TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kältevorrichtung, in
der ein wärmequellenseitiger Kältemittelkreislauf und ein verwendungsseitiger
Kältemittelkreislauf so miteinander verbunden sind, dass der Wärmeaustausch
dazwischen erlaubt wird und der Wärmeübergang zwischen dem wärmequellenseitigen
Kältemittelkreislauf und dem verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf
durch den Wärmeaustausch erfolgt. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung
eine verbesserte Kältevorrichtung, die einen verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf
mit einer Vielzahl von Wärmetauschern aufweist, so dass einige der Wärmetauscher
einen Wärmeabsorptionsvorgang durchführen, während die Übrigen
einen Wärmefreisetzungsvorgang durchführen.
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
Es ist herkömmlich ein Kältesystem bekannt, das eine Vielzahl
von Kältemittelkreisläufen umfasst, wie eines, das in der ungeprüften
japanischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer SHO 62-238951 offenbart
ist. Das Kältesystem dieses Typs umfasst einen primären Kältemittelkreislauf,
der aus folgenden Elementen besteht: einem Kompressor; einem wärmequellenseitigen
Wärmetauscher; einem druckmindernden Mechanismus; und einem wärmequellenseitigen
wärmetauschenden Teil eines mittleren Wärmetauschers, die durch Kältemittelrohrleitungen
miteinander verbunden sind, und einem sekundären Kältemittelkreislauf,
der aus einer Pumpe, einem verwendungsseitigen wärmetauschenden Teil des mittleren
Wärmetauschers und einem verwendungsseitigen Wärmetauscher besteht, die
durch Kältemittelrohrleitungen miteinander verbunden sind. Im mittleren Wärmetauscher
kann die Wärme zwischen dem wärmequellenseitigen wärmetauschenden
Teil und dem verwendungsseitigen wärmetauschenden Teil getauscht werden. In
dem Fall, in dem das System auf eine Klimaanlage angewendet wird, ist der verwendungsseitige
Wärmetauscher in einem Raum angeordnet.
In einer solchen Struktur erfolgt die Klimatisierung im Gebäudeinneren
dadurch, dass ein Wärmeaustausch zwischen dem primären Kältemittelkreislauf
und dem sekundären Kältemittelkreislauf mittels des mittleren Wärmetauschers
bewirkt wird und die Wärme vom primären Kältemittelkreislauf auf
den sekundären Kältemittelkreislauf übertragen wird.
Als Beispiel für ein Kältesystem mit einer Vielzahl von
verwendungsseitigen Wärmetauschern, von denen jeder in der Lage ist, selektiv
einen Wärmeabsorptionsvorgang und einen Wärmefreisetzungsvorgang durchzuführen,
sei eine Vorrichtung genannt, die in der ungeprüften japanischen Patentanmeldung
mit der Veröffentlichungsnummer HEI 6-82110 offenbart ist. Der primäre
Kältemittelkreislauf der Vorrichtung weist einen primären Wärmetauscher
zum Heizen und einen primären Wärmetauscher zum Kühlen auf. Andererseits
weist sein sekundärer Kältemittelkreislauf einen Kreislauf zum Heizen
und einen Kreislauf zum Kühlen auf. Im Heizkreislauf sind ein sekundärer
Wärmetauscher zum Heizen, der Wärme mit dem primären Wärmetauscher
zum Heizen tauscht, ein im Gebäude befindlicher Wärmetauscher zum Heizen
und eine Pumpe der Reihe nach miteinander verbunden. Im Kühlkreislauf sind
ein sekundärer Wärmetauscher zum Kühlen, der Wärme mit dem primären
Wärmetauscher zum Kühlen tauscht, ein im Gebäude befindlicher Wärmetauscher
zum Kühlen und eine Pumpe der Reihe nach miteinander verbunden.
Wenn in der Struktur eine Kühllast größer ist als eine
Heizlast, wird der wärmequellenseitige Wärmetauscher des primären
Kältemittelkreislaufs als Kondensator verwendet. Wenn umgekehrt die Heizlast
größer ist als die Kühllast, wird der wärmequellenseitige Wärmetauscher
des primären Kältemittelkreislaufs als Verdampfer verwendet. Dies ermöglicht
es, dass einige der verwendungsseitigen Wärmetauscher und die Übrigen
davon gleichzeitig und einzeln gemäß einer Klimatisierungslast einen Wärmeabsorptionsvorgang
und einen Wärmefreisetzungsvorgang durchführen.
Durch die Erfindung zu lösende Probleme
Der primäre Kältemittelkreislauf, der sekundäre Wärmetauscher
zum Heizen und der sekundäre Wärmetauscher zum Kühlen sind in einer
im Freien angeordneten Einheit der vorgenannten Vorrichtung enthalten, in der die
Vielzahl der verwendungsseitigen Wärmetauscher in der Lage ist, gleichzeitig
und einzeln den Wärmeabsorptionsvorgang und den Wärmefreisetzungsvorgang
durchführen. Andererseits sind der im Gebäudeinneren angeordnete Wärmetauscher
zum Heizen und der im Gebäudeinneren angeordnete Wärmetauscher zum Kühlen
in jeder der im Gebäudeinneren angeordneten Einheiten enthalten. Die im Freien
angeordnete Einheit und die im Gebäudeinneren angeordnete Einheit sind mittels
vier Verbindungsrohren miteinander verbunden. Speziell sind die im Freien angeordnete
Einheit und die im Gebäudeinneren angeordnete Einheit durch abgehende und ankommende
Rohre für den Heizkreislauf und abgehende und ankommende Rohre für den
Kühlkreislauf verbunden.
In der Vorrichtung dieses Typs gab es eine Anforderung zur Verringerung
der Anzahl von Verbindungsrohren, um eine einfachere Struktur und einen einfacheren
Einbauvorgang vorzusehen. Da jedoch jeder von dem Heizkreislauf und dem Kühlkreislauf
in der vorgenannten Struktur das abgehende Rohr und das ankommende
Rohr erfordert, kann die Anforderung nicht erfüllt werden.
Aus dem Dokument WO-A-97/09570 ist eine Kühlvorrichtung bekannt,
umfassend eine wärmequellenseitige Einheit; verwendungsseitige Einheiten (B,
C); und zumindest einen Wärmetauscher, der in jeder der verwendungsseitigen
Einheiten (B, C) enthalten ist, wobei in der wärmequellenseitigen Einheit (A)
erzeugte Wärme den verwendungsseitigen Einheiten (B, C) zugeführt wird,
wobei zumindest einer der Wärmetauscher einen wärmefreisetzungsseitigen
Wärmetauscher zum Durchführen des Wärmefreisetzungsvorgangs bildet,
wobei der andere der Wärmetauscher einen wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher
zum Durchführen eines Wärmabsorptionsvorgangs bildet,
wobei die wärmequellenseitige Einheit (A) ein Heizelement, ein Kühlelement,
ein Wärmeabsorptionselement zum Aufnehmen von warmer Wärme aus dem Heizelement
und ein Wärmefreisetzungselement zum Aufnehmen von kalter Wärme aus dem
Kühlelement umfasst,
wobei das Wärmeabsorptionselement, der wärmefreisetzungsseitige Wärmetauscher,
der wärmeabsorptionsseitige Wärmetauscher und das Wärmefreisetzungselement
in dieser Reihenfolge hintereinander durch ein Flüssigkeitsrohr und Gasrohre
miteinander verbunden sind, um einen verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf
zu bilden, durch den ein Kältemittel zirkuliert, wobei das Wärmefreisetzungselement
und das Wärmeabsorptionselement als Übertragungsmittel dienen,
wobei im verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf das flüssige Kältemittel
im Wärmeabsorptionselement durch die warme Wärme aus dem Heizelement verdampft
wird, das gasförmige Kältemittel durch das Gasrohr zu den verwendungsseitigen
Einheiten (B, C) strömt und im wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher
Wärme freisetzt, um zu kondensieren, das flüssige Kältemittel im
wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher Wärme absorbiert, um zu verdampfen,
das gasförmige Kältemittel durch das Gasrohr zur wärmequellenseitigen
Einheit (A) strömt, um im Wärmefreisetzungselement durch die kalte Wärme
aus dem Kühlelement zu kondensieren, und dann das flüssige Kältemittel
in das Wärmeabsorptionselement strömt, wobei Flüssigkeitsübergangsrohre
zwischen einem ersten, eine Verbindung zwischen dem Wärmefreisetzungselement
und dem Wärmeabsorptionselement bereitstellenden Flüssigkeitsrohr und
einem zweiten, eine Verbindung zwischen dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher
und dem wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher bereitstellenden Flüssigkeitsrohr
angeschlossen sind, wobei die Flüssigkeitsübergangsrohre ein Strömen
des Kältemittels zwischen dem ersten Rohr und dem zweiten Rohr erlauben, um
eine Übertragungsleistung zur Verfügung zu stellen. Da in der bekannten
Kältevorrichtung das Wärmefreisetzungselement und das Wärmeabsorptionselement
als Übertragungsmittel dienen, ist es nicht möglich, die Funktionen der
Wärmetauscher zu ändern, so dass diese den Wärmefreisetzungsvorgang
und den Wärmeabsorptionsvorgang nicht einzeln durchführen können.
Außerdem muss in der bekannten Bauweise eine riesige Anzahl von Rohren verwendet
werden.
Die vorliegende Erfindung wurde unter Berücksichtigung des Vorgenannten
gemacht, und es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein sekundäres
Kältemittelsystem bereitzustellen, das eine Vielzahl von verwendungsseitigen
Wärmetauschern umfasst, wobei es sich dabei um eine Kältevorrichtung handelt,
bei der die Wärmetauscher in der Lage sind, gleichzeitig und einzeln einen
Wärmeabsorptionsvorgang und einen Wärmefreisetzungsvorgang durchzuführen,
und wobei eine verringerte Anzahl von Verbindungsrohren vorgesehen ist.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
Zusammenfassung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung stellt eine Vielzahl von Wärmetauschern
in einem verwendungsseitigen Teil bereit und veranlasst die Wärmetauscher,
einen Wärmefreisetzungsvorgang und einen Wärmeabsorptionsvorgang durchzuführen,
während sie es dem verwendungsseitigen Teil und dem wärmequellenseitigen
Teil erlaubt, miteinander durch zwei Gasrohre verbunden zu sein.
Mittel zur Lösung der Probleme
Speziell ist ein erstes Lösemittel, wie in 1
gezeigt, für eine Kältevorrichtung vorhanden, die Folgendes umfasst:
eine wärmequellenseitige Einheit (A); verwendungsseitige Einheiten (B, C);
und zumindest einen Wärmetauscher (12, 14), der in jeder
der verwendungsseitigen Einheiten (B, C) enthalten ist, wobei in der wärmequellenseitigen
Einheit (A) erzeugte Wärme den verwendungsseitigen Einheiten (B, C) zugeführt
wird, wobei zumindest einer (12) der Wärmetauscher einen wärmefreisetzungsseitigen
Wärmetauscher (12) zum Durchführen des Wärmefreisetzungsvorgangs
bildet, wobei der andere (14) der Wärmetauscher einen wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) zum Durchführen eines Wärmabsorptionsvorgangs
bildet,
wobei die wärmequellenseitige Einheit (A) ein Heizelement (3A), ein
Kühlelement (5A), ein Wärmeabsorptionselement (3B) zum
Aufnehmen von warmer Wärme aus dem Heizelement (3A) und ein Wärmefreisetzungselement
(5B) zum Erhalten von kalter Wärme aus dem Kühlelement (5A)
umfasst,
wobei das Wärmeabsorptionselement (3B), der wärmefreisetzungsseitige
Wärmetauscher (12), der wärmeabsorptionsseitige
Wärmetauscher (14) und das Wärmefreisetzungselement (5B)
in dieser Reihenfolge hintereinander durch ein Flüssigkeitsrohr (LL) und Gasrohre
(GH, GL) miteinander verbunden sind und wobei Übertragungsmittel (11)
mit dem Flüssigkeitsrohr (LL) verbunden sind, welches das Wärmefreisetzungselement
(5B) mit dem Wärmeabsorptionselement (3B) verbindet, um einen
verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf (10) zu bilden, durch den
ein Kältemittel zirkuliert,
wobei im verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf (10) das flüssige
Kältemittel im Wärmeabsorptionselement (3B) durch die warme Wärme
aus dem Heizelement verdampft wird, das gasförmige Kältemittel durch das
Gasrohr (GH) zu den verwendungsseitigen Einheiten (B, C) strömt und im wärmefreisetzungsseitigen
Wärmetauscher (12) Wärme abgibt, um zu kondensieren, das flüssige
Kältemittel im wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14)
Wärme absorbiert, um zu verdampfen, das gasförmige Kältemittel durch
das Gasrohr (GL) zur wärmequellenseitigen Einheit (A) strömt, um im Wärmefreisetzungselement
(5B) durch die kalte Wärme aus dem Kühlelement (5A)
zu kondensieren, und dann das flüssige Kältemittel in das Wärmeabsorptionselement
(3B) strömt, wobei Flüssigkeitsübergangsrohre (30,
35, 40) zwischen einem ersten, eine Verbindung zwischen dem Wärmefreisetzungselement
(5B) und dem Wärmeabsorptionselement (3B) bereitstellenden
Flüssigkeitsrohr (LL) und einem zweiten, eine Verbindung zwischen dem wärmefreisetzungsseitigen
Wärmetauscher (12) und dem wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher
(14) bereitstellenden Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossen sind, wobei
die Flüssigkeitsübergangsrohre (30, 35, 40)
ein Strömen des Kältemittels zwischen dem ersten Rohr (LL) und dem zweiten
Rohr (LL) erlauben.
Im ersten Lösemittel sind die wärmequellenseitige Einheit
(A) und die verwendungsseitigen Einheiten (B, C) durch zwei Gasrohre (GH, GL) miteinander
verbunden. Die Gasrohre (GH, GL) ermöglichen den Umwälzbetrieb des Kältemittels
im verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf (10), während sie
es einem Wärmetauscher (12) und dem anderen Wärmetauscher (14)
ermöglichen, gleichzeitig und einzeln einen Wärmeabsorptionsvorgang bzw.
einen Wärmefreisetzungsvorgang durchzuführen.
Wie in 2 gezeigt, wird ein zweites Lösemittel,
das keinen Teil des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung bildet, erhalten, indem
im ersten Lösemittel ein Umgehungsweg (20) im verwendungsseitigen
Kältemittelkreislauf (10) bereitgestellt wird, so dass das kondensierte
Kältemittel im wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12)
den wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14) umgeht, um in
das Wärmefreisetzungselement (5B) zu strömen.
Wie in 3 gezeigt, wird ein drittes Lösemittel,
das keinen Teil des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung bildet, erhalten, indem
im zweiten Lösemittel ein im Umgehungsweg (20) angeordneter Einstellmechanismus
(21) zum Einstellen einer Durchflussmenge des Kältemittels bereitgestellt
wird, die den wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14) umgeht.
