| Dokumentenidentifikation |
DE102007010880A1 20.12.2007 |
| Titel |
Druckregelventil |
| Anmelder |
TI Group Automotive Systems, L.L.C., Warren, Mich., US |
| Erfinder |
Talaski, Edward J., Caro, Mich., US |
| Vertreter |
Hauck Patent- und Rechtsanwälte, 80339 München |
| DE-Anmeldedatum |
06.03.2007 |
| DE-Aktenzeichen |
102007010880 |
| Offenlegungstag |
20.12.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
20.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
F16K 17/04(2006.01)A, F, I, 20070306, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
G05D 16/00(2006.01)A, L, I, 20070306, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Ein Druckregelventil besitzt eine sich ungleichmäßig verjüngende Ventilbohrung, die in Abwärtsrichtung einen zunehmenden Durchmesser aufweist. Ein teilweise zwischen einer Ventilkugel und der Ventilbohrung im Bereich des kleinsten Spaltes zwischen diesen gebildeter Grenzflächenwinkel steigt an, wenn die Ventilkugel von einem Ventilsitz der Ventilbohrung in zunehmender Weise wegverschoben wird.
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| Beschreibung[de] |
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Diese Erfindung betrifft ein Ventil, genauer gesagt ein Fluiddruckregelventil.
Hydraulikkreise weisen aus verschiedenen Gründen Ventile, wie
Druckentlastungsventile, auf, wobei diese Gründe das Schützen von Komponenten
und das Sicherstellen der Betriebssicherheit des Systems umfassen. Es gibt verschiedene
Ventile im Stand der Technik, die dazu verwendet werden, den Druck von Fluiden,
die Flüssigkeiten und Gase umfassen, zu regeln. Bei einem Ventil findet eine
Kugel oder eine Ventilkugel Verwendung, die von einer Feder oder einem anderen Mechanismus
nachgiebig gegen einen Ventilsitz vorgespannt wird, um das Ventil abzudichten und
den „Sprengdruck" oder anfänglichen Öffnungsdruck und den Entlastungsdruck
zu regeln. Wenn einmal der „Sprengdruck" erreicht ist, wird die Ventilkugel
vom Ventilsitz weggedrückt, und Strömungsmittel fließt durch den
Ventilsitz. Durch den Vorspannmechanismus bewegt sich die Ventilkugel zurück
auf den Ventilsitz, wenn der Druck reduziert und der Entlastungsdruck erreicht wird.
Ventile mit einer Ventilbohrung einer zylindrischen oder kegelstumpfförmigen
Gestalt können unerwünschte Änderungen des Betriebsdrucks bei verschiedenen
Durchsätzen, insbesondere hohen Durchsätzen, aufweisen. Diese Ventile
erfordern in typischer Weise einen übermäßig erhöhten Fluiddruck,
um eine erhöhte Ventilöffnung zu bewirken, was beispielsweise zu einer
Veränderung der Betriebseigenschaften in Bezug auf den Fluiddurchsatz führen
kann.
Ein Druckregelventil besitzt eine sich ungleichmäßig verjüngende
Ventilbohrung, die nach unten einen zunehmenden Durchmesser aufweist. Ein von einer
Ventilkugel und der Ventilbohrung im Bereich des kleinsten Spaltes hierzwischen
gebildeter Grenzflächenwinkel steigt an, wenn die Ventilkugel in zunehmender
Weise von einem Ventilsitz der Ventilbohrung weg verschoben wird.
Wenn der Grenzflächenwinkel ansteigt, nimmt der wirksame Flächenbereich
der Ventilkugel, auf die der aufstromseitige Strömungsmitteldruck einwirkt,
zu, so dass vom aufstromseitigen Strömungsmittel eine erhöhte Kraft auf
die Kugel einwirkt. Diesbezüglich kann die Änderung des Grenzflächenwinkels
und somit die Änderung des wirksamen Flächenbereiches der Ventilkugel
in Bezug auf beispielsweise die Federkonstante einer Feder, die in nachgiebiger
Weise die Kugel gegen den Ventilsitz vorspannt, gesteuert werden. Bei einer Ausführungsform
kann das Ventil als Druckentlastungsventil verwendet werden, und der Grenzflächenwinkel
und somit der wirksame Flächenbereich der Ventilkugel kann so ausgebildet sein,
dass die erhöhte Federkraft, die auf die Ventilkugel einwirkt, wenn diese zunehmend
vom Ventilsitz weg verschoben wird, ausgeglichen wird. Somit kann eine relativ flache
oder konstante Druckkurve für das Entlastungsventil über einen weiten
Bereich von Fluiddurchsätzen erhalten werden. Natürlich kann das Ventil
auch bei anderen Anwendungsfällen als einem Druckentlastungsventil eingesetzt
werden.
Bei einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform hat die
Ventilbohrung einen kegelstumpfförmigen Abschnitt, der den Ventilsitz bildet,
und einen konkaven Abschnitt abstromseitig des kegelstumpfförmigen Abschnittes,
der auf nicht lineare oder nicht gleichmäßige und vorzugsweise sich bogenförmig
verjüngende Weise ausgebildet ist. Bei einer anderen gegenwärtig bevorzugten
Ausführungsform besitzt die Ventilbohrung eine Vielzahl von geradlinigen, sich
linear verjüngenden Segmenten, die unter verschiedenen Winkeln angeordnet sind,
so dass die Ventilbohrung über ihre gesamte Axiallänge keine geradlinige
oder konstante lineare Verjüngung aufweist.
Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
gehen aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
in Verbindung mit den Zeichnungen hervor. Hiervon zeigen:
1 eine Endansicht eines Druckregelventils gemäß
einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
2 eine Schnittansicht generell entlang Linie 2-2 in
1;
3 eine Schnittansicht generell entlang Linie 3-3 in
1;
4 eine Teilschnittansicht einer anderen Ausführungsform
eines Druckregelventils, wobei eine Ventilkugel in ihrer geschlossenen Position
auf einem Ventilsitz dargestellt ist;
5 eine Teilschnittansicht wie 4,
die die Ventilkugel zeigt, die um eine erste Strecke vom Ventilsitz verschoben ist;
6 eine Teilschnittansicht wie 4,
die die Ventilkugel zeigt, die um eine zweite Strecke vom Ventilsitz verschoben
ist;
7 eine Teilschnittansicht wie 4,
die die Ventilkugel zeigt, die um eine dritte Strecke vom Ventilsitz verschoben
ist;
8 eine Teilschnittansicht eines Druckregelventils,
das gemäß einer anderen gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung konstruiert ist;
9 eine Darstellung einer Druckkurve für ein beispielhaftes
Druckregelventil;
10 eine Schnittansicht des Ventilgehäuses einer
anderen Ausführungsform;
11 eine schematische Teilschnittansicht eines Abschnittes
eines Ventils;
12 eine schematische Endansicht einer Austrittsbahn
und von Öffnungen eines Ventilgehäuses;
13 ein Durchsatz-Druck-Diagramm, das u. a. die Korrelation
der Kraftstoffpumpe und des Ventil-Verhaltens zeigt;
14 ein Durchsatz-Druck-Diagramm eines beispielhaften
Ventils mit einem Ventilhalter in einer ersten Position, der eine erste Federkraft
auf den Ventilkopf erzeugt;
15 ein Durchsatz-Druck-Diagramm eines beispielhaften
Ventils mit einem Ventilhalter in einer zweiten Position, der eine erste Federkraft
auf den Ventilkopf erzeugt; und
16 ein Durchsatz-Druck-Diagramm eines beispielhaften
Ventils mit einem Ventilhalter in einer ersten Position, der eine erste Federkraft
auf den Ventilkopf erzeugt.
