Die Erfindung betrifft eine Getriebeeinheit für ein Kraftfahrzeug,
bei der eine Antriebswelle für eine Verbindung der Getriebeeinheit mit einer
Verbrennungskraftmaschine des Kraftfahrzeugs sowie eine Abtriebswelle zum Antreiben
des Kraftfahrzeugs vorgesehen sind. Ferner besitzt die Getriebeeinheit ein Wechselgetriebe
mit mehreren schaltbaren Gangstufen, eine Zusatzantriebsmaschine (z.B. elektrische
Maschine) und ein Planetengetriebe, das mehrere Teile wie beispielsweise ein Sonnenrad,
einen Planetenträger und ein Hohlrad aufweist. Die Zusatzantriebsmaschine ist
mit einem ersten Teil des Planetengetriebes gekoppelt und die Abtriebswelle der
Getriebeeinheit ist mit einem zweiten Teil des Planetengetriebes gekoppelt, so dass
über das Planetengetriebe ein Antriebsmoment der Zusatzantriebsmaschine auf
die Abtriebswelle übertragen werden kann.
Derartige Getriebeeinheiten sind für einen Hybridantrieb von
Kraftfahrzeugen in unterschiedlichen Ausgestaltungen bekannt. Ihnen ist gemeinsam,
dass die Zusatzantriebsmaschine die Verbrennungskraftmaschine des Kraftfahrzeugs
hinsichtlich des aufzubringenden Antriebsmoments zu unterstützen oder zeitweise
sogar vollständig zu ersetzen vermag. Je höher das von der Zusatzantriebsmaschine
hierfür aufzubringende Antriebsmoment ist, umso größer müssen
die Zusatzantriebsmaschine und der zugeordnete Energiespeicher dimensioniert sein.
Hierdurch kann die Anordnung eine nachteilige Baugröße erreichen und unerwünscht
teuer sein.
Ein weiteres Problem bekannter Getriebeeinheiten mit mehreren schaltbaren
Gangstufen besteht darin, dass während eines Wechsels der geschalteten Gangstufe
eine unerwünschte Zugkraftunterbrechung spürbar ist. Sofern die Zusatzantriebsmaschine
dazu genutzt wird, das während eines Gangwechsels fehlende Antriebsmoment der
Verbrennungskraftmaschine zu ersetzen, so muss bei bekannten Anordnungen die Zusatzantriebsmaschine
wiederum unerwünscht groß dimensioniert sein.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Getriebeeinheit mit mehreren
schaltbaren Gangstufen zu schaffen, die einen Wechsel einer Gangstufe ohne Zugkraftunterbrechung
ermöglicht, wobei die Zusatzantriebsmaschine der Getriebeeinheit kostengünstig
herzustellen, eine geringe Baugröße aufweisen und einen geringen Energiebedarf
besitzen soll. Ferner soll ein entsprechendes Steuerungsverfahren für eine
Getriebeeinheit eines Kraftfahrzeugs geschaffen werden.
Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung
durch eine Getriebeeinheit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, und insbesondere
dadurch, dass das Wechselgetriebe wenigstens eine erste schaltbare Gangstufe aufweist,
über die die Antriebswelle der Getriebeeinheit unter Umgehung des Planetengetriebes
direkt mit der Abtriebswelle betriebsmäßig koppelbar ist, und dass das
Wechselgetriebe wenigstens eine zweite schaltbare Gangstufe aufweist, über
die die Antriebswelle über einen dritten Teil des Planetengetriebes indirekt
mit der Abtriebswelle betriebsmäßig koppelbar ist.
Das Wechselgetriebe der Getriebeeinheit besitzt also unterschiedliche
Gangstufen, über die die Antriebswelle der Getriebeeinheit wahlweise direkt
– also unter Umgebung des Planetengetriebes – oder indirekt –
also über das Planetengetriebe – mit der Abtriebswelle der Getriebeeinheit
betriebsmäßig gekoppelt werden kann. Jeder Gangstufe ist ein vorbestimmtes
Übersetzungsverhältnis zugeordnet, insbesondere eine Übersetzung
ins Langsame. Unter einer betriebsmäßigen Kopplung ist in diesem Zusammenhang
eine drehwirksame Antriebsverbindung zur Übertragung eines Antriebsmoments
von der Antriebswelle auf die Abtriebswelle zu verstehen.
Durch eine derartige Ausgestaltung der Getriebeeinheit mit wahlweise
unterschiedlichem Leistungsfluss außerhalb oder entlang des Planetengetriebes
kann die Antriebswelle der Getriebeeinheit während eines Wechsels der geschalteten
Gangstufe über mehrere Gangstufen gleichzeitig mit der Abtriebswelle gekoppelt
sein, wobei mittels der Verbrennungskraftmaschine und zugleich mittels der Zusatzantriebsmaschine
(über das Planetengetriebe) ein Drehmoment auf die Abtriebswelle der Getriebeeinheit
übertragen werden kann. Das Planetengetriebe dient somit als Summiergetriebe,
das auch bei einem Gangwechsel ein Aufsummieren eines Antriebsmoments der Verbrennungskraftmaschine
und eines Antriebsmoments der Zusatzantriebsmaschine gestattet.
