HINTERGUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
Das Gebiet der vorliegenden Erfindung betrifft ein Verfahren und ein
System zum Bereitstellen von Kommunikationsdiensten.
2. Hintergrund
Ortsgebundene Telefonschaltsysteme, wie z. B. private Nebenstellenanlagen
(PBX; „Private Branch Exchange") und getastetes Systeme sind seit vielen
Jahren für Unternehmensbüros und andere Einrichtungen als eine Alternative
oder Ergänzung zu öffentlichen Telefondiensten verfügbar. Ein PBX
oder getastetes System erlaubt es Nutzern, sich mit dem System zu verbinden, um
Intrasystem-Telefonanrufe ohne Zugriff auf den öffentlichen Telefondienst durchzuführen.
Ein solches System kann wesentlich wirtschaftliche Vorteile bieten, insbesondere,
falls ein Intrasystem-Telefonverkehrsaufkommen stark ist.
Wenn Anrufer, die eine PBX oder ein getastetes System verwenden, andererseits
einen Anruf an einen Teilnehmer absetzen müssen, der nicht mit dem System verbunden
ist, müssen solche externen Anrufe typischerweise durch den PBX-Controller
oder den Controller des getasteten Systems über ein Festnetz zu der öffentlichen
Telefongesellschaft weitergeleitet werden. Um eine solche duale Funktionalität
(d. h. Unterstützung von Intrasystem-Anrufen und Unterstützung von externen
Anrufen) zu verwirklichen, wurden Spezialtelefone zum Verbinden mit einem PBX oder
getasteten System entwickelt, um eine manuelle Weiterleitung von Telefonanrufen
zu ermöglichen. Zum Beispiel können Telefontischgeräte mit Knöpfen
ausgestattet sein, die verschiedenen Telefonleitungen entsprechen. Durch Drücken
des entsprechenden Knopfs wählt der Nutzer zwischen bestimmten vorgegebenen
Leitungen für Anrufe innerhalb des Systems oder verschiedenen vorgegebenen
Leitungen für Anrufe über das öffentliche Telefonnetz aus.
In anderen PBX und getasteten Systemen kann eine Anrufweiterleitung
über die ausgewählte Leitung automatisch erfolgen. Zum Beispiel kann der
Nutzer einen Intrasystem-Anruf oder einen Anruf über das öffentliche Telefonnetz
gemäß der ersten gewählten Ziffer auswählen und das PBX oder
getastete System analysiert dann die erste Ziffer und leitet den Anruf zu dem richtigen
Ziel unter Verwendung des geeigneten Vehikels weiter.
Während eine PBX und getastete System nützlich sind, um
eine wirtschaftliche Abdeckung innerhalb eines privaten lokalen Telefonsystems zu
bieten, ist es für einen PBX-Nutzer oder Nutzer eines getasteten Systems bei
Ferngesprächen dennoch notwendig, sich auf einen Lokalvermittlungsträger
(LEC; „Local Exchange Carrier") zu verlassen, dessen Festnetz mit der PBX
verbunden ist. Der Lokalvermittlungsträger leitet dann den Anruf an einen Fernvermittlungsträger
weiter. Weil der Nutzer sowohl den Lokalvermittlungsträger als auch den Fernvermittlungsträger
für jeden Ferngesprächsanruf zahlen muss, kann ein Fernsprechtelefondienst
relativ teuer sein, insbesondere, wenn das Volumen eines Ferngesprächs groß
ist.
Neben hohen Kosten für Fernsprechdienste ist ein weiterer potentieller
Nachteil von existierenden PBX oder getasteten Telefonsystemen, dass eine Verwendung
in abgelegenen Gebieten schwierig oder teuer sein kann. Falls zum Beispiel ein Ferngesprächsdienst
oder andere öffentliche Netzdienste benötigt werden, ist eine Verwendung
einer PBX oder eines getasteten Systems grundsätzlich darauf beschränkt,
wo ein Festnetz verlegt ist, so dass die PBX oder das getastete System eine Verbindung
zu einem Lokalvermittlungsträger herstellen kann, der mit dem Ferngesprächsanbieter
verbunden ist. Falls an dem gewünschten Verwendungsort kein Festnetz vorliegt,
kann es teuer sein, eine Verbindung zu einem Festnetz herzustellen, um einer PBX
oder einem getasteten System einen Zugang zu Ferngesprächen bereitzustellen.
Auch sind herkömmliche PBX oder getastete Systeme grundsätzlich
dort nicht sehr mobil, wo sie eine Schnittstelle zu dem Festnetz für einen
Zugang zu Ferngesprächen oder andere Typen von öffentlichen Netzdiensten
benötigen.
Es gibt einen Bedarf an einem Kommunikationssystem mit der Fähigkeit
einer PBX oder eines getasteten Systems, lokale Anrufe zu handhaben, welches auch
einen Zugang zu kostengünstigeren, zuverlässigen Ferngesprächs- oder
anderen Netzdiensten bietet. Es gibt auch einen Bedarf nach einem vielseitigen Mechanismus,
um einer PBX oder einem getastetes System zu ermöglichen, einen relativ kostengünstigen
Zugang zu Netzressourcen und einer Ferngesprächsabdeckung zu erreichen. Es
gibt auch einen Bedarf an einem Kommunikationssystem, das ein robustes, flexibles
Protokoll verwendet, zum Bereitstellen einer Ferngesprächsabdeckung oder andere
Netzdiensten für lokale Nutzer einer PBX, eines getasteten Systems oder eines
anderen Typs eines Ortsnetzes.
Die US 5,412,375 offenbart
ein Kommunikationssystem mit einer Vielzahl von Luftschnittstellen, von denen eine
zur Verwendung einer Übertragung einer gewünschten Kommunikation zugewiesen
ist, durch Übertragen einer Nachricht mit einer Liste von Luftschnittstellenkapazitäten
des Teilnehmers an einer Basisstation. Eine Liste von Luftschnittstellenkapazitäten
der Basis wird dann bei einem Controller verglichen und eine kompatible Luftschnittstelle
wird ausgewählt.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kommunikation
gemäß dem unabhängigen Anspruch 1 und ein Kommunikationssystem gemäß
dem unabhängigen Anspruch 4. Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen
Ansprüchen definiert.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist ein Diagramm einer Gesamtsystemarchitektur gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
2 ist ein Blockdiagramm einer Basisarchitektur für
eine Drahtloszugang-Kommunikationseinheit gemäß verschiedenen Aspekten
der vorliegenden Erfindung.
3 ist ein Diagramm einer Softwarearchitektur für die Drahtloszugang-Kommunikationseinheit
gemäß 2.
4 ist ein Blockdiagramm einer Basisarchitektur für
eine Basisstation.
5 ist ein Diagramm für eine Softwarestruktur
für die Basisstation der 4.
6 ist ein Blockdiagramm, das ein Adressieren einer
Vielzahl von Fernverbindungen illustriert, die mit einer Drahtloszugang-Kommunikationseinheit
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
verbunden sind.
7 ist ein Diagramm, das eine Schnittstellensignalisierungsstruktur
zwischen einer Basisstation und einem Basisstationscontroller illustriert.
8 ist ein abstraktes Diagramm einer Systemprotokollarchitektur.
9 ist ein Diagramm, das eine Aufteilung von Trägerpfadfunktionen
auf eine Drahtloszugang-Kommunikationseinheit (CPRU), eine Basisstation und Basisstationscontroller-Komponenten
eines bevorzugten Kommunikationssystems illustriert.
10 ist ein Diagramm, das Schnittstellen zwischen verschiedenen
Komponenten eines bevorzugten Systems zeigt.
11 ist ein Diagramm von mehreren Drahtloszugangs-Kommunikationseinheiten
in verschiedenen Ortsbereichen, die mit einem einzelnen Basisstationscontroller
verbunden sind.
12 ist ein Anruf-Flussdiagramm für eine Registrierungsprozedur
auf Netzebene.
13 ist ein Anruf-Flussdiagramm für eine Deregistrierungsprozedur
auf Netzebene.
14 ist ein Anruf-Flussdiagramm für ein Wähltonzeichen,
eine Ziffernübertragung und Ziffernanalyse für ein Kommunikationssystem
mit einer PBX.
15 ist ein Anruf-Flussdiagramm für ein Wähltonzeichen,
eine Ziffernübertragung und Ziffernanalyse für ein Kommunikationssystem,
das ein getastetes System (KTS) umfasst.
16 ist ein Anruf-Flussdiagramm für ein Wähltonzeichen,
eine Ziffernübertragung und Ziffernanalyse für ein Kommunikationssystem
mit einem anderen Typ von PBX.
17 ist ein Anruf-Flussdiagramm für ein Wähltonzeichen,
eine Ziffernübertragung und Ziffernanalyse für ein Kommunikationssystem
mit einem anderen Typ von KTS.
18 ist ein Anruf-Flussdiagramm für einen erfolgreichen
Aufbau eines ausgehenden Anrufs ohne eine PSTN-Interaktion.
19 ist ein Anruf-Flussdiagramm für einen erfolgreichen
Aufbau eines ausgehenden Anrufs mit einer PSTN-Interaktion.
20 ist ein Anruf-Flussdiagramm für ein Szenario,
das ein Anklopfen umfasst.
21 ist ein Anruf-Flussdiagramm für ein Szenario,
das eine Konferenzschaltung umfasst.
22 ist ein Anruf-Flussdiagramm für eine DTMF-Tonzeichenübertragung.
23 und 24 sind Frequenzverteilungsdiagramme,
die eine Frequenzspektrumzuteilung gemäß zweier exemplarischer Ausführungsformen
der Erfindung illustrieren.
25 ist ein Timing-Diagramm eines Over-the-Air-Protokolls,
das in dem in 1 gezeigten Kommunikationssystem verwendet
werden kann.
26 ist ein Timing-Diagramm für ein alternatives
Over-the-Air-Protokoll für das in 1 gezeigte
Kommunikationssystem.
27 ist ein Diagramm, das einen Authentifikationsprozess
zeigt.
28 ist ein Anruf-Flussdiagramm, das eine Registration
auf Netzebene illustriert.
29 ist ein Anruf-Flussdiagramm, das eine Alarmmeldung
illustriert.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
1 ist ein Diagramm, das eine Gesamtsystemarchitektur
eines Kommunikationssystems 101 gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. In der in 1 illustrierten
Systemarchitektur sind eine Vielzahl von Telefonstationen 102 mit einem
zentralen Telefonschaltstelle 105 verbunden. Es ist selbstverständlich,
dass Telefonstationen 102 Telefone, Modems, Faxgeräte oder andere
Vorrichtungen umfassen, die imstande sind, über eine hergestellte Anrufverbindung
zu kommunizieren. Die zentrale Telefonschaltstelle 105 wird hier als „kundenseitiges
Gerät" oder „CPE" („Customer Premises Equipment") bezeichnet.
Das CPE 105 kann z. B. eine private Nebenstellenanlage (PBX) oder ein getastetes
System sein. Die Ausgestaltung von verschiedenen Typen von PBX und getasteten Systemen
ist im Stand der Technik bekannt.
In der in 1 dargestellten bevorzugten
Ausführungsform ist das CPE 105 sowohl mit einem öffentlichen
Telefonnetz (PSTN) 125 als auch einer Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 verbunden (hier oder in den Zeichnungen auch gelegentlich als „kundenseitige
Funkeinheit" oder „CPRU" („Customer Premises Radio Unit") bezeichnet).
So wie nachfolgend in größerem Detail beschrieben, werden in einer bevorzugten
Ausführungsform Anrufe selektiv über das PSTN 125 und die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 gemäß dem Typ des Anrufs abgesetzt. Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 kommuniziert über eine drahtlose Fernverbindung 108 (die
eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsverknüpfungen umfasst) mit einer
Basisstation 109. Die Basisstation 109 ist zusammen mit anderen
Basisstationen 109 in benachbarten oder nahe gelegenen geographischen Bereichen
mit einem Basisstationscontroller 112 verbunden. Der Basisstationscontroller
112 ist mit einer Transcoding-Einheit 115 verbunden, die mit einem
mobilen Schaltstelle (MSC; „Mobile Switching Center") 116 verbunden
ist. Optional kann der Basisstationscontroller 112 direkt mit der mobilen
Schaltstelle 116 verbunden sein, ohne die zwischengeschaltete Transcoding-Einheit
115. Die mobile Schaltstelle 116 ist mit dem PSTN 125
verbunden.
Zusätzlich zur Verbindung mit der Transcoding-Einheit
115 oder, optional, mit der MSC 116, ist der Basisstationscontroller
112 auch mit einem Betriebs- und Wartungsstelle (OMC; „Operations
and Maintenance Center") 120 verbunden, welche wiederum mit einem Betriebsunterstützungssystem
(OSS; „Operations Support System") 122 verbunden ist. Die mobile
Schaltstelle 116 ist mit einer Heimatstandortregister und Authentifikationsstelle
(HLR/AuC; „Home Location Register/Authentication Center") 123 und
mit dem Betriebsunterstützungssystem 122 wie in 1
gezeigt verbunden. Die Basisstation 109 kann auch mit einem lokalen Managementterminal
121 verbunden sein.
Wie hier weiterhin beschrieben, bietet die Erfindung in einem Aspekt
Signalisierungstechniken und Protokolle zum Vereinfachen einer Kommunikation in
einem System mit drahtlosen Fernverbindungen. Eine Signalisierungsinformation wird
über eine oder mehrere der verschiedenen Schnittstellen des Kommunikationssystems
101 transportiert, um eine Kommunikation zwischen dem CPE 105
und dem PSTN 125 zu ermöglichen, um die Fähigkeiten der Drahtloszugangs-Kommunikations-
einheit 106 einzusetzen. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst
das Kommunikationssystem Aspekte des IS-661-Kommunikationsprotokolls (oder einer
modifizierten Version des IS-661-Protokolls) und des GSM-Kommunikationsprotokolls,
wodurch ein „Hybrid"-Protokoll eingesetzt wird. Weitere Details, die bevorzugte
Signalisierungstechniken und Protokolle betreffen, werden nachfolgend, nach einer
Beschreibung von einigen der Basiskomponenten eines bevorzugten Systems einschließlich
dessen Betriebs beschrieben.
Wie hier weiterhin beschrieben, stellt die Erfindung in einem Aspekt
die Übertragung von gewählten Ziffern (wie z. B. DTMF-Tonezeichen) über
einen Kommunikationspfad, der wenigstens eine drahtlose Verknüpfung umfasst,
bereit. Bei einem Anrufaufbau werden gewählte Ziffern von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 zu der Basisstation 109 als Signalisierungsnachrichten übertragen.
Während eines aktiven Anrufs werden gewählte Ziffern von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 unter Verwendung von GSM-DTAP-Nachrichten an das Netz übertragen,
um den Start und das Ende jeder Ziffer anzugeben. Die DTAP-Nachrichten werden durch
die Basisstation 106 und den Basisstationscontroller 112 zu der
mobilen Schaltstelle 116 transparent weitergeleitet. Weitere Details, die
eine Zifferübertragung betreffen, werden nachfolgend, nach einer Beschreibung
eines Teils der Struktur und des Betriebs der Basiskomponenten eines bevorzugten
Systems beschrieben.
