HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bilderzeugungsvorrichtung
zum Erzeugen eines Bildes (einschließlich Zeichen und dergleichen) auf einem
Aufzeichnungsmedium (Normalpapier, beschichtetes Papier, Wandprojektorfolien, Hochglanzpapier,
Hochglanzfolie, Farbbildpapier, geschnittene Bögen, wie zum Beispiel Postkarten
oder Umschläge), woraufhin das Bild fixiert und ausgegeben wird. Die vorliegende
Erfindung betrifft eine Bilderzeugungsvorrichtung, wie zum Beispiel ein Drucker,
ein Faxgerät, ein Kopiergerät oder dergleichen, unter hauptsächlicher
Verwendung einer elektrofotografischen Technologie, um ein Farbbild auf einem Aufzeichnungsmedium
auszubilden, das Farbbild zu fixieren und das Aufzeichnungsmedium auszugeben. Insbesondere
betrifft die vorliegende Erfindung eine Fixiertechnologie zur Verwendung in der
Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, entweder matte oder glänzende
Bilder auf zwei Seiten eines Aufzeichnungsmediums herzustellen. Des Weiteren betrifft
die vorliegende Erfindung einen Papierausgabedurchgang der Bilderzeugungsvorrichtung.
Die vorliegende Anmeldung basiert auf den japanischen Patentanmeldungen
Nr. Hei. 9-203850, Hei. 9-203851, Hei. 9-282810, Hei. 9-282811, Hei. 9-282812, Hei.
9-282813 und Hei. 9-282814.
Beschreibung des Standes der Technik
Im Allgemeinen sind weithin Bilderzeugungsvorrichtungen bekannt, die
eine Fixiereinheit enthalten, um ein Aufzeichnungsmedium zu transportieren, während
das Aufzeichnungsmedium mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Die Vorrichtung
ist so konfiguriert, dass ein nicht-fixiertes Bild, das durch einen Entwickler,
wie zum Beispiel Toner, gebildet wird, auf der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums
erzeugt wird, woraufhin das Aufzeichnungsmedium eine Fixiereinheit passiert, die
ein Paar Walzen aufweist, so dass ein Bild auf dem Aufzeichnungsmedium fixiert wird.
Es sind Einrichtungen zur Verwendung mit einer Bilderzeugungsvorrichtung
des oben genannten Typs bekannt, wie zum Beispiel aus der japanischen Patentschrift
Nr. 5-48917 und der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646. Diese Einrichtungen versuchten
die Fixierungseigenschaft zu verbessern, indem ein Aufzeichnungsmedium selektiv
(nach Notwendigkeit) zweimal eine Fixiereinheit passierte.
Einer der zwei Typen der Bilderzeugungsvorrichtungen, die in der japanischen
Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart sind, hat einen Zweiseitenmodus zum Erzeugen
von Bildern auf zwei Seiten eines Aufzeichnungsmediums und einen Einseitenmodus
zum Erzeugen eines Bildes auf einer der Seiten des Aufzeichnungsmedium. Wenn ein
glänzendes Bild auf einer Wandprojektorfolie im Einseitenmodus erzeugt wird,
so passiert die Wandprojektorfolie die Fixiereinheit zweimal. Auf diese Weise kann
man ein glänzendes Bild herstellen.
Genauer gesagt, hat die Vorrichtung, die in der japanischen Patentschrift
Nr. 6-68646 offenbart ist, einen Aufbau, bei dem mehrere Aufzeichnungsmedien, auf
denen Bilder einseitig erzeugt werden, vorübergehend in einem Zwischenfach
gesammelt werden, so dass Bilder auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums im Zweiseitenmodus
erzeugt werden können. Jedes Aufzeichnungsmedium wird erneut aus dem Zwischenfach
in den Bilderzeugungsabschnitt geleitet, so dass ein Bild auf der anderen Seite
erzeugt wird. Auf diese Weise werden Bilder auf beiden Seiten jedes Aufzeichnungsmediums
erzeugt. Wenn jedoch ein glänzendes Bild auf einer Wandprojektorfolie erzeugt
wird, so werden mehrere der Wandprojektorfolien vorübergehend in dem Zwischenfach
gesammelt. Dann wird jede Wandprojektorfolie aus dem Zwischenfach erneut in die
Fixiereinheit geleitet. Wenn aber mehrere Wandprojektorfolien in dem Zwischenfach
gestapelt und gesammelt werden, so kleben die Wandprojektorfolien schnell aneinander
fest. Weil die Wandprojektorfolien schnell aneinander festkleben, kann es zu einem
Stau bei der Zuführoperation kommen, oder es kommt schnell zu einer unerwünschten
Stapelbildung.
Wenn des Weiteren – wie in der japanischen Schrift Nr. 6-68646
– ein Ablösemittel auf die Fixierwalze aufgetragen wird, so haftet das
Ablösemittel an der Oberfläche des Aufzeichnungsmediums an. Da das Aufzeichnungsmedium
in Form einer Harzfolie, wie zum Beispiel einer Wandprojektorfolie, eine schlechte
Ölabsorbiereigenschaft aufweist, haften die Wandprojektorfolien darüber
hinaus schnell aneinander, wenn die Wandprojektorfolien in dem Zwischenfach gestapelt
werden. Auf diese Weise kommt es rasch zu Problemen bei der Zuführoperation,
oder es kommt schnell zu einer Stapelbildung. Weil außerdem ein Raum für
das Papierzufuhrfach benötigt wird, kommt es insofern zu einem weiteren Problem,
als die Vorrichtung nicht verkleinert werden kann.
Wenn ein Farbbild erzeugt wird, so müssen Tonerbilder in mehreren
Farben (zum Beispiel Yellow (Gelb), Magenta, Cyan und Black (Schwarz)), die auf
dem Aufzeichnungsmedium übereinander angeordnet werden, geschmolzen und fixiert
werden. Da eine große Wärmekapazität benötigt wird, ist eine
bekannte Fixiereinheit so aufgebaut, dass ein Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit
mit einer relativ geringen Geschwindigkeit passiert. Siehe zum
Beispiel die japanische Patentschrift Nr. 6-40235.
Es ist eine Bilderzeugungsvorrichtung, die Bilder auf zwei Seiten
von Papierbögen erzeugen kann – zum Beispiel ein zweiseitiges Kopiergerät,
wie es in der japanischen Patentschrift Nr. 61-11865 offenbart ist – bekannt.
Wie in 9(a) gezeigt, ist ein typisches
doppelseitiges Kopiergerät so aufgebaut, dass ein Originaldokument
1 mit einer Lampe 2 bestrahlt wird. Reflektiertes Licht wird so
auf einer lichtempfindlichen Trommel 3 abgebildet, dass auf der lichtempfindlichen
Trommel 3 ein elektrostatisches latentes Bild erzeugt wird. Das elektrostatische
latente Bild wird durch eine Entwicklungseinheit 4 zu einem Pulverbild
oder dergleichen sichtbar gemacht, um es auf Kopierpapier 7 übertragen
zu können, das von Papierzufuhreinrichtungen 5 und 6 herangeführt
wird. Das Pulverbild wird dann durch eine Fixiereinheit 8 auf dem Kopierpapier
7 fixiert. Die Kopierpapier 7 passiert einen Durchgang
9 und wird dann in eine Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit
10 bewegt. Wenn eine einseitige Endkopie gewünscht wird, so passiert
das Kopierpapier 7 einen Papierausgabedurchgang 11 und einen Deflektor
12. Das Kopierpapier 7 wird dann zur Oberseite eines Papierausgabefaches
13 ausgegeben, das auf dem Körper der Vorrichtung angeordnet ist.
Wenn eine doppelseitige Endkopie gewünscht wird, so passiert
das Kopierpapier 7, auf dem durch die Fixiereinheit 8 ein Pulverbild
erzeugt wurde, den Durchgang 9 und wird dann zu der Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit
10 bewegt. Nachdem das vordere Ende des Kopierpapiers 7 vorübergehend
in den Papierausgabedurchgang 11 eingeführt wurde, wird das Kopierpapier
7 dergestalt umgekehrt bewegt, dass das Kopierpapier 7 einen Umkehrdurchgang
14 passiert. Auf diese Weise wird das Kopierpapier 7 in einem
Aufnahmeabschnitt 15 gestapelt und aufgenommen. Der Arbeitsablauf für
das Stapeln von Kopierpapier in dem Aufnahmeabschnitt 15 wird fortgesetzt,
bis auf einer Seite einer zuvor festgelegten Anzahl von Papierbögen Bilder
kopiert wurden.
Nachdem der Arbeitsablauf für das Kopieren einer Seite aller
Kopierpapierbögen vollendet wurde, passiert das in dem Aufnahmeabschnitt
15 gestapelte Kopierpapier 7 einen Rückzuführdurchgang
17 mit Hilfe einer Papierzuführwalze 16, so dass es erneut
zu der lichtempfindlichen Trommel 3 bewegt wird. Dann wird auf der anderen
Seite ein Pulverbild erzeugt, woraufhin das Kopierpapier 7 die Fixiereinheit
8 sowie die Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit 10 passiert
und zu dem Papierausgabedurchgang 11 bewegt wird.
9(b) ist ein Schaubild, das ein Beispiel der oben
beschriebenen Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit zeigt. Die Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit
hat eine Antriebswalze 18 und Transportwalzen 19, 20,
die an ihren Einlass- und Auslassabschnitten angeordnet sind. Eine Antriebswalze
21 und eine bewegliche Walze 22 sind im hinteren Teil der Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit
angeordnet. Eine Ablenkplatte 23 ist zwischen der Antriebswalze
18 und der Antriebswalze 21 angeordnet. Die Ablenkplatte
23 ist drehbar durch eine Welle 23a dergestalt gelagert, dass
die Ablenkplatte 23 immer durch eine (nicht gezeigte) Feder in Uhrzeigerrichtung
gedrängt wird.
Es wird nun die Funktionsweise der Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit
beschrieben.
- (i) Wenn das Kopierpapier 7, das von der Fixiereinheit 8 durch
den Durchgang 9 bewegt wird, zu dem Papierausgabedurchgang 11
bewegt wird, so werden alle Walzen in eine Richtung (Vorwärtsrichtung) gedreht,
die durch einen in der Zeichnung gezeigten Pfeil angedeutet ist. Auf diese Weise
wird das Kopierpapier 7, das von der Fixiereinheit 8 ausgegeben
wird, durch die Antriebswalze 18, die Transportwalze 19, die Antriebswalze
21 und die bewegliche Walze 22 zu der Papierausgabedurchgang
11 bewegt.
- (ii) Wenn der Durchlauf des hinteren Endes 7a2 des Kopierpapiers
7a, das durch das vordere Ende der Ablenkplatte 23 in der Vorwärtsrichtung
bewegt wird, durch den Detektierabschnitt 24 detektiert wurde, so werden
die Antriebswalze 21 und die bewegliche Walze 22, die im hinteren
Teil des Detektierabschnitts 24 angeordnet sind, umgekehrt gedreht. Das
hintere Ende 7a2 des Kopierpapiers des Kopierpapiers 7a wird durch
die Ablenkplatte 23 so geführt, dass es in eine Position zwischen
der Antriebswalze 18 und der Transportwalze 20 hineinbewegt wird.
- (iii) Wenn das hintere Ende 7a2 des Kopierpapiers 7a durch
den Detektierabschnitt 25 detektiert wird, wodurch angezeigt wird, dass
das Kopierpapier 7 eine Position zwischen der Antriebswalze 18
und der Transportwalze 20 erreicht hat, so wird die bewegliche Walze
22 aufwärts bewegt, um sie von der Antriebswalze 21 zu trennen.
Sobald zwischen der Antriebswalze 21 und der beweglichen Walze
22 ein Spalt entstanden ist, wird das nächste Kopierpapier
7b durch die Antriebswalze 18 und die Transportwalze
19 zu dem Papierausgabedurchgang 11 transportiert. Zu diesem Zeitpunkt
wird ein vorderes Ende 7b1 des nächsten Kopierpapiers 7b
durch die Oberseite des vorangehenden Kopierpapiers 7a geführt.
- (iv) Wenn das vordere Ende 7a1 des vorangehenden Kopierpapiers
7a die Position zwischen der Antriebswalze 21 und der beweglichen
Walze 22 passiert hat, so wird die bewegliche Walze 22 abwärts
bewegt. Außerdem wird die Antriebswalze 21 vorwärts
gedreht, so dass das nächste Kopierpapier 7b transportiert wird, bis
das hintere Ende 7b2 des Kopierpapiers 7b den Detektierabschnitt
24 passiert.
Der oben erwähnte Arbeitsablauf wird dann nach Bedarf wiederholt.
Nachdem das Bild auf einer oder auf beiden Seiten eines Papierbogens
erzeugt wurde, muss er aus der Vorrichtung ausgegeben werden. Eine Bilderzeugungsvorrichtung
enthält darum nicht nur einen Bilderzeugungsabschnitt, sondern enthält
auch einen Papierzufuhrabschnitt, einen Papierausgabedurchgang und einen Empfangsabschnitt.
Der Papierzufuhrabschnitt kann eine Papierzufuhrkassette oder ein Papierzufuhrfach
enthalten, um Papierbögen dem Bilderzeugungsabschnitt zu zuführen. Der
Papierausgabedurchgang gibt den Papierbogen aus, auf dem durch den Bilderzeugungsabschnitt
ein Bild erzeugt wurde. Der Empfangsabschnitt, wie zum Beispiel ein Papierausgabefach,
empfängt den Papierbogen, der von dem Papierausgabedurchgang ausgegeben wurde.
In einer typischen Vorrichtung ist ein Papierbogentransportdurchgang
(der den Papierausgabedurchgang enthält) von dem Papierzufuhrabschnitt zu dem
Empfangsabschnitt durch den Bilderzeugungsabschnitt hindurch ausgebildet. Der Papierbogen
klemmt manchmal in dem Papierbogentransportdurchgang.
Wenn Papierbögen weiter transportiert werden, nachdem ein Papierbogen
klemmt, so entsteht ein Papierstau. Der Stau kann einen Grad erreichen, dass die
Gefahr einer Beschädigung der Vorrichtung besteht. Darum ist eine Vorrichtung
des oben beschriebenen Typs in der Regel mit einem Detektionsmittel zum Detektieren
eines Verklemmens eines Papierbogens ausgestattet. Wenn das Detektionsmittel das
Verklemmen eines Papierbogens detektiert, so wird der Betrieb der Vorrichtung unterbrochen.
Außerdem zeigt eine Meldung (Warnton und/oder Mitteilung auf einem Anzeigeabschnitt
eines Bedienfeldes) dem Nutzer das Vorliegen eines verklemmten Papierbogens an.
Die Vorrichtung wartet dann, dass der verklemmte Papierbogen entfernt wird, woraufhin
die Vorrichtung wieder betriebsbereit ist.
Einige Vorrichtungen sind in der Lage, Bilder mit hoher Geschwindigkeit
zu erzeugen. Diese Bilderzeugungsvorrichtungen arbeiten überwiegend mit elektrofotografischer
Technologie, und es kommt mitunter zu der Situation, dass Papierbögen in dem
Transportdurchgang selbst dann weiter transportiert werden, wenn sich ein Papierbogen
darin verklemmt hat. In diesem Fall wird der Nutzer unerwünschtermaßen
veranlasst, Papierbögen zu entfernen, die sich nicht verklemmt haben. Das Entfernen
der Bögen, die sich nicht verklemmt haben, ist eine aufwändige Angelegenheit.
Um das Problem zu beseitigen, dass ein Nutzer die Bögen entfernen
muss, die sich nicht verklemmt haben, ist in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 6-1394 ein Kopiergerät vorgeschlagen worden. Dort wird ein Antriebsmechanismus
eines Transportsystems gestartet, um die Papierbögen, die sich nicht verklemmt
haben, in ein Fach auszugeben. Das Ausgeben von Bögen erfolgt, nachdem das
Verklemmen stattgefunden hat, und es wird erneut eine Kopie-Start-Taste gedrückt.
