mg, 0,097 mMol) in N,N-Dimethylformamid (1
ml) zugegeben. Die resultierende Mischung wurde dann 1 Stunde lang gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Ethylacetat verdünnt, und
die so erhaltene Mischung wurde hinter einander mit einer wässerigen Lösung
von Natriumthiosulfat, Wasser und Salzlösung gewaschen. Die organische Schicht
wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde
abdestilliert und der Rückstand wurde abgetrennt und mittels Chromatographie
an einer Silikagelsäule [Silikagel 2 g, Hexan/Ethylacetat (2/1)] gereinigt
und relevante Fraktionen wurden dann aus Ethylacetat-Hexan kristallisiert, wobei
rohe Kristalle erhalten wurden (38,1 mg). Diese rohen Kristalle wurden aus Ethylacetat-Hexan
umkristallisiert, wobei die Titelverbindung als gelbe Prismen (20,9 mg, 62,9%) erhalten
wurde.
Schmelzpunkt: 165,8 bis 169,5°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,48 (3H, s), 2,79 (3H, s),
7,03 (2H, t, J = 8,55 Hz), 7,13-7,19 (4H, m), 7,29 (1H, s),
7,32 (2H, d, J = 8,30 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1604, 1508, 1386, 1227, 1107, 839
Masse m/z: 342(M+), 343(M+), 344(M+)
Beispiel 47Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(methylsulfonyl)pyridazin
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(methylthio)pyridazin (0,18 g, 0,53 mMol)
wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 34 verarbeitet, wobei ein blass braunes
Öl erhalten wurde (0,20, quantitativ). Das Öl wurde aus Ethylacetat-Hexan
kristallisiert, wobei die Titelverbindung als blass braune Prismen erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 137 bis 140°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,49 (3H, s), 3,84 (6H, s),
6,88 (2H, d, J = 8,8 Hz), 6,92 (2H, d, J = 8,8 Hz),
7,20 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,47 (2H, d, J = 8,8 Hz),
8,09 (1H, s)
IR (KBr) cm–1: 1607, 1513, 150I, 1323, 1256, 1155
Beispiel 48Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(methylsulfonyloxy)pyridazin
Methansulfonylchlorid (10 ml, 1,44 mMol) wurde zu einer Lösung
aus 5,6-Bis(4-methoxyphenyl)-2H-pyridazin-3-on (111 mg, 0,36 mMol) in Pyridin (3
ml) zugegeben und dann bei Raumtemperatur 5 Tage lang gerührt. Pyridin wurde
abdestilliert und zum Rückstand wurde Wasser-Chloroform zugegeben. Die resultierende
Mischung wurde mit Chloroform extrahiert und die organische Schicht wurde über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert
und der Rückstand wurde abgetrennt und mittels präparativer Dünnschichtchromatographie
an Silikagel [Entwicklungslösungsmittel: Hexan/Ethylacetat (2/1)] gereinigt,
wobei ein farbloses Öl erhalten wurde (93 mg, 66,9%). Das Öl wurde aus
Ethylacetat-Hexan kristallisiert, wobei die Titelverbindung als blass purpurrote
Prismen (59 mg) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 150,0 bis 151,0°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,66 (3H, s), 3,83 (3H, s), 3,63 (3H,
s),
6,85 (2H, d, J = 9,03 Hz), 6,87 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,15 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,30 (1H, s), 7,37 (2H, d, J = 9,04 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1609, 1513, 1395, 1372, 1256, 1180, 1162, 909,
816
Beispiel 49Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-6-methyl-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin(1) Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-3-buten-2-on
Piperidin (1,5 ml) wurde zu einer Lösungsmittelmischung aus Aceton
(1,1 ml) und Ethanol (5 ml) gegeben. Nach Rühren der resultierenden Mischung
während 5 Stunden wurde 4-Chlorbenzaldehyd (700 mg, 5,0 mMol) zugegeben. Die
so erhaltene Mischung wurde bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Essigsäure
(zwei Tröpfchen, 0,2 ml) wurde dazu gegeben und dann unter Rückfluss 6
Stunden lang erhitzt. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und der Rückstand
(879 mg) wurde abgetrennt und mittels Chromatographie an einer Silikagelsäule
[Silikagel 40 g, Hexan/Diethylether (10/1)] gereinigt, wobei die Titelverbindung
als blassgelbes Öl (375 mg, 41,7%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,38 (3H, s), 6,71 (1H, d) = 16,11
Hz), 7,34-7,50 (5H, m)
(2) Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-5-[4-(methylthio)phenyl]pentan-2,5-dion
Natriumcyanid (90 mg, 1,87 mMol) wurde zu einer Lösung von 4-(Methylthio)benzaldehyd
