Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Radiographieanordnung zur
Untersuchung von Patienten, mit einer Röntgenquelle, einem Flachdetektor mit
einer Einzelbildaufnahmefunktion und einer Benutzerkonsole zur Steuerung der Aufzeichnung.
Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Untersuchung von Patienten
durch eine Radiographieanordnung mit einer Röntgenquelle, einem digitalen Flachdetektor
und einer Einzelbildaufnahmefunktion.
Stand der Technik
Röntgensysteme sind heute zumeist dediziert einem klinischen
Anwendungsfeld zuzuordnen. So wird zwischen C-Bogen-Angiographiesystemen, Durchleuchtungssystemen
und Radiographiesystemen unterschieden. Dabei können die beiden erstgenannten
Systemgruppen sowohl dynamische Applikationen als auch Einzelbildaufnahmen (single
shot) abdecken, während bei Radiographiesystemen bisher nur Einzelbildaufnahmen
möglich waren. Radiographiesysteme werden dann eingesetzt, wenn Einzelaufnahmen
mit sehr hoher Auflösung, z.B. Darstellung feiner Risse, gemacht werden sollen.
Bei der Durchleuchtung können bis zu 30 Bilder/sek. aufgenommen werden, wobei
aber nur ein 1/3 der Auflösung von Bildern aus Radiographiesystemen erreicht
werden kann. Es werden aktuell Kombinationssysteme eingesetzt, die die Durchleuchtungsfunktionalität
und die Einzelbildaufnahmefunktion als analoge Vorrichtungen in einem Gerät
vereinigen. Die Durchleuchtung nutzt dabei eine Kamera mit einem Lichtverstärker,
die Einzelbildaufnahme nutzt eine Kassette. Werden in den Kombinationssystemen als
Detektoren digitale Flachdetektoren eingesetzt, sind wegen hoher Datenmengen nur
Bildgrößen von 20cm × 20cm möglich. Für die Untersuchung
von großen Organen (wie Lunge und Becken) wird eine Detektorgröße
von mindestens 35cm × 35cm und vorzugsweise 42cm × 42cm eingesetzt. Wird
ein digitaler Flachdetektor dieser Größe verwendet, sind die Datenmengen
zu groß, um dynamische Vorgänge abzubilden. Ein Bild eines Flachdetektors
der 9 Megapixel bei 42cm × 42cm Größe aufweist, liefert eine Datenmenge
von ca. 20MB pro Bild. Das Problem besteht also darin, dass Radiographiesysteme
zusätzlich zu den Einzelbildaufnahmen keine zeitlich begrenzten dynamischen
Applikationen aufzeichnen können, was primär an den zur Verfügung
stehenden Detektoren, wie analoger Film, analoge Speicherfolien oder digitale Flachdetektoren
liegt, die diese Funktionalität nicht unterstützen.
Darstellung der vorliegenden Erfindung
Ausgehend von den vorstehenden, diskutierten Nachteilen und Problemen
stellt sich die Aufgabe, ein Radiographiesystem mit einem Flachdetektor so weiterzuentwickeln,
dass neben den Einzelbildaufnahmen auch zeitlich begrenzte dynamische Applikationen
aufgezeichnet und dargestellt werden können. Wichtig ist dabei, die Strahlenbelastung
des Patienten so gering wie möglich zu halten. Die vorliegende Aufgabe wird
gelöst durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des unabhängigen Vorrichtungsanspruchs
1, sowie durch ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Verfahrensanspruchs
