Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung,
um die Kommunikations-Leistungsfähigkeit in drahtlosen Kommunikationssystemen
zu verbessern. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung die Reziprozität
von bidirektionalen Kommunikationskanälen.
Hintergrund der Erfindung
Die Nachfrage nach Verkehrskapazität, Abdeckung und Zuverlässigkeit
in drahtlosen Kommunikationssystemen ist anscheinend immer anwachsend. Ein Flaschenhals
in der Verkehrskapazität ist das begrenzte Frequenzspektrum, das für Kommunikationszwecke
verfügbar ist, wobei die Begrenzung sowohl physikalisch – lediglich
ein Teil des Frequenzspektrum ist zur Kommunikation geeignet und der Informationsinhalt
pro Frequenz und Zeit ist begrenzt – als auch organisatorisch ist –
der nützliche Teil des Spektrums muss für eine Anzahl von Zwecken verwendet
werden, einschließlich: TV und Rundfunk, nicht-öffentliche Kommunikation,
wie zum Beispiel Flugzeug-Kommunikation und militärische Kommunikation und
den etablierten Systemen für öffentliche, drahtlose Kommunikation, wie
z.B. GSM, Netzwerke dritter Generation (3G), drahtlose, lokale Bereichsnetzwerke
(WLAN) usw.. Neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Funkübertragungstechniken
für drahtlose Kommunikationssysteme zeigen vielversprechende Ergebnisse darin,
dass die Verkehrskapazität drastisch erhöht werden kann genauso wie ein
Anbieten einer erhöhten Flexibilität in Bezug auf ein gleichzeitiges Handhaben
unterschiedlicher und fluktuierender Kapazitätsanforderung. Mehrere viel versprechende
Techniken sind Multiple-Eingabe-Multiple-Ausgabe (MIMO), siehe zum Beispiel A. Goldsmith
et al. „Capacity Limits of MIMO Channels", IEEE Journal on Selected Areas
of Comm., VOL.21, NO. 5, Juni 2003 und auf kohärentem Kombinieren basierendes
kooperatives Weiterleiten, siehe zum Beispiel Peter Larsson, „Large-Scale
Cooperative Relaying Network with Optimal Coherent Combining under Aggregate Relay
Power Constraints", in Proc. Of Future telecom Conference, Beijing, China, 9–10/12
2003. Im Vergleich zu gegenwärtig verwendeten Übertragungstechniken, wie
z.B. TDMA, (wie in GSM verwendet) und WCDMA (wie in UMTS verwendet) stellt die oben
veranschaulichte Technik eine weit bessere Verwendung des verfügbaren Funk-Frequenzspektrums
dar. Als ein Beispiel der Fähigkeiten, jedoch ebenso der dargelegten Anforderungen
durch die neuen Übertragungstechniken werden die drahtlosen MIMO-Systeme kurz
mit Bezug auf 1 (Stand der Technik) beschrieben. Eine
umfassende Beschreibung der grundlegenden Prinzipien als auch neueste Entwicklungen
und Forschungsbereiche von MIMO sind in dem oben referenzierten Artikel von A. Goldsmith
et al. zu finden.
Eine Funkverbindung in einem MIMO-System ist dadurch gekennzeichnet,
dass das sendende Ende sowie das empfangende Ende mit mehrfachen Antennenelementen
ausgerüstet ist, wie in 1 dargestellt. Die Idee
hinter MIMO ist diejenige, dass die Signale auf den Sende-Antennen (Transmit –
TX) an einem Ende und den Empfangsantennen (Receive – RX) an dem anderen
Ende in einer derartigen Weise „kombiniert" werden, dass die Qualität
(Bit-Fehlerrate, BER – bit-error rate) oder die Datenrate (bits/sec) der
Kommunikation für jeden MIMO-Benutzer verbessert wird. Ein derartiger Vorteil
kann verwendet werden, um sowohl die Qualität des Dienstes des Netzwerkes und
die Umsätze des Betreibers bedeutend zu erhöhen. Eine Kernidee bei MIMO-Systemen
ist Raum-Zeit-Signalverarbeiten, bei dem Zeit (die natürliche Dimension digitaler
Kommunikationsdaten) mit der räumlichen Dimension ergänzt wird, die in
der Verwendung vielfacher, räumlich verteilter Antennen innewohnt. Ein Schlüsselmerkmal
von MIMO-Systemen ist die Fähigkeit, eine Mehrwege-Ausbreitung, traditionell
als ein begrenzender Faktor bei einer drahtlosen Übertragung betrachtet, in
einen Vorteil für den Benutzer zu wenden. MIMO nutzt effektiv einen Vorteil
eines zufälligen Abklingens und wenn möglich eine Mehrwege-Verzögerungsspreizung
zum Multiplizieren von Übertragungsdaten. Ebenso bieten Schemata, wie z.B.
ein Übertragungs-Diversitäts-Schema mit reicher Rückkopplung (TDRF
– Diversity scheme with rich feedback) und einer auf kohärentem Kombinieren
basierte Kooperative eine drastische Erhöhung in einer Kapazität und/oder
Qualität, wie beschrieben in: „Capacity achieving transmitter and receiver
pairs for dispersive MISO channels" by KZangi und L.Krasny, IEEE Trans. Wireless
Commun., Juli 2002 und in „Optimal and Reduced Complexity Receivers for MISO
Antenna Systems" von L.Krasny, S.Grant und K.Molnar, Proceeding IEEE Globecom 2003.
Die Aussicht bedeutender Verbesserungen bei einer drahtlosen Kommunikations-Leistungsfähigkeit
nicht auf Kosten eines zusätzlichen Spektrums (lediglich Hardware und Komplexität
werden hinzugefügt) hat natürlicher Weise eine breite Aufmerksamkeit angezogen.
Die übertragenden Prinzipien eines Multi-Antennen-Systems werden
mit Bezug auf die schematische Darstellung aus 1 dargestellt.
Eine komprimierte digitale Quelle in der Form eines binären Datenstroms
105 wird an einen sendenden Block 110 gespeist, der die Funktionen
eines Fehlersteuerungs-Kodierens und (möglicher Weise vereinigt
mit) eines Abbildens auf komplexe Modulationssymbole (quaternäres Phasenmodulieren
(QPSK – quaternary phase-shift keying), M-QAM usw.) umfasst. Das letztere
erzeugt mehrere, getrennte Symbolströme, die von unabhängig bis zu teilweise
redundant bis zu voll redundant reichen. Jeder wird dann auf eine der vielfachen
TX-Antennen 115 abgebildet. Ein Abbilden kann ein lineares, räumliches
Gewichten der Antennenelemente oder ein lineares, Antennen-Raum-Zeit-Präkodieren
umfassen. Nach einer Aufwärts-Frequenz-Umwandlung, Filtern und Verstärken
werden die Signale in den drahtlosen Kanal eingekoppelt. N TX Antennen
115 werden verwendet und der sendende Block 110 kann typischer
Weise Vorrichtungen für N gleichzeitige Übertragungen umfassen. An dem
Empfänger werden die Signale vorzugsweise durch viele Antennen (M)
120 aufgefangen und eine Demodulation und rückabbildende Operationen
werden in dem empfangenden Block 125 durchgeführt, um die Nachricht
wieder aufzudecken. Der Level an Intelligenz, Komplexität und eines Priori-Kanal-Wissens,
das beim Auswählen der kodierenden und Antennen abbildenden Algorithmen verwendet
wird, variiert in großem Umfang in Abhängigkeit von der Anwendung. Dies
bestimmt die Klasse und Leistungsfähigkeit der Multi-Antennenlösung, die
implementiert ist.
Natürlich bieten die Multi-Antennensysteme eine Sende-Empfangs-Diversitäts-Gewinn
an, die ähnlich zu existierenden Smart-Antennensystemen ist, aber können
ebenso einen grundsätzlichen neuen Vorteil bei der Ausnutzung der Raum-Zeit
anbieten. Dies kann erkannt werden, da die Multi-Antennensysteme Daten über
einen Matrix-Kanal statt eines Vektor-Kanals übertragen. Das Signalmodell dieses
Typs eines Multi-Antennensystems kann vereinfacht beschrieben werden als:
r = Hs + n(1)
wobei r der empfangene M×1-Signalvektor ist, s der übertragene N×1-Signalvektor
und n ein Vektor zusätzlicher Rauschtherme ist, z.B. weißes Gauß-Rauschen
und H die M×N-Kanalmatrix für die übertragenen Signale zwischen dem
Sender und dem Empfänger ist.
Multiplexen alleine ist, wie zuvor erwähnt, nicht genug zum Erreichen
der drastischen Erhöhung in einem Gewinn. Fortgeschrittene Kodieren/Dekodieren
und abbildende Schemata, z.B. das Raum-Zeit-Kodieren sind entscheidend. Ein Wissen
des Funkkanals wird bereits für das Dekodieren in heute existierenden drahtlosen
Systemen benötigt, wie z.b. GSM und UMTS, und bei den Multi-Antennen ist dieses
Wissen absolut entscheidend. In einigen der vielversprechendsten Implementationsvorschlägen
für MIMO wird das Wissen des Kanals, das durch H dargestellt wird, nicht nur
beim Dekodieren verwendet, das bei der Empfängerseite durchgeführt wird,
sondern ebenso bei dem Kodieren auf der sendenden Seite, wie in D.Gesbert et al.
