GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Doppelkupplungs-Getriebegerät
mit einer Parksperrfunktion, durch die die Räder automatisch gesperrt bzw.
blockiert werden, wenn das Fahrzeug geparkt ist.
HINTERGRUNG DER ERFINDUNG
In dem Dokument JP H07(1995)-137555A (Absätze 7 bis 8) ist ein
Beispiel einer Parksperrvorrichtung für automatisch blockierende Räder
offenbart, wenn ein Fahrzeug mit einem Automatikgetriebe geparkt ist. Die in der
Beschreibung offenbarte Parksperrvorrichtung besitzt ein Parksperrzahnrad, das direkt
mit einer Ausgangswelle eines Getriebes verbunden ist, die mit Antriebsrädern
verbunden ist, und eine Parksperrklaue, die dem Parksperrzahnrad zugewandt ist.
Bei diesem Aufbau bewegt sich, wenn ein Schalthebel in einen Parkbereich gebracht
wird, eine Parksperrnocke zu einer Position, an der die Parksperrnocke in Kontakt
mit der Parksperrklaue kommt, so dass ein Zahnabschnitt der Parksperrklaue in Eingriff
mit einem Bodenabschnitt des Parksperrzahnrads gebracht wird. Folglich sind die
Antriebsräder des Fahrzeugs blockiert. Wenn der Schalthebel betätigt wird,
wird die Parksperrnocke mit Hilfe einer Spiraldruckfeder bewegt. In dem Fall, in
dem sich der Zahnabschnitt der Parksperrklaue nicht im Eingriff mit dem Bodenabschnitt
des Parksperrzahnrads befindet, wenn der Schalthebel betätigt wird, wird der
Zahnabschnitt der Parksperrklaue durch eine Vorspannkraft der Spiraldruckfeder elastisch
an einen oberen Abschnitt des Parksperrzahnrads angepresst. Wenn die Antriebsräder
des Fahrzeugs ein wenig bewegt werden, wird das Parksperrzahnrad auch gedreht und
dann wird der Zahnabschnitt der Parksperrklaue in Eingriff mit dem Bodenabschnitt
des Parksperrzahnrads gebracht. Die Spiraldruckfeder bewegt sich in die Position,
in der die Spiraldruckfeder in Kontakt mit der Parksperrklaue kommt, so dass die
Spiraldruckfeder den Eingriff zwischen der Parksperrklaue und dem Parksperrzahnrad
unterstützt. Folglich sind die Antriebsräder des Fahrzeugs durch den Zahnabschnitt
der Parksperrklaue blockiert, die sich im Eingriff mit dem Bodenabschnitt des Parksperrzahnrads
befindet. Andererseits bewegt sich, wenn der Schalthebel von dem Parkbereich in
andere Bereiche bewegt wird, die Parksperrklaue aus einer Position zurück,
in der sich die Parksperrklaue im Eingriff mit dem Parksperrzahnrad befindet, um
den Eingriff der Parksperrklaue von dem Parksperrzahnrad lösen.
Die Parksperrvorrichtung, die in der Beschreibung offenbart ist, benötigt
das Parksperrzahnrad, die Parksperrklaue und die Parksperrnocke für die Betätigung
des Parksperrzahnrads und der Parksperrklaue und desgleichen. Somit gibt es einen
Bedarf an einem Doppelkupplungs-Getriebegerät mit einer Parksperrfunktion durch
die Verwendung von Eingriffselementen und Getriebezügen des Doppelkupplungs-Getriebegeräts.
Dadurch braucht die vorliegende Erfindung keine zusätzlichen Bauteile für
den Parksperrmechanismus.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung besitzt ein
Doppelkupplungs-Getriebegerät mit einer Parksperrfunktion eine erste Eingangswelle,
eine zweite Eingangswelle, die koaxial zu der ersten Eingangswelle angeordnet ist,
eine erste Gegenwelle, die parallel zu der ersten und der zweiten Eingangswelle
angeordnet ist, eine zweite Gegenwelle, die parallel zu der ersten und der zweiten
Eingangswelle angeordnet ist, eine Doppelkupplung inklusive einer ersten Kupplung
und einer zweiten Kupplung, wobei die erste Kupplung einen Drehmoment von einer
Kraftquelle an die erste Eingangswelle überträgt und die zweite Kupplung
das Drehmoment von der Kraftquelle an die zweite Eingangswelle überträgt,
einen ersten Gangwechselmechanismus, der zwischen der ersten und der zweiten Eingangswelle
und der ersten Gegenwelle vorgesehen ist und eine erste Vielzahl von Getriebezügen
besitzt, wobei die erste Vielzahl von Getriebezügen einen Getriebezug für
eine erste Schaltstufe beinhaltet, einen zweiten Gangwechselmechanismus, der zwischen
der ersten und der zweiten Eingangswelle und der zweiten Gegenwelle vorgesehen ist
und eine zweite Vielzahl von Getriebezügen besitzt, wobei die zweite Vielzahl
von Getriebezügen einen Getriebezug für die Rückwärts-Schaltstufe
beinhaltet, eine Ausgangswelle, die mit der ersten und der zweiten Gegenwelle für
das Übertragen des Drehmoments von der Kraftquelle zu einem Antriebsrad verbunden
ist, ein erstes Zahnrad, das an entweder der ersten oder der zweiten Eingangswelle
vorgesehen ist und den Getriebezug der ersten Schaltstufe bildet, ein zweites Zahnrad,
das an entweder der ersten oder der zweiten Eingangswelle vorgesehen ist und den
Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe bildet, eine Vielzahl von Eingriffselementen,
die jeweils in Verbindung mit jedem der Schaltstufen-Getriebezüge vorgesehen
sind und sich in einem eingegriffenen/nicht eingegriffenen Zustand befinden, um
die Drehmomentübertragung von jedem Schaltstufen-Getriebezug umzuschalten,
wobei die Vielzahl von Eingriffselementen ein erstes Eingriffselement beinhaltet,
das sich in einem eingegriffenen Zustand befindet, um ein Drehmoment an dem Getriebezug
der ersten Schaltstufe zu übertragen, und die Vielzahl von Eingriffselementen
ein Rückwärts-Eingriffselement besitzt, das sich in einem eingegriffenen
Zustand befindet, um ein Drehmoment an den Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe
zu übertragen, wobei sich während eines Parkvorgangs
das erste Eingriffselement und das Rückwärts-Eingriffselement gleichzeitig
in dem eingegriffenen Zustand befinden, so dass eine Parksperre ausgeführt
wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird der Parksperrvorgang
vollendet, indem das Eingriffselement der ersten Schaltstufe mit der Kupplungsnabe
in Eingriff gebracht wird und zur selben Zeit das Eingriffselement der Rückwärts-Schaltstufe
mit der Kupplungsnabe in Eingriff gebracht wird. Ein Antriebszahnrad, das gemeinsam
durch den Getriebezug der ersten Schaltstufe und den Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe
verwendet wird, ist mit einem angetriebenen Zahnrad des Getriebezugs der ersten
Schaltstufe verzahnt und gleichzeitig mit einem angetriebenen Zahnrad des Getriebezugs
der Rückwärts-Schaltstufe verzahnt, wobei als Folge der Parksperrvorgang
vollendet ist. Somit kann der Parksperrmechanismus zu dem Doppelkupplungs-Getriebegerät
hinzugefügt werden, ohne zusätzliche und besondere Bauteile vorzusehen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist das Reduktionsgetriebeverhältnis
groß, das zwischen der Ausgangswelle und einer der Eingangswellen hergestellt
wird. Ein Getriebe, das den Getriebezug der ersten Schaltstufe besitzt, ist an einer
der Eingangswellen vorgesehen. Auch das Reduktionsgetriebeverhältnis, das zwischen
der Ausgangswelle und der anderen Eingangswelle hergestellt wird, ist groß.