<Problem 1>
In einer herkömmlichen Bilderzeugungsvorrichtung wird ein Aufzeichnungsmedium,
das eine Fixiereinheit passiert, unerwünschtermaßen gewellt.
Die herkömmlichen Bilderzeugungsvorrichtungen, die in der japanischen
Patentschrift Nr. 5-48917 und in der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart
sind, sind so aufgebaut, dass das Aufzeichnungsmedium nicht gewendet wird, wenn
das Aufzeichnungsmedium, das auf einer Seite ein Bild trägt, die Fixiereinheit
zweimal passiert. Darum bilden sich immer mehr und immer größere Wellungen
des Aufzeichnungsmediums, wodurch sich das Aufzeichnungsmedium rasch in dem Transportdurchgang
verklemmt. Wie oben angemerkt, ist ein verstopfter Transportdurchgang unerwünscht.
In den zurückliegenden Jahren kam bei den Nutzern der Wunsch
nach einer Vorrichtung zum bedarfsweisen Fixieren eines matten Bildes (glanzlosen
Bildes) oder eines glänzenden Bildes (eines leuchtenden Bildes) auf. Ein mattes
Bild erhält man durch Verhindern eines vollständigen Schmelzens des Tonerbildes.
Ein mattes Bild kann man also durch Fixieren des matten Bildes mit einer relativ
geringen Wärmemenge erreichen. Ein glänzendes Bild erhält man durch
vollständiges Schmelzen des Tonerbildes. Darum kann man ein glänzendes
Bild durch Fixieren des Tonerbildes mit einer relativ großen Wärmemenge
erreichen.
Die herkömmlichen Technologien haben des Weiteren Probleme beim
Erfüllen des Wunsches der Nutzer nach sowohl matten als auch glänzenden
Bildern, und zwar wie folgt.
Ein erster Typ einer Vorrichtung ist so aufgebaut, dass das Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit selektiv zweimal passiert. Beispiele dieses Typs einer Vorrichtung
sind in der japanischen Patentschrift Nr. 5-48917 und in der japanischen Patentschrift
Nr. 6-68646 offenbart. Dieser Typ einer Vorrichtung versucht ein mattes Bild herzustellen,
indem das Aufzeichnungsmedium, auf dem sich ein nicht-fixiertes
Bild befindet, die Fixiereinheit nur einmal passiert, wenn ein mattes Bild benötigt
wird. Wenn ein glänzendes Bild benötigt wird, so führt dieser Typ
einer Vorrichtung das Aufzeichnungsmedium zweimal durch die Fixiereinheit. Jedoch
wird in beiden Fällen ein Bild (entweder matt oder glänzend), das auf
dem Aufzeichnungsmedium erzeugt wurde, lediglich mit ein und derselben Walze in
Kontakt gebracht.
Wenn ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität benötigt
wird, so ist es bevorzugt, dass die Oberfläche des Bildes ein wenig rau ist,
indem die Tonerteilchen auf der Oberfläche des Bildes nicht vollständig
geschmolzen werden. Um einen etwas rauen Zustand der Tonerteilchen zu bewirken,
ist es bevorzugt, dass die Oberflächenschicht der Walze, die mit der Oberfläche
des Bildes in Kontakt gebracht wird, eine relativ geringe Härte aufweist.
Wenn ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität
benötigt wird, so ist es bevorzugt, dass der Toner auf der Oberfläche
des Bildes vollständig geschmolzen und geglättet wird. Um die Oberfläche
des Toners zu glätten, ist es bevorzugt, dass die Härte der Oberflächenschicht
der Walze, die mit der Oberfläche des Bildes in Kontakt gebracht wird, eine
relativ große Härte aufweist.
Somit ist zu erkennen, dass die oben erwähnten herkömmlichen
Technologien mit einem Aufbau, bei dem das Bild (entweder matt oder glänzend),
das auf dem Aufzeichnungsmedium erzeugt wurde, mit derselben Walze in Kontakt gebracht
wird, nicht auf einfache Weise und selektiv ein mattes Bild und ein glänzendes
Bild erzeugen können. Wenn die Härte der Oberflächenschicht der Walze
auf einen relativ geringen Wert eingestellt wird, so kann kein glänzendes Bild
mit einer zufriedenstellenden Bildqualität erzeugt werden, selbst wenn ein
ausgezeichnetes mattes Bild erhalten werden kann. Wenn die Härte der Oberflächenschicht
der Walze auf einen relativ großen Wert eingestellt wird, so kann gleichermaßen
kein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erzeugt werden, selbst
wenn ein zufriedenstellendes glänzendes Bild erhalten werden kann.
Die oben erwähnten Probleme finden sich auch bei der herkömmlichen
Technologie, die in der japanischen Patentschrift Nr. 6-40235 offenbart ist. Somit
können die herkömmlichen Technologien, die auf einer einzigen Walze mit
einer fest eingestellten Härte basieren, nicht selektiv ein mattes Bild oder
ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität herstellen.
<Problem 2>
Vorrichtungen, die so konfiguriert sind, dass das Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit selektiv zweimal passiert, sind in der japanischen Patentschrift
Nr. 5-48917 und in der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart. Diese Vorrichtungen
sind so aufgebaut, dass das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit einmal oder zweimal
unter der gleichen Fixierbedingung (Fixierdruck, Fixiertemperatur und Fixiergeschwindigkeit)
passiert. Darum kann ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild nicht selektiv
erhalten werden.
Wenn eine Fixierbedingung so eingestellt ist, dass ein mattes Bild
in einem einzigen Durchlauf erhalten werden kann, so ist es problematisch, ein glänzendes
Bild zu erhalten, nachdem der Passiervorgang zweimal unter der gleichen Fixierbedingung
stattgefunden hat. Der Grund dafür ist, dass während des Zeitraums zwischen
dem ersten Durchlauf und dem zweiten Durchlauf Wärme von dem Aufzeichnungsmedium
und dem Tonerbild abgestrahlt wird. Obgleich ein glänzendes Bild erhalten werden
kann, indem man den Passiervorgang zweimal oder öfter ausführt, besteht
die Gefahr, dass eine übermäßig große Anzahl von Malen dafür
benötigt wird.
Wenn die Fixierbedingung so eingestellt ist, dass ein glänzendes
Bild erhalten werden kann, indem man den Passiervorgang zum Beispiel zweimal ausführt,
so ist die Wärmemenge zu groß, um ein mattes Bild zu erhalten, nachdem
der Passiervorgang ein einziges Mal unter der gleichen Fixierbedingung stattgefunden
hat.
Anhand der obigen Beschreibung wird deutlich, dass mit den herkömmlichen
Technologien, die auf der Anzahl von Malen basieren, die ein Bogen zugeführt
wird, nicht auf einfache Weise und selektiv ein mattes Bild oder ein glänzendes
Bild erzeugt werden kann.
Eine weitere herkömmliche Technologie, die in der japanischen
Patentschrift Nr. 6-40235 offenbart ist, versucht ein mattes Bild zu erzeugen, indem
ein Aufzeichnungsmedium, auf dem ein nicht-fixiertes Bild erzeugt wurde, eine Fixiereinheit
mit relativ großer Geschwindigkeit passiert. Wenn ein glänzendes Bild
benötigt wird, so versucht die Vorrichtung ein solches glänzendes Bild
zu erzeugen, indem sie das Aufzeichnungsmedium mit relativ geringer Geschwindigkeit
durch die Fixiereinheit führt. Jedoch ist dieser Typ einer herkömmlichen
Vorrichtung so konfiguriert, dass das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit nur
einmal passiert und dass somit nicht auf einfache Weise ein glänzendes Bild
mit einer hohen Bildqualität erhalten werden kann, obgleich ein mattes Bild
erhalten werden kann.
Wo ein glänzendes Bild erhalten wird, indem ein Aufzeichnungsmedium
eine Fixiereinheit mit geringer Geschwindigkeit passiert, wird eine große Wärmemenge
zugeführt. Wenn eine große Wärmemenge über
einen langen Zeitraum zugeführt wird, kommt es rasch zu einem sogenannten Offset,
wobei Toner an der Fixiereinheit (zum Beispiel einer Fixierwalze) anhaftet. Auf
diese Weise verschlechtert sich schnell die Qualität des Bildes.
Darum lässt sich mit der oben erwähnten herkömmlichen
Technologie, die auf der Bogenzufuhrgeschwindigkeit basiert, nicht auf einfache
Weise und selektiv ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten
Bildqualität erhalten. Wenn ein glänzendes Bild benötigt wird, so
entsteht insofern ein neues Problem, als die Transportgeschwindigkeit des Aufzeichnungsmediums
unerwünschtermaßen verringert wird.
<Problem 3>
Das doppelseitige Kopiergerät, das in der japanischen Patentschrift
Nr. 61-11865 offenbart ist, wie in 9(b) gezeigt, ist
so aufgebaut, dass, wenn das nächste Kopierpapier 7b gleichzeitig
mit der Ausgabe des vorangehenden Kopierpapiers 7a aus der Vorderseite-Rückseite-Wendeeinheit
10 ausgegeben wird, das vordere Ende 7b1 des nächsten Kopierpapiers
7b durch die Oberseite des vorangehenden Kopierpapiers 7a geführt
wird. Darum werden die Rückseite (die Seite, auf der kein Bild erzeugt wurde)
des nächsten Kopierpapiers 7b und die Oberseite (die Seite, auf der
ein Bild erzeugt wurde) des vorangehenden Kopierpapiers 7a miteinander
in einen Gleitkontakt gebracht.
Dieser Aufbau gibt insofern Anlass zu einem Problem, als sowohl die
Rückseite des nächsten Kopierpapiers 7b als auch die Oberseite
des vorangehenden Kopierpapiers 7a verschmutzt werden (infolge dessen werden
beide Seiten von Kopierpapierbögen, die auf das Kopierpapier 7b folgen,
verschmutzt).
Wenn das Kopierpapier Normalpapier, das elektrostatisch aufgeladen
wurde, oder dünnes Papier ist, oder wenn das Kopierpapier Papier, wie zum Beispiel
eine Postkarte oder ein Umschlag, ist, das sich stark wellen kann, so kann das vordere
Ende 7b1 des nächsten Kopierpapiers 7b nicht ordnungsgemäß
durch die Oberseite des vorangehenden Kopierpapiers 7a geführt werden.
Infolge dessen entsteht insofern ein Problem, als es schnell zu einem Verklemmen
von Papier kommen kann.
Das in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 6-1394 offenbarte
Kopiergerät ist so aufgebaut, dass es einfach Papierbögen, die auf den
Papierbogen folgen, der den Stau verursacht hat, in das Fach ausgibt. Ähnlich
den herkömmlichen und üblichen Bilderzeugungsvorrichtungen hat das Kopiergerät
in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 6-1394 einen Aufbau, bei dem der
Arbeitsablauf zum Erzeugen von Bildern vorübergehend unterbrochen wird, wenn
ein Papierbogen sich verklemmt hat.
US 5450183 offenbart einen Drucker für
den Duplexdruck, bei dem ein zu bedruckender Bogen mit einem Bildelement in Kontakt
gebracht wird, um ein Bild auf einer ersten Seite des Bogens zu erzeugen, und dann
zwischen Fixierwalzen hindurchgeführt wird, um das Bild zu fixieren. Anschließend
wird das Blatt gewendet und ein zweites Mal mit dem Bildelement in Kontakt gebracht,
um ein Bild auf einer zweiten Seite des Bogens zu erzeugen. Abschließend wird
der Bogen erneut zwischen den Fixierwalzen hindurchgeführt, um das Bild auf
der zweiten Seite des Bogens zu fixieren.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Eine erste Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, wenigstens Problem 1 zu lösen,
die einen Zweiseitenmodus und einen Einseitenmodus aufweist, wobei es nicht so leicht
zu einem Verklemmen eines Aufzeichnungsmediums kommt, obgleich das Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit mehrere Male in einem Einseitenmodus passieren kann, und mit der
ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität oder ein glänzendes
Bild selektiv erhalten werden können.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine
Bilderzeugungsvorrichtung bereitgestellt, die Folgendes umfasst:
einen Bilderzeugungsabschnitt zum Erzeugen eines nicht-fixierten Bildes auf einem
Aufzeichnungsmedium;
eine Fixiereinheit zum Fixieren des nicht-fixierten Bildes auf dem Aufzeichnungsmedium
durch Transportieren des Aufzeichnungsmediums, während das Aufzeichnungsmedium
mit Wärme und Druck beaufschlagt wird;
einen Zweiseitenmodus zum Erzeugen von Bildern auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums;
und
einen Einseitenmodus zum Erzeugen eines Bildes auf einer der Seiten des Aufzeichnungsmediums,
wobei
der Einseitenmodus einen Invertier- und Neufixier-Submodus aufweist, wobei ein Aufzeichnungsmedium,
das einmal die Fixiereinheit passiert, mindestens ein weiteres Mal die Fixiereinheit
passiert, dergestalt, dass das Aufzeichnungsmedium gewendet wird, wobei der Invertier-
und Neufixier-Submodus selektiv ausführbar ist; und
die Fixiereinheit eine erste und eine zweite Walze umfasst, die jeweils eine Oberflächenschicht
aufweisen, und wobei im Invertier- und Neufixier-Submodus die erste Walze mit dem
nicht-fixierten Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn
das Aufzeichnungsmedium das erste Mal die Fixiereinheit passiert,
wobei die zweite Walze mit dem Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht
wird, wenn das Aufzeichnungsmedium das wenigstens eine weitere Mal die Fixiereinheit
passiert, und die Oberflächenschicht der zweiten Walze eine größere
Härte aufweist als die Oberflächenschicht der ersten Walze.
Vorzugsweise umfasst die Fixiereinheit eine erste und eine zweite
Walze mit jeweils einer Oberflächenschicht, wobei die erste Walze mit dem nicht-fixierten
Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit im ersten Durchlauf passiert, und die zweite Walze mit dem Bild
auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn das Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit im zweiten Durchlauf passiert, wobei die Härte der Oberflächenschicht
der zweiten Walze größer ist als die Härte der Oberflächenschicht
der ersten Walze. Die zweite Walze der Bilderzeugungsvorrichtung enthält des
Weiteren eine Oberflächenschicht, die aus einem Harz mit einer Ablöseeigenschaft
hergestellt ist.
Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert,
so ist vorzugsweise die Transportgeschwindigkeit, mit der das Aufzeichnungsmedium
mittels der Fixiereinheit transportiert wird, während des zweiten und folgender
Transportvorgänge niedriger als die Transportgeschwindigkeit während eines
ersten Transportvorgangs.
Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert,
so passiert das Aufzeichnungsmedium vorzugsweise die Fixiereinheit einmal, woraufhin
das Aufzeichnungsmedium während des zweiten und folgender Transportvorgänge
gewendet wird.
Eine zweite Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, gleichzeitig die Probleme
1 und 2 zu lösen, die einen Zweiseitenmodus und einen Einseitenmodus aufweist,
wobei sich ein Aufzeichnungsmedium nicht so leicht verklemmt, obgleich das Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit mehrere Male in einem Einseitenmodus passieren kann, und mit der
ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität oder ein glänzendes
Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität selektiv erhalten werden können.
Um die oben erwähnte zweite Aufgabe zu erfüllen, ist die
Temperatur der Oberfläche der zweiten Walze vorzugsweise höher als die
Temperatur der Oberfläche der ersten Walze.
