| Dokumentenidentifikation |
EP1559263 13.12.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001559263 |
| Titel |
VERFAHREN UND PRÜFVORRICHTUNG ZUM ÜBERPRÜFEN DER ENTGELTABRECHNUNG FÜR EINE KOMMUNIKATIONSVERBINDUNG NACH ZEITTAKTINTERVALLEN |
| Anmelder |
Deutsche Telekom AG, 53113 Bonn, DE |
| Erfinder |
SCHMIDT, Monika, 90402 Nürnberg, DE; SCHNEIDER, Ernst, 90579 Langenzenn, DE |
| DE-Aktenzeichen |
50308510 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
17.07.2003 |
| EP-Aktenzeichen |
038096996 |
| WO-Anmeldetag |
17.07.2003 |
| PCT-Aktenzeichen |
PCT/DE03/02394 |
| WO-Veröffentlichungsnummer |
2004040888 |
| WO-Veröffentlichungsdatum |
13.05.2004 |
| EP-Offenlegungsdatum |
03.08.2005 |
| EP date of grant |
31.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
13.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
H04M 3/24(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
H04Q 1/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
H04M 15/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft eine Prüfvorrichtung und ein
Verfahren zum Überprüfen der Entgeltabrechnung für eine Kommunikationsverbindung
nach Zeittaktintervallen, wobei eine Prüfeinrichtung, welche wenigstens eine
rufende, analoge Endeinrichtung und wenigstens eine gerufene Endeinrichtung simulieren
kann, an wenigstens einem Netzknoten angeschlossen ist, der Zeittaktimpulse erzeugt.
Analoge Telekommunikationsnetze zeichneten sich unter anderem
dadurch aus, dass die Entgeltabrechnung einer Kommunikationsverbindung nach Zeittaktintervallen
erfolgte. Eine solche Entgeltabrechnung ist auch heute im Zeitalter digitaler Kommunikationsnetze
notwendig, wenn als rufende Endeinrichtung analoge Endgeräte, wie zum Beispiel
Münzfernsprecher eingesetzt werden.
Um den Preis einer Kommunikationsverbindung nach Zeittaktintervallen
ermitteln zu können, erzeugt ein vermittelnder Netzknoten, mit welchem die
rufende Endeinrichtung verbunden ist, Zeittaktimpulse. Der vermittelnde Netzknoten
kann die erzeugten Impulse zum Zweck der Entgeltabrechnung zur rufenden Endeinrichtung
übertragen, wenn es sich bei dieser beispielsweise um einen Münzfernsprecher
handelt. Jeder Impuls entspricht einem bestimmten Geldwert. Der jeweils fällige
Verbindungspreis pro Zeiteinheit kann durch Wahl des zeitlichen Abstands aufeinanderfolgender
Impulse festgelegt werden.
Vorraussetzung für eine korrekte Entgeltabrechnung
nach Zeittaktintervallen ist, dass
- a) die Differenz zwischen der Länge des vertraglich vereinbarten Zeittaktintervalls
und der Länge des in Rechnung gestellten Zeittaktintervalls einen vorbestimmten
Wert, der in der Regel kleiner als eine Sekunde ist, nicht überschreitet,
- b) der erste Impuls innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne nach dem Beginn
der Kommunikationsverbindung im Netzknoten erzeugt wird, und dass
- c) nach Beendigung der Kommunikationsverbindung höchstens y Zeittaktimpulse
erzeugt werden, wobei der letzte Zeittaktimpuls nur innerhalb einer vorbestimmten
Zeitspanne erzeugt werden darf.
Bisher gibt es keine Prüfverfahren und Prüfsysteme,
mit denen eine Verbindungspreisberechnung nach Zeittaktintervallen validiert werden
kann.
Der Erfindung liegt somit das Problem zugrunde, ein Verfahren
und eine Prüfvorrichtung zum Überprüfen der Entgeltabrechnung für
eine Kommunikationsverbindung nach Zeittaktintervallen zur Verfügung zu stellen.
Das Problem löst die Erfindung zum einen durch die
Verfahrensschritte gemäß Anspruch 1.
Das Verfahren bedient sich einer Prüfeinrichtung,
welche wenigstens eine rufende, analoge Endeinrichtung und wenigstens eine gerufene
Endeinrichtung simulieren kann und an wenigstens einem Netzknoten angeschlossen
ist, der Zeittaktimpulse erzeugt. Der Netzknoten ist üblicherweise ein analoger
oder digitaler vermittelnder Netzknoten. Mit dem Prüfverfahren kann wenigstens
eine vorbestimmte Test-Kommunikationsverbindung über den Netzknoten auf- und
wieder abgebaut werden.
Zunächst wird der zeitliche Abstand zwischen dem Beginn
der Test-Kommunikationsverbindung und dem Erzeugen eines ersten Zeittaktimpulses
im Netzknoten ermittelt und geprüft, ob der ermittelte zeitliche Abstand innerhalb
eines ersten vorbestimmten Zeitbereichs liegt.
Während der bestehenden Test-Kommunikationsverbindung
werden Zeittaktintervalle aufeinanderfolgender Zeittaktimpulse gemessen und mit
einem vorbestimmten Zeitintervall verglichen. Zweckmäßigerweise werden
alle zwischen Beginn und Ende der Test-Kommunikationsverbindung anfallenden Zeittaktintervalle
gemessen.
Ferner wird geprüft, ob nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung
wenigstens ein weiterer Zeittaktimpuls empfangen worden ist. Wenn dies der Fall
ist, wird der zeitliche Abstand zwischen dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung
und dem wenigstens einen Zeittaktimpuls ermittelt. Dann wird geprüft, ob der
ermittelte zeitliche Abstand innerhalb eines zweiten vorbestimmten Zeitbereichs
liegt. ,
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Der zeitliche Abstand zwischen dem Beginn der Test-Kommunikationsverbindung
und dem Erzeugen des ersten Zeittaktimpulses wird durch folgende Schritte gemessen:
Das Auftreten eines ersten vorbestimmten Ereignisses (connect; Schleifenschluss),
welches dem messbaren Beginn der Test-Kommunikationsverbindung entspricht, wird
an einem ersten vorbestimmten Messpunkt der Prüfeinrichtung erkannt.
Der Empfang des ersten, vom Netzknoten erzeugten Zeittaktimpulses
der Test-Kommunikationsverbindung wird an einem zweiten vorbestimmten Messpunkt
der Prüfeinrichtung erkannt.
Eine Zeitmessung wird in Abhängigkeit von dem erkannten Auftreten des ersten
vorbestimmten Ereignisses (connect; Schleifenschluss) und dem Empfang des ersten
Zeittaktimpulses gestartet bzw. gestoppt.
Vorzugsweise liegt der erste Messpunkt in der gerufenen
Endeinrichtung und der zweite Messpunkt in der rufenden analogen Endeinrichtung.
Bei dem am ersten Messpunkt erfassten Ereignis kann es sich im Fall einer digitalen
gerufenen Endeinrichtung um die Protokollnachricht "connect" oder bei einer analogen
gerufenen Endeinrichtung um die Bildung eines Schleifenschlusses handeln.
Da der erste und zweite Messpunkt entfernt vom Netzknoten
angeordnet sind, fallen das Auftreten des tatsächlichen Ereignisses "Verbindungsbeginn",
welches an einer Schnittstelle des Netzknotens sein kann, und das Erfassen des an
dem ersten Messpunkt erkannten Ereignisses "Verbindungsbeginn" zeitlich auseinander.
Ebenso fallen der Empfang des ersten Zeittaktimpulses am zweiten Messpunkt und das
tatsächliche Erzeugen des ersten Zeittaktimpulses im Netzknoten zeitlich auseinander.
Diese zeitlichen Abweichungen werden als systematische Messfehler zwischen dem Ort
eines tatsächlichen Ereignisses und dem ersten bzw. zweiten Messpunkt, welcher
dieses Ereignis erkennt, bezeichnet. Der systematische Messfehler ist abhängig
von der gewählten Testprozedur und muss somit für jedes Testszenario ermittelt
werden.
Um die Messgenauigkeit des Prüfverfahrens zu erhöhen,
wird der systematische zeitliche Messfehler zwischen dem Ort eines tatsächlichen
Ereignisses, welcher eine Schnittstelle des Netzknotens sein kann, und dem jeweiligen
vorbestimmten Messpunkt ermittelt, welcher dieses Ereignis erkennt.
Hierzu wird beispielsweise der systematische Messfehler
zwischen dem Ort des tatsächlichen Auftretens des Beginns der Test-Kommunikationsverbindung
und dem ersten Messpunkt der Prüfeinrichtung und der systematische Messfehler
zwischen dem Ort des tatsächlichen Erzeugens des ersten Zeittaktimpulses und
dem zweiten Messpunkt der Prüfeinrichtung ermittelt. Danach wird der zeitliche
Abstand zwischen dem erkannten Auftreten des ersten vorbestimmten Ereignisses und
dem Empfang des ersten Zeittaktimpulses gemessen und um die systematischen Messfehler
korrigiert. Ferner wird geprüft, ob der korrigierte zeitliche Abstand innerhalb
des ersten vorbestimmten Zeitbereichs liegt.