Ein Getriebe, das den Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe besitzt, ist
an der anderen der Eingangswelle vorgesehen. Das Vorzeichen, das die Drehrichtung
des Zahnrads bezeichnet, das an der einen Eingangswelle vorgesehen ist, stellt sich
anders herum dar als das Vorzeichen, das die Drehrichtung des Zahnrads bezeichnet,
das an der anderen Eingangswelle vorgesehen ist. Daher wird in dem Fall, in dem
ein Drehmoment von der Ausgangswelle an die Eingangswelle übertragen wird,
das Drehmoment verringert, das durch den Getriebezug der ersten Schaltstufe und
den Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe an die erste Eingangswelle übertragen
wird. Zur selben Zeit werden die Drehzahlen des Getriebezugs der ersten Schaltstufe
und des Getriebezugs der Rückwärts-Schaltstufe beide erhöht. Die
Drehrichtung des Getriebezugs der ersten Drehrichtung verläuft in der entgegengesetzten
Richtung zu der Drehrichtung des Getriebezugs der Rückwärts-Schaltstufe.
In dem Fall, in dem sich eines der Eingriffselemente, die jeweils an dem Getriebezug
der ersten Schaltstufe und dem Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe vorgesehen
sind, in einem nicht eingegriffenem Zustand befindet und in dem das Drehmoment von
der Ausgangswelle an die Eingangswelle übertragen wird, wird die relative Drehzahl
zwischen dem sich außer Eingriff befindenden Eingriffselement und einer Hülse
M, die dem sich nicht in Eingriff befindlichen Eingriffselement entspricht, groß
sein. Bei der vorliegenden Erfindung befindet sich während des Parksperrvorgangs
jedes der Eingriffselemente nicht unmittelbar mit den Kupplungsnaben in Eingriff,
die jedem der Eingriffselemente entsprechen. Wenn sich die Ausgangswelle, die mit
den Antriebsrädern verbunden ist, ein wenig dreht, wird eines der Eingriffselemente
mit der Kupplungsnabe in Eingriff gebracht, und wenn sich die Ausgangswelle weiter
dreht, wird das andere der Eingriffselemente mit der Kupplungsnabe in Eingriff gebracht,
die dem anderen Eingriffselement entspricht. Folglich wird das Antriebszahnrad mit
dem angetriebenen Zahnrad des Getriebezugs der ersten Schaltstufe und gleichzeitig
mit dem angetriebenen Zahnrad des Getriebezugs der Rückwärts-Schaltstufe
verzahnt, so dass der Parkvorgang vollendet ist. Das Antriebszahnrad wird gemeinsam
durch den Getriebezug der ersten Schaltstufe und den Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe
verwendet.
Während des Parksperrvorgangs ist, wie dies vorstehend angeführt
ist, das Reduktionsgetriebeverhältnis zwischen einer der Eingangswellen und
der Ausgangswelle verringert. Auch das Reduktionsgetriebeverhältnis zwischen
der anderen Eingangswelle und der Ausgangswelle ist verringert. Die Drehrichtung
der einen Eingangswelle ist umgekehrt zu der Drehrichtung der anderen Eingangswelle.
Daher sind die Belastungen verringert, die auf die Zahnabschnitte jedes Zahnrads
aufgebracht werden, das an jeder Eingangswelle vorgesehen ist. Andererseits wird,
da die Drehzahl der Eingangswelle größer als die Drehzahl der Ausgangswelle
ist, ein Fortbewegungsabstand des sich bewegenden Fahrzeugs von dem Zeitpunkt an,
an dem der Parksperrvorgang begonnen wird, bis zu dem Zeitpunkt verkürzt, an
dem der Parksperrvorgang vollendet ist. Daher ist während des Parksperrvorgangs
die Geschwindigkeit des Fahrzeugs auch verringert. Somit werden während des
Parkvorgangs infolge einer Trägheit des Fahrzeugs die Anpralllasten verringert,
die auf den Zahnabschnitt eines jeden Zahnrads aufgebracht werden, das an einer
der Eingangswelle vorgesehen ist. Wie dies vorstehend angemerkt ist, werden die
Lasten, die auf die Zahnabschnitte jedes der Zahnräder aufgebracht werden,
die an der einen der Eingangswellen vorgesehen sind, aufgrund folgender Tatsachen
erheblich verringert: 1) einem Effekt des Reduktionsgetriebeverhältnisses;
2) einem Effekt der Verringerung der Drehmomente durch die Drehung von zum Beispiel
dem Getriebezug der ersten Schaltstufe, der in der entgegengesetzten Richtung zu
der Drehung des Getriebezugs der Rückwärts-Schaltstufe gedreht wird; und
3) einem Effekt der Verringerung der Geschwindigkeit des Fahrzeugs während
des Parksperrvorgangs. Somit wird die Wahrscheinlichkeit verringert, dass die Zahnabschnitte
eines jeden der Zahnräder und der Eingriffselemente beschädigt werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung besitzt
das Doppelkupplungs-Getriebegerät mit der Parksperrfunktion das erste Zahnrad
und das zweite Zahnrad, die durch ein einziges gemeinsames Zahnrad ausgebildet sind,
das an entweder der ersten Eingangswelle oder der zweiten Eingangswelle vorgesehen
ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Zahnrad an einer
der Eingangswellen vorgesehen. Das Zahnrad wird gemeinsam durch den Getriebezug
der ersten Schaltstufe und dem Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe verwendet.
Daher ist die Anzahl der Zahnräder verringert, die für die Realisierung
des Parksperrmechanismus verwendet werden. Zudem kann der Aufbau des Parksperrmechanismus
vereinfacht werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die vorstehend beschriebenen und zusätzlichen Merkmale und Eigenschaften
der vorliegenden Erfindung sind aus der folgenden detaillierten Beschreibung unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen verständlich.
1 ist eine Darstellung, die einen Gesamtaufbau eines
Doppelkupplungs-Getriebegeräts mit Parksperrfunktion gemäß einem
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung schematisch veranschaulicht;
2 ist eine Schnittansicht, die ein Beispiel einer Schaltkupplung
veranschaulicht, das in der 1 dargestellt ist; und
3 ist eine Tabelle, die einen Schaltbetrieb gemäß
der 1 erklärt.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist gemäß
den beigefügten Zeichnungen beschrieben. Gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung wird die vorliegende Erfindung auf ein Doppelkupplungs-Getriebegerät
mit zum Beispiel sieben Vorwärts-Schaltstufen und einer Rückwärts-Schaltstufe
angewendet. Wie dies in der 1 gezeigt ist, besitzt
das Doppelkupplungs-Getriebegerät gemäß dem Ausführungsbeispiel
eine erste Eingangswelle 15, eine zweite Eingangswelle 16, die
in einer hohlen Form ausgebildet ist und die erste Eingangswelle 15 drehbar
umgibt, eine erste Gegenwelle 17, die parallel zu der ersten Eingangswelle
15 und der zweiten Eingangswelle 16 angeordnet ist, eine zweite
Gegenwelle 18, die parallel zu der ersten Eingangswelle 15 und
der zweiten Eingangswelle 16 angeordnet ist, und eine Leerlaufwelle
27e für den Rückwärtsbetrieb, die parallel zu der zweiten
Gegenwelle 18 angeordnet ist. Die erste Eingangswelle 15 durchdringt
die zweiten Eingangswelle 16, die in einer hohlen Form ausgebildet ist
und sich in einer rückwärtigen Richtung erstreckt. Das Doppelkupplungs-Getriebegerät
besitzt zudem eine Ausgangswelle 19, die koaxial zu einem Endabschnitt
der ersten Welle 15 angeordnet ist. Die Ausgangswelle 19 ist mit
den Antriebsrädern verbunden. Eine erste Reibungskupplung (erste Kupplung)
C1 und eine zweite Reibungskupplung (zweite Kupplung) C2 werden drehbar durch eine
Kraftquelle 10 wie beispielsweise einen Verbrennungsmotor über eine
Antriebswelle 11 angetrieben. Die erste Eingangswelle 15, die
mit der ersten Reibungskupplung C1 verbunden ist, wird im Ansprechen auf die Betätigung
der ersten Reibungskupplung C1 drehbar angetrieben. In ähnlicher Weise wird
die zweite Eingangswelle 16, die mit der zweiten Reibungskupplung C2 verbunden
ist, im Ansprechen auf die Betätigung der zweiten Reibungskupplung C2 drehbar
angetrieben. Die erste Reibungskupplung C1 wird so gesteuert, dass ein Weg für
das Übertragen eines Drehmoments A an die ungeraden Zahnräder (1., 3.,
5. und 7.) hergestellt oder unterbrochen wird, während die zweiten Reibungskupplung
C2 so gesteuert wird, dass sie einen Weg für das Übertragen eines Drehmoments
B an zum Beispiel die geraden Zahnräder (2., 4. und 6.) hergestellt oder unterbrochen
wird. Wenn ein Fahrzeug in einem normalen Zustand angetrieben wird, werden die erste
und die zweite Reibungskupplung C1 und C2 des Doppelkupplungsmechanismus
12 durch die Steuerungsvorrichtung (nicht gezeigt) in einer Weise gesteuert,
dass: 1) Während eines Schaltvorgangs sich die erste und die zweite Kupplung
in einem teilweise eingegriffenen Kupplungszustand befinden, was dazu führt,
dass das Drehmoment A erhöht wird und das Drehmoment B verringert wird und
umgekehrt, 2) nachdem der Schaltvorgang beendet ist, sich die erste Reibungskupplung
C1 vollständig im Eingriff befindet, was dazu führt, dass das Drehmoment
A der ersten Reibungskupplung C1 einen vorbestimmten Maximalwert erreicht, während
sich die zweite Kupplung C2 außer Eingriff befindet und das Drehmoment B, das
der zweiten Kupplung entspricht, auf den Wert 0 fällt und umgekehrt.
