Hintergrund der Erfindung
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung, die,
ohne hierauf beschränkt zu sein, Mähmaschinen, Pflüge, Schneeschleudern
und Traktoren umfasst, und insbesondere eine Bremse und Kupplung für eine Antriebseinrichtung.
Erörterung des Standes der Technik.
Eine herkömmliche Antriebseinrichtung kann eine Kupplung aufweisen,
die selektiv die angetriebene Einrichtung mit dem Motorausgangselement verbindet.
Eine Bremse, die die Umlaufbewegung der angetriebenen Einrichtung verzögert,
wenn die angetriebene Einrichtung von dem Motorausgangselement außer Eingriff
gebracht wird, kann ebenfalls vorgesehen sein. Die Kombination dieser zwei Verbindungseinrichtungen
gestattet es, dass die Bedienungsperson die Bewegung der angetriebenen Einrichtung
ohne Änderung der Arbeitsweise des Motorausgangselements steuert.
WO-A-02/09496 beschreibt ein Drehmomentübertragungselement, das
ein verstärktes Reibungselement aufweist. Dieses Dokument kann gem. Art. 54(3)
EPÜ zitiert werden.
Bei der bekannten Antriebseinrichtung sind die in der Kupplung verwendeten
Bauteile von den in der Bremse verwendeten getrennt und verschieden. Diese Anordnung
erfordert eine große Anzahl von Teilen für den Zusammenbau sowie für
den Austausch bei einer routinemäßigen Wartung. Diese routinemäßige
Wartung ist des Weiteren durch die Notwendigkeit eines Ausbaus einer verhältnismäßig
großen Zahl von Teilen, um einen Zugang zu dem/den verschlissenen oder gebrochenen
Teil(en) zu erreichen und/oder diese auszutauschen, behindert. Des Weiteren macht
das Vorsehen der Bremse und der Kupplung als separate Bauteile eine große Unterbringungsgröße
zur Aufnahme dieser Bauteile erforderlich.
Abmessungstechnische Einschränkungen sind ein weiterer Nachteil
herkömmlicher Gestaltungen einer Bremse und Kupplung eines Schneidmittels bzw.
einer Klinge. Ein großer Flächenbereich ist für sowohl die Kupplung
als auch die Bremse erwünscht. Jedoch schränkt der Unterbringungsraum
häufig diese Bereiche unter ihre optimalen Werte ein.
Zusammenfassung der Erfindung
Entsprechend betrifft die Erfindung eine Reibungsverbindung, die im
Wesentlichen eines oder mehrere der Probleme infolge von Beschränkungen und
Nachteilen des Standes der Technik überwindet. Weitere Merkmale und Vorteile
der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung dargelegt und teilweise aus
der Beschreibung und ihren Ansprüchen sowie aus den beigefügten Zeichnungen
ersichtlich.
Um diese und andere Vorteile zu erreichen und entsprechend dem Zweck
der vorliegenden Erfindung, wie sie realisiert und ausführlich beschrieben
ist, weist ein Drehmoment-Übertragungselement zur Verwendung in einer Vorrichtung,
die durch eine Zugmaschine angetrieben ist, auf:
ein Reibungselement, welches um eine Achse drehbar ist und aufweist:
eine erste Reibungseingriffsfläche;
eine zweite Reibungseingriffsfläche in einer unterschiedlichen Ebene bezüglich
der ersten Reibungseingrifffläche;
eine dritte Fläche; und
zumindest eine Drehmomentübertragungseinrichtung auf der dritten Fläche;
und
einen Verstärkungseinsatz, der an dem Reibungselement zwischen der dritten
Fläche und einer Fläche von erster und zweiter Reibungseingrifffläche
angebracht ist;
wobei das Reibungselement eine erste Passfläche und der Verstärkungseinsatz
eine zweite Passfläche aufweist und wobei eine Fläche von erster und zweiter
Passfläche eine Mehrzahl von beabstandeten Auskragungen aufweist, welche sich
radial davon erstrecken, und die andere Fläche von erster und zweiter Passfläche
Ausnehmungen zum Aufnehmen der Auskragungen zum Verriegeln des Verstärkungseinsatzes
und des Reibungselements in Umfangsrichtung aufweist.
Unter einem weiteren Aspekt weist eine Bremsen- und Kupplungsanordnung
für eine Antriebsvorrichtung ein Drehmomentübertragungselement gemäß
der Erfindung auf, wobei die erste Reibungseingrifffläche des Reibungselements
eine Bremsenfläche ist und wobei die zweite Reibungseingrifffläche des
Reibungselements eine Kupplungsfläche ist, wobei die Anordnung weiterhin aufweist:
ein Motorausgangselement;
ein angetriebenes Element; und
eine Verbindung mit einer ersten Position und einer zweiten Position, wobei die
Verbindung aufweist:
das Reibungselement, welches mit einem Element von Motorausgangselement und angetriebenem
Element verbunden ist;
eine Feder, die zwischen dem Reibungselement und dem einem Element von Motorausgangselement
und angetriebenem Element gelegen ist;
ein Bremsenelement nahe der Bremsenfläche, wobei das Bremsenelement derart
relativen zum Reibungselement angebracht ist, dass es eine relative Drehung zulässt;
und
eine Bremsenbetätigungseinrichtung, welche mit dem Bremsenelement
verbunden ist;
wobei die Kupplungsfläche mit dem einen Element von Motorausgangselement und
angetriebenem Element außer Eingriff steht und das Bremsenelement mit der Bremsenfläche
in Eingriff steht, wenn die Verbindung in der ersten Position ist, und wobei die
Kupplungsfläche mit dem einen Element von Motorausgangselement und angetriebenem
Element in Eingriff steht und das Bremsenelement von der Bremsenfläche außer
Eingriff steht, wenn die Verbindung in der zweiten Position ist.
Es ist selbstverständlich, dass sowohl die vorausgehende allgemeine
Beschreibung als auch die nachfolgende detaillierte Beschreibung beispielhaft und
erläuternd sind und zur weiteren Erläuterung der Erfindung wie beansprucht
dienen sollen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die beigefügten Zeichnungen, die zur Schaffung eines weiteren
Verständnisses der Erfindung vorgesehen und in diese Beschreibung eingefügt
sind und Teil derselben bilden, zeigen eine Ausführungsform der Erfindung und
dienen zusammen mit der Beschreibung der Erläuterung der Grundsätze der
Erfindung.
In den Zeichnungen zeigen:
1 einen Schnitt durch eine Bremse und Kupplung eines
Schneidmittels bzw. einer Klinge;
2 eine auseinander gezogene Ansicht eines Teils der
Baugruppe der Bremse und Kupplung einer Klinge von 1;
3 eine auseinander gezogene Ansicht eines weiteren
Bereichs der Baugruppe der Bremse und Kupplung einer Klinge von 1;
4 eine Draufsicht auf die Bremse und Kupplung einer
Klinge von 1; und
5 eine Seitenansicht einer Konsole, die mit der Bremse
und Kupplung einer Klinge von 1 verwendet wird;
6 eine perspektivische Ansicht einer weiteren bevorzugten
Ausführungsform eines Reibungselements;
7 eine Ansicht von unten auf das in 6
dargestellte Reibungselement;
8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in
7;
9 eine perspektivische Ansicht von unten auf das in
6 dargestellte Reibungselement;
10 eine perspektivische Ansicht des in 6
dargestellten Einsatzes;
11 einen Schnitt entlang der Linie XI-XI in
9;
12 eine perspektivische Ansicht von unten auf eine
weitere bevorzugte Ausführungsform des Reibungselements;
13 eine perspektivische Ansicht von unten auf das Reibungselement
von 12;
14 eine perspektivische Ansicht von unten auf den in
12 dargestellten Einsatz.
Detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
Es wird jetzt im Detail auf bevorzugte Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung Bezug genommen, für die Beispiele in den beigefügten
Zeichnungen dargestellt sind.
1-3 zeigen eine Antriebsbaugruppe
10, die ein antreibendes Element 11, ein angetriebenes Element
12 und eine Verbindung 20 aufweist, die das antreibende Element
11 mit dem angetriebenen Element 12 selektiv verbindet. Das antreibende
Element 11 kann eine Welle sein, die mit dem Motor eines Rasenmähers
(nicht dargestellt) verbunden ist. Das angetriebene Element 12 kann ein
Klingenhalter sein, der dazu dient, eine Klinge einer Mähmaschine (nicht dargestellt)
zu tragen.
Ein Keil 13 befestigt eine Antriebsnabe 14 an dem
antreibenden Element 11 in einer herkömmlichen Weise. Eine Riemenscheibe
15 für die Kraftabnahme ist mit dem antreibenden Element
11 in einer herkömmlichen Weise verbunden. Eine Lagergruppe
16 dient der Anbringung des angetriebenen Elements 12 an dem antreibenden
Element 11. Das Lager ist in axialer Richtung an dem antreibenden Element
11 zwischen einer Flanschschraube 17, die an dem antreibenden
Element 11 befestigt ist, und der Antriebsnabe 14 festgelegt.
Die Lagergruppe 16 gestattet es, dass das antreibende Element
11 gegenüber dem angetriebenen Element 12 umlaufen kann,
wie weiter unten erörtert wird.
Alternativ können die Antriebsnabe 14 und die Riemenscheibe
15 für die Kraftabnahme an dem antreibenden Element 11 mittels
anderer mechanischer Verbindungen wie mittels eines Einbaukeils, einer Zunge und
einer Nut, einer Keilverbindung oder eines Sprengrings befestigt sein. Die Antriebsnabe
14 und die Riemenscheibe 15 für die Kraftabnahme können
mit dem antreibenden Element 11 auch einstückig ausgebildet
sein. Die Lagergruppe 16 kann im Presssitz oder durch Verklemmen an dem
antreibenden Element 11 und/oder dem angetriebenen Element 12
oder durch andere ähnliche Mittel verwendet werden.
Das angetriebene Element 12 ist ringförmig und weist
eine Vielzahl von Auskragungen 12a auf, die in Umfangsrichtung voneinander
beabstandet sind. Diese Auskragungen 12aerstrecken sich axial von einer
oberen Fläche 12b des angetriebenen Elements 12 aus. Axiale
Auskragungen 12a, die einander benachbart sind, bilden einen Raum
12c zwischen einander. Das angetriebene Element 12 ist an dem
Lager 16 mittels eines ringförmigen Flanschs 12d axial festgelegt.
Alternativ kann eine Scheibe oder ein anderes ähnliches Mittel das angetriebene
Element 12 am Lager 16 festlegen. Eine Vielzahl von in Umfangsrichtung
beabstandeten Gewindebohrungen 12e ist um das angetriebene Element herum
vorgesehen. Ein Werkzeug, beispielsweise eine Klinge (nicht dargestellt), kann an
dem angetriebenen Element 12 über Schrauben (nicht dargestellt) befestigt
sein, die in die Gewindebohrungen 12e eingesetzt sind. Eine Vielzahl von
Durchgangsbohrungen 12f (2) kann in dem angetriebenen
Element 12 vorgesehen sein, um das Entfernen von Abfällen, wie beispielsweise
Grasabfall und Schmutz, zu ermöglichen. Ein Anschlag 12g (2)
kann an der oberen Oberfläche 12b des angetriebenen Elements
12 in zumindest einem der Räume 12c vorgesehen sein. Dieser
Anschlag 12g kann als Rippe oder in einer anderen geeigneten Gestalt konfiguriert
sein.
Die Verbindung 20 weist eine Reibungselement 21,
eine Tellerfeder 22, ein Bremsenelement 23, eine Bremsenbetätigungseinrichtung
24, eine Vielzahl von Kugeln 25, einen Rückhalter
26 und eine Kompressionsfeder 27 auf. Die Kompressionsfeder
27 ist so gestaltet, dass sie zu einer sehr geringen axialen Dicke zusammendrückbar
ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Verbindung 20 ist nur
eine Kompressionsfeder 27 notwendig. Dies ermöglicht eine kompakte
Baugruppe und minimiert die Anzahl der Teile.
Die Verbindung 20 ist so konfiguriert, dass sie das Bremsenelement
23 und das Reibungselement 21 zwischen einer Eingriffsendposition
bzw. einer eingriffsfreien Position verschiebt, wie noch detaillierter erörtert
wird. Es ist zu beachten, dass die rechte Hälfte von 1
die Verbindung 20 in einer ersten Konfiguration dargestellt und die linke
Hälfte von 1 die Verbindung 20 in einer
zweiten Konfiguration darstellt.
Das Reibungselement 21 weist eine Vielzahl von in Umfangsrichtung
beabstandeten, sich radial erstreckenden Auskragungen 21a auf. Jede radiale
Auskragung 21a erstreckt sich in einen entsprechenden Raum der Räume
12c und liegt an den zwei benachbarten axialen Auskragungen 12a
an. Die axialen Auskragungen 12a und die radialen Auskragungen
21a befestigen das Reibungselement 21 an dem angetriebenen Element
12 in Drehrichtung. Das Reibungselement 21 ist ein einstückiges
Element, das ein Verbundelement sein kann, das Kautschuk, Messing und Grafit enthält.
Bei der in 1-5
dargestellten bevorzugten Ausführungsform weist das Reibungselement
21 einen Pulvermetallkern 21e zur Verstärkung auf. Der Pulvermetallkern
21e kann mit Oberflächenstegen ausgestattet sein, um den Pulvermetallkern
21e innerhalb des Reibungselements 21 in Drehrichtung verriegeln.
Dieser Pulvermetallkern 21e kann verwendet werden, weil er dem Reibungselement
21 zusätzliche Festigkeit verleiht und für eine zuverlässigere
Drehmomentübertragung sorgt. Das Reibungselement 21 muss den Kern
21e nicht aufweisen, sofern das Reibungselement 21 eine ausreichende
Festigkeit für die Übertragung des notwendigen Drehmoments besitzt.
Die Tellerfeder 22 berührt sowohl die obere Fläche
12b des angetriebenen Elements 12 als auch die untere Fläche
21b des Reibungselements 21. Diese Feder 22 drückt
das Reibungselement 21 axial von dem angetriebenen Element 12
weg. Das Zusammenwirken der axialen Auskragungen 12a und der radialen Auskragungen
21a gestattet es, dass das Reibungselement 21 gegenüber dem
angetriebenen Element 12 axial verschoben wird.
Eine Kupplungsfläche 21c, die an dem inneren Umfang
eines Reibungselements 21 ausgebildet ist, steht mit einer kegelstumpfförmigen
äußeren Fläche 14a an der Antriebsnabe 14 im Eingriff.
Die Kupplungsfläche 21c ist kegelstumpfförmig. Die Ausbildung
dieser Kupplungsfläche 21c als kegelstumpfförmige Fläche
maximiert den Flächenbereich bei minimaler radialer Abmessung.
Die Feder 22 drückt die Kupplungsfläche
21c in Kontakt mit der kegelstumpfförmigen äußeren Oberfläche
14a der Antriebsnabe 14. Dieser Reibungskontakt gestattet es,
dass die Antriebsnabe 14 das angetriebene Element 12 antreibt.
Eine Bremsenfläche 21d ist an der oberen Oberfläche
des Reibungselements 21 vorgesehen. Die Bremsenfläche 21d
und die Kupplungsfläche 21c sind an separaten Flächen (der oberen
und der inneren Fläche) des Reibungselements 21 vorgesehen, um Raum
einzusparen und die Anzahl der für die Verbindung 20 benötigten
Elemente zu minimieren.