Wie hier weiterhin beschrieben, bietet die Erfindung in einem Aspekt
Techniken zur Authentifikation und zur Sicherheit in einem drahtlosen Kommunikationssystem,
wie z. B. dem Kommunikationssystem, das in 1 gezeigt
ist. Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 unterstützt
vorzugsweise mehrfache Fernverbindungen oder Nutzerschnittstellenverbindungen, die
an den CPE 105 angeschlossen sind, und eine Authentifikation wird für
jede dieser Fernverbindungen oder Nutzerschnittstellenverbindungen separat durchgeführt.
In einem Aspekt wird die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 von
dem Netz als eine Ansammlung von individuellen Teilnehmern behandelt. Jede Fernverbindung
oder Nutzerschnittstellenverbindung, die von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 unterstützt wird, leitet ihren eigenen Chiffrierschlüssel
basierend auf einem Authentifikationsparameter ab, der von dem Netz empfangen wird.
Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 bietet deshalb mehrere verschlüsselte
Trägerpfade, die durch das Netz hindurch weitergeleitet werden, wobei jeder
Trägerpfad sein eigenes eindeutiges Verschlüsselungsmuster hat. Weitere
Details, die eine bevorzugte Authentifikations- und Sicherheitstechniken betreffen,
werden nachfolgend, nach einer Beschreibung von einigen der Basiskomponenten eines
bevorzugten Systems und dessen Betrieb beschrieben.
In einem in 1 gezeigten bevorzugten
Kommunikationssystem 101 können Anrufe von Telefonstationen
102 direkt über das PSTN 125 (d. h. über eine Festnetzverbindung)
oder über die drahtlose Fernverbindung 108 unter Verwendung der Drahtlosezugangs-Kommunikationseinheit
106 an das PSTN 125 abgesetzt werden. Wenn ein Anruf bei einer
der Telefonstationen 102 begonnen werden soll, kann er entweder direkt
zu dem PSTN 125 oder zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 weitergeleitet werden. Das Weiterleiten des Anrufs kann entweder auf
einer manuellen Auswahl basieren oder basierend auf der gewählten Nummer automatisch
bewerkstelligt werden, wie nachfolgend beschrieben wird. In einer bevorzugten Ausführungsform
werden lokale Telefonanrufe direkt zu dem PSTN 125 weitergeleitet, während
Ferngesprächsanrufe durch die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 weitergeleitet werden.
Ein Betrieb des in 1 gezeigten Systems
kann teilweise vom Wesen des CPE 105 abhängig sein. So wie bereits
angedeutet kann das CPE 105 z. B. eine PBX oder ein getastetes System umfassen.
In einer Ausführungsform, in welcher das CPE 105 eine PBX umfasst,
ist die PBX vorzugsweise imstande, einen ausgehenden Anruf, der von einer Telefonstation
102 an das PSTN 125 oder zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 abgesetzt wird, basierend auf entweder einer Zugangsziffer oder der
vom Nutzer gewählten Telefonnummer weiterzuleiten. Der Nutzer kann z. B. eine
bestimmte erste Ziffer wählen (z. B. eine „8") für einen Zugang
zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 und eine unterschiedliche
erste Ziffer (z. B. eine „9") für einen direkten LEC-Zugang zu dem PSTN
125. In dieser Weise könnte der Nutzer z. B. einen Zugang zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 er- halten, um ausgehende Ferngespräche durchzuführen, oder
zu dem PSTN 125 für andere Arten von ausgehenden Gesprächen.
Alternativ können einige Arten von PBXs ausgestaltet sein, um die gewählte
Nummer zu analysieren und um Ferngespräche und lokale Gespräche weiterzuleiten.
Unter Verwendung dieser Fähigkeit kann die PBX ausgestaltet sein, Ferngespräche
durch die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 weiterzuleiten und
lokale oder Notrufanrufe durch das PSTN 125.
In einer Ausführungsform, in welcher das CPE 105 ein
getastetes System umfasst, kann der Nutzer eine Leitung manuell auswählen (entweder
für die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 oder das PSTN
125) durch Drücken einer Taste an einem Telefontischgerät. Der
Nutzer könnte z. B. die Anrufverarbeitungseinheit 106 für ausgehende
Ferngespräche auswählen und das PSTN 125 für andere Arten
von ausgehenden Anrufen. Wie bestimmte PBXs können einige getastete Systeme
konfiguriert werden, um die gewählte Nummer zu analysieren und den Anruf entweder
zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 oder dem PSTN
125weiterzuleiten, abhängig von den initialen Ziffern des Anrufs und/oder
der Anzahl der gewählten Ziffern. Auf diese Weise kann das getastete System
z. B. konfiguriert werden, um Ferngespräche durch die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 weiterzuleiten und lokale oder Notrufgespräche durch das PSTN
125.
In alternativen Ausführungsformen kann das System mit einer geringeren
Flexibilität, aber mit einer potentiell einfacheren Architektur konfiguriert
sein. Zum Beispiel kann das System so konfiguriert sein, dass alle eingehenden Anrufe
direkt von dem PSTN 125 zu dem CPE 105 weitergeleitet werden,
und dass alle ausgehenden lokalen Anrufe (ob Sprache oder Daten), alle ausgehenden
Ferndatenanrufe und alle TTY-Anrufe für Personen mit Behinderungen auch direkt
durch das PSTN 125 weitergeleitet werden. In einer solchen Ausführungsform
würde die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 grundsätzlich
Kapazitäten für eine ausgehende Ferngesprächs-Sprachkommunikation
bereitstellen.
Das CPE 105 ist mit der Drahtlosezugangs-Kommunikationseinheit
106 über eine CPE-Fernverbindungsschnittstelle 104 verbunden.
Die CPE-Fernverbindungsschnittstelle 104 umfasst eine Vielzahl von CPE-Fernverbindungen,
die jeweils z. B. Loop-Start-Fernverbindungen oder Ground-Start-Fernverbindungen
umfassen. Die Ausgestaltung sowohl von Loop-Start-Fernverbindungen als auch Ground-Start-Fernverbindungen
ist im Stand der Technik bekannt. Es ist dem Fachmann in dem betreffenden
Gebiet ebenso bekannt, das sowohl Loop-Start-Fernverbindungen als auch Ground-Start-Fernverbindungen
durch das gleiche Ortsbereichvermittlungsgerät (d. h. die gleiche PBX oder
das gleiche KTS) unterstützt werden können.
In einer Ausführungsform, in der das CPE 105 eine PBX
umfasst, hat die PBX vorzugsweise bestimmte Betriebscharakteristika. Zusätzlich
zur Unterstützung von Loop-Start-Fernverbindungen oder Ground-Start-Fernverbindungen
(oder beiden) an der CPE-Fernverbindungsschnittstelle 104 zwischen der
PBX und der Drahtloszugangskommunikationseinheit 106 unterstützt die
PBX vorzugsweise auch eine DTMF-Adresssignalisierung an den Loop-Start-Fernverbindungen
oder Ground-Start-Fernverbindungen. Die PBX kann konfiguriert sein, um Anrufe durch
entweder das PSTN oder die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 wie
oben beschrieben weiterzuleiten und hat deshalb die Fähigkeit, zu identifizieren,
welche Fernverbindungen zu dem PSTN 125 führen und welche Fernverbindungen
zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 führen. Die PBX hat
vorzugsweise die Fähigkeit, die Reihenfolge zu spezifizieren, in welcher die
Fernverbindungsgruppen ausprobiert werden, wenn ein ausgehender Anruf abgesetzt
wird, und im Falle von Zugangsproblemen von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 zu dem drahtlosen System ausgehende Ferngespräche anstelle durch
die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 durch das PSTN
125 erneut weiterzuleiten.
In einer Ausführungsform, in der das CPE 105 ein getastetes
Telefonsystem (KTS) umfasst, hat das KTS vorzugsweise bestimmte Betriebscharakteristika.
Zusätzlich dazu, dass es konfiguriert ist, um Loop-Start-Fernverbindungen oder
Ground-Start-Fernverbindungen (oder beide) an der CPE-Fernverbindungsschnittstelle
104 zwischen dem KTS und der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 zu unterstützen, unterstützt das KTS vorzugsweise auch eine
DTMF-Adresssignalisierung an den Loop-Start-Fernverbindungen oder Ground-Start-Fernverbindungen
und hat die Fähigkeit, Anrufe entweder durch das PSTN 125 oder die
Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 wie oben beschrieben weiterzuleiten.
Obwohl es nicht wesentlich ist, kann das KTS auch mit ergänzenden Anrufunterstützungsmerkmalen
und einem Weiterleitungsauswahlmerkmal ausgestattet sein (d. h. der Fähigkeit,
Fernverbindungsgruppen zu identifizieren, die zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 und dem PSTN 125 führen, und an dem KTS die Reihenfolge
zu spezifizieren, in der die Fernverbindungsgruppen ausprobiert werden sollten).
Falls ein Weiterleitungsauswahlmerkmal bereitgestellt wird, sollte das KTS die Fähigkeit
haben, ausgehende Ferngespräche anstelle durch die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 durch das PSTN 125 zu dem drahtlosen System erneut weiterzuleiten.
Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 wirkt als der
Gateway für einen drahtlosen Fernverbindungszugang des CPE 105 über
das drahtlose System und korreliert die individuellen CPE-Fernverbindungen mit drahtlosen
Kommunikationsverknüpfungen, so dass Anrufe von dem CPE 105 über
ein drahtloses Netz erledigt werden können. 6
ist ein Diagramm, das eine Ausführungsform einer Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
605 illustriert, die über eine Vielzahl von CPE-Fernverbindungen
602 (in diesem Beispiel vier CPE-Fernverbindungen 602) mit einem
CPE 105 (siehe 1) verbunden ist. Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
605 ist auch über eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationsverknüpfungen
(oder „Pipes") 609 mit einem drahtlosen Netz und insbesondere mit
einer Basisstation (in 6 nicht dargestellt) verbunden.
Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 605 baut die drahtlosen Kommunikationsverknüpfungen
609 auf und korreliert damit die CPE-Fernverbindungen 602, so
dass eine Kommunikation für eine besondere CPE-Fernverbindung 602
über eine zugeordnete drahtlose Kommunikationsverknüpfung 609
ausgeführt wird. Nutzer, die mit dem CPE 105 verbunden sind, können
dadurch einen Zugang zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 605 erhalten
(und deshalb zu dem drahtlosen Netz), dass sie durch den CPE 105 mit einer
der CPE-Fernverbindungen 602 verbunden sind. In dieser Weise kann eine
potentiell große Anzahl von Nutzern, die mit dem CPE 105 verbunden
sind, die Fähigkeit haben, Anrufe zu dem drahtlosen Netz zu erledigen, wobei
die Anzahl von Nut- zern, die imstande sind, gleichzeitig Anrufe durchzuführen,
gleich der Anzahl der zur Verfügung stehenden CPE-Fernverbindungen
602 (und drahtlosen Kommunikationsverknüpfungen 609) ist.
Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 wirkt wie angesprochen
als der Gateway für das CPE 105 zu dem drahtlosen Netz und führt
vorzugsweise eine Vielzahl von Funktionen aus. In einer bevorzugten Ausführungsform
führt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 eine Off-Hook-Detektion
für ausgehende Anrufe durch und unterstützt ein Bereitstellen eines Wähltonzeichens
für das CPE 105 (und dadurch für die Telefonstation
102, die den Anruf beginnt). Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 initiiert auch eine Akquisition eines drahtlosen Kommunikationskanals
(wie z. B, ein Over-the-Air-Zeitfenster, z. B. falls das drahtlose Netz ein TDMA
und/oder TDD-System ist) und initiiert Anrufsteuerprozeduren. Während eines
Anrufaufbaus detektiert die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 gewählte
Adressziffern (d. h. DTMF-Tonzeichen) und leitet die empfangenen Ziffern über
eine Anrufsteuersignalisierung an das Netzwerk weiter. Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 entscheidet, ob ein normaler oder ein Notruf abzusetzen ist, abhängig
von einer Wählende-Angabe, die von der Basisstation 109 empfangen
wird, die den Typ des Anrufs angibt (basierend auf einer Ziffernanalyse, die bei
der Basisstation 109 durchgeführt wird). Zusätzlich detektiert
die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 Off-Hook-Wechsel von dem
CPE 105 und initiiert Anrufabbauprozeduren in Richtung des Netzes in Reaktion
auf einen Off-Hook-Wechsel. Wenn ein Anruf beendet wird, bietet die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 eine Festnetz-transparente Steuerung für Verbindungstrennprozeduren
zur Freischaltung, die von dem CPE 105 initiiert werden. Als Teil dieser
Funktion implementiert die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 die
Freigabeschutzzeiten, die von herkömmlichen drahtgebundenen Systemen unterstützt
werden.
Zusätzlich zu den obigen Funktionen unterstützt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 auch die Signalisierung von DTMF-Ziffern während eines aktiven
Anrufs. Als Teil dieser Funktion detektiert die Drahtloszugangs-Kommunikations-
einheit 106 DTMF-Tonzeichen von dem CPE 105 während eines
aktiven Anrufs und gibt die Ziffern über eine DTAP-Signalisierung an das Netz
weiter. Ebenfalls während eines Anrufs kann die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 Anrufverlaufstonzeichen, die von dem Netz erhalten werden, über
den Trägerpfad an das CPE 105 transparent weiterleiten. Wann immer
eine Anrufverlaufs-DTAP-Signalisierung von dem Netz empfangen wird, konvertiert
die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 die Anrufverlaufs-DTAP-Signale
in Anrufverlaufstonzeichen in Richtung des CPE 105. Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 kann Besetzttonzeichen für das CPE 105 erzeugen, wenn
es benötigt wird, um dem CPE 105 eine Blockierung des drahtlosen Netzes
oder einen permanente Signalzeitablaufzustand anzuzeigen.
Zusätzlich führt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 auch vorzugsweise einer Anzahl von Funktionen durch, die eine Trägerverarbeitung
betreffen. Zum Beispiel führt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 in einer bevorzugten Ausführungsform ein Vocoding für eine
Sprachkommunikation durch. In dieser Hinsicht umfasst das Vocoding ein Kodieren/Komprimieren
von Sprache in Richtung des Netzes und Dekodieren/Dekomprimieren von Sprache in
der umgekehrten Richtung (d. h. in Richtung des CPE 105). Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 führt auch vorzugsweise eine Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC,
„Forward Error Correction"), Verschlüsselung und Entschlüsselung
für die Trägersprache (mit der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 und einer Transcoding-Einheit 115, die Peer-to-Peer-Endpunkte
für eine Chiffrierung sind) und Echounterdrückungsfunktionen durchführt.
Für eine Verschlüsselung und Entschlüsselung verschlüsselt die
Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 die Trägerdaten vor einer
Luft-Übertragung (d. h. über die drahtlose Fernverbindung 108)
und entschlüsselt Trägerdaten, die von dem Netz empfangen werden. Echounterdrückungsfunktionen
werden durch die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 unterstützt,
um das Echo zu unterdrücken, das in Richtung des drahtlosen Netzes potentiell
erzeugt wird, falls z. B. eine 2-4-Draht-Hybridstruktur an der Schnittstelle mit
dem CPE 105 vorliegt.