15. Die vorliegende Erfindung ist aus einer Reihe von Gründen vorteilhaft.
Durch die Funktion, dass eine Bilderfolge mit einer Rate von bis zu 5 Hertz aufgezeichnet
werden kann, kann eine Positionierung, die einer Einzelbildaufnahme vorausgeht,
oder eine Überwachung eines Eingriffs erreicht werden. Durch die Positionierung
können Fehlbilder bei der Einzelbildaufnahme vermieden werden. Besonders vorteilhaft
ist dabei, dass bei der Aufzeichnung einer dynamischen Applikation die Strahlenbelastung
für den Patienten sehr gering ist. Weiter steht für jedes zu untersuchende
Organ ein Parametersatz für die Aufnahme zur Verfügung, um für jedes
Organ ein optimales Bild zu erzeugen. Die vorliegende Erfindung beschreibt zudem
ein Verfahren zur Positionierung des Untersuchungsbereiches vor Einzelbildaufnahmen
oder zur Überwachung von Eingriffen. Im Folgenden wird die Erfindung an Hand
der Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf
die Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen: Kurzbeschreibung der Figuren
1 eine schematische Abbildung einer Radiographieanordnung
mit Strahler an der Decke und Detektor im Tisch integriert
2 eine schematische Abbildung einer Radiographieanordnung
mit Strahler an der Decke und zusätzlichem (zum Tisch) Wandgerät mit Detektor
3 eine schematische Abbildung einer Radiographieanordnung
mit Strahler an der Decke und Wandgerät mit Detektor
4 eine schematische Abbildung einer Radiographieanordnung
mit Strahler am Boden und Wandgerät mit Detektor
5 eine schematische Abbildung einer Radiographieanordnung
mit frei positionierbarem Strahler und Detektor
6 ein Flussdiagramm zur reinen Positionierung von Patienten
7 ein Flussdiagramm zum Positionieren von Patienten
mit anschließender Einzelbildaufnahme
8 ein Flussdiagramm zum Positionieren von Patienten
und zur Aufnahme von Einzelbildern in beliebiger Reihenfolge mit Benutzern innerhalb
und/oder außerhalb des Untersuchungsraumes
1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Es handelt sich um eine Radiographieanordnung (1) mit Flachdetektortechnologie
wobei die Anordnung ein Tischgerät mit Strahler (2) an der Decke,
einen Tisch (3) mit integriertem Detektor (4) für liegende
Anwendungen, eine Benutzerkonsole (5) (Rechner) und einen Generator mit
Systemschrank (6) aufweist. Die Radiographieanordnung (1) dient
zur Untersuchung von Patienten, mit einer Röntgenquelle (2), einem
digitalen Flachdetektor (4) mit einer Einzelbildaufnahmefunktion und einer
Benutzerkonsole (5) zur Steuerung und Aufzeichnung, wobei der Flachdetektor
(4) zusätzlich mit der Funktion ausgestattet ist, eine Bilderfolge
mit einer Aufzeichnungsrate von 1 bis 5 Hertz und vorzugsweise 3 Hertz aufzunehmen.
Dies ermöglicht eine Positionierung der zu untersuchenden Region oder eine
Überwachung bei pseudo-interventionellen Eingriffen. Bei den Aufnahmen zur
Positionierung auf ein Organ und bei pseudo-interventionellen Eingriffen, wie Setzen
eines Katheters oder einer Nadel für Gewebeproben, an demselben Organ, wird
jeweils die gleiche Strahlendosis verwendet, während bei einer Einzelbildaufnahme
dieses Organs eine bis zu einem Faktor 10 höhere Strahlendosis verwendet wird.
Das Verfahren kann mit einem digitalen Videofilm verglichen werden, der solange
läuft bis das gesuchte Organ möglichst exakt dargestellt werden kann.
Der digitale Flachdetektor (4) weist eine Ausleseelektronik auf, die für
einen Zyklus bestehend aus Löschen, Aufnehmen und Auslesen eines Messimpulses
minimal als 1/5 sek. benötigt, so dass eine Bildrate zur Aufzeichnung von dynamischen
Anwendungen von bis zu 5 Hertz möglich ist. Die Positionierung erfolgt durch
eine Steuerung, die auf einer Organprogrammfunktion basiert, die einen Parametersatz
aufweist, der von dem zu untersuchenden Organ abhängig ist und unter Anderem
Parameter für die Erzeugung der Hochspannung zur Erzeugung der Röntgenstrahlung
(Generatorparameter), für die Bildbearbeitung, für die Einblendung (Begrenzen
des Röntgenstrahles) und für die Bildrate aufweist, um für jedes
Organ ein optimales Bild zu erzeugen. Das Begrenzen des Röntgenstrahles auf
die Größe des Untersuchungsbereichs wird durch Einblendrahmen (7)
mit Bleilamellen im Strahlengang bewerkstelligt. Durch die Einblendung wird erreicht,
dass nur der zu untersuchende Bereich bestrahlt wird. Bei einer Aufnahme fällt
das Röntgenlicht, das das zu untersuchende Medium durchstrahlt hat, auf einen
Szintillator, wird dort in Licht umgewandelt, das auf den Detektor fällt.