Hierdurch kann bei einem Gangwechsel eine Zugkraftunterbrechung zumindest
teilweise kompensiert werden, wobei die Zusatzantriebsmaschine während des
Gangwechsels jedoch nicht das gesamte benötigte Antriebsmoment aufbringen muss,
sondern lediglich ein ergänzendes Moment dem auch während des Gangwechsels
übertragenen Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine überlagert.
Somit kann bei einer solchen Getriebeeinheit die verwendete Zusatzantriebsmaschine
für ein entsprechend geringes Antriebsmoment ausgelegt sein. Die erforderliche
Baugröße und der Herstellungsaufwand für die Zusatzantriebsmaschine
und den zugeordneten Energiespeicher verringern sich entsprechend.
Die genannte erste Gangstufe und die genannte zweite Gangstufe entsprechen
nicht unbedingt der niedrigsten und zweitniedrigsten Gangstufe des
Wechselgetriebes, sondern diese Bezeichnungen werden hier zur Unterscheidung zwischen
einer Gangstufe für eine direkte Kopplung und einer Gangstufe für eine
indirekte Kopplung mit der Abtriebswelle verwendet.
Anstelle des genannten Planetengetriebes kann die Erfindung auch mit
einem sonstigen Summiergetriebe verwirklicht werden.
Die Getriebeeinheit kann als ein Automatikgetriebe oder als ein manuell
betätigtes Schaltgetriebe ausgebildet sein.
Bei der Zusatzantriebsmaschine kann es sich um eine elektrische Maschine
(z.B. E-Motor) oder um eine hydraulische Maschine (z.B. Hydromotor, Hydropumpe)
handeln.
Es ist bevorzugt, wenn die Abtriebswelle der Getriebeeinheit mit einem
Planetenträger des Planetengetriebes antriebswirksam gekoppelt ist, wobei entweder
die Zusatzantriebsmaschine mit einem Sonnenrad des Planetengetriebes gekoppelt ist
und die Antriebswelle (über die genannte zweite Gangstufe) mit einem Hohlrad
des Planetengetriebes koppelbar ist, oder wobei die Zusatzantriebsmaschine mit einem
Hohlrad des Planetengetriebes gekoppelt ist und die Antriebswelle mit einem Sonnenrad
des Planetengetriebes koppelbar ist. In dieser Konfigurierung wirkt das Planetengetriebe
nämlich als ein Summiergetriebe, das auch bei einem Gangwechsel ein Überlagern
eines zusätzlichen (positiven) Antriebsmoments der Zusatzantriebsmaschine auf
das Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine gestattet. Somit kann auch hierdurch
die Zusatzantriebsmaschine während eines Gangwechsels ein unterstützendes
Antriebsmoment auf die Abtriebswelle übertragen, um eine Zugkraftunterbrechung
zumindest teilweise zu kompensieren, während gleichzeitig ein Antriebsmoment
von der Verbrennungskraftmaschine auf die Abtriebswelle übertragen wird.
Die genannte erste schaltbare Gangstufe für die erläuterte
direkte Kopplung der Antriebswelle mit der Abtriebswelle ist vorzugsweise durch
ein Zahnradpaar gebildet. Die genannte zweite schaltbare Gangstufe für die
indirekte Kopplung der Antriebswelle mit der Abtriebswelle weist vorzugsweise ebenfalls
ein Zahnradpaar auf, das zum einen direkt mit der Antriebswelle der Getriebeeinheit
und zum anderen mit dem genannten dritten Teil des Planetengetriebes koppelbar ist.
Es ist nicht zwingend erforderlich, dass für jeden Gangwechsel
der Getriebeeinheit eine (erste) Gangstufe mit der erläuterten direkten Kopplung
und eine (zweite) Gangstufe mit der erläuterten indirekten Kopplung zwischen
Antriebswelle und Abtriebswelle beteiligt sind. Vielmehr können insbesondere
durch Ausnutzung des Planetengetriebes zusätzliche Gangstufen gebildet sein,
so dass letztlich weniger Zahnradstufen benötigt werden, um eine erwünschte
Anzahl von unterschiedlichen Gangstufen darzustellen.
Beispielsweise kann wenigstens einer schaltbaren Gangstufe des Wechselgetriebes
eine Kupplung zugeordnet sein, mittels derer ein Teil des Planetengetriebes (z.B.
Hohlrad oder Sonnenrad) gehäusefest blockiert werden kann.