Das Bremsenelement 23 weist zumindest einen Bremsschuh
23a, und vorzugsweise eine Vielzahl von Bremsschuhen 23a auf,
die um seinen Umfang herum in Umfangsrichtung beabstandet sind.
Die Bremsschuhe 23a erstrecken sich axial von dem unteren Teil des Bremsenelements
23 aus nach unten. Jeder Bremsschuh 23a weist eine Bremsenfläche
23b auf, die selektiv mit der Bremsenfläche 21d an dem Bremsenelement
21i, Eingriff steht.
Die Bremsenbetätigungseinrichtung 24 ist koaxial oberhalb
des Bremsenelements 23 angeordnet. Eine Lagergruppe 18 gestattet
es, dass die Bremsenbetätigungseinrichtung 24 für eine relative
Drehung an dem antreibenden Element 11 über die Riemenscheibe
15 für die Kraftabnahme angebracht werden kann. Die Lagergruppe
18 ist im Presssitz an der Riemenscheibe 15 für die Kraftabnahme
angebracht. Alternativ kann die Lagergruppe 18 durch Verklemmen der Lagergruppe
18 an irgendeiner Kombination aus Riemenscheibe 15 für die
Kraftabnahme, Bremsenbetätigungseinrichtung 24 und Antriebsnabe
14 festgehalten sein.
Die Bremsenbetätigungseinrichtung 24 weist eine Vielzahl
von in Umfangsrichtung beabstandeten, bogenförmigen Schlitzen 24a
auf. Jeweils eine Rippe 24b erstreckt sich quer über jeden bogenförmigen
Schlitz 24a; s. 3 und 4.
Eine Vielzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten, bogenförmigen
Schlitzen 23c ist an dem Bremsenelement 23 angeordnet. Ein Bereich
jedes bogenförmigen Schlitzes 23c des Bremsenelements überlappt
einen entsprechenden bogenförmigen Schlitz 24a der Bremsenbetätigungseinrichtung,
wobei sich der übrige Teil über den entsprechenden bogenförmigen
Schlitz 24a der Bremsenbetätigungseinrichtung hinaus erstreckt.
Der Rückhalter 26 ist eine flache, ringförmige
Scheibe mit einer Vielzahl von Haken 26a, die sich vom Umfang des Rückhalters
26 aus axial nach oben erstrecken. Der Rückhalter 26 ist
koaxial unter der Bremsenbetätigungseinrichtung 24 und radial innenseitig
der Bremsschuhe 23a angeordnet. Jeder Haken 26a steht durch die
bogenförmigen Schlitze 23c und 24b in dem Bremsenelement
23 und der Bremsenbetätigungseinrichtung 24 vor. Jeder Haken
26a ist an einer entsprechenden Rippe 24b befestigt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist der Rückhalter
26 mit einem Material geringer Reibung, beispielsweise Polytetrafluorethylen
(PTFE) oder Nylon, beschichtet. Diese Beschichtung geringer Reibung gestattet eine
leichtere Rückstellung des Rückhalters 26 in seine neutrale Position,
wie später erörtert wird.
Die Kompressionsfeder 27 ist zwischen dem unteren Teil des
Bremsenelements 23 und der oberen Fläche des Rückhalters
26 untergebracht. Der Rückhalter 26 verbindet das Bremsenelement
23 mit der Bremsenbetätigungseinrichtung 24, und die Kompressionsfeder
27 drückt das Bremsenelement 23 von der Bremsenbetätigungseinrichtung
24 weg.
Eine Vielzahl von Kugelrampenbaugruppen bildet eine Verbindung zwischen
dem Bremsenelement 23 und der Bremsenbetätigungseinrichtung
24. Jede Kugelrampenbaugruppe weist geneigte Kugelrampenflächen
23d, 24c auf, die je sowohl an dem Bremsenelement 23
als auch der Bremsenbetätigungseinrichtung 24 ausgebildet sind. Die
Kugelrampenflächen 23d liegen den Kugelrampenflächen
24c gegenüber und sind bezogen auf die Kugelrampenflächen
24c in der entgegengesetzten Richtung geneigt. Eine Kugel 25 ist
zwischen jedem Paar der einander gegenüberliegenden Kugelrampenflächen
23d, 24c bewegbar aufgenommen.
Drei Paare von Kugelrampenflächen können verwendet und an
dem Bremsenelement 23und der Bremsenbetätigungseinrichtung
24 an den Punkten eines Dreiecks T angeordnet sein; s. 4.
Dieses Dreieck T ist vorzugsweise ein gleichschenkliges Dreieck, jedoch kann jedes
andere Dreieck verwendet werden. Die Haken 26a des Rückhalters
26 sind innerhalb des Umfangs des Dreiecks T und nahe einer jeweiligen
Ecke angeordnet. Diese Anordnung positioniert die Haken 26a nahe bei den
Kugelrampenflächen 23d, 24c. Mit dieser Anordnung liegt die
Kraft der Kompressionsfeder 27 innerhalb des Dreiecks T. Dies verbessert
die Leistung der Verbindung 20. Jedoch können die Haken
26a in anderen Positionen angeordnet sein.
Ein Ansatz 23e erstreckt sich radial vom Umfang des Bremsenelements
23 aus. Ein bogenförmiger Ansatzschlitz 23f ist in dem Ansatz
23e gebildet. Die Bremsenbetätigungseinrichtung 24 weist
eine Auskragung 24d auf, die sich axial durch den Ansatzschlitz
23f hindurch nach unten erstreckt. Die Breite der Auskragung
24d ist kleiner als die bogenförmige Länge des Ansatzschlitzes
23f.
Alternativ können andere Verbindungen, die eine Drehbewegung
in eine axiale Bewegung umwandeln, anstelle der Kugelrampenflächengruppe, wie
beispielsweise einer Nocken- und Nockennachläuferbaugruppe, verwendet werden.
Andere Ausführungsformen können auf eine Drehbewegung der Bremsenbetätigungseinrichtung
verzichten, wie beispielsweise ein Verbindungssystem, das ein lineares verschiebbares
Verbindungsstück in Kontakt mit dem Bremsenelement vorsieht.
Gemäß 4 und 5
ist eine Konsole 29 an einem Konsolenansatz 23g an dem Bremsenelement
23 mittels einer Stütze 29a befestigt. Die Stütze
29a erstreckt sich durch eine Öffnung 23h in dem Konsolenansatz
23g hindurch axial nach unten. Das Bremsenelement 23 kann sich
entlang der Stütze 29a
axial frei bewegen. Die Konsole 29 kann an einer Anbringungsfläche,
beispielsweise einem Mähmaschinendeck oder einem Motorblock, über Schrauben
oder eine andere geeignete Befestigungseinrichtung befestigt sein. Auf diese Weise
fixiert die Konsole 29 das Bremsenelement 23 in Drehrichtung.
Alternativ kann das Bremsenelement 23 mittels einer Schraube oder einer
anderen ähnlichen Befestigungseinrichtung in Drehrichtung befestigt sein.
Die Konsole 29 weist ein Loch 29b auf, das in einem
Führungsflansch 29c ausgebildet ist. Eine Auskragung 24e
erstreckt sich von der oberen Fläche der Bremsenbetätigungseinrichtung
24 aus axial nach oben. Ein Ende eines Steuerseils 28 ist durch
das Loch 29b in dem Führungsflansch 29c geführt und
an der Auskragung 24e mittels eines Schlitzes oder eines Lochs oder in
irgendeiner anderen ähnlichen Weise befestigt. Das andere Ende des Steuerseils
28 ist an einem Steuergriff (nicht dargestellt) befestigt. Alternativ kann
das Steuerseil 28 an einem Ende an einem Loch in der Bremsenbetätigungseinrichtung
24 befestigt sein.