(300 mg, 1,97 mMol) in N,N-Dimethylformamid (2 ml) zugegeben. Während des Rührens
der resultierenden Mischung bei 30 bis 40°C wurde eine Lösung von 4-(4-Chlorphenyl)-3-buten-2-on
(370 mg, 1,97 mMol) in N,N-Dimethylformamid (3 ml) zugetropft. Die so erhaltene
Mischung wurde dann bei der gleichen Temperatur 90 Minuten lang gerührt. Zur
Reaktionsmischung wurde Wasser zugegeben und dann mit Ethylacetat extrahiert. Die
organische Schicht wurde hinter einander mit Wasser und Salzlösung gewaschen
und wurde dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde abdestilliert und das so erhaltene braune Öl (762 mg) wurde abgetrennt
und mittels präparativer Dünnschichtchromatographie an Silikagel [Entwicklungslösungsmittel:
Hexan/Diethylether (2/1)] gereinigt, wobei die Titelverbindung als blassgelbes Öl
(317 mg, 48,3%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,18 (3H, s), 2,47 (3H, s),
2,72 (1H, dd, J = 4,15, 18,07 Hz),
3,57 (1H, dd J = 9,77, 18,07 Hz),
5,04 (1H, dd, J = 4,15, 9,76 Hz), 7,18 (2H, d, J = 8,78 Hz),
7,19-7,25 (4H, m), 7,85 (2H, d, J = 8,79 Hz)
(3) Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-6-methyl-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin
Hydrazinhydrat (72 mg, 1,44 mMol) wurde zu einer Lösung aus 4-(4-Chlorphenyl)-5-[4-(methylthio)phenyl]pentan-2,5-dion
(317 mg, 0,953 mMol) in Ethanol (6 ml) zugegeben und die resultierende Mischung
wurde 7 Stunden lang bei einer Badtemperatur von 80°C gerührt. Zur Reaktionsmischung
wurde Wasser zugegeben und dann mit Ethylacetat extrahiert. Der Extrakt wurde hinter
einander mit Wasser und Salzlösung gewaschen und wurde dann über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und der Rückstand
(320 mg) wurde in Chloroform gelöst. Die so erhaltene Lösung wurde bei
Raumtemperatur 7 Stunden lang gerührt, um eine Luftoxidation durchzuführen.
Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und der Rückstand (296 mg) abgetrennt
und mittels präparativer Dünnschichtchromatographie an Silikagel [Entwicklungslösungsmittel:
Chloroform] gereinigt, wobei die Titelverbindung als blassgelbes Öl (200,5
mg, 64,3%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,48 (3H, s), 2,80 (3H, s),
7,14 (2H, d, J = 8,30 Hz), 7,17 (2H, d, J = 8,30 Hz),
7,28 (1H, s), 7,32 (2H, d, J = 8,30 Hz),
7,34 (2H, d, J = 8,30 Hz)
Masse m/z: 325(M+ – 1), 326(M+), 327(M+),
328(M+)
Beispiel 50Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-6-methyl-3-[4-(methylsulfonyl)phenyl]pyridazin
Hydrazinmonohydrat (206 mg, 4,1 mMol) wurde zu einer Lösung aus
4-(4-Chlorphenyl)-5-[4-(methylthio)phenyl]pentan-2,5-dion (661 mg, 2,0 mMol) in
Ethanol (12 ml) zugegeben und die resultierende Mischung wurde 3 Stunden lang bei
einer Badtemperatur von 80°C gerührt. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert
und der Rückstand wurde in Chloroform (30 ml) gelöst. Die so erhaltene
Lösung wurde bei Raumtemperatur 24 Stunden lang gerührt, um eine Luftoxidation
durchzuführen. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und der Rückstand
wurde in Essigsäure (10 ml) gelöst und dann eine Wasserstoffperoxid-Lösung
(31%) zugegeben. Die resultierende Mischung wurde bei einer Badtemperatur von 70°C
3 Stunden lang gerührt. Nach Neutralisieren der Reaktionsmischung mit einer
verdünnten wässerigen Lösung von Natriumhydroxid wurde die Reaktionsmischung
mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde hinter einander mit einer
3% wässerigen Lösung von Natriumsulfat und Salzlösung gewaschen und
wurde dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde abdestilliert und der Rückstand wurde abgetrennt und mittels präparativer
Dünnschichtchromatographie an Silikagel [Entwicklungslösungsmittel: Chloroform/Methanol
(35/1)] gereinigt, wobei die Titelverbindung als schwach gelbe Prismen (330 mg,
46,3%) erhalten wurde. Schmelzpunkt: 205 bis 209°C (Ethylacetat) 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,84 (3H, s), 3,07 (3H, s),
7,11 (2H, d, J = 8,30 Hz), 7,34 (2H, d) = 8,79 Hz),
7,37 (1H, s), 7,63 (2H, d, J = 8,55 Hz),
7,91 (2H, d, J = 8,55 Hz) IR (KBr) cm–1: 1596, 1391, 1311, 1303, 1151,
1091, 856, 840
Masse m/z: 357(M+ – 1), 358(M+), 359(M+),
360(M+)
Beispiel 51Herstellung von 3,4-Bis-(4-methoxyphenyl)-6-cyanopyridazin
Eine Lösung von 3,4-Bis-(4-methoxyphenyl)pyridazin-1-oxid [Eur.