„From Theory to practice: An Overview of MIMO Space-Time Coded Wireless Systems",
IEEE Journal on Selected Areas of Comm., VOL.21, NO.3, April 2003 und in WIPO Veröffentlichungs-Nr.
WO 03005606 beschrieben.
Das Wissen der Charakteristiken der Kanalmatrix H bei dem Sender kann
verwendet werden, um ein Kodieren und Abbilden zu optimieren. Nicht nur MIMO-Systeme
nutzen präzise Kanal-Zustandsinformation (CSI – channel state information)
aus, sondern ebenso für TDRF und auf kohärentem Kombinieren basiertem
kooperativem Weiterleiten, das inhärent ein CSI-Wissen zum Optimieren jeweiliger
Kommunikations-Leistungsfähigkeit verwendet. Ein Vorwärtskanal kann typischer
Weise entweder durch Sondieren des Kanals in der Vorwärtsrichtung mit einem
Trainingssignal gekennzeichnet werden und dann eine Rückkopplung von den anderen
Stationen empfangen, die über die Kanal-Charakteristiken informieren, oder
durch Empfangen eines Trainingssignals von der anderen Station und ein Wissen einer
Übertragungsleistung zu akquirieren. Die erste Alternative kann eine gute Schätzung
der Kanal-Charakteristiken bereitstellen, aber bei der gleichen Zeit erfordert die
Übertragung der Charakteristiken von H wertvolle Übertragungs-Ressourcen.
Daher wird ein Kompromiss zwischen der Erhöhung in einem Gewinn und der Erhöhung
in einem Steuerungs-Signalgeben über ein Nutzlast-Signalgeben typischerweise
zum Beispiel beim Bestimmen einer geeigneten Aktualisierungs-Frequenz für die
Charakteristiken von H berücksichtigt. Die letztere Alternative verwendet weniger
Übertragungsressourcen, beruht jedoch auf der Annahme, dass der Kanal reziprok
ist, z.b. dass eine Amplitude und Phase ungeachtet der Übertragungsrichtung
identisch sind.
Dies ist zum Beispiel in einem TDD-Kanal (TDD – time division
multiplexing) innerhalb der Kohärenzzeit des Kanals der Fall. Dies erweist
sich insbesondere als wahr und von Interesse, wenn viele Antennen bei einer ersten
Station verwendet werden und lediglich eine (oder weniger) Antennen bei der anderen
Station verwendet werden, da ebenso die Anzahl an Trainings-Sequenzen vermindert
werden kann. Dies ist ebenso von großem Interesse für auf kohärenten
Kombinieren basierendem, kooperativem Weiterleiten, da eine potentiell große
Anzahl an Relais (möglicher Weise mit einer oder wenigen Antennen ausgerüstet)
ausgenutzt werden, während mit einem Benutzer mit lediglich einer oder wenigen
Antennen kommuniziert wird.
Zusammenfassung der Erfindung
Die Reziprozitäts-Annahme, wie oben und den referenzierten Dokumenten
erläutert, ist weitestgehend angenommen und wird verwendet, um effektiv den
Kanal zu schätzen. Jedoch dürfte in realistischen Situationen, z.B. bei
gegebenen nicht-perfekten Sender-Empfänger-Ketten, die Reziprozität nicht
gelten. Daher gibt es einen offensichtlichen Bedarf zum Erreichen einer geeigneten
Schätzung des Kanals, zum Beispiel gekennzeichnet durch die Kanalmatrix H,
wobei die Schätzung die vollständige Sender-Luftschnittstelle-Empfänger-Kette
kennzeichnet.
WO 99/57820 offenbart ein Verfahren eines Kalibrierens hauptsächlich
der sendenden und empfangenden Teile einer Basisstation, um eine Reziprozität
in der Uplink- und Downlink-Kommunikation zu erzielen. Ebenso kann die Elektronik
in den sendenden und empfangenden Teilen einer Teilnehmereinheit beim Geben von
Kalibrierungen von Basisstation-Teilnehmereinheit-Paaren berücksichtigt werden.
Das Verfahren gemäß WO 99/57820 umfasst ein Übertragen eines Kalibrierungs-Bursts
von einer Basisstation zu einer Teilnehmereinheit und von der Teilnehmereinheit
zu der Basisstation, ein Bestimmen einer „Downlink-Signatur-Schätzung"
und/oder „Downlink-Signatur-Schätzungen" basierend auf den Kalibrierungs-Burst(s)
und ein Senden der „Downlink-Signatur-Schätzung" an die Basisstation,
die die Signatur-Schätzung(en) verwendet, um ihre Sende-Empfangs-Kette zu kalibrieren,
um Reziprozität zu erreichen.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren, Funkknoten,
ein System und Programme bereitzustellen, die die Nachteile der früheren Techniken
überwinden. Dies wird durch ein Verfahren wie in Anspruch 1 definiert, ein
System wie in Anspruch 21 definiert, den Funkknoten wie in Anspruch 22 definiert
und das Programm-Produkt wie in Anspruch 18 definiert, erreicht.
Das Verfahren gemäß der Erfindung stellt ein Verfahren eines
Kalibrierens zumindest eines ersten Funkknotens in einem drahtlosen Kommunikations-Netzwerk
bereit. Das Kommunikations-Netzwerk umfasst zumindest einen ersten Funkknoten und
einen zweiten Funkknoten, die angeordnet sein können, in Funkkommunikation
zueinander zu sein. Das Kalibrierungsverfahren basiert darauf, dass zumindest eine
Darstellung von Funkkanal-Charakteristiken von einem Funkknoten zu dem anderen ausgetauscht
wurde.
Eine Ausführung der Erfindung umfasst die Schritte:
– Übertragen von Kanal-Schätzungssymbolen oder Piloten von
zumindest dem zweiten Funkknoten zu dem ersten Funkknoten über einen Funkkanal;
– Berechnen zumindest einer Darstellung der Funkkanal-Charakteristik
in zumindest dem zweiten Funkknoten;
– Austauschen von zumindest einer Darstellung der Funkkanal-Charakteristiken
von einem der Funkknoten zu dem anderen der Funkknoten;
– Kompensieren von Funkübertragungen von dem ersten Funkknoten mit
zumindest einem Korrekturfaktor, der zumindest teilweise auf der ausgetauschten
Darstellung der Funkkanal-Charakteristik beruht.
Das Verfahren, das einer weiteren Ausführung entspricht, kann
weiter einen Schritt umfassen, des:
– Schätzen von Übertragungsfehlern in dem zweiten Funkknoten
basierend auf den empfangenen Pilotsignalen in der ersten und zweiten Form und Berechnen
eines Korrekturvektors mit Korrekturtermen für eine jeweilige Antenne des ersten
Funkknotens. Optional verwendet der erste Funkknoten dedizierte Piloten, die modifiziert
wurden, um die Fehlerschätzung in dem zweiten Funkknoten zu ermöglichen.
Das Kommunikationssystem gemäß der vorliegenden Erfindung
umfasst zumindest einen ersten Funkknoten und einen zweiten Funkknoten, die in der
Lage sind, Funksignale zu senden und zu empfangen und die ersten und zweiten Funkknoten
angeordnet werden können, in Funkkommunikation zueinander zu sein. Der zumindest
erste Funkknoten wird mit Hilfe des zweiten Funkknotens kalibriert, wobei der erste
Funkknoten die Kalibrierung auf zumindest einer Darstellung einer Funkkanal-Charakteristik
basiert, die von dem zweiten Funkknoten ausgetauscht wurde.
Der Funkknoten gemäß der vorliegenden Erfindung ist zur
drahtlosen Kommunikation in einem drahtlosen Netzwerk angepasst. Das Netzwerk umfasst
zumindest einen zweiten Funkknoten und der erste Funkknoten und der zweite Funkknoten
sind in der Lage, Funksignale zu senden und zu empfangen und können angeordnet
sein, in Funkkommunikation zueinander zu sein. Der erste Funkknoten wird mit Hilfe
des zweiten Funkknotens kalibriert, wobei der erste Funkknoten die Kalibrierung
auf zumindest eine Darstellung einer Funkkanal-Charakteristik basiert, die von dem
zweiten Funkknoten ausgetauscht wurde.
Gemäß einer Ausführung der Erfindung umfasst der Funkknoten
eine Kalibrierung initiierende Vorrichtung zum Identifizieren einer Notwendigkeit
zum Kalibrieren des Funkknotens, eine Kanal schätzende Vorrichtung zum Erzeugen
von Funkkanal-Schätzungen aus Funksignalen, die von dem ersten Funkknoten empfangen
werden, und eine austauschende Vorrichtung zum Austauschen von Darstellungen der
Funkkanal-Schätzungen oder der Korrekturterme/-Vektoren an andere Funkknoten.
Die Kanal schätzende Vorrichtung und die austauschende Vorrichtung sind vorzugsweise
in Kommunikation mit dem Empfänger und mit einer berechnenden Vorrichtung zum
Berechnen eines Korrekturvektors/-Terms oder einer Darstellung von Funkkanal-Schätzungen
basierend auf einer empfangenen Funkkanal-Schätzung, die von der austauschenden
Vorrichtung bereitgestellt wird, und/oder der intern bestimmten Kanal-Schätzung,
die von der Kanal schätzenden Vorrichtung bereitgestellt wird. Der Funkknoten
umfasst weiter eine Pilot sendende Vorrichtung zum Steuern der Übertragung
der Kanal-Schätzungssymbole, oder Piloten an andere Funkknoten und eine kompensierende
Vorrichtung zum Kompensieren von Funkübertragungen von dem Funkknoten mit einem
oder einem Satz an Korrekturfaktor(en). Die sendende Vorrichtung und die kompensierende
Vorrichtung sind vorzugsweise in Kommunikation mit dem Sender, der ebenso in Kommunikation
mit der austauschenden Vorrichtung ist. Die austauschende Vorrichtung ist weiter
in Kommunikation mit der berechnenden Vorrichtung.
