Diese Erfindung betrifft eine Polymerzusammensetzung, die (A) mindestens
einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer
Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit eines Metallkatalysators
hergestellt ist; und (B) ein Salz umfasst, das aus mindestens einer geeigneten Phosphor-haltigen
Säure und mindestens einer geeigneten basischen organischen Verbindung, wie
einem gehinderten Amin-Lichtstabilisator, zusammengesetzt ist. Eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung betrifft eine Mischung von (A) mindestens einem Polyester,
der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure
oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit eines Metallkatalysators hergestellt
ist; (B) einem Salz, das aus mindestens einer geeigneten Phosphor-haltigen Säure
und mindestens einer geeigneten basischen organischen Verbindung zusammengesetzt
ist, und (C) einem Polycarbonat.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Verfahren zur Desaktivierung von Metallkatalysatorresten in Polyester-
und Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen sind in der Technik bekannt; jedoch
ist es wünschenswert, verbesserte Verfahren zur Desaktivierung derartiger Reste
zu finden. Es ist auch wünschenswert, Verfahren zur Desaktivierung von Katalysatorresten
zu finden, welche Zusammensetzungen mit größerer hydrolytischer Stabilität
bereitstellen, die für Verfahrensausrüstungen weniger abträglich
sind, eine bessere Farbe und weniger Farbschwankung von Ansatz zu Ansatz bereitstellen.
Es ist in der Technik bekannt, dass gewisse Phosphor-haltige Verbindungen
für die Desaktivierung von Metallkatalysatorresten nützlich sind. Es wird
zum Beispiel auf die U.S. Patente 3,218,372 (Okamura et al.), 4,532,290 (Jaquiss
et al.), 4,088,709 (Seymour et al.), 4,401,804 (Wooten et al.), 5,922,816 (Hamilton)
und die europäischen Patente 0 543 125 (Van Helmond), 0 294 862 (Verhoeven),
0 295 730 (Verhoeven) verwiesen. Beispiele für derartige Phosphor-haltige Verbindungen
umfassen Phosphorsäure, gewisse organische Phosphor-Verbindungen, wie Distearylpentaerythritdiphosphit,
Mono-, Di- und Trihydrogenphosphat-Verbindungen oder Di- und Triesterphosphat-Verbindungen,
Phosphit-Verbindungen, gewisse anorganische Phosphor-Verbindungen, wie Mononatriumphosphat,
Zink- oder Calciumphosphat, Poly(ethylen)hydrogenphosphat, Phosphite und Phosphate,
die in Kombination mit elementarem Schwefel verwendet werden, Silylphosphate, Phosphor-Verbindungen,
die in Kombinationen mit Metallsulfiden oder Metallsulfaten verwendet werden. Das
U.S. Patent 4,452,933 (Russell) offenbart die Verwendung von Hydroxy- oder Aminosubstituierten
Carbonsäuren, wie Methylsalicylat, Maleinsäure, Glycin oder Dibutyltartrat,
um Metallkatalysatorreste zu desaktivieren. Das U.S. Patent 4,452,932 (Brunelle)
offenbart die Verwendung von Dehydroessigsäure und einer Hydroxy-aromatischen
Verbindung, wie o-Hydroxybenzophenon, für die Inaktivierung von Metallkatalysatorresten.
Es ist auch bekannt, dass gewisse Polyole, wie Mannit, verwendet werden können,
um die Farbe von Polyester- und Polycarbonat-Mischungen zu verbessern, wie im europäischen
Patent 0 272 417 (Nelson) beschrieben.
Das U.S. Patent 4,619,956 offenbart die Kombination der gehinderten
Amin-Lichtstabilisatoren (HALS) 2,2,6,6-Tetraalkylpiperidine und/oder von deren
Additionssalzen mit Triazin-Ultraviolettabsorptionsmitteln für die Stabilisierung
von wärmehärtenden Acryl- und Alkyd-Beschichtungsmitteln. Das U.S. Patent
5,714,530 offenbart die Nützlichkeit der Vereinigung von nicht-polymeren 2,2,6,6-Tetralkylpiperidin-HALS-Salzen
und/oder deren Säureadditionssalzen mit Triazin-Ultraviolett-Adsorptionsmitteln
für die Stabilisierung gewisser Polymerzusammensetzungen. Das U.S. Patent 6,051,164
offenbart die Verwendung eines Polymer-Stabilisierungssystems, das etwa 50 bis etwa
5000 ppm mindestens eines ortho-Hydroxyltrisaryltriazin-Lichtabsorptionsmittels
und etwa 500 ppm bis etwa 1,25 Prozent mindestens eines oligomeren, polymeren oder
höhermolekularen HALS mit einem Molekulargewicht von mindestens 500 umfasst,
wobei das Gewichtsverhältnis von HALS zu Triazin-Lichtabsorptionsmittel etwa
3:1 bis etwa 20:1 beträgt.
Gewisse dieser Phosphor-haltigen Verbindungen, zum Beispiel Phosphorsäure,
Phosphor(III)-säure und Polyphosphorsäure, können mit der Verfahrensausrüstung
reagieren, was ein dunkel gefärbtes Polymer produziert und zur Bildung von
schwarzen Flecken oder Partikeln führen kann. Man nimmt an, dass die dunkle
Farbe auf der Korrosion der Verfahrensausrüstung beruht. Die Zugabe von starken
Säuren zu den Polymerzusammensetzungen verringert ebenfalls die hydrolytische
Stabilität als Ergebnis einer Säure-katalysierten Hydrolyse. Zusätzlich
können Phosphit-Antioxidantien zu sauren Spezies hydrolysiert werden, wodurch
die Verfahrensausrüstung korridiert oder die hydrolytische Stabilität
der Polymerzusammensetzung verringert wird. Es ist wünschenswert, ein Additiv
oder eine Mischung von Additiven bereitzustellen, die verwendet werden
können, um Metallkatalysatorreste und andere Metallverunreinigungen zu desaktivieren
und dadurch die Farbe von Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen zu verbessern,
die zu weniger Korrosion der Verfahrensausrüstung zu führen und eine Umesterung
unterdrücken.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Wir haben entdeckt, dass die Anwesenheit gewisser Salze in Polyestern
und Mischungen von Polyester und Polycarbonaten Polymerzusammensetzungen zum Ergebnis
hat, die eine verbesserte hydrolytische Stabilität zeigen, die für die
Verfahrensausrüstung weniger abträglich sind, die für eine bessere
Farbe sorgen und die eine geringere Farbschwankung von Ansatz zu Ansatz liefern.
Die Salze, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, sind Reaktionsprodukte
einer geeigneten anorganischen Säure, wie Phosphor(III)-säure, mit einer
geeigneten basischen organischen Verbindung, wie gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren
(HALS). Die vorliegende Erfindung stellt verbesserte Verfahren zur Verbesserung
der Farbe und zum Vermeiden der schädlichen Auswirkungen der Umesterung in
Polyestern und/oder Polyester-Polycarbonat-Mischungen bereit.
So stellt die vorliegende Erfindung eine Polymerzusammensetzung bereit,
welche umfasst:
(A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols
mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit
eines Metallkatalysators hergestellt ist; und
(B) mindestens ein Salz, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer
Phosphor-haltiger Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen,
die Stickstoff enthalten, hergestellt ist.
Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine
Polymerzusammensetzung, welche umfasst:
(A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols
mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit
eines Metallkatalysators hergestellt ist;
(B) mindestens ein Salz, das aus der Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen
Verbindungen und einer oder mehrerer basischer organischer Verbindungen, die Stickstoff
enthalten, hergestellt ist; und
(C) mindestens ein Polycarbonat.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein
Polymer-Konzentrat, welches umfasst:
(A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols
mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit
eines Metallkatalysators hergestellt ist; und
(B) bis zu etwa 10 Gewichtsprozent, bevorzugt etwa 5 bis 10 Gewichtsprozent,
bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens eines Salzes, das durch
die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger Verbindungen und einer
oder mehrerer basischer organischer Verbindungen, die Stickstoff enthalten, hergestellt
ist.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung stellt eine Polymerzusammensetzung bereit,
welche umfasst.
(A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols
mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit
eines Metallkatalysators hergestellt ist; und
(B) ein Salz, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphorhaltiger
Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen hergestellt
ist, welche bevorzugt Stickstoff enthalten, wobei die Phosphor-haltigen Verbindungen
ausgewählt sind aus Verbindungen mit der Formel:
worin
R1 und R2 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl und Aryl;
n für 2 bis 500 steht; und
X aus Wasserstoff und Hydroxy ausgewählt ist;
und wobei die basischen organischen Verbindungen ausgewählt sind aus Verbindungen
mit den Formeln:
worin
R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem
(C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;
R3, R4 und R5 unabhängig aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl
ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3, R4 und
R5 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und
R4 oder R4 und R5 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;
R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3
oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
R12 aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem
(C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt
ist und an den Positionen 2, 3 oder 4 am aromatischen Ring angeordnet sein kann;
die Gruppe -N(R3)(R4) an den Positionen 2, 3 oder 4 am Pyridinring
der Stickstoff-Verbindung (5) angeordnet sein kann;
die Gruppen -CO2R3 und R1 an irgendeiner der Positionen
2, 3, 4, 5, 6 des Pyridinrings der Stickstoff-Verbindung (6) angeordnet sein können;
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen;
Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen
ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt
ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
R13 und R14 unabhängig aus -O-R2 und -N(R2)2
ausgewählt sind;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu etwa 20, bevorzugt bis zu etwa 6 ist;
m1 aus 0 bis etwa 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis etwa 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
bevorzugt mindestens eines von R15 und R16 ein Rest A ist;
und worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
etwa 0,05 bis etwa 2, bevorzugt etwa 0,25 bis etwa 11 beträgt.
Der Ausdruck "(C1-C22)-Alkyl" bezeichnet einen
gesättigten Kohlenwasserstoffrest, der ein bis zweiundzwanzig Kohlenstoffe
enthält und der gerade oder verzweigtkettig sein kann. Derartige (C1-C22)-Alkylgruppen
können Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Isopropyl,
Isobutyl, tert-Butyl, Neopentyl, 2-Ethylheptyl, 2-Ethylhexyl und
dergleichen sein. Der Ausdruck "substituiertes (C1-C22)-Alkyl"
bezeichnet (C1-C22)-Alkylreste, wie oben beschrieben, die
mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein können, die aus Hydroxy,
Halogen, Cyano, Aryl, Heteroaryl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem
(C3-C8)-Cycloalkyl, (C1-C6)-Alkoxy,
(C2-C6)-Alkanoyloxy und dergleichen ausgewählt sind.
Der Ausdruck "(C3-C8)-Cycloalkyl" wird verwendet,
um einen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest zu bezeichnen, der drei bis acht
Kohlenstoffatome enthält. Der Ausdruck "substituiertes (C3-C8)-Cycloalkyl"
wird verwendet, um einen (C3-C8)-Cycloalkylrest, wie oben
angegeben, zu beschreiben, welcher mindestens eine Gruppe enthält, die aus
(C1-C6)-Alkyl, (C1-C6)-Alkoxy, Hydroxy,
Halogen und dergleichen ausgewählt ist.
Der Ausdruck "Aryl" wird verwendet, um einen aromatischen Rest, der
6, 10 oder 14 Kohlenstoffatome in der konjugierten aromatischen Ringstruktur enthält,
und diese Reste zu bezeichnen, die mit einer oder mehreren Gruppen substituiert
sind, die ausgewählt sind aus (C1-C6)-Alkyl; (C1-C6)-Alkoxy;
Phenyl und Phenyl, das mit (C1-C6)-Alkyl substituiert ist;
(C1-C6)-Alkoxy; Halogen und dergleichen; (C3-C8)-Cycloalkyl;
Halogen; Hydroxy; Cyano; Trifluormethyl und dergleichen. Typische Arylgruppen umfassen
Phenyl, Naphthyl, Phenylnaphthyl, Anthryl (Anthracenyl) und dergleichen. Der Ausdruck
"Heteroaryl" wird verwendet, um konjugierte cyclische Reste, die mindestens ein
Heteroatom, das aus Schwefel, Sauerstoff, Stickstoff oder einer Kombination derselben
ausgewählt ist, in Kombination mit zwei bis etwa 10 Kohlenstoffatomen enthalten,
und diese Heteroaryl-Reste, die mit den oben erwähnten Gruppen als möglichen
Substituenten am Arylrest substituiert sind, zu beschreiben. Typische Heteroaryl-Reste
umfassen: 2- und 3-Furyl; 2- und 3-Thienyl; 2- und 3-Pyrrolyl; 2-; 3- und 4-Pyridyl;
Benzothiophen-2-yl; Benzothiazol-2-yl; Benzoxazol-2-yl; Benzimidazol-2-yl; 1;3;4-Oxadiazol-2-yl;
1;3;4-Thiadiazol-2-yl; 1;2;4-Thiadiazol-5-yl; Isothiazol-5-yl; Imidazol-2-yl; Chinolyl
und dergleichen.