J. Med. Chem. -Chimica Therapeutica, 14, 53–60 (1979)] (5,01 g, 16,25 mMol)
und Kaliumcyanid (3,17 g, 48,75 mMol) in Wasser (90 ml) wurde eisgekühlt. Nach
tropfenweiser Zugabe von Benzoylchlorid (7,77 g, 55,25 mMol) unter heftigem Rühren
und unter einer Stickstoffatmosphäre wurde die resultierende Mischung bei Raumtemperatur
20 Stunden lang gerührt. Wasser-Chloroform wurde zur Reaktionsmischung zugegeben
und nach alkalisch machen wurde die so erhaltene Mischung mit Chloroform extrahiert.
Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck
abdestilliert und der Rückstand wurde abgetrennt und mittels Chromatographie
an einer Silikagelsäule [Hexan/Ethylacetat (5/1)] gereinigt. Relevante Fraktionen
wurden aus Ethylacetat-Diethylether-Hexan kristallisiert, wobei die Titelverbindung
als schwach gelbe Prismen (3,30 g, 64,0%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 113 bis 115°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,83 (3H, s), 3,84 (3H, s),
6,86 (2H, d, J = 8,2 Hz), 6,90 (2H, d, J = 8,2 Hz),
7,17 (2H, d, J = 8,2 Hz), 7,46 (2H, d, J = 8,2 Hz),
7,72 (1H, s)
Beispiel 52Herstellung von 3,4-Bis-(4-methoxyphenyl)-6-carboxypyridazin
Eine 10%ige wässerige Lösung von Natriumhydroxid (9 ml)
wurde zu einer Lösung von 3,4-Bis-(4-methoxyphenyl)-6-cyanopyridazin (1,47
g, 4,63 mMol) in Ethanol (12 ml) zugegeben und dann 1 Stunde lang bei 100°C
gerührt. Nach Abdestillieren des Lösungsmittels wurde der Rückstand
mit verdünnter Chlorwasserstoffsäure angesäuert und dann mit Chloroform
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen und dann über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem
Druck abdestilliert und der Rückstand wurde aus Ethylacetat-Diethylether kristallisiert,
wobei die Titelverbindung als blassgelbe Nadeln (1,48 g, 95,0%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 157 bis 158°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,84 (6H, s), 6,83 (2H, d, J = 8,79
Hz),
6,89 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,21 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,47 (2H, d, J = 8,79 Hz), 8,26 (1H, s)
Beispiel 53Herstellung von 3,4-Bis-(4-methoxyphenyl)-6-(4-methyl-1-piperazinylcarbonyl)pyridazin
3,4-Bis-(4-methoxyplenyl)-6-carboxypyridazin (0,10 g, 0,30 mMol) und
N-Methylpiperazin (0,375 g, 3,7 mMol) wurden in einem Lösungsmittelgemisch
aus N,N-Dimethylformamid (2 ml) und Tetrahydrofuran (3 ml) suspendiert, wozu eine
50%ige Lösung von cyclischem 1-Propanphosphorsäureanhydrid (n = 3) (0,33
g) in Ethylacetat unter Eiskühlen zugegeben wurde. Nach Rühren der so
erhaltenen Mischung bei Raumtemperatur während 4 Stunden wurde Wasser zugegeben
und die resultierende Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die organische
Schicht wurde mit Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter vermindertem Druck abdestilliert
und der Rückstand wurde mit Diethylether gewaschen, wobei die Titelverbindung
als blassbraune Kristalle (49 mg, 39,4%) erhalten wurde. Schwach gelbes Pulver (Chloroform-Hexan)
Schmelzpunkt: 178 bis 181°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,41 (3H, s), 2,57 (4H, dt, J = 7,8,
5,0 Hz),
3,85 (6H, s), 3,94 (4H, t, J = 5,0 Hz),
6,90 (2H, d, J = 8,4 Hz), 6,93 (2H, d, J = 8,4 Hz),
7,24 (2H, d, J = 8,4 Hz), 7,50 (2H, d, J = 8,4 Hz),
7,87 (1H, s)
IR (KBr) cm–1: 3436, 1736, 1645, 1610, 1514, 1401, 1300, 1254
Beispiel 54Herstellung von 3,4-Bis-(4-methoxyphenyl)-6-(morpholinocarbonyl)pyridazin
Unter Verwendung von 3,4-Bis-(4-methoxyphenyl)-6-carboxypyridazin
(0,25 g, 0,74 mMol), Morpholin (0,65 g, 7,4 mMol), Tetrahydrofuran (7 ml) und 50%iger
Lösung von cyclischem 1-Propanphosphorsäureanhydrid (n = 3) (1,2 g) in
Ethylacetat (Gew.-%, Produkt von Hoechst AG) wurden die Verfahren von Beispiel 53
auf ähnliche Weise wiederholt, wobei ein Öl erhalten wurde (0,208 g, 69,0%).
