Estulin, Walter, Philadelphia, PA 19116, US; Huah, Jim J., Cherry Hill, NJ 08034, US; Kaewell, John, Bensalem, PA 19020, US; Kinney, Kevin, Coopersburg, PA 18036, US; Lemmo, Mark A., Holland, PA 18966, US; Regensburg, Michael W., Marlton, NJ 08053, US; Vanderslice, William T Jr., Norristown, PA 19086, US; Vessal, David, Villanova, PA 19086, US
Vertreter
FROHWITTER Patent- und Rechtsanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen
69535424
Vertragsstaaten
AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, IE, IT, LI, NL, PT, SE
Sprache des Dokument
EN
EP-Anmeldetag
17.07.1995
EP-Aktenzeichen
030064919
EP-Offenlegungsdatum
18.06.2003
EP date of grant
14.03.2007
Veröffentlichungstag der Übersetzung europäischer Ansprüche
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Kommunikationssystem-Stations-Leistungsverbrauch-Steuerungsverfahren
und eine entsprechende Vorrichtung, bei denen die Steuerung zu unterschiedlichen
Graden in unterschiedlichen Betriebszuständen der Station ausgeführt wird.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Seit Langem besteht ein starkes Interesse am Eindämmen des elektrischen
Leistungsverbrauchs bei elektronischen Schaltungen, bei denen es sein kann, dass
sie von begrenzten Leistungsquellen, wie zum Beispiel Batterien oder Solarpaneelen
abhängen. Das Interesse richtete sich dabei besonders stark auf Funktelefonsystemstationen,
die entweder tragbar sind oder sich in einem geographischen Gebiet befinden, das
von elektrischen Leistungsverteilungseinrichtungen nicht angemessen versorgt wird.
Eine solche Station wird hier normalerweise als eine Teilnehmerstationseinheit oder
einfach als eine Teilnehmereinheit bezeichnet. Dieses Interesse konzentriert sich
inzwischen immer mehr, da die Sorgen darüber größer geworden sind,
dass verschiedenste Arten von Verschmutzungen eingedämmt werden müssen.
Auf dem Gebiet der Funktelefone sind verschiedenste Anstrengungen
unternommen worden, die Leistungsaufnahme einzuschränken. Stimmbetriebene Sender
(Voice Operated Transmitters/VOX) sind wohl bekannt, bei denen die Anwesenheit oder
Abwesenheit eines tatsächlichen Stimmsignals eine Senderleistungsversorgung
ein- oder ausschaltet, und ein Beispiel hierfür ist das US-Patent 4,130,731
(D.R. Bolgiano et al.). Ansonsten wird eine Teilnehmereinheit einschließlich
eines solchen Senders während aller Betriebszustände ständig mit
Strom versorgt. Eine Anzahl von Leistungseinsparungsanstrengungen gingen dahin,
periodisch mindestens die Empfangsschaltungen einer Teilnehmereinheit einzuschalten,
während die Einheit sich in einem Standby-Modus befindet, während sie
auf die Verfügbarkeit eines Kanals oder die Einleitung eines Anrufs wartet,
und ein paar Beispiele hierfür sind die US-Patente 4,272,650 (D.R. Bolgiano
et al.) und 5,203,020 (H. Sato et al.). Teilnehmereinheitsschaltungen in diesen
letzteren Systemen sind ansonsten während der tatsächlichen Anrufsignalverarbeitung
voll eingeschaltet. Der Begriff "Anrufsignalverarbeitung" bezieht sich auf Vorgänge,
wie zum Beispiel Verstärkung, Filterung, Codierung/Decodierung, Interpolation
oder Modulation bezüglich Signalen eines beliebigen Typs zur Kommunikation
zwischen Stationen.
Im Patent von Sato et al. wird das System, wenn eine Teilnehmereinheit
in einem mobilen Telekommunikationssystem an einem Standort ist, wo es von einem
beliebigen der Kanäle des Systems bedient werden kann, periodisch eingeschaltet,
um die Verfügbarkeit eines geeigneten Kanals zu überprüfen; sonst
sind jedoch alle Komponenten außer einer Zeituhr abgeschaltet. Wenn ein verfügbarer
Kanal gefunden wurde und während auf den Beginn eines Anrufs gewartet wird,
werden die Zentraleinheit (CPU) und eine Zeituhr ständig eingeschaltet, während
der Rest der Einheit periodisch eingeschaltet wird, um nach dem Beginn eines Anrufs
Ausschau zu halten. Schließlich ist während der Anrufsverbindung die gesamte
Teilnehmereinheit ständig eingeschaltet.
In einer anderen Gruppe von Systemen werden Teilnehmereinheiten als
eine Gruppe ein- oder ausgeschaltet, und es sind spezielle Vorkehrungen getroffen
worden, um eine Teilnehmereinheit gegebenenfalls einzuschalten, während andere
abgeschaltet sind. Einige Beispiele hierfür sind die US-Patente 4,964,121 (M.A.
Moore), 4,509,199 (M. Ichihara) und 4,577,315 (S. Otsuka). In ähnlicher Weise
wird im US-Patent 4,713,809 (Y. Mizota) eine Relaisstation für ein TDMA-System
(Zeitmultiplex-Vielfachzugriffs-System) nur in denjenigen TDMA-Zeitschlitzen eingeschaltet,
in denen eine durch sie bediente Teilnehmereinheit aktiv ist.
Teilnehmereinheiten für Funktelefonsysteme, wie zum Beispiel
die Teilnehmereinheit des US-Patents Nr. 5,008,900 (D.N. Critchlow et al.) haben
Einrichtungen zum Abschalten einer bestimmten relativ leistungsintensiven Komponenten
zu einer ausgewählten Zeit, die von der Teilnehmereinheitsfunktion bestimmt
wird, die zu dieser Zeit durchgeführt wird. Zum Beispiel wird beim Patent von
Critchlow et al. ein Prozessorchip, der zum Steuern der verschiedenen Einheitskomponenten
sowie zum Durchführen bestimmter Signalverarbeitungsfunktionen in der Einheit
enthalten ist, zeitweise abgeschaltet, wenn gerade kein Anruf durchgeführt
wird. Das Abschalten geschieht in Reaktion auf die Ausführung eines Leerlaufbefehls
im Betriebsprogramm der Einheit. Der normale Betrieb wird in Reaktion auf ein Unterbrechungssignal
zeitweise wieder aufgenommen, und wenn keine Dienstroutine auszuführen ist,
kehrt der Prozessor in den abgeschalteten Zustand zurück. Ansonsten sind anscheinend
die Teilnehmereinheitskomponenten voll eingeschaltet.
Bei dem US-Patent Nr. 4,675,863 (E. Paneth et al.) wird ein Modem
in einem Halbduplexmodus in einer Teilnehmereinheit betrieben, die in einer TDMA-Umgebung
betrieben wird. In diesem Modus werden der empfangende Demodulationsabschnitt und
der sendende Modulationsabschnitt des Modems zu unterschiedlichen Zeiten betrieben;
auf diese Weise ist der Hochfrequenz-Abschnitts-Leistungsverstärker über
nicht mehr als die Hälfte der Zeit aktiv. Andere Teilnehmereinheitskomponenten
scheinen jedoch kontinuierlich betrieben zu werden.
Das US-Patent Nr. 5,323,456 (Oprea) beschreibt einen digital gesteuerten
Telefonrufsignalgenerator. Dieses System ist zur Verwendung mit einem Steuerungssignal
von einer Telefonleitung oder einer anderen Leitung allgemein in der Art und Weise
eines standardmäßigen 90-Volt-Klingelsignals gedacht, das an einer herkömmlichen
Telefonleitung anliegt. Das US-Patent Nr. 4,477,697 (Judd, et al.) beschreibt eine
Schaltung zur Erzeugung von Telefonrufsignalen, die unterschiedliche Rufsignalfrequenzen
vorsieht. Hierbei wird ein personalisiertes Klingeln bzw. ein erweitertes unterscheidendes
Telefonrufsignal erzeugt. Das US-Patent Nr. 4,584,576 (Forestier, et al.) beschreibt
einen Telefonrufsignalgenerator, der für eine Gruppe von Teilnehmerleitungen
verwendet wird. Verstärkerschaltungen erzeugen die gewünschten Zustände
der Anwesenheit und der Abwesenheit eines Rufsignals. Das US-Patent Nr. 5,001,748
(Burns, et al.) beschreibt einen wenig Energie verbrauchenden Rufsignalgenerator,
der dazu fähig ist, ein analoges Sinuswellensignal mit einem Gleichstromvorspannungssignal
zu überlagern. Das US-Patent Nr. 4,942,600 (Suzuki) beschreibt eine Schaltung
zum Erzeugen eines Dummy-Rufsignals sowie eine Dummy-Antworterfassung einer Faxmaschine.
Das Erzeugen des Rufsignals, der Töne und Kadenz für nicht geschaltete
Lasten ist bekannt, wie zum Beispiel in Pavelka, Ringing, Tone and Cadence Requirements
for Nonswitched Loads in Digital Central Offices, (Rufton-, Ton- und Kadenz-Anforderungen
für nicht geschaltete Lasten in digitalen Fernsprechvermittelungsstellen) Intelec'88
– Tenth International Telecommunications Energy, IEEE, 30. Oktober 1988,
S. 326-333, XP010078375.
Teilnehmereinheiten in relativ schwierig zu erreichenden Standorten
sind oft mit einer Ersatzstromversorgung unter der Verwendung von Batterien versehen,
die durch Solarpaneele oder ein Wechselstrom-Generatorladegerät unterstützt
werden. Trotz der Anstrengungen des oben beschriebenen Typs mussten einige Teilnehmereinheiten
in drahtlosen TDMA-Kommunikationssystemen, die die Fähigkeit haben, mit Ersatzbatterieleistung
mit einer entsprechenden Ladeeinrichtung eingesetzt zu werden, viele Ersatzbatterien
verwenden, um die entsprechende Leistung zu liefern. In manchen solchen Einheiten
wurde ein Paar von 15-Amperestunden-12-Volt-Batterien und eine Ladequelle von vier
bis sechs Solarpaneelen eingesetzt.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Erfindungsgemäß werden bestimmte Schaltungskomponenten einer
TDMA-Funktelefon-System-Teilnehmereinheit wiederholt während einer Anrufsverbindung
abgeschaltet (powered down). Die während unterschiedlicher Zeitschlitze des
jeweils wiederkehrenden TDMA-Zeitrahmens abgeschalteten Teile werden zum Signalverarbeitungsbetrieb
in den entsprechenden Zeitschlitzen des Rahmens nicht gebraucht. In anderen Worten
gibt es eine sich ändernde Riffelung (Tesselation) von aktiven Schaltungskomponenten
einer Teilnehmereinheit, die von Zeitschlitz zu Zeitschlitz ein- und ausgeschaltet
werden, um die Leistungsaufnahme der Einheit dynamisch einzuschränken.
Nach einem Aspekt der Erfindung wird der Bedarf nach speziellen Schaltungen
zum Verteilen von Leistungsaufnahmesteuerungssignalen dadurch verringert, dass bestehende
Steuerungs- oder Anrufssignalwege verwendet werden, wo das geeignet ist, um Leistungsaufnahme-Steuerungsbefehle
zu verteilen. Mehrere Steuerungsimplementierungsverfahren werden zum Verringern
des Bedarfs nach spezialisierten Leistungsaufnahme-Steuerungsschaltungen verwendet.
Diese Verfahren sind zum Beispiel, lediglich zur Veranschaulichung, das steuerbare
Schalten des Leistungsversorgungs-Strompfads an eine Schaltungskomponente, oder
das Fernsteuern der Frequenz eines Taktquellen-Ausgangssignals an bestimmte getaktete
Schaltungskomponenten, die in Halbleitertechnik implementiert sind, bei denen die
Leistungsaufnahme von der Taktungsrate beeinflusst wird, oder das Verringern des
Eingangssignals an eine Schaltung, die weniger Leistung aufnimmt, wenn sie auf ein
geringes oder gar kein Eingangssignal reagiert, oder das Verringern des an einen
Verstärker gelieferten Vorspannungsstroms, oder das Verteilen von Befehlssignalen
an im Handel erhältliche Schaltungskomponenten, die normalerweise mit einer
Abschaltungs-Eingangsverbindung versehen sind.
In einer Ausführungsform weist die Teilnehmereinheitsschaltung
eine Leitungsschnittstelleneinheit zum Koppeln der Teilnehmereinheits-Signalverarbeitungs-Schaltungskomponenten
an einen Telefonstationsapparat auf. Außerdem weist die Teilnehmereinheit auf
einer einzigen Leiterplatte zusammen mit der Leitungsschnittstelleneinheit und anderen
Teilnehmereinheits-Schaltungskomponenten einen Erweiterungsslot oder einen
Steckplatz auf, um Leitungsschnittstellenfunktionen für zusätzliche Dienste
des gleichen oder eines anderen Typs so vorzusehen, dass sie die Teilnehmereinheitsschaltungen
mit nutzen.
Eine erfindungsgemäße Teilnehmereinheit wird in einem TDMA-System
betrieben, das eine Netzwerkstation aufweist, die einen Funksteuerkanal (Radio Control
Channel/RCC) zur Kommunikation mit aktivierten Teilnehmereinheiten vorsieht, die
keine Anrufsverbindung unterhalten. Die Teilnehmereinheit nutzt die TDMA-Systemzeitschlitze
und die Vorrichtungen zur Rahmentaktung zum periodischen Einschalten hauptsächlich
derjenigen Schaltungskomponenten, die zum Abtasten des RCC verwendet werden, um
zu bestimmen, ob für die Einheit ein Anrufsverkehr besteht oder nicht. In einer
Ausführungsform wird nicht mehr als ein Zeitschlitz pro TDMA-Rahmen für
diese Zwecke auf dem RCC-Kanal verwendet. In manchen Anwendungen ist es ferner möglich,
jeweils nur einen Zeitschlitz in jedem zweiten oder noch weniger häufig auftretenden
Rahmen zu verwenden.
Zusätzlich wird Leistung dadurch gespart, dass die Teilnehmerleitungsschaltung
zwischen der bedienenden Teilnehmereinheit und einem beliebigen bedienten Teilnehmerkommunikationsinstrument
(z.B. einem Telefonapparat) auf eine Leitungslänge begrenzt wird, die wesentlich
kleiner ist als die Länge einer Funkverbindung zu einer Basisstation, mit welcher
die Teilnehmereinheit die Leitungsschaltung koppelt.
Außerdem wird ein auf herkömmliche Weise gesteuerter Ruf-Generator
(Ring) verwendet, bei dem eine Ruffrequenz digital programmierbar ist, und eine
Ruf-Ein-Aus-Kadenz und Leistungsaufnahme durch ein Signal mit binärem Pegel
gesteuert wird.
Die Leistungsaufnahmepegelsteuerung in der Teilnehmereinheit wird
unter der Steuerung eines Thermostats innerhalb des Teilnehmereinheitsgehäuses
eingeschaltet und ausgeschaltet, um dazu beizutragen, eine vorbestimmte Mindesttemperatur
innerhalb des Gehäuses aufrecht zu erhalten.
Die vorliegende Erfindung sieht eine Vorrichtung zum Erzeugen eines
Rufsignals nach Anspruch 1 vor.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Ein vollständigeres Verständnis der Erfindung und ihrer
verschiedenen Merkmale, Aufgaben und Vorteile kann aus einer Betrachtung der folgenden
detaillierten Beschreibung und der beigefügten Ansprüche zusammen mit
den Zeichnungen erhalten werden. Es zeigt:
1A und 1B zusammen in
10 ein Blockdiagramm einer Teilnehmereinheit nach der
vorliegenden Erfindung; sie werden einfach als "1" bezeichnet,
wenn auf die gesamte Teilnehmereinheit Bezug genommen wird;
2 ein Blockdiagramm eines Hochfrequenzabschnitts der
Teilnehmereinheit von 1;
3 einen Schaltplan einer Ausführungsform einer
Steuerschaltung für Leistungsversorgung, Strom und Abschaltung;
4 einen Schaltplan einer Ausführungsform einer
Steuerschaltung für einen Vorspannungsstrom und eine Abschaltung;
5 ein Diagramm einer bekannten Zeitschlitzstruktur,
die bei einer veranschaulichenden Ausführungsform der Teilnehmereinheit von
1 eingesetzt wird;
6 ein Statusdiagramm, das bekannte Aspekte beim TDMA-Betrieb
der Teilnehmereinheit von 1 veranschaulicht und bei dem die Zeitschlitzstruktur
von 5 sowohl für einen QPSK-Betrieb (Quadrature
Phase Shift Keyed Operation) als auch einen 16PSK–Betrieb verwendet;
7 ein Blockdiagramm einer Analog-Digital-Schnittstellenschaltung
auf einem DDF-ASIC der Teilnehmereinheit in 1;
8 ein Blockdiagramm einer auf Befehle ansprechenden
Taktauswahlschaltung auf dem DDF-ASIC der Teilnehmereinheit von 1;
9 ein Blockdiagramm einer Leerlaufmodus-Zeitgeber-
und Aufwach-Schaltung auf dem DDF-ASIC der Teilnehmereinheit von
1;
10 ein Blockdiagramm einer Schaltung zum Erzeugen von
zwei Frequenzen, die an eine Ruf-Schaltung in 11 zu
liefern sind; und
11 einen Schaltplan einer Ruf-Schaltung in der Leitungsschnittstellenschaltung
der Teilnehmereinheit von 1.
