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Dokumentenidentifikation DE60312901T2 13.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001601720
Titel POLYESTERZUSAMMENSETZUNGEN
Anmelder Eastman Chemical Co., Kingsport, Tenn., US
Erfinder PEARSON, Jason Clay, Kingsport, TN 37663, US;
MCWILLIAMS, Douglas Stephens, Kingsport, TN 37664, US;
IRICK, Gether Jr., Gray, TN 37615, US;
WEAVER, Max Allen, Kingsport, TN 37664, US
Vertreter WUESTHOFF & WUESTHOFF Patent- und Rechtsanwälte, 81541 München
DE-Aktenzeichen 60312901
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.12.2003
EP-Aktenzeichen 038154936
WO-Anmeldetag 17.12.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/US03/40536
WO-Veröffentlichungsnummer 2004065472
WO-Veröffentlichungsdatum 05.08.2004
EP-Offenlegungsdatum 07.12.2005
EP date of grant 28.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.12.2007
IPC-Hauptklasse C08K 5/52(2006.01)A, F, I, 20070227, B, H, EP
IPC-Nebenklasse C08G 63/91(2006.01)A, L, I, 20070227, B, H, EP   C08L 67/02(2006.01)A, L, I, 20070227, B, H, EP   C08L 69/00(2006.01)A, L, I, 20070227, B, H, EP   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Diese Erfindung betrifft eine Polymerzusammensetzung, die (A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit eines Metallkatalysators hergestellt ist; und (B) ein Salz umfasst, das aus mindestens einer geeigneten Phosphor-haltigen Säure und mindestens einer geeigneten basischen organischen Verbindung, wie einem gehinderten Amin-Lichtstabilisator, zusammengesetzt ist. Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung betrifft eine Mischung von (A) mindestens einem Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit eines Metallkatalysators hergestellt ist; (B) einem Salz, das aus mindestens einer geeigneten Phosphor-haltigen Säure und mindestens einer geeigneten basischen organischen Verbindung zusammengesetzt ist, und (C) einem Polycarbonat.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Verfahren zur Desaktivierung von Metallkatalysatorresten in Polyester- und Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen sind in der Technik bekannt; jedoch ist es wünschenswert, verbesserte Verfahren zur Desaktivierung derartiger Reste zu finden. Es ist auch wünschenswert, Verfahren zur Desaktivierung von Katalysatorresten zu finden, welche Zusammensetzungen mit größerer hydrolytischer Stabilität bereitstellen, die für Verfahrensausrüstungen weniger abträglich sind, eine bessere Farbe und weniger Farbschwankung von Ansatz zu Ansatz bereitstellen.

Es ist in der Technik bekannt, dass gewisse Phosphor-haltige Verbindungen für die Desaktivierung von Metallkatalysatorresten nützlich sind. Es wird zum Beispiel auf die U.S. Patente 3,218,372 (Okamura et al.), 4,532,290 (Jaquiss et al.), 4,088,709 (Seymour et al.), 4,401,804 (Wooten et al.), 5,922,816 (Hamilton) und die europäischen Patente 0 543 125 (Van Helmond), 0 294 862 (Verhoeven), 0 295 730 (Verhoeven) verwiesen. Beispiele für derartige Phosphor-haltige Verbindungen umfassen Phosphorsäure, gewisse organische Phosphor-Verbindungen, wie Distearylpentaerythritdiphosphit, Mono-, Di- und Trihydrogenphosphat-Verbindungen oder Di- und Triesterphosphat-Verbindungen, Phosphit-Verbindungen, gewisse anorganische Phosphor-Verbindungen, wie Mononatriumphosphat, Zink- oder Calciumphosphat, Poly(ethylen)hydrogenphosphat, Phosphite und Phosphate, die in Kombination mit elementarem Schwefel verwendet werden, Silylphosphate, Phosphor-Verbindungen, die in Kombinationen mit Metallsulfiden oder Metallsulfaten verwendet werden. Das U.S. Patent 4,452,933 (Russell) offenbart die Verwendung von Hydroxy- oder Aminosubstituierten Carbonsäuren, wie Methylsalicylat, Maleinsäure, Glycin oder Dibutyltartrat, um Metallkatalysatorreste zu desaktivieren. Das U.S. Patent 4,452,932 (Brunelle) offenbart die Verwendung von Dehydroessigsäure und einer Hydroxy-aromatischen Verbindung, wie o-Hydroxybenzophenon, für die Inaktivierung von Metallkatalysatorresten. Es ist auch bekannt, dass gewisse Polyole, wie Mannit, verwendet werden können, um die Farbe von Polyester- und Polycarbonat-Mischungen zu verbessern, wie im europäischen Patent 0 272 417 (Nelson) beschrieben.

Das U.S. Patent 4,619,956 offenbart die Kombination der gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren (HALS) 2,2,6,6-Tetraalkylpiperidine und/oder von deren Additionssalzen mit Triazin-Ultraviolettabsorptionsmitteln für die Stabilisierung von wärmehärtenden Acryl- und Alkyd-Beschichtungsmitteln. Das U.S. Patent 5,714,530 offenbart die Nützlichkeit der Vereinigung von nicht-polymeren 2,2,6,6-Tetralkylpiperidin-HALS-Salzen und/oder deren Säureadditionssalzen mit Triazin-Ultraviolett-Adsorptionsmitteln für die Stabilisierung gewisser Polymerzusammensetzungen. Das U.S. Patent 6,051,164 offenbart die Verwendung eines Polymer-Stabilisierungssystems, das etwa 50 bis etwa 5000 ppm mindestens eines ortho-Hydroxyltrisaryltriazin-Lichtabsorptionsmittels und etwa 500 ppm bis etwa 1,25 Prozent mindestens eines oligomeren, polymeren oder höhermolekularen HALS mit einem Molekulargewicht von mindestens 500 umfasst, wobei das Gewichtsverhältnis von HALS zu Triazin-Lichtabsorptionsmittel etwa 3:1 bis etwa 20:1 beträgt.

Gewisse dieser Phosphor-haltigen Verbindungen, zum Beispiel Phosphorsäure, Phosphor(III)-säure und Polyphosphorsäure, können mit der Verfahrensausrüstung reagieren, was ein dunkel gefärbtes Polymer produziert und zur Bildung von schwarzen Flecken oder Partikeln führen kann. Man nimmt an, dass die dunkle Farbe auf der Korrosion der Verfahrensausrüstung beruht. Die Zugabe von starken Säuren zu den Polymerzusammensetzungen verringert ebenfalls die hydrolytische Stabilität als Ergebnis einer Säure-katalysierten Hydrolyse. Zusätzlich können Phosphit-Antioxidantien zu sauren Spezies hydrolysiert werden, wodurch die Verfahrensausrüstung korridiert oder die hydrolytische Stabilität der Polymerzusammensetzung verringert wird. Es ist wünschenswert, ein Additiv oder eine Mischung von Additiven bereitzustellen, die verwendet werden können, um Metallkatalysatorreste und andere Metallverunreinigungen zu desaktivieren und dadurch die Farbe von Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen zu verbessern, die zu weniger Korrosion der Verfahrensausrüstung zu führen und eine Umesterung unterdrücken.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Wir haben entdeckt, dass die Anwesenheit gewisser Salze in Polyestern und Mischungen von Polyester und Polycarbonaten Polymerzusammensetzungen zum Ergebnis hat, die eine verbesserte hydrolytische Stabilität zeigen, die für die Verfahrensausrüstung weniger abträglich sind, die für eine bessere Farbe sorgen und die eine geringere Farbschwankung von Ansatz zu Ansatz liefern. Die Salze, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, sind Reaktionsprodukte einer geeigneten anorganischen Säure, wie Phosphor(III)-säure, mit einer geeigneten basischen organischen Verbindung, wie gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren (HALS). Die vorliegende Erfindung stellt verbesserte Verfahren zur Verbesserung der Farbe und zum Vermeiden der schädlichen Auswirkungen der Umesterung in Polyestern und/oder Polyester-Polycarbonat-Mischungen bereit.

So stellt die vorliegende Erfindung eine Polymerzusammensetzung bereit, welche umfasst:

  • (A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit eines Metallkatalysators hergestellt ist; und
  • (B) mindestens ein Salz, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten, hergestellt ist.

Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Polymerzusammensetzung, welche umfasst:

  • (A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit eines Metallkatalysators hergestellt ist;
  • (B) mindestens ein Salz, das aus der Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen Verbindungen und einer oder mehrerer basischer organischer Verbindungen, die Stickstoff enthalten, hergestellt ist; und
  • (C) mindestens ein Polycarbonat.

Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Polymer-Konzentrat, welches umfasst:

  • (A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit eines Metallkatalysators hergestellt ist; und
  • (B) bis zu etwa 10 Gewichtsprozent, bevorzugt etwa 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens eines Salzes, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger Verbindungen und einer oder mehrerer basischer organischer Verbindungen, die Stickstoff enthalten, hergestellt ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung stellt eine Polymerzusammensetzung bereit, welche umfasst.

  • (A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit eines Metallkatalysators hergestellt ist; und
  • (B) ein Salz, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphorhaltiger Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen hergestellt ist, welche bevorzugt Stickstoff enthalten, wobei die Phosphor-haltigen Verbindungen ausgewählt sind aus Verbindungen mit der Formel:
    worin

    R1 und R2 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl;

    n für 2 bis 500 steht; und

    X aus Wasserstoff und Hydroxy ausgewählt ist;

    und wobei die basischen organischen Verbindungen ausgewählt sind aus Verbindungen mit den Formeln:
    worin

    R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

    R3, R4 und R5 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3, R4 und R5 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 oder R4 und R5 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

    R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

    R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;

    R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3 oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
    R12 aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt ist und an den Positionen 2, 3 oder 4 am aromatischen Ring angeordnet sein kann;

    die Gruppe -N(R3)(R4) an den Positionen 2, 3 oder 4 am Pyridinring der Stickstoff-Verbindung (5) angeordnet sein kann;

    die Gruppen -CO2R3 und R1 an irgendeiner der Positionen 2, 3, 4, 5, 6 des Pyridinrings der Stickstoff-Verbindung (6) angeordnet sein können;

    L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;

    L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

    Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

    Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

    R13 und R14 unabhängig aus -O-R2 und -N(R2)2 ausgewählt sind;

    Z eine positive ganze Zahl von bis zu etwa 20, bevorzugt bis zu etwa 6 ist;

    m1 aus 0 bis etwa 10 ausgewählt ist;

    n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis etwa 12 ausgewählt ist;

    R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
    Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.

    bevorzugt mindestens eines von R15 und R16 ein Rest A ist; und worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung etwa 0,05 bis etwa 2, bevorzugt etwa 0,25 bis etwa 11 beträgt.

Der Ausdruck "(C1-C22)-Alkyl" bezeichnet einen gesättigten Kohlenwasserstoffrest, der ein bis zweiundzwanzig Kohlenstoffe enthält und der gerade oder verzweigtkettig sein kann. Derartige (C1-C22)-Alkylgruppen können Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Octyl, Isopropyl, Isobutyl, tert-Butyl, Neopentyl, 2-Ethylheptyl, 2-Ethylhexyl und dergleichen sein. Der Ausdruck "substituiertes (C1-C22)-Alkyl" bezeichnet (C1-C22)-Alkylreste, wie oben beschrieben, die mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein können, die aus Hydroxy, Halogen, Cyano, Aryl, Heteroaryl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, (C1-C6)-Alkoxy, (C2-C6)-Alkanoyloxy und dergleichen ausgewählt sind.

Der Ausdruck "(C3-C8)-Cycloalkyl" wird verwendet, um einen cycloaliphatischen Kohlenwasserstoffrest zu bezeichnen, der drei bis acht Kohlenstoffatome enthält. Der Ausdruck "substituiertes (C3-C8)-Cycloalkyl" wird verwendet, um einen (C3-C8)-Cycloalkylrest, wie oben angegeben, zu beschreiben, welcher mindestens eine Gruppe enthält, die aus (C1-C6)-Alkyl, (C1-C6)-Alkoxy, Hydroxy, Halogen und dergleichen ausgewählt ist.