Es wird nunmehr in größeren Einzelheiten auf die Zeichnungen
Bezug genommen. Die 1-3
zeigen ein Druckregelventil 10 mit einem Ventilkörper 12
mit einer darin ausgebildeten Ventilbohrung 14 und einem Ventilkopf
16, der bei dieser Ausführungsform als Kugel dargestellt ist, die
in der Ventilbohrung 1 angeordnet ist, um den Strömungsmitteldurchfluss
durch die Bohrung zu regeln. Bei einer gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform
funktioniert das Druckregelventil 10 als Druckentlastungsventil. Die Ventilkugel
16 wird, beispielsweise durch eine Feder 18, auf elastische weise
gegen einen Ventilsitz 20 vorgespannt, bei dem es sich um einen Abschnitt
der Ventilbohrung 14 handelt, der einen Durchmesser besitzt, der kleiner
ist als der Durchmesser der Ventilkugel. Wenn die Ventilkugel 16 am Ventilsitz
20 sitzt, strömt kein Fluid durch die Ventilbohrung 14. Wenn
der Druck des aufstromseitig des Ventilsitzes 20 angeordneten Fluides einen
vorgegebenen maximalen Fluiddruck übersteigt, wird die Ventilkugel
16 durch die Kraft des Fluides gegen die Kraft der Feder 18 verschoben,
so dass ein Durchflussbereich oder ein Spalt 22 (wie in den 5-7
gezeigt) zwischen der Ventilkugel 16 und der Ventilbohrung 14
gebildet wird, durch den Fluid strömen kann. Wenn der Druck des Fluides unter
den vorgegebenen maximalen Fluiddruck fällt, nimmt die Ventilkugel
16 wieder ihren Sitz auf dem Ventilsitz 20 ein.
Der Betriebsdruck des Ventils 10 kann durch die anfängliche
Federkraft und die Federkonstante der Feder 18, die auf nachgiebige Weise
die Ventilkugel 16 gegen den Ventilsitz 20 vorspannt, gesteuert
werden. Die anfängliche Federkraft kann verändert werden, indem die anfängliche
Kompression der Feder 18 variiert wird, wie beispielsweise durch Einstellen
der Position eines Federsitzes 24, der vorzugsweise in die Ventilbohrung
14 hinter der Feder 18 gepresst wird. Der Federsitz
24 befindet sich vorzugsweise im Festsitz mit der Ventilbohrung
14 und besitzt eine Öffnung 26, durch die Fluid strömen
kann.
Bei der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsform ist der
Ventilsitz 20 in einem sich generell linear verjüngenden oder kegelstumpfförmigen
Abschnitt 28 der Ventilbohrung 14 ausgebildet. Dieser kegelstumpfförmige
Abschnitt 28 erstreckt sich axial und radial nach außen, wenn er nach
unten bis zu einem Übergangspunkt 30 am abstromseitigen Ende des kegelstumpfförmigen
Abschnittes verläuft. Abstromseitig des Übergangspunktes 30 ist
ein konkaver Abschnitt 32 in der Ventilbohrung 14 ausgebildet.
Der konkave Abschnitt 32 hat einen Durchmesser, der von seinem
auf stromseitigen Ende bis zu seinem abstromseitigen Ende ansteigt. Der Durchmesser
des konkaven Abschnittes 32 steigt nicht linear an wie im kegelstumpfförmigen
Abschnitt 28. Vielmehr ist die Ventilbohrung 14 im Bereich des
konkaven Abschnittes 32 etwas gekrümmt oder bogenförmig ausgebildet.
Wenn sich daher der konkave Abschnitt 32 nach unten erstreckt, nimmt sein
Durchmesser in Abhängigkeit von der Krümmung der Ventilbohrung
14 in diesem Bereich zu. Der minimale Spalt oder Durchflussbereich
22 zwischen dem Ventilkörper 12 und der Ventilkugel
16 variiert in Abhängigkeit von der axialen Verschiebung der Ventilkugel
16 vom Ventilsitz 20 weg. Dieser minimale Spalt oder Durchflussbereich
22 wird von dem Abschnitt der Ventilbohrung 14 gebildet, der am
benachbartesten zur Ventilkugel 16 angeordnet ist, wobei sich der minimale
Spalt verändert, wenn die Ventilkugel relativ zum Ventilsitz verschoben wird.
Wie in den 4-7
gezeigt, die eine andere Ventilausführungsform zeigen, die eine Ventilbohrung
einer geringfügig anderen Form als in den 1-3
besitzt, ist ein Grenzflächenwinkel &agr; zwischen einer Achse
34 der Ventilbohrung 14 und einer Grenzflächenlinie
36 ausgebildet, die die kürzeste Distanz zwischen dem Ventilkopf und
der Ventilbohrung 14 darstellt. Mit anderen Worten, die Grenzflächenlinie
36 verbindet den Punkt auf dem Ventilkopf und den Punkt auf der Ventilbohrung
14, die den minimalen Spalt zwischen dem Ventilkopf und
der Ventilbohrung bilden. Mit einer Ventilkugel 16 als Ventilkopf verbindet
die Grenzflächenlinie 36 die Mitte der Ventilkugel 16 und
die Fläche der Ventilbohrung 14, die der Ventilkugel 16 am
nächsten ist. Wie in 5 gezeigt, verläuft
bei mindestens einem gekrümmten oder bogenförmigen konkaven Abschnitt
32 und einer Ventilkugel 16 die Grenzflächenlinie
36 senkrecht zu einer Linie 38 als Tangente an die Ventilbohrung
an der Stelle der Ventilbohrung, die für eine spezielle axiale Position der
Ventilkugel zu dieser am nächsten ist. Wie in den 4-7
gezeigt, nimmt der Grenzflächenwinkel &agr; zu, wenn die Ventilkugel
16 vom Ventilsitz 20 weiter weg verschoben wird. Dies ist auf
den ungleichmäßigen Anstieg des Durchmessers des konkaven Abschnittes
32 der Ventilbohrung 14 bei deren Abwärtserstreckung zurückzuführen.