Aufgrund der Erfindung können Ungenauigkeiten und Unterschiede
bei Sender-Empfangs-Ketten kompensiert werden, wodurch eine Reziprozität zwischen
zwei Funkknoten erreicht wird. Die Kalibrierung kann ebenso in Kommunikation mit
anderen Funkknoten verwendet werden und eine Reziprozität wird ebenso bei diesen
Kommunikationen aufrechterhalten.
Ein Vorteil, der durch die vorliegende Erfindung geleistet wird, ist,
da eine Reziprozität sichergestellt wird, dass Verfahren zum Optimieren eines
Kodierens und Abbildens bei dem Sender verwendet werden können, der eine genaue
Vorwärts-Kanal-Schätzung benötigt.
Die beschriebenen Verfahren weisen den zusätzlichen Vorteil auf,
dass diese für eine relative Kalibrierung zwischen Stationen verwendet werden
können, die nicht kommunizieren können oder nicht kommunizieren. Ein typisches
Beispiel ist auf kohärentem Kombinieren basiertes kooperatives Weiterleiten.
Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
definiert. Andere Ziele, Vorteile und neue Merkmale der Erfindung werden aus der
folgenden, detaillierten Beschreibung der Erfindung ersichtlich, wenn diese in Verbindung
mit den begleitenden Zeichnungen und Ansprüchen betrachtet wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die Erfindung wird nun im Detail mit Bezug auf die Zeichnungsfiguren
beschrieben, wobei
1 eine schematische Ansicht eines Multi-Antennen-Systems
ist (Stand der Technik);
2a eine schematische Ansicht von zwei Funkknoten gemäß
der Erfindung ist, die sich an einer Kommunikation beteiligen und 2b
eine schematische Darstellung von funktionalen Modulen ein einem Funkknoten gemäß
der Erfindung ist;
3 ein Nachrichten-Sequenz-Diagramm ist, das das Verfahren
der vorliegenden Erfindung darstellt;
4 ein Nachrichten-Sequenz-Diagramm ist, das das Verfahren
gemäß einer ersten Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt;
5 ein Nachrichten-Sequenz-Diagramm ist, das das Verfahren
gemäß einer zweiten Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt;
6 ein Nachrichten-Sequenz-Diagramm ist, das das Verfahren
gemäß einer dritten Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt;
7 ein Nachrichten-Sequenz-Diagramm ist, das das Verfahren
gemäß einer vierten Ausführung der vorliegenden Erfindung darstellt;
und
8 eine schematische Ansicht eines drahtlosen Systems
ist, wobei Einheiten das Kalibrierungsverfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung verwenden;
9 eine schematische Darstellung von Übertragungen
zwischen zwei Einheiten ist, die das Verfahren gemäß der vorliegenden
Erfindung verwenden.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Zwei Knoten in einem drahtlosen Kommunikations-Netzwerk, Station A210
und Station B220, die in gleichzeitiger Kommunikation miteinander sind, werden schematisch
in 2 dargestellt. Station A210 umfasst einen Sender 212
und einen Empfänger 214. Station B220 umfasst einen Sender
222 und einen Empfänger 224. Der Empfänger
212 der Station A210 und der Empfänger 224 der Station B220
bilden eine erste Sender-Empfänger-Kette und der Sender 222 der Station
B220 und der Empfänger 214 der Station A210 die zweite. Wie zuvor
beschrieben, kann die Übertragung durch die Kanalmatrix H charakterisiert werden,
jedoch wie hier in 2 gezeigt, degeneriert diese zu einem skalaren,
Komplex bewertetem Kanal. Der End-zu-End-Kanal für eine Sender-Empfänger-Kette
kann als aus im Wesentlichen drei Teilen bestehend beschrieben werden, die auf dem
Sender, der Luftschnittstelle und dem Empfänger beruhen. Die Teile, die auf
dem Sender und dem Empfänger beruhen werden als interne Kanäle bezeichnet.
Dieser Ansatz berücksichtigt, dass das Signal nicht nur in der Luftschnittstelle
beeinflusst wird, sondern ebenso in allen Teilen der Sender-Empfänger-Kette,
wie zum Beispiel in dem Sender/Empfänger und den Antennen-Zuleitungen usw..
Der Kanal (in der Frequenzdomäne und daher im Allgemeinen eine Abhängigkeit
in bezug auf die Frequenz) von einer Station A zu B, in dem in 2
abgebildeten Beispiel, kann beschrieben werden als:
HA→B = HA,TX·HCH·HB,RX(2)
und der Kanal von B zu A ist
HB→A=HB,TX·HCH·HA,RX(3)
wobei HA,TX den Sender 212 einer Station A210 charakterisiert,
HB,TX den Sender 222 einer Station B220 charakterisiert, HA,RX
die Kanalmatrix ist, die den Empfänger 214 der Station A210 charakterisiert
und HB,RX den Empfänger 224 der Station B220 charakterisiert.
HCH charakterisiert den Funkausbreitungskanal. Die Begriffe, HA,TX,
HB,TX, HA,RX und HB,RX die sich auf die Sender
und Empfänger beziehen, sind nicht auf die Auswirkung auf das Signal innerhalb
des eigentlichen Senders oder Empfängers begrenzt, sie sollten vorzugsweise
eine Charakterisierung aller bedeutenden Kanalauswirkungen innerhalb der jeweiligen
Station umfassen. Die Kanäle werden hier mit Matrizen charakterisiert, die
von Bedeutung sind, falls irgendeine Art an MIMO-Kommunikation verwendet wird. Insbesondere
werden die Sender-Empfänger-Ketten als Diagonal-Matrizen charakterisiert, wohingegen
HCH eine volle Matrix ist. Jedoch ist die Beobachtung, dass nicht nur
die Luftschnittstelle, sondern ebenso die sendenden/empfangenden Teile sich auf
den Kanal auswirken, ebenso in anderen Fällen gültig, wie zum Beispiel
MISO-, SIMO- und SISO-Systemen, für die sich die Matrizen bei der Einzel-Antennenseite
auf einen Skalar reduzieren. Es ist eine fundamentale Eigenschaft eines isotropischen
Mediums, wie zum Beispiel dem Funkkanal, dass dieses Reziprozität aufweist,
die sich darin widerspiegelt, dass HCH das Gleiche in beiden Richtungen
ist. Da jedoch aufgrund der unvermeidbaren Unterschiede in den Komponenten weder
angenommen werden kann, dass HA,TX gleich HB,TX ist, noch
angenommen werden kann, dass HA,RX gleich HB,RX ist, kann
nicht angenommen werden, dass der Kanal von Station A210 zu Station B220, HA→B
gleich zu dem Kanal von Station B220 zu Station A, HB→&Agr;
ist. Mit anderen Worten ist HA→B ≠ HB→&Agr;
im Allgemeinen gültig und die Kanäle sind nicht reziprok. Selbst falls
die Ausrüstung zu einer Zeit kalibriert wird, so dass die internen Kanäle
HA,TX = HB,TX und HA,RX = HB,RX bei
dieser Zeit sind, veranlasst eine Drift aufgrund von zum Beispiel Temperatur, Feuchtigkeit,
Alterung von Komponenten, die Kanäle nicht reziprok zu werden.
Bei dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird
eine externe Kalibrierung der Sender und möglicherweise ebenso der Empfänger
eingeführt. Dies ist möglich, da die Sender- und Empfänger-internen
Kanäle, HA,TX, HB,TX, HA,RX und HB,RX
langfristig stationär sind und Änderungen primär aufgrund einer Temperaturdrift,
Feuchtigkeit usw. stattfinden. Diese Änderungen treten typischer Weise auf
Zeitskalen wie zum Beispiel Stunden, Tagen oder am schnellsten Minuten auf und können
zum Beispiel als sehr langsam im Vergleich zu anderen Charakteristik-Zeitskalen
in dem System angesehen werden, wie zum Beispiel Änderungen in der Luftschnittstelle,
Leistungsteuerungs-Änderungen und eine Kommunikationsgeschwindigkeit. Die Kalibrierung
gemäß der Erfindung kann auf einer regulären Basis oder als eine
Antwort von einem Signal von einer Steuerungseinheit stattfinden, auf zum Beispiel
eine detektierte Verminderung in der Kommunikations-Leistungsfähigkeit (wie
z.B. einem Durchsatz) oder eine Detektion durch eine andere Vorrichtung hin. Die
Kommunikation zwischen den Kalibrierungs-Instanzen wird lediglich in dem Sinne beeinflusst,
dass die Kalibrierungs-Faktoren in jeder Übertragung umfasst sind.