Der Ausdruck "Aryl" wird verwendet, um einen aromatischen Rest, der 6, 10 oder 14 Kohlenstoffatome in der konjugierten aromatischen Ringstruktur enthält, und diese Reste zu bezeichnen, die mit einer oder mehreren Gruppen substituiert sind, die ausgewählt sind aus (C1-C6)-Alkyl; (C1-C6)-Alkoxy; Phenyl und Phenyl, das mit (C1-C6)-Alkyl substituiert ist; (C1-C6)-Alkoxy; Halogen und dergleichen; (C3-C8)-Cycloalkyl; Halogen; Hydroxy; Cyano; Trifluormethyl und dergleichen. Typische Arylgruppen umfassen Phenyl, Naphthyl, Phenylnaphthyl, Anthryl (Anthracenyl) und dergleichen. Der Ausdruck "Heteroaryl" wird verwendet, um konjugierte cyclische Reste, die mindestens ein Heteroatom, das aus Schwefel, Sauerstoff, Stickstoff oder einer Kombination derselben ausgewählt ist, in Kombination mit zwei bis etwa 10 Kohlenstoffatomen enthalten, und diese Heteroaryl-Reste, die mit den oben erwähnten Gruppen als möglichen Substituenten am Arylrest substituiert sind, zu beschreiben. Typische Heteroaryl-Reste umfassen: 2- und 3-Furyl; 2- und 3-Thienyl; 2- und 3-Pyrrolyl; 2-; 3- und 4-Pyridyl; Benzothiophen-2-yl; Benzothiazol-2-yl; Benzoxazol-2-yl; Benzimidazol-2-yl; 1;3;4-Oxadiazol-2-yl; 1;3;4-Thiadiazol-2-yl; 1;2;4-Thiadiazol-5-yl; Isothiazol-5-yl; Imidazol-2-yl; Chinolyl und dergleichen.

Die Ausdrücke "(C1-C6)-Alkoxy" und "(C2-C6)-Alkanoyloxy" werden verwendet, um die Gruppen -O-(C1-C6)-Alkyl bzw. -OCO-(C1-C6)-Alkyl darzustellen, worin "(C1-C6)-Alkyl" einen gesättigten Kohlenwasserstoff bezeichnet, der 1–6 Kohlenstoffatome enthält Und gerade oder verzweigtkettig sein kann und der weiter mit einer oder mehreren Gruppen substituiert sein kann, die aus Halogen, Methoxy, Ethoxy, Phenyl, Hydroxy, Acetyloxy und Propionyloxy ausgewählt sind. Der Ausdruck "Halogen" wird verwendet, um Fluor, Chlor, Brom und Iod darzustellen; jedoch sind Chlor und Brom bevorzugt.

Der Ausdruck "(C2-C22)-Alkylen" wird verwendet, um einen zweiwertigen Kohlenwasserstoffrest zu bezeichnen, der zwei bis zweiundzwanzig Kohlenstoffe enthält und der gerade oder verzweigtkettig sein kann und der mit einem oder mehreren Substituenten substituiert sein kann, die aus Hydroxy, Halogen, (C1-C6)-Alkoxy, (C2-C6)-Alkanoyloxy und Aryl ausgewählt sind. Der Ausdruck "(C3-C8)-Cycloalkylen" wird verwendet, um zweiwertige cycloaliphatische Reste zu bezeichnen, die drei bis acht Kohlenstoffatome enthalten, und diese sind gegebenenfalls mit einer oder mehreren (C1-C6)-Alkylgruppen substituiert. Der Ausdruck "Arylen" wird verwendet, um 1,2-, 1,3- und 1,4-Phenylen-Reste und diese gegebenenfalls mit (C1-C6)-Alkyl, (C1-C6)-Alkoxy und Halogen substituiert zu bezeichnen.

Das Salz der Komponente (B) der neuen, von der vorliegenden Erfindung bereitgestellten Zusammensetzungen kann hergestellt werden, indem man die saure Phosphor-haltige Verbindung und die basische Stickstoff-haltige organische Verbindung auf geeignete Weise zusammenbringt. Eine geeignete Weise ist jedes Verfahren, das das In-Kontakt-Bringen der sauren Phosphor-haltigen Säure mit der basische organischen Verbindung beinhaltet. Zum Beispiel können die saure Phosphor-haltige Verbindung und die basische Stickstoff-haltige organische Verbindung in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst und die Lösungen gemischt werden, gefolgt vom Fällen des Reaktionsprodukts; Mischen der Phosphor-haltigen Säure und der basischen organischen Verbindung ohne Lösungsmittel; und dergleichen.

Das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung kann im Bereich von etwa 0,05 bis etwa 2, bevorzugt von etwa 0,25 bis etwa 1,1 liegen. Zusammensetzungen, die einen großen Überschuss von unumgesetzten Phosphor-haltigen sauren Verbindungen enthalten, können eine Korrosion der Verfahrensausrüstung während der Konzentrat-Herstellung zur Folge haben und eine negative Auswirkung auf die hydrolytische Stabilität des Polymers aufweisen.

Das Salz oder die Salze, welche die Komponente (B) unserer neuen Zusammensetzungen ausmachen, liegt/liegen typisch in Konzentrationen im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 0,25 Gewichtsprozent vor, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, d.h. das Gesamtgewicht des Komponente (A)-Polyesters, des Salzes und jeglicher vorhandener zusätzlicher Komponenten, wie ein Polycarbonat, Stabilisatoren und Pigmente und Färbemittel. Konzentrationen des Salzes (B) in diesem Bereich sind typisch wirksam, um die Farbe von Polyestern und Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen zu verbessern. Zusätzlich wird die Farbe von Polyestern, die UV-Absorptionsmittel und/oder phenolische Antioxidantien enthalten, und von Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen, die UV-Adsorptionsmittel und/oder phenolische Antioxidantien enthalten, verbessert. Die Konzentration des Salzes oder der Salze beträgt bevorzugt etwa 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent (gleiche Basis). Der Polyester der Komponente (A) enthält typisch Katalysatormetallreste in Konzentrationen von weniger als etwa 200 Teilen pro Million bezüglich Gewicht (ppmw), zum Beispiel etwa 10 bis 200 ppmw. Metallkatalysatorreste-Konzentrationen von etwa 20 bis 100 ppmw sind typischer. Die Korrosion von Metall-Verfahrensausrüstung ist eine zusätzliche Quelle von Metallverunreinigungen in der Polyester-Komponente (A). Zum Beispiel enthalten die Edelstähle 304 und 316 Mangan, Chrom und Nickel.

Die sauren Phosphor-haltigen Verbindungen sind bevorzugt Phosphor(III)-säure, Phosphorsäure und Polyphosphorsäure, am bevorzugtesten Phosphor(III)-säure.

Beispiele für geeignete basische organische Verbindungen umfassen Alkylamine, wie Triethylamin und 2,2,6,6-Tetramethylpiperidin, Pyridin und substituierte Pyridine, Piperidin und substituierte Piperidine, Morpholin und substituierte Morpholine und dergleichen. Die bevorzugten basischen organischen Verbindungen sind gehinderte Amin-Lichtstabilisatoren (HALS) wie zum Beispiel: Cyasorb UV-3346 (Cytec Industries, CAS-Nr. 90751-07-8), Cyasorb UV-3529 (Cytec Industries, CAS-Nr. 193098-40-7), Cyasorb UV-3641 (Cytec Industries, CAS-Nr. 106917-30-0), Cyasorb UV-3581 (Cytec Industries, CAS-Nr. 79720-19-7), Cyasorb UV-3853 (Cytec Industries, CAS-Nr. 167078-06-0), Cyasorb UV-38535 (Cytec Industries, CAS-Nr. 24860-22-8), Tinuvin 622 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 65447-77-0), Tinuvin 770 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 52829-07-9), Tinuvin 144 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 63843-89-0), Tinuvin 123 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 129757-67-1), Chimassorb 944 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 71878-19-8), Chimassorb 119 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 106990-43-6), Chimassorb 2020 (Ciba Specialty Chemicals, CAS-Nr. 192268-64-7), Lowilite 76 (Great Lakes Chemical Corp., CAS-Nr. 41556-26-7), Lowilite 62 (Great Lakes Chemical Corp., CAS-Nr. 65447-77-0), Lowilite 94 (Great Lakes Chemical Corp., CAS-Nr. 71878-19-8), Uvasil 299LM (Great Lakes Chemical Corp., CAS-Nr. 182635-99-0), und Uvasil 299LM (Great Lakes Chemical Corp., CAS-Nr. 182635-99-0), Dastib 1082 (Vocht a.s., CAS-Nr. 131290-28-3), Uvinul 4049H (BASF Corp., CAS-Nr. 109423-00-9), Uvinul 4050H (BASF Corp., CAS-Nr. 124172-53-8), Uvinul 5050H (BASF Corp., CAS-Nr. 199237-39-3), Mark LA 57 (Asahi Denka Co., Ltd., CAS-Nr. 64022-61-3), Mark LA 52 (Asahi Denka Co., Ltd., CAS-Nr. 91788-83-9), Mark LA 62 (Asahi Denka Co., Ltd., CAS-Nr. 107119-91-5), Mark LA 67 (Asahi Denka Co., Ltd., CAS-Nr. 100631-43-4), Mark LA 63 (Asahi Denka Co., Ltd.,. CAS-Nr. 115055-30-6), Mark LA 68 (Asahi Denka Co., Ltd., CAS-Nr. 100631-44-5), Hostavin N 20 (Clariant Corp., CAS-Nr. 95078-42-5), Hostavin N 24 (Clariant Corp., CAS-Nr. 85099-51-1, CAS-Nr. 85099-50-9), Hostavin N 30 (Clariant Corp., CAS-Nr. 78276-66-1), Diacetam-5 (GTPZAB Gigiena Truda, USSR, CAS-Nr. 76505-58-3), Uvasorb-HA 88 (3V Sigma, CAS-Nr. 136504-96-6), Goodrite UV-3034 (BF Goodrich Chemical Co., CAS-Nr. 71029-16-8), Goodrite UV-3150 (BF Goodrich Chemical Co., CAS-Nr. 96204-36-3), Goodrite UV-3159 (BF Goodrich Chemical Co., CAS-Nr. 130277-45-1), Sanduvor 3050 (Clariant Corp., CAS-Nr. 85099-51-0), Sanduvor PR-31 (Clariant Corp., CAS-Nr. 147783-69-5), UV Check AM806 (Ferro Corp., CAS-Nr. 154636-12-1), Sumisorb TM-061 (Sumitomo Chemical Company, CAS-Nr. 84214-94-8), Sumisorb LS-060 (Sumitomo Chemical Company, CAS-Nr. 99473-08-2), Uvasil 299 LM (Great Lakes Chemical Corp., CAS-Nr. 164648-93-5), Uvasil 299 HM (Great Lakes Chemical Corp., CAS-Nr. 164648-93-5), Nylostab S-EED (Clariant Corp., CAS-Nr. 42774-15-2). Zusätzliche bevorzugte gehinderte Amin-Lichtstabilisatoren können im Plastic and Additives Handbook 5th Edition (Hanser Gardner Publications, Inc., Cincinnati, OH, USA, 2001) aufgeführt sein.

Die gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren mit den obigen Formeln (2), (3), (7), (8), (9), (12), (13), (14), (15), (16), (17), (18), (19) und (20) stellen die bevorzugten basischen Verbindungen dar. Chimassorb 944 (Ciba Speciality Chemicals, CAS-Nr. 71878-19-8), Cyasorb UV-3529 (Cytec Industrie, CAS-Nr. 193098-40-7), Chimassorb 119 (Ciba Speciality Chemicals, CAS-Nr. 106990-43-6) und Tinuvin 770 (Ciba Speciality Chemicals, CAS-Nr. 52829-07-9) und alle Äquivalente derselben sind spezielle Beispiele für die bevorzugten basischen Verbindungen. Eine bevorzugtere Gruppe der basischen Stickstoffverbindungen sind die gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren mit den obigen Formeln (2), (3), (7), (9), (12), (13), (14), (15), (16), (17), (18) und (19), in denen der Rest R10 Wasserstoff oder (C1-C22)-Alkyl ist, und der Formel (15), in der mindestens eines von R15 und R16 den Rest A darstellt, in dem R10 Wasserstoff oder (C1-C22)-Alkyl ist. Die bevorzugtesten sind HALS mit hohem Molekulargewicht, worin das Molekulargewicht größer als etwa 1000 ist, wie Cyasorb UV-3529 (Cytec Industries, CAS-Nr. 193098-40-7). Der bevorzugteste HALS entspricht der oben angegebenen Formel (12), in der R6 = R7 = R8 = R9 = R10 = Methyl, (R3)(R4)N-zusammen Morpholino darstellen, L1 für C1- bis C6-Alkylen steht und Z für 1 bis 6 steht. Zusätzlich sind die gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren mit den obigen Formeln (12), (13), (14), (15), (16), (17), (18) und (19), in denen der Rest R10 Wasserstoff oder (C1-C22)-Alkyl ist, und der Formel (15), in der mindestens eines von R15 und R16 den Rest A darstellt, in dem R10 Wasserstoff oder (C1-C22)-Alkyl ist, für eine verbesserte hydrolytischen Stabilität von Polyester-, Polycarbonat- und Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen besonders bevorzugt.