Während des Betriebes ist der wirksame Flächenbereich der
Ventilkugel 16, auf den das Fluid aufstromseitig des Ventilsitzes
20 einwirkt, proportional zum Grenzflächenwinkel &agr;. Wenn der
Grenzflächenwinkel &agr; zunimmt, nimmt auch der wirksame Flächenbereich
der Kugel 16, der dem aufstromseitigen Strömungsmitteldruck ausgesetzt
ist, zu. Bei einem vorgegebenen Fluiddruck neigt die erhöhte wirksame Fläche
der Ventilkugel 16 dazu, die durch den aufstromseitigen Fluiddruck auf
die Ventilkugel einwirkende Kraft zu erhöhen. Ferner existiert der als „Bernoulli-Effekt"
bezeichnete Faktor, der dazu neigt, die Druckkraft auf die Ventilkugel
16 aufgrund der Geschwindigkeit des Fluides im Durchflussspalt
22 zu erniedrigen. Der „Bernoulli-Effekt" kann reduziert werden,
indem der minimale Durchflussspalt 22 in einer festen Axialposition der
Kugel 16 verringert wird. Diese vom aufstromseitigen Fluiddruck erzeugte
Kraft wird durch die Kraft der Feder 18 ausgeglichen, die in entsprechender
Weise ansteigt, wenn die Ventilkugel 16 weiter vom Ventilsitz
20 weg verschoben wird, so dass eine erhöhte, Kompression der Feder
18 bewirkt wird. Daher kann das Druckregelventil 10 so ausgebildet
sein, dass es die erhöhte Federkraft ausgleicht, wenn die Feder 18
zuenehmend komprimiert wird, indem der wirksame Flächenbereich der Kugel
16 erhöht oder der minimale Durchflussspalt 22 verringert
wird, wenn die Kugel 16 weiter weg vom Ventilsitz 20 verschoben
wird. Auf diese Weise kann das Ventil 10 so konstruiert sein, dass es eine
gewünschte Druckkurve oder ein gewünschtes Ansprechverhalten über
einen breiten Bereich von Fluiddurchsätzen liefert. Beispielsweise kann das
Ventil 10 so ausgebildet sein, dass es eine relativ flache Druckkurve über
einen breiten Bereich von Durchsätzen besitzt, wie in 9
gezeigt, wobei der Durchsatz von etwa 10 oder 20 l pro h bis auf etwa 200 l pro
h variiert. Die Fluiddurchsätze können sogar noch höher sein und
in einem Bereich von 250 l pro h oder darüber liegen, falls erforderlich. Natürlich
kann das Druckansprechverhalten oder die Druckkurve in der für einen speziellen
Anwendungsfall oder Gebrauch eines Druckregelventils gewünschten Weise gesteuert
werden.
Ein Weg zur Konstruktion eines Ventils 10 besteht darin,
den gewünschten Minimalspalt zwischen der Ventilkugel 16 und der Ventilbohrung
14 in verschiedenen axialen Verschiebungsstellungen der Ventilkugel
16 zu bestimmen und in gewünschter Weise die auf die Kugel einwirkende
Federkraft entgegenwirken zu lassen, bei der es sich um eine bekannte Funktion der
Federkonstanten der Feder 18 handelt. Mit anderen Worten, für eine
vorgegebene Verschiebung der Ventilkugel 16 kann die auf die Kugel einwirkende
Federkraft sofort berechnet werden, und diese Kraft kann in der gewünschten
Weise durch eine gewünschte Nettokraft in der entgegengesetzten Richtung ausgeglichen
werden, bei der es sich um eine Funktion der auf die Ventilkugel 16 einwirkenden
Fuidkraft handelt. Da die Kraft des auf die Ventilkugel 16 einwirkenden
Fluides vom aufstromseitigen Druck, der Axialposition, dem Grenzflächenwinkel
und dem minimalen Durchflussspalt 22 abhängig ist, kann die Berechnung
unter Einsatz einer fluiddynamischen Rechenanalyse (CFD) oder einer anderen numerischen
Analyse durchgeführt werden. Die Analyse zeigt, dass die Kraft ansteigt, wenn
der minimale Durchflussspalt 22 abnimmt, und dass die Kraft abnimmt, wenn
der minimale Durchflussspalt 22 ansteigt. Auf diese Weise kann die Form
oder Kontur des konkaven Abschnittes 32 iterativ mit relativer Genauigkeit
für eine gewünschte Druckcharakteristik oder ein Druckansprechverhalten
des Druckregelventils 10 ermittelt werden.
Wenn das Ventil geschlossen ist, mit anderen Worten, die Ventilkugel
16 auf dem Ventilsitz 20 angeordnet ist, beträgt der Grenzflächenwinkel
&agr; vorzugsweise zwischen etwa 5° und etwa 85°, bevorzugter zwischen
35° und 45°. Bei sehr niedrigen Grenzflächenwinkeln ist ein relativ
kleiner Flächenbereich der Ventilkugel 16 vorhanden, der dem aufstromseitigen
Fluiddruck ausgesetzt ist, was das Ansprechverhalten der Ventilkugel nachteilig
beeinflussen kann. Andererseits können bei einem sehr großen Startgrenzflächenwinkel
Ereignisse auftreten, wie ein Verkorken oder die Neigung der Ventilkugel
16 zum Festsetzen auf dem Ventilsitz 20. Ferner wird durch das
Starten mit einem sehr großen Grenzflächenwinkel &agr; der Anstieg des
Grenzflächenwinkels &agr; reduziert, der möglich ist, wenn die Ventilkugel
16 verschoben wird, da der maximale Grenzflächenwinkel mit einer Ventilkugel
90° beträgt, was mit dem Durchmesser der Kugel senkrecht zur Richtung
des Fluidstromes übereinstimmt. Mit anderen Worten, der 90°-Grenzflächenwinkel
&agr; definiert den maximal wirksamen Flächenbereich der Ventilkugel
16.
Bei der in den 4-7
gezeigten Ausführungsformen steigt der Grenzflächenwinkel &agr; von
einem Nennwinkel von etwa 65°, wenn die Ventilkugel
16 auf dem Ventilsitz 20 geschlossen ist, bis zu etwa 68°
in 5 an, wenn die Ventilkugel 16 aus ihrer
geschlossenen Position und vom Ventilsitz 20 weg verschoben ist. Gemäß
6 ist die Ventilkugel 16 weiter weg vom Ventilsitz
20 verschoben als in 5 und beträgt der
Grenzflächenwinkel &agr; nominell etwa 74°. Schließlich ist in
7 die Ventilkugel 16 noch weiter weg verschoben
vom Ventilsitz 20, und entspricht der Grenzflächenwinkel &agr; einem
Nennwinkel von etwa 85°. Diese repräsentativen Winkel zeigen nur eine
einzige gegenwärtig bevorzugte Ausführungsform und sollen in keiner Weise
die Erfindung beschränken.