Der in bezug auf 2a beschriebene Funkknoten
210 ist gemäß der vorliegenden Erfindung angepasst, das Verfahren
gemäß der Erfindung zu verwenden. Ein Funkknoten, der in der Lage ist,
kalibriert zu werden und bei der Kalibrierung eines anderen Knotens teilzunehmen,
was eine bevorzugte Ausführungsform ist, ist schematisch in 2b
abgebildet. Die unten beschriebenen Module sollten typischer Weise als Software-definierte,
funktionale Module in den digital verarbeitenden Teilen des Funkknotens betrachtet
werden, z.B. nicht notwendigerweise physikalische Einheiten. Der Funkknoten umfasst
vorzugsweise ein Kalibrierung initiierendes Modul 222 zum Identifizieren
einer Notwendigkeit zum Kalibrieren des Funkknotens, ein Kanal schätzendes
Modul 224 zum Erzeugen von Funkkanal-Schätzungen aus Funksignalen,
die von dem ersten Funkknoten empfangen werden, und ein austauschendes Modul
232 zum Austauschen von Darstellungen der Funkkanal-Schätzungen oder
der Korrekturterme/-Vektoren mit anderen Funkknoten. Das Kanal schätzende Modul
224 und das austauschende Modul 232 sind vorzugsweise in Kommunikation
mit dem Empfänger 214 und mit einem berechnenden Modul 226
zum Berechnen eines Korrekturvektors/-Terms einer Darstellung von Funkkanal-Schätzungen
basierend auf einer empfangenen Funkkanal-Schätzung, die von dem austauschenden
Modul 232 bereitgestellt wird oder der intern bestimmten Kanal-Schätzung,
die von dem Kanal schätzenden Modul 224 bereitgestellt wird. Der Funkknoten
umfasst weiter ein Pilot übertragendes Modul 228 zum Übertragen
von Kanal-Schätzungssymbolen oder Piloten an andere Funkknoten und ein kompensierendes
Modul 234 zum Kompensieren von Funkübertragungen von dem Funkknoten
mit einem oder einem Satz von Korrektur-Faktor(en). Das sendende Modul
228 und das kompensierende Modul 234 sind vorzugsweise in Kommunikation
mit dem Sender 212, der ebenso in Kommunikation mit dem austauschenden
Modul 232 ist. Das kompensierende Modul 234 ist weiter in Kommunikation
mit dem berechnenden Modul 226. Die Funktionalität, die durch die
oben beschriebenen Module bereitgestellt wird, kann durch eine Vielzahl von unterschiedlichen
Implementierungen erreicht werden, von denen die obige ein nicht begrenzendes Beispiel
ist.
Die Schritte des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung,
die ein Verfahren einer externen Kalibrierung einer Station anbietet, werden in
bezug auf das Nachrichten-Sequenz-Diagramm aus 3 und
die schematische Darstellung aus 2a und 2b
beschrieben. In dem in 2 dargestellten beispielhaften System ist
lediglich ein Sender und ein Empfänger in jeder Station bereitgestellt. Das
Ergebnis der Schritte ist eine Kalibrierung des Senders der Station A. Dies ist
ein nicht begrenzendes Beispiel und das erfinderische Verfahren ist nicht auf diesen
Fall beschränkt, im Gegensatz ist es in Multi-Antennensystemen, wie in dem
Hintergrundabschnitt hervorgehoben, von sehr großer Wichtigkeit, in der Lage
zu sein, die reziproke Annahme zu verwenden und das Verfahren ist leicht ausdehnbar
auf derartige Systeme. Das Verfahren der Kalibrierung umfasst die Schritte: 300: Initiiere den Kalibrierungsprozess.
Der Kalibrierungsprozess kann in vorbestimmten Zeitintervallen initiiert
werden, wobei ein geeignetes, vorbestimmtes Zeitintervall basierend auf Erfahrung
und Annahmen von z.B. einem Klima eingestellt werden kann. Alternativ kann der Kalibrierungsprozess
auf Anfrage von z.B. einer System steuernden Einheit initiiert werden, die ein gewisses
Maß einer Kommunikationsverschlechterung von einem oder mehreren Knoten aufgezeichnet
hat, z.B. eine hohe durchschnittliche BER oder eine Änderung in einer durchschnittlichen
BER. Die Kalibrierung kann ebenso basierend auf klimatischen Veränderungen
ausgelöst werden, wie zum Beispiel einer Umgebungstemperatur oder Temperaturänderungen
einer Kommunikationsausrüstung. Darüber hinaus weist der Sender ebenso
Wissen über einen Übertragungsverlauf (Zeit und Dauer einer Übertragung),
die verwendete Übertragungsleistung sowie eine potentielle, zukünftige
Übertragung auf und kann diese verwenden, um irgendeine Kalibrierung auszulösen.
Weiter können Kalibrierungsfehler (wie z.B. Phasenabweichungen) bei dem Empfänger
für jede Sendeantenne detektiert werden und wenn diese eine vorbestimmte Abweichungsschwelle
überschreiten, wird ein Kalibrierungsereignis realisiert. Die Notwendigkeit
einer Kalibrierung wird typischer Weise in dem Kalibrierung initiierenden Modul
222 des Funkknotens erkannt, kann jedoch extern von dem Funkknoten detektiert
werden und der Funkknoten kann durch eine geeignete Vorrichtung von einer benötigten
Kalibrierung informiert werden. 305: Übertragungskanal-Schätzungssymbole, P.
Kanal-Schätzungssymbole, z.b. die sowohl dem Sender als auch
dem Empfänger bekannt sind, z.b. in Form eines Pilot-Signals, werden von Station
B220 zu Station A210 übertragen und/oder von Station A210 zu Station B220.
Viele Systeme weisen einen existierenden, gemeinsamen Pilotkanal auf, der für
den Kalibrierungszweck verwendet werden kann. Ein Pilot sendendes Modul
228 steuert die Übertragung des Piloten. 310: Kanal-Schätzung.
Berechne eine Kanal-Schätzung Ĥ aus dem Ergebnis der Übertragung
von P, wobei eine Kanalschätzung Ĥ die vollständige Sender-Luftschnittstelle-Empfänger-Kette
umfasst. Die Kanalschätzung ĤA→B für ein Signal
von Station A210 zu Station B220 und/oder die Kanal-Schätzung ĤB→A
von Station B220 zu Station A210 können vorzugsweise berechnet
werden. Das Kanal schätzende Modul 224 des Funkknotens führt
die Schätzungen durch. 315: Austauschinformation zwischen Stationen.
Die Stationen tauschen Information aus, die aus den Kanal-Schätzung(en)
ĤA→B und/oder ĤB→A extrahiert wird,
um eine Berechnung eines Korrekturfaktors zu ermöglichen, der für die
Übertragung von Station A verwendet wird. Vorzugsweise sendet die empfangende
Station (Station B220) eine Darstellung der Kanal-Schätzung ĤA→B
an Station A210 oder alternativ sendet Station B220 eine Darstellung eines Korrekturfaktors.
Die Darstellungen werden vorzugsweise in einer kompakten Form gesendet, um nicht
mehr Übertragungs-Ressourcen zu verbrauchen als notwendig. Das austauschende
Modul 232 erstellt und steuert den Austausch von Information, die sich
auf die Funkkanäle zwischen unterschiedlichen Knoten bezieht. 320: Berechne Kanal-Korrekturfaktor.
Ein Kanal-Korrekturfaktor, der die ausgetauschte Information auf Kanal-Schätzungen
berücksichtigt, wird in einem berechnenden Modul 226 berechnet. 325: Kompensiere Übertragung mit einem Kanal-Korrekturfaktor.
Station A210 kompensiert jede Übertragung an B mit dem gegebenen
Kanal-Korrekturfaktor, wodurch ein effektiver Kanal bei H
(eff)A→B
gegeben wird. Da die Kanal-Reziprozität
H(eff)A→B = HB→&Agr;
bei der kompensierten Übertragung gilt, kann eine Station A210 nun auf Piloten
(Kanal-Schätzungssymbole) von B für die Schätzung von HB→A
messen, die benötigt wird, um z.b. ein Kodieren und Abbilden zu verbessern.
Der Kanal-Korrekturfaktor wird zumindest verwendet, bis ein neuer Kalibrierungsprozess
initiiert wird. Die Kompensation kann als eine Justierung des Senders
212 angesehen werden, die von dem kompensierenden Modul 234 gesteuert
wird.
Der Kalibrierungsprozess wurde mit einer Kalibrierung des Senders
in Station A erläutert, um reziproke Bedingungen für die Kommunikation
zu und von Station B zu ergeben. Natürlich kann der Kalibrierungsprozess verwendet
werden, um Station B zu kalibrieren. Der oben beschriebene Kalibrierungsprozess
kann auf Multi-Antennensysteme (Multi-TX und/oder -RX) ausgedehnt werden. Dies wird
weiter in der unten stehenden Beschreibung von unterschiedlichen Ausführungen
der Erfindung erläutert. Es wurde weiter angenommen, dass nichtlineare Charakteristiken
aufgrund einer nicht linearen Leistungsverstärker-Operation vernachlässigt
werden können.
Der oben beschriebene Kalibrierungsprozess kann leicht an unterschiedliche
Implementierungen von drahtlosen Netzwerken angepasst werden. Solche Anpassungen
werden mit unterschiedlichen Ausführungen der Erfindung erläutert.