Der Polyester der Komponente (A) umfasst lineare, thermoplastische, kristalline oder amorphe Polyester, die durch herkömmliche Polymerisationstechniken aus einem oder mehreren Diolen und einer oder mehreren Dicarbonsäuren oder einem Ester-bildenden Äquivalent derselben, wie einem Dicarboxylatester, hergestellt sind. Die Polyester sind gewöhnlich von Formungs- oder Faser-Güte und weisen eine innere Viskosität (LV.) von etwa 0,4 bis etwa 1,2 dl/g auf, gemessen bei 25°C in einem 60/40-Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan. Typische Polyester der Komponente (A) umfassen:

  • (1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder eine Mischung derselben umfassen; und
  • (2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder eine Mischung derselben umfassen;
wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist. Die Polyester der Komponente (A) enthalten typisch bis zu etwa 200 ppmw Metallverunreinigung, zum Beispiel 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste.

Die Diol-Reste der Polyester der Komponente (A) können von einem oder mehreren der folgenden Diole abgeleitet sein: 2,6-Decahydronaphthalindimethanol, Ethylenglycol, 1,4-Cyclohexandimethanol, 1,2-Propandiol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol, 2,2-Dimethyl-1,3-propandiol, 1,6-Hexandiol, 1,2-Cyclohexandiol, 1,4-Cyclohexandiol, 1,2-, 1,3- und 1,4-Cyclohexandimethanol, 2,2,4,4-Tetramethyl-1,3-cyclobutandiol, Bis[4-(2-hydroxyethoxy)phenyl]sulfon, 1,4:3,6-Dianhydrosorbit, 4,4'-Isopropylidendicyclohexanol, Z-8-Bis(hydroxymethyl)tricyclo-[5.2.1.0]-decan, worin Z für 3, 4 oder 5 steht; und Diole, die ein oder mehrere Sauerstoffatome in der Kette enthalten, z.B. Diethylenglycol, Triethylenglycol, Dipropylenglycol, Tripropylenglycol und dergleichen. Im Allgemeinen enthalten diese Diole 2 bis 18, bevorzugt 2 bis 8 Kohlenstoffatome. Cycloaliphatische Diole können in ihrer cis- oder trans-Konfiguration oder als Mischungen von beiden Formen verwendet werden.

Die Disäure-Reste der Polyester der Komponente (A) können von einer Vielfalt von aliphatischen, alicyclischen und aromatischen Dicarbonsäuren abgeleitet sein. Beispiele für die Dicarbonsäuren, aus denen die Disäure-Reste erhalten werden können, umfassen 2,6-Decahydronaphthalindicarbonsäure, Terephthalsäure, Isophthalsäure, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure, 1,3-Cyclohexandicarbonsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure, Adipinsäure, Sebacinsäure, 1,12-Dodecandisäure, 2,6-Naphthalindicarbonsäure und dergleichen. Die Disäure-Reste können aus der Dicarbonsäure oder den Ester-bildenden Derivaten derselben, wie Estern der Dicarbonsäure, z.B. Dimethyldicarboxylatestern, Säurehalogeniden und in einigen Fällen Anhydriden, erhalten werden.

Ein oder mehrere Verzweigungsmittel können ebenfalls bei der Herstellung der Polyester nützlich sein, welche in Zusammenhang mit der Erfindung gebildet werden. Obwohl nicht erforderlich, wird es bevorzugt, dass das fakultative Verzweigungsmittel in der Polyester-Komponente (A) in einer Menge von weniger als 5 Molprozent vorliegt, wobei die Gesamt-Molprozent der Dicarbonsäure-Komponente gleich 100 Molprozent sind und die Gesamt-Molprozent der Diol-Komponente gleich 100 Molprozent sind. Das Verzweigungsmittel kann für eine Verzweigung in dem Säureeinheiten-Teil des Polyesters oder in dem Glycoleinheiten-Teil des Esters sorgen, oder es kann ein Hybrid sein. Einige dieser Verzweigungsmittel sind hierin bereits beschrieben worden. Jedoch sind polyfunktionelle Säuren, polyfunktionelle Glycole und Säure/Glycol-Hybride erläuternd für derartige Verzweigungsmittel. Beispiele umfassen Tri- oder Tetracarbonsäuren, wie Trimesinsäure, Pyromellithsäure und Niederalkylester derselben und dergleichen, und Tetrole, wie Pentaerythrit. Auch Triole wie Trimethylpropan oder Dihydroxycarbonsäuren und Hydroxydicarbonsäuren und Derivate, wie Dimethylhydroxyterephthalat und dergleichen, sind im Zusammenhang mit dieser Erfindung nützlich. Trimellithsäureanhydrid ist ein bevorzugtes Verzweigungmittel. Die Verzweigungsmittel können entweder verwendet werden, um den Polyester selbst zu verzweigen, oder um die Polyester/Polycarbonat-Mischung der Erfindung zu verzweigen.

Es wird bevorzugt, dass die Polyester-Komponente (A) etwa 30 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfasst, wobei die Gesamt-Molprozentsätze der Diol-Reste des Polyesters gleich 100 Molprozent sind. In dieser Ausführungsform wird es auch bevorzugt, dass die Polyester-Komponente (A) 0 bis etwa 70 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfasst. Während die in dieser Ausführungsform vorliegenden Disäure-Reste von irgendeiner Disäure abstammen können, wird es bevorzugt, dass die Disäurereste Terephthalsäure-, Isophthalsäure- und/oder 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen. Wenn Terephthalsäure-Reste vorhanden sind, umfasst die Polyester-Komponente (A) etwa 65 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und etwa 0 bis 35 Molprozent Isophthalsäure-Reste.

So weist eine Gruppe von bevorzugten Polyestern eine innere Viskosität von etwa 0,4 bis 1,2, bevorzugt 0,4 bis 0,8 dl/g auf, gemessen bei 25°C in einem 60/40 Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan und umfasst:

  • (1) Disäure-Reste, die etwa 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und etwa 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
  • (2) Diol-Reste, die etwa 40 bis 100 Molprozent, bevorzugt 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis etwa 60 Molprozent, bevorzugt etwa 20 bis 45 Molprozent, Ethylenglycol-Reste umfassen, wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.

Eine weitere Gruppe von bevorzugten Polyestern weist eine innere Viskosität von etwa 0,4 bis 1,2, bevorzugt etwa 0,4 bis 0,8 dl/g auf, gemessen bei 25°C in einem 60/40-Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan, und umfasst:

  • (1) Disäure-Reste, die etwa 65 bis 82 Molprozent, bevorzugt etwa 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und etwa 35 bis 18 Molprozent, bevorzugt 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen, und
  • (2) Diol-Reste, die etwa 80 bis 100 Molprozent, bevorzugt 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und etwa 0 bis etwa 20 Molprozent, bevorzugt 0 bis 10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;
wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.

Noch eine weitere Gruppe von bevorzugten Polyestern weist eine innere Viskosität von etwa 0,4 bis 1,2, bevorzugt etwa 0,4 bis 0,8 dl/g auf, gemessen bei 25°C in einem 60/40-Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan, und umfasst:

  • (1) Disäure-Reste, die mindestens etwa 80 bis 100 Molprozent, bevorzugt 90 bis 100 Molprozent und am bevorzugtesten 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen; und
  • (2) Diol-Reste, die etwa 80 bis 100 Molprozent, bevorzugt 90 bis 100 Molprozent, am bevorzugtesten 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und etwa 0 bis etwa 20 Molprozent, bevorzugt 0 bis 10 Molprozent, am bevorzugtesten 0 Ethylenglycol-Reste umfassen;
wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.

In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Polyester eine innere Viskosität von etwa 0,4 bis 1,2, bevorzugt etwa 0,4 bis 0,8 dl/g auf, gemessen bei 25°C in einem 60/40-Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan, und umfassen:

  • (1) Disäure-Reste, die mindestens etwa 80 bis 100 Molprozent, bevorzugter 90 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und ungefähr 0 bis 20 Molprozent, bevorzugter 0 bis 10 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und
  • (2) Diol-Reste, die etwa 25 bis 37 Molprozent, bevorzugt 28 bis 34 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und etwa 75 bis etwa 63 Molprozent, bevorzugt etwa 72 bis 66 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;
wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.

Noch weiter weist ein weitere Gruppe von bevorzugten Polyestern eine innere Viskosität von etwa 0,4 bis 1,2, bevorzugt etwa 0,5 bis 1,0 dl/g auf, gemessen bei 25°C in einem 60/40-Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan, und umfasst:

  • (1) Disäure-Reste, die Terephthalsäure-Reste zu 0,01 bis 100 Molprozent, bevorzugt mindestens 40 Molprozent; bevorzugter 80 bis 100 Molprozent und sogar noch bevorzugter 90 bis 100 Molprozent umfassen, und
  • (2) Diol-Reste, die etwa 52 bis 75 Molprozent, bevorzugt 52 bis 65 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und etwa 25 bis 48 Molprozent, bevorzugt 35 bis 48 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;
wobei die Gesamtheit der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Gesamtheit der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist. Verzweigungsmittel sind in dieser Ausführungsform bevorzugt, bevorzugter in einer Menge von 0,05 bis 1,0 Molprozent trifunktionellem Monomer.

Die linearen Polyester können gemäß in der Technik wohlbekannten Polyesterbildenden Verfahrensweisen und Bedingungen hergestellt werden. Zum Beispiel kann eine Mischung von einer oder mehreren Dicarbonsäuren, bevorzugt aromatischen Dicarbonsäuren oder Ester-bildenden Derivaten derselben, und einem oder mehreren Diolen in Anwesenheit eines Veresterungskatalysators und/oder Polyveresterungskatalysators bei Temperaturen im Bereich von etwa 150 bis etwa 300°C und Drücken im Bereich von atmosphärisch bis etwa 0,2 Torr erwärmt werden. Normalerweise wird die Dicarbonsäure oder ihr Derivat mit dem bzw. den Diol(en) bei Atmosphärendruck und bei einer Temperatur am unteren Ende des angegebenen Bereichs verestert oder umgeestert. Die Polykondensation wird dann bewirkt, indem die Temperatur erhöht und der Druck erniedrigt wird, während überschüssiges Diol aus der Mischung entfernt wird. Ein bevorzugter Temperaturbereich für eine Polyester-Kondensation beträgt etwa 260 bis etwa 300°C.

Typische Katalysatoren oder Katalysatorsysteme für die Polyester-Kondensation sind in der Technik wohlbekannt. Zum Beispiel werden die Katalysatoren, die in den U.S. Patenten 4,025,492; 4,136,089; 4,176,224; 4,238,593 und 4,208,527, hierin durch Bezugnahme aufgenommen, offenbart sind, in dieser Hinsicht als geeignet angesehen. Weiter gibt R.E. Wilfong, Journal of Polymer Science, 54:385 (1961) typische Katalysatoren an, die in Polyester-Kondensationsreaktionen nützlich sind. Die bevorzugtesten Katalysatoren sind Komplexe von Titan, Mangan und Cobalt. Es versteht sich, dass die Phosphor-haltigen Verbindungen zusätzlich zu Metallkatalysatoren zugesetzt werden können. Polymerzusammensetzungen, die Antimon oder dessen Metallkomplexe als Katalysator verwenden, können durch die Zugabe eines Phosphor-haltigen Moleküls, wie Phosphor(III)-säure oder Salze von Phosphor(III)-säure, das heißt Salze der Komponente (B) der vorliegenden Erfindung, während des Schmelzmischens und Extrudierens unangenehm dunkel werden.

Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Polymerzusammensetzung, umfassend:

  • (A) mindestens einen Polyester, der aus der Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem Dialkylester derselben in Anwesenheit eines metallischen Katalysators hergestellt ist;
  • (B) mindestens ein Salz, das aus der Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen Verbindungen und einer oder mehrerer basischer organischer Verbindungen, die Stickstoff enthalten, hergestellt ist; und
  • (C) mindestens ein Polycarbonat.

Die Komponenten (A) und (B) dieser Ausführungsform, einschließlich ihrer relativen Mengen, sind die gleichen, wie vorstehend beschrieben.