Die Ausdrücke "(C1-C6)-Alkoxy" und "(C2-C6)-Alkanoyloxy"
werden verwendet, um die Gruppen -O-(C1-C6)-Alkyl bzw. -OCO-(C1-C6)-Alkyl
darzustellen, worin "(C1-C6)-Alkyl" einen gesättigten
Kohlenwasserstoff bezeichnet, der 1–6 Kohlenstoffatome enthält Und gerade
oder verzweigtkettig sein kann und der weiter mit einer oder mehreren Gruppen substituiert
sein kann, die aus Halogen, Methoxy, Ethoxy, Phenyl, Hydroxy, Acetyloxy und Propionyloxy
ausgewählt sind. Der Ausdruck "Halogen" wird verwendet, um Fluor, Chlor, Brom
und Iod darzustellen; jedoch sind Chlor und Brom bevorzugt.
Der Ausdruck "(C2-C22)-Alkylen" wird verwendet,
um einen zweiwertigen Kohlenwasserstoffrest zu bezeichnen, der zwei bis zweiundzwanzig
Kohlenstoffe enthält und der gerade oder verzweigtkettig sein kann und der
mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein kann, die aus Hydroxy, Halogen,
(C1-C6)-Alkoxy, (C2-C6)-Alkanoyloxy
und Aryl ausgewählt sind. Der Ausdruck "(C3-C8)-Cycloalkylen"
wird verwendet, um zweiwertige cycloaliphatische Reste zu bezeichnen, die drei bis
acht Kohlenstoffatome enthalten, und diese sind gegebenenfalls mit einer oder mehreren
(C1-C6)-Alkylgruppen substituiert. Der Ausdruck "Arylen" wird
verwendet, um 1,2-, 1,3- und 1,4-Phenylen-Reste und diese gegebenenfalls mit (C1-C6)-Alkyl,
(C1-C6)-Alkoxy und Halogen substituiert zu bezeichnen.
Das Salz der Komponente (B) der neuen, von der vorliegenden Erfindung
bereitgestellten Zusammensetzungen kann hergestellt werden, indem man die saure
Phosphor-haltige Verbindung und die basische Stickstoff-haltige organische Verbindung
auf geeignete Weise zusammenbringt. Eine geeignete Weise ist jedes Verfahren, das
das In-Kontakt-Bringen der sauren Phosphor-haltigen Säure mit der basische
organischen Verbindung beinhaltet. Zum Beispiel können die saure Phosphor-haltige
Verbindung und die basische Stickstoff-haltige organische Verbindung in einem geeigneten
Lösungsmittel gelöst und die Lösungen gemischt werden, gefolgt vom
Fällen des Reaktionsprodukts; Mischen der Phosphor-haltigen Säure und
der basischen organischen Verbindung ohne Lösungsmittel; und dergleichen.
Das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
kann im Bereich von etwa 0,05 bis etwa 2, bevorzugt von etwa 0,25 bis etwa 1,1 liegen.
Zusammensetzungen, die einen großen Überschuss von unumgesetzten Phosphor-haltigen
sauren Verbindungen enthalten, können eine Korrosion der Verfahrensausrüstung
während der Konzentrat-Herstellung zur Folge haben und eine negative Auswirkung
auf die hydrolytische Stabilität des Polymers aufweisen.
Das Salz oder die Salze, welche die Komponente (B) unserer neuen Zusammensetzungen
ausmachen, liegt/liegen typisch in Konzentrationen im Bereich von etwa 0,01 bis
etwa 0,25 Gewichtsprozent vor, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
d.h. das Gesamtgewicht des Komponente (A)-Polyesters, des Salzes und jeglicher vorhandener
zusätzlicher Komponenten, wie ein Polycarbonat, Stabilisatoren und Pigmente
und Färbemittel. Konzentrationen des Salzes (B) in diesem Bereich sind typisch
wirksam, um die Farbe von Polyestern und Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen
zu verbessern. Zusätzlich wird die Farbe von Polyestern, die UV-Absorptionsmittel
und/oder phenolische Antioxidantien enthalten, und von Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen,
die UV-Adsorptionsmittel und/oder phenolische Antioxidantien enthalten, verbessert.
Die Konzentration des Salzes oder der Salze beträgt bevorzugt etwa 0,05 bis
0,15 Gewichtsprozent (gleiche Basis). Der Polyester der Komponente (A) enthält
typisch Katalysatormetallreste in Konzentrationen von weniger als etwa 200 Teilen
pro Million bezüglich Gewicht (ppmw), zum Beispiel etwa 10 bis 200 ppmw. Metallkatalysatorreste-Konzentrationen
von etwa 20 bis 100 ppmw sind typischer. Die Korrosion von Metall-Verfahrensausrüstung
ist eine zusätzliche Quelle von Metallverunreinigungen in der Polyester-Komponente
(A). Zum Beispiel enthalten die Edelstähle 304 und 316 Mangan, Chrom und Nickel.
Die sauren Phosphor-haltigen Verbindungen sind bevorzugt Phosphor(III)-säure,
Phosphorsäure und Polyphosphorsäure, am bevorzugtesten Phosphor(III)-säure.
Beispiele für geeignete basische organische Verbindungen umfassen
Alkylamine, wie Triethylamin und 2,2,6,6-Tetramethylpiperidin, Pyridin und substituierte
Pyridine, Piperidin und substituierte Piperidine, Morpholin und substituierte Morpholine
und dergleichen. Die bevorzugten basischen organischen Verbindungen sind gehinderte
Amin-Lichtstabilisatoren (HALS) wie zum Beispiel: Cyasorb UV-3346 (Cytec Industries,
CAS-Nr. 90751-07-8), Cyasorb UV-3529 (Cytec Industries, CAS-Nr. 193098-40-7), Cyasorb
UV-3641 (Cytec Industries, CAS-Nr. 106917-30-0), Cyasorb UV-3581 (Cytec Industries,
CAS-Nr. 79720-19-7), Cyasorb UV-3853 (Cytec Industries, CAS-Nr. 167078-06-0), Cyasorb
UV-38535 (Cytec Industries, CAS-Nr. 24860-22-8), Tinuvin 622 (Ciba Specialty Chemicals,
CAS-Nr. 65447-77-0), Tinuvin 770 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 52829-07-9),
Tinuvin 144 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 63843-89-0), Tinuvin 123 (Ciba Specialty
Chemicals, CAS-Nr. 129757-67-1), Chimassorb 944 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr.
71878-19-8), Chimassorb 119 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 106990-43-6), Chimassorb
2020 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 192268-64-7), Lowilite 76 (Great Lakes Chemical
Corp., CAS-Nr. 41556-26-7), Lowilite 62 (Great Lakes Chemical Corp., CAS-Nr. 65447-77-0),
Lowilite 94 (Great Lakes Chemical Corp., CAS-Nr. 71878-19-8), Uvasil 299LM (Great
Lakes Chemical Corp., CAS-Nr. 182635-99-0), und Uvasil 299LM (Great Lakes Chemical
Corp., CAS-Nr. 182635-99-0), Dastib 1082 (Vocht a.s., CAS-Nr. 131290-28-3), Uvinul
4049H (BASF Corp., CAS-Nr. 109423-00-9), Uvinul 4050H (BASF Corp., CAS-Nr. 124172-53-8),
Uvinul 5050H (BASF Corp., CAS-Nr. 199237-39-3), Mark LA 57 (Asahi Denka Co., Ltd.,
CAS-Nr. 64022-61-3), Mark LA 52 (Asahi Denka Co., Ltd., CAS-Nr. 91788-83-9), Mark
LA 62 (Asahi Denka Co., Ltd., CAS-Nr. 107119-91-5), Mark LA 67 (Asahi Denka Co.,
Ltd., CAS-Nr. 100631-43-4), Mark LA 63 (Asahi Denka Co., Ltd.,. CAS-Nr. 115055-30-6),
Mark LA 68 (Asahi Denka Co., Ltd., CAS-Nr. 100631-44-5), Hostavin N 20 (Clariant
Corp., CAS-Nr. 95078-42-5), Hostavin N 24 (Clariant Corp., CAS-Nr. 85099-51-1, CAS-Nr.
85099-50-9), Hostavin N 30 (Clariant Corp., CAS-Nr. 78276-66-1), Diacetam-5 (GTPZAB
Gigiena Truda, USSR, CAS-Nr. 76505-58-3), Uvasorb-HA 88 (3V Sigma, CAS-Nr. 136504-96-6),
Goodrite UV-3034 (BF Goodrich Chemical Co., CAS-Nr. 71029-16-8), Goodrite UV-3150
(BF Goodrich Chemical Co., CAS-Nr. 96204-36-3), Goodrite UV-3159 (BF Goodrich Chemical
Co., CAS-Nr. 130277-45-1), Sanduvor 3050 (Clariant Corp., CAS-Nr. 85099-51-0), Sanduvor
PR-31 (Clariant Corp., CAS-Nr. 147783-69-5), UV Check AM806 (Ferro Corp., CAS-Nr.
154636-12-1), Sumisorb TM-061 (Sumitomo Chemical Company, CAS-Nr. 84214-94-8), Sumisorb
LS-060 (Sumitomo Chemical Company, CAS-Nr. 99473-08-2), Uvasil 299 LM (Great Lakes
Chemical Corp., CAS-Nr. 164648-93-5), Uvasil 299 HM (Great Lakes Chemical Corp.,
CAS-Nr. 164648-93-5), Nylostab S-EED (Clariant Corp., CAS-Nr. 42774-15-2). Zusätzliche
bevorzugte gehinderte Amin-Lichtstabilisatoren können im Plastic and Additives
Handbook 5th Edition (Hanser Gardner Publications, Inc., Cincinnati,
OH, USA, 2001) aufgeführt sein.
Die gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren mit den obigen Formeln (2),
(3), (7), (8), (9), (12), (13), (14), (15), (16), (17), (18), (19) und (20) stellen
die bevorzugten basischen Verbindungen dar. Chimassorb 944 (Ciba Speciality Chemicals,
CAS-Nr. 71878-19-8), Cyasorb UV-3529 (Cytec Industrie, CAS-Nr. 193098-40-7), Chimassorb
119 (Ciba Speciality Chemicals, CAS-Nr. 106990-43-6) und Tinuvin 770 (Ciba Speciality
Chemicals, CAS-Nr. 52829-07-9) und alle Äquivalente derselben sind spezielle
Beispiele für die bevorzugten basischen Verbindungen. Eine bevorzugtere Gruppe
der basischen Stickstoffverbindungen sind die gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren
mit den obigen Formeln (2), (3), (7), (9), (12), (13), (14), (15), (16), (17), (18)
und (19), in denen der Rest R10 Wasserstoff oder (C1-C22)-Alkyl ist, und der Formel
(15), in der mindestens eines von R15 und R16 den Rest A darstellt, in dem R10 Wasserstoff
oder (C1-C22)-Alkyl ist. Die bevorzugtesten sind HALS mit hohem Molekulargewicht,
worin das Molekulargewicht größer als etwa 1000 ist, wie Cyasorb UV-3529
(Cytec Industries, CAS-Nr. 193098-40-7). Der bevorzugteste HALS entspricht der oben
angegebenen Formel (12), in der R6 = R7 = R8 = R9 = R10 = Methyl, (R3)(R4)N-zusammen
Morpholino darstellen, L1 für C1- bis C6-Alkylen steht und Z für 1 bis
6 steht. Zusätzlich sind die gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren mit den obigen
Formeln (12), (13), (14), (15), (16), (17), (18) und (19), in denen der Rest R10
Wasserstoff oder (C1-C22)-Alkyl ist, und der Formel (15), in der mindestens eines
von R15 und R16 den Rest A darstellt, in dem R10 Wasserstoff oder
(C1-C22)-Alkyl ist, für eine verbesserte hydrolytischen Stabilität von
Polyester-, Polycarbonat- und Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen besonders
bevorzugt.
Der Polyester der Komponente (A) umfasst lineare, thermoplastische,
kristalline oder amorphe Polyester, die durch herkömmliche Polymerisationstechniken
aus einem oder mehreren Diolen und einer oder mehreren Dicarbonsäuren oder
einem Ester-bildenden Äquivalent derselben, wie einem Dicarboxylatester, hergestellt
sind. Die Polyester sind gewöhnlich von Formungs- oder Faser-Güte und
weisen eine innere Viskosität (LV.) von etwa 0,4 bis etwa 1,2 dl/g auf, gemessen
bei 25°C in einem 60/40-Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan.
