GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schreibgerät, insbesondere
ein Schreibgerät, das unterhaltsame Eigenschaften aufweist und die Wettbewerbsfähigkeit
erhöht.
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
Schreibgeräte kommen bei der Arbeit oder beim Studium zum Einsatz.
In letzter Zeit haben einige Schreibwarenhersteller Spielzeug oder Verzierungen
zu den Schreibgeräten hinzugefügt, um ihr Aussehen und ihre Funktion zu
verbessern und auf diese Weise das Interesse der Benutzer zu erregen.
Zahlreiche Schreibgeräte, darunter Federkiele und Laserstifte,
weisen zusätzliche Funktionen oder Verzierungen auf. Da diese Verzierungen
jedoch einfach sind, ziehen diese Schreibgeräte nicht das Interesse der Benutzer
auf sich. Ohne dieses Interesse werden die Schreibgeräte weggeworfen. Auch
wenn die Nachfüllpatronen verbraucht sind, wird das ganze Schreibgerät
weggeworfen, was unnötige Verschwendung verursacht. Außerdem verwenden
Benutzer gewisse Schreibgeräte zur Erzeugung eines einzigen Tons, der dann
am Tonwechsel interessierte Benutzer nicht zufrieden stellen kann. Auf diese Weise
wird die Wettbewerbsfähigkeit dieser Schreibgeräte reduziert.
Auf der Basis von langjähriger Erfahrung sowie der Erforschung
von und Versuchen an konventionellen Schreibgeräten hat der vorliegende Erfinder
ein Schreibgerät erfunden, das ein Verfahren oder eine Basis zum Erreichen
des obigen Ziels bildet. Wenn ein Benutzer das Schreibgerät spielt, schafft
er ein komplettes Musikstück.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Schreibgerät
mit verbessertem Unterhaltungswert zu schaffen. Der Mehrwert und die Wettbewerbsfähigkeit
des Schreibgeräts werden ebenfalls erhöht.
Zur Lösung der obigen Aufgabe besteht das Schreibgerät aus
einem einen Greifkörper bildenden Federhalter und einer Nachfüllpatrone
mit Schreibfunktion. Der Federhalter hat eine Blasfunktion. Der Federhalter besteht
aus einem ersten Rohrkörper mit einem Haupthohlkörper, der mit einem zweiten
Rohrkörper mit einem Haupthohlkörper in Verbindung steht. Der erste Rohrkörper
ist vom zweiten Rohrkörper getrennt oder mit diesem verriegelt. Außerdem
weisen der erste und der zweite Rohrkörper mehrere Blaslöcher auf. Diese
Löcher bilden Lufteinlässe sowie eine Vielzahl von Tonlöchern für
verschiedene Noten.
Die Nachfüllpatrone befindet sich im Haupthohlkörper des
Greifkörpers. Ein Kopf der Nachfüllpatrone steht aus einem der Löcher
im Haupthohlkörper heraus. Der Kopf ist eine aus einem Endabschnitt des Federhalters
herausstehende Federspitze.
Das Schreibgerät nach der vorliegenden Erfindung hat daher nicht
nur eine Schreibfunktion, sondern verwendet auch eines der Löcher als Lufteinlaß.
Andere Löcher bilden Luftauslässe, mit Ausnahme des Loches für die
Federspitze. Durch Abdecken der Löcher der Luftauslässe in verschiedenen
Kombinationen entstehen diverse Noten, die die Funktion von Blasinstrumenten nachahmen.
