Die Erfindung betrifft ein geräuscharmes Zahnrad in Verbundbauweise, insbesondere ein Schraubrad für einen Getriebemotor, mit einem ersten, wellenseitigen Nabenteil (2) und mit einem radial äußeren, einen Zahnkranz (3) tragenden Teil (4), wobei das wellenseitige Nabenteil (2) und das radial äußere, einen Zahnkranz (3) tragende Teil (4) des Zahnrades (1) drehfest und schiebefest mit einem innenliegenden Nabenteil (5) verbunden sind. Um ein Zahnrad zu schaffen, das kostengünstig darstellbar ist und dessen Betriebsgeräusch minimiert ist, ist vorgesehen, dass das radial äußere, einen Zahnkranz (3) tragende Teil (4) einen kleineren Elastizitätsmodul aufweist wie das erste, wellenseitige Nabenteil (2) aus Stahl und das innenliegende Nabenteil (5).
Beschreibung[de]
Die Erfindung betrifft ein geräuscharmes Zahnrad in Verbundbauweise
aus Kunststoff, insbesondere ein Schraubrad für einen Getriebemotor nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zur Herstellung eines geräuscharmen
Zahnrades nach dem Oberbegriff des Anspruchs 19.
Die DE 298 21 840 U1
beschreibt ein Verbundzahnrad mit Stahl- oder Metallflanken die eine hochverschleißfeste
Außenhaut bilden, wobei das Verbundzahnrad auf einer Nabe an einer Welle festlegbar
ist. Radial zwischen der Nabe und der Außenhaut ist ein Kern- oder Füllstoffteil
angeordnet, das zum einen eine Schwimmfähigkeit des Verbundzahnrades und zum
anderen eine Geräuschdämpfung beim Betrieb des Zahnrads bewirkt.
Da das Verbundzahnrad große metallische Abstrahlflächen
aufweisen kann, ist dessen Körperschallabstrahlung und Geräuschdämpfung
nicht optimiert.
Die DE 101 27 224 A1
beschreibt ein Zahnrad, insbesondere für ein Schneckengetriebe, mit einer Metallscheibe
mit einer mittigen Öffnung zur Aufnahme einer Welle und mit einem ringförmigen
Kunststoffelement welches am Umfang der Metallscheibe mit dieser kraft- und formschlüssig
verbunden angeordnet ist.
Das Kunststoffelement ist durch ein Gießverfahren mit der Metallscheibe
verbunden, wobei von der Metallscheibe abstehende Rändelungen, Rippen, Zähne
usw. den Formschluss an der Verbindungsstelle zwischen Metall und Kunststoff verbessern.
Das Material für das ringförmige Kunststoffelement ist Polyamid, das an
die Metallscheibe auch angespritzt werden kann und wobei gleichzeitig die Zähne
eines Zahnkranzes des Zahnrades im Wesentlichen bereits ausgeformt werden können,
sodass die Nachbearbeitung, bei der der Zahnkranz dann seine endgültige Form
erreicht, minimiert werden kann.
Aus der wissenschaftlichen Literatur, beispielsweise aus „Geräuschverhalten
und Geräuschminderung von Zahnriementrieben", U. Jansen, Fortschritt-Berichte
VDI Nr. 136, ist bekannt, dass solche Maßnahmen der Kapselung von Metallscheiben
mit geräuschdämpfenden Formmassen lediglich eine sehr geringe Geräuschreduzierung
von Zahnrädern ermöglichen.
Die DE 101 27 224 A1
schlägt ferner vor, die starre Koppelung zwischen der das Zahnrad tragenden
Welle und dem Zahnkranz des Zahnrades mit der Metallscheibe aufzulösen und
eine elastisch nachgiebige Koppelung in radialer Richtung des Zahnrades vorzusehen.
Dabei wird eine Abfolge von Metall- und Nichtmetallringen in einem als Verbundzahnrad
gebildeten Zahnrad vorgeschlagen. Das Verbundzahnrad besteht somit aus einem ersten,
wellenseitigen Nabenteil und einem radial äußeren, einen Zahnkranz tragenden
Teil, wobei diese drehfest über ein innenliegendes Nabenteil verbunden sind.