In einer ersten Ausführung des Verfahrens gemäß der
vorliegenden Erfindung, die in bezug auf 4 beschrieben
wird, werden Kanal-Schätzungssymbole sowohl von Station A210 an Station B220
als auch von Station B zu Station A gesendet. Daher können Schätzungen
in beiden Richtungen ĤA→B und ĤB→A
erzeugt werden (entsprechend zu Schritt 310).
Nach der Kanal-Schätzung tauschen die Stationen ihre Kanal-Schätzungsdaten
aus, z.B. Station B sendet ĤA→B an Station A (Schritt
315). Basierend auf ĤB→A, das bereits bei Station
A verfügbar ist, und dem empfangenen ĤA→B kann ein
Kanal-Korrekturfaktor bestimmt werden (Schritt 320), gemäß zu:
Ein Signal S, das von A nach B zu übertragen ist, wird mit HCorr
vormultipliziert, was in dem empfangenen Signal resultiert (Schritt 325):
R = HA→&Bgr;·HCorr·S + N,(5)
wobei N das Empfängerrauschen ist. Es wird erkannt, dass der effektive Kanal
in den reversen Kanal geändert wird, gemäß zu:
Da jedoch,
H(eff)A→B = HB→A,
die Kanäle nun reziprok sind, ist es möglich, die Schätzung des
Kanals in Richtung B nach A zu verwenden, um irgendeine Operation auf dem zu übertragenden
Signal basierend auf HB→A durchzuführen und es über
den effektiven Kanal H
(eff)A→B
von A nach B zu senden.
Die Ausführung der Erfindung umfasst vorzugsweise, wie in dem
Nachrichten-Sequenz-Diagramm aus 4 dargestellt, die
Schritte: 405 (Entsprechend zu Schritt 305): Übertragungskanal-Schätzungssymbole,
P.
Pilotsignale werden von Station B220 zu Station A210 und von Station
A210 zu Station B220 übertragen. 410 (310): Kanal-Schätzung.
ĤA→B wird bei Station B220 berechnet und ĤB→A
wird bei Station A210 berechnet. 415 (315): Austauschinformation zwischen Stationen.
Station B220 sendet eine Darstellung der Kanal-Schätzung ĤA→B
an Station A210, vorzugsweise in einer kompakten Form. Eine kompakte Darstellung
kann verwendet werden, da die Haupt-Charakteristiken des Kanals bekannt sind, z.B.
aus ĤB→A, und lediglich ein Teil der Schätzung, z.B.
bedeutende Abweichungen, müssen übertragen werden. 420 (320): Berechne Kanal-Korrekturfaktor.
Station A210 berechnet den Korrekturfaktor HCorr gemäß
Gleichung (4). 425 (325): Kompensiere Übertragung mit einem Kanal-Korrekturfaktor.
Station A210 kompensiert jede Übertragung an B mit dem Kanal-Korrekturfaktor
HCorr, der einen effektiven Kanal H
(eff)A→B
ergibt, der wie in Gleichung (6) gezeigt eine Reziprozität sicherstellt.
Die Ausführung kann auf MIMO durch Durchführen des gleichen
Verfahrens für alle Antennen-Element-Kombinationen ausgedehnt werden. Mit M
TX- und N RX-Antennen ist die Gesamtanzahl von Kalibrierungen M mal N.
In einer zweiten Ausführung des Verfahrens der Erfindung, die
in Bezug auf das Signal gebende Schema aus 5 beschrieben
wird, werden Schätzungssymbole oder ein Pilot lediglich in einer Richtung übertragen.
In dieser Ausführung führt Station 210 eine Leerlauf-Kanal-Schätzung
durch Empfangen eines Trainingssymbols von Station B durch. Basierend auf dem geschätzten
Kanal wird eine nachfolgende Übertragung von A nach B mit einem Inversen der
Kanal-Schätzung vormultipliziert. Darauf basierend kann Station B einen Korrekturfaktor
zurück zur Station A melden. Der Korrekturfaktur bis zur nächsten Kalibrierungs-Instanz
wird für jede Übertragung verwendet. Dies ist im Wesentlichen ein so genanntes
Null erzwingendes Schema, das darin resultiert, dass eine proportional größere
Leistung zu Frequenzen (unter einer Annahme eines Frequenz-selektiven Kanals und
z.b. OFDM) mit hoher Abschwächung zugewiesen wird. Möglicherweise könnte
man ein Verwenden hoher Abschwächungsfrequenzen vermeiden.
Der zurückgeführte Korrekturfaktor kann vorzugsweise in
der Form eines komplexen Polynoms niedriger Ordnung (möglicherweise mit Exponential-Funktionen
für irgendwelche Verzögerungen) sein und daher werden lediglich einige
wenige Wichtungsfaktoren zurückgesendet. Eine Verzögerung, ein Phasen-
und Amplitudenunterschied sind im Allgemeinen in einer Größe klein und
sich wohl-verhaltende Funktionen, es ist daher im Allgemeinen ausreichend, ein Polynom
niedriger Ordnung zu verwenden. Andere Methoden einer Komprimierung des Korrekturfaktors
können, wie von dem auf dem Gebiet tätigen Fachmann erkannt, ebenso verwendet
werden.
Als eine Alternative werden die Übertragungen von A nach B mit
dem Komplex-konjugierten von ĤB-→A vormultipliziert. Diese
Alternative erfährt nicht das Problem mit hohen Abschwächungssequenzen
wie beim Null erzwingenden Verfahren. Der Empfänger, z.B. Station B, muss jedoch
berücksichtigen, dass abgesehen von den zu kalibrierenden Phasen- und Amplitudenfehlern,
das empfangene Signal mit |HCH|2 abgeschwächt ist,
wenn der Korrekturfaktor bestimmt wird, der zurück zur Station A geführt
wird. Jedoch ist das Wichtigste die Rückkopplung von den Phasenfehlern, da
die Amplitudenverstärkung der Sender-Empfänger-Ketten im Allgemeinen nicht
so sehr wie die Kanalverstärkung |HCH| variiert.
Die zweite Ausführung der Erfindung umfasst vorzugsweise, wie
in dem Nachrichten-Sequenz-Diagramm aus 5 dargestellt,
die Schritte: 505 (entsprechend zu Schritt 305): Übertragungskanal-Schätzungssymbole,
P.
Pilotsignale werden von Station B220 lediglich zu Station A210 übertragen. 510 (310): Kanal-Schätzung:
ĤB→A wird bei Station A210 geschätzt. 511: Berechne vorläufigen Korrekturfaktor.
Ein vorläufiger Korrekturfaktor hAB wird basierend
auf ĤB→A berechnet, vorzugsweise das Inverse der Kanal-Schätzung
Ĥ
–1B→A
oder sein Komplex-konjugiertes Ĥ
*B→A
. 512: Kompensiere Übertragungen.
Die Übertragungen von Station A zu Station B werden durch Multiplizieren
des Signals mit dem vorläufigen Korrekturfaktor hAB kompensiert. 513: Schätze Fehler.
Station B220 schätzt Phasen- und Amplitudenfehler in der Übertragung,
die mit dem vorläufigen Korrekturfaktor kompensiert wird. Aus den Schätzungen
berechnet Station B einen Korrekturterm hCorr. Für das Ĥ
–1B→A
ist der Korrekturfaktor einfach ein komplex-konjugierter, effektiver Kanal, wenn
Ĥ
–1B→A
mit HA→B verknüpft wird. Für den Ĥ
*B→A
Fall, kann das komplex-konjugierte des Phasenfehlers zum Beispiel zurück signalisiert
werden, infolgedessen unter der Annahme, dass unbedeutende Größenabweichungen
aufgrund der Sender-Empfänger-Ketten auftreten. 515 (315): Austausch von Information zwischen Stationen.
Station B220 sendet den Korrekturterm hCorr an Station
A210, vorzugsweise in einer kompakten Form. 520 (320): Berechne einen Kanal-Korrekturfaktor.
Station A210 berechnet einen endgültigen Korrekturfaktor HCorr
basierend auf den vorläufigen Korrekturfaktor hAB und dem Korrekturterm
hCorr. 525 (325): Kompensiere Übertragung mit einem Kanal-Korrekturfaktor.
Station A210 kompensiert jede Übertragung zu B mit dem endgültigen
Kanal-Korrekturfaktor HCorr, was einen effektiven Kanal ergibt, der Reziprozität
sicherstellt.
In einer dritten Ausführung des Verfahrens der vorliegenden Erfindung,
die mit Bezug auf das Signal gebende Schema aus 6 beschrieben
wird, werden bestimmte Schätzungssymbole (oder ein Pilotkanal) zusätzlich
zu dem existierenden, gemeinsamen Pilotkanal verwendet, um einen Korrekturvektor
zu schätzen.
Zum Beispiel in einem MIMO-Szenario, in dem Station A nA
Antennen aufweist und Station B nB Antennen aufweist, können die
Frequenzantworten der Empfänger-Ketten durch Diagonalmatrizen mit Elementen
entsprechend der Antwort zwischen dem Basisband-Prozessor und einer bestimmten Antenne
ausgedrückt werden. Zum Beispiel ist HA,TX eine nA mal
nA-Diagonalmatrix und die Antwort des Kanals ist nun eine nB
mal nA-Matrix, wie durch Station B gesehen.
Folgend dem Beispiel einer kalibrierenden Station A durch Station
B, können die Kanäle von Station A zu Station B ähnlich zu den ersten
zwei Ausführungen von Station B durch ein bekanntes Signal (einen Frequenz-Domänen-Spaltenvektor
einer Dimension nA) geschätzt werden, das im Allgemeinen als der
gemeinsame Pilotkanal bezeichnet wird und hier durch Pc bezeichnet wird.