Eine Schraubenfeder 30 ist an einem Ende an der Konsole
29 an einer Aussparung 29d befestigt. Das andere Ende der Schraubenfeder
30 ist an einem Federansatz 24f befestigt, der am Umfang der Bremsenbetätigungseinrichtung
24 ausgebildet ist. Die Aussparung 29d könnte neben einem
Loch bei einer alternativen Ausführungsform angeordnet werden.
Die Konsole 29 kann eine Vielzahl von Rippen 29e
aufweisen, um die Abstützung des Führungsflanschs 29c und des
die Aussparung 29d enthaltenden Flanschs zu unterstützen. Jedoch muss
die Konsole 29 nicht notwendigerweise mit diesen Rippen 29e ausgestattet
sein.
Die Konsole 29 ist ein einzelnes Element, das die Funktion
der Fixierung des Bremsenelements 23, der Verankerung des Steuerseils
29 und der Verankerung der Schraubenfeder 30 in Umfangsrichtung
übernimmt. Die bevorzugte Ausführungsform der Konsole 29 leistet
daher einen Beitrag zur Verringerung der Teile für die Baugruppe.
Die Arbeitsweise der Bremse und Kupplung der Erfindung wird jetzt
unter Bezugnahme auf 1 und 4
beschrieben.
Die Betätigung der Steuerseils 28 sorgt für eine
Drehbewegung der Bremsenbetätigungseinrichtung 24. Diese ihrerseits
verursacht, dass sich jede Kugelrampenfläche 24c gegenüber der
zugehörigen Kugel 25 bewegt. Die Kugel 25 rollt entlang der
entgegengesetzt geneigten Kugelrampenfläche 23d. Diese Bewegung der
Kugel drückt das Bremsenelement 23 gegen die Druckkraft der Kompressionsfeder
27 axial nach unten, um das Bremsenelement 23b mit einer Bremsenfläche
21d in Eingriff zu bringen. Eine weitere Drehung der Bremsenbetätigungseinrichtung
24 durch Lageveränderung des Steuerseils 28 bewirkt, dass
die Bremsenfläche 23b das Reibungselement 21 axial nach unten
in Richtung zu dem angetriebene Element 12 gegen die Druckkraft der Tellerfeder
22 verschiebt. Diese nach unten gerichtete Bewegung des Reibungselements
21 bringt die Kupplungsfläche 21c allmählich von der
kegelstumpfförmigen Fläche 14a der Antriebsnabe außer Berührung.
Diese Bewegung bringt schließlich das angetriebene Element 12 vollständig
von dem antreibenden Element 11 außer Eingriff und verzögert
die Drehbewegung des angetriebenen Elements 12. Zu diesem Zeitpunkt ist
der Anschlag 12g durch die untere Fläche 21b des Reibungselements
berührt. Diese Konfiguration ist in der rechten Hälfte von 1
dargestellt.
Die Betätigung der Steuerseils 28 in der entgegengesetzten
Richtung dreht die Bremsenbetätigungseinrichtung 24 in der entgegengesetzten
Richtung, die ihrerseits das Bremsenelement 23 von dem Reibungselement
21 aus nach oben verschiebt. Diese Bewegung bringt die Bremsenfläche
23b von der Bremsenfläche 21d des Reibungselements
21 allmählich außer Eingriff. Gleichzeitig wird die Kupplungsfläche
21c allmählich mit der kegelstumpfförmigen Fläche
14a in Folge der Druckkraft der Tellerfeder 21 allmählich
in Eingriff gebracht. Diese Bewegung bringt schließlich das angetriebene Element
12 mit dem antreibenden Element 11 vollständig in Eingriff
und bringt die Bremsenfläche 23f von der Bremsenfläche
21d vollständig außer Eingriff. Diese Konfiguration ist in der
linken Hälfte von 1 dargestellt.
Die Drehbewegung der Bremsenbetätigungseinrichtung
24 gegenüber dem Bremsenelement 23 ist durch die Zusammenwirkung
des Ansatzschlitzes 24d mit dem Ansatzschlitz 23f begrenzt. Ein
Ende des Ansatzschlitzes 23f bildet eine erste Grenze für die Bremsenbetätigungseinrichtung
24, und das andere Ende des Ansatzschlitzes 23f bildet eine zweite
Grenze für die Bremsenbetätigungseinrichtung. Wenn sich die Bremsenbetätigungseinrichtung
in der ersten Grenzposition befindet, steht die Kupplungsfläche 21c
bezüglich der kegelstumpfförmigen Fläche 14a außer
Eingriff, und steht die Bremsenfläche 23b mit der Bremsenfläche
21d im Eingriff. Wenn sich die Bremsenbetätigungseinrichtung in der
zweiten Grenzposition befindet, steht die Kupplungsfläche 21c mit
der kegelstumpfförmigen Fläche 14a im Eingriff, und steht die
Bremsenfläche 23b bezüglich der Bremsenfläche
21d außer Eingriff.
Die von der Schraubenfeder 30 ausgeübte Kraft ist auf
die Bremsenbetätigungseinrichtung in einer solchen Weise gerichtet, dass sie
die Druckkraft sowohl der Kompressionsfeder 27 als auch
der Tellerfeder 22 überwindet. Auf diese Weise drückt die Schraubenfeder
30 die Bremsenbetätigungseinrichtung 24 in Richtung zu der
ersten Grenzposition. Dies stellt sicher, dass das angetriebene Element
12 bezüglich des antreibenden Elements 11 außer Eingriff
steht und das Bremsenelement 23 das angetriebene Element gegen eine Drehung
festhält, bis eine Bedienungsperson für eine Eingabe an der Bremsenbetätigungseinrichtung
24 sorgt.
Erfindungsgemäß können andere Ausführungsformen
der hier beschriebenen verschiedenen Elemente verwendet werden. Beispielsweise könnte
die Bremsenfläche an der unteren radialen Fläche des Reibungselements
ausgebildet sein. Bei einer anderen Ausführungsform des Reibungselements könnte
dieses die Bremsenfläche am äußeren Umfang des Reibungselements als
kegelstumpfförmige Fläche anordnen, und könnte die Kupplungsfläche
an jeder radialen Fläche des Reibungselements ausgebildet sein. Das Bremsenelement
und die Bremsenbetätigungseinrichtung können an jeder Seite des Reibungselements
angeordnet sein, sofern sich die Tellerfeder an der gegenüberliegenden Seite
des Reibungselements befindet. Das Reibungselement könnte alternativ an dem
antreibenden Element in irgendeiner der oben beschriebenen Konfigurationen befestigt
sein. Das Steuerseil kann durch ein starres Glied ersetzt werden, das am einen Ende
an der Bremsenbetätigungseinrichtung befestigt und am anderen Ende mit dem
Steuergriff über ein Gestänge verbunden ist.
Erfindungsgemäß können auch andere Ausführungsformen
des Reibungselements 21verwendet werden. Beispielsweise kann, wie zuvor
beschrieben und dargestellt, das Reibungselement 21 eine Verstärkung
(beispielsweise einen Pulvermetallkern 21e) aufweisen, die mit dem Reibungselement
21 in Drehrichtung verriegelt ist (beispielsweise durch Ausstatten des
Pulvermetallkerns 21e mit Flächenstegen). Nachfolgend werden zusätzliche
Ausführungsformen dieses Reibungselements 21 beschrieben.
6-11 zeigen eine Ausführungsform
eines mit dem Bezugszeichen 100 bezeichneten Reibungselements.
12-14 zeigen eine weitere
Ausführungsform des mit dem Bezugszeichen 200 bezeichneten Reibungselements.