Um die erste oder die zweite Aufgabe zu erfüllen, enthält
die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zweckmäßigerweise
einen Invertier- und Neufixier-Submodus, wobei der Invertier- und Neufixier-Submodus
ein Modus ist, bei dem das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit eine gerade Anzahl
von Malen passiert, und die Form eines Klemmabschnitts zwischen der ersten und der
zweiten Walze zu einer Ausnehmung ausgebildet ist, die, betrachtet aus axialer Richtung
des Klemmabschnitts, der zweiten Walze zugewandt ist.
Vorzugsweise wird der Invertier- und Neufixier-Submodus gemäß
dem Typ des Aufzeichnungsmediums oder dem Typ des Bildes, das nach Beendigung eines
Fixierprozesses erhalten wird, ausgewählt.
Die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung enthält
zweckmäßigerweise des Weiteren einen Invertier- und Rückkehrdurchgang
zum Wenden des Aufzeichnungsmediums, das die Fixiereinheit einmal in dem Zweiseitenmodus
passiert hat, und zum Zurückführen des Aufzeichnungsmediums zu dem Bilderzeugungsabschnitt.
Der Invertier- und Rückkehrdurchgang dient als ein Durchgang, durch den das
Aufzeichnungsmedium im Invertier- und Neufixier-Submodus gewendet und wieder zu
der Fixiereinheit zurückgeführt wird. Der Invertier- und Rückkehrdurchgang
hat eine Länge, die ausreicht, um mehrere Aufzeichnungsmedien aufzunehmen.
Eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, die oben erwähnten Verschmutzungs-
und Verklemmungsprobleme zu lösen (Problem 3). Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist die Bereitstellung einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage
ist, Bilder auf beiden Seiten des Papiers zu erzeugen, während ein Verschmutzen
beider Seiten des Papiers verhindert wird und auch das Verklemmen von Papier verhindert
wird.
Eine vierte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
einer Bilderzeugungsvorrichtung, die in der Lage ist, die oben erwähnten Verklemmungs-
und Unterbrechungsprobleme zu lösen, indem die Arbeitsabläufe zum Erzeugen
von Bildern auf den folgenden Papierbögen fortgesetzt werden und die Papierbögen
ausgegeben werden, selbst wenn ein Papierbogen sich verklemmt hat.
Um die oben erwähnten Aufgaben zu erfüllen, enthält
eine Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zweckmäßigerweise:
einen Klemmabschnitt zwischen der ersten und der zweiten Walze, der zu einer Ausnehmung
ausgebildet ist, die einer Walze zugewandt ist, die mit einer Bilderzeugungsoberfläche
des Aufzeichnungsmediums in Kontakt gebracht wird, das abschließend die Fixiereinheit
passiert, und zwar in: a) dem Invertier- und Neufixier-Submodus
oder b) einem Fall, wo das Aufzeichnungsmedium, das ein Bild auf einer der Seiten
trägt, die Fixiereinheit mehrere Male passiert; wenn man die Ausnehmung aus
axialer Richtung der Ausnehmung betrachtet.
Die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung hat des Weiteren
einen Aufbau, bei dem ein nicht-fixiertes Bild auf der Oberfläche eines Aufzeichnungsmediums
erzeugt wird. Dann passiert das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit so, dass es
transportiert, während es durch die Fixiereinheit mit Wärme und Druck
beaufschlagt wird.
Die Bilderzeugungsvorrichtung hat einen Bilderzeugungsabschnitt zum
Erzeugen eines nicht-fixierten Bildes auf dem Aufzeichnungsmedium. Das Aufzeichnungsmedium
wird durch die erste und die zweite Walze der Fixiereinheit transportiert, während
es mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Die erste und die zweite Walze haben
jeweils eine Oberflächenschicht. Auf diese Weise wird das nicht-fixierte Bild
auf dem Aufzeichnungsmedium fixiert.
Im Fall eines Zweiseitenmodus werden Bilder auf beiden Seiten des
Aufzeichnungsmediums erzeugt. Im Fall eines Einseitenmodus' wird ein Bild auf nur
einer einzigen Seite des Aufzeichnungsmediums erzeugt, aber diese eine Seite kann
eine beliebige Seite des Aufzeichnungsmediums sein.
Wenn der Invertier- und Neufixier-Submodus im Einseitenmodus ausgewählt
wird, so wird das Aufzeichnungsmedium, das die Fixiereinheit einmal passiert hat,
gewendet und wenigstens ein weiteres Mal durch die Fixiereinheit hindurchgeführt.
Das Aufzeichnungsmedium kann auf diese Weise schließlich eine gerade Anzahl
von Malen hindurchlaufen. Darum wird eine Anhäufung von Wellungen des Aufzeichnungsmediums
verhindert.
Die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung hat einen
Zweiseitenmodus und einen Einseitenmodus. Obgleich ein Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit
mehrere Male im Einseitenmodus passieren kann, kann sich das Aufzeichnungsmedium
nicht so einfach verklemmen.
Die erste Walze ist zweckmäßigerweise eine Walze, die mit
dem nicht-fixierten Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht wird, wenn
das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit im ersten Durchlauf passiert. Die zweite
Walze ist eine Walze, die mit dem Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt gebracht
wird, wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit im zweiten Durchlauf passiert.
Die Härte der Oberflächenschicht der zweiten Walze ist vorzugsweise höher
als die Härte der Oberflächenschicht der ersten Walze. Alternativ oder
zusätzlich zu dem Unterschied in der Oberflächenhärte ist die Temperatur
der Oberfläche der zweiten Walze höher als die Temperatur der Oberfläche
der ersten Walze. Darum kann ein mattes Bild oder ein glänzendes Bild mit einer
ausgezeichneten Bildqualität selektiv erhalten werden.
Genauer gesagt, ermöglicht die Bilderzeugungsvorrichtung der
vorliegenden Erfindung die Erzeugung eines matten Bildes, indem ein Aufzeichnungsmedium
mit einem nicht-fixierten Bild, das zum Beispiel im Einseitenmodus (mit Ausnahme
des Invertier- und Neufixier-Submodus') erzeugt wurde, die Fixiereinheit einmal
passiert. Während das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit passiert, wird
das nicht-fixierte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt mit der ersten Walze
gebracht, welche die Oberflächenschicht mit einer relativ geringen Härte
und/oder einer relativ geringen Temperatur aufweist. Darum wird ein etwas rauer
Zustand durch Tonerteilchen realisiert, die auf der Oberfläche des Bildes belassen
und nicht vollständig geschmolzen wurden. Infolge dessen erhält man ein
mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität.
Um ein glänzendes Bild zu erhalten, passiert das Aufzeichnungsmedium
mit einem nicht-fixierten Bild, das im Invertier- und Neufixier-Submodus erzeugt
wurde, die Fixiereinheit einmal, so dass ein mattes Bild erzeugt wird. Dann wird
das Aufzeichnungsmedium gewendet und passiert erneut die Fixiereinheit wenigstens
ein weiteres Mal (d. h. insgesamt zweimal oder öfter). Auf diese Weise wird
eine relativ große Wärmemenge zugeführt, so dass das matte Bild in
ein glänzendes Bild umgewandelt wird. Auf diese Weise erhält man ein glänzendes
Bild. Da das matte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt mit der zweiten Walze
gebracht wird, welche die Oberflächenschicht mit einer relativ großen
Härte und/oder einer relativ hohen Temperatur aufweist, wird die Oberfläche
des Tonerbildes, das vollständig geschmolzen wurde, geglättet. Infolge
dessen erhält man ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität.
Insbesondere ermöglicht die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung
das matte Bild, indem ein Aufzeichnungsmedium mit einem nicht-fixierten Bild, das
zum Beispiel im Einseitenmodus (mit Ausnahme des Invertier- und Neufixier-Submodus')
erzeugt wurde, die Fixiereinheit einmal passiert. Da das nicht-fixierte Bild auf
dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt mit der ersten Walze gebracht wird, welche die
relativ geringe Temperatur aufweist, lässt sich auf einfache Weise ein mattes
Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erhalten.
Wenn ein glänzendes Bild gewünscht wird, so passiert ein
Aufzeichnungsmedium mit einem nicht-fixierten Bild, das im Invertier- und Neufixier-Submodus
erzeugt wurde, die Fixiereinheit einmal, so dass ein mattes Bild
erzeugt wird. Dann wird das Aufzeichnungsmedium gewendet, woraufhin es erneut die
Fixiereinheit wenigstens ein weiteres Mal passiert (d. h. insgesamt zweimal). Auf
diese Weise wird eine relativ große Wärmemenge zugeführt, so dass
das matte Bild in ein glänzendes Bild umgewandelt wird. Infolge dessen erhält
man ein glänzendes Bild. Da das matte Bild auf dem Aufzeichnungsmedium in Kontakt
mit der zweiten Walze gebracht wird, die eine relativ hohe Temperatur aufweist,
lässt sich auf einfache Weise ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten
Bildqualität erhalten.
Im Gegensatz zu der herkömmlichen Technologie, die in der japanischen
Patentschrift Nr. 6-40235 offenbart ist, ist es nicht notwendig, die Geschwindigkeit
zu verringern, mit der das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit der vorliegenden
Erfindung passiert. Darum kann gewünschtenfalls ein glänzendes Bild mit
einer ausgezeichneten Bildqualität mit einer relativ hohen Geschwindigkeit
erhalten werden.
Jedoch kann ein glänzendes Bild auch erzeugt werden, indem man
die Transportgeschwindigkeit ändert, und zwar wie folgt. Wenn das Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit mehrere Male passiert, so ist die Transportgeschwindigkeit, mit
der das Aufzeichnungsmedium während des zweiten und folgender Transportvorgänge
durch die Fixiereinheit transportiert wird, niedriger als die Transportgeschwindigkeit
während eines ersten Transportvorgangs. Darum lässt sich auf einfache
Weise ein glänzendes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität erhalten.
Insbesondere ermöglicht die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung
den Erhalt eines matten Bildes, indem ein Aufzeichnungsmedium mit einem darauf erzeugten
nicht-fixierten Bild die Fixiereinheit einmal mit relativ großer Geschwindigkeit
passiert.
Wenn ein glänzendes Bild gewünscht wird, so passiert das
Aufzeichnungsmedium mit einem darauf erzeugten nicht-fixierten Bild die Fixiereinheit
einmal mit relativ großer Geschwindigkeit. Dann passiert das Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit während des zweiten und folgender Transportvorgänge
mit relativ geringer Geschwindigkeit. Auf diese Weise wird eine große Wärmemenge
zugeführt, so dass das matte Bild in ein glänzendes Bild umgewandelt wird.
Auf diese Weise erhält man das glänzende Bild.
Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit das zweite oder folgende
Mal passiert, so hat das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit bereits einmal passiert.
Da der Entwickler, wie zum Beispiel Toner, zu einem Grad geschmolzen wird, mit dem
das matte Bild im ersten Fixiervorgang erhalten werden kann, wurden die Kohäsionskraft
zwischen Entwicklern und die Bindungsfestigkeit zwischen dem Entwickler und dem
Aufzeichnungsmedium im Vergleich zu einem nicht-fixierten Bild deutlich verstärkt.
Darum kommt es selbst dann, wenn durch die zweite Walze, welche die relativ hohe
Temperatur aufweist, eine große Wärmemenge zugeführt wird, oder im
Fall einer geringen Transportgeschwindigkeit nicht so leicht zu einem Offset.
Wenn also ein glänzendes Bild, insbesondere ein Farbbild, durch
die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung erzeugt wird, so wird durch
die zweite Walze eine größere Wärmemenge zugeführt, so dass
ein glänzendes Bild mit ausgezeichneter Farbentwicklungseigenschaft, ausgezeichneter
Transparenz und ausgezeichnetem Glanz erhalten wird. Darum lässt sich ein glänzendes
Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität auf einfache Weise mit einer geringen
Anzahl von Fixiervorgängen erhalten.
Die vorliegende Erfindung verhindert auch ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums.
Wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert, so passiert
das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit einmal, woraufhin das Aufzeichnungsmedium
während des zweiten und folgender Transportvorgänge gewendet wird. Darum
wird eine Häufung von Wellungen des Aufzeichnungsmediums verhindert, obgleich
das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert. Darum wird ein
Verklemmen des Aufzeichnungsmediums zufriedenstellend verhindert.
Im Gegensatz dazu wird im Stand der Technik ein Aufzeichnungsmedium,
das eine Fixiereinheit passiert, gewellt. Die Technologien, die in der japanischen
Patentschrift Nr. 5-48917 und in der japanischen Patentschrift Nr. 6-68646 offenbart
sind, sind so aufgebaut, dass das Aufzeichnungsmedium mit einem Bild auf beiden
Seiten die Fixiereinheit zweimal passiert. Jedoch wird das Aufzeichnungsmedium nicht
gewendet. Darum entsteht insofern ein Problem, als das Aufzeichnungsmedium übermäßig
stark gewellt wird, was dazu führt, dass sich Aufzeichnungsmedien schnell in
einem Transportdurchgang verklemmen.
Die Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist so aufgebaut,
dass, wenn das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrere Male passiert, das
Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit zuerst einmal in einer ersten Ausrichtung
passiert. Das Aufzeichnungsmedium wird dann für den zweiten und folgende Transportvorgänge
gewendet. Darum wird eine Häufung von Wellungen des Aufzeichnungsmediums verhindert,
obgleich das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit mehrmals passiert.
Darum kommt es nicht so leicht zu einem Verklemmen des Aufzeichnungsmediums.
Vorzugsweise ist bei der Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung der Invertier- und Neufixier-Submodus ein Modus, bei dem das Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit eine gerade Anzahl von Malen passiert und die Form eines Klemmabschnitts
zwischen der ersten und der zweiten Walze zu einer Ausnehmung ausgebildet ist, die
– betrachtet aus axialer Richtung des Klemmabschnitts – der zweiten
Walze zugewandt ist. Wenn darum das Aufzeichnungsmedium die Fixiereinheit abschließend
passiert, so wird das Aufzeichnungsmedium dergestalt bewegt, dass das Aufzeichnungsmedium
veranlasst wird, in eine Richtung zu weisen, in der das Aufzeichnungsmedium von
der Oberfläche der zweiten Walze, die mit der Bilderzeugungsoberfläche
des Aufzeichnungsmediums in Kontakt gebracht wird, getrennt wird.
Besonders bevorzugt besteht die zweite Walze aus einem Harz mit einer
Ablöseeigenschaft. Darum kann ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums um die zweite
Walze im Invertier- und Neufixier-Submodus zufriedenstellend verhindert werden.
Darum wird ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums um die zweite Walze
durch die vorliegende Erfindung zufriedenstellend verhindert. Infolge dessen wird
das Aufzeichnungsmedium problemlos transportiert.
Der Invertier- und Neufixier-Submodus wird zweckmäßigerweise
gemäß dem Typ des Aufzeichnungsmediums oder dem Typ des Bildes, das nach
Beendigung eines Fixierprozesses erhalten wird, ausgewählt. Wenn also auf nur
einer einzigen Seite des Aufzeichnungsmediums im Einseitenmodus ein Bild erzeugt
wird, so können Bilder mit einer Vielzahl verschiedener Bildqualitäten
gemäß verschiedenen Aufzeichnungsmedien erhalten werden.
Die Bilderzeugungsvorrichtung enthält vorzugsweise des Weiteren
einen Invertier- und Rückkehrdurchgang zum Wenden des Aufzeichnungsmediums,
das die Fixiereinheit einmal im Zweiseitenmodus passiert hat, und zum Zurückführen
des Aufzeichnungsmediums zu dem Bilderzeugungsabschnitt. Der Invertier- und Rückkehrdurchgang
dient als ein Durchgang, durch den das Aufzeichnungsmedium gewendet und wieder zu
der Fixiereinheit zurückgeführt wird. Darum wird der Aufbau des Durchgangs
vereinfacht und die Vorrichtung verkleinert.