In einer bevorzugten Ausführungsform unterstützt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 in Verbindung mit dem drahtlosen System Management- und Sicherheitsmerkmale,
wie z. B. eine Anrufregistrierung, Deregistrierung, Nutzerauthentifikation, Chiffrieren
von Trägerinformation und Netz-Managementfunktionen. Zusätzlich zum Bereitstellen
einer Einrichtung für ausgehende Sprachanrufe kann die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 auch ausgehende Notrufanrufe (d. h. „911") und eine
durchgehende („end-to-end") DTMF-Signalisierung während aktiver Anrufe
unterstützen.
Details einer bevorzugten Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 sind in 2 dargestellt und einer bevorzugten
Softwarestruktur für die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201
in 3. Wie in 2 gezeigt ist, umfasst
die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 eine Vielzahl von Teilnehmeranschlüssen
203, die zum Verbinden des CPE 105 (siehe 1)
mit der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 über eine Fernverbindungsschnittstelle
bereitgestellt werden (z. B. die in 1 gezeigte Fernverbindungsschnittstelle
104). Jeder Teilnehmeranschluss 203 kann eine Anrufverbindung
über die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 unterstützen
und kann z. B. eine RJ-11-Schnittstelle umfassen. Während in 2
vier Teilnehmeranschlüsse 203 gezeigt sind, ist es verständlich,
dass die Anzahl von Teilnehmeranschlüssen 203 abhängig von der
jeweiligen Anwendung oder dem der Umgebung, in welcher die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 verwendet wird, variieren kann. Zum Beispiel kann die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 mit nur einem einzigen Teilnehmeranschluss 203 ausgestaltet
sein, oder kann eine beliebige Anzahl von Teilnehmeranschlüssen 203
haben, die nur durch praktische Überlegungen beschränkt ist, wie z. B.
die Anzahl von drahtlosen Kommunikationskanälen, die der Drahtlos-Kommunikationseinheit
201 grundsätzlich zugänglich sind und zur Verfügung stehen.
Auch können die Teilnehmeranschlüsse 203 jede geeignete Schnittstelle
umfassen, wobei eine RJ-11-Schnittstelle nur ein Beispiel für eine solche Schnittstelle
ist.
Jeder Teilnehmeranschluss 203 ist mit einer individuellen
Anschlussschnittstelleneinheit oder einem Anschlusskartenabschnitt 205
verbunden. Somit umfasst die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201
vier Anschlusskartenabschnitte 205, einen für jeden Teilnehmeranschluss
203. Der Anschlusskartenabschnitt 205 bietet eine physikalische
Teilnehmeranschlussschnittstelle von dem CPE 105 zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201, und zusätzlich bietet er Digitalisierungs- und Datenkompressionsfunktionen.
Details eines der vielfachen Anschlusskartenabschnitte 206
sind in 2 gezeigt, wobei andere Anschlusskartenabschnitt
205 in einer ähnlichen Weise ausgestaltet sind. Der Anschlusskartenabschnitt
205 umfasst eine Teilnehmerschnittstelle 207, die mit einem der
Teilnehmeranschlüsse 203 verbunden ist. Die Teilnemerschnittstelle
207 umfasst einen Teilnehmeranschlussschnittstellen-Schaltkreis (SLIC)
217, der herkömmliche Loop-Schnittstellen-Funktionen bereitstellt,
einschließlich Batteriestand, Überladeschutz, Überwachung und 2-4-Draht-Hybrid.
Sowohl Loop-Start- als auch Ground-Start-Signalisierung werden durch den Anschlusskartenabschnitt
205 vorzugsweise unterstützt. Die Auswahl zwischen Loop-Start- und
Ground-Start-Signalisierung kann z. B. durch Benutzen eines manuellen Kippschalters
oder DIP-Schalters (nicht dargestellt) durchgeführt werden, der an der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 angebracht ist, wobei jeder Anschlusskartenabschnitt 205 individuell
konfiguriert sein kann, um eine Schnittstelle mit einer Loop-Start- oder Ground-Start-Fernverbindung
zu bilden. Die Teilnehmerschnittstelle 207 umfasst weiterhin einen Standard-CODEC
oder alternativ einen Teilnehmeranschluss-Audioverarbeitungsschaltkreis (SLAC)
215, der eine Analog/Digital- und Digital/Analog-Wandlung zwischen dem
Anschlusskartenabschnitt 205 und der Nutzerstation (z. B. der in
1 gezeigten Telefonstation 102), die mit
dem Teilnehmeranschluss 203 verbunden ist, durchführt. Der CODEC oder
der SLAC 215 bietet eine standardisierte &mgr;-Puls-Coding-Modulations-Schnittstelle
(PCM). Die Teilnehmerschnittstelle 205 umfasst auch einen Klingeltongenerator
216 zum Erzeugen eines Rückruftonzeichens.
Ein digitalisierter Datenstrom wird von dem CODEC oder dem SLAC
215 ausgegeben und über Signalleitungen) 214 einem Vocoder
206 bereitgestellt, der den digitalisierten Datenstrom in ein komprimiertes
Datensignal komprimiert. Der Vocoder 206 umfasst einen Digitalsignalprozessor
211 mit relativ hoher Geschwindigkeit (betrieben bei z. B. einer Rate von
20 Millionen Instruktionen pro Sekunde oder anderen geeigneten Raten), zusammen
mit Unterstützungsmodulen, wie z. B. einem statischen Hochgeschwindigkeits-Random-Access-Speicher
(SRAM) 212 und einem EPROM 213. Der Vocoder 206 bietet
vorzugsweise als Teil seiner Dekodierfunktion eine Interpolationsfähigkeit
zum Ableiten vorhergesagter Sprachmustern, um Situationen zu handhaben, in denen
z. B. die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 Datenrahmen detektiert,
die Fehler enthalten, oder die Datenrahmen Fehler enthalten, die durch ein Vorwärtsfehlerkorrektur
(FEC) nicht korrigiert werden können. Die Dekodierfunktion des Vocoders
206 bietet vorzugsweise auch eine Stummschaltfähigkeit, um den Ausgang
des CPE 105, wenn es vorteilhaft ist, leise zu schalten, wie z. B. während
Verkehrsaufkommensteuervermittlungen („control traffic exchanges"). Der Vocoder
206 gibt ein komprimiertes Datensignal aus, bei einer Rate von z. B. 8
Kbps, das zu einer Anschlusssteueranordnung (LCA; „Live Control Assembly")
226 gesendet wird, die in einem Steuerabschnitt 220 angeordnet
ist. Der Steuerabschnitt 220 empfängt dadurch vier komprimierte Datensignale,
eines von jedem der Anschlusskartenabschnitte 205.
Jeder Anschlusskartenabschnitt 205 betreibt auch ein Teilnehmerschnittstellenmodul
(SIM; „Subscriber Interface Module") 208. Die generellen Funktionen
des SIM 208 sind ein Bereitstellen einer Systemsicherheit und ein Speichern
von teilnehmerspezifischer Information, einschließlich solcher Dinge, wie z.
B. einer Teilnehmerauthentifikationsinformation und teilnehmerspezifischen Daten.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird die SIM-Funktion für jede CPE-Fernverbindung
verdoppelt, die von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 unterstützt
wird, da jede CPE-Fernverbindung von dem Netzwerk als unterschiedlicher Teilnehmer
angesehen werden kann. Diese Verdopplung kann mit Bezug auf 6
erklärt werden. In 6 ist eine Vielzahl von CPE-Fernverbindungen
602 gezeigt, die mit der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
605 verbunden sind (jede CPE-Fernverbindung 602 ist mit einem
Teilnehmeranschluss 203 verbunden, der in größerem Detail in
dem Diagramm der 2 gezeigt ist). Ein separates SIM
606 ist mit jedem der CPE- Fernverbindungen 602 verknüpft.
Somit umfasst die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 605 vier SIMs
606 für vier CPE-Fernverbindungen 602. Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
605 umfasst weiterhin eine Vielzahl von Funkschnittstelleneinheiten
607, eine für jede CPE-Fernverbindung 602, für den Zweck
eines Weiterleitens von Daten und anderen Informationen an den drahtlosen Transceiver
(nicht dargestellt), der die physikalischen drahtlosen Kommunikationsverknüpfungen
609 handhabt.
Grundsätzlich benötigt jeder Teilnehmer innerhalb des Kommunikationssystems
eine eindeutige Identifikation und möglicherweise verschiedene Systemparameter.
In dem Maße, in dem die Vielzahl von CPE-Fernverbindungen (entsprechend der
Vielzahl von in 2 gezeigten Teilnehmeranschlüssen
203
) von dem System als individuelle und eindeutige Teilnehmer angesehen
werden, wird jede CPE-Fernverbindung mit einem eindeutigen Identifikator und vorzugsweise
einer eindeutigen Authentifikation und anderen Systemparametern verknüpft,
die wenigstens teilweise in dem separaten SIM 208 implementiert sind, das
in jeder Anschlusskarte 205 verwendet wird. Für vier CPE-Fernverbindungen
(entsprechend den vier in 2 gezeigten Teilnehmeranschlüssen
203) werden somit vier Kopien des SIM 208 in der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 verwendet.
Die Funktionalität des SIM 208 kann als einer oder mehrere
nicht-entfernbare SIM-Chips innerhalb der Hardware-Architektur der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheitimplementiert
werden. Das SIM 208 speichert innerhalb eines nichtflüchtigen Speichers
(wie z. B. ein ROM oder ein nicht-flüchtiger RAM) Teilnehmerinformationen,
wie z. B. einen Teilnehmeridentifikator. In einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst der Teilnehmeridentifikator eine internationale Mobilteilnehmeridentitätsnummer
(IMSI; „International Mobile Subscriber Number"). Zusätzlich zum Speichern
des Teilnehmeridentifikators läuft auf dem SIM 208 eine Authentifikationsprozedur,
wie z. B. eine „A3"- und/oder „A8"-Authentifikationsprozedur, die
bei bestimmten GSM-Anwendungen üblicherweise verwendet werden. Weitere die
Authentifizierung betreffende Details werden nachfolgend beschrieben.
Aspekte der Erfindung betreffen Sicherheitsmerkmale eines bevorzugten
Kommunikationssystems 101, einschließlich der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106. Solche Sicherheitsmerkmale umfassen z. B. eine Authentifikation und
Chiffrierung.
Weil die Drahtloszugangs-Kommuikationseinheit 106 von drahtlosen
Ressourcen eines nahen Mobilfunksystems Gebrauch machen kann, existiert eine Möglichkeit,
dass dritte Parteien versuchen, in gleicher Weise eine illegale Verwendung der Identität
einer Drahtloszugangs-Kommuikationseinheit 106 durchzuführen, dass
solche Parteien versuchen, eine illegale Verwendung von Mobilfunkhandgeräten
vorzunehmen. Zum Beispiel können in vielen analogen Mobiltelefonnetzen Mobiltelefone
nachgebildet werden, was bewirkt, dass große Teile der Einnahmen aufgrund einer
illegalen Verwendung von solchen Telefonen verloren gehen.
Das bevorzugte Kommunikationssystem 101 verwendet vorzugsweise
eine Authentifikationsprozedur, um eine unauthorisierte Verwendung von Netzressourcen
zu verhindern und um die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 (und
andere drahtlose Entitäten) vor einer betrügerischen Impersionalisierung
zu schützen. Eine Authentifizierung wird vorzugsweise mit jeder Nutzerregistrierung
durchgeführt sowie als Teil eines normalen Anrufaufbaus auf einer 1-aus-N-Basis
– d. h. bei N Anrufen wird einmal eine Authentifizierung durchgeführt,
wobei N in dem System konfigurierbar ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform werden Authentifikationsanfragen
und Authentifikationsantworten zwischen der MSC 116 und der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 als Teil des GSM-Mobilitätsmanagement-(MM)-Protokolls weitergeleitet
und basieren auf einem GSM A3/A8-Authentifikationsmechanismus. Auf Nutzerseite umfasst
die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 eine Standard-GSM-SIM-Funktion
für jede CPE-Fernverbindung. Eine Teilnehmeridentität (d. h. eine IMSI)
und ein Teilnehmerschlüsselwert (K) sind in der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 für jede CPE-Fernverbindung der GSM-SIM-Funktion gespeichert,
die mit der CPE-Fernverbindung verknüpft ist. Auf der Netzseite fragt die MSC
116 nach einem Authentifizierungsinformationssatz der Heimatstandortregister-(HLR)-Komponente
der HLR/AuC 123. In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der
Authentifizierungsinformationssatz einen Satz von drei Authentifizierungsparametern,
die hier als Authentifikations-Triplet bezeichnet werden. Die HLR-Komponente der
HLR/AuC-Komponente der HLR/AuC 123 und überträgt den Netzsatz
zu der MSC 116.
Ein Authentifikations-Triplet umfasst eine erzeugte Zufallszahl (RAND),
eine signierte Antwort (SRES), die für die Authentifikation einer SIM-Karte
eines Teilnehmers verwendet wird, und einen Chiffrierschlüssel (Kc),
der verwendet wird, um Informationen über die Funkverknüpfung zwischen
der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 und dem Netzwerk zu verschlüsseln
und zu entschlüsseln. Der Teilnehmerschlüsselwert Ki, der sowohl
von der AuC-Komponente der HLR/AuC 123 als auch von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 gespeichert wird, wird in jedem der zwei separaten Algorithmen (im
Stand der Technik grundsätzlich als A3 und A8 bekannt) oder in einem kombinierten
A3/A8-Algorithmus verwendet, der den Chiffrierschlüssel Kc und die
signierte Antwort SRES für Authentifikationsprozeduren erzeugt. Ein Zufallszahlengenerator
wird von der AuC-Komponente der HLR/AuC 123 verwendet, um die Zufallszahl
RAND zu erzeugen, die von der MSC 116 zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 gesendet wird. Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 speist die Zufallszahl RAND zusammen mit dem Teilnehmerschlüsselwert
Ki in den A3-Algorithmus ein, um die signierte Antwort SRES zu erzeugen
und in den A8-Algorithmus, um den Chiffrierschlüssel Kc zu erzeugen.
Die signierte Antwort SRES wird an die MSC 116 zurückgeliefert
und wird anschließend von dem Besucherstandortverzeichnis
VLR („Visitor Location Register") mit dem signierten Antwortwert in dem VLR
verglichen. Falls die zurück gelieferte signierte Antwort SRES mit dem signierten
Antwortwert in dem VLR übereinstimmt, ist der Teilnehmer authorisiert, sich
zu registrieren, Anrufe durchzuführen und andere Netzinteraktionen durchzuführen.
Falls die zurück gelieferte Antwort SRES andererseits nicht mit dem signierten
Antwortwert in dem VLR übereinstimmt, wird der Teilnehmer für eine Registrierung,
ein Durchführen von Anrufen und ein Durchfüh- ren von anderen Netzinteraktionen
blockiert. In einem solchen Fall wird die Basisstation 109 von der MSC
116 informiert, dass der Authentifikationsversuch zu einem Fehler führte,
und die Basisstation 109 beendet die Anrufverbindung zu der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 mit einer Authentifizierungsfehlernachricht.