Der Ausdruck "Polycarbonat" umfasst, wie hierin verwendet, jene Polycarbonate, die Struktureinheiten oder -reste der Formel

umfassen, in der Y ein zweiwertiger aromatischer oder aliphatischer Rest ist, der von einer dihydroxyaromatischen Verbindung oder einer dihydroxyaliphatischen Verbindung der Formel HO-Y-OH abstammt. Typische dihydroxyaromatische Verbindungen sind 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan, auch als Bisphenol A bekannt; Bis(4-hydroxyphenyl)methan; 2,2-Bis(4-hydroxy-3-methylphenyl)propan; 4,4-Bis(4-hydroxyphenyl)heptan; 2,2-(3,5,3',5'-Tetrachlor-4,4'-dihydroxyphenyl)propan; 2,2'-(3,5,3',5'-Tetrabrom-4,4'-dihydroxyphenol)propan; 3,3'-Dichlor-3,3'-dichlor-4,4'-dihydroxydiphenyl)methan; 2,2'-Dihydroxyphenylsulfon und 2,2'-Dihydroxylphenylsulfid. Am bevorzugtesten steht HO-Y-OH für 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propyl, wobei in diesem Fall das Polycarbonat ein "Bisphenol Apolycarbonat" ist. Beispiele für dihydroxyaliphatische Verbindungen umfassen 1,4-Cyclohexandimethanol, 1,2-Propandiol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol, 2,2-Dimethyl-1,3-propandiol, 1,6-Hexandiol, 2,6-Decahydronaphthalindimethanol, 1,2-Cyclohexandiol, 1,4-Cyclohexandiol, 1,2-Cyclohexandimethanol, 1,3-Cyclohexandimethanol, Isosorbid, 4,4'-Isopropylidendicyclohexanol, 2,2,4,4-Tetramethylcyclobutan-1,2-diol, Z,8-Bis(hydroxymethyl)tricyclo-[5.2.1.0]-decan, worin Z für 3, 4 oder 5 steht; und Diole, die ein oder mehrere Sauerstoffatome in der Kette enthalten, zum Beispiel Diethylenglycol, Triethylenglycol, Dipropylenglycol, Tripropylenglycol und dergleichen. Im Allgemeinen enthalten diese Diole 2 bis 18, bevorzugt 2 bis 8 Kohlenstoffatome. Cycloaliphatische Diole können in ihrer cis- oder trans-Konfiguration oder als Mischungen von beiden Formen verwendet werden. Verzweigte Polycarbonate sind ebenfalls in der vorliegenden Erfindung nützlich.

Die Polycarbonate, welche die Komponente (C) der oben beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfassen, können gemäß bekannten Verfahren durch Umsetzung der dihydroxyaromatischen Verbindung mit einer Carbonat-Vorstufe wie Phosgen, einem Halogenformiat oder einem Carbonatester, einem Molekulargewichtsregulator, einem Säure-Akzeptor und einem Katalysator hergestellt werden. Verfahren zur Herstellung von Polycarbonaten sind in der Technik bekannt und sind zum Beispiel im U.S. Patent 4,452,933 beschrieben, welches hierin durch Bezugnahme aufgenommen wird.

Beispiele für geeignete Carbonat-Vorstufen umfassen Carbonylbromid, Carbonylchlorid und deren Mischungen; Diphenylcarbonat; ein Di(halogenphenyl)carbonat, zum Beispiel Di(trichlorphenyl)carbonat, Di(tribromphenyl)carbonat und dergleichen; Di(alkylphenyl)carbonat, zum Beispiel Di(tolyl)carbonat; Di(naphthyl)carbonat; Di(chlornaphthyl)carbonat oder deren Mischungen; und Bishalogenformiate von zweiwertigen Phenolen.

Beispiele für geeignete Molekulargewichtsregulatoren umfassen Phenol, Cyclohexanol, Methanol, alkylierte Phenole wie Octylphenol, para-Tertiärbutylphenol und dergleichen. Der bevorzugte Molekulargewichtsregulator ist Phenol oder ein alkyliertes Phenol.

Der Säure-Akzeptor kann entweder ein organischer oder ein anorganischer Säure-Akzeptor sein. Ein geeigneter organischer Säure-Akzeptor ist ein tertiäres Amin und umfasst solche Materialien wie Pyridin, Triethylamin, Dimethylanilin, Tributylamin und dergleichen. Der anorganische Säure-Akzeptor kann entweder ein Hydroxid, ein Carbonat, ein Bicarbonat oder ein Phosphat eines Alkali- oder Erdalkalimetalls sein.

Die Katalysatoren, die verwendet werden, sind jene, die typisch die Polymerisation des Monomers mit Phosgen unterstützen. Geeignete Katalysatoren umfassen tertiäre Amine, wie Triethylamin, Tripropylamin, N,N-Dimethylanilin, quartäre Ammoniumverbindungen, wie zum Beispiel Tetraethylammoniumbromid, Cetyltriethylammoniumbromid, Tetra-n-heptylammoniumiodid, Tetra-n-propylammoniumbromid, Tetramethylammoniumchlorid, Tetramethylammoniumhydroxid, Tetra-n-butylammoniumiodid, Benzyltrimethylammoniumchlorid, und quartäre Phosphonium-Verbindungen, wie zum Beispiel n-Butyltriphenylphosphoniumbromid und Methyltriphenylphosphoniumbromid.

Bei dem Polycarbonat der Komponente (C) kann es sich auch um ein Copolyestercarbonat handeln, wie jene, die in den U.S. Patenten 3,169,121; 3,207,814; 4,194,038; 4,156,069; 4,430,484; 4,465,820 und 4,981,898 beschrieben sind, die alle hierin durch Bezugnahme aufgenommen werden.

Copolyestercarbonate, die in dieser Erfindung nützlich sind, sind im Handel erhältlich. Sie werden typisch durch die Umsetzung mindestens einer dihydroxyaromatischen Verbindung mit einer Mischung von Phosgen und mindestens einem Dicarbonsäurechlorid, insbesondere Isophthaloylchlorid, Terephthaloylchlorid oder beiden, erhalten.

Das Verhältnis der Polyester-Komponente (A) zur Polycarbonat-Komponente (C) ist kein kritisches Merkmal der vorliegenden Erfindung und kann durch den einzelnen Ausführenden dieser Erfindung bestimmt werden. Typisch liegt das Gewichtsverhältnis von Polyester (A) zu Polycarbonat (B) im Bereich von etwa 99:1 bis etwa 1:99, bevorzugt etwa 75:25 bis etwa 25:75, und es beträgt am bevorzugtesten etwa 75:25 bis etwa 50:50.

Die vorliegende Erfindung liefert Polyester und Mischungen von Polyestern und Polycarbonate, die eine verbesserte Farbe zeigen. Obwohl man nicht durch irgendeine spezielle Theorie gebunden ist, kann die Verbesserung der Farbe das Ergebnis der Desaktivierung der Metallkatalysatorreste im Polyester sein. Man nimmt an, dass Metallkatalysatorreste, zum Beispiel Ti-, Mn- und Co-Reste, farbige Komplexe mit phenolischen Einheiten, wie jenen, die in Polycarbonaten gefunden werden, in der Struktur vieler Ultraviolett-Absorptionsmittel und aller phenolischen Antioxidantien bilden können. Die sauren Phosphor-haltigen Verbindungssalze von geeigneten basischen organischen Verbindungen [Komponente (B)] können Metallkatalysatorreste desaktivieren, wodurch sie die Bildung von farbigen Metall-Phenol-Komplexen verhindern und die Umesterung zwischen dem Polyester und dem Polycarbonat hemmen.

Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Polymer-Konzentrat, umfassend:

  • (A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem ihrer Dialkylester in Anwesenheit eines metallischen Katalysators hergestellt ist; und
  • (B) bis zu etwa 10 Gewichtsprozent, bevorzugt etwa 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens eines Salzes, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen Verbindungen und einer oder mehrerer basischer organischer Verbindungen, die Stickstoff enthalten, hergestellt ist.

Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können auch eine oder mehrere Verbindungen enthalten, die ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus (D) phenolischen Antioxidantien, (E) Wasser, (F) Farbstoffen und Pigmenten, wie organischen Farbstoffen, anorganischen Farbstoffe oder weißen Pigmenten, wie TiO2, ZnO und Bariumoxid, (G) anderen Additiven, wie Schlagzähmachern, Weichmachern, halogenierten Flammverzögerungsmitteln, Füllstoffen, nicht-halogenierten Flammverzögerungsmitteln, Synergisten, Verarbeitungshilfsmitteln, Phosphit-Stabilisatoren, Phosphonit-Stabilisatoren und anderen dem Fachmann bekannten Stabilisatoren; und (I) ein recyceltes Polymer.

Die Ausdrücke "phenolische Antioxidantien" und "gehindertes Phenol" sind primäre Antioxidantien, die dem Fachmann bekannt sind und durch die Strukturen dargestellt werden können, die auf den Seiten 98–108 im Plastic Additives Handbook 5th Edition (Hanser Gardner Publications, Inc., Cincinnati, OH, USA, 2001) angeführt sind, hierin in seiner Gesamtheit durch Bezugnahme aufgenommen. Einige übliche phenolische Antioxidantien sind wie folgt: Irganox 1010 (Ciba Speciality Chemicals, CAS-Nr. 6683-19-8), Irganox 1330 (Ciba Speciality Chemicals, CAS-Nr. 1709-70-2) und Irganox 3114 (Ciba Speciality Chemical, CAS-Nr. 27676-62-6).

Die Ausdrücke "Phosphit-Stabilisatoren" und "Phosphonit-Stabilisatoren" bezeichnen sekundäre Antioxidantien, die dem Fachmann bekannt sind und durch die Strukturen dargestellt werden können, die auf den Seiten 109–112 im Plastic Additives Handbook 5th Edition (Hanser Gardner Publications, Inc., Cincinnati, OH, USA, 2001) angeführt sind, hierin durch Bezugnahme in seiner Gesamtheit aufgenommen. Einige übliche Phosphit-Stabilisatoren sind wie folgt: Ultranox 626 (GE Speciality Chemicals, CAS-Nr. 26741-53-7), Irgafos 168 (Ciba Speciality Chemicals, CAS-Nr. 31570-04-4), Weston 619 (GE Speciality Chemicals, CAS-Nr. 3806-34-6) und Doverphos S-9228 (Dover Chemicals, CAS-Nr. 154862-43-8).

Der Ausdruck "halogenierte Flammverzögerungsmittel" ist als Verbindungen definiert, die eines oder mehrere der Folgenden enthalten: Fluor, Chlor, Brom und Iod und auf solche Weise wirken, dass sie die Flammfähigkeit der Polymerzusammensetzung verringern. Bevorzugter sind Verbindungen, die Brom enthalten, wie bromiertes Polycarbonat, bromiertes Polystyrol und dergleichen.

Es wird angenommen, dass die Salze der Phosphor-haltigen Säuren und geeigneten basischen organischen Verbindungen die in der Polyester-Komponente (A) vorliegende Metallkatalysatorreste wesentlich desaktivieren, so dass die Reste ihre Fähigkeit verlieren, farbige Komplexe mit UV-Absorptionsmitteln zu bilden. Salze von Phosphor-haltigen Säuren und basischen organischen Verbindungen, wie hierin definiert, können den Korrosionsgrad von Verfahrensausrüstung im Vergleich zu einigen der Hydrolyseprodukte von kommerziellen Phosphiten, Phosphor(III)-säure, Phosphorsäure und Polyphosphorsäure, verringern, wodurch die Farbe der Polymerzusammensetzung verbessert wird und die Lebensdauer der Verfahrensausrüstung verbessert wird.

Von der vorliegenden Erfindung bereitgestellte Zusammensetzungen sind zur Verbesserung der Eigenschaften von dickem Folienmaterial, Deckschichten von extrudiertem Folienmaterial, Deckschichten von extrudierten Folien, wärmeformbaren Folienprodukten, spritzgegossenen Produkten, dünnen Folien, dicken Folien, Gegenständen, die unter Verwendung dieser Folien hergestellt sind, Gegenständen, die unter Verwendung von dicken Folien hergestellt sind, Gegenständen, die unter Verwendung von dickem Folienmaterial hergestellt sind, mehrlagigen Folien, dünnwandigem Folienmaterial, dreifachwandigem Folienmaterial und dergleichen nützlich.

Schwefelsäure und schwefelige Säure produzieren ebenfalls Salze mit den hierin offenbarten Stickstoff-haltigen Verbindungen, die wirksam sind, die Farbe von Polyester und Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen, die UV-Absorptionsmittel und/oder phenolische Antioxidantien enthalten, zu verbessern. Typisch ist die Verbesserung der Farbe nicht so dramatisch wie jene, die bei Salzen beobachtet wird, die unter Verwendung von Phosphor-haltigen Säuren, wie Phosphorsäure oder Phosphor(III)-säure, gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt sind.