Der Invertier- und Rückkehrdurchgang hat zweckmäßigerweise
eine Länge, die ausreicht, um mehrere Aufzeichnungsmedien aufzunehmen. Darum
ist ein Zwischenfach im Zweiseitenmodus nicht erforderlich, um effizient Bilder
auf beiden Seiten eines Aufzeichnungsmediums zu erzeugen. Außerdem wird ein
Verklemmen des Aufzeichnungsmediums im Invertier- und Neufixier-Submodus zufriedenstellend
verhindert. Da ein Zwischenfach nicht erforderlich ist, wird die Vorrichtung verkleinert.
Im Gegensatz dazu hat die Vorrichtung, die in der japanischen Patentschrift
Nr. 6-68646 offenbart ist, einen Aufbau, bei dem der Zweiseitenmodus zum Erzeugen
von Bildern auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums dergestalt ausgeführt
wird, dass mehrere Aufzeichnungsmedien mit jeweils einem Bild auf einer Seite in
einem Zwischenfach gesammelt werden. Dann wird das Aufzeichnungsmedium erneut aus
dem Zwischenfach zu dem Bilderzeugungsabschnitt geführt, um ein Bild auf der
anderen Seite zu erzeugen. Auf diese Weise können Bilder effizient auf beiden
Seiten erzeugt werden. Wenn jedoch ein glänzendes Bild auf einer Wandprojektorfolie
im Einseitenmodus erzeugt wird, wobei ein Bild auf einer der Seiten des Aufzeichnungsmediums
erzeugt wird, so werden mehrere Wandprojektorfolien vorübergehend in dem Zwischenfach
gesammelt. Dann wird die Wandprojektorfolie erneut aus dem Zwischenfach zu der Fixiereinheit
geführt. Darum kleben die Wandprojektorfolien schnell zusammen, wenn die mehreren
Wandprojektorfolien in dem Zwischenfach gestapelt werden. Darum entsteht insofern
ein Problem, als es schnell zu einem Defekt (Verklemmen von Papier) oder einer unerwünschten
Stapelbildung während des Bewegungsvorgangs kommt. Da ein Raum zum Anordnen
des Papierzufuhrfaches benötigt wird, entsteht insofern ein Problem, als die
Vorrichtung nicht verkleinert werden kann.
Bei der Bilderzeugungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung hat der
Invertier- und Rückkehrdurchgang vorzugsweise eine Länge, die ausreicht,
um mehrere Aufzeichnungsmedien aufzunehmen. Darum ist im Zweiseitenmodus kein Zwischenfach
erforderlich, um effizient Bilder auf beiden Seiten des Aufzeichnungsmediums zu
erzeugen. Da das Zwischenfach nicht erforderlich ist, treten die oben erwähnten
Probleme nicht auf. Darum wird ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums im Invertier-
und Neufixier-Submodus zufriedenstellend verhindert. Da das Zwischenfach nicht erforderlich
ist, wird die Vorrichtung verkleinert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Die oben genannten und weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden deutlicher erkennbar, wenn bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung detailliert unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben werden, in denen:
1 ein Schaubild ist, das den inneren Aufbau einer
Ausführungsform einer Bilderzeugungsvorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung zeigt.
2 eine perspektivische Ansicht ist, die hauptsächlich
ein Einführ- und Ausgabemittel zeigt.
3–6 Schaubilder
sind, die den Betrieb einer Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigen.
7 eine vergrößerte Ansicht ist, die eine
Fixiereinheit gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt.
8 ein Schaubild ist, das den inneren Aufbau einer
anderen Ausführungsform einer Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung zeigt, die eine andere Fixiereinheit enthält.
9(a) und 9(b) Schaubilder
sind, die eine herkömmliche Technologie zeigen.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
Es wird nun eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung anhand
der Zeichnungen beschrieben.
1 ist ein Schaubild, das den inneren Aufbau einer
Ausführungsform einer Bilderzeugungsvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt. Die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform
ist ein Laserdrucker, der Entwicklungseinheiten enthält, die mit den Tonerfarben
Yellow (Gelb), Cyan, Magenta und Black (Schwarz) arbeiten und in der Lage ist, ein
Vollfarbbild zu erzeugen.
Wenden wir uns 1 zu, wo die Bezugszahl
50 ein Gehäuse des Körpers der Vorrichtung bezeichnet. Das Gehäuse
50 beherbergt drei Papierzufuhreinheiten (70A, 70B und
70C), eine Belichtungseinheit 60, eine Einheit 100 mit
einem lichtempfindlichen Element, eine Entwicklungseinheit 200, eine Zwischenübertragungseinheit
300, eine Fixiereinheit 400, bei der es sich um eine Fixiereinrichtung
handelt, und eine Steuereinheit 80 zum kompletten Steuern der Vorrichtung
und dergleichen. Ein Empfangsabschnitt 51 zum Empfangen eines Aufzeichnungsmediums,
das abschließend ausgegeben wird, nachdem ein Bild erzeugt wurde, ist auf der
Oberseite des Gehäuses 50 ausgebildet.
Ein Papierzufuhrabschnitt der Bilderzeugungsvorrichtung gemäß
dieser Ausführungsform besteht aus den Papierzufuhreinheiten 70 (A,
B und C). Ein Bilderzeugungsabschnitt besteht aus der Belichtungseinheit
60, der Einheit 100 mit einem lichtempfindlichen Element, der
Entwicklungseinheit 200 und der Zwischenübertragungseinheit
300. In dem Gehäuse 50 ist ein Papiertransportdurchgang
90 von dem Papierzufuhrabschnitt zu dem Empfangsabschnitt 51 durch
den Bilderzeugungsabschnitt und die Fixiereinheit 400 hindurch ausgebildet.
Die Papierzufuhreinheiten 70 (A, B und C) enthalten jeweils
eine Kassette 71, in der mehrere gestapelte Aufzeichnungsmedien S aufgenommen
sind, eine Aufnahmewalze 72, die dafür angeordnet ist, mit einem obersten
Aufzeichnungsmedium der aufgenommenen Aufzeichnungsmedien S in Kontakt gebracht
zu werden, und ein Trennwalzenpaar 74 zum zuverlässigen und sequenziellen
Trennen der Aufzeichnungsmedien voneinander, die durch die Aufnahmewalze
72 zugeführt werden müssen.
Das Aufzeichnungsmedium, das durch die Papierzufuhreinheiten
70 (A, B und C) zugeführt wird, wird durch ein Transportwalzenpaar
91a eines Zuführdurchgangs 91 des Papiertransportdurchgangs
90, der noch beschrieben wird, zu einem Torwalzenpaar 91b bewegt.
Das Aufzeichnungsmedium wird mit einem zuvor festgelegten Timing durch das Torwalzenpaar
91b in eine Position zwischen einem Zwischenübertragungsband
360, das ein zweiter Übertragungsabschnitt in dem Bilderzeugungsabschnitt
ist, und einer Sekundärübertragungswalze 380 geführt.
Der Papiertransportdurchgang 90 hat einen Zuführdurchgang
91 zum Zuführen des Aufzeichnungsmediums aus einer der drei Papierzufuhreinheiten
70 (A, B und C) zu dem Bilderzeugungsabschnitt, einen beweglichen Durchgang
92 zum Bewegen des Aufzeichnungsmediums, auf dem in dem Bilderzeugungsabschnitt
ein Bild erzeugt wurde, zu der Fixiereinheit 400, einen Papierausgabedurchgang
93 zum Wenden des Aufzeichnungsmediums, auf dem durch die Fixiereinheit
400 das Bild fixiert wurde, oder zum Ausgeben dieses Aufzeichnungsmediums
an den Empfangsabschnitt 51 – je nach Erfordernis –, und
einen Rückkehrdurchgang 94, der benutzt wird, wenn ein Zweiseitenmodus
(der noch beschrieben wird) ausgewählt wird oder ein Invertier- und Neufixier-Submodus
ausgewählt wird. Das heißt, diese Ausführungsform hat einen Aufbau,
bei dem der Invertier- und Rückkehrdurchgang aus dem Papierausgabedurchgang
93 und dem Rückkehrdurchgang 94 besteht, wie später
noch beschrieben wird.
Der Zuführdurchgang 91 hat ein Transportwalzenpaar
91a zum Bewegen des Aufzeichnungsmediums und ein Torwalzenpaar
91b zum Bestimmen des Timings, mit dem das Aufzeichnungsmedium zu dem Bilderzeugungsabschnitt
bewegt wird.
Der bewegliche Durchgang 92 hat ein Transportband
92a, mit dem die Unterseite des Aufzeichnungsmediums in Kontakt gebracht
wird. Das Transportband 92a führt das Aufzeichnungsmedium und übt
eine Bewegungskraft auf das Aufzeichnungsmedium aus. Wenn die Länge des Aufzeichnungsmediums
in einer Richtung, in der es bewegt wird (die Länge in horizontaler Richtung
in 1), länger ist als die Distanz von einem Klemmabschnitt
zwischen einer Stützwalze 350 (der Zwischenübertragungseinheit
300) und der Sekundärübertragungswalze 380 und einem
Klemmabschnitt zwischen einer ersten Walze 410 (der Fixiereinheit
400) und der zweiten Walze 420, so bildet das Transportband
92a einen verworfenen Durchgang 92b. Der verworfene Durchgang
92b ist im Wesentlichen horizontal ausgebildet, wie durch eine durchgehende
Linie angedeutet, so dass das Aufzeichnungsmedium (zum Beispiel Normalpapier oder
dergleichen im Format B-5 oder größer) in einem Zustand bewegt wird, in
dem das Aufzeichnungsmedium eine Verwerfung aufweist. Wenn die Länge des Aufzeichnungsmediums
kürzer ist als die oben erwähnte Distanz, so bildet das Transportband
92a einen geraden Durchgang 92c, der an einer diagonalen Position
ausgebildet ist, die dem Klemmabschnitt zwischen der ersten Walze 410 und
der zweiten Walze 420 zugewandt ist, und der so angeordnet ist, dass er
das Aufzeichnungsmedium (zum Beispiel einen horizontal angeordneten Umschlag) linear
zu dem Klemmabschnitt zwischen der ersten Walze 410 und der zweiten Walze
420 bewegt, wie durch eine Strich-Punkt-Linie angedeutet ist.
Der Papierausgabedurchgang 93 hat einen ersten und einen
zweiten Papierausgabedurchgang 93a und 93b. Ein erster Transportwalzenabschnitt
95 ist am Einlassabschnitt (am unteren Ende in der Zeichnung) des ersten
und des zweiten Papierausgabedurchgangs 93a und 93b angeordnet.
Der erste Transportwalzenabschnitt 95 besteht aus einer Antriebswalze
95a, einer ersten Nachläuferwalze 95c, die an einer Position
neben dem ersten Papierausgabedurchgang 93a gegen die Antriebswalze
95a gedrückt wird, und einer zweiten Nachläuferwalze
95b, die an einer Position neben dem Papierausgabedurchgang 93b
gegen die Antriebswalze 95a gedrückt wird. Ein zweiter Transportwalzenabschnitt
96 ist über dem ersten Transportwalzenabschnitt 95 ausgebildet.
Der zweite Transportwalzenabschnitt 96 besteht gleichermaßen aus einer
Antriebswalze 96a und zwei Nachläuferwalzen 96b und
96c, die so angeordnet sind, dass sie gegen die beiden Seiten der Antriebswalze
96a gedrückt werden. Ein dritter Transportwalzenabschnitt
97 ist über dem zweiten Transportwalzenabschnitt 96 ausgebildet.
Der dritte Transportwalzenabschnitt 97 besteht gleichermaßen aus einer
Antriebswalze 97a und zwei Nachläuferwalzen 97b und
97c, die so angeordnet sind, dass sie gegen die zwei Seiten der Antriebswalze
97a gedrückt werden. Außerdem ist ein Papierausgabewalzenabschnitt
98 an einem Auslassabschnitt (an einem oberen Ende in der Zeichnung) des
ersten und des zweiten Papierausgabedurchgangs 93a und 93b ausgebildet.
Der Papierausgabewalzenabschnitt 98 besteht aus einer Antriebswalze
98a und zwei Nachläuferwalzen 98bund 98c, die so
angeordnet sind, dass sie gegen die zwei Seiten der Antriebswalze 98a gedrückt
werden.
Mittige Führungen 99, die als Führungsmittel dienen,
sind zwischen den Walzenabschnitten 95 bis 97 angeordnet, um den
ersten Papierausgabedurchgang 93a und den zweiten Papierausgabedurchgang
93b vollständig voneinander zu trennen, um unabhängige Papierausgabedurchgänge
zu bilden.
Der erste Transportwalzenabschnitt 95 ist so angeordnet,
das er ständig in einer umgekehrten Richtung gedreht wird (eine Richtung, die
durch einen Pfeil angedeutet ist, d. h. wobei sich die Antriebswalze 95a
entgegen der Uhrzeigerrichtung dreht, wie in 1 gezeigt).
Der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und
der Papierausgabewalzenabschnitt 98 sind so aufgebaut, dass sie sich sowohl
vorwärts als auch in Umkehrrichtung drehen können, d. h. die Antriebswalzen
96a, 97a und 98a können sich entweder in Uhrzeigerrichtung
oder entgegen der Uhrzeigerrichtung drehen, wie in 1
gezeigt. Es ist zu beachten, dass die Nachläuferwalzen 96b,
96c, 97b, 97c, 98b und 98c zum Beispiel
einen Trennmechanismus aufweisen, so dass sie in Bezug auf ihre entsprechenden Treibwalzen
getrennt werden können. Darum kann eine Drehbewegung der Nachläuferwalzen,
die einer entsprechenden Antriebswalze zugeordnet sind, ausgesetzt werden.
Eine Umschalteinheit 500 ist zwischen dem ersten Transportwalzenabschnitt
95 und dem zweiten Transportwalzenabschnitt 96 angeordnet. Wie
in 2 gezeigt, weist die Umschalteinheit
500 eine erste Umschaltführung 510 und eine zweite Umschaltführung
520 auf.
Die erste Umschaltführung 510 dient als ein Führungsmittel
zum vollständigen Trennen des ersten Papierausgabedurchgangs 93a und
des zweiten Papierausgabedurchgangs 93b voneinander, so dass sie unabhängige
Durchgänge sind.
Die erste Umschaltführung 510 dient auch als ein Umschaltmittel
zum Einführen des Aufzeichnungsmediums, auf dem ein Bild erzeugt und fixiert
wurde, in entweder den ersten Papierausgabedurchgang 93a oder den zweiten
Papierausgabedurchgang 93b. Außerdem führt die erste Umschaltführung
510 das Aufzeichnungsmedium, das vorübergehend in den ersten Papierausgabedurchgang
93a eingeführt war, in den Papierausgabedurchgang 93 ein.
Die erste Umschaltführung 510 ist an einer Welle 511 befestigt,
die zwischen dem ersten Papierausgabedurchgang 93a und dem zweiten Papierausgabedurchgang
93b angeordnet ist. Ein Arm 512 ist an einem Ende der Welle
511 befestigt. Ein Stift 514 eines Solenoids 513 ist
mit dem vorderen Ende des Arms 512 verbunden. Wenn der Stift
514 aufwärts bewegt wurde, wird darum die erste
Umschaltführung 510 in eine Position gebracht, in der das vordere
Ende 510a der ersten Umschaltführung 510 zu der ersten Nachläuferwalze
95c gewandt ist, wie mit durchgezogenen Linien in den 1
und 2 angedeutet ist. Wenn der Stift 514
abwärts bewegt wurde, so wird die erste Umschaltführung 510 entgegen
der Uhrzeigerrichtung gedreht, wie mit einer Strich-Punkt-Linie in 1
angedeutet ist.