Dieser verbesserte Unterhaltungswert des Schreibgeräts steigert den Mehrwert
und die Wettbewerbsfähigkeit von Produkten erheblich. Ihre Wirtschaftlichkeit
wird weiter verbessert.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung, den Zeichnungen und Ansprüchen.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
1 ist eine auseinandergezogene Darstellung eines Schreibgeräts
nach der vorliegenden Erfindung;
2 ist eine das Schreibgerät nach der vorliegenden
Erfindung veranschaulichende Zeichnung;
3 ist ein Schnitt durch ein Schreibgerät nach
der vorliegenden Erfindung;
4 ist eine auseinandergezogene Darstellung einer weiteren
Kombination eines Schreibgeräts nach der vorliegenden Erfindung;
5 ist eine schematische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform des Schreibgeräts nach der vorliegenden Erfindung;
6 ist eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform
des Schreibgeräts nach der vorliegenden Erfindung; und
7 ist eine schematische Darstellung einer vierten Ausführungsform
des Schreibgeräts nach der vorliegenden Erfindung.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schreibgerät mit Unterhaltungsfunktion.
Wie 1
zeigt, besteht das Schreibgerät aus einem einen Greifkörper
bildenden Federhalter 10 und einer Nachfüllpatrone 20. Die
mit einer Federspitze bzw. Spitze 21 versehene Nachfüllpatrone
20 ist im Federhalter 10 angeordnet.
Die schematischen Darstellungen von 1,
2 und 3 zeigen bevorzugte
Ausführungsformen des Schreibgeräts nach der vorliegenden Erfindung. Der
Federhalter 10 ist ein flötenartig gestalteter Greifkörper. Der
Federhalter 10 besteht aus einem ersten Rohrkörper 11, der
mit einem zweiten Rohrkörper 15 in Verbindung steht. Am Umfang des
ersten Rohrkörpers 11 ist wie bei einer Flöte eine Vielzahl von
Tonlöchern 12 vorgesehen. Ein sich vom zweiten Rohrkörper
15 unterscheidendes Ende des ersten Rohrkörpers 11 ist mit
einem Endabschnitt 13 versehen. Aus diesem Endabschnitt 13 steht
eine Federspitze bzw. Spitze 21 der Nachfüllpatrone 20 heraus.
Ein dem zweiten Rohrkörper 15 entsprechendes Ende der ersten Rohrkörpers
11 hat ein Innengewinde 14.
Ein sich vom ersten Rohrkörper 11 unterscheidendes Ende
des zweiten Rohrkörpers 15 bildet einen Lufteinlaß
16 wie bei der Flöte. Aus einem Ende des zweiten Rohrkörpers
15 steht ein dem ersten Rohrkörper 11 entsprechendes Spiralrohr
17 heraus, das zur Verbindung des zweiten Rohrkörpers 15
mit dem ersten Rohrkörper 11 dient. Zum einfachen Wechseln der Nachfüllpatrone
kann der zweite Rohrkörper 15 vom ersten Rohrkörper
11 getrennt werden. Im zweiten Rohrkörper 15 sind ein Block
18 von Luftauslässen und eine Vielzahl von Durchgangslöchern
19 vorgesehen. Das obere Ende der Nachfüllpatrone 20 kann
sich auf der Unterseite des Blocks 18 abstützen, wodurch die Nachfüllpatrone
20 beim Schreiben stabilisiert wird.
Ein Benutzer kann daher mit dem Mund durch den Lufteinlaß
16 des zweiten Rohrkörpers 15 des Federhalters
10 blasen. Mit den Fingern verdeckt er die Tonlöcher 12 des
ersten Rohrkörpers 11 auf synchrone Art und Weise. Durch Verdecken
der Luftauslässe der Tonlöcher in verschiedenen Kombinationen entstehen
beim Blasen verschiedene Noten. Daraus ergibt sich ein Schreibgerät mit Schreib-
und Blasfunktion.
Wie 2 und 3
zeigen, verwendet der Benutzer nicht nur die aus dem Endabschnitt 13 des
Federhalters 10 heraus stehende Federspitze 21 der Nachfüllpatrone
20 zum Schreiben, sondern auch den Lufteinlaß 16 des zweiten
Rohrkörpers 15 zum Blasen mit dem Mund. Dann verdeckt er mit den Fingern
die Tonlöcher 12 des ersten Rohrkörpers 11. Verschiedene
Noten entstehen durch Verdecken der Luftauslässe der Tonlöcher in diversen
Kombinationen, so daß das Gerät wie eine Flöte geblasen wird. Das
erhöht den Unterhaltungswert und somit die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte.
