| Dokumentenidentifikation |
EP1629913 13.12.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001629913 |
| Titel |
Drehmeisselhalter |
| Anmelder |
Graf, Ernst, 78661 Dietingen, DE |
| Erfinder |
Graf, Ernst, 78661 Dietingen, DE |
| DE-Aktenzeichen |
502004005364 |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
25.08.2004 |
| EP-Aktenzeichen |
040201048 |
| EP-Offenlegungsdatum |
01.03.2006 |
| EP date of grant |
31.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
13.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B23B 27/08(2006.01)A, F, I, 20060220, B, H, EP
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| IPC-Nebenklasse |
B23B 29/04(2006.01)A, L, I, 20060220, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung betrifft einen Drehmeißelhalter mit
den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1, wobei unter Drehmeißel alle
Typen von Drehwerkzeugen, insbesondere auch Drehstähle verstanden werden.
Aus der
DE 693 23 756 T2
ist ein Drehmeißelhalter mit Kühlschmiermittelkanal bekannt.
Der dort offenbarte Drehmeißelhalter weist einen Kühlschmiermittelkanal
mit einer verstellbaren Düse an seiner werkstückseitigen Mündung
auf. Die Düse ist achsenparallel zu einem spanend zu bearbeitenden Werkstück
und in ihrem Winkel zu einer Horizontalen einstellbar. Dadurch ist der Kühlschmiermittelstrahl
so einstellbar, dass er beim Drehen an oder oberhalb einer Schneide eines am Drehmeißelhalter
befestigten Drehmeißels und in einer Radialebene zum Werkstück auf eine
Oberfläche des Werkstücks trifft. Diese Ausgestaltung hat insbesondere
den Vorteil, dass beim Ein- und Abstechen der Kühlschmiermittelstrahl auch
bei einer tiefen Einstechnut auf den zu bearbeitenden Nutgrund und nicht seitlich
der Nut auf die Oberfläche des Werkstücks trifft. Allerdings ist der bekannte
Drehmeißelhalter mit seiner verstellbaren Düse aufwändig herzustellen
und erfordert beim Rüsten der Drehmaschine jeweils ein Ausrichten der Düse.
Aus der
DE 102 24 127 C1
ist ein Drehwerkzeughalter, insbesondere für einen Abstechstahl,
bekannt, der in einer in etwa kreisförmigen Grundform ausgebildet ist und zwei
Spannbacken zum Spannen des Abstechstahls aufweist, die nach Art von Backen einer
Zange gegeneinander schwenkbar sind. Der offenbarte Drehwerkzeughalter ist nicht
mit Vorrichtungen zum Führen, Formen oder Lenken eines Schmiermittelstrahls
auf eine Schneide eines eingespannten Drehmeißels oder auf eine zu bearbeitende
Oberfläche eines Werkstücks ausgestattet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, einen
gattungsgemäßen Drehwerkzeughalter vorzuschlagen, der in etwa kreisförmig
ausgebildet ist und einfache Vorrichtungen zum Kühlen und Schmieren einer Schneidstelle
durch einen Kühlschmiermittelstrahl aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen
Drehwerkzeughalter mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Der erfindungsgemäße Halter weist zwei Spannbacken
auf, die nach Art von Backen einer Zange ausgebildet und auf der Stirnseite eines
in etwa kreisförmigen Grundteils angeordnet sind. Des Weiteren weist der Halter
ein Schwenkgelenk auf, mit dem die beiden Spannbacken nach Art von Backen einer
Zange schwenkbar miteinander verbunden sind. Mit einer Spanneinrichtung sind die
beiden Spannbacken so zueinander schwenkbar, dass sie ein zwischen ihnen befindliches
Drehwerkzeug festspannen. Das Schwenkgelenk befindet sich zwischen der Spanneinrichtung
und einer Einspannstelle, an der sich ein in dem Halter eingespanntes Drehwerkzeug
befindet. Die beiden Spannbacken weisen gemeinsam eine in etwa kreisrunde Form auf.
Erfindungsgemäß ist in einer der beiden Spannbacken die Mündung eines
Kühlschmiermittelkanals angeordnet, wobei der Kühlschmiermittelkanal entweder
ganz oder zumindest über einen Teil seiner Länge in der Spannbacke verläuft.