Die zweite Umschaltführung 520 führt das Aufzeichnungsmedium,
das vorübergehend in den zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt
war, in den Rückkehrdurchgang 94 ein. Die zweite Umschaltführung
520 ist an einer Welle 521 befestigt, die auf der Außenseite
einer Führungsplatte 93b1 zum Führen beider Seiten des zweiten
Papierausgabedurchgangs 93b angeordnet ist. Ein Arm 522 ist an
einem Ende der Welle 521 befestigt. Ein Stift 524 eines Solenoids
523 ist mit einem vorderen Ende des Arms 522 verbunden. Wenn der
Stift 524 aufwärts bewegt wurde, wird darum die zweite Umschaltführung
520 in eine Position gebracht, die von dem zweiten Papierausgabedurchgang
93b zurückgezogen ist, wie mit durchgezogenen Linien in den
1 und 2 angedeutet.
Wenn der Stift 524 abwärts bewegt wurde, so wird die zweite Umschaltführung
520 so in Uhrzeigerrichtung gedreht, dass das vordere Ende der zweiten
Umschaltführung 520 in dem zweiten Papierausgabedurchgang
93b eingeführt wird.
Die Führungsplatte 93b1 hat einen Ausschnitt
93b2 gegenüber der zweiten Umschaltführung 520. Wenn
die zweite Umschaltführung 520 in Uhrzeigerrichtung gedreht wurde,
so wird ein vorderes Ende 520a der zweiten Umschaltführung
520 so in den Ausschnitt 93b2 eingeführt, dass es zu einem
Klemmabschnitt 95n1 zwischen der Antriebswalze 95a und der ersten
Nachläuferwalze 95c bewegt wird (siehe die in 1
gezeigte Strich-Punkt-Linie).
Wenn die erste Umschaltführung 510 entgegen der Uhrzeigerrichtung
gedreht wurde, so wird ein vorderes Ende 510a der ersten Umschaltführung
510 in den Ausschnitt 93b2 eingeführt (siehe die in
1 gezeigte Strich-Punkt-Linie).
Ein Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 ist an den Einlassabschnitten
des ersten und des zweiten Papierausgabedurchgangs 93a und 93b
angeordnet. Das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert, wenn das
hintere Ende des Aufzeichnungsmediums, das durch den ersten und den zweiten Papierausgabedurchgang
93a und 93b eingeführt wurde, die Einlassabschnitte der oben
angesprochenen Papierausgabedurchgänge passiert hat. Das Detektionsmittel
81 umfasst einen Fotosensor, der eingeschaltet wird, wenn das Aufzeichnungsmedium
an einer Position gegenüber dem Fotosensor vorhanden ist. Der Fotosensor wird
ausgeschaltet, wenn kein Aufzeichnungsmedium an einer Position gegenüber dem
Fotosensor vorhanden ist.
Mehrere Fotosensoren 82a, 83a, 82b und
83b, die als Papierstaudetektionsmittel dienen, um zu detektieren, wenn
das Aufzeichnungsmedium sich im Papierausgabedurchgang verklemmt hat, sind an willkürlichen
Positionen in dem ersten und dem zweiten Papierausgabedurchgang 93a und
93b angeordnet. In dieser Ausführungsform bildet der oben beschriebene
Fotosensor 81, der das Einlassdetektionsmittel bildet, auch einen Abschnitt
des Papierstaudetektionsmittels.
Die Fotosensoren 81, 82a, 83a,
82b und 83b sind mit der Steuereinheit 80 verbunden,
die als das Steuermittel dient.
Die Steuereinheit 80 steuert den Gesamtbetrieb der Vorrichtung.
Die Steuereinheit 80 hat einen Zweiseitenmodus zum Betreiben der Vorrichtung
dergestalt, dass Bilder auf den zwei Seiten des Aufzeichnungsmediums erzeugt werden,
und einen Einseitenmodus zum Betreiben der Vorrichtung dergestalt, dass ein Bildes
auf einer der Seiten des Aufzeichnungsmediums erzeugt wird. Der Einseitenmodus hat
einen Invertier- und Neufixier-Submodus, der ausgewählt werden kann und bei
dem das Aufzeichnungsmedium, das die Fixiereinheit 400 einmal passiert,
gewendet wird. Nachdem das Aufzeichnungsmedium gewendet ist, passiert es dann erneut
die Fixiereinheit 400 wenigstens einmal, so dass das Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit 400 eine gerade Anzahl von Malen passiert.
Ein Moduswählschalter 84 zum Auswählen des Zweiseitenmodus'
oder des Einseitenmodus', ein Papierwählschalter 85 zum Auswählen
des Typs des Aufzeichnungsmediums und ein Bildqualitätswählschalter
86 zum Auswählen des Typs der Bildqualität, die nach dem Vollenden
des Fixiervorgangs erhalten werden kann, sind mit der Steuereinheit 80
verbunden. Die Wählschalter 84, 85 und 86 befinden
sich auf einem (nicht gezeigten) Bedienfeld, das an dem Gehäuse 50
angeordnet ist. Ein (nicht gezeigter) Hostcomputer (zum Beispiel ein Personalcomputer)
ist mit der Steuereinheit 80 verbunden.
Der Moduswählschalter 84 wird durch einen Nutzer dergestalt
betätigt, dass, wenn Bilder auf beiden Seiten der Aufzeichnungsmedien zu erzeugen
sind, zum Beispiel "DOPPELSEITIG" gewählt wird. Wenn Bilder auf einer einzigen
Seite erzeugt werden sollen, so wird zum Beispiel "EINSEITIG" gewählt.
Der Papierwählschalter 85 wird ebenfalls durch den Nutzer
betätigt. Wenn die Aufzeichnungsmedien, auf denen die Bilder erzeugt werden
müssen, zum Beispiel Normalpapierbögen sind, so wird "NORMALPAPIER" gewählt.
Wenn die Aufzeichnungsmedien Wandprojektorfolien sind, so wird
"Wandprojektor" gewählt.
Des Weiteren wird auch der Bildqualitätswählschalter
86 durch einen Nutzer betätigt. Wenn ein benötigtes Bild ein
mattes Bild (glanzloses Bild) ist, so wird "MATT" gewählt. Wenn ein glänzendes
Bild (ein Hochglanzbild) benötigt wird, so wird "GLANZ" gewählt.
Weil der Hostcomputer mit der Steuereinheit 80 verbunden
ist, kann Software, die auf dem Hostcomputer installiert ist, benutzt werden, um
den Auswählvorgang auszuführen. Jedoch muss die Software eine Funktion
zum Auswählen des Zweiseitenmodus'/Einseitenmodus', des Typs des Aufzeichnungsmediums
und des Typs der Bildqualität aufweisen.
Die Steuereinheit 80 betreibt die Vorrichtung in einem der
folgenden Modi gemäß den Wählzuständen der Schalter.
<Zweiseitenmodus>
Wenn durch Betätigen des Moduswählschalters "DOPPELSEITIG"
84 ausgewählt wurde, so wird die Vorrichtung im Zweiseitenmodus betrieben,
wie später noch beschrieben wird, ungeachtet des Status' des Papierwählschalters
85 und des Bildqualitätswählschalters 86.
<Normaler Einseitenmodus>
Dieser Modus ist mit Ausnahme des Invertier- und Neufixier-Submodus'
ein Einseitenmodus. Wenn durch Betätigen des Moduswählschalters
84 "EINSEITIG" gewählt wurde und durch Betätigen des Bildqualitätswählschalters
86 "MATT" gewählt wurde, so betreibt die Steuereinheit 80
die Vorrichtung im gewöhnlichen Einseitenmodus, ungeachtet des Status' des
Papierwählschalters 85.
<Invertier- und Neufixier-Submodus>
Wenn durch Betätigen des Moduswählschalters 84
"EINSEITIG" gewählt wurde und durch Betätigen des Bildqualitätswählschalters
86 "GLANZ" gewählt wurde, so betreibt die Steuereinheit
80 die Vorrichtung im Invertier- und Neufixier-Submodus, wie später
noch beschrieben wird.
Zu diesem Zeitpunkt kann die Anzahl der Invertier- und Neufixiervorgänge
gemäß dem Status des Papierwählschalters 85 beliebig eingestellt
werden.
Gemäß dem ausgewählten Modus vollführt die Steuereinheit
80 eine Steuerung dergestalt, dass die erste Umschaltführung
510 und die zweite Umschaltführung 520 durch Betätigen
der Solenoids 513 und 523 umgeschaltet werden, wenn der Durchgang
des hinteren Endes des Aufzeichnungsmediums durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel
81 detektiert wird. Außerdem steuert die Steuereinheit 80
die Vorwärts- oder Rückwärtsdrehungen des zweiten und des dritten
Transportwalzenabschnitts 96 und 97 und des Papierausgabewalzenabschnitts
98. Wenn ein – später noch zu beschreibender – doppelseitiger
Druckvorgang ausgeführt wird, so führt die Steuereinheit 80 eine
solche Steuerung aus, dass die Solenoids 513 und 523 betätigt
werden, um die erste und die zweite Führung 510 und 520 umzuschalten,
wenn das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 den vollständigen Durchgang
des hinteren Endes des Aufzeichnungsmediums detektiert. Wenn also das Papierstaudetektionsmittel
ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums detektiert und wenn das Einlassabschnittsdetektionsmittel
81 den Durchgang des Aufzeichnungsmediums detektiert, so kann die erste
Umschaltführung 510 durch Betätigen des Solenoids 513
zu dem anderen Papierausgabedurchgang umgeschaltet werden. Außerdem steuert
die Steuereinheit 80 die Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen
des zweiten und des dritten Transportwalzenabschnitts 96 und
97 und des Papierausgabewalzenabschnitts 98. Die Steuereinheit
80 gemäß dieser Ausführungsform besitzt ein Speichermittel,
das in der Lage ist, Bilddaten zu speichern, die wenigstens 16 Seiten mit einfarbigen
Bildern im Format A-4 (oder im Letter-Format) entsprechen.
Der Rückkehrdurchgang 94 verbindet den ersten Papierausgabedurchgang
93a oder den zweiten Papierausgabedurchgang 93b mit dem Zuführdurchgang
91. Ein Transportwalzenpaar 94a zum Transportieren des Aufzeichnungsmediums
ist in dem Rückkehrdurchgang 94 angeordnet. Das Aufzeichnungsmedium,
das aus dem ersten oder dem zweiten Papierausgabedurchgang zu dem Rückkehrdurchgang
94 bewegt wird, wird durch das Transportwalzenpaar 94a zurückgeführt
und wird dann erneut durch den Zuführdurchgang 91 zu dem Bilderzeugungsabschnitt
und der Fixiereinheit 400 geführt.
Die Einheit 100 mit einem lichtempfindlichen Element enthält
ein lichtempfindliches Element 110 und eine Ladewalze 120, die
als ein Lademittel dient. Die Ladewalze 120 ist so angeordnet, dass sie
mit der Außenfläche des lichtempfindlichen Elements 110 in Kontakt
gebracht wird, um die Außenfläche des lichtempfindlichen Elements
110 gleichmäßig aufzuladen. Die Einheit 100 mit einem
lichtempfindlichen Element enthält des Weiteren ein Säuberungsmittel
130.
Die Entwicklungseinheit 200 weist Entwicklungsmittel auf,
einschließlich einer Yellow (Gelb)-Farbentwicklungseinheit 210Y, einer
Cyan-Farbentwicklungseinheit 210C, einer Magenta-Farbentwicklungseinheit
210M und einer Black (Schwarz)-Farbentwicklungseinheit
210K. Die Entwicklungseinheiten 210Y, 210C,
210M und 210K enthalten die Toner Yellow (Gelb), Magenta und Black
(Schwarz) und enthalten Entwicklungswalzen 211Y, 211C,
211M und 211K. Es kann immer nur die Entwicklungswalze einer einzigen
der Entwicklungseinheiten jeweils mit dem lichtempfindlichen Element 110
in Kontakt gebracht werden.
Die Zwischenübertragungseinheit 300 enthält eine
Antriebswalze 310, eine Primärübertragungswalze 320,
eine Ausdehnungswalze 330, eine Spannwalze 340, eine Stützwalze
350, ein endloses Zwischenübertragungsband 360, das zwischen
den oben angesprochenen Walzen angeordnet ist, und ein Säuberungsmittel
370. Das Säuberungsmittel 370 kann mittels eines Nockens
371 mit dem Zwischenübertragungsband 360 in Kontakt gebracht
und von dem Zwischenübertragungsband 360 getrennt werden.
Eine Sekundärübertragungswalze 380 ist gegenüber
der Stützwalze 350 angeordnet. Die Sekundärübertragungswalze
380 wird durch einen Arm 382 drehbar gelagert. Der Arm
382 wird durch eine Stützwelle 381 dergestalt getragen, dass
der Arm 382 schwenken kann. Wenn der Arm 382 mittels des Nockens
383 geschwenkt wird, so wird die Sekundärübertragungswalze
380 mit dem Zwischenübertragungsband 360 in Kontakt gebracht
und von ihm getrennt.
An einem Ende der Antriebswalze 310 ist ein (nicht gezeigtes)
Zahnrad befestigt. Da das Zahnrad mit einem (nicht gezeigten) Zahnrad in Eingriff
steht, das an einem Ende der Einheit 100 mit einem lichtempfindlichen Element
angeordnet ist, wird die Antriebswalze 310 mit im Wesentlichen der gleichen
Umfangsgeschwindigkeit gedreht wie das lichtempfindliche Element 110. Darum
wird das Zwischenübertragungsband 360 mit im Wesentlichen der gleichen
Umfangsgeschwindigkeit zirkuliert wie das lichtempfindliche Element 110.
Die Umfangslänge des Zwischenübertragungsbandes
360 gemäß dieser Ausführungsform ist länger als die
Länge des Aufzeichnungsmediums mit einem Format A-3 (oder Ledger-Format), das
im Hochformat angeordnet ist. Darum kann ein Bild auf einem Aufzeichnungsmedium
mit dem Format A-3 (oder Ledger-Format) erzeugt werden, wenn das Zwischenübertragungsband
360 einmal gedreht wird. Auf diese Weise können Bilder auf zwei Aufzeichnungsmedien
vom A-4 Format (oder Letter-Format) erzeugt werden, wenn das Zwischenübertragungsband
360 einmal gedreht wird.
Wenn das Zwischenübertragungsband 360 zirkuliert wird,
so wird ein Tonerbild auf dem lichtempfindlichen Element 110 zu der Oberfläche
des Zwischenübertragungsbandes 360 an einer Position zwischen der
Primärübertragungswalze 320 und dem lichtempfindlichen Element
110 übertragen. Das Tonerbild, das zu der Oberfläche des Zwischenübertragungsbandes
360 übertragen wurde, wird auf ein Aufzeichnungsmedium S übertragen,
das zu einer Position zwischen der Sekundärübertragungswalze
380 und dem Zwischenübertragungsband 360 geführt wird.
Das Aufzeichnungsmedium S, zu dem das Tonerbild übertragen wurde,
wird durch den beweglichen Durchgang 92 zu der Fixiereinheit
400 bewegt. In der Fixiereinheit wird das Tonerbild auf dem Aufzeichnungsmedium
S fixiert.
Die Fixiereinheit 400 enthält eine erste Walze
410 und eine zweite Walze 420 mit jeweils einer Wärmequelle.
Das Aufzeichnungsmedium S, auf dem das nicht-fixierte Tonerbild erzeugt wurde, wird
bewegt, während es von der ersten und der zweiten Walze 410 und
420 mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Es ist zu beachten, dass
die Bezugszahl 430 einen Rahmen für die Fixiereinheit 400
bezeichnet.