Ein viertes Lösemittel, das keinen Teil des Schutzumfangs der
vorliegenden Erfindung bildet, wird erhalten, indem im dritten Lösemittel der
Einstellmechanismus (21) aus einem Durchflussmengen-Einstellventil (21)
gebildet wird, dessen Durchlassmenge einstellbar ist. Ferner werden Durchlassmengen-Einstellmittel
zum Erhöhen der Durchlassmenge des Durchflussmengen-Einstellventils (21)
bereitgestellt, sobald eine erforderliche Wärmemenge, die aus dem wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) absorbiert werden soll, geringer ist als eine erforderliche
Wärmemenge, die vom wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12)
freigesetzt werden soll.
Bei diesen Lösemitteln ist es möglich, die Leistung des
wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauschers (12) so einzustellen,
dass sie höher ist als die Leistung des wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauschers
(14). Demgemäß ist die Struktur wirksam, wenn eine Anforderung
zur Wärmefreisetzung dringender ist als eine Anforderung zur Wärmeabsorption.
Beim vierten Lösemittel wird insbesondere die Menge des durch den Umgehungsweg
(20) strömenden verwendungsseitigen Kältemittels erhöht,
sobald die vom wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14) geforderte
Leistung geringer ist als die vom wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher
(12) geforderte Leistung, wodurch die jeweiligen Leistungen der Wärmetauscher
(12, 14) eingestellt werden.
Wie in 4 gezeigt, wird ein fünftes
Lösemittel, das keinen Teil des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung bildet,
erhalten, indem im ersten Lösemittel ein Umgehungsweg (25) im verwendungsseitigen
Kältemittelkreislauf (10) bereitgestellt wird, so dass das kondensierte
Kältemittel im Wärmefreisetzungselement (5B) das Wärmeabsorptionselement
(3B) umgeht und in den wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher
(12) strömt.
Wie in 5 gezeigt, wird ein sechstes Lösemittel,
das keinen Teil des Schutzumfangs der vorliegenden Erfindung bildet, erhalten, indem
im fünften Lösemittel ein im Umgehungsweg (25) angeordneter Einstellmechanismus
(26) zum Einstellen einer Durchflussmenge des Kältemittels bereitgestellt
wird, welche das Wärmeabsorptionselement (3B) umgeht.
Ein siebtes Lösemittel, das keinen Teil des Schutzumfangs der
vorliegenden Erfindung bildet, wird erhalten, indem im sechsten
Lösemittel der Einstellmechanismus (26) aus einem Durchflussmengen-Einstellventil
(26) gebildet wird, dessen Durchlassmenge einstellbar ist. Ferner werden
Durchlassmengen-Einstellmittel zum Erhöhen der Durchlassmenge des Durchflussmengen-Einstellventils
(26) bereitgestellt, sobald eine erforderliche Wärmemenge, die aus
dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12) freigesetzt
werden soll, geringer ist als eine erforderliche Wärmemenge, die vom wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) absorbiert werden soll.
Bei diesen Lösemitteln ist es möglich, die Leistung des
wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauschers (14) so einzustellen,
dass sie höher ist als die Leistung des wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauschers
(12). Demgemäß sind die Lösemittel wirksam, wenn eine Anforderung
zur Wärmeabsorption dringender ist als eine Anforderung zur Wärmefreisetzung.
Beim siebten Lösemittel wird insbesondere die Menge des durch den Umgehungsweg
(24) strömenden, verwendungsseitigen Kältemittels erhöht,
sobald die vom wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12) geforderte
Leistung geringer ist als die vom wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher
(14) geforderte Leistung, wodurch die jeweiligen Leistungen der Wärmetauscher
(12, 14) eingestellt werden.
Wie in 6 bis 8
gezeigt, wird ein achtes Lösemittel erhalten, indem im ersten Lösemittel
Flüssigkeitsübergangsrohre (30, 35, 40) zwischen
einem ersten, eine Verbindung zwischen dem Wärmefreisetzungselement (5B)
und dem Wärmeabsorptionselement (3B) bereitstellenden Flüssigkeitsrohr
(LL) und einem zweiten, eine Verbindung zwischen dem wärmefreisetzungsseitigen
Wärmetauscher (12) und dem wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher
(14) bereitstellenden Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossen werden,
wobei die Flüssigkeitsübergangsrohre (30, 35,
40) ein Strömen des Kältemittels zwischen dem ersten Rohr (LL)
und dem zweiten Rohr (LL) erlauben.
Wie in 6 gezeigt, wird ein neuntes Lösemittel
erhalten, indem im achten Lösemittel das im ersten Flüssigkeitsrohr (LL)
angeordnete Übertragungsmittel (11) bereitgestellt wird. Des Weiteren
weist das Flüssigkeitsübergangsrohr (30) ein an das zweite Flüssigkeitsrohr
(LL) angeschlossenes, in Strömungsrichtung oben angeordnetes Ende und ein zwischen
dem Übertragungsmittel (11) und dem Wärmefreisetzungselement
(5B) im ersten Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossenes, in Strömungsrichtung
unten angeordnetes Ende auf.
Ein zehntes Lösemittel wird erhalten, indem im neunten Lösemittel
ein Durchflussmengen-Einstellventil (31), dessen Durchflussmenge einstellbar
ist, im Flüssigkeitsübergangsrohr (30) bereitgestellt wird. Ferner
werden Durchlassmengen-Einstellmittel zum Erhöhen einer Menge von durch das
Flüssigkeitsübergangsrohr (30) strömendem Kältemittel
bereitgestellt, indem die Durchlassmenge des Durchflussmengen-Einstellventils (31)
erhöht wird, sobald eine erforderliche Wärmemenge, die vom wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) absorbiert werden soll, geringer ist als eine erforderliche
Wärmemenge, die aus dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12)
freigesetzt werden soll.
Wie in 7 gezeigt, wird ein elftes Lösemittel
erhalten, indem im achten Lösemittel das im ersten Flüssigkeitsrohr (LL)
angeordnete Übertragungsmittel (11) bereitgestellt wird. Des Weiteren
weist das Flüssigkeitsübergangsrohr (35) ein zwischen dem Übertragungsmittel
(11) und dem Wärmefreisetzungselement (5B) im ersten Flüssigkeitsrohr
(LL) angeschlossenes, in Strömungsrichtung oben angeordnetes Ende und ein an
das zweite Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossenes, in Strömungsrichtung
unten angeordnetes Ende auf.
Ein zwölftes Lösemittel wird erhalten, indem im elften Lösemittel
ein Durchflussmengen-Einstellventil (36), dessen Durchlassmenge einstellbar
ist, im Flüssigkeitsübergangsrohr (35) bereitgestellt wird. Ferner
werden Durchlassmengen-Einstellmittel zum Erhöhen einer Menge von durch das
Flüssigkeitsübergangsrohr (35) strömendem Kältemittel
bereitgestellt, indem die Durchlassmenge des Durchflussmengen-Einstellventils (36)
erhöht wird, sobald eine erforderliche Wärmemenge, die aus dem wärmefreisetzungsseitigen
Wärmetauscher (12) freigesetzt werden soll, geringer ist als eine
erforderliche Wärmemenge, die vom wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher
(14) absorbiert werden soll.
Wie in 8 gezeigt, wird ein dreizehntes
Lösemittel erhalten, indem im achten Lösemittel zwei Übertragungsmittel
(11a, 11b) angeordnet sind, die im ersten Flüssigkeitsrohr
(LL) angeordnet werden. Des Weiteren ist zwischen den beiden Übertragungsmitteln
(11a, 11b) im ersten Flüssigkeitsrohr (LL) ein Flüssigkeitsübergangsrohr
(40) angeschlossen.
Ein vierzehntes Lösemittel wird erhalten, indem im dreizehnten
Lösemittel Leistungseinstellmittel zum Einstellen der Übertragungsleistung
des in Strömungsrichtung unten angeordneten Übertragungsmittels (11b)
so bereitgestellt werden, dass diese höher ist als die Übertragungsleistung
des in Strömungsrichtung oben angeordneten Übertragungsmittels (11a),
wenn eine erforderliche Menge der vom wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher
(14) zu absorbierenden Wärme geringer ist als eine erforderliche Menge
der aus dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12) freizusetzenden
Wärme, während die Übertragungsleistung des in Strömungsrichtung
oben angeordneten Übertragungsmittels (11a) so eingestellt
wird, dass sie höher ist als die Übertragungsleistung des in Strömungsrichtung
unten angeordneten Übertragungsmittels (11b), wenn eine erforderliche
Menge der aus dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12)
freizusetzenden Wärme geringer ist als eine erforderliche Menge der vom wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) zu absorbierenden Wärme.
Wie in 9 gezeigt, wird ein fünfzehntes
Lösemittel erhalten, indem im achten Lösemittel das im ersten Flüssigkeitsrohr
(LL) angeordnete Übertragungsmittel (11) bereitgestellt wird. Der
an das erste Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossene Bereich des Flüssigkeitsübergangsrohrs
(40) ist in ein erstes Zweigrohr (40a) und ein zweites Zweigrohr
(40b) unterteilt, wobei das erste Zweigrohr (40a) zwischen dem
Wärmefreisetzungselement (5B) und dem Übertragungsmittel (11)
im ersten Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossen ist, wobei das zweite Zweigrohr
(40b) zwischen dem Übertragungsmittel (11) und dem Wärmeabsorptionselement
(3B) im ersten Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossen ist. Außerdem
sind ein erstes Durchflussmengen-Regelventil (41a) und ein zweites Durchflussmengen-Regelventil
(41b) im ersten Zweigrohr (40a) bzw. im zweiten Zweigrohr (40b)
vorgesehen.
Ein sechzehntes Lösemittel wird erhalten, indem im fünfzehnten
Lösemittel öffnende/schließende Steuermittel zum Öffnen des
ersten Durchflussmengen-Regelventils (41a) und zum Schließen des zweiten
Durchflussmengen-Regelventils (41b) bereitgestellt werden, wenn eine erforderliche
Menge der von dem wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14)
zu absorbierenden Wärme geringer ist als eine erforderliche Menge der aus dem
wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12) freizusetzenden
Wärme, während das zweite Durchflussmengen-Regelventil (41b)
geöffnet und das erste Durchflussmengen-Regelventil (41a) geschlossen
wird, wenn eine erforderliche Menge der aus dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher
(12) freizusetzenden Wärme geringer ist als eine erforderliche Menge
der vom wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14) zu absorbierenden
Wärme.
Wie in 10 gezeigt, wird ein siebzehntes
Lösemittel erhalten, indem im achten Lösemittel das im ersten Flüssigkeitsrohr
(LL) angeordnete Übertragungsmittel (11) bereitgestellt wird. Der
an das erste Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossene Bereich des Flüssigkeitsübergangsrohrs
(40) ist in ein erstes Zweigrohr (40a) und ein zweites Zweigrohr
(40b) unterteilt, wobei das erste Zweigrohr (40a) an das in Strömungsrichtung
vor dem Wärmefreisetzungselement (5B) angeordnete Gasrohr (GL) angeschlossen
ist, wobei das zweite Zweigrohr (40b) zwischen dem Übertragungsmittel
(11) und dem Wärmeabsorptionselement (3B) im ersten Flüssigkeitsrohr
(LL) angeschlossen ist. Ein erstes Durchflussmengen-Regelventil (42a) und
ein zweites Durchflussmengen-Regelventil (42b) sind im ersten Zweigrohr
(40a) und im zweiten Zweigrohr (40b) vorgesehen.
Ein achtzehntes Lösemittel wird erhalten, indem im siebzehnten
Lösemittel Durchlassmengen-Einstellmittel zum Einstellen entsprechender Durchlassmengen
der Durchflussmengen-Regelventile (42a, 42b) bereitgestellt werden,
so dass die Durchlassmenge des ersten Durchflussmengen-Regelventils (42a)
größer ist als die Durchlassmenge des zweiten Durchflussmengen-Regelventils
(42b), wenn eine erforderliche Menge der von dem wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) zu absorbierenden Wärme geringer ist als eine
erforderliche Menge der aus dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher
(12) freizusetzenden Wärme, und so dass die Durchlassmenge des zweiten
Durchflussmengen-Regelventils (42b) größer ist als die Durchlassmenge
des ersten Durchflussmengen-Regelventils (42a), wenn eine erforderliche
Menge der aus dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12)
freizusetzenden Wärme geringer ist als eine erforderliche Menge der von dem
wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14) zu absorbierenden
Wärme.
Bei diesen Lösemitteln können die jeweiligen Leistungen
der Wärmetauscher (12, 14) geändert werden, indem es
zumindest einem Teil des durch den verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf
(10) zirkulierenden Kältemittels erlaubt wird, durch die Flüssigkeitsübergangsrohre
(30, 35, 40) zu strömen.
Insbesondere beim neunten und zehnten Lösemittel kann die Leistung
des wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauschers (12) so eingestellt
werden, dass sie höher ist als die Leistung des wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauschers (14), indem es einem Teil des Kältemittels erlaubt
wird, den wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14) zu umgehen.
Beim elften und zwölften Lösemittel kann die Leistung des
wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauschers (14) so eingestellt werden,
dass sie höher ist als die Leistung des wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauschers
(12), indem es einem Teil des Kältemittels erlaubt wird, den wärmefreisetzungsseitigen
Wärmetauscher (12) zu umgehen.
Beim fünfzehnten und sechzehnten Lösemittel können
die jeweiligen Leistungen der Wärmetauscher (12, 14) durch
das Bereitstellen von lediglich einem Übertragungsmittel (11) geändert
werden. Beim siebzehnten und achtzehnten Mittel kann das Kältemittel, das aus
dem wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14) geströmt
ist, auf sichere Weise im Wärmefreisetzungselement (5B) verflüssigt
werden, und das Eintreten des in einer gasförmigen Phase vorliegenden Kältemittels
in das Übertragungsmittel (11) kann umgangen werden,
was insbesondere dann wirksam ist, wenn das Übertragungsmittel (11)
aus einer mechanischen Pumpe besteht.
Wie in 11 gezeigt, wird ein neunzehntes
Lösemittel erhalten, indem in einem beliebigen Lösemittel, vom ersten
bis zum achtzehnten, eine Vielzahl von wärmequellenseitigen Einheiten (A1,
A2) bereitgestellt wird. Die jeweiligen Gasseiten der Wärmeabsorptionselemente
(3B) der einzelnen wärmequellenseitigen Einheiten (A1, A2) sind über
das Gasrohr (GH) miteinander und mit dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher
(12) verbunden, während die jeweiligen Gasseiten der Wärmefreisetzungselemente
(5B) der einzelnen wärmequellenseitigen Einheiten (A1, A2) über
das Gasrohr (GL) miteinander und mit dem wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher
(14) verbunden sind.
Bei diesem Lösemittel ist der Grad, bis zu dem die Leistung jedes
der Wärmetauscher (12, 14) einstellbar ist, dadurch vergrößert,
dass die jeweiligen Leistungen der wärmequellenseitigen Einheiten (A1, A2)
geregelt werden.