DEFINITIONEN VON ABKÜRZUNGEN UND AKRONYMEN
AC:
(Alternating Current) Wechselstrom
ADC:
(Analog to Digital Converter) Analog-Digital-Wandler
AGC:
(Automatic Gain Control) Automatische Verstärkungssteuerung
Nur zu Zwecken der Veranschaulichung und nicht zur Einschränkung
wird die Erfindung hier anhand einer TDMA-Kommunikationssystem-Teilnehmereinheit
beschrieben. In den Zeichnungen ist die Darstellung dieser Einheit vereinfacht,
um die Leistungseinsparungsaspekte aufzuzeigen, da die zu Grunde liegenden Funktelefon-Signalverarbeitungsaspekte
aus solchen bekannten Arbeiten, wie den Patenten von Paneth et al. und Critchlow
et al., die oben erwähnt sind, bekannt sind. Die Erfindung ist jedoch auf TDMA-Funktelefonsysteme
anwendbar, ohne dass dabei eine Einschränkung auf eine bestimmte Systemkonstruktion
besteht. Eine Erörterung von Funktelefon-Signalverarbeitungsaspekten ist hier
lediglich zu dem Ausmaß mit einbezogen, das zur Ermöglichung eines Verständnisses
der Leistungseinsparungsaspekte der Erfindung notwendig ist.
In 1 ist ein Teilnehmerendgerät 8 gezeigt,
das eine Teilnehmereinheit 10 des in dem Critchlow et al. – Patent
veranschaulichten Typs aufweist, für ein TDMA-Kommunikationssystem, wie es
bei Paneth et al. veranschaulicht ist. Die Betriebsleistung für die Schaltungskomponenten
der Einheit 10 wird von einer (nicht gezeigten) Batterie oder (nicht gezeigten)
Solarpaneelen oder einer (nicht gezeigten) Wechselstrom-Gleichstrom-Leistungsversorgung
über einen Satz von DC/DC-Wandlern 9 geliefert. Die Wandler des Satzes
9 erzeugen verschiedene Ausgangsspannungen, die für die Schaltungskomponenten
der Einheit 10 erforderlich sind, und einen Bereich von Spannungen innerhalb
von +5 Volt und –48 Volt, wie das veranschaulichend in den Zeichnungen gezeigt
ist. Die verschiedenen Spannungen werden an diejenigen Teilnehmereinheits-Schaltungskomponenten
in der üblichen Weise durch Schaltungen angelegt, die in 1
nicht gezeigt sind.
Schaltungskomponenten der Teilnehmereinheit 10 umfassen sowohl
aktive als auch passive Komponenten. Unter den aktiven Schaltungskomponenten ist
eine Gruppe, in der jede Komponente mindestens eine leistungsaufnahmewirksame elektrische
Eingangsverbindung aufweist, bei dem eine vorbestimmte Veränderung des elektrischen
Eingangssignals eine entsprechende Veränderung im Leistungsaufnahmepegel der
Schaltungskomponente verursacht. Erfindungsgemäß werden diese leistungsaufnahmewirksamen
Eingangsverbindungen in jedem TDMA-System-Zeitschlitz gesteuert, um diejenigen aus
der Gruppe von Komponenten einzuschalten, die zur Signalverarbeitung gebraucht werden,
und die restlichen Komponenten der Gruppen auszuschalten.
Die Teilnehmereinheit 10 von 1 weist einen
HF-Abschnitt 11 auf, der einen Senderteil 12, einen Empfängerteil
13 und eine Zeitgeber- und eine Steuerungslogikschaltung 16 aufweist.
Eine Antenne 17 sieht eine Kopplung über eine Funkverbindung zu einer
(nicht gezeigten) TDMA-Systembasisstation vor und ist ihrerseits über einen
Duplexer 18 mit dem Sende- und Empfangsteil des HF-Abschnitts
11 verbunden. Die Teilnehmereinheit 10 wird unter der Steuerung
eines digitalen Signalprozessors (DSP) 19 betrieben, d.h. eines programmierten
Zentralprozessors. Ein geeigneter integrierter Schaltungschip für den DSP
19 ist der TMS320C52 DSP von Texas Instruments Corp. Eine anwendungsspezifische
integrierte DDF-Schaltung (DDFASIC) 20 ist bidirektional mit dem HF-Abschnitt
11 über einen DIF-gespeisten Digital-Analog-Wandler (FDAC)
21 (wie zum Beispiel einen CXD1171M DAC von Sony Corp.) und einen Analog-Digital-Wandler
(ADC) 22 (wie zum Beispiel einen AD7776 von Analog Devices Corp.) gekoppelt.
Ein Bit-paralleler Bus 23 und eine DIFCLK-Verbindung 26 koppeln
digitale Modulations-Stimm-Daten bzw. ein Taktsignal vom DDF-ASIC 20 zum
FDAC 21. Das DIFCLK-Schaltungssignal taktet den FDAC 21; und wenn
während TDMA-Zeitschlitzen ein FDAC-Betrieb nicht erforderlich ist, wird DIFCLK
abgeschaltet, um die Leistungsaufnahme zu verringern. Zu diesem Zweck ist der FDAC
21 vorteilhafterweise unter Verwendung von Halbleitertechnik so konfiguriert,
dass die Leistungsaufnahme durch die Taktrate beeinflusst wird. Ein Beispiel einer
solchen Technik ist ein komplementärer Metalloxidhalbleiter (CMOS) und die
entsprechende Technik. In einer CMOS-Schaltung wird der Strom in Abhängigkeit
von der Rate aufgenommen, mit der die enthaltenen CMOS-Vorrichtungen schalten; wenn
also das Taktsignal unterbrochen wird, wird auch die Schaltung gestoppt; und hierbei
entsteht eine beträchtliche Verringerung der Leistungsaufnahme. Ein ähnlicher
Effekt entsteht in CMOS-Schaltungskomponenten, die nicht getaktet sind, wenn ihre
Eingangssignale daran gehindert werden, sich zu ändern, und dadurch die CMOS-Transistoren
daran gehindert werden, zu schalten. Analoge IF-Signale werden vom FDAC
21-Ausgang durch eine Schaltung 27 an den Sendeteil
12 des HF-Abschnitts 11 angelegt.
In ähnlicher Weise werden empfangene analoge IF-Signale vom Empfangsteil
13 über eine Schaltung 28 an den ADC 22 gekoppelt,
und das digitale Ausgangssignal des ADC wird an den DDF-ASIC 20 über
eine Bit-parallele bidirektionale Schaltung 29 angelegt. Diese Schaltung
29 wird auch zum Anlegen von Leistungsaufnahme-Steuerungssignalen und anderen
Steuerungssignalen vom DDF-ASIC 20 an den ADC 22 verwendet, wie
im Folgenden beschrieben wird. Eine Schaltung 30 koppelt mehrere weitere
Steuerungssignale an den ADC 22 vom DDF-ASIC 20.
Leistungs-Aufnahme-Steuerungssignale sowie andere Zeitgeber- und Steuerungssignale
werden an den HF-Abschnitt 11, die Zeitgeber- und Steuerungslogik
16 vom DDF-ASIC 20 durch eine Schaltung 31 angelegt.
Diese Schaltung 31 wird weiter anhand von 2
erörtert, für die gegenwärtigen Zwecke wird darauf hingewiesen,
dass sie vier Schaltungen für Signale aufweist, die zum Implementieren einer
Leistungsaufnahmesteuerung im HF-Abschnitt 11 verwendet werden. Diese vier
Signale sind Tx (zum Ein- und Ausschalten des Sendeteils 12), Rx (zum Ein-
und Ausschalten des Empfangsteils 13), PAEN (zum Freischatten oder Sperren
eines Leistungsverstärkers 101 im Sendeteil 12) und IFLPBK
(zum Steuern eines Schleifenschalters im Empfangsteil 13). Eine zusätzliche
Digital-Analog-Wandlerfunktion (die in 1 nicht dargestellt ist)
ist einer automatischen Verstärkungssteuerungsfunktion im Empfangsteil
13 zugeordnet, was anhand von 2 zu erörtern
ist. Die zusätzliche Digital-Analog-Wandlerfunktion wird als in der schematischen
Darstellung des Empfangsteils 13 eingeschlossen betrachtet.
Der DDF-ASIC 20 weist Schaltungskomponenten auf, die Teile
sowohl des Basisband- als auch des Zwischenfrequenzteils der Teilnehmereinheit
10 sind, sowie Schaltungen zum Durchführen der verschiedenen Signalverarbeitungs-
und Steuerungsfunktionen, die zum Ermöglichen der Kooperation zwischen dem
HF-Abschnitt 11, den Wandlern 21 und 22, dem DSP
19 und den noch nicht erwähnten Basisband-Schaltungskomponenten notwendig
sind. Von speziellem Interesse im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung sind
Leistungsaufnahme-Steuerungsaspekte, die berücksichtigt werden sollen. Zu diesem
Zweck weist DDF-ASIC 20 Steuerungs-Logik-Schaltungen 32 auf, die
registerbasierte Kommunikationen unter den Komponenten des DDF-ASIC 20
und anderen Komponenten der Teilnehmereinheit 10 überwachen. Zum Beispiel
wird Information zu einer Taktzeit von einer Quellschaltung, z.B. einem Datenbus
42, in ein DDF-ASIC-Register geladen und dann zu einer späteren Taktzeit
an seine Zielschaltung ausgelesen. Die Schaltungskomponenten der Logikschaltungen
32 selbst werden zu keiner Zeit abgeschaltet, wenn die Teilnehmereinheit
aktiviert ist. Außerdem sind in der DDF-ASIC 20 und für die Zwecke
der Leistungsaufnahmesteuerung ein FIR-Abschnitt 33 des ASIC zum Filtern
des zu übertragenden digitalen Modulationssignals und ein Interpolator(INT)-Abschnitt
34 zum Erhöhen der Symbolrate dieses digitalen Signals, und ein DIF-Abschnitt
36 zum Durchführen einer Phasenmodulation und eines ersten Mischens
zum Bringen des Basisband-Digitalsignals auf eine erste Zwischenfrequenz und eine
Empfangs-FIFO-Logikschaltung 37 zum Durchführen mehrerer Funktionen,
wie im Zusammenhang mit 7 zu beschreiben ist.
Verschiedene Signalverarbeitungsfunktionen in der Teilnehmereinheit
10 erfordern unterschiedliche Signalfrequenzen für z.B. Taktfrequenzen,
lokale Oszillatorfrequenzen und Referenzfrequenzen sowohl für Sende- als auch
für Empfangsvorgänge, wie das auf diesem Gebiet wohl bekannt ist. Der
Vorgang des Erzeugens dieser Frequenzen beinhaltet vorteilhafterweise direkte digitale
Synthesefunktionen (DDS), die ebenfalls auf diesem Gebiet bekannt sind. In der Ausführungsform
von 1 führt der DIF-Abschnitt 36 vorteilhafterweise
die DDS-Funktion für die Teilnehmereinheits-Schaltungskomponenten durch, die
nur bei Sendevorgängen beteiligt sind. Zusätzlich führt ein getrennter
DDS-Abschnitt 44 die DDS-Funktion für Teilnehmereinheits-Schaltungskomponenten
durch, die hauptsächlich nur bei Empfangsvorgängen beteiligt sind. Das
Ausgangssignal des DDS 44 wird über einen DDS-gespeisten DAC (SDAC)
45 an den Empfangsteil 13 des HF-Abschnitts 11 gekoppelt.
Da mindestens eine zu beschreibende Schaltungskomponente des Empfangsteils so lange
Zeitkonstanten hat, dass sie zu allen Betriebszeiten eingeschaltet bleiben muss,
ist der DDS ebenfalls während aller Betriebszeiten (im Gegensatz zur Initialisierung)
eingeschaltet.
Steuerungslogikschaltungen 32 reagieren auf Adress- und Datensignale,
die sie vom DSP 19 und den damit zusammenhängenden Speichern empfangen
haben (d.h. einem RAM 39 und einem FLASH RAM 40) über einen
Adressbus 41 und einen Datenbus 42 zum Ausführen der genannten
Steuerung. Auf diese Weise über Schaltungen 32 erhaltenen Information
informiert sie über den Betriebszustand des Teilnehmerendgeräts
8 (z.B. Initialisierungsbetrieb, Rücksetzen von Schaltungsparametern,
Leerlauf (aufgelegt) in Erwartung der Einleitung eines Anrufs, Rufen, und Sende/Empfangs-Betrieb
(Abheben) während eines Anrufs). Den Betriebsmodus anzeigende Daten (z.B. QPSK
oder 16PSK) werden ebenfalls geliefert. Steuerungslogikschaltungen 32 enthalten
Register zur Kommunikation mit Daten- und Adressbussen 42 und
41 und anderen Schaltungskomponenten der Teilnehmereinheit 10.
Darauf ist auch die vorherige Charakterisierung der Kommunikation unter den Schaltungen
32 und anderen Komponenten der Teilnehmereinheit 10 als registerbasiert
zurückzuführen. Dieser Typ von Kommunikation ist auf diesem Gebiet wohl
bekannt. In 1 sind diese Busse jedoch so gezeigt, dass sie sich
direkt zum die Schaltungen 32 repräsentierenden Block erstrecken.
In den meisten Fällen sind die anderen Schaltungen so gezeigt, dass sie sich
einfach von der Kante des DDF-ASIC 20 hin oder von diesem weg erstrecken.
Veranschaulichende Teile der Schaltungen 32, die bei der zeitschlitzbasierten
Leistungsaufnahmesteuerung beteiligt sind, werden in größerem Detail in
7–10 erörtert.
Steuerungslogikschaltungen 32 verwenden von den Bussen
41 und 42 und anderen Schaltungen empfangene Information zusammen
mit Zeitschlitz- und Rahmeninformation, die ebenfalls in den Schaltungen
32 erzeugt wird, zum Entwickeln notwendiger zusätzlicher Signale zur
koordinierten Steuerung der verschiedenen Komponenten der Teilnehmereinheit
10. Diese zusätzlichen Signale beinhalten Leistungsaufnahme-Steuerungssignale
für die Einheit 10. Die letzteren Signale beinhalten die vier zuvor
aufgeführten Signale, die durch die Schaltung 31 an den HF-Abschnitt
11 geliefert wurden. Zusätzlich koppelt eine Schaltung 43
eine Multibit-Befehissignal von den Logikschaltungen 32 an die FIFO-Logik
37, und dieses Signal enthält ein Leistungsaufnahmepegel-Steuerungsbit
zur Kommunikation an den ADC 22 zum Beginn und zum Ende eines Empfangszeitschlitzes,
wie im Zusammenhang mit 7 noch zu beschreiben ist.
Die FIFO-Logik-Schaltung 37 ist selbst ständig eingeschaltet, immer
wenn die Teilnehmereinheit 10 aktiviert ist.
Die Steuerungs-Logik-Schaltungen 32 liefern Taktsignale an
die Schaltungskomponenten des DDF-ASIC 20. Eine Schaltung 35 koppelt
kontinuierliche Taktsignale an den DDS 44. Eine Schaltung 46 koppelt
ausgewählte, d.h. programmierbar unterbrechbare, Taktsignale an den DIF-Abschnitt
36, und eine Schaltung 47 koppelt andere ausgewählte Taktsignale
sowohl an den INT-Abschnitt 34 als auch den FIR-Abschnitt 33,
wie anhand von 8 noch zu beschreiben ist. Durch Ein-
und Ausschalten von Taktsignalen an den Schaltungen 46 und 47
in geeigneten Zeitschlitzen werden der FIR- und der INT-Abschnitt und der DIF-Abschnitt,
die alle vorteilhafterweise in CMOS-Technik ausgeführt sind, effektiv zur Leistungsaufnahmesteuerung
ein- und ausgeschaltet. Wenn die CMOS-Schaltung nicht getaktet ist, schalten die
CMOS-Transistoren nicht, und die Schaltung nimmt einen Leistungsaufnahmepegel an,
der fast null ist.
Logikschaltungen 32 enthalten eine (nicht gezeigte) Adress-Dekodierungslogik,
die auf Signale auf dem Adressbus 41 zum Entwickeln von Chipauswahlsignalen
P4RAM_CS und FLASH_CS auf entsprechend bezeichneten Leitungen 49 bzw.
50 reagiert, die die Schaltungskomponenten freischalten, welche die Speicher
RAM 39 bzw. FLASH 40 enthalten, auf die zuzugreifen ist. Die Leitungen
49 und 50 sind üblicherweise im Adressbus 41 enthalten,
wurden jedoch zu Veranschaulichungszwecken des Abschaltungsaspekts der Erfindung
getrennt gezeigt. Da diese Speicher auch in CMOS-Technik umgesetzt sind, verhindert
die Abwesenheit eines Auswahlsignals an einen von ihnen, dass auf sie zugegriffen
wird, und schaltet sie so effektiv ab (ohne dass dabei gespeicherte Information
verloren geht), bis sie wieder zur Adressierung ausgewählt werden können.
Bevor der DSP einen Leerlaufbefehl in seinem Programm ausführt,
um sich abzuschalten (d.h. einzuschlafen), setzt er einen Schlafzähler (9)
in den Steuerungslogikschaltungen 32 über ein speicherabgebildetes
Register im DDF-ASIC 20 und unter Verwendung der DSP-Adresse und der Datenbusse
41 und 42. Der DSP 19 schaltet dann den Zähler zu
Beginn des Zählens in der gleichen Weise frei. Nach Ablauf des Zählintervalls
oder wenn die Schaltungen 32 ein Signal empfangen, das anzeigt, dass ein
bedienter Teilnehmer den Telefonapparat abgehoben hat, legen die Logikschaltungen
32 an eine Schaltung 52 ein nicht maskierbares Unterbrechungssignal
(NMI-Signal) WAKEUP an, das den DSP 19 dazu veranlasst, sich einzuschalten
und mit der Verarbeitung fortzufahren. Dieser Aspekt wird weiter anhand von
9 beschrieben.
Die Teilnehmereinheit 10 weist eine Leitungsschnittstelleneinheit
53 auf, die ihrerseits Schaltungskomponenten aufweist, die zur Leistungsaufnahmesteuerung
durch von den Logikschaltungen 32 des DDF-ASIC 20 gelieferte Signale
selektiv ein- und abgeschaltet werden. Hauptkomponenten der Leitungsschnittstelleneinheit
53 sind eine Teilnehmerleitungsschnittstellenschaltung (SLIC)
56, ein Coder/Decoder (CODEC) 57 (der manchmal eine Teilnehmer-Schleifen-Audioschaltung
(SLAC) genannt wird), eine Ruf-Schaltung 58 und ein Ruf-Relais
59. Das Relais 59 ist in seiner normalen Position während
einer Anrufsverbindung gezeigt und verbindet die Schaltung 58 mit der Teilnehmerschleife,
wenn sie durch ein Signal von der SLIC 56 aktiviert wird. Die Teilnehmerschleife
ist schematisch durch einen A-Ader-(TIP) und einen B-Ader(RING)-Widerstand
62 bzw. 63 und einen Widerstand 66 dargestellt, der das
Teilnehmertelefongerät darstellt. Die Teilnehmereinheit ist zum Bedienen verschiedener
Teilnehmer-Mensch-Schnittstellengeraten geeignet, d.h. Kommunikationsinstrumenten,
wie zum Beispiel einem Telefongerät, einem Modem oder einem Faxgerät;
aus Gründen der Einfachheit wird jedoch das Telefongerät verwendet.
Die SLIC 56 bildet eine elektrische Schnittstelle zwischen
der Teilnehmereinheit und der Teilnehmerschleife und ist vorteilhafterweise eine
Schaltung, die eine eingebaute Fähigkeit zum Betrieb mit unterschiedlichen
Schleifen-Ausgangsspannungen für unterschiedliche Lastwiderstands-Bereiche
(d.h. Telefon-Teilnehmerschleifen-Lastbereiche) aufweist. Bisher war bei einer typischen
verdrahteten Netzanwendung und unter Verwendung der kommerziell verfügbaren
SLIC, die schon genannt wurden (AMD 79534), die SLIC-Ausgangsspannung bei 30 Milliampere
an die Teilnehmerschleife ungefähr 36 Volt für einen Gesamtschleifenwiderstand
von 1200 Ohm, d.h. hatte eine Schleifen-Leistungsaufnahme von 1,08 Watt. Weniger
Spannung und weniger Leistung sind für niedrigere Schleifenwiderstände
nötig.
Auf der anderen Seite wird bei Anwendungen für eine Teilnehmereinheit
typischerweise die Einheit an oder in der Nähe eines Gebäudes angebracht,
in dem sich das Teilnehmertelefongerät befindet, und die Teilnehmerschleife
zwischen der Einheit und dem Telefongerät ist typischerweise viel kürzer
als die Funkverbindung zwischen der Teilnehmereinheit und einer Basisstation, welche
die Teilnehmereinheit bedient. Anders gesagt ist die Teilnehmerschleife, die an
die gezeigte Teilnehmereinheit angeschlossen ist, typischerweise viel kürzer
als die Teilnehmerschleife zwischen einem Ortsanschlussbereich und einem Teilnehmertelefonapparat
in einem verdrahteten System. Erfindungsgemäß ist die Teilnehmerschleife
mit den Widerständen 62, 63 und 66 vorzugsweise
auf einen viel kleineren Gesamtwiderstand eingeschränkt als den typischen Schleifenwiderstand
in einem verdrahteten System. Um daher die Leistungsaufnahme der Schleife zu verringern,
wird ihr Widerstand vorteilhafterweise auf ungefähr 500 Ohm beschränkt.
Dies repräsentiert eine maximale Leistungsaufnahme in der Schleife von ungefähr
0,45 Watt, ohne dass dadurch der der Schleife verfügbare Betriebsstrom verringert
würde.
Die SLIC 56 enthält einen DC-DC-Wandler, der einen konstanten
Schleifenstrom an variierende Schleifenwiderstände liefert, während er
selbst eine konstante Leistung verbraucht, die unabhängig von der Schleifenspannung
ist, von ungefähr 450 Milliwatt (mW). Daher verbraucht aufgrund der verringerten
Ausgangsspannung aus der SLIC zum Bedienen der kürzeren Schleife und unter
Annahme, dass die Wandler 9 ungefähr einen Wirkungsgrad von 85% haben,
die Teilnehmereinheit an sich im vorausgehenden Beispiel ungefähr 740 Milliwatt
weniger an Gesamtleistung. Folglich ergibt sich eine Gesamtleistungseinsparung,
die einen beträchtlichen Bruchteil der insgesamt erforderlichen durchschnittlichen
Teilnehmereinheits-Eingangsleistung beträgt.
Sendesignale vom Teilnehmertelefon-Stationsgerät fließen
durch die SLIC 56 und den CODEC 57 und (in digitaler Form) über
eine bidirektionale Kommunikationssignal-Schnittstellenschaltung 64 an
den DSP 19. Nach einer erneuten Abtastung und anderen Verarbeitungsfunktionen
im DSP 19 gehen die Sendesignale weiter durch den FIR-Abschnitt
33, den INT-Abschnitt 34 und den DIF-Abschnitt 36 auf
dem DDF-ASIC 20, von wo sie durch den FDAC 21 und den Sendeteil
12 des HF-Abschnitts 11 zurück zur Antenne 17 fließen.
Von der Antenne 17 aufgefangene Empfangssignale fließen durch den
Empfangsteil 13 des Abschnitts 11, ADC 22, FIFO-Logik
37, DSP 19 und (über die Schaltung 64) CODEC
57 und SLIC 56 an das Telefongerät des Teilnehmers. Die SLIC
56 ist mit Eingangsverbindungen 65 versehen, welche den Ausgang
der Ruf-Schaltung 58 anzapfen, um es der SLIC 56 zu ermöglichen,
einen Teilnehmer-Telefongerät-Abhebezustand während des Rufens (d.h. während
des abgeschalteten Zustands der SLIC 56) zu erfassen. Eine Leitung
69, die sich von der SLIC 56 aus erstreckt, koppelt ein Abheben-Erfasst-Signal
an den DDF-ASIC 20 und seine Logikschaltungen 32.
Die SLIC 56 ist vorteilhafterweise eine AM79534-CMOS-Schaltung
von Advanced Micro Devices, Inc. und wird zwischen einem aktiven Zustand und einem
Zustand niedriger Leistung von einem Multibit-Steuerwort geschaltet, das vom DSP
über den DDF-ASIC 20 (Steuerschaltungen 32) und eine Verbindung
67 geliefert wird. Der CODEC 57 ist vorteilhafterweise eine AMD-7901B-Schaltung
von Advanced Micro Devices, Inc.; und wird zwischen einem aktiven Zustand und einem
Aus-Zustand von einem seriellen Multibit-SERDAT-Signal auf der Leitung
68 von den Logikschaltungen 32 im DDF-ASIC 20 geschaltet.
Eine Schaltung 70 koppelt als Veranschaulichung ein 80 Kilohertz(kHz)-Niederspannungs-Taktsignal
vom DDF-ASIC 20 an die Ruf-Schaltung 58, die eine Hochspannung
zum Rufen erzeugt. Eine Schaltung 54 koppelt ein Niederspannungssignal
RINGFRQ mit einer auswahlbaren niedrigen Frequenz (zum Beispiel 20 Hz) an die Ruf-Schaltung
58 zum Erzeugen der Rufsignalfrequenz. Das 80 kHz- und RINGFRQ-Signal werden
gestoppt (d.h. auf einem konstanten Gleichspannungswert gehalten), wenn das Telefoninstrument
tatsächlich nicht den Alarm-Ruf-Klang erzeugen soll, z.B. während der
"4 Sekunden aus" einer Rufkadenz "2 Sekunden ein, 4 Sekunden aus". Daher wird die
Ruf-Schaltungs-Leistungsaufnahmesteuerung und ihre Betriebssteuerung durch die gleichen
Signale implementiert. Das bedeutet, dass, auch wenn die Schaltung in ihrem aktiven
Rufzustand ist, ihre Eingangssignal-Taktversorgung in der erwähnten Rufkadenz
periodisch ein- und ausgeschaltet wird; und dies verringert die Leistungsaufnahme.
Dies ist vorteilhaft, da die Rufschaltung, wenn sie aktiv ist, in einem zwei Sekunden
langen Rufintervall so viel Energie verbraucht, wie der ganze Rest der Teilnehmereinheit
10 während ungefähr 3,3 Sekunden des Betriebs in einem normalen
Sprachanruf (unter Verwendung einer 16PSK–Modulation im Halbduplexbetrieb),
oder 8,3 Sekunden Leerlauf-Betrieb. Das Relais 59 wird während des
Rufs zum Verbinden der A-Ader- und B-Ader-Telefonverbindungen mit dem Ausgang des
Ruftongenerators 58 aktiviert. Diese Aktivierung wird in der üblichen
Weise durch ein Ausgangssignal der SLIC 56 bewerkstelligt, das durch einen
Ausgang des DDF-ASIC 20 gesteuert wird, der seinerseits auch auf der Schaltung
67 durch einen Befehl vom DSP 19 über den DDF-ASIC
20 gesteuert wird.
Ein Leitungsschnittstellen-Optionssteckplatz 52 ist ebenfalls
an der Teilnehmereinheit 10 vorgesehen, so dass andere Dienst innerhalb
der TDMA-Zeitrahmenstruktur, die noch zu beschreiben ist, untergebracht werden
können, wenn es die Verkehrspegel erlauben. Beispiele solcher Dienste sind
zum Beispiel die Unterbringung einer zusätzlichen normalen Telefon-Teilnehmerleitung
oder eines Münztelefons oder eines Datenmodems oder eines Faxgeräts. Zu
diesem Zweck wird der Steckplatz 72 mit Verbindungen zum Adressbus
41 und dem Datenbus 42 versehen sowie mit einer bidirektionalen
Schaltung 73 zur Kopplung mit einer Kommunikationssignalschnittstelle mit
dem DSP 19. Die (in 1 nicht gezeigte) Leistungsversorgungsverbindung
für eine gemeinsame Versorgungsgleichspannung wie zum Beispiel 12 Volt, vom
Satz von DC/DC-Wandlern 9 ist ebenso vorhanden. Die A-Ader (TIP) und B-Ader
(RING) 76 und 77 ermöglichen eine Kommunikation mit dem Teilnehmer-Dienstgerät,
an das eine (nicht gezeigte) einlegbare Dienstoptionskarte angepasst ist. Insofern
eine solche Optionskarte einem bestimmten Bereich von Versorgungsspannungen benötigt,
die anders als die von den Wandlern 9 Gelieferte ist, wird sie ihren eigenen
Satz von DC/DC-Wandlern aufweisen. In ähnlicher Weise werden Steuersignale,
einschließlich derjenigen zur Leistungsaufnahmesteuerung der Schaltungskomponenten
auf der Optionskarte über den Daten- und Adressbus 42 und
41 an die geeignete Befehls-Interpretationslogik auf der Optionskarte geliefert.
Wenn eine Leitungsschnittstellenschaltungskarte in die Halterung
72 eingesteckt und mit einer Teilnehmerschleife verbunden wird, kann die
Teilnehmereinheit in einem QPSK-Vollduplexmodus betrieben werden, wie im Folgenden
weiter erörtert wird. Der Begriff "Vollduplex" wird hier im TDMA-Betrieb so
verwendet, dass er eine etwas andere Bedeutung als die herkömmliche Bedeutung
hat. In der TDMA-Umgebung bezeichnet ein Vollduplexbetrieb einen Teilnehmereinheitsbetrieb,
bei dem sowohl der Sende- als auch der Empfangsteil der Einheit in einem einzigen
Zeitschlitz betrieben werden. Hierdurch wird der herkömmlichere Vollduplex-Telefonbetrieb
ermöglicht, bei dem beide Parteien eines Anrufs zur gleichen Zeit sprechen
können, wie das auch beim TDMA-Halbduplexbetrieb der Fall ist; es wird jedoch
auch einer einzigen Teilnehmereinheit erlaubt, z.B. zwei Teilnehmerleitungen zu
bedienen, d.h. einen Zweileitungsdienst zu schalten. Im Vollduplex-Zweileitungs-Dienstbetriebsmodus
ist die Leistungsaufnahme der gesamten Teilnehmereinheit höher als bei der
Bedienung einer einzigen Leitung; da jedoch Teile der Teilnehmereinheit gemeinsam
genutzt werden, die zu allen Betriebszeiten ganz eingeschaltet sind, entstehen geringere
Hardwarekosten pro Leitung sowie eine geringere Leistungsaufnahme pro Leitung für
die Teilnehmereinheit.
Die Leistungsaufnahmepegel-Steuerfähigkeit im Teilnehmerendgerät
8 ist zum Beitragen bei der Regelung der Innentemperatur des Endgeräts
geeignet. Zu diesem Zweck würde ein Thermostat 71 über DDF-ASIC
20 an den Datenbus 42 gekoppelt, so dass ein offener oder geschlossener
Schaltungszustand periodisch im ASIC registriert werden kann und der Zustand vom
DSP 19 gelesen werden kann. Der Thermostat ist vorteilhafterweise so gesetzt,
dass er zu einem veränderten Schaltungszustand betätigt werden kann, wenn
die Temperatur innerhalb des Teilnehmerendgeräts 8 unter eine vorbestimmte
Temperatur, wie zum Beispiel 0° C fällt. Wenn die Temperatur unter diesen
Pegel fällt, verursacht der veränderte Schaltungszustand des Thermostats
beim DSP 19, dass dieser die Leistungsaufnahmepegel-Steuerungssignale an
Schaltungen, welche tatsächliche Leistungsversorgungsschaltungen schalten,
wie zum Beispiel die an die Schaltung 31 gelieferten Steuersignale, auf
ihren eingeschalteten beziehungsweise normalen Leistungsaufnahmepegeln; auf diese
Weise werden keine Schaltungskomponenten der Teilnehmereinheit, die auf diese Weise
gesteuert werden, abgeschaltet, bis der Thermostat 71 wieder zu seinem
vorhergehenden Schaltungszustand zurückgekehrt ist. Folglich wird die von den
gesteuerten und voll eingeschalteten Schaltungskomponenten erzeugte Wärme dazu
neigen, die Endgerättemperatur auf ein höheres Niveau zu bringen.
Wenden wir uns nun dem Blockdiagramm von 2
zu, das in größerem Detail den HF-Abschnitt 11 und den Auflösungspegel
der Leistungsaufnahme-Steuerungsriffelung, oder des entsprechenden dort zu findenden
Mosaiks veranschaulicht. Eine Steuerung für viele Schaltungskomponenten in
2 wird durch das Verfahren des Verwendens eines Torsteuerungsschalters
im Reihenstrompfad der Leistungsversorgungsschaltungen für ausgewählte
Schaltungskomponenten des Abschnitts umgesetzt. Ein Beispiel ist detaillierter anhand
eines Verstärkers in 3 gezeigt.
In 3 empfängt ein Verstärker
78 Eingangssignale bei den Klemmen 79 und erzeugt verstärkte
Ausgangssignale an den Klemmen 80. Eine positive Spannungs-Leistungsversorgung
81 ist schematisch durch ein eingekreistes Pluszeichen angegeben, um eine
Gleichstromquelle zu repräsentieren, deren positiver Pol mit der veranschaulichten
Schaltung am eingekreisten Pluszeichen und deren negativer Pol an Masse angeschlossen
sind. Die Versorgung 81 ist mit dem Emitter eines PNP-Transistors
82 verbunden, dessen Kollektor mit einer Stromversorgungsklemme des Verstärkers
78 verbunden ist, dessen andere Stromversorgungsklemme an Masse angeschlossen
ist. Der Transistor 82 ist entweder zur gesättigten Leitung oder zur
Nichtleitung durch ein Leistungsaufnahme-Steuersignal vorgespannt, d.h. ein Gleichstromsignal,
das entweder null bzw. positiv ist, das zwischen eine Klemme 83 und Masse
am Widerstand 84 angelegt ist, um so die Transistorbasis vorzuspannen.
Bezüglich der Leistungsaufnahmesteuerung ist der Transistor 82 in
Reihe in den Stromversorgungspfad des Verstärkers
78 eingeschaltet und wird als ein Schalter zum Einschalten (Transistor
82 in gesättigter Leitung) und Ausschalten (Transistor 82
nicht leitend) des Verstärkers betrieben. Die Verwendung dieses Verfahrens
zur Leistungsaufnahmesteuerung in 2 ist hier zu Zwecken
der einfacheren Darstellung durch einen offenen Schalter dargestellt, der in Reihe
in den Leistungsversorgungspfad einer gesteuerten Schaltungskomponente geschaltet
ist. In der Praxis werden lediglich drei Transistorschalter (die nicht gezeigt sind,
die jedoch vorteilhafterweise im Schaltplan des HF-Abschnitts 11 enthalten
sind) verwendet. Jeder Schalter wird durch eines der Leistungsaufnahme-Steuersignale
Tx, Rx und LB, die noch zu erörtern sind, gesteuert; und jeder Schalter steuert
eine gemeinsame Leistungsversorgungs-Busverbindung für zwei oder mehrere Schaltungskomponenten
des HF-Abschnitts 11, deren Leistungsversorgung auf der Grundlage von Zeitschlitzen
gesteuert wird. Da die Schalter und ihre entsprechenden gesteuerten Versorgungsbusse
auf diese Weise zum Schaltplan des HF-Abschnitts 11 gehören, sind
sie nicht weiter einzeln erörtert oder angegeben.
Wieder bezüglich der Betrachtung von 2
tragen die hier gezeigten Schaltungskomponenten die gleichen Bezugszeichen in allen
Figuren. Diese Komponenten werden erwähnt, um das Auflösungsniveau der
Leistungsaufnahme-Steuerungsriffelung zu definieren, ihre Interaktionen werden jedoch
nicht besonders beschrieben, da sie wohl bekannt sind, und diese Interaktionen bilden
an sich keinen Teil der vorliegenden Erfindung. Das digitale Ausgangs-IF-Signal
des DIF-Abschnitts 36 wird über FDAC 21 und die Schaltung
27 an ein erstes IF-Segment des Sendeteils 12 angelegt. In diesem
Segment fließt das Signal durch einen Schleifenschalter 125, ein Tiefpassfilter
87 und einen festen Dämpfer 89 an einen ersten Mischer
88 zur Hinaufkonvertierung auf den zweiten Zwischenfrequenzpegel. Auf diesem
Pegel fließen Signale in einem zweiten IF-Segment durch einen Verstärker
90, ein Bandpassfilter 91 zur Auswahl des oberen Seitenbands und
einen festen Dämpfer 92 an einen zweiten Mischer 96, der
die Frequenz der Signale auf die geeignete Hochfrequenz hinaufkonvertiert. Die Hochfrequenzsignale
in einem HF-Segment des Sendeteils fließen durch einen Verstärker
97, einen programmierbaren Dämpfer 93, der durch ein DSP-schreibbares
ASIC-Register gesteuert wird, über Verbindungen 94, die ein Teil der
Schaltung 31 in 1A sind, einen Verstärker
99, ein Bandpassfilter 98, einen Verstärker 100
und einen Leistungsverstärker 101 an den Duplexer 18.
Vom Duplexer 18 kommende empfangene Hochfrequenzsignale fließen
im Empfangsteil 13 in einem HF-Segment, das einen rauscharmen Verstärker
103, ein Bandpassfilter 106, einen weiteren rauscharmen Verstärker
107 und ein zweites Bandpassfilter 108 enthält. Ein erster
Abwärtsmischer 109 verringert die Signalfrequenz auf eine IF-Frequenz
und koppelt sie an ein IF-Segment, das einen Schleifenschalter 110 zum
Auswählen entweder des Ausgangs vom Mischer 109 oder eines Schleifensignals
an eine Schaltung 124 vom Schalter 125, einen Verstärker
112, ein Bandpass-Kristallfilter 113 zum Hindurchlassen eines
der vom Schalter 110 ausgewählten Signale und einen automatischen
Verstärkungssteuerungsverstärker 116 aufweist. Ein zweiter Abwärtsmischer
117 verringert das IF-Signal auf eine Basisfrequenz und koppelt sie durch
ein Paar von Tandemverstärkern 118 und 119, ein Tiefpassfilter
120 und eine Schaltung 28 an den ADC 22 in
1A.
Die Schaltung 124 ist zwischen Klemmen an den Schleifenschaltern
110 und 125 zum Vorsehen eines auswahlbaren Schleifenpfads geschaltet,
der zum Koppeln des Sende-IF-Signals zurück an den Empfangs-IF-Abschnitt verwendet
wird. Dieser Schleifenpfad erlaubt es einem Programm, den AGC mit einem VAGC-Signal
an den Verstärker 116 selbst zu kalibrieren, wenn die Teilnehmereinheit
ihren Betrieb aufnimmt. Die Schleife wird hauptsächlich zum Einstellen (d.h.
Trainieren) von in der DSP-19-Software implementierten Entzerrungsfiltern verwendet,
indem bekannte IF-Modulationsmuster zum Minimieren einer Intersymbolinterferenz
eingefügt werden, die hauptsächlich durch Nichtlinearitäten im Kristallfilter
113 verursacht werden, das sowohl die erste Sende-IF als auch die Empfangs-IF
hindurchlassen muss.
Die Zeitgeber- und Steuerschaltung 16 in 2
enthält einen Oszillator 121, der zur Veranschaulichung ein Ausgangssignal
einer Frequenz von 43,52 MHz erzeugt. Das Ausgangssignal wird über eine Ausgabeschaltung
123 (die in 1A nicht gezeigt ist) an die Steuerungslogikschaltungen
32 im DDF-ASIC 20 in 1A geleitet,
aus dem die Zeitgeber- und Synchronisationssteuerung entwickelt wird. Das Ausgangssignal
des Oszillators 121 wird auch über einen durch zwei teilenden Frequenzteiler
122 und ein Bandpassfilter 126 als eine lokale Oszillatorfrequenz
an den ersten Mischer 88 im Sendeteil 12 geleitet. Das Ausgangssignal
des Oszillators 121 wird weiter an den zweiten Abwärtsmischer
117 über einen Frequenzteiler 128 (der durch vier teilt)
und einen Verstärker 130 angelegt.
Noch ein weiteres Ausgangssignal des Oszillators 121 wird
über eine durch zwei teilende Schaltung 127 und eine durch vier teilende
Schaltung 134 als eine Referenzfrequenzquelle für einen Phasenregelschleifenschaltung
(PLL-Schaltung) 131 angelegt. Durchgestrichene Leitungsverbindungen, die
an den Teilern 127, 134 und anderen Teilern in 2
gezeigt sind, zeigen an, dass die Teilungsverhältnisse vorteilhafterweise durch
das geeignete Anschließen von Jumpern an externen Pin-Verbindungselementen
an solchen Teilern gesetzt werden.
Die PLL 131 wird als ein Frequenzmultiplizierer zum Empfangen
eines relativ niedrigen Frequenzsignals (zur Veranschaulichung ungefähr 5 MHz)
und Erzeugen eines höheren Frequenzsignals (zur Veranschaulichung ungefähr
371 MHz) betrieben, das sowohl als ein lokales Oszillatorsignal im Sende-Hochfrequenz-Pegel-Mischer
96 als auch als eine Referenzfrequenzquelle für eine Empfangs-PLL
146 verwendet wird, die ein lokales Oszillatorsignal für den Empfangs-Hochfrequenz-Pegel-Mischer
109 erzeugt. In der Schaltung 131 wird das Signal vom Teiler
134 an eine durch acht teilende Schaltung 132, eine Phasenkomparatorschaltung
(PC-Schaltung) 133, ein Schleifenfilter (LF) 136, einen spannungsgesteuerten
Oszillator (VCO) 137 an die gemeinsame Verbindung eines Richtungskopplers
138 angelegt. Das Ausgangssignal des VCO 137 wird auch durch eine
durch zwei teilende Schaltung 139 und eine durch 273 teilende Schaltung
142 an einen zweiten Eingang der PC-Schaltung 133 rückgekoppelt.
Die PLL 131 und PLL 146 liefern auch einen LOCK-LOSS-Statusindikator
auf einer (in 1A nicht gezeigten) Schaltung
140 an den DDF-ASIC 20. Der Richtungskoppler 138 verbindet
den Ausgang der PLL 131 mit einem Verstärker 141, dessen
Ausgang über einen festen Dämpfer 144 mit dem lokalen Oszillatoreingang
eines zweiten Mischers 96 im Sendeabschnitt 12 verbunden ist.
Das Ausgangssignal der PLL 131 wird auch über einen Richtungskoppler
138 an einen Empfangsteilmischer 143 angelegt, wo es mit dem Ausgangssignal
eines VCO 145 der PLL 146 gemischt wird. Das Ausgangssignal des
Mischers 143 wird in der PLL 146 an einen Phasenkomparator
147 geleitet, der auch ein Referenzfrequenzsignal vom SDAC 45
(1A) über ein Tiefpassfilter 148 und
eine durch zwei teilende Schaltung 149 empfängt. Das Ausgangssignal
des PC 147 wird durch ein Schleifenfilter 135 an den VCO 145geleitet.
Das Ausgangssignal dieses VCO wird weiter über einen Verstärker
150 an den lokalen Oszillatoreingang des ersten Abwärtsmischers
109 geleitet.
Im HF-Abschnitt ist ebenfalls eine Leistungsschnittstellenschaltung
151 enthalten, welche die Pegel der vier Signale der Schaltung
31 von CMOS-Pegeln (ungefähr 5 Volt) auf HF-Leistungssteuerungspegel
verschiebt, um die tatsächlichen Signale zu erzeugen, welche die Schaltungskomponenten
des HF-Abschnitts 11 ein- bzw. abschalten. Die Schaltung 151 besteht
aus wohl bekannten hauptsächlich kombinatorischen Logik- und Pegel-Verschiebungs-Schaltungen,
welche die Signale Tx, Rx, PA ENABLE und LOOP BACK der Schalter 31 empfangen.
Die Schaltung 151 erzeugt drei Leistungsaufnahme-Steuerungssignale Senden
Tx, Empfangen Rx und Spiegelung (LOOPBACK) LB, die, wie im Zusammenhang mit
3 erwähnt, dem Betrieb der Schaltungskomponenten
steuern, so dass ein- bzw. abgeschaltet werden. Ein viertes Leistungsaufnahme-Steuerungssignal
PAEN, wird ebenfalls von der Schaltung 151 erzeugt. Das PAEN-Signal steuert
den Betrieb des Leistungsverstärkers 101, der ebenfalls ein- bzw.
abgeschaltet wird; jedoch wird ein im Zusammenhang mit 4
zu beschreibendes Vorspannungsstrom-Steuerungsverfahren vorteilhafterweise in diesem
Fall eingesetzt. Zeitschlitze werden, wenn diese vier Signale und andere Leistungsaufnahme-Steuerungsaktionen,
ein- bzw. aus sind, nachfolgend anhand der Tabellen 1 und 2 unten und den
5 und 6 erläutert.
Diese vier Signale werden, wie das gezeigt ist, an entsprechend bezeichnete Leistungsaufnahme-Steuerungsverbindungen
über Leitungen angelegt, die nicht gezeigt sind. Auf diese Weise wird das Tx-Signal
zur Steuerung der Leistungsaufnahme der Sendeteilverstärker 90,
97, 99, 100 und 141 angelegt. Das PAEN-Signal
wird zum Steuern der Leistungsaufnahme des Leistungsverstärkers 101
angelegt und nimmt vorteilhafterweise seinen hohen Zustand ein, nachdem das Tx-Signal
seinen hohen Zustand einnimmt, und nimmt seinen niedrigen Zustand ein, bevor das
Tx-Signal seinen niedrigen Zustand einnimmt, um die Möglichkeit eines Sendens
zufälliger Frequenzen zu vermeiden, während die Sendeteilmischer-Ausgangssignale
stabil werden. Das Rx-Signal wird zum Steuern der Leistungsaufnahme des Empfangsteilmischers
117 und der Verstärker 103, 107, 112,
116, 130 und 150 angelegt. Schließlich wird das
LG-Signal an die Schleifenschalter 110 und 125 und zum Steuern
der Leistungsaufnahme des Empfangsteilmischers 117 und der Verstärker
112, 116 und 130 angelegt.
Manche Schaltungskomponenten im HF-Abschnitt 11 sind zu allen
Zeiten eingeschaltet; und natürlich fehlen bei passiven Schaltungskomponenten
Leistungsversorgungsverbindungen. Die Sendeteilmischer 88 und
96 und die Empfangsteilmischer 109 und 143 sind passiv.
Die PLLs 131 und 146 sind immer eingeschaltet, da sie im Vergleich
zu einer TDMA-Zeitschlitzdauer relativ lange Zeit-Betriebskonstanten haben. Wenn
sie einmal abgeschaltet sind, erfordern die PLLs fast einen vollständigen Zeitschlitz
zur Wiederherstellung eines eingeschalteten stabilen Betriebs. Die Empfangsteilverstärker
118 und 119 und die Teiler 122, 127,
128 und 134 sind im HF-Abschnitt 11 immer eingeschaltet,
da sie jeweils nur eine so kleine Leistung aufnehmen, dass eine Steuerung ihrer
Leistungsaufnahme das Hinzufügen zusätzlicher Komponenten erfordern würde,
ohne dass dabei bezüglich einer Leistungseinsparung ein entsprechender ökonomischer
Wert gewonnen würde. Außerdem sind einige ihrer Ausgangssignale zum korrekten
Betrieb der PLLs 131 und 146 notwendig. Da die PLLs
131 und 146 eingeschaltet bleiben, bleiben auch ihre Eingangssignalerzeugungs-Schaltungskomponenten,
d.h. die Teiler 127 und 134, eingeschaltet.
4 zeigt einen vereinfachten Schaltplan, der eine Art
und Weise zum Steuern der Leistungsaufnahme eines Verstärkers veranschaulicht,
bei dem sein Vorspannungsstrom ein- bzw. abgeschaltet wird. Eine solche Vorspannungsstromsteuerung
ist z. B. für Leistungsverstärker vorteilhaft, weil ihr relativ hoher
Betriebsleistungs-Versorgungsstrom die Verwendung eines relativ kostspieligen, wärmegesenkten
Leistungstransistors zum Schalten eines solchen Stroms nötig macht. Im Schaltplan
hat ein zu steuernder Verstärker 24 die üblichen Leistungsversorgungsverbindungen,
die durch eine geerdete Spannungsquelle 25 repräsentiert sind. Die
Eingangssignale, die zu verstärken sind, werden an die Klemmen 54
angelegt. Die verstärkten Signale werden an der Ausgangsklemme 55
zur Verfügung gestellt. Eine schaltbare Konstantstromversorgung 85,
die von einer weiteren Spannungsquelle 60 versorgt wird, wird als ein Vorspannungsstromgenerator
verwendet. Solche schaltbare Konstantstromversorgungen sind wohl bekannt. Die Versorgung
85 ist an einem Vorspannungsstromeingang 71 des Verstärkers
24 angeschlossen, um einen Vorspannungsstrom zu erzeugen, der zum Sicherstellen
einer Verstärkung des höchsten an der Eingangsklemme 54 erwarteten
Signalpegels ausreicht. Eine Eingangsverbindung 86 an die Versorgung
85 wird auf einer positiven Spannung gehalten, vorteilhafterweise 8 Volt
in einer Anwendung, um bei der Versorgung 85 zu verursachen, dass sie den
schon erwähnten ausreichenden Vorspannungsstrom an den Verstärker
24 liefert, damit dieser Leistung auf einem ersten oder normalen Leistungsaufnahmepegel
aufnimmt. Wenn die Eingangsverbindung 86 der Versorgung 85 auf
null Volt gehalten wird, wird das Vorspannungsstromausgangssignal der Versorgung
85 auf im Wesentlichen null Strom verringert, was beim Verstärker
24 verursacht, dass er wesentlich weniger Leistung aufnimmt, als er bei
seinem normalen Leistungsaufnahmepegel aufnehmen würde. Die Versorgung
85 nimmt in ihrem Null-Eingangs-Null-Ausgangs-Zustand auch weniger Energie
auf. Ein Leistungsfreischaltungs-Steuerungssignal wird an die Eingangsverbindung
der Versorgung 85 angelegt, um sie dazu zu betätigen, den an den Verstärker
24 angelegten Vorspannungsstrom zu ändern. Dieser Vorspannungsstromtyp
des Leistungsaufnahme-Steuerungsverfahren ist z.B. in 2
schematisch durch eine Vorspannungs-Eingangsverbindung mit einer geschalteten Leitung
repräsentiert, wie zum Beispiel diejenige, die für den Leistungsverstärker
101 mit PAEN bezeichnet ist.
5 ist ein bekanntes Zeitschlitz-Strukturdiagramm für
ein TDMA-System, bei dem jeder wiederkehrende TDMA-Zeitrahmen zur Veranschaulichung
eine Zeitdauer von 45 Millisekunden (ms) hat. Dieser Rahmen ist die Grundeinheit
zur Zeitdauer, während derer das Systemprogramm, das im DSP 19 läuft,
durch die elementaren Operationen für einen vorgegebenen Zustand des Teilnehmereinheitsbetriebs
wechselt, wie das anhand von 6 noch beschrieben. wird.
In einem typischen TDMA-System kehrt der Grundzeitrahmen mit einer Rate wieder,
die geringer als die Nyquist-Frequenz für ein typisches zu verarbeitendes Sprachsignal
und größer als die Durchschnittsfrequenz von Veränderungen an Teilnehmereinheitsfunktionen,
wie zum Beispiel aufgelegt oder abgehoben und Ruf, ist. Jeder Zeitrahmen wird in
vier Zeitschlitze eingeteilt, die als Schlitze 0, 1, 2 und 3 bezeichnet sind; und
jeder Zeitschlitz hat zur Veranschaulichung eine Zeitdauer von 11,25 Millisekunden.
Leistungsaufnahmeeinsparungen werden während Zeitschlitzen gemacht, in denen
eine Teilnehmereinheit leer läuft, wobei alle leistungsaufnahmesteuerbaren
Schaltungskomponenten abgeschaltet sind, oder während Zeitschlitzen, in denen
sie betrieben wird, während nur ein Teil ihrer leistungsaufnahmesteuerbaren
Schaltungskomponenten eingeschaltet und die restlichen abgeschaltet sind.
Die Weise, in der die Teilnehmereinheit 20 zwischen ihren
verschiedenen Betriebszuständen im Verhältnis zur Zeitschlitzstruktur
hin- und hergeht, wird im Zusammenhang mit 6 beschrieben,
und dann werden diese Betriebszustände hinsichtlich der Leistungsaufnahmesteuerung
anhand der Tabellen 1 und 2 unten betrachtet. Zuerst sind jedoch zwei Typen des
Teilnehmereinheitsbetriebs zu betrachten. Ein erster Typ ist QPSK und ein zweiter
Typ ist 16PSK. Beim QPSK-Betrieb bedient eine Teilnehmereinheit, die im Halbduplexmodus
auf einem Duplex-Frequenzkanal betrieben wird, eine Teilnehmerleitung. Wie in
5 angegeben, empfängt die Teilnehmereinheit in
Zeitschlitzen 0 und 1 als einem QPSK-Zeitschlitz bzw. sendet in Zeitschlitzen 2
und 3 als einem QPSK-Zeitschlitz. Dieser Doppelzeitschlitzbetrieb ist für Teilnehmereinheiten
an Standorten mit schwachem Empfang nützlich, weil er einen Betrieb mit einem
höheren Rauschabstand ergibt als ein 16PSK-Betrieb mit einzigem Zeitschlitz.
Eine andere Teilnehmereinheit könnte den gleichen Kanal für
eine Leitung auch im QPSK-Halbduplexmodus verwenden, indem die Zeitschlitze 2 und
3 zum Empfangen und die Zeitschlitze 0 und 1 zum Senden verwendet würden. Alternativ
dazu könnte eine einzige Teilnehmereinheit zwei Leitungen dadurch bedienen,
dass sie in einem QPSK-Vollduplexmodus betrieben würde, wenn beide Leitungen
gleichzeitig mit Anrufen belegt sind, wobei der Doppelzeitschlitz 0 und 1 gleichzeitig
zum Senden für die erste Leitung und zum Empfangen für die zweite Leitung
verwendet würde. Umgekehrt würde der Doppelzeitschlitz 2 und 3 gleichzeitig
zum Empfangen für die erste Leitung und zum Senden für die zweite Leitung
verwendet. Auf Zeitschlitzen basierende Abschaltungsvorteile sind nicht verfügbar,
wenn eine Teilnehmereinheit in einem Zwei-Leitungs-Vollduplexmodus betrieben wird.
Im 16PSK-Halbduplexbetrieb gibt es mehr Möglichkeiten zur Flexibilisierung
des Betriebs und zu Leistungsaufnahmeeinsparungen als im QPSK-Betrieb. Einige Beispiele
von möglichen Konfigurationen sind unter der Annahme eines Dualfrequenzkanals
angegeben. Wie in 5 gezeigt, empfängt eine Teilnehmereinheit
in einem Einzelleitungsdienst in einem Zeitschlitz 0, sendet im Zeitschlitz 2 und
ist in den Zeitschlitzen 1 und 3 im Leerlauf. Eine zweite Teilnehmereinheit könnte
den gleichen Kanal zum Empfangen im Zeitschlitz 1, zum Senden im Zeitschlitz 3 und
zum Leerlauf in den Zeitschlitzen 0 und 2 verwenden. Eine Teilnehmereinheit kann
zwei Leitungen bedienen, indem eine Teilnehmerleitung im Zeitschlitz 0 empfängt
und im Zeitschlitz 2 sendet und die andere Teilnehmerleitung im Zeitschlitz 1 empfängt
und im Zeitschlitz 3 sendet. Gleichzeitig kann eine andere Teilnehmereinheit den
gleichen Duplexfrequenzkanal im Halbduplexmodus für zwei 16PSK-Anrufe verwenden,
indem in den Zeitschlitzen 2 bzw. 3 empfangen wird und in den Zeitschlitzen 0 bzw.
1 gesendet wird. Alternativ dazu könnte im 16PSK-Vollduplex-Zweileitungsbetrieb
eine erste Leitung Sprache im Schlitz 0 senden und im Schlitz 2 empfangen, während
eine zweite Leitung Sprache im Schlitz 2 sendet und im Schlitz 0 empfängt.
Es gibt auch einen dritten Betriebstyp, bei dem die Teilnehmereinheit
im Standby-Modus ist und eine mögliche Anzeige eines Anrufs erwartet und auf
die Frequenz eines Duplex-Funk-Steuerkanals (RCC) des TDMA-Systems abgestimmt ist.
Der RCC wird normalerweise im binären Phasenumsetzungsmodus (BPSK) moduliert,
und eine Teilnehmereinheit wird auch im BPSK betrieben, wenn sie den RCC überwacht.
Eine BPSK-Modulation ist robuster als die QPSK-Doppelzeitschlitzmodulation; so erreicht
sie zuverlässig auch entfernte Gebiete, die einen Teilnehmer-Anrufdienst mit
QPSK-Modulation bieten. Wenn eine QPSK-Teilnehmereinheit auf den RCC abgestimmt
ist und zum Bedienen einer einzigen Leitung angeordnet ist, empfängt sie den
RCC im Zeitschlitz 0 und ist in den drei anderen Zeitschlitzen im Leerlauf; auch
wenn die Einheit von ihrer (nicht gezeigten) Basisstation kontaktiert wird oder
wenn ein bedienter Teilnehmer das Telefongerät abhebt, sendet sie ihre notwendigen
Quittungsaustauschnachrichten (Handshake) im Zeitschlitz 2, um eine Kommunikationskanalzuweisung
zu erhalten. Wenn ein Teilnehmer sich in einem Anruf befindet und die entfernte
Partei auflegt, ist die Teilnehmereinheit immer noch auf den Sprachkanal abgestimmt;
so wird sie normalerweise durch die Basisstation angewiesen aufzulegen, indem diese
einen von mehreren zusätzlichen Bits im digitalen Signal auf dem Sprachkanal
setzt.
Wenn eine Teilnehmereinheit, die entweder im QPSK- oder 16PSK-Modus
betrieben wird, eine einzige Leitung bedient, ist es ihr möglich, die größte
auf Zeitschlitzen basierende Leistungsaufnahmeeinsparung zu realisieren. Beim Hinzufügen
von zusätzlichen Leitungen zum Betrieb bei einer Teilnehmereinheit in 16PSK
oder in QPSK nimmt die auf Zeitschlitzen basierende Leistungsaufnahmeeinsparung
ab, da es weniger Zeitschlitzgelegenheiten gibt, bei denen die Teilnehmereinheit
im Leerlauf oder in einem teilweise abgeschalteten Zustand sein kann. Auch kann
es, wenn zusätzliche Leitungen zu einer Teilnehmereinheit hinzugefügt
werden oder zusätzliche Teilnehmereinheiten einem Kanal zugefügt werden,
vorteilhaft werden, den Betriebsmodus des RCC zu ändern, um sicherzustellen,
dass jedes Mal, wenn eine Teilnehmerleitung, die mit einem Anruf belegt ist, aufgelegt
wird, ein Zeitschlitz zur Verfügung steht, in dem die bedienende Teilnehmereinheit
den RCC überwachen kann. Zu diesem Zweck kann der RCC so organisiert werden,
dass er die Aussendung aller Steuernachrichten für Teilnehmereinheiten in jedem
TDMA-Zeitschlitz seines Duplexfrequenzkanals wiederholt. Dann kann jede Teilnehmereinheit,
die im Dualleitungs-Vollduplexmodus betrieben wird, wenn eine Leitung aufgelegt
wird, den frei gewordenen Empfangszeitschlitz dazu verwenden, auf den RCC zu lauschen,
und den entsprechenden Sendezeitschlitz zum Senden einer beliebigen geeigneten Antwort
verwenden. Als andere Alternative könnte eine In-Band-Signalisierung ("blank
and burst") verwendet werden, indem die RCC-Steuerinformation anstelle eines aktiven
Zeitschlitzes in einem TDMA-Rahmen eingesetzt würde, wodurch das Sprachgespräch
zeitweilig unterbrochen würde.
6 ist ein bekanntes Statusdiagramm, das Teilnehmereinheitsübergänge
zwischen ihren verschiedenen Funktionen und innerhalb von Funktionen in Beziehung
zur Zeitschlitzstruktur von 5 zeigt. 6
enthält drei Hauptschleifen: Aufgelegt-Funktion (Zustände 153,
156 und 157); Ruf-Funktion (Zustände 160,
158 und 159); und Abgehoben-Funktion (Zustände
161, 163 und 162). Wenn die Teilnehmereinheit
10 in Dienst genommen wird, wird die Betriebsleistung eingeschaltet, und
die Einheit initialisiert sich selbst in einer Rücksetzfunktion 152.
Nach Abschluss dieser Rücksetzfunktion geht die Einheit in einen Schleifenzustand
153, indem das LG-Signal in 2 die Schalter
110 und 125 betätigt und die Verstärker 112,
116 und 130 einschaltet, um die Schleifenschaltungsverbindung
124 zu aktivieren, wie im Zusammenhang mit 2
bemerkt wurde. Während der Rücksetz- und Schleifenfunktion kommen die
Zeitschlitze nicht in Betracht, da hier die Funkverbindung nicht benutzt wird. Nach
Abschluss der Schleifen-Trainingsfunktion wechselt die Einheit auf den Empfangs-Aufgelegt-Zustand
126 (HF-Rx-Aufgelegt), bei dem sie während des Zeitschlitzes 0 im
Empfangsbetrieb betrieben wird, um die Einleitung entweder einer Funkrufnachricht
von einer Basisstation, z.B. eines Anrufs an den bedienten Teilnehmer oder einen
abgehobenen Zustand des Teilnehmertelefons, der in der SLIC
56 in 1B erfasst wurde, z.B. einen Anruf vom
bedienten Teilnehmer zu erwarten. Im Zeitschlitz 1 wechselt die Einheit
10 in einen HF-Leerlauf-Aufgelegt-Zustand 157, in dem sie in einem
Zustand niedrigerer Leistungsaufnahme, der manchmal auch als "Schlaf" bezeichnet
wird, während der Zeitschlitze 1, 2 und 3 betrieben wird. Am Ende des Zeitschlitzes
3 kehrt die Einheit zum Zustand 156 zurück, um eventuell vorhandene
Funkrufnachrichten oder Abhebezustände zu empfangen, die erfasst werden können,
und geht zyklisch durch die Zustände 156 und 157, bis ein
solches Ereignis eintritt. Zusätzliche Leistungseinsparungen können dadurch
realisiert werden, dass die Teilnehmereinheit im Leerlauf- oder Schlafmodus während
sieben von acht Zeitschlitzen von zwei aufeinanderfolgenden Rahmen anstelle von
nur drei aus vier Zeitschlitzen für jeden Rahmen in dieser Aufgelegt-Schleife
gehalten wird.
Nach dem Empfang einer Funkrufnachricht oder dem Erfassen eines Abgehoben-Zustands
führt die Einheit 10 alle notwendigen Quittungsaustauschübertragungen
zur Basisstation während des Zeitschlitzes 2 (der in 6
oder den Tabellen nicht gezeigt ist) durch; und wechselt dann unter der Annahme
einer eintreffenden Funkrufnachricht in den HF-Leerlauf-Rufzustand 158,
und beginnt das Rufen des bedienten Teilnehmer-Telefoninstruments. Zum gegenwärtigen
Zeitpunkt wird ein QPSK-Betrieb angenommen; so wechselt im Zeitschlitz 0 der Zustand
zu einem HF-Empfangs-Ruf(HF Rx Ruf)-Zustand 159, bei dem der Betrieb bis
zum Ende des Zeitschlitzes 1 bleibt, um die Teilnehmereinheit darüber informiert
zu halten, dass die anrufende Partei immer noch wartet. Im Zeitschlitz 2 wechselt
der Betrieb auf einen HF-Sende-Ruf(HF Tx Ruf)-Zustand 160, in dem sie bis
zum Ende des Zeitschlitzes 3 verbleibt, so dass das Auftreten eines Abgehoben-Zustands
des Teilnehmer-Telefongeräts zurück an die Basisstation gesendet werden
kann. Zu dieser Zeit wechselt der Betrieb für die Zeitschlitze 0 und 1 des
nächsten Rahmens zurück zum HF-Rx-Ruf-Zustand 159. Der Betrieb
wird auf diese Weise zyklisch weitergeführt, bis ein Abgehoben-Zustand erfasst
wird, und dann wechselt der Betrieb entweder vom Zustand 160 oder vom Zustand
159 zu einem entsprechenden Abgehoben-Zustand-HF-Sende-Abgehoben-(HF Tx
Abgehoben)-Zustand 162 bzw. zum HF-Empfangs-Abgehoben-(HF-Rx-Abgehoben)-Zustand
161. Wenn das bediente Teilnehmertelefongerät in Reaktion auf den
Ruf niemals abgehoben wird, läuft die Zeit beim Betrieb letztendlich aus und
fällt vom HF-Tx-Ruf-Zustand 160 in den HF-Leerlauf-Aufgelegt-Zustand
157 zurück.
Unter der Annahme, dass das bediente Teilnehmer-Telefoninstrument
schon abgehoben wird, wechselt der Betrieb in ähnlicher Weise zum QPSK-Ruf
(Zustände 160 und 159) zyklisch zwischen den Zuständen
162 in den Zeitschlitzen 2 und 3 (sendende Teilnehmereinheit) und
161 in den Zeitschlitzen 0 und 1 (empfangende Teilnehmereinheit) während
der Weiterführung der Rufverbindung. Wenn die bediente Teilnehmereinheit am
Ende der Kommunikation, für die die Anrufverbindung hergestellt wurde, aufgelegt
wird, fällt der Betrieb wieder in den HF-Leerlauf-Aufgelegt-Zustand
157 zurück, um die Einleitung eines weiteren Anrufs abzuwarten.
Der Betrieb im 16PSK-Modus unterscheidet sich von demjenigen im QPSK-Modus
dahingehend, dass es HF-Leerlauf-Zustände 158 und 163 in
den entsprechenden Ruf- und Abgehoben-Funktionsschleifen gibt. Die Aufgelegt-Funktion
des Statusdiagramms bleibt unverändert. Im 16PSK-Betrieb der Ruf-Funktionsschleife
beginnt der Betrieb in einem HF-Leerlauf-Ruf-Zustand 158. Der veranschaulichte
Betrieb ist gültig für eine Teilnehmereinheit, der zur Nutzung des Zeitschlitzes
0 zum Empfangen und des Zeitschlitzes 2 zum Senden zugewiesen wurde. Wenn die Schleife
beim Zustand 158 am Ende des Zeitschlitzes 3 eingesetzt hat, dann wechselt
sie zum Zustand 159 für den Zeitschlitz 0 und zurück zum Zustand
158 für den Zeitschlitz 1. Dann wechselt sie zum Zustand
160für den Zeitschlitz 2 und zurück zum Zustand 158
für den Zeitschlitz 3. Der Betrieb geht weiter in diesen zwei sich aufeinanderfolgenden
Ruf-Funktionsschleifen, entweder bis der Ruf-Betrieb zeitlich ausläuft und
es einen Wechsel vom Zustand 160 zurück zum Zustand 157 gibt,
oder bis ein Abgehoben-Zustand erfasst wird und es einen Wechsel von einem der Zustände
158, 160 oder 159 zu einem entsprechenden der Abgehoben-Funktionszustände
163, 162 bzw. 161 gibt. Der Betrieb geht in den beiden
sequenziellen Abgehoben-Funktionsschleifen in einer Weise für die Dauer der
Anrufverbindung weiter, die für die Ruf-Funktionsschleifen beschrieben wurde.
Wenn die bediente Teilnehmertelefoneinheit aufgelegt wird, fällt der Betrieb
zurück auf den HF-Leerlauf-Aufgelegt-Zustand 157, um auf einen weiteren
Anruf zu warten.
Die obige Beschreibung von 6 nahm an,
dass der eingeleitete Anruf, nachdem die Teilnehmereinheit 10 in Betrieb
genommen wurde und in der Aufgelegt-Funktionsschleife leer lief, eine empfangene
Funkrufnachricht war. Wenn der Anruf vom bedienten Teilnehmer-Telefongerät
dadurch eingeleitet wurde, dass es abgehoben wurde, würde der Betrieb vom HF-Rx-Aufgelegt-Zustand
156 zum HF-Leerlauf-Abgehoben-Zustand 163 wechseln und von da
in einer Weise weitergehen, die der schon Beschriebenen ähnlich ist.
In einer Ausführungsform der Teilnehmereinheit 10, die
mit der auf Zeitschlitzen basierenden Leistungsaufnahmesteuerung betrieben wird,
d.h. bei der die Leistungsaufnahme der Teilnehmereinheit 10 wie oben
beschrieben eingeschränkt wird, wurden die DC/DC-Wandler von 1A
aus einer einzigen 12-Volt-15-Amperestunden-Ersatzbatterie versorgt, die von einer
Wechselstrom-Gleichstrom-Stromversorgung geladen gehalten wurde. Alternativ dazu
wurden Wandler 9 durch eine Ersatzbatterie versorgt, die von zwei eine
Nennspannung von 12 Volt und eine Nenn-Peakleistung von 48 Watt liefernden Solarpaneelen
geladen gehalten wurden.
Der Betrieb einer Teilnehmereinheit 10 in einem Halbduplex-16PSK-Modus
wird zur Leistungseinsparung wegen der Leistungseinsparungen, die mit der Verwendung
des HF-Leerlauf-Abgehoben-Zustands 163 während zwei Zeitschlitzen
eines jeden Abgehoben-Funktionsrahmen realisiert wurden, sowie der Einsparungen,
die durch das Wechseln der Abschaltungsriffelungen für die Sende- und Empfangszeitschlitze
realisiert wurden, bevorzugt. Die Leistungseinsparungen sind im Halbduplex-QPSK-Betriebsmodus
nicht so groß, weil es weniger Leerlaufzeit gibt; doch ist dieser Modus robuster
hinsichtlich des Rauschabstands; so ist er für Teilnehmereinheiten nützlich,
die da einen Standort haben können, wo der Empfang relativ schwach ist, im
Vergleich zu Standorten, wo der 16PSK-Betrieb eingesetzt wird. Ein Vollduplexbetrieb
ist entweder für einen QPSK- oder einen 16PSK-Betrieb und entweder zur Daten-
oder zur Sprachkommunikation möglich. Der DSP 19 hat eine gut ausreichende
Verarbeitungsfähigkeit zum Bewältigen eines Dualleitungsbetriebs, weil
z.B. der schon erwähnte DSP-Chip die Fähigkeit zum Bearbeiten von ungefähr
20 Millionen Befehlen pro Sekunde (MIPS) hat, was ungefähr 30% schneller ist,
als für den Dualleitungsbetrieb bezüglich einer Sprachkommunikation erforderlich
ist. Ein Vollduplexbetrieb bietet die geringsten Energieeinsparungen pro Teilnehmereinheit,
weil zu allen Zeiten während einer Anrufsverbindung die Signale Tx und Rx in
einem hohen Zustand sein müssen und andere entsprechende Teile der Teilnehmereinheit
8 eingeschaltet sein müssen, d.h. während der Abgehoben- und
Ruf-Funktionsschleifen des Statusdiagramms von 6. Es
gibt jedoch immer noch beträchtliche Leistungseinsparungen pro Leitung. Zum
Beispiel wird eine Dualleitungs-Teilnehmereinheit Leistungseinsparungen zu jeder
Zeit realisieren, wenn eine ihrer bedienten Leitungen nicht aktiv im Anrufsverkehr
belegt ist. Außerdem kann jede Dualleitungs-Teilnehmereinheit die doppelte
Anzahl von Leitungen bedienen, als sie sonst als eine Einzelleitungsteilnehmereinheit
hätte bedienen können; und es gibt auch eine Einsparung bei der Hardware
dahingehend, dass weniger Teilnehmereinheiten für eine vorgegebene Anzahl von
Leitungen erforderlich sind.
Im Dualleitungs-Dienstbetrieb würde die Abgehoben-Leitung von
6 im Wesentlichen für eine von der Teilnehmereinheit
10 bediente zweite Leitung dupliziert. Der Unterschied bestünde darin,
dass die Zeitschlitzpositionen des HF-Tx-Abgehoben-Zustands 162 und des
HF-Rx-Abgehoben-Zustands 161 in der Schleife ausgetauscht würden.
Im ähnlicher Weise würden, wenn beide Leitungen Rufsignale von ihren entsprechenden
Rufschaltungen 58 gleichzeitig empfangen würden, ihrer entsprechenden
Rufschleifen (die den Betrieb der restlichen Teilnehmereinheit zu dieser Zeit widerspiegeln)
für eine Leitung wie in 6gezeigt sein, und für
die andere Leitung ähnlich sein, außer dass die Zeitschlitzpositionen
in der Schleife des HF-Tx-Ruf-Zustands 160 und des HF-Rx-Ruf-Zustands
159 ausgetauscht wären.
Tabelle 1 – Einleiten/Ruf-Schaltungszustandtabelle und Tabelle
2 – Aufgelegt/Abgehoben-Schaltungszustandstabelle, die unten gezeigt sind,
veranschaulichen insbesondere im Zusammenhang mit dem Statusdiagramm von
6, wie die Leistungsaufnahme-Steuerungsriffelung der
Teilnehmereinheit 10 erfindungsgemäß zusammen mit Wechseln des
Betriebszustands der Einheit im Einzelleitungsdienst wechseln. Die erste Spalte
auf der linken Seite in den Tabellen listet die Teilnehmereinheits-Schaltungskomponenten
auf, die einer Leistungsaufnahmesteuerung auf der Basis von Zeitschlitzen unterzogen
werden. Der HF-Abschnitt und der Leistungsverstärker, der zum HF-Abschnitt
gehört, sind separat gezeigt. Die verbleibenden zehn Spalten in den beiden
Tabellen entsprechen zusammen den zehn Teilnehmereinheitszuständen von
6, und in diesen zehn Spalten sind die Leistungsaufnahmepegel
der Schaltungskomponenten in der ersten Spalte aufgelistet. Folglich ist die Konfiguration
der Leistungssteuerungsriffelung für alle Teilnehmereinheitszustände von
6 in den Leistungsaufnahme-Pegelindikatoren in der
Spalte des gleichen Namens und die Zustandszahl in einer der Tabellen 1 oder 2 angegeben.
Eine Schaltungskomponente ist eingeschaltet (ein) in Zeitschlitzen, wenn sie zur
Anrufs- oder Steuersignalverarbeitung gebraucht wird, und in anderen Zeitschlitzen
abgeschaltet (aus). Auch wenn manche Schaltungskomponenten während allen Zeiten
während des Dienstbetriebs der Teilnehmereinheit eingeschaltet bleiben, ist
das Ergebnis des Ein- bzw. Abschaltens der anderen Komponenten auf der Basis von
TDMA-Zeitschlitzen eine wesentlich geringere Leistungsaufnahme als sie bei Teilnehmereinheiten
beobachtet wird, bei denen die ganze Einheit auf der Grundlage eines Anrufs ein-
bzw. abgeschaltet wird, oder auf einer Anrufzustandsbasis oder auch, wenn die Sende-
und Empfangsteile eines Teilnehmereinheitsmodems zu unterschiedlichen Zeiten eingeschaltet
werden.
Zuerst soll Tabelle 1 betrachtet werden. Der HF-Abschnitt erfährt
vier unterschiedliche Leistungssteuerungspegel. Aus 2
erinnern wir uns, dass der Leistungsverstärker 101 ungefähr zu
den gleichen Zeiten eingeschaltet wird (mit einem kleinen Bruchteil
eines Zeitschlitzes später eingeschaltet und einem kleinen Bruchteil eines
Zeitschlitzes früher abgeschaltet), als das Tx-Signal einen Pegel zum Einschalten
von Schaltungskomponenten erfährt. Der HF-Abschnitt ist im Leerlauf (aus) während
des Rücksetzens, während keine der Signale LB, Tx und Rx zum Einschalten
von Komponenten aktiv sind. Die gleiche Leerlaufversorgung herrscht während
des HF-Leerlauf-Ruf-Zustands 158 vor. Während des Schleifenzustands
153 werden die leistungsgesteuerten Schaltungskomponenten des HF-Abschnitts
11 in lediglich dem Schleifenpfad vom Schalter 110 zum Verstärker
119 eingeschaltet. Im HF-Rx-Ruf-Zustand 159 ist nur das Rx-Steuersignal
präsent; auf diese Weise sind die leistungsgesteuerten Schaltungskomponenten
des HF-Abschnitts in lediglich dem Empfangsteil 13 eingeschaltet. In ähnlicher
Weise ist während des HF-Tx-Ruf-Zustands 160 nur das Tx-Steuersignal
präsent; auf diese Weise sind die leistungsgesteuerten Schaltungskomponenten
des HF-Abschnitts 11 lediglich im Sendeteil 12 eingeschaltet.
In gleicher Weise sind in Tabelle 2 keine leistungsgesteuerten Schaltungskomponenten
des HF-Abschnitts 11 eingeschaltet, wenn die Teilnehmereinheit in den Zuständen
HF-Leerlauf-aufgelegt und –abgehoben 157 bzw. 163 leer
läuft. Die leistungsgesteuerten Schaltungskomponenten des HF-Abschnitts
11 in lediglich dem Empfangsteil 13 sind während der Zustände
HF-Rx-aufgelegt und –abgehoben 156 bzw. 161 eingeschaltet,
und nur diese sind im Sendeteil 12 während des HF-Tx-Abgehoben-Zustands
162 eingeschaltet.
In den Tabellen 1 und 2 ist die Korrelation zwischen der Tabellenterminologie
und dem Betriebsleistungsaufnahmepegel der aufgeführten Schaltungskomponenten
der Teilnehmereinheit zu bemerken. Für den HF-Abschnitt 11 werden
die Zustandssteuerungssignale Rx, Tx und Loopback für die Leistungsschnittstellenschaltung
151 dafür verwendet, relative Leistungsaufnahmepegel in jedem Betriebszustand
der Teilnehmereinheit anzuzeigen, außer für die Zustände
152, 158 und 163, wo "Leerlauf" angibt, dass alle leistungsgesteuerten
Schaltungskomponenten abgeschaltet sind. Für andere Schaltungskomponenten der
Teilnehmereinheit zeigt "Ein" an, dass die Schaltungskomponente sich in ihrem Leistungsaufnahmepegel
für ihre primäre Signalverarbeitungsfunktion befindet; und "Aus" zeigt
an, dass sich die Schaltung in einem niedrigeren Leistungsaufnahmepegel für
andere angegebene Teilnehmereinheitsfunktionen befindet, auch wenn die Schaltung
tatsächlich etwas von der Versorgungsleistung aufnimmt. Auch wenn die Rufeinrichtung
in allen drei Zuständen der Ruffunktionsschleife von 6
als Ein (d.h. Ruf) gekennzeichnet ist, versteht es sich, dass mit dem Rufeinrichtungsbetrieb
Basisstationsbefehle überlagert sind, die eine bestimmte Rufkadenz aufbauen,
wie zum Beispiel zwei Sekunden Ein und vier Sekunden Aus, um die Aufmerksamkeit
eines Teilnehmers auf sich zu ziehen. Dementsprechend ist während des Ein-Teils
der Kadenz die Rufeinrichtung während aller Zeitschlitze eines jeden TDMA-Rahmens
der Ruffunktionsschleife Ein; und während des Aus-Teils der Kadenz ist die
Rufeinrichtung während aller Zeitschlitze jedes TDMA-Rahmens der Ruffunktionsschleife
Aus (niedrigerer Leistungsaufnahmepegel).
Der FIR-Abschnitt 33, der INT-Abschnitt 34, der
DIF-Abschnitt 36 und der FDAC 21 gehen zusammen an und aus. Der
DDS 44 und der SDAC 45 gehen ebenfalls gemeinsam an und aus, und
sie sind während aller fünf Betriebszeiten an und während des einleitenden
Reset-Zustands 152 und des Loopback-Zustands 153 aus.
DSP 19 ist in allen Zuständen, außer dem HF-Leerlauf-Aufgelegt-Zustand
157, wenn er sich selbst in Schlaf versetzt hat, an, d.h. voll eingeschaltet.
In diesem Schlafzustand verbraucht er genug Energie zum Behalten von Betriebszustandsinformation,
so dass er die Verarbeitung wieder aufnehmen kann, wenn eine Aufwachunterbrechung
empfangen wird, und dies ist die geringste Leistung, wenn nicht vollständig
ausgeschaltet wird.
DSP 19 könnte auch über kürzere Zeiträume
einschlafen, als das in den Tabellen oben gezeigt ist. Zum Beispiel synthetisiert
während eines 16PSK-Anrufs bei dem eine Teilnehmereinheit während des
Zeitschlitzes 2 Sprache an die Basisstation überträgt und im Zeitschlitz
0 Sprache von einer Basisstation empfängt, der DSP19 empfangene Sprache während
des Schlitzes 0 und eines Teils des Schlitzes 1 (was manchmal als RELP-Decodierung
bezeichnet wird). Nach Abschluss der Sprachsynthese könnte der DSP
19 bis zum Ende des Schlitzes 1 einschlafen, und nur zum Übertragen
von PCM-Mustern an den CODEC 57 alle 125 Mikrosekunden aufwachen, wobei
eine (nicht gezeigte) Unterbrechung verwendet wird. In ähnlicher Weise könnte
der DSP 19 über einen Bruchteil eines Zeitschlitzes 3 schlafen,
nachdem die Sprachanalyse (die manchmal als RELP-Codierung bezeichnet wird) abgeschlossen
ist. Dieses Leistungseinsparungsverfahren könnte in Zuständen
158 und 163 von 6 verwendet werden.
Der CODEC 57 ist in einem energetisch niedrigen Zustand (d.h.
gesperrt oder "aus") während aller Zustände, außer derjenigen in
den Abgehoben-Funktionsschleifen von 6. Die SLIC
56 ist in einem energetisch niedrigen Zustand (d.h. gesperrt oder "aus")
während aller Zustände, außer denjenigen in den Abgehoben-Funktionsschleifen
und den Sende- und Empfangszeiten der Rufschleife. Sogar während dieses gesperrten
Zustands in der Aufgelegt-Schleife überwacht die SLIC 56 jedoch immer
noch den Aufgelegt/Abgehoben-Status. Die SLIC und der CODEC werden durch entsprechende
Abschaltbefehle abgeschalten.
Die Rufeinrichtung, d.h. die Rufschaltung 58 ist zu allen
Zeiten aus, außer während der Ein-Zeiten ihrer Rufkadenz in den Ruffunktionsschleifen
von 6; und wenn sie aus ist, ist sie vollständig
abgeschaltet.
Unter den Speicherschaltungskomponenten wird der RAM 39 zu
den gleichen Zeiten wie der DSP ein- bzw. abgeschaltet; er verbraucht jedoch die
meiste Leistung, während tatsächlich auf ihn zugegriffen wird. Der FLASH-Speicher
40 wird zu den gleichen Zeiten wie der RAM 39 ein- bzw. ausgeschalten,
außer im HF-Leerlauf-Rufzustand, wenn der FLASH-Speicher aus ist, und außer
während Zeiten (die in den Tabellen nicht eingegeben sind), wenn er ROM-typische
Funktionen ausführt. Der FLASH-Speicher 40 ist zur Verwendung während
des Rücksetzzustands eingeschaltet, da er der Ablageort für Daten ist,
die zum Einleiten des Teilnehmereinheitsbetriebs nötig sind, wenn es in Dienst
genommen wird oder in dem Fall, dass ein Fehler es nötig macht, die Einheit
Von bekannten Parametern aus neu zu starten. Der FLASH-Speicher 40 ist
ungefähr vier Mal so groß wie der RAM 39; und er ist ungefähr
ein Drittel so schnell wie und verbraucht etwas weniger Leistung als der RAM
39. Der FLASH-Speicher wird vom DSP 19 vorteilhafterweise als
RAM zum Ausführen von Programmsequenzen für die meisten nicht zeitkritischen
Steueraufgaben in einer bekannten Art und Weise eingesetzt. Ein Beispiel ist die
Teilnehmersteuerschleife, die den FLASH-RAM zum Ausführen einer Zustandssteuerroutine
zum Synchronisieren der Aufgabenverarbeitung verwendet, wodurch es der Teilnehmereinheit
ermöglicht wird, von Zustand zu Zustand zu wechseln, wie das in 6
gezeigt ist. Während dieser (in den Tabellen nicht gezeigten) Ausführung,
ist der schnelle RAM 39 effektiv abgeschaltet, da auf ihn selten zum Schreiben
von Daten zugegriffen wird; während der langsamere und weniger leistungsintensive
FLASH-RAM an seiner Stelle verwendet wird. Die bestimmte DSP-Schaltung, die vorher
zur Verwendung als DSP 19 identifiziert wurde, hat einen programmierbaren
Wartezustandsgenerator, der die Verwendung eines langsameren oder schnelleren Programmspeichers
zu verschiedenen Speicherplätzen erlaubt, wie das im Critchlow-Patent beschrieben
ist.
7 zeigt die FIFO-Logikschaltung 37 von
1A in etwas größerem Detail zum Veranschaulichen
der Einspeisung eines Leistungsaufnahmebefehls in der Rückrichtung auf einer
bidirektionalen Schaltung 29 an den ADC 22. Wie schon bemerkt
ist dieser ADC vorteilhafterweise ein im Handel erhältlicher Schaltungschip,
der eine steuerbare innere Abschaltfunktion hat und so ausgelegt ist, dass er bestimmte
seiner Steuerbefehle über seinen digitalen Ausgang empfangen kann. Zusätzlich
führen die Schaltungen von 7 bestimmte andere
Funktionen zum Erleichtern der auf dem DSP 19 lastenden Verarbeitung durch
und Reduzieren hierdurch seine Verarbeitungszeit, so dass er sich in Leerlaufzeitschlitzen
zum Einsparen von Leistung früher abschalten kann.
Der ADC 22 erzeugt ein m-Bit-Offset-binär-Ausgangssignal;
der DSP erfordert jedoch ein Wortformat zur Verarbeitung mit n-Bits und 2er Komplementen.
In 7 wird der Übergang zwischen den beiden Wortformaten
bewerkstelligt, wobei m zur Veranschaulichung zehn und n zur Veranschaulichung sechzehn
beträgt. Das 10-Bit-Offset-binär-Ausgangssignal aus ADC 22 auf
der Schaltung 29 hat ein Vorzeichenbit, das in einem Exklusiv-Oder-Gatter
166 (EX OR) umgekehrt wird, in Reaktion auf den binären Zustand des
höchstwertigen Bits (MSB) von einem Gleichstrom-Versatz-Register
167, das einen 11-Bit-Versatz-Korrekturwert enthält, der unter Programmsteuerung
vom DSP 19 geladen wird. Die verbleibenden 10 Bits aus dem Register
167 werden additiv mit den Datenbits durch einen Addierer 168
zur Bildung von Wörtern mit Zweierkomplementen kombiniert. Vier Wortgruppen
von Summenwörtern, d.h. versatzkorrigierte Zweierkomplementdaten vom Addierer
168 werden durch einen Demultiplexierungsschalter 169 an einen
oder den anderen der beiden Multiwort-Schieberegister 170 und
171 geleitet, die als ein alternierender Puffer für den Datenfluss
an den DSP 19 betrieben werden, wobei das Register 170 geladen
wird, während das Register 171 geleert wird, und umgekehrt. Ein Multiplexierungsschalter
172 wählt eine registrierte Gruppe von Wörtern zur Anwendung
auf ein Schiebe- und Vorzeichenerweiterungsgatternetz 173 aus. Ein Lese-Freigabesignal
(Strobe-Signal) auf einer Leitung 176 leitet ein Auslesen eines neuen ADC-Musters
ein, das vom DSP 19 zu verarbeiten ist, und dieses Signal wird durch eine
Lenkungs-Steuerungsschaltung 177 zum Steuern des Schalters 179
und durch einen Inverter 178, den Schalter 172, geleitet.
Die Schaltung 177 liefert auch ein Ausgangssignal auf einer
Schaltung 179 an die FIFO-Register zum Freischalten des Wort-Auslesens
von einem der Register 170 oder 171 und zum schrittweisen Verschieben
der verbleibenden Wörter in diesem einen Register entsprechend durch dieses.
Das Ausgangssignal aus dem FIFO-Puffer wird im Gatternetzwerk 173 verschoben
und um ein Vorzeichen erweitert, um die 10-Bit-Daten in das 16-Bit-Format zu wandeln,
das zur Verarbeitung im DSP 19 verwendet wird. Das höchstwertige Bit
der zehn Datenbits wird durch vier Gatter einer Teilmenge 186 des Netzwerks
173 angelegt, um als die vier höchstwertigen Bits
des vom DSP gelesenen 16-Bit-Worts repliziert zu werden. Alle zehn Bits des ADC-Musters
werden ebenfalls durch entsprechende der getrennten Gatter geleitet, die schematisch
als nur ein Gatter 187 dargestellt werden, um die nächsten niedrigerwertigen
zehn Bits des 16-Bit-Worts zu werden, das vom DSP gelesen wird. Die zwei niedrigstwertigen
Bits des 16-Bit-DSP-Worts werden durch geerdete Eingangssignale an den zwei Gattern
einer Gatterteilmenge 188 auf null gezwungen. Ein DSP-Lese-Freigabesignal
an der Schaltung 180 von der Steuerschaltung 177 schaltet auch
die Gatter 186 bis 188 frei, um Daten auf den DSP-Bus
42 in 1 zu koppeln. Ein Bereit-Ausgangssignal wird auf
eine Leitung 181 von der Schaltung 177 an den Signal-DSP
19 geleitet, wenn eine neue Gruppe von Datenwörtern an Ort und Stelle
zum Auslesen vorhanden ist. Das Signal auf der Leitung 176 wird zusammen
mit Signalen auf Leitungen 182 und 183 auch über die Schaltung
30 zum Steuern des Betriebs von ADC 22 verwendet.
Der ADC 22 wird für einen Spiegelbetrieb (Loopback)
und während eines Empfangszeitschlitzes eingeschaltet. Er empfängt also
einen Einschaltbefehl am Ende des Rücksetzvorgangs und am Ende des Zeitschlitzes
vor einem Empfangszeitschlitz und empfängt einen Abschaltbefehl am Ende des
Spiegelvorgangs und am Beginn des Zeitschlitzes nach einem Empfangszeitschlitz.
Ein Multibit-Befehlswort für den ADC 22, das vom DSP 19 über
die Steuerlogikschaltungen 32 und die Verbindung 43 geleitet wird,
wird in Reaktion auf ein DSP-Schreibsignal auf einer getrennten Eingangsleitung
190 während eines Leerlaufzeitschlitzbetriebs der Teilnehmereinheit
10 in ein Register 189 geladen. Dieses Befehlswort leitet verschiedene
Aspekte des Betriebs des ADC 22, hier sind jedoch die Bits von hauptsächlichem
Interesse, welche die Leistungsaufnahmesteuerung lenken. Das MSB-Ausgangssignal
aus dem Register wird durch einen Inverter 191 an ein UND-Gatter
192 geleitet. Am Ende eines Leerlaufzeitschlitzes, der einem Empfangszeitschlitz
vorausgeht, aktiviert eine Signal-Ein-Leitung 183 das Gatter
192; und dessen Ausgangssignal betätigt ein Gatter 193 zum
Leiten des Befehlsworts vom Register 189 an die bidirektionale Schaltung
29, die zu dieser Zeit leer läuft. Die Leistungssteuerungsbits in
diesem Befehl verursachen, dass der ADC 22 eingeschaltet wird. Ein ähnlicher
Betrieb am Beginn eines Leerlaufzeitschlitzes, der auf einen Empfangszeitschlitz
folgt, verursacht, dass der ADC 22 abgeschaltet wird. In gleicher Weise
steuern Operationen am Beginn und am Ende des Spiegelbetriebs das Ein- bzw. Abschalten
zu diesen Zeiten. Ein Einschalt-Rücksetzsignal wird an eine Leitung
196 zum Löschen des Registers 189 zur Vorbereitung zum normalen
Betrieb angelegt.
8 veranschaulicht eine Taktsignal-Auswahllogik, die
ein Teil der Steuerlogikschaltungen 32 in 1A
sind. Die Taktauswahllogik wird zum Ein- bzw. Ausschalten (off) von Taktsignalen
für verschiedene Schaltungskomponenten der Teilnehmereinheit 10 zum
Steuern der Leistungsaufnahme verwendet. Während des Leerlaufs, d.h. während
des HF-Leerlauf-Aufgelegt- und –Ruf-Zustandes 163 bzw.
158 und des HF-Leerlauf-Aufgelegt- Zustands 157 in 6,
wenn viele Schaltungskomponenten der Teilnehmereinheit 10 abgeschaltet
sind, bleiben Zeitgeberschaltungen in der Steuerlogik 32 bezüglich
der Rahmen-, Schlitz- und Bit-Zeitgebung auf dem Laufenden. Zwei dieser Taktsignalsteuerungen,
die für die vorliegende Erfindung relevant sind, sind in 8
gezeigt.
Ein Rücksetzsignal auf der Leitung 195 setzt ein Register
197 beim Einschalten zurück. Ein CLK_CTR_N-Adressbit von einem (nicht
gezeigten) Adressdecoder in den Schaltungen 32 aktualisiert das Register
197 mit einem Datenwort von einer Schaltung 194 vom Bus
42. Das Wort steuert Ausgangstaktsignalzustände durch Steuern der
Verwendung einer frequenzgeteilten Version eines auf der Leitung 123 von
der Zeitgeber- und Steuerschaltung 16 in 2
empfangenen Taktsignals. Das Register 197 hat zur Veranschaulichung eine
7-Bit-Kapazität, wobei die Bits Q2-Q5 bei der vorliegenden Beschreibung von
Interesse sind.
Ein Taktsignal (z.B. 43,52 MHz) wird auf der Leitung 123
von der Zeitgeber- und Steuerlogik 16 in 2
geliefert. Diese Leitung erstreckt sich zu einem Eingang von jeweils zwei Multiplexern
198 und 199. Jeder Multiplexer wird durch die binären Signalzustände
der Signale auf einem Paar Steuerleitungen vom Ausgang des Registers 197
gesteuert. Die Steuersignalkombinationen, die dem jeweiligen Multiplexereingang
auswählen, sind an dem neben einem solchen Eingang liegenden Multiplexer markiert.
Die Multiplexer 198 und 199 haben jeweils noch zwei weitere Eingänge,
die an die elektrische Masse der Schaltung angeschlossen sind. Die Leitung
123 ist auch über eine durch zwei teilende Schaltung 200
an einen anderen Eingang jedes Multiplexers 198 und 199 angeschlossen.
Ein Leitungspaar 201 leitet die Bits Q2 und Q3 des Registers
197 an den Multiplexer 198, der Taktsignale sowohl an den FIR-Abschnitt
33 als auch den INT-Abschnitt 34 des DDF-ASIC 20 liefert.
Wenn diese zwei Bits entweder 00 oder 01 sind, wird eine Erdung (kein Takt) geliefert;
und der FIR-Abschnitt 33 und der INT-Abschnitt 34 werden abgeschaltet,
wie zuvor beschrieben. Wenn diese zwei Bits 10 sind, wird der FIR-Abschnittstakt
mit der Taktfrequenz auf der Leitung 123 zum Einschalten des FIR-Abschnitts
33 und des INT-Abschnitts 34 geliefert, und wenn die beiden Bits
11 sind, dann wird der FIR-Takt mit der niedrigeren, d.h. durch zwei
geteilten, Taktfrequenz vom Teiler 200 geliefert. Im letzteren Fall werden
der FIR und der INT eingeschaltet, jedoch nur mit der halben Taktfrequenz, so dass
sie mit beträchtlich geringerer Leistungsaufnahme betrieben werden. Die Verfügbarkeit
eines niederfrequenten Takts zur Auswahl durch das Programm bedeutet eine vorteilhafte
Flexibilisierung, da der Betrieb in manchen Ländern die höhere Taktrate
für diese Schaltungskomponenten nicht erfordert.
In ähnlicher Weise werden die Bits Q4 und Q5 des Registers
197 an den Steuermultiplexer 199 geleitet, damit der Takt an den
DIF-Abschnitt 36 des DDF-ASIC 20 ausgeschaltet oder mit der vollen
Rate eingeschaltet werden kann oder mit der halben Rate zum Steuern des DIF-Abschnittbetriebs
sowie zum Steuern dessen Leistungsaufnahmepegels eingeschaltet werden kann.
9 veranschaulicht eine Form des Leerlaufmoduszeitgebers
und des Aufwachteils der Steuerlogikschaltungen 32 in 1A.
Diese Schaltung kooperiert mit dem DSP 19 durch Messen des Zeitablaufs
eines vorbestimmten Intervalls, während dessen der DSP in seinem abgeschalteten
Betriebszustand "schlafen" kann. Vorher wurde schon erwähnt, dass der DSP
19 ein im Handel erhältlicher programmierbarer digitaler Signalprozessor
ist, der einen eingebauten Abschaltungsmodus hat, in den er nach dem Ausführen
eines Leerlaufbetriebs geht, z.B. am Beginn eines HF-Leerlauf-Aufgelegt-Zustands
157 in 6, wenn die Teilnehmereinheit während
mindestens drei aufeinander folgender Zeitschlitze im Leerlaufzustand ist. Zu dieser
Zeit sendet das DSP-Programm eine Anweisungsnachricht an die Steuerlogikschaltungen
32 über den Datenbus 42, so dass er schlafen geht, und die
Nachricht beinhaltet ein Schlaflängendatenwort und ein Schreibfreigabesignal.
Im Schlaf- bzw. Leerlaufmodus kann der DSP 19 z.B. im RAM 39 seine
Programmbetriebspunktinformation behalten, die zum Neustart und zur Antwort auf
eine Aufwachunterbrechung benötigt wird.
Die Mitteilungsnachricht wird auf einer Bitparallelschaltung
240 an ein Schlaflängenregister 202 zusammen mit dem schon
erwähnten Schreibfreigabesignal auf der Leitung 241 angelegt, um das
Register zum Laden des Nachrichtenworts freizuschalten. Dieses Freischaltungssignal
startet auch den Betrieb einer Serie von bistabilen Schaltungen 203,
206, 207 und 208 des D-Typs (d.h. Flipflops), die mit
den UND-Gattern 209, 210 und 211 zum Freischalten eines
Schlaflängenzählers 212 zum Laden des Werts aus dem Register
202 und zum Hochzählen von diesem Wert zusammenarbeiten. Der Zähler
212 wird mit einer hohen Taktrate (zur Veranschaulichung 3,2 MHz) betrieben,
um dem DSP eine hoch auflösende Steuerung der Dauer des Schlafintervalls zu
geben. Eine Schaltung 204 liefert dieses Taktsignal für den Zähler
212 und für andere Schaltungskomponenten mit einem clk3_2-Eingang.
Die schon erwähnten Flipflops und die entsprechenden Gatter synchronisieren
den Start dieser Zählung, damit sie auf dem ersten 3,2-MHz-Taktimpuls nach
einem 16-KHz-Empfangs- oder Auswahl-Taktimpuls auf einer Leitung 242 beginnen
kann, die dem Laden des Schlaflängenworts und dem Start-eines-Zeitschlitzes-Signals
auf der Leitung 247 folgt. Wenn ein Zustand vollständiger Zählung
erzielt wird, löst die Zähler-Endzählung einen Flipflop
213 des D-Typs aus; und sein verkehrtes Ausgangssignal wird durch ein ODER-Gatter
216 an einen Eingang eines UND-Gatters 217 geleitet. Das verkehrte
Ausgangssignal des Flipflop 213 wird auch rückgesendet, um das UND-Gatter
211 zu betätigen, das durch ein Einschalt-Rücksetzsignal auf
einer Leitung 222 von einem DSP-gesteuerten ASIC-Register freigeschaltet
wurde, um die Flipflops 203, 206, 207 und 208
rückzusetzen.
Bevor der DSP 19 in den Schlafmodus geht, liefert er auch
ein Lade-Freischalt-Signal auf einer Leitung 243 und ein 3-Bit-Wort an
den Schaltungen 244 und 245 an ein 3-Bit-Unterbrechungs-Steuerregister
218. Dieses Wort und zwei ODER-Gatter 216 und 219 und
das UND-Gatter 217 kooperieren zum Auswählen einer oder mehrerer oder
keiner Aufwach-Zeitgeberunterbrechung und einer Auflege-Status-Unterbrechung. Die
durch die drei Bits im Register 218 repräsentierte Information enthält
eine Freischaltung für eine Aufwachunterbrechung (ENA_WAKEUP_NMI_N), eine Freischaltung
für eine Abheben-Erfasst-Unterbrechung (ENA_OFF_HOOK_NMI_N) und ein Bit, das
festlegt, ob ein Auflege-Status-Signal an einer Leitung 224 von der SLIC-Ausgangsleitung
69 über den DSP-ASIC 20, z.B. wenn der DSP schläft,
invertiert werden soll oder nicht. Diese Invertierungsfähigkeit erlaubt die
Verwendung invertierter oder nicht invertierter SLIC-Ausgangssignale in flexibler
Weise dahingehend, das verschiedene SLIC-Schaltungen verwendet werden können,
und bietet außerdem die Flexibilität, eine Auflege-Status-Unterbrechung
in Reaktion auf entweder den Abgehoben- oder den Aufgelegt-Zustand des Teilnehmer-Telefongeräts
erzeugen zu können. Das Freischaltung-Aufwachen-Unterbrechungssignal wird durch
das ODER-Gatter 216 an den zuvor erwähnten Eingang des UND-Gatters
217 geleitet. Das Freischaltungs-Abgehoben-Unterbrechungssignal wird durch
ein ODER-Gatter 219 an einen anderen Eingang des UND-Gatters
217 geleitet. Das Abhebestatussignal von der Leitung 224 wird
an einen Eingang eines Exklusiv-ODER-Gatters 230 zusammen mit dem Umkehr-Steuerbit
vom Register 218 angelegt. Dieses Auflegestatussignal wird auch direkt
als ein Ausgangssignal der Schaltung von 9 angelegt
und geht von hier direkt an ein DDF-ASIC-20-Statusregister, das vom DSP
19 lesbar ist. Das Ausgangssignal des Gatters 230 wird durch eine
Entprellschaltung 221 sowohl direkt an einen Ausgang 225 der Schaltung
von 9 und über ein ODER-Gatter
219 an das Gatter 217 geleitet. Die Entprellschaltung
221 empfängt auf der Leitung 236 ein Taktsignal mit einer
Periode (zur Veranschaulichung 1,5 ms), die mit dem vorübergehenden Prellintervall
des Signals vom Gatter 220 vergleichbar ist. Das Ausgangssignal des Gatters
217 ist das Aufwach-Unterbrechungssignal, und es wird zurück an den
DSP 19 über die Schaltung 52 von 1 angelegt.
Ein wahres Ausgangssignal des Flipflop 207 wird als ein Schlafstatusindikator
auf einer Leitung 246 geliefert, das zum Lesen durch den DSP
19 zur Verfügung steht, damit dieser erfahren kann, ob der Zähler
212 vielleicht zum Laden des Schlaflängenworts freigeschaltet wurde
oder nicht. Das schon erwähnte Einschalt-Rücksetzsignal auf der Leitung
222 schaltet das Gatter 211 frei und setzt das Register
218, den Zähler 212 und den Flipflop 213 zurück.
10 ist ein Teil der Steuerlogikschaltungen
32 und ist eine Schaltung sowohl zum Erzeugen hochfrequenter als auch niederfrequenter
Signale zum Steuern einer programmierbaren Rufschaltung in 11
und zum Ein- bzw. Ausschalten (off) dieser hochfrequenten und niederfrequenten Signale,
wie von einer Basisstation angewiesen, in den Ruf-Funktionsschleifen in
6. Das heißt, dass die Basisstation anweist, wann
das Rufen anfangen sollte; und sie weist weiter die Ruf-Ein- und Ruf-Aus-Kadenz
an, zur Veranschaulichung die schon erwähnte Zwei-Sekunden-Ein-Vier-Sekunden-Aus-Kadenz.
Der DSP 19 weist dann die Steuerlogikschaltungen 32 an, wann sie
ihr RINGENA-Signal für den jeweiligen Zwei-Sekunden-Ein-Teil dieser Kadenz
einschalten soll, um die Schaltungskomponenten von 10
zu steuern, wie nun beschrieben wird.
Zur Veranschaulichung empfängt ein 12-Bit-Register
231 ein Ladesignal auf einer Leitung 227 und einen Ladewert auf
einer 12-Bit-Schaltung 228, beide vom DSP 19. Wenn ein 12-Bit-Zähler
234 durch eine Rückkopplung seines Ausgangssignals an einen Ladeeingang
und durch ein Freischaltungs-Eingangssignal von einer durch 32 teilenden Schaltung
249 freigeschaltet wird, tastet es den Wert des Ausgangs des Registers
231 ab. Der Wert im Register 231 bestimmt teilweise die gewünschte
letztendliche Ruffrequenz. Dieser Wert wird zur Veranschaulichung wie folgt bestimmt:
Ladewert = 4096 – n, wobei N = 2500/(2·Ruffrequenz).
Zum Beispiel zum Erzeugen einer Ruffrequenz von 20 Hz:
n = 2500/(2·20) = 62,5
Ladewert = 4096 – 62,5 = 4033,5
Der Zähler 234 zählt nach einer solchen Freischaltung
vom Ladewert aufwärts. Taktsignale, die in einer noch zu beschreibenden Weise
bestimmt werden, betätigen sowohl den Zähler 234 als auch den
Flipflop 237 des D-Typs, der an seinem Dateneingang das Zähler-End-Zähl-Ausgangssignal
abtastet. Eine durch zwei teilende Schaltung 238 teilt das Ausgangssignal
der Flipflop-Schaltung 237 auf die gewünschte Ruffrequenz herunter.
Das Ausgangssignal vom Zähler 238 wird an einen Eingang eines UND-Gatters
239 angelegt.
Ein Taktsignal mit einer vom DSP-programmauswählbaren hohen Steuerfrequenz
für die Rufschaltung in 11 wird von den Taktsignalen
geliefert, in den Steuerlogikschaltungen 32 in 1A
auf einer Leitung 240 abgeleitet. Dieses Taktsignal hat vorteilhafterweise
eine Frequenz, die um ungefähr drei Größenordnungen höher ist
als die Rufsignalfrequenz im Ausgang des Teilers 238. In einem veranschaulichenden
Beispiel war die Taktfrequenz auf der Leitung 240 fünf Volt bei 80
Kilohertz (kHz), während die Rufsignalfrequenz, die vom Teiler 238
ausgegeben wurde, 5 Volt bei ungefähr 20 Hertz war.
Das Taktsignal aus der Leitung 240 wird an einen Taktzähler
234 angelegt, und es wird ebenfalls an Eingänge einer durch 32 teilenden
Schaltung 249 und an ein UND-Gatter 248 angelegt. Der Zähler
234 wird zum Zählen 1/32 der Zeit, d.h. bei 2500 Hz, durch das Ausgangssignal
der durch 32 teilenden Schaltung 249 freigeschaltet. Der 80-kHz-Takt taktet
auch den Flipflop 237 zum Synchronisieren des End-Zähl-Ausgangssignals
des Zählers 234. Ein RINGENA-Signal vom DSP-gesteuerten ASIC-Register
schaltet die UND-Gatter 248 und 239 so frei, dass jedes Gatter
sein 80 kHz- bzw. 20 Hz-Ausgangssignal in Bursts erzeugt, die mit der Rufkadenzfrequenz
auftreten.
Auf diese Weise hat das vom Ausgang des Gatters 239 ausgegebene
niederfrequente Rufsignal eine Frequenz, die vom DSP-Programm in Abhängigkeit
sowohl von lokalen Anforderungen, wo die Teilnehmereinheit zu installieren ist,
als auch durch die an die Leitung 240 angelegte Taktfrequenz bestimmt wird.
11 veranschaulicht die Rufschaltung 58. Der
Zweck dieser Schaltung ist das Empfangen zweier Signale mit programmierbarer
Frequenz, eines Rufsteuersignals und eines Ruffrequenzsignals, mit dem Logiksignalpegel
(z.B. 5 Volt) und das Entwickeln aus ihnen eines relativ hochgespannten (z.B. 100
Volt) Wechselstrom-Rufsignals. Ein hochfrequentes Rufsteuersignal mit niedriger
Spannung (z.B. 80 kHz bei 5 Volt) (vom Gatter 248 in 10)
wird an den Eingang eines Operationsverstärkers 251 geleitet, wo die
Signalleistung erhöht wird. Der Verstärker 251 verbraucht wesentlich
mehr Leistung, wenn er vom Eingangssignal der Leitung 70 mit 80 kHz getrieben
wird, als er das tut, wenn das Signal vom RINGENA-Signal in 10
gesperrt wird. Das Ausgangssignal des Verstärkers wird über einen Kondensator
252 als ein bipolares Niederspannungssignal an eine Klemme der Primärwicklung
eines Hochfrequenz-Hochtransformators 253 wechselstromgekoppelt, dessen
andere Klemme geerdet ist. Die Verwendung eines Hochfrequenzsignals und eines Transformators
ergibt einen günstigen geringen Platzbedarf ("Footprint") für die Rufschaltung.
Der Transformator 253 transformiert vorteilhafterweise das Signal in seiner
Amplitude um einen Faktor von ungefähr 20 nach oben, und die Sekundärwicklungsspannung
wird mit einer negativen Spannung aus einer Versorgung 256, wie zum Beispiel
dem -48-Volt-Pegel des Ausgangssignals der Wandler 9, überlagert.
Eine Klemme der Sekundärwicklung ist mit diesem -48-Volt-Punkt verbunden; und
die andere ist mit separaten, entgegengesetzt gepolten Gleichrichterdioden
257 und 258 verbunden. Die Dioden sind über eine oder zwei
lichtleitende Diodenschalter, einen normalerweise offenen Schalter 259
bzw. einen normalerweise geschlossenen Schalter 260 separat mit der Rufleitung
(Widerstand 63 in 1A) und dann mit dem Teilnehmertelefongerät
verbunden. Die Leuchtdioden der Schalter 259 und 260 sind getrennt
in Reihe mit einem Widerstand 261 und einem PNP-Transistor 262-Kollektor-Emitter-Pfad
zwischen einer positiven Spannungsquelle 263 und der Erde geschaltet. Das
Rufsignal vom Gate 239 in 10 wird über
einen Widerstand 266 an den Basis-Emitter-Übergang des Transistors
262 angelegt. Wenn das Rufsignal niedrig ist, ist der Transistor
262 nicht leitend, der Schalter 260 ist in seinem normalen geschlossenen
Zustand und die Diode 258 leitet. Wenn das Rufsignal hoch ist, ist der
Transistor 262 leitend, der Schalter 259 ist beleuchtet und schließt,
der Schalter 260 ist beleuchtet und öffnet, und die Diode
257 leitet.
Ein Kondensator 268 ist zwischen die negative Spannungsquelle
256 und die Rufleitung geschaltet, um als ein Tiefpass-Glättungsfilter
zu wirken, so dass die 80-kHz-Frequenz-Komponente parallel zum Transformator
263 rückgeleitet wird. Ein Widerstand 267 ist so angeschlossen,
dass er als Ableitwiderstand für den Kondensator dient. Da die A-Ader der Teilnehmerschleife
in 1A geerdet ist, erscheint an der Teilnehmerschleife
ein im Wesentlichen rechteckiges Rufsignal mit der Frequenz, mit welcher der Transistor
262 durch das Rufsignal von 10 geschaltet
wird, und einer Amplitude, die vom Verstärker 251 und vom Transformator
253 erzeugt wird. In einer Ausführungsform erzeugte ein an den Verstärker
251 angelegtes 80-kHz-5-Volt-Signal und ein 20-Hz-5-Volt-Signal, das in
den Transistor 262 angelegt wurde, ein 20-Hz-100-Volt-Wechselstrom-Rufsignal
an der die Rufleitung in 11 enthaltenden Schleife.
Die Rufsignal-Ausgangsfrequenz ist programmierbar, da sie durch ein
Ändern des vom DSP 19 in 1B an das Register
231 in 10 gelieferten Lastwerts verändert
werden kann. Die Rufkadenz folgt dem Format, das in das RINGENA-Signal von
10 programmiert wurde. Die Rufsteuersignalfrequenz
braucht nur so hoch zu sein, dass ein effizienter Betrieb des Hochfrequenztransformators
253 ermöglicht wird. Da das Rufsteuersignal durch das RINGENA-Signal
ein- bzw. ausgeschaltet (on/off) wird, wie im Zusammenhang mit 10
beschrieben, wird der Verstärker 251 während jedes Aus-Teils
der Rufkadenz aufgrund der Abwesenheit eines Eingangssignals in diesem Intervall
abgeschaltet.
Ein System und ein Verfahren zum Einsparen von Betriebsleistung in
einer Teilnehmereinheit zum Vorsehen einer Kommunikation über eine Funkverbindung
zwischen einem Teilnehmertelefongerät und einer Basisstation wurde beschrieben,
die vorteilhafterweise an das öffentliche Telefonnetz angeschlossen ist. Die
Einsparung wird auf verschiedene Weisen erzielt, von denen eine darin besteht, dass
für jeden Zeitschlitz eines TDMA-Rahmens in jedem Zustand des Teilnehmereinheitsbetriebs
ausgewählte Teilnehmereinheits-Schaltungskomponenten, die zur Signalverarbeitung
in diesem Zeitschlitz nicht benötigt werden, definiert werden und diese Schaltungskomponenten
während jedes Auftretens dieses Zeitschlitzes und Betriebszustands abgeschaltet
werden. Das Abschalten wird auf verschiedene Weisen erzielt, einschließlich
einer, bei der die Schaltungsleistungsversorgung tatsächlich ein- und ausgeschaltet
(on/off) wird, oder für CMOS-Schaltungskomponenten, indem ihr Taktversorgungssignal
oder ihr Eingangsversorgungssignal gesteuert wird oder indem ein Schaltungskomponentenauswahlsignal
entfernt wird oder indem das Eingangssignal an eine Schaltungskomponente verringert
wird, die wesentliche Leistung aufnimmt, wenn das Eingangssignal hoch ist. Zusätzlich
werden ausgewählte Betriebsfunktionen, die durch eine relativ hohe Leistung
verbrauchende Schaltungskomponenten ausgeführt werden, auf eine relativ niedrige
Leistung verbrauchende Schaltungskomponenten verschoben, damit den eine hohe Leistung
verbrauchenden Schaltungskomponenten eine bessere Möglichkeit gegeben wird,
abgeschaltet zu werden.
Auch wenn die Erfindung anhand einer bestimmten Ausführungsform
dargestellt wurde, werden dem Fachmann auch andere Ausführungsformen und Modifikationen
ersichtlich sein.
Anspruch[de]
Vorrichtung zur Erzeugung eines Rufsignals mit einer erwünschten
Frequenz, wobei die Vorrichtung umfasst:
– eine einen Zähler aufweisende Einrichtung zum Empfangen eines der
erwünschten Frequenz entsprechenden digitalen Werts und, im Ansprechen hierauf,
zum Erzeugen einer Ruffrequenzsignals mit einer der erwünschten Frequenz des
Rufsignals entsprechenden Frequenz, wobei das Ruffrequenzsignal durch Zählen
durch den Zähler ausgehend vom digitalen Wert und durch Zählen bis zu
einem vorbestimmten Wert erzeugt wird;
– eine Einrichtung zum Erzeugen eines Rufsteuerungssignals zum Anzeigen einer
Kadenz des Rufsignals; und
– eine Einrichtung zum Erzeugen des Rufsignals