Das bei Station B empfangene Signal entsprechend diesem Pilot wird gegeben durch.
Rd = HB,RX·HCH·HA,TX·Pc,(7)
und aus diesem kann die effektive Kanalantwort
ĤA→B = HB,RxHCHHA,TX
geschätzt werden. Station A kann ähnlich
HTB→A = HB,TXHTCHHA,RX
ableiten. Diese überträgt dann von jeder Antenne ein vormultipliziertes,
bestimmtes Pilotsignal, das gesamt durch einen Spalten-Vektor
bezeichnet wird,
Ps·H*B→A·1nB,(8)
wobei Ps eine nA × nA Diagonalmatrix ist,
die nA einzelne Pilotsignale mit guten Auto- und Kreuz-Korrelationseigenschaften
enthält und 1nB ein Einheits-Spaltenvektor der Dimension nB
ist. Das empfangene Signal entsprechend diesem bestimmten Pilotsignal ist dann gegeben
durch
Rs·HB,Rx·HCH·HA,TX·Ps·HHA,RX·HHCH·HHB,TX·1nB,(9)
Zur Einfachheit kann man annehmen, dass nB = 1 (die zwei
Stationen stimmen darin überein, lediglich eine Antenne in B zu verwenden,
um A zu kalibrieren), dann kann das empfangene Signal in der obigen Gleichung geschrieben
werden als
Da die Frequenzantwort der Empfänger-Kette lediglich eine Verzögerung,
Phasendrehung und vielleicht eine kleine Amplitudenvariation enthält, weisen
HB,RX und HA,TX in Gleichung (7) beide die Einheitsamplitude
auf. Daher ist |HCH| = |HA→B| aus dem gemeinsamen Pilotsignal
Pc bekannt und der Korrekturterm
HA,TX(j, j)·HHA,RX(j, j)
für jede Antenne in Station A kann durch Korrelieren des empfangenen Signals
Rsmit dem entsprechenden Pilotsignal Ps(j, j) geschätzt
werden. Nach Empfangen dieser Korrekturinformation von Station B kann Station A
dann die Sende- und Empfangsketten derart justieren, dass
HA,TX(j, j)·HHA,RX(j, j)
für alle j gleich ist. Dies stellt sicher, dass die Kanäle zwischen den
Antennen bei Station B und dem Basisbandprozessor in Station A reziprok sind. Bemerke,
dass die Antworten von den Sende-Empfängern in Station B für den Zweck
eines kohärenten Addierens der ankommenden Signale bei den Antennen irrelevant
sind, da diese geschätzt werden können und vor einer Demodulation entfernt
werden können.
Die dritte Ausführung der Erfindung umfasst vorzugsweise, wie
in dem Nachrichten-Sequenz-Diagramm aus 6 dargestellt,
die Schritte: 605 (entsprechend zu Schritt 305): Übertragungskanal-Schätzungssymbole,
P.
Bekannte Kanal-Schätzungssymbole, vorzugsweise der existierende
gemeinsame Pilotkanal Pc, werden von Station B220 zu Station A210 übertragen
und von Station A210 zu Station B220. 610 (310): Kanalschätzung.
ĤB→A wird gemäß dem Obigen bei Station
A210 geschätzt und ĤA→B bei Station B220. 611: Sende bestimmten Pilotkanal Ps.
Station A sendet von jeder Antenne ein vormultipliziertes bestimmtes
Pilotsignal
Ps·H*B→A·1nB.
612: Schätze Fehler.
Station B220 schätzt eine Verzögerung, Phasen- und Amplitudenfehler
für jede der Antennen der Station A, basierend auf dem empfangenen Pc
und
Ps·H*B→A·1nB.
Ein Korrekturvektor mit Korrekturtermen für jede Antenne wird in Station A
berechnet. 615 (315): Austauschinformation zwischen Stationen.
Station B220 sendet den Korrekturvektor an Station A210. 620 (320): Berechne Kanal-Korrekturfaktor.
Station A210 berechnet Kanal-Korrekturfaktoren für jede Antenne. 625 (325): Kompensiere Übertragung mit einem Kanal-Korrekturfaktor.
Station A210 kompensiert jede Übertragung zu B mit den Kanal-Korrekturfaktoren,
die Reziprozität sicherstellen.
Eine vierte Ausführung der Erfindung, die in Bezug auf das Signal
gebende Schema aus 7 beschrieben wird, betrifft die
Fälle des auf SVD (Singular Value Decomposition – Einzelwertzerlegung)
basierendem MIMO oder TDRF, und verwendet einen dedizierten Pilotkanal in Kombination
mit dem existierenden gemeinsamen Pilotkanal. Die Übertragungsseite (z.B. Station
A210) führt ein Kanal anpassendes Vorfiltern durch, so dass
sich die Signale kohärent addieren, wenn sie bei den Antennen der Empfangsseite
(Station B220) ankommen. Das empfangene Signal bei Station B ist gegeben durch
HA→B·H*B→A·S,
wobei S ein Spaltenvektor einer Dimension nB ist, der die Datensymbole
umfasst. Die vorfilternde Funktion ist das Komplex-konjugierte des Kanals von Station
B zu A und kann durch den gemeinsamen Pilotkanal geschätzt werden, der von
Station B gesendet wird.
Im Allgemeinen werden bekannte Symbole mit Datensymbolen derart multiplext,
dass die effektive Kanalantwort für eine kohärente Demodulation geschätzt
werden kann. Diese bekannten Symbole werden manchmal als dedizierter Pilotkanal
bezeichnet und hier durch Pd bezeichnet. In Kombination mit dem gemeinsamen
Pilotkanal Pc, wird der dedizierte Pilotkanal verwendet, um den Korrekturvektor
abzuleiten, wie unten gezeigt wird.
Bei Station B ist das empfangene Signal entsprechend dem dedizierten
Pilotkanal gegeben durch
Rs = HA→B·H*B→A·Pd.(11)
Da HA→B von dem gemeinsamen Pilot Pc
bekannt ist, kann H
*B→A
aus Rs geschätzt werden. Daher sind
HA→B = HB,Rx·HCH·HA,TXH*B→A
= HHA,RX·HHCH·HHB,TX(12)
beide einer Station B bekannt und der Korrekturvektor kann erzeugt werden und wie
in den vorherigen Ausführungen zurück zu Station A zurückgemeldet
werden.
Die vierte Ausführung der Erfindung umfasst vorzugsweise, wie
in dem Nachrichten-Frequenz-Diagramm aus 7 dargestellt,
die Schritte: 705 (entsprechend zu Schritt 305): Übertragungskanal-Schätzungssymbole,
P.
Bekannte Kanal-Schätzungssymbole, vorzugsweise der existierende
gemeinsame Pilotkanal, Pc werden von Station B220 zu Station A210 und
von Station A210 zu Station B220 übertragen. 710 (310): Kanalschätzung.
HB→A wird bei Station A210 geschätzt und HA→B
wird bei Station B220 aus dem Pilotkanal geschätzt. 711: Berechne Vorfilter.
Station A210 berechnet einen Vorfilter H
*B→A
. 712: Übertrage dedizierten Pilotkanal Pd.
Station A überträgt einen dedizierten Pilotkanal Pd,
der mit H
*B→A
multipliziert ist, der bei Station B als
Rs = HA→B·H*B→A·Pd
empfangen wird. 713: Schätze Korrekturvektor.
H
*B→A
und HA→B sind nun von Station B220 bekannt und werden verwendet,
um einen Korrekturvektor zu schätzen. 715 (315): Austauschinformation zwischen Stationen.
Station B220 sendet den Korrekturvektor an Station A210. 720 (320): Berechne Kanal-Korrekturfaktor.
Station A210 berechnet Kanal-Korrekturfaktoren für jede Antenne. 725 (325): Kompensiere Übertragung mit einem Kanal-Korrekturfaktor.
Station A210 kompensiert jede Übertragung zu B mit den Kanal-Korrekturfaktoren,
die Reziprozität sicherstellen.
Das Kalibrierungsverfahren gemäß der Erfindung kann, wie
in den unterschiedlichen Ausführungen angezeigt, in unterschiedlichen drahtlosen
Systemen wie auch zwischen unterschiedlichen Einheiten (Knoten) in den Systemen
verwendet werden. 8 stellt unterschiedliche Beispiele
von Knoten dar, zwischen denen eine Kalibrierung stattfinden kann. Das beispielhafte
Netzwerk 800 umfasst eine Vielzahl von Basisstationen 805 (sowohl
Mehrfach-Antenne als auch Einfach-Antenne), Weiterleitungsstationen 810
und mobile Stationen 815. Eine Kalibrierung kann zwischen
zwei Relais-Stationen 810 (angezeigt durch Pfeil 820) stattfinden,
zwischen zwei Basisstationen 805 (Pfeil 825), zwischen einer Relais-Station
810 und einer mobilen Station 815 (Pfeil 830), zwischen
einer Basisstation 805 und einer mobilen Station 815 (Pfeil
835) und zwischen einer Basisstation 805 und einer Relais-Station
810 (Pfeil 840). Eine andere Kombination von Funk basierenden
Knoten zum Zwecke einer Kalibrierung gemäß der Erfindung ist ebenso möglich.