An der Benutzerkonsole (5) ist ein Monitor (8) vorgesehen,
der die Positionierung mit maximal 5 Bildern/sek. in Echtzeit und, falls gewünscht,
das anschließende Einzelbild darstellt. Zudem ist ein separater Monitor (9)
vorgesehen, der in Nähe des Patienten installiert ist, und der das jeweils
letzte Bild der Positionierung (LIH: Last image hold) anzeigt. Es wird ein digitaler
Flachdetektor (4) mit einer Größe von mindestens 35cm ×
35cm und vorzugsweise 42cm × 42cm eingesetzt, um große Untersuchungsbereiche
wie Becken oder Lunge abzubilden. Ein besonderer Vorzug der Erfindung ist es, dass
die Radiographiesysteme mit der Fähigkeit dynamische Bilder zu erzeugen viel
billiger sind und eine höhere Bildqualität aufweisen, als die im Stand
der Technik erwähnten Kombinationssysteme. Nur für einen kleinen Prozentsatz
an Anwendungen, reicht die Bildrate des Radiographiesystems von maximal 5 Hertz
nicht aus, um dynamische Vorgänge exakt abzubilden. Nur in diesen Fällen
muss dann auf die herkömmlichen Durchleuchtungssysteme, die Bildraten von bis
zu 30 Bildern pro Sekunde erlauben, zurückgegriffen werden.
2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Die Radiographieanordnung (10) ist mit einem Flachdetektor (4)
ausgestattet, wobei die Anordnung ein Tischgerät mit Strahler (2)
an der Decke, zusätzlich ein Wandgerät (11) mit Detektor (4)
für stehende Aufnahmen, eine Benutzerkonsole (5) (Rechner) und einen
Generator mit Systemschrank (6) aufweist. 2
unterscheidet sich nur durch das zusätzliche Wandgerät mit Flachdetektor
(4) von 1. Ansonsten entsprechen sämtliche
Eigenschaften und Funktionen denen, die in 1 dargestellt
sind.
3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Die Radiographieanordnung (20) ist mit einem Flachdetektor (4)
ausgestattet, wobei die Anordnung ein Wandgerät (11) mit Strahler
(2) an der Decke, einen Detektor (4) im Wandgerät (11)
für stehende Aufnahmen, eine Benutzerkonsole (5) (Rechner) und einen
Generator mit Systemschrank (6) aufweist. Im Vergleich zu 1
wird in 3 statt des Tisches ein Wandgerät mit
Flachdetektor verwendet. Ansonsten entsprechen sämtliche Eigenschaften und
Funktionen denen, die in 1 dargestellt sind.
4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung. Die Radiographieanordnung (30) ist mit einem Flachdetektor (4)
ausgestattet, wobei die Anordnung ein Wandgerät (11) mit Strahler
(31) am Boden, einen Detektor (4) im Wandgerät (11)
für ausschließlich stehende Aufnahmen, eine Benutzerkonsole (5)
(Rechner) und einen Generator mit Systemschrank (6) aufweist. Im Vergleich
zu 1 wird in 4 statt des
Tisches ein Wandgerät und statt des Strahlers an der Decke ein Strahler am
Boden verwendet. Ansonsten entsprechen sämtliche Eigenschaften und Funktionen
denen, die in 1
dargestellt sind.