Zweckmäßigerweise werden die Zeitintervalle aufeinanderfolgender
Zeittaktimpulse durch folgende Schritte gemessen:
- Der erste, an der rufenden, analogen Endeinrichtung ankommende Zeittaktimpuls
startet eine erste Zeitmessung, jeder folgende, an der rufenden, analogen Endeinrichtung
ankommende Zeittaktimpuls stoppt jeweils die Zeitmessung, die durch den unmittelbar
vorangegangenen Zeittaktimpuls gestartet worden ist, und startet eine weitere Zeitmessung.
Eine i-te Zeitmessung wird durch den letzten Zeittaktimpuls der Test-Kommunikationsverbindung
gestartet. Wird die i-te Zeitmessung nicht durch einen weiteren Zeittaktimpuls gestoppt,
so signalisiert dies das Ende der Verbindungspreisberechnung. In diesem Fall wird
der Wert der i-ten Zeitmessung verworfen. Beispielsweise wird die i-te Zeitmessung
dann nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit gestoppt.
Jeder begonnenen Zeitmessung zur Ermittlung des zeitlichen
Abstandes zweier aufeinanderfolgenden Zeittaktimpulse kann eine fortlaufende Nummer
zugeordnet werden.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Zeitmessungen
als Software- oder Hardwareimplementierung ausgeführt werden können. Bei
einer Softwareimplementierung wird die Dauer jedes auftreten Zeitintervalls zwischen
zwei Zeittaktimpulsen gemessen und in einer Speichereinrichtung abgelegt. Die gespeicherten
Werte werden dann mit dem vorbestimmten Zeitintervall verglichen. Bei einer Hardwareimplemetierung
genügen beispielsweise zwei Zeitmesser, die jeweils nach dem Messen der Dauer
eines Zeitintervalls auf Null zurückgesetzt werden, wobei der Messwert des
jeweiligen Zeitmessers zuvor in eine Speichereinrichtung geschrieben wird.
Prüfverfahren, die bei der Validierung der Berechnung
von Verbindungspreisen angewandt werden, müssen in der Lage sein, zu prüfen,
ob Zeittaktimpulse, die nach dem Verbindungsende erzeugt worden sind, noch auftreten
dürfen.
Dazu kann der zeitliche Abstand zwischen dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung
und einem ersten nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung empfangenen Zeittaktimpuls
durch folgende Schritte ermittelt werden:
- Eine Zeitmessung wird gestartet, wenn ein zweites vorbestimmte Ereignis (disconnect;
Schleifenunterbrechung), welches dem messbaren Ende der Test-Kommunikationsverbindung
entspricht, an dem ersten oder zweiten vorbestimmten Messpunkt der Prüfeinrichtung
auftritt. Gleichzeitig wird die Nummer der gerade aktiven Zeitmessung des zeitlichen
Abstands zweier aufeinanderfolgender Zeittaktimpulse erfasst.
- Die durch das zweite vorbestimmte Ereignis gestartete Zeitmessung wird gestoppt,
wenn an dem zweiten vorbestimmten Messpunkt der Prüfeinrichtung der erste Zeittaktimpuls
nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung empfangen wird. Der Wert dieser
Zeitmessung wird mit dem zweiten vorbestimmten Zeitbereich verglichen, wenn keine
weiteren Zeittaktimpulse innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne mehr empfangen
werden.
Angemerkt sei, dass, wenn nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung
keine Zeittaktimpulse empfangen werden, die durch das zweite vorbestimmte Ereignis
gestartete Zeitmessung, beispielsweise nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit, gestoppt
wird. In diesem Fall wird der Wert der Zeitmessung auf "0" gesetzt.
Grundsätzlich dürfen die Werte der Zeitmessungen
erst ausgewertet werden, wenn die Messung der Zeittaktintervalle aufeinanderfolgender
Zeittaktimpulse abgeschlossen ist. So ist es möglich, dass nicht nur ein Zeittaktimpuls
sondern mehrere Zeittaktimpulse nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung
auftreten. Die Prüfung, ob diese Zeittaktimpulse noch auftreten durften, wird
wie folgt durchgeführt:
Der Wert der Zeitmessung für den zeitlichen Abstand
zwischen dem Ende der Test-Kommunikatinsverbindung und dem ersten nach dem Ende
der Test-Kommunikationsverbindung empfangenen Zeittaktimpuls und die Werte aller
Zeitmessungen für Zeittaktintervalle aufeinanderfolgender Zeittaktimpulse,
deren Nummern größer sind als die Nummer der Zeitmessung des zeitlichen
Abstandes zweier aufeinanderfolgender Zeittaktimpulse, die bei Verbindungsende aktiv
war, werden addiert und mit dem zweiten vorbestimmten Zeitbereich verglichen.
Zusätzlich kann die Anzahl der Zeitmessungen, deren
Nummern größer sind als die Nummer der Zeitmessung des zeitlichen Abstandes
zweier aufeinanderfolgender Zeittaktimpulse, die bei Verbindungsende aktiv war,
bestimmt werden. Aus dieser Anzahl kann ermittelt werden, ob die Anzahl an Zeittaktimpulsen,
die nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung aufgetreten sind, kleiner, größer
oder gleich der maximal zulässigen Anzahl y an Zeittaktimpulsen ist.
Die Genauigkeit des Prüfverfahrens kann verbessert
werden, indem der zeitliche Abstand des tatsächlichen Auftretens des Endes
der Test-Kommunikationsverbindung und des tatsächlichen Erzeugens von Zeittaktimpulsen
präziser berechnet werden kann.
Deshalb wird der systematische Messfehler zwischen dem
Ort des tatsächlichen Auftretens des Endes der Test-Kommunikationsverbindung
und dem ersten und/oder zweiten Messpunkt der Prüfeinrichtung sowie der systematische
Messfehler zwischen dem Ort des tatsächlichen Erzeugens von Zeittaktimpulsen
und dem zweiten Messpunkt der Prüfeinrichtung ermittelt. Der zeitliche Abstand
zwischen dem Auftreten des zweiten vorbestimmten Ereignisses (disconnect; Schleifenunterbrechung)
und dem Empfang eines anschließend auftretenden Zeittaktimpulses wird gemessen
und um die systematischen Messfehler korrigiert.
Auf diese Weise wird berücksichtigt, dass die Messpunkte
entfernt vom Netzknoten angeordnet sind und somit das Auftreten des tatsächlichen
Ereignisses "Verbindungsende", welches an einer Schnittstelle des Netzknotens eintreten
kann, und das Erkennen des Ereignisses "Verbindungsende" zeitlich auseinander fallen
. Ebenso fallen der Empfang des letzten Zeittaktimpulses und das tatsächliche
Erzeugen des letzten Zeittaktimpulses im Netzknoten zeitlich auseinander.
Um die systematischen Messfehler klein halten zu können,
wird der erste Messpunkt durch die gerufene Endeinrichtung definiert, der zweite
Messpunkt durch die rufende, analoge Endeinrichtung definiert, wobei an beiden Endeinrichtungen
die Test-Kommunikationsverbindung auch beendet werden kann.
Es sei an dieser Stelle noch einmal betont, dass ein zweckmäßiger
Ansatz der Erfindung darin besteht, den tatsächlichen, nicht messbaren Zeitpunkt
des Beginns und Endes einer Test-Kommunikationsverbindung sowie den tatsächlichen,
nicht messbaren Zeitpunkt des Erzeugens eines Zeittaktimpulses möglichst präzise
zu berechnen.
Das oben genannte Problem wird ferner durch die Merkmale
des Anspruchs 10 gelöst.
Danach ist eine Prüfvorrichtung zum Anschalten an
wenigstens einen zu prüfenden Netzknoten, welcher Zeittaktimpulse aussenden
kann, vorgesehen. Die Prüfvorrichtung weist folgende Merkmale auf:
- Einen Rufsimulator zum Simulieren wenigstens einer rufenden, analogen Endeinrichtung
und zum Simulieren wenigstens einer weiteren Endeinrichtung, die als gerufene Endeinrichtung
betrieben werden kann,
- eine erste Detektoreinrichtung zum Erkennen von Zeittaktimpulsen,
- eine zweite Detektoreinrichtung zum Erkennen eines ersten vorbestimmten Ereignisses
(connect, Schleifenschluss),
- welches dem messbaren Beginn einer Test-Kommunikationsverbindung entspricht,
- wobei die erste und/oder zweite Detektoreinrichtung zum Erkennen eines zweiten
vorbestimmten Ereignisses (disconnect; Schleifenunterbrechung), welches dem messbaren
Ende einer Test-Kommunikationsverbindung entspricht, ausgebildet ist. Ferner ist
eine erste Zeitmesseinrichtung zum Messen von Zeittaktintervallen von jeweils zwei
aufeinanderfolgenden Zeittaktimpulsen,
- eine zweite Zeitmesseinrichtung zum Messen des zeitlichen Abstandes zwischen
dem Auftreten des ersten vorbestimmten Ereignisses und dem Empfang des ersten Zeittaktimpulses
einer aufgebauten Test-Kommunikationsverbindung,
- eine dritte Zeitmesseinrichtung zum Messen des zeitlichen Abstandes zwischen
dem Auftreten des zweiten vorbestimmten Ereignisses und dem Empfang wenigstens eines
Zeittaktimpulses nach dem gemessenen Ende der Test-Kommunikationsverbindung, und
eine Auswerteeinrichtung vorgesehen, die die gemessenen Zeitspannen der jeweiligen
Zeitmesseinrichtungen mit entsprechenden vorbestimmten Zeitbereichen vergleichen
kann. Ferner kann die Auswerteeinrichtung prüfen, ob die Anzahl der nach dem
Ende der Test-Kommunikationsverbindung aufgetretenen Zeittaktimpulse kleiner, größer
oder gleich einer vorbestimmten maximalen Anzahl y an Zeittaktimpulsen ist.