Vorzugsweise sind die AuC-Komponente der HLR/AuC 123 und
die SIM-Komponenten die einzigen Teile des Netzes, die über die Existenz eines
Teilnehmerschlüsselwerts Ki und den/die A3/A8-Algorithmus/Algorithmen
Kenntnis haben. Die AuC-Komponente der HLR/AuC 123 erzeugt eine neue Zufallszahl
RAND für jede Authentifikationsanfrage und leitet die signierte Antwort SRES
und den Chiffrierschlüssel Kc ab, die dann an die HLR-Komponente
der HLR/AuC 123 und die MSC 116 wie benötigt weitergeleitet
werden. Die MSC 116 braucht nicht in die tatsächliche Ableitung der
signierten Antwort SRES oder des Chiffrierschlüssels Kc involviert
werden.
27 ist ein Diagramm, das Authentifikationsprozeduren
illustriert, einschließlich einer Aufteilung der Funktionalität in einer
bevorzugten Ausführungsform des Kommunikationssystems 101. Wie in
27 gezeigt wird, werden ein Authentifikations-Triplet,
umfassend eine Zufallszahl RAND, eine signierte Antwort SRES und einen Chiffrierschlüssel
Kc in dem VLR der MSC 116 gespeichert, nachdem sie auf Anfrage
von der HLR/AuC 123 übertragen wurden. Die Zufallszahl RAND wird zu
der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 gesendet, woraufhin sie zusammen
mit dem Teilnehmerschlüsselwert Ki verwendet wird, um die signierte
Antwort SRES und den Chiffrierschlüssel Kc lokal zu erzeugen. Die
signierte Antwort SRES wird von der Drahtloszugangs-Kommuikationseinheit
106 zu der MSC 116 zum Vergleich mit der SRES zurückgeschickt,
die in dem VLR der MSC 116 gespeichert ist. Der Chiffrierschlüssel
Kc wird danach zum Chiffrieren von Übertragungen über den drahtlosen
Kommunikationskanal verwendet.
Eine Trägerchiffrierung auf der Nutzerseite wird bei der Dahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 durchgeführt. Ein Chiffrieren von Trägerinformation auf der
Netzseite wird vorzugsweise bei der Transcoding-Einheit 115 durchgeführt.
Ein Chiffrieren von Signalisierungsnachrichten (z. B. Verkehrsaufkommensteuerung)
kann optional durchgeführt werden. Eine große Vielfalt von geeigneten
Algorithmen kann für eine Trägerchiffrierung ausgewählt werden. Zum
Beispiel kann der GSM A5/1-Algorithmus für einen solchen Zweck verwendet werden.
Als Teil eines Anrufaufbaus kann eine Chiffrierung unter Verwendung
einer Chiffriermodus-Einstellprozedur in Zusammenhang mit einem Aufbau des Chiffrierschlüssels
Kc während des Authentifikationsprozesses eingerichtet werden. Der
Chiffrierschlüssel Kc kann von der MSC 116 zu dem Basisstationscontroller
112 weitergeleitet werden, der ihn wiederum zu der Basisstation
109 unter Verwendung von Signalisierungsnachrichten über die N-Schnittstelle
562 weiterleitet. Die Basisstation 109 leitet den Chiffrierschlüssel
Kc unter Verwendung einer Inband-Signalisierung wiederum zurück
zu der Transcoding-Einheit 115.
Rückbeziehend auf die 2 bietet
der Steuerabschnitt 220 der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 ein Timing und eine Steuerung für nahezu alle Aspekte der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201. Der Steuerabschnitt 220 umfasst einen Prozessor
225, der z. B. einen 16-Bit-RISC-Prozessor (wie z. B. ein C165- oder C163-Prozessor,
hergestellt von der Siemens AG) und damit zusammenhängende Unterstützungsmodule
(z. B. SRAM, Flashspeicher, etc.) umfassen kann. Ein Zugang zu dem SIM
208 wird durch den Host-Prozessor 225 initiiert und durch die
Steueranschlusskartenanordnung (LCA) in dem Steuerabschnitt 220 gesteuert
und formatiert. Der Prozessor 225 koordiniert auch die meisten Systemaktivitäten
und verschiebt Daten zwischen verschiedenen Modulen.
Der Prozessor 225 ist mit der Steuer-LCA 226 verbunden,
die, wie oben angedeutet, von jedem der Anschlusskartenabschnitte 205 mit
dem Vocoder 206 verbunden ist. Die Steuer-LCA 226 ist auch mit
einer Funkschnittstellen-Anschlusskartenanordnung (RIF LCA: „Radio Interface
Line Card Assembly") 227 verbunden. Die Steuer-LCA 226 stellt
die Schnittstelle zwischen dem Funkabschnitt und dem Anschlusskartenab- schnitt
der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 bereit. Die Steuer-LCA
226 packt und formatiert Daten und koordiniert und steuert das Over-the-Air-(OTA)-Protokoll.
Sie hält dadurch eine Koordination zwischen bis zu vier komprimierten seriellen
Datenströmen (einer von jedem der Anschlusskartenabschnitte 205) und
deren jeweiligen Over-the-Air-Kommunikationskanälen aufrecht.
Die Funkschnittstellen-LCA 227 ist mit einem Basisbandprozessor
228 verbunden, der einen digitalen Funk-ASIC (DRA) 229 umfassen
kann. Der Basisbandprozessor 228 ist mit einem Funkabschnitt
240 verbunden. Der Funkabschnitt 240 umfasst vorzugsweise eine
Vielzahl von Antennen 243, die durch einen Selektor 242 auswählbar
sind, der mit der Steuer-LCA 226 verbunden ist. Signale von einer oder
mehreren Antennen 243 werden dadurch dem Funk-Transceiver 241
bereitgestellt (möglicherweise einschließlich mehrerer Funk-Receiver,
einen für jede Antenne 243). In einer Ausführungsform werden
Antennendiversitätstechniken verwendet, so dass die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 die beste Antenne (und/oder Funk-Receiver) für jeden Zeitrahmen
auswählt, in dem sie kommuniziert.
Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 kann entweder
durch eine externe Gleichstrom-Energieversorgung 250 oder eine On-Board-Batterie
251 mit Energie versorgt werden. Die Batterie 251 kann als eine
Reserveenergieversorgung verwendet werden, die automatisch in Betrieb genommen wird,
falls die externe Gleichstromversorgung 250 ausgeschaltet oder auf andere
Weise nicht verfügbar ist. Ein Energieabschnitt 221 für die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 kann lokale Stromregulatoren umfassen, um den Logik- und Funkabschnitten
eine erforderliche Energie zuzuführen, und einen Umschaltregulator, um jeden
erforderlichen Schleifenbatteriestrom zuzuführen.
Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 kann mit einer
LED 231 oder anderen visuellen Anzeigemechanismen ausgestattet sein, um
einem Bediener den Status der Vorrichtung mitzuteilen. Die anzuzeigenden Typen von
Statuszuständen können z. B. umfassen, ob die Batterie an ist, ob die
Batterie funktioniert (d. h. alle Selbsttests durchgeführt wurden) oder ob
die Vorrichtung in Betrieb ist (d. h. gegenwärtig bei einer Basisstation registriert
ist).
Im Betrieb werden komprimierte serielle Daten zu und von den vielfachen
Anschlusskarten 205 unter der Aufsicht der Steuer-LCA 226 übertragen.
Die Steuer-LCA 226 bringt die komprimierten seriellen Daten in ein Format,
das für die Funkschnittstellen LCA 227 geeignet ist. Sie führt
auch jede gewünschte Verschlüsselung durch oder fügt eine Vorwärtsfehlerkorrektur-Information
hinzu. Die Steuer-LCA 226 überträgt die Daten zu der Funkschnittstellen-LCA
227, die die Daten zu dem Basisbandprozessor 228 weiterleitet.
Die Funkschnittstellen-LCA 227 verfolgt Kanal- und Timing-Informationen
und weist den Basisbandprozessor 228 an, die Daten gemäß den
Kanal- und Timing-Parametern zu verarbeiten. In einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst der Basisbandprozessor 228 einen Sender zum Formulieren von kontinuierlichen
phasenmodulierten Spreizspektrumsignalen oder anderen Typen von Blindstrom- oder
ähnlichen Signalen, so wie es z. B. in Bezug auf die Sender, die in den US-Patenten
Nr. 5,629,956, 5,610,940 oder 5,548,253 beschrieben ist. Bei den geeigneten Zeitintervallen,
so wie es durch die Radioschnittstellen-LCA 227 ermittelt wird, sendet
der Basisbandprozessor 228 die Daten zu dem Funkabschnitt 240,
der das Signal in die geeignete Übertragungsfrequenz konvertiert und jede notwendige
Filterung zur Over-the-Air-Übertragung durchführt. Das Frequenzband, das
von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 verwendet wird, wird
grundsätzlich von dem Gesamtkommunikationssystem vorgegeben, innerhalb welchem
die Einheit eingesetzt wird. Zum Beispiel kann das Frequenzband innerhalb des PCS-Frequenzbands
von 1930 MHz bis 1990 MHz sein oder kann jedes andere geeignete Frequenzband oder
-bänder sein.
Eingehende Nachrichtensignale werden von einer oder mehreren Antennen
243 empfangen und zu dem Funk-Transceiver 241 für eine Abwärtskonversion
und/oder ein Filtern wie benötigt gesendet. Die abwärtskonvertierten und/oder
gefilterten Daten werden dann an den Basisbandprozessor 228 gesendet, der
das empfangene Signal demoduliert. In einer bevorzugten Ausführungsform überträgt
und empfängt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 Nachrichten
unter Verwendung eines Spreizspektrumformats. In einer solchen Ausführungsform
umfasst der Basisband- _ prozessor 228 vorzugsweise einen Spreizspektrumkorrelator.
Eine große Auswahl von Spreizspektrumkorrelatoren ist im Stand der Technik
bekannt, Beispiele hierfür umfassen Ausführungsformen, die in den US-Patenten
Nr. 5,629,956, 5,610,940, 5,396,515 oder 5,499,269 illustriert oder beschrieben
sind.
Der Basisbandprozessor 228 gibt u. a. eine Empfangssignalstärken-Angabe
(RSSI; „Received Signal Strength Indicator") aus, die von der Steuer-LCA
226 beim Auswählen der besten Antenne 243 (und/oder des Funk-Receivers)
zum Empfang des eingehenden Signals verwendet wird. Nach einer Spreizspektrumkorrelation
stellt der Basisbandprozessor 228 einen Strom von Datenbits der Funkschnittstellen-LCA-227
bereit, die die Daten basierend auf dem Over-the-Air-Kommunikationskanal, über
den die Daten empfangen wurden, an den geeigneten Anschlusskarte 225 überträgt.
Die Daten werden dann von der Anschlusskarte 205 verarbeitet und zu dem
CPE 105 über den bestimmten Teilnehmeranschluss 203 gesendet,
der mit der Anschlusskarte 205 verbunden ist.
Ein Diagramm einer bevorzugten Softwarestruktur für die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 ist in 3 gezeigt. Wie in 3 zu sehen
ist, ist die Software der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 funktional
in zwei Hauptkomponenten unterteilt, basierend auf den physikalischen Schnittstellen,
die von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 unterstützt
werden. Diese beiden Hauptkomponenten werden als der Anschlussmanager
350 und der Over-the-Air-Manager 351 bezeichnet.
Der Anschlussmanager 350 handhabt grundsätzlich das
CPE-Fernverbindungsmanagement und die Kommunikation zwischen der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 und dem CPE 105. Zusätzlich zu dem CPE-Fernverbindungsmanagement
und den Kommunikationsschnittstellenfunktionen ist der Anschlussmanager
350 auch verantwortlich für eine Anrufsignalisierung, eine DTMF-Erkennung
und eine Übertragung von gesammelten DTPF-Ziffern an den Over-the-Air-Manager
351. Der Anschlussmanager 350 umfasst eine Vielzahl von Anschlusstreibern
303 und eine Vielzahl von SIM-Treibern 304, jeweils einen An-
schlusstreiber 303 und einen SIM-Treiber 304 für jede CPE-Fernverbindung,
die von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 unterstützt
wird. Ein einzelner Anschlusstreiber 303 und SIM-Treiber 304 umfassen
gemeinsam eine CPE-Anschluss-Softwarekomponente 302.
Der Over-the-Air-Manager 351 handhabt das Kommunikationsschnittstellen-
und verknüpfungsmanagement zu der Basisstation 109 (siehe
1). Der Over-the-Air-Anschlussmanager 351
ist auch verantwortlich für ein Empfangen von DTMF-Ziffern von dem CPE
105 (über den Anschlussmanager 350) und ein Weiterleiten
der DTMF-Ziffern zu der Basisstation 109 (die sie schließlich an das
PSTN 125 weiterleitet), so wie es oben in größerem Detail ausgeführt
wird. Der Over-the-Air-Anschlussmanager 351 implementiert auch das Over-the-Air-Kommunikationsprotokoll,
einschließlich einer Ende-nach-Ende-Kommunikation mit verschiedenen Netzentitäten,
wie z. B. dem Basisstationscontroller 121 und der mobilen Schaltstelle
116 (in 1 gezeigt). Exemplarische Over-the-Air-Kommunikationsprotokolle,
die von dem Over-the-Air-Manager 351 implementiert sein können, umfassen
z. B. das GSM-Direct-Application-Transfer-Part-(DTAP)-Protokoll oder das IS-661-Over-the-Air(„O-Hinweise")-Protokoll,
so wie es hier beschrieben ist. Auf der physikalischen Funkebene implementiert der
Over-the-Air-Manager 351 der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 vorzugsweise das IS-661-Protokoll.
Wie in 3 weiterhin illustriert ist, umfasst der Over-the-Air-Manager
351 eine Vielzahl von CPE-Anschlussverknüpfungsobjekten
310, eines für jede CPE-Fernverbindung (d. h. Teilnehmeranschluss
203), die von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 unterstützt
wird. Jedes CPE-Anschlussverknüpfungsobjekt 310 stellt die Signalisierungsressource
für einen einzelnen CPE-Anschluss oder -Fernverbindung bereit und umfasst verschiedene
Komponenten, die zusammen einen Signalisierungsprotokollstapel bilden. Die Komponenten
des Signalisierungsprotokollstapels arbeiten zusammen, um eine Schnittstelle mit
einem CPE-Anschluss zu bilden, um ein Anrufmanagement, ein Mobilitätsmanagement
und eine Funkressourcenfunktionalität bereitzustellen, die erforderlich ist,
um einen Sprachanruf abzuarbeiten, und die Registrierungsfunktionalität, die
erforderlich ist, um Netzressourcen zu verwenden.
Jedes CPE-Anschlussverknüpfungsobjekt 310 umfasst einen
CPE-Anschluss-Manager 311, dessen Zweck es ist, eine Schnittstelle mit
der CPE-Anschluss-Softwarekomponente 302 für den geeigneten CPE-Anschluss
oder -Fernverbindung zu bilden. In einer bevorzugten Ausführungsform bildet
der CPE-Anschluss-Manger eine Schnittstelle mit einer GSM-Anrufmanagementkomponente
312 und einer GSM-Anrufregistrierungskomponente 313, wobei beide
eine Schnittstelle mit einer GSM-Mobilitätsmanagementkomponente 314
bilden. Die GSM-Mobilitätsmanagementkomponente 312 bildet eine Schnittstelle
mit einer Protokollanpassungs-(PAL)-Komponente 315, die eine Schnittstelle
mit einer Over-the-Air-Zustands-(OTA)-Maschine 316 bildet. Die OTA-Zustandsmaschine
316 ist grundsätzlich verantwortlich für ein Managen der physikalischen
Funkschnittstelle und kommuniziert mit der Funk-Übertragungs-/Empfangsschnittstelle
und einer Fenstermanagement-(RTRX)-Komponente 321.