Diese Erfindung wird weiter durch die folgenden Beispiele von bevorzugten Ausführungsformen derselben erläutert, obwohl es sich versteht, dass diese Beispiele lediglich für Zwecke der Erläuterung eingeschlossen sind und nicht den Bereich der Erfindung beschränken sollen, falls nicht speziell anders angegeben. Falls nicht anders angegeben, sind alle Gewichtsprozente auf das Gesamtgewicht der Polymerzusammensetzung bezogen und sind alle Molekulargewichte Gewichtsmittel des Molekulargewichts. Auch sind alle Prozentsätze auf Gewicht bezogen, falls nicht anders angegeben. Wann immer eine Gruppe R, eine Gruppe L, eine Gruppe Y, eine Gruppe Z, eine Gruppe m oder eine Gruppe n in dieser gesamten Beschreibung definiert ist, bleibt die Definition einer speziellen Gruppe in dieser ganzen Beschreibung die gleiche, unabhängig davon, ob sie für mehrere Formen oder Arten von Verbindungen verwendet wird, falls nicht anders angegeben.

BEISPIELE

Experimentelle Bedingungen: Alle Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen wurden hergestellt, indem man eine auf Gewicht bezogene 50/50-Mischung (1) eines Polyesters, der 74 Molprozent Terephthalsäure-Reste, 26 Molprozent Isophthalsäure-Reste und 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfasste und eine innere Viskosität von etwa 0,74 aufwies und etwa 100 ppmw Titanmetall enthielt, (2) eines Bisphenol A-Polycarbonats, das von Bayer als Makrolon 2608-Polycarbonat geliefert wurde, und (3) das angeführte Additiv unter Verwendung eines 18 mm-Doppelschneckenextruders (APV Chemical Machinery Inc., Saginaw, MI 48601), der mit einer mittleren Mischschnecke ausgestattet war, extrudierte. Alle Zonentemperaturen waren auf 275°C eingestellt, außer bei der Zone 1, die auf 250°C eingestellt war. Der Einlassstutzen wurde durch umlaufendes Wasser gekühlt und die Schneckengeschwindigkeit wurde auf 200 Umdrehungen pro Minute (U/min) eingestellt. Eine Accu-Rate-(ACCU-RATE Inc. Whitewater, WI) Trockenmaterial-Einfüllvorrichtung wurde verwendet, um die Polymere und Additive mit einer eingestellten Zugabegeschwindigkeit von 3,0 in den Extruder einzuspeisen. Die extrudierten Stäbe wurden gekühlt, indem man sie durch ein 1,37 Meter (4,5 Fuß) langes Eiswasserbad leitete, dann unter Verwendung eines Berlyn-Pelletierers (The Berlyn Corp., Worcester, MA) der bei einer Geschwindigkeit von 5–8 eingestellt war, zerschnitt. Alle Additive wurden mit dem Polyester und Polycarbonat durch "Beutel-Mischen" (Zusammenschütteln des Materials in einem Beutel) gemischt, falls nicht anders angegeben. Der Polyester wurde etwa 24 Stunden in einem Vakuumofen (Modell 5851, National Appliance Company, Portland, OR) bei 70°C bei 120 Torr Druck mit einem leichten Zustrom von trockenem Stickstoff getrocknet. Das Polycarbonat wurde etwa 24 Stunden in einem Vakuumofen (Modell 5840, National Applicance Company, Portland, OR) bei 100°C bei 120 Torr mit einem leichten Zufluss von trockenem Stickstoff getrocknet. Konzentrate wurden aus der Mischung von Polymeren und den Additiven hergestellt und dann unter den gleichen Bedingungen getrocknet, bei denen der Polyester getrocknet wurde. Alle Polymere wurden unter Stickstoff in einem Vakuumofen bis 5 Minuten vor der Verwendung gelagert, dann "Beutelgemischt" und in die Einfüllvorrichtung gegeben. Die ersten 5 Minuten des Extrudats wurden nicht gesammelt, um sicherzustellen, dass der Extruder ausreichend gereinigt worden war. Wenn mehrere Konzentrationen der gleichen Mischung von Additiven extrudiert wurden, wurden die niedrigeren Konzentrationen an Additiven immer zuerst extrudiert. Der Extruder wurde mit mindestens 300 g einer 1:1-Mischung der Polyester/Polycarbonat-Mischung gereinigt, bevor das nächste Additiv bewertet wurde. Wenn Wasser als Additiv verwendet wurde, wurde das Wasser zusammen mit jeglichem/jeglichen anderen Additiv(en) etwa 3 Stunden vor dem Extrudieren zu den getrockneten Polymerpellets gegeben.

Die Farbe der Polymerpellets wird auf herkömmliche Weise unter Verwendung eines HunterLab UItraScan-Kolorimeters, hergestellt von Hunter Associates Laboratory, Inc., Reston, Virginia, bestimmt. Das Instrument wird unter Verwendung von HunterLab Universal Software (Version 3.8) betrieben. Die Kalibrierung und der Betrieb des Instruments geschehen gemäß dem HunterLab-Benutzerhandbuch und werden im Großen und Ganzen durch die Universal Software gelenkt. Um die Ergebnisse auf irgendeinem Kolorimeter zu reproduzieren, betreibe man das Instrument gemäß seinen Weisungen und verwende die folgenden Testparameter: D65-Lichtquelle (Tageslicht, 6500°K Farbtemperatur), Reflexionsmodus, großflächige Ansicht, spiegelnd eingeschlossen, CIE 10° Beobachter, Ausgaben sind CIE L*, a*, b*. Die Pellets werden in einen Halter gegeben, der 25 mm tief auf 55 mm breit und hoch ist. Der Halter ist schwarz mit einem Fenster auf einer Seite. Während des Tests wird die klare Seite des Halters am Reflexionseingang des Kolorimeters gehalten, wie es normalerweise geschieht, wenn man im Reflexionsmodus testet. Eine Zunahme des positiven b*-Werts zeigt Vergilbung an, während eine Abnahme des numerischen Wertes von b* eine Verringerung der Vergilbung anzeigt. Die Farbmessung und Durchführung werden in größeren Einzelheiten in Anni Berger-Schunn in Practical Color Measurement, Wiley, NY, Seiten 39–56 und 91–98 (1994) erörtert. Bevorzugt beträgt der b*-Wert weniger als +4, bevorzugter etwa +1 bis etwa +2.

Das Molekulargewicht der Polyester- und Polycarbonat-Fraktion in den Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen wurde unter Verwendung von Gelpermeationschromatographie bestimmt. Die Probe wurde für jede Komponente der Mischung getrennt analysiert. Jede Probe wurde einmal unter Verwendung des Polyesterverfahrens hergestellt und analysiert und dann unter Verwendung des Polycarbonatverfahrens hergestellt und analysiert.

Polyesterverfahren: 10 mg Probe wurden in einen 10 ml-Messkolben gegeben, gefolgt von 20 Mikrolitern Toluol (als Durchflussmarkierung), dann mit einem Azeotrop von Methylenchlorid und Hexafluorisopropanol auf ein Volumen von 10 ml verdünnt. Ein Rührstab wurde dazugegeben und die Mischung wurde auf einer Rührplatte gerührt, bis sie vollständig gelöst war. Die Probe wurde unter Verwendung einer Perkin-Elmer Series 200 LC-Binärpumpe mit einer Durchflussgeschwindigkeit von 1,0 ml/Minute mit einem Perkin-Elmer ISS 200-Autosampler unter Verwendung einer 10 Mikroliter-Injektionsschleife analysiert. Der Detektor war ein Perkin-Elmer LC-95 UV/Vis-Detektor, der bei 285 nm eingestellt war. Die Säulen sind Pigel 5 Mikrometer-Schutzsäule und ein Mixed C von Polymer Laboratories. Die Polystyrol-Kalibrierung besteht aus 15 Polystyrol-Standards mit engem Molekulargewicht von Polymer Laboratories im Bereich von 162 bis 3.220.000. Die universellen Kalibrierungsparameter waren: PS, K = 0,1278, a = 0,7089; PCT K = 0,2357, a = 0,8405. Die universellen Kalibrierungsparameter wurden durch lineare Regression bestimmt, um das korrekte Gewichtsmittel des Molekulargewichts für einen Satz von fünf PCT-Proben zu liefern, welche zuvor durch Lichtsteuerung charakterisiert wurden.

Polycarbonat-Verfahren: Die Probe wurde gepresst, bis sie weiß wurde, um die Oberfläche zu vergrößern, und dann in Tetrahydrofuran (THF)-Lösungsmittel einweichen gelassen, um das Polycarbonat aus der Probe auszulaugen. 10 mg Probe wurden in einen 10 ml-Messkolben gegeben, gefolgt von 20 Mikrolitern Toluol (als Durchflussmarkierung), dann mit nicht stabilisiertem THF auf ein Volumen von 10 ml verdünnt. Ein Rührstab wurde dazugegeben und die Mischung wurde über Nacht auf einer Rührplatte gerührt. Die Probe wurde unter Verwendung einer Perkin-Elmer LC 250-Binärpumpe mit einer Durchflussgeschwindigkeit von 1,0 ml/min mit einem Perkin-Elmer LC 600-Autosampler unter Verwendung einer 20 Mikroliter-Injektionsschleife analysiert. Der Detektor war ein Perkin-Elmer LC-235-Photodiodenarray-Detektor, der bei 265 nm eingestellt war. Die Säulen sind Pigel 5 Mikrometer-Schutzsäule, eine Mixed C von Polymer Laboratories und eine Oligopore-Säule von Polymer Laboratories. Die Polystyrol-Kalibrierungen bestanden aus 15 Polystyrol-Standards mit engem Molekulargewicht von Polymer Laboratories im Bereich von 162 bis 3.220.000. Die universellen Kalibrierungsparameter waren: PS, K = 14,000, a = 0,7000; PC K = 39,900, a = 0,7000. Die universellen Kalibrierungsparameter für Polycarbonat in THF wurden aus der Literatur erhalten.

BEISPIELE 1–12 UND VERGLEICHSBEISPIELE 1 UND 2

Der gehinderte Amin-Lichtstabilisator Chimassorb 944 und Phosphor(III)-säure der Beispiele 1–12 von Tabelle I wurden unter Verwendung eines Mörsers und Pistills zusammen verrieben, bis ein feines Pulver erhalten wurde. Variierende Mengen des resultierenden Amin-Phosphor(III)-säure-Salzes wurden mit den Polymeren gemischt, die aus 350 g Polyester und 350 g Polycarbonat bestanden, wie oben beschrieben. Man nimmt an, dass das Chimassorb 944 ein polymeres gehindertes Amin ist, das allgemein der oben angegebenen Amin-Formel (12) entspricht, in der R6 = R7 = R8 = R9 = Methyl; R10 Wasserstoff ist; L1 Hexamethylen ist; R3 Wasserstoff ist; und R4 eine verzweigte Octylgruppe ist. Tabelle I zeigt den b*-Wert, wie er an Pellets gemessen wurde, die aus der auf Gewicht beruhenden 50/50-Mischung von Polyester und Polycarbonat gemessen wurde, welche verschiedene Konzentrationen an Chimassorb 944, Phosphor(III)-säure und Wasser enthielt. Salze, die aus Chimassorb 944 und Phosphor(III)-säure hergestellt sind, können variierende Verhältnisse von Phosphor(III)-säure zu Chimassorb 944 enthalten, um die Katalysator-Desaktivierungsfähigkeit zu verbessern und die Farbe von Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen zu verbessern. In Tabelle I sind die Mengen an Chimassorb 944 und Phosphor(III)-säure in Gramm angegeben und die Wassermenge ist in Milligramm angegeben.

TABELLE I

Wie durch die Daten in Tabelle I gezeigt, verringern hohe Konzentrationen an Chimassorb 944 und Phosphor(III)-säure-Salz (Beispiele 5–8) signifikant den b*-Wert, hatten aber eine negative Auswirkung auf das Polycarbonat-Molekulargewicht (MG). Geringere Salzmengen (Beispiele 1–4) ermöglichten eine äquivalente Verringerung des b*-Werts, ohne eine deutliche Auswirkung auf das Polycarbonat-Molekulargewicht zu haben. Der Zusatz einer geringen Wassermenge (Beispiele 9–12) verringerten den b*-Wert in großem Maß mit nur einer leichten negativen Auswirkung auf das Polycarbonat-Molekulargewicht im Vergleich zu den Beispielen mit äquivalenten Salzmengen. Ein Salz, das etwa 0,02 bis 0,3 Gewichtsprozent Phosphor(III)-säure und 0,05 bis etwa 0,5 Gewichtsprozent Chimassorb 944 umfasste, lieferte eine geeignete Verringerung der Pellet-b*-Farbe, ohne signifikant das Polycarbonat-Molekulargewicht zu verringern. Der Zusatz von geringen Wassermengen (Beispiele 9–12), etwa 30 ppm bis etwa 300 ppm, lieferte eine weitere Verringerung der Pellet-b*-Farbe, ohne eine signifikante Auswirkung auf das Polycarbonat-Molekulargewicht zu haben. Die Beibehaltung des Polycarbonat-Molekulargewichts (Mw) demonstrierte, dass Katalysatorreste ausreichend desaktiviert worden sind. Die Vergleichsbeispiele C-1 und C-2 zeigen, dass Chimassorb 944 weder für die Verringerung des Pellet-b*-Werts noch für die Desaktivierung von Katalysatorresten wirksam ist, wie aus dem Verlust an Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) und großen Pellet-b*-Farbwerten ersichtlich ist.