Der kegelstumpfförmige Abschnitt 28 kann für einen
konsistenteren Grenzflächenwinkel &agr; sorgen, wenn die Ventilkugel 16 am
Ventilsitz 20 sitzt, und kann den Effekt von Änderungen im Ventilkörper
12 minimieren, die auftreten können, wenn ein Ventilkörper aus
Kunststoff verwendet wird, der in flüssigen Kraftstoff eingetaucht ist, welcher
ein Anschwellen des Kunststoffs bewirkt. Da der Grenzflächenwinkel &agr;
im kegelstumpfförmigen Abschnitt 28 mit einer sich linear verjüngenden
Oberfläche konstant bleibt, bewirkt eine Änderung im Ventilbohrungsdurchmesser
in diesem Bereich, dass die Ventilkugel 16 mit dem kegelstumpfförmigen
Abschnitt 28 an einer anderen axialen Stelle in Eingriff tritt, ändert
jedoch nicht den Grenzflächenwinkel &agr;. Eine solche Änderung ändert
daher nicht den wirksamen Flächenbereich der Ventilkugel 16, auf den
der aufstromseitige Fluiddruck einwirkt. Auf diese Weise wird durch solche Veränderungen
im Gehäuse das „Absprengen" oder der anfängliche Öffnungsdruck
des Ventils 10 nicht beeinflusst.
Fall gewünscht, kann die Ventilkugel 14 auch ohne einen
kegelstumpfförmigen Abschnitt 28 ausgebildet sein. Die gesamte Ventilbohrung
14 kann dabei eine nichtlineare oder nicht gleichmäßige Verjüngung
aufweisen, wie in Verbindung mit dem konkaven Abschnitt 32 der gerade erläuterten
Ausführungsform beschrieben. Die ungleichmäßige Verjüngung sorgt
für einen variierenden Änderungswert des Durchmessers der Ventilbohrung
14 für vorgegebene Schritte der axialen Distanz. Wie in
8 gezeigt, kann alternativ dazu ein Ventilkörper
12' eine Ventilbohrung 14' mit einer Vielzahl von sich linear
verjüngenden Segmenten 40 aufweisen, die unter unterschiedlichen Winkeln
zueinander angeordnet sind. Obwohl jedes einzelne Segment 40 eine geradlinige
Verjüngung besitzt, hat die Ventilbohrung 14 als ganzes keine geradlinige
Verjüngung über ihre gesamte Axiallänge. Wie in 8
gezeigt, kann die Grenzflächenlinie 36 generell senkrecht zu dem linearen
Segment verlaufen, das der Ventilkugel 16 am nächsten ist, und wird
der Grenzflächenwinkel &agr; zwischen der Achse 34 der Ventilbohrung
14' und der Grenzflächenlinie 36 gebildet.
Es wird nunmehr ein repräsentatives Verfahren zur Ausbildung
eines Ventils 100 zur Verwendung mit Strömungsmitteln mit niedriger
Viskosität beschrieben, wobei ein geeigneter Durchflussspalt 102 und
eine geeignete Größe eines Ventilkopfes oder einer Ventilkugel
104 ermittelt werden können. Aus der Differenz des statischen Drucks
aufstromseitig und abstromseitig des Ventils (Delta P) kann die Geschwindigkeit
des Fluides im Durchflussspalt unter Verwendung der Bernoulli'schen Gleichung wie
folgt ermittelt werden:
Delta P = 0,5·Dichte·Geschwindigkeit2.
In einem Beispiel, bei dem das Fluid eine Viskosität von 0,75
kg/l und ein Delta P von 650 kPa besitzt, beträgt die Geschwindigkeit etwa
41,7 m/sec.
Die Fluidgeschwindigkeit, der Durchflussbereich und der Durchsatz
können über die Kontinuitätsgleichung wie folgt miteinander in Beziehung
gesetzt werden:
Volumetrischer Durchsatz = Durchflussbereich·Geschwindigkeit
In einem Ventil, in dem der maximale Durchsatz 180 l/h beträgt,
beträgt der maximale Durchflussbereich etwa 1,2 mm2. Mit diesem
Durchflussbereich kann die optimale Größe der Kugel 104 wie folgt
ermittelt werden:
Kugeldurchmesser = (Durchflussbereich0,5)·3.
In diesem Beispiel beträgt der Kugeldurchmesser etwa 3,28 mm.
Natürlich ist dies ein angenäherter Kugeldurchmesser und kann die tatsächliche
Kugel 104 kleiner oder größer sein, wie gewünscht oder erforderlich.
Wie am besten in 10 gezeigt, kann die
Geometrie des Ventilgehäuses 106 relativ zur Größe der Kugel
104 ermittelt werden. Das Ventilgehäuse besitzt einen Ventilsitzbereich
108 und einen variierenden Durchflussspalt 102. Die Größe
des aufstromseitigen Eintrittslochs 110 kann so ausgewählt sein, dass
sie zwischen etwa 70% und 90% des Kugeldurchmessers liegt und bei einer Ausführungsform
etwa 80% des Kugeldurchmessers beträgt. Der Ventilsitzbereich 108
kann einen Sitzwinkel von etwa 25°-30° besitzen, wie schematisch in
11 gezeigt. Ein konsistenteres Verhalten des Ventils
kann mit einem größeren Eintrittsloch 110 und einem größeren
Radius 112, der zum Eintrittsloch 110 führt, realisiert werden.
Ein größeres Eintrittsloch 110 kann zu einer Reduzierung des
Druckabfalls führen, der mit dem Fluid einhergeht, das sich in das Eintrittsloch
110 bewegt. Des Weiteren beeinflussen Grate oder andere Unregelmäßigkeiten
(wie ein weniger rundes Eintrittsloch) den Druckabfall am Eintrittsloch
110 und können entsprechend das Verhalten des Ventils
100 beeinflussen.
Wenn sich die Kugel 104 axial vom Ventilsitz 108
um eine Strecke abhebt oder bewegt, die etwa 25% ihres Durchmessers entspricht,
kann der Durchflussspalt 102 geringer sein als 5% des Kugeldurchmessers
und bei einigen Anwendungsfällen etwa 3,5% des Kugeldurchmessers betragen.
Wenn sich in diesem Beispiel die Kugel 104 vom Ventilsitz 108
eine Strecke wegbewegt, die etwa 6% und etwa 15% des Kugeldurchmessers beträgt,
kann der Durchflussspalt geringer sein als 2% und geringer sein als 3% des Kugeldurchmessers.
Solche Werte können auch Sollwerte für andere beispielhafte Ventilkonstruktionen
sein. Wenn bei einer Ausführungsform die Ventilkugel 104 vom Ventilsitz
108 eine Strecke verschoben wird, die etwa 6,2% des Kugeldurchmessers beträgt,
kann der Durchflussspalt etwa 1,5% des Kugeldurchmessers betragen, und wenn die
Ventilkugel 104 vom Ventilsitz 108 um eine Strecke verschoben
wird, die etwa 15,6% des Kugeldurchmessers entspricht, kann der Durchflussspalt
etwa 2,8% des Kugeldurchmessers betragen. Eine Kurve, die diese drei Punkte entsprechend
der Axialverschiebung der Kugel von etwa 6,2%, 15,6% und 25% des Kugeldurchmessers
verbindet, bildet eine gekrümmte oder bogenförmige Fläche. Vorzugsweise
ist die bogenförmige oder gekrümmte Fläche am Ventilsitz
108 oder in der Nähe desselben abgestumpft. wenn beim Testen eines
so ausgebildeten Ventils der resultierende Druckabfall über das Ventil bei
irgendeiner speziellen Axialverschiebung der Ventilkugel zu groß ist, kann
der Netto-Durchflussspalt bei der speziellen Axialverschiebung der Ventilkugel verringert
werden.
