Die Erfindung bezieht sich auf ein System und Verfahren zum Erfassen
von Herzschlag-Daten eines Tieres, insbesondere eines Hundes, sowie seine Verwendung
im Training von Tieren.
Es sind Geräte kommerziell erhältlich, die den Herzschlag
eines Menschen erfassen und an eine Speicher- und Anzeigevorrichtung übermitteln.
Die Detektor- und die Senderkomponente dieser Geräte werden üblicherweise
an einem um die Brust des Menschen befestigten Gurt getragen, während die Empfänger-,
die Speicher- und die Anzeigekomponente nach Art einer Armbanduhr getragen werden.
Wegen dieser Trageweise ist auch der Ausdruck "Pulsuhr" gebräuchlich. Zweck
solcher Geräte ist das kontinuierliche Anzeigen ("Monitoring") der Herzschlagfrequenz,
um dem Benutzer beispielsweise zu erleichtern, beim Training einen besonders günstigen
oder für günstig gehaltenen Belastungsgrad aufrechtzuerhalten.
Solche Geräte können ihren Zweck daher nur erfüllen,
wenn der Benutzer die Anzeige vor Augen hat, versteht und sein Trainingsverhalten
danach ausrichtet.
Bei Tieren sind solche Herzschlag-Erfassungs-Geräte daher nur
anwendbar, wenn ein menschlicher Begleiter die Speicher- und Anzeigekomponente trägt.
Außerdem muss sich diese Person ständig in nächster Umgebung des
Tieres befinden, damit die Datenübertragung gewährleistet bleibt.
Diese Bedingungen sind praktisch nicht erfüllbar, insoweit Hunde
betroffen sind, die ein Trainingsprogramm absolvieren ("Agility"). Gerade Hunde
als häufiger Sozialpartner des Menschen haben einen artgemäßen Trainings-
und Bewegungsbedarf, dem kaum ein Mensch auf Dauer folgen kann. Daher besteht das
Problem, ein System bereitzustellen, mit dem auch bei Hunden oder anderen Tieren
mit einem hohen Bewegungsdrang der Herzschlag erfasst und angezeigt werden kann,
um daraus Hinweise für ein optimiertes Training zu erhalten.
Die Erfindung schlägt hierzu unter einem ersten Aspekt ein System
nach dem Anspruch 1, unter einem zweiten Aspekt ein Verfahren gemäß Anspruch
14, und unter einem dritten Aspekt eine Verwendung gemäß Anspruch 27 vor.
Das erfindungsgemäße System umfasst einen Detektor, einen
Datenspeicher, ein den Detektor und den Datenspeicher tragendes Geschirr, sowie
eine separate Anzeigevorrichtung. Damit ist es ermöglicht, dass die detektierten
Signale in dem gleichfalls von dem Geschirr gehalterten Datenspeicher zwischengespeichert
werden, und erst später ausgelesen und von der Anzeige dargestellt werden.
Damit entfällt die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Datenübertragung.
In einer bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens führt eine Schaltung nach der Erfassung einer Herzschlag-Periodendauer
eine Klassifizierung an Hand von vorgegebenen Schwellwerten durch, und zählt
lediglich einen der betreffenden Klasse zugeordneten Index hoch. Damit braucht der
Datenspeicher nur eine der Zahl der vorgegebenen Schwellwerte plus Eins entsprechende
Zahl von Werten zu speichern. Nach Beendigung des Trainingsprogramms oder einzelner
Trainingseinheiten werden dann die gespeicherten Werte ausgelesen und von der Anzeige
numerisch oder grafisch dargestellt. Der begleitende Mensch kann dann aus der Verteilung
der Werte schließen, welchen Trainingserfolg das abgeleistete Programm gehabt
hat oder welchen Belastungen das Tier ausgesetzt war.