Wie in 12 gezeigt, wird ein zwanzigstes
Lösemittel erhalten, indem in einem beliebigen Lösemittel, vom ersten
bis zum achtzehnten, eine zusätzliche wärmequellenseitige Einheit (A2)
bereitgestellt wird. Die zusätzliche wärmequellenseitige Einheit (A2)
ist umschaltbar zwischen einer Aktion zur Unterstützung der Wärmefreisetzung,
indem das gasförmige Kältemittel dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher
(12) zugeführt und das aus dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher
(12) strömende, flüssige Kältemittel rückgewonnen wird,
ohne dass es dem Kältemittel erlaubt wird, den wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) zu durchlaufen, und einer Aktion zur Unterstützung
der Wärmeabsorption, indem das flüssige Kältemittel dem wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) zugeführt wird, ohne dass es dem Kältemittel
erlaubt wird, den wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12)
zu durchlaufen, und indem das aus dem wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher
(14) strömende, gasförmige Kältemittel rückgewonnen
wird.
Ein einundzwanzigstes Lösemittel wird erhalten, indem im zwanzigsten
Lösemittel Übertragungsmittel (50), ein Wärmetauscher (52)
und Durchflussweg-Umschaltmittel (51) bereitgestellt werden, die in der
zusätzlichen wärmequellenseitigen Einheit (A2) angeordnet sind. Die Aktion
zur Unterstützung der Wärmefreisetzung der zusätzlichen wärmequellenseitigen
Einheit (A2) umfasst das Umschalten des Durchflussweg-Umschaltmittels (51),
das Zuführen des aus dem Übertragungsmittel (50) abgeführten
und im Wärmetauscher (52) verdampften, gasförmigen Kältemittels
zum wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12) und das Rückgewinnen
des im wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12) kondensierten,
flüssigen Kältemittels. Andererseits umfasst die Aktion zur Unterstützung
der Wärmeabsorption der zusätzlichen wärmequellenseitigen Einheit
(A2) das Umschalten des Durchflussweg-Umschaltmittels (51), das Zuführen
des aus dem Übertragungsmittel (50) abgeführten flüssigen
Kältemittels zum wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14)
und im Wärmetauscher (52) das Kondensieren des den wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) durchlaufenden und durch den verwendungsseitigen
Kältemittelkreislauf (10) zirkulierenden gasförmigen Kältemittels,
so dass das Kältemittel durch die Übertragungsmittel (50) rückgewonnen
wird.
Bei diesem Lösemittel kann die Leistung des wärmefreisetzungsseitigen
Wärmetauschers (12) während der Aktion zur Unterstützung
der Wärmefreisetzung verbessert werden, während die Leistung des wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauschers (14) während der Aktion zur Unterstützung
der Wärmeabsorption verbessert werden kann.
Das zweiundzwanzigste Lösemittel wird erhalten, indem im einundzwanzigsten
Lösemittel Umschalt-Steuermittel zum Umschalten der Durchflussweg-Umschaltmittel
(51) bereitgestellt werden, so dass die Aktion zur Unterstützung der
Wärmefreisetzung durchgeführt wird, wenn eine erforderliche Menge der
aus dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12) freizusetzenden
Wärme größer ist als eine erforderliche Menge der vom wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) zu absorbierenden Wärme, und die Aktion zur
Unterstützung der Wärmeabsorption durchgeführt wird, wenn die erforderliche
Menge der vom wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14) zu
absorbierenden Wärme größer ist als eine erforderliche Menge der
aus dem wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauscher (12) freizusetzenden
Wärme.
Wie in 13 bis 22
gezeigt, wird das dreiundzwanzigste Lösemittel, das keinen Teil des Schutzumfangs
der vorliegenden Erfindung bildet, erhalten, indem in einem beliebigen Lösemittel,
vom ersten bis zum zweiundzwanzigsten, Umschaltmittel (D1, D2) zum selektiven Umschalten
der jeweiligen Gasseiten der Wärmetauscher (12, 14) zwischen
dem Wärmeabsorptionselement (3B) und dem Wärmefreisetzungselement
(5B) bereitgestellt werden, um Verbindungen zwischen den jeweiligen Gasseiten
und den gewählten Elementen im verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf
(10) bereitzustellen.
Bei diesem Lösemittel ist es möglich, jeden der Wärmetauscher
(12, 14) beliebig zwischen dem Wärmefreisetzungsvorgang und
dem Wärmeabsorptionsvorgang umzuschalten.
Das vierundzwanzigste Lösemittel, das keinen Teil des Schutzumfangs
der vorliegenden Erfindung bildet, wird erhalten, indem im dreiundzwanzigsten Lösemittel
erste Umschaltventile (55a, 55c) zum Umschalten der jeweiligen
Gasseiten der Wärmetauscher (12, 14) und des Wärmeabsorptionselements
(3B) zwischen einem Verbindungszustand und einem unterbrochenen Zustand
und zweite Umschaltventile (55b, 55d) zum Umschalten der jeweiligen
Gasseiten der Wärmetauscher (12, 14) und des Wärmefreisetzungselement
(5B) zwischen dem Verbindungszustand und dem unterbrochenen Zustand bereitgestellt
werden, wobei die Ventile in den Umschaltmitteln (D1, D2) angeordnet sind.
Ferner sind Umschalt-Steuermittel zum Steuern der Umschaltmittel (D1,
D2) vorgesehen, so dass die Wärmetauscher (12, 14), die mit
den Umschaltmitteln (D1, D2) verbunden sind, als wärmefreisetzungsseitige Wärmetauscher
(12, 14) ausgebildet werden, indem in einem der Umschaltmittel
(D1, D2) die ersten Umschaltventile (55a, 55c) geöffnet werden
und die zweiten Umschaltventile (55b, 55d) geschlossen werden,
und so dass die Wärmetauscher (12, 14), die mit dem anderen
der Umschaltmittel (D1, D2) verbunden sind, als wärmeabsorptionsseitige Wärmetauscher
(12, 14) ausgebildet werden, indem in dem anderen der Umschaltmittel
(D1, D2) die ersten Umschaltventile (55a, 55c) geschlossen werden
und die zweiten Umschaltventile (55b, 55d) geöffnet werden.
Das fünfundzwanzigste Lösemittel wird erhalten, indem in
einem beliebigen Lösemittel, vom ersten bis zum vierundzwanzigsten, eine mechanische
Pumpe als Übertragungsmittel (11) verwendet wird.
Das sechsundzwanzigste Lösemittel wird erhalten, indem in einem
beliebigen Lösemittel, vom ersten bis zum vierundzwanzigsten, zumindest eines
von Druck erhöhenden Mitteln (71) zum Heizen des flüssigen Kältemittels
und zum Erzeugen eines hohen Drucks sowie Druck mindernden Mitteln (72)
zum Kühlen des gasförmigen Kältemittels und zum Erzeugen eines niedrigen
Drucks bereitgestellt wird, wobei die Mittel im Übertragungsmittel (11)
angeordnet sind. Das Übertragungsmittel (11) erzeugt eine Antriebskraft
für die Zirkulation des Kältemittels im verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf
(10), wobei der Druck von dem Druck erhöhenden Mittel (71)
oder dem Druck mindernden Mittel (72) erzeugt wird.
Bei diesem Lösemittel kann das Kältemittel im verwendungsseitigen
Kältemittelkreislauf (10) auf sichere Weise zirkulieren. Insbesondere
beim sechsundzwanzigsten Lösemittel kann eine Antriebskraft für die Zirkulation
erhalten werden, indem eine Phasenänderung des Kältemittels wirksam genutzt
wird.
Wirkungen
Mit dem ersten Lösemittel können daher ein Wärmefreisetzungsvorgang
und ein Wärmeabsorptionsvorgang gleichzeitig in einem Wärmetauscher (12)
bzw. in dem anderen Wärmetauscher (14) durchgeführt werden, indem
die wärmequellenseitige Einheit (A) und die verwendungsseitigen Einheiten (B,
G) durch die beiden Gasrohre (GE, GL) verbunden werden. Dies führt dazu, dass
es möglich wird, eine Kältevorrichtung bereitzustellen, die in der Lage
ist, gleichzeitig einen Wärmefreisetzungsvorgang und einen Wärmeabsorptionsvorgang
durchzuführen und die eine einfachere Struktur aufweist, und die Fertigungskosten
dafür zu verringern.
Da die Anzahl der Anschlusspunkte mit der Verringerung der Anzahl
der Rohre ebenfalls verringert wird, kann die Vorrichtung durch einen einfacheren
Einbauvorgang eingebaut werden.
Beim zweiten bis vierten Lösemittel wird ein Umgehungsweg (20)
vorgesehen, um es dem Kältemittel zu erlauben, den wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauscher (14) zu umgehen. Demgemäß kann die Leistung
des wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauschers (12) mit einer einfachen
Struktur so eingestellt werden, dass sie höher ist als die Leistung des wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauschers (14).
Beim fünften bis siebten Lösemittel wird ein Umgehungsweg
(25) vorgesehen, um es dem Kältemittel zu erlauben, das Wärmeabsorptionselement
(3B) zu umgehen. Demgemäß kann die Leistung des wärmeabsorptionsseitigen
Wärmetauschers (14) mit einer einfachen Struktur so eingestellt werden,
dass sie höher ist als die Leistung des wärmefreisetzungsseitigen Wärmetauschers
(12).
Beim achten bis achtzehnten Lösemittel werden zwischen dem ersten
Flüssigkeitsrohr (LL) und dem zweiten Flüssigkeitsrohr (LL) Flüssigkeitsübergangsrohre
(30, 35, 40) vorgesehen. Dies führt dazu, dass die
jeweiligen Leistungen der Wärmetauscher (12, 14) geändert
werden können, indem es zumindest einem Teil des durch den verwendungsseitigen
Kältemittelkreislauf (10) zirkulierenden Kältemittels erlaubt
wird, durch die Flüssigkeitsübergangsrohre (30, 35,
40) zu strömen, wodurch die Vielseitigkeit der Vorrichtung erhöht
wird.
Beim fünfzehnten Lösemittel können insbesondere die
jeweiligen Leistungen der Wärmetauscher (12, 14) durch die
Bereitstellung von lediglich einem Übertragungsmittel (11) geändert
werden.
Beim siebzehnten Lösemittel kann das Kältemittel, das aus
dem wärmeabsorptionsseitigen Wärmetauscher (14) geströmt
ist, auf sichere Weise im Wärmefreisetzungselement (5B) verflüssigt
werden, und das Eintreten des in einer gasförmigen Phase vorliegenden
Kältemittels in das Übertragungsmittel (11) kann umgangen werden.
In diesem Fall ist die Struktur besonders wirksam, wenn das Übertragungsmittel
(11) aus einer mechanischen Pumpe besteht, da ein Defekt der Pumpe verhindert
wird, was zu einer verbesserten Zuverlässigkeit führt.
Im neunzehnten Lösemittel wird die Vielzahl von wärmequellenseitigen
Einheiten (A1, A2) vorgesehen, und ihre jeweiligen Wärmeabsorptionselemente
(3B) und Wärmefreisetzungselemente (5B) sind parallel zueinander
angeschlossen. Dies führt dazu, dass der Grad, in dem die jeweiligen Leistungen
der Wärmetauscher (12, 14) einstellbar sind, vergrößert
werden kann, indem die jeweiligen Leistungen der wärmequellenseitigen Einheiten
(A1, A2) geregelt werden, wodurch die Vielseitigkeit erhöht wird.
Da die Vielzahl von wärmequellenseitigen Einheiten (A1, A2) im
zwanzigsten bis zweiundzwanzigsten Lösemittel vorgesehen wird und jede der
wärmequellenseitigen Einheiten (A2) zwischen der Aktion zur Unterstützung
der Wärmefreisetzung und der Aktion zur Unterstützung der Wärmeabsorption
umschaltbar ist, sind die jeweiligen Leistungen der Wärmetauscher (12,
14) variabel.
Beim dreiundzwanzigsten und vierundzwanzigsten Mittel stehen die jeweiligen
Gasseiten der Wärmetauscher (12, 14) in selektiver Verbindung
mit dem Wärmeabsorptionselement (3B) oder mit dem Wärmefreisetzungselement
(5B). Demgemäß kann jeder der Wärmetauscher (12,
14) beliebig zwischen der Aktion zur Wärmefreisetzung und der Aktion
zur Wärmeabsorption umgeschaltet werden. In dem Fall, in dem die Kältevorrichtung
beispielsweise auf die Klimaanlage angewendet wird, kann eine so genannte variable
Kühlungs-/Heizklimaanlage realisiert werden, in der jeder der Wärmetauscher
unabhängig zwischen Kühl- und Heizbetrieb umgeschaltet werden kann.
Beim fünfundzwanzigsten und sechsundzwanzigsten Lösemittel
kann das Kältemittel im verwendungsseitigen Kältemittelkreislauf (10)
auf sichere Weise zirkulieren.
Beim siebenundzwanzigsten Lösemittel ist es möglich zu bewirken,
dass das Kältemittel einen wirksameren und zuverlässigeren Umwälzbetrieb
durchführt, als dies der Fall ist, wenn eine mechanische Pumpe verwendet wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 1;
2 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 2;
3 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm einer
Variante des Ausführungsbeispiels 2;
4 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 3;
5 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm einer
Variante des Ausführungsbeispiels 3;
6 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 4;
7 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 5;
8 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 6;
9 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm einer
ersten Variante des Ausführungsbeispiels 6;
10 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm einer
zweiten Variante des Ausführungsbeispiels 6;
11 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 7;
12 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 8;
13 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 9;
14 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 10;
15 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 11;
16 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 9, auf das die Struktur des Ausführungsbeispiels
4 angewendet wurde;
17 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 9, auf das die Struktur des Ausführungsbeispiels
5 angewendet wurde;
18 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 9, auf das die Struktur des Ausführungsbeispiels
6 angewendet wurde;
19 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 9, auf das die Struktur der ersten Variante
des Ausführungsbeispiels 6 angewendet wurde;
20 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 9, auf das die Struktur der zweiten Variante des Ausführungsbeispiels
6 angewendet wurde;
21 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 9, auf das die Struktur des Ausführungsbeispiels
7 angewendet wurde;
22 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 9, auf das die Struktur des Ausführungsbeispiels
8 angewendet wurde;
23 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 12;
24 ist eine Ansicht zur Veranschaulichung des Umwälzbetriebs
eines Kältemittels im Ausführungsbeispiel 12;
25 ist ein Kältemittel-Rohrleitungsdiagramm des
Ausführungsbeispiels 13; und
26 ist eine Ansicht zur Veranschaulichung des Umwälzbetriebs
des Kältemittels im Ausführungsbeispiel 13.
DIE BESTE ART UND WEISE ZUR DURCHFÜHRUNG DER ERFINDUNG
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden nun Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 1
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird eine Kältevorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung auf einen Kältemittelkreislauf einer
Klimaanlage angewendet.
Beschreibung des Kältemittelkreislaufs
Zunächst wird die Kreislaufstruktur des Kältemittelkreislaufs
gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf
1 beschrieben.
