| Dokumentenidentifikation |
EP1849929 13.12.2007 |
| EP-Veröffentlichungsnummer |
0001849929 |
| Titel |
Freitragendes Vordach |
| Anmelder |
Pusch GmbH & Co. KG, 56242 Marienrachdorf, DE |
| Erfinder |
Pusch, Guido, 56242 Marienrachdorf, DE; Elly, Markus, 56249 Herschbach, DE |
| Vertragsstaaten |
AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, MT, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR |
| Sprache des Dokument |
DE |
| EP-Anmeldetag |
13.03.2007 |
| EP-Aktenzeichen |
070050943 |
| EP-Offenlegungsdatum |
31.10.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
13.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
E04F 10/10(2006.01)A, F, I, 20071002, B, H, EP
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| Beschreibung[de] |
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Die Erfindung bezieht sich auf ein freitragendes Vordach,
bestehend aus einer rechteckigen Dachplatte sowie mindestens zwei an der Wand verankerbaren
Haltebügeln, wobei die Dachplatte rundbogenförmig ausgebildet und entlang
beider Seitenkanten mit den Haltebügeln verbindbar ist, Derartige Vordächer
dienen beispielsweise zur Überdachung des Eingangsbereichs von Außentüren,
wobei als Dachplatte zur Erhellung des Eingangsbereichs vorzugsweise Flachplatten
aus lichtdurchlässigem Kunststoff verwendet werden.
Die auf den Baumärkten erhältlichen Rundbogenvordächer
bestehen aus einer im Rundbogen geformten Dachplatte, welche an ihren Seitenkanten
mit Profilstäben eingefasst und mit diesen auf den Haltebügeln verschraubt
oder auf sonstige Weise befestigt sind. Die. Anbringung eines derartigen Rundbogenvordaches
ist für Hobbywerker zwar relativ einfach. Jedoch macht das Vordach wegen seiner
aus optischen Gründen wohl etwas leicht ausgeführten Haltebügel insgesamt
einen wenig stabilen Eindruck. Bei heftigen Winden oder starker Schneelast ist zu
befürchten, dass die Haltebügel der Kraftbeanspruchung nicht gewachsen
sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Vordach zu schaffen,
welches in einer stabilen und tragfähigen Konstruktion kostengünstig herzustellen
und darüber hinaus auch leicht zusammenzubauen ist. Die hierzu notwendigen
Einzelteile sollten beispielsweise auf dem Baumarkt als Baukasten vorgerichtet erhältlich
sein, so dass die Anbringung eines solchen Vordaches an der Außenwand für
einen Hobbywerker leicht zu bewerkstelligen ist.
Zur Lösung diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
eine Vordachkonstruktion vorgeschlagen, bei der
- die Haltebügel als spitzwinklige Dreiecke ausgebildet sind, deren Oberkanten
rechtwinklig von der Wand abstehen,
- bei der die Dachplatte mit zwei quer auf den Haltebügeln befestigbaren
Querstreben verbunden ist, deren Oberkanten (6) bogenförmig gewölbt sind,
- bei der die wandseitig mit der Dachplatte verbundene Querstrebe von ihrer Unterkante
aus im Abstand und in der Dicke der Haltebügel bis auf einen verbleibenden
Quersteg eingeschlitzt und mit den dadurch gebildeten Schlitzen von der Oberkante
der Haltebügel aus bis zur Auflage auf den Quersteg absenkbar ist,
- bei der die kurz vor dem Ende der Dachplatte mit dieser verbundene zweite Querstrebe
im Abstand der Haltebügel mit Langlöchern versehen ist, die in Länge
und Breite dem Querschnitt des Haltebügels angepasst sind, und zwar derart,
- dass die zweite Querstrebe mit ihren Langlöchern auf das abstehende, schmale
Ende der Haltebügel aufschiebbar ist, während die erste Querstrebe mit
ihren Schlitzen gleichzeitig über die Oberkanten der Haltebügel bis zum