In einer weiter bevorzugten Ausführung wird bei Unterschreiten
und Überschreiten einer vorgegebenen kritischen Periodendauer ein akustisches,
optisches oder telefonisches Alarmsignal ausgelöst, um den menschlichen Begleiter
sofort von dieser Unterschreitung oder Überschreitung zu unterrichten, damit
dieser die Übung abbrechen kann. Ebenso kann die Variation der Periodendauern
gesondert erfasst werden, um bei zu schnellem Verkürzen der Perioden gleichfalls
den Alarm auszulösen. Mit diesen Vorkehrungen ist es ermöglicht, sowohl
bei zu großer Belastung wie auch bei zu schnellem Ansteigen der Belastung einen
Übungsabbruch durchzuführen.
Die Erfindung umfasst auch die Verwendung eines Herzschlag-Erfassungssystems
der beschriebenen Art in einem Verfahren zum Trainieren eines Tieres, nämlich
insbesondere eines Hundes, aber auch beispielsweise eines Delfins. Besonders bestimmte
Hunderassen eignen sich hervorragend als Leistungshunde, z.B. als Rettungshunde,
Hütehunde usw. Diese Hunde werden gewerbsmäßig für Aufgaben
eingesetzt, bei denen ihnen eine besondere körperliche Leistung abverlangt
wird. Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, müssen solche
Hunde entsprechend trainiert werden. Ein erfolgversprechendes Trainingsverfahren
muss auf das individuelle, im Zeitverlauf womöglich Schwankungen unterliegende
Leistungsvermögen des einzelnen Hundes abgestimmt sein. Dies stellt die Erfindung
bereit.
Im Übrigen ist es im Rahmen der Erfindung ebenso vorgesehen,
statt der Herzschlag-Periodendauer im Sinne eines R-R-Abstands im EKG (siehe
6) deren Kehrwert, also die Herzschlag-Rate zu erfassen
und mit entsprechenden Schwellwerten zu vergleichen. In diesem Fall ist ein Auslösen
des Alarms bei Überschreitung und Unterschreitung des jeweils
kritischen Schwellwertes vorgesehen.
Wegen der besonders bei Hunden anzutreffenden, verschiedenen Herzachsenlagen
trägt das Geschirr vorzugsweise drei oder vier Elektroden, die dreiecks- bzw.
kreuzweise geschaltet sind und deren Potenzialdifferenzen z.B. quadratisch addiert
werden, um die bei nur zwei Elektroden bestehende Möglichkeit einer ungünstigen
Anordnungsrichtung zu vermeiden. Statt der Quadrate können auch die Beträge
oder andere Funktionale der Potenzialdifferenzen gebildet werden, sofern die verschiedenen
Beiträge der Elektrodenpaare sich nicht gegenseitig kompensieren, sondern die
richtungsunabhängige Erfassung der Herzschläge ermöglichen.
Die Detektion der Polarisationsänderung erfolgt zweckmäßig
jeweils an der vorderen Flanke der R-Welle, da diese Flanke besonders steil ist.
In einer Variante werden Maxima detektiert.
Zum Auslesen der gespeicherten Daten wird die Anzeigekomponente hinreichend
nahe an die Speicherkomponente gebracht, um eine Datenübertragung per Funk
zu ermöglichen, oder aber die Datenübertragung wird über eine Drahtverbindung,
z.B. in die Hundeleine integriert, oder über eine Steckverbindung wie bei einem
Fahrrad-Tripcomputer vollzogen.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden die erfassten Perioden-Werte
in 10 bis 20 Klassen eingeteilt; z.B. Klasse 0 (Ruhe) >1,00 s, Klasse 1 <
1,00 s, Klasse 2 < 0,95 s, ..., Klasse A (Alarm) < 0,25 s. Nicht alle Hunde
werden überhaupt Werte in allen diesen Klassen jemals erreichen, aber für
jeden Hund dürfte eine Klassifizierung seiner beim Agility-Training auftretenden
Perioden-Werte in diese Klassen eine Aussage über die Trainingsbelastung sowie
mögliche Konsequenzen hinsichtlich der künftig abzuleistenden Trainingsübungen
erlauben.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen,
der Beschreibung und den nachfolgend beschriebenen Zeichnungen. Dabei zeigt:
1 ein Geschirr, wie es die Erfindung verwendet;
2 eine Elektrodenanordnung, wie sie die Erfindung verwendet;
3 eine Schemazeichnung der weiteren Komponenten des
erfindungsgemäßen Systems;
4 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens;
5 ein typisches Häufigkeitsdiagramm von während
einer Agility-Übung mit dem erfindungsgemäßen System erhaltenen Herzschlag-Perioden
eines Hundes; und
6 ein typisches EKG (Ableitung In eines Hundes zur
Erläuterung der Erfindung.