Bei dem Kältemittelkreislauf gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel handelt es sich um ein so genanntes sekundäres Kältemittelsystem,
das einen primären Kältemittelkreislauf (1) als Wärmequelle
sowie einen sekundären Kältemittelkreislauf (10) als verwendungsseitigen
Kältemittelkreislauf umfasst. Der Wärmeübergang erfolgt zwischen
dem primären Kältemittelkreislauf (1) und dem sekundären
Kältemittelkreislauf (10) als verwendungsseitigem Kältemittelkreislauf,
wodurch ein Kühl- und ein Heizbetrieb in einer Vielzahl von Räumen durchgeführt
werden.
Jeder der Kältemittelkreisläufe (1, 10)
wird nachfolgend beschrieben.
Der primäre Kältemittelkreislauf (1) besteht aus
einem Kompressor (2), einem Wärmefreisetzungselement (3A)
eines Wärmetauschers (3) zum Heizen, einem elektromotorisch betätigten
Expansionsventil (4) und einem Wärmeabsorptionselement (5A)
eines Wärmetauschers (5) zum Kühlen, die durch primäre Kältemittelrohrleitungen
(6) dergestalt hintereinander angeschlossen sind, dass ein wärmequellenseitiges
Kältemittel zirkulieren kann. Das Wärmefreisetzungselement (3A)
des Wärmetauschers (3) zum Heizen bildet ein Heizelement gemäß
der vorliegenden Erfindung. Das Wärmeabsorptionselement (5A) des Wärmetauschers
(5) zum Kühlen bildet ein Kühlelement gemäß der vorliegenden
Erfindung.
Andererseits besteht der sekundäre Kältemittelkreislauf
(10) aus einer Pumpe (11) als Übertragungsmittel, einem Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen, einem ersten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (12) als wärmefreisetzungsseitigem
Wärmetauscher, einem elektromotorisch betätigten Ventil (13),
einem zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (14)
als wärmeabsorptionsseitigem Wärmetauscher und einem Wärmefreisetzungselement
(5B) des Wärmetauschers (5) zum Kühlen, die durch sekundäre
Kältemittelrohrleitungen (15) hintereinander angeschlossen sind.
Die sekundäre Kältemittelrohrleitung (15), die
eine Verbindung zwischen dem Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers
(3) zum Heizen und dem ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(12) bereitstellt, bildet ein Hochdruck-Gasrohr (GH). Die sekundäre
Kältemittelrohrleitung (15), die eine Verbindung zwischen dem zweiten
im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (14) und dem Wärmefreisetzungselement
(5B) des Wärmetauschers (5) zum Kühlen bereitstellt,
bildet ein Niederdruck-Gasrohr (GL).
Andererseits bildet die sekundäre Kältemittelrohrleitung
(15), die eine Verbindung zwischen dem Wärmefreisetzungselement (5B)
des Wärmetauschers (5) zum Kühlen und dem Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen bereitstellt, ein
Flüssigkeitsrohr (LL) als erstes Flüssigkeitsrohr, während die Kältemittelrohrleitung
(15), die eine Verbindung zwischen dem ersten im Gebäudeinneren angeordneten
Wärmetauscher (12) und dem zweiten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (14) bereitstellt, ein Flüssigkeitsrohr
(LL) als zweites Flüssigkeitsrohr bildet.
In der Struktur wird, wenn das Kältemittel durch jeden der Kältemittelkreisläufe
(1, 10) zirkuliert, durch einen Wärmeaustausch im Wärmetauscher
(3) zum Heizen Wärme vom wärmequellenseitigen Kältemittel
zum verwendungsseitigen Kältemittel freigesetzt. Dann wird durch einen Wärmeaustausch
im Wärmetauscher (5) zum Kühlen Wärme vom verwendungsseitigen
Kältemittel zum wärmequellenseitigen Kältemittel freigesetzt.
Die vorgenannten Elemente primärer Kältemittelkreislauf
(1), Pumpe (11), Wärmetauscher (3) zum Heizen und
Wärmetauscher (5) zum Kühlen sind als wärmequellenseitige
Einheit in einer im Freien angeordneten Einheit (A) enthalten. Andererseits ist
der erste im Gebäudeinneren angeordnete Wärmetauscher (12) als
verwendungsseitige Einheit in einer ersten im Gebäudeinneren angeordneten Einheit
(B) enthalten, während das elektromotorisch betätigte Ventil (13)
und der zweite im Gebäudeinneren angeordnete Wärmetauscher (14)
als verwendungsseitige Einheit in einer zweiten im Gebäudeinneren angeordneten
Einheit (C) enthalten sind. Die im Freien angeordnete Einheit (A) ist im Freien
angeordnet, während die im Gebäudeinneren angeordneten Einheiten (B, C)
in einzelnen Räumen angeordnet sind.
Beschreibung des Umwälzbetriebs des Kältemittels
Als Nächstes erfolgt eine Beschreibung des Umwälzbetriebs
eines Kältemittels.
Während des Umwälzbetriebs werden der Kompressor (2)
des primären Kältemittelkreislaufs (1) und die Pumpe (11)
des sekundären Kältemittelkreislaufs (10) angetrieben, wobei
die jeweiligen elektromotorisch betätigten Ventile (4, 13)
der Kältemittelkreisläufe (1, 10) auf bestimmte Durchlassmengen
eingestellt sind.
Im primären Kältemittelkreislauf (1) tauscht das
wärmequellenseitige Kältemittel, das aus dem Kompressor (2) abgeführt
wurde, Wärme mit dem verwendungsseitigen Kältemittel im Wärmetauscher
(3) zum Heizen, um zu kondensieren, wie durch die Strichlinienpfeile in
1 angegeben. Im elektromotorisch betätigten Expansionsventil
(4) wird der Druck des kondensierten, wärmequellenseitigen Kältemittels
verringert, und es tauscht im Wärmetauscher (5) zum Kühlen Wärme
mit dem verwendungsseitigen Kältemittel, um zu verdampfen. Anschließend
wird das wärmequellenseitige Kältemittel durch den Kompressor (2)
rückgewonnen. Der vorgenannte Umwälzbetrieb des wärmequellenseitigen
Kältemittels wird im primären Kältemittelkreislauf (1) ständig
durchgeführt.
Im sekundären Kältemittelkreislauf (10) tauscht
andererseits das in einer flüssigen Phase vorliegende verwendungsseitige Kältemittel,
das aus der Pumpe (11) abgeführt wurde, Wärme mit dem wärmequellenseitigen
Kältemittel im Wärmetauscher (3) zum Heizen, um zu verdampfen,
wie durch die durchgehenden Pfeile in 1 angegeben.
Das verdampfte, in einer gasförmigen Phase vorliegende verwendungsseitige Kältemittel
strömt durch das Hochdruck-Gasrohr (GH) in die erste im Gebäudeinneren
angeordnete Einheit (B). Im ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(12) tauscht das verwendungsseitige Kältemittel Wärme mit Raumluft,
um die Raumluft zu erwärmen und selbst zu kondensieren.
Dann strömt das in einer flüssigen Phase vorliegende verwendungsseitige
Kältemittel in die zweite im Gebäudeinneren angeordnete Einheit C. Im
zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (14) tauscht
das verwendungsseitige Kältemittel, welches das elektromotorisch betätigte
Ventil (13) durchlaufen hat, Wärme mit Raumluft, um die Raumluft zu
kühlen und selbst zu verdampfen.
Anschließend durchläuft das in der gasförmigen Phase
vorliegende verwendungsseitige Kältemittel das Niederdruck-Gasrohr (GL) und
tauscht im Wärmetauscher (5) zum Kühlen Wärme mit dem wärmequellenseitigen
Kältemittel, um zu kondensieren und von der Pumpe (11) rückgewonnen
zu werden. Der vorgenannte Umwälzbetrieb des verwendungsseitigen Kältemittels
wird im sekundären Kältemittelkreislauf (10) ständig durchgeführt.
Da das Kältemittel einen derartigen Umwälzbetrieb durchführt,
wird die Raumluft in der ersten im Gebäudeinneren angeordnet Einheit (B) erwärmt,
während die Raumluft in der zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Einheit
(C) gekühlt wird. In dem Fall, in dem die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung
auf ein Tiefkühllager angewendet wird, kann die erste im Gebäudeinneren
angeordnete Einheit (B) in einem Büro eingebaut sein, um im Winter als Heizung
verwendet zu werden, während die zweite im Gebäudeinneren angeordnete
Einheit (C) verwendet werden kann, um zum Kühlbetrieb beizutragen, der im Tiefkühllager
durchgeführt wird.
Es ist auch möglich, die im Gebäudeinneren angeordneten
Einheiten (B, C) in unterschiedlichen Räumen anzuordnen, so dass einer der
Räume beheizt wird, während die übrigen Räume gekühlt werden.
Wirkung des vorliegenden Ausführungsbeispiels
Wie oben beschrieben, ist es gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ausreichend, nur das Hochdruck-Gasrohr (GH) und das Niederdruck-Gasrohr
(GL) als Verbindungsrohre zum Verbinden der im Freien angeordneten Einheit (A) mit
den im Gebäudeinneren angeordneten Einheiten (B, C) vorzusehen. Es ist daher
möglich, gleichzeitig in einigen von einer Vielzahl von Räumen einen Heizbetrieb
und in den übrigen Räumen einen Kühlbetrieb durchzuführen, indem
nur zwei Verbindungsrohre (GH, GL) verwendet werden. Dies führt dazu, dass
die Struktur der gesamten Vorrichtung einfacher wird und die Fertigungskosten verringert
werden. Da die Anzahl der Anschlusspunkte mit einer Verringerung der Anzahl der
Rohre ebenfalls verringert wird, kann die Vorrichtung durch einen einfacheren Einbauvorgang
eingebaut werden.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 2
Das Ausführungsbeispiel 2 wird nun unter Bezugnahme auf
2 beschrieben.
Auch im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Kältevorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung auf einen Kältemittelkreislauf einer
Klimaanlage angewendet, ähnlich wie im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
1.
Da die Struktur des primären Kältemittelkreislaufs (1)
des vorliegenden Ausführungsbeispiels dieselbe ist wie im oben beschriebenen
Ausführungsbeispiel 1, erfolgt nur die Beschreibung eines sekundären Kältemittelkreislaufs
(10).
In 2 ist nur der sekundäre Kältemittelkreislauf
(10) gezeigt.
Wie in 2 gezeigt, ist im sekundären
Kältemittelkreislauf (10) der Klimaanlage des vorliegenden Ausführungsbeispiels
ein Umgehungsrohr (20) vorgesehen, das einen Umgehungsweg ausbildet, der
den sekundären im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (14)
umgeht. Ein Ende des Umgehungsrohrs (20) ist zwischen dem elektromotorisch
betätigten Expansionsventil (13) und dem zweiten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (14) an das Flüssigkeitsrohr (LL)
angeschlossen, und das andere Ende ist zwischen dem zweiten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (14) und dem Wärmefreisetzungselement
(5B) des Wärmetauschers (5) zum Kühlen an das Niederdruck-Gasrohr
(GL) angeschlossen.
Das Umgehungsrohr (20) weist einen Durchmesser auf, der geringer
ist als derjenige des Flüssigkeitsrohrs (LL), um es einem Teil des verwendungsseitigen
Kältemittels, welches das elektromotorisch betätigte Ventil (13)
durchlaufen hat, zu erlauben, den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(14) zu umgehen und zum Niederdruck-Gasrohr (GL) zu strömen.
In der Struktur strömt ein Teil des verwendungsseitigen Kältemittels,
welches das elektromotorisch betätigte Ventil (13) durchlaufen hat,
während des Betriebs in den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(14), um zum Kühlen der Raumluft beizutragen, und strömt dann
in das Niederdruck-Gasrohr (GL). Der verbleibende Teil des in einer flüssigen
Phase oder in einer gemischten flüssigen/gasförmigen Phase vorliegenden,
verwendungsseitigen Kältemittels strömt durch das Umgehungsrohr (20),
um sich im Niederdruck-Gasrohr (GL) mit dem verwendungsseitigen Kältemittel
zu mischen, das den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(14) durchlaufen hat, und um in das Wärmefreisetzungselement (5B)
des Wärmetauschers (5) zum Kühlen zu strömen.
Die übrigen Aktionen sind dieselben wie in dem Fall, der oben
im Ausführungsbeispiel 1 beschrieben ist.
Da es einem Teil des verwendungsseitigen Kältemittels im vorliegenden
Ausführungsbeispiel erlaubt wird, den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten
Wärmetauscher (14) zu umgehen, ist es möglich, die Heizleistung
des ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauschers (12)
so einzustellen, dass sie höher ist als die Kühlleistung des zweiten im
Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauschers (14). Folglich ist
das vorliegende Ausführungsbeispiel in dem Fall wirksam, in dem eine Heizlast
größer ist als eine Kühllast (im Folgenden wird dieser Fall als "Zustand
mit Wärmeüberschuss" bezeichnet).
VARIANTE DES AUSFÜHRUNGSBEISPIELS 2
Nun wird eine Variante des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
2 beschrieben.
In der vorliegenden Variante ist das in Strömungsrichtung oben
angeordnete Ende des Umgehungsrohrs (20), wie in 3
gezeigt, zwischen dem ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(12) und dem elektromotorisch betätigten Expansionsventil (13)
an das Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossen. Im Umgehungsrohr (20)
ist ein elektromotorisch betätigtes Ventil (21) als Einstellmechanismus
vorgesehen, der das Einstellen der Durchflussmenge des Kältemittels ermöglicht.
Zusätzlich ist ein Durchlassmengen-Einstellmittel zum Einstellen
der Durchlassmenge des elektromotorisch betätigten Ventils (21) in
der Steuereinheit der vorliegenden Vorrichtung vorgesehen, obwohl diese nicht abgebildet
ist.
In der Struktur ist es möglich, die Menge des verwendungsseitigen
Kältemittels, das den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (14)
umgeht, durch Regelung der Durchlassmenge des elektromotorisch betätigten Ventils
(21) einzustellen. Anders ausgedrückt ist es möglich, das Kältemittel
gemäß der Kühllast in einer geeigneten Durchflussmenge im zweiten
im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (14) zu erhalten.
In einem speziellen Regelvorgang wird die Durchlassmenge des elektromotorisch betätigten
Ventils (21) entsprechend erhöht, sobald die Kühllast geringer
ist als die Heizlast, so dass die Menge des durch das Umgehungsrohr (20)
strömenden Kältemittels erhöht wird. Also wird die Kühlleistung
durch Verringern der Menge des durch den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten
Wärmetauscher (14) strömenden Kältemittels unterdrückt.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 3
Das Ausführungsbeispiel 3 wird nun unter Bezugnahme auf
4 beschrieben.
Auch im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Kältevorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung auf einen Kältemittelkreislauf einer
Klimaanlage angewendet. Die Struktur des primären Kältemittelkreislaufs
(1) ist dieselbe wie im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel 1.