Typische Polyester der Komponente (A) umfassen:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste,
1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder eine Mischung derselben umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder eine Mischung derselben umfassen;
wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit
der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist. Die Polyester der Komponente
(A) enthalten typisch bis zu etwa 200 ppmw Metallverunreinigung, zum Beispiel 10
bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste.
Die Diol-Reste der Polyester der Komponente (A) können von einem
oder mehreren der folgenden Diole abgeleitet sein: 2,6-Decahydronaphthalindimethanol,
Ethylenglycol, 1,4-Cyclohexandimethanol, 1,2-Propandiol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol,
2,2-Dimethyl-1,3-propandiol, 1,6-Hexandiol, 1,2-Cyclohexandiol, 1,4-Cyclohexandiol,
1,2-, 1,3- und 1,4-Cyclohexandimethanol, 2,2,4,4-Tetramethyl-1,3-cyclobutandiol,
Bis[4-(2-hydroxyethoxy)phenyl]sulfon, 1,4:3,6-Dianhydrosorbit, 4,4'-Isopropylidendicyclohexanol,
Z-8-Bis(hydroxymethyl)tricyclo-[5.2.1.0]-decan, worin Z für 3, 4 oder 5 steht;
und Diole, die ein oder mehrere Sauerstoffatome in der Kette enthalten, z.B. Diethylenglycol,
Triethylenglycol, Dipropylenglycol, Tripropylenglycol und dergleichen. Im Allgemeinen
enthalten diese Diole 2 bis 18, bevorzugt 2 bis 8 Kohlenstoffatome. Cycloaliphatische
Diole können in ihrer cis- oder trans-Konfiguration oder als Mischungen von
beiden Formen verwendet werden.
Die Disäure-Reste der Polyester der Komponente (A) können
von einer Vielfalt von aliphatischen, alicyclischen und aromatischen Dicarbonsäuren
abgeleitet sein. Beispiele für die Dicarbonsäuren, aus denen die Disäure-Reste
erhalten werden können, umfassen 2,6-Decahydronaphthalindicarbonsäure,
Terephthalsäure, Isophthalsäure, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure, 1,3-Cyclohexandicarbonsäure,
Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Sebacinsäure, 1,12-Dodecandisäure,
2,6-Naphthalindicarbonsäure und dergleichen. Die Disäure-Reste können
aus der Dicarbonsäure oder den Ester-bildenden Derivaten derselben, wie Estern
der Dicarbonsäure, z.B. Dimethyldicarboxylatestern, Säurehalogeniden und
in einigen Fällen Anhydriden, erhalten werden.
Ein oder mehrere Verzweigungsmittel können ebenfalls bei der
Herstellung der Polyester nützlich sein, welche in Zusammenhang mit der Erfindung
gebildet werden. Obwohl nicht erforderlich, wird es bevorzugt, dass das fakultative
Verzweigungsmittel in der Polyester-Komponente (A) in einer Menge von weniger als
5 Molprozent vorliegt, wobei die Gesamt-Molprozent der Dicarbonsäure-Komponente
gleich 100 Molprozent sind und die Gesamt-Molprozent der Diol-Komponente gleich
100 Molprozent sind. Das Verzweigungsmittel kann für eine Verzweigung in dem
Säureeinheiten-Teil des Polyesters oder in dem Glycoleinheiten-Teil des Esters
sorgen, oder es kann ein Hybrid sein. Einige dieser Verzweigungsmittel sind hierin
bereits beschrieben worden. Jedoch sind polyfunktionelle Säuren, polyfunktionelle
Glycole und Säure/Glycol-Hybride erläuternd für derartige Verzweigungsmittel.
Beispiele umfassen Tri- oder Tetracarbonsäuren, wie Trimesinsäure, Pyromellithsäure
und Niederalkylester derselben und dergleichen, und Tetrole, wie Pentaerythrit.
Auch Triole wie Trimethylpropan oder Dihydroxycarbonsäuren und Hydroxydicarbonsäuren
und Derivate, wie Dimethylhydroxyterephthalat und dergleichen, sind im Zusammenhang
mit dieser Erfindung nützlich. Trimellithsäureanhydrid ist ein bevorzugtes
Verzweigungmittel. Die Verzweigungsmittel können entweder verwendet werden,
um den Polyester selbst zu verzweigen, oder um die Polyester/Polycarbonat-Mischung
der Erfindung zu verzweigen.
Es wird bevorzugt, dass die Polyester-Komponente (A) etwa 30 bis 100
Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfasst, wobei die Gesamt-Molprozentsätze
der Diol-Reste des Polyesters gleich 100 Molprozent sind. In dieser Ausführungsform
wird es auch bevorzugt, dass die Polyester-Komponente (A) 0 bis etwa 70 Molprozent
Ethylenglycol-Reste umfasst. Während die in dieser Ausführungsform vorliegenden
Disäure-Reste von irgendeiner Disäure abstammen können, wird es bevorzugt,
dass die Disäurereste Terephthalsäure-, Isophthalsäure- und/oder
1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen. Wenn Terephthalsäure-Reste
vorhanden sind, umfasst die Polyester-Komponente (A) etwa 65 bis 100 Molprozent
Terephthalsäure-Reste und etwa 0 bis 35 Molprozent Isophthalsäure-Reste.
So weist eine Gruppe von bevorzugten Polyestern eine innere Viskosität
von etwa 0,4 bis 1,2, bevorzugt 0,4 bis 0,8 dl/g auf, gemessen bei 25°C in
einem 60/40 Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die etwa 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste
und etwa 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die etwa 40 bis 100 Molprozent, bevorzugt 55 bis 80 Molprozent
1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis etwa 60 Molprozent, bevorzugt etwa 20 bis
45 Molprozent, Ethylenglycol-Reste umfassen, wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste
gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit der Diol-Reste ebenfalls gleich 100
Molprozent ist.
Eine weitere Gruppe von bevorzugten Polyestern weist eine innere Viskosität
von etwa 0,4 bis 1,2, bevorzugt etwa 0,4 bis 0,8 dl/g auf, gemessen bei 25°C
in einem 60/40-Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan, und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die etwa 65 bis 82 Molprozent, bevorzugt etwa 70 bis
80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und etwa 35 bis 18 Molprozent, bevorzugt
30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen, und
(2) Diol-Reste, die etwa 80 bis 100 Molprozent, bevorzugt 90 bis 100 Molprozent
1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und etwa 0 bis etwa 20 Molprozent, bevorzugt 0 bis
10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;
wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit
der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.
Noch eine weitere Gruppe von bevorzugten Polyestern weist eine innere
Viskosität von etwa 0,4 bis 1,2, bevorzugt etwa 0,4 bis 0,8 dl/g auf, gemessen
bei 25°C in einem 60/40-Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan,
und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens etwa 80 bis 100 Molprozent, bevorzugt
90 bis 100 Molprozent und am bevorzugtesten 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die etwa 80 bis 100 Molprozent, bevorzugt 90 bis 100 Molprozent,
am bevorzugtesten 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und etwa 0 bis etwa
20 Molprozent, bevorzugt 0 bis 10 Molprozent, am bevorzugtesten 0 Ethylenglycol-Reste
umfassen;
wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit
der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.
In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die
Polyester eine innere Viskosität von etwa 0,4 bis 1,2, bevorzugt etwa 0,4 bis
0,8 dl/g auf, gemessen bei 25°C in einem 60/40-Gewichtsverhältnis von
Phenol/Tetrachlorethan, und umfassen:
(1) Disäure-Reste, die mindestens etwa 80 bis 100 Molprozent, bevorzugter
90 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und ungefähr 0 bis 20 Molprozent,
bevorzugter 0 bis 10 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die etwa 25 bis 37 Molprozent, bevorzugt 28 bis 34 Molprozent
1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und etwa 75 bis etwa 63 Molprozent, bevorzugt etwa
72 bis 66 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;
wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit
der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.
Noch weiter weist ein weitere Gruppe von bevorzugten Polyestern eine
innere Viskosität von etwa 0,4 bis 1,2, bevorzugt etwa 0,5 bis 1,0 dl/g auf,
gemessen bei 25°C in einem 60/40-Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan,
und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die Terephthalsäure-Reste zu 0,01 bis 100 Molprozent,
bevorzugt mindestens 40 Molprozent; bevorzugter 80 bis 100 Molprozent und sogar
noch bevorzugter 90 bis 100 Molprozent umfassen, und
(2) Diol-Reste, die etwa 52 bis 75 Molprozent, bevorzugt 52 bis 65 Molprozent
1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und etwa 25 bis 48 Molprozent, bevorzugt 35 bis 48
Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;
wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit
der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist. Verzweigungsmittel
sind in dieser Ausführungsform bevorzugt, bevorzugter in einer Menge von 0,05
bis 1,0 Molprozent trifunktionellem Monomer.
Die linearen Polyester können gemäß in der Technik
wohlbekannten Polyesterbildenden Verfahrensweisen und Bedingungen hergestellt werden.
Zum Beispiel kann eine Mischung von einer oder mehreren Dicarbonsäuren, bevorzugt
aromatischen Dicarbonsäuren oder Ester-bildenden Derivaten derselben, und einem
oder mehreren Diolen in Anwesenheit eines Veresterungskatalysators und/oder Polyveresterungskatalysators
bei Temperaturen im Bereich von etwa 150 bis etwa 300°C und Drücken im
Bereich von atmosphärisch bis etwa 0,2 Torr erwärmt werden. Normalerweise
wird die Dicarbonsäure oder ihr Derivat mit dem bzw. den Diol(en) bei Atmosphärendruck
und bei einer Temperatur am unteren Ende des angegebenen Bereichs verestert oder
umgeestert. Die Polykondensation wird dann bewirkt, indem die Temperatur erhöht
und der Druck erniedrigt wird, während überschüssiges Diol aus der
Mischung entfernt wird. Ein bevorzugter Temperaturbereich für eine Polyester-Kondensation
beträgt etwa 260 bis etwa 300°C.
Typische Katalysatoren oder Katalysatorsysteme für die Polyester-Kondensation
sind in der Technik wohlbekannt. Zum Beispiel werden die Katalysatoren, die in den
U.S. Patenten 4,025,492; 4,136,089; 4,176,224; 4,238,593 und 4,208,527, hierin durch
Bezugnahme aufgenommen, offenbart sind, in dieser Hinsicht als geeignet angesehen.
Weiter gibt R.E. Wilfong, Journal of Polymer Science, 54:385 (1961) typische Katalysatoren
an, die in Polyester-Kondensationsreaktionen nützlich sind. Die bevorzugtesten
Katalysatoren sind Komplexe von Titan, Mangan und Cobalt. Es versteht sich, dass
die Phosphor-haltigen Verbindungen zusätzlich zu Metallkatalysatoren zugesetzt
werden können. Polymerzusammensetzungen, die Antimon oder dessen Metallkomplexe
als Katalysator verwenden, können durch die Zugabe eines Phosphor-haltigen
Moleküls, wie Phosphor(III)-säure oder Salze von Phosphor(III)-säure,
das heißt Salze der Komponente (B) der vorliegenden Erfindung, während
des Schmelzmischens und Extrudierens unangenehm dunkel werden.
Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine
Polymerzusammensetzung, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der aus der Umsetzung mindestens eines Diols
mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem Dialkylester derselben in Anwesenheit
eines metallischen Katalysators hergestellt ist;
(B) mindestens ein Salz, das aus der Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen
Verbindungen und einer oder mehrerer basischer organischer Verbindungen, die Stickstoff
enthalten, hergestellt ist; und
(C) mindestens ein Polycarbonat.
Die Komponenten (A) und (B) dieser Ausführungsform, einschließlich
ihrer relativen Mengen, sind die gleichen, wie vorstehend beschrieben.