Anschlag der hinteren Plattenkante an die Wand verschiebbar ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Vordaches
mittels der Querstreben wird erreicht, dass die mit den Querstreben zusammen gebaute
Dachplatte zu deren Befestigung leicht auf die Haltebügel aufgeschoben und
dann mittels Schrauben befestigt werden kann. Außerdem verleiht die bogenförmige
Einspannung der Dachplatte auf den Querstreben der gesamten Vordachkonstruktion
eine deutlich bessere Stabilität und ein optisch ansprechendes. Aussehen.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben und sollen nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen der
Erfindung näher erläutert werden, welche in der Zeichnung dargestellt
sind. Es zeigen:
-
Fig. 1
- Ein nach der Erfindung aufgebautes Rundbogenvordach in perspektivischer Darstellung
mit Blick von unten,
-
Fig.2
- den Haltebügel in Seitenansicht,
-
Fig. 3
- die hintere, wandseitige Querstrebe in Seitenansicht,
-
Fig. 4
- die vordere Querstrebe in Seitenansicht,
-
Fig. 5
- Einen Längsschnitt durch das Vordach in perspektivischer Darstellung mit
Blick von unten,
-
Fig.6
- die Schnittansicht des Details E1 in Fig. 5 in vergrößerter Darstellung;
-
Fig. 7
- Die Schnittansicht des Details E2 in Fig. 5 in vergrößerter Darstellung,
-
Fig. 8
- Die Schnittansicht des Details E3 in Fig. 5 in vergrößerter Darstellung,
-
Fig. 9
- Einen Ausschnitt des Vordaches mit dem traufseitigen Ende der Querstrebe vor
dem Einführen der Dachplatte und Schließen des biegsamen Haltesteges sowie
den Mitteln zum Verschrauben der Regenrinne in einer Explosionszeichnung,
-
Fig.10
- Den gleichen Ausschnitt des Vordaches im zusammengebauten Zustand in perspektivischer
Darstellung,
-
Fig. 11
- Einen Querschnitt durch die Halteschale gemäß Linie XI - XI in Figur
1,2 mit seitlich eingeführter Regenrinne und verrastetem Haltesteg und
-
Fig. 12
- Einen Längsschnitt durch das Regenrinnenprofil mit am Haltebügel angeschraubter
Abdeckkappe gemäß Linie XII - XII in Fig. 11
-
Fig. 13
- Ein nach dem gleichen Prinzip aufgebautes Giebelvordach in perspektivischer
Darstellung mit Blick von unten
Das in den Figuren dargestellte Vordach besteht im wesentlichen
aus einer rechteckigen, rundbogenförmig ausgebildeten Dachplatte 1 sowie mindestens
zwei an der Wand verankerbaren Haltebügel 2, die als spitzwinklige Dreiecke
ausgebildet sind, wobei die Oberkanten 3 der Haltebügel 2 rechtwinklig von
der Wand abstehen.
Die Dachplatte 1 ist hierbei mit zwei quer auf den Haltebügeln
befestigbaren Querstreben 4 und 5 verbunden, deren Oberkanten 6 ebenfalls wie die
Dachplatte 1 rundbogenförmig gewölbt sind.
Die wandseitig mit der Dachplatte 1- verbundene Querstrebe
4 ist von ihrer Unterkante 7 aus im Abstand der Haltebügel 2 voneinander bis
auf einen verbleibenden Quersteg 8 eingeschlitzt. Die dadurch gebildeten Schlitze
9 sind genauso breit wie die Dicke der Haltebügel 2 und lassen sich von der
Oberkante 3 der Haltebügel 2 aus bis zur Auflage auf den Quersteg 8 absenken.
Die kurz vor dem Ende der Dachplatte 1 mit dieser verbundene
zweite Querstrebe 5 ist ebenfalls im Abstand der Haltebügel 2 mit Langlöchern
10 versehen, die in Länge "I" und Breite "b" dem Querschnitt des Haltebügels
2 angepasst sind. Dadurch lässt sich die zweite Querstrebe 5 mit ihren Langlöchern
10 leicht auf das vordere, schmale Ende der Haltebügel 2 aufschieben, während,
die erste Querstrebe 4 mit ihren Schlitzen 9 gleichzeitig über die Oberkanten
3 der Haltebügel 2 abgesenkt und dann über den Quersteg 8 bis zum Anschlag
der hinteren Plattenkante an die Wand verschoben werden kann.