Empirische Daten haben eine Beziehung zwischen dem Durchsatz durch
das Ventil 100 und der Axialposition der Ventilkugel 104 relativ
zum Ventilsitz 108 ergeben. Der Druck aufstromseitig des Ventils
100 legt die Geschwindigkeit des Fluidstromes durch den Durchflussspalt
102 zwischen der Ventilkugel 104 und dem Ventilgehäuse
106 fest. Eine CFD-Analyse hat ergeben, dass bei einer Verringerung der
Größe des Eintrittslochs die auf die Ventilkugel aufstromseitig des Durchflussspaltes
einwirkende Kraft verringert wird. Die CFD-Analyse bestätigt, dass es einen
Bereich mit geringem statischen Druck im Durchflussspalt 102 zwischen der
Kugel 104 und dem Ventilsitz 108 gibt und dass die hohe Geschwindigkeit
des Fluidstromes in diesem Bereich den Bereich niedrigen Drucks erzeugt. Durch die
Erhöhung des Durchmessers des Eintrittslochs 110 wird die Größe
des Bereiches niedrigen Drucks verringert. Der Bereich der Zone niedrigen Drucks
kann auch verringert werden, indem die Form des Ventilsitzes 108 verändert
wird, um die wirksame Verschiebung der Kugel 104 zu vergrößern.
Die CFD-Analyse zeigt ferner, dass die Veränderung des aufstromseitigen Drucks
und/oder die Veränderung der Geometrie der Ventilkomponenten keinen signifikanten
Effekt auf das Verhältnis zwischen der auf die Kugel einwirkenden Axialkraft
und der erforderlichen Sprengkraft zum anfänglichen Öffnen des Ventils
hat.
Der Bereich abstromseitig des Ventilsitzes 108 kann das Verhalten
des Ventils in mindestens zwei Weisen beeinflussen. Zuerst kann er die Axialposition
der Kugel 104 bei Durchsätzen über dem geplanten Durchfluss beeinflussen
(da der Durchflussspalt bei einer größeren axialen Verschiebung der Ventilkugel
geregelt wird). Als zweites kann er eine Diffusion des Fluides bewirken, das durch
den Durchflussspalt 102 dringt. Wenn der Bereich abstromseitig des Ventilsitzes
108 erhöht wird (d. h. gekrümmt, verjüngt etc. wird), kann
der maximale Durchflussbereich des Ventils vergrößert werden, obwohl die
Schaffung des erhöhten Bereiches es schwieriger machen kann, den statischen
Druck auf der abstromseitigen Seite der Ventilkugel vorauszusagen. Wenn Fluid auf
der abstromseitigen Seite der Kugel 104 diffundiert, wirken die resultierenden
Kräfte auf die Kugel der Axialverschiebung der Kugel vom Ventilsitz
108 weg entgegen und können zur Instabilität des Ventils beitragen.
Die Größe des Federführungsbereiches 114 des
Ventilgehäuses 106 kann die Geradlinigkeit der Feder 106
und die Fluiddrosselung, die mit dem Fluidstrom um den Kopf der Feder
116 herum verbunden ist, beeinflussen. Federführungen 114
mit einem kleineren Durchmesser als ein Austrittsloch 118 oder Austrittslöcher
des Ventils sind mit guten Ergebnissen getestet worden. Beispielsweise betrugen
bei einem getesteten Ventil der Durchmesser des Austrittsloches 118 etwa
4,55 mm und der Durchmesser des Federführungsbereiches 14 etwa 4,25
mm. Wenn die Federführung 114 zu klein ist, kann das Ventil eine Druckabfalldiskontinuität
bei hohen Durchsätzen aufweisen.
Der Seitenschlitz 120 kann zwei Funktionen haben: er kann
einen erhöhten Durchflussbereich abstromseitig des Ventilsitzes 108
ermöglichen und ferner die Möglichkeit verringern, dass das Ventil ohne
eine Feder 116 gebaut wird. Wenn der Seitenschlitz 120 nicht benutzt
wird und eine Kraftstoffpumpe einschließlich eines Ventils oder ein Ventil
selbst ohne eine Feder 116 gebaut wird, dichtet die Kugel 104
gegenüber einem Federhalter 122 ab und kann der Anschein erweckt werden,
dass das Ventil richtig funktioniert, obwohl dies nicht der Fall ist.
Eine Halterzone 124 des Ventilgehäuses 106
sollte koaxial zur Achse des Gehäuses verlaufen und eine ausreichende Wanddicke
besitzen, um eine Bewegung des Halters 122 zu vermeiden. Eine Bewegung
des Halters 122 beeinflusst beispielsweise die auf die Ventilkugel
104 einwirkende Federkraft. Bei einem Ventil beträgt der Durchmesser
der Halterzone 4,55 mm ± 0,05 mm, und die Halterzone hat vorzugsweise
eine Wanddicke von mindestens 2 mm.
Die Ausbildung des Austrittslochs 118 bzw. der Austrittslöcher
kann dazu beitragen, den Maximaldruck bei maximalem Durchfluss durch das Ventil
zu regeln und vorzugsweise zu minimieren. Der Austrittslochdurchflussbereich kann
den Druckabfall über das Ventil beeinflussen. Wenn der Austrittslochdurchmesserbereicht
zu gering ist, steigt der Druckabfall über das Ventil an.
Derartige Ventile können in Fluidpumpen, wie Kraftstoffpumpen,
abstromseitig eines Auslasses der Kraftstoffpumpe Verwendung finden (d. h. abstromseitig
der Kraftstoffpumpe oder in einem Gehäuse einer Kraftstoffpumpe, mit der Kraftstoff
unter Druck abgegeben wird, gelagert). Wie durch die Linie 130 in
13 gezeigt, nimmt der Durchsatz des von einer Kraftstoffpumpe
(beispielsweise von mit einem Elektromotor angetriebenen Pumpen, die üblicherweise
in Kraftfahrzeugen oder anderen Fahrzeugen Verwendung finden) abgegebenen Fluides
ab, wenn der Druck des Fluides ansteigt. Wie durch die Linie 132 gezeigt,
kann im Gegensatz dazu der Fluiddurchfluss durch das Ventil ansteigen, wenn der
Druck des Fluides ansteigt. Aufgrund dieser Information kann die richtige Ventilgröße
und Ausführung ausgewählt werden, um mit und in einem großen Anwendungsbereich
zu operieren, beispielsweise einem großen Bereich von Kraftstoffpumpen, die
mit unterschiedlichen Drücken und Durchsätzen arbeiten können.