Beide Reibungselemente 100 und 200 sind als solche des Typs dargestellt,
der mit dem antreibenden Element 11, dem angetriebenen Element
12 und dem Bremsenelement 23 in der gleichen Weise wie das oben
unter Bezugnahme auf 1-5
beschriebene Reibungselement 21 zusammenarbeitet. Entsprechend wird in
der nachfolgenden Erörterung auf das antreibende Element 11, das angetriebene
Element 12 und das Bremsenelement 23 der in 1-5
dargestellten bevorzugten Ausführungsform Bezug genommen.
Unter Bezugnahme auf das Reibungselement 100 zeigen
6 und 7 eine perspektivische
Ansicht von oben bzw. eine Ansicht von unten auf das Reibungselement 100.
8 ist ein Schnitt entlang der Linie VIII-VIII von
7. Wie das zuvor erörterte Reibungselement
21 weist das Reibungselement 100 eine Vielzahl von sich radial
erstreckenden Auskragungen 102, die entlang seines Umfangs beabstandet
sind, eine untere Fläche 104, eine Kupplungsfläche
106 und eine Bremsenfläche 108 auf. Bei Verwendung mit der
oben unter Bezugnahme auf 1-5
beschriebenen Verbindung erstreckt sich jede Auskragung der Vielzahl von sich radial
erstreckenden Auskragungen 102 in einen entsprechenden Raum der Räume
12c und liegt an den beiden benachbarten axialen Auskragungen
12a an dem angetriebenen Element 12 an. Die axialen Auskragungen
12a und die radialen Auskragungen 102 befestigen das Reibungselement
100 an dem angetriebenen Element 12 in Drehrichtung.
Während des Betriebs verschleißen der Reibungseingriff zwischen
der Kupplungsfläche 106 und der Antriebsnabe 14 und der Reibungseingriff
zwischen der Bremsenfläche 108 und dem Bremsschuhen 23a Material
des Reibungselements 100 und erzeugen Reibungsmaterialstaub. Dieser Staub
kann eine Verglasung an der Kupplungsfläche 106 und der Bremsenfläche
108 verursachen, was die Fähigkeit des Reibungselements
100, ein Drehmoment zu übertragen, herabsetzt. Zwei Staubentfernungsnuten
109 können in der Kupplungsfläche 106 ausgebildet sein,
um Reibungsmaterialstaub von der Verbindung zu sammeln und zu entfernen. Die Staubentfernungsnuten
109 können dann weggelassen werden, wenn die Menge des erzeugten Staubs
klein ist oder die durch diesen verursachte Verglasung die Fähigkeit des Reibungselements
100, das benötigte Drehmoment zu übertragen, nicht beeinträchtigen
kann.
Die Tellerfeder 22 berührt sowohl die obere Fläche
12b des angetriebenen Elements 12 als auch die untere Fläche
104 des Reibungselements 100. Diese Feder 22 drückt
das Reibungselement 100 axial von dem angetriebenen Element 12
weg. Die Zusammenwirkung der axialen Auskragungen 12a und der radialen
Auskragungen 102 gestattet es, dass das Reibungselement 100 relativ
zu dem angetriebenen Element 12 axial verschoben wird.
Die Kupplungsfläche 106, die am inneren Umfang des Reibungselements
100 vorgesehen ist, steht selektiv mit der kegelstumpfförmigen Außenfläche
14a der Antriebsnabe 14 im Eingriff. Die Kupplungsfläche
106 ist ebenfalls kegelstumpfförmig. Die Ausbildung dieser Kupplungsfläche
106 als kegelstumpfförmige Fläche maximiert den Flächenbereich
bei minimaler radialer Abmessung. Die Feder 22
drückt die Kupplungsfläche 106 in Kontakt mit
der kegelstumpfförmigen Außenfläche 14a der Antriebsnabe
14. Dieser Reibungskontakt gestattet es, dass die Antriebsnabe
14 das angetriebene Element 12 wie oben unter Bezugnahme auf
1-5 erörtert antreibt.
Die Bremsenfläche 108 ist an der oberen Fläche
des Reibungselements 100 vorgesehen. Die Bremsenfläche 108
und die Kupplungsfläche 106 sind an separaten (der oberen und der
inneren) Flächen des Reibungselements 100 vorgesehen, um Raum einzusparen
und die Anzahl der für die Verbindung benötigten Elemente zu minimieren.
Jeder Bremsflächenschuh 23b des Bremsenelements 23 steht
selektiv mit der Bremsenfläche 108 an dem Reibungselement
100 im Eingriff, um die Bewegung des angetriebenen Elements 12
zu verzögern, wenn die Kupplungsfläche 106 von der Antriebsnabe
14 außer Eingriff kommt, wie oben unter Bezugnahme auf 1-5
erörtert worden ist.
Wie in 7-10
dargestellt ist, weist das Reibungselement 100 ein Reibungselement
110 und einen Kern oder Einsatz 112 zur Verstärkung des Reibungselements
100 und zur Vergrößerung seiner Fähigkeit, ein Drehmoment
zu übertragen, auf. Wie unten detailliert erörtert wird, sind das Reibungselement
110 und der Einsatz 112 so konfiguriert, um zusammengefügt
miteinander im Eingriff zu stehen, um den Einsatz 112 und das Reibungselement
110 in Drehrichtung zu verriegeln. Bei dieser Ausführungsform sind
das Reibungselement 110 und der Einsatz 112 mittels entsprechender
Fügeflächen, insbesondere Aussparungen 138 und Rippen
140 am Reibungselement 110 und Auskragungen 122 und Nuten
124 am Einsatz 112, miteinander verriegelt, wie unten detaillierter
erörtert wird.
9 zeigt das Reibungselement 110 ohne den Einsatz
112. Das Reibungselement 110 kann in der Form einer an dem Einsatz
112 befestigten Auskleidung vorgesehen sein. Das Reibungselement
110 ist vorzugsweise ein einstückiges Teil, das eine äußere
Umfangswand 128, eine innere Umfangswand 130 und eine radiale
Wand 132 aufweist, die die äußere und die innere Umfangswand
128, 130 verbindet. Die äußere Umfangswand
128 weist die äußere Umfangsfläche 114 des Reibungselements
100 auf, und die innere Umfangswand 130 weist die Kupplungsfläche
106 des Reibungselements 100 auf. Die radiale Wand 132
weist die Bremsenfläche 108 des Reibungselements 100 auf.
Vorzugsweise ist die Kanalfläche 146 der äußeren Umfangswand
128 zylindrisch, jedoch sind andere Gestaltungen möglich, beispielsweise
eine kegelstumpfförmige, wellenförmige, gebogene oder lineare. Vorzugsweise
ist die Kanalfläche 142 der inneren Umfangswand 130 kegelstumpfförmig,
jedoch sind andere Gestaltungen möglich, beispielsweise eine zylindrische,
wellenförmige, ovale oder achteckige.
Die innere und die äußere Umfangswand 128,
130 und die radiale Wand 132 bilden einen Kanal 134.
Der Einsatz 112 ist in dem Kanal 134 angeordnet, wie unten erörtert
wird. Eine Vielzahl von beabstandeten, radialen Verlängerungen 136
ist um den Außenumfang des Reibungselements 110 herum vorgesehen.
Die Verlängerungen 136 sind hohl und bilden eine Aussparung
138. Eine Vielzahl von Rippen 140 ist an dem Reibungselement
110 ausgebildet und erstreckt sich von der Kanalfläche 142
der inneren Umfangswand 130 aus über zu der radialen Wand
132 und in die Aussparung 138 hinein. Die Aussparung
138 und die Rippen 140 stehen mechanisch mit einer entsprechenden
Struktur an dem Einsatz 112 im Eingriff, um den Einsatz 112 mit
dem Reibungselement 110 in Drehrichtung zu verriegelt, wie unten erläutert
wird. Obwohl die Anzahl der Rippen 140 verglichen mit der Anzahl der Aussparungen
138 variieren kann, ist bei dieser bevorzugten Ausführungsform der
Anzahl der Rippen 140 kleiner als die Anzahl der Aussparungen
138. Jede Rippe 140 fluchtet mit ihrer entsprechenden Aussparung
138.
