Kumagai, Hiroaki, Tokyo 146, JP; Menjo, Takeshi, Tokyo 146, JP; Kishino, Kazuo, Tokyo 146, JP; Takahashi, Masaaki, Tokyo 146, JP; Saito, Rie, Tokyo 146, JP; Ishizuka, Jiro, Tokyo 146, JP; Kawamoto, Hideo, Tokyo 146, JP; Maeyama, Ryuichiro, Tokyo 146, JP
Diese Erfindung bezieht sich auf ein rotierendes Element für
das Fixieren, und auf eine fixierende Vorrichtung zur Anwendung bei einer bilderzeugenden
Vorrichtung wie ein Kopiergerät oder ein Laserstrahldrucker.
Stand der Technik
Eine fixierende Vorrichtung in einer bilderzeugenden Vorrichtung vom
elektrofotografischen Typ wie eine Kopiervorrichtung oder ein Laserstrahldrucker
ist so beschaffen, dass ein Aufzeichnungsmedium mit einem darauf übertragenen
Tonerbild gekniffen und übertragen wird durch ein Walzenpaar der fixierenden
Vorrichtung und erwärmt und gepresst wird, um auf diese Weise das Tonerbild
auf dem Aufzeichnungsmedium zu fixieren und es zu einem permanenten Bild zu machen.
Die Walzen, die in einer solchen fixierenden Vorrichtung verwendet
werden, sind beschichtet mit einem Material wie ein Fluorharz oder Silikonkautschuk,
das gut in einer ablösenden Eigenschaft ist und reich an Wärmebeständigkeit
und Verschleißfestigkeit ist, um auf diese Weise die äußere Schicht
zu erzeugen.
Insbesondere wenn die bilderzeugende Vorrichtung vom elektrofotografischen
Typ ein Farbkopiergerät ist, bei dem die Bildqualität wichtig ist, besteht
die Tendenz, dass fixierende Walzen Verwendung finden, deren Oberflächen mit
Silikonkautschuk beschichtet sind.
Allerdings ist Silikonkautschuk in der Festigkeit gering und stellt
ein Problem dar in der Verwendung als Walzen, und daher wird verstärkendes
Siliziumdioxidpulver mit diesem vermischt, um auf diese Weise dessen physikalische
Festigkeit zu verbessern.
Wenn allerdings der Silikonkautschuk verstärkt wird durch anorganisches
Pulver, müssen 10 bis 40 Gew.-%, praktischer Weise 20 bis 30 Gew.-% anorganisches
Pulver mit dem Silikonkautschuk vermischt werden, und wenn eine Walze aus dem somit
verstärkten Silikonkautschuk hergestellt wird, entsteht das Problem, dass obwohl
physikalische Festigkeit vorliegt, die ablösende Eigenschaft des Toners extrem
verringert ist, und die Lebensdauer der Walze kürzer wird.
Um eine solche Verringerung der ablösenden Eigenschaft des Toners
zu unterdrücken, gibt es ein Beispiel, in dem harzähnliches Polyorganosiloxan
als verstärkendes Mittel mit dem Silikonkautschuk vermischt wird, um auf diese
Weise die physikalische Festigkeit und die ablösende Eigenschaft des Toners
zu verbessern (offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 5-214250). Die europäische
Patentanmeldung EP 0 374 951 offenbart eine
fixierende Vorrichtung, die eine elastische Schicht verwendet mit einem Silikonkautschuk
vom Additionstyp, der einschließt ein Polydimethylsiloxan mit terminaler Vinylgruppe
und damit vermischt ein feines Siliziumdioxidpulver.
Allerdings ist in den letzten Jahren mit zunehmender Verbreitung von
Farbkopiervorrichtungen eine Tendenz nach höheren Kopiergeschwindigkeiten bemerkenswert,
und die festgelegte Temperatur für das Fixieren ist höher geworden. Des
Weiteren ist infolge eines Erfordernisses der Verringerung der laufenden Kosten
eine längere Lebensdauer der fixierenden Walzen erwünscht. Wenn die festgelegte
Temperatur für das Fixieren somit relativ hoch ist, insbesondere 170°C
oder höher, und die Walze für eine lange Dauer verwendet wird, ist das
Problem auffällig, dass die Fixier- und Presswalzen, die als deren Oberflächenschicht
einen Silikonkautschuk vom Additionstyp verwenden, der damit vermischt das vorstehend
erwähnte verstärkende, harzähnliche Polyorganosiloxan besitzt, in
deren Festigkeit durch thermische Verschlechterung verringert wird, und die Lebensdauer
der Walze bemerkenswert kürzer wird.
Insbesondere wenn eine beidseitige Farbkopiervorrichtung betrachtet
wird, kommt der Toner auch in Kontakt mit der Presswalze, und eine hohe ablösende
Eigenschaft ist auch für die Presswalze erforderlich, und daher wird bevorzugt,
dass der Silikonkautschuk vom Additionstyp, der das vorstehend erwähnte verstärkende,
harzähnliche Polyorganosiloxan damit vermischt hat, verwendet wird als Oberflächenschicht,
aber ein Element für das Entfernen eines Überschusses von Silikonöl,
das an der fixierenden Walze anhaftet, oder für das Entfernen von Toner und
Papierpulver-Offset an der Walze, ist gegen die Presswalze gestützt, und wenn
die Festigkeit der Walze durch thermische Verschlechterung verringert
wird, entsteht das Problem, dass wenn sie mit der Presswalze reibungsförmig
in Kontakt kommen, sie bei der Presswalze Schäden anrichten, welche somit in
der Lebensdauer kürzer als die der fixierenden Walze wird.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine fixierende Vorrichtung
gemäß Anspruch 1 bereitzustellen.
Vorzugsweise ist die Menge des anorganischen Feinpulvers eines pressenden,
rotierenden Elementes größer als die Menge des anorganischen Feinpulvers
eines fixierenden rotierenden Elementes.
Weitere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden
ausführlichen Beschreibung ersichtlich.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine Querschnittsansicht einer Einzelschicht-Fixierwalze,
auf die die vorliegende Erfindung angewendet wird.
2 ist eine Querschnittsansicht einer zweischichtigen
Fixierwalze, auf die die vorliegende Erfindung angewandt wird.
3 ist eine Querschnittsansicht einer dreischichtigen
Fixierwalze, auf die die vorliegende Erfindung angewandt wird.
4 ist eine Querschnittsansicht einer ein doppelseitiges
Bild erzeugenden Vorrichtung, auf die die vorliegende Erfindung angewandt wird.