BEISPIELE 13–16 UND VERGLEICHSBEISPIEL 3

Das gehinderte Amin Chimassorb 944 (7,0 g) und Phosphor(III)-säure (2,88 g) wurden zusammen verrieben, was ein feines Pulver ergab, und mit 700 g Polyester und 700 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde schmelzverarbeitet, was ein Salzkonzentrat (Konz) ergab. Variierende Mengen des Salzkonzentrats wurden einer 50/50 gewichtsprozentigen Mischung von Polyester und Polycarbonat einverleibt. Die Mischungen wurden bewertet und die Ergebnisse der Bewertungen sind in Tabelle II gezeigt. Im Vergleichsbeispiel C-3 und Beispiel 13 bestand die Polymermischung aus 300 g Polyester und 300 g Polycarbonat; in den Beispielen 14 und 15 bestand die Polymermischung aus 250 g Polyester und 250 g Polycarbonat; und in Beispiel 16 bestand die Polymermischung aus 250 g Polyester und 250 g Polycarbonat. In Tabelle II sind die Konzentrat-Mengen (Konz) in Gramm angegeben, und die Salz-Werte beziehen sich auf die Gewichtsprozent der Konzentration des Salzes in der Polymermischung (bezogen auf das Gesamtgewicht der Polymerzusammensetzung), die durch das Konzentrat geliefert wurde.

TABELLE II

Die in Tabelle II dargestellten Daten belegen, dass das Salz eine dramatische Auswirkung auf die Pellet-b*-Farbe zusammen mit dem Polycarbonat-MG aufweist (Vergleichsbeispiel 3 gegenüber Beispiel 16). Die Daten demonstrieren, dass zwischen 0,06 und 0,18 Gewichtsprozent Salz verwendet werden können, um wirksam die Pellet-b*-Farbe zu verringern. Die Daten zeigen auch, dass zwischen 0,06 und 0,18 Gewichtsprozent Salz einen guten Pellet b*-Wert liefert, ohne signifikant das Molekulargewicht des Polycarbonats zu verringern.

BEISPIELE 17–25 UND VERGLEICHSBEISPIEL 4

Variierende Mengen des gehinderten Amin-Lichtstabilisators Tinuvin 770 und von Phosphor(III)-säure wurden unter Verwendung eines Mörsers und Pistills zusammen verrieben, was ein Phosphor(III)-säure-Salz des gehinderten Amins Tinuvin 770 als feines weißes Pulver ergab, welches mit Polyester und Polycarbonat Beutel-gemischt wurde. Tinuvin 770 ist ein gehinderter Amin-Lichtstabilisator, von dem angenommen wird, dass er allgemein mit den Verbindungen der oben angegebenen Amin-Formel (7) übereinstimmt, in der R6 = R7 = R8 = R9 = Methyl; R10 Wasserstoff ist; Y2 für -OCO- steht; und L1 Octamethylen ist. Die Zusammensetzungen wurden extrudiert und bewertet, wie oben beschrieben. Die Ergebnisse sind in Tabelle III gezeigt. Die Polymermischung der Beispiele von Tabelle III bestand aus 175 g Polyester und 175 g Polycarbonat. Die Werte, die für Tinuvin 770 und Phosphor(III)-säure (Phos.säure) angegeben sind, sind Konzentrationen in mg und (Gewichtsprozent) in der Polymermischung.

Die in Tabelle III mitgeteilten Daten zeigen, dass die Phosphor(III)-säure-Salze des gehinderten Amins Tinuvin 770 wirksam waren, die Umesterung zu unterdrücken und die Pellet-b*-Farbe zu verbessern. Die zugesetzten Gewichtsprozent Phosphor(III)-säure wurde festgelegt, indem man das Molverhältnis von Phosphor(III)-säure zur Zahl der Stickstoffatome in Tinuvin 770 änderte. Die Daten in Tabelle III zeigen eine gute Ausgewogenheit von Farbe der Zusammensetzung und die Beibehaltung des Polycarbonat-Molekulargewichts (Mw) kann erhalten werden, indem man ein 1:1-Molverhältnis von Tinuvin 770 und Phosphor(III)-säure unter Verwendung von 0,1 Gewichtsprozent Salz verwendet. Bei einer Konzentration von 0,05 Gewichtsprozent Beladung kann das Molverhältnis von Phosphor(III)-säure zu Tinuvin 770 auf 2,0 erhöht werden. Es ist aus diesen Daten offensichtlich, dass das Tinuvin 770-Salz ziemlich wirksam ist, die Farbe der Polyester-Polycarbonat-Mischungen zu verbessern. Das Tinuvin 770-Salz ist auch wirksam, den Grad der Umesterung zu verringern, der zwischen dem Polyester und dem Polycarbonat während der Schmelzverarbeitung auftritt.

BEISPIELE 26–45 UND VERGLEICHSBEISPIELE 5–8

Das Verfahren der Beispiele 17–25 wurde unter Verwendung variierender Mengen der gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren Lowilite 62, Lowilite 76 und Chimassorb 119 und von Phosphor(III)-säure wiederholt, um eine Vielfalt von Phosphor(III)-säure-Salzen der gehinderten Amine zu erzeugen. Lowilite 62 ist ein gehinderter Amin-Lichtstabilisator, von dem man annimmt, dass er allgemein den Verbindungen der oben angegebenen Amin-Formel (20) entspricht, in der R1 Wasserstoff ist; R2 = R6 = R7 = R8 = R9 = Methyl; L2 Ethylen ist; und Y1 für -OCOsteht. Lowilite 76 ist ein gehinderter Amin-Lichtstabilisator, von dem man annimmt, dass er allgemein den Verbindungen der oben angegebenen Amin-Formel (7) entspricht, in der R6 = R7 = R8 = R9 = R10 = Methyl; Y2 für -O- steht; und L1 für -CO-(CH2)8-CO- steht. Der chemische Name für Chimassorb 119® ist 1,3,5-Triazin-2,4,6-triamin, N,N'-1,2-Ethandiylbis[[[4,6-bis[butyl-1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-3,1-propandiyl]]bis[N,N"-dibutyl N,N"-Bis-(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)-. Die Zusammensetzungen wurden wie oben beschrieben extrudiert und bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle IV gezeigt. Die Polymermischung der Beispiele von Tabelle IV bestand aus 175 g Polyester und 175 g Polycarbonat. Die Werte, die für Lowilite 62, Lowilite 76, Chimassorb 119 (Chimab 119) und Phosphor(III)-säure (Phos.säure) angegeben sind, sind Konzentrationen in mg in der Polymermischung.

Die in Tabelle IV präsentierten Daten zeigen, dass die Phosphor(III)-säure-Salze von gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren wirksam sind, die Pellet-b*-Farbe von Polyester-Polycarbonat-Mischungen im Vergleich zu Mischungen, die keinen Stabilisator enthalten, zu verbessern. In den Beispielen 26–45 wurden mehrere Phosphor(III)-säure-Salzzusammensetzungen bei Konzentrationen von 0,05 Gewichtsprozent und/oder 0,1 Gewichtsprozent bewertet. Es ist klar, dass die Pellet-b*-Farbe in großem Maß durch die Salzzusammensetzung beeinflusst wird, die gewählt wird, und für jeden gehinderten Amin-Lichtstabilisator oder andere verwendete basische organische Verbindung optimiert werden kann. Beim Vergleichen der Daten von Tabelle III mit den Daten von Tabelle IV wird klar, dass die Phosphor(III)-säure-Salze von Tinuvin 770 wirksamer sind, die Pellet-b*-Farbe zu verbessern. Die Phosphor(III)-säure-Salze von Tinuvin 770, Lowilite 62, Lowilite 76 und Chimassorb 119 erzeugten keine Trübung in irgendeiner der Polyester-Polycarbonat-Legierungen, die bewertet wurden.

Allgemein nimmt die erforderliche Salzmenge, um eine annehmbare Farbe und Molekulargewichtseigenschaften zu erzielen, ab, wenn sich das Verhältnis der Mol Phosphor(III)-säure zu dem Mol basische Stickstoffatome in den gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren eins nähert. Wenn mehr als ein Mol Phosphor(III)-säure pro Mol basische Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung verwendet wird, ist etwas nicht in Salz überführte Phosphor(III)-säure anwesend und kann zur Korrosion der Verfahrensausrüstung führen.

BEISPIEL 46 UND VERGLEICHSBEISPIEL C-9 – Herstellung von Salz 1

In einen sauberen trockenen 5 1-Rundhalskolben, der mit einem mechanischen Rührstab, Thermoelement und Heizmantel ausgestattet war, wurden 411,76 g Cyasorb UV-3529 und 945 g Toluol gegeben. Cyasorb UV-3529 ist ein polymerer gehinderter Amin-Lichtstabilisator, von dem man annimmt, dass er allgemein den Verbindungen der oben angegebenen Amin-Formel (12) entspricht, in der R6 = R7 = R8 = R10 = Methyl; L1 für Hexamethylen steht; und (R3)(R4)N- zusammen eine Morpholinogruppe darstellen. Die Aufschlämmung wurde auf 60°C erwärmt und gerührt, bis eine homogene Lösung erhalten wurde. Isopropylalkohol (370 g) wurde in das Reaktionsgefäß gegeben. Eine Lösung von 115,46 g (1,41 Mol) Phopshor(III)-säure, gelöst in 370 g Isopropylalkohol, wurde langsam über etwa 1 Stunde dazugegeben. Es wurde eine homogene Lösung erhalten. Die Reaktionsmischung wurde über eine Zeitspanne von etwa 1 Stunde in 18 I-Reaktionsgefäß gepumpt, das schnell gerührtes Heptan (6840 g) enthielt. Die resultierende Aufschlämmung wurde 30 Minuten gerührt. Der Niederschlag wurde durch Saugfiltration gesammelt. Der Filterkuchen wurde zweimal mit 137 g Heptan gewaschen, dann über Nacht auf dem Filterpapier trocken gesaugt. Der Festkörper wurde in einen 30,5 cm × 15,2 × 5,1 (12 Inch × 6 Inch × 2 Inch) Metalltiegel gegeben und in einem Vakuumofen bei 50–60°C mit einem leichten Zufluss von trockenem Stickstoff getrocknet, bis eine konstante Masse erhalten wurde. Das trockene Produkt (Salz 1) wog etwa 525 g (100 Prozent der Theorie).

Das so hergestellte Salz von Cyasorb UV-3529 (0,5013 g, 0,1 Gewichtsprozent) und Phosphor(III)-säure wurde einer Polymermischung einverleibt, die aus jeweils 249,5 g Polyester und Polycarbonat bestand. Das Polymer wurde wie oben beschrieben in Pellets überführt und die Pellets wurden mit Pellets verglichen, die aus einer Polymermischung hergestellt waren, die aus jeweils 250 g Polyester und Polycarbonat bestand, aber ohne Salz, Cyasorb UV-3529 oder Phosphor(III)-säure. Die Ergebnisse der Bewertung sind in Tabelle V gezeigt.

TABELLE V

Cyasorb UV-3529 ist ein polymerer gehinderter Amin-Lichtstabilisator, der ein besseres Verhalten zeigen kann als gehinderte Amin-Lichtstabilisatoren mit niedrigerem Molekulargewicht, wie Tinuvin 770. Die Phosphor(III)-säure-Salze von Cyasorb UV-3529 zeigen auch sehr wenig Trübung in Polyester-Polycarbonat-Legierungen. Bei einer 0,1 gewichtsprozentige Beladung in einer 50/50 gewichtsprozentigen Mischung von Polyester und Polycarbonat lieferte das Salz von Cyasorb UV-3529 eine Polymerlegierung, welche eine Pellet-Farbe aufwies, die so gut war wie jene mit Phosphor(III)-säure-Salzen von Tinuvin 770 (Beispiel 46 gegenüber Beispiele 17–25).