Der erfindungsgemäße Drehwerkzeughalter weist keine verstellbare Düse
auf. Die Mündung des Kühlschmiermittelkanals des erfindungsgemäßen
Drehwerkzeughalters ist so angeordnet und ausgerichtet, dass ein Kühlschmiermittelstrahl
an oder über einer Schneide eines am Drehwerkzeughalter befestigten Drehmeißels
auf eine spanend zu bearbeitende Oberfläche eines Werkstücks trifft. Üblicherweise
werden Drehwerkzeughalter für bestimmte Drehwerkzeuge ausgebildet und nur für
diese verwendet, so dass sich die Schneide des Drehwerkzeugs immer an einer fest
vorgegebenen Stelle in Bezug auf die Mittelachse des Drehwerkzeughalters befindet.
Somit ist es möglich, mit einer in ihrer Richtung nicht veränderbaren
Mündung des Kühlschmiermittelkanals den Kühlschmiermittelstrahl so
zu lenken, dass dieser beim Drehen zumindest näherungsweise die feste Position
der Schneide des Drehmeißels trifft. Weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
Anordnung des Kühlschmiermittelkanals in einer der beiden Spannbacken des Drehwerkzeughalters
ist, dass sich der Kühlschmiermittelstrahl in einer Ebene mit der Spannbacke
befindet. Beim Abstechen spritzt der Strahl dadurch in eine Abstechnut im Werkstück
und nicht seitlich daneben auf eine Werkstückoberfläche.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor,
dass der Kühlschmiermittelkanal in der Spannbacke durch eine Nut gebildet wird,
die an der dem Grundteil zugewandten Stirnfläche der Spannbacke angeordnet
ist. Liegt die Spannbacke an der zugeordneten Stirnfläche des Grundteils an,
so wird die Nut durch die Stirnfläche abgedeckt und der Kühlschmiermittelkanal
gebildet. In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung wird der Kühlschmiermittelkanal
durch einen Schlitz in der Spannbacke gebildet, der auf der einen Seite durch die
Stirnfläche des Grundteils und auf der anderen Seite durch eine Abdeckplatte
abgedeckt ist. Der Kühlschmiermittelkanal lässt sich so durch einfache
Ausfräsungen an beliebiger Stelle der Spannbacke einfach und preisgünstig
herstellen. Im gleichen Zuge kann die Mündung des Kühlschmiermittelkanals
ausgebildet werden.
Zweckmäßigerweise liegt die Mündung des
Kühlschmiermittelkanals der Spannfläche des Drehmeißels in etwa diametral
gegenüber. Die Mündung des Kühlschmiermittelkanals ist dabei so ausgerichtet,
dass der austretende Kühlschmiermittelstrahl parallel zur Stirnfläche
des Grundteils verläuft und in der Ebene der Spannbacken am Drehmeißel
auftrifft. Die Mündung des Kühlschmiermittelkanals ist so zu formen, dass
sich der Kühlschmiermittelstrahl möglichst wenig aufweitet.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass
das Kühlschmiermittel in einen im Grundteil beginnenden Kühlschmiermittelkanal
eingespeist und zum in der Spannbacke verlaufenden Kühlschmiermittelkanal weitergeleitet
wird. Dazu weist der in der Spannbacke verlaufende Teil der Schmiermittelkanals
an seinem der Mündung gegenüberliegenden Ende eine Erweiterung auf, in
welche der Kühlschmiermittelkanal des Grundteils mündet. Der Kühlschmiermittelkanal
des Grundteils lässt sich als eine oder mehrere, sich winklig fortsetzende
Bohrungen herstellen und mündet senkrecht aus der der Spannbacke zugewandten
Stirnfläche des Grundteils in den Kühlschmiermittelkanal in der Spannbacke
oder in die Erweiterung des Kühlschmiermittelkanals.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Drehwerkzeughalters;
- Figur 2
- eine Stirnansicht des Drehwerkzeughalters aus Figur 1 ohne Abdeckplatte; und
- Figur 3
- zwei Spannbacken des Drehwerkzeughalters aus Figuren 1 und 2 mit einem Drehmeißel
in größerer Darstellung.
Der in den Zeichnungen dargestellte erfindungsgemäße
Drehwerkzeughalter 1 ist zum Spannen eines Drehwerkzeugs (Drehmeißel) 5 auf
einer nicht dargestellten Drehmaschine vorgesehen. Im dargestellten und beschriebenen
Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der Drehmeißel 5 eine Abstechstahl.