Alternativ oder zusätzlich kann wenigstens einer schaltbaren
Gangstufe des Wechselgetriebes eine Kupplung zugeordnet sein, mittels derer ein
Teil des Planetengetriebes mit einem anderen Teil des Planetengetriebes drehfest
gekoppelt werden kann, beispielsweise indem das Hohlrad und das Sonnenrad des Planetengetriebes
verblockt werden. Hierdurch vermag die Zusatzantriebsmaschine auch, die Abtriebswelle
der Getriebeeinheit unabhängig von der Verbrennungskraftmaschine anzutreiben.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn die Zusatzantriebsmaschine koaxial
zu einer Vorgelegewelle des Wechselgetriebes angeordnet ist und/oder eine Antriebswelle
der Zusatzantriebsmaschine als Vorgelegewelle dient. Hierdurch ergibt sich ein besonders
einfacher Aufbau mit einer geringen Baugröße der Getriebeeinheit und einer
geringen Anzahl von benötigten Zahnrädern.
Ferner ist es von Vorteil, wenn einer Antriebswelle der Zusatzantriebsmaschine
eine Bremse zugeordnet ist, mittels derer diese Welle wahlweise blockierbar ist.
Hierdurch kann letztlich eine zusätzliche Gangstufe gebildet werden. Ferner
kann eine derartige Bremse als Anfahrkupplung dienen, oder eine derartige Bremse
dient gemeinsam mit der Zusatzantriebsmaschine als Anfahreinrichtung. Alternativ
hierzu ist es jedoch auch möglich, dass die Zusatzantriebsmaschine alleine
als Anfahreinrichtung verwendet wird.
Schließlich kann die Getriebeeinheit eine Steuereinrichtung aufweisen,
mittels derer das Wechselgetriebe und die Zusatzantriebsmaschine dergestalt ansteuerbar
sind, dass während eines Gangwechsels die Antriebswelle über mehrere Gangstufen
des Wechselgetriebes gleichzeitig mit der Abtriebswelle gekoppelt ist und hierbei
zusätzlich ein Drehmoment der Zusatzantriebsmaschine über das Planetengetriebe
auf die Abtriebswelle übertragen wird.
Die eingangs erläuterte Aufgabe wird gemäß einem zweiten
Aspekt der Erfindung durch eine Getriebeeinheit mit den Merkmalen des Anspruchs
14 gelöst, und insbesondere dadurch, dass die Abtriebswelle der Getriebeeinheit
mit einem Planetenträger des Planetengetriebes betriebsmäßig
gekoppelt ist, wobei die Zusatzantriebsmaschine mit einem Sonnenrad des Planetengetriebes
gekoppelt und die Antriebswelle mit einem Hohlrad des Planetengetriebes koppelbar
ist – oder umgekehrt –.
Wie bereits erläutert, ist es hierdurch möglich, das Planetengetriebe
als ein Summiergetriebe zu verwenden, das auch bei einem Gangwechsel ein Überlagern
eines zusätzlichen (positiven) Antriebsmoments der Zusatzantriebsmaschine auf
das Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine gestattet. Somit kann hierdurch
die Zusatzantriebsmaschine während eines Gangwechsels ein unterstützendes
Antriebsmoment auf die Abtriebswelle übertragen, um eine Zugkraftunterbrechung
zumindest teilweise zu kompensieren, während gleichzeitig ein Antriebsmoment
von der Verbrennungskraftmaschine auf die Abtriebswelle übertragen wird.
Die vorstehend und in den Unteransprüchen genannten Vorteile
und Weiterbildungen des ersten Aspekts der Erfindung (Gangstufe für direkte
Kopplung und Gangstufe für indirekte Kopplung mit der Abtriebswelle) gelten
auch für diesen zweiten Erfindungsaspekt, so dass auf eine ausdrückliche
Wiederholung verzichtet wird.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Steuerung
einer Getriebeeinheit der erläuterten Art, bei dem für wenigstens einen
Gangwechsel eine bislang geschaltete Gangstufe des Wechselgetriebes erst dann gelöst
wird, wenn eine als nächstes zu schaltende Gangstufe bereits ebenfalls eingelegt
worden ist, wobei die jeweilige eine Gangstufe eine direkte Verbindung der Antriebswelle
mit der Abtriebswelle der Getriebeeinheit herstellt und die jeweilige andere Gangstufe
über das Planetengetriebe eine indirekte Verbindung der Antriebswelle mit der
Abtriebswelle herstellt – oder umgekehrt –.
Außerdem bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Steuerung
einer Getriebeeinheit der bereits erläuterten Art, bei dem für wenigstens
einen Gangwechsel eine bislang geschaltete Gangstufe des Wechselgetriebes erst dann
gelöst wird, wenn eine als nächstes zu schaltende Gangstufe bereits ebenfalls
eingelegt worden ist, wobei während des Gangwechsels zumindest ein Teil des
Antriebsmoments der Verbrennungskraftmaschine über das Wechselgetriebe auf
das Planetengetriebe übertragen wird und zusätzlich ein Drehmoment der
Zusatzantriebsmaschine auf das Planetengetriebe übertragen wird, und wobei
während des Gangwechsels über das Planetengetriebe ein aufsummiertes Drehmoment
der Verbrennungskraftmaschine und der Zusatzantriebsmaschine auf die Abtriebswelle
der Getriebeeinheit übertragen wird.