Zur leichteren- Positionierung der Querstreben 4 und 5
auf den Haltebügeln 2 besitzen diese, wie aus Figur 5 und 7 ersichtlich, unterhalb
der Oberkanten 3 senkrecht nach unten gerichtete Langlöcher 11 zur Aufnahme
von parallel zu den Querstreben 4 und 5 einschiebbare Anschlagplatten 12.
Um das Vordach nach Anlage der Querstreben 4 und 5 an den-
Anschlagplatten- 12 zu fixieren, sind diese beiderseits des Haltebügels 2 jeweils
mit Gewindelöchern 13 versehen, während die Querstreben 4 und 5 an den
gleichen Stellen Rundlöcher 14 zum Einstecken von Kopfschrauben 15 aufweisen,
welche in die Gewindelöcher 13 eingedreht und dann festgeschraubt werden.
Um eine stabile Verbindung zwischen der Dachplatte 1 und
den Querstreben 4 und 5 zu erreichen, wird die Dachplatte 1 auf den Oberkanten 6
der Querstreben 4 und 5 durch Andrücken biegsamer Haltestege 16 befestigt,
welche mit den Querstreben mittels einer nach oben offenen- Regenrinne 17 auf folgende
Weise verbindbar sind:
An den freien Enden der Querstreben 4 und 5 sind Halteschalen
18 angeformt, in welche die Regenrinne 17 seitlich einführbar ist. Wie aus
Fig. 9 und 11 ersichtlich, sind Halteschalen 18 hierbei etwa über 3/4 des Umfangs
kreisringförmig ausgeschnitten, während die Regenrinne 17 im Querschnitt
ebenfalls über x des Umfangs als Kreisring ausgebildet ist.
Das freie Ende jeder Halteschale 18 ist mit einer die Rinnenwand
20 ausfüllenden Scheibe 21 einstückig verbunden, welche im unteren Bereich
19 für den Wasserablauf ausgespart ist. Diese Scheibe 21 besitzt einen auf
das Ende des Haltesteges 16 gerichteten Vorsprung 22, während am Ende des biegsamen
Haltesteges 16 eine dem Vorsprung 22 entsprechende Aussparung 23 vorgesehen ist,
in welche der Vorsprung 22 zur Verrastung des Haltesteges 16 seitlich eingedrückt
wird.
Die die Rinnenwand 20 ausfüllenden Scheiben 21 sind
mit je einer zentralen Bohrung 24 versehen und werden durch ein Rohr 25 im gleichen
Abstand gehalten wie die entsprechenden Scheiben 21 auf der anderen Seite der Dachplatte
1. Die Abstandsrohre 25 besitzen an ihren beiden Enden je eine Gewindehülse
26 zum Eindrehen von Schrauben 27. Die Köpfe 28 der Schrauben 27 werden in
Abdeckkappen 29 eingelagert, welche sich ihrerseits auf den Stirnkanten 30 der Rinnenwand
20 abstützen.
Da die Regenrinne 17 an ihren beiden Enden über die
Halteschalen 18 entsprechend der Länge der Dachplatte 1 hinausragt, ist zwischen
den Abdeckkappen 29 und den Scheiben 21 der Halteschalen 18 jeweils ein weiteres
Abstandsrohr 31 angeordnet, durch welches die Schraube 27 mit ihrem entsprechend
verlängerten Schaft 32 hindurchgeführt wird, bevor dieser in die Gewindehülse
26 eingedreht wird.
Zum Schutz der traufseitigen Dachkante 34 ist an dem unter
der Dachplatte 1 anliegenden Ende der Rinnenwand 20 eine Profilkante 33 mit einem
u-förmigen Profilquerschnitt angeformt, welcher in den Innenraum der Regenrinne
17 hineinragt und die Dachkante 34 allseits umfasst.