Im Betrieb signalisiert der CPE-Anschlussmanager 311 gegenüber
der GSM-Mobilitätsmanagementkomponente 314, um Verbindungsaufbauprozeduren
zu initiieren, so wie es nachfolgend im Hinblick auf die Anruf-Flussdiagramme der
13 bis 22 in größerem
Detail beschrieben wird. Das CPE-Anschlussmanagement 311 steuert auch eine
Übertragung von DTMF-Ziffern an das Netz, die Freigabe des Sprachpfads, eine
Erzeugung von Rückruftonzeichen, eine Erzeugung von Besetzttonzeichen (in Situationen
einer nicht-PSTN-Interaktion), und ein Weiterleiten einer On-Hook-Angabe an das
CPE 105. Zusätzlich verwaltet der CPE-Anschlussmanager 311
eine von dem CPE eingeleitete Anruffreischaltung sowie normale und Notrufanrufprozeduren.
Die GSM-Anrufmanagementkomponente 312, GSM-Registrierungskomponente
313 und GSM-Mobilitätsmanagementkomponente 314 stellen einen
Grad einer GSM-Funktionalität bereit, der jeweils ein Anrufmanagement, eine
Registrierung und ein Mobilitätsmanagement betreffen. Die Protokollanpassungskomponente
315 passt das GSM-Signalisierungsprotokoll, falls notwendig, an das Over-the-Air-Protokoll
an (z. B. an das IS-661-Over-the-Air-Protokoll). Die OTA-Zustandsmaschine
316 implementiert das Over-the-Air-Protokoll und verwaltet, wie erwähnt,
die physikalische Funkschnittstelle.
Zusätzlich zu den vielfachen CPE-Anschlussverknüpfungsobjekten
310 umfasst der OTA-Manager 351 weiterhin eine Hardware-Dienstkomponente
320, die eine Programmierschnittstelle zu der Hardware (einschließlich
einer Hardware, die durch die Anschlusstreiber 303 und SIM-Treiber
304 gesteuert wird) der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 bereitstellt. Der OTA-Manager 351 kann ein Echtzeit-Betriebssystem
(RTOS) 330 umfassen, welches ein Multitasking-Betriebssystem sein kann,
sowie eine Power-on/Reset-Initialisierungs-(POST)-Komponente 323 und einen
Debug-Anschlussmanager 322. Wenn er bereitgestellt wird, erlaubt der Debug-Anschlussmanager
322 einen externen Zugang zu dem internen Status der Software und erlaubt
auch ein Herunterladen von Software.
Zusätzlich zu den oben beschriebenen Komponenten umfasst der
OTA-Manager 351 auch eine Betriebs-, Verwaltungs- und Management-(OAM)-Komponente
324. Die OAM-Komponente läuft auf der Anwendungsebene und führt
solche Funktionen aus, wie eine Fehlererkennung, Erzeugung und Versendung von Alarmen
und ein Kommunizieren mit dem Anschlussmanager 350 für Anrufverarbeitungsdaten,
die bei einer Fehlerdetektion und Alarmen gebraucht werden. Die Typen von Fehlern
oder Ausfällen, die überwacht werden, können z. B. Hardwareausfälle
(wie z. B. Energieversorgungsausfälle, Funkeinheitsausfälle, Anschlusskartenausfälle
usw.), Softwareausfälle, Kommunikationsausfälle und Dienstqualitätsausfälle
(z. B. nichterfolgreiche Anrufversuche pro Zeitdauer, Zeitfensteraustauschanfragen
pro Zeitdauer, nicht-erfolgreiche Zeitfensteraustausche pro Zeitdauer, Anzahl von
abgesetzten Anrufen pro Zeitdauer, Kanalqualität, die durch eine Bitfehlerrate
angegeben wird, usw.) und andere umfassen. Eine Fehlermeldung kann koordiniert werden,
so dass ein einzelner Fehler, der mehrere Ausfälle aufgrund einer Abhängigkeit
der Software, Hardware und Telekom-Funktionen verursacht, in einem einzelnen gemeldeten
Fehler resultiert.
In einem Aspekt kann die Funktionalität des Over-the-Air-Mangers
351, die verwendet wird, um die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
201 zu unterstützen, als eine Teilmenge oder Modifikation der Funktionalität
angesehen werden, die verwendet werden würde, um eine mobile Nutzeranwendung
zu unterstützen. Zum Beispiel ist die Mobilitätsmanagementschnittstellen-(MMI)-Softwarekomponente,
die in einem herkömmlichen GSM-System verwendet wird, um einen mobilen Nutzer
zu unterstützen, in der in 3 gezeigten Softwarearchitektur
durch einen CPE-Anschlussmanager 311 ersetzt. Ein weiterer Unterschied
gegenüber einer mobilen Nutzeranwendung ist, dass für jeden CPE-Anschluss
eine logische Instanz des Signalisierungsprotokollstapels bereitgestellt wird, die
mit der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 verbunden ist (im Gegensatz
zu einer einzelnen logischen Instanz des Signalisierungsprotokollstapels für
eine mobile Nutzeranwendung), und der SIM-Treiber wird über eine mobile Nutzeranwendung
modifiziert, um mehrere SIMs (oder deren logische Äquivalente) durch die Bereitstellen
von mehreren unabhängigen SIM-Treibern 304 unterzubringen. Des Weiteren
wird eine Fähigkeit hinzugefügt, einen Hardware-Sprachpfad von dem CPE
105 mit einer Basisstationskommunikationsverknüpfung zu assoziieren.
Das Signalisierungsprotokoll kann, so wie nachfolgend beschrieben, auch modifiziert
werden, um eine Ziffernanalyse durch die Basisstation 109 zu unterstützen
(siehe 1). DSAT- und DTA-Adaptersoftwarekomponenten,
die herkömmlicherweise in bestimmten mobilen Nutzeranwendungen verwendet werden,
werden von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 201 nicht benötigt
und sind deshalb nicht implementiert.
Bezugnehmend auf 1, bildet die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 wie vorher erwähnt eine Schnittstelle mit der Basisstation
109 des drahtlosen Systems, wodurch schließlich ein Zugang zu dem
PSTN 125 ermöglicht wird. Ein Blockdiagramm einer bevorzugten Basisstation
401 ist in 4 gezeigt. Die Basisstation
401 umfasst eine Anzahl von separaten Komponenten, die durch eine globale
Bus-Rückwandplatine miteinander verbunden sind. Diese Komponenten umfassen
eine digitale Anschlusskarte 404, eine Over-the-Air-(OTA)-Prozessorkarte
405, ein Energieversorgungsmodul 407 und eine Vielzahl von Funkkarten
406, die alle auf einem elektronischen Modul 420 sitzen. Das elektronische
Modul 420 ist mit einem I/O-Modul 421 verbunden, das einen Schutzschaltkreis
430 umfasst, um solche Dinge wie eine Schädigung durch Kurzschlüsse
zu verhindern. Jede Funkkarte 406 ist über den Schutzschaltkreis
403 mit einer Vielzahl von Antennen 403 verbunden. Die digitale
Anschlusskarte 404 ist mittels eines Schutzschaltkreises 430 mit
dem PSTN 125 (durch eine Basisstationscontroller 112 und die MSC
116, wie in 1 gezeigt) über eine Backhaul-Leitung
430 und möglicherweise auch mit anderen Basisstationen 109
über andere physikalische Verbindungen verbunden. Die Basisstation
401 kann mit einem lokalen Wechselstromversorgungsanschluss 425
verbunden sein, falls er verfügbar ist.
Im Betrieb überträgt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
(identifiziert durch das Bezugszeichen 412 in 4)
Over-the-Air-Nachrichten an und empfängt Over-the-Air-Nachrichten von der Basisstation
401. Die mehrfachen Antennen 411 und Funkkarten 406 werden
an der Basisstation 401 zum Erreichen einer Antennendiversität verwendet.
Typischerweise wird eine Antenne 411 zu einem gegebenen Zeitpunkt zum Übertragen
oder Empfangen von Over-the-Air-Signalen ausgewählt. Falls eine Spreizspektrumkommunikation
verwendet wird, kann die OTA-Prozessorkarte 405 einen Spreizspektrumkorrelator
und andere Basisbandverarbeitungsschaltkreise zum Korrelieren eines Spreizspektrumsignals,
das von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 412 empfangen wurde,
und Konvertieren des Spreizspektrumsignals in Datenbits umfassen. Die OTA-Prozessorkarte
405 überträgt Daten an die digitale Anschlusskarte
404, die die Daten formatiert und sie über einen Backhaul zu dem PSTN
125 mittels der anderen zwischengeschalteten Systemkomponenten (wie z.
B. der Basisstationscontroller 112 und die MSC 116) sendet. In
ähnlicher Weise empfängt die digitale Anschlusskarte 404 Daten
von dem PSTN 125 und überträgt die Daten zu der OTA-Prozessorkarte
405, die die Daten für das Over-the-Air-Protokoll formatiert und die
formatierten Daten unter Verwendung einer ausgewählten Funkkarte
406 und Antenne überträgt.
Die primären Funktionen der Funkkarten 406 sind ein
Übertragen und Empfangen von RF-Datenpaketen, um Paketdaten-Integritätsdienste
(z. B. zyklische Redundanz- prüfungen) durchzuführen und eine Unterstützung
von Antennendiversitätsalgorithmen. Die primäre Funktion der OTS-Prozessorkarte
405 ist es, Trägerdaten zwischen den Funkkarten 406 und der
digitalen Anschlusskarte 404 zu verschieben. Die OTA-Prozessorkarte
405 führt auch Operation-, Administrations-, Management- und Bereitstellungs-(OAM&P)-Anfrage
von der digitalen Anschlusskarte 404 aus, kommuniziert Signalisierungsinformationen
(unter Verwendung von internen Basisstationsnachrichten oder „I-Hinweise")
mit der digitalen Anschlusskarte 404 und kommuniziert Signalisierungsinformationen
(unter Verwendung von Over-the-Air-Signalisierungsnachrichten oder „O-Hinweise")
mit der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 412.
Die hauptsächlichen Funktionen der digitalen Anschlusskarte
404 sind, Verknüpfungszugangsprozeduren für den „D-Kanal"-Pransport
(LAPD; „Link Access Procedures for the D-channel") auf der Backhaul-Leitung
430 zu handhaben, Trägerdaten zwischen der OTA-Prozessorkarte
405 und den netzseitigen Backhaul-Komponenten (wie z. B. der Basisstationscontroller
112) zu vermitteln und Trägerdaten auf der Backhaul-Leitung
430 zu multiplexen und zu demultiplexen. Andere hauptsächliche Funktionen
der digitalen Anschlusskarte 405 umfassen ein Synchronisieren des Over-the-Air-Trägerrahmen-Timings
mit dem Timing der Backhaul-Leitung 430 (wie z. B. ein T1-Leitung), um
eine Übersetzung zwischen den OAM&P-Prozeduren, die von den Netz- und Funkschnittstellen
unterstützt werden, ein Abbilden von internen Basisstationsnachrichten (z.
B. I-Hinweise) auf/von den/dem LAPD-Transport auf der Backhaul-Leitung
430 und ein Kommunizieren von Signalisierungsinformation (unter Verwendung
z. B. von Signalisierungs-I-Hinweisen) mit der OTA-Prozessorkarte 405.
Eine bevorzugte High-Level-Softwarearchitektur für die Basisstation
401 ist in 5 dargestellt. Gemäß
der in 5 gezeigten Softwarearchitektur ist die Software
der Basisstation 401 in zwei funktionale Gruppen aufgeteilt, wobei eine
funktionale Gruppe die Over-the-Air-Funktionen betrifft und die andere funktionale
Gruppe die Anschlusskartenfunktionen betrifft. Diese beiden funktionalen Gruppen
sind in 5 als der OTA-Manager 502 und der
Anschlusskartenmanager 503 gezeigt, die jeweils vorzugsweise auf ihrer
eigenen Prozessorplatine ablaufen. Eine Kommunikation zwischen dem OTA-Manager
502 und dem Anschlusskartenmanager 503 kann unter Verwendung eines
Dual-Port-RAM (nicht dargestellt) durchgeführt werden, der physikalisch auf
der digitalen Anschlusskarte 404 sitzt.
Eine Software für den OTA-Manager 502 und den Anschlusskartenmanager
503 kann unter Verwendung verschiedener Prozessoren ausgeführt werden.
Zum Beispiel wird in einer bevorzugten Ausführungsform die Software für
den OTA-Manager 502 unter Verwendung eines MC68430-Mikroprozessors ausgeführt,
während die Software für den Anschlusskartenmanager 503 unter
Verwendung eines MC68MH360-Mikroprozessors ausgeführt wird, die beide von der
Motorola Corporation hergestellt werden. Der Mikroprozessor für den OTA-Manager
502 ist vorzugsweise der Bus-Master und hat einen Zugang zu dem Dual-Port-RAM
über den globalen Bus (d. h. die Rückwandplatine). IS-661-Signalisierungsnachrichten
in der Form von I-Hinweisen und Trägerdaten werden über die Dual-Port-RAM-Schnittstelle
übertragen, wodurch eine Signalisierungskommunikation zwischen dem OTA-Manager
502 und dem Anschlusskartenmanager 503 ermöglicht wird.
Die hauptsächlichen High-Level-Funktionen des OTA-Managers
502 sind, Trägerdaten zwischen dem Dual-Port-RAM und den Funkkarten
406 zu verschieben, und eine Anrufsteuerungssignalisierung zwischen dem
Anschlusskartenmanager 503 und der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
412 zu handhaben. Andere Funktionen des OTA-Managers 502 umfassen
eine Funkressourcenverwaltung, eine Verwaltung terrestrischer Ressourcen und eine
OAM&P-Unterstützung.
Die hauptsächlichen High-Level-Funktionen des Anschlusskartenmanagers
503 umfassen ein Multiplexen und Demultiplexen von Trägerdaten zwischen
dem Dual-Port-RAM und der Backhaul-Leitung 430 (gemäß eines Protokolls,
wie z. B. CCITT I.460, falls z. B. eine T1-Backhaul-Leitung verwendet wird), ein
Ausführen eines LAPD-Transports über die Backhaul-Leitung 430
(unter Verwendung z. B. eines Q.921-Schnittstellenprotokolls), ein Weiterleiten
und Übersetzen von Signalisie- rungsnachrichten zwischen dem OTA-Manager
502 und der Backhaul-LAPD, und eine OAM & P-Unterstützung.