Aus Ethylacetat-Hexan wurde eine Kristallisation durchgeführt, wobei die Titelverbindung
als farbloses kristallines Pulver (0,155 g, 51,4%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 126 bis 128°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,77-3,98 (8H, m), 3,83 (6H, s),
6,86 (2H, d, J = 8,8 Hz), 6,87 (2H, d, J = 9,0 Hz),
7,19 (2H, d, J = 8,8 Hz), 7,45 (2H, d, J = 9,0 Hz),
7,86 (1H, s)
IR (KBr) cm–1: 3447, 1645, 1608, 1514, 1389, 1251
Beispiel 55Herstellung von 6-Allyl-3,4-bis(4-methoxyphenyl)pyridazin
Zu einer Lösung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-chlorpyridazin
(1,2 g, 3,7 mMol) in Tetrahydrofuran (24 ml) wurde Tetrakis(triphenylphosphin)palladium
(0,21 g, 0,18 mMol) zugegeben. Unter Kühlen mit Eiswasser und unter Argongas-Atmosphäre
wurde eine 1 M-Lösung (11 ml) von Allylmagnesiumbromid in Diethylether tropfenweise
zugegeben. Nach Rühren der resultierenden Mischung bei der gleichen Temperatur
während 1 Stunde wurde die Temperatur der Mischung auf Raumtemperatur ansteigen
gelassen und danach weitere 2 Stunden lang gerührt. Wasser-Ethylacetat wurde
zur Reaktionsmischung zugegeben, und die so erhaltene Mischung wurde mit Ethylacetat
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen und dann über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Der Extrakt wurde unter vermindertem Druck
aufkonzentriert und der Rückstand wurde bei Raumtemperatur 3 Tage lang stehen
gelassen. Der Rückstand wurde abgetrennt und mittels Chromatographie an einer
Silikagelsäule [Hexan/Ethylacetat (4/1)] gereinigt, wobei die Titelverbindung
als blass braunes Öl (0,85 g, 69,8%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,76-3,90 (2H, m), 3,83 (3H, s),
3,85 (3H, s), 5,20-5,37 (2H, m), 6,18 (1H, m),
6,83-6,95 (4H, m), 7,18 (2H, d, J = 8,1 Hz), 7,33 (1H, s),
7,44 (2H, d, J = 8,1 Hz)
IR (Film) cm–1: 1609, 1512, 1397, 1251, 1179
Beispiel 56Herstelllung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3-hydroxypropyl)pyridazin
Zu einer Lösung von 6-Allyl-3,4-bis(4-methoxyphenyl)pyridazin
(0,58 g, 1,7 mMol) in Tetrahydrofuran (3 ml) wurde eine 0,5 M-Lösung (8,7 ml)
von 9-Borabicyclo[3.3.1]nonan in Tetrahydrofuran tropfenweise unter einer Argongas-Atmosphäre
zugegeben, während das Reaktionssystem mit Eiswasser gekühlt wurde. Die
resultierende Mischung wurde dann bei Raumtemperatur 15 Stunden lang gerührt.
Zur Reaktionsmischung wurde Wasser (1 ml) und dann 3 N Natriumhydroxid (3 ml) und
31% Wasserstoffperoxid (3 ml) unter Eiskühlen zugegeben und danach bei Raumtemperatur
2 Stunden lang gerührt. Die Reaktionsmischung wurde mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Schicht wurde hinter einander mit Wasser, einer gesättigten
wässerigen Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Wasser gewaschen und dann
über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Der Extrakt wurde unter vermindertem
Druck aufkonzentriert und die resultierende Mischung wurde bei Raumtemperatur 3
Tage lang stehen gelassen. Der Rückstand wurde abgetrennt und mittels Chromatographie
an einer Silikagelsäule (Ethylacetat) gereinigt, wobei die Titelverbindung
als blass braunes Öl (0,54 g, 88,3%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,12 (2H, q, J = 6,5 Hz), 3,08 (1H,
brs),
3,16 (2H, t) = 7,3 Hz), 3,80 (2H, t, J = 6,5 Hz),
3,82 (3H, s), 3,83 (3H, s), 6,85 (2H, d, J = 9,2 Hz),
6,88 (2H, d, J = 9,2 Hz), 7,16 (2H, d, J = 9,2 Hz),
7,33 (1H, s), 7,41 (2H, d, J = 9,2 Hz)
IR (Film) cm–1: 3366, 1609, 1513, 1400, 1299, 1252, 1179
Beispiel 57Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2-carboxyethyl)pyridazin
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3-hydroxypropyl)pyridazin (0,54 g, 1,5
mMol) wurde in Aceton (6 ml) gelöst und nach Zugabe von Jones-Reagens (4,2
ml) wurde die resultierende Mischung bei Raumtemperatur 8 Stunden lang gerührt.