Ein mit dem erfindungsgemäßen System zu verwendendes Geschirr
1 ist schematisch in 1 dargestellt. Es umfasst
einen Brustgurt 3, ein Halsband 5, einen Nacken- 7 und
einen Sternum-Steg 9 sowie eine linksseitige Halterung 11 für
die Elektrodenanordnung und die Detektor-Einheit 15 und eine rechtsseitige
Halterung 13 für Speichereinheit 17.
Als Elektroden 15 dienen Edelstahl-Plättchen, oder aber
die aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE
203 060 23 U1 bekannten Nadelkissen mit Nadeln, deren Länge an die
Felldicke des Hundes angepasst ist, damit es auch bei Bewegung nicht zu Schmerzempfindungen
kommt. Alternativ werden Krokodilklemmen geeigneter Federkraft oder Klebe-Elektroden,
besonders mit vorheriger Rasur, verwendet.
Im in 2 dargestellten Beispiel einer
Elektrodenanordnung sind vier Elektroden 151, 152, 153,
154 im Rechteck angeordnet (oder alternativ in einer anderen Viereck-Anordnung),
und kreuzweise zu Elektrodenpaaren 15' und 15'' verschaltet. Sowohl
das Teilsignal des Elektrodenpaars 15' als auch das Teilsignal des Elektrodenpaars
15'' wird in dem Quadrierglied 19 gleichgerichtet, und die beiden
Teilsignale werden dann einander additiv überlagert.
Alternativ sind drei Elektroden vorgesehen (ohne Darstellung), zwischen
denen paarweise die Potenzialdifferenzen als Teilsignale erfasst, gleichgerichtet
und additiv zu einem Summensignal überlagert werden: Bei nichtlinearer Anordnung
der drei Elektroden, insbesondere im gleichseitigen Dreieck, kann nur höchstens
ein Paar der Elektroden zufällig in ungünstiger Ausrichtung zur elektrischen
Herzachse des Hundes liegen, so dass das Teilsignal dieses Paars sehr klein ist;
die anderen beiden Paarungen liefern dann aber verarbeitbare Teilsignale.
Die Detektoreinheit kann in die Elektrodenanordnung integriert sein.
In 3 und 4
sind die Komponenten des erfindungsgemäßen Systems und ihre Funktionen
schematisch dargestellt: Der Detektor 17' empfängt Signale von der
Elektrodenanordnung 15, bildet quadrierte Teilsignale und addiert diese
Teilsignale. Der Detektor 17' umfasst dazu ein Quadrierglied
19 und ein Summierglied 21.
Das Summensignal wird einem Flankentrigger
23 zugeführt, welcher bei Auftreten einer Signalflanke mit einer vorgebbaren
Mindeststeilheit ein Triggersignal ausgibt. Die Abfolge der Triggersignale wird
einem Zeiterfassungsglied 25, also einer Uhr zugeführt, welche bei
Eintreffen jedes Triggersignals die seit dem Eintreffen des letzten Triggersignals
verflossene Zeit an eine Klassifiziereinheit 27 ausgibt, und außerdem
ihre Uhr zurücksetzt. Die Klassifiziereinheit 27 vergleicht den von
der Uhr 25 übermittelten Zeitwert mit voreingestellten Schwellwerten,
ermittelt so die Klassenzugehörigkeit des übermittelten Zeitwerts, und
zählt dann den dieser Klasse entsprechenden Index um eine Einheit hoch.