5 ist eine Querschnittsansicht einer fixierenden Vorrichtung
in der Vorrichtung von 4.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Einige Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend
mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
1 bis 3 sind schematische
Querschnittsansichten von rotierenden Elementen für das Fixieren (eine fixierende
Walze und eine pressende Walze), die als deren äußere Schichten Silikonkautschuk
vom Additionstyp besitzen, welches die elastische Schicht der vorliegenden Erfindung
ist.
Mit Bezug auf 1, welche eine schematische
Querschnittsansicht des rotierenden Elementes für das Fixieren ist, wenn es
eine Einzelschicht-Walze ist, bezeichnet die Bezugsnummer 100 den Silikonkautschuk
vom Additionstyp, der mit dem Toner in Kontakt ist, die Bezugsnummer 200
bezeichnet eine Spindel unter Verwendung von Aluminium oder dergleichen als ein
Basismaterial, und die Bezugsnummer 300 bezeichnet eine Erwärmungsvorrichtung
für das Erwärmen.
Mit Bezug auf 2, die eine schematische
Querschnittsansicht des rotierenden Elements für das Fixieren ist, wenn es
eine zweischichtige Walze ist, bezeichnen Bezugsnummern 100 bis
300 die gleichen Elemente wie diejenigen in 1,
und die Bezugsnummer 400 bezeichnet den Silikonkautschuk einer niedrigeren
Schicht.
Mit Bezug auf 3, die eine schematische
Querschnittsansicht des rotierenden Elementes für das Fixieren ist, wenn es
eine dreischichtige Walze ist, bezeichnen die Bezugsnummern 100–400
die gleichen Elemente wie diejenigen in 2, und die
Bezugsnummer 500 bezeichnet eine Ölbarriereschicht, erzeugt aus metamorphem
Fluor-Silikonkautschuk, bereitgestellt zwischen dem Silikonkautschuk vom Additionstyp,
die mit dem Toner und dem Silikonkautschuk 400 der niedrigeren Schicht
in Kontakt ist.
Einige Ausführungsformen des Silikonkautschuks vom Additionstyp
werden beschrieben, der die in 1 bis 3
gezeigte Oberflächenschicht ist. Zum Vergleich der Wärmewiderstandseigenschaft
des Silikonkautschuks wurde der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
gemessen aus der Rate der Schwankung der dynamischen Viskoelastizität
(tan&dgr;), und die Werte hiervon sind ebenfalls unten beschrieben.
(Ausführungsform 1)
Silikonkautschuk vom Additionstyp (Zusammensetzung), in dem 0,1 Gew.-%
Siliziumdioxidpulver (R-972, hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) als ein Wärmebeständigkeitverleihendes
Mittel, das ein anorganisches feines Pulver ist, vermischt wurde mit einer Polysiloxanmischung,
umfassend 40 Gew.-% normales kettenähnliches Polydimethylsiloxan, deren distales
Ende umhüllt ist von einem Vinylradikal, dessen Viskosität bei 25°C
10000 Pa·s beträgt, und 60 Gew.-% verstärkendes, harzähnliches
Organopolydimethylsiloxan, zusammengesetzt aus einem Blockpolymer, von dem die Viskosität
bei 25°C 35 Pa·s ist, und das trifunktionale und tetrafunktionale Harzsegmente
besitzt und ein bifunktionales Ölsegment in ein und demselben Molekül,
wurde gehärtet bei 150°C in 10 Minuten, wonach es unterzogen wurde einer
zweiten Vulkanisierung bei 200°C für vier Stunden, um auf diese Weise
einen Silikonkautschuk vom Additionstyp zu erhalten. Dieser Silikonkautschuk vom
Additionstyp wurde zu einer Silikonkautschukschicht von 150 mm × 150 mm ×
1 mm gemacht, und diese Schicht wurde in einem Ofen bei 200°C stehengelassen,
und ein thermischer Schock wurde für eine festgelegte Zeitdauer angewendet,
worauf ein Teststück von 40 mm × 5 mm × 1 mm ausgestanzt wurde, und
die Messung von tan&dgr; wurde bewerkstelligt durch ein Rheospektrometer, hergestellt
von Rheolozy, Inc.
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
bewertet wurde aus der Rate der Schwankung hinsichtlich des anfänglichen Wertes
dieses tan&dgr;, betrug die Rate der Schwankung in tan&dgr; bei 200°C –31%
nach 120 Stunden, und –36% nach 240 Stunden.
(Ausführungsform 2)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung der gleichen Technik wie in Ausführungsform
1, mit der Ausnahme, dass die Menge der Mischung des Siliziumdioxidpulvers (R-972,
hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) 0,5 Gew.-% betrug, war die Rate der Schwankung
in tan&dgr; –20% nach 120 Stunden, und –27% nach 240 Stunden.
(Ausführungsform 3)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung der gleichen Technik wie in Ausführungsform
1, mit der Ausnahme, dass die Menge des gemischten Siliziumdioxidpulvers (R-972,
hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) 1 Gew.-% betrug, war die Rate der Schwankung
in tan&dgr; 0% nach 120 Stunden, und –7% nach 240 Stunden.
(Ausführungsform 4)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung der gleichen Technik wie in Ausführungsform
1, mit der Ausnahme, dass die Menge des gemischten Siliziumdioxidpulvers (R-972,
hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) 2 Gew.-% betrug, war die Rate der Schwankung
in tan&dgr; +7% nach 120 Stunden, und +2% nach 240 Stunden.
(Ausführungsform 5)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung der gleichen Technik wie in Ausführungsform
1, mit der Ausnahme, dass die Menge des gemischten Siliziumdioxidpulvers (R-972,
hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) 3 Gew.-% betrug, war die Rate der Schwankung
in tan&dgr; +21% nach 120 Stunden, und +18% nach 240 Stunden.
(Ausführungsform 6)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung der gleichen Technik wie in Ausführungsform
1, mit der Ausnahme, dass die Menge des gemischten Siliziumdioxidpulvers (R-972,
hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) 5 Gew.-% betrug, war die Rate der Schwankung
in tan&dgr; +39% nach 120 Stunden, und +46% nach 240 Stunden.
(Ausführungsform 7)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung der gleichen Technik wie in Ausführungsform
1, mit der Ausnahme, dass die Menge des gemischten Siliziumdioxidpulvers (R-972,
hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) 8 Gew.-% betrug, war die Rate der Schwankung
in tan&dgr; +45% nach 120 Stunden, und +50% nach 240 Stunden.
(Ausführungsform 8)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung der gleichen Technik wie in Ausführungsform
1, mit der Ausnahme, dass die Menge des gemischten Aluminiumoxids (Aluminiumoxid
C, hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) als ein Wärmebeständigkeitverleihendes
Mittel 1 Gew.-% betrug, war die Rate der Schwankung in tan&dgr; –5% nach
120 Stunden, und –9% nach 240 Stunden.
(Ausführungsform 9)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung der gleichen Technik wie in Ausführungsform
1, mit der Ausnahme, dass 1 Gew.-% Siliziumdioxidpulver (R-972, hergestellt von
Nippon Aerosil Co., Ltd.) als ein Wärmebeständigkeit-verleihendes Mittel
vermischt wurde mit einem Gemisch von 10 Gew.-% normalem, kettenähnlichem Polydimethylsiloxan,
dessen distales Ende umhüllt ist von einem Vinylradikal, von dem die Viskosität
bei 25°C 10000 Pa·s beträgt, und 90 Gew.-% verstärkendes, harzähnliches
Organopolysiloxan, zusammengesetzt aus einem Blockpolymer, dessen Viskosität
bei 25°C 35 Pa·s ist, und das trifunktionale und tetrafunktionale Harzsegmente
hat, und ein bifunktionales Ölsegment in ein und demselben Molekül, war
die Rate der Schwankung in tan&dgr; +10% nach 120 Stunden, und +11% nach 240 Stunden.
(Ausführungsform 10)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung einer Technik, ähnlich wie
Ausführungsform 1, mit der Ausnahme, dass das Verhältnis des Gemisches
des normalen, kettenähnlichen Polydimethylsiloxans und des verstärkenden,
harzähnlichen Organopolysiloxans, verwendet in Ausführungsform 9, 20:80
betrug, und ein Silikonkautschuk vom Additionstyp verwendet wurde, der damit vermischt
1 Gew.-% Siliziumdioxidpulver (R-972, hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.)
als ein Wärmebeständigkeit-verleihendes Mittel hatte, betrug die Rate
der Schwankung in tan&dgr; 6% nach 120 Stunden, und 2% nach 240 Stunden.
(Ausführungsform 11)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung einer Technik, ähnlich wie
in Ausführungsform 1, mit der Ausnahme, dass das Verhältnis des Gemisches
des normalen, kettenähnlichen Polydimethylsiloxans und des verstärkenden,
harzähnlichen Organopolysiloxans, verwendet in Ausführungsform 9, 50:50
betrug, und ein Silikonkautschuk vom Additionstyp verwendet wurde, der damit vermischt
Siliziumdioxidpulver (R-972, hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) als ein Wärmebeständigkeitverleihendes
Mittel hatte, betrug die Rate der Schwankung in tan&dgr; –7% nach 120 Stunden,
und –11% nach 240 Stunden.
Vergleichsbeispiele zum Vergleich der vorliegenden Erfindung werden
nun beschrieben.
(Vergleichsbeispiel 1)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung einer Technik, ähnlich wie
Ausführungsform 1, mit der Ausnahme, dass das Verhältnis des Gemisches
des normalen, kettenähnlichen Polydimethylorganosiloxans und des verstärkenden,
harzähnlichen Organopolysiloxans im Silikonkautschuk vom Additionstyp 40:60
betrug, und ein Wärmebeständigkeit-verleihendes Mittel nicht vermischt
wurde, war die Rate der Schwankung in tan&dgr; –44% nach 120 Stunden, und
–48% nach 240 Stunden.
(Vergleichsbeispiel 2)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung einer Technik, ähnlich wie
Ausführungsform 1, mit der Ausnahme, dass 10 Gew.-% Siliziumdioxidpulver (R-972,
hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.) als ein Wärmebeständigkeit-verleihendes
Mittel vermischt wurde mit einem Silikonkautschuk vom Additionstyp in einem gleichen
Verhältnis wie in Vergleichsbeispiel 1, betrug die Rate der Schwankung in tan&dgr;
+47% nach 120 Stunden, und +54% nach 240 Stunden.
(Vergleichsbeispiel 3)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung einer Technik, ähnlich wie
Ausführungsform 1, mit der Ausnahme, dass ein Silikonkautschuk vom Additionstyp
verwendet wurde mit 10 Gew.-% Siliziumdioxidpulver (R-972, hergestellt von Nippon
Aerosil Co., Ltd.) als ein verstärkendes Mittel, vermischt mit normalem, kettenähnlichem
Polydimethylsiloxan, dessen Ende umhüllt ist von einem Vinylradikal, dessen
Viskosität bei 25°C 8000 Pa·s ist, betrug die Rate der Schwankung
in tan&dgr; +4% nach 120 Stunden, und +11% nach 240 Stunden.
(Vergleichsbeispiel 4)
Wenn der Grad der thermischen Verschlechterung des Silikonkautschuks
vom Additionstyp untersucht wurde durch Verwendung einer Technik, ähnlich wie
in Ausführungsform 1, mit der Ausnahme, dass das Verhältnis des Gemisches
des normalen, kettenähnlichen Polydimethylsiloxans und des verstärkenden,
harzähnlichen Organopolysiloxans, verwendet in Ausführungsform 9, 60:40
betrug, und verwendet wurde ein Silikonkautschuk vom Additionstyp, der damit vermischt
1 Gew.-% Siliziumdioxidpulver (R-972, hergestellt von Nippon Aerosil Co., Ltd.)
als ein Wärmebeständigkeit-verleihendes Mittel hatte, war die Rate der
Schwankung in tan&dgr; –39% nach 120 Stunden, und –43% nach 240
Stunden.
Die obigen Ergebnisse sind in Tabellen 1 und 2 unten gezeigt.
In Tabelle 1 waren die Bedingungen die gleichen, mit der Ausnahme
der Menge des Siliziumdioxids.
In Tabelle 2 werden neben der Menge des Siliziumdioxids die Bedingungen
verändert, und diese Tabelle wird zur Bezugnahme angegeben.
TABELLE 1
TABELLE 2
Wie in Tabelle 1 gezeigt, ist ersichtlich, dass die Eigenschaft der
Wärmebeständigkeit durch das Vermischen von Siliziumdioxid verbessert
wird.
Der Silikonkautschuk vom Additionstyp in den Ausführungsformen
kann ein Silikonkautschuk vom Additionstyp sein, der bereitgestellt wird durch Härten
eines Polysiloxangemisches, das einen anorganischen, wärmebeständigen
Füllstoff mit einem Polysiloxangemisch vermischt hat mit 10 bis 50 Gew.-% normalem,
kettenähnlichem Polydimethylsiloxan, das dessen distales Ende umhüllt
hat von einem Vinylradikal, dessen Viskosität bei 25°C 8000 Pa·s
oder größer ist, und 50 bis 90 Gew.-% verstärkendes, harzähnliches
Polyorganosiloxan mit zwei oder mehr Vinylradikalen, und das ein Harzsegment enthält,
dessen Zusammensetzungseinheit einschließt mindestens eines von einer Tetrafunktionalität
und einer Trifunktionalität und ein bifunktionales Segment enthält, dessen
Viskosität bei 25°C 1 Pa·s oder größer ist.
Als nächstes wird ein Experiment durchgeführt mit fixierenden
und pressenden Walzen, die auf einer experimentellen Grundlage hergestellt worden
sind durch Verwendung des Silikonkautschuks in der vorliegenden Erfindung, die in
der fixierenden Vorrichtung einer Vorrichtung für das Erzeugen eines doppelseitigen
Vollfarbenbildes verwendet wurden.
Die Vorrichtung für das Erzeugen eines doppelseitigen Vollfarbenbildes
und seine fixierende Vorrichtung werden nachstehend beschrieben.
4 zeigt schematisch den Aufbau einer bilderzeugenden
Vorrichtung als eine Ausführungsform. Diese Vorrichtung ist eine Farbbilderzeugungsvorrichtung
vom elektrofotografischen Typ.
Die Bezugsnummer 1 bezeichnet das äußere Gehäuse
eines Vorrichtungsaufbaus, und der Buchstabe A bezeichnet einen Originalscan- und
-Leseteil, angeordnet auf dem oberen Teil des äußeren Gehäuses des
Vorrichtungsaufbaus. Ein Original 0 wird auf ein Original-tragendes Tischglas
2 gelegt, wobei dessen bildtragende Oberfläche nach unten auf einen
bestimmten Vorrichtungsstandard gelegt ist, und eine Original-Halteplatte
3 wird daraufgelegt und das Lesen wird gestartet, wobei ein bewegliches
optisches System 4 unter dem das Original tragende Tischglas bewegt wird
entlang der unteren Oberfläche des das Original tragenden Tischglases, von
einer Seite zu der anderen Seite, und die nach unten zeigende bildtragende Oberfläche
des Originals, das auf dem das Original stützende Tischglas 3 gelegt
ist, wird abgelichtet und gescannt, und das reflektierte Licht des abgelichteten
und gescannten Lichts, reflektiert von der Oberfläche des Originals wird abgebildet
auf einer fotoelektrischen Leseeinheit 5 und wird farblich ausgelöst
durch einen Farbauflösungsfilter, und ebenfalls wird jedes farblich aufgelöste
Komponentenbild des Originalbildes fotoelektrisch gelesen als ein Farbbildsignal
(zeitlich serielles elektrisches Digitalpixelsignal) und wird in einer Memory-Schaltung
gespeichert.
Die Bezugsnummer 6 bezeichnet eine elektrofotografische fotoempfindliche
Trommel als das bildtragende Element eines bilderzeugenden Teils. Diese fotoempfindliche
Trommel 6 hat beispielsweise einen Durchmesser von 180 mm und wird rotationsförmig
angetrieben bei einer festgelegten Prozessgeschwindigkeit (Umfangsgeschwindigkeit)
in der Uhrzeigerrichtung, angezeigt durch einen Pfeil.
Die Bezugsnummer 7 bezeichnet einen Auflader für das
einheitliche Aufladen der fotoempfindlichen Trommel 6 auf eine festgelegte
Polarität und ein festgelegtes Potential, die Bezugsnummer 8 bezeichnet
eine Bilderzeugungseinrichtung, umfassend einen Laseroutputteil, einen Polygonspiegel,
ein Linsensystem, einen Spiegel usw. Die durch den Auflader 7 aufgeladene
Oberfläche der fotoempfindlichen Trommel wird gescannt und belichtet von einem
Laserstrahl E, moduliert und ausgegeben von der Bilderzeugungseinrichtung
8, entsprechend dem seitlich seriellen elektrischen Digitalpixelsignal
aus der Memory-Schaltung, wodurch ein elektrostatisch latentes Bild, das dem gescannten
und belichteten Muster entspricht, erzeugt wird auf der Oberfläche der drehbaren
fotoempfindlichen Trommel 6.
Die Bezugsnummer 9 bezeichnet eine Verbindungsentwickelnde
Vorrichtung mit einer Cyan-entwickelnden Vorrichtung 9C, die darin einen
Cyantoner enthält, einer Magenta-Toner-entwickelnden Vorrichtung
9M, die darin einen Magenta-Toner enthält, eine Gelb-Toner-entwickelnde
Vorrichtung 9Y, die darin einen gelben Toner enthält, und eine Schwarz-Toner-entwickelnde
Vorrichtung 9K, die darin einen schwarzen Toner enthält, und diese
vier entwickelnden Vorrichtungen 9C, 9M, 9Y und
9K wirken selektiv auf der drehbaren fotoempfindlichen Trommel
6, wodurch das elektrostatisch latente Bild auf der Oberfläche der
drehbaren fotoempfindlichen Trommel 6 Toner-entwickelt wird.
Die Bezugsnummer 11 bezeichnet eine Übertragungswalze,
die bei einer Position, neben der Verbindungsentwickelnden Vorrichtung
9, mit der fotoempfindlichen Trommel in Kontakt ist und wird rotationsförmig
angetrieben bei im Wesentlichen der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wie der der
fotoempfindlichen Trommel 6 in einer Vorwärtsrichtung relativ zur
Drehung der fotoempfindlichen Trommel 6.
Diese Übertragungstrommel 11 hat beispielsweise einen
Durchmesser von 180 mm und in der Öffnungsfläche von
deren Umfangsoberfläche eine ein Aufzeichnungsmedium tragende Schicht
11a, erzeugt aus einem filmähnlichen dielektrischen Material, die
eine ein Aufzeichnungsmedium tragende Einrichtung ist, die zylindrisch und einstückig
erstreckt ist. Ebenfalls sind angeordnet ein adsorbierender Coronaauflader
11b, der eine adsorbierende aufladende Einrichtung ist für das Adsorbieren
eines Aufzeichnungsmediums bei der äußeren Umfangsoberfläche der
Übertragungstrommel 11, eine adsorbierende (tragende) Walze
11c als eine Elektrode, die gegenüberliegt, ein übertragender
Coronaübertrager 11d für das Verursachen, dass die Tonerbilder
auf der fotoempfindlichen Trommel übertragen werden auf das Aufzeichnungsmedium,
das an der Übertragungstrommel 11 adsorbiert ist, ein innerer Coronaauflader
11e, ein äußerer Coronaauflader 11f, ein ein Aufzeichnungsmedium
trennender Auflader 11g, eine ein Aufzeichnungsmedium trennende Klinke
11h usw.
Die Bezugsnummern 12, 13 und 14 bezeichnen
erste bis dritte automatische Aufzeichnungsmedium-Zuführungsmechanismen, und
die Bezugsnummer 15 bezeichnet einen manuellen Aufzeichnungsmedium-Zuführungsteil.
Aufzeichnungsmedien (Übertragungsmedien) P werden zugeführt, eines nach
dem anderen, aus einem der ersten bis dritten automatischen Aufzeichnungsmedium-Zuführungsmechanismen
12, 13 und 14, gleiten entlang eines festgelegten Blatt-Weges,
der umfasst eine Führungsplatte, ein Paar Beförderungswalzen usw., und
werden befördert zu einem Paar Registerrollen 16. Oder die Aufzeichnungsmedien
werden befördert aus dem manuellen Aufzeichnungsmedium-Zuführungsteil
15 zu dem Paar Registerrollen 16.
Das Aufzeichnungsmedium wird danach zugeführt zur Übertragungstrommel
11 zu einem festgelegten Zeitpunkt, durch das Paar Registerwalzen
16, wird gewickelt um die äußere Umfangsoberfläche der Übertragungstrommel
11, wird elektrostatisch darauf gehalten und wird mit der Übertragungstrommel
11 gedreht, und die Tonerbilder auf der fotoempfindlichen Trommel
6 werden übertragen auf die äußere Oberfläche des Aufzeichnungsmediums
durch den übertragenden Coronaauflader 11d. Nach der Übertragung
der Tonerbilder auf das Aufzeichnungsmedium P wird die Oberfläche der drehbaren
fotoempfindlichen Trommel 6 gereinigt durch einen Reiniger (reinigende
Vorrichtung) 10, wodurch Restmaterialien, die darauf anhaften, wie nach
der Übertragung übrig gelassener Toner, entfernt werden.
Im Falle des Vollfarbenbild-Erzeugungsmodus werden die folgenden vier
bilderzeugenden und übertragenden Zyklen (1)–(4) aufeinanderfolgend
durchgeführt mit der fortgesetzten Drehung der fotoempfindlichen Trommel
6 und der Übertragungstrommel 11:
(1) Aufladen der drehbaren fotoempfindlichen Trommel 6 → Bildbelichtung
E durch einen Laserstrahl, moduliert durch das Cyan-Bildsignal der vorstehend beschriebenen
farblich aufgelösten Bildsignale des gewünschten Farbbildes → Entwicklung
durch die Cyan-entwickelnde Vorrichtung 9C → Übertragung des
Cyan-Tonerbildes auf das Aufzeichnungsmedium P → Schritt des Reinigens der
drehbaren fotoempfindlichen Trommel 6;
(2) Aufladen der drehbaren fotoempfindlichen Trommel 6 → Bilderzeugung
E durch einen Laserstrahl, moduliert durch das Magenta-Bildsignal der vorstehend
erwähnten farblich aufgelösten Bildsignale des gewünschten Farbbildes
→ Entwicklung durch die Magenta-entwickelnde Vorrichtung 9M →
Übertragung des Magenta-Tonerbildes auf das Aufzeichnungsmedium P →
Schritt des Reinigens der drehbaren fotoempfindlichen Trommel 6;
(3) Aufladen der drehbaren fotoempfindlichen Trommel 6 → Bildbelichtung
E durch einen Laserstrahl, moduliert durch das gelbe Bildsignal der vorstehend beschriebenen
farblich aufgelösten Bildsignale des gewünschten Farbbildes → Entwicklung
durch die Gelb-entwickelnde Vorrichtung 9Y → Übertragung des
Gelb-Tonerbildes auf das Aufzeichnungsmedium P → Schritt des Reinigens der
drehbaren fotoempfindlichen Trommel 6;
(4) Aufladen der drehbaren fotoempfindlichen Trommel 6 → Bildbelichtung
E durch einen Laserstrahl, moduliert durch das schwarze Bildsignal der vorstehend
beschriebenen farblich aufgelösten Bildsignale des gewünschten Farbbildes
→ Entwicklung durch die Schwarzentwickelnde Vorrichtung 9k →
Übertragung des schwarzen Tonerbildes auf das Aufzeichnungsmedium P →
Schritt des Reinigens der drehbaren fotoempfindlichen Trommel 6.
Auf diese Weise werden die oben erwähnten vier Tonerbilder, d.h.
das Cyan-Tonerbild, das Magenta-Tonerbild, das Gelb-Tonerbild und das Schwarz-Tonerbild
eines nach dem anderen in einer festgelegten Weise relativ zur äußeren
Oberfläche (erste Oberfläche) des gleichen Aufzeichnungsmediums P, das
sich windet und gehalten wird auf der rotierbaren Übertragungstrommel
11, registriert, und in überlagernder Weise übertragen auf das
Aufzeichnungsmedium P, wodurch ein Farbtonerbild, das dem gewünschten Farbbild
entspricht, auf dem Aufzeichnungsmedium P erzeugt wird.
Wenn die Superpositions-Übertragung der vier Farbtonerbilder
auf das gleiche Aufzeichnungsmedium P, gehalten auf der drehbaren
Übertragungstrommel 11, beendet wird, wird das Aufzeichnungsmedium
von seinen Ladungen durch den trennenden Auflader 11g befreit, wird getrennt
von der Übertragungstrommel 11 durch die trennende Klinke
11h als eine trennende Einrichtung, und wird befördert zu einer fixierenden
Vorrichtung (in der vorliegenden Ausführungsform eine Heißwalzen-Fixierungsvorrichtung)
18 durch eine befördernde Einrichtung 17, und die vier Farbtonerbilder
werden gemeinsam auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums fixiert.
Im Falle des Erzeugungsmodus eines einseitigen Bildes wird ein Aufzeichnungsmedium,
das die fixierende Vorrichtung 18 verlassen hat, auf deren einer Oberfläche
(erste Oberfläche) die Erzeugung und die Fixierung eines Bildes vollendet worden
ist, entladen auf einen Papierentladungsschacht 20 außerhalb der Vorrichtung
über eine Papierentladungsöffnung 19.
Im Falle des Erzeugungsmodus eines doppelseitigen Bildes wird das
Aufzeichnungsmedium, das die fixierende Vorrichtung 18 verlassen hat, auf
deren einer Oberfläche die Erzeugung und die Fixierung eines Bildes vollendet
worden ist, eingeführt in einen wiederholt befördernden Blatt-Weg a, durchläuft
die Route eines Switchback-Blattweges b → a Blattweg c, wird umgekehrt und
befördert zu einem Zwischenschacht 21. Es wird danach befördert
von diesem Zwischenschacht 21 zu den Registerwalzen 16, wird wiederholt
zugeführt zur Übertragungstrommel 11, und wird gewunden und gehalten
auf der Übertragungstrommel 11, wobei dessen erste Oberfläche,
auf der die Bilderzeugung vollendet worden ist, nach innen gedreht ist, und seine
zweite Oberfläche nach außen gedreht ist.
Ähnlich der Bilderzeugung auf der ersten Oberfläche des
Aufzeichnungsmediums werden die vier farblich aufgelösten Tonerbilder eines
Farbbildes für die zweite Oberfläche aufeinanderfolgend erzeugt auf der
fotoempfindlichen Trommel 6, werden aufeinanderfolgend übertragen
auf die zweite Oberfläche des Aufzeichnungsmediums, wodurch darauf ein Farbtonerbild
erzeugt wird.
Das Aufzeichnungsmedium wird danach abgetrennt von der Übertragungstrommel
11 und wird wiederholt befördert zu der fixierenden Vorrichtung
18, wo die vier Farbtonerbilder, erzeugt auf der zweiten Oberfläche
des Aufzeichnungsmediums, gemeinsam fixiert werden, worauf das Aufzeichnungsmedium,
auf dem die doppelseitige Vollfarbenbilderzeugung vollendet worden ist, entladen
wird auf den Papierentladungsschacht 20, über die Papierentladeöffnung
19.
Ein Aufzeichnungsmedium, auf dessen einer Oberfläche (erste Oberfläche)
eine Bilderzeugung und ein Fixieren vollendet worden ist, kann einmal entladen werden
auf den Papierentladeschacht 20, worauf das Aufzeichnungsmedium umgekehrt
werden kann, so dass seine zweite Oberfläche nach oben weist, und kann wiederholt
eingeführt werden aus dem manuellen Papierzuführungsteil 15 in
die Vorrichtung, und eine Bilderzeugung auf der zweiten Oberfläche kann durchgeführt
werden.
Die Reihenfolge der Erzeugung der vier farblich aufgelösten Tonerbilder
ist nicht eingeschränkt auf die Reihenfolge in der vorliegenden Ausführungsform.
Im Falle des Schwarz-und-Weiß-Bildkopierens ist die schwarze entwickelnde Vorrichtung
9K alleine tätig. Der doppelseitige Kopiermodus für Schwarz-und-Weiß-Bilder
und der Bilderzeugungsmodus für das Erzeugen eines Farbbildes auf einer Oberfläche
eines Aufzeichnungsmediums und das Erzeugen eines Schwarz-und-Weiß-Bildes auf
der anderen Oberfläche des Aufzeichnungsmediums kann auch selektiv ausgeführt
werden.
5 ist eine schematische Ansicht, die ein Beispiel die
fixierenden Vorrichtung einer ein Vollfarbbild erzeugenden Vorrichtung zeigt. Die
fixierende Vorrichtung 18, wie in 5 gezeigt,
ist bereitgestellt mit einer fixierenden Walze 51, die ein fixierendes
drehbares Element ist, das darin einen Halogenerwärmer 56 hat, der
eine erwärmende Quelle ist, eine Presswalze 52, die ein pressendes
rotierbares Element ist, das darin einen Halogenerwärmer 57 hat, der
eine erwärmende Quelle ist, und wird rotationsförmig gegen die fixierende
Walze gedrängt (in einigen Fällen hat die pressende Walze darin keinen
Halogenerwärmer 57), Silikonöl, das ein Trennmittel auf einer
Öl-aufbringenden Vorrichtung 53 ist, für das Aufbringen auf die
Oberfläche der fixierenden Walze 51, und reinigende Vorrichtungen
54 und 55 für das Entfernen von Toner, der an den Oberflächen
der fixierenden Walze 51 und der pressenden Walze 52 anhaftet.
Jede der fixierenden Walze 51 und der pressenden Walze
52 hat eine untere Schicht, erzeugt aus HTV (Hochtemperaturvulkanisierter
Typ) Silikonkautschuk auf einer aus Aluminium hergestellten Spindel, eine Zwischenschicht,
erzeugt aus Fluorkautschuk für das Vermeiden des Eingangs von Öl außerhalb
der unteren Schicht, und eine Oberflächenschicht, erzeugt aus LTV(Niedertemperaturvulkanisierter
Typ)- oder RTV(Raumtemperaturvulkanisierter Typ)-Silikonkautschuk, gut übereinstimmend
mit Silikonöl als Trennmittel, weiter außerhalb der
Zwischenschicht, und die fixierende Walze 51 und die pressende Walze
52 kooperieren miteinander für das Erzeugen eines Spalt-Teils für
das Einspannen und Befördern eines Aufzeichnungsmediums dazwischen. Harzähnliches
Polyorganosiloxan und 1 Gew.-% Siliziumdioxidpulver werden mit dem Silikonkautschuk
vom Additionstyp der Oberfläche der fixierenden Walze vermischt, und harzähnliches
Polyorganosiloxan und 5 Gew.-% Siliziumdioxidpulver werden vermischt mit dem Silikonkautschuk
vom Additionstyp der Oberfläche der pressenden Walze.
Somit ist es im Falle einer Farbbilderzeugungsvorrichtung notwendig,
in genügender Weise Toner zu schmelzen und zu vermischen, und daher werden
im Allgemeinen weiche Walzen unter Verwendung eines elastischen Materials wie Kautschuk
häufig verwendet. Ebenso ist im Falle einer fixierenden Vorrichtung in einer
doppelseitigen Farbbilderzeugungsvorrichtung eine Tonerablösungseigenschaft
erforderlich bei sowohl der fixierenden Walze 51, als auch der pressenden
Walze 52, und daher wird häufig Silikonkautschuk für die Oberflächenschichten
der beiden Walzen verwendet.
Die erwärmende Tätigkeit der Halogenerwärmer
56 und 57 wird gesteuert durch Temperaturregelungseinrichtungen
(nicht gezeigt). Die Temperaturregelungseinrichtung steuert die Tätigkeit der
Halogenerwärmer 56 und 57 auf der Grundlage der Oberflächentemperaturen
der fixierenden Walze 51 und der pressenden Walze 52, detektiert
durch Thermistoren 58 und 59.
Die Öl-aufbringende Vorrichtung 53 ist zur fixierenden
Walze und von der fixierenden Walze beweglich, und bewegt Silikonöl in einem
Ölreservoir 53a zu einer aufbringenden Walze 501 durch eine
Aufbringungswalze 503, und bringt das Silikonöl auf der Oberfläche
der fixierenden Walze 51 durch die aufbringende Walze 501 auf.
Die Bewegung der Öl-aufbringenden Vorrichtung 53 zur fixierenden Walze
51 und von der fixierenden Walze 51 wird gesteuert durch das On/Off
eines Magneten bzw. einer Spule, die nicht gezeigt sind. Die Menge des Silikonöls,
das auf der fixierenden Walze 51 aufgebracht wird, wird gesteuert durch
eine Steuerklinge 502 und wird bestimmt durch die Richtung des Kontaktes,
des Winkeldruckes usw. dieser Klinge 502.
Ein Teil des Öls, aufgebracht auf der fixierenden Walze
51, wird durch das Aufzeichnungsmedium während des Fixierens absorbiert,
und der Rest des Öls verlagert sich zur Seite der pressenden Walze
52 und wird abgeschabt von einer Ölabschabklinge 70. Die
Ölabschabklinge 70 ist hergestellt aus einem Fluorkautschuk oder dergleichen,
wodurch überschüssiges Öl auf der Oberfläche der Walze daran
gehindert wird, sich im Spalt-Teil anzusammeln, um auf diese Weise zu verursachen,
dass der OHP-Film oder dergleichen im Spalt-Teil rutscht.
Die reinigenden Vorrichtungen 54 und 55 umfassen
einen wärmebeständigen Vliesstoff NORMEX (Handelsname) oder Bahnen
54a, 55a, die überzogen sind mit Nickel, auf diesem NORMEX
durch ein stromloses Beschichtungsverfahren, Walzen 54b, 55b für
das Drängen dieser reinigenden Bahnen 54a, 55b jeweils gegen
die fixierende Walze 51 und die pressende Walze 52, Abwickeln
der Walzen 54c, 55c für das Hinauslassen der reinigenden
Bahnen 54a, 55a, und Aufnahmewalzen 54d, 55d
für das Aufnehmen der reinigenden Bahnen 54a, 55a.
In einer solchen Vorrichtung, wenn ein Aufzeichnungsmedium befördert
wird zur fixierenden Vorrichtung 18, werden die fixierende Walze
51 und die pressende Walze 52 gedreht bei einer festgelegten Geschwindigkeit,
und das Aufzeichnungsmedium wird gepresst und erwärmt von seinen beiden Oberflächen
während des Durchgehens zwischen die Walzen 51 und 52, und
unfixierter Toner, der darauf getragen wird, wird geschmolzen, wodurch ein Fixieren
bewerkstelligt wird. Ebenso wird zu diesem Zeitpunkt Toner, der an der fixierenden
Walze 51 und der pressenden Walze 52 anhaftet, entfernt durch
Reinigen der Vorrichtungen 54 und 55.
Um die tonerablösende Eigenschaft und die physikalische Festigkeit
des Silikonkautschuks vom Additionstyp, hergestellt in Ausführungsformen 1
bis 7 und Vergleichsbeispielen 1 und 2, durch die Verwendung einer solchen Vorrichtung,
auf die die vorliegende Erfindung anwendbar ist, zu untersuchen, wurde ein Vergleich
der Leistung durchgeführt durch die Einzelschicht-Walze für das Fixieren,
gezeigt in 1.
Die Walze für das Fixieren, verwendet im Experiment, wurde in
der folgenden Weise hergestellt.
DY39-051 (hergestellt von Tore and Dowcorning Co., Inc.) als eine
Adhäsivschicht wurde aufgebracht auf eine Aluminiumspindel mit einem Außendurchmesser
von 58 mm, und wurde erwärmt und getrocknet bei 200°C. Auf diese Spindel
wurde der oben beschriebene Silikonkautschuk vom Additionstyp gehärtet bei
150°C für 40 Minuten, um auf diese Weise fixierende Walzen und pressende
Walzen herzustellen, die jeweils den Silikonkautschuk vom Additionstyp der Ausführungsformen
1 bis 7 und Vergleichsbeispiele 1 und 2 auf der Oberflächenschicht
mit einem Außendurchmesser von 60 mm besitzen (die Dicke des Silikonkautschuks
beträgt 1 mm), die mit dem Toner in Kontakt ist.
Diese fixierenden und pressenden Walzen wurden in der fixierenden
Vorrichtung der Farbkopiervorrichtung verwendet, die fähig ist, eine doppelseitige
Bilderzeugung, gezeigt in 5, durchzuführen, durch
einen heftigen Test bei einer festgelegten Temperatur von 200°C, und eine doppelseitige
Bilderzeugung wurde durchgeführt bei bis zu 20000 Blätter.
Die ablösende Eigenschaft des Toners wurde untersucht durch die
Anzahl der Kopien während des Auftretens von Offset von Toner bei den Walzen,
und die wärmebeständige Festigkeit wurde untersucht durch die Anzahl von
Kopien, bei der die Oberflächen der Walzen beschädigt worden sind.
Die Ergebnisse in Tabelle 3 unten gezeigt.
Tabelle 3
Wie in Tabelle 3 gezeigt, im Falle der fixierenden Walze, wenn die
Menge des Siliziumdioxids 0 Gew.-% beträgt, ereignete sich eine Beschädigung
bei 16000 Blättern oder weniger. Auch, wenn die Menge des Siliziumdioxids 3
Gew.-% oder mehr betrug, ereignete sich ein Offset für 10000 Blätter oder
weniger. Demgemäß ist ersichtlich, dass in der fixierenden Walze eine
Menge des Siliziumdioxids von 1 bis 2 Gew.-% bevorzugt wird unter den Gesichtspunkten
der ablösenden Eigenschaft und der Eigenschaft der Wärmebeständigkeit.
Auch im Falle der pressenden Walze, wenn die Menge des Siliziumdioxids 0,1 Gew.-%
oder weniger betrug, ereignete sich eine Beschädigung bei 10000 Blättern
oder weniger, und wenn die Menge des Siliziumdioxids 10 Gew.-%
betrug, ereignete sich ein Offset bei 12000 Blättern oder weniger. Demgemäß
wird in der pressenden Walze eine Menge des Siliziumdioxids von 0,5 bis 8 Gew.-%
bevorzugt und den Gesichtspunkten der ablösenden Eigenschaft und der Eigenschaft
der Wärmebeständigkeit. Somit kann durch Anwenden der vorliegenden Erfindung
auf mindestens eine der fixierenden Walze und der pressenden Walze eine fixierende
Vorrichtung bereitgestellt werden, die ausgezeichnet ist in der ablösenden
Eigenschaft und der wärmebeständigen Eigenschaft. Ebenso kann durch eine
fixierende Walze und eine pressende Walze, die den Silikonkautschuk vom Additionstyp
der vorliegenden Erfindung verwenden, welche Walzen in der fixierenden Vorrichtung
einer ein doppelseitiges Vollfarbenbild erzeugenden Vorrichtung verwendet werden,
bereitgestellt werden eine fixierende Vorrichtung, die fähig ist, doppelseitige
Bilder zu fixieren, und die ausgezeichnet ist in der tonerablösenden Eigenschaft,
der physikalischen Festigkeit und der wärmebeständigen Eigenschaft. Es
wurde gefunden, dass insbesondere in einer ein doppelseitiges Bild fixierenden Vorrichtung
die ablösende Eigenschaft dringend erforderlich ist bei der fixierenden Walze,
und die physikalische Festigkeit und die wärmebeständige Eigenschaft dringend
erforderlich sind bei der pressenden Walze. Dies ist der Fall, weil, wie vorstehend
beschrieben, die ölabschabende Klinge für das Abschaben von überschüssigem
Öl auf der Oberfläche der Walze in Kontakt mit der pressenden Walze ist,
wodurch, wenn die Anzahl der Kopien hoch wird, Papierpulver und Toner, die an der
Walze anhaften, leicht bei der ölabschabenden Klinge anhaften, um auf diese
Weise die pressende Walze zu beschädigen. Demgemäß, durch eine Walze,
die den Silikonkautschuk vom Additionstyp verwendet, der darin eine hohe Menge anorganisches
Feinpulver auf der Oberflächenschicht besitzt, die eher auf der Seite der pressenden
Walze verwendet wird, als auf der Seite der fixierenden Walze, kann eine fixierende
Vorrichtung für ein doppelseitiges Bild bereitgestellt werden, mit einer langen
Lebensdauer, in der die Lebensdauer der Walzen für das Fixieren gegenseitig
eingestellt werden kann, und die einen Abfall vermeidet.
Als ein verstärkendes, harzähnliches Polyorganosiloxan,
das vermischt wird mit dem Polysiloxangemisch, verwendet in dem vorstehend erwähnten
Aufbau, kann verwendet werden eines mit einem Leiter-Polymer, oder ein Blockpolymer,
das in und demselben Molekül ein Segment besitzt, das einschließt mindestens
eines von einer Tetrafunktionalität und einer Trifunktionalität und ein
normales, kettenähnliches Ölsegment mit mindestens 100 trifunktionalen
Konstruktionseinheiten an einem Ende, und durch das Vermischen eines solchen verstärkenden
harzähnlichen Polyorganosiloxans kann eine gute physikalische Festigkeit und
eine gute tonerablösende Eigenschaft erhalten werden.
Ebenso ist das anorganische Feinpulver als das die Wärmebeständigkeit
verleihende Mittel, verwendet im vorstehend erwähnten Aufbau, ein anorganisches
Feinpulver mit einem mittleren Partikeldurchmesser von 10 bis 1000 nm aus Siliziumdioxid
(Siliziumoxid), Aluminiumoxid, Titanoxid, Kalziumcarbonat oder dergleichen, hergestellt
durch das Nassverfahren oder das Trockenverfahren.
Als ein solches anorganisches Feinpulver kann auch eines verwendet
werden, dessen Oberfläche behandelt worden ist mit einer organischen Verbindung
wie einem Alkylradikal wie Methylradikal oder Alkoxyradikal wie Methoxyradikal,
einer organischen Siliziumverbindung wie Silanolradikal, oder einer organischen
Metallverbindung wie Titanat, Aluminat, oder Zirkonat, um auf diese Weise die Dispergierbarkeit
und die kuppelnde Eigenschaft zu vergrößern.
Anspruch[de]
Eine fixierende Vorrichtung, umfassend:
ein fixierendes, rotierendes Element (51) und ein pressendes, rotierendes
Element (52) für das Fixieren eines nichtfixierten Tonerbildes auf
einem Aufzeichnungsmedium an einem dazwischen erzeugten Spalt, wobei das fixierende,
rotierende Element (51) und das pressende, rotierende Element (52)
eine elastische Schicht (100, 400) auf deren Oberfläche haben;
dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Schicht des fixierenden, rotierenden
Elements und des pressenden, rotierenden Elements einen Silicon-Kautschuk vom Additions-Typ
hat, bereitgestellt durch Härten eines Polysiloxan-Gemisches, das ein mit dem
Polysiloxan-Gemisch gemischtes Siliciumdioxid-Feinpulver hat, wobei das Polysiloxan-Gemisch
10 bis 50 Gew.-% normales, kettenförmiges Polydimethylsiloxan hat, dessen distales
Ende von einem Vinylradikal umgeben ist, dessen Viskosität bei 25°C 8000
Pa·s oder größer ist, und 50 bis 90 Gew.-% Verstärkungsharz-förmiges
Polyorganosiloxan, das zwei oder mehr Vinylradikale und ein Harzsegment enthält,
von dem die Zusammensetzungseinheit mindestens ein tetrafunktionales und ein trifunktionales,
und ein bifunktionales Ölsegment enthält, und dessen Viskosität bei
25°C 1 Pa·s oder mehr beträgt, und
Siliciumdioxid-Feinpulver in 0,1 bis 2 Gew.-% in der elastischen Schicht des fixierenden,
rotierenden Elements vermischt ist, und Siliciumdioxid-Feinpulver in 0,5 bis 8 Gew.-%
in der elastischen Schicht des pressenden, rotierenden Elements vermischt ist.Fixierende Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung ein auf
einer ersten Oberfläche des Aufzeichnungsmediums getragenes, nichtfixiertes
Tonerbild fixiert, und danach ein nichtfixiertes Tonerbild, getragen auf einer zweiten
Oberfläche des Aufzeichnungsmediums, fixiert.Fixierende Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei
die Menge des Siliciumdioxid-Feinpulvers des pressenden, rotierenden Elements (52)
größer als die Menge des Siliciumdioxid-Feinpulvers des fixierenden, rotierenden
Elements ist.Fixierende Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, wobei
das fixierende, rotierende Element (51) mit dem nichtfixierten Tonerbild
in Berührung ist.