Nach Zugabe von Isopropanol zum Zersetzen des überschüssigen Reagens wurde
Wasser zugegeben, und die so erhaltene Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen, gefolgt von einer Rückextraktion
mit einer gesättigten wässerigen Lösung von Natriumbicarbonat. Der
Rückextrakt wurde mit Chlorwasserstoffsäure angesäuert und dann mit
Chloroform extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Wasser gewaschen und dann
über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert
und der Rückstand wurde abgetrennt und mittels Chromatographie an einer Silikagelsäule
[Chloroform/Methanol (40/1)] gereinigt, wobei die Titelverbindung als blass braunes
Öl (0,21 g, 37,4%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,05 (2H, t, J = 6,8 Hz),
3,35 (2H, t, J = 6,8 Hz), 3,80 (3H, s), 3,81 (3H, s),
5,14 (1H, brs), 6,83 (2H, d, J = 9,0 Hz),
6,84 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,13 (2H, d, J = 9,0 Hz),
7,35 (2H, d, J = 9,0 Hz), 7,40 (1H, s)
IR (CHCl3) cm–1: 1727, 1610, 1514, 1477
Beispiel 58Herstellung von 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(N-hydroxy-N-methyl-2-carbamoylethyl)pyridazin
3,4-Bis-(4-methoxyphenyl)-6-(2-carboxyethyl)pyridazin (0,136 g, 0,37
mMol) und N-Methylhydroxylaminhydrochlorid (0,156 g, 1,87 mMol) wurden in N,N-Dimethylformamid
(4 ml) gelöst. Unter Eiskühlen wurde Triethylamin (0,77 g, 7,608 mMol)
zugegeben und dann eine 50%ige Lösung von cyclischem 1-Propanphosphorsäureanhydrid
(n = 3) (0,39 g, 0,613 mMol) in Ethylacetat tropfenweise zugegeben. Nach Rühren
während 1 Stunde wurde die Temperatur der resultierenden Mischung auf Raumtemperatur
erwärmen gelassen, bei der die Mischung dann 15 Stunden lang gerührt wurde.
Zur Reaktionsmischung wurde Wasser zugegeben und die so erhaltene Mischung wurde
mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde hinter einander mit einer
gesättigten wässerigen Lösung von Natriumbicarbonat und Wasser gewaschen
und dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde abdestilliert und der Rückstand wurde aus Ethylacetat-Hexan kristallisiert,
wobei die Titelverbindung als blassbraune Nadeln (17 mg, 13,0%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 85 bis 87°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 1,71 (1H, brs), 3,21 (2H, t, J = 6,7
Hz),
3,24 (3H, s), 3,48 (2H, t) = 6,7 Hz), 3,84 (6H, s),
6,88 (4H, d, J = 9,2 Hz), 7,16 (2H, d, J = 9,2 Hz),
7,34 (2H, d, J = 9,2 Hz), 7,44 (1H, s)
IR (KBr) cm–1: 3436, 1736, 1645, 1610, 1514, 1401, 1300, 1254
Beispiel 59Herstellung von 6-Chlor-3-[4-(methylthio)phenyl]-4-phenylpyridazin
6-[4-(Methylthio)phenyl]-5-phenyl-2H-pyridazin-3-on [WO 9925697] (500
mg) wurde als Ausgangsmaterial auf eine ähnliche Weise wie in Beispiel 22 verarbeitet
(bei 100°C 2 Stunden lang umgesetzt), wobei die Titelverbindung quantitativ
als blass braune Prismen (Ethylacetat-Hexan) erhalten wurde. Schmelzpunkt: 157,7
bis 158,3°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,47 (3H, s), 7,15 (2H, d, J = 8,5
Hz),
7,18-7,23 (2H, m), 7,33 (2H, d, 1 = 8,5 Hz),
7,35-7,42 (3H, m), 7,50 (1H, s)
IR (KBr) cm–1: 1592, 1401, 1386, 1339, 1323, 1136, 1107, 834,
788, 702, 585
Masse m/z: 312(M+), 314(M+)
Beispiel 60Herstellung von 6-Chlor-4-(3-chlorphenyl)-3-[4-(methylsulfonyl)phenyl]pyridazin
6-Chlor-4-(4-chlorphenyl)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin (230 mg)
wurde auf eine ähnliche Weise wie in Beispiel 34 verarbeitet, wobei die Titelverbindung
quantitativ als farblose Plättchen (Ethylacetat-Hexan) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 189,6 bis 190,5°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,08 (3H, s), 7,12 (2H, d, J = 8,5
Hz),
7,37 (2H, d, J = 8,5 Hz), 7,58 (1H, s),
7,62 (2H, d, l = 8,8 Hz), 7,93 (2H, d, J = 8,8 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1490, 1312, 1304, 1152, 1134, 1090, 852, 846, 776,
585
Masse m/z: 378(M+), 380(M+)
Beispiel 61Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-3-[4-(methylsulfonyl)phenyl]pyridazin(1) Herstellung von 2-(4-Chlorphenyl)-1-[4-(methylthio)phenyl]-4-penten-1-on
Nach Zugabe einer 2,0 M-Lösung von Lithiumdiisopropylamid (LDA)
(36,2 ml, 72,4 mMol) bei –20°C zu einer Lösung von 2-(4-Chlorphenyl)-1-[4-(methylthio)phenyl]-1-ethanon
(20 g, 72,3 mMol) in wasserfreiem Tetrahydrofuran (200 ml) wurde die resultierende
Mischung 20 Minuten lang unter Erwärmen auf Raumtemperatur gerührt. Die
Mischung wurde dann auf –20°C abgekühlt und Allyliodid (6,67 ml,
72,9 mMol) zugegeben, gefolgt von einem Rühren während 30 Minuten während
Erwärmen lassen auf Raumtemperatur. Zur Reaktionsmischung wurde Wasser zugegeben,
und die resultierende Mischung wurde mit Ethylacetat extrahiert. Die organische
Schicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde abdestilliert und der Rückstand wurde abgetrennt und mittels Chromatographie
an einer Silikagelsäule [Silikagel 100 g, Hexan/Ethylacetat (2/1)] gereinigt.