Auf diese Weise enthält der Datenspeicher (Speichereinheit)
17'' z.B. 17 Indices für die Periodendauern länger als
1 s, 0,95-1,00 s, ..., kürzer als 0,25 s, deren Summe gerade die Anzahl der
Herzschläge des Hundes seit dem letzten Zurücksetzen des Datenspeichers
beträgt. Bei einer halbstündigen Übung, und einer mittleren Herzschlag-Frequenz
von 120 min–1 entprechend 2 Hz kommen etwa 3600 Schläge zusammen,
deren Periodendauern sich auf die 17 Klassen verteilen, so dass die Indexwerte im
Mittel etwa 210 betragen. Da die Klassifizierungen im statistischen Sinne Zufallsereignisse
sind, beträgt die statistische Unsicherheit der Indexwerte dann etwa 210–S
≈7%. Nebenbei bemerkt ergibt die Summe der Produkte hinreichend vieler Indices
mit der mittleren Dauer, für die diese Indices jeweils stehen, in etwa die
Dauer der Übung.
Nach einer sehr anstrengenden Übung sind die für kurze Periodendauern
repräsentativen Indices hohe Zahlen, und die für lange Periodendauern,
also etwa für Periodendauern > 0,5 s stehenden Indices sind kleine Zahlen.
Umgekehrt sind bei einem gut trainierten Hund nach einer leichten Übung die
letzteren Indices eher hohe Zahlen, und die für kurze Periodendauern stehenden
Indices sind kleine Zahlen. Nach einer Übung mit abwechselnden Belastungs-
und Erholungsphasen sind die für kurze Periodendauern (< 0,5 s) und die
für lange Periodendauern stehenden Indices ähnlich hohe Zahlen.
Die Häufigkeitsverteilung (5) ist
also bei einer abwechslungsreichen Übung breit, bei einer anstrengenden Übung
(oder einem untrainierten Hund) schmal mit einem Maximum bei den für kurze
Perioden stehenden Indices, bei einer leichten Übung (oder einem trainierten
Hund) schmal mit einem Maximum bei den für lange Perioden stehenden Indices.
Letztere Fälle sind hinsichtlich des Trainingseffekts weniger erfolgversprechend,
so dass die Begleitperson auf Grund dieser Analyse der Häufigkeitsverteilung
das nächste Trainingsprogramm an das Leistungsvermögen des Hundes individuell
anpassen kann. Diese Beurteilung des Häufigkeitsdiagramms ist vorteilhaft,
weil eine eintönige Übung, die zu einer mittleren Belastung des Hundes
führt, zwar zu einem ähnlichen Mittelwert der Herzschlag-Periodendauer
führt wie eine abwechslungsreiche Übung mit Phasen großer Belastung
und dazwischenliegenden Erholungsphasen (Intervall-Training), jedoch keinen vergleichbar
guten Trainingseffekt bewirkt. Die Bereitstellung eines Häufigkeitsdiagramms,
oder wenigstens eines Streuungsmaßes (z.B. der Varianz) der Indexwerte, ist
daher einer der Vorteile der vorliegenden Erfindung, in einer ihrer bevorzugten
Ausführungsformen.
Ein Häufigkeitsdiagramm kann im Prinzip, allerdings mit weitaus
höherem Aufwand, auch erstellt werden, indem während der Dauer der Übung
ein komplettes EKG aufgezeichnet wird. Die anschließende Analyse durch einen
menschlichen Benutzer, die selbst mit speziellen Programmen leicht einige Minuten
dauern kann, vermag unter anderem auch die jeweiligen R-R-Abstände zu liefern.