In 4 ist nur der sekundäre Kältemittelkreislauf
(10) veranschaulicht. Im sekundären Kältemittelkreislauf (10)
in der Klimaanlage gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist
ein einen Umgehungsweg bildendes Umgehungsrohr (25) vorgesehen, welches
das Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers (3)
zum Heizen umgeht.
Ein Ende des Umgehungsrohrs (25) ist zwischen der Pumpe (11)
und dem Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers (3)
zum Heizen an das Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossen, und das andere Ende
ist zwischen dem Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers
(3) zum Heizen und dem ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(12) an das Hochdruck-Gasrohr (GH) angeschlossen.
Das Umgehungsrohr (25) weist einen Durchmesser auf, der geringer
ist als derjenige des Flüssigkeitsrohrs (LL), um es einem Teil des in einer
flüssigen Phase vorliegenden, von der Pumpe (11) abgeführten
verwendungsseitigen Kältemittels zu erlauben, das Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen zu umgehen und in
das Hochdruck-Gasrohr (GH) zu strömen.
In der Struktur strömt ein Teil des aus der Pumpe (11)
abgeführten, in der flüssigen Phase vorliegenden verwendungsseitigen Kältemittels
während des Betriebs in das Wärmeabsorptionselement (3B) des
Wärmetauschers (3) zum Heizen, wo es Wärme aus dem wärmequellenseitigen
Kältemittel absorbiert, um zu verdampfen, und strömt dann von dort in
das Hochdruck-Gasrohr (GH). Der verbleibende Teil des in einer flüssigen Phase
vorliegenden verwendungsseitigen Kältemittels strömt durch das Umgehungsrohr
(25), um sich im Hochdruck-Gasrohr (GH) mit dem verwendungsseitigen Kältemittel
zu mischen, welches das Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers
(3) zum Heizen durchlaufen hat, und um in den ersten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (12) zu strömen.
Die übrigen Aktionen sind dieselben wie im oben beschriebenen
Ausführungsbeispiel 1.
Da es somit im vorliegenden Ausführungsbeispiel einem Teil des
verwendungsseitigen Kältemittels erlaubt wird, das Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen zu umgehen, kann die
Wärmemenge, die das verwendungsseitige Kältemittel vom wärmequellenseitigen
Kältemittel erhält, geringer eingestellt werden als die Wärmemenge,
die vom verwendungsseitigen Kältemittel an das wärmequellenseitige Kältemittel
abgegeben wird. Kurz gesagt verringert das vorliegende Ausführungsbeispiel
die aus dem ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (12)
freigesetzte Wärmemenge. Folglich ist die Struktur des vorliegenden Ausführungsbeispiels
in dem Fall wirksam, in dem die Kühllast größer ist als die Heizlast
(im Folgenden wird dieser Fall als "Zustand mit Kälteüberschuss" bezeichnet).
VARIANTE DES AUSFÜHRUNGSBEISPIELS 3
Nun wird eine Variante des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
3 beschrieben.
In der vorliegenden Variante ist, wie in 5
gezeigt, im Umgehungsrohr (25) ein elektromotorisch betätigtes Ventil
(26) als Einstellmechanismus vorgesehen, der in der Lage ist, die Durchflussmenge
des Kältemittels einzustellen.
Zusätzlich ist ein Durchlassmengen-Einstellmittel zum Einstellen
der Durchlassmenge des elektromotorisch betätigten Ventils (26) in
der Steuereinheit der vorliegenden Vorrichtung vorgesehen, obwohl diese nicht abgebildet
ist.
In der Struktur ist es möglich, die Menge des verwendungsseitigen
Kältemittels, welches das Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers
(3) zum Heizen umgeht, durch Regelung der Durchlassmenge des elektromotorisch
betätigten Ventils (26) einzustellen. Anders ausgedrückt wird
es möglich, das Kältemittel gemäß der Heizlast in einer geeigneten
Durchflussmenge im Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers
(3) zum Heizen zu erhalten. In einem speziellen Regelvorgang wird die Durchlassmenge
des elektromotorisch betätigten Ventils (26) entsprechend erhöht,
sobald die Heizlast geringer ist als die Kühllast, so dass die Menge des durch
das Umgehungsrohr (25) strömenden Kältemittels erhöht wird.
Also wird die Heizleistung durch Verringern der Menge des durch das Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen strömenden Kältemittels
unterdrückt.
Kreislaufstruktur, bei der eine der im Gebäudeinneren angeordneten
Einheiten angehalten werden kann
Jedes der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele 4 bis 8 hat
eine Kreislaufstruktur angenommen, welche die Umwälzung des verwendungsseitigen
Kältemittels selbst dann erlaubt, wenn eine der im Gebäudeinneren angeordneten
Einheiten (B, C) angehalten wurde.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 4
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind im Flüssigkeitsrohr
(LL), wie in 6 gezeigt, zwischen dem ersten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (12) und dem zweiten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (14) zwei elektromotorisch betätigte
Ventile (13a, 13b) vorgesehen.
Ein Flüssigkeitsrücklaufrohr (30) ist als Flüssigkeitsübergangsrohr
zwischen dem Flüssigkeitsrohr (LL), das sich zwischen den elektromotorisch
betätigten Ventilen (13a, 13b) befindet, und dem Flüssigkeitsrohr
(LL), das sich in Strömungsrichtung oberhalb der Pumpe (11) (Saugseite)
befindet, angeschlossen. Das Flüssigkeitsrücklaufrohr (30) ist
mit einem elektromotorisch betätigten Ventil (31) versehen.
Zusätzlich ist ein Durchlassmengen-Einstellmittel zum Einstellen
der Durchlassmenge des elektromotorisch betätigten Ventils (31) in
der Steuereinheit der vorliegenden Vorrichtung vorgesehen, obwohl diese nicht abgebildet
ist.
In der Struktur wird im Zustand mit Wärmeüberschuss das
in Strömungsrichtung oberhalb des Flüssigkeitsrohrs (LL) befindliche elektromotorisch
betätigte Ventil (13a) geöffnet, und die Durchlassmenge des in
Strömungsrichtung unten angeordneten elektromotorisch betätigten Ventils
(13b) wird verringert. Andererseits wird das elektromotorisch betätigte
Ventil (31) des Flüssigkeitsrücklaufrohrs (30) auf eine
bestimmte Durchlassmenge eingestellt.
Dies führt dazu, dass ein Teil des in einer flüssigen Phase
vorliegenden verwendungsseitigen Kältemittels, das den ersten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (12) und das in Strömungsrichtung
oben angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil (13a) durchlaufen
hat, in den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (14)
strömt, um zum Kühlen der Raumluft beizutragen, dann von dort in das Niederdruck-Gasrohr
(GL) strömt, im Wärmefreisetzungselement (5B) des Wärmetauschers
(5) zum Kühlen kondensiert wird und zur Saugseite der Pumpe (11)
zurückgeführt wird, während der verbleibende Teil des verwendungsseitigen
Kältemittels durch das Flüssigkeitsrücklaufrohr (30) strömt
und dann zur Saugseite der Pumpe (11) zurückgeführt wird, ohne
einer Phasenänderung unterzogen zu werden. Kurz gesagt umgeht das durch das
Flüssigkeitsrücklaufrohr (30) strömende verwendungsseitige
Kältemittel den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(14).
Die übrigen Aktionen sind dieselben wie im oben beschriebenen
Ausführungsbeispiel 1.
Somit erlaubt es gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Einstellung der Durchlassmengen der elektromotorisch betätigten Ventile
(13a, 13b) und (31), dass ein Teil des verwendungsseitigen
Kältemittels den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(14) und das Wärmefreisetzungselement (5B) des Wärmetauschers
(5) zum Kühlen umgeht. Dies führt dazu, dass es möglich
wird, die Heizleistung des ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauschers
(12) so einzustellen, dass sie höher ist als die Kühlleistung
des zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauschers (14).
Daher ist die Struktur des vorliegenden Ausführungsbeispiels
in dem Fall wirksam, in dem die Heizlast größer ist als die Kühllast,
ähnlich wie im Fall, der oben im Ausführungsbeispiel 2 beschrieben ist.
In einem speziellen Regelvorgang wird die Durchlassmenge des elektromotorisch betätigten
Ventils (31) entsprechend erhöht, sobald die Kühllast geringer
ist als die Heizlast, wodurch die Menge des durch das Flüssigkeitsrücklaufrohr
(30) strömenden Kältemittels erhöht wird. Kurz gesagt wird
die Kühlleistung unterdrückt, indem die Menge des durch den zweiten im
Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (14) und das Wärmefreisetzungselement
(5B) des Wärmetauschers (5) zum Kühlen strömenden
Kältemittels verringert wird.
Wenn die Kühllast gleich der Heizlast ist, wird das elektromotorisch
betätigte Ventil (31) des Flüssigkeitsrücklaufrohrs (30)
geschlossen. Dies führt dazu, dass derselbe Umwälzbetrieb des Kältemittels
durchgeführt wird wie in dem Fall, der oben im Ausführungsbeispiel 1 beschrieben
ist.
Wenn keine Kühllast vorliegt, wird das in Strömungsrichtung
unten angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil (13b) vollständig
geschlossen. In diesem Fall zirkuliert das verwendungsseitige Kältemittel
nur zwischen dem Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers
(3) zum Heizen und dem ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(12) und wird daran gehindert, in den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten
Wärmetauscher (14) zu strömen. Der Umwälzbetrieb des Kältemittels
erfolgt also dergestalt, dass nur die Heizleistung vom ersten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (12) erhalten werden kann.
Um einen solchen Betriebsvorgang zu realisieren, ist die Wärmemenge
zum Verdampfen des kondensierten, wärmequellenseitigen Kältemittels im
primären Kältemittelkreislauf (1) nicht ausreichend. Daher wird
ein Luftwärmetauscher oder dergleichen zum Ausgleichen der nicht ausreichenden
Wärmemenge benötigt.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 5
Im Gegensatz zum oben beschriebenen Ausführungsbeispiel 4, in
dem nur die Heizleistung vom ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(12) erhalten werden kann, kann im vorliegenden Ausführungsbeispiel
nur die Kühlleistung vom zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(14) erhalten werden. Es werden hier nur Bereiche beschrieben, die sich
vom oben beschriebenen Ausführungsbeispiel 4 unterscheiden.
Wie in 7 gezeigt, ist der sekundäre
Kältemittelkreislauf (10) des vorliegenden Ausführungsbeispiels
mit einem Flüssigkeitszulaufrohr (35) als Flüssigkeitsübergangsrohr
anstelle des oben beschriebenen Flüssigkeitsrücklaufrohrs (30)
von Ausführungsbeispiel 4 versehen. Ein Ende des Flüssigkeitszulaufrohrs
(35) ist zwischen den elektromotorisch betätigten Ventilen (13a,
13b) an das Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossen, und das andere Ende
ist in Strömungsrichtung unterhalb der Pumpe (11) (Druckseite) an
das Flüssigkeitsrohr (LL) angeschlossen. Im Flüssigkeitszulaufrohr (35)
ist außerdem ein elektromotorisch betätigtes Ventil (36) vorgesehen.
Zusätzlich ist auch ein Durchlassmengen-Einstellmittel zum Einstellen
der Durchlassmenge des elektromotorisch betätigten Ventils (36) in
der Steuereinheit der vorliegenden Vorrichtung vorgesehen, obwohl diese nicht abgebildet
ist.
In der Struktur wird im Zustand mit Kälteüberschuss das
in Strömungsrichtung unten angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil
(13b) des Flüssigkeitsrohrs (LL) geöffnet, und die Durchlassmenge
des in Strömungsrichtung oben angeordneten elektromotorisch betätigten
Ventils (13a) wird verringert. Andererseits wird das elektromotorisch betätigte
Ventil (36) des Flüssigkeitszulaufrohrs (35) auf eine bestimmte
Durchlassmenge eingestellt.
Dies führt dazu, dass ein Teil des verwendungsseitigen Kältemittels,
das aus der Pumpe (11) abgeführt wurde, in das Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen strömt, wo es
Wärme aus dem wärmequellenseitigen Kältemittel absorbiert, um zu
verdampfen, und dann von dort in das Hochdruck-Gasrohr (GH) strömt. Anschließend
strömt das verwendungsseitige Kältemittel durch den ersten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (12), um zum Heizen der Raumluft beizutragen.
Nachdem der verbleibende Teil des verwendungsseitigen Kältemittels
durch das Flüssigkeitszulaufrohr (35) geströmt ist, mischt es
sich mit dem verwendungsseitigen Kältemittel, das den ersten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (12) durchlaufen hat, und strömt durch
das in Strömungsrichtung unten angeordnete elektromotorisch betätigte
Ventil (13b) in den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(14). Die übrigen Aktionen sind dieselben wie in dem Fall, der oben
im Ausführungsbeispiel 1 beschrieben ist.
Somit erlaubt es gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Einstellung der Durchlassmengen der elektromotorisch betätigten Ventile
(13a, 13b) und (36), dass ein Teil des verwendungsseitigen
Kältemittels das Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers
(3) zum Heizen und den ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(12) umgeht. Dies führt dazu, dass es möglich wird, die Kühlleistung
des zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauschers (14)
so einzustellen, dass sie höher ist als die Heizleistung des ersten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauschers (12).
Daher ist die Struktur des vorliegenden Ausführungsbeispiels
in dem Fall wirksam, in dem die Kühllast größer ist als die Heizlast,
ähnlich wie im Fall, der oben im Ausführungsbeispiel 3 beschrieben ist.
In einem speziellen Regelvorgang wird die Durchlassmenge des elektromotorisch betätigten
Ventils (36) entsprechend erhöht, sobald die Heizlast geringer ist
als die Kühllast, wodurch die Menge des durch das Flüssigkeitszulaufrohr
(35) strömenden Kältemittels erhöht wird. Kurz gesagt wird
die Heizleistung durch Verringern der Menge des durch das Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen und den ersten im
Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (12) strömenden
Kältemittels unterdrückt.
Wenn die Kühllast gleich der Heizlast ist, wird das elektromotorisch
betätigte Ventil (36) des Flüssigkeitszulaufrohrs (35)
geschlossen. Dies führt dazu, dass derselbe Umwälzbetrieb des Kältemittels
durchgeführt wird wie in dem Fall, der oben im Ausführungsbeispiel 1 beschrieben
ist.
Wenn keine Heizlast vorliegt, wird das in Strömungsrichtung oben
angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil (13a) vollständig
geschlossen. In diesem Fall zirkuliert das verwendungsseitige Kältemittel nur
zwischen dem Wärmefreisetzungselement (5B) des Wärmetauschers
(5) zum Kühlen und dem zweiten im Gebäudeinneren angeordneten
Wärmetauscher (14) und wird daran gehindert, in den ersten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (12) zu strömen. Der Umwälzbetrieb
des Kältemittels erfolgt also dergestalt, dass nur die Kühlleistung vom
zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (14) erhalten
werden kann.