5 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung. Die Radiographieanordnung (40) ist mit einem Flachdetektor
(4) ausgestattet, wobei die Anordnung ein Universalgerät ist, das
an der Decke hängend, einen frei um einen Tisch zu platzierenden Strahler (41)
und einen an der Decke befestigten Detektorarm (42) mit einem Detektor
(4), eine Benutzerkonsole (5) (Rechner) und einen Generator mit
Systemschrank (6) aufweist. Die möglichen Positionen sind automatisch
per Organprogrammfunktion anfahrbar. Im Gegensatz zu 1
sind in 5 ein um den Tisch frei beweglicher Strahler
und Detektor dargestellt, wobei Beide an der Decke befestigt sind. Ansonsten entsprechen
sämtliche Eigenschaften und Funktionen denen, die in 1
dargestellt sind.
Weiter wird in der Erfindung ein Verfahren entwickelt, um Patienten
mit einer Radiographieanordnung (1) mit einer Röntgenquelle (2)
und einem digitalen Flachdetektor (4) zu untersuchen, wobei Einzelbilder
und/oder eine Folge von Aufzeichnungen zum Positionieren des zu untersuchenden Bereichs
oder zur Überwachung von Eingriffen aufgezeichnet werden. Die Aufzeichnungsrate
beträgt zwischen 1 und 5 Hertz und vorzugsweise 3 Hertz. Zur Schonung des Patienten
kann die Aufnahmedauer bei der Positionierung oder bei pseudo-interventionellen
Eingriffen auf 3 Sekunden begrenzt werden. Im Gegensatz zu Aufnahmen mit Durchleuchtungssystemen,
wo der Patient im Allgemeinen liegt und der Tisch bewegt wird, kann sich der Patient
bei Aufnahmen mit Radiographiesystemen in beliebiger Position, nämlich liegend,
stehend oder sitzend befinden. Bei Radiographieaufnahmen wird im Allgemeinen die
Röntgenquelle bewegt. Um Fehlbilder zu vermeiden, erfolgt die Positionierung
der zu untersuchenden Region unmittelbar vor der Einzelbildaufnahme, wobei bei der
Positionierung eine Folge von Bildern aufgenommen wird, deren jeweilige Intensität
um bis zu einem Faktor 10 kleiner als die Intensität bei einer Einzelbildaufnahme
ist. Die Umschaltdauer zwischen Positionieren und Einzelbildaufnahme liegt bei ca.
700ms, wodurch Bewegungseffekte vermieden werden. Das Umschalten zwischen Positionieren
und Einzelbildaufnahme erfolgt nicht händisch, sondern durch einen Fußschalter
oder durch Sprachanweisungen. Für eine Aufnahme (serie) können gleichzeitig
zwei Bedienorte genutzt werden, nämlich mit einem Benutzer direkt am Patienten
im Untersuchungsraum und/oder einem weiteren Benutzer an der Benutzerkonsole außerhalb
des Untersuchungsraumes.
Im Folgenden wird der prinzipielle, grobe Ablauf einer Aufnahme mit
Radiographiesystem und Flachdetektor dargestellt. Zuerst werden die Organparameter
gewählt, dann die Voreinstellungen gemacht, dann die Strahlung für die
Positionierung ausgelöst, dann die Position und die Einblendung eingestellt,
dann die Positionierung abgeschaltet und schließlich die Einzelbildaufnahme
gemacht.
In 6, 7,
8 werden die Einzellschritte für drei verschiedene
Aufnahmeverfahren detailliert dargestellt.
6 zeigt ein erstes Flussdiagramm mit Einzellschritten
des Verfahrens, nachdem die vorliegende Erfindung bei der Positionierung oder bei
der Überwachung von pseudo-interventionellen Eingriffen arbeitet. Im Verfahrensschritt
1 registriert der Benutzer den Patienten und wählt das Organprogramm. Im Schritt
1a liefert das System die richtigen Parameter. Im Schritt 2 macht der Benutzer eine
grobe Positionierung des Patienten und des Systems. Im Schritt 2a ist das System
bereit. Im Schritt 3 macht der Radiologie Techniker und/oder der Radiologe oder
ein anderer Arzt einen Eingriff am Patienten. In Schritt 3a ermöglicht das
System bis zu 5 Bilder pro Sekunde, vorzugsweise 3 Bilder pro Sekunde mit insgesamt
10 – 100 Bildern, oder mindestens 10 Bildern und vorzugsweise 30 Bildern.