Der Ausdruck "Polycarbonat" umfasst, wie hierin verwendet, jene Polycarbonate,
die Struktureinheiten oder -reste der Formel
umfassen, in der Y ein zweiwertiger aromatischer oder aliphatischer Rest ist, der
von einer dihydroxyaromatischen Verbindung oder einer dihydroxyaliphatischen Verbindung
der Formel HO-Y-OH abstammt. Typische dihydroxyaromatische Verbindungen sind 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan,
auch als Bisphenol A bekannt; Bis(4-hydroxyphenyl)methan; 2,2-Bis(4-hydroxy-3-methylphenyl)propan;
4,4-Bis(4-hydroxyphenyl)heptan; 2,2-(3,5,3',5'-Tetrachlor-4,4'-dihydroxyphenyl)propan;
2,2'-(3,5,3',5'-Tetrabrom-4,4'-dihydroxyphenol)propan; 3,3'-Dichlor-3,3'-dichlor-4,4'-dihydroxydiphenyl)methan;
2,2'-Dihydroxyphenylsulfon und 2,2'-Dihydroxylphenylsulfid. Am bevorzugtesten steht
HO-Y-OH für 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propyl, wobei in diesem Fall das Polycarbonat
ein "Bisphenol Apolycarbonat" ist. Beispiele für dihydroxyaliphatische Verbindungen
umfassen 1,4-Cyclohexandimethanol, 1,2-Propandiol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol,
2,2-Dimethyl-1,3-propandiol, 1,6-Hexandiol, 2,6-Decahydronaphthalindimethanol, 1,2-Cyclohexandiol,
1,4-Cyclohexandiol, 1,2-Cyclohexandimethanol, 1,3-Cyclohexandimethanol, Isosorbid,
4,4'-Isopropylidendicyclohexanol, 2,2,4,4-Tetramethylcyclobutan-1,2-diol, Z,8-Bis(hydroxymethyl)tricyclo-[5.2.1.0]-decan,
worin Z für 3, 4 oder 5 steht; und Diole, die ein oder mehrere Sauerstoffatome
in der Kette enthalten, zum Beispiel Diethylenglycol, Triethylenglycol, Dipropylenglycol,
Tripropylenglycol und dergleichen. Im Allgemeinen enthalten diese Diole 2 bis 18,
bevorzugt 2 bis 8 Kohlenstoffatome. Cycloaliphatische Diole können in ihrer
cis- oder trans-Konfiguration oder als Mischungen von beiden Formen verwendet werden.
Verzweigte Polycarbonate sind ebenfalls in der vorliegenden Erfindung
nützlich.
Die Polycarbonate, welche die Komponente (C) der oben beschriebenen
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfassen, können gemäß
bekannten Verfahren durch Umsetzung der dihydroxyaromatischen Verbindung mit einer
Carbonat-Vorstufe wie Phosgen, einem Halogenformiat oder einem Carbonatester, einem
Molekulargewichtsregulator, einem Säure-Akzeptor und einem Katalysator hergestellt
werden. Verfahren zur Herstellung von Polycarbonaten sind in der Technik bekannt
und sind zum Beispiel im U.S. Patent 4,452,933 beschrieben, welches hierin durch
Bezugnahme aufgenommen wird.
Beispiele für geeignete Carbonat-Vorstufen umfassen Carbonylbromid,
Carbonylchlorid und deren Mischungen; Diphenylcarbonat; ein Di(halogenphenyl)carbonat,
zum Beispiel Di(trichlorphenyl)carbonat, Di(tribromphenyl)carbonat und dergleichen;
Di(alkylphenyl)carbonat, zum Beispiel Di(tolyl)carbonat; Di(naphthyl)carbonat; Di(chlornaphthyl)carbonat
oder deren Mischungen; und Bishalogenformiate von zweiwertigen Phenolen.
Beispiele für geeignete Molekulargewichtsregulatoren umfassen
Phenol, Cyclohexanol, Methanol, alkylierte Phenole wie Octylphenol, para-Tertiärbutylphenol
und dergleichen. Der bevorzugte Molekulargewichtsregulator ist Phenol oder ein alkyliertes
Phenol.
Der Säure-Akzeptor kann entweder ein organischer oder ein anorganischer
Säure-Akzeptor sein. Ein geeigneter organischer Säure-Akzeptor ist ein
tertiäres Amin und umfasst solche Materialien wie Pyridin, Triethylamin, Dimethylanilin,
Tributylamin und dergleichen. Der anorganische Säure-Akzeptor kann entweder
ein Hydroxid, ein Carbonat, ein Bicarbonat oder ein Phosphat eines Alkali- oder
Erdalkalimetalls sein.
Die Katalysatoren, die verwendet werden, sind jene, die typisch die
Polymerisation des Monomers mit Phosgen unterstützen. Geeignete Katalysatoren
umfassen tertiäre Amine, wie Triethylamin, Tripropylamin, N,N-Dimethylanilin,
quartäre Ammoniumverbindungen, wie zum Beispiel Tetraethylammoniumbromid, Cetyltriethylammoniumbromid,
Tetra-n-heptylammoniumiodid, Tetra-n-propylammoniumbromid, Tetramethylammoniumchlorid,
Tetramethylammoniumhydroxid, Tetra-n-butylammoniumiodid, Benzyltrimethylammoniumchlorid,
und quartäre Phosphonium-Verbindungen, wie zum Beispiel n-Butyltriphenylphosphoniumbromid
und Methyltriphenylphosphoniumbromid.
Bei dem Polycarbonat der Komponente (C) kann es sich auch um ein Copolyestercarbonat
handeln, wie jene, die in den U.S. Patenten 3,169,121; 3,207,814; 4,194,038; 4,156,069;
4,430,484; 4,465,820 und 4,981,898 beschrieben sind, die alle hierin durch Bezugnahme
aufgenommen werden.
Copolyestercarbonate, die in dieser Erfindung nützlich sind,
sind im Handel erhältlich. Sie werden typisch durch die Umsetzung mindestens
einer dihydroxyaromatischen Verbindung mit einer Mischung von Phosgen und mindestens
einem Dicarbonsäurechlorid, insbesondere Isophthaloylchlorid, Terephthaloylchlorid
oder beiden, erhalten.
Das Verhältnis der Polyester-Komponente (A) zur Polycarbonat-Komponente
(C) ist kein kritisches Merkmal der vorliegenden Erfindung und kann durch den einzelnen
Ausführenden dieser Erfindung bestimmt werden. Typisch liegt das Gewichtsverhältnis
von Polyester (A) zu Polycarbonat (B) im Bereich von etwa 99:1 bis etwa 1:99, bevorzugt
etwa 75:25 bis etwa 25:75, und es beträgt am bevorzugtesten etwa 75:25 bis
etwa 50:50.
Die vorliegende Erfindung liefert Polyester und Mischungen von Polyestern
und Polycarbonate, die eine verbesserte Farbe zeigen. Obwohl man nicht durch irgendeine
spezielle Theorie gebunden ist, kann die Verbesserung der Farbe das Ergebnis der
Desaktivierung der Metallkatalysatorreste im Polyester sein. Man nimmt an, dass
Metallkatalysatorreste, zum Beispiel Ti-, Mn- und Co-Reste, farbige Komplexe mit
phenolischen Einheiten, wie jenen, die in Polycarbonaten gefunden werden, in der
Struktur vieler Ultraviolett-Absorptionsmittel und aller phenolischen Antioxidantien
bilden können. Die sauren Phosphor-haltigen Verbindungssalze von geeigneten
basischen organischen Verbindungen [Komponente (B)] können Metallkatalysatorreste
desaktivieren, wodurch sie die Bildung von farbigen Metall-Phenol-Komplexen verhindern
und die Umesterung zwischen dem Polyester und dem Polycarbonat hemmen.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein
Polymer-Konzentrat, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols
mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit
eines metallischen Katalysators hergestellt ist; und
(B) bis zu etwa 10 Gewichtsprozent, bevorzugt etwa 5 bis 10 Gewichtsprozent,
bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens eines Salzes, das durch
die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen Verbindungen und einer
oder mehrerer basischer organischer Verbindungen, die Stickstoff enthalten, hergestellt
ist.
Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können auch
eine oder mehrere Verbindungen enthalten, die ausgewählt sind aus der Gruppe
bestehend aus (D) phenolischen Antioxidantien, (E) Wasser, (F) Farbstoffen und Pigmenten,
wie organischen Farbstoffen, anorganischen Farbstoffe oder weißen Pigmenten,
wie TiO2, ZnO und Bariumoxid, (G) anderen Additiven, wie Schlagzähmachern,
Weichmachern, halogenierten Flammverzögerungsmitteln, Füllstoffen, nicht-halogenierten
Flammverzögerungsmitteln, Synergisten, Verarbeitungshilfsmitteln, Phosphit-Stabilisatoren,
Phosphonit-Stabilisatoren und anderen dem Fachmann bekannten Stabilisatoren; und
(I) ein recyceltes Polymer.
Die Ausdrücke "phenolische Antioxidantien" und "gehindertes Phenol"
sind primäre Antioxidantien, die dem Fachmann bekannt sind und durch die Strukturen
dargestellt werden können, die auf den Seiten 98–108 im Plastic Additives
Handbook 5th Edition (Hanser Gardner Publications, Inc., Cincinnati,
OH, USA, 2001) angeführt sind, hierin in seiner Gesamtheit durch Bezugnahme
aufgenommen. Einige übliche phenolische Antioxidantien sind wie folgt: Irganox
1010 (Ciba Speciality Chemicals, CAS-Nr. 6683-19-8), Irganox 1330 (Ciba Speciality
Chemicals, CAS-Nr. 1709-70-2) und Irganox 3114 (Ciba Speciality Chemical, CAS-Nr.
27676-62-6).
Die Ausdrücke "Phosphit-Stabilisatoren" und "Phosphonit-Stabilisatoren"
bezeichnen sekundäre Antioxidantien, die dem Fachmann bekannt sind und durch
die Strukturen dargestellt werden können, die auf den Seiten 109–112
im Plastic Additives Handbook 5th Edition (Hanser Gardner Publications,
Inc., Cincinnati, OH, USA, 2001) angeführt sind, hierin durch Bezugnahme in
seiner Gesamtheit aufgenommen. Einige übliche Phosphit-Stabilisatoren sind
wie folgt: Ultranox 626 (GE Speciality Chemicals, CAS-Nr. 26741-53-7), Irgafos 168
(Ciba Speciality Chemicals, CAS-Nr. 31570-04-4), Weston 619 (GE Speciality Chemicals,
CAS-Nr. 3806-34-6) und Doverphos S-9228 (Dover Chemicals, CAS-Nr. 154862-43-8).
Der Ausdruck "halogenierte Flammverzögerungsmittel" ist als Verbindungen
definiert, die eines oder mehrere der Folgenden enthalten: Fluor, Chlor, Brom und
Iod und auf solche Weise wirken, dass sie die Flammfähigkeit der Polymerzusammensetzung
verringern. Bevorzugter sind Verbindungen, die Brom enthalten, wie bromiertes Polycarbonat,
bromiertes Polystyrol und dergleichen.
Es wird angenommen, dass die Salze der Phosphor-haltigen Säuren
und geeigneten basischen organischen Verbindungen die in der Polyester-Komponente
(A) vorliegende Metallkatalysatorreste wesentlich desaktivieren, so dass die Reste
ihre Fähigkeit verlieren, farbige Komplexe mit UV-Absorptionsmitteln zu bilden.
Salze von Phosphor-haltigen Säuren und basischen organischen Verbindungen,
wie hierin definiert, können den Korrosionsgrad von Verfahrensausrüstung
im Vergleich zu einigen der Hydrolyseprodukte von kommerziellen Phosphiten, Phosphor(III)-säure,
Phosphorsäure und Polyphosphorsäure, verringern, wodurch die Farbe der
Polymerzusammensetzung verbessert wird und die Lebensdauer der Verfahrensausrüstung
verbessert wird.
Von der vorliegenden Erfindung bereitgestellte Zusammensetzungen sind
zur Verbesserung der Eigenschaften von dickem Folienmaterial, Deckschichten von
extrudiertem Folienmaterial, Deckschichten von extrudierten Folien, wärmeformbaren
Folienprodukten, spritzgegossenen Produkten, dünnen Folien, dicken Folien,
Gegenständen, die unter Verwendung dieser Folien hergestellt sind, Gegenständen,
die unter Verwendung von dicken Folien hergestellt sind, Gegenständen, die
unter Verwendung von dickem Folienmaterial hergestellt sind, mehrlagigen Folien,
dünnwandigem Folienmaterial, dreifachwandigem Folienmaterial und dergleichen
nützlich.
Schwefelsäure und schwefelige Säure produzieren ebenfalls
Salze mit den hierin offenbarten Stickstoff-haltigen Verbindungen, die wirksam sind,
die Farbe von Polyester und Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen, die UV-Absorptionsmittel
und/oder phenolische Antioxidantien enthalten, zu verbessern. Typisch ist die Verbesserung
der Farbe nicht so dramatisch wie jene, die bei Salzen beobachtet wird, die unter
Verwendung von Phosphor-haltigen Säuren, wie Phosphorsäure oder Phosphor(III)-säure,
gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt sind.
Diese Erfindung wird weiter durch die folgenden Beispiele von bevorzugten
Ausführungsformen derselben erläutert, obwohl es sich versteht, dass diese
Beispiele lediglich für Zwecke der Erläuterung eingeschlossen
sind und nicht den Bereich der Erfindung beschränken sollen, falls nicht speziell
anders angegeben. Falls nicht anders angegeben, sind alle Gewichtsprozente auf das
Gesamtgewicht der Polymerzusammensetzung bezogen und sind alle Molekulargewichte
Gewichtsmittel des Molekulargewichts. Auch sind alle Prozentsätze auf Gewicht
bezogen, falls nicht anders angegeben. Wann immer eine Gruppe R, eine Gruppe L,
eine Gruppe Y, eine Gruppe Z, eine Gruppe m oder eine Gruppe n in dieser gesamten
Beschreibung definiert ist, bleibt die Definition einer speziellen Gruppe in dieser
ganzen Beschreibung die gleiche, unabhängig davon, ob sie für mehrere
Formen oder Arten von Verbindungen verwendet wird, falls nicht anders angegeben.