BEISPIELE 47–51 – Herstellung der Salze 2–6

Eine 50-prozentige Phosphorsäure-Lösung wurde hergestellt, indem man 35,15 g 85-prozentige Phosphorsäure zu 24,87 g deionisiertem Wasser gab. Eine Probe von Chimassorb 944 wurde unter Verwendung von Mörser und Pistill zu einem feinen Pulver zerrieben. Das zerriebene Chimassorb 944 und 50-prozentige Phosphorsäure-Lösung wurden unter Verwendung eines Spatels in den in Tabelle VI angegebenen Verhältnissen gemischt, um jedes Salz herzustellen. Die Salze wurden über Nacht in einem Vakuumofen bei 70°C bei etwa 15 Torr und einem leichten Zustrom von trockenem Stickstoff 24 Stunden lang getrocknet. Jede Probe wurde unter Verwendung eines Mörsers und Pistills zerrieben und unter den gleichen Bedingungen wie zuvor 48 Stunden lang getrocknet. Jede Probe war unter Verwendung von Mörser und Pistill zu einem feinen rieselfähigen Pulver zerrieben.

TABELLE VI

Jedes Salz (0,5 g, 0,1 Gewichtsprozent) wurde mit 250 g Polyester und 250 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde unter Standardbedingungen extrudiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden unter Verwendung von Standardbedingungen gemessen, wie oben beschrieben. Die Ergebnisse der Bewertung sind in Tabelle VII gezeigt.

TABELLE VII

Die in Tabelle VII präsentierten Daten zeigen, dass die Phosphorsäure-Salze von Chimassorb 944 wirksam sind, um die Farbe einer Polyester-Polycarbonat-Mischung zu verbessern und die Umesterung zu unterdrücken.

BEISPIELE 52 UND 53 – Herstellung von Salz 7

In ein 50 ml-Becherglas wurden 5,18 g Phosphor(III)-säure und 5,0 g Pyridin gegeben. Es bildete sich ein festes Material. Das feste Material (Salz 7) wurde mit einem Glasstab digeriert, bis ein fein zerteilter Festkörper zurückblieb. In Beispiel 52 wurde Salz 7 (350 mg, 0,05 Gewichtsprozent) mit 350 g Polyester und 350 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde unter Verwendung der oben beschriebenen Vorgehensweisen extrudiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweisen gemessen. In Beispiel 3 wurde Salz 7 (700 mg, 0,1 Gewichtsprozent) mit 350 g Polyester und 350 g Polycarbonat Beutelgemischt. Die Mischung wurde unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweisen extrudiert und pelletiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden gemessen. Die Ergebnisse der Bewertung sind in Tabelle VIII gezeigt.

TABELLE VIII

Die in Tabelle VIII mitgeteilten Daten demonstrieren, dass die Phosphor(III)-säure-Salze von aromatischen Stickstoff-haltigen Verbindungen wirksam sind, in Polyester-Polycarbonat-Mischungen die Farbe zu verbessern und die Umesterung zu unterdrücken (Vergleichsbeispiel C-9 gegenüber Beispiele 52 und 53).

BEISPIELE 54 UND 57 – Herstellung von Salz und 8 und 9

In ein 50 ml-Becherglas wurden 4,05 g Phosphor(III)-säure und 5,0 g Triethylamin gegeben. Es bildete sich ein wachsartiges Material. Das Material wurde mit einem Glasstab digeriert, bis kein Triethylamin mehr sichtbar war, um Salz 8 zu produzieren. In ein 50 ml-Becherglas wurden 4,05 g Phosphor(III)-säure und 5,0 g Diisopropylamin gegeben. Es bildete sich ein wachsartiges Material. Das Material wurde mit einem Glasstab digeriert, bis kein Diisopropylamin mehr sichtbar war, um das Salz 9 zu liefern.

Beispiel 54: Salz 8 (350 mg, 0,05 Gewichtsprozent) wurde mit 175 g Polyester und 175 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweise extrudiert und pelletiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden gemessen. Beispiel 55: Salz 8 (700 mg, 0,1 Gewichtsprozent) wurde mit 175 g Polyester und 175 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweisen extrudiert und pelletiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden gemessen. Beispiel 56: Salz 9 (350 mg, 0,05 Gewichtsprozent) wurde mit 175 g Polyester und 175 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweisen extrudiert und pelletiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden gemessen. Beispiel 57: Salz 9 (700 mg, 0,1 Gewichtsprozent) wurde mit 175 g Polyester und 175 g Polycarbonat Beutel-gemischt. Die Mischung wurde unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweisen extrudiert und pelletiert und die Pellet-Farbe und das Polycarbonat-Molekulargewicht (Mw) wurden gemessen. Die Ergebnisse der Bewertungen der Salze 8 und 9 sind in Tabelle IX aufgeführt.

TABELLE IX

Die Daten in Tabelle IX demonstrieren, dass die Phosphor(III)-säure-Salze von aliphatischen Stickstoff-haltigen Verbindungen wirksam sind, um in Polyester-Polycarbonat-Mischungen die Farbe zu verbessern und die Umesterung zu unterdrücken (Beispiel C-9 gegenüber Beispiele 54–57).

VERGLEICHSBEISPIELE 10–16

Die unten aufgeführten Additive wurden in den angegebenen Mengen (Menge, g) mit einzelnen Polymermischungen gemischt, die aus 350 g Polyester und 350 g Polycarbonat bestanden:

Die Mischungen wurden unter Verwendung der oben beschriebenen Verfahrensweisen extrudiert und pelletiert und die Pelletfarbe wurde gemessen. Die Ergebnisse der Bewertungen der Additive 1–8 sind in Tabelle X angegeben.

TABELLE X

Die Mengen jedes Additivs, die verwendet wurden, um Polyester-Polycarbonat-Zusammensetzungen herzustellen, sind den im Stand der Technik offenbarten Mengen ähnlich. Die in Tabelle X präsentierten Daten belegen, dass die Phosphor(III)-säure-Salze von einigen basischen organischen Verbindungen, wie gehinderten Amin-Lichtstabilisatoren, wirksamer sind, die Farbe von Polyester-Polycarbonat-Mischungen zu verbessern, als es Additive sind, die im Stand der Technik beschrieben sind.

Die Erfindung ist in Einzelheiten mit besonderem Bezug auf spezielle Ausführungsformen derselben beschrieben worden, aber es versteht sich, dass Abwandlungen und Modifikationen innerhalb des Geists und Bereichs der Erfindung vorgenommen werden können.


Anspruch[de]
Polymerzusammensetzung, umfassend:

(A) mindestens einen Polyester, der durch Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem Dialkylester derselben in Anwesenheit eines metallischen Katalysators hergestellt ist; und

(B) mindestens ein Salz, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten, hergestellt ist.
Polymerzusammensetzung nach Anspruch 1, bei der die sauren Phosphorverbindungen ausgewählt sind aus den Verbindungen mit den Formeln:
worin

R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

n für 2 bis 500 steht; und

X aus Wasserstoff und Hydroxy ausgewählt ist;

und worin die basischen organischen Verbindungen ausgewählt sind aus Verbindungen mit den Formeln:
worin

R3, R4 und R5 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3, R4 und R5 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 oder R4 und R5 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-A1kyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;

R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3 oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
R12 aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt ist und an den Positionen 2, 3 oder 4 am aromatischen Ring angeordnet sein kann;

die Gruppe -N(R3)(R4) an den Positionen 2, 3 oder 4 am Pyridinring der Stickstoff-Verbindung (5) angeordnet sein kann;

die Gruppen -CO2R3 und R1 an irgendeiner der Positionen 2, 3, 4, 5, 6 des Pyridinrings der Stickstoff-Verbindung (6) angeordnet sein können;

L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC-ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(Rl)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

R13 und R14 unabhängig aus -O-R2 und -N(R2)2 ausgewählt sind;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;

m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
und worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05 bis 2 beträgt.
Polymerzusammensetzung nach Anspruch 2, bei der der Polyester der Komponente (A) umfasst:

(1) Disäurereste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder einer Mischung derselben umfassen; und

(2) Diolreste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;

wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.
Polymerzusammensetzung nach Anspruch 2, bei der der Polyester der Komponente (A) umfasst:

(1) Disäurereste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder einer Mischung derselben umfassen; und

(2) Diolreste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;

und bis zu 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.
Polymerzusammensetzung, umfassend:

(A) mindestens einen Polyester, der umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder eine Mischung derselben umfassen;

und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger Verbindungen, die ausgewählt sind aus Phosphorsäure, phosphoriger Säure und Polyphosphorsäure, mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten und die folgenden Formeln aufweisen:
worin R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;

R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3 oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;

m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
worin mindestens eines von R15 und R16 ein Rest A ist; und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05 bis 2 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 5, bei der der Polyester der Komponente

(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g aufweist, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und etwa 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 40 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis 60 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 5 definierten Salzes umfasst, wobei R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 6, bei der der Polyester der Komponente

(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis 45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen.
Zusammensetzung nach Anspruch 5, bei der der Polyester der Komponente

(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 65 bis 83 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 35 bis 17 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 80 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis 20 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 5 definierten Salzes umfasst, worin R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 8, bei der der Polyester der Komponente

(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und etwa 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis 10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen.
Zusammensetzung nach Anspruch 5, bei der der Polyester der Komponente

(A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 5 definierten Salzes umfasst, worin R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 10, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen;

(2) Diol-Reste, die 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen.
Polymerzusammensetzung, umfassend:

(A) mindestens einen Polyester, der eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;

und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines Salzes, das durch die Umsetzung von phosphoriger Säure mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen hergestellt ist, die Stickstoff enthalten und die folgenden Formeln aufweisen:
worin

R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff und (C1-C22)-Alkyl ausgewählt ist;

L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;

m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
wobei mindestens eines von R15 und R16 einen Rest A darstellt; und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05 bis 2 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 12, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis 45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 12 definierten Salzes umfasst, worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 12, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die etwa 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis 10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 12 definierten Salzes umfasst, worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 12, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 12 definierten Salzes umfasst, worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Polymerzusammensetzung, umfassend:

(A) mindestens einen Polyester, der eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in einem 60/40 Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;

und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung von phosphoriger Säure mit einer basischen organischen Verbindung mit der Formel:
in der

R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff und (C1-C22)-Alkyl ausgewählt ist;

L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C1-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist; und

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 6 ist.
Zusammensetzung nach Anspruch 16, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis 45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, des in Anspruch 16 definierten Salzes umfasst, worin R6 = R7 = R8 = R9 = R10 = Methyl; L1 Hexamethylen ist; und (R3)(R4)N- zusammen eine Morpholinogruppe darstellen und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 16, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis etwa 10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen, und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, des in Anspruch 16 definierten Salzes umfasst, worin R6 = R7 = R8 = R9 = R10 = Methyl; L1 Hexamethylen ist; und (R3)(R4)N- zusammen eine Morpholinogruppe darstellen und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 16, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 16 definierten Salzes umfasst, worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Polymerzusammensetzung, umfassend:

(A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem Dialkylester derselben in Anwesenheit eines metallischen Katalysators hergestellt ist;

(B) mindestens ein Salz, das hergestellt ist aus der Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten; und

(C) ein Polycarbonat.
Polymerzusammensetzung nach Anspruch 20, in der die sauren Phosphor-Verbindungen ausgewählt sind aus den Verbindungen mit den Formeln:
worin

R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

n für 2 bis 500 steht; und

X aus Wasserstoff und Hydroxy ausgewählt ist;

und worin die basischen organischen Verbindungen ausgewählt sind aus Verbindungen mit den Formeln:
worin

R3, R4 und R5 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3, R4 und R5 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 oder R4 und R5 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;

R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3 oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
R12 aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt ist und an den Positionen 2, 3 oder 4 am aromatischen Ring angeordnet sein kann;

die Gruppe -N(R3)(R4) an den Positionen 2, 3 oder 4 am Pyridinring der Stickstoff-Verbindung (5) angeordnet sein kann;

die Gruppen -CO2R3 und R1 an irgendeiner der Positionen 2, 3, 4, 5, 6 des Pyridinrings der Stickstoff-Verbindung (6) angeordnet sein können;

L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

R13 und R14 unabhängig aus -O-R2 und -N(R2)2 ausgewählt sind;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;

m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
und worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05 bis 2 beträgt.
Polymerzusammensetzung nach Anspruch 21, bei der der Polyester der Komponente (A) umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder eine Mischung derselben umfassen;

wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist.
Polymerzusammensetzung nach Anspruch 21, bei der der Polyester der Komponente (A) umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;

und bis zu 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst, wobei das Gewichtsverhältnis der Polyesterkomponente (A) zu Polycarbonat-Komponente (C) 75:25 bis 25:75 beträgt.
Polymerzusammensetzung, umfassend:

(A) mindestens einen Polyester, der umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder eine Mischung derselben umfassen;

und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger Verbindungen, die aus phosphoriger Säure, Phosphorsäure und Polyphosphorsäure ausgewählt sind, mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten und die folgenden Formeln aufweisen:
worin R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22z)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;