Um einen solchen Betriebsvorgang zu realisieren, belässt das
wärmequellenseitige Kältemittel Restwärme im primären Kältemittelkreislauf
(1). Daher wird ein Luftwärmetauscher oder dergleichen zum Freisetzen
der Restwärme benötigt.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 6
Das vorliegende Ausführungsbeispiel weist eine Kombination der
Komponenten aus jedem der Ausführungsbeispiele 4 und 5 auf.
Wie in 8 gezeigt, weist der sekundäre
Kältemittelkreislauf (10) des vorliegenden Ausführungsbeispiels
im Flüssigkeitsrohr (LL) zwischen dem ersten und dem zweiten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (12) und (14) zwei elektromotorisch
betätigte Ventile (13a, 13b) auf.
Zusätzlich sind im Flüssigkeitsrohr (LL) zwischen dem Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen und dem Wärmefreisetzungselement
(5B) des Wärmetauschers (5) zum Kühlen zwei Pumpen (11a,
11b) vorgesehen. Die Betriebsfrequenzen der Pumpen (11a,
11b) sind variabel, und die Menge des pro Zeiteinheit daraus abgeführten
Kältemittels ist variabel.
Zusätzlich ist ein Leistungseinstellmittel zum Einstellen der
jeweiligen Übertragungsleistungen der Pumpen (11a, 11b) in
der Steuereinheit der vorliegenden Vorrichtung vorgesehen, obwohl diese nicht abgebildet
ist.
Des Weiteren ist ein Flüssigkeitsübergangsrohr (40)
als Flüssigkeitsübergangsrohr zwischen dem zwischen den elektromotorisch
betätigten Ventilen (13a, 13b) befindlichen Flüssigkeitsrohr
(LL) und dem zwischen den Pumpen (11a, 11b) befindlichen Flüssigkeitsrohr
(LL) angeschlossen.
In der Struktur wird im Zustand mit Wärmeüberschuss das
in Strömungsrichtung oben angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil
(13a) geöffnet, und die Durchlassmenge des in Strömungsrichtung
unten angeordneten Ventils (13b) wird verringert. Andererseits wird die
Betriebsfrequenz der in Strömungsrichtung unten angeordneten Pumpe (11b)
so eingestellt, dass sie höher ist als die Betriebsfrequenz der in Strömungsrichtung
oben angeordneten Pumpe (11a).
Folglich strömt ein Teil des verwendungsseitigen Kältemittels,
welches aus der in Strömungsrichtung oben und aus der in Strömungsrichtung
unten angeordneten Pumpe (11a und 11b) abgeführt wurde und
welches das Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers (3)
zum Heizen, den ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (12)
und das in Strömungsrichtung oben angeordnete elektromotorisch betätigte
Ventil (13a) durchlaufen hat, in den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten
Wärmetauscher (14), um zum Kühlen der Raumluft beizutragen, strömt
von dort aus in das Niederdruck-Gasrohr (GL) und wird über das Wärmefreisetzungselement
(5B) des Wärmetauschers (5) zum Kühlen zur Saugseite
der in Strömungsrichtung oben angeordneten Pumpe (11a) zurückgeführt,
wie dies durch die durchgehenden Pfeile in 8 angegeben
ist.
Der verbleibende Teil des verwendungsseitigen Kältemittels strömt
durch das Flüssigkeitsübergangsrohr (40) und wird zur Saugseite
der in Strömungsrichtung unten angeordneten Pumpe (11b) zurückgeführt,
ohne einer Phasenänderung unterzogen zu werden. Kurz gesagt umgeht das durch
das Flüssigkeitsübergangsrohr (40) strömende verwendungsseitige
Kältemittel den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(14).
Die übrigen Aktionen sind dieselben wie in dem Fall, der oben
im Ausführungsbeispiel 1 beschrieben ist.
Wenn keine Kühllast vorliegt, wird das in Strömungsrichtung
unten angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil (13b) vollständig
geschlossen, während die in Strömungsrichtung oben angeordnete Pumpe (11a)
angehalten wird. In diesem Fall zirkuliert das verwendungsseitige Kältemittel
nur zwischen dem Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers
(3) zum Heizen und dem ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(12) und wird daran gehindert, in den zweiten im Gebäudeinneren angeordneten
Wärmetauscher (14) zu strömen.
Andererseits wird im Zustand mit Kälteüberschuss das in
Strömungsrichtung unten angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil
(13b) des Flüssigkeitsrohrs (LL) geöffnet, und die Durchlassmenge
des in Strömungsrichtung oben angeordneten elektromotorisch betätigten
Ventils (13a) wird verringert. Die Betriebsfrequenz der in Strömungsrichtung
oben angeordneten Pumpe (11a) wird so eingestellt, dass sie
höher ist als die Betriebsfrequenz der in Strömungsrichtung unten angeordneten
Pumpe (11b).
Dies führt dazu, dass ein Teil des verwendungsseitigen Kältemittels,
das aus der in Strömungsrichtung oben angeordneten Pumpe (11a) abgeführt
wurde, die in Strömungsrichtung oben angeordnete Pumpe (11b) durchläuft,
in das Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers (3)
zum Heizen strömt, wo es Wärme aus dem wärmequellenseitigen Kältemittel
absorbiert, um zu verdampfen, und dann von dort in das Hochdruck-Gasrohr (GH) strömt,
wie durch die Strichlinienpfeile in 8 angegeben. Anschließend
strömt das verwendungsseitige Kältemittel durch den ersten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (12), um zum Heizen der Raumluft beizutragen.
Der verbleibende Teil des verwendungsseitigen Kältemittels strömt
durch das Flüssigkeitsübergangsrohr (40), mischt sich mit dem
verwendungsseitigen Kältemittel, das den ersten im Gebäudeinneren angeordneten
Wärmetauscher (12) durchlaufen hat, und strömt durch das in Strömungsrichtung
unten angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil (13b) in den zweiten
im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (14).
Die übrigen Aktionen sind dieselben wie in dem Fall, der oben
im Ausführungsbeispiel 1 beschrieben ist.
Wenn keine Heizlast vorliegt, wird das in Strömungsrichtung oben
angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil (13a) vollständig
geschlossen, und die in Strömungsrichtung unten angeordnete Pumpe (11b)
wird angehalten. In diesem Fall zirkuliert das verwendungsseitige Kältemittel
nur zwischen dem Wärmefreisetzungselement (5B) des Wärmetauschers
(5) zum Kühlen und dem zweiten im Gebäudeinneren angeordneten
Wärmetauscher (14) und wird daher daran gehindert, in den ersten im
Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (12) zu strömen.
Auf diese Weise ermöglicht das vorliegende Ausführungsbeispiel
den Umwälzbetrieb des verwendungsseitigen Kältemittels als Reaktion auf
den Zustand mit Wärmeüberschuss und auf den Zustand mit Kälteüberschuss.
Um einen solchen Betriebsvorgang zu realisieren, kommt es beim wärmequellenseitigen
Kältemittel zu einer ungenügenden Wärmemenge oder einem Wärmeüberschuss
im primären Kältemittelkreislauf (1), so dass ein Luftwärmetauscher
benötigt wird, um solche Nachteile auszugleichen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist es auch möglich,
ein elektromotorisch betätigtes Ventil im Flüssigkeitsübergangsrohr
(40) vorzusehen, so dass die Menge des durch das Flüssigkeitsübergangsrohr
(40) strömenden Kältemittels eingestellt werden kann.
ERSTE VARIANTE DES AUSFÜHRUNGSBEISPIELS 6
Nun wird eine erste Variante des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
6 beschrieben. Wie in 9 gezeigt, wird in der vorliegenden
Variante nur eine Pumpe (11) verwendet.
Ein (an die Pumpe anzuschließendes) Ende des Flüssigkeitsübergangsrohrs
(40) ist in zwei Zweigrohre unterteilt, wobei es sich um ein an die Saugseite
der Pumpe (11) angeschlossenes erstes Zweigrohr (40a) und ein
an die Druckseite der Pumpe (11) angeschlossenes zweites Zweigrohr (40b)
handelt. Die Zweigrohre (40a, 40b) sind jeweils mit elektromagnetischen
Ventilen (41a, 41b) als erstes bzw. zweites Durchflussmengen-Regelventil
versehen.
Öffnende/schließende Steuermittel zum Steuern der Öffnungs-/Schließvorgänge
der elektromagnetischen Ventile (41a, 41b) sind in der Steuereinheit
der vorliegenden Vorrichtung vorgesehen, obwohl diese nicht abgebildet ist.
In der Struktur wird im Zustand mit Wärmeüberschuss das
in Strömungsrichtung oben angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil
(13a) des Flüssigkeitsrohrs (LL) geöffnet, und die Durchlassmenge
des in Strömungsrichtung unten angeordneten elektromotorisch betätigten
Ventils (13b) wird verringert. Andererseits wird das elektromagnetische
Ventil (41a) des ersten Zweigrohrs (40a) geöffnet, und das
elektromagnetische Ventil (41b) des zweiten Zweigrohrs (40b) wird
geschlossen. Dies erlaubt es, denselben Umwälzbetrieb des Kältemittels
wie im Zustand mit Wärmeüberschuss im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
6 durchzuführen (siehe die in 9 gezeigten durchgehenden
Pfeile). Sobald die Kühllast geringer ist, wird die Durchlassmenge des in Strömungsrichtung
unten angeordneten elektromotorisch betätigten Ventils (13b) verringert,
und die Menge des flüssigen Kältemittels im Flüssigkeitsübergangsrohr
(40) wird erhöht.
Andererseits wird im Zustand mit Kälteüberschuss das in
Strömungsrichtung unten angeordnete elektromotorisch betätigte Ventil
(13b) des Flüssigkeitsrohrs (LL) geöffnet, und die Durchlassmenge
des in Strömungsrichtung oben angeordneten elektromotorisch betätigten
Ventils (13a) wird verringert. Andererseits wird das elektromagnetische
Ventil (41a) des ersten Zweigrohrs (40a) geschlossen, und das
elektromagnetische Ventil (41b) des zweiten Zweigrohrs (40b) wird
geöffnet. Dies erlaubt es, denselben Umwälzbetrieb des Kältemittels
wie im Zustand mit Kälteüberschuss im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
6 durchzuführen (siehe die in 9 gezeigten Strichlinienpfeile).
Sobald die Heizlast geringer ist, wird die Durchlassmenge des in Strömungsrichtung
oben angeordneten elektromotorisch betätigten Ventils (13a) verringert,
und die Menge des flüssigen Kältemittels im Flüssigkeitsübergangsrohr
(40) wird erhöht.
Auf diese Weise ermöglicht das vorliegende Ausführungsbeispiel
den Umwälzbetrieb des verwendungsseitigen Kältemittels als Reaktion auf
den Zustand mit Kälteüberschuss und auf den Zustand mit Wärmeüberschuss,
indem nur eine Pumpe (11) verwendet wird.
ZWEITE VARIANTE DES AUSFÜHRUNGSBEISPIELS 6
Nun wird eine zweite Variante des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
6 beschrieben. Wie in 10 gezeigt, wird in der vorliegenden
Variante ebenfalls nur eine Pumpe (11) verwendet.
Das zweite Zweigrohr (40b) des Flüssigkeitsübergangsrohrs
(40) ist an die Druckseite der Pumpe (11) angeschlossen, während
das erste Zweirohr (40a) an die in Strömungsrichtung oben angeordnete
Seite des Wärmefreisetzungselements (5B) des Wärmetauschers (5)
zum Kühlen angeschlossen ist. Die Zweigrohre (40a, 40b) sind
jeweils mit elektromotorisch betätigten Ventilen (42a, 42b)
als Durchflussmengen-Regelventile versehen.
Öffnende/schließende Steuermittel zum Steuern der Öffnungs-/Schließvorgänge
der elektromagnetischen Ventile (42a, 42b) sind in der Steuereinheit
der vorliegenden Vorrichtung vorgesehen, obwohl diese nicht abgebildet ist.
Diese Struktur erlaubt es, den Umwälzbetrieb des verwendungsseitigen
Kältemittels als Reaktion auf den Zustand mit Wärmeüberschuss und
auf den Zustand mit Kälteüberschuss durch Einstellen der Durchlassmengen
der Ventile ähnlich der oben beschriebenen ersten Variante durchzuführen.
Sobald die Kühllast geringer ist, wird die Durchlassmenge des elektromotorisch
betätigten Ventils (42b) des zweiten Zweigrohrs (40b) verringert,
und die Menge des flüssigen Kältemittels im ersten Zweigrohr (40a)
wird erhöht. Andererseits wird, sobald die Heizlast geringer ist, die Durchlassmenge
des elektromotorisch betätigten Ventils (42a) des ersten Zweigrohrs
(40a) verringert, und die Menge des flüssigen Kältemittels im
zweiten Zweigrohr (40b) wird erhöht. In 10
ist außerdem der Umwälzbetrieb des Kältemittels im Zustand mit Wärmeüberschuss
durch die durchgehenden Pfeile angegeben, und der Umwälzbetrieb des Kältemittels
im Zustand mit Kälteüberschuss ist durch die Strichlinienpfeile angegeben.
Die Struktur gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
stellt die Verflüssigung des zur Pumpe (11) zurückgeführten
verwendungsseitigen Kältemittels mittels des Wärmetauschers (5)
zum Kühlen beim Betriebsvorgang im Zustand mit Wärmeüberschuss sicher.
Dies führt dazu, dass der Fall umgangen werden kann, in dem das Kältemittel
in einer gasförmigen Phase zur Pumpe (11) zurückgeführt
wird und den Antrieb der Pumpe (11) behindert.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 7
Nun wird das Ausführungsbeispiel 7 beschrieben. Das vorliegende
Ausführungsbeispiel weist eine Vielzahl von im Freien angeordneten Einheiten
(A1, A2) auf.
Wie in 11 gezeigt, wurde das vorliegende
Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, dass zwei im Freien angeordnete Einheiten
(A1, A2) parallel an die Kreislaufstruktur des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
6 angeschlossen werden. Insbesondere ist sowohl das Hochdruck-Gasrohr (GH)
als auch das Niederdruck-Gasrohr (GL) in Zweigrohre unterteilt, die an die jeweiligen
Wärmeabsorptionselemente (3B) der Wärmetauscher (3)
zum Heizen und an die jeweiligen Wärmefreisetzungselemente (5B) der
Wärmetauscher (5) zum Kühlen in den im Freien angeordneten Einheiten
(A1, A2) angeschlossen sind.
Die im Freien angeordneten Einheiten (A1, A2) weisen dieselben Strukturen
auf wie diejenigen im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel 6. Die Betriebsvorgänge
des vorliegenden Ausführungsbeispiels sind ebenfalls dieselben wie im Ausführungsbeispiel
6, so dass die Heiz- und die Kühlleistung eingestellt werden, indem die Durchlassmengen
der einzelnen Ventile (13a, 13b) und die Betriebsfrequenzen der
Pumpen (11a, 11b) eingestellt werden.
In der Struktur kann der einstellbare Bereich der Heiz- und Kühlleistung
erweitert werden, indem die jeweiligen Leistungen der im Freien angeordneten Einheiten
(A1, A2) eingestellt werden.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 8
Als Nächstes wird das Ausführungsbeispiel 8 beschrieben.