In Schritt 3b zeigt das System Bilder nahe am Patienten mit einer angemessenen Bildqualität
(LIH: Last Image Hold). In Schritt 3c stellt das System die gesamte Funktionalität
am Patienten zur Verfügung. In Schritt 4 benutzt der Benutzer nur Aufnahmereihen
mit geringer Röntgendosis ohne dabei die Parameter zu verändern. In Schritt
4a stellt das System alle Bilder in einem Patientenordner zur Verfügung. In
Schritt 4b ermöglicht das System das Ausdrucken, das Versenden und das Speichern
der Bilder in beliebiger Reihenfolge.
7 zeigt ein zweites Flussdiagramm mit Einzellschritten
des Verfahrens, nachdem die vorliegende Erfindung bei der Positionierung mit anschließender
Einzelbildaufnahme arbeitet. In Schritt 1 des zweiten Flussdiagramms werden alle
Schritte 1 bis 3c aus 6 des ersten Flussdiagramms zusammengefasst.
In Schritt 2 macht der Benutzer Aufnahmereihen mit geringer Röntgendosis (Positionierung)
und Einzelbildaufnahmen in verschiedenen Richtungen und zu verschiedenen Zeiten.
In Schritt 2a schafft das System das Umschalten zwischen Aufnahmen mit niedriger
Röntgendosis (Positionierung) und Einzelbildaufnahme in weniger als 700ms.
In Schritt 3 hat der Benutzer die Möglichkeit, die Parameter schnell und einfach
von innerhalb des Untersuchungsraumes zu ändern. In Schritt 3a erlaubt es das
System, sämtliche Parameter zu ändern. Im Schritt 4 kann der Benutzer
schnell und einfach zwischen einer Aufnahmereihe mit niedriger Röntgendosis
(Positionieren) und einer Einzelbildaufnahme wechseln und ohne dabei Hände
zu benutzen. Im Schritt 4a ermöglicht das System eine einfache Handhabung.
Im Schritt 4b ermöglicht das System eine Möglichkeit zwischen einer Aufnahmereihe
mit niedriger Röntgendosis und einer Einzelbildaufnahme hin
und her zu wechseln und zwar gesteuert durch einen Fußschalter oder durch Spracherkennung.
Im Schritt 4c stellt das System alle Aufnahmereihefunktionalitäten mit niedriger
Röntgendosis (Positionierung) zur Verfügung, wie „LIH" (letztes
Bild der Positionierung bleibt am Monitor dargestellt) oder „care profile"(gepulste
Durchleuchtung mit geringer Röntgenintensität). Im Schritt 4d erlaubt
das System das Ausdrucken, Versenden und Speichern der Bilder in beliebiger Reihenfolge.
8 zeigt ein drittes Flussdiagramm mit Einzellschritten
des Verfahrens, nachdem die vorliegende Erfindung arbeitet, wenn gleichzeitig Benutzer
innerhalb und außerhalb des Untersuchungsraumes arbeiten. In Schritt 1 des
dritten Flussdiagramms werden alle Schritte 1 bis 3c aus 6
des ersten Flussdiagramms zusammengefasst. Im Schritt 2 befindet sich der Benutzer
im Untersuchungsraum (inside) um Parameter einzustellen und der Radiologie Techniker
befindet sich gleichzeitig außerhalb des Untersuchungsraumes (outside) um dort
an der Benutzerkonsole Parameter einzustellen. Im Schritt 2a stellt das System Parameter
in und außerhalb des Untersuchungsraumes zur Verfügung. Im Schritt 2b
sieht das System die Möglichkeit für schnelle Änderungen vor. Im
Schritt 2c ist die Reihenfolge in der die Aufnahmereihe mit niedriger Röntgendosis
und die Einzelbildaufnahme erfolgt beliebig. Im Schritt 2d erlaubt das System das
Ausdrucken, Versenden und Speichern der Bilder in beliebiger Reihenfolge.