Wie in 7 im Detail gezeigt, enthält
die erste Walze 410 ein Kernelement 410a, das zu einer Rohrform
geformt wurde und eine ausgezeichnete Wärmeleitfähigkeit aufweist. Die
erste Walze 410 enthält außerdem eine elastische Schicht
410b, die auf der Oberfläche des Kernelements 410a ausgebildet
ist, und eine Oberflächenschicht 410c, die auf der elastischen Schicht
410b ausgebildet ist. Die Oberflächenschicht 410c hat eine
ausgezeichnete Ablöseeigenschaft in Bezug auf das Aufzeichnungsmedium und den
Toner. Eine als Wärmequelle dienende Halogenlampe 411 ist in dem Kernelement
410a angeordnet. Die Oberflächenschicht 410c besteht aus
einem Material (zum Beispiel Silikonkautschuk) mit einer geringen Härte im
Vergleich zur Härte einer Oberflächenschicht 420c der zweiten
Walze 420, was noch beschrieben wird. Die Bezugszahl 410d bezeichnet
ein Lagerelement zum drehbaren Lagern der ersten Walze 410 in dem Rahmen
430. Eine Trennklaue 412, eine Säuberungswalze
413, eine Ölwalze 414 und ein Thermistor 415 sind
auf der Außenfläche der ersten Walze 410 angeordnet.
Die erste Walze 410 wird durch ein (nicht gezeigtes) Antriebsmittel
in eine Richtung gedreht, die durch einen Pfeil angedeutet ist (in Uhrzeigerrichtung,
wie in 7 gezeigt). Die Trennklaue 412 wird
durch eine Welle 412b dergestalt getragen, dass die Trennklaue
412 schwenken kann. Die Trennklaue 412 wird durch eine Feder
412c dergestalt vorgespannt, dass ein vorderes Ende 412a der Trennklaue
412 mit der Außenfläche der ersten Walze 410 in Gleitkontakt
gebracht wird. Auf diese Weise wird ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die
erste Walze 410 verhindert. Die Säuberungswalze
413 wird so gegen die erste Walze 410 gedrückt, dass sie
der ersten Walze 410 folgt und sich dreht. Die Säuberungswalze
413 entfernt Toner oder dergleichen, der an der Außenfläche der
ersten Walze 410 anhaftet. Die Ölwalze 414 wird so gegen
die erste Walze 410 gedrückt, dass sie der ersten Walze
410 folgt und sich dreht. Die Ölwalze 414 trägt ein
Ablösemittel, wie zum Beispiel Silikonöl, auf die Außenfläche
der ersten Walze 410 auf. Der Thermistor 415 detektiert die Temperatur
der Oberfläche der ersten Walze 410.
Die zweite Walze 420 enthält ein Kernelement
420a in Form eines Rohres und mit ausgezeichneter Wärmeleitfähigkeit.
Die zweite Walze 420 enthält außerdem eine elastische Schicht
420b, die auf der Oberfläche des Kernelements 420a ausgebildet
ist, und eine Oberflächenschicht 420c, die auf der Oberfläche
der elastischen Schicht 420b ausgebildet ist. Die Oberflächenschicht
420c hat eine ausgezeichnete Ablöseeigenschaft mit Bezug auf das Aufzeichnungsmedium
und den Toner. Eine als Wärmequelle dienende Halogenlampe 421 ist
in dem Kernelement 420a angeordnet. Die Oberflächenschicht
420c besteht aus einem Material (zum Beispiel Fluorharz, wie zum Beispiel
PFA oder PTFE) mit einer großen Härte im Vergleich zur Härte der
Oberflächenschicht 410c der ersten Walze 410. Die Elemente
der zweiten Walze 420 sind so aufgebaut, dass die Temperatur der Oberfläche
der zweiten Walze 420 höher ist als die Temperatur der Oberfläche
der ersten Walze 410. Es ist zu beachten, dass die Bezugszahl
420d ein Lagerelement zum drehbaren Lagern der zweiten Walze
420 in dem Rahmen 430 bezeichnet. Eine Trennklaue 422,
ein Thermistor 423 und eine Ölwalze 424 sind an der Außenfläche
der zweiten Walze 420 angeordnet.
Die zweite Walze 420 wird durch ein (nicht gezeigtes) Vorspannmittel
so gegen die erste Walze 410 gedrückt, dass die zweite Walze
420 der ersten Walze 410 folgt und sich dreht. Die Trennklaue
422 wird durch eine Welle 422b dergestalt getragen, dass die Trennklaue
422 schwenken kann. Die Trennklaue 422 wird durch eine Feder
422c dergestalt vorgespannt, dass ein vorderes Ende 422a in Gleitkontakt
mit der Außenfläche der zweiten Walze 420 gebracht wird. Auf
diese Weise wird ein Wickeln des Aufzeichnungsmediums S um die zweite Walze
420 verhindert. Der Thermistor 423 detektiert die Temperatur der
Oberfläche der zweiten Walze 420. Die Ölwalze 424 wird
so gegen die zweite Walze 420 gedrückt, dass sie der zweiten Walze
420 folgt und sich dreht. Auf diese Weise wird ein Ablösemittel, wie
zum Beispiel Silikonöl, auf die Außenfläche der zweiten Walze
420 aufgetragen.
Die oben beschriebenen Walzen werden durch den Rahmen 430
drehbar gelagert.
Die Temperaturen der Oberflächen der ersten und der zweiten Walze
410 und 420 werden durch die entsprechenden Thermistoren
415 und 423 detektiert. Gemäß den Ergebnissen der Detektierungsvorgänge
steuert die Steuereinheit 80 die Halogenlampen 411 und
421 dergestalt, dass die Temperatur der Oberfläche der zweiten Walze
420 um eine zuvor festgelegte Temperatur (zum Beispiel etwa 10 Grad) höher
ist als die Temperatur der Oberfläche der ersten Walze 410. Es wird
auch die Drehzahl der ersten Walze 410 ermittelt. Auf diese Weise wird
die Geschwindigkeit, mit der das Aufzeichnungsmedium S transportiert wird, dergestalt
ermittelt, dass die Transportgeschwindigkeit während des zweiten und folgender
Transportvorgänge niedriger ist als die erste Transportgeschwindigkeit für
das Aufzeichnungsmedium, wenn die Vorrichtung in dem oben beschriebenen Invertier-
und Neufixier-Submodus betrieben wird.
Die Form eines Klemmabschnitts N, in dem die erste Walze
410 und die zweite Walze 420 in engem Kontakt miteinander stehen,
ist zu einer Ausnehmungsform ausgebildet. Die Ausnehmungsform ist in Richtung der
zweiten Walze 420 ausgenommen, die mit der Bilderzeugungsoberfläche
(die in diesem Fall eine Unterseite ist) des Aufzeichnungsmediums S in Kontakt gebracht
wird, wenn das Aufzeichnungsmedium S abschließend die Fixiereinheit
400 im Invertier- und Neufixier-Submodus passiert, wenn die Ausnehmungsform
aus der axialen Richtung des Klemmabschnitts N betrachtet wird. Oder anders ausgedrückt:
Die Härte des Gesamtkörpers der zweiten Walze 420 wird weicher
eingestellt als die Härte des Gesamtkörpers der ersten Walze
410. Das heißt, selbst wenn die Härte der Oberflächenschicht
420c der zweiten Walze 420 größer ist als die Härte
der Oberflächenschicht 410c der ersten Walze 410, ist der
Gesamtkörper des Klemmabschnitts N zu der Ausnehmungsform geformt, die in Richtung
der zweiten Walze 420 ausgenommen ist, wie oben beschrieben.
Der Rahmen 430 ist mit einer vorderen Führung
431 zum Einführen des Aufzeichnungsmediums S in den Klemmabschnitt
N zwischen der ersten Walze 410 und der zweiten Walze 420 versehen.
Der Rahmen 430 enthält auch eine obere Führung 432 zum
Führen des Aufzeichnungsmediums S, das den Klemmabschnitt N passiert, und eine
untere Führung 433. Die obere Führung 432 ist mit einer
Führungswalze 440 versehen. Ein Ausgabewalzenpaar 441 und
442 ist im hinteren Teil der Führungswalze 440 angeordnet.
Die Walze 441 wird durch ein (nicht gezeigtes) Antriebsmittel gedreht,
während die Walze 442 gegen die Walze 441 gedrückt wird,
um der Walze 441 zu folgen und sich zu drehen.
Das Aufzeichnungsmedium S, zu dem das Tonerbild übertragen wurde,
wird zunächst dem Klemmabschnitt N zwischen der ersten Walze
410 und der zweiten Walze 420 zugeführt. In dem Klemmabschnitt
N wird das Aufzeichnungsmedium S bewegt, während es in dem Klemmabschnitt N
mit Wärme und Druck beaufschlagt wird. Während des oben beschriebenen
Prozesses wird das nicht-fixierte Tonerbild auf dem Aufzeichnungsmedium auf der
Oberfläche des Aufzeichnungsmediums S fixiert. Dann wird das Aufzeichnungsmedium
S zuverlässig von der ersten Walze 410 oder der zweiten Walze
420 durch die Trennklaue 412 bzw. die Trennklaue 422
abgetrennt. Das Aufzeichnungsmedium S wird dann zu dem Papierausgabedurchgang
93 bewegt.
Eine alternative Ausführungsform der Fixiereinheit ist in
8 als 400' gezeigt. Die übrigen Bezugszahlen
in 8 entsprechen ähnlichen Teilen mit den gleichen
Bezugszahlen in 1. Die Fixiereinheit 400'
enthält eine Heizwalze 410 mit einer Wärmequelle, einer ersten
und einer zweiten Andruckwalze 420' und 430', die gegen die Heizwalze
410' gedrückt werden, und eine Trennklaue 440'.
Das Aufzeichnungsmedium S, zu dem das Tonerbild übertragen wurde,
wird zunächst zu dem Klemmabschnitt zwischen der Heizwalze 410' und
der ersten Andruckwalze 420' geführt. Dann wird das Aufzeichnungsmedium
S durch eine (nicht gezeigte) Führung dergestalt geführt, dass das Aufzeichnungsmedium
S so um die Heizwalze 410' herum gewickelt wird, dass es zu einer Klemmabschnitt
mit der zweiten Andruckwalze 430' geführt wird. Während des oben
erwähnten Prozesses wird Toner auf dem Aufzeichnungsmedium auf der Oberfläche
des Aufzeichnungsmediums fixiert. Dann wird das Aufzeichnungsmedium durch die Trennklaue
440' von der Heizwalze 410' getrennt und dann zu dem Papierausgabedurchgang
93 bewegt.
Es wird nun die Funktionsweise des Gesamtkörpers der Bilderzeugungsvorrichtung
beschrieben. Da die Bilderzeugungsvorrichtung entweder zwei oder drei Modi hat,
wie oben beschrieben, wird nun der Funktionsablauf in jedem Modus beschrieben.
Die Bilderzeugungsvorrichtung ist in der Lage, einen Arbeitsablauf
zum Erzeugen von Bildern auf einer der Seiten eines Aufzeichnungsmediums (einseitiges
Drucken) und von Bildern auf beiden Seiten von Aufzeichnungsmedien (doppelseitiges
Drucken) auszuführen. Darum wird zunächst das einseitige Drucken beschrieben,
und dann wird das doppelseitige Drucken beschrieben. In beiden Fällen wird
zunächst ein Arbeitsablauf beschrieben, der ausgeführt wird, wenn sich
kein Papier verklemmt (der normale Zustand). Dann wird ein Arbeitsablauf beschrieben,
der ausgeführt wird, wenn sich Papier verklemmt (der Stauzustand).
<Arbeitsablauf im Einseitenmodus>
(im Normalzustand)
- (i) Wenn ein Druckbefehlssignal (ein Bilderzeugungssignal) von einem Hostcomputer
(ein Personalcomputer oder dergleichen) zu der Steuereinheit 80 gesandt
wurde, so beginnen das lichtempfindliche Element 110, die Entwicklungswalzen
der Entwicklungseinheit 200, das Zwischenübertragungsband
360, die erste Walze 410 und die zweite Walze 420 der
Fixiereinheit und so weiter, sich zu drehen.
- (ii) Die Außenfläche des lichtempfindlichen Elements 110
wird durch die Ladewalze 120 gleichmäßig geladen.
- (iii) Die gleichmäßig geladene Außenfläche des lichtempfindlichen
Elements 110 wird gemäß Bildinformation einer ersten Farbe (zum
Beispiel Yellow (Gelb)) durch die Belichtungseinheit 60 einer selektiven
Beleuchtung L unterzogen. Auf diese Weise wird ein elektrostatisches latentes Bild
für ein gelbes Bild erzeugt.
- (iv) Nur die Entwicklungswalze 211Y der Entwicklungseinheit
210Y für die erste Farbe (zum Beispiel Yellow (Gelb)) wird mit dem
lichtempfindlichen Element 110 in Kontakt gebracht. Auf diese Weise wird
das oben angesprochene elektrostatische latente Bild entwickelt, so dass ein Tonerbild
in der ersten Farbe (zum Beispiel Yellow (Gelb)) auf dem lichtempfindlichen Element
110 erzeugt wird. [0118]
- (v) Das Tonerbild, das auf dem lichtempfindlichen Element 110 erzeugt
wurde, wird zu der Oberfläche des Zwischenübertragungsbandes
360 in dem Primärübertragungsabschnitt übertragen, das heißt,
einem Abschnitt zwischen dem lichtempfindlichen Element 110 und der Primärübertragungswalze
320. Zu diesem Zeitpunkt werden das Säuberungsmittel 370
und die Sekundärübertragungswalze 380 von dem Zwischenübertragungsband
360 getrennt.
- (vi) Nachdem Toner, der auf dem lichtempfindlichen Element 110 zurückgeblieben
ist, durch das Säuberungsmittel 130 entfernt wurde, entstatisiert
entstatisierendes Licht, das von einem (nicht gezeigten) Entstatisiermittel ausgesendet
wird, das lichtempfindliche Element 110.
- (vii) Die Arbeitsabläufe in (ii) bis (vi) werden nach Bedarf wiederholt.
Das heißt, die Arbeitsabläufe für eine zweite, eine dritte und eine
vierte Farbe werden gemäß dem Inhalt des Druckbefehlssignals wiederholt.
Auf diese Weise werden Tonerbilder entsprechend dem Inhalt des Druckbefehlssignals
erzeugt und auf dem Zwischenübertragungsband 360 abgebildet.
- (viii) Ein erstes Aufzeichnungsmedium S1 wird mit einem zuvor festgelegten Timing
aus der Papierzufuhreinheit 70 (einer der Einheiten 70A,
70B und 70C) durch den Zuführdurchgang 91 und das Torwalzenpaar
91b zugeführt. Unmittelbar bevor das vordere Ende des Aufzeichnungsmediums
S den zweiten Übertragungsabschnitt erreicht oder nachdem es den zweiten Übertragungsabschnitt
erreicht hat (das heißt, wenn das Tonerbild auf dem Zwischenübertragungsband
360 zu einer gewünschten Position auf dem Aufzeichnungsmedium S1 übertragen
wird), wird die Sekundärübertragungswalze 380 gegen das Zwischenübertragungsband
360 gedrückt. Auf diese Weise wird das Tonerbild (im Grunde ein Vollfarbbild)
auf der Zwischenübertragungswalze 360 zu dem Aufzeichnungsmedium S
übertragen. Außerdem wird das Säuberungsmittel 370 mit dem
Zwischenübertragungsband 360 in Kontakt gebracht, so dass Toner, der
auf dem Zwischenübertragungsband 360 verblieb, nachdem die zweite
Übertragung ausgeführt wurde, entfernt wird.