Verschiedene Schnittstellen, die mit der Basisstation 401
verknüpft sind, sind in 5 diagrammartig als gepunktete
Linien dargestellt und umfassen eine Over-the-Air-Schnittstelle oder „O-Schnittstelle"
560 zwischen der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 412 und
der Basisstation 401, eine interne Schnittstelle oder „I-Schnittstelle"
561 zwischen dem OTA-Manager 502 und dem Anschlusskartenmanager
503 und eine Netzschnittstelle oder „N-Schnittstelle"
562 zwischen der Basisstation 401 und den netzwerkseitigen Backhaul-Komponenten
(wie z. B. dem Basisstationscontroller 112, der MSC 116 und dem
PSTN 125, die in 1 gezeigt sind). Weitere
Informationen, die diese Schnittstellen betreffen, werden vorliegend gegeben und
auf einer abstrakten Ebene in 10, die nachfolgend
beschrieben wird, gezeigt.
Im Betrieb verwaltet die Basisstation 401 die Funkressourcen
für die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 412 und stellt dadurch
eine Unterstützung für die Netzseite der drahtlosen Fernverbindung
108 (siehe 1) bereit. Eine große Auswahl
von verschiedenen Kommunikationsschemata und Funkressourcenprotokollen kann verwendet
werden. Falls z. B. die Basisstation 401 ein IS-661-Protokoll für
eine Over-the-Air-Kommunikation implementiert, verwaltet die Basisstation
401 die Ressourcen, die notwendig sind, um die drahtlosen Kommunikationskanäle
zwischen der drahtlosen Kommunikationseinheit 412 und der Basisstation
401 zu unterstützen, einschließlich Zeitfenstern und Spreizspektrumcodes.
Die Basisstation 401 bietet auch Multiplex-Funktionen für die Übertragung
von Daten zu und von der Backhaul-Leitung 430, die die Verbindung zu dem
PSTN 125 bereitstellt. Die Basisstation 401 kann z. B. Multiplex-Daten
über eine T1-(oder teilweise T1)-Backhaul-Leitung 430 zu dem Basisstationscontroller
112 multiplexen, der, wie angegeben, die Daten zu und von dem PSTN
125 über die MSC 116 leitet.
Eine Protokollsignalisierung über die N-Schnittstelle
562, die die Basisstation 401 (oder 109 in
1) mit dem Basisstationscontroller 112 (siehe
1) verbindet, kann unter Verwendung des Q.921-LAPD-Protokolls
übertragen werden. Eine Protokoll- signalisierung über die O-Schnittstelle
560, die die Basisstation 401 mit der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
412 verbindet, kann unter Verwendung von Over-the-Air-Signalisierungsnachrichten
(„O-Hinweise") gemäß dem IS-661-Protokoll hergestellt werden. Die
O-Hinweise können zusammen mit Trägerdaten in IS-661-RF-Paketen übertragen
werden.
Spezifische funktionale Softwarekomponenten für jeden der OTA-Manager
502 und der Anschlusskartenmanager 503 sind auch in
5 gezeigt. Der OTA-Manager 502 umfasst eine
Signalverarbeitungskomponente 513 und eine OTA-Datenverknüpfungskomponente
514, die die Übertragung von Trägerdaten für den OTA-Manager
502 handhabt. Die Signalverarbeitungskomponente 513 und OTA-Datenverknüpfungskomponente
514 interagieren mit einer IS-661-Protokollkomponente 512, die
das IS-661-(oder ein anderes geeignetes)-Over-the-Air-Protokoll implementiert und
die Protokollzustandsmaschinen zum Ausführen des Protokolls auf der Basisstation
401 umfasst. Die Signalverarbeitungskomponente 513 und OTA-Datenverknüpfungskomponente
514 liefern dadurch Trägerdaten und Signalisierungsinformation in
IS-661-Paketen 541. Die IS-661-Protokollkomponente 512 bildet
eine Schnittstelle mit einer OAM&P-Komponente 510 und einer I-Schnittstellenweiterleitungskomponente
511 und stellt jede notwendige Übersetzung einer Signalisierung zu
dem IS-661-Protokoll bereit.
Der Anschlusskartenmanager 503 umfasst eine Signalverarbeitungskomponente
523 und eine Trägerdatenverknüpfungskomponente 524,
die die Übertragung von Trägerdaten für den Anschlusskartenmanager
503 handhaben. Die Signalverarbeitungskomponente 523 und die Trägerdatenverknüpfungskomponente
524 liefern und empfangen Trägerdaten 552 (z. B. in einem
I.460-Format) über eine T1-Backhaul-Verknüpfung 531, die eines
oder mehrere der T1-Zeitfenster umfasst, die auf der Backhaul-Leitung
430 zur Verfügung stehen. Der Anschlusskartenmanager 503
umfasst auch eine LAPD-Komponente 522, die Signalisierungsnachrichten (z.
B. N-Hinweise) über eine LAPD-Signalisierungsverknüpfung 551
liefert und empfängt. Deshalb werden über die N-Schnittstelle
562 zwei separate Informations-„Pipes" bereitgestellt, eine zum
Signalisieren und eine. für ein Trägerverkehrsaufkommen, wo- bei über
die O-Schnittstelle 560 der OTA-Manager 502 die Signalisierung
und die Trägerdaten auf die Funkkanäle multiplext. Die LAPD-Komponente
522 bildet eine Schnittstelle mit einer OAM&P-Komponente 520 und
einer I-Schnittstellenweiterleitungskomponente 521. Die I-Schnittstellenweiterleitungskomponente
521 des Anschlusskartenmanagers 503 kommuniziert mit der I-Schnittstellenweiterleitungskomponente
511 des OTA-Managers 502, wodurch eine Übertragung von I-Hinweisen
zwischen dem Anschlusskartenmanager 503 und dem OTA-Manager 502
ermöglicht wird.
Die Basisstation 401 verbindet und verwaltet Funk- und terrestrische
Trägerkanäle für anrufbedingte Merkmale und unterstützt eines
Systemverwaltung über OAM&P, gesteuert durch die Systembedienperson durch die
Betriebsmanagementstelle 120 (siehe 1). Als
Teil seiner Funkressourcenverwaltungsfunktionalität unterstützt die Basisstation
401 von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 412 ausgehende
Sprachanrufe (normale und notfallmäßige). Bei der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
412 eingehende Seiten können optional von der Basisstation
401 unterstützt werden. Weil die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
412 als eine stationäre Einheit ausgestaltet sein kann, brauchen Gesprächumschaltungs-Merkmale
(„Handoff"), die andernfalls zur Unterstützung von mobilen Nutzeranwendungen
notwendig sind, nicht von der Basisstation 401 zur Unterstützung der
Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit verwendet zu werden. Falls jedoch die Basisstation
401 ein Protokoll einsetzt, das Aspekte von TDMA verwendet, kann die Basisstation
401 konfiguriert sein, um einen Zeitfensteraustausch (TSI; „Time
Slot Interchange") zu unterstützen, wodurch ein Verkehrsaufkommen in Zeitfenstern,
für die ein unakzeptables Niveau an Interferenz zu erwarten ist, in „leisere"
Zeitfenster verlegt wird. In einer analogen Weise kann die Basisstation
401 jeweils einen Frequenzaustausch oder Codeaustausch einsetzen, falls
Aspekte von FDMA- oder CDMA-Techniken für das Over-the-Air-Protokoll verwendet
werden.
Unter ihren anderen Funkressourcen-Managementfunktionen managt die
Basisstation 401 ein Abbilden von Funkkanälen (umfassend die drahtlosen
Kommunikationskanäle der drahtlosen Fernverbindung 108) auf die terrestrischen
Kanäle (d. h. Back- haul-Kanäle). Die Basisstation 401 bietet
auch durch ihre OAM&P-Funktionalität eine Unterstützung für administrative
Zustandsänderungen, Konfiguration und Bereitstellungen von Funkressourcen.
Die Basisstation 401 stellt ebenfalls ein Fehlermanagement und Alarmmanagement
für die Funkressourcen bereit und sendet Fehler- oder Alarmsignale an den Basisstationscontroller
112. Zusätzlich stellt die Basisstation 401 eine Signalisierungsfluss-Steuerung
über die Over-the-Air-Schnittstelle, ein Energiesteuerungsmanagement für
jeden Funkkanal, eine Funkverknüpfungswiederherstellung bei einer Funkverknüpfungsunterbrechung
und Debug-Informationslogs für den Basisstationscontroller 112 bereit.
Als Teil ihres Energiesteuerungsmanagements für die verschiedenen Funkkanäle
kann die Basisstation 401 Leistungsmetriken, die die Funkressourcen betreffen,
an den Basisstationscontroller 112 für eine Analyse senden.
Abhängig von einer Kapazität und Verkehrsaufkommensvorgaben
ist die Basisstation 401 grundsätzlich imstande, Anrufe von mehr als
einer Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 412 zu handhaben, falls mehrere
Drahtloszugangs-Kommunikationseinheiten 412 innerhalb des Dienstbereichs
der Basisstation 401 eingesetzt werden. Die Anzahl an Drahtloszugangs-Kommunikationseinheiten
412 hängt von der Anzahl von drahtlosen Kanälen ab, die bei der
Basisstation 401 verfügbar sind, und dem Verkehrsaufkommen zu der
Zeit, zu der Anrufanfragen an die Basisstation 401 gerichtet werden. Falls
erwünscht, kann die Basisstation 401 konfiguriert werden, um mehrere
drahtlose Kanäle, die einer bestimmten Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
412 zugeordnet sind, logisch zu verknüpfen, um solche Dinge wie ein
Deregistrierung zu vereinfachen, so wie es nachfolgend beschrieben wird.
Im Hinblick auf ein terrestrisches Ressourcenmanagement managt die
Basisstation 401 die Backhaul-Kanäle (wie z. B. T1-Zeitfenster) auf
der Backhaul-Leitung 430 und teilt diese zu. Die Basisstation
401 zeigt dem Basisstationscontroller 112 durch Signalisierungsnachrichten
eine Backhaul-Kanalzuteilung an. In denjenigen Ausführungsformen, in denen
die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 nicht mobil ist, braucht
die Basisstation 401 Gesprächsumschaltungen nicht zu unterstützen,
und braucht deshalb ein erneutes Weiterleiten von Backhaul-Kanälen zum Unterbringen
von Gesprächsumschaltungen nicht zu unterstützen. Die OAM&P-Komponente
520 der Basisstation 401 stellt eine Unterstützung für
administrative Zustandsänderungen, eine Konfiguration und eine Bereitstellung
von terrestrischen Ressourcen bereit. Sie bietet auch eine Unterstützung für
Leistungsmetriken von den terrestrischen Ressourcen und sendet die Metriken an den
Basisstationscontroller 112. Die OAM&P-Komponente 520 stellt weiterhin
ein Fehlermanagement und Alarmmanagement für die terrestrischen Ressourcen
bereit, die auch an den Basisstationscontroller 112 gesendet werden. Die
Basisstation 401 stellt auch ein Slip-Management und eine Wiederherstellung
für T1-Backhaul-Verbindungen, eine Trägerratenanpassung zwischen den Funkkanälen
und den Backhaul-Kanälen und eine Inband-Signalisierung innerhalb des Trägerdatenrahmens
bereit, um die Transcoder-Einheit 115 zu steuern.
Im Hinblick auf eine Anrufsteuerungsunterstützung ist die Basisstation
401 in ein Aufbauen, Aufrechterhalten und Abbauen von ausgehenden Sprachanrufen
involviert, die von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 412 empfangen
werden. Bevorzugte Anrufabläufe, die solche Funktionen betreffen, sind z. B.
in den 14 bis 19 gezeigt
und nachfolgend im Detail beschrieben. Falls notwendig, leitet die Basisstation
401 auch während eines aktiven Telefonanrufs eine DTMF-Signalisierung
von dem Endnutzer an das PSTN 125 weiter. Diese Signalisierung wird durch
die Basisstation transparent weitergeleitet und wird durch die I-Schnittstellen-
und N-Schnittstellentransportprozeduren unterstützt. Die Basisstation
401 stellt auch eine Ziffernanalyse für ausgehende Telefonanrufe bereit.
Die Basisstation 401 stellt auch vorzugsweise eine Sicherheitsunterstützung
in verschiedener Weise bereit. Die Basisstation 401 kann z. B. eine Unterstützung
für eine Trägerchiffrierung bieten, die bei der Transcoding-Einheit
115 und der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 auftritt. Die Basisstation 401 kann auch die temporäre
GSM-Mobilteilnehmeridentität (TMSI; Temporary Mobile Subscriber Identity) zum
Schutz der Nutzeridentität unterstützen.
Unter erneuter Bezugnahme auf 1 werden
nun Aspekte des Basisstationscontrollers 112 beschrieben. Wie in
1 gezeigt ist, ist die Basisstation 109 mit
dem Basis- stationscontroller 112 über eine Schnittstelle verbunden,
wie z. B. eine N-Schnittstelle (wie z. B. die N-Schnittstelle 562, die
bereits im Zusammenhang mit 5 beschrieben wurde).
Daten (umfassend Signalisierungsnachrichten und Trägerverkehrsaufkommen) werden
zwischen der Basisstation 109 und dem Basisstationscontroller
112 über die N-Schnittstelle weitergeleitet.
Ein bevorzugter Basisstationscontroller 112 kann bei einem
Aspekt als ein Basisstations-Subsystemcontroller angesehen werden, der zum Managen
einer oder mehrerer Basisstationen 109 verwendet wird. Eine hauptsächliche
Verantwortung des Basisstationscontrollers 112 ist es, eine Schnittstelle
zwischen der MSC 116 und dem Funkzugangssubsystem (d. h., den Systemkomponenten,
die für einen Aufbau und eine Aufrechterhalten der physikalischen Funkkanäle
verantwortlich sind) bereitzustellen. In einer bevorzugten Ausführungsform
umfasst der Basisstationscontroller 112 Aspekte eines IS-661-Kommunikationsprotokolls
und des GSM-Kommunikationsprotokolls, wodurch etwas verwendet wird, das als „Hybrid"-Protokoll
bezeichnet werden kann. In alternativen Ausführungsformen kann der Basisstationscontroller
112 unter Verwendung des IS-661-Protokolls in seiner Gesamtheit implementiert
sein, oder das GSM-Kommunikationsprotokoll in seiner Gesamtheit.
Gemäß dem IS-661-Protokoll findet ein Management von Funkressourcen
in der Basisstation 109 statt, wobei dem Basisstationscontroller
112 eine geringere Rolle zugewiesen wird. In einem System vom GSM-Typ spielt
andererseits der Basisstationscontroller 112 eine größere Rolle
bei der Funkressourcenverwaltung und kann derart angesehen werden, dass er im Wesentlichen
einen kompakten Schalter umfasst, der für eine Funkschnittstellenverwaltung
zuständig ist. In dem GSM-System ist der Basisstationscontroller
112 mit einer Intelligenz ausgestattet, um ihn in die Lage zu versetzen,
die Basisstation 109 und Mobilstationen (so wie die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106) anzuweisen, wann Funkkanäle zugewiesen, unterbrochen und freigegeben
werden. Die Schnittstelle zwischen der Basisstation 109 und dem Basisstationscontroller
112 in einem System vom GSM-Typ wird als eine Abis-Schnittstelle
bezeichnet.