Der Drehwerkzeughalter 1 weist ein plattenförmiges Grundteil 2 auf, das in
Seitenansicht in etwa die Form eines Kreises mit einer an einer Stelle des Umfangs
abstehenden Befestigungseinrichtung 18 aufweist. Die Befestigungseinrichtung 18
weist in Draufsicht auf den Drehwerkzeughalter 1 die Form einer U-förmigen
Profilschiene auf. Die Befestigungseinrichtung 18 ist einstückiger Bestandteil
des Grundteils 2. Sie steht auf einer Stirnseite des Grundteils 2 über und
ist mit der anderen Stirnseite des Grundteils 2 bündig. Die Befestigungseinrichtung
18 dient zum Anbringen des Drehwerkzeughalters 1 an einer Drehmaschine. Auf einer
der Befestigungseinrichtung 18 gegenüberliegenden Umfangsstelle weist das Grundteil
2 eine kreisbogenförmige Aussparung 20 auf, in deren Bereich sich der Drehmeißel
5 befindet.
An derjenigen Stirnseite des Grundteils 2, mit der die
Befestigungseinrichtung 18 bündig ist, sind zwei Spannbacken 3, 4 angebracht.
Die beiden Spannbacken 3, 4 sind in Figur 3 noch einmal extra, also ohne das Grundteil
2, und mit dem Drehmeißel 5 dargestellt. Beide Spannbacken 3, 4 sind ebene,
flächenförmige Teile, sie sind so schmal wie der Drehmeißel (Abstechstahl)
5. Eine der beiden Spannbacken 4 ist feststehend, sie ist mit dem Grundteil 2 des
Drehwerkzeughalters 1 mit zwei Schrauben 17 verschraubt. Diese Spannbacke 4 bildet
eine Stützbacke 4 und wird nachfolgend zur Unterscheidung von der anderen Spannbacke
3 auch als Stützbacke 4 bezeichnet werden. Die Stützbacke 4 weist in Seitenansicht
die Form eine Kreisbogens auf, der sich in Umfangsrichtung um etwas weniger als
einen Halbkreis erstreckt. Im Bereich der kreisförmigen Aussparung 20 des Grundteils
2 des Drehwerkzeughalters 1 weist die Stützbacke 4 eine stufenförmige
Ausnehmung 19 auf, in der der Drehmeißel 5 passgenau einliegt. Die Stützbacke
4 ist so am Drehwerkzeughalter 1 angeordnet, dass eine beim Drehen von einem nicht
dargestellten Werkstück auf den Drehmeißel 5 ausgeübte Kraft den
Drehmeißel 5 gegen die feststehende Stützbacke 4 drückt.
Die andere Spannbacke 3, die nachfolgend zur Unterscheidung
von der Stützbacke 4 auch als bewegliche Spannbacke 3 bezeichnet werden wird,
hat in Seitenansicht näherungsweise die Form eines Halbkreises, wobei sie ein
Zentrum des Grundteils 2 mit einer kreisbogenförmigen Auswölbung umfasst.
Gemeinsam ergänzen sich die beiden Spannbacken 3, 4 in etwa zu einer Kreisform.
Die bewegliche Spannbacke 3 weist ein Loch 21 auf, mit dem sie schwenkbar auf einem
kreisrunden Zapfen 22 gelagert ist, der mit dem Grundteil 2 verschraubt ist. Der
Zapfen 22 steht um etwas mehr als eine Dicke der beweglichen Spannbacke 3 über
die Stirnseite des Grundteils 2 vor. Eine aufgeschraubte Abdeckplatte 9 hält
die bewegliche Spannbacke 3 am Grundteil 2. Die Abdeckplatte 9 ist in Figur 1 nicht
gezeichnet damit die Spannbacken 3, 4 sichtbar sind. Der Zapfen 22 bildet mit dem
Loch 21 ein Schwenkgelenk für die bewegliche Spannbacke 3, das sich im Zentrum
der beiden einander zu in etwa einem Kreis ergänzenden Spannbacken 3, 4 befindet.
Durch das Schwenkgelenk 21, 22 sind die beiden Spannbacken 3, 4 nach Art von Backen
einer Zange schwenkbar miteinander verbunden, wobei nur die bewegliche Spannbacke
3 gegenüber dem Grundteil 2 des Drehwerkzeughalter 1 schwenkbar ist.