Durch derartige Steuerungsverfahren kann auch während der gesamten
Dauer eines Gangwechsels zumindest ein Teil des Antriebsmoments der Verbrennungskraftmaschine
über das Wechselgetriebe auf das Planetengetriebe übertragen werden und
zusätzlich ein Drehmoment der Zusatzantriebsmaschine auf das Planetengetriebe
übertragen bzw. dem Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine überlagert
werden, wobei mittels des Planetengetriebes das aufsummierte Drehmoment der Verbrennungskraftmaschine
und der Zusatzantriebsmaschine auf die Abtriebswelle der Getriebeeinheit übertragen
wird. Somit kann während eines Gangwechsels eine Zugkraftunterbrechung zumindest
teilweise kompensiert werden, wobei die Zusatzantriebsmaschine nicht das gesamte
an der Abtriebswelle benötigte Antriebsmoment aufzubringen braucht.
Auch für derartige Steuerungsverfahren gilt, dass nicht zwingend
für jeden Gangwechsel zwischen der genannten direkten Verbindung und der genannten
indirekten Verbindung zwischen Antriebswelle und Abtriebswelle alterniert werden
muss.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
genannt.
Die Erfindung wird nachfolgend lediglich beispielhaft unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen erläutert.
1a zeigt eine Ausführungsform einer Getriebeeinheit
für eine Quermotor-Anordnung.
1b bis 1i zeigen die Getriebeeinheit
gemäß 1a beim Anfahren und bei verschiedenen
eingelegten Gangstufen.
1j zeigt die Ausführungsform gemäß
1a mit zugeordneter Steuereinrichtung.
2 zeigt eine Ausführungsform einer Getriebeeinheit
für eine Längsmotor-Anordnung.
1a zeigt eine beispielhafte Ausführungsform einer
Getriebeeinheit für ein Kraftfahrzeug. Diese besitzt eine Antriebswelle
11, die mit einer Verbrennungskraftmaschine – hier durch eine Kurbelwelle
13 symbolisiert – drehwirksam verbunden ist. Die gezeigte Getriebeeinheit
besitzt ferner eine Abtriebswelle 15, die über ein hiermit drehfest
verbundenes Zahnrad 17 mit einem Achsdifferential 19 gekoppelt
ist, um hierdurch das Kraftfahrzeug anzutreiben.
Die Getriebeeinheit besitzt ferner ein Wechselgetriebe 21,
das nachfolgend noch näher erläutert wird, sowie eine elektrische Maschine
23 und ein Planetengetriebe 25. Die elektrische Maschine
23 weist einen gehäusefest angeordneten Stator 27 und einen zu
einer Drehbewegung antreibbaren Rotor 29 auf. Der Rotor 29 ist
mit einer Motorwelle 31 starr verbunden, die wiederum mit einer Bremse
33 zusammenwirkt.
Die Motorwelle 31 ist ferner mit einem Sonnenrad
35 des Planetengetriebes 25 starr gekoppelt. Ein Planetenträger
37 des Planetengetriebes 25 ist mit der bereits genannten Abtriebswelle
15 der Getriebeeinheit starr gekoppelt. Ein Hohlrad 39 des Planetengetriebes
25 ist mit einer Hohlwelle 41 verbunden, die die Motorwelle
31 umgibt.
Das genannte Wechselgetriebe 21 besitzt mehrere schaltbare
Gangstufen 1/2, 3, 4/6, 5,
R sowie mehrere Kupplungen K1, K2, K3. Die Schaltstufen 3 und
5 weisen ein jeweiliges Losrad 43 und 45 auf, das auf
der Antriebswelle 11 sitzt und mit einem Zahnrad 47 der Abtriebswelle
15 bzw. mit dem bereits genannten Zahnrad 17 kämmt. Die Gangstufen
1/2 und 4/6 weisen ein jeweiliges Losrad
49 und 51 auf, das auf der Antriebswelle 11 sitzt und
mit einem Zahnrad 53, welches mit dem Hohlrad 39 starr verbunden
ist, bzw. mit einem Zahnrad 55, welches mit der Hohlwelle 41 starr
verbunden ist, kämmt. Die Gangstufe R besitzt ein Zahnrad 57, das
mit der Antriebswelle 11 starr verbunden ist und über ein zusätzliches
Zahnrad 59 zur Drehrichtungsumkehr mit einem Losrad 61 drehwirksam
verbunden ist, welches auf der Hohlwelle 41 sitzt.
Die Kupplungen K1, K2 und K3 sind als formschlüssige Kupplungen
(z.B. Klauenkupplungen) ausgebildet. Die Kupplungen K1 und K2 sitzen drehfest, jedoch
verschiebbar auf der Antriebswelle 11. Die Kupplung K3 sitzt drehfest,
jedoch verschiebbar auf der Hohlwelle 41. Ausgehend von einer in
1a gezeigten Neutralstellung ist die Kupplung K3 zwischen
einer Stellung A und einer Stellung B verschiebbar.