Auch das vorliegende Ausführungsbeispiel weist eine Vielzahl von im Freien
angeordneten Einheiten (A1, A2) auf.
Wie in 12 gezeigt, weist von den beiden
im Freien angeordneten Einheiten (A1, A2) des vorliegenden Ausführungsbeispiels
die erste im Freien angeordnete Einheit (A1) dieselbe Struktur auf wie in jedem
der vorgenannten Ausführungsbeispiele. Andererseits umfasst die zweite im Freien
angeordnete Einheit (A2) eine Pumpe (50), ein Vierwege-Umschaltventil
(51) als Durchflussweg-Umschaltmittel und einen Luftwärmetauscher
(52), um in Verbindung mit den im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauschern
(12, 14) einen geschlossenen Kreislauf zu bilden. Kurz gesagt
ist die Gasseite des Luftwärmetauschers (52) so in Zweigrohre (52a,
52b) unterteilt, dass das erste Zweigrohr (52a) an das Hochdruck-Gasrohr
(GH) angeschlossen ist und das zweite Zweigrohr (52b) an das Niederdruck-Gasrohr
(GL) angeschlossen ist. Im ersten Zweigrohr (52a) ist ein Rückschlagventil
(CV) vorgesehen, um nur einen Strom des zum Hochdruck-Gasrohr (GH) gerichteten verwendungsseitigen
Kältemittels zu erlauben. Im zweiten Zweigrohr (52b) ist ein Rückschlagventil
(CV) vorgesehen, um nur einen Strom des zum Luftwärmetauscher (52b)
gerichteten verwendungsseitigen Kältemittels zu erlauben.
Außerdem ist ein Verbindungsrohr (53) zum Bereitstellen
einer Verbindung zwischen dem Flüssigkeitsübergangsrohr (40)
und der zweiten im Freien angeordneten Einheit (A2) vorgesehen.
Die Flüssigkeitsseite des Luftwärmetauschers (52)
und das Verbindungsrohr (53) sind an das Vierwege-Umschaltventil (51)
angeschlossen. Zusätzlich ist ein Umschalt-Steuermittel zum Steuern des Umschaltens
des Vierwege-Umschaltmittels (51) in der Steuereinheit der vorliegenden
Vorrichtung vorgesehen, obwohl diese nicht abgebildet ist. Das Vierwege-Umschaltventil
(51) wird durch den Steuerungsvorgang des Umschalt-Steuermittels umgeschaltet.
Insbesondere ist das Vierwege-Umschaltventil (51) zwischen dem Zustand,
in dem die Druckseite der Pumpe (50) mit dem Luftwärmetauscher (52)
verbunden ist und ihre Saugseite mit dem Verbindungsrohr (53) verbunden
ist, und dem Zustand, in dem die Druckseite der Pumpe (50) mit dem Verbindungsrohr
(53) verbunden ist und ihre Saugseite mit dem Luftwärmetauscher (52)
verbunden ist, umschaltbar.
Es folgt eine Beschreibung der Betriebsvorgänge der zweiten im
Freien angeordneten Einheit (A2).
Im Zustand mit Wärmeüberschuss wird das Vierwege-Umschaltventil
(51) auf die Seite umgeschaltet, die in der Zeichnung durch die durchgehenden
Pfeile angegeben ist, so dass eine Aktion zur Unterstützung der Wärmefreisetzung
durchgeführt wird. Das in einer flüssigen Phase vorliegende, aus der Pumpe
(50) abgeführte verwendungsseitige Kältemittel tauscht Wärme,
beispielsweise mit der Außenluft im Luftwärmetauscher (52), um
zu verdampfen, wie durch die Pfeile in 12 angegeben,
strömt in das Hochdruck-Gasrohr (GH) und mischt sich mit dem verwendungsseitigen
Kältemittel, das aus dem Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers
(3) zum Heizen strömt. Das verwendungsseitige Kältemittel trägt
im ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (12) zur
Heizung des Gebäudeinneren bei. Vom verwendungsseitigen Kältemittel, das
den ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (12)
durchlaufen hat, wird der Teil, der durch das Flüssigkeitsübergangsrohr
(40) fließt, teilweise durch die Saugseite der Pumpe (50)
rückgewonnen, nachdem er das Verbindungsrohr (53) und das Vierwege-Umschaltventil
(51) durchlaufen hat. Ein derartiger Umwälzbetrieb des Kältemittels
wird ständig durchgeführt.
Im Zustand mit Kälteüberschuss andererseits wird das Vierwege-Umschaltventil
(51) auf die Seite umgeschaltet, die in der Zeichnung durch die Strichlinienpfeile
angegeben ist, so dass eine Aktion zur Unterstützung der Wärmeabsorption
durchgeführt wird. Das in einer flüssigen Phase vorliegende, aus der Pumpe
(50) abgeführte verwendungsseitige Kältemittel durchläuft
das Verbindungsrohr (53) und mischt sich mit dem Kältemittel im Flüssigkeitsübergangsrohr
(40), wie durch die Strichlinienpfeile in 12
angegeben. Das verwendungsseitige Kältemittel trägt im zweiten im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher (14) zum Kühlen bei und strömt
von dort in das Niederdruck-Gasrohr (GL). Ein Teil des durch das Niederdruck-Gasrohr
(GL) strömenden verwendungsseitigen Kältemittels durchläuft das zweite
Zweigrohr (52b), den Luftwärmetauscher (52) und das Vierwege-Umschaltventil
(51), um dann durch die Saugseite der Pumpe (50) rückgewonnen
zu werden. Ein derartiger Umwälzbetrieb des Kältemittels wird ständig
durchgeführt.
Somit weist das vorliegende Ausführungsbeispiel eine Struktur
auf, welche die kombinierte Verwendung des sekundären Kältemittelsystems
und eines einstufigen Kältemittelkreislaufs erlaubt.
Kreislaufstruktur, die jede im Gebäudeinneren angeordnete Einheit
zwischen Kühl- und Heizbetrieb umschaltbar macht Jedes der folgenden Ausführungsbeispiele
9 bis 11 hat eine so genannte variable Kühlungs-/Heizkreislaufstruktur, die
jede der im Gebäudeinneren angeordneten Einheiten (B, C) unabhängig zwischen
Kühl- und Heizbetrieb umschaltbar macht.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 9
Das vorliegende Ausführungsbeispiel wird erhalten, indem jede
der im Gebäudeinneren angeordneten Einheiten (B, C) in der Kreislaufstruktur
des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels 1 zwischen Kühl- und Heizbetrieb
umschaltbar gemacht wird.
Wie in 13 gezeigt, weist der sekundäre
Kältemittelkreislauf (10) des vorliegenden Ausführungsbeispiels
eine erste und eine zweite Umschalteinheit (D1, D2) als Umschaltmittel
zwischen dem Hochdruck-Gasrohr und dem Niederdruck-Gasrohr (GH) und (GL) bzw. den
im Gebäudeinneren angeordneten Einheiten (B, C) auf. Die im Gebäudeinneren
angeordneten Einheiten (B, C) weisen jeweils dieselbe Struktur auf. Die im Gebäudeinneren
angeordneten Einheiten (B, C) enthalten jeweils im Gebäudeinneren angeordnete
Wärmetauscher (12, 14), und elektromotorisch betätigte
Ventile (13a, 13b) sind mit den jeweiligen Flüssigkeitsseiten
der im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (12,
14) verbunden.
Sowohl das Hochdruck-Gasrohr (GH) als auch das Niederdruck-Gasrohr
(GL) ist verzweigt. Die Zweigrohre (GH1, GH2) des Hochdruck-Gasrohrs (GH) und die
Zweigrohre (GL1, GL2) des Niederdruck-Gasrohrs (GL) sind innerhalb der jeweiligen
Umschalteinheit (D1, D2) miteinander verbunden. Elektromagnetische Ventile (55a,
55b, 55c, 55d) sind in den jeweiligen Zweigrohren (GH1,
GL1, GH2, GL2) vorgesehen. Insbesondere sind die elektromagnetischen Hochdruckventile
(55a, 55c) in dem jeweiligen Zweigrohr (GH1, GH2) des Hochdruck-Gasrohrs
in der jeweiligen Umschalteinheit (D1, D2) vorgesehen, und die elektromagnetischen
Niederdruckventile (55b, 55d) sind in den Zweigrohren (GL1, GL2)
des Niederdruck-Gasrohrs (GL) der jeweiligen Umschalteinheit (D1, D2) vorgesehen.
Zusätzlich ist ein Umschalt-Steuermittel zum Steuern der Öffnungs- und
Schließvorgänge jedes der elektromagnetischen Ventile (55a,
55b, 55c, 55d) in der Steuereinheit der vorliegenden
Vorrichtung vorgesehen, obwohl diese nicht abgebildet ist.
Die jeweiligen elektromotorisch betätigten Ventile (13a,
13b) der im Gebäudeinneren angeordneten Einheiten (B, C) sind durch
das Flüssigkeitsrohr (LL) miteinander verbunden.
Wenn in der ersten im Gebäudeinneren angeordneten Einheit (B)
ein Heizbetrieb durchgeführt wird und in der zweiten im Gebäudeinneren
angeordneten Einheit (C) der Struktur ein Kühlbetrieb durchgeführt wird,
ist in der ersten Umschalteinheit (D1) das elektromagnetische Hochdruckventil (55a)
geöffnet, und das elektromagnetische Niederdruckventil (55b) ist geschlossen,
während in der zweiten Umschalteinheit (D2) das elektromagnetische Hochdruckventil
(55c) geschlossen ist und das elektromagnetische Niederdruckventil (55d)
geöffnet ist.
Dies führt dazu, dass das in einer flüssigen Phase vorliegende,
aus der Pumpe (11) abgeführte verwendungsseitige Kältemittel
Wärme mit dem wärmequellenseitigen Kältemittel im Wärmetauscher
(3) zum Heizen tauscht, um zu verdampfen, wie durch die durchgehenden Pfeile
in 13 angegeben. Das verdampfte, in einer gasförmigen
Phase vorliegende verwendungsseitige Kältemittel durchläuft das Hochdruck-Gasrohr
(GH) und die erste Umschalteinheit (D1) und strömt in die erste im Gebäudeinneren
angeordnete Einheit (B). In der ersten im Gebäudeinneren angeordneten Einheit
(B) tauscht das verwendungsseitige Kältemittel Wärme mit der Raumluft
im ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (12),
wodurch es die Raumluft erwärmt und selbst kondensiert.
Anschließend strömt das in einer flüssigen Phase vorliegende
verwendungsseitige Kältemittel durch das Flüssigkeitsrohr (LL), durchläuft
die erste und die zweite Umschalteinheit (D1 und D2) und strömt in die zweite
im Gebäudeinneren angeordnete Einheit (C). Der Druck des verwendungsseitigen
Kältemittels wird durch das elektromotorisch betätigte Ventil (13c)
verringert und das Kältemittel tauscht im zweiten im Gebäudeinneren angeordneten
Wärmetauscher (14) Wärme mit der Raumluft, wodurch es die Raumluft
kühlt und selbst verdampft. Danach durchläuft das in einer gasförmigen
Phase vorliegende verwendungsseitige Kältemittel die zweite Umschalteinheit
(D2) und das Niederdruck-Gasrohr (GL) und tauscht im Wärmetauscher (5)
zum Kühlen Wärme mit dem wärmequellenseitigen Kältemittel, um
zu kondensieren und von der Pumpe (11) rückgewonnen zu werden. Ein
derartiger Umwälzbetrieb des verwendungsseitigen Kältemittels wird ständig
im sekundären Kältemittelkreislauf (10) durchgeführt, wodurch
der Heiz- und der Kühlbetrieb in der ersten bzw. zweiten im Gebäudeinneren
angeordneten Einheit (B) bzw. (C) durchgeführt werden.
Wenn umgekehrt in der ersten im Gebäudeinneren angeordneten Einheit
(B) ein Kühlbetrieb durchgeführt wird und in der zweiten im Gebäudeinneren
angeordneten Einheit (C) ein Heizbetrieb durchgeführt wird, ist in der ersten
Umschalteinheit (D1) das elektromagnetische Hochdruckventil (55a) geschlossen,
und das elektromagnetische Niederdruckventil (55b) ist geöffnet. Andererseits
ist in der zweiten Umschalteinheit (D2) das elektromagnetische Hochdruckventil (55c)
geöffnet, und das elektromagnetische Niederdruckventil (55d) ist geschlossen.
Dies führt dazu, dass das in einer flüssigen Phase vorliegende,
aus der Pumpe (11) abgeführte verwendungsseitige Kältemittel
nacheinander durch den Wärmetauscher (3) zum Heizen, das Hochdruck-Gasrohr
(GH) und die zweite Umschalteinheit (D2) strömt, um dann in die zweite im Gebäudeinneren
angeordnete Einheit (C) zu strömen, wie durch die Strichlinienpfeile in
13 angegeben. In der zweiten im Gebäudeinneren
angeordneten Einheit (C) tauscht das verwendungsseitige Kältemittel Wärme
mit der Raumluft im zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
(14), wodurch es die Raumluft erwärmt und selbst kondensiert. Anschließend
strömt das in einer flüssigen Phase vorliegende verwendungsseitige
Kältemittel durch das Flüssigkeitsrohr (LL), durchläuft die zweite
und die erste Umschalteinheit (D2) und (D1) und strömt in die erste im Gebäudeinneren
angeordnete Einheit (B). In der ersten im Gebäudeinneren angeordneten Einheit
(B) durchläuft das verwendungsseitige Kältemittel das elektromotorisch
betätigte Ventil (13a) und tauscht Wärme mit der Raumluft im
ersten im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher (12), wodurch
es die Raumluft kühlt und selbst verdampft.
Danach durchläuft das in einer gasförmigen Phase vorliegende
verwendungsseitige Kältemittel nacheinander die erste Umschalteinheit (D1),
das Niederdruck-Gasrohr (GL) und den Wärmetauscher (5) zum Kühlen,
um von der Pumpe (11) rückgewonnen zu werden. Ein derartiger Umwälzbetrieb
des verwendungsseitigen Kältemittels wird im sekundären Kältemittelkreislauf
(10) ständig durchgeführt, wodurch der Kühl- und der Heizbetrieb
in der ersten bzw. zweiten im Gebäudeinneren angeordneten Einheit (B) bzw.
(C) durchgeführt werden.
Somit können gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Betriebsvorgänge in den jeweiligen im Gebäudeinneren angeordneten
Einheiten (B, C) durch die Umschaltvorgänge der elektromagnetischen Ventile
(55a, 55b, 55c, 55d) in den Umschalteinheiten
(D1, D2) nach Belieben umgeschaltet werden.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 10
Das vorliegende Ausführungsbeispiel wird erhalten, indem jede
der im Gebäudeinneren angeordneten Einheiten (B, C) in der Kreislaufstruktur
(3) des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
2 zwischen Kühl- und Heizbetrieb umschaltbar gemacht wird. Es werden nur Bereiche
beschrieben, die sich vom oben beschriebenen Ausführungsbeispiel 9 unterscheiden.