BEISPIELE
Experimentelle Bedingungen: Alle Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen
wurden hergestellt, indem man eine auf Gewicht bezogene 50/50-Mischung (1) eines
Polyesters, der 74 Molprozent Terephthalsäure-Reste, 26 Molprozent Isophthalsäure-Reste
und 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfasste und eine innere Viskosität
von etwa 0,74 aufwies und etwa 100 ppmw Titanmetall enthielt, (2) eines Bisphenol
A-Polycarbonats, das von Bayer als Makrolon 2608-Polycarbonat geliefert wurde, und
(3) das angeführte Additiv unter Verwendung eines 18 mm-Doppelschneckenextruders
(APV Chemical Machinery Inc., Saginaw, MI 48601), der mit einer mittleren Mischschnecke
ausgestattet war, extrudierte. Alle Zonentemperaturen waren auf 275°C eingestellt,
außer bei der Zone 1, die auf 250°C eingestellt war. Der Einlassstutzen
wurde durch umlaufendes Wasser gekühlt und die Schneckengeschwindigkeit wurde
auf 200 Umdrehungen pro Minute (U/min) eingestellt. Eine Accu-Rate-(ACCU-RATE Inc.
Whitewater, WI) Trockenmaterial-Einfüllvorrichtung wurde verwendet, um die
Polymere und Additive mit einer eingestellten Zugabegeschwindigkeit von 3,0 in den
Extruder einzuspeisen. Die extrudierten Stäbe wurden gekühlt, indem man
sie durch ein 1,37 Meter (4,5 Fuß) langes Eiswasserbad leitete, dann unter
Verwendung eines Berlyn-Pelletierers (The Berlyn Corp., Worcester, MA) der bei einer
Geschwindigkeit von 5–8 eingestellt war, zerschnitt. Alle Additive wurden
mit dem Polyester und Polycarbonat durch "Beutel-Mischen" (Zusammenschütteln
des Materials in einem Beutel) gemischt, falls nicht anders angegeben. Der Polyester
wurde etwa 24 Stunden in einem Vakuumofen (Modell 5851, National Appliance Company,
Portland, OR) bei 70°C bei 120 Torr Druck mit einem leichten Zustrom von trockenem
Stickstoff getrocknet. Das Polycarbonat wurde etwa 24 Stunden in einem Vakuumofen
(Modell 5840, National Applicance Company, Portland, OR) bei 100°C bei 120
Torr mit einem leichten Zufluss von trockenem Stickstoff getrocknet. Konzentrate
wurden aus der Mischung von Polymeren und den Additiven hergestellt und dann unter
den gleichen Bedingungen getrocknet, bei denen der Polyester getrocknet wurde. Alle
Polymere wurden unter Stickstoff in einem Vakuumofen bis 5 Minuten vor der Verwendung
gelagert, dann "Beutelgemischt" und in die Einfüllvorrichtung gegeben. Die
ersten 5 Minuten des Extrudats wurden nicht gesammelt, um sicherzustellen, dass
der Extruder ausreichend gereinigt worden war. Wenn mehrere Konzentrationen der
gleichen Mischung von Additiven extrudiert wurden, wurden die niedrigeren Konzentrationen
an Additiven immer zuerst extrudiert. Der Extruder wurde mit mindestens 300 g einer
1:1-Mischung der Polyester/Polycarbonat-Mischung gereinigt, bevor das nächste
Additiv bewertet wurde. Wenn Wasser als Additiv verwendet wurde, wurde das Wasser
zusammen mit jeglichem/jeglichen anderen Additiv(en) etwa 3 Stunden vor dem Extrudieren
zu den getrockneten Polymerpellets gegeben.
Die Farbe der Polymerpellets wird auf herkömmliche Weise unter
Verwendung eines HunterLab UItraScan-Kolorimeters, hergestellt von Hunter Associates
Laboratory, Inc., Reston, Virginia, bestimmt. Das Instrument wird unter Verwendung
von HunterLab Universal Software (Version 3.8) betrieben. Die Kalibrierung und der
Betrieb des Instruments geschehen gemäß dem HunterLab-Benutzerhandbuch
und werden im Großen und Ganzen durch die Universal Software gelenkt. Um die
Ergebnisse auf irgendeinem Kolorimeter zu reproduzieren, betreibe man das Instrument
gemäß seinen Weisungen und verwende die folgenden Testparameter: D65-Lichtquelle
(Tageslicht, 6500°K Farbtemperatur), Reflexionsmodus, großflächige
Ansicht, spiegelnd eingeschlossen, CIE 10° Beobachter, Ausgaben sind CIE L*,
a*, b*. Die Pellets werden in einen Halter gegeben, der 25 mm tief auf 55 mm breit
und hoch ist. Der Halter ist schwarz mit einem Fenster auf einer Seite. Während
des Tests wird die klare Seite des Halters am Reflexionseingang des Kolorimeters
gehalten, wie es normalerweise geschieht, wenn man im Reflexionsmodus testet. Eine
Zunahme des positiven b*-Werts zeigt Vergilbung an, während eine Abnahme des
numerischen Wertes von b* eine Verringerung der Vergilbung anzeigt. Die Farbmessung
und Durchführung werden in größeren Einzelheiten in Anni Berger-Schunn
in Practical Color Measurement, Wiley, NY, Seiten 39–56 und 91–98
(1994) erörtert. Bevorzugt beträgt der b*-Wert weniger als +4, bevorzugter
etwa +1 bis etwa +2.
Das Molekulargewicht der Polyester- und Polycarbonat-Fraktion in den
Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen wurde unter Verwendung von Gelpermeationschromatographie
bestimmt. Die Probe wurde für jede Komponente der Mischung getrennt analysiert.
Jede Probe wurde einmal unter Verwendung des Polyesterverfahrens hergestellt und
analysiert und dann unter Verwendung des Polycarbonatverfahrens hergestellt
und analysiert.
Polyesterverfahren: 10 mg Probe wurden in einen 10 ml-Messkolben gegeben,
gefolgt von 20 Mikrolitern Toluol (als Durchflussmarkierung), dann mit einem Azeotrop
von Methylenchlorid und Hexafluorisopropanol auf ein Volumen von 10 ml verdünnt.
Ein Rührstab wurde dazugegeben und die Mischung wurde auf einer Rührplatte
gerührt, bis sie vollständig gelöst war. Die Probe wurde unter Verwendung
einer Perkin-Elmer Series 200 LC-Binärpumpe mit einer Durchflussgeschwindigkeit
von 1,0 ml/Minute mit einem Perkin-Elmer ISS 200-Autosampler unter Verwendung einer
10 Mikroliter-Injektionsschleife analysiert. Der Detektor war ein Perkin-Elmer LC-95
UV/Vis-Detektor, der bei 285 nm eingestellt war. Die Säulen sind Pigel 5 Mikrometer-Schutzsäule
und ein Mixed C von Polymer Laboratories. Die Polystyrol-Kalibrierung besteht aus
15 Polystyrol-Standards mit engem Molekulargewicht von Polymer Laboratories im Bereich
von 162 bis 3.220.000. Die universellen Kalibrierungsparameter waren: PS, K = 0,1278,
a = 0,7089; PCT K = 0,2357, a = 0,8405. Die universellen Kalibrierungsparameter
wurden durch lineare Regression bestimmt, um das korrekte Gewichtsmittel des Molekulargewichts
für einen Satz von fünf PCT-Proben zu liefern, welche zuvor durch Lichtsteuerung
charakterisiert wurden.
Polycarbonat-Verfahren: Die Probe wurde gepresst, bis sie weiß
wurde, um die Oberfläche zu vergrößern, und dann in Tetrahydrofuran
(THF)-Lösungsmittel einweichen gelassen, um das Polycarbonat aus der Probe
auszulaugen. 10 mg Probe wurden in einen 10 ml-Messkolben gegeben, gefolgt von 20
Mikrolitern Toluol (als Durchflussmarkierung), dann mit nicht stabilisiertem THF
auf ein Volumen von 10 ml verdünnt. Ein Rührstab wurde dazugegeben und
die Mischung wurde über Nacht auf einer Rührplatte gerührt. Die Probe
wurde unter Verwendung einer Perkin-Elmer LC 250-Binärpumpe mit einer Durchflussgeschwindigkeit
von 1,0 ml/min mit einem Perkin-Elmer LC 600-Autosampler unter Verwendung einer
20 Mikroliter-Injektionsschleife analysiert. Der Detektor war ein Perkin-Elmer LC-235-Photodiodenarray-Detektor,
der bei 265 nm eingestellt war. Die Säulen sind Pigel 5 Mikrometer-Schutzsäule,
eine Mixed C von Polymer Laboratories und eine Oligopore-Säule von Polymer
Laboratories. Die Polystyrol-Kalibrierungen bestanden aus 15 Polystyrol-Standards
mit engem Molekulargewicht von Polymer Laboratories im Bereich von 162 bis 3.220.000.
Die universellen Kalibrierungsparameter waren: PS, K = 14,000, a = 0,7000; PC K
= 39,900, a = 0,7000. Die universellen Kalibrierungsparameter für Polycarbonat
in THF wurden aus der Literatur erhalten.
BEISPIELE 1–12 UND VERGLEICHSBEISPIELE 1 UND 2
Der gehinderte Amin-Lichtstabilisator Chimassorb 944 und Phosphor(III)-säure
der Beispiele 1–12 von Tabelle I wurden unter Verwendung eines Mörsers
und Pistills zusammen verrieben, bis ein feines Pulver erhalten wurde. Variierende
Mengen des resultierenden Amin-Phosphor(III)-säure-Salzes wurden mit den Polymeren
gemischt, die aus 350 g Polyester und 350 g Polycarbonat bestanden, wie oben beschrieben.
Man nimmt an, dass das Chimassorb 944 ein polymeres gehindertes Amin ist, das allgemein
der oben angegebenen Amin-Formel (12) entspricht, in der R6 = R7
= R8 = R9 = Methyl; R10 Wasserstoff ist; L1
Hexamethylen ist; R3 Wasserstoff ist; und R4 eine verzweigte
Octylgruppe ist. Tabelle I zeigt den b*-Wert, wie er an Pellets gemessen wurde,
die aus der auf Gewicht beruhenden 50/50-Mischung von Polyester und Polycarbonat
gemessen wurde, welche verschiedene Konzentrationen an Chimassorb 944, Phosphor(III)-säure
und Wasser enthielt. Salze, die aus Chimassorb 944 und Phosphor(III)-säure
hergestellt sind, können variierende Verhältnisse von Phosphor(III)-säure
zu Chimassorb 944 enthalten, um die Katalysator-Desaktivierungsfähigkeit zu
verbessern und die Farbe von Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen zu verbessern.
In Tabelle I sind die Mengen an Chimassorb 944 und Phosphor(III)-säure in Gramm
angegeben und die Wassermenge ist in Milligramm angegeben. TABELLE I
Wie durch die Daten in Tabelle I gezeigt, verringern hohe Konzentrationen
an Chimassorb 944 und Phosphor(III)-säure-Salz (Beispiele 5–8) signifikant
den b*-Wert, hatten aber eine negative Auswirkung auf das Polycarbonat-Molekulargewicht
(MG). Geringere Salzmengen (Beispiele 1–4) ermöglichten eine äquivalente
Verringerung des b*-Werts, ohne eine deutliche Auswirkung auf das Polycarbonat-Molekulargewicht
zu haben. Der Zusatz einer geringen Wassermenge (Beispiele 9–12) verringerten
den b*-Wert in großem Maß mit nur einer leichten negativen Auswirkung
auf das Polycarbonat-Molekulargewicht im Vergleich zu den Beispielen mit äquivalenten
Salzmengen. Ein Salz, das etwa 0,02 bis 0,3 Gewichtsprozent Phosphor(III)-säure
und 0,05 bis etwa 0,5 Gewichtsprozent Chimassorb 944 umfasste, lieferte eine geeignete
Verringerung der Pellet-b*-Farbe, ohne signifikant das Polycarbonat-Molekulargewicht
zu verringern. Der Zusatz von geringen Wassermengen (Beispiele 9–12), etwa
30 ppm bis etwa 300 ppm, lieferte eine weitere Verringerung der Pellet-b*-Farbe,
ohne eine signifikante Auswirkung auf das Polycarbonat-Molekulargewicht zu haben.