Darüber hinaus können einige Stationen mit vielen Antennen ausgerüstet
sein, wohingegen andere lediglich einzelne Antennen aufweisen. Das Verfahren sollte
gemäß der spezifischen Antennenkonfiguration durchgeführt werden.
Eine Auswahl, welcher Knoten zu kalibrieren ist, kann durch Auswahlregeln bestimmt
werden, die in dem System umfasst sind, z.B. basierend auf einer Verbindungsqualität,
Wissen einer Kalibrierungsgenauigkeit, die von einigen Stationen angeboten wird
(diese kann sich zum Beispiel zwischen festen Stationen und mobilen Stationen unterscheiden),
einer Anzahl von Antennen, usw..
Es sollte betont werden, dass, obwohl die Kalibrierung zwischen einigen
Paaren der Stationen stattfinden kann, die kalibrierten Einheiten nachfolgend mit
anderen Stationen kommunizieren können. Zum Beispiel können beim auf kohärentem
Kombinieren basierten kooperativem Weiterleiten Relaisstationen eine Kalibrierung
mit einer nahegelegenen Basisstation durchführen und später wird während
einem Übermitteln von Weiterleitungssignalen, die auf einer Verbindung empfangen
werden (z.B. von einer Basisstation), zu einer zweiten Verbindung (z.B. mit einer
empfangenden mobilen Station) die Kompensation gemäß der Erfindung und
eine Phasenkompensation angewendet, die aus Kanal-Schätzungen (siehe [ref])
abgeleitet wird, die es über unterschiedliche Relais weitergeleiteten Signalen
ermöglicht, kohärent bei der empfangenden Einheit kombiniert zu werden.
Eine mögliche Implementierung des Kalibrierungs-Verfahren gemäß
der Erfindung wird in 9 dargestellt, wobei sich das
System in einem TDD-Modus befindet. Das oben beschriebene Kalibrierungs-Verfahren
kann vorzugsweise von zwei Stationen ausgeführt werden, die gegenseitigen Sende-/Empfangs-Zeitschlitzen
zugewiesen sind. In einem zellularen System bedeutet dies zwischen einer Basisstation
und einem Benutzer-Endgerät. Jedoch kann eine Kalibrierung, wie zuvor erläutert,
ebenso zwischen Knoten stattfinden, die den gleichen Sende-/Empfangs-Zeitschlitzen
zugewiesen sind, z.b. zwischen zwei Basisstationen. 9
stellt ein Beispiel eines Kalibrierungs-Verfahren in einem TDD-System zwischen zwei
Basisstationen dar. Um die andauernde Operation nicht zu unterbrechen, sollte keine
Station in einem Zeitschlitz senden, der ursprünglich zum Empfangen zugeordnet
ist. Daher kann eine Basisstation in einem Empfangsmodus während einem Schlitz
umschalten, der ursprünglich für eine Übertragung geplant war und
die Pilotkanäle von anderen Basisstationen messen.
In 9 sind die Übertragungen zwischen
Station A und Station B dargestellt, wobei:
a) in einem ersten Sendezeitschlitz TX1 Station B ein Pilot Pc
überträgt, der von der Station A empfangen wird, die zu dem Empfangsmodus
umgeschaltet hat. Station A schätzt HB→A.
b) Bei einem zweiten Übertragungsschlitz TX2 überträgt
Station A einen Pilot Pc, Pd oder Ps, der von der
Station B empfangen wird, die zu dem Empfangsmodus geschaltet hat. Station B schätzt
HA→B und möglicherweise HB→A und bestimmt
eine Darstellung von HA→B oder einem Korrekturvektor/-Term.
c) In einem dritten Zeitschlitz TX3 sendet Station B in einem regulären
Übertragungsmodus den Korrekturvektor an Station A, die zu dem Empfangsmodus
umgeschaltet hat. Station A justiert die Sende-/Empfänger entsprechend.
Die Kalibrierungs-Übertragung braucht nicht in benachbarten TX-Schlitzen
aufzutreten und ein Kalibrierungsprozess kann zusätzliche Übertragungen
umfassen, die nicht in 9 abgebildet sind.
Unter Verwendung des Verfahrens der Kalibrierung gemäß der
Erfindung ist es möglich, Übertragungen derart zu kompensieren, dass die
Kommunikationskanäle zwischen zwei Funkknoten in einem drahtlosen Netzwerk
reziprok sind. Die dargestellten Ausführungen bieten Verfahren eines Durchführens
des Kalibrierungsprozesses in sehr effizienten Weisen an, die sicherstellen, dass
wertvolle Funk-Ressourcen nicht auf unnötiges Signalgeben verschwendet werden.
Die Reziprozität, die von dem erfindungsgemäßen Kalibrierungsprozess
erreicht wird, macht es möglich, die Kapazitätsgewinne auszunutzen, die
von Merkmalen, wie z.B. von einem Raum-Zeit-Kodieren, geleistet werden, die in den
neu entwickelten Funk-Kommunikationssystemen verwendet werden, z.B. MIMO, TDRF und
auf kohärentem Kombinieren basiertes kooperatives Weiterleiten.
Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise
mittels eines Programm-Produktes oder Programm-Modul-Produkts implementiert, das
die Softwarecode-Mittel zum Durchführen der Schritte des Verfahrens umfasst.
Die Programm-Produkte werden vorzugsweise auf einer Vielzahl von Funkknoten innerhalb
eines Netzwerkes ausgeführt. Das Programm wird verteilt und von einem Computer
verwendbarem Medium geladen, wie zum Beispiel einer Floppy-Disc,
einer CD oder über Luft übertragen oder von dem Internet herunter geladen.
Wie in den unterschiedlichen Ausführungen demonstriert und erläutert,
stellt die vorliegende Erfindung ein Verfahren und Funkknoten bereit, die es ermöglichen,
eine Kanal-Reziprozität dadurch zu verwenden, dass diese Ungenauigkeiten und
Unterschiede in Sende-Empfangs-Ketten kompensieren.
Die beschriebenen Verfahren weisen den zusätzlichen Vorteil auf,
dass diese für eine relative Kalibrierung zwischen Stationen verwendet werden
können, die nicht kommunizieren können oder nicht kommunizieren. Ein typisches
Beispiel ist auf kohärentem Kombinieren basiertes kooperatives Weiterleiten.
Während die Erfindung in Verbindung damit beschrieben wurde,
was gegenwärtig als die praktischsten und bevorzugtesten Ausführungen
erachtet wird, ist es selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf die
offenbarten Ausführungen begrenzt ist, sondern im Gegenteil beabsichtigt ist,
unterschiedliche Modifikationen und äquivalente Anordnungen abzudecken, wie
sie durch die angehängten Ansprüche definiert werden.