Die 14-16
zeigen CFD-Analyse-Diagramme einer Ventilkonstruktion, die bei verschiedenen Drücken
arbeitet, beispielsweise durch Verändern der Federkraft, was durch Bewegung
des Halter und Veränderung der Kompression der Feder durchgeführt werden
kann. Wie in 14 gezeigt, arbeitet das Ventil bei einem
Druck von etwa 150-170 kPa über einen Bereich von Durchsätzen von etwa
20 l/h bis etwa 80 l/h, wenn der Halter auf eine Nenntiefe von 3,5 mm vom Ende des
Ventilgehäuses eingestellt ist. Wenn, wie in 15
gezeigt, der Halter auf eine Tiefe von etwa 7 mm eingestellt ist, arbeitet das Ventil
bei etwa 650 kPa über einen Bereich von Durchsätzen von etwa 40 l/h bis
zu über 200 l/h. Bei dieser beispielhaften Ausführungsform ist das Ventil
für einen Druck von etwa 650 kPa ausgelegt und besitzt eine generell lineare
Kurve über einen breiten Bereich von Durchsätzen. Wenn, wie in
16 gezeigt, der Halter auf eine Tiefe von etwa 8,5
mm eingestellt ist, arbeitet das Ventil bei etwa 850-900 kPa über einen Bereich
von Durchsätzen zwischen etwa 40 l/h bis über 200 l/h. Es kann daher eine
einzige Ventilkonstruktion in einem großen Bereich von Anwendungsfällen
in Abhängigkeit von den Durchsatz- und Druckerfordernissen Verwendung finden.
Natürlich sind auch andere Modifikationen, Variationen oder Anordnungen
für den Fachmann ersichtlich. Die vorherige Beschreibung der gegenwärtig
bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung ist daher lediglich beispielhaft
und nicht beschränkend. Es wurden auch diverse andere Konstruktionen und Anordnungen
offenbart. Wie vorstehend erläutert, sind jedoch auch noch weitere Ausführungsformen
für den Fachmann ersichtlich, die alle unter das Konzept und den Umfang der
Erfindung fallen, die durch die Patentansprüche vorgegeben werden. Beispielsweise
ist der Ventilkopf zwar als Ventilkugel dargestellt, kann jedoch auch andere Formen
oder Anordnungen besitzen, wie dies für den speziellen Anwendungsfall des Ventils
erwünscht ist.
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| Anspruch[de] |
Druckregelventil mit
einem Ventilkörper (12) mit einer Ventilbohrung (14) mit
einem Ventilsitz (20) und einer Längsachse, wobei die Ventilbohrung
(14) mindestens eine Fläche aufweist, die im Schnitt in einer Ebene,
die die Längsachse enthält, einen Durchmesser aufweist, der variiert und
ungleichmäßig von ihrem aufstromseitigen Ende benachbart zum Ventilsitz
(20) zu ihrem abstromseitigen Ende ansteigt;
einem Ventilkopf (16), der mindestens teilweise in der Ventilbohrung (14)
aufgenommen ist, nachgiebig gegen den Ventilsitz (20) in eine geschlossene
Position vorgespannt wird und gegen die Vorspannung in offene Positionen im Abstand
vom Ventilsitz (20) bewegbar ist, ohne mit irgendeinem Anschlag in Eingriff
zu treten, um den Druck des durch die Ventilbohrung (14) abstromseitig
des Ventilkopfes (16) strömenden Fluides zu regeln;
wobei benachbarte Flächen des Ventilkopfes (16) und der Ventilbohrung
(14), zwischen denen das Fluid strömt, so ausgebildet sind, dass sie
mindestens dann, wenn der Ventilkopf (16) gegenüber dem Ventilsitz
(20) verschoben ist, einen Grenzflächenwinkel (&agr;) bilden, der
zwischen der Längsachse und einer Grenzflächenlinie, die einen Punkt auf
der Fläche des Ventilkopfes (16), die zur Fläche der Ventilbohrung
(14) am nächsten ist, und einen Punkt der Fläche der Ventilbohrung,
die zur Fläche des Ventilkopfes am nächsten ist, schneidet, ausgebildet
ist, so dass der Grenzflächenwinkel (&agr;) ansteigt, wenn der Ventilkopf
(16) zunehmend vom Ventilsitz (20) verschoben wird, um abstromseitig
der Ventilbohrung (14) eine relativ konstante Druckkurve des Fluides über
einen Durchsatzbereich des Fluides durch die Ventilbohrung (14) vorzusehen.
Druckregelventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner
eine Feder (18) aufweist, die den Ventilkopf (16) nachgiebig gegen
den Ventilsitz (20) vorspannt und so abstromseitig des Ventilkopfes (16)
angeordnet ist, dass eine zunehmende Verschiebung des Ventilkopfes (16)
vom Ventilsitz (20) weg eine zunehmende Verschiebung der
Feder (18) bewirkt.
Druckregelventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Ventilbohrung (14) einen konkaven Abschnitt (32) mit einem
Durchmesser besitzt, der nicht linear ansteigt, wenn sich der konkave Abschnitt
(32) nach unten erstreckt.
Druckregelventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der konkave
Abschnitt (32) generell bogenförmig ausgebildet ist.
Druckregelventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die Ventilbohrung (14) zumindest teilweise von einer Vielzahl von sich
linear verjüngenden Segmenten (40) gebildet ist, die so angeordnet
sind, dass sich die Ventilbohrung (14) als Ganzes nicht über ihre
gesamte Axiallänge linear verjüngt.
Druckregelventil nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Ventilkopf (16) eine Ventilkugel ist, die einen
Durchmesser aufweist, der größer ist als der Durchmesser der Ventilbohrung
(14) im Bereich des Ventilsitzes (20).
Druckregelventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzflächenlinie
die Mitte der Ventilkugel und die Stelle der Ventilbohrung (14) am nächsten
zur Ventilkugel schneidet.
Druckregelventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzflächenlinie
im Abschnitt der Ventilbohrung (14), der von der Vielzahl der sich linear
verjüngenden Segmente (40) gebildet ist, ausgebildet ist und senkrecht
zur Ventilbohrung (14) in mindestens einigen Positionen des Ventilkopfes
(16) verläuft, wenn der Ventilkopf (16) vom Ventilsitz (20)
beabstandet ist.
Druckregelventil nach einem der Ansprüche 2-8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Feder (18) eine Schraubenfeder mit einer Federkonstanten ist und
dass die erhöhte Verschiebung des Ventilkopfes (16) vom Ventilsitz
(20) weg einen Anstieg der auf den Ventilkopf (16) einwirkenden
Kraft der Feder (18) bewirkt, wobei die Ventilbohrung (14) so
konstruiert ist, dass der Grenzflächenwinkel (&agr;) in Abhängigkeit
von der Federkonstanten der Feder (18) ansteigt.
Druckregelventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Grenzflächenwinkel
(&agr;) in Abhängigkeit von der Federkonstanten der Feder (18) ansteigt,
um die erhöhte Federkraft auszugleichen, die auf den Ventilkopf (16)
einwirkt, wenn der Ventilkopf (16) zunehmend gegenüber dem Ventilsitz
(20) verschoben wird.
Druckregelventil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der
Grenzflächenwinkel (&agr;) ansteigt, wenn der Ventilkopf (16) zunehmend
vom Ventilsitz (20) verschoben wird, so dass das Ventil ein im Wesentlichen
konstantes Druckansprechverhalten für Fluiddurchsätze durch das Ventil
zwischen etwa 10 l/h und 250 l/h besitzt.