Die Beibehaltung des Polycarbonat-Molekulargewichts (Mw) demonstrierte, dass Katalysatorreste
ausreichend desaktiviert worden sind. Die Vergleichsbeispiele C-1 und C-2 zeigen,
dass Chimassorb 944 weder für die Verringerung des Pellet-b*-Werts noch für
die Desaktivierung von Katalysatorresten wirksam ist, wie aus dem Verlust an Polycarbonat-Molekulargewicht
(Mw) und großen Pellet-b*-Farbwerten ersichtlich ist.
BEISPIELE 13–16 UND VERGLEICHSBEISPIEL 3
Das gehinderte Amin Chimassorb 944 (7,0 g) und Phosphor(III)-säure
(2,88 g) wurden zusammen verrieben, was ein feines Pulver ergab, und mit 700 g Polyester
und 700 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde schmelzverarbeitet, was
ein Salzkonzentrat (Konz) ergab. Variierende Mengen des Salzkonzentrats wurden einer
50/50 gewichtsprozentigen Mischung von Polyester und Polycarbonat einverleibt. Die
Mischungen wurden bewertet und die Ergebnisse der Bewertungen sind in Tabelle II
gezeigt. Im Vergleichsbeispiel C-3 und Beispiel 13 bestand die Polymermischung aus
300 g Polyester und 300 g Polycarbonat; in den Beispielen 14 und 15 bestand die
Polymermischung aus 250 g Polyester und 250 g Polycarbonat; und in Beispiel
16 bestand die Polymermischung aus 250 g Polyester und 250 g Polycarbonat. In Tabelle
II sind die Konzentrat-Mengen (Konz) in Gramm angegeben, und die Salz-Werte beziehen
sich auf die Gewichtsprozent der Konzentration des Salzes in der Polymermischung
(bezogen auf das Gesamtgewicht der Polymerzusammensetzung), die durch das Konzentrat
geliefert wurde.
TABELLE II
Die in Tabelle II dargestellten Daten belegen, dass das Salz eine
dramatische Auswirkung auf die Pellet-b*-Farbe zusammen mit dem Polycarbonat-MG
aufweist (Vergleichsbeispiel 3 gegenüber Beispiel 16). Die Daten demonstrieren,
dass zwischen 0,06 und 0,18 Gewichtsprozent Salz verwendet werden können, um
wirksam die Pellet-b*-Farbe zu verringern. Die Daten zeigen auch, dass zwischen
0,06 und 0,18 Gewichtsprozent Salz einen guten Pellet b*-Wert liefert, ohne signifikant
das Molekulargewicht des Polycarbonats zu verringern.
BEISPIELE 17–25 UND VERGLEICHSBEISPIEL 4
Variierende Mengen des gehinderten Amin-Lichtstabilisators Tinuvin
770 und von Phosphor(III)-säure wurden unter Verwendung eines Mörsers
und Pistills zusammen verrieben, was ein Phosphor(III)-säure-Salz des gehinderten
Amins Tinuvin 770 als feines weißes Pulver ergab, welches mit Polyester und
Polycarbonat Beutel-gemischt wurde. Tinuvin 770 ist ein gehinderter Amin-Lichtstabilisator,
von dem angenommen wird, dass er allgemein mit den Verbindungen der oben angegebenen
Amin-Formel (7) übereinstimmt, in der R6 = R7 = R8
= R9 = Methyl; R10 Wasserstoff ist; Y2 für
-OCO- steht; und L1 Octamethylen ist. Die Zusammensetzungen wurden extrudiert
und bewertet, wie oben beschrieben. Die Ergebnisse sind in Tabelle III gezeigt.
Die Polymermischung der Beispiele von Tabelle III bestand aus 175 g Polyester und
175 g Polycarbonat. Die Werte, die für Tinuvin 770 und Phosphor(III)-säure
(Phos.säure) angegeben sind, sind Konzentrationen in mg und (Gewichtsprozent)
in der Polymermischung.
Die in Tabelle III mitgeteilten Daten zeigen, dass die Phosphor(III)-säure-Salze
des gehinderten Amins Tinuvin 770 wirksam waren, die Umesterung
zu unterdrücken und die Pellet-b*-Farbe zu verbessern. Die zugesetzten Gewichtsprozent
Phosphor(III)-säure wurde festgelegt, indem man das Molverhältnis von
Phosphor(III)-säure zur Zahl der Stickstoffatome in Tinuvin 770 änderte.
Die Daten in Tabelle III zeigen eine gute Ausgewogenheit von Farbe der Zusammensetzung
und die Beibehaltung des Polycarbonat-Molekulargewichts (Mw) kann erhalten werden,
indem man ein 1:1-Molverhältnis von Tinuvin 770 und Phosphor(III)-säure
unter Verwendung von 0,1 Gewichtsprozent Salz verwendet. Bei einer Konzentration
von 0,05 Gewichtsprozent Beladung kann das Molverhältnis von Phosphor(III)-säure
zu Tinuvin 770 auf 2,0 erhöht werden. Es ist aus diesen Daten offensichtlich,
dass das Tinuvin 770-Salz ziemlich wirksam ist, die Farbe der Polyester-Polycarbonat-Mischungen
zu verbessern. Das Tinuvin 770-Salz ist auch wirksam, den Grad der Umesterung zu
verringern, der zwischen dem Polyester und dem Polycarbonat während der Schmelzverarbeitung
auftritt.
BEISPIELE 26–45 UND VERGLEICHSBEISPIELE 5–8
Das Verfahren der Beispiele 17–25 wurde unter Verwendung variierender
Mengen der gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren Lowilite 62, Lowilite 76 und Chimassorb
119 und von Phosphor(III)-säure wiederholt, um eine Vielfalt von Phosphor(III)-säure-Salzen
der gehinderten Amine zu erzeugen. Lowilite 62 ist ein gehinderter Amin-Lichtstabilisator,
von dem man annimmt, dass er allgemein den Verbindungen der oben angegebenen Amin-Formel
(20) entspricht, in der R1 Wasserstoff ist; R2 = R6
= R7 = R8 = R9 = Methyl; L2 Ethylen
ist; und Y1 für -OCOsteht. Lowilite 76 ist ein gehinderter Amin-Lichtstabilisator,
von dem man annimmt, dass er allgemein den Verbindungen der oben angegebenen Amin-Formel
(7) entspricht, in der R6 = R7 = R8 = R9
= R10 = Methyl; Y2 für -O- steht; und L1 für
-CO-(CH2)8-CO- steht. Der chemische Name für Chimassorb
119® ist 1,3,5-Triazin-2,4,6-triamin, N,N'-1,2-Ethandiylbis[[[4,6-bis[butyl-1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-3,1-propandiyl]]bis[N,N"-dibutyl
N,N"-Bis-(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)-. Die Zusammensetzungen wurden wie
oben beschrieben extrudiert und bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle IV gezeigt.
Die Polymermischung der Beispiele von Tabelle IV bestand aus 175 g Polyester und
175 g Polycarbonat. Die Werte, die für Lowilite 62, Lowilite 76, Chimassorb
119 (Chimab 119) und Phosphor(III)-säure (Phos.säure) angegeben sind,
sind Konzentrationen in mg in der Polymermischung.
Die in Tabelle IV präsentierten Daten zeigen, dass die Phosphor(III)-säure-Salze
von gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren wirksam sind, die Pellet-b*-Farbe
von Polyester-Polycarbonat-Mischungen im Vergleich zu Mischungen, die keinen Stabilisator
enthalten, zu verbessern. In den Beispielen 26–45 wurden mehrere Phosphor(III)-säure-Salzzusammensetzungen
bei Konzentrationen von 0,05 Gewichtsprozent und/oder 0,1 Gewichtsprozent bewertet.
Es ist klar, dass die Pellet-b*-Farbe in großem Maß durch die Salzzusammensetzung
beeinflusst wird, die gewählt wird, und für jeden gehinderten Amin-Lichtstabilisator
oder andere verwendete basische organische Verbindung optimiert werden kann. Beim
Vergleichen der Daten von Tabelle III mit den Daten von Tabelle IV wird klar, dass
die Phosphor(III)-säure-Salze von Tinuvin 770 wirksamer sind, die Pellet-b*-Farbe
zu verbessern. Die Phosphor(III)-säure-Salze von Tinuvin 770, Lowilite 62,
Lowilite 76 und Chimassorb 119 erzeugten keine Trübung in irgendeiner der Polyester-Polycarbonat-Legierungen,
die bewertet wurden.
Allgemein nimmt die erforderliche Salzmenge, um eine annehmbare Farbe
und Molekulargewichtseigenschaften zu erzielen, ab, wenn sich das Verhältnis
der Mol Phosphor(III)-säure zu dem Mol basische Stickstoffatome in den gehinderten
Amin-Lichtstabilisatoren eins nähert. Wenn mehr als ein Mol Phosphor(III)-säure
pro Mol basische Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung verwendet
wird, ist etwas nicht in Salz überführte Phosphor(III)-säure anwesend
und kann zur Korrosion der Verfahrensausrüstung führen.
BEISPIEL 46 UND VERGLEICHSBEISPIEL C-9 – Herstellung von Salz 1
In einen sauberen trockenen 5 1-Rundhalskolben, der mit einem mechanischen
Rührstab, Thermoelement und Heizmantel ausgestattet war, wurden 411,76 g Cyasorb
UV-3529 und 945 g Toluol gegeben. Cyasorb UV-3529 ist ein polymerer gehinderter
Amin-Lichtstabilisator, von dem man annimmt, dass er allgemein den Verbindungen
der oben angegebenen Amin-Formel (12) entspricht, in der R6 = R7
= R8 = R10 = Methyl; L1 für Hexamethylen steht;
und (R3)(R4)N- zusammen eine Morpholinogruppe darstellen.
Die Aufschlämmung wurde auf 60°C erwärmt und gerührt, bis eine
homogene Lösung erhalten wurde. Isopropylalkohol (370 g) wurde in das Reaktionsgefäß
gegeben. Eine Lösung von 115,46 g (1,41 Mol) Phopshor(III)-säure, gelöst
in 370 g Isopropylalkohol, wurde langsam über etwa 1 Stunde dazugegeben. Es
wurde eine homogene Lösung erhalten. Die Reaktionsmischung wurde über
eine Zeitspanne von etwa 1 Stunde in 18 I-Reaktionsgefäß gepumpt, das
schnell gerührtes Heptan (6840 g) enthielt. Die resultierende Aufschlämmung
wurde 30 Minuten gerührt. Der Niederschlag wurde durch Saugfiltration gesammelt.
Der Filterkuchen wurde zweimal mit 137 g Heptan gewaschen, dann über Nacht
auf dem Filterpapier trocken gesaugt. Der Festkörper wurde in einen 30,5 cm
× 15,2 × 5,1 (12 Inch × 6 Inch × 2 Inch) Metalltiegel gegeben
und in einem Vakuumofen bei 50–60°C mit einem leichten Zufluss von trockenem
Stickstoff getrocknet, bis eine konstante Masse erhalten wurde. Das trockene Produkt
(Salz 1) wog etwa 525 g (100 Prozent der Theorie).
Das so hergestellte Salz von Cyasorb UV-3529 (0,5013 g, 0,1 Gewichtsprozent)
und Phosphor(III)-säure wurde einer Polymermischung einverleibt, die aus jeweils
249,5 g Polyester und Polycarbonat bestand. Das Polymer wurde wie oben beschrieben
in Pellets überführt und die Pellets wurden mit Pellets verglichen, die
aus einer Polymermischung hergestellt waren, die aus jeweils 250 g Polyester und
Polycarbonat bestand, aber ohne Salz, Cyasorb UV-3529 oder Phosphor(III)-säure.
Die Ergebnisse der Bewertung sind in Tabelle V gezeigt.
TABELLE V
Cyasorb UV-3529 ist ein polymerer gehinderter Amin-Lichtstabilisator,
der ein besseres Verhalten zeigen kann als gehinderte Amin-Lichtstabilisatoren mit
niedrigerem Molekulargewicht, wie Tinuvin 770. Die Phosphor(III)-säure-Salze
von Cyasorb UV-3529 zeigen auch sehr wenig Trübung in Polyester-Polycarbonat-Legierungen.
Bei einer 0,1 gewichtsprozentige Beladung in einer 50/50 gewichtsprozentigen Mischung
von Polyester und Polycarbonat lieferte das Salz von Cyasorb UV-3529 eine Polymerlegierung,
welche eine Pellet-Farbe aufwies, die so gut war wie jene mit Phosphor(III)-säure-Salzen
von Tinuvin 770 (Beispiel 46 gegenüber Beispiele 17–25).