Das Reibungselement 110 kann aus einem Verbundreibungsmaterial,
das Kautschuk, Messing und Grafit enthält, die mittels eines Klebemittels verbunden
sind, hergestellt sein. Beispielsweise kann ein im Handel erhältliches Reibungsmaterial
wie Scan-PacRF47, hergestellt von der Scan-Pac Mfg., Inc., Mequon, WI, verwendet
werden. Andere Materialien, die ausreichende Reibungskoeffizienten, eine ausreichende
Verschleißfestigkeit und ausreichende Wärmebeständigkeit besitzen,
können ebenfalls verwendet werden.
Weil das Reibungsmaterial der bevorzugten Ausführungsform Kautschuk
enthält, fungieren die Verlängerungen 136 als Vibrationsdämpfer,
um die Torsionsvibration zwischen der Antriebsnabe 14 und dem angetriebenen
Element 12 zu absorbieren. Wie oben erörtert übertragen die Verlängerungen
136 und die Fügeauskragungen 122, die die sich radial erstreckenden
Auskragungen 102 an dem Reibungselement 100 bilden, ein Drehmoment
an die axialen Auskragungen 12a des angetriebenen Elements im Wege eines
definitiven Eingriffs an den axialen Auskragungen 12a, nicht aber im Wege
eines Reibungseingriffs. Daher können die Verlängerungen 136
weggelassen werden, wenn eine Torsionsvibrationsdämpfung nicht notwendig oder
nicht erwünscht ist.
10 und 11 zeigen den Einsatz
112 ohne das Reibungselement 110. Im Allgemeinen weisen der Einsatz
112 und das Reibungselement 110 entsprechende Strukturen auf,
obwohl Veränderungen der Struktur ins Auge gefasst werden können, solange
das Reibungselement 110 und der Einsatz 112 in Drehrichtung verriegelt
sind. Der Einsatz 112
weist eine äußere Umfangsfläche 114, eine
innere Umfangsfläche 116, eine obere Fläche 118 und
eine untere Fläche 120 auf. Vorzugsweise ist die äußere
Umfangsfläche 114 zylindrisch, jedoch sind andere Gestaltungen und
Konfigurationen möglich.
Vorzugsweise ist die innere Umfangsfläche 116 kegelstumpfförmig,
jedoch sind andere Gestaltungen und Konfigurationen möglich. Die kegelstumpfförmige
Gestalt der inneren Umfangsfläche 116 minimiert die Konzentration
von Beanspruchungen, die in der inneren Umfangswand 130 und der radialen
Wand 132 des Reibungselements 110 entwickelt werden. Die Ausbildung
der inneren Umfangsfläche 116 als kegelstumpfförmige Fläche
minimiert den lokalisierten Wärmeaufbau an der Verbindung der inneren Umfangswand
130 und der radialen Wand 132 des Reibungselements 110,
welcher Wärmeaufbau eine Verglasung an der Kupplungsfläche 106
und der Bremsenfläche 108 und ein unerwünschtes Geräusch
in der Verbindung verursachen könnte.
Eine Vielzahl von Einsatzvorsprüngen 122 erstreckt sich
radial von der äußeren Umfangsfläche 114 aus, die um diese
herum in Umfangsrichtung beabstandet sind. Jede Aussparung 138 des Reibungselements
110 ist mit einer entsprechenden Einsatzauskragung 122 des Einsatzes
112 zusammengefügt. Der Fügeeingriff der Aussparungen
138 mit den Auskragungen 122 leistet einen Beitrag zu der Verriegelung
des Einsatzes 112 und des Reibungselements 110 in Drehrichtung.
Eine Vielzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten und sich radial
erstreckenden Nuten 124 erstreckt sich entlang der oberen Fläche
118 und der inneren Umfangsfläche 116. Obwohl die Anzahl
der Nuten 124 gleich der Anzahl der Einsatzauskragungen 122 sein
kann, ist bei dieser bevorzugten Ausführungsform die Anzahl der Nuten
124 kleiner als die Anzahl der Einsatzauskragungen 122. Jede Nut
124 fluchtet mit ihrer entsprechenden Einsatzauskragung 122. Jede
Rippe 140 fluchtet mit einer entsprechenden Nut 124 in dem Einsatz
112, sodass die Nuten 124 mit den Rippen 140 zusammengefügt
sind. Der Fügeeingriff der Nuten 124 mit den Rippen 140 leistet
einen Beitrag zu der Verriegelung zwischen dem Einsatz 112 und dem Reibungselement
110 in Drehrichtung.
Unter Bezugnahme auf 7, 8
und 11 kann die untere Fläche 120 des
Einsatzes 112 zwei Stift-Fluchtungsvertiefungen 126 aufweisen,
um die Fluchtung des Reibungselements 110 und des Einsatzes 112
zu erleichtern. Wie dargestellt erstreckt sich jede Stift-Fluchtungsvertiefung
126 teilweise in eine benachbarte Auskragung 122, die keine Nut
124 aufweist. Die Stift-Fluchtungsvertiefungen 126 können
in herkömmlicher Weise, wie beispielsweise durch maschinelle Bearbeitung, Gießen
oder Stanzen, ausgebildet sein.
Die Fluchtungsvertiefungen 126 können dazu verwendet
werden, das Reibungselement 110 relativ zu dem Einsatz 112 auszurichten,
sodass die Nuten 124 ordnungsgemäß mit den Rippen 140
zusammengefügt werden und die Auskragungen 122 ordnungsgemäß
mit den Aussparungen 138 zusammengefügt werden, wenn der Einsatz
112 in das Reibungselement 110 eingesetzt wird. Dieser Zusammenbau
kann manuell oder unter Verwendung eines Montageroboters erfolgen.
Selbstverständlich sind andere herkömmliche Arten des fluchtenden
Ausrichtens, wie beispielsweise visuelle oder taktile Ausrichtungsanordnungen, möglich;
beispielsweise eine entsprechende Struktur oder Markierungen an dem Reibungselement
110 und dem Einsatz 112, die auf die angezeigte ordnungsgemäße
Ausrichtung des Einsatzes 112 relativ zu dem Reibungselement
110 ausgerichtet sind.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform ist der Einsatz
112 aus einem Pulvermetallmaterial mit der PMIF-Standardbezeichnung FC-0208-50
gegossen. Andere geeignete Metalle könnten beispielsweise Stahl oder eine andere
Kombination von Eisen und Kupfer als die aufweisen, die durch FC-0208-50 spezifiziert
ist. Ein anderes Material, das das Reibungselement 110 gegen Belastungen/Beanspruchungen
und während des Betriebs der Verbindung auftretende Temperaturwerte verstärken
kann, kann verwendet werden. Andere Verfahren zur Herstellung können das Druckgießen
sein.
Der Einsatz 112 weist weiter einen abgeschrägten Rand
127 auf, der um den äußeren Rand jeder Auskragung 122
und den äußeren Rand der oberen Fläche 118 ausgebildet ist.
Dieser abgeschrägte Rand ist als eine Standard-Pulvermetallabschrägung
konfiguriert, um die ordnungsgemäße Arbeit eines Werkzeugs während
der Bildung des Einsatzes 112 zu erleichtern.