Relevante Fraktionen wurden aus Diethylether-Hexan kristallisiert, wobei die Titelverbindung
als farblose Prismen (22,85 g, 99,8%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,48 (3H, s),
2,53 (1H, td, J = 7,32, 15,38 Hz),
2,90 (1H, td, J = 7,32, 13,92 Hz), 4,54 (1H, t, J = 7,32 Hz),
4,97 (1H, dd, J = 0,92, 10,26 Hz),
5,02 (1H, dd, J = 0,92, 17,58 Hz), 5,71 (1H, m),
7,18-7,28 (6H, m), 7,84 (2H, dd, J = 1,95, 6,83 Hz)
IR (CHCl3) cm–1: 1663, 1588, 1553, 1340, 1322, 1306,
1285, 1264, 1210, 1172, 1118
(2) Herstellung von 3-(4-Chlorphenyl)-4-[4-(methylsulfonyl)phenyl]-4-oxo-butylaldehyd
2-(4-Chlorphenyl)-1-[4-(methylthio)phenyl]-4-penten-1-on (5,7 g, 18,0
mMol) wurde auf ähnliche Weise wie in Beispiel 34 verarbeitet, wobei die Titelverbindung
als blassgelber amorphen Feststoff (4,50 g, 71,3%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 2,88 (1H, dd, J = 3,90, 18,55 Hz),
3,04 (3H, s), 3,65 (1H, dd, J = 9,77, 18,55 Hz),
5,08 (1H, dd, J = 3,90, 9,77 Hz), 7,19 (2H, d, J = 8,79 Hz),
7,29 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,97 (2H, d, J = 8,79 Hz),
8,09 (2H, d, J = 8,79 Hz), 9,79 (1H, s)
IR (Film) cm–1: 1718, 1689, 1493, 1317, 1153
(3) Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-3-[4-(methylsulfonyl)phenyl]pyridazin
Hydrazinhydrat (0,8 ml, 16,5 mMol) wurde zu einer Lösung aus
3-(4-Chlorphenyl)-4-[4-(methylsulfonyl)phenyl]-4-oxo-butylaldehyd (4,5 g, 12,8 mMol)
in Ethanol (100 ml) zugegeben und bei Raumtemperatur 1 Stunde lang gerührt.
Eine Wasserstoffperoxid-Lösung (31%) (6 ml) wurde zur Reaktionsmischung zugegeben
und die resultierende Mischung wurde bei 60°C 18 Stunden lang gerührt.
Die Mischung wurde unter vermindertem Druck aufkonzentriert und der Rückstand
wurde abgetrennt und mittels Chromatographie an einer Siliakgelsäule [Silikagel
70 g, Chloroform/Methanol (50/1)] gereinigt, wobei die Titelverbindung als blassgelber
amorpher Feststoff (2,60 g, 58,8%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,08 (3H, s), 7,13 (2H, d, J = 8,55
Hz), 7,35 (2H, d, J = 8,55 Hz), 7,54 (1H, d, J = 5,35 Hz),
7,66 (2H, d, J = 8,55 Hz), 7,93 (2H, d, J = 8,55 Hz),
9,29 (1H, d, J = 5,35 Hz)
IR (Film) cm–1: 1733, 1684, 1597, 1492, 1313, 1153
Beispiel 62Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-3-[4-(methylsulfonyl)phenyl]pyridazin-1-oxid
Eine Wasserstoffperoxid-Lösung (31%, 5,2 ml) wurde zu einer Lösung
von 4-(4-Chlorphenyl)-3-[4-(methylsulfonyl)phenyl]pyridazin (2,6 g, 7,55 mMol) in
Essigsäure (30 ml) gegeben und danach bei 50°C 6 Stunden lang gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde unter vermindertem Druck aufkonzentriert und zum Rückstand
wurde eine wässerige Lösung aus Kaliumcarbonat zugegeben. Die so erhaltene
Mischung wurde mit Chloroform extrahiert und die organische Schicht wurde über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert
und der Rückstand wurde abgetrennt und mittels Chromatographie an einer Silikagelsäule
[Silikagel 100 g, Benzol/Eethylacetat (1/1)] gereinigt, wobei die Titelverbindung
als blass gelber amorpher Feststoff (1,2 g, 44,1%) erhalten wurde. 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,07 (3H, s), 7,08 (2H, d, J = 8,55
Hz),
7,34 (2H, d, J = 8,55 Hz), 7,59 (2H, d, J = 8,55 Hz),
7,68 (1H, d, J = 6,59 Hz), 7,90 (2H, d, J = 8,55 Hz),
8,26 (1H, d, J = 6,59 Hz)
IR (Film) cm–1: 1683, 1592, 1525, 1492, 1314, 1152
Beispiel 63Herstellung von 4-(4-Chlorphenyl)-6-cyano-3-[4-(Methylsulfonyl)phenyl]pyridazin
Zu einer Lösung von 4-(4-Chlorphenyl)-3-[4-(methylsulfonyl)phenyl]pyridazin-1-oxid
(1,1 g, 3,05 mMol) in wasserfreiem Tetrahydrofuran (50 ml) wurden Wasser (30 ml),
Kaliumcyanid (1,008 g, 15,5 mMol) und Benzoylchlorid (6 ml, 51,7 mMol) hinter einander
zugegeben und danach bei Raumtemperatur 24 Stunden lang gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde mit Chloroform extrahiert und die organische Schicht wurde über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und der Rückstand
wurde abgetrennt und mittels Chromatographie an einer Silikagelsäule [Silikagel
30 g, Chloroform/Methanol (40/1)] gereinigt. Relevante Fraktionen wurden aus Ethylacetat-Diethylether
kristallisiert, wobei die Titelverbindung als blass gelbe Prismen (310 g, 27,5%)
erhalten wurde.