In einem Kommunikationssystem, das ein „Hybrid"-Protokoll mit
Aspekten von sowohl IS-661- als auch GSM-Protokollen verwendet, führt der Basisstationscontroller
112 vorzugsweise eine Vielzahl von Ressourcenmanagementfunktionen durch.
Als Teil dieser Funktionen schaltet der Basisstationscontroller 112 Trägerschaltkreise
und eine Bereitstellung einer Trägerkonektivität um, um einen Pfad von
den Basisstationen 109 zu der MSC 116 für von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 ausgehende Sprachanrufe zu bilden. Zusätzlich zum Umschalten von
Trägerschaltkreisen stellt der Basisstationscontroller 112 Signalisierungspfade
von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 zu der MSC
116 und anderen Netzelementen bereit. Falls es erforderlich ist, führt
der Basisstationscontroller 112 die Zusammenarbeitzwischen den BSSMAP-Funkressourcen-Verwaltungsprozeduren
an der GSM-A-Schnittstelle 571 und den „N-Hinweisen"-Funkressourcen-Verwaltungsprozeduren
an der N-Schnittstelle 562 durch.
Der Basisstationscontroller 112 ist in die Zuteilung und
Freigabe von Funkkanälen involviert. Falls das IS-661-Protokoll verwendet wird,
ist die Basisstation 109 die Entität, die Over-the-Air-Ressourcen
tatsächlich zuordnet und freigibt. Als Teil eines Anrufaufbaus ist der Basisstationscontroller
112 jedoch diejenige Entität, die diesen Prozess koordiniert. Der
Basisstationscontroller 112 steuert auch die Zuteilung und Freigabe von
Backhaul-Kanälen. Falls das IS-661-Protokoll verwendet wird, ist die Basisstation
109 diejenige Entität, die die Trägerressourcen tatsächlich
über die Backhaul-Kanäle zuordnet. Jedoch koordiniert der Basisstationscontroller
112 als Teil eines Anrufaufbaus auch diesen Prozess.
Der Basisstationscontroller 112 ist auch in ein Chiffrieren
von übertragenen Daten involviert. Während die Transcoding-Einheit
115 (siehe 1) vorzugsweise der Netzendpunkt
für eine Trägerchiffrierung ist, baut der Basisstationscontroller
112 eine Chiffrierung von Trägernachrichten auf und koordiniert diese.
Bestimmte Mobilitätsmanagementprozeduren, wie z. B. Authentifikation
und Identifikation laufen durchgehend (end-to-end) zwischen der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 und der MSC 116 und werden durch den Basisstationscontroller
112 mit im Wesentlichen keiner Notwendigkeit zur Zusammenarbeit weitergeleitet.
Für andere Mobilitätsmanagementfunktionen führt der Basisstationscontroller
112 eine Zusammenarbeit zwischen den N-Schnittstellen- und A-Schnittstellenprozeduren
aus. Zum Beispiel kann der Basisstationscontroller 112 eine Zusammenarbeit
zwischen den N-Schnittstellen- und A-Schnittstellenprozeduren zum Positionsaktualisieren
oder zur Registrierung auf Netzebene (sowohl normal als auch periodisch, wie nachfolgend
beschrieben wird), Deregistrierung oder IMSI-Trennung, Zeitfenster-Austauschneuzuteilung
(„time slot interchange reallocation") und Aufbau einer
mobilen Managementverbindung durchführen.
Anrufsteuernachrichten und -prozeduren laufen durchgehend zwischen
der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 016 und der MSC 116 und werden
durch den Basisstationscontroller 112 transparent weitergeleitet. In einem
Aspekt stellt der Basisstationscontroller 112 einen Signalisierungspfad
zwischen der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 und der MSC
116 bereit, um eine Anrufsteuersignalisierung auszuführen.
Der Basisstationscontroller 112 kann eine Vielzahl von Schnittstellen
unterstützen. Der Basisstationscontroller 112 unterstützt vorzugsweise
die T-Schnittstelle zu der Transcoding-Einheit 115 oder, falls die Funktionalität
der Transcoding-Einheit mit dem Basisstationscontroller 112 vereinigt,
eine GSM-A-Schnittstelle 571 zwischen der vereinten Basisstationscontroller-Transcoding-Einheit
und der MSC 116. In der anderen Richtung unterstützt der Basisstationscontroller
112 auch vorzugsweise die N-Schnittstelle zu den verschiedenen Basisstationen
109, mit denen sie verbunden ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform überträgt und
empfängt der Basisstationscontroller 112 Informationen von/an die
Transcoding-Einheit 115, wie in 1 gezeigt
ist. Die Transcoding-Einheit 115 umfasst in einem Aspekt ein Basisstations-Subsystem
(BSS), das in einer Ausführungsform vollständig zwischen dem Basisstationscontroller
112 und der MSC 116 angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Transcoding-Einheit
115 unter einer Managementsteuerung des Basisstationscontrollers
112, aber ist physikalisch an dem Ort der MSC 116 angeordnet,
wodurch dem Basisstati- onscontroller 112 ermöglicht wird, entfernt
von der Stelle der MSC 116 angeordnet zu sein. Die Transcoding-Einheit
115 umfasst eine Anzahl von Transcoding-Einheitsbaugruppe, die unabhängig
voneinander, aber unter der Steuerung des Basisstationscontrollers 112
operieren. In einer bevorzugten Ausführungsform unterstützt jede Transcoding-Einheitbaugruppe
bis zu 92 Trägerkanäle.
Die Transcoding-Einheit 115 stellt grundsätzlich die
netzseitige Verarbeitung von Schlüsselfunktionen auf dem Trägerpfad bereit.
Diese Verarbeitung kann z. B. eine Sprach-Transcodierung, eine netzseitige Vorwärtsfehlerkorrektur
(FEC) und eine netzseitige Chiffrierung und Dechiffrierung einer Trägerstimme
umfassen.
Im Hinblick auf die Sprachtranscodingfunktion stellt die Transcoding-Einheit
115 vorzugsweise eine bidirektionale Konversion zwischen kodierten Sprachdaten,
die von der Nutzerseite empfangen wurden, und gemäß der „mu-Regel"
kodierten Impulscode-modulierten (PCM; „puls-code modulated") Daten bereit,
die von der Netzseite bei 64 Kilobit pro Sekunde empfangen wurden. Der Vocoder
206 in der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 (siehe
2) komprimiert eine Sprache, die von dem CPE
105 für eine Over-the-Air-Übertragung an das Netz empfangen wurde.
In der umgekehrten Richtung dekomprimiert der Vocoder 206 in der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 eine Over-the-Air-Sprache vor einer Übertragung an das CPE
105.
Die Transcoding-Einheit 115 umfasst vorzugsweise, u. a.,
einen Sprachkodierer und einen Sprachdekodierer. Der Sprachkodierer in der Transcoding-Einheit
115 empfängt PCM-Sprachdaten von dem Netz, die mit 64 Kilobit pro
Sekunde geliefert werden, und komprimiert diese Daten in einen Subraten-Over-the-Air-Kanal
zur Übertragung an die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106.
Eine Vorwärtsfehlerkorrektur-(FEC)-Information wird bei der Transcoding-Einheit
115 durch die FEC-Funktion separat hinzugefügt. Der Sprachkodierer
in der Transcoding-Einheit 115 verarbeitet komprimierte Sprachdaten von
der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 und transcodiert diese Daten,
um 64-Kilobit/Sekunde-PCM-Sprachdaten für eine Übertragung an das MSC
116 zu erzeugen. Der Sprachdekodierer in der Transcoding-Einheit
115 stellt zusätzlich eine Interpolationsfunktion zur Ausgabe von
vorhergesagten Sprachmustern für den Fall bereit, dass die Basisstation
109 Rahmen detektiert, die Fehler enthalten, die durch die Vorwärtsfehlerkorrekturfunktion
nicht korrigierbar sind. Wenn es notwendig ist, wie z. B. während Steuerverkehrsaufkommensübertragungen,
stellt der Sprachdekodierer in der Transcoding-Einheit 115 auch eine Stummschaltfähigkeit
zum Leiseschalten der Ausgabe an die A-Schnittstelle bereit.
Im Hinblick auf eine Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC) in der Richtung
vom Nutzer zum Netzwerk wird die FEC-Information von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 den Nachrichten hinzugefügt. Die Kanaldekodierungsfunktion in
dem Basisstationscontroller 112 und/oder der Transcoding-Einheit
115 verwendet die FEC-Information, um die Anwesenheit von Fehlern zu detektieren,
und ausgehend von den empfangenen Bits die am wahrscheinlichsten übertragenen
Bits zu schätzen. In der Richtung vom Netzwerk zum Nutzer wenden der Basisstationscontroller
115 und/oder die Transcoding-Einheit 115 eine Vorwärtsfehlerkorrektur
auf Rahmen an, die von der Vocoding-Funktion empfangen wurden, bevor die Rahmen
über die N-Schnittstelle gesendet werden. Die FEC-Decodierung in der Richtung
vom Netz zum Nutzer wird von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 durchgeführt. Im Hinblick auf eine Verschlüsselungs- und
Entschlüsselungsfunktion basiert ein Trägerverschlüsselungs-(oder
Chiffrierungs)-Mechanismus, der in dem System verwendet wird,
vorzugsweise auf dem GSM-A5/1-Algorithmus, der ein im Stand der Technik bekannter
Algorithmus ist. Für eine Trägersprache sind die beiden Endpunkte in dem
System zur Chiffrierung und Dechiffrierung die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 und die Transcoding-Einheit 115. Wenn eine Kommunikation in
Zeitrahmen und Zeitfenster (wie z. B. bei bestimmten Typen von TDMA-Systemen) unterteilt
ist, kann eine Verschlüsselung und Entschlüsselung auf rahmenweiser Basis
durchgeführt werden.
Die drahtlose Kommunikationseinheit 106 und die Transcoding-Einheit
115 sind vorzugsweise „verschlüsselungssynchronisiert" in dem
Sinne, dass die Rahmennummer, die von der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 verwendet wird, um einen Rahmen zu verschlüsseln, die gleiche
ist, wie die Rahmennummer, die von der Transcoding-Einheit 115 zum Entschlüsseln
verwendet wird, und umgekehrt. Der GSM-A5/1-Algorithmus umfasst die Erzeugung von
Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsmasken auf einer rahmenweisen Basis,
basierend auf der Rahmennummer. Typischerweise wird eine Verschlüsselungssynchronisation
bei einem Anrufaufbau eingerichtet oder erneut eingerichtet und bei einer Wiederherstellung
eines Verlusts einer Verschlüsselungssynchronisation aufgrund von Fehlerbedingungen
(ob sie in der Over-the-Air-Verknüpfung oder der Backhaul-Verknüpfung
erkannt werden). Sobald die Verschlüsselungssynchronisation eingerichtet ist
(oder, je nach dem, erneut eingerichtet ist) inkrementieren die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 und die Transcoding-Einheit 115 die Rahmennummer für
jeden Rahmenzyklus an den Over-the-Air- und Backhaul-Schnittstellen. Vorzugsweise
wird die gleiche Rahmenlänge (z. B. 20 Millisekunden) sowohl für die Over-the-Airals
auch für die Backhaul-Zeitrahmen verwendet, so dass beim Inkrementieren der
Rahmennummer jeder Rahmenzyklus normalerweise eine Rahmennummersynchronisation zwischen
den beiden Endpunkten der Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsfunktion beibehält.
Die Transcoding-Einheit 115 kann eine Vielzahl von Schnittstellen
unterstützen. Die Transcoding-Einheit 115 kann die A-Schnittstelle
unterstützen, die die Transcoding-Einheit 115 mit der MSC
116 verknüpft, und die T-Schnittstelle unterstützen, die die
Transcoding-Einheit 115 mit dem Basisstationscontroller 112 verknüpft.
Die T-Schnittstelle trägt Trägersprachdaten, die durch Transcoding-Einheitsträgerfunktionen
verarbeitet werden und über die A-Schnittstelle an die MSC 116 weitergeleitet
werden, sowie eine A-Schnittstellensignalisierung über SS7-Verknüpfungen.
Vorzugsweise stellt die Transcoding-Einheit 115 ein transparentes Durchleiten
einer Signalisierung zwischen dem Basisstationscontroller 112 und der MSC
116 über SS7-Verknüpfungen und, optional, X.25- oder Verknüpfungen
eines ähnlichen Typs bereit. Die T-Schnittstelle trägt eine Signalisierung
für eine OAM&P-Steuerung der Transcoding-Einheit 115 und eine Inband-Signalisierung
zwischen der Transcoding-Einheit 115 und dem Basisstationscontroller
112 zur dynamischen anrufweisen An- _ rufsteuerung der Transcoding-Einheitsfunktionen.
Eine Signalisierung, die zwischen der Transcoding-Einheit 115 und dem Basisstationscontroller
112 vermittelt wird, ist in einem spezifischen Zeitfenster (z. B. dem ersten
Zeitfenster eines Zeitrahmens) konzentriert und wird durch die Level-2-Verknüpfungszugangsprozeduren
für das D-Kanal-(LAPD)-Protokoll gesteuert.
9 ist ein High-Level-Diagramm, das einen bevorzugten
Ausfall von Trägerpfadfunktionen zeigt, der an der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106, der Basisstation 109 und dem Basisstationscontroller
112 und/oder der Transcoding-Einheit 115 auftritt. Wie in
9 gezeigt ist, umfassen die Trägerpfadfunktionen
901 der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit Sprachkodierung und -dekodierung
911, eine Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC) 912, eine Verschlüsselung
und Entschlüsselung 913 und eine Tonzeichenerzeugung 914.
Die Trägerpfadfunktionen 902 der Basisstation umfassen eine Backhaul-Rahmenaufteilung
(„backhaul framing") 921 und ein Kanal-Multiplexen und -Demultiplexen
922. Die Trägerpfadfunktionen 903 des Basisstationscontrollers
und der Transcoding-Einheit umfassen eine Sprachkodierung und -dekodierung
931, eine Vorwärtsfehlerkorrektur (FEC) 932, eine Verschlüsselung
und Entschlüsselung 933, eine Backhaul-Rahmenaufteilung
934 und ein Kanal-Multiplexen und -Demultiplexen 935. Diese Funktionen
wurden bereits mit Bezug auf die verschiedenen Komponenten des Systems erwähnt
und werden hier an anderer Stelle in verschiedenen Detailtiefen oder in Materialien,
die durch Bezugnahme integriert sind, beschrieben.
Wie 9 zeigt, sind die Sprach-Kodierung/Dekodierung,
Verschlüsselung/Entschlüsselung und FEC-Funktionen, die in der Drahtloszugangseinheit
106 durchgeführt werden, in dem Basisstationscontroller
112 und/oder der Transcoding-Einheit 115 gespiegelt. Das Kanalmultiplexen/Demultiplexen
und die Backhaul-Rahmenaufteilungsfunktionen, die in der Basisstation
109 durchgeführt werden, sind auch durch den Basisstationscontroller
112 und/oder die Transcoding-Einheit 115 gespiegelt.