Um die Messgenauigkeit der Prüfvorrichtung verbessern
zu können ist ferner eine Speichereinrichtung vorgesehen, in der der systematische
Messfehler zwischen dem Ort des tatsächlichen Beginns einer Test-Kommunikationsverbindung
und der zweiten Detektoreinrichtung gespeichert ist, der systematische Messfehler
zwischen dem Ort des tatsächlichen Endes einer Test-Kommunikationsverbindung
und der ersten oder zweiten Detektoreinrichtung gespeichert ist, und der systematische
Messfehler zwischen dem Ort des tatsächlichen Erzeugens von Zeittaktimpulsen
und der ersten Detektoreinrichtung der Prüfeinrichtung gespeichert ist.
Eine mit der Speichereinrichtung verbundene Korrektureinrichtung dient zum Korrigieren
der von der ersten, zweiten und dritten Zeitmesseinrichtung gemessenen Werte um
den jeweiligen systematischen Messfehler.
Um prüfen zu können, ob nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung
empfangene Zeittaktimpulse auftreten dürfen, ist eine Einrichtung, vorzugsweise
die erste Zeitmesseinrichtung, zum fortlaufenden Numerieren aufeinanderfolgender
Zeittaktintervalle ausgebildet. Ferner kann die dritte Zeitmesseinrichtung unter
Ansprechen auf die den Zeittaktintervallen zugeordneten Nummern erkennen, ob nach
dem Erkennen des zweiten vorbestimmten Ereignisses (disconnect, Schleifenunterbrechung)
ein Zeittaktintervall in der ersten Zeitmesseinrichtung gemessen worden ist. Beispielsweise
die dritte Zeitmesseinrichtung oder die Auswerteeinrichtung kann den Wert für
den zeitlichen Abstand zwischen dem Ende der Test-Kommunikatinsverbindung und dem
ersten nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung empfangenen Zeittaktimpuls
und die Werte aller gemessenen Zeittaktintervalle, deren Nummern jeweils größer
sind als die Nummer des Zeittaktintervalls, das beim Auftreten des zweiten vorbestimmten
Ereignisses (disconnect; Schleifenunterbrechung) an der ersten oder zweiten Detektoreinrichtung
der Prüfeinrichtung aktuell gemessen worden ist, addieren.
Um die systematischen Messfehler möglichst klein zu
halten, kann die erste Detektoreinrichtung der rufenden analogen Endeinrichtung
zugeordnet sein, wobei die zweite Detektoreinrichtung der gerufenen Endeinrichtung
zugeordnet sein kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels
in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
Die Figur zeigt eine beispielhafte Prüfvorrichtung
10, die wenigstens einen Rufsimulator 100 enthält, der eine analoge Endeinrichtung
20 als rufende Endeinrichtung und eine Endeinrichtung 30 als gerufene Endeinrichtung
simulieren kann. Die analoge Endeinrichtung 20 ist über eine Schnittstelle
42 mit einem zu prüfenden, vermittelnden Netzknoten 40 verbunden. Die Endeinrichtung
30, welche im vorliegenden Beispiel eine digitale Endeinrichtung ist, ist über
eine Schnittstelle 44 mit dem vermittelnden Netzknoten 40 verbunden. Denkbar ist
auch eine Testverbindung, bei der die Endeinrichtung 30 an einem anderen vermittelnden
Netzknoten angeschlossen ist.
Die analoge Endeinrichtung 20 weist eine Detektoreinrichtung
22 auf, die unter anderem vom Netzknoten 40 erzeugte Zeittaktimpulse erkennen kann.
Ferner weist die analoge Endeinrichtung 20 eine hardware- oder softwaremäßig
implementierte Zeitmesseinrichtung 24 auf, die in der Lage ist, Zeitintervalle zwischen
jeweils zwei aufeinanderfolgenden Zeittaktimpulsen zu messen. Die schematisch dargestellte
Zeitmesseinrichtung 24 weist zum Beispiel N+1 Zeitmesser 241 bis 24N+1
auf, mit denen N+1 Zeittaktintervalle gemessen werden können. Den gemessenen
Zeitintervallen wird jeweils eine fortlaufende Nummer zwischen 1 und N+1 zugeordnet,
deren Bedeutung weiter unten beschrieben wird. Die Zeitintervalle können zusammen
mit der dazugehörenden Nummer in einem Speicher 26 abgelegt werden.
Die analoge Endeinrichtung 20 kann ferner einen Generator
29 aufweisen, der eine Schleifenunterbrechung erzeugt, wenn eine Testverbindung
an der analogen Endeinrichtung 20 beendet wird.
Die Endeinrichtung 30 weist einen Generator 32 zum Erzeugen
eines Ereignisses auf, welches den Verbindungsanfang und möglicherweise das
Verbindungsende einer Testverbindung signalisiert. Bei einer digitalen Endeinrichtung
wird als Ereignis die Protokollnachricht "connect" bzw. "disconnect" erzeugt, während
bei einer analog ausgebildeten Endeinrichtung 30 als Ereignis ein Schleifenschluss
bzw. eine Schleifenunterbrechung erzeugt wird. Diese Ereignisse werden von einem
Detektor 34 erkannt.
Die Prüfvorrichtung 10 weist eine weitere Zeitmesseinrichtung
50 auf, die beispielsweise mit den Detektoren 22 und 34 verbunden ist. Mit der Zeitmesseinrichtung
50 kann der zeitliche Abstand zwischen dem am Detektor 34 erkannten Beginn einer
Testverbindung und dem am Detektor 22 erkannten ersten Zeittaktimpuls gemessen werden.
Ferner ist eine Zeitmesseinrichtung 55 vorgesehen, die
den zeitlichen Abstand zwischen dem am Detektor 22 oder 34 erkannten Ende einer
Testverbindung und einen am Detektor 22 erkannten Zeittaktimpuls, der nach Beendigung
der Testverbindung im Netzknoten 40 erzeugt wird, messen kann. Die Zeitmesseinrichtung
55 ist hierzu mit den Detektoren 22 und 34 verbunden. Ferner ist die Zeitmesseinrichtung
55 mit der Zeitmesseinrichtung 24 verbunden, um die Nummern der gemessenen Zeittaktintervalle
und gegebenenfalls die zeitliche Länge bestimmter Zeittaktintervalle zu erhalten.
In einer Speichereinrichtung 80 sind zeitliche Korrekturwerte
abgelegt, die den systematischen Messfehlern zwischen den Schnittstellen 42 und
44 des Netzknoten 40 als Orte der tatsächlichen Ereignisse - Erzeugung von
Zeittaktimpulsen, Erkennen eines Verbindungsendes und -anfangs - und den Detektoren
22 und 34 als Ort der gemessenen Ereignisse entsprechen.
Eine Korrektureinrichtung 90 ist mit der Speichereinrichtung
26, den Zeitmesseinrichtungen 50 und 55 sowie der Speichereinrichtung 80 verbunden.
Da die in der Zeitmesseinrichtung 24 gemessenen und in der Speichereinrichtung 26
gespeicherten Zeittaktintervalle nicht korrigiert werden müssen, werden diese
zusammen mit der dazugehörenden Nummer einfach nur durch die Korrektureinrichtung
90 zu einer Auswerteeinrichtung 70 geschleift. Die von den Zeitmesseinrichtungen
50 und 55 kommenden Werte werden hingegen in der Korrektureinrichtung 90 um die
in der Speichereinrichtung 80 gespeicherten systematischen Messfehler korrigiert
und dann zur Auswerteeinrichtung 70 übertragen.
Die Auswerteeinrichtung 70 ist ferner mit einer Speichereinrichtung
60 verbunden, in der Referenzwerte gespeichert sind. Die Referenzwerte entsprechen
insbesondere der vorbestimmten Länge eines Zeitintervalls, welche von der ausgewählten
Testprozedur abhängen kann, einem vorbestimmten zeitlichen Abstand, der zwischen
dem tatsächlichen Verbindungsbeginn und dem Erzeugen des ersten Zeittaktimpulses
liegen darf, einem weiteren vorbestimmten zeitlichen Abstand, der den maximalen
zeitlichen Abstand definiert, welcher zwischen dem tatsächlichen Ende der Testverbindung
und dem letzten danach erzeugten Zeittaktimpuls liegen darf, sowie einer Anzahl
y an Zeittaktimpulsen, die maximal nach dem Ende der Test-Kommunikatinsverbindung
erzeugt werden dürfen. Zusätzlich kann noch ein Referenzwert für
eine Anzahl x an Zeittaktimpulsen, die mindestens nach dem Ende der Test-Kommunikatinsverbindung
erzeugt werden dürfen, abgespeichert sein.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der in der Figur dargestellten
Prüfvorrichtung 10 näher erläutert.
Es sei nunmehr angenommen, dass eine Testverbindung von
der analogen Endeinrichtung 20 über den Vermittlungsknoten 40 zur Endeinrichtung
30 hergestellt werden soll. Die analoge Endeinrichtung 20 überträgt unter
anderem die Rufnummer der Endeinrichtung 30 zum Netzknoten, der daraufhin eine Rufsignalisierung
zur Endeinrichtung 30 übermittelt. Aus der empfangenen Rufnummer ermittelt'
der Netzknoten 40 die vertragliche Länge der Zeittaktintervalle, die für
die Berechnung der Verbindungskosten relevant sind. Diese Länge dieses Zeittaktintervalls
ist für die ausgewählte Testverbindung als Referenzwert in dem Speicher
60 abgelegt.