R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3 oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder – CO-L2-OC- ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;

ml aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
worin mindestens eines von R15 und R16 ein Rest A ist; und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphorhaltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05 bis 2 beträgt; und

(C) ein Polycarbonat, wobei das Gewichtsverhältnis der Polyester-Komponente (A) zur Polycarbonat-Komponente (C) 75:25 bis 25:75 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 24, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und etwa 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 40 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis 60 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;

die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 24 definierten Salzes umfasst, worin R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt; und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst.
Zusammensetzung nach Anspruch 25, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis 45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen.
Zusammensetzung nach Anspruch 24, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 65 bis 83 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 35 bis 17 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 80 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis 20 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen;

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 24 definierten Salzes umfasst, worin R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt; und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst.
Zusammensetzung nach Anspruch 27, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und etwa 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis 10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen.
Zusammensetzung nach Anspruch 24, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 24 definierten Salzes umfasst, worin R10 Wasserstoff oder Alkyl ist und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt; und die Komponente (C) ein Bisphenol-A-Polycarbonat umfasst.
Zusammensetzung nach Anspruch 29, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen;

(2) Diol-Reste, die 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen.
Polymerzusammensetzung, umfassend:

(A) mindestens einen Polyester, der eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/ Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;

und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines Salzes, das durch die Umsetzung von phosphoriger Säure mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen hergestellt ist, die Stickstoff enthalten und die folgenden Formeln aufweisen:
worin

R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff und (C1-C22)-Alkyl ausgewählt ist;

L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 6 ist;

m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
wobei mindestens eines von R15 und R16 einen Rest A darstellt; und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung etwa 0,05 bis etwa 2 beträgt

(C) ein Polycarbonat, wobei das Gewichtsverhältnis der Polyester-Komponente (A) zur Polycarbonat-Komponente (C) 75:25 bis 25:75 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 31, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und etwa 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis 45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,

die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 31 definierten Salzes umfasst, worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt; und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst.
Zusammensetzung nach Anspruch 31, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die etwa 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis 10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 12 definierten Salzes umfasst, worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt; und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst.
Zusammensetzung nach Anspruch 31, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 31 definierten Salzes umfasst, worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt; und die Komponente (C) ein Bisphenol A-Polycarbonat umfasst.
Polymerzusammensetzung, umfassend:

(A) mindestens einen Polyester, der eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in einem 60/40 Gewichtsverhältnis von Phenol/Tetrachlorethan, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;

und 10 bis 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält, wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung von phosphoriger Säure mit einer basischen organischen Verbindung mit der Formel:
in der

R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bildet;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff und Alkyl ausgewählt ist;

L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder – CO-L2-OC- ausgewählt ist; und

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 6 ist; und

(C) ein Bisphenol A-Polycarbonat, wobei das Gewichtsverhältnis der Polyester-Komponente (A) zu Polycarbonat-Komponente (C) 75:25 bis 25:75 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 35, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis 45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, des in Anspruch 35 definierten Salzes umfasst, worin R6 = R7 = R8 = R9 = R10 = Methyl; L1 Hexamethylen ist; und (R3)(R4)N- zusammen eine Morpholinogruppe darstellen und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 35, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 70 bis 80 Malprozent Terephthalsäure-Reste und 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis 10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, des in Anspruch 35 definierten Salzes umfasst, worin R6 = R7 = R8 = R9 = R10 = Methyl; L1 Hexamethylen ist; und (R3)(R4)N- zusammen eine Morpholinogruppe darstellen und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 35, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;

und die. Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 35 definierten Salzes umfasst, worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Polymer-Konzentrat, umfassend:

(A) mindestens einen Polyester, der durch die Umsetzung mindestens eines Diols mit mindestens einer Dicarbonsäure oder einem Dialkylester derselben in Anwesenheit eines metallischen Katalysators hergestellt ist; und

(B) bis zu 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens eines Salzes, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen Verbindungen und einer oder mehrerer basischer organischer Verbindungen, die Stickstoff enthalten, hergestellt ist.
Polymer-Konzentrat nach Anspruch 39, umfassend:

(A) einen Polyester, der umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder einer Mischung derselben umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;

und bis zu 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste;

wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten;

wobei

die sauren Phosphor-Verbindungen aus den Verbindungen mit der folgenden Formel ausgewählt sind:
worin

R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

n für 2 bis 500 steht; und

X aus Wasserstoff und Hydroxy ausgewählt ist;

und worin die basischen organischen Verbindungen ausgewählt sind aus Verbindungen mit den Formeln:
worin

R3, R4 und R5 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3, R4 und R5 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 oder R4 und R5 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;

R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3 oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
R12 aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt ist und an den Positionen 2, 3 oder 4 am aromatischen Ring angeordnet sein kann;

die Gruppe -N(R3)(R4) an den Positionen 2, 3 oder 4 am Pyridinring der Stickstoff-Verbindung (5) angeordnet sein kann;

die Gruppen -CO2R3 und R1 an irgendeiner der Positionen 2, 3, 4, 5, 6 des Pyridinrings der Stickstoff-Verbindung (6) angeordnet sein können;

L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

R13 und R14 unabhängig aus -O-R2 und -N(R2)2 ausgewählt sind;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;

m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
und worin das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05 bis 2 beträgt.
Polymer-Konzentrat nach Anspruch 39, umfassend

(A) einen Polyester, der umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder eine Mischung derselben umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder eine Mischung derselben umfassen;

und bis zu 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste enthält; wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) etwa 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten,

wobei

die sauren Phosphor-haltigen Verbindungen aus Phosphorsäure, phosphoriger Säure und Polyphosphorsäure ausgewählt sind und die basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten, ausgewählt sind aus Verbindungen mit den Formeln:
worin R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;

R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C212)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3 oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;

ml aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
worin mindestens eines von R15 und R16 ein Rest A ist; und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05 bis 2 beträgt.
Polymer-Konzentrat nach Anspruch 39, umfassend:

(A) einen Polyester, der umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste, 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste oder eine Mischung derselben umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder einer Mischung derselben umfassen;

und bis zu 200 ppmw Ti-, Co- und/oder Mn-Reste, wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens eines Salzes, das durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltigen Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen hergestellt ist, die Stickstoff enthalten; wobei

die saure Phosphor-Verbindung phosphorige Säure ist; und die basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten, ausgewählt sind aus Verbindungen mit den Formeln:
worin

R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff und Alkyl ausgewählt ist;

L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 6 ist;

ml aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
wobei mindestens eines von R15 und R16 einen Rest A darstellt; und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05 bis 2 beträgt.
Polymerzusammensetzung, umfassend: (A) mindestens einen Polyester, welcher umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 40 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 52 bis 75 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 25 bis 48 Molprozent Ethylenglycol umfassen;

wobei die gesamten Molprozent der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent sind und die gesamten Molprozent der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent sind;

(B) mindestens ein Salz, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger Verbindungen, die aus phosphoriger Säure, Phosphorsäure und Polyphosphorsäure ausgewählt sind, mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten und die folgenden Formeln aufweisen:
worin R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff, -OR6, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt ist;

R11 ausgewählt ist aus Wasserstoff; (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl, -Y1-R3 oder einer Succinimido-Gruppe mit der Formel
L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 20 ist;

m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
worin mindestens eines von R15 und R16 ein Rest A ist; und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05 bis 2 beträgt.
Polymerzusammensetzung nach Anspruch 43, weiter umfassend ein Polycarbonat. Polymerzusammensetzung nach Anspruch 44, bei der das Gewichtsverhältnis der Polyester-Komponente (A) zur Polycarbonat-Komponente 75:25 bis 25:75 beträgt. Polymer-Konzentrat nach Anspruch 44, umfassend:

(A) einen Polyester, der umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 52 bis 65 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 35 bis 48 Molprozent Ethylenglycol umfassen;

wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) 5 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polyesters, mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung einer oder mehrerer saurer Phosphor-haltiger Verbindungen mit einer oder mehreren basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten;

wobei

die saure Phosphor-Verbindung phosphorige Säure ist; und

die basischen organischen Verbindungen, die Stickstoff enthalten, ausgewählt sind aus Verbindungen mit den Formeln:
worin

R1 und R2 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl und Aryl ausgewählt sind;

R3 und R4 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl und substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl ausgewählt sind, wobei mindestens eines von R3 und R4 ein von Wasserstoff verschiedener Substituent ist; R3 und R4 zusammen eine zweiwertige Gruppe darstellen, wobei sie mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen Ring bilden;

R6, R7, R8 und R9 unabhängig aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl ausgewählt sind;

R10 aus Wasserstoff und Alkyl ausgewählt ist;

L1 eine zweiwertige Verknüpfungsgruppe ist, die aus (C2-C22)-Alkylen; -(CH2CH2-Y1)1-3-CH2CH2-; (C3-C8)-Cycloalkylen; Arylen oder -CO-L2-OC- ausgewählt ist;

L2 aus (C1-C22)-Alkylen, Arylen, -(CH2CH2-Y1)1- 3-CH2CH2- und (C3-C8)-Cycloalkylen ausgewählt ist;

Y1 aus -OC(O)-, -NHC(O)-, -O-, -S-, -N(R1)- ausgewählt ist;

Y2 aus -O- oder -N(R1)- ausgewählt ist;

Z eine positive ganze Zahl von bis zu 6 ist;

m1 aus 0 bis 10 ausgewählt ist;

n1 eine positive ganze Zahl ist, die aus 2 bis 12 ausgewählt ist;

R15 und R16 unabhängig ausgewählt sind aus Wasserstoff, (C1-C22)-Alkyl, substituiertem (C1-C22)-Alkyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, substituiertem (C3-C8)-Cycloalkyl, Heteroaryl, Aryl und Rest A, wobei Rest A aus den folgenden Strukturen ausgewählt ist:
Rest A-Strukturen, worin * die Position der Verknüpfung anzeigt.
wobei mindestens eines von R15 und R16 einen Rest A darstellt; und das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,05 bis 2 beträgt.
Polymerzusammensetzung nach Anspruch 1 und 20, bei der mindestens eine basische organische Verbindung 1,3,5-Triazin-2,4,6-triamin, N,N'-1,2-Ethandiylbis[[[4,6-bis[butyl-1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidinyl)amino]-1,3,5-triazin-2-yl]amino]-3,1-propandiyl]]bis[N,N''-dibutyl N,N''-bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperdinyl)- ist. Zusammensetzung nach Anspruch 47, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 80 bis 100 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 0 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 55 bis 80 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 20 bis 45 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,01 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 1 definierten Salzes umfasst, wobei das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung etwa 0,25 bis etwa 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 47, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die 70 bis 80 Molprozent Terephthalsäure-Reste und 30 bis 20 Molprozent Isophthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die 90 bis 100 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste und 0 bis 10 Molprozent Ethylenglycol-Reste umfassen,

und die Komponente (B) 0,05 bis etwa 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 1 definierten Salzes umfasst, wobei das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung 0,25 bis 1,1 beträgt.
Zusammensetzung nach Anspruch 47, bei der der Polyester der Komponente (A) eine innere Viskosität von 0,4 bis 0,8 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 90 Molprozent 1,4-Cyclohexandimethanol-Reste umfassen;

und die Komponente (B) 0,05 bis 0,15 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines in Anspruch 1 definierten Salzes umfasst, wobei das Verhältnis der Zahl der Phosphoratome in der sauren Phosphor-haltigen Verbindung zur Zahl der basischen Stickstoffatome in der basischen organischen Verbindung etwa 0,25 bis etwa 1,1 beträgt.
Polymer-Zusammensetzung, umfassend:

(A) mindestens einen Polyester, der eine innere Viskosität von 0,4 bis 1,2 dl/g, gemessen bei 25°C in einem Gewichtsverhältnis Phenol/Tetrachlorethan von 60/40, aufweist und der umfasst:

(1) Disäure-Reste, die mindestens 50 Molprozent Terephthalsäure-Reste umfassen; und

(2) Diol-Reste, die mindestens 50 Molprozent Ethylenglycol-Reste, Cyclohexandimethanol-Reste oder eine Mischung derselben umfassen;

und 10 bis 200 ppmw von mindestens einem von Ti-, Co- oder Mn-Rückständen, wobei die Summe der Disäure-Reste gleich 100 Molprozent ist und die Summe der Diol-Reste ebenfalls gleich 100 Molprozent ist; und

(B) 0,01 bis 0,25 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, mindestens eines Salzes, das hergestellt ist durch die Umsetzung von phosphoriger Säure mit der basischen organischen Verbindung von Anspruch 47.






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