Anspruch[de]
Verfahren des Kalibrierens eines sendenden Teils eines Knotens in einem
drahtlosen Kommunikationsnetzwerk, wobei das Kommunikationsnetzwerk zumindest einen
ersten Funkknoten und einen zweiten Funkknoten umfasst, die angeordnet werden können,
mit jedem anderen in Funkkommunikation zu sein und wobei zumindest ein Funkknoten
Funksignale von vielfachen Antennen empfängt, wobei das Verfahren die Schritte
umfasst:
– Senden (605, 705) erster Pilot-Signale sowohl von dem
ersten Funkknoten zu dem zweiten Funkknoten als auch von dem zweiten Funkknoten
zu dem ersten Funkknoten;
– Bestimmen (610, 710) in dem zweiten Funkknoten einer
ersten Schätzung der Kanal-Charakteristiken von dem ersten Funkknoten zu dem
zweiten Funkknoten und Bestimmen in dem ersten Funknoten einer zweiten Schätzung
der Kanal-Charakteristiken von dem zweiten Funkknoten zu dem ersten Funknoten, wobei
das Bestimmen auf den jeweiligen empfangenen ersten Pilotsignalen basiert;
– Berechnen zumindest eines Kanal-Korrekturfaktors in dem ersten Funkknoten,
basierend auf den ersten und zweiten Kanal-Schätzungen
wobei das Kalibrierungsverfahren durch die Schritte gekennzeichnet ist:
– Senden (611, 711–712) eines modifizierten
zweiten Pilot-Signals von dem ersten Funkknoten zu dem zweiten Funkknoten, wobei
die Modifikation auf der zweiten Kanalschätzung basiert;
– Schätzen (612, 613) von Sendefehlern in dem zweiten
Funkknoten, wobei die Schätzung auf der ersten Kanal-Schätzung und dem
empfangenen zweiten Pilot-Signal basiert und Berechnen eines Korrekturvektors mit
Korrekturtermen für jede der vielfachen Antennen basierend auf den Sendefehlern;
– Austauschen (615, 715) des Korrekturvektors von dem zweiten
Funkknoten zu dem ersten Funkknoten; und
darin, dass der Schritt eines Berechnens von Korrekturfaktoren (620,
720) ein Berechnen eines Korrekturfaktors für jede Antenne umfasst,
wobei die Korrekturfaktoren zumindest teilweise auf den jeweiligen Korrekturtermen
in dem Korrekturvektor basieren, wobei die Korrekturfaktoren zur Verwendung bei
Übertragungen von dem ersten Funkknoten zu dem zweiten Funkknoten angepasst
sind.Kalibrierungsverfahren nach Anspruch 1, wobei das Kalibrierungsverfahren
in vorbestimmten Zeitintervallen initiiert wird.Kalibrierungsverfahren nach Anspruch 1, wobei das Kalibrierungsverfahren
als eine Antwort eines Maßes an Kommunikationsqualität initiiert wird,
die unter einer vorbestimmten Schwellwert liegt.Kalibrierungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei
die Modifikation des zweiten Pilot-Signals eine Multiplikation eines Pilot-Signals
mit dem Komplex-Konjugierten der zweiten Kanal-Schätzung umfasst.Kalibrierungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei
der Korrekturvektor in Form einer kompakten Darstellung des Korrekturvektors ausgetauscht
wird.Kalibrierungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei
der erste Funkknoten (A) mit nA Antennen bereitgestellt ist und der zweite
Funkknoten (B) mit nB Antennen bereitgestellt ist und wobei zumindest
der erste Funkknoten zumindest zwei Antennen aufweist, wobei
– bei dem ersten sendenden Schritt (605) die ersten Pilotsignale
PC Spaltenvektoren sind; – bei dem bestimmenden Schritt (610) eine erste
Schätzung ĤA→B der Kanal-Charakteristiken von dem ersten
Funkknoten zu dem zweiten Funkknoten in dem zweiten Funknoten berechnet wird und
eine zweite Kanalschätzung ĤB→A der Kanal-Charakteristiken
von dem zweiten Funkknoten zu dem ersten Funkknoten in dem ersten Funkknoten berechnet
wird;
– bei dem zweiten sendenden Schritt (611) der zweite Pilot PS
vor-multipliziert wird, gemäß zu:
das an dem zweiten Funkknoten als RS empfangen wird und wobei H
*B→A
das Komplex-Konjugierte der zweiten Kanalschätzung ist, PS eine
nA × nA Diagonalmatrix ist, die nA einzelne
Pilot-Signale enthält und
ein Einheitsspaltenvektor der Dimension nB ist; und
– bei dem schätzenden Schritt (612) der Korrekturvektor basierend
RS und HA→B berechnet wird und Fehlerkorrekturterme
für jeden der Antennen des ersten Funkknotens umfasst, und
– in dem Berechnungsschritt (620) Kanal-Korrekturfaktoren für
jede Antenne basierend auf dem Korrekturvektor berechnet werden.Kalibrierungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei
der erste Funkknoten (A) mit nA Antennen bereitgestellt ist und der zweite
Funkknoten (B) mit nB Antennen bereitgestellt ist und wobei zumindest
der erste Funkknoten zumindest zwei Antennen aufweist, wobei die Funkkommunikation
auf Einzelwert-Zerlegung (SVD – Singular Value Decomposition) basiert und
– bei dem ersten sendenden Schritt (705) des ersten Pilot-Signals
PC Spaltenvektoren vorliegen
– bei dem bestimmenden Schritt (610) eine erste Schätzung ĤA→B
der Kanal-Charakteristiken von dem ersten Funkknoten zu dem zweiten Funkknoten in
dem zweiten Funkknoten berechnet wird, und eine zweite Kanalschätzung ĤB→A
der Kanal-Charakteristiken von dem zweiten Funkknoten zu dem ersten Funkknoten in
dem ersten Funkknoten berechnet wird;
– bei dem zweiten sendenden Schritt (611) der zweite Pilot PD
mit einem Vor-Filter H
*B→A
vor-multipliziert wird, der das Komplex-Konjugierte der zweiten Kanalschätzung
ist, das an dem zweiten Funkknoten empfangen wird als
RS = HA→B·H*B→A·PD;
– bei dem schätzenden Schritt (713) Korrekturvektoren in dem
zweiten Knoten berechnet werden und auf H
*B→A
und HA→B basien, wobei HA→B aus dem ersten
Pilot-Signal geschätzt wird und H
*B→A
aus RS geschätzt wird, und
– bei dem Berechnungsschritt (720) Kanal-Korrekturfaktoren für
jede Antenne basierend auf dem Korrekturvektor berechnet werden.Kalibrierungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei
der Korrekturvektor eine Darstellung von entweder Verzögerungsfehlern, Phasenfehlern
oder Amplitudenfehlern oder eine Kombination von diesen Fehlern umfasst.Kalibrierungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei
ein erster Teil des Schritts des Sendens von Kanalschätzsymbolen in einem ersten
Sendezeitschlitz TX1 durchgeführt wird, wobei der zweite Funkknoten
einen Pilot PC sendet, der von dem ersten Funkknoten empfangen wird,
der in einem Empfangsmodus ist; und ein zweiter Teil des Schritts des Sendens von
Kanalschätzsymbolen in einem zweiten Sendezeitschlitz TX2 durchgeführt
wird, wobei der erste Funkknoten einen Pilot PC, PD oder PS
sendet, der von dem zweiten Funkknoten empfangen wird, der in einem Empfangsmodus
ist.Kalibrierungsverfahren nach Anspruch 9, wobei der Schritt des Austauschens
von Information zwischen den Funkknoten in einem dritten Sendezeitschlitz TX3
durchgeführt wird, wobei der zweite Funkknoten in einem regulären Sendemodus
ist und Information auf dem Funkanal zu dem ersten Funkknoten sendet, der in einem
Empfangsmodus ist.Kalibrierungsverfahren nach Anspruch 10, wobei der erste Funkknoten
den Funkkanal aus dem zweiten Funkkanal zu dem ersten Funkknoten HB→A
in dem ersten Sendezeitschlitz TX1 schätzt.Kalibrierungsverfahren nach Anspruch 10 oder 11, wobei der zweite Funkknoten
den Funkkanal aus dem ersten Funkkanal zu dem zweiten Knoten HA→B
in dem zweiten Sendezeitschlitz TX2 schätzt.Kalibrierungsverfahren nach Anspruch 12, wobei der zweite Funkknoten
weiter einen Korrekturvektor oder einen Korrekturterm in dem zweiten Übertragungszeitschlitz
TX2 schätzt.Kalibrierungsverfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei
der Schritt des Berechnens eines Korrekturfaktors oder -faktoren in dem ersten Funkknoten
in dem dritten Zeitschlitz TX3 durchgeführt wird.Kommunikationssystem (800) zur drahtlosen Kommunikation, wobei
das System zumindest einen ersten Funkknoten und einen zweiten Funkknoten umfasst,
die angeordnet werden könnnen, in Funkkommunikation mit jedem anderen zu sein,
wobei das Kommunikationssystem dadurch gekennzeichnet ist, dass der zumindest eine
Funkknoten mit der Hilfe des zweiten Funkknotens durch Verwenden des Kalibrierungsverfahrens
nach einem der Ansprüche 1 bis 14 kalibriert wird.Kommunikationssystem nach Anspruch 15, wobei der zumindest eine der
Funkknoten des Systems eine Multiantennen-Konfiguration als angepasst für MIMO-basierte
Kommunikation verwendet.Funkkoten, angepasst zur drahtlosen Kommunikation in einem drahtlosen
Netzwerk, wobei das Netzwerk zumindest einen weiteren Funkknoten umfasst, wobei
der Funkknoten umfasst:
– ein austauschendes Modul (232), das angepasst zum Empfangen zumindest
einer ersten Funkkanalschätzung von dem zumindest weiteren Funkknoten ist;
– ein Kanal schätzendes Modul (224), das angepasst zum Herstellen
einer zweiten Funkkanalschätzung aus einem Funksignal ist, das von dem Funkknoten
empfangen wurde;
– ein berechnendes Modul (226), das angepasst zum Berechnen eines
Korrekturvektors/-terms oder einer Darstellung einer Funkkanalschätzung basierend
auf der empfangenen ersten Funkkanalschätzung und der zweiten Funkkanalschätzung
ist; und
– ein kompensierendes Modul (234) zum Kompensieren von Funkübertragungen
von dem Funkknoten mit zumindest einem Korrekturfaktor, der zumindest teilweise
auf der berechneten Kalibrierung basiert,
und das gekennzeichnet ist, durch
– ein Pilot sendendes Modul (228), das angepasst zum Steuern der
Übertragung eines ersten Pilot-Signals und eines zweiten Pilotsignals ist,
wobei das zweite Pilotsignal mit der zweiten Funkkanalschätzung modifiziert
wird.Funkknoten nach Anspruch 17, wobei der Funkknoten weiter Vorrichtungen
zum initiieren eines Kalibrierungsprozesses umfasst, wobei die initiierenden Vorrichtungen
angepasst sind, den Kalibrierungsprozess in vorbestimmten Zeitintervallen durchzuführenFunkknoten nach Anspruch 17, wobei der Funkknoten weiter zum Initiieren
eines Kalibrierungsprozesses umfasst, wobei die initiierenden Vorrichtungen angepasst
sind, den Kalibrierungsprozess als eine Antwort eines Maßes der Kommunikationsqualität
zu initiieren, die unter einem vorbestimmten Schwellwert liegt.Funkknoten nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei der Funkknoten
eine Multiantennen-Konfiguration verwendet.Funkknoten nach einem der Ansprüche 17 bis 20, wobei der Funkknoten
eine mobile Station (815) ist.Funkknoten nach einem der Ansprüche 17 bis 20, wobei der Funkknoten
eine Funkbasisstation (805) ist.Funkknoten nach einem der Ansprüche 17 bis 20, wobei der Funkknoten
eine Vermittlungsstation ist.