GEBIET DER ERFINDUNG
Die vorliegende Anmeldung betrifft ein Fahrzeug-Steuersystem, bei
dem eine in der Hand getragene Einheit und ein im Fahrzeug vorhandenes System miteinander
kommunizieren und eine in dem Fahrzeug vorgesehene Vorrichtung basierend auf dem
Kommunikationsergebnis gesteuert wird.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Das Patentdokument 1 offenbart ein System, in welchem ein in der Hand
getragener elektronischer Schlüssel und ein Fahrzeugsystem miteinander kommunizieren,
um einen ID-Code zusammenzustellen