Die beiden Spannbacken 3, 4 befinden sich zwischen der
Abdeckplatte 3 und dem Grundteil 2 des Drehwerkzeughalters 1. Die Abdeckplatte 9
und das Grundteil 2 bilden zwei seitliche Abstützungen 2, 9 für die beiden
Spannbacken 3, 4 und für ein in den Drehwerkzeughalter 1 eingespannten Drehmeißel
5.
Zum Festspannen des Drehmeißels 5 zwischen den Spannbacken
3, 4 weist der erfindungsgemäße Drehmeißelhalter 1 eine Spanneinrichtung
auf. Die Spanneinrichtung umfasst einen Kulissenstein 23, der verschieblich geführt
ist und eine Spannschraube 16 zum Verschieben des Kulissensteins 23. Die Spannschraube
16 bildet ein Schraubtrieb für den Kulissenstein 23. Durch Drehen der Spannschraube
16 in einer Spannrichtung wird der Kulissenstein 23 in Anlage an die bewegliche
Spannbacke 3 verschoben und verschwenkt diese so, dass der Drehmeißel 5 zwischen
den beiden Spannbacken 3, 4 festgespannt wird. Bezüglich des Schwenkgelenks
21, 22 der beweglichen Spannbacke 3 ist die Spanneinrichtung dem Drehmeißel
5 gegenüberliegend am Drehwerkzeughalter 1 angeordnet.
Figur 2 zeigt eine Stirnansicht des in Figur 1 dargestellten
Drehwerkzeughalter 1, wobei die Abdeckplatte 9 und die Schrauben 17 nicht dargestellt
sind. Die beiden Spannbacken 3, 4 weisen gemeinsam eine in etwa kreisrunde Form
auf. Durch die Spannbacken 3 und 4, die an einer Stirnfläche des Grundteils
2 schwenkbar gelagert sind, wird der Drehmeißel 5 an einer Spannfläche
6 der Stützbacke 4 gespannt. In der beweglichen Spannbacke 3 verläuft
ein Kühlschmiermittelkanal 8 mit einer Mündung 7. Die Mündung 7 des
Kühlschmiermittelkanals 8 befindet sich in einem dem Drehmeißel 5 zugewandten
Rand der beweglichen Spannbacke3. Der Rand erstreckt sich konkav in Verlängerung
einer Spanfläche des Drehmeißels 5. Der Kühlschmiermittelkanal 8
und seine Mündung 7 sind so angeordnet und ausgerichtet, dass ein Kühlschmiermittelstrahl
an oder über einer Schneide 14 des im Drehwerkzeughalter 1 eingespannten Drehmeißels
5 auf eine spanend zu bearbeitende Oberfläche eines nicht dargestellten Werkstücks
trifft. Die Schneide 14 des im Drehwerkzeughalter 1 eingespannten Drehmeißels
5 befindet sich immer an einer fest vorgegebenen Stelle in Bezug auf den Drehwerkzeughalter
1.
Der Kühlschmiermittelkanal 8 in der beweglichen Spannbacke
3 ist in Richtung der Schneide 14 des Drehmeißels 5 ausgerichtet und durchbricht
deren Umriss auf der dem Drehmeißel 5 zugewandten Seite. Der Kühlschmiermittelkanal
8 und seine Mündung 7 weisen keine beweglichen Teile auf und sind in ihrer
Richtung nicht veränderbar. Sie lenken einen Kühlschmiermittelstrahl beim
Drehen auf oder über die Schneide 14 des Drehmeißels 5
Die Mündung 7 des Kühlschmiermittelkanals 8 liegt
der Spannfläche 6 des Drehmeißels 5 in etwa diametral gegenüber.
Die Mündung 7 des Kühlschmiermittelkanals 8 ist dabei so ausgerichtet,
dass der austretende Kühlschmiermittelstrahl parallel zur Stirnfläche
15 des Grundteils 2 verläuft und in der Ebene der Spannbacken 3 am Drehmeißel
5 auftrifft.
Der Kühlschmiermittelkanal 8 der Spannbacke 3 des
Drehwerkzeughalters 1 liegt in einer Ebene mit den Spannbacken 3 und 4 und dem Drehmeißel
5. Der Kühlschmiermittelkanal 8 in der Spannbacke 3 wird durch einen Schlitz
11 in der beweglichen Spannbacke 3 gebildet. Der Schlitz 11 wird auf der dem Grundteil
2 zugewandten Stirnfläche der Spannbacke 3 durch die Stirnfläche 15 des
Grundteils 2 und auf der gegenüberliegenden Seite durch die Stirnfläche
der Abdeckplatte 9 abgedeckt und so der Kühlschmiermittelkanal gebildet.