Wie in 14 gezeigt ist, ist der sekundäre
Kältemittelkreislauf (10) der Klimaanlage im vorliegenden Ausführungsbeispiel
mit einem Umgehungsrohr (20) zum Bereitstellen einer Verbindung zwischen
dem Flüssigkeitsrohr (LL), das sich zwischen den im Gebäudeinneren angeordneten
Einheiten (B, C) befindet, und dem Niederdruck-Gasrohr (GL) vorgesehen. Im Umgehungsrohr
(20) ist ein elektromotorisch betätigtes Ventil (21) vorgesehen,
das in der Lage ist, die Durchflussmenge des Kältemittels einzustellen.
In der Struktur strömt ein Teil des verwendungsseitigen Kältemittels,
das den im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher durchlaufen hat,
wobei es einen Heizvorgang durchführt, während des Betriebs in den im
Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher, wobei es einen Kühlvorgang
durchführt, während der verbleibende Teil des in einer flüssigen
Phase oder in einer gemischten flüssigen/gasförmigen Phase vorliegenden
verwendungsseitigen Kältemittels durch das Umgehungsrohr (20) strömt.
Die übrigen Aktionen sind dieselben wie in dem Fall des oben beschriebenen
Ausführungsbeispiels 9 (siehe die Pfeile in 14,
die den Pfeilen in 13 entsprechen).
Somit kann im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Heizleistung
so eingestellt werden, dass sie höher ist als die Kühlleistung, indem
es einem Teil des verwendungsseitigen Kältemittels erlaubt wird, den im Gebäudeinneren
angeordneten Wärmetauscher zu umgehen, der den Kühlvorgang durchführt.
Folglich ist die Struktur des vorliegenden Ausführungsbeispiels im Zustand
mit Wärmeüberschuss wirksam. Des Weiteren kann die Menge des verwendungsseitigen
Kältemittels, das den im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
umgeht, der den Kühlvorgang durchführt, durch Regeln der Durchlassmenge
des elektromotorisch betätigten Ventils (21) eingestellt werden. Demgemäß
wird es möglich, das Kältemittel gemäß der Kühllast in
einer geeigneten Durchflussmenge in dem im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher
zu erhalten.
Es ist außerdem möglich, die Struktur anzunehmen, in der
das elektromotorisch betätigte Ventil (21) nicht im Umgehungsrohr
(20) vorgesehen ist (entsprechend dem Ausführungsbeispiel 2 (2)).
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 11
Das vorliegende Ausführungsbeispiel wird erhalten, indem jede
der im Gebäudeinneren angeordneten Einheiten (B, C) in der Kreislaufstruktur
(5) des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
3 zwischen Kühl- und Heizbetrieb umschaltbar gemacht wird. Es werden ebenfalls
nur Bereiche beschrieben, die sich vom oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
9 unterscheiden.
Wie in 15 gezeigt ist, ist im sekundären
Kältemittelkreislauf (10) der Klimaanlage im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ein Umgehungsrohr (25) vorgesehen, um das Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen zu umgehen. Ein Ende
des Umgehungsrohrs (25) ist zwischen der Pumpe (11) und dem Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen an das Flüssigkeitsrohr
(LL) angeschlossen, und das andere Ende ist an das Hochdruck-Gasrohr (GH) angeschlossen.
Im Umgehungsrohr (25) ist ein elektromotorisch betätigtes Ventil (26)
vorgesehen, um das Einstellen der Durchflussmenge des Kältemittels zu ermöglichen.
In der Struktur strömt ein Teil des in einer flüssigen Phase
vorliegenden, aus der Pumpe (11) abgeführten verwendungsseitigen
Kältemittels während des Betriebs in das Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen, absorbiert Wärme
aus dem wärmequellenseitigen Kältemittel, um zu verdampfen, und strömt
in das Hochdruck-Gasrohr (GH). Der verbleibende Teil des verwendungsseitigen Kältemittels
strömt durch das Umgehungsrohr (25) und mischt sich mit dem in einer
flüssigen Phase vorliegenden verwendungsseitigen Kältemittel, welches
das Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers (3)
zum Heizen durchlaufen hat, und um zur Durchführung eines Heizvorgangs in den
im Gebäudeinneren angeordneten Wärmetauscher zu strömen. Die übrigen
Aktionen sind dieselben wie in dem Fall des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels
9 (siehe die Pfeile in 15, die den Pfeilen in
13 entsprechen).
Somit kann im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Wärmemenge,
die das verwendungsseitige Kältemittel vom wärmequellenseitigen Kältemittel
erhält, auf einen geringeren Wert eingestellt werden als die Wärmemenge,
die vom verwendungsseitigen Kältemittel an das wärmequellenseitige Kältemittel
abgegeben wird, indem es einem Teil des verwendungsseitigen Kältemittels erlaubt
wird, das Wärmeabsorptionselement (3B) des Wärmetauschers (3)
zum Heizen zu umgehen. Folglich ist die Struktur des vorliegenden Ausführungsbeispiels
im Zustand mit Kälteüberschuss wirksam. Des Weiteren kann die Menge des
verwendungsseitigen Kältemittels, welches das Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen umgeht, durch Regeln
der Durchlassmenge des elektromotorisch betätigten Ventils (26) eingestellt
werden. Demgemäß wird es möglich, das Kältemittel gemäß
der Heizlast in einer geeigneten Durchflussmenge im Wärmeabsorptionselement
(3B) des Wärmetauschers (3) zum Heizen bereitzustellen.
Es ist außerdem möglich, die Struktur anzunehmen, in der
das Umgehungsrohr (25) nicht mit dem elektromotorisch betätigten Ventil
(26) versehen ist (entsprechend dem Ausführungsbeispiel 3 (4)).
VARIANTEN
Es erfolgt eine Beschreibung der jeweiligen Kreislaufstrukturen, die
durch Anwenden der Strukturen der Ausführungsbeispiele 4 bis 8 auf die Kreislaufstruktur
des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels 9 erhalten werden.
Der in 16 veranschaulichte Kreislauf
wird erhalten, indem das Flüssigkeitsrücklaufrohr (30) in Ausführungsbeispiel
4 in der Kreislaufstruktur des Ausführungsbeispiels 9 verwendet wird.
Der in 17 veranschaulichte Kreislauf
wird erhalten, indem das Flüssigkeitsrücklaufrohr (35) in Ausführungsbeispiel
5 in der Kreislaufstruktur des Ausführungsbeispiels 9 verwendet wird.
Der in 18 veranschaulichte Kreislauf
wird erhalten, indem das Flüssigkeitsübergangsrohr (40) in Ausführungsbeispiel
6 in der Kreislaufstruktur des Ausführungsbeispiels 9 verwendet wird.
Der in 19 veranschaulichte Kreislauf
wird erhalten, indem das Flüssigkeitsübergangsrohr (40) in der
ersten Variante des Ausführungsbeispiels 6 in der Kreislaufstruktur des Ausführungsbeispiels
9 verwendet wird.
Der in 20 veranschaulichte Kreislauf
wird erhalten, indem das Flüssigkeitsübergangsrohr (40) in der
zweiten Variante des Ausführungsbeispiels 6 in der Kreislaufstruktur des Ausführungsbeispiels
9 verwendet wird.
Der in 21 veranschaulichte Kreislauf
wird erhalten, indem zwei im Freien angeordnete Einheiten (A1, A2), wie in Ausführungsbeispiel
7 verwendet, in der Kreislaufstruktur des Ausführungsbeispiels 9 verwendet
werden. In jeder der im Freien angeordneten Einheiten (A1, A2) ist das Flüssigkeitsübergangsrohr
(40) verzweigt und an die Saugseite und an die Druckseite der Pumpe (11)
angeschlossen.
Der in 22 veranschaulichte Kreislauf
wird erhalten, indem eine im Freien angeordnete Einheit (A2), wie in Ausführungsbeispiel
8 verwendet, in der Kreislaufstruktur des Ausführungsbeispiels 9 verwendet
wird. Auch in diesem Kreislauf ist das Flüssigkeitsübergangsrohr (40)
in der im Freien angeordneten Einheit (A1) verzweigt, um an die Saugseite und an
die Druckseite der Pumpe (11) angeschlossen zu werden. Des Weiteren besteht
der Wärmetauscher (52) der im Freien angeordneten Einheit (A2) im
Kreislauf aus einem Wärmetauscher in einer Kaskadenkonfiguration.
AUSFÜHRUNGSBEISPIEL 12
Das vorliegende Ausführungsbeispiel erhält eine Antriebskraft
zum Übertragen des verwendungsseitigen Kältemittels, indem eine Phasenänderung
genutzt wird, welche das Heizen und Kühlen des Kältemittels in der Kreislaufstruktur
des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels 9 begleitet.
Wie in 23 gezeigt, verwendet das vorliegende
Ausführungsbeispiel ein lokales Kühl-/Heizsystem als Wärmequelle.
In die im Freien angeordnete Einheit (A) wurden ein Paar Warmwasserrohre (60a,
60b) zum Zuführen und Rückgewinnen von warmem Wasser und ein
Paar Kaltwasserrohre (61a, 61b) zum Zuführen und Rückgewinnen
von kaltem Wasser eingeführt.
Zunächst werden der Anschluss der Warmwasserrohre (60a,
60b) an den Wärmetauscher (3) zum Heizen und der Anschluss
der Kaltwasserrohre (61a, 61b) an den Wärmetauscher (5)
zum Kühlen beschrieben.
Ein Warmwasserzulaufrohr (62a) ist an das Warmwasserrohr
(60a) auf der Warmwasserzulaufseite und an die Einströmseite des Wärmefreisetzungselements
(3A) des Wärmetauschers (3) zum Heizen angeschlossen. Ein
Warmwasser-Rückgewinnungsrohr (62b) ist an das Warmwasserrohr (60b)
auf der Warmwasser-Rückgewinnungsseite und an die Ausströmseite des Wärmefreisetzungselements
(3A) des Wärmetauschers (3) zum Heizen angeschlossen.
Andererseits ist ein Kaltwasserzulaufrohr (63a) an das Kaltwasserrohr
(61a) auf der Kaltwasserzulaufseite und an die Einströmseite des Wärmeabsorptionselements
(5A) des Wärmetauschers (5) zum Kühlen angeschlossen.
Ein Kaltwasser-Rückgewinnungsrohr (63b) ist an das Kaltwasserrohr
(61b) auf der Kaltwasser-Rückgewinnungsseite und an die Ausströmseite
des Wärmeabsorptionselements (5A) des Wärmetauschers (5)
zum Kühlen angeschlossen. Kurz gesagt wird das verwendungsseitige Kältemittel
im Wärmetauscher (3) zum Heizen durch Verwendung von warmer Wärme
aus dem warmen Wasser verdampft, das durch das Warmwasserrohr (60a) eingeströmt
ist, während das verwendungsseitige Kältemittel im Wärmetauscher
(5) zum Kühlen durch Verwendung von kalter Wärme aus dem kalten
Wasser kondensiert wird, das durch das Kaltwasserrohr (61a) eingeströmt
ist.
Die Anschlüsse der Gasseite (oberer Endbereich in 23)
des Wärmeabsorptionselements (3B) des Wärmetauschers (3)
zum Heizen an die einzelnen Umschalteinheiten (D1, D2) sind gleichen wie im oben
beschriebenen Ausführungsbeispiel 9. Analog sind die Anschlüsse der Gasseite
(oberer Endbereich in 23) des Wärmefreisetzungselements
(5B) des Wärmetauschers (5) zum Kühlen an die einzelnen
Umschalteinheiten (D1, D2) die gleichen wie im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
9.
Als Nächstes wird ein eine Antriebskraft erzeugender Kreislauf
(11) beschrieben, der das Übertragungsmittel bildet.
Der eine Antriebskraft erzeugende Kreislauf (11) umfasst
Folgendes: einen Umlauferhitzer (71) als Druck erhöhendes Mittel;
einen Umlaufkühler (72) als Druck minderndes Mittel; einen ersten
und einen zweiten Haupttank (T1, T2) und einen Nebentank (ST).
Insbesondere umfasst der Umlauferhitzer (71) ein Wärmefreisetzungselement
(71A) und ein Wärmeabsorptionselement (71B), die untereinander
Wärme tauschen. Das Wärmefreisetzungselement (71A) ist auf der
Warmwasserzulaufseite über das Warmwasserzulaufrohr (62a) an das Warmwasserrohr
(60a) angeschlossen. Andererseits ist ein Gaszulaufrohr (73) an
den oberen Endbereich des Wärmeabsorptionselements (71B) angeschlossen.
Das Gaszulaufrohr (73) ist in drei Zweigrohre (73a–73c)
unterteilt, die einzeln an die jeweiligen oberen Endbereiche der Haupttanks (T1,
T2) und des Nebentanks (ST) angeschlossen sind. Ein erstes bis drittes elektromagnetisches
Ventil zur Druckerhöhung im Tank (SV-P1–SV-P3) ist in den jeweiligen
Zweigrohren (73a–73c) vorgesehen.
Ein Ende eines Flüssigkeitsrückgewinnungsrohrs (74)
ist an den unteren Endbereich des Wärmeabsorptionselements (71B) des
Umlauferhitzers (71) angeschlossen, und das andere Ende ist an den unteren
Endbereich des Nebentanks (ST) angeschlossen. Im Flüssigkeitsrückgewinnungsrohr
(74) ist ein Rückschlagventil (CV-1) vorgesehen, das nur das Ausströmen
des Kältemittels aus dem Nebentank (ST) erlaubt.
Andererseits umfasst der Umlaufkühler (72) ein Wärmeabsorptionselement
(72A) und ein Wärmefreisetzungselement (72B), die untereinander
Wärme tauschen. Das Wärmeabsorptionselement (72A) ist auf der
Kaltwasserzulaufseite über das Kaltwasserzulaufrohr (63a) an das Kaltwasserrohr
(61a) angeschlossen. Ein Gasrückgewinnungsrohr (75) ist am
oberen Endbereich des Wärmefreisetzungselements (72B) angeschlossen.
Das Gasrückgewinnungsrohr (75) ist in drei Zweigrohre (75a–75c)
unterteilt, die an die jeweiligen Zweigrohre (73a–73c)
des Gaszulaufrohrs (73) angeschlossen sind und dadurch einzeln an den jeweiligen
oberen Endbereich der Haupttanks (T1, T2) und des Nebentanks (ST) angeschlossen
sind. Ein erstes bis drittes elektromagnetisches Ventil zur Druckminderung im Tank
(SV-V1–SV-V3) ist in den jeweiligen Zweigrohren (75a–
75c) vorgesehen.
Ein Flüssigkeitszulaufrohr (76) ist an den unteren Endbereich
des Umlaufkühlers (72) angeschlossen. Das Flüssigkeitszulaufrohr
(76) ist in zwei Zweigrohre (76a–76b) unterteilt,
die einzeln an den jeweiligen unteren Endbereich der Haupttanks (T1, T2) angeschlos