- (ix) Das Aufzeichnungsmedium S, zu dem das Tonerbild übertragen wurde,
passiert den beweglichen Durchgang 92 und dann die Fixiereinheit
400, so dass das Tonerbild auf einer der Seiten des Aufzeichnungsmediums
S fixiert wird. Dann wird das Aufzeichnungsmedium S durch den Papierausgabedurchgang
93 zu dem Empfangsabschnitt 51 des Gehäuses 50 ausgegeben.
Zu diesem Zeitpunkt wurde die erste Umschaltführung
510 in die Position gebracht, die mittels durchgezogener Linien in den
1 und 2 gezeigt ist,
so dass das Aufzeichnungsmedium S durch den zweiten Durchgang 93b ausgegeben
wird.
Die Arbeitsabläufe in (vii) und (viii) werden bei Bedarf kontinuierlich
ausgeführt. Darum werden die Aufzeichnungsmedien, auf denen Bilder erzeugt
wurden, der Reihe nach ausgegeben.
Die Bilder, die mittels des Einseitenmodus erhalten werden können,
sind matte Bilder. Da ein nicht-fixiertes Bild auf dem Aufzeichnungsmedium S in
Kontakt mit der ersten Walze 410 gebracht wird, welche die Oberflächenschicht
410c aufweist, die eine relativ geringe Härte und eine relativ geringe
Temperatur hat, kann ein mattes Bild mit einer ausgezeichneten Bildqualität
auf einfache Weise erhalten werden.
(Im Fall eines verklemmten Papiers)
Wenn Aufzeichnungsmedien, auf denen jeweils ein Bild erzeugt wurde,
der Reihe nach durch den zweiten Durchgang 93b ausgegeben werden, so verklemmt
sich manchmal ein Aufzeichnungsmedium in dem zweiten Durchgang 93b. Ein
Verklemmen des Aufzeichnungsmediums wird durch die Fotosensoren 81,
82b und 83b detektiert.
Wie oben beschrieben, werden die Fotosensoren 81,
82b, 83b eingeschaltet, wenn ein Aufzeichnungsmedium in einer
gegenüberliegenden Position vorhanden ist, und abgeschaltet, wenn kein Aufzeichnungsmedium
vorhanden ist. Darum werden die Fotosensoren eingeschaltet, wenn das vordere Ende
eines Aufzeichnungsmediums die gegenüberliegenden Abschnitte passiert, während
die Fotosensoren ausgeschaltet werden, nachdem das hintere Ende eines Aufzeichnungsmediums
die gegenüberliegenden Abschnitte passiert hat.
Das heißt, wenn kein Verklemmen stattfindet und die Aufzeichnungsmedien
normal ausgegeben werden, ist jeder Sensor eingeschaltet. Dann wird der Sensor ausgeschaltet,
nachdem eine zuvor festgelegte Zeit verstrichen ist (nachdem das hintere Ende eines
Aufzeichnungsmediums durchgelaufen ist). Wenn sich ein Aufzeichnungsmedium verklemmt
hat, so wird wenigstens einer der Fotosensoren 81, 82b,
83b dauerhaft eingeschaltet, selbst wenn die zuvor festgelegte Zeit verstrichen
ist. Die Steuereinheit 80 stellt dann fest, dass es zu einem Verklemmen
gekommen ist.
Wenn es zu einem Verklemmen gekommen ist, so detektiert die Steuereinheit
80, ob der Fotosensor 81, der als das Einlassöffnungsdetektionsmittel
dient, ausgeschaltet wurde oder nicht. Wenn das Einlassöffnungsdetektionsmittel
81 ausgeschaltet ist, so stellt die Steuereinheit 80 fest, dass
das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums den Einlassabschnitt (in diesem Fall den
ersten Transportwalzenabschnitt 95) des zweiten Papierausgabedurchgangs
93b passiert hat. Somit betätigt die Steuereinheit 80 das
Solenoid 513 so, dass die erste Umschaltführung 510 zu dem
anderen Papierausgabedurchgang, das heißt dem ersten Papierausgabedurchgang
93a, umgeschaltet wird, wie durch die Strich-Punkt-Linie in 1
angedeutet. Außerdem wird der Trennmechanismus betätigt, so dass die Folgedrehungen
der Nachläuferwalzen 96b, 97b und 98b, die den entsprechenden
Antriebswalzen in dem zweiten und dritten Transportwalzenabschnitt 96 und
97 und dem Papierausgabewalzenabschnitt 98 folgen, unterbrochen
werden. Außerdem werden die oben beschriebenen Antriebswalzen in Umkehrrichtung
gedreht.
Auf diese Weise wird das folgende Aufzeichnungsmedium, auf dem ein
Bild erzeugt wurde und das die Fixiereinheit 400 passiert hat, in den ersten
Papierausgabedurchgang 93a eingeführt und dann durch den ersten Papierausgabedurchgang
93a an den Empfangsabschnitt 51 ausgegeben. Da die Folgedrehungen
der Nachläuferwalzen 96b, 97b und 98b, die den Antriebswalzen
folgen, zu diesem Zeitpunkt unterbrochen wurden, kann eine Umkehrbewegung des verklemmten
Aufzeichnungsmediums verhindert werden.
Wenn der Fotosensor 81 im Ergebnis eines Verklemmens eingeschaltet
wird, so bedeutet das, dass das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums
nicht die Einlassöffnung des zweiten Papierausgabedurchgangs 93b passiert
hat. Das heißt, das hintere Ende befindet sich in dem Einlassabschnitt. Darum
schaltet die Steuereinheit 80 die erste Umschaltführung
510 nicht in die Position, die in den 1 und
2 mit Strich-Punkt-Linien gezeigt ist. Vielmehr unterbricht
die Steuereinheit 80 den Arbeitsablauf der Vorrichtung, zumindest den Papiertransportvorgang.
Außerdem erhält der Nutzer eine Meldung (Warnton oder Meldung auf einem
Anzeigeabschnitt des Bedienfeldes), die ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums
anzeigt. Dann wartet die Steuereinheit darauf, dass der Nutzer das verklemmte Aufzeichnungsmedium
entfernt, woraufhin die Steuereinheit 80 die Vorrichtung wieder in Betrieb
setzt.
<Betrieb im doppelseitigen Druckmodus>
(im Normalfall)
Die Arbeitsabläufe in (i) bis (vii) ähneln denen des einseitigen
Druckens. Darum werden nun die Arbeitsabläufe ab (viii) in einem Fall beschrieben,
wo Bilder auf beiden Seiten eines jeden von drei Aufzeichnungsmedien erzeugt werden.
- (viii) Ein erstes Aufzeichnungsmedium S1 wird mit einem zuvor festgelegten Timing
aus der Papierzufuhreinheit 70 (einer der Papierzufuhreinheiten
70A, 70B und 70C) durch den Zuführdurchgang
91 und das Torwalzenpaar 91b zugeführt. Ähnlich wie
beim einseitigen Druck wird ein Tonerbild auf der Zwischenübertragungswalze
360 zu dem ersten Aufzeichnungsmedium S1 übertragen.
Das Aufzeichnungsmedium S1, zu dem das Tonerbild übertragen wurde,
passiert den beweglichen Durchgang 92 und dann die Fixiereinheit
400, so dass das Tonerbild auf einer Seite des Aufzeichnungsmediums S1
fixiert wird.
- (ix) Dann wird ein zweites Aufzeichnungsmedium S2 mit einem zuvor festgelegten
Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 durch den Zuführdurchgang
91 und das Torwalzenpaar 91b zugeführt. Auf diese Weise wird
das Tonerbild auf dem Zwischenübertragungsband 360 zu der Oberfläche
des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 übertragen.
Zu diesem Zeitpunkt wurde die erste Umschaltführung
510 so entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht, wie in 3
gezeigt, dass das vordere Ende 510a der ersten Umschaltführung
510 in die Position gebracht wird, die der zweiten Nachläuferwalze
95b zugewandt ist. Somit wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 in den ersten
Papierausgabedurchgang 93a eingeführt.
3 zeigt einen Zustand, unmittelbar nachdem ein hinteres
Ende S1b des ersten Aufzeichnungsmediums S1 das Einlassabschnittsdetektionsmittel
81 passiert hat. Wenn das Aufzeichnungsmedium sehr lang ist, so steht das
vordere Ende über den Papierausgabewalzenabschnitt 98 hinaus bis zu
einer Position über dem Empfangsabschnitt 51 hervor, wie mit einer
Strich-Punkt-Linie S1' in 3 angedeutet.
Zu diesem Zeitpunkt hat ein vorderes Ende S2a des Aufzeichnungsmediums
S2 noch nicht den ersten Transportwalzenabschnitt 95 erreicht.
- (x) Wenn der Durchlauf eines hinteren Endes S1b des ersten Aufzeichnungsmediums
S1 durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, so
wird die erste Umschaltführung 510 zu der ersten Nachläuferwalze
95c, d. h. in Uhrzeigerrichtung, umgeschaltet, wie mit einer Strich-Punkt-Linie
in 3 und einer durchgezogenen Linie in 4
angedeutet. Außerdem wird die Drehung des zweiten und dritten Transportwalzenabschnitts
96 und 97 und des Papierausgabewalzenabschnitts 98 umgekehrt,
wie in 4 gezeigt.
Somit wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 durch die Antriebswalzen
95a, 96a, 97a und 98a des ersten, zweiten und
dritten Transportwalzenabschnitts 95, 96, 97 und des
Papierausgabewalzenabschnitts 98 (in einem im Folgenden angenommenen Fall,
wo das Aufzeichnungsmedium sehr lang ist) und die Nachläuferwalzen
95c, 96c, 97c und 98c neben dem ersten Papierausgabedurchgang
93a zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt. Außerdem wird
das zweite Aufzeichnungsmedium S2 durch die Antriebswalzen 95a,
96a, 97a und 98a des ersten, zweiten und dritten Transportwalzenabschnitts
95, 96 und 97 und die Nachläuferwalzen
95b, 96b, 97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang
93b in den zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde ein drittes Aufzeichnungsmedium S3 mit einem
zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 zugeführt.
Ein vorderes Ende S3a des Aufzeichnungsmediums S3 hat das Torwalzenpaar
91b passiert.
- (xi) Wenn der Durchlauf des hinteren Endes S2b des zweiten Aufzeichnungsmediums
S2 durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, so
wird die zweite Umschaltführung 520 zu der ersten Nachläuferwalze
95c, d. h. in Uhrzeigerrichtung, umgeschaltet, wie mit der Strich-Punkt-Linie
in 4 angedeutet. Außerdem werden der zweiten
und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt
98 vorwärts gedreht (in einer Richtung gedreht, die der Richtung entgegengesetzt
ist, die mit dem Pfeil in 4 angedeutet ist, d. h.
wobei sich die Antriebswalzen in Uhrzeigerrichtung drehen).
Somit wird das zweite Aufzeichnungsmedium S2 durch die Antriebswalzen
95a, 96a, 97a und 98a des ersten, zweiten und
dritten Transportwalzenabschnitts 95, 96 und 97 und des
Papierausgabewalzenabschnitts 98 und die Nachläuferwalzen
95b, 96b, 97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang
93b zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt.
Während des oben beschriebenen Prozesses wurde die zweite Umschaltführung
520 zu der ersten Nachläuferwalze 95c umgeschaltet, wie durch
die Strich-Punkt-Linie in 4 angedeutet. Darum wird
das dritte Aufzeichnungsmedium S3 ist nicht eingeführt in dem zweiten Papierausgabedurchgang
93b. Darum wurde das Timing, mit dem das dritte Aufzeichnungsmedium S3
zugeführt wird, verzögert. Das heißt, das Intervall ab dem Moment,
in dem die Zuführung des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 begonnen wird, bis
zu dem Moment, in dem die Zuführung des dritten Aufzeichnungsmediums S3 begonnen
wird, wird länger eingestellt als das Intervall ab dem Moment, in dem die Zuführung
des ersten Aufzeichnungsmediums S1 begonnen wird, bis zu dem Moment, in dem die
Zuführung des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 begonnen wird.
- (xii) Wenn der Durchlauf des vorderen Endes S2a (das hintere Ende in der Bewegungsrichtung)
des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 in der Rückkehrrichtung durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel
81 detektiert wurde, so wird die zweite Umschaltführung
520 aus dem zweiten Papierausgabedurchgang 93b zurückgezogen,
wie mit einer durchgezogenen Linie in 5 angedeutet,
d. h. entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht. Außerdem wird die erste Umschaltführung
510 entgegen der Uhrzeigerrichtung gedreht, wie durch die Strich-Punkt-Linie
angedeutet, so dass zu der zweiten Nachläuferwalze 95b umgeschaltet
wird. Außerdem werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt
96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 vorwärts
gedreht (in einer Richtung gedreht, die durch einen Pfeil in 5
angedeutet ist, d. h. wobei sich die Antriebswalzen entgegen der Uhrzeigerrichtung
drehen).
Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das dritte Aufzeichnungsmedium S3
in einem Zustand, in dem ein Bild auf eine seiner Seiten übertragen wurde.
Das hintere Ende S1b (das vordere Ende in der Bewegungsrichtung) des ersten Aufzeichnungsmediums
S1 befindet sich in einer Position unmittelbar vor dem Torwalzenpaar 91b.
- (xiii) Wenn die Walzen kontinuierlich gedreht werden, so wird das dritte Aufzeichnungsmedium
S3 in den ersten Papierausgabedurchgang 93a eingeführt, wie in
6 gezeigt.
Zu diesem Zeitpunkt ist das erste Aufzeichnungsmedium S1 so positioniert,
dass ein Bild zu der anderen Seite übertragen wird; und das hintere Ende (das
vordere Ende in der Bewegungsrichtung) S2b des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 hat
das Torwalzenpaar 91b passiert.
- (xiv) Wenn der Durchlauf des hinteren Endes S3b des dritten Aufzeichnungsmediums
S3 durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel 81 detektiert wird, so wird
die erste Umschaltführung 510 zu der ersten Nachläuferwalze
95c umgeschaltet, wie durch eine Strich-Punkt-Linie in 6
angedeutet. Außerdem werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt
96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 umgekehrt
gedreht (in einer Richtung gedreht, die der Richtung entgegengesetzt ist, die durch
den Pfeil in 6 angedeutet, d. h. wobei sich die Antriebswalzen
in Uhrzeigerrichtung drehen).
Somit wird das dritte Aufzeichnungsmedium S3 durch die Antriebswalzen
95a, 96a, 97a und 98a und die Nachläuferwalzen
95c, 96c, 97c und 98c neben dem ersten Papierausgabedurchgang
93a sowie die zweite Umschaltführung 520, die durch die Steuereinheit
80 in Uhrzeigerrichtung gedreht wird, zu dem Rückkehrdurchgang
94 bewegt. Außerdem wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 durch die
erste Umschaltführung 510 in den zweiten Papierausgabedurchgang
93b eingeführt. Danach wird die zweite Umschaltführung
520 zurück zu der Position gedreht, die in 4
mit durchgezogenen Linien gezeigt ist. Dann wird das erste Aufzeichnungsmedium S1
durch die Antriebswalzen 95a, 96a, 97a und
98a sowie die Nachläuferwalzen 95b, 96b,
97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang
93b durch den zweiten Papierausgabedurchgang 93b bewegt. Dann
wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 zur Oberseite des Empfangsabschnitts
51 des Gehäuses 50 ausgegeben.
Anschließend werden das zweite Aufzeichnungsmedium S2 und das
dritte Aufzeichnungsmedium S3 durch den zweiten Papierausgabedurchgang
93b bewegt und dann zur Oberseite des Empfangsabschnitts 51 des
Gehäuses 50 ausgegeben. Während des oben beschriebenen Prozesses
wird ein viertes Aufzeichnungsmedium mit einem zuvor festgelegten Timing aus der
Papierzufuhreinheit 70 zugeführt, woraufhin der oben beschriebene
Arbeitsablauf nach Bedarf wiederholt wird.