Wie aus Figur 13 ersichtlich, sind die Merkmale der Erfindung
nicht nur auf ein so genanntes Rundbogenvordach anwendbar, sondern auch auf ein
nach dem gleichen Prinzip aufgebauten freitragenden Giebeldach, bei dem zwei rechteckige
Dachplatten 1' giebelförmig zueinander ausgerichtet sind. Diese Dachplatten
1' liegen auf zwei quer auf den Haltebügeln 2 befestigbaren Querstreben 4'
und 5' auf, deren Oberkanten 6' ebenfalls giebelförmig zueinander ausgerichtet
sind.
Die oberen Ränder 37 der beiden Dachplatten 1' werden
hierbei von einem nach beiden Seiten U-förmig ausgebildeten Firstprofil 36
gehalten, indem die Ränder 37 in die nach beiden Seiten abstehenden Schenkel
38 des Firstprofils 36 dichtend eingeführt werden.
Bezugszeichenliste
- 1
- Dachplatte
- 2
- Haltebügel
- 3
- Oberkante
- 4
- Querstrebe
- 5
- Querstrebe
- 6
- Oberkante
- 7
- Unterkante
- 8
- Quersteg
- 9
- Schlitze
- 10
- Langlöcher
- 11
- Langlöcher
- 12
- Anschlagplatte
- 13
- Gewindelöcher
- 14
- Rundlöcher
- 15
- Kopfschrauben
- 16
- Biegsamer Haltesteg
- 17
- Regenrinne
- 18
- Halteschale
- 19
- Freibleibender Bereich
- 20
- Rinnenwand
- 21
- Scheibe
- 22
- Vorsprung
- 23
- Aussparung
- 24
- Zentrale Bohrung
- 25
- Abstandsrohr
- 26
- Gewindehülse
- 27
- Kopfschrauben
- 28
- Schraubenköpfe
- 29
- Abdeckkappen
- 30
- Stirnkanten
- 31
- Weiteres Abstandsrohr
- 32
- Schraubenschaft
- 33
- Profilkante
- 34
- traufseitige Dachkante
- 35
- Dichtungsprofil
- 36
- Firstprofil
- 37
- Plattenränder
- 38
- Schenkel
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| Anspruch[de] |
Freitragendes Vordach, bestehend aus einer rechteckigen Dachplatte (1)
sowie mindestens zwei an der Wand verankerbaren Haltebügeln (2), wobei die
Dachplatte (1) rundbogenförmig ausgebildet und entlang beider Seitenkanten
mit den Haltebügeln (2) verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
• dass die Haltebügel (2) als spitzwinklige Dreiecke
ausgebildet sind und die Oberkanten (3) der Haltebügel (2) rechtwinklig von
der Wand abstehen,
• dass die Dachpiatte (1) mit zwei quer auf den Haltebügeln
(2) befestigbaren Querstreben (4 und 5) verbunden ist, deren Oberkanten (6) bogenförmig
gewölbt sind,
• dass die wandseitig mit der Dachplatte (1) verbundene
Querstrebe (4) von ihrer Unterkante (7) aus im Abstand und in der Dicke der Haltebügel
(2) bis auf einen verbleibenden Quersteg (8) eingeschlitzt und mit den dadurch gebildeten
Schlitzen (9) von der Oberkante (3) der Haltebügel (2) aus bis zur Auflage
auf den Quersteg (8) absenkbar ist,
• dass die kurz vor dem Ende der Dachplatte (1) mit dieser
verbundene zweite Querstrebe (5) im Abstand der Haltebügel (2) mit Langlöchern
(10) versehen ist, die in Länge "I" und Breite "b" dem Querschnitt des Haltebügels
(2) angepasst sind, und zwar derart,
• dass die zweite Querstrebe (5) mit ihren Langlöchern
(10) auf das vordere, schmale Ende der Haltebügel (2) aufschiebbar ist, während
die hintere Querstrebe (4) mit ihren Schlitzen (9) gleichzeitig über die Oberkanten
(3) der Haltebügel (2) bis zum Anschlag der hinteren. Plattenkante an die Wand
verschiebbar ist.