Unter Ansprechen auf die Rufsignalisierung wird beispielsweise
in der Endeinrichtung 30 das Abheben des Telefonhörers simuliert. Daraufhin
wird die im Generator 32 erzeugte Protokollnachricht "connect" zur Schnittstelle
44 des Netzknotens 40 übermittelt. Im vorliegenden Beispiel wird die Protokollnachricht
"connect" zunächst in der Detektoreinichtung 34 erkannt, die anschließend
eine Zeitmessung mittels der Zeitmesseinrichtung 50 startet.
Unter Ansprechen auf den Empfang der Protokollnachricht
"connect" an der Schnittstelle 44 sendet der Netzknoten 40 einen ersten Zeittaktimpuls,
den sogenannten Beginnimpuls zur analogen, rufenden Endeinichtung 20. Der Detektor
22 erkennt den empfangenen Beginnimpuls und stoppt den Zeitmesser 50. Demzufolge
wird auch die Messung des zeitlichen Abstands zwischen dem Erzeugen der Protokollnachricht
"connect" und dem Empfang des Beginnimpulses an der analogen Endeinrichtung 20 beendet.
Dieser Beginnimpuls (erster Zählimpuls) darf höchstens
um eine erste vorbestimmte Zeitspanne vom tatsächlichen Verbindungsbeginn abweichen.
Der mittels des Zeitmessers 50 gemessene zeitliche Abstand
unterliegt einem systematischen Messfehler. Der systematische Messfehler rührt
daher, dass die Messpunkte, das sind Orte in der analogen Endeinrichtung 20 und
in der Endeinrichtung 30, nicht die Orte der tatsächlichen Ereignisse sind.
Denn der Ort, an dem der Beginnimpuls tatsächlich ausgesendet und der Verbindungsbeginn
(Empfang der Protokollnachricht "connect") tatsächlich auftritt, sind im vorliegenden
Beispiel die Schnittstellen 42 und 44 des Netzknotens 40. Die Zeitabweichung, die
durch das Auseinanderfallen der Orte, an denen die Ereignisse tatsächlich auftreten,
und der Messpunkte, an denen diese Ereignisse gemessenen werden, verursacht wird,
stellen den systematischen Messfehler dar, der vor Testbeginn ermittelt und in dem
Speicher 80 abgelegt wird. Der systematische Messfehler entspricht im vorliegenden
Beispiel in etwa der Signallaufzeit der Protokollnachricht "connect" von der Endeinrichtung
30 zum Netzknoten 40 und der Signallaufzeit des Beginnimpulses vom Netzknoten 40
zur analogen Endeinrichtung 20. Die Zeitmesseinrichtung 50 liefert deshalb den gemessenen
zeitlichen Abstand zur Korrektureinrichtung 90, in der der zeitliche Abstand um
den systematischen Messfehler korrigiert wird.
Der korrigierte zeitliche Abstand wird in der Auswerteeinrichtung
70 mit dem entsprechenden Referenzwert aus dem Speicher 60 verglichen, um feststellen
zu können, ob die Zeit zwischen den beiden Ereignissen maximal der ersten vorbestimmten
Zeitspanne ist.
Während der bestehenden Verbindung sendet der Netzknoten
40 fortlaufend Zeittaktimpulse zur analogen Endeinrichtung 20, die vom Detektor
22 erkannt werden.
Der Abstand von jeweils zwei aufeinanderfolgenden Zeittaktimpulsen
darf die zulässige Toleranz nicht überschreiten. Die Einhaltung dieser
Toleranz muss deshalb bis zum Ende der Testverbindung und gegebenenfalls darüber
hinaus permanent überwacht werden.
Zunächst startet der Beginnimpuls den ersten Zeitmesser
241 der Zeitmesseinrichtung 24, der nächste Zeittaktimpuls stoppt
den ersten Zeitmesser 241 und startet den zweiten Zeitmesser usw., bis
der letzte, während der bestehenden Testverbindung empfangene Zeittaktimpuls
den Zeitmesser 24N-1 stoppt und den Zeitmesser 24N startet.
Gleichzeitig wird jedem gemessenen Zeittaktintervall eine fortlaufende Nummer zugeordnet.
Die Nummern und die dazugehörenden Zeittaktintervalle werden in der Speichereinrichtung
26 gespeichert. Ein dem gemessenen Verbindungsende folgender Zeittaktimpuls stoppt
den Zeitmesser 24N und startet den Zeitmesser 24N+1. Der Zeitmesser
24N+1 kann gestoppt werden, wenn nach dem Ende der Testverbindung innerhalb
einer vorbestimmten Zeitspanne, die beispielsweise die Länge von zwei Zeittaktintervallen
hat, kein weiterer Zeittaktimpuls empfangen wird. Der Inhalt des Zeitmessers 24N+1
wird dann verworfen.
Die im Speicher 26 gespeicherten Zeittaktintervalle werden
ohne Korrektur zusammen mit den dazugehörenden Nummern über die Korrektureinrichtung
90 zur Auswerteeinrichtung 70 übertragen. Eine Korrektur der Länge der
Zeittaktintervalle ist also nicht erforderlich. Dies ist darin begründet, dass
der systematische Messfehler bei dieser Prüfvorrichtung einerseits aus der
Laufzeit der Zeittaktimpulse vom Netzknoten 40 zur analogen Endeinrichtung 20, und
andererseits aus der Verarbeitungsgeschwindigkeit der Prüfvorrichtung 10 resultiert.
Beides führt dazu, dass in der Prüfvorrichtung 10 das Ereignis "Netzknoten
40 sendet Zeittaktimpuls" nur mit einer Zeitverzögerung erkannt wird. Diese
Verzögerung kann als konstant betrachtet werden. Somit ergibt sich bei der
Messung der Intervalllänge ein systematischer Messfehler von ±0 ms.
Die Auswerteeinrichtung 70 vergleicht die gemessenen Zeittaktintervalle
mit dem im Speicher 60 abgelegten Referenzzeitintervall und prüft, ob die zulässige
Toleranz erfüllt ist.
Nunmehr sei angenommen, dass an der Endeinrichtung 30 die
Testverbindung beendet wird. In diesem Fall wird in der Endeinrichtung 30 das Ereignis
"Telefonhörer aufgelegt" simuliert. Daraufhin überträgt der Generator
32 die Protokollnachricht "disconnect" zur Schnittstelle 44 des Netzknotens 40.
Im vorliegenden Beispiel wird die Protokollnachricht "disconnect" vom Detektor 34
erkannt, der daraufhin die Zeitmesseinrichtung 55 startet. Gleichzeitig ermittelt
die Prüfvorrichtung 10 die Nummer N des gerade aktiven Zeitmessers 24N.
Nachfolgend werden zwei Fälle betrachtet. Im ersten
Fall wird nur ein Zeittaktimpuls in der analogen Endeinrichtung 20 empfangen, nachdem
die Protokollnachricht "disconnect" vom Generator 32 erzeugt worden ist. Im zweiten
Fall werden noch zwei Zeittaktimpulse in der analogen Endeinrichtung 20 empfangen,
nachdem die Protokollnachricht "disconnect" vom Generator 32 erzeugt worden ist.
Falls mehr als zwei Zeittaktimpulse in der analogen Endeinrichtung 20 empfangen
werden, entspricht die Funktionsweise der Prüfvorrichtung dem zweiten Fall.
Wir betrachten zunächst den ersten Fall.
Es sei angenommen, dass noch ein Zeittaktimpuls vom Detektor
22 erkannt wird, nachdem die Protokollnachricht "disconnect" vom Generator 32 erzeugt
worden ist. Unter Ansprechen auf den Empfang dieses Zeittaktimpulses werden die
Zeitmesseinrichtung 55 und der Zeitmesser 24N gestoppt, während
der Zeitmesser 24N+1 gestartet wird.
Der Wert der Zeitmesseinrichtung 55 entspricht dem zeitlichen
Abstand zwischen dem Erzeugen der Protokollnachricht "disconnect" und dem Empfang
des einen Zeittaktimpulses.
Allerdings muss dieser gemessene zeitliche Abstand in der
Korrektureinrichtung 90 noch um den systematischen Messfehler, der im Speicher 80
abgelegt ist, korrigiert werden.
Denn wie bereits oben erwähnt, sind die Messpunkte
in der analogen Endeinrichtung 20 und in der Endeinrichtung 30 nicht die Orte der
tatsächlichen Ereignisse "Verbindungsende" und "Erzeugen eines Zeittaktimpulses".
Denn der Ort, an dem der Zeittaktimpuls tatsächlich ausgesendet und das Verbindungsende
(Empfang der Protokollnachricht "disconnect") tatsächlich auftritt, sind im
vorliegenden Beispiel die Schnittstelle 42 bzw. 44 des Netzknotens 40. Die Zeitabweichung,
die durch das Auseinanderfallen der Orte, an denen die Ereignisse tatsächlich
auftreten, und der Messpunkte, an denen diese Ereignisse gemessenen werden, verursacht
wird, stellt einen systematischen Messfehler dar, der in dem Speicher 80 abgelegt
ist. Der systematische Messfehler entspricht im vorliegenden Beispiel in etwa der
Signallaufzeit der Protokollnachricht "disconnect" von der Endeinrichtung 30 zum
Netzknoten 40 und der Signallaufzeit eines Zeittaktimpulses vom Netzknoten 40 zur
analogen Endeinrichtung 20.