Schmelzpunkt 211,4 bis 212,5°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,09 (3H, s), 7,14 (2H, d, J = 8,79
Hz),
7,41 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,69 (2H, d, J = 8,30 Hz),
7,88 (1H, s), 7,97 (2H, d, J = 8,30 Hz)
IR (KBr) cm–1: 2248, 1597, 1494, 1386, 1313, 1151
Beispiel 64Herstellung von 3-(4-Methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin
10% Palladium-an-Kohle (1,1 g) wurde zu einer Lösung von 6-Chlor-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin
(1,53 g, 5,16 mMol) in Essigsäure (25 ml) zugegeben, und unter einem Wasserstoffgasstrom
wurde eine katalytische Reduktion bei Raumtemperatur und Atmosphärendruck während
5 Stunden durchgeführt. Der Katalysator wurde abfiltriert, das Lösungsmittel
abdestilliert, und eine gesättigte wässerige Lösung aus Natriumbicarbonat
wurde zum Rückstand zugegeben. Die so erhaltene Mischung wurde mit Chloroform
extrahiert und die organische Schicht wurde über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet. Das Lösungsmittel wurde abdestilliert und der Rückstand wurde
aus Hexan kristallisiert, wobei die Titelverbindung als blass gelbe Nadeln (1,28
g, 94,7%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 116,1 bis 119,6°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,81 (3H, s), 6,83 (2H, d, J = 8,79
Hz),
7,20-7,24 (2H, m), 7,32-7,45 (6H, m),
9,16 (1H, d, J = 5,12 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1607, 1514, 1428, 1352, 1300, 1248, 1181
Beispiel 65Herstellung von 3-(4-Methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin-1-oxid
3-(4-Methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin (1,15 g, 4,39 mMol) wurde auf
ähnliche Weise wie in Beispiel 62 verarbeitet und der Rückstand aus Chloroform-Diethylether
kristallisiert, wobei die Titelverbindung als blass gelbe Prismen (1,01 g, 82,8%)
erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 117,1 bis 118,0°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,80 (3H, s), 6,78 (2H, d, J = 8,79
Hz),
7,11-7,21 (2H, m), 7,32-7,36 (5H, m),
7,57 (1H, d, J = 6,59 Hz), 8,16 (1H, d, J = 6,59 Hz)
IR (KBr) cm–1: 1607, 1509, 1428, 1377, 1346, 1252, 1173, 1150
Beispiel 66Herstellung von 6-Cyano-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin
3-(4-Methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin-1-oxid (1,11 g, 3,97 mMol) wurde
auf ähnliche Weise wie in Beispiel 63 verarbeitet und der Rückstand aus
Diethylether-Hexan kristallisiert, wobei die Titelverbindung als blass gelbe Nadeln
(593 mg, 51,7%) erhalten wurde.
Schmelzpunkt: 131,4 bis 132,2°C 1H-NMR (CDCl3) &dgr;: 3,82 (3H, s), 6,84 (2H, d, J = 8,79
Hz),
7,24 (2H, dd, J = 1,95, 8,05 Hz), 7,36-7,43 (3H, m),
7,44 (2H, d, J = 8,79 Hz), 7,76 (1H, s)
IR (KBr) cm–1: 2245, 1575, 1489, 1381, 1259, 1184, 1180
Experiment 1 (inhibitorische Wirksamkeit gegen Interleukin-1&bgr;-Produktion)
Die inhibitorische Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindungen,
die durch die Formel (I) repräsentiert werden, gegenüber einer Interleukin-1&bgr;-Produktion
wurde mit dem folgenden Experiment getestet:
HL-60-Zellen wurden an RPMI 1640-Medium, mit zugegebenem 10% fetalem Rinderserum
(FBS), 4 Tage lang bis zur Konfluenz kultiviert. Das Medium wurde zentrifugiert.
Der Überstand wurde verworfen, und die Zellen wurden dann mit 1 × 106
Zellen/ml an RPMI 1640-Medium mit 3% FBS suspendiert, und Lipopolysaccharid wurde
zugegeben, um eine Endkonzentration von 10 &mgr;g/ml zu ergeben. Die Kultur wurde
mit 1 ml/Vertiefung an einer Platte mit 24 Vertiefungen inokuliert. Eine Testverbindung
wurde mit 1 &mgr;l/Vertiefung zugegeben, gefolgt von einer Kultivierung während
3 Tagen. 3 Tage später wurde die Menge an Interleukin-1&bgr; in jeder Kultur
mittels ELISA bestimmt. Jeder IC50-Wert wurde durch einen Vergleich in
der Ausbeute mit einer Kontrolle, der keine Testverbindung zugegeben wurde, bestimmt.