(Im Fall eines Papierstaus)
Während eines Prozesses, in dem Aufzeichnungsmedien mit Bildern
auf beiden Seiten nacheinander durch den zweiten Durchgang 93b ausgegeben
werden, verklemmt sich mitunter ein Aufzeichnungsmedium (zum Beispiel das oben erwähnte
Aufzeichnungsmedium S1) in dem zweiten Durchgang 93b.
Ähnlich wie im Fall des oben beschriebenen einseitigen Drucks
detektiert die Steuereinheit 80 in diesem Fall, ob der als das Einlassöffnungsdetektionsmittel
dienende Fotosensor 81 ausgeschaltet wurde oder nicht. Wenn das Einlassöffnungsdetektionsmittel
81 ausgeschaltet ist, so stellt die Steuereinheit 80 fest, dass
das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums den Einlassabschnitt des zweiten Papierausgabedurchgangs
93b passiert hat.
Auf diese Weise schaltet die Steuereinheit 80 die erste Umschaltführung
510 zu dem anderen Papierausgabedurchgang, das heißt, dem ersten Papierausgabedurchgang
93a, um, wie durch die durchgezogene Linie in 6
angedeutet. Außerdem wird der Trennmechanismus betätigt, so dass die Folgedrehungen
der Nachläuferwalzen 96b, 97b und 98b, die den entsprechenden
Antriebswalzen folgen, unterbrochen werden. Außerdem werden die oben beschriebenen
Antriebswalzen umgekehrt gedreht (in einer Richtung gedreht, die durch einen Pfeil
in 6 angedeutet ist).
Auf diese Weise werden die folgenden Aufzeichnungsmedien (zum Beispiel
das Aufzeichnungsmedium S2 und S3), die Bilder auf beiden Seiten tragen und die
Fixiereinheit 400 passiert haben, in den ersten Papierausgabedurchgang
93a eingeführt. Dann passieren die Aufzeichnungsmedien den ersten
Papierausgabedurchgang 93a und werden zum Empfangsabschnitt 51
ausgegeben.
In den anderen Fällen schaltet die Steuereinheit 80
nicht die erste Umschaltführung 510 um. Die Steuereinheit
80 unterbricht den Arbeitsablauf der Vorrichtung, wenigstens den Papiertransportvorgang.
Außerdem gibt die Steuereinheit 80 eine Meldung (Warnton oder Meldung
auf dem Anzeigeabschnitt des Bedienfeldes) aus, die ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums
anzeigt. Dann wird das Entfernen des verklemmten Aufzeichnungsmedium abgewartet,
woraufhin die Steuereinheit 80 die Vorrichtung wieder in Betrieb setzt.
Die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung hat den ersten Papierausgabedurchgang
93a, um die Aufzeichnungsmedien, auf denen Bilder erzeugt wurden, an den
Empfangsabschnitt 51 auszugeben, den zweiten Papierausgabedurchgang
93b, um die Aufzeichnungsmedien, auf denen die Bilder erzeugt wurden, dergestalt
auszugeben, dass die Aufzeichnungsmedien unabhängig von dem ersten Papierausgabedurchgang
93a ausgegeben werden, und ein Umschaltmittel 510, um die Aufzeichnungsmedien,
auf denen Bilder erzeugt wurden, in den ersten Papierausgabedurchgang
93a oder den zweiten Papierausgabedurchgang 93b einzuführen.
Wenn sich also ein Aufzeichnungsmedium in dem ersten Papierausgabedurchgang oder
dem zweiten Papierausgabedurchgang verklemmt, so führt das Umschaltmittel
510 das Aufzeichnungsmedium in einen anderen Papierausgabedurchgang ein.
Auf diese Weise können die Aufzeichnungsmedien, auf denen Bilder erzeugt wurden,
zu den Empfangsabschnitten ohne Unterbrechung des Bilderzeugungsvorgangs ausgegeben
werden.
Die oben beschriebene Bilderzeugungsvorrichtung umfasst ein Einlassabschnittsdetektionsmittel
81 zum Detektieren des Umstandes, dass das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums,
das in den ersten Papierausgabedurchgang 93a oder den zweiten Papierausgabedurchgang
93b eingeführt wurde, einen Einlassabschnitt des Papierausgabedurchgang
passiert hat; ein Papierstaudetektionsmittel 82b zum Detektieren eines
Verklemmens des Aufzeichnungsmediums, auf dem das Bild erzeugt wurde, in dem Papierausgabedurchgang;
und ein Steuermittel 80 zum Umschalten des Umschaltmittels 510
zu dem anderen Papierausgabedurchgang, wenn ein Verklemmen des Aufzeichnungsmediums
durch das Papierstaudetektionsmittel detektiert wurde und der Durchlauf des hinteren
Endes des Aufzeichnungsmediums durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel
81 detektiert wurde. Wenn sich also ein Aufzeichnungsmedium, das in den
ersten Papierausgabedurchgang oder den zweiten Papierausgabedurchgang eingeführt
wurde, verklemmt, so wird dies durch das Detektionsmittel 82b detektiert.
Wenn der Umstand, dass das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums den Einlassabschnitt
des oben erwähnten Papierausgabedurchgangs passiert hat, durch das Einlassabschnittsdetektionsmittel
81 detektiert wurde, so schaltet das Steuermittel 80 automatisch
das Umschaltmittel 510 um. Auf diese Weise werden die folgenden Aufzeichnungsmedien
in den anderen Papierausgabedurchgang eingeführt, um ausgegeben zu werden.
Somit können die folgenden Aufzeichnungsmedien, auf denen jeweils ein Bild
erzeugt wurde, ausgegeben werden.
Wenn das oben beschriebene Einlassabschnittsdetektionsmittel
81 nicht vorhanden ist und deshalb das Umschaltmittel 510 zu dem
anderen Papierausgabedurchgang umgeschaltet wird, obgleich das hintere Ende des
Aufzeichnungsmediums noch nicht den Einlassabschnitt des Papierausgabedurchgangs
passiert hat, so befindet sich das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums in dem
Einlassabschnitt (einer Position neben dem Einlassabschnitt des anderen Papierausgabedurchgangs)
jedes Papierausgabedurchgangs, welcher der Abzweigungsabschnitt zwischen dem ersten
und dem zweiten Papierausgabedurchgang ist. Somit besteht das Risiko, dass das oben
erwähnte hintere Ende mit dem vorderen Ende des folgenden Aufzeichnungsmediums
in Kontakt gebracht wird. Somit besteht das Risiko, dass das folgende Aufzeichnungsmedium
nicht immer und zuverlässig in den anderen Papierausgabedurchgang eingeführt
werden kann.
Andererseits ist die Bilderzeugungsvorrichtung gemäß dieser
Ausführungsform so aufgebaut, dass das Umschaltmittel 510 umgeschaltet
wird, wenn der Umstand, dass das hintere Ende des Aufzeichnungsmediums den Einlass
des Papierausgabedurchgangs passiert, detektiert wurde (oder gerade detektiert wird),
wenn das Aufzeichnungsmedium, das in den ersten Papierausgabedurchgang oder den
zweiten Papierausgabedurchgang eingeführt wurde, sich verklemmt hat. Somit
kann ein gegenseitiges Behindern zwischen dem hinteren Ende des verklemmten Aufzeichnungsmediums
und dem folgenden Aufzeichnungsmedium verhindert werden. Auf diese Weise können
die folgenden Aufzeichnungsmedien, auf denen jeweils ein Bild erzeugt wurde, zuverlässig
in den anderen Papierausgabedurchgang eingeführt werden, um ausgegeben zu werden.
Die Bilderzeugungsvorrichtung ist somit so aufgebaut, dass das Umschaltmittel
510 automatisch so umgeschaltet wird, dass die folgenden Aufzeichnungsmedien
zuverlässig in den anderen Papierausgabedurchgang eingeführt werden, um
ausgegeben zu werden, wenn sich ein Aufzeichnungsmedium in dem ersten Papierausgabedurchgang
oder dem zweiten Papierausgabedurchgang verklemmt. Wenn sich also ein Aufzeichnungsmedium
verklemmt hat, so können Bilder auf den folgenden Aufzeichnungsmedien erzeugt
werden, woraufhin die Aufzeichnungsmedien normal ausgegeben werden können.
<Invertier- und Neufixier-Submodus>
Der grundlegende Arbeitsablauf in diesem Modus ähnelt dem des
Zweiseitenmodus'. Der Unterschied liegt darin, dass das Aufzeichnungsmedium, das
die Fixiereinheit 400 einmal passiert, in dem Papierausgabedurchgang
93 gewendet wird. Wenn das Aufzeichnungsmedium erneut durch den Rückkehrdurchgang
94 zu der Fixiereinheit 400 bewegt wird, so wird das nicht-fixierte
Tonerbild nicht zu der anderen Oberfläche übertragen. Obgleich die anderen
Abschnitte die gleichen sind, wird der Aufbau kurz beschrieben.
Die Arbeitsabläufe in (i) bis (vii) werden wie oben beschrieben
ausgeführt. Darum werden nun die Arbeitsabläufe ab (viii) in einem Fall
beschrieben, wo Bilder auf nur einer einzigen Seite eines jeden von drei Aufzeichnungsmedien
erzeugt werden. Es wird nun der Vorgang beschrieben, bei dem ein Aufzeichnungsmedium
die Fixiereinheit 400 insgesamt zweimal passiert.
- (viii) Ein erstes Aufzeichnungsmedium S1 wird mit einem zuvor festgelegten Timing
aus der Papierzufuhreinheit 70 durch den Zuführdurchgang
91 und das Torwalzenpaar 91b zugeführt. Unmittelbar bevor
das vordere Ende des ersten Aufzeichnungsmediums S1 den zweiten Übertragungsabschnitt
erreicht oder nachdem es den zweiten Übertragungsabschnitt erreicht hat, wird
die Sekundärübertragungswalze 380 gegen das Zwischenübertragungsband
360 gedrückt. Auf diese Weise wird ein Tonerbild (im Grunde ein Vollfarbbild)
auf der Zwischenübertragungswalze 360 zu einer Seite des ersten Aufzeichnungsmediums
S1 übertragen.
Das erste Aufzeichnungsmedium S1, zu dem das Tonerbild übertragen
wurde, passiert den beweglichen Durchgang 92 und die Fixiereinheit
400, so dass das Tonerbild einmal auf einer der Seiten fixiert wird. Das
Bild nach einem einzelnen Fixiervorgang ist das matte Bild, wie oben beschrieben.
- (ix) Dann wird ein zweites Aufzeichnungsmedium 82 mit einem zuvor festgelegten
Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 durch den Zuführdurchgang
91 und das Torwalzenpaar 91b zugeführt. Auf diese Weise wird
ein Tonerbild auf der Zwischenübertragungswalze 360 auf eine Seite
des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 übertragen, woraufhin das zweite Aufzeichnungsmedium
S2 durch einen ersten Fixiervorgang transportiert wird, der durch die Fixiereinheit
400 ausgeführt wird.
Zu diesem Zeitpunkt wurde die erste Umschaltführung
510 entgegen der Uhrzeigerrichtung, wie in 3
gezeigt, dergestalt gedreht, dass sich das vordere Ende 510a der ersten
Umschaltführung 510 an einer Position befindet, die der zweiten Nachläuferwalze
95b zugewandt ist. Somit wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 in den ersten
Papierausgabedurchgang 93a eingeführt.
Des Weiteren hat zu diesem Zeitpunkt das vordere Ende S2a des zweiten
Aufzeichnungsmediums S2 noch nicht den ersten Transportwalzenabschnitt
95 erreicht.
- (x) Wenn der Durchlauf des hinteren Endes S1b des ersten Aufzeichnungsmediums
S1 durch das Einlassöffnungsdetektionsmittel 81 detektiert wurde,
so wird die erste Umschaltführung 510 zu der ersten Nachläuferwalze
95c umgeschaltet, wie durch eine Strich-Punkt-Linie in 3
und die durchgezogene Linie in 4 angedeutet. Außerdem
werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und
97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 umgekehrt gedreht,
d. h. dergestalt, dass die Antriebswalzen sich entgegen der Uhrzeigerrichtung drehen,
wie in 4 gezeigt.
Somit wird das erste Aufzeichnungsmedium S1 durch die Antriebswalzen
95a, 96a, 97a und 98a (in einem Fall, wo das
Aufzeichnungsmedium lang ist, wie anschließend beschrieben) und die Nachläuferwalzen
95c, 96c, 97c und 98c neben dem ersten Papierausgabedurchgang
93a zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt. Außerdem wird
das zweite Aufzeichnungsmedium S2 durch die Antriebswalzen 95a,
96a, 97a und 98a und die Nachläuferwalzen
95b, 96b, 97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang
93b in den zweiten Papierausgabedurchgang 93b eingeführt.
Zu diesem Zeitpunkt wurde ein drittes Aufzeichnungsmedium S3 mit einem
zuvor festgelegten Timing aus der Papierzufuhreinheit 70 dergestalt zugeführt,
dass ein vorderes Ende S3a das Torwalzenpaar 91b passiert hat.
- (xi) Wenn das hintere Ende S2b des zweiten Aufzeichnungsmediums S2 durch das
Einlassöffnungsdetektionsmittel 81 detektiert wurde, so wird die zweite
Umschaltführung 520 zu der ersten Nachläuferwalze 95c
umgeschaltet, wie durch die Strich-Punkt-Linie in 4
angedeutet. Außerdem werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt
96 und 97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 vorwärts
gedreht (in einer Richtung gedreht, die der Richtung entgegengesetzt ist, die durch
den Pfeil in 4 angedeutet ist, d. h. dergestalt, dass
sich die Antriebswalzen in Uhrzeigerrichtung drehen).
Somit wird das zweite Aufzeichnungsmedium S2 durch die Antriebswalzen
95a, 96a, 97a und 98a und die Nachläuferwalzen
95b, 96b, 97b und 98b neben dem zweiten Papierausgabedurchgang
93b zu dem Rückkehrdurchgang 94 bewegt.
- (xii) Wenn der Durchlauf des vorderen Endes S2a (das hintere Ende in der Bewegungsrichtung)
in der Rückkehrrichtung durch das Einlassöffnungsdetektionsmittel
81 detektiert wurde, wie in 5 gezeigt, so
wird die zweite Umschaltführung 520 aus dem zweiten Papierausgabedurchgang
93b zurückgezogen, wie durch die durchgezogene Linie angedeutet. Außerdem
wird die erste Umschaltführung 510 entgegen der Uhrzeigerrichtung
gedreht, wie durch die Strich-Punkt-Linie in 5 angedeutet,
so dass sie zur zweiten Nachläuferwalze 95b umgeschaltet wird. Außerdem
werden der zweite und der dritte Transportwalzenabschnitt 96 und
97 und der Papierausgabewalzenabschnitt 98 vorwärts gedreht
(in der Richtung gedreht, die durch den Pfeil in 5
angedeutet).
Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das dritte Aufzeichnungsmedium S3
in einem Zustand, in dem ein Bild auf eine Seite übertragen und fixiert wurde.
Das erste Aufzeichnungsmedium S1 befindet sich in einem Zustand, in dem sich das
hintere Ende S1b (das vordere Ende in der Bewegungsrichtung) des ersten Aufzeichnungsmediums
S1 an einer Position unmittelbar vor dem Torwalzenpaar 91b befindet.
- (xiii) Nachdem das hintere Ende S3b des dritten Aufzeichnungsmediums S3 den
Klemmabschnitt zwischen der Stützwalze 350 und der Sekundärübertragungswalze
380 passiert hat (das heißt, nachdem der Übertragungsprozess
vollendet ist), werden die Stützwalze 350 und die Sekundärübertragungswalze
380 voneinander getrennt, wie durch di