Der korrigierte Wert wird zusammen mit der Nummer N an
die Auswerteeinrichtung 70 übertragen und dort mit dem zweiten vorbestimmten
Zeitwert verglichen, um feststellen zu können, ob der korrigierte Wert kleiner
oder gleich dem zweiten vorbestimmten Zeitwert ist. Darüber hinaus kann die
Auswerteeinrichtung 70 noch prüfen, ob die Anzahl der nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung
aufgetretenen Zeittaktimpulse in dem Intervall zwischen x und y liegt.
Es wird nunmehr der zweite Fall betrachtet, bei dem genau
zwei Zeittaktimpulse in der analogen Endeinrichtung 20 empfangen werden, nachdem
die Protokollnachricht "disconnect" vom Generator 32 erzeugt worden ist.
Es sei angenommen, dass ein erster Zeittaktimpuls vom Detektor
22 erkannt wird, nachdem die Protokollnachricht "disconnect" vom Generator 32 erzeugt
worden ist. Unter Ansprechen auf den Empfang dieses ersten Zeittaktimpulses werden
die Zeitmesseinrichtung 55 und der Zeitmesser 24N gestoppt, während
der Zeitmesser 24N+1 gestartet wird. Zusätzlich wird dem vom Zeitmesser
24N gemessenen Zeittaktintervall die laufende Nummer N zugeordnet.
Ein zweiter Zeittaktimpuls wird vom Detektor 22 erkannt.
Unter Ansprechen auf den zweiten Zeittaktimpuls wird der Zeitmesser 24N+1
gestoppt und dem vom Zeitmesser 24N+1 gemessenen Zeittaktintervall die
laufende Nummer N+1 zugeordnet.
Die Zeitmesseinrichtung 55 kann anhand der laufenden Nummer
des Zeitmessers 24N+1 erkennen, dass, nachdem die Protokollnachricht
"disconnect" vom Generator 32 erzeugt worden ist, ein vollständiges Zeittaktintervall
N+1 gemessen worden ist, und addiert diesen Wert zu dem Wert der Zeitmesseinrichtung
55, der dem zeitlichen Abstand zwischen dem Erzeugen der Protokollnachricht "disconnect"
und dem Empfang des ersten Zeittaktimpulses entspricht.
Der in der Zeitmesseinrichtung 55 ermittelte zeitliche
Abstand wird in der Korrektureinrichtung 90 noch um den systematischen Messfehler,
der in der Speichereinrichtung 80 abgelegt ist, korrigiert und zusammen mit der
Nummer N an die Auswerteeinrichtung 70 übertragen.
Die Auswerteeinrichtung 70 prüft, ob der errechnete
Wert kleiner oder gleich der zweiten vorbestimmten Zeitspanne ist.
Darüber hinaus kann die Auswerteeinrichtung 70 noch
prüfen, ob die Anzahl der nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung aufgetretenen
Zeittaktimpulse in dem Intervall zwischen x und y liegt.
Wie gesehen, muss beim Start des Zeitmessers 55 die Nummer
des aktuell laufenden Zeitmessers der Zeitmesseinrichtung 24 von der Prüfvorrichtung
10 registriert werden, um die beschriebene Auswertung der Messergebnisse durchführen
zu können.
Es sei angemerkt, dass der Ort der Messpunkte vorzugsweise
so gewählt wird, dass der dazugehörende systematische Messfehler möglichst
gering wird. Für das oben genannte Beispiel liegt somit der Messpunkt, in dem
das Ereignis "Verbindungsbeginn" erkannt wird, in der gerufenen Endeinrichtung 30.
Der Messpunkt, in dem das Ereignis "Verbindungsende" erkannt wird, liegt ebenfalls
in der Endeinrichtung 30, an welcher die Verbindung beendet wurde.
Bezugszeichenliste
- 10
- Prüfvorrichtung
- 20
- rufende analoge Endeinrichtung
- 22
- Detektor
- 24
- Zeitmesseinrichtung zum Messen von Zeittaktintervallen aufeinanderfolgender
Zeittaktimpulse
- 241- 24N+1
- Zeitmesser
- 26
- Speicher, in dem die gemessenen Zeittaktintervalle zusammen mit ihrer Nummer
abgelegt werden
- 29
- Generator
- 30
- gerufene Endeinrichtung
- 32
- Generator
- 34
- Detektor
- 40
- vermittelnder Netzknoten
- 42
- Schnittstelle
- 44
- Schnittstelle
- 50
- Zeitmesser zum Messen der Zeitspanne zwischen dem Beginn einer Test-Kommunikationsverbindung
und dem ersten Zeittaktimpuls
- 55
- Zeitmesseinrichtung
- 60
- Speicher, in dem vorbestimmte Referenzwerte abgelegt werden
- 70
- Auswerteeinrichtung
- 80
- Speicher, in dem Korrekturwerte abgelegt sind, die den systematischen Messfehlern
entsprechen
- 90
- Korrektureinrichtung
- 100
- Rufsimulator
|
| Anspruch[de] |
Verfahren zum Überprüfen der Entgeltabrechnung für eine
Kommunikationsverbindung nach Zeittaktintervallen, wobei eine Prüfeinrichtung
(10), welche wenigstens eine rufende, analoge Endeinrichtung (20) und wenigstens
eine gerufene Endeinrichtung (30)simulieren kann, an wenigsten einem Netzknoten
(40) angeschlossen ist, der Zeittaktimpulse erzeugen kann, mit folgenden Verfahrensschritten:
wenigstens eine vorbestimmte Test-Kommunikationsverbindung wird über
wenigstens den einen Netzknoten (40) auf- und wieder abgebaut;
der zeitliche Abstand zwischen dem Beginn der Test-Kommunikationsverbindung
und dem Erzeugen eines ersten Zeittaktimpulses wird ermittelt und es wird geprüft,
ob der ermittelte zeitliche Abstand innerhalb eines ersten vorbestimmten Zeitbereichs
liegt;
während der bestehenden Test-Kommunikationsverbindung werden Zeittaktintervalle
aufeinanderfolgender Zeittaktimpulse gemessen und mit einem vorbestimmten Zeitintervall
verglichen; und
es wird geprüft, ob nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung
wenigstens ein weiterer Zeittaktimpuls empfangen worden ist,
wenn ja, wird der zeitliche Abstand zwischen dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung
und dem wenigstens einen Zeittaktimpuls ermittelt und es wird geprüft, ob der
ermittelte zeitliche Abstand innerhalb eines zweiten vorbestimmten Zeitbereichs
liegt.
Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
weiter geprüft wird, ob die Anzahl der nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung
aufgetretenen Zeittaktimpulse kleiner, größer oder gleich einer vorbestimmten
maximalen Anzahl y an Zeittaktimpulsen ist.
Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zeitliche Abstand zwischen dem Beginn der Test-Kommunikationsverbindung und
dem Erzeugen des ersten Zeittaktimpulses durch folgende Schritte ermittelt wird:
das Auftreten eines ersten vorbestimmten Ereignisses, insbesondere eines
CONNECT SIGNALS oder eines Schleifenschlusses, welches dem messbaren Beginn der
Test-Kommunikationsverbindung entspricht, wird an einem ersten vorbestimmten Messpunkt
(34) der Prüfeinrichtung (10) erkannt;
der Empfang des ersten, vom Netzknoten (40) erzeugten Zeittaktimpulses
der Test-Kommunikationsverbindung wird an einem zweiten vorbestimmten Messpunkt
(22) der Prüfeinrichtung erkannt; und
eine Zeitmessung (50) wird in Abhängigkeit von dem erkannten Auftreten
des ersten vorbestimmten Ereignisse, insbesondere eines CONNECT SIGNALS oder eines
Schleifenschlusses, und dem Empfang des ersten Zeittaktimpulses gestartet bzw. gestoppt.
Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der systematische Messfehler zwischen dem Ort (44) des tatsächlichen Auftretens
des Beginns der Test-Kommunikationsverbindung und dem ersten Messpunkt (34)
der Prüfeinrichtung (10) ermittelt wird,
der systematische Messfehler zwischen dem Ort (42) des tatsächlichen Erzeugens
des ersten Zeittaktimpulses und dem zweiten Messpunkt der Prüfeinrichtung (10)
ermittelt wird, dass
der zeitliche Abstand zwischen dem erkannten Auftreten des ersten vorbestimmten
Ereignisses und dem Empfang des ersten Zeittaktimpulses gemessen und um die systematischen
Messfehler korrigiert wird, und dass geprüft wird, ob der korrigierte zeitliche
Abstand innerhalb des ersten vorbestimmten Zeitbereichs liegt.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zeitintervalle aufeinanderfolgender Zeittaktimpulse durch folgende Schritte
gemessen werden:
der erste, an der rufenden, analogen Endeinrichtung (20) ankommende
Zeittaktimpuls startet eine erste Zeitmessung (241),
jeder folgende, an der rufenden, analogen Endeinrichtung ankommende
Zeittaktimpuls stoppt jeweils die Zeitmessung, die durch den unmittelbar vorangegangenen
Zeittaktimpuls gestartet worden ist, und startet eine weitere Zeitmessung;
eine i-te Zeitmessung (24i) durch den letzten Zeittaktimpuls
der Test-Kommunikationsverbindung gestartet wird.
Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
jeder gestarteten Zeitmessung eine fortlaufende Nummer zugeordnet wird.
Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zeitliche Abstand zwischen dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung und einem
ersten nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung empfangenen Zeittaktimpuls
durch folgende Schritte ermittelt wird:
eine Zeitmessung (55) wird gestartet, wenn ein zweites vorbestimmte
Ereignis, insbesondere eines DISCONNECT SIGNALS oder einer Schleifenunterbrechung,
welches dem messbaren Ende der Test-Kommunikationsverbindung entspricht,
an dem ersten oder zweiten vorbestimmten Messpunkt (34) der Prüfeinrichtung
(10) auftritt;
die durch das zweite vorbestimmte Ereignis gestartete Zeitmessung (55)
wird gestoppt, wenn an dem zweiten vorbestimmten Messpunkt der Prüfeinrichtung
der erste Zeittaktimpuls nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung empfangen
wird; und
der Wert der Zeitmessung (55) wird mit dem zweiten vorbestimmten Zeitbereich
verglichen.
Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass,
wenn das zweite vorbestimmte Ereignis insbesondere eines DISCONNECT SIGNALS oder
einer Schleifenunterbrechung an dem ersten oder zweiten vorbestimmten Messpunkt
(34; 22) der Prüfeinrichtung (10) auftritt, die Nummer der gerade aktiven Zeitmessung
(24) des Zeittaktintervalls zweier aufeinanderfolgender Zeittaktimpulse erfasst
wird; dass
der zeitliche Abstand zwischen dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung und weiterer
nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung erkannten Zeittaktimpulsen durch
folgende Schritte ermittelt wird:
der Wert der Zeitmessung (55) für den zeitlichen Abstand zwischen
dem Ende der Test-Kommunikatinsverbindung und
dem ersten nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung empfangenen
Zeittaktimpuls und
die Werte aller Zeitmessungen (241-24i) für
Zeittaktintervalle aufeinanderfolgender Zeittaktimpulse, deren Nummern jeweils größer
sind als die Nummer der Zeitmessung, die beim Auftreten des zweiten vorbestimmten
Ereignises insbesondere eines DISCONNECT SIGNALS oder einer Schleifenunterbrechung,
an dem ersten oder zweiten vorbestimmten Messpunkt (34; 22) der Prüfeinrichtung
(10) erfasst worden ist, werden addiert
und mit dem zweiten vorbestimmten Zeitbereich verglichen.
Verfahren nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der systematische Messfehler zwischen dem Ort (42, 44) des tatsächlichen Auftretens
des Endes der Test-Kommunikationsverbindung und dem ersten und/oder zweiten Messpunkt
der Prüfeinrichtung (10) ermittelt wird, der systematische Messfehler zwischen
dem Ort (42) des tatsächlichen Erzeugens von Zeittaktimpulsen und dem zweiten
Messpunkt der Prüfeinrichtung (10) ermittelt wird, dass
der zeitliche Abstand zwischen dem Auftreten des zweiten vorbestimmten Ereignisses,
insbesondere eines DISCONNECT SIGNALS oder einer Schleifenunterbrechung
und dem Empfang des ersten, nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung aufgetretenen
Zeittaktimpulses gemessen und um die systematischen Messfehler korrigiert wird.
Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 9
dadurch gekennzeichnet, dass
der erste Messpunkt durch die gerufene Endeinrichtung (30) definiert wird,
der zweite Messpunkt durch die rufende, analoge Endeinrichtung (20) definiert wird,
wobei
an beiden Endeinrichtungen (20, 30) die Test-Kommunikationsverbindung auch beendet
werden kann.
Prüfvorrichtung zum Anschalten an wenigstens einen zu prüfenden
Netzknoten (40), welcher Zeittaktimpulse aussenden kann, insbesondere zur Durchführung
eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit einem Rufsimulator
(100) zum Simulieren wenigstens einer rufenden, analogen Endeinrichtung (20) und
zum Simulieren wenigstens einer weiteren Endeinrichtung (30), die als gerufene Endeinrichtung
betrieben werden kann,
einer ersten Detektoreinrichtung (22) zum Erkennen von Zeittaktimpulsen,
einer zweiten Detektoreinrichtung (34) zum Erkennen eines ersten vorbestimmten Ereignisses,
insbesondere eines CONNECT SIGNALS oder eines Schleifenschlusses,
welches dem messbaren Beginn einer Test-Kommunikationsverbindung entspricht,
wobei die erste und/oder zweite Detektoreinrichtung (22; 34) zum Erkennen eines
zweiten vorbestimmten Ereignisses, insbesondere eines DISCONNECT SIGNALS oder einer
Schleifenunterbrechung, welches dem messbaren Ende einer Test-Kommunikationsverbindung
entspricht, ausgebildet sind,
einer ersten Zeitmesseinrichtung (24) zum Messen von Zeittaktintervallen von jeweils
zwei aufeinanderfolgenden Zeittaktimpulsen,
einer zweiten Zeitmesseinrichtung (50) zum Messen des zeitlichen Abstandes zwischen
dem Auftreten des ersten vorbestimmten Ereignisses und dem Empfang des ersten Zeittaktimpulses
einer aufgebauten Test-Kommunikationsverbindung,
einer dritten Zeitmesseinrichtung (55) zum Messen des zeitlichen Abstandes zwischen
dem Auftreten des zweiten vorbestimmten Ereignisses und dem Empfang wenigstens
eines Zeittaktimpulses nach dem gemessenen Ende der Test-Kommunikationsverbindung,
einer Auswerteeinrichtung (70) zum Vergleichen der gemessenen Zeitspannen der jeweiligen
Zeitmesseinrichtungen mit entsprechenden vorbestimmten Zeitbereichen.
Prüfvorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,dass
die Auswerteeinrichtung (70) zum Prüfen, ob die Anzahl der nach dem Ende der
Test-Kommunikationsverbindung aufgetretenen Zeittaktimpulse kleiner, größer
oder gleich einer vorbestimmten maximalen Anzahl y an Zeittaktimpulsen ist, ausgebildet
ist.
Prüfvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
gekennzeichnet durch
eine Speichereinrichtung (80), in der der systematische Messfehler zwischen dem
Ort (44) des tatsächlichen Beginns einer Test-Kommunikationsverbindung und
der zweiten Detektoreinrichtung (34) gespeichert ist,
in der der systematische Messfehler zwischen dem Ort (42, 44) des tatsächlichen
Endes einer Test-Kommunikationsverbindung und der ersten oder zweiten Detektoreinrichtung
(22; 34) gespeichert ist, und
in der der systematische Messfehler zwischen dem Ort (42) des tatsächlichen
Erzeugens von Zeittaktimpulsen und der ersten Detektoreinrichtung (22) der Prüfeinrichtung
(10) gespeichert ist,
eine mit der Speichereinrichtung (80) verbundene Korrektureinrichtung (90) zum Korrigieren
der von der ersten, zweiten und dritten Zeitmesseinrichtung (24, 50, 55) gemessenen
Werte um den jeweiligen systematischen Messfehler, wobei
die Auswerteeinrichtung (70) zum Vergleichen der gemessenen und korrigierten Zeitspannen
mit entsprechenden vorbestimmten Zeitbereichen ausgebildet ist.
Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Einrichtung zum fortlaufenden Numerieren aufeinanderfolgender Zeittaktintervalle
vorgesehen ist, dass
die dritte Zeitmesseinrichtung (55) unter Ansprechen auf die den Zeittaktintervallen
zugeordneten Nummern erkennen kann, ob nach dem Erkennen des zweiten vorbestimmten
Ereignisses, insbesondere eines DISCONNECT SIGNALS oder einer Schleifenunterbrechung
ein Zeittaktintervall in der ersten Zeitmesseinrichtung (24) gemessen worden ist,
und dass
die dritte Zeitmesseinrichtung (55) oder die Auswerteeinrichtung (70) den Wert für
den zeitlichen Abstand zwischen dem Ende der Test-Kommunikatinsverbindung und dem
ersten nach dem Ende der Test-Kommunikationsverbindung empfangenen Zeittaktimpuls
und die Werte aller gemessenen Zeittaktintervalle, deren Nummern jeweils größer
sind als die Nummer des Zeittaktintervalls, das beim Auftreten des zweiten vorbestimmten
Ereignises, insbesondere eines DISCONNECT SIGNALS oder einer Schleifenunterbrechung
an der ersten oder zweiten Detektoreinrichtung (22, 34) der Prüfeinrichtung
(10) aktuell gemessen worden ist, addieren kann.
Prüfvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Detektoreinrichtung (22) der rufenden analogen Endeinrichtung (20) zugeordnet
ist, und dass die zweite Detektoreinrichtung (34) der gerufenen Endeinrichtung (30)
zugeordnet ist.
|
| Anspruch[en] |
Method for verification of the billing of charges for a communications
connection based on time pulse intervals, wherein a testing device (10), which can
simulate at least one calling analog terminal device (20) and at least one called
terminal device (30), is connected to at least one network node (40) that can generate
time pulses, having the following process steps:
at least one predetermined test communications connection through at
least the one network node (40) is set up and torn down again;
the time separation between the start of the test communications connection
and the generation of a first time pulse is measured, and it is determined whether
the measured time separation lies within a first predetermined time range;
during the existing test communications connection, time pulse intervals
of successive time pulses are measured and are compared with a predetermined time
interval; and
a determination is made as to whether at least one more time pulse has
been received after the end of the test communications connection,
if so, the time separation between the end of the test communications
connection and the at least one time pulse is measured, and it is determined whether
the measured time separation lies within a second predetermined time range.