Für die Gangstufen 1/2, 4/6
und R ist in 1a in Klammern angedeutet, für welche
Stellung der Kupplung K3 (A oder B) die jeweilige Gangstufe aktiviert ist, bzw.
ob eine Aktivierung der Bremse 33 erforderlich ist ("H"), um die betreffende
Gangstufe zu schalten.
Die Abtriebswelle 15 der Getriebeeinheit bildet, da sie mit
den Zahnrädern 47 und 17 der Gangstufe 3 bzw.
5 starr gekoppelt ist, zugleich eine Vorgelegewelle des Wechselgetriebes
21. Die der Motorwelle 31 zugeordnete Hohlwelle 41 bildet
hinsichtlich der Gangstufen 1/2, 4/6 und R ebenfalls
eine Vorgelegewelle der Getriebeeinheit. Die Motorwelle 31 der elektrischen
Maschine 23 ist koaxial zu diesen Vorgelegewellen angeordnet.
Die in 1a gezeigte Getriebeeinheit zeichnet
sich dadurch aus, dass ein über die Kurbelwelle 13 auf die Antriebswelle
11 übertragenes Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine einerseits
und ein von der elektrischen Maschine 23 erzeugtes Antriebsmoment andererseits
im Planetengetriebe aufsummiert und als gegenseitig überlagertes Antriebsmoment
auf die Abtriebswelle 15 bzw. das Achsdifferential 19 übertragen
werden können. Hierfür ist die Abtriebswelle 15 mit dem Planetenträger
37 des Planetengetriebes 25 gekoppelt.
Die gezeigte Getriebeeinheit zeichnet sich ferner dadurch aus, dass
das Wechselgetriebe 21 mehrere Gangstufen 3, 5 aufweist,
über die die Antriebswelle 11 direkt mit der Abtriebswelle
15 betriebsmäßig gekoppelt werden kann, und dass das Wechselgetriebe
21 ferner mehrere Gangstufen 1/2, 4/6
aufweist, über die die Antriebswelle 11 indirekt – nämlich
über das Planetengetriebe 25 – mit der Abtriebswelle
15 betriebsmäßig gekoppelt werden kann. Durch diese Ausgestaltung
kann das Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine während eines Wechsels
der geschalteten Gangstufe zeitweise gleichzeitig über mehrere der Gangstufen
1/2, 3, 4/6, 5 – d.h.
gemäß unterschiedlichen Leistungsflüssen – auf die Abtriebswelle
15 geleitet werden, während ein zusätzliches Moment von der elektrischen
Maschine 23 aufgebracht wird.
Hierdurch ist ein Gangwechsel ohne wesentliche Zugkraftunterbrechung
möglich, wobei die elektrische Maschine 23 stets nur einen Teil des
an der Abtriebswelle 15 benötigten Antriebsmoments aufbringen muss.
Die elektrische Maschine 23 braucht also nicht das gesamte Antriebsmoment
der Verbrennungskraftmaschine aufzubringen, und sie kann für eine entsprechend
geringere Momentenkapazität ausgelegt sein.
Indem mittels der Kupplung K3 in der Stellung A das Hohlrad
39 mit dem Sonnenrad 35 des Planetengetriebes 25 verblockbar
ist, können zusätzliche Gangstufen 2, 6 dargestellt
werden, ohne dass hierfür weitere Zahnradpaare erforderlich sind.
Die elektrische Maschine 23 kann auch generatorisch arbeiten,
wie nachfolgend noch erläutert wird. Die hierbei gewonnene elektrische Energie
kann für einen nachfolgenden motorischen Betrieb der elektrischen Maschine
23 genutzt werden. Zu diesem Zweck kann die elektrische Maschine
23 mit einem elektrischen Speicher (nicht dargestellt) verbunden sein,
beispielsweise mit Kondensatoren hoher Kapazität (so genannte Supercaps).
Nachfolgend wird der Betrieb der Getriebeeinheit gemäß
1a anhand der 1b bis
1i näher erläutert, wobei das jeweils aktivierte
Organ der Getriebeeinheit (Kupplung, elektrische Maschine, Bremse) durch einen Stern
angedeutet ist.
1b zeigt das Anfahren des Kraftfahrzeugs.
Die Kupplung K1 wirkt mit dem Losrad 49 zusammen, so dass
die Gangstufe 1 bereits eingelegt ist und ein Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine
über die Antriebswelle 11 und das genannte Losrad 49 auf
das Zahnrad 53 und das Hohlrad 39 des Planetengetriebes
25 übertragen wird. Solange die Fahrzeugbremse betätigt ist (Stillstand
der Abtriebswelle 15), bewirkt die Verbrennungskraftmaschine somit eine
Rotation des Sonnenrads 35 des Planetengetriebes 25 und hierdurch
eine Rotation der Motorwelle 31 und des Rotors 29 der elektrischen
Maschine 23. Die im Stillstand des Fahrzeugs erzeugte Energie der Verbrennungskraftmaschine
kann somit in der elektrischen Maschine 23 generatorisch gewonnen und gespeichert
werden. Die Fahrzeugräder müssen hierbei gebremst sein, um ein ungewolltes
Anfahren zu verhindern.