4 ist eine schematische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform eines Schreibgeräts nach der vorliegenden Erfindung. Der
als Blockflöte gestaltete Federhalter 10 ist ein aus einem ersten
Rohrkörper 11 und einem zweiten Rohrkörper 15 bestehender
Greifkörper. Beide Körper sind integriert gestaltet. Der Endabschnitt
13 ist vom ersten Rohrkörper 11 getrennt. Aus einem dem ersten
Rohrkörper 11 entsprechenden Ende des Endabschnitts 13 steht
ein Spiralrohr 131 heraus. Ein Ende des ersten Rohrkörpers
11 hat ein Innengewinde 110, womit der Endabschnitt
13 zum Zusammenfügen des Geräts bzw. zum Wechseln der Nachfüllpatrone
20 mit dem ersten Rohrkörper 11 verbunden bzw. von diesem
getrennt werden kann.
5 ist eine schematische Darstellung einer weiteren
Ausführungsform eines Schreibgeräts nach der vorliegenden Erfindung. Der
einen aus dem ersten Rohrkörper 11 und dem zweiten Rohrkörper
15 bestehenden Greifkörper bildende Federhalter 10 ist mit
einer hervorschiebbaren Nachfüllpatrone 30 ausgestattet. Durch Drücken
des zweiten Rohrkörpers 15 in der in 5
gezeigten Pfeilrichtung wird dann ein hervorschiebbares Schreibgerät oder ein
automatischer Bleistift geschaffen.
6 ist eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform
eines Schreibgeräts nach der vorliegenden Erfindung. Ein Federhalter
40 wird von einem querflötenartig gestalteten Greifkörper gebildet.
Der Federhalter 40 besteht aus einem ersten Rohrkörper 41,
der mit einem zweiten Rohrkörper 45 in Verbindung steht. Im ersten
Rohrkörper 41 ist eine Vielzahl von Tonlöchern 42 vorgesehen.
Durch Verdecken der Luftauslässe der Tonlöcher in verschiedenen Kombinationen
entstehen verschiedene Noten. Ein sich vom zweiten Rohrkörper 45 unterscheidendes
Ende des ersten Rohrkörpers 41 hat einen Lufteinlaß
43, der dem Federhalter 40 des Schreibgeräts die Blasfunktion
einer Querflöte verleiht.
7 ist eine schematische Darstellung einer vierten Ausführungsform
eines Schreibgeräts nach der vorliegenden Erfindung. Der Federhalter
50 wird von einem klarinettenartig gestalteten Greifkörper gebildet.
Der Federhalter 50 besteht aus einem ersten Rohrkörper 51,
der mit einem zweiten Rohrkörper 55 in Verbindung steht. Im ersten
Rohrkörper 51 ist eine Vielzahl von Tondeckeln 52 vorgesehen.
Ein sich vom zweiten Rohrkörper 55 unterscheidendes Ende des ersten
Rohrkörpers 51 hat einen Lufteinlaß 53. Durch Verdecken
der Luftauslässe der Tonlöcher in verschiedenen Kombinationen entstehen
verschiedene Noten, die dem Federhalter 50 des Schreibgeräts die Blasfunktion
einer Klarinette verleihen.
Der Greifkörper kann außerdem eine Okarina bilden. Durch
Verdecken der Luftauslässe der Tonlöcher in verschiedenen Kombinationen
entstehen verschiedene Noten, die dem Greifkörper die Blasfunktion einer Okarina
verleihen.
Obwohl hier die Merkmale und Vorteile von bevorzugten Ausführungsformen
der Erfindung offenbart werden, beschränkt sich diese nicht auf die oben beschriebenen
Ausführungsformen, sondern umfaßt beliebige Modifikationen und Änderungen
im Rahmen des Erfindungsgedankens und des Schnittbereiches der nachstehenden Ansprüche.