Unter erneuter Bezugnahme auf 1, ist
die Transcoding-Einheit 115 mit der mobi- len Schaltstelle (MSC)
116 verbunden, die mit dem PSTN 125 verbunden ist. Die MSC
116 ist eine zelluläre Schaltstelle, die als eine Schnittstelle zwischen
einem Basisstationssubsystem (BSS) und dem PSTN 125 agiert und als der
Gateway zu dem Ferngesprächsnetz agiert. Die MSC 116 hat Telefonvermittlungsfähigkeiten,
eine Vermittlung zwischen eingehenden und ausgehenden Kanälen, eine Steuerung
von Kommunikationen und eine Freigabe von Verbindungen. Zusätzlich führt
die MSC 116 ihre Funktionen durch, während Aspekte des Mobilitätsmanagements
des Teilnehmers in Betracht gezogen werden, einschließlich einer Authentifizierung,
einer Chiffrierung, eines Funkressourcenmanagement und von Standortregister-Aktualisierungsprozeduren.
Die MSC 116 ermöglicht der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 auch eine Zusammenarbeit mit dem PSTN 125. Die MSC
116 kann Teil eines digitalen Multiplexsystem-(DMS)-„Super-Knoten"-basierten
Schaltsystems sein, das imstande ist, die Weiterschaltfunktionen in einem Mobilfunknetz
bereitzustellen. Auch ist das Besucherstandortregister (VLR) vorzugsweise gemeinsam
mit der MSC 116 angeordnet und darin integriert.
Die MSC 116 kann eine Vielzahl von Schnittstellen unterstützen.
Die MSC 116 kann eine A-Schnittstelle unterstützen, die eine Verknüpfung
zwischen der MSC 116 und dem Basisstationssubsystem (BSS) bereitstellt,
insbesondere dem Basisstationscontroller 112 und der Transcoding-Einheit
115, und eine PSTN-Schnittstelle unterstützen, die für eine Verbindung
der MSC 116 mit dem PSTN 125 verwendet wird, über welche
ein Sprach- und Schaltungsverkehrsaufkommen übertragen wird. Die MSC
116 kann auch eine MAP-Schnittstelle („Mobile Application Part")
unterstützen, die eine CCS7-Anwendung ist, die es gestattet, Mobilitätsinformation
zwischen Komponenten auf Netzebene zu übertragen. Zusätzlich kann die
MSC 116 eine Abrechnungsstellenschnittstelle unterstützen, die verwendet
wird, für ein Verbinden der MSC 116 mit einem nachgeordneten Prozessor
für ein Herunterladen von Abrechnungsereignissen, eine Schnittstelle zu einer
Betriebs- und Wartungsstelle (OMC), die verwendet wird, um die MSC 116
und ein Besucherstandortregister (VLR) zu administrieren, und eine Dienststellenschnittstelle,
die für eine Verbindung der Dienststellenfunktion verwendet wird, die für
ein Weiterleiten und ein „Store-and-Forwarding" von Kurzmitteilungen an Mobilstationen
verantwortlich ist. Eine Vielzahl von Funktionen werden vorzugsweise durch die MSC
116 durchgeführt. Zum Beispiel authentifiziert vorzugsweise die MSC
116 Teilnehmer, und, falls in dem System verfügbar, Mobilstationen.
Die MSC 116 bildet eine Schnittstelle zu dem PSTN 125 und kann
eine Schnittstelle bilden, zu z. B. einem öffentlichen landgestützten
Mobilfunknetzen (PLMNs; „Public Land Mobile Networks") oder PCS-1900-Netzen.
Die MSC 116 stellt auch eine terrestrische Kanalzuteilung bereit und eine
Anrufsteuerungs- und Signalisierungsunterstützung. Zusätzlich kann die
MSC 116 eine Echounterdrückung in Richtung des PSTN 125,
eine Handhabung und ein Management von Datenbankinformationen, eine Aufwendungsaufzeichnung,
eine Handhabung von Teilnehmerregistrierung und Standortmanagement und eine Betriebsmessung
bereitstellen.
Die MSC 116 ist mit einem Heimatstandortregister (HLR) und
einer Authentifikationsstelle (AuC) verbunden, die in 1
insgesamt als eine integrierte Einheit HLR/AuC 123 gezeigt sind. Die HLR/AuC
123 kann auf einer digitalen (z. B. DMS) Super-Knoten-Plattform aufgebaut
sein und mit verschiedenen funktionale Entitäten verbunden sein, einschließlich
dem Besucherstandortregister, der MSC und dem „Mobile Application Part" (MAP).
Die HLR-Komponente der HLR/AuC 123 beinhaltet Informationen über Teilnehmer,
Dienste, die dem Teilnehmer zugeteilt sind, dem Status solcher Dienste und alle
weiteren Informationen, die benötigt werden, um den Betrieb der Dienste zu
unterstützen, wenn sie aktiv sind. Das HLR antwortet auf Anfragen von der MSC
116 und/oder dem VLR, um Teilnehmerdaten bereitzustellen oder zu aktualisieren.
Das HLR kommuniziert mit dem VLR, um Teilnehmerdaten herunter zu laden und eine
Anrufweiterleitungsinformation für die Mobilstationen in dem Bereich zu erhalten,
der von dem VLR abgedeckt wird.
Die AuC-Komponente der HLR/AuC 123 umfasst Teilnehmerschlüssel
zur Verwendung bei Authentifikationsversuchen, um einen Zugang zu dem Netz zu erhalten.
Die AuC-Komponente verwendet Teilnehmerschlüssel, um Authentifikationsvektoren
zu erzeugen, die dem VLR über die HLR-Komponente bereitgestellt werden. Weitere
die Authentifikation betreffende Details sind wie angesprochen vorstehend _ zu finden.
In einem Mobilsystem, wie z. B. ein PCS-1900-Mobilsystem, ermöglicht
die Information, die von der HLR-Komponente der HLR/AuC 123 gehalten wird,
Mobilstationen mittels einer eindeutigen Nummer zu adressieren, unabhängig
von einem geographischen Standort, so dass es Mobilstationen ermöglicht wird,
innerhalb und zwischen Netzen ein Roaming frei zu betreiben. In einem System, das
drahtlose Dienstleistungen mit festem Zugang bereitstellt, indem eine Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 und betreffende Komponenten verwendet werden, umfasst die HLR-Komponente
Informationen, ähnlich denjenigen, die für Mobilstationen in einem vollständig
mobil basierten System bereitgehalten werden. Die HLR-Komponente der HLR/AuC
123 umfasst Informationen, die die Teilnehmer betreffen, die an der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 angeschlossen sind. Wie bereits angedeutet, können die individuellen
CPE-Fernverbindungen, die mit der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 (wie z. B. die in 6 gezeigten CPE-Fernverbindungen
602) als individuelle Teilnehmer (d. h. „Mobilstationen") gegenüber
dem HLR und VLR erscheinen. Demnach hat jede CPE-Fernverbindung, die mit der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 verbunden ist, ihre eigene (vorzugsweise eindeutige)
Teilnehmeridentitätsnummer. Wie bereits erläutert, kann die Teilnehmeridentitätsnummer
eine internationale Mobilteilnehmeridentität (IMSI) umfassen, die eine eindeutige
permanente Identifikation einer CPE-Fernverbindung ist, die dem CPE 105
zu dem Zeitpunkt des Herstellens zugeordnet wird, oder kann eine Mobilteilnehmer-ISDN-(MSISDN)-Nummer
umfassen, die eine der öffentlichen PSTN-Nummern wäre, die dem CPE
105 zugewiesen werden.
Weil das drahtlose Netz wahrscheinlich konfiguriert wird, um Dienste
für individuelle Mobilteilnehmer bereitzustellen, sowie um imstande zu sein,
Dienstleistungen für die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106
bereitzustellen, kann die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 eine
Funktionalität umfassen, um ihre nicht-mobilen Aspekte gegenüber dem drahtlosen
Netz transparent zu halten. Zum Beispiel kann ein Mobiltelefonteilnehmer gelegentlich
dem drahtlosen Netz signalisieren, das VLR regelmäßig zu aktualisieren.
Um die festen drahtlosen Aspekte des Systems gegenüber dem drahtlosen Netzwerk
transparent zu halten, kann die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 periodisch eine Registrierung auf Netzebene durchführen, unter
Verwendung z. B. eines periodischen GSM-Registrierungsmechanismus, um die VLR-Einträge
für den „Teilnehmer" lebendig zu halten. Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 kann auch eine Registrierung auf Netzebene jedesmal durchführen,
wenn sie sich durch eine Basisstation 109 in einem Ortsbereich registriert,
der unterschiedlich zu demjenigen der Basisstation 109 ist, mit dem sie
vorher verbunden war. Weitere Details, die eine anfängliche und periodische
Registrierung betreffen, sind oben beschrieben.
Bestimmte Merkmale, die einen Sprachanrufaufbau und eine Sprachanrufaufrechterhaltung
betreffen, werden nun in größerem Detail beschrieben, unter Bezugnahme
auf die Interaktion zwischen verschiedenen Komponenten eines Kommunikationssystems,
in dem die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 eingesetzt wird.
Bei einem Aufbau von „ausgehenden" Sprachanrufen, die von dem
CPE 105 begonnen werden, handhabt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 eine Akquisition eines Over-the-Air-Kommunikationskanals, einer Mobilitätsmanagementverbindung
und einen Verbindungsaufbau und ist zusätzlich vorzugsweise imstande, verschiedene
Fehler- oder Ausnahmezustände zu behandeln. Wenn die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 eine Belegung der Fernverbindung durch das CPE 105 detektiert,
markiert die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 die CPE-Fernverbindung
als „besetzt" und gibt ein Wähltonzeichen aus (unter der Annahme, dass
sie mit einer Basisstation 109 kommunizieren kann). Im Parallelen initiiert
die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 eine Akquisitionsprozedur
für einen Over-the-Air-Kommunikationskanal. Das Wähltonzeichen wird entfernt,
wenn die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 die erste gewählte
Ziffer von dem CPE 105 detektiert, oder falls sie ein aufgelegt von dem
CPE 105 vor einem Empfangen von beliebigen Ziffern von ihm detektiert.
Um eine anfängliche Akquisition von Over-the-Air-Kommunikationskanälen
zu vereinfachen, führt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 beim anfänglichen Anschalten der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 vorzugsweise eine gründliche Suche nach in der Nähe liegenden
Basisstationen 109 durch, um eine geeignete Basisstation 109 zu
finden. Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 baut eine Kommunikation
mit der Basisstation 109 auf und empfängt eine Karte umliegender Basisstationen
von der gegenwärtigen Basisstation 109. Die Karte umliegender Basisstationen
bietet der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 eine Liste von benachbarten
Basisstationen 109, die Kandidaten für eine Over-the-Air-Kommunikation
sind. Unter Verwendung der Karte umliegender Basisstationen baut die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 eine Basisstationsselektionstabelle auf, die solche Dinge enthält,
wie eine Signalqualitätsinformation für die benachbarten Basisstationen
109. Die Basisstationsselektionstabelle wird in einem nichtflüchtigen
Speicher in der Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 gespeichert.
Bei nachfolgendem Anschalten verwendet die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 die existierende Basisstationsselektionstabelle, um ihre Basisstationsakquisition
zu beschleunigen.
Beim Empfangen eines Auslösers von dem CPE 105, um einen
ausgehenden Anruf aufzubauen oder eine Registrierung durchzuführen, versucht
die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106, einen Over-the-Air-Kommunikationskanal
zu akquirieren. In bestimmten drahtlosen Systemen wird die Akquisition eines Over-the-Air-Kommunikationskanals
durch eine Interaktion mit einem Steuerkanal des drahtlosen Systems erreicht. Bei
bestimmten Typen von TDMA-Systemen kann der Kanalakquisitionsprozess ein Akquirieren
eines Zeitfensters in einem von der Basisstation 109 aufgebauten Zeitrahmen
zur Folge haben. Eine Akquisition eines Zeitfensters kann z. B. gemäß
eines Handshake-Protokolls durchgeführt werden, das in US
5,455,822 detailliert beschrieben wird.
Falls die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 nicht
imstande ist, einen zur Verfügung stehenden Over-the-Air-Kommunikationskanal
für eine Kommunikation mit der Basisstation 109 zu finden, hängt
ihre nächste Handlung davon ab, ob es andere Anrufe gibt,
die durch die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 aktiv sind oder
begonnen wurden, oder nicht. Falls es keine anderen Anrufe gibt, die durch die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 aktiv sind oder begonnen wurden, sucht die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 den umliegenden Bereich ab, um Basisstationen 109 zu finden,
mit denen sie kommunizieren kann. Falls eine geeignete Basisstation 109
gefunden wird (basierend z. B. auf einer empfangenen Signalqualität und einer
Verkehrsaufkommensverfügbarkeit), versucht die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 einen Over-the-Air-Kommunikationskanal an der neuen Basisstation
109 zu akquirieren. (Zum Beispiel kann in einer Ausführungsform die
Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 nach einer generellen Polling-Nachricht
suchen, die innerhalb eines Zeitfensters gesendet wird, wobei die generelle Polling-Nachricht
eine Verfügbarkeit eines Over-the-Air-Zeitfensters für eine Kommunikation
angibt, so wie es etwa in der vorgenannten US 5,455,822
beschrieben wird). Falls die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106
scheitert, einen Over-the-Air-Kommunikationskanal zu akquirieren, kann sie es erneut
versuchen oder andernfalls nach einer anderen Basisstation 109 suchen.
Die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 fährt mit diesem Prozess
fort, bis sie entweder einen Over-the-Air-Kommunikationskanal akquiriert hat, oder
andernfalls eine Verknüpfungsaufbau-Zeitdauer abläuft, die einen fehlgeschlagenen
Versuch angibt.
Wenn ein Versuch fehlschlägt, einen anderen Over-the-Air-Kommunikationskanal
mit der gegenwärtigen Basisstation 109 zu akquirieren, falls es andere
Anrufe gibt, die durch die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 aktiv
sind oder aufgebaut werden, markiert die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 den Kanalakquisitionsversuch als fehlgeschlagen. Alternativ kann die
Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 versuchen, den Anruf mit einer
anderen Basisstation 109 aufzusetzen und dadurch versuchen, eine Kommunikation
mit zwei verschiedenen Basisstationen 109 (die eine behandelt die gegenwärtig
aktiven Anrufen und die andere behandelt den neuesten Anruf) simultan aufrecht zu
halten.
Falls der Versuch einer Akquisition eines Over-the-Air-Kommunikationskanals
fehlgeschlagen ist, gibt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106
ein „Bsetzttonzeichen" an der CPE-Fernverbindung aus und markiert den Over-the-Air-Verknüpf-
ungsstatus als blockiert. Falls eine Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 eine Ground-Start-Fernverbindungsschnittstelle mit dem CPE
105 hat, beschäftigt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 ihre Leerlauf-CPE-Fernverbindungen durch Belegen von ihnen (d. h. anlegen
einer „Tip to ground" an jeder CPE-Fernverbindung 602). Solange,
wie der blockierte Zustand wirksam ist, versucht das CPE 105 die Anrufe,
die andernfalls an die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit 106 gerichtet
würden, an das PSTN 125 weiterzuleiten (unter der Annahme, dass das
CPE 105 eine Fähigkeit zur Anrufweiterleitung besitzt). Während
sie in dem „Blockiert"-Zustand ist, fährt die Drahtloszugangs-Kommunikationseinheit
106 fort, di