Die Elastizitätsmodule der gewählten Bauteile eines solchen Verbundzahnrades
wechseln dabei über die radiale Erstreckung des Zahnrades willkürlich,
bzw. steigen zum Zahnkranz des Verbundzahnrades an.
Eine ähnliche Abfolge von Materialkennwerten über die radiale
Erstreckung eines Verbundzahnrades sieht die EP
0 619 445 B1 vor, die ein Verfahren zur Herstellung eines auf einer Welle
befestigten, geräuscharm arbeitenden Zahnrades in Verbundbauweise, insbesondere
eines auf einer Getriebewelle eines Getriebemotors befestigten Schneckenrades beschreibt.
Das Verbundzahnrad besteht aus einem wellenseitigen Nabenteil aus
einem Thermoplast mit hohem Dämpfungsfaktor und geringer mechanischer Festigkeit
und einem mit dem ersten Nabenteil verbundenen, zweiten äußeren Nabenteil
mit einem Zahnkranz aus einem Thermoplast hoher mechanischer Festigkeit und mit
geringem Dämpfungsfaktor.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein geräuscharmes Zahnrad
in Verbundbauweise zu schaffen, das kostengünstig darstellbar ist und dessen
Betriebsgeräusch minimiert ist.
Die Aufgabe wird mit einem geräuscharmen Zahnrad in Verbundbauweise,
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und mit einem Verfahren zu dessen Herstellung
mit den Merkmalen des Anspruchs 19 gelöst.
Dadurch dass das radial äußere, einen Zahnkranz tragende
Teil einen kleineren Elastizitätsmodul aufweist, wie das erste, wellenseitige
Nabenteil und das innenliegende Nabenteil, ist eine konstruktive Maßnahme getroffen,
die durch die gegenseitige Abstimmung und Auswahl der Elastizitätsmodule der
Werkstoffe der einzelnen Bauteile des geräuscharmen Zahnrades eine belastungsspezifische
Abstufung des Materialverhaltens ermöglicht, die eine Überleitung
des Kraftflusses aus dem Zahnkranz in den wellenseitigen Nabenteil homogen und geräuscharm
ermöglicht, da auch im Temperaturgang im Betrieb des Zahnrades durch die gewählten
verschiedenen Material-Ausdehnungskoeffizienten der einzelnen Bauteile die Vorspannung
noch immer aufrechterhalten werden kann. Dadurch dass das geräuscharme Zahnrad
in Verbundbauweise aus Kunststoff so gebildet wird, dass das radial zwischen das
wellenseitige Nabenteil und das radial äußere, einen Zahnkranz tragende
Teil ein innenliegendes Nabenteil mit Hilfe eines vorzugsweise Mehrkomponentenspritzgießverfahren
zur formschlüssigen und/oder stoffschlüssigen Verbindung des wellenseitigen
Nabenteiles und des radial äußeren, einen Zahnkranz tragenden Teils nacharbeitsfrei
geformt wird, erübrigt sich eine spanende Nacharbeitung des Zahnkranzes des
geräuscharmen Zahnrades, wodurch dieses in wenigen Arbeitsschritten, kostengünstig
und mit hoher Präzision herstellbar ist.
Bevorzugte Ausführungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Es ist zweckmäßig, die Elastizitätsmodule der Werkstoffe
ausgehend vom ersten, wellenseitigen Nabenteil zum innenliegenden Nabenteil und
zum äußeren, einen Zahnkranz tragenden Teil des Zahnrades stufenweise
zu verringern, wodurch sich überraschend gezeigt hat, dass der Körperschall
des Zahnrades reduziert wird. Die Einhaltung dieser konstruktiven Vorgaben lässt
sich vorteilhaft auch auf ein Zahnrad in Verbundbauweise mit mehr als drei Bauteilen
übertragen.
Das radial äußere, einen Zahnkranz tragende Teil weist bevorzugt
eine größere Zähigkeit als das erste, wellenseitige Nabenteil auf,
und weist einen geringen Gleitreibungskoeffizienten &mgr; gegenüber Stahl
auf, der bevorzugt bei trockener Stoffpaarung etwa kleiner oder gleich 0,45 beträgt.