Allerdings ist ein unverhältnismäßig viel größerer und
schwererer, durch den Hund mitzuführender Elektronikteil erforderlich, der
einen erheblich größeren Datenspeicher umfasst, um den gesamten Verlauf
der erfassten Potenzialdifferenz zu dokumentieren. Zusätzlich wäre noch
ein Laptop erforderlich, um die Analyse durchzuführen.
Andererseits ist es im Prinzip auch möglich, sämtliche erfassten
Daten sofort zu übertragen, und die gesamte Datenverarbeitung und -Analyse
entfernt vom Hund durchzuführen. Allerdings erfordert dies wegen der womöglich
beträchtlichen Distanzen des Hundes zum begleitenden Menschen während
der Übung eine leistungsfähige Sendeeinheit, deren Gewicht dem Hund auferliegt.
Im Wortsinne besonders gravierend schlägt dabei das Gewicht der erforderlichen
Batterie-Stromversorgung zu Buche. Außerdem werden Agility-Prüfungen meist
mit mehreren Hunden gleichzeitig durchgeführt, deren Sendeeinheiten miteinander
interferieren und dadurch gegenseitig den Daten-Empfang stören können.
Gleichwohl kann im Rahmen der Erfindung ein mitgeführtes, um
den Lautsprecher und andere entbehrliche Teile erleichtertes und auch miniaturisiertes
Mobil-Telefon in das Geschirr integriert werden. Ein Vorteil ist die Möglichkeit,
bei Extrembelastungssituationen z.B per SMS ein Alarmsignal senden zu können
(an eine vorprogrammierte Notruf-Nummer, zweckmäßig die Mobiltelefonnummer
des menschlichen Begleiters); ein weiterer die Möglichkeit, in bestimmten Zeitabständen
die bis dahin erfassten Herzschlag-Daten portionsweise zu übermitteln. Hierbei
werden die 17 Indexwerte ebenfalls per SMS übermittelt. Diese Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglichst eine diskontinuierliche
Überwachung der Herzfunktion des Hundes während und nicht erst nach der
Übung.
Extrembelastungssituationen werden einerseits erfasst,
indem die Klassifiziereinheit 27 eine Unterschreitung eines vorgegebenen
unteren Schwellwerts für die Periodendauer registriert. In diesem Fall wird
alternativ oder zusätzlich zu der SMS an die Begleitperson durch eine LED ein
Lichtsignal oder durch einen Piezo-Geber oder Hochton-Miniaturlautsprecher ein Schallsignal
ausgesendet. Andererseits weist die Zeiterfassungseinheit 25 in einer Ausführungsform
eine Speicherzelle für die letzte registrierte Herzschlagrate, sowie eine Speicherzelle
für die Differenz der gerade registrierten Herzschlagrate zur letzten registrierten
auf. Wenn diese Differenz positiv ist, bedeutet das eine Beschleunigung des Herzschlags,
entsprechend einer Verkürzung der aufeinanderfolgenden Periodendauern, zurückzuführen
auf einen Belastungsanstieg. Beispielsweise beträgt eine Ruhe-Rate etwa 1,5
Hz, eine Normalbelastungs-Rate etwa 3 Hz. Die Veränderung vom Ruhezustand bis
zum Belastungszustand dauert etwa 60 Schläge, eine Raten-Beschleunigung beträgt
also etwa 0,025 Hz pro Schlag. Ein erheblich größerer Beschleunigungswert
deutet auf einen zu schnellen Übergang zum Hochbelastungszustand hin. Deshalb
wird auch bei Überschreiten eines individuell vorgebbaren Beschleunigungs-Schwellwerts
das Alarmsignal ausgelöst. Fällt die Herzrate plötzlich ab, kann
dies auf einer Arrhythmie beruhen. Auch in diesem Fall wird der Alarm ausgelöst.