Nach dem Lösen der Fahrzeugbremse (nicht gezeigt) wird durch
entsprechende Ansteuerung des Stators 27 der Rotor 29 der elektrischen
Maschine 23 zunehmend generatorisch gebremst, so dass über den Planetenträger
37 des Planetengetriebes 25 ein ansteigendes Antriebsmoment auf
die Abtriebswelle 15 und das Achsdifferential 19 übertragen
wird. Dieses generatorische Bremsen kann optional durch Betätigung der Bremse
33 unterstützt werden; hierdurch reduziert sich die jeweilige Baugröße
der elektrischen Maschine 23 und des verwendeten elektrischen Speichers.
Sobald auf diese Weise der völlige Stillstand des Rotors
29 erreicht ist, wird die Motorwelle 31 mittels der Bremse
33 blockiert, so dass die elektrische Maschine 23 ab diesem Zeitpunkt
kein Stützmoment mehr aufbringen muss.
1c zeigt den somit erreichten Zustand.
Das Kraftfahrzeug befindet sich nun im Fahrbetrieb mit eingelegter
Gangstufe 1, wobei das Antriebsmoment vollständig von der Verbrennungskraftmaschine
aufgebracht wird.
Es ist zu beachten, dass das Anfahren ohne Verwendung einer zwischen
die Kurbelwelle 13 und die gezeigte Getriebeeinheit geschalteten Anfahrkupplung
erfolgt ist.
Sobald nun eine vorbestimmte Mindestdrehzahl der Kurbelwelle
13 erreicht wird, wird von der Gangstufe 1 in die Gangstufe
2 gewechselt. Hierfür wird – während die Kupplung K1 mit
dem Losrad 49 gekoppelt bleibt – die der Motorwelle 31
zugeordnete Bremse 33 gelöst, und während durch entsprechende
Ansteuerung der Verbrennungskraftmaschine die Drehzahl der Antriebswelle
11 der Getriebeeinheit verringert wird, treibt die elektrische Maschine
23 die Motorwelle 31 und somit das Sonnenrad 35 des Planetengetriebes
25 derart an, dass die Drehzahl der mit dem Planetenträger
37 gekoppelten Abtriebswelle 15 und das über das Planetengetriebe
25 insgesamt auf die Abtriebswelle 15 übertragene Antriebsmoment
im Wesentlichen aufrechterhalten werden. Sobald die Motorwelle 31 und die
mit dem Hohlrad 39 starr verbundene Hohlwelle 41 hierdurch eine
Synchrondrehzahl erreichen, wird die Kupplung K3 in die Stellung A gebracht, so
dass das Hohlrad 39 und das Sonnenrad 35 des Planetengetriebes
25 drehfest miteinander gekoppelt sind. Nun ist die Gangstufe
2 eingelegt, und das auf die Abtriebswelle 15 übertragene
Antriebsmoment wird vollständig über die Kurbelwelle 13 der Verbrennungskraftmaschine
aufgebracht.
1d zeigt den somit erreichten Zustand.
Bei andauernder Beschleunigung des Kraftfahrzeugs wird – sobald
die Antriebswelle 11 neuerlich eine vorbestimmte Mindestdrehzahl erreicht
– die Motorwelle 31 der elektrischen Maschine 23 wieder
auf Synchrondrehzahl mit der Hohlwelle 41 gebracht, so dass die Kupplung
K3 momentenfrei gemacht wird und geöffnet werden kann. Die Kupplung K1 bleibt
zunächst mit dem Losrad 49 gekoppelt. Die Drehzahl der Antriebswelle
11 kann nun verringert werden, wobei das fehlende Antriebsmoment an der
Abtriebswelle 15 durch die elektrische Maschine 23 kompensiert
wird. Während des Absenkens der Drehzahl der Verbrennungskraftmaschine werden
also das verbleibende Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine und das nun von
der elektrischen Maschine 23 aufgebrachte ergänzende Antriebsmoment
mittels des Planetengetriebes 25 derart aufsummiert, dass an der Abtriebswelle
15 im Wesentlichen keine Zugkraftunterbrechung spürbar ist.
Sobald auf diese Weise die Drehzahl der Antriebswelle 11
mit der Drehzahl des mit dem Zahnrad 47 drehwirksam gekoppelten Losrads
43 übereinstimmt, wird die Kupplung K2 mit dem Losrad 43
gekoppelt, um hierdurch eine direkte Antriebsverbindung zwischen der Antriebswelle
11 und der Abtriebswelle 15 herzustellen. Die Gangstufe
3 ist nun eingelegt. Erst jetzt wird, nachdem durch entsprechende Ansteuerung
der elektrischen Maschine das Losrad 49 und die Kupplung K1 momentenfrei
gemacht worden sind, die Kupplung K1 von dem Losrad 49 gelöst.
1e zeigt den somit erreichten Zustand.