Der Werkstoff aus dem der radial äußere, einen Zahnkranz tragenden Teil
ist, ist bevorzugt ein amorpher Thermoplast oder ein teilkristalliner oder aliphatischer
Polyamid- oder Polyetheretherketon-Kunststoff mit einem Elastizitätsmodul von
vorzugsweise etwa 3 bis 5 GPa. Geeignet ist beispielsweise ein ungefüllter,
unverstärkter Polyamid-66-Typ.
Kristallinität beschreibt den Anteil an orientierten Bereichen
größerer Packungsdichte an Polymerketten in einem Thermoplasten. Mit steigender
Kristallinität erhöhen sich die Festigkeits- und Steifigkeitswerte, sowie
die Wärmeformbeständigkeit des Kunststoffs. Die teilkristallinen Thermoplaste
liegen in ihrer Ordnung in kristallinen neben amorphen Zuständen vor.
Polyamide sind bekanntermaßen eine große Gruppe von Polykondensaten
die ein breites Spektrum von Eigenschaften aufweisen können. Polyamide sind
sehr zäh, abriebfest und schwingungsdämpfend. Sie sind im allgemeinen
bis 120°C einsetzbar, schweiß- und klebbar, weisen eine mittlere Steifigkeit,
geringe Härte, gute bis ausgezeichnete Schlagzähigkeit, sowie gute Gleit-
und Verschleißeigenschaften auf.
Polyetheretherketon ist ein Polyaryletherketonkunststoff dessen Dauereinsatztemperatur
bei etwa 240° liegt, wobei diese eine mittlere Teilkristallinität aufweisen.
Sie weisen hohe Schlagzähigkeitswerte, sowie hohe mechanische Wechselfestigkeit,
sowie gutes Gleit- und Verschleißverhalten auf.
Isotaktisches Polypropylen ist wegen seines regelmäßigen
räumlichen Aufbaus in hohem Maße zur Kristallisation befähigt und
eignet sich neben Polyamid-66 zur Herstellung des innenliegenden Nabenteils des
Verbundzahnrades. Seine mechanischen und thermischen Eigenschaften werden durch
Orientierung oder durch Zusatz von Glas-, Aramid- oder Keramikfasern verbessert.
Das innenliegende Nabenteil kann u. a. mit diesem Werkstoff einen Elastizitätsmodul
von etwa 8 bis 30 GPa erhalten.
Eine erhöhte Schlagzähigkeit des innenliegenden Nabenteils
lässt sich auch bei Anwendung von Pfropfcopolymerisaten, das sind schlagzähmodifizierte,
mit Kautschuk oder Elastomeren modifizierte Polyamide erzielen. Beispiele sind Polyamid
6/66, 6/11, 6/12, PVC, PVC-HI.
In Abhängigkeit von den gewählten Elastizitätsmodulen
und Anwendungszwecken des Zahnrades kann es auch zweckmäßig sein, das
innenliegende Nabenteil aus einem vorzugsweise strukturverstärkten Duroplasten
zu bilden. Auch ein thermoplastischer Elastomer oder ein gefüllter Elastomer
kann geeignet zur Herstellung des innenliegenden Nabenteils sein. Die thermoplastischen
Elastomere, wie etwa Polyisobutylen, chloriertes Polyethylen u. a., sind in ihrer
Härte, Elastizität, Steifigkeit und Festigkeit so einstellbar, dass sie
als belastbare Konstruktions-Kunststoffe eingesetzt werden können.
Bei der Überleitung des Kraftflusses aus dem Zahnkranz über
das innenliegende Nabenteil zu dem wellenseitigen Nabenteil wird darauf geachtet,
dass die einzelnen Bauteile mit möglichst vielen Vor- und Rücksprüngen
einen allmählichen Übergang ihrer Gestalt in das jeweils andere Bauteil
ermöglichen. Wanddickensprünge, die Kerbspannungen erzeugen
sind vermieden. Vorzugsweise ist das wellenseitige Nabenteil und das innenliegende
Nabenteil und das radial äußere, einen Zahnkranz tragenden Teil in radialer
und axialer Richtung des Zahnrades zur Übertragung von Drehmomenten in Umfangsrichtung
formschlüssig und kraftschlüssig verbunden, wobei zwischen thermoplastischen
Werkstoffen auch Stoffschlüssigkeit erzielt werden kann.