Die Ergebnisse einiger repräsentativer Verbindungen sind in Tabelle 1 angegeben.
Tabelle 1
Industrielle Anwendbarkeit
Die erfindungsgemäßen Phenylpyridazinverbindungen (I) und
ihre Salze weisen eine hervorragende inhibitorische Wirksamkeit gegen eine Interleukin-1&bgr;-Produktion
auf und sind als Arzneimittel, wie Prophylaktika und Therapeutika, bei Erkrankungen
des Immunsystems, entzündlichen Erkrankungen und ischämischen Erkrankungen,
brauchbar.
Anspruch[de]
Phenylpyridazinverbindung der folgenden Formel (I):
worin bedeuten:
R1 Pyridyl, oder Phenyl, das substituiert sein kann durch einen oder
mehrere Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Halogen, C1-6-Alkoxy-
und Phenyl-thiogruppen, R2 C1-6-Alkoxy, C1-6-Alkylthio,
C1-6-Alkylsulfinyl oder C1-6-Alkylsulfonyl,
R3 Wasserstoff oder C1-6-Alkoxy, oder
R2 und R3 zusammen eine Alkylendioxygruppe bilden können,
R4 Cyano; C1-6-Alkylthio; Phenyl; Phenoxy, das substituiert
sein kann durch eine oder mehrere Reste ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Halogen, Cyano, Nitro und C1-6-Alkoxy; Phenylthio, das substituiert
sein kann durch ein oder mehrere Halogenatome; Pyridyloxy; oder Amino, substituiert
durch eine oder mehrere Reste ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus C1-6-Alkyl
und Phenyl, substituiert durch ein oder mehrere Halogenatome; und
n 0 oder 1;
oder ein Salz davon.Phenylpyridazinverbindung oder ein Salz davon nach Anspruch 1, worin
die Verbindung ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(phenoxy)pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,3-difluorphenoxy)pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,5-difluorphenoxy)pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,6-difluorphenoxy)pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3,4-difluorphenoxy)pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,3,5,6-tetrafluorphenoxy)pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2,3,4,5,6-pentafluorphenoxy)pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3,4,5-trichlorphenylthio)pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(4-methoxyphenoxy)-
pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(4-nitrophenoxy)pyridazin, 3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(2-cyanophenoxy)pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-(3-cyanophenoxy)pyridazin, 6-(2,4-Difluorphenoxy)-3-(4-methoxyphenyl)-4-(4-pyridyl)pyridazin,
6-(2,3-Difluorphenoxy)-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyridazin, 6-(2,4-Difluorphenoxy)-3-(4-methoxyphenyl)-4-(phenyl)pyridazin,
3-(4-Methoxyphenyl)-6-(2,3,4,5,6-pentafluorphenoxy)-4-phenylpyridazin, 3-(4-Methylthiophenyl)-6-phenylthio-4-(4-phenylthiophenyl)-
pyridazin, 4-(4-Chlorphenyl)-6-(2,4-difluorphenoxy)-3-[4-(methylthio)phenyl]pyridazin,
3,4-Bis(4-methoxyphenyl)-6-cyanopyridazin, 6-Cyan-3-(4-methoxyphenyl)-4-phenylpyri-dazin,
und Salzen davon.Arzneimittel, das als wirksamen Bestandteil eine Phenylpyridazinverbindung
oder ein Salz davon nach einem der Ansprüche 1 oder 2 umfasst.Arzneimittel nach Anspruch 3, worin das Arzneimittel ein Mittel ist
zur Vorbeugung und Behandlung einer durch Stimulation der Interleukin-1-&bgr;-Produktion
verursachten Erkrankung.Arzneimittel nach Anspruch 3, worin das Arzneimittel ein Mittel ist
zur Vorbeugung und Behandlung einer Erkrankung ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Erkrankung des Immunsystems, entzündlicher Erkrankung, ischämischer
Erkrankung, Osteoporose und Ichorrhämie.Arzneimittel nach Anspruch 3, worin das Arzneimittel ein Mittel ist
zur Vorbeugung und Behandlung einer Erkrankung ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Rheumatismus, Arthritis und entzündlicher Colitis.Inhibitor gegen Interleukin-1-&bgr;-Produktion, der als wirksamen
Bestandteil eine Phenylpyridazinverbindung oder ein Salz davon nach einem der Ansprüche
1 oder 2 umfasst.Pharmazeutische Zusammensetzung, umfassend eine Phenylpyridazinverbindung
oder ein Salz davon nach einem der Ansprüche 1 oder 2 als wirksamen Bestandteil
und einen pharmakologisch annehmbaren Träger.Verwendung einer Phenylpyridazinverbindung (I) oder eines Salzes davon
zur Herstellung eines Arzneimittels.Verwendung nach Anspruch 9, worin das Arzneimittel ein Mittel ist zur
Behandlung einer durch Stimulation der Interleukin-1-&bgr;-Produktion verursachten
Erkrankung.