Im Grundteil 2 ist der Kühlschmiermittelkanal mit
13 bezeichnet, er ist als abgewinkelte Bohrung ausgeführt und verläuft
parallel zur Stirnfläche 15, bevor er nach einer Abwinklung senkrecht aus der
Stirnfläche 15 Grundteil 2 aus- und in den Kühlschmiermittelkanal 8 in
der beweglichen Spannbacke 3 übertritt. Der Kühlschmiermittelkanal 8 weist
an seinem der Mündung 7 abgewandten Ende eine Erweiterung 12 auf, in die der
Kühlschmiermittelkanal 13 aus dem Grundteil 2 mündet. Durch die Erweiterung
12 ist eine Toleranz gewährleistet wenn die Abschnitte des Kühlschmiermittelkanals
8, 13 im Grundteil 2 und in der beweglichen Spannbacke 3 radial oder in Umfangsrichtung
zueinander versetzt sind.
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| Anspruch[de] |
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Drehwerkzeughalter (1), mit einer Spanneinrichtung zum Spannen eines
Drehmeißels (5) und mit einem Kühlschmiermittelkanal (8) ohne verstellbare
Düse, dessen Mündung (7) so angeordnet und ausgerichtet ist, dass ein
Kühlschmiermittelstrahl an oder über einer Schneide (14) eines am Drehwerkzeughalter
(1) eingespannten Drehmeißels (5) auf eine spanend zu bearbeitende Oberfläche
eines Werkstücks trifft, gekennzeichnet durch eine in etwa kreisförmige
Grundform des Drehwerkzeughalters (1) und zwei, an einer Stirnseite (15) eines in
etwa kreisförmigen Grundteils (2) des Drehwerkzeughalters (1) angeordnete,
flächige, in etwa halbkreisförmige, korrespondierende Spannbacken (3,
4) zum Spannen des Drehmeißels (5), wobei die Mündung (7) des Kühlschmiermittelkanals
(8) in einer der beiden Spannbacken (3) angeordnet ist und der Kühlschmiermittelkanal
(8) zumindest über einen Teil seiner Länge in einer der beiden Spannbacken
(3) verläuft.
Drehwerkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Kühlschmiermittelkanal (8) durch eine Nut gebildet ist, die in einer dem
Grundteil (2) zugewandten Stirnfläche der Spannbacke (3) angebracht ist.
Drehwerkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Kühlschmiermittelkanal (8) durch einen Schlitz (11) in der Spannbacke (3)
gebildet ist, der auf der einen Seite durch die Stirnfläche (15) des Grundteils
(2) und auf der anderen Seite durch eine Abdeckplatte (9) abgedeckt ist.
Drehwerkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die Mündung (7) des Kühlschmiermittelkanals (8) der Spannfläche (6)
des Drehmeißels (5) in etwa diametral gegenüberliegt.
Drehwerkzeughalter nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der in der Spannbacke (3) verlaufende Kühlschmiermittelkanal (8) an
dem der Mündung (7) gegenüberliegenden Ende eine Erweiterung (12) aufweist,
in welche der Kühlschmiermittelkanal (13) aus dem Grundteil (2) mündet.
Drehwerkzeughalter nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Mündung (7) des Kühlschmiermittelkanals
(8) so ausgerichtet ist, dass der austretende Kühlschmiermittelstrahl parallel
zur Stirnfläche (15) des Grundteils (8) verläuft und in der Ebene der
Spannbacken (3, 4) am Drehmeißel (5) auftritt.
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| Anspruch[en] |
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Rotary tool holder (1), having a clamping device for clamping a cutting
or turning tool (5) and a cooling lubricant duct (8) with no adjustable nozzle,
the opening (7) of the said cooling lubricant duct being disposed and aligned such
that a jet of cooling lubricant runs on or over an edge (14) of a turning or cutting
tool (5) clamped at the rotary tool holder (1) onto a surface of a workpiece that
is to be machined, characterised by a substantially circular basic form of
the rotary tool holder (1) and two corresponding clamping jaws (3, 4), which are
disposed on an end side (15) of a substantially circular basic part (2) of the rotary
tool holder (1), are planar and substantially semicircular, for clamping the cutting
or turning tool (5), wherein the opening (7) of the cooling lubricant duct (8) is
disposed in one of the two clamping jaws (3) and the cooling lubricant duct (8)
extends, at least over a part of its length, in one of the two clamping jaws (3).