Method according to claim 1, characterized in that it is further
determined whether the number of time pulses that have occurred after the end of
the test communications connection is less than, greater than, or equal to a predetermined
maximum number y of time pulses.
Method according to claim 1 or 2, characterized in that the time
separation between the start of the test communications connection and the generation
of the first time pulse is determined through the following steps:
the occurrence of a first predetermined event, in particular a CONNECT
SIGNAL or a loop closure, corresponding to the measurable start of the test communications
connection, is detected at a first predetermined measurement point (34) of the testing
device (10);
the reception of the first time pulse generated by the network node
(40) for the test communication connection is detected at a second predetermined
measurement point (22) of the testing device; and
a time measurement (50) is started or stopped as a function of the detected
occurrence of the first predetermined event, in particular a CONNECT SIGNAL or a
loop closure, and the reception of the first time pulse.
Method according to claim 3, characterized in that the systematic
measurement error between the point (44) of the actual occurrence of the beginning
of the test communications connection and the first measurement point (34) of the
testing device (10) is determined,
the systematic measurement error between the point (42) of the actual generation
of the first time pulse and the second measurement point of the testing device (10)
is determined,
in that the time separation between the detected occurrence of the first
predetermined event and the reception of the first time pulse is measured and is
corrected for the systematic measurement error,
and in that it is determined whether the corrected time separation lies within
the first predetermined time range.
Method according to any one of claims 1 through 4, characterized
in that the time intervals of successive time pulses are measured by means of
the following steps:
the first time pulse arriving at the calling analog terminal device
(20) starts a first time measurement (241),
each subsequent time pulse arriving at the calling analog terminal device
stops the time measurement that was started by the immediately preceding time pulse
and starts another time measurement;
an i-th time measurement (24i) is started by the last time
pulse of the test communications connection.
Method according to claim 5, characterized in that a sequential
number is assigned to each started time measurement.
Method according to claim 6, characterized in that the time separation
between the end of the test communications connection and a first time pulse received
after the end of the test communications connection is determined by the following
steps:
a time measurement (55) is started when a second predetermined event,
in particular a DISCONNECT SIGNAL or a loop interruption, corresponding to the measurable
end of the test communications connection, occurs at the first or second predetermined
measurement point (34) of the testing device (10);
the time measurement (55) started by the second predetermined event
is stopped when the first time pulse is received at the second predetermined measurement
point of the testing device following the end of the test communications connection;
and
the value of the time measurement (55) is compared with the second predetermined
time range.
Method according to claim 7, characterized in that when the second
predetermined event, in particular a DISCONNECT SIGNAL or a loop interruption, occurs
at the first or second predetermined measurement point (34; 22) of the testing device
(10), the number of the currently active time measurement (24) of the time interval
between two successive time pulses is acquired; in that the time separation
between the end of the test communications connection and additional time pulses
detected after the end of the test communications connection is determined through
the following steps:
the value of the time measurement (55) for the time separation between
the end of the test communications connection and the first time pulse received
after the end of the test communications connection, and the values of all time
measurements (241 - 24i) for time pulse intervals of successive
time pulses whose numbers are greater than the number of the time measurement that
has been measured at the first or second measurement point (34; 22) of the testing
device (10) during the occurrence of the second predetermined event, in particular
a DISCONNECT SIGNAL or a loop interruption, are added and compared to the second
predetermined time range.
Method according to claim 7 or 8, characterized in that the systematic
measurement error between the point (42, 44) of the actual occurrence of the end
of the test communications connection and the first and/or second measurement point
of the testing device (10) is determined, the systematic measurement error between
the point (42) of the actual generation of time pulses and the second measurement
point of the testing device (10) is determined,
in that the time separation between the occurrence of the second predetermined
event, in particular a DISCONNECT SIGNAL or a loop interruption, and the reception
of the first time pulse occurring after the end of the test communications connection
is measured and is corrected for the systematic measurement errors.
Method according to any one of claims 3 through 9, characterized
in that the first measurement point is defined by the called terminal device
(30), the second measurement point is defined by the calling analog terminal device
(20), wherein the test communications connection can also be terminated at either
of the terminal devices (20, 30).
Testing device for switching in at least one network node (40) to be
tested which can transmit time pulses, in particular for carrying out a method according
to any one of claims 1 through 10, with a call simulator (100) for simulating at
least one calling analog terminal device (20) and for simulating at least one additional
terminal device (30) that can be operated as the called terminal device, a first
detector device (22) for detecting time pulses, a second detector device (34) for
detecting a first predetermined event, in particular a CONNECT SIGNAL or a loop
closure, corresponding to the measurable start of the test communications connection,
wherein the first detector device (22) and/or the second detector device (34) is
designed to detect a second predetermined event, in particular a DISCONNECT SIGNAL
or a loop interruption, corresponding to the measurable end of the test communications
connection, a first time measurement device (24) for measuring time pulse intervals
of pairs of successive time pulses, a second time measurement device (50) for measuring
the time separation between the occurrence of the first predetermined event and
the reception of the first time pulse of a test communications connection that has
been set up, a third time measurement device (55) for measuring the time separation
between the occurrence of the second predetermined event and the reception of at
least one time pulse after the measured end of the test communications connection,
an analysis device (70) for comparing the measured time intervals of the respective
time measurement devices with appropriate time ranges.
Testing device according to claim 11, characterized in that the
analysis device (70) is designed to test whether the number of time pulses that
have occurred after the end of the test communications connection is less than,
greater than, or equal to a predetermined maximum number y of time pulses.
Testing device according to claim 11 or 12, characterized by
a memory device (80) in which the systematic measurement error between the point
(44) of the actual beginning of a test communications connection and the second
detector device (34) is stored, in which the systematic measurement error between
the point (42, 44) of the actual end of a test communications connection and the
first or second detector device (22; 34) is stored, and in which the systematic
measurement error between the point (42) of the actual generation of time pulses
and the first detector device (22) of the testing device (10) is stored, and a correction
device (90) connected to the memory device (80) for correcting the measured values
from the first, second and third time measurement devices (24, 50, 55) by the applicable
systematic measurement error, wherein the analysis device (70) is designed to compare
the measured and corrected time intervals with corresponding predetermined time
ranges.
Testing device according to any one of claims 11 through 13,
characterized in that a device is provided for sequentially numbering successive
time pulse intervals, in that the third time measurement device (55), in
response to the numbers assigned to the time pulse intervals, can detect whether
a time pulse interval has been measured in the first time measurement device (24)
after the detection of the second predetermined event, in particular a DISCONNECT
SIGNAL or a loop interruption, and in that the third time measurement device
(55) or the analysis device (70) can add the value for the time separation between
the end of the test communications connection and the first time pulse received
after the end of the test communications connection to the values of all measured
time pulse intervals whose numbers are greater than the number of the time pulse
interval that has just been measured at the first or second detector device (22,
34) of the testing device (10) at the time of the occurrence of the second predetermined
event, in particular a DISCONNECT SIGNAL or a loop interruption.
Testing device according to any one of claims 11 through 14,
characterized in that the first detector device (22) is assigned to the calling
analog terminal device (20), and in that the second detector device (34)
is assigned to the called terminal device (30).
|
| Anspruch[fr] |
Procédé de vérification de la taxation d'une communication
selon des intervalles d'impulsions d'horloge, un dispositif de vérification
(10) pouvant simuler au moins un terminal analogique appelant (20) et au moins un
terminal appelé (30) étant connecté à au moins un noeud de réseau
(40) apte à produire des impulsions d'horloge, ledit procédé comportant
les étapes suivantes :
- établissement et coupure d'au moins une communication d'essai
prédéterminée par l'intermédiaire d'au moins un noeud de réseau
(40) ;
- détermination de l'écart temporel entre le début de
la communication d'essai et la production d'une première impulsion d'horloge
et vérification si l'écart temporel obtenu se situe à l'intérieur
d'une première plage temporelle prédéterminée ;
- pendant la durée de la communication d'essai, mesure et comparaison
à un intervalle de temps prédéterminé d'intervalles d'impulsions
d'horloge successives ; et
- vérification si, à la fin de la communication d'essai, au
moins une autre impulsion d'horloge a été reçue, dans l'affirmative,
détermination de l'écart temporel entre la fin de la communication d'essai
et la au moins une impulsion d'horloge et vérification si l'écart temporel
obtenu se situe à l'intérieur d'une seconde plage temporelle prédéterminée.
Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'on vérifie en plus si le nombre des impulsions
d'horloge apparues après la fin de la communication d'essai est plus petit,
plus grand ou égal à un nombre y maximal prédéterminé d'impulsions
d'horloge.
Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'écart temporel entre le début
de la communication d'essai et la production de la première impulsion d'horloge
est déterminé selon les étapes suivantes :
- détection, au niveau d'un premier point de mesure (34) prédéterminé
du dispositif de vérification (10), de l'apparition d'un premier évènement
prédéterminé, notamment d'un signal CONNECT ou d'une fermeture de
boucle, qui correspond au début mesurable de la communication d'essai ;
- détection, au niveau d'un second point de mesure (22) prédéterminé
du dispositif de vérification, de la réception de la première impulsion
d'horloge de la communication d'essai produite par le noeud de réseau (40)
; et
- démarrage et arrêt d'une mesure du temps (50) en fonction
de l'apparition détectée du premier évènement prédéterminé,
notamment d'un signal CONNECT ou d'une fermeture de boucle, et de la réception
de la première impulsion d'horloge.