Druckregelventil mit
einem Ventilkörper (12) mit einer Ventilbohrung (14) mit
einem Ventilsitz (20) und einer Längsachse, wobei die Ventilbohrung
(14) mindestens eine Fläche aufweist, die im Schnitt in einer Ebene,
die die Längsachse enthält, einen Durchmesser besitzt, der variiert und
ungleichmäßig von ihrem aufstromseitigen Enden benachbart zum Ventilsitz
(20) bis zu ihrem abstromseitigen Ende ansteigt; und
einer Ventilkugel mit einer Oberfläche, die nachgiebig in eine geschlossene
Position gegen den Ventilsitz (20) vorgespannt und gegen die Vorspannung
in offene Positionen bewegbar ist, die im Abstand vom Ventilsitz (20) angeordnet
sind, ohne mit irgendeinem Anschlag in Eingriff zu treten, um den Druck des durch
die Ventilbohrung (14) abstromseitig der Ventilkugel strömenenden
Fluides zu regeln;
wobei die Flächen der Ventilbohrung (14) und des Ventilkopfes (16)
so ausgebildet sind, dass sie einen Grenzflächenwinkel (&agr;) zwischen der
Längsachse und einer Linie bilden, die die Mitte der Ventilkugel und die Stelle
der Ventilbohrungsfläche, die zur Oberfläche der Ventilkugel am nächsten
ist, schneidet, und wobei der Grenzflächenwinkel (&agr;) ansteigt, die Ventilkugel
auf zunehmende Weise vom Ventilsitz (20) verschoben wird, um abstromseitig
der Ventilbohrung (14) eine relativ konstante Druckkurve des Fluides über
einen Durchsatzbereich des Fluides durch die Ventilbohrung (14) vorzusehen.
Druckregelventil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass es ferner
eine Feder (18) aufweist, die nachgiebig die Ventilkugel gegen den Ventilsitz
(20) vorspannt und abstromseitig der Ventilkugel angeordnet ist, so dass
eine zunehmende Verschiebung der Ventilkugel vom Ventilsitz (20) weg eine
zunehmende Verschiebung der Feder (18) bewirkt.
Druckregelventil nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass
die Ventilbohrung (14) einen konkaven Abschnitt (32) mit einem
Durchmesser besitzt, der linear ansteigt, wenn sich der konkave Abschnitt (32)
nach unten erstreckt.
Druckregelventil nach einem der Ansprüche 12-14, dadurch gekennzeichnet,
dass der konkave Abschnitt (32) generell bogenförmig ausgebildet ist.
Druckregelventil nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass
die Ventilbohrung (14) mindestens teilweise von einer Vielzahl von sich linear
verjüngenden Segmenten (40) gebildet ist, die so angeordnet sind,
dass sich die Ventilbohrung (14) als ganzes entlang ihrer gesamten Axiallänge
nicht linear verjüngt.
Druckregelventil nach einem der Ansprüche 13-16, dadurch gekennzeichnet,
dass die Feder (18) eine Schraubenfeder mit einer Federkonstanten ist,
wobei eine erhöhte Verschiebung des Ventilkopfes (16) vom Ventilsitz
(20) weg einen Anstieg der auf den Ventilkopf (16) einwirkenden
Federkraft bewirkt und wobei die Ventilbohrung (14) so konstruiert ist,
dass der Grenzflächenwinkel (&agr;) in Abhängigkeit von der Federkonstanten
der Feder (18) ansteigt.
Druckregelventil nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der
Grenzflächenwinkel (&agr;) in Abhängigkeit von der Federkonstanten der
Feder (18) ansteigt, um die erhöhte Federkraft auszugleichen, die
auf den Ventilkopf (16) einwirkt, wenn der Ventilkopf (16) zunehmend
vom Ventilsitz (20) verschoben wird.
Druckregelventil nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der
Grenzflächenwinkel (&agr;) ansteigt, wenn der Ventilkopf (16) zunehmend
vom Ventilsitz (20) verschoben wird, so dass das Ventil ein im Wesentlichen
konstantes Druckansprechverhalten für Fluiddurchsätze durch das Ventil
zwischen etwa 10 l/h und 250 l/h besitzt.
Druckregelventil mit
einem Ventilkörper (11) mit einer Ventilbohrung (14), durch
die ein Fluid strömen kann, wobei die Ventilbohrung (14) einen Ventilsitz
(20), eine Längsachse und mindestens eine Fläche aufweist, die
im Schnitt in einer Ebene, die die Längsachse enthält, einen Durchmesser
besitzt, der variiert und ungleichmäßig von ihrem aufstromseitigen Ende
benachbart zum Ventilsitz (20) zu ihrem abstromseitigen Ende ansteigt;
einer Ventilkugel mit einer Oberfläche, die nachgiebig in eine geschlossene
Position gegen den Ventilsitz (20) vorgespannt und gegen die Vorspannung
in offene Positionen bewegbar ist, die vom Ventilsitz (20) beanstandet
sind, ohne mit irgendeinem Anschlag in Eingriff zu treten, um den Druck des durch
die Ventilbohrung (14) abstromseitig der Ventilkugel strömenden Fluides
zu regeln;
wobei die Flächen der Ventilbohrung (14) und der Ventilkugel so ausgebildet
sind, dass sie für eine vorgegebene Position der Ventilkugel relativ zum Ventilsitz
(20) einen wirksamen Flächenbereich der Ventilkugel vorsehen, auf
den das Fluid einwirkt, das dazu neigt, die Kugel in einer Richtung vom Ventilsitz
(20) weg zu verschieben, und wobei der wirksame Flächenbereich der
Ventilkugel, auf den das Fluid einwirkt, ansteigt, wenn die Ventilkugel in zunehmender
Weise vom Ventilsitz (20) weg verschoben wird, um abstromseitig der Ventilbohrung
(14) eine Kurve relativ konstanten Drucks des Fluides über einen Durchsatzbereich
des Fluides durch die Ventilbohrung (14) vorzusehen.
Druckregelventil nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der
wirksame Flächenbereich der Ventilkugel, auf den das Fluid einwirkt, von einem
Grenzflächenwinkel (&agr;) abhängig ist, der zwischen der Längsachse
der Ventilbohrung (14) und einer Grenzflächenlinie, die die kürzeste
Distanz zwischen der Ventilkugel und der Ventilbohrung (14) bildet, gebildet
ist, wobei der Grenzflächenwinkel (&agr;) ansteigt, wenn die Ventilkugel
zunehmend vom Ventilsitz (20) verschoben wird.
Druckregelventil nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass
der ungleichmäßige Abschnitt der Ventilbohrung (14) generell
bogenförmig ausgebildet ist.
Druckregelventil nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass
der ungleichmäßige Abschnitt der Ventilbohrung (14) mindestens
teilweise von einer Vielzahl von sich linear verjüngenden Segmenten (40)
gebildet ist, die so angeordnet sind, dass die Ventilbohrung (14) als Ganzes
keine geradlinige Verjüngung entlang ihrer gesamten Axiallänge besitzt.