Rotary tool holder according to claim 1, characterised in that
the cooling lubricant duct (8) is formed by a groove, which is mounted in an end
face of the clamping jaw (3) facing the basic part (2).
Rotary tool holder according to claim 1, characterised in that
the cooling lubricant duct (8) is formed by a slot (11) in the clamping jaw (3),
the said slot being covered on the one side by the end face (15) of the basic part
(2) and on the other side by a cover plate (9).
Rotary tool holder according to claim 1, characterised in that
the opening (7) of the cooling lubricant duct (8) lies opposite the clamping face
(6) of the cutting or turning tool (5) in a substantially diametrical manner.
Rotary tool holder according to claim 2 or claim 3, characterised
in that the cooling lubricant duct (8) that extends in the clamping jaw (3)
includes an extension (12) on the end situated opposite to the opening (7), into
which extension the cooling lubricant duct (8) from the basic part (2) opens out.
Rotary tool holder according to one of the preceding claims,
characterised in that the opening (7) of the cooling lubricant duct (8) is
aligned such that the jet of cooling lubricant emitted extends parallel to the end
face (15) of the basic part (8) and contacts the cutting or turning tool (5) in
the plane of the clamping jaws (3, 4).
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| Anspruch[fr] |
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Porte-outil de tournage (1) comprenant un dispositif de serrage pour
serrer un outil de tournage (5) et un conduit d'agent lubrifiant refroidissant (8)
exempt de buse réglable, dont l'ouverture (7) est disposée et orientée
de telle manière qu'un jet d'agent lubrifiant refroidissant projeté sur
ou au-dessus d'un tranchant (14) d'un outil de tournage (5) immobilisé par
le porte-outil de tournage (1) atteint une surface d'une pièce à usiner
par enlèvement de copeaux, caractérisé par une forme de base
approximativement circulaire du porte-outil de tournage (1) et par deux mâchoires
de serrage (3, 4) surfaciques complémentaires, à peu près semi-circulaires,
disposées sur une face frontale (15) d'une partie de base (2) approximativement
semi-circulaire du porte-outil de tournage (1), qui sont destinées à immobiliser
l'outil de tournage (5), l'ouverture (7) du conduit d'agent lubrifiant refroidissant
(8) se situant dans l'une des deux mâchoires de serrage (3) et le conduit d'agent
lubrifiant refroidissant (8) s'étendant au moins sur une partie de sa longueur
dans l'une des deux mâchoires de serrage (3).
Porte-outil de tournage selon la revendication 1, caractérisé
en ce que le conduit d'agent lubrifiant refroidissant (8) est formé par
une gorge ménagée dans une surface frontale de la mâchoire de serrage
(3) qui est tournée vers la partie de base (2).
Porte-outil de tournage selon la revendication 1, caractérisé
en ce que le conduit d'agent lubrifiant refroidissant (8) est formé par
une fente (11) dans la mâchoire de serrage (3), laquelle est recouverte d'un
côté par la surface frontale (15) de la partie de base (2) et de l'autre
côté par une plaquette de recouvrement (9).
Porte-outil de tournage selon la revendication 1, caractérisé
en ce que l'ouverture (7) du conduit d'agent lubrifiant refroidissant (8) est
approximativement diamétralement opposée à la surface de serrage
(6) de l'outil de tournage (5).
Porte-outil de tournage selon la revendication 2 ou la revendication
3, caractérisé en ce que le conduit d'agent lubrifiant refroidissant
(8) s'étendant dans la mâchoire de serrage (3) présente au niveau
de l'extrémité opposée à l'ouverture (7) un élargissement
(12) dans lequel débouche le conduit d'agent lubrifiant refroidissant (13)
sortant de la partie de base (2).
Porte-outil de tournage selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'ouverture (7) du conduit d'agent lubrifiant
refroidissant (8) est orientée de telle manière que le jet d'agent lubrifiant
refroidissant qui en sort s'étend parallèlement à la surface frontale
(15) de la partie de base (2) et atteint l'outil de tournage (5) dans le plan des
mâchoires de serrage (3, 4).
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