Das erfindungsgemäße geräuscharme Zahnrad eignet sich
beispielsweise als Schraubrad in einem Schneckenradgetriebe eines Lenksystems, wobei
der Zahnrad-Aufbau eine gewisse elastische Nachgiebigkeit des Zahnkranzes zuläßt,
für einen optimierten Eingriff des Schneckenrades in den Zahnkranz. Damit sinkt
auch der Geräuschpegel beim Arbeiten des Zahnrades und die Abnutzung des Zahnrades
ist vermindert. Das wellenseitige Nabenteil ist aus einem Metallwerkstoff, wie etwa
aus Stahl gebildet.
Das Zahnrad lässt sich bevorzugt so aufbauen, dass das radial
äußere, einen Zahnkranz tragende Teil und das wellenseitige Nabenteil
in eine Spritzgußform gelegt und das dazwischen angeordnete, innenliegende
Nabenteil mittels Einspritzen von Kunststoff zur Verbindung der beiden Teile geformt
wird. Vorzugsweise ist eine derartige Fertigung in einem Mehrkomponenten- Spritzgießverfahren
zu realisieren. Ein Urformverfahren hoher Präzision, welches die Darstellung
von Werkstücken in der IT-8 Toleranzklasse ermöglicht, sei als Beispiel
genannt. Resultat ist in jedem Fall ein geräuscharmes, hochpräzises und
nacharbeitsfreies Zahnrad Die Erfindung wird nun näher anhand eines Ausführungsbeispiels
beschrieben und anhand der beiliegenden Zeichnung wiedergegeben.
1 zeigt einen perspektivischen Querschnitt durch ein
geräuscharmes Zahnrad.
In 1 ist in einem perspektivischen Querschnitt
ein geräuscharm arbeitendes Zahnrad 1 für ein Schneckenradgetriebe
eines elektrischen Aktuators in einer Servolenkung eines Kraftfahrzeugs gezeigt.
Das Zahnrad 1 ist als Schraubrad 6 ausgeführt und auf einer
nicht gezeigten Welle mit einem ersten, wellenseitigen Nabenteil 2 festgelegt.
Das wellenseitige Nabenteil 2 ist aus einem niedriglegierten Stahl (ZF6)
gebildet und form- und kraftschlüssig mit einem innenliegenden Nabenteil
5 aus Poyamid-66 über eine Vielzahl radialer Vorsprünge
7 verbunden. Die Vorsprünge 7 bilden in radialer und axialer
Richtung des Zahnrades 1 Nocken zur Übertragung von Drehmomenten in
Umfangsrichtung. Das innenliegende Nabenteil 5 weist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
einen Elastizitätsmodul von etwa 8 GPa auf. Es trägt an seinem radial
äußeren Umfang ein radial äußeres, einen Zahnkranz tragendes
Teil 4 aus einem Polyamid-66 mit einem Elastizitätsmodul von etwa
3 GPa. Das einen Zahnkranz 3 tragende Teil 4 ist form-, kraft-
und stoffschlüssig über eine Vielzahl in das innenliegende Nabenteil
5 ragenden, radialen Vorsprüngen, die in axialer Richtung mit Abstand
zu der Innenumfangsfläche des Teils 4 verlaufen, mit dem innenliegenden
Nabenteil 5 verbunden.