Nach der Bildung des Einsatzes 112 wird dieser mit einer
herkömmlichen Bremsschuhbeschichtung zur Verhinderung von Rost, bis der Einsatz
112 an dem Reibungselement 110 befestigt wird, behandelt. Zum
Übergießen des Einsatzes 112 mit dem Reibungselement
110, wird der Einsatz 112 in einer Form angeordnet, die für
das Reibungselement 110 bemessen ist. Für die ordnungsgemäße
Anordnung des Einsatzes 112 in der Form wird auf die Stift-Fluchtungsvertiefungen
126 Bezug genommen. Das Reibungsmaterial wird in die Form unter Druck und
Wärme eingeführt, wodurch das Klebemittel in dem Reibungsmaterial aktiviert
wird, um den Einsatz 112 mit dem Reibungselement 110 zu verbinden. Wenn
eine herkömmliche Bremsschuhbeschichtung, die das Verbinden mittels des Klebemittels
nicht inhibiert, gewählt wird, dann muss die Bremsschuhbeschichtung vor dem
Übergießen des Einsatzes 112 mit dem Reibungsmaterial nicht von
dem Einsatz 112 wird gereinigt.
Bei dieser Ausführungsform fluchtet in zusammengebautem Zustand
der untere Rand 144 des Reibungselements 110 mit der unteren Fläche
120 des Einsatzes, wenn der Einsatz 112 in das Reibungselement
110 eingebaut ist, wie beispielsweise in 8
dargestellt ist. Gemäß 8 bilden die untere
Fläche 120 und der untere Rand 144 zusammen die untere Fläche
104 des Reibungselements 100. Der übrige Teil des Einsatzes
112 ist durch das Reibungselement 110 abgedeckt. Gemäß
Darstellung in 8 ist das Volumen des Einsatzes
112 durch die innere und die äußere Umfangswand 128,
130, die radiale Wand 132 und den unteren Rand 144 des
Reibungselements 110 bestimmt. – Obwohl bei der bevorzugten Ausführungsform
der Einsatz freigelegt ist, können alternative konstruktive Gestaltungen des
Reibungselements und des Einsatzes erfindungsgemäß verwendet werden. Beispielsweise
kann der Einsatz in dem Reibungselement eingekapselt sein. –
Während des Betriebs der Verbindung wird das über die Kupplungsfläche
106 oder die Bremsenfläche 108 eingegebene Drehmoment über
die radialen Auskragungen 102 abgegeben und an den axialen Auskragungen
12a des angetriebenen Elements 12 eingegeben. Infolge der örtlichen
Anordnungen der Kupplungsfläche 106 und der Bremsenfläche
108 mit Bezug auf die Auskragungen 102 entwickeln sich Scherbeanspruchungen
in dem Reibungselement 100. Die Anordnung zur Verriegelung in Drehrichtung
zwischen den Einsatzauskragungen 122 und den Aussparungen 138
und zwischen den Rippen 140 und den Nuten 124 kuppelt den Einsatz
112 mechanisch in Drehrichtung an dem Reibungselement 110 an,
um diese Beanspruchungen zuverlässig zwischen dem Einsatz 112 und
dem Reibungselement 110 zu übertragen. Diese mechanische Verriegelung
verhindert eine relative Bewegung zwischen dem Einsatz 112 und dem Reibungselement
110, um eine starke und haltbare Verbindung zwischen dem Reibungselement
110 und dem Einsatz 112 zu schaffen. Diese Anordnung stellt sicher,
dass die an der Kupplungsfläche 106 und der Bremsenfläche
108 zur Einwirkung gebrachten Reibungskräfte über das Reibungselement
100 zuverlässig übertragen werden.
Unter Bezugnahme auf das Reibungselement 200 zeigen
12-14 das Reibungselement
200, das ein Reibungselement 210 und einen Kern oder Einsatz
212 aufweist. 12 zeigt das zusammengebaute
Reibungselement 200, während 13 bzw.
14 jeweils das Reibungselement 210 allein
und den Einsatz 212 zeigen. Das Reibungselement 210 und der Einsatz
212 sind gleich dem Reibungselement 110 und dem Einsatz
112 mit dem Unterschied, dass diese Ausführungsform eine alternative
Struktur für die Verriegelung des Reibungselements 210 und des Einsatzes
212 in Drehrichtung zur Verfügung stellt.
Gemäß 12 weist das Reibungselement
200 eine Vielzahl von sich radial erstreckenden Auskragungen
202, die in Umfangsrichtung beabstandet sind, eine untere Fläche
204, eine Kupplungsfläche 206 und eine Bremsenfläche
(nicht dargestellt) wie diejenigen des Reibungselements 21 und des Reibungselements
100 auf. Bei Verwendung mit der oben unter Bezugnahme auf 1-5
beschriebenen Verbindung erstreckt sich jede Auskragung der Vielzahl der sich radial
erstreckenden Auskragungen 202 in einen entsprechenden Raum der Räume
12c und liegt an den beiden benachbarten axialen Auskragungen
12a an dem angetriebenen Element 12 an. Die axialen Auskragungen
12a und die radialen Auskragungen 202 befestigen das Reibungselement
200 in Drehrichtung an dem angetriebenen Element 12.
Die Tellerfeder 22 berührt sowohl die obere Fläche
12b des angetriebenen Elements 12 als auch die untere Fläche
204 des Reibungselements 200. Diese Feder 22 drückt
das Reibungselement 200 axial von dem angetriebenen Element 12
weg. Die Zusammenwirkung der axialen Auskragungen 12a und der radialen
Auskragungen 202 gestattet es, dass das Reibungselement 200 bezogen
auf das angetriebene Element 12 axial verschoben wird.
Die Kupplungsfläche 206, die am inneren Umfang des Reibungselements
200 vorgesehen ist, kommt selektiv an der kegelstumpfförmigen äußeren
Fläche 14a der Antriebsnabe 14 zum Eingriff. Die Kupplungsfläche
206 ist ebenfalls kegelstumpfförmig. Die Ausbildung dieser Kupplungsfläche
206 als kegelstumpfförmige Fläche maximiert den Flächenbereich
bei minimaler radialer Abmessung. Die Feder 22 drückt die Kupplungsfläche
206 in Berührung mit der kegelstumpfförmigen äußeren
Fläche 14a der Antriebsnabe 14. Die Reibungsberührung
gestattet es, dass die Antriebsnabe 14 das angetriebene Element
12 antreibt, wie oben unter Bezugnahme auf 1-5
erörtert ist.
Wie das oben erörterte Reibungselement 100 ist die Bremsenfläche
(nicht dargestellt) an der oberen Fläche (nicht dargestellt) des Reibungselements
200 vorgesehen. Die Reibungsfläche (nicht dargestellt) und die Kupplungsfläche
206 sind an separaten (der oberen und der inneren) Flächen des Reibungselements
200 vorgesehen, um Raum einzusparen und die Anzahl der für die Verbindung
benötigten Elemente zu minimieren. Jeder Bremsenflächenschuh
23b des Bremsenelements 23 kommt selektiv an der Bremsenfläche
(nicht dargestellt) an dem Reibungselement 200 zum Eingriff, um die Bewegung
des angetriebenen Elements 12 zu verzögern, wenn die Kupplungsfläche
206 von der Antriebsnabe 14 außer Eingriff gebracht wird,
wie oben unter Bezugnahme auf 1-5
erörtert ist.
Wie in 12 dargestellt weist das Reibungselement
200 ein Reibungselement 210 und einen Kern oder Einsatz
212 auf, um das Reibungselement 200 und dessen Fähigkeit,
ein Drehmoment zu übertragen, zu verstärken. Wie unten detailliert erörtert
wird, sind das Reibungselement 210 und der Einsatz 212 vorzugsweise
so konfiguriert, dass sie miteinander im Fügeeingriff stehen, um den Einsatz
212 und das Reibungselement 210 in Drehrichtung zu verriegeln.
Bei dieser Ausführungsform sind das Reibungselement 210 und der Einsatz
212 durch entsprechende Fügeflächen, insbesondere Aussparungen
238 und Rippen 240 an dem Reibungselement 210 und Auskragungen
222 und Nuten 224 an dem Einsatz 212, verriegelt, wie
unten detaillierter erörtert wird.