Die Übertragung des Antriebsmoments von der Antriebswelle
11 auf die Abtriebswelle 15 erfolgt nun ohne Beteiligung der elektrischen
Maschine 23 und des Planetengetriebes 25. Bei der nächsten
zu schaltenden Gangstufe des Wechselgetriebes 21
wird das Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine bzw. der
Kurbelwelle 13 wieder indirekt – nämlich über das Planetengetriebe
25 – auf die Abtriebswelle 15 geleitet: Sobald die Antriebswelle
11 neuerlich eine vorbestimmte Mindestdrehzahl erreicht, wird durch entsprechende
Ansteuerung der elektrischen Maschine 23 das Losrad 51 der Antriebswelle
11 (über das Hohlrad 39, die Hohlwelle 41 und das
Zahnrad 55) mit der Antriebswelle 11 synchronisiert, und sodann
wird die Kupplung K1 mit dem Losrad 51 gekoppelt. Zeitweise sind nun also
die Gangstufe 3 und die Gangstufe 4 gleichzeitig geschaltet. Ein
Teil des Antriebsmoments der Verbrennungskraftmaschine wird somit direkt über
die Gangstufe 3 (Losrad 43 und Zahnrad 47) auf die Abtriebswelle
15 übertragen, und ein weiterer Teil des Antriebsmoments der Verbrennungskraftmaschine
wird über die gleichzeitig geschaltete Gangstufe 4 (Losrad
51, Zahnrad 55) auf das Hohlrad 39 des Planetengetriebes
25 übertragen, wobei zusätzlich ein Drehmoment der elektrischen
Maschine 23 auf das Sonnenrad 35 des Planetengetriebes
25 übertragen wird. Das Planetengetriebe 25 überträgt
die Summe dieser Antriebsmomente auf die Abtriebswelle 15.
Nun wird die bislang geschaltete Gangstufe 3 durch entsprechende
Ansteuerung der elektrischen Maschine 23 momentenfrei gemacht, d.h. die
elektrische Maschine 23 übernimmt nun den zuletzt über die Gangstufe
3 übertragenen Teil des Antriebsmoments, und die Kupplung K2 wird
von dem Losrad 43 gelöst. Die Drehzahl der Kurbelwelle 13
bzw. der Antriebswelle 11 wird nun verringert, während gleichzeitig
die Drehzahl der Motorwelle 31 der elektrischen Maschine 23 verringert
wird, bis schließlich die Motorwelle 31 vollständig abgebremst
ist und von der Bremse 33 gehalten wird. Nach somit beendetem Gangwechsel
wird das gesamte Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine nun über die
Gangstufe 4 (Losrad 51 und Zahnrad 55) indirekt –
nämlich über das Hohlrad 39 und den Planetenträger
37 bei blockiertem Sonnenrad 35 des Planetengetriebes
25 – auf die Abtriebswelle 15 übertragen.
1f zeigt den somit erreichten Zustand.
Die nächste zu schaltende Gangstufe bewirkt wieder eine direkte
betriebsmäßige Kopplung der Antriebswelle 11 mit der Abtriebswelle
15, an dem Planetengetriebe 25 vorbei: Sobald durch entsprechende
Ansteuerung der Verbrennungskraftmaschine die Antriebswelle 11 eine vorbestimmte
Mindestdrehzahl erreicht hat, wird die der elektrischen Maschine 23 zugeordnete
Bremse 33 gelöst. Während nun die Drehzahl der Verbrennungskraftmaschine
bzw. der Antriebswelle 11 abgesenkt wird, bringt die elektrische Maschine
23 ein zusätzliches Antriebsmoment auf, um an der Abtriebswelle
15 eine Zugkraftunterbrechung zu verhindern. Hierfür werden mittels
des Planetengetriebes 25 das von der weiterhin geschalteten Gangstufe
4 übertragene Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine und das
zusätzliche Antriebsmoment der elektrischen Maschine 23 aufsummiert.
Sobald die Synchrondrehzahl für die Gangstufe 5 erreicht
ist, bewirkt die Kupplung K2 eine drehfeste Kopplung der Antriebswelle
11 mit dem Losrad 45. Die Gangstufe 5 ist hierdurch geschaltet.
Die Kupplung K1 kann bezüglich des Losrads 51 eingerückt bleiben.
Eine sich hierdurch ergebende Drehbewegung der Motorwelle 31 mit dem Rotor
29 kann für einen generatorischen Betrieb der elektrischen Maschine
23 genutzt werden.
1g zeigt den somit erreichten Zustand.
Durch das Einlegen der nächsten Gangstufe wird wieder eine indirekte
Kopplung der Antriebswelle 11 über das Planetengetriebe
25 mit der Abtriebswelle 15 bewirkt. Hierfür wird –
während die Kupplung K1 weiterhin mit dem Losrad 51 gekoppelt ist,
mittels der elektrischen Maschine 23 ein solches zusätzliches Antriebsmoment
erzeugt, das gemeinsam mit dem über die Antriebswelle 11 auf das Losrad
51 übertragenen Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine (Aufsummierung
im Planetengetriebe 25) die bislang geschaltete Gangstufe 5 abstützt
bzw. momentenfrei macht. Die Kupplung K2 wird nun von dem Losrad 45 gelöst.