BEISPIELE 47–51 – Herstellung der Salze 2–6
Eine 50-prozentige Phosphorsäure-Lösung wurde hergestellt,
indem man 35,15 g 85-prozentige Phosphorsäure zu 24,87 g deionisiertem Wasser
gab. Eine Probe von Chimassorb 944 wurde unter Verwendung von Mörser und Pistill
zu einem feinen Pulver zerrieben. Das zerriebene Chimassorb 944 und 50-prozentige
Phosphorsäure-Lösung wurden unter Verwendung eines Spatels in den in Tabelle
VI angegebenen Verhältnissen gemischt, um jedes Salz herzustellen. Die Salze
wurden über Nacht in einem Vakuumofen bei 70°C bei etwa 15 Torr und einem
leichten Zustrom von trockenem Stickstoff 24 Stunden lang getrocknet. Jede Probe
wurde unter Verwendung eines Mörsers und Pistills zerrieben und unter den gleichen
Bedingungen wie zuvor 48 Stunden lang getrocknet. Jede Probe war unter Verwendung
von Mörser und Pistill zu einem feinen rieselfähigen Pulver zerrieben.
TABELLE VI
Jedes Salz (0,5 g, 0,1 Gewichtsprozent) wurde mit 250 g Polyester
und 250 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde unter Standardbedingungen
extrudiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden
unter Verwendung von Standardbedingungen gemessen, wie oben beschrieben. Die Ergebnisse
der Bewertung sind in Tabelle VII gezeigt.
TABELLE VII
Die in Tabelle VII präsentierten Daten zeigen, dass die Phosphorsäure-Salze
von Chimassorb 944 wirksam sind, um die Farbe einer Polyester-Polycarbonat-Mischung
zu verbessern und die Umesterung zu unterdrücken.
BEISPIELE 52 UND 53 – Herstellung von Salz 7
In ein 50 ml-Becherglas wurden 5,18 g Phosphor(III)-säure und
5,0 g Pyridin gegeben. Es bildete sich ein festes Material. Das feste Material (Salz
7) wurde mit einem Glasstab digeriert, bis ein fein zerteilter Festkörper zurückblieb.
In Beispiel 52 wurde Salz 7 (350 mg, 0,05 Gewichtsprozent) mit 350 g Polyester und
350 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde unter Verwendung
der oben beschriebenen Vorgehensweisen extrudiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht
(Mw) wurden unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweisen gemessen. In
Beispiel 3 wurde Salz 7 (700 mg, 0,1 Gewichtsprozent) mit 350 g Polyester und 350
g Polycarbonat Beutelgemischt. Die Mischung wurde unter Verwendung der oben beschriebenen
Verfahrensweisen extrudiert und pelletiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht
(Mw) wurden gemessen. Die Ergebnisse der Bewertung sind in Tabelle VIII gezeigt.
TABELLE VIII
Die in Tabelle VIII mitgeteilten Daten demonstrieren, dass die Phosphor(III)-säure-Salze
von aromatischen Stickstoff-haltigen Verbindungen wirksam sind, in Polyester-Polycarbonat-Mischungen
die Farbe zu verbessern und die Umesterung zu unterdrücken (Vergleichsbeispiel
C-9 gegenüber Beispiele 52 und 53).
BEISPIELE 54 UND 57 – Herstellung von Salz und 8 und 9
In ein 50 ml-Becherglas wurden 4,05 g Phosphor(III)-säure und
5,0 g Triethylamin gegeben. Es bildete sich ein wachsartiges Material. Das Material
wurde mit einem Glasstab digeriert, bis kein Triethylamin mehr sichtbar war, um
Salz 8 zu produzieren. In ein 50 ml-Becherglas wurden 4,05 g Phosphor(III)-säure
und 5,0 g Diisopropylamin gegeben. Es bildete sich ein wachsartiges Material. Das
Material wurde mit einem Glasstab digeriert, bis kein Diisopropylamin mehr sichtbar
war, um das Salz 9 zu liefern.
Beispiel 54: Salz 8 (350 mg, 0,05 Gewichtsprozent) wurde mit 175 g
Polyester und 175 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde unter Verwendung
der oben beschriebenen Verfahrensweise extrudiert und pelletiert und die Pellet-Farbe
und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden gemessen. Beispiel 55: Salz 8
(700 mg, 0,1 Gewichtsprozent) wurde mit 175 g Polyester und 175 g Polycarbonat Beutel-gemischt.
Die Mischung wurde unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweisen extrudiert
und pelletiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden
gemessen. Beispiel 56: Salz 9 (350 mg, 0,05 Gewichtsprozent) wurde mit 175 g Polyester
und 175 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde unter Verwendung der
oben beschriebenen Verfahrensweisen extrudiert und pelletiert und die Pellet-Farbe
und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden gemessen. Beispiel 57: Salz 9
(700 mg, 0,1 Gewichtsprozent) wurde mit 175 g Polyester und 175 g Polycarbonat Beutel-gemischt.
Die Mischung wurde unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweisen extrudiert
und pelletiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden
gemessen. Die Ergebnisse der Bewertungen der Salze 8 und 9 sind in Tabelle IX aufgeführt.
TABELLE IX
Die Daten in Tabelle IX demonstrieren, dass die Phosphor(III)-säure-Salze
von aliphatischen Stickstoff-haltigen Verbindungen wirksam sind, um in Polyester-Polycarbonat-Mischungen
die Farbe zu verbessern und die Umesterung zu unterdrücken
(Beispiel C-9 gegenüber Beispiele 54–57).
VERGLEICHSBEISPIELE 10–16
Die unten aufgeführten Additive wurden in den angegebenen Mengen
(Menge, g) mit einzelnen Polymermischungen gemischt, die aus 350 g Polyester und
350 g Polycarbonat bestanden:
Die Mischungen wurden unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweisen
extrudiert und pelletiert und die Pelletfarbe wurde gemessen. Die Ergebnisse der
Bewertungen der Additive 1–8 sind in Tabelle X angegeben.
TABELLE X
Die Mengen jedes Additivs, die verwendet wurden, um Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen
herzustellen, sind den im Stand der Technik offenbarten Mengen ähnlich. Die
in Tabelle X präsentierten Daten belegen, dass die Phosphor(III)-säure-Salze
von einigen basischen organischen Verbindungen, wie gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren,
wirksamer sind, die Farbe von Polyester-Polycarbonat-Mischungen zu verbessern, als
es Additive sind, die im Stand der Technik beschrieben sind.
Die Erfindung ist in Einzelheiten mit besonderem Bezug auf spezielle
Ausführungsformen derselben beschrieben worden, aber es versteht sich, dass
Abwandlungen und Modifikationen innerhalb des Geists und Bereichs der Erfindung
vorgenommen werden können.
Anspruch[de]
Polymerzusammensetzung, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der durch Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens
einer Dicarbonsäure oder einem Dialkylester derselben in Anwesenheit eines
metallischen Katalysators hergestellt ist; und
(B) mindestens ein Salz, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger
Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff
enthalten, hergestellt ist.Polymerzusammensetzung nach Anspruch 1, bei der die sauren Phosphorverbindungen
ausgewählt sind aus den Verbindungen mit den Formeln:
worin
R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
n für 2 bis 500 steht; und
X aus Wasserstoff und Hydroxy ausgewählt ist;
und worin die basischen organischen Verbindungen ausgewählt sind aus Verbindungen
mit den Formeln:
worin
R3, R4 und R5 unabhängig aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl
ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3, R4 und
R5 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und
R4 oder R4 und R5 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-A1kyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt
ist;
R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3
oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
R12 aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem
(C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt
ist und an den Positionen 2, 3 oder 4 am aromatischen Ring angeordnet sein kann;
die Gruppe -N(R3)(R4) an den Positionen 2, 3 oder 4 am Pyridinring
der Stickstoff-Verbindung (5) angeordnet sein kann;
die Gruppen -CO2R3 und R1 an irgendeiner der Positionen
2, 3, 4, 5, 6 des Pyridinrings der Stickstoff-Verbindung (6) angeordnet sein können;
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen;
Arylen oder -CO-L2-OC-ausgewählt ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-
und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(Rl)- ausgewählt
ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
R13 und R14 unabhängig aus -O-R2 und -N(R2)2
ausgewählt sind;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;
m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
und worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,05 bis 2 beträgt.Polymerzusammensetzung nach Anspruch 2, bei der der Polyester der Komponente
(A) umfasst:
(1) Disäurereste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste,
1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder einer Mischung derselben umfassen; und
(2) Diolreste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder einer Mischung derselben umfassen;
wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der
Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.Polymerzusammensetzung nach Anspruch 2, bei der der Polyester der Komponente
(A) umfasst:
(1) Disäurereste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste,
1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder einer Mischung derselben umfassen; und (2) Diolreste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste,
Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;
und bis zu 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der
Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls
gleich 100 Molprozent ist.Polymerzusammensetzung, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder eine Mischung derselben umfassen;
und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der
Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls
gleich 100 Molprozent ist; und
(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer
saurer Phosphor-haltiger Verbindungen, die ausgewählt sind aus Phosphorsäure,
phosphoriger Säure und Polyphosphorsäure, mit einer oder mehreren basischen
organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten und die folgenden Formeln aufweisen:
worin R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl
und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind,
wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener
Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;
R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3
oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-;
(C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt
ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-
und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist; Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)-
ausgewählt ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;
m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
worin mindestens eines von R15 und R16 ein Rest A ist; und
das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung
zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05
bis 2 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 5, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g aufweist, gemessen bei 25°C
in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
etwa 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 40 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
60 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 5 definierten Salzes umfasst,
wobei R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl
der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen
Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 6, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis
45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen.Zusammensetzung nach Anspruch 5, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 65 bis 83 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
35 bis 17 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 80 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
20 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 5 definierten Salzes umfasst,
worin R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl
der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen
Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 8, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
etwa 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen.Zusammensetzung nach Anspruch 5, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 5 definierten Salzes umfasst,
worin R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl
der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen
Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 10, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste
umfassen;
(2) Diol-Reste, die 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen.Polymerzusammensetzung, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2
dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan
von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder einer Mischung derselben umfassen;
und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der
Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls
gleich 100 Molprozent ist; und
(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
mindestens eines Salzes, das durch die Umsetzung von phosphoriger Säure mit
einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen hergestellt ist, die Stickstoff
enthalten und die folgenden Formeln aufweisen:
worin
R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl
und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind,
wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener
Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff und (C1-C22)-Alkyl ausgewählt
ist;
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen;
Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen
ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt
ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;
m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist: Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
wobei mindestens eines von R15 und R16 einen Rest A darstellt;
und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,05 bis 2 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 12, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis
45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 12 definierten Salzes umfasst,
worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,25 bis 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 12, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die etwa 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste
und 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 12 definierten Salzes umfasst,
worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,25 bis 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 12, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 12 definierten Salzes umfasst,
worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,25 bis 1,1 beträgt.Polymerzusammensetzung, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2
dl/g, gemessen bei 25°C in einem 60/40 Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan,
aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder einer Mischung derselben umfassen;
und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der
Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der
Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und
(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung von phosphoriger
Säure mit einer basischen organischen Verbindung mit der Formel:
in der
R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl
und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind,
wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener
Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff und (C1-C22)-Alkyl ausgewählt
ist;
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C1-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen;
Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist; und
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-
und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt
ist;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 6 ist.Zusammensetzung nach Anspruch 16, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis
45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, des in Anspruch 16 definierten Salzes umfasst, worin R6
= R7 = R8 = R9 = R10 = Methyl; L1
Hexamethylen ist; und (R3)(R4)N- zusammen eine Morpholinogruppe
darstellen und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,25 bis 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 16, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
etwa 10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen, und die Komponente (B) 0,05 bis
0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, des in
Anspruch 16 definierten Salzes umfasst, worin R6 = R7 = R8
= R9 = R10 = Methyl; L1 Hexamethylen ist; und (R3)(R4)N-
zusammen eine Morpholinogruppe darstellen und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome
in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome
in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 16, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 16 definierten
Salzes umfasst, worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren
Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen
organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.Polymerzusammensetzung, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit
mindestens einer Dicarbonsäure oder einem Dialkylester derselben in Anwesenheit
eines metallischen Katalysators hergestellt ist;
(B) mindestens ein Salz, das hergestellt ist aus der Umsetzung einer oder mehrerer
saurer Phosphor-haltigen Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen
Verbindungen, die Stickstoff enthalten; und
(C) ein Polycarbonat.Polymerzusammensetzung nach Anspruch 20, in der die sauren Phosphor-Verbindungen
ausgewählt sind aus den Verbindungen mit den Formeln:
worin
R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
n für 2 bis 500 steht; und
X aus Wasserstoff und Hydroxy ausgewählt ist;
und worin die basischen organischen Verbindungen ausgewählt sind aus Verbindungen
mit den Formeln:
worin
R3, R4 und R5 unabhängig aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl
ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3, R4 und
R5 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und
R4 oder R4 und R5 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt
ist;
R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3
oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
R12 aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem
(C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt
ist und an den Positionen 2, 3 oder 4 am aromatischen Ring angeordnet sein kann;
die Gruppe -N(R3)(R4) an den Positionen 2, 3 oder 4 am Pyridinring
der Stickstoff-Verbindung (5) angeordnet sein kann;
die Gruppen -CO2R3 und R1 an irgendeiner der Positionen
2, 3, 4, 5, 6 des Pyridinrings der Stickstoff-Verbindung (6) angeordnet sein können;
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen;
Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen
ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt
ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
R13 und R14 unabhängig aus -O-R2 und -N(R2)2
ausgewählt sind;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;
m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
und worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,05 bis 2 beträgt.Polymerzusammensetzung nach Anspruch 21, bei der der Polyester der Komponente
(A) umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder eine Mischung derselben umfassen;
wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der
Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.Polymerzusammensetzung nach Anspruch 21, bei der der Polyester der Komponente
(A) umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder einer Mischung derselben umfassen; und bis zu 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei
die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste
ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat
umfasst, wobei das Gewichtsverhältnis der Polyesterkomponente (A) zu Polycarbonat-Komponente
(C) 75:25 bis 25:75 beträgt.Polymerzusammensetzung, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder eine Mischung derselben umfassen;
und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der
Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls
gleich 100 Molprozent ist; und
(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer
saurer Phosphor-haltiger Verbindungen, die aus phosphoriger Säure, Phosphorsäure
und Polyphosphorsäure ausgewählt sind, mit einer oder mehreren basischen
organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten und die folgenden Formeln aufweisen:
worin R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl
und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind,
wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener
Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22z)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;
R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3
oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen;
Arylen oder – CO-L2-OC- ausgewählt ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen
ausgewählt ist; Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)-
ausgewählt ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;
ml aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
worin mindestens eines von R15 und R16 ein Rest A ist; und
das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphorhaltigen Verbindung
zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05
bis 2 beträgt; und
(C) ein Polycarbonat, wobei das Gewichtsverhältnis der Polyester-Komponente
(A) zur Polycarbonat-Komponente (C) 75:25 bis 25:75 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 24, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
etwa 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 40 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
60 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;
die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 24 definierten Salzes umfasst,
worin R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl
der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen
Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt;
und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst.Zusammensetzung nach Anspruch 25, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis
45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen.Zusammensetzung nach Anspruch 24, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 65 bis 83 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
35 bis 17 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 80 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
20 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 24 definierten Salzes umfasst,
worin R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis
der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der
basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt;
und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst.Zusammensetzung nach Anspruch 27, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
etwa 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen.Zusammensetzung nach Anspruch 24, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 24 definierten Salzes umfasst,
worin R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl
der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen
Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt;
und die Komponente (C) ein Bisphenol-A-Polycarbonat umfasst.Zusammensetzung nach Anspruch 29, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste
umfassen;
(2) Diol-Reste, die 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen.Polymerzusammensetzung, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2
dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/ Tetrachlorethan
von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder einer Mischung derselben umfassen;
und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der
Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls
gleich 100 Molprozent ist; und
(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
mindestens eines Salzes, das durch die Umsetzung von phosphoriger Säure mit
einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen hergestellt ist, die Stickstoff
enthalten und die folgenden Formeln aufweisen:
worin
R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl
und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind,
wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener
Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff und (C1-C22)-Alkyl ausgewählt
ist;
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen;
Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen
ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt
ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 6 ist;
m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist: Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
wobei mindestens eines von R15 und R16 einen Rest A darstellt;
und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
etwa 0,05 bis etwa 2 beträgt
(C) ein Polycarbonat, wobei das Gewichtsverhältnis der Polyester-Komponente
(A) zur Polycarbonat-Komponente (C) 75:25 bis 25:75 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 31, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
etwa 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis
45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,
die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 31 definierten Salzes umfasst,
worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,25 bis 1,1 beträgt; und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst.Zusammensetzung nach Anspruch 31, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die etwa 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste
und 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15
Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines
in Anspruch 12 definierten Salzes umfasst, worin das Verhältnis der Zahl der
Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen
Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt;
und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst.Zusammensetzung nach Anspruch 31, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 31 definierten Salzes umfasst,
worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,25 bis 1,1 beträgt; und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst.Polymerzusammensetzung, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2
dl/g, gemessen bei 25°C in einem 60/40 Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan,
aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste
umfassen; und (2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste,
Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;
und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der
Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls
gleich 100 Molprozent ist; und
(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung von phosphoriger
Säure mit einer basischen organischen Verbindung mit der Formel:
in der
R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl
und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind,
wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener
Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bildet;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff und Alkyl ausgewählt ist;
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen;
Arylen oder – CO-L2-OC- ausgewählt ist; und
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-
und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt
ist;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 6 ist; und
(C) ein Bisphenol A-Polycarbonat, wobei das Gewichtsverhältnis der Polyester-Komponente
(A) zu Polycarbonat-Komponente (C) 75:25 bis 25:75 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 35, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis
45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, des in Anspruch 35 definierten Salzes umfasst, worin R6
= R7 = R8 = R9 = R10 = Methyl; L1
Hexamethylen ist; und (R3)(R4)N- zusammen eine Morpholinogruppe
darstellen und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,25 bis 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 35, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 70 bis 80 Malprozent Terephthalsäure-Reste und
30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, des in Anspruch 35 definierten Salzes umfasst, worin R6
= R7 = R8 = R9 = R10 = Methyl; L1
Hexamethylen ist; und (R3)(R4)N- zusammen eine Morpholinogruppe
darstellen und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,25 bis 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 35, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;
und die. Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 35 definierten Salzes umfasst,
worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,25 bis 1,1 beträgt.Polymer-Konzentrat, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit
mindestens einer Dicarbonsäure oder einem Dialkylester derselben in Anwesenheit
eines metallischen Katalysators hergestellt ist; und
(B) bis zu 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens
eines Salzes, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen
Verbindungen und einer oder mehrerer basischer organischer Verbindungen, die Stickstoff
enthalten, hergestellt ist.Polymer-Konzentrat nach Anspruch 39, umfassend:
(A) einen Polyester, der umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste,
1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder einer Mischung derselben umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder einer Mischung derselben umfassen;
und bis zu 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste;
wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der
Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und
(B) 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens
eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer
Phosphor-haltiger Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen,
die Stickstoff enthalten;
wobei
die sauren Phosphor-Verbindungen aus den Verbindungen mit der folgenden Formel ausgewählt
sind:
worin
R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
n für 2 bis 500 steht; und
X aus Wasserstoff und Hydroxy ausgewählt ist;
und worin die basischen organischen Verbindungen ausgewählt sind aus Verbindungen
mit den Formeln:
worin
R3, R4 und R5 unabhängig aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl
ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3, R4 und
R5 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und
R4 oder R4 und R5 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt
ist;
R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3
oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
R12 aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem
(C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt
ist und an den Positionen 2, 3 oder 4 am aromatischen Ring angeordnet sein kann;
die Gruppe -N(R3)(R4) an den Positionen 2, 3 oder 4 am Pyridinring
der Stickstoff-Verbindung (5) angeordnet sein kann;
die Gruppen -CO2R3 und R1 an irgendeiner der Positionen
2, 3, 4, 5, 6 des Pyridinrings der Stickstoff-Verbindung (6) angeordnet sein können;
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen;
Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen
ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt
ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
R13 und R14 unabhängig aus -O-R2 und -N(R2)2
ausgewählt sind;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;
m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
und worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,05 bis 2 beträgt.Polymer-Konzentrat nach Anspruch 39, umfassend
(A) einen Polyester, der umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste,
1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder eine Mischung derselben umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder eine Mischung derselben umfassen;
und bis zu 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält; wobei die Summe der
Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls
gleich 100 Molprozent ist; und
(B) etwa 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer
saurer Phosphor-haltiger Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen
Verbindungen, die Stickstoff enthalten, wobei
die sauren Phosphor-haltigen Verbindungen aus Phosphorsäure, phosphoriger Säure
und Polyphosphorsäure ausgewählt sind und die basischen organischen Verbindungen,
die Stickstoff enthalten, ausgewählt sind aus Verbindungen mit den Formeln:
worin R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl
und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind,
wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener
Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;
R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C212)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3
oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen;
Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen
ausgewählt ist; Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)-
ausgewählt ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;
ml aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
worin mindestens eines von R15 und R16 ein Rest A ist; und
das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung
zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05
bis 2 beträgt.Polymer-Konzentrat nach Anspruch 39, umfassend:
(A) einen Polyester, der umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste,
1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder eine Mischung derselben umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder einer Mischung derselben umfassen;
und bis zu 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste, wobei die Summe der Disäure-Reste
gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent
ist; und
(B) 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens
eines Salzes, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen
Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen hergestellt
ist, die Stickstoff enthalten; wobei
die saure Phosphor-Verbindung phosphorige Säure ist; und die basischen organischen
Verbindungen, die Stickstoff enthalten, ausgewählt sind aus Verbindungen mit
den Formeln:
worin
R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl
und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind,
wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener
Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;
R10 aus Wasserstoff und Alkyl ausgewählt ist;
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-;
(C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt
ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-
und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt
ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 6 ist;
ml aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist: Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
wobei mindestens eines von R15 und R16 einen Rest A darstellt;
und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,05 bis 2 beträgt.Polymerzusammensetzung, umfassend: (A) mindestens einen Polyester, welcher
umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 40 Molprozent Terephthalsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 52 bis 75 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 25 bis
48 Molprozent Ethylenglycol umfassen;
wobei die gesamten Molprozent der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent sind
und die gesamten Molprozent der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent sind;
(B) mindestens ein Salz, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer
saurer Phosphor-haltiger Verbindungen, die aus phosphoriger Säure, Phosphorsäure
und Polyphosphorsäure ausgewählt sind, mit einer oder mehreren basischen
organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten und die folgenden Formeln aufweisen:
worin R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl
und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind,
wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener
Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden;
R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus
Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind; R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;
R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3
oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-;
(C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt
ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-
und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt
ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;
m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
worin mindestens eines von R15 und R16 ein Rest A ist; und
das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung
zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05
bis 2 beträgt.Polymerzusammensetzung nach Anspruch 43, weiter umfassend ein Polycarbonat.Polymerzusammensetzung nach Anspruch 44, bei der das Gewichtsverhältnis
der Polyester-Komponente (A) zur Polycarbonat-Komponente 75:25 bis 25:75 beträgt.Polymer-Konzentrat nach Anspruch 44, umfassend:
(A) einen Polyester, der umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen;
und
(2) Diol-Reste, die 52 bis 65 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 35 bis
48 Molprozent Ethylenglycol umfassen;
wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der
Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und
(B) 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens
eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer
Phosphor-haltiger Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen,
die Stickstoff enthalten;
wobei
die saure Phosphor-Verbindung phosphorige Säure ist; und die basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten,
ausgewählt sind aus Verbindungen mit den Formeln:
worin
R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt
sind;
R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl,
substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl
und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind,
wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener
Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe
darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring
bilden; R6, R7, R8 und R9
unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem
(C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl,
substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt
sind;
R10 aus Wasserstoff und Alkyl ausgewählt ist;
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen;
-(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-;
(C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt
ist;
L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen
ausgewählt ist;
Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt
ist;
Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;
Z eine positive ganze Zahl von bis zu 6 ist;
m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;
n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;
R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff,
(C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl,
(C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl,
Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt
ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
wobei mindestens eines von R15 und R16 einen Rest A darstellt;
und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
0,05 bis 2 beträgt.Polymerzusammensetzung nach Anspruch 1 und 20, bei der mindestens eine
basische organische Verbindung 1,3,5-Triazin-2,4,6-triamin, N,N'-1,2-Ethandiylbis[[[4,6-bis[butyl-1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-3,1-propandiyl]]bis[N,N''-dibutyl
N,N''-bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperdinyl)- ist.Zusammensetzung nach Anspruch 47, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis
45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,01 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 1 definierten Salzes umfasst,
wobei das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
etwa 0,25 bis etwa 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 47, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und
30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis
10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,
und die Komponente (B) 0,05 bis etwa 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 1 definierten Salzes umfasst,
wobei das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren
Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen
organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.Zusammensetzung nach Anspruch 47, bei der der Polyester der Komponente
(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in
einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;
und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 1 definierten Salzes umfasst,
wobei das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen
Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung
etwa 0,25 bis etwa 1,1 beträgt.Polymer-Zusammensetzung, umfassend:
(A) mindestens einen Polyester, der eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2
dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan
von 60/40, aufweist und der umfasst:
(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste
umfassen; und
(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste
oder eine Mischung derselben umfassen;
und 10 bis 200 ppmw von mindestens einem von Ti-, Co- oder Mn-Rückständen,
wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der
Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und
(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung von phosphoriger
Säure mit der basischen organischen Verbindung von Anspruch 47.