13 zeigt das Reibungselement 210 ohne den
Einsatz 212. Das Reibungselement 210 weist eine äußere
Umfangswand 228, eine innere Umfangswand 230 und eine radiale
Wand 232 auf, die die innere und die äußere Umfangswand
228, 230 verbindet. Die äußere Umfangswand
228 weist die äußere Umfangsfläche 214 des Reibungselements
200 auf, und die innere Umfangswand 230 weist die Kupplungsfläche
206 des Reibungselements 200 auf. Die radiale Wand 232
weist die Bremsenfläche (nicht dargestellt) des Reibungselements
200 auf. Vorzugsweise ist die Kanalfläche 246 der äußeren
Umfangswand 228 zylindrisch, jedoch sind andere Gestaltungen und Konfigurationen
möglich. Vorzugsweise ist die innere Umfangswand 216 zylindrisch,
jedoch sind andere Gestaltungen und Konfigurationen möglich.
Die innere und die äußere Umfangswand 228,
230 und die radiale Wand 232 bilden einen Kanal 234.
Der Kanal 234 nimmt den Einsatz 212 auf, wie unten erörtert
wird. Eine Vielzahl von radialen Verlängerungen 236 ist um den äußeren
Umfang des Reibungselements 210 herum beabstandet. Die Verlängerung
236 ist hohl und bildet eine Aussparung 238. Eine Vielzahl von
Rippen 240 ist an dem Reibungselement 210 ausgebildet und erstreckt
sich von der Kanalfläche 242 aus in Richtung zu einer Aussparung
238. Die Aussparungen 238 und die Rippen 240 stehen mit
einer entsprechenden Struktur an dem Einsatz 212 mechanisch im Eingriff,
um den Einsatz 212 an dem Reibungselement 210 in Drehrichtung
zu verriegeln, wie unten detailliert erörtert wird. Obwohl die Anzahl der Rippen
240 gleich der Anzahl der Aussparungen 238 sein kann, ist bei
dieser bevorzugten Ausführungsform die Anzahl der Rippen 240 kleiner
als die Anzahl der Aussparungen 238. Jede Rippen 240 fluchtet
mit ihrer entsprechenden Aussparung 238.
14 zeigt den Einsatz 212 ohne das Reibungselement
210. Im Allgemeinen weisen der Einsatz 212 und das Reibungselement
210 eine entsprechende Struktur auf, obwohl Änderungen der Struktur
ins Auge gefasst werden, solange das Reibungselement 210 und der Einsatz
212 in Drehrichtung verriegelt sind. Der Einsatz 12 weist eine
äußere Umfangsfläche 214, eine innere Umfangsfläche
216, eine obere Fläche (nicht dargestellt) und eine untere Fläche
220 auf. Vorzugsweise ist die äußere Umfangsfläche
214 zylindrisch, jedoch sind andere Gestaltungen und Konfigurationen möglich.
Vorzugsweise ist die innere Umfangsfläche 216 zylindrisch, jedoch
sind andere Gestaltungen und Konfigurationen möglich.
Eine Vielzahl von Einsatzauskragungen 222 erstreckt sich
radial von der äußeren Umfangsfläche 214 aus, die um diese
herum in Umfangsrichtung beabstandet sind. Jede Aussparung 238 des Reibungselements
210 ist mit einer entsprechenden Einsatzauskragung 222 des Einsatzes
212 zusammengefügt. Der Fügeeingriff der Aussparungen
238 mit den Auskragungen 222 leistet einen Beitrag zur Verriegelung
zwischen dem Einsatz 212 und dem Reibungselement 210 in Drehrichtung.
Eine Vielzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten und sich radial
erstreckenden Nuten 224 erstreckt sich entlang der inneren Umfangsfläche
216. Obwohl die Anzahl der Nuten 224 gleich der Anzahl der Einsatzauskragungen
222 sein kann, ist bei dieser Ausführungsform die Anzahl der Nuten
224 kleiner als die Anzahl der Einsatzauskragungen 222. Jede Nut
224 fluchtet mit ihrer entsprechenden Einsatzauskragung 222. Jede
Rippe 240 fluchtet mit einer entsprechenden Nut 224 in dem Einsatz
212, sodass die Nuten 224 die Rippen 240 aufnehmen. Der
Fügeeingriff der Nuten 224 mit den Rippen 240 leistet einen
Beitrag zur Verriegelung zwischen dem Einsatz 212 und dem Reibungselement
210 in Drehrichtung.
Das Reibungselement 210 und der Einsatz 212 werden
in der gleichen Weise hergestellt und zusammengebaut wie das Reibungselement
110 und der Einsatz 112, wie erörtert worden ist. Bei dieser
Ausführungsform kuppelt die Verriegelungsanordnung in Drehrichtung zwischen
den Einsatzauskragungen 222 und den Aussparungen 238 und zwischen
den Rippen 240 und den Nuten 224 den Einsatz 212 mechanisch
an dem Reibungselement 210 an, um Beanspruchungen zwischen dem Einsatz
212 und dem Reibungselement 210 zuverlässig zu übertragen.
Wie zuvor erörtert verhindert die mechanische Verriegelung eine Relativbewegung
zwischen dem Einsatz 212 und dem Reibungselement
210, um eine starke und haltbare Verbindung zwischen dem Reibungselement
210 und dem Einsatz 212 zu schaffen, sodass an der Kupplungsfläche
206 und der Bremsenfläche (nicht dargestellt) zur Einwirkung gebrachte
Reibungskräfte zuverlässig über das Reibungselement 100
übertragen werden.
Obwohl dies in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, kann, wie oben
unter Bezugnahme auf das Reibungselement 100 erörtert worden ist,
der Einsatz 212 ein Ausrichtungsmerkmal, wie beispielsweise Stift-Ausrichtungsvertiefungen
oder andere visuelle oder taktile Ausrichtungsanordnungen, an dem Reibungselement
210 und/oder dem Einsatz 212 aufweisen, wie oben in Hinblick auf
das Reibungselement 100 von 6-12
erörtert worden ist. Bei dieser Ausführungsform fluchtet in zusammengebautem
Zustand der untere Rand 244 des Reibungselements 210 mit der unteren
Fläche 220 des Einsatzes, wenn der Einsatz 212 in das Reibungselement
210 eingebaut ist, wie beispielsweise in 12
dargestellt ist. Gemäß 12 bilden die untere
Fläche 220 und der untere Rand 244 zusammen die untere Fläche
204 des Reibungselements 200. Der übrige Teil des Einsatzes
212 ist durch das Reibungselement 210 abgedeckt.
Obwohl oben bevorzugte Ausführungsformen erörtert worden
sind, können andere in Umfangsrichtung verriegelnde Verbindungen zwischen dem
Reibungselement und dem Einsatz verwendet werden, wie Nieten, Klebemittel, abgesehen
von demjenigen in dem Reibungsmaterial und Clips, die an dem Einsatz ausgebildet
oder befestigt sind und mit dem Reibungselement elastisch im Eingriff stehen. Auch
eine Kombination von mechanischen und chemischen Verbindungen kann verwendet werden,
um das Reibungselement an dem Einsatz in Drehrichtung zu verriegeln.
Es ist für den Fachmann offensichtlich, das verschiedene Modifikationen
und Veränderungen an der Reibungsverbindung der vorliegenden Erfindung durchgeführt
werden können, ohne den Umfang der Erfindung zu verlassen. So ist beabsichtigt,
dass die vorliegende Erfindung die Modifikationen und Änderungen dieser Erfindung
unter der Voraussetzung umfasst, dass sie innerhalb des Umfangs der beigefügten
Ansprüche und ihrer Äquivalente liegen.