Danach wird die Drehzahl der Verbrennungskraftmaschine bzw. der Antriebswelle
11 herabgesetzt, wobei durch entsprechende Ansteuerung der elektrischen
Maschine 23 die Drehzahl der Motorwelle 31 an die Drehzahl der
Hohlwelle 41 angepasst wird. Sobald eine gegenseitige Synchronisierung
erreicht ist, wird die Kupplung K3 in die Stellung A gebracht, um die Motorwelle
31 und die Hohlwelle 41 drehfest miteinander zu koppeln. Hierdurch
sind das Sonnenrad 35 und das Hohlrad 39 des Planetengetriebes
35 verblockt, und das auf die Abtriebswelle 15 wirkende Antriebsmoment
wird allein von der Verbrennungskraftmaschine über die Antriebswelle
11 und die somit eingelegte Gangstufe 6 (Losrad 51 und
Zahnrad 55) aufgebracht.
1h zeigt den somit erreichten Zustand.
Das Schalten des gezeigten Wechselgetriebes 21 von einer
höheren Gangstufe in eine niedrigere Gangstufe erfolgt generell in umgekehrter
Reihenfolge.
Aus der vorstehenden Beschreibung des jeweiligen Wechsels zwischen
verschiedenen Gangstufen ist ersichtlich, dass die Antriebswelle 11 und
somit das von der Verbrennungskraftmaschine übertragene Antriebsmoment zu keinem
Zeitpunkt vollständig von der Abtriebswelle 15 der Getriebeeinheit entkoppelt
sind, so dass die elektrische Maschine 23 während eines Wechsels der
geschalteten Gangstufe des Wechselgetriebes 21 lediglich für eine
Überlagerung eines zusätzlichen Antriebsmoments sorgen muss, wobei durch
das Planetengetriebe 25 eine Aufsummierung der betreffenden Antriebsmomente
bewirkt wird.
Ferner ist zu beachten, dass für das Einlegen der erläuterten
Gangstufen keine mechanischen Synchronisierungsmittel benötigt werden.
1i zeigt zur ergänzenden Erläuterung die
Getriebeeinheit bei eingelegtem Rückwärtsgang R. Die Kupplung K3 befindet
sich in der Stellung B, so dass das Antriebsmoment der Verbrennungskraftmaschine
über die Antriebswelle 11, das Zahnrad 57, das Zahnrad
59 und das Losrad 61 auf die Hohlwelle 41 und das Hohlrad
39 des Planetengetriebes 25 übertragen wird. Da mittels der
Bremse 33 die Motorwelle 31 und somit das Sonnenrad
35 des Planetengetriebes 25 blockiert sind, wird das Antriebsmoment
über den Planetenträger 37 auf die Abtriebswelle 15
geleitet. Das Anfahren im Rückwärtsgang R erfolgt wie im Zusammenhang
mit 1b erläutert, also durch generatorisches Bremsen
mittels der elektrischen Maschine 23 und/oder durch Bremsen mittels der
Bremse 33.
1j schließlich zeigt der besseren Übersicht
halber in einer separaten Darstellung eine Steuereinrichtung 65 zur Steuerung
der Getriebeeinheit gemäß 1a. Die Steuereinrichtung
ist mit der elektrischen Maschine 23, mit der Bremse 33 und ferner
(auf nicht dargestellte Weise) mit der Verbrennungskraftmaschine verbunden. Außerdem
ist die Steuereinrichtung 65 mit Aktuatoren 67, 69,
71 verbunden, die zur Betätigung der Kupplungen K1, K2 bzw. K3 dienen.
2 illustriert, dass eine vergleichbare Getriebeeinheit
wie in 1a bis 1j gezeigt
selbstverständlich auch für eine Längsmotor-Anordnung realisiert
werden kann.
- 11
- Antriebswelle
- 13
- Kurbelwelle
- 15
- Abtriebswelle
- 17
- Zahnrad
- 19
- Achsdifferential
- 21
- Wechselgetriebe
- 23
- elektrische Maschine
- 25
- Planetengetriebe
- 27
- Stator
- 29
- Rotor
- 31
- Motorwelle
- 33
- Bremse
- 35
- Sonnenrad
- 37
- Planetenträger
- 39
- Hohlrad
- 41
- Hohlwelle
- 43
- Losrad
- 45
- Losrad
- 47
- Zahnrad
- 49
- Losrad
- 51
- Losrad
- 53
- Zahnrad
- 55
- Zahnrad
- 57
- Zahnrad
- 59
- Zahnrad
- 61
- Losrad
- 65
- Steuereinrichtung
- 67
- Aktuator
- 69
- Aktuator
- 71
- Aktuator
- 1 bis 6
- Gangstufe
- R
- Gangstufe
- K1, K2, K3
- Kupplung
- H
- Aktivierungszustand der Bremse 33
- A, B
- Stellung der Kupplung K3