Vordach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltebügel
(2) unterhalb der Oberkanten (3) senkrecht nach unten gerichtete Langlöcher
(11) zur Aufnahme von parallel zur Querstrebe (4) einschiebbaren Anschlagplatten
(12) aufweisen.
Vordach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Anschlagplatte
(12) beiderseits des Haltebügels (2) mit Gewindelöchern (13) versehen
ist und die Querstrebe (4) an den gleichen Stellen Rundlöcher (14) zum Einstecken
von Kopfschrauben (15) aufweist, welche in die Gewindelöcher (13) eindrehbar
sind.
Vordach nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Dachplatte (1) mittels eines biegsamen Haltesteges (16) auf den Oberkanten
(6) der Querstreben (4 , 5) andrückbar und mit deren freien Enden verbindbar
ist.
Vordach nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an die
freien Enden der Querstreben (4 , 5) je eine Halteschale (18) angeformt, in welche
eine nach oben offene Regenrinne (17) seitlich einführbar ist.
Vordach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteschalen
(18) etwa über x des Umfangs kreisringförmig ausgeschnitten sind
und die Regenrinne (19) im Querschnitt ebenfalls über x des Umfangs als
Kreisring ausgebildet ist.
Vordach nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das freie
Ende jeder Halteschale (18) mit einer die Rinnenwand (20) der Regenrinne (17) bis
auf einen ausfüllenden Scheibe (21) einstückig verbunden ist, welche im
unteren Bereich für den Wasserablauf ausgespart ist, wobei diese Scheibe (21)
einen auf das Ende des Steges (16) gerichteten Vorsprung (22) besitzt, während
am Ende des Haltesteges (16) eine dem Vorsprung (22) entsprechende Aussparung (23)
vorgesehen ist, in welche der Vorsprung (22) zur Verrastung des Haltesteges (16)
in der Scheibenebene seitlich eindrückbar ist.
Vordach nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die die
Rinnenwand (20) ausfüllenden Scheiben (21) mit je einer zentralen Bohrung (24)
versehen sind und durch ein Rohr (25) im gleichen Abstand gehalten werden, wie die
entsprechenden Scheiben (21) auf der anderen Seite des Dachplatte (1)
Vordach nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsrohre
(25) an ihren beiden Enden je eine Gewindehülse (26) zum Eindrehen von Schrauben
(27) besitzen, deren Köpfe (28) in Abdeckkappen (29) gelagert sind, welche
sich ihrerseits auf den Stirnkanten (29) der Rinnenwand (20) abstützen.
Vordach nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
den Abdeckkappen (29) und den Scheiben (21) der Halteschalen (18) jeweils ein weiteres
Abstandsrohr (31) angeordnet ist, durch welches die Schraube (27) mit ihrem entsprechend
verlängerten Schaft (32) hindurchgeführt wird.
Vordach nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
dass an dem unter der Dachplatte (1) anlegenden Ende der Rinnenwand (20) eine
Profilkante (33) mit einem U-förmigen Profilquerschnitt angeformt ist, welcher
in den Innenraum der Regenrinne (17) hineinragt und die untere traufseitige Kante
(34) der Dachplatte (1) allseits umfasst
Freitragendes Vordach, bestehend aus einer rechteckigen Dachplatte (1)
sowie mindestens zwei an der Wand verankerbaren Haltebügeln (2), wobei die
Dachplatte (1) entlang beider Seitenkanten mit den Haltebügeln (2) verbindbar
ist und die Haltebügel (2) als spitzwinklige Dreiecke ausgebildet sind, deren
Oberkanten (3) rechtwinklig von der Wand abstehen, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Dachplatten (1') giebelförmig zueinander ausgerichtet sind und
auf zwei quer auf den Haltebügeln (2) befestigbaren Querstreben (4' und 5')
aufliegen, deren Oberkanten (6') ebenfalls giebelförmig zueinander ausgerichtet
sind.
Freitragendes Vordach nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass
die oberen Ränder (37) der beiden Dachplatten (6') in nach beiden Seiten U-förmig
abstehenden Schenkel (38) eines Firstprofil (36) dichtend eingeführt sind.
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