Procédé selon la revendication 3,
caractérisé en ce qu'on détermine l'erreur de mesure systématique
entre l'endroit (44) de l'apparition effective du début de la communication
d'essai et le premier point de mesure (34) du dispositif de vérification (10),
en ce qu'on détermine l'erreur de mesure systématique entre l'endroit
(42) de la production effective de la première impulsion d'horloge et le second
point de mesure du dispositif de vérification (10), en ce qu'on mesure
l'écart temporel entre l'apparition détectée du premier évènement
prédéterminé et la réception de la première impulsion d'horloge,
en ce qu'on corrige ledit écart temporel de la valeur des erreurs de
mesure systématiques, et en ce qu'on vérifie si l'écart temporel
corrigé se situe à l'intérieur de la première plage temporelle
prédéterminée.
Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à
4,
caractérisé en ce qu'on mesure les intervalles d'impulsions d'horloge
successives selon les étapes suivantes :
- la première impulsion d'horloge qui arrive au terminal analogique
appelant (20) démarre une première mesure du temps (241),
- chacune des impulsions d'horloge suivantes arrivant au terminal analogique
appelant arrête la mesure du temps démarrée par l'impulsion d'horloge
immédiatement précédente et démarre une nouvelle mesure du temps
;
- la dernière impulsion d'horloge de la communication d'essai démarre
une i-ième mesure du temps (24i).
Procédé selon la revendication 5,
caractérisé en ce qu'un numéro d'ordre est affecté à
chaque mesure du temps démarrée.
Procédé selon la revendication 6,
caractérisé en ce qu'on détermine l'écart temporel entre
la fin de la communication d'essai et une première impulsion d'horloge reçue
après la fin de la communication d'essai selon les étapes suivantes :
- démarrage d'une mesure du temps (55) à l'apparition, au
niveau du premier ou du second point de mesure prédéterminé (34)
du dispositif de vérification (10), d'un second évènement prédéterminé,
notamment d'un signal DISCONNECT ou d'une interruption de boucle, qui correspond
à la fin mesurable de la communication d'essai ;
- arrêt de la mesure du temps (55) démarrée par le second
évènement prédéterminé, à la réception par le
second point de mesure prédéterminé du dispositif de vérification
de la première impulsion d'horloge après la fin de la communication d'essai
; et
- comparaison de la valeur de la mesure du temps (55) à la seconde
plage temporelle prédéterminée.
Procédé selon la revendication 7,
caractérisé en ce qu'on détermine, à l'apparition, au
niveau du premier ou du second point de mesure prédéterminé (34 ;
22) du dispositif de vérification (10), du second évènement prédéterminé,
notamment d'un signal DISCONNECT ou d'une interruption de boucle, le numéro
de la mesure du temps (24) en cours de l'intervalle de deux impulsions d'horloge
successives ;
en ce qu'on détermine l'écart temporel entre la fin de la communication
d'essai et d'autres impulsions d'horloge détectées après la fin de
la communication d'essai selon les étapes suivantes :
addition de la valeur de la mesure du temps (55) pour déterminer
l'écart temporel entre la fin de la communication d'essai et la première
impulsion d'horloge reçue après la fin de la communication d'essai et
de celles de l'ensemble des mesures du temps (241-24i) pour
déterminer les intervalles d'impulsions d'horloge successives dont les numéros
respectifs sont plus grands que le numéro de la mesure du temps détecté
à l'apparition, au niveau du premier ou du second point de mesure prédéterminé
(34 ; 22) du dispositif de vérification (10), du second évènement
prédéterminé, notamment d'un signal DISCONNECT ou d'une interruption
de boucle et comparaison desdites valeurs à la seconde plage temporelle prédéterminée.
Procédé selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce qu'on détermine l'erreur de mesure systématique
entre l'endroit (42, 44) de l'apparition effective de la fin de la communication
d'essai et le premier et/ou le second point de mesure du dispositif de vérification
(10) et l'erreur de mesure systématique entre l'endroit (42) de la production
effective d'impulsions d'horloge et le second point de mesure du dispositif de vérification
(10),
en ce qu'on mesure l'écart temporel entre l'apparition du second évènement
prédéterminé, notamment d'un signal DISCONNECT ou d'une interruption
de boucle, et la réception de la première impulsion d'horloge apparue
après la fin de la communication d'essai et on corrige ledit écart temporel
de la valeur des erreurs de mesure systématiques.
Procédé selon l'une quelconque des revendications 3 à
9,
caractérisé en ce que le premier point de mesure est défini
par le terminal appelé (30), et en ce que le second point de mesure
est défini par le terminal analogique appelant (20), la communication d'essai
pouvant être coupée au niveau des deux terminaux (20, 30).
Dispositif de vérification destiné à être connecté
à au moins un noeud de réseau (40) à vérifier et apte à
émettre des impulsions d'horloge, notamment pour la mise en oeuvre d'un procédé
selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, comportant un simulateur
d'appel (100) pour simuler au moins un terminal analogique appelant (20) et pour
simuler au moins un autre terminal (30) apte à fonctionner comme terminal appelé,
un premier dispositif de détection (22) pour détecter des impulsions d'horloge,
un second dispositif de détection (34) pour détecter un premier évènement
prédéterminé, notamment un signal CONNECT ou une fermeture de boucle,
qui correspond au début mesurable d'une communication d'essai,
le premier et/ou le second dispositif de détection (22 ; 34) étant réalisés
pour détecter un second évènement prédéterminé, notamment
un signal de DISCONNECT ou une interruption de boucle, qui correspond à la
fin mesurable d'une communication d'essai, un premier dispositif de mesure du temps
(24) pour mesurer des intervalles d'impulsions d'horloge de deux impulsions d'horloge
successives respectivement,
un deuxième dispositif de mesure du temps (50) pour mesurer l'écart temporel
entre l'apparition du premier évènement prédéterminé et
la réception de la première impulsion d'horloge d'une communication d'essai
établie,
un troisième dispositif de mesure du temps (55) pour mesurer l'écart temporel
entre l'apparition du second évènement prédéterminé et
la réception d'au moins une impulsion d'horloge après la fin mesurée
de la communication d'essai,
un dispositif d'évaluation (70) pour comparer les temps mesurés par les
dispositifs de mesure du temps respectifs à des plages temporelles correspondantes
prédéterminées.
Dispositif de vérification selon la revendication 11,
caractérisé en ce que le dispositif d'évaluation (70) est
réalisé de manière à vérifier si le nombre des impulsions
d'horloge apparues après la fin de la communication d'essai est plus petit,
plus grand ou égal à un nombre y maximal prédéterminé d'impulsions
d'horloge.
Dispositif de vérification selon la revendication 11 ou 12,
caractérisé par un dispositif de mémoire (80) dans lequel
est stockée l'erreur de mesure systématique entre l'endroit (44) du début
effectif d'une communication d'essai et le second dispositif de détection (34),
dans lequel est stockée l'erreur de mesure systématique entre l'endroit
(42, 44) de la fin effective d'une communication d'essai et le premier ou le second
dispositif de détection (22 ; 34), et dans lequel est stockée l'erreur
de mesure systématique entre l'endroit (42) de la production effective d'impulsions
d'horloge et le premier dispositif de détection (22) du dispositif de vérification
(10),
un dispositif de correction (90) relié au dispositif de mémoire (80) pour
corriger les valeurs mesurées par le premier, le deuxième et le troisième
dispositif de mesure du temps (24, 50, 55) de la valeur respective de l'erreur de
mesure systématique,
le dispositif d'évaluation (70) comportant des plages temporelles prédéterminées
correspondantes pour comparer les temps mesurés aux temps corrigés.
Dispositif de vérification selon l'une quelconque des revendications
11 à 13,
caractérisé en ce qu'un dispositif de numérotation en continu
d'intervalles d'impulsions d'horloge successifs est prévu,
en ce que le troisième dispositif de mesure du temps (55) peut détecter,
en réponse aux numéros affectés aux intervalles d'impulsions d'horloge,
si un intervalle d'impulsion d'horloge a été mesuré dans le premier
dispositif de mesure du temps (24) après la détection du second évènement
prédéterminé, notamment d'un signal DISCONNECT ou d'une interruption
de boucle,
et en ce que le troisième dispositif de mesure du temps (55) ou le dispositif
d'évaluation (70) peut additionner la valeur de l'écart temporel entre
la fin de la communication d'essai et la première impulsion d'horloge reçue
après la fin de la communication d'essai et celles de l'ensemble des intervalles
d'impulsions d'horloge mesurés dont les numéros sont plus grands que le
numéro en cours de l'intervalle d'impulsions d'horloge mesuré à l'apparition,
au niveau du premier ou du second dispositif de détection (22, 34) du dispositif
de vérification (10), du second évènement prédéterminé,
notamment d'un signal DISCONNECT ou d'une interruption de boucle.
Dispositif de vérification selon l'une quelconque des revendications
11 à 14,
caractérisé en ce que le premier dispositif de détection (22)
est affecté au terminal analogique appelant (20) et en ce que le second
dispositif de détection (34) est affecté au terminal appelé (34).
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