Verfahren zur Herstellung eines Druckregelventils mit den folgenden
Schritten:
Ausbilden einer Ventilbohrung in einem Ventilkörper, so dass die Ventilbohrung
eine Längsachse, einen Ventilsitz und mindestens eine ungleichmäßige
Fläche aufweist, die im Schnitt in einer Ebene, die die Längsachse enthält,
einen Durchmesser besitzt, der variiert und ansteigt, wenn sich die ungleichmäßige
Fläche vom Ventilsitz weg erstreckt;
Einsetzen eines Ventilkopfes in die Ventilbohrung, der eine Fläche mit einem
Durchmesser besitzt, der größer ist als der Durchmesser der Ventilbohrung
im Bereich des Ventilsitzes, jedoch geringer ist als der Durchmesser der Ventilbohrung
im Bereich der ungleichmäßigen Fläche der Ventilbohrung;
Einsetzen einer Feder zumindest teilweise in die Ventilbohrung, so dass ein Ende
der Feder mit dem Ventilkopf in Eingriff treten und diesen nachgiebig gegen den
Ventilsitz vorspannen kann, wobei im Abstand vom Ventilsitz der Ventilkopf nicht
mit irgendeinem Anschlag in Eingriff tritt; und
Ausbilden der Flächen der Ventilbohrung und des Ventilkopfes derart, dass mindestens
dann, wenn der Ventilkopf vom Ventilsitz verschoben ist, ein Grenzflächenwinkel
zwischen der Längsachse und einer Grenzflächenlinie, die einen Punkt auf
der Ventilkopffläche, der zur Ventilbohrungsfläche am nächsten ist,
und einen Punkt der Ventilbohrungsfläche, der zur Ventilkopffläche am
nächsten ist, schneidet, ausgebildet wird, wobei der Schritt der Ausbildung
der Ventilbohrung das Ausbilden der ungleichmäßigen Fläche
der Ventilbohrung derart umfasst, dass der Grenzflächenwinkel ansteigt, wenn
der Ventilkopf zunehmend vom Ventilsitz verschoben wird, um abstromseitig des Ventilkopfes
eine Kurve relativ konstanten Drucks über einen Durchsatzbereich des Fluides
durch die Ventilbohrung vorzusehen.
Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt
des Ausbildens der Ventilbohrung einschließlich der Ausbildung des ungleichmäßigen
Abschnittes der Ventilbohrung derart, dass der Grenzflächenwinkel ansteigt,
wenn der Ventilkopf zunehmend vom Ventilsitz verschoben wird, durchgeführt
wird, indem die Federkraft an verschiedenen Stellen des vom Ventilsitz beabstandeten
Ventilkopfes berechnet wird, ein wirksamer Flächenbereich des Ventilkopfes
ermittelt wird, auf den ein Fluid mit einem vorgegebenen Druck einwirken muss, um
die Federkraft in jeder Position des Ventilkopfes in der gewünschten Weise
auszugleichen, der Grenzflächenwinkel ermittelt wird, der jedem ermittelten
wirksamen Flächenbereich für jede Position des Ventilkopfes entspricht,
und dann die Ventilbohrung mit einer Form versehen wird, die den ermittelten Grenzflächenwinkel
in jeder Position des Ventilkopfes zur Verfügung stellt.
Verfahren nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, dass der
wirksame Flächenbereich und der Grenzflächenwinkel so ausgewählt
werden, dass eine auf den Ventilkopf einwirkende Nettokraft vorgesehen wird, die
den Anstieg der auf den Ventilkopf einwirkenden Federkraft ausgleicht, wenn der
Ventilkopf zunehmend von dem Ventilsitz verschoben wird, so dass das Druckregelventil
ein im Wesentlichen konstantes Druckansprechverhalten über einen Bereich von
Positionen des Ventilkopfes relativ zum Ventilsitz besitzt.
Verfahren zur Herstellung eines Ventiles mit einem Ventilkopf und einem
Ventilkörper, das einen Ventilsitz aufweist, durch den Fluid unter Druck wahlweise
strömt, mit den folgenden Schritten:
Ermitteln des statischen Drucks aufstromseitig und abstromseitig des Ventils;
Ermitteln der Geschwindigkeit des Fluidstromes durch das Ventil in Abhängigkeit
von der Differenz zwischen dem aufstromseitigen Druck und dem abstromseitigen Druck;
Ermitteln des Durchflussbereiches in Abhängigkeit vom Durchsatz und der Geschwindigkeit
des Fluidstromes; und
Ermitteln der Größe des Ventilkopfes in Abhängigkeit vom Durchflussbereich.
Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass es des Weiteren
das Vorsehen eines Eintrittslochs im Ventilkörper umfasst, das einen Durchmesser
besitzt, der zwischen etwa 70% und 90% des Durchmessers der Kugel liegt.
Verfahren nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass der
Ventilkörper einen bogenförmigen Abschnitt abstromseitig des Ventilsitzes
aufweist, der so konstruiert ist, dass bei einer Verschiebung des Ventilkopfes vom
Ventilsitz über eine Strecke, die 25% seines Durchmessers entspricht, der radiale
Durchflussspalt zwischen dem Ventilkopf und dem Ventilkörper geringer ist als
5% des Durchmessers des Ventilkopfes.
Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchflussspalt
zwischen 3% und 4% des Durchmessers des Ventilkopfes beträgt.
Verfahren nach einem der Ansprüche 27-30, dadurch gekennzeichnet,
dass der Ventilkörper einen bogenförmigen Abschnitt abstromseitig des
Ventilsitzes aufweist, der so konstruiert ist, dass bei einer Verschiebung des Ventilkopfes
vom Ventilsitz über eine Strecke, die etwa 15% seines Durchmessers beträgt,
der radiale Durchflussspalt zwischen dem Ventilkopf und dem Ventilkörper geringer
ist als 3% des Durchmessers des Ventilkopfes.
Verfahren nach einem der Ansprüche 27-31, dadurch gekennzeichnet,
dass der Ventilkörper einen bogenförmigen Abschnitt abstromseitig des
Ventilsitzes aufweist, der so konstruiert ist, dass bei einer Verschiebung des Ventilkopfes
vom Ventilsitz um eine Strecke, die 6% seines Durchmessers entspricht, der radiale
Durchflussspalt zwischen dem Ventilkopf und dem Ventilkörper geringer ist als
2% des Durchmessers des Ventilkopfes.
Verfahren nach einem der Ansprüche 27-32, dadurch gekennzeichnet,
dass es des weiteren das Testen des Ventiles in Bezug auf einen Druckabfall über
das Ventil umfasst, wenn der Ventilkopf über eine Vielzahl von unterschiedlichen
Strecken vom Ventilsitz verschoben ist, und das Verringern des Durchflussspaltes
durch verändern der Form des Ventilkörpers im Bereich einer beliebigen
Position des Ventilkopfes, wenn ein höherer Druck als der gewünschte Druck
vorhanden ist.
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