BEZUGSZEICHENLISTE EM Nr. 051 c
Anspruch[de]
Geräuscharmes Zahnrad in Verbundbauweise aus Kunststoff, insbesondere
Schraubrad für einen Getriebemotor, mit einem ersten, wellenseitigen Nabenteil
(2) und mit einem radial äußeren, einen Zahnkranz (3)
tragenden Teil (4), wobei das wellenseitige Nabenteil (2) und
das radial äußere, einen Zahnkranz (3) tragende Teil (4)
des Zahnrades (1) drehfest mit einem innenliegenden Nabenteil (5)
verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das radial äußere,
einen Zahnkranz (3) tragende Teil (4) einen kleineren Elastizitätsmodul
aufweist, wie das erste, wellenseitige Nabenteil (2) und das innenliegende
Nabenteil (5).Geräuscharmes Zahnrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das erste, wellenseitige Nabenteil (2) einen höheren Elastizitätsmodul
als das innenliegende Nabenteil (5) und das radial äußere, einen
Zahnkranz (3) tragende Teil (4) des Zahnrades (1) aufweist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass das Zahnrad (1) drei oder mehr als drei Bauteile (2,
4, 5) aufweist und der Elastizitätsmodul der Bauteile (2,
4, 5) vom radial äußeren, einen Zahnkranz (3)
tragenden Teil (4) bis zu dem ersten, wellenseitigen Nabenteil (2)
des Zahnrades (1) in Bezug auf jedes Bauteil (2,
4, 5) zunimmt.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass das radial äußere, einen Zahnkranz (3) tragende
Teil (4) eine größere Schlagzähigkeit aufweist, als das
erste, wellenseitige Nabenteil (2).Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, dass das radial äußere, einen Zahnkranz (3) tragende
Teil (4) einen geringen Gleitreibungskoeffizienten &mgr; gegenüber
Stahl aufweist.Geräuscharmes Zahnrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der Gleitreibungskoeffizient &mgr; etwa < 0,45 bei trockener Stoffpaarung
beträgt.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass das radial äußere, einen Zahnkranz (3) tragende
Teil (4) einen Elastizitätsmodul von etwa 3 bis 5 GPa aufweist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass das innenliegende Nabenteil (5) einen Elastizitätsmodul
von etwa 8 bis 30 GPa aufweist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass das radial äußere, einen Zahnkranz (3) tragende
Teil (4) aus einem amorphen Thermoplasten gebildet ist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass das radial äußere, einen Zahnkranz (3) tragende
Teil (4) aus einem teilkristallinen Thermoplasten gebildet ist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass das radial äußere, einen Zahnkranz (3) tragende
Teil (4) aus einem ungefüllten, unverstärkten Polyamid-66-Typ
gebildet ist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass das innenliegende Nabenteil (5) aus einem Polyamid-Typ
oder aus einem Polypropylen gebildet ist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass das innenliegende Nabenteil (5) aus einem Duroplasten
gebildet ist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass das innenliegende Nabenteil (5) aus einem Thermoplasten
mit erhöhter Schlagzähigkeit gebildet ist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass das innenliegende Nabenteil (5) aus einem thermoplastischen
Elastomeren oder aus einem gefüllten Elastomeren gebildet ist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, dass das wellenseitige Nabenteil (2) mit dem innliegenden
Nabenteil (5) in radialer und axialer Richtung des Zahnrades (1)
zur Übertragung von Drehmomenten in Umfangsrichtung formschlüssig und
kraftschlüssig verbunden ist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, dass das innenliegende Nabenteil (5) und das radial äußere,
einen Zahnkranz (3) tragende Teil (4) in radialer und axialer
Richtung des Zahnrades (1) formschlüssig und kraftschlüssig bzw.
stoffschlüssig so verbunden sind, dass ihre kraftübertragenden Stoffvolumina
ohne Wanddickensprünge allmählich gegeneinander zunehmen.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, dass das wellenseitige Nabenteil (2) aus einem Metallwerkstoff
gebildet ist.Geräuscharmes Zahnrad nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, dass das Zahnrad (1) ein Schraubrad (6) eines
Schneckenradgetriebes in einem Lenksystem ist.Verfahren zur Herstellung eines geräuscharmen Zahnrades mit einem
ersten, wellenseitigen Nabenteil (2) und mit einem äußeren, einen
Zahnkranz (3) tragenden Teil (4), dadurch gekennzeichnet, dass
radial zwischen das wellenseitige Nabenteil (2) und das radial äußere,
einen Zahnkranz (3) tragende Teil (4) ein innenliegendes
Nabenteil (5) mit Hilfe eines Spritzgießverfahrens zur formschlüssigen
und/oder stoffschlüssigen Verbindung des wellenseitigen Nabenteils (2)
und des radial äußeren, einen Zahnkranz (3) tragenden Teils (4)
nacharbeitsfrei geformt wird.Verfahren zur Herstellung eines geräuscharmen Zahnrades nach Anspruch
20, dadurch gekennzeichnet, dass das Spritzgießverfahren ein Mehrkomponenten-Spritzgießverfahren
in einem oder mehreren getrennten Werkzeugen ist.