Ein erster Gangwechselmechanismus 20A ist zwischen der ersten
Gegenwelle 17 und der ersten und der zweiten Eingangswelle 15
und 16 platziert. Ein zweiter Gangwechselmechanismus 20B ist zwischen
der ersten und der zweiten Eingangswelle 15, 16 und der zweiten
Gegenwelle 18 platziert. Eine vierte Schaltkupplung 30D (Schaltkupplung
3) ist zwischen der ersten Eingangswelle 15 und der Ausgangswelle
19 platziert, die koaxial zueinander angeordnet sind. Die vierte Schaltkupplung
30D verbindet oder trennt die Wellen 15 und 19. Die erste
Gegenwelle 17 ist mit der Ausgangswelle 19 über einen ersten
Reduktionsgetriebezug (28a, 28b) verbunden. Die zweite Gegenwelle
18 ist mit der Ausgangswelle 19 über einen zweiten Reduktionsgetriebezug
(29a, 29b
) verbunden. Ein angetriebenes Zahnrad wird gemeinsam mit dem ersten
und dem zweiten Reduktionsgetriebezug verwendet. Allerdings ist der Bequemlichkeit
halber das angetriebene Zahnrad getrennt als das angetriebene Zahnrad
28b und das angetriebene Zahnrad 29b beschrieben. Das angetriebene
Zahnrad ist an einem vorderen Ende der Ausgangswelle 19 fixiert.
Der erste Gangwechselmechanismus 20A besitzt eine erste Vielzahl
von Getriebezügen. Der erste Gangwechselmechanismus 20A besitzt eine
erste Gangwechseleinheit 20A1, die an der ersten Gegenwelle 17
vorgesehen ist und zwischen der ersten Eingangswelle 15 und der ersten
Gegenwelle 17 positioniert ist, und eine zweite Gangwechseleinheit
20A2, die an der ersten Gegenwelle 17 vorgesehen ist und zwischen
der zweiten Eingangswelle 16 und der ersten Gegenwelle 17 positioniert
ist. Die erste Gangwechseleinheit 20A1 besitzt einen Getriebezug (21a,
21b) der ersten Gangstufe, einen Getriebezug (23a, 23b)
der dritten Gangstufe und eine erste Schaltkupplung 30A. Der Getriebezug
(21a, 21b) der ersten Gangstufe besitzt ein Antriebszahnrad
21a, das als ein erstes Zahnrad dient und das an der ersten Eingangswelle
15 fixiert ist, und ein angetriebenes Zahnrad 21b, das drehbar
an der ersten Gegenwelle 17 vorgesehen ist. Das Antriebszahnrad
21a ist auch als ein Rückwärts-Antriebszahnrad 27a beschrieben,
das als ein zweites Zahnrad dient. Zudem besitzt der Getriebezug (23a,
23b) der dritten Schaltstufe ein Antriebszahnrad 23a, das an der
ersten Eingangswelle 15fixiert ist, und ein angetriebenes Zahnrad
23b, das drehbar an der ersten Gegenwelle 17 montiert ist.
Ein bekannter Synchrongetriebemechanismus ist an die erste Schaltkupplung
30A angepasst. Wie dies in der 1 und der
2 gezeigt ist, besitzt der Synchrongetriebemechanismus
eine Kupplungsnabe L, die sich mit der ersten Gegenwelle 17 im Keileingriff
befindet und die zwischen dem angetriebenen Zahnrad 21b der ersten Schaltstufe
und dem angetriebenen Zahnrad 23b der dritten Schaltstufe angeordnet ist,
ein Eingriffselement S1 der ersten Schaltstufe, das an das angetriebene Zahnrad
21b der ersten Schaltstufe angepresst wird, ein Eingriffselement S3 der
dritten Schaltstufe, das an das angetriebene Zahnrad 23b der dritten Schaltstufe
angepresst wird, einen Synchronring O, der zwischen die Kupplungsnabe L und jedes
der Schaltstufen-Eingriffselemente S1 und S2 gesetzt ist, und eine Hülse M,
die sich im Keileingriff mit einem Außenumfang der Kupplungsnabe L befindet,
so dass sie in einer axialen Richtung bewegbar ist. Der Synchrongetriebemechanismus
verbindet wiederum jedes der angetriebenen Zahnräder 21b oder
23b mit der ersten Gegenwelle 17 oder trennt gleichzeitig beide
angetriebene Zahnräder 21b und 23b von dieser. Die Hülse
M der ersten Schaltkupplung 30A wird, wenn sie sich in einer neutralen
Position befindet, die in der 1 gezeigt ist, weder
mit dem Eingriffselement S1 noch mit dem Eingriffselement S3 in Eingriff gebracht.
Wenn die Hülse M allerdings durch eine Schaltgabel N, die an einer ringförmigen
Umfangsnut der Hülse M fixiert ist, zu dem angetriebenen Zahnrad
21b der ersten Schaltstufe gebracht wird, ist die Hülse M mit dem
Synchronring O zuerst an der Seite des angetriebenen Zahnrads 21b der ersten
Stufe im Keileingriff, wobei die Drehung der ersten Gegenwelle 17 mit der
Drehung des angetriebenen Zahnrads 21b der ersten Schaltstufe synchronisiert
wird. Die Hülse M wird dann mit dem Umfangszahn des Eingriffselements S1 der
ersten Schaltstufe in Keileingriff gebracht, wobei die erste Gegenwelle integral
mit dem Eingriffselement S1 der ersten Schaltstufe in Eingriff gebracht wird, so
dass die erste Schaltstufe eingestellt wird. Wenn die Hülse M derweil durch
die Schaltgabel N zu dem angetriebenen Zahnrad 23b der dritten Schaltstufe
verschoben wird, wird die Drehung der ersten Gegenwelle 17 mit der Drehung
des angetriebenen Zahnrads 23b der dritten Schaltstufe synchronisiert und
dann wird die erste Gegenwelle 17 integral mit dem angetriebenen Zahnrad
23b der dritten Schaltstufe verbunden, so dass die dritte Schaltstufe eingestellt
wird.
Die zweite Gangwechseleinheit 20A2 besitzt einen Getriebezug
(22a, 22b) der zweiten Schaltstufe, einen Getriebezug (24a,
24b) der vierten Schaltstufe und eine zweite Schaltkupplung 30B.
In ähnlicher Weise wie bei dem Fall der vorstehend beschriebenen ersten Gangwechseleinheit
20A1 ist der Getriebezug (22a, 22b) der zweiten Schaltstufe
mit einem Antriebszahnrad 22a, das fest an der zweiten Eingangswelle
16 befestigt ist, und einem angetriebenen Zahnrad 22b ausgebildet,
das drehbar an der ersten Gegenwelle 17 vorgesehen ist. Der Getriebezug
(24a, 24b) der vierten Schaltstufe ist mit einem Antriebszahnrad
24a, der fest an der zweiten Eingangswelle 16 befestigt ist, und
einem angetriebenen Zahnrad 24b ausgebildet, das drehbar an der ersten
Gegenwelle 17 vorgesehen ist. Die zweite Schaltkupplung 30B ist
ein Synchrongetriebemechanismus, der so aufgebaut ist, dass er wiederum jedes der
angetriebenen Zahnräder 22b oder 24b mit der ersten Gegenwelle
17 verbindet oder gleichzeitig beide angetriebenen Zahnräder
22b und 24b von dieser trennt. Der Aufbau der zweiten Schaltkupplung
30B ist derselbe wie der der ersten Schaltkupplung 30A bis auf
die Tatsache, dass jeweils ein Eingriffselement S2 der zweiten Schaltstufe und ein
Eingriffselement S4 der vierten Schaltstufe an dem angetriebenen Zahnrad
22b der zweiten Schaltstufe und dem angetriebenen Zahnrad 24b
der vierten Schaltstufe befestigt sind. In ähnliche Weise wie die Schaltkupplung
30A wird die Schaltkupplung 30B dann, wenn sie sich in einer neutralen
Position befindet, die in der 1 gezeigt ist, mit keinem
der Eingriffselemente S2 und S4 in Eingriff gebracht. Wenn eine Hülse M der
zweiten Schaltkupplung 30B allerdings durch eine Schaltgabel N, die an
der Hülse M fixiert ist, zu dem angetriebenen Zahnrad 22b der zweiten
Schaltstufe verschoben wird, wird die Drehung der ersten Gegenwelle 17
mit der Drehung des angetriebenen Zahnrads 22b der zweiten Schaltstufe
synchronisiert und die erste Gegenwelle 17 wird integral mit dem angetriebenen
Zahnrad 22b der zweiten Schaltstufe verbunden, so dass die zweite Schaltstufe
eingestellt wird. Derweil wird, wenn die Hülse M durch die Schaltgabel N zu
dem angetriebenen Zahnrad 24b der vierten Schaltstufe verschoben wird,
die Drehung der ersten Gegenwelle 17 mit der Drehung des angetriebenen
Zahnrads 24b der vierten Schaltstufe synchronisiert und dann wird die erste
Gegenwelle 17 integral mit dem angetriebenen Zahnrad 24b der vierten
Schaltstufe verbunden, so dass die vierte Schaltstufe eingestellt wird.
Der zweite Gangwechselmechanismus 20B besitzt eine zweite
Vielzahl von Getriebezügen. Der zweite Gangwechselmechanismus 20B
besitzt eine dritte Gangwechseleinheit 20B1, die zwischen der ersten und
der zweiten Eingangswelle 15, 16 und der Gegenwelle
18 angeordnet ist, und eine vierte Gangwechseleinheit 20B2, die
zwischen der ersten Eingangswelle 15 und der zweiten Gegenwelle
18 angeordnet ist. Die dritte Gangwechseleinheit 20B1 besitzt
einen Getriebezug (25a, 25b) der sechsten Gangstufe, einen Getriebezug
(27a, 27b, 27c, 27d) der Rückwärts-Schaltstufe
und eine dritte Schaltkupplung 30C. Der Getriebezug (25a,
25b) der sechsten Gangstufe ist mit einem Antriebszahnrad 25a,
das fest an der zweiten Eingangswelle 16 befestigt ist, und einem angetriebenen
Zahnrad 25b ausgebildet, das drehbar an der zweiten Gegenwelle
18 vorgesehen ist. Der Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe
ist mit einem Antriebszahnrad 27a (das auch als das angetriebene Zahnrad
21a der ersten Schaltstufe beschrieben ist), das fest an der ersten Eingangswelle
15 befestigt ist, einem angetriebenen Zahnrad 27d, das drehbar
an der zweiten Gegenwelle 18 vorgesehen ist, und einem Paar von Leerlaufzahnrädern
(27b, 27c) ausgebildet, die einstückig miteinander ausgebildet
sind. Die Leerlaufzahnräder (27b, 27c) sind drehbar an der
Leerlaufwelle 27e für einen Rückwärtsbetrieb angeordnet
und verbinden das Antriebszahnrad 27a mit dem angetriebenen Zahnrad
27d. Hauptsächlich ist der Synchrongetriebemechanismus an die dritte
Schaltkupplung 30C angepasst. Die dritte Schaltkupplung 30C ist
so aufgebaut, dass sie wiederum entweder das angetriebene Zahnrad 25b oder
27d mit der zweiten Gegenwelle 18 verbindet oder die beiden angetriebenen
Zahnräder 25b und 27b von dieser trennt. Die dritte Schaltkupplung
30C befindet sich, wenn sie sich in einer neutralen Position befindet,
die in der 1 gezeigt ist, mit keinem der Eingriffselemente
S6 und SR im Eingriff. Allerdings wird, wenn eine Hülse M der dritten Schaltkupplung
30C durch eine Schaltgabel N zu dem angetriebenen Zahnrad 25b
der sechsten Schaltstufe hin bewegt wird, die Drehung der zweiten Gegenwelle
17 mit der Drehung des angetriebenen Zahnrads 25b der sechsten
Schaltstufe synchronisiert und dann wird die zweite Gegenwelle 17 integral
mit dem angetriebenen Zahnrad 25b der sechsten Schaltstufe verbunden, so
dass die sechste Schaltstufe eingestellt wird. Derweil wird, wenn die Hülse
M zu dem angetriebenen Zahnrad 27b der Rückwärtsstufe hin verschoben
wird, die Drehung der zweiten Gegenwelle 18 mit der Drehung des angetriebenen
Zahnrads 27b der Rückwärtsstufe synchronisiert und dann wird
die zweite Gegenwelle 18 integral mit dem angetriebenen Zahnrad
27b der Rückwärtsstufe verbunden, so dass die Rückwärts-Schaltstufe
eingestellt wird.
Die vierte Gangwechseleinheit 20B2 besitzt einen Getriebezug
(26a, 26b) der siebten Schaltstufe und einen Teil der vierten
Schaltkupplung 30D. Der Getriebezug (26a, 26b) der siebten
Schaltstufe ist mit einem Antriebszahnrad 26a, das drehbar an einen hinteren
Abschnitt der ersten Eingangswelle 15 vorgesehen ist, und einem angetriebenen
Zahnrad 26b aufgebaut, das fest an der zweiten Eingangswelle
18 befestigt ist. Die vierte Schaltkupplung 30D ist zwischen dem
Antriebszahnrad 26a des Getriebezugs (26a, 26b) der siebten
Schaltstufe und dem angetriebenen Zahnrad (28b, 29b) angeordnet.
Das angetriebene Zahnrad 26a des Getriebezugs (26a,
26b) der siebten Schaltstufe ist drehbar an dem hinteren Abschnitt der
ersten Eingangswelle 15 vorgesehen. Das angetriebene Zahnrad (28b,
29b) wird durch den ersten und den zweiten Reduktionsgetriebezug gemeinsam
verwendet und ist koaxial zu diesen an dem vorderen Abschnitt der Ausgangswelle
19 fixiert. Die vierte Schaltkupplung 30D ist mit dem Synchrongetriebemechanismus
aufgebaut, dessen Aufbau derselbe wie der der ersten Schaltkupplung 30A
ist. Allerdings unterscheidet sich die vierte Schaltkupplung 30D von der
ersten Schaltkupplung 30A hinsichtlich einer Kupplungsnabe L, die an dem
hinteren Abschnitt der ersten Eingangswelle 15 fixiert ist, einem fünften
Eingriffselement S5, das an dem angetriebenen Zahnrad (28b, 29b)
fixiert ist, das durch den ersten und den zweiten Reduktionsgetriebezug (28a,
28b und 29a, 29b) gemeinsam verwendet wird, und einem
siebten Eingriffselement S7, das an dem angetriebenen Zahnrad 26ader siebten
Getriebestufe fixiert ist. Die vierte Schaltkupplung 30D befindet sich
mit keinem der Eingriffselemente S5, S7 im Eingriff, wenn sich die vierte Schaltkupplung
30D in einer neutralen Position befindet. Wenn allerdings eine Hülse
M der vierten Schaltkupplung 30D mit Hilfe einer Schaltgabel N zu dem angetriebenen
Zahnrad 26a der siebten Schaltstufe hin bewegt wird, wir die Drehung der
ersten Eingangswelle 17 mit der Drehung des angetriebenen Zahnrads
16a der siebten Schaltstufe synchronisiert, so dass die siebte Schaltstufe
eingestellt wird. Während dessen wird, wenn die Hülse
M zu dem angetriebenen Zahnrad (28b, 29b) verschoben wird, das
gemeinsam durch den ersten oder den zweiten Reduktionsgetriebezug verwendet wird,
die Drehung der Eingangswelle 15 mit der Drehung der Ausgangswelle
19 synchronisiert und die Eingangswelle 15 wird integral mit der
Ausgangswelle 19 verbunden, um die fünfte Schaltstufe einzustellen.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist die Anzahl der Zähne
jedes Zahnrads, das für jede Schaltstufe, die Rückwärts-Schaltstufe
und die Reduktionsgetriebezüge verwendet wird, so gestaltet, dass ein Übersetzungsverhältnis
jeder Schaltstufe einen vorbestimmten Wert erreicht. Wenn das Fahrzeug in der ersten
Schaltstufe angetrieben wird, ist ein Reduktionsgetriebeverhältnis zwischen
der ersten Eingangswelle 15 und der Ausgangswelle 19 verglichen
mit dem Fall am größten, in dem andere Schaltstufen für die Vorwärtsbewegung
ausgewählt sind. Wenn das Fahrzeug in der Rückwärts-Schaltstufe rückwärts
fährt, ist das Reduktionsgetriebeverhältnis zwischen der ersten Eingangswelle
15 und der Ausgangswelle 19 gleich wie oder größer als
das Reduktionsgetriebeverhältnis, das eingestellt wird, wenn das Fahrzeug mit
der ersten Schaltstufe angetrieben wird. Wenn das Fahrzeug mit der Rückwärts-Schaltstufe
rückwärts fährt, ist ein Vorzeichen, das die Richtung der Wellendrehung
der ersten Eingangswelle 15 und der Ausgangswelle 19 bezeichnet,
anders herum als die Drehrichtung der Wellendrehung, wenn das Fahrzeug mit der ersten
Schaltstufe angetrieben wird. Wenn das Fahrzeug in der fünften Gangstufe angetrieben
wird, ist, da die erste Eingangswelle 15 direkt mit der Ausgangswelle
19 verbunden ist, ein Geschwindigkeitsveränderungsverhältnis
der fünften Schaltstufe eins.
Die Steuervorrichtung des Doppelkupplungs-Getriebegeräts bei
dem Ausführungsbeispiel arbeitet mit der ersten und der zweiten Reibungskupplung
C1, C2 der Doppelkupplung 12 und arbeitet auch mit der ersten Schaltkupplung
30A, der zweiten Schaltkupplung 30B, der dritten Schaltkupplung
30C und der vierte Schaltkupplung 30D abhängig von einem
Zustand des Fahrzeugs wie beispielsweise einem Gaspedalöffnungsgrad, einer
Verbrennungsmotordrehzahl, einer Geschwindigkeit des Fahrzeugs und desgleichen.
Wenn das Doppelkupplungs-Getriebegerät nicht betätigt wird, befinden sich
die erste und die zweite Reibungskupplung C1 und C2 der Doppelkupplung
12 nicht im Eingriff, was dazu führt, dass sich die erste Schaltkupplung
30A, die zweite Schaltkupplung 30B, die dritte Schaltkupplung
30C und die vierte Schaltkupplung 30D in einer neutralen Position
befinden. Wenn der Verbrennungsmotor 10 aktiviert wird, während das
Fahrzeug geparkt ist, und dann der Schalthebel des Doppelkupplungs-Getriebegeräts
(nicht gezeigt) so eingestellt wird, dass er sich zum Beispiel in der Vorwärtsbewegungsposition
befindet, um die erste Schaltstufe einzustellen, wie dies in der 3
gezeigt ist, erfasst die Steuervorrichtung den vorstehend genannten Zustand des
Fahrzeugs, bringt das erste Eingriffselement S1 in Eingriff und steuert zudem die
anderen Kupplungen so, dass sie sich in einer neutralen Position befinden. Wenn
die Drehzahl des Verbrennungsmotors 10 im Ansprechen auf einen Anstieg
des Gaspedalöffnungsgrads eine vorbestimmte untere Drehzahl überschreitet,
erhöht die Steuervorrichtung allmählich eine Eingriffskraft der ersten
Reibungskupplung C1 der Doppelkupplung 12 gemäß einem Betrag
des Gaspedalöffnungsgrads. Dementsprechend wird ein Antriebsdrehmoment von
der Antriebswelle 11 von der ersten Reibungskupplung C1 an die Ausgangswelle
19 über den Getriebezug (21a, 22b) der ersten Schaltstufe
(das Antriebszahnrad 21a dient auch als das Rückwärts-Antriebszahnrad
27a), die erste Schaltkupplung 30A, die erste Gegenwelle
17 und den ersten Reduktionsgetriebezug (28a, 28b) übertragen.
Folglich beginnt das Fahrzeug in der ersten Schaltstufe zu fahren.
Wenn der Zustand des Fahrzeugs aufgrund einer Erhöhung des Gaspedalöffnungsgrads
dazu geeignet wird, in der zweiten Schaltstufe zu fahren, steuert die Steuervorrichtung
zunächst das zweite Eingriffselement S2 der zweiten Schaltkupplung
30B so, dass es mit der Kupplungsnabe L in Eingriff gebracht wird, so dass
die zweite Schaltstufe eingestellt wird. Zweitens schaltet die Steuervorrichtung
die Doppelkupplung 12 von der ersten Reibungskupplung C1 zu der zweiten
Reibungskupplung C2, so dass das Fahrzeug mit der zweiten Schaltstufe angetrieben
wird. Anschließend hebt die Steuervorrichtung den Eingriff des ersten Eingriffselement
S1 der ersten Schaltkupplung 30A mit der Kupplungsnabe L auf, so dass der
Zustand für die in der 3 dargestellte zweite Schaltstufe
eingestellt wird. In ähnlicher Weise wählt, wenn das Fahrzeug in dem Zustand
angetrieben wird, der dafür geeignet ist, dass das Fahrzeug in der dritten
Schaltstufe fährt, die Steuervorrichtung die für den Zustand des Fahrzeugs
geeignete Schaltstufe aus und schaltet auch die Doppelkupplung 12 von der
zweiten Reibungskupplung C2 zu der ersten Reibungskupplung C1. In ähnlicher
Weise wählt, wenn der Zustand des Fahrzeugs dafür geeignet wird, dass
das Fahrzeug in der vierten Schaltstufe fährt, die Steuervorrichtung die für
den Zustand des Fahrzeugs geeignete Schaltstufe aus und schaltet auch die Doppelkupplung
12 von der ersten Reibungskupplung C1 zu der zweiten Reibungskupplung C2.
Wenn der Zustand des Fahrzeugs dafür geeignet wird, dass das
Fahrzeug in der fünften Schaltstufe fährt, steuert die Steuervorrichtung
zuerst das fünfte Eingriffselement S5 der vierten Schaltkupplung (Schaltkupplung)
30D so, dass sie in Eingriff mit der Kupplungsnabe L gebracht wird, und
zudem verbindet die Steuervorrichtung die erste Eingangswelle
15 und die Ausgangswelle 19 so, dass die fünfte Schaltstufe
eingestellt wird. Zweitens schaltet die Steuervorrichtung die Doppelkupplung
12 von der zweiten Reibungskupplung C2 zu der ersten Reibungskupplung C1,
so dass das Fahrzeug mit der fünften Schaltstufe angetrieben wird. Schließlich
steuert die Steuervorrichtung das vierte Eingriffselement S4 der zweiten Schaltkupplung
30B so, dass der Eingriff mit der Kupplungsnabe 11 aufgehoben
wird, so dass die Bedingung für die in der 3 dargestellte
fünfte Schaltstufe eingestellt wird. In diesem Fall wird das Antriebsdrehmoment
der Antriebswelle 11 über die erste Reibungskupplung C1, die erste
Eingangswelle 15 und das fünfte Eingriffselement S5 der vierten Schaltkupplung
30D an die Ausgangswelle 19 übertragen. In ähnlicher
Weise bringt, wenn der Zustand des Fahrzeugs dazu geeignet wird, dass das Fahrzeug
in der sechsten Schaltstufe fährt, die Steuervorrichtung zuerst das sechste
Eingriffselement 56 der dritten Schaltkupplung 30C mit der Kupplungsnabe
11 in Eingriff, so dass die sechste Schaltstufe eingestellt wird. Zweitens
schaltet die Steuervorrichtung die Doppelkupplung 12 von der ersten Reibungskupplung
C1 zu der zweiten Reibungskupplung C2, so dass das Fahrzeug mit der sechsten Schaltstufe
angetrieben wird. Schließlich hebt die Steuervorrichtung den Eingriff des fünften
Eingriffselements S5 mit der vierten Schaltkupplung 30D auf, so dass der
Zustand für die sechste Schaltstufe, die in der 3
dargestellt ist, eingestellt wird. In diesem Fall wird das Antriebsdrehmoment der
Antriebsräder 11 von der zweiten Reibungskupplung C2 über die
zweite Eingangswelle 16, den Getriebezug (25a, 25b) der
sechsten Schaltstufe, die dritte Schaltkupplung 30C, die zweite Gegenwelle
18 und den zweiten Reduktionsgetriebezug (29a, 29b) zu
der Ausgangswelle 19 übertragen.
Wenn der Zustand des Fahrzeugs dafür geeignet wird, dass das
Fahrzeug in der siebten Schaltstufe fährt, steuert die Steuervorrichtung des
Doppelkupplungs-Getriebegeräts zuerst das siebte Eingriffselement S7 der vierten
Schaltkupplung 30D so, dass es in Eingriff mit der Kupplungsnabe L gebracht
wird, so dass die siebte Schaltstufe eingestellt wird. Zweitens steuert die Steuervorrichtung
die Doppelkupplung von der zweiten Reibungskupplung C2 zu der ersten Reibungskupplung
C1, so dass das Fahrzeug mit der siebten Schaltstufe angetrieben wird. Schließlich
steuert die Steuervorrichtung das sechste Eingriffselement S6 der dritten Schaltkupplung
30C so, dass der Eingriff mit der Kupplungsnabe L aufgehoben wird, so dass
der Zustand für die siebte Schaltstufe, die in der 3
gezeigt ist, eingestellt wird. Wenn das Fahrzeug mit der sechsten Schaltstufe oder
mit der siebten Schaltstufe angetrieben wird, wird die Geschwindigkeit der Drehung
der Ausgangswelle 19 schneller als die der Ausgangswelle 11. Zusätzlich
dazu wählt, wenn der Zustand des Fahrzeugs dafür geeignet wird, dass das
Fahrzeug mit einer niedrigen Schaltstufe fährt, da sich die Geschwindigkeit
des Fahrzeugs von einer bestimmten Bedingung aus verringert, die Steuervorrichtung
wiederum entweder die erste Reibungskupplung oder die zweite Reibungskupplung sowie
die für den Zustand des Fahrzeugs geeigneten Schaltgetriebezüge.
Wie dies vorstehend beschrieben ist, wird das Schalten jeder der Schaltkupplungen
(der ersten Schaltkupplung 30A, der zweiten Schaltkupplung 30B,
der dritten Schaltkupplung 30C und der vierten Schaltkupplung
30D) entsprechend der Veränderungen der Schaltstufen unter einer Bedingung
vollendet, dass die Doppelkupplung 12 zu entweder der ersten Reibungskupplung
C1 oder der zweiten Reibungskupplung C2 geschaltet wird, und dass der Eingriff der
Doppelkupplung 12 von entweder der ersten oder der zweiten Reibungskupplung
C1, C2 aufgehoben wird (zum Beispiel wird, wenn die Doppelkupplung 12 zu
der ersten Reibungskupplung C1 geschaltet wird, die zweite Reibungskupplung C2 außer
Eingriff mit der Doppelkupplung 12 gebracht und umgekehrt), so dass das
Drehmoment zu einer der Schaltkupplungen (30A, 30B,
30C und 30D) übertragen wird, die dazu verwendet wird, die
für den Zustand des Fahrzeugs geeignete Schaltstufe einzustellen. Mit anderen
Worten wird, da das Schalten der Schaltkupplungen (30A, 30B,
30C und 30D) vollendet ist, wenn entweder die erste Reibungskupplung
C1 oder die zweite Reibungskupplung C2 außer Eingriff gebracht ist, so dass
das Drehmoment nicht an die außer Eingriff befindliche Kupplung übertragen
wird, ein Schaltvorgang für jede Schaltstufe in dem Getriebe sanft vollzogen.
Wenn ein Schalthebel des Doppelkupplungs-Getriebegeräts in einer
Situation, in der das Fahrzeug gestoppt hat während der Verbrennungsmotor
10 läuft, in eine Rückwärtsschalt-Betriebsposition gebracht
wird, erfasst die Steuervorrichtung den vorstehend genannten Zustand des Fahrzeugs
und bringt, wie dies in der Rückwärtsbedingung in der 3
gezeigt ist, das Rückwärts-Eingriffselement SR der dritten Schaltkupplung
30C mit der Kupplungsnabe L in Eingriff, so dass sich die anderen Schaltkupplungen
in einer neutralen Position befinden. Folglich wird die Rückwärts-Schaltstufe
eingestellt. Wenn eine Drehzahl des Verbrennungsmotors 10 eine vorbestimmte
untere Drehzahl im Ansprechen auf einen Anstieg des Gaspedalöffnungsgrads überschreitet,
erhöht die Steuervorrichtung allmählich eine Eingriffskraft der ersten
Reibungskupplung C1 der Doppelkupplung 12 gemäß einem Betrag
des Gaspedalöffnungsgrads. Dementsprechend wird ein Drehmoment der Antriebswelle
11 von der ersten Kupplung C1 über die erste Eingangswelle
15, den Getriebezug (27a, 27b, 27c und
27d, wobei das Antriebszahnrad 27a gemeinsam durch das Antriebszahnrad
21a Getriebezugs der ersten Schaltstufe verwendet wird),
das Rückwärts-Eingriffselement SR der dritten Schaltkupplung
30C, die zweite Gegenwelle 18 und den zweiten Reduktionsgetriebezug
(29a, 29b) zu der Ausgangswelle 19 übertragen. Folglich
beginnt das Fahrzeug, sich in einer Rückwärtsrichtung zu bewegen.
Wenn der Schalthebel in den Parkbereich eingestellt wird, während
das Fahrzeug vorübergehend angehalten wird, erfasst die Steuervorrichtung den
vorstehend genannten Zustand des Fahrzeugs und bringt dann das erste Eingriffselement
S1 der ersten Schaltkupplung 30A mit der Kupplungsnabe L über eine
Feder in Eingriff und zur selben Zeit bringt die Steuervorrichtung das Rückwärts-Eingriffselement
SR der dritten Schaltkupplung 30C mit der Kupplungsnabe L in Eingriff,
wie dies in der 3 gezeigt ist. Da sich ein innerer
Keil der ersten Schaltkupplung 30A möglicherweise nicht mit einem
äußeren Keil des ersten Eingriffselements S1 ausrichtet, werden beide
nicht unmittelbar miteinander in Eingriff gebracht. In ähnlicher Weise wie
sich ein innerer Keil der dritten Reibungskupplung 30Cmöglicherweise
nicht mit einem äußeren Keil des Rückwärts-Eingriffselements
SR ausrichtet, werden beide nicht unmittelbar miteinander in Eingriff gebracht.
Daher bleibt die Ausgangswelle 19, die mit den Antriebsrädern verbunden
ist, drehbar. Wenn eine Bremse gelockert wird und sich die Ausgangswelle
19, die mit den Antriebsrädern verbunden ist, weiter dreht, wird zuerst
der äußere Keil von einem der Eingriffselemente S1 und SR mit dem inneren
Keil der Hülse M, die zu einen der Eingriffselemente S1 und SR gehört,
durch die Hülse M in Eingriff gebracht, die sich zu dem einen der Eingriffselemente
S1 und SR bewegt, so dass sich das eine der Eingriffselemente S1 und SR im Eingriff
mit der Hülse M befindet. Folglich befindet sich das eine der Eingriffselemente
S1 und SR über die Feder im Eingriff mit der Kupplungsnabe 11, um
das Drehmoment an das Antriebszahnrad (21a, 27a) zu übertragen,
und dann wird das Antriebszahnrad (21a, 27a) in einer Richtung
gedreht. Das Antriebszahnrad ist ein gemeinsames Zahnrad, das das Antriebszahnrad
21a und das Antriebszahnrad 27a bildet, und ist an der ersten
Eingangswelle 15 fixiert und das Antriebszahnrad steht in Kontakt mit dem
Getriebezug (21a, 21b) der ersten Schaltstufe und dem Getriebezug
(27a, 27b, 27c und 27d) der Rückwärts-Schaltstufe.
Wenn die Ausgangswelle 19 weiter gedreht wird, wird zweitens der äußere
Keil des anderen der Eingriffselemente S1 und SR mit dem inneren Keil der Hülse
M, die zu dem anderen der Eingriffselemente S1 und SR gehört, durch die Hülse
M ausgerichtet, die sich zu dem anderen der Eingriffselemente S1 und SR bewegt,
um das Antriebszahnrad (21a, 27a) in der entgegengesetzten Richtung
zu drehen. Dadurch wird das Antriebszahnrad (21a, 27a) mit dem
angetriebenen Zahnrad 21b und gleichzeitig mit dem angetriebenen Zahnrad
27b verzahnt. Folglich sind der Getriebezug der ersten Schaltstufe und
der Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe ineinander durch das Antriebszahnrad
(21a, 27a) verzahnt und zur selben Zeit sind der erste Reduktionsgetriebezug
und der zweite Reduktionsgetriebezug ineinander durch das angetriebene Zahnrad (28b,
29b) verzahnt.
Bei dem vorstehend genannten Ausführungsbeispiel wird ein Parksperrvorgang
durch das Verzahnen der Getriebezüge (21a, 21b und
28a, 28b) vollendet, die für das Übertragen des Drehmoments
verwendet werden, um die erste Schaltstufe mit den Getriebezügen (27a,
27b, 27c, 27d und 29a, 29b) einzustellen,
die für das Übertragen eines Drehmoments zur Einstellung einer Rückwärts-Schaltstufe
verwendet werden. Daher kann eine Parksperrfunktion zu dem Doppelkupplungs-Getriebegerät
hinzugefügt werden, ohne zusätzliche Bauteile für den Parksperrmechanismus
des Fahrzeugs vorzusehen. Somit wird die Anzahl der Teile verringert, die für
den Parksperrmechanismus verwendet werden. Folglich kann eine Verringerung der Produktionskosten
realisiert werden.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist das
Reduktionsgetriebeverhältnis groß, das durch das Übertragen eines
Drehmoments durch einen Weg zwischen der ersten Eingangswelle 15 und der
Ausgangswelle 19 inklusive dem Getriebezug (21a, 21b)
der ersten Schaltstufe eingerichtet wird. In ähnlicher Weise ist das Reduktionsgetriebeverhältnis
groß, das durch das Übertragen eines Drehmoments durch einen Weg zwischen
der ersten Eingangswelle und der Ausgangswelle 19 inklusive dem Getriebezug
für den Rückwärtsbetrieb (27a, 27b, 27c
und 27d) übertragen wird. Ein Vorzeichen, das die Richtung der Drehung
des ersten Schaltstufenwegs anzeigt, stellt sich entgegengesetzt zu dem Vorzeichen
das, das die Richtung der Drehung des Rückwärts-Schaltstufenwegs anzeigt.
In dem Fall, in dem ein Drehmoment von der Ausgangswelle 19 durch den ersten
Schaltstufenweg und den Rückwärts-Schaltstufenweg zu der ersten Eingangswelle
11 übertragen wird, wird das Drehmoment verringert, indem es durch
die beiden Wege übertragen wird und zur selben Zeit werden die Drehzahlen,
die in beiden Wegen eingestellt werden, größer und die Drehrichtung des
ersten Schaltstufenwegs wird entgegengesetzt zu der Drehrichtung des Rückwärts-Schaltstufenwegs.
Zusätzlich wird unter der Bedingung, dass sich eines aus dem Eingriffselement
S1, das an dem ersten Schaltstufenweg vorgesehen ist, und dem Eingriffselement SR,
das an dem Rückwärts-Schaltstufenweg vorgesehen ist, nicht im Eingriff
befindet, und dass das Drehmoment von der Ausgangswelle 19 zu der Eingangswelle
11 übertragen wird, die relative Drehzahl zwischen dem außer
Eingriff befindlichen Eingriffselement S1 oder SR und der Hülse M, die dem
nicht im Eingriff befindlichen Eingriffselement S1 oder SR entspricht, groß
sein.
Wie dies vorstehend beschrieben ist, sind die Reduktionsgetriebeverhältnisse
des ersten Schaltstufenwegs und des Rückwärts-Schaltstufenwegs zwischen
der ersten Eingangswelle 15 und der Ausgangswelle 19 groß.
Wenn das Drehmoment daher von der Ausgangswelle 19 zu der ersten Eingangswelle
15 übertragen wird, wird das Drehmoment verringert, indem es durch
den ersten Schaltstufenweg und den Rückwärts-Schaltstufenweg übertragen
wird, was dazu führt, dass verringerte Lasten auf den Zahnabschnitt des Antriebszahnrads
(21a, 27a) übertragen werden, das an der ersten Eingangswelle
15 vorgesehen ist. Das Antriebszahnrad (21a, 27a) wird
gemeinsam durch den Getriebezug der ersten Schaltstufe und dem Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe
verwendet. Durch dasselbe Merkmal werden die auf die Zahnabschnitte der Eingriffselemente
S1 und SR aufgebrachten Lasten verringert. Zusätzlich wird, da die Drehzahl
der ersten Eingangswelle 15 größer als die Drehzahl der Ausgangswelle
19 wird, die Drehzahl der Antriebsräder kleiner, bis entweder das
Eingriffselement S1 oder das Eingriffselement SR in Eingriff gebracht wird. Dann
wird die relative Drehzahl zwischen dem außer Eingriff befindlichen Eingriffselement
(entweder dem Eingriffselement S1 oder SR) und der Hülse M größer,
die dem außer Eingriff befindlichen Eingriffselement entspricht. Folglich wird
die Drehzahl der Antriebsräder auch verringert, bis das andere der Eingriffselemente
S1 und SR in Eingriff gebracht wird. Somit wird eine Fortbewegungsdistanz des sich
bewegenden Fahrzeugs von dem Zeitpunkt an, an dem der Parksperrvorgang begonnen
wird, bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Parksperrvorgang vollendet ist, verkürzt
und die Drehzahl des Fahrzeugs während des Parksperrvorgangs wird auch verringert.
Daher wird während des Parksperrvorgangs infolge einer Trägheit des Fahrzeugs
die auf den Zahnabschnitt des Antriebszahnrads (21a, 27a), das
an der ersten Eingangswelle 15 vorgesehen ist, aufgebrachte Last verringert.
Durch dasselbe Merkmal können auch die Anpralllasten, die auf die Zahnabschnitte
der Eingriffselemente S1 und SR aufgebracht werden, verringert werden. Zusätzlich
wird durch das Übertragen des Drehmoments von der Ausgangswelle 19
zu der ersten Eingangswelle 15 das Drehmoment verringert, was auch die
auf die Zahnabschnitte des Antriebszahnrads (21a, 27a), das Eingriffselement
S1 und das Eingriffselement SR aufgebrachten Lasten verringert. Somit wird die Wahrscheinlichkeit
verringert, dass die Zahnabschnitte des angetriebenen Zahnrads (21a,
27a), das Eingriffselement S1 und das Eingriffselement SR beschädigt
werden.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird ein
Zahnrad, das an der ersten Eingangswelle 15 vorgesehen ist, gemeinsam durch
das Antriebszahnrad 21a der ersten Schaltstufe und das Antriebszahnrad
27a der Rückwärts-Schaltstufe verwendet. Dadurch wird die Anzahl
der Zahnräder verringert und der Aufbau des Parksperrmechanismus wird vereinfacht.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt sondern kann auch dadurch realisiert werden, dass das Antriebszahnrad
21a der ersten Schaltstufe und das Antriebszahnrad 27b der Rückwärts-Schaltstufe
einzeln vorgesehen werden.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
wird der Parksperrvorgang vollendet, indem das Eingriffselement der ersten Schaltstufe
mit der Kupplungsnabe in Eingriff gebracht wird und zur selben Zeit das Eingriffselement
der Rückwärts-Schaltstufe mit der Kupplungsnabe in Eingriff gebracht wird.
Ein Antriebszahnrad, das gemeinsam durch den Getriebezug der ersten Schaltstufe
und dem Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe verwendet wird, wird mit
einem angetriebenen Zahnrad des Getriebezugs der ersten Schaltstufe verzahnt und
gleichzeitig mit einem angetriebenen Zahnrad des Getriebezugs der Rückwärts-Schaltstufe
verzahnt, wobei infolge dessen der Parksperrvorgang vollendet wird. Somit kann der
Parksperrmechanismus zu dem Doppelkupplungs-Getriebegerät hinzugefügt
werden, ohne zusätzliche und besondere Bauteile vorzusehen.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
ist das Reduktionsgetriebeverhältnis groß, das zwischen der Ausgangswelle
und einer der Eingangswellen eingerichtet wird. Ein Getriebe, das den Getriebezug
der ersten Schaltstufe besitzt, ist an einer der Eingangswellen vorgesehen. Das
Vorzeichen, das die Drehrichtung des Zahnrads anzeigt, das an der einen Eingangswelle
vorgesehen ist, stellt sich anders herum als das Vorzeichen dar, das die Drehrichtung
des Zahnrads anzeigt, das an der anderen Eingangswelle vorgesehen ist. Daher ist
in einem Fall, in dem das Drehmoment von der Ausgangswelle zu der Eingangswelle
übertragen wird, das Drehmoment verringert, das durch den Getriebezug der ersten
Schaltstufe und den Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe an die erste
Eingangswelle übertragen wird. Zur selben Zeit sind die Drehzahlen des Getriebezugs
der ersten Schaltstufe und des Getriebezugs der Rückwärts-Schaltstufe
beide erhöht. Die Drehrichtung des Getriebezugs der ersten Schaltstufe zeigt
in die entgegen gesetzte Richtung von der Drehrichtung des Getriebezugs der Rückwärts-Schaltstufe.
In einem Fall, in dem sich eines der Eingriffselemente, die jeweils an dem Getriebezug
der ersten Schaltstufe und dem Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe vorgesehen
sind, in einem nicht eingegriffenen Zustand befindet und in dem das Drehmoment von
der Ausgangswelle zu der Eingangswelle übertragen wird, wird die relative Drehzahl
zwischen dem außer Eingriff befindlichen Eingriffselement und einer Hülse
M, die zu dem sich außer Eingriff befindlichen Eingriffselement gehört,
groß sein.
Bei der vorliegenden Erfindung wird während des Parksperrvorgangs
jedes der Eingriffselemente nicht unmittelbar mit den Kupplungsnaben in Eingriff
gebracht, die den Eingriffselementen entsprechen. Wenn sich die Ausgangswelle, die
mit den Antriebsrädern verbunden ist, ein wenig dreht, wird eines der Eingriffselemente
mit der Kupplungsnabe in Eingriff gebracht und wenn sich die Ausgangswelle weiter
dreht, wird das andere der Eingriffselemente in Eingriff mit der Kupplungsnabe gebracht,
die zu dem anderen Eingriffselement gehört. Folglich wird das Antriebszahnrad
mit dem angetriebenen Zahnrad des Getriebezugs der ersten Schaltstufe verzahnt und
gleichzeitig mit dem angetriebenen Zahnrad des Getriebezugs der Rückwärts-Schaltstufe
verzahnt, so dass der Parksperrvorgang vollendet wird. Das angetriebene Zahnrad
wird durch den Getriebezug der ersten Schaltstufe und dem Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe
gemeinsam verwendet.
Während des Parksperrvorgangs, der vorstehend beschrieben ist,
ist das Reduktionsgetriebeverhältnis zwischen einer der Eingangswellen und
der Ausgangswelle verringert. Das Reduktionsgetriebeverhältnis zwischen der
anderen Eingangswelle und der Ausgangswelle ist auch verringert. Die Drehrichtung
der einen Eingangswelle ist entgegengesetzt zu der Drehrichtung der anderen Eingangswelle.
Daher sind die auf die Zahnabschnitte jedes Zahnrads, das an jeder Eingangswelle
vorgesehen ist, aufgebrachten Lasten verringert. Andererseits ist, da die Drehzahl
der Eingangswelle größer als die Drehzahl der Ausgangswelle ist, eine
Fortbewegungsdistanz des sich bewegenden Fahrzeugs von dem Zeitpunkt an, an dem
der Parksperrvorgang begonnen wird, bis zu dem Zeitpunkt verkürzt, an dem der
Parksperrvorgang vollendet ist. Daher wird während des Parksperrvorgangs die
Geschwindigkeit des Fahrzeugs auch verringert. Somit werden während des Parksperrvorgangs
infolge einer Trägheit des Fahrzeugs die Lasten, die auf den Zahnabschnitt
jedes Zahnrads aufgebracht werden, das an der einen der Eingangswellen vorgesehen
ist, verringert werden. Wie dies vorstehend genannt ist, werden die Lasten, die
auf die Zahnabschnitte jedes der Zahnräder aufgebracht werden, das an der einen
Eingangswelle vorgesehen ist, aufgrund folgender Fakten erheblich verringert sein:
1) einem Effekt des Reduktionsgetriebeverhältnisses; 2) einem Effekt der Verringerung
der Drehmomente durch die Drehung von zum Beispiel dem Getriebezug der ersten Schaltstufe,
der in der entgegengesetzten Richtung zu der Drehung des Getriebezugs der Rückwärts-Schaltstufe
gedreht wird; und 3) einem Effekt der Verringerung der Geschwindigkeit des Fahrzeugs
während des Parksperrvorgangs. Somit wird die Wahrscheinlichkeit verringert,
dass die Zahnabschnitte jedes der Zahnräder und der Eingriffselemente beschädigt
werden.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel ist ein Zahnrad an einer
der Eingangswellen vorgesehen.
Das Zahnrad wird gemeinsam durch den Getriebezug der ersten Schaltstufe
und dem Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe verwendet. Daher ist die
Anzahl der Zahnräder verringert, die für die Realisierung des Parksperrmechanismus
verwendet werden. Zudem kann der Aufbau des Parksperrmechanismus vereinfacht werden.
Das Doppelkupplungs-Getriebegerät mit der Parksperrfunktion besitzt
die erste und die zweite Eingangswelle 15, 16, die erste und die
zweite Gegenwelle 17, 18, die Doppelkupplung 12 mit der
ersten und der zweiten Kupplung C1, C2, den ersten Gangwechselmechanismus
20A mit der ersten Vielzahl von Getriebezügen inklusive dem Getriebezug
der ersten Gangstufe, den zweiten Gangwechselmechanismus 20B mit der zweiten
Vielzahl von Getriebezügen inklusive dem Getriebezug der Rückwärtsgangstufe,
die Ausgangswelle 19, das erste Zahnrad 21a und das zweite Zahnrad
27a, die an entweder der ersten oder der zweiten Eingangswelle
15, 16 vorgesehen sind und jeweils den Getriebezug der ersten
Schaltstufe und den Getriebezug der Rückwärts-Schaltstufe bilden, die
Vielzahl von Eingriffselementen inklusive dem ersten Eingriffselement S1 und dem
Rückwärts-Eingriffselement SR, wobei sich während eines Parkvorgangs
das erste Eingriffselement S1 und das Rückwärts-Eingriffselement SR gleichzeitig
in dem eingegriffenen Zustand befinden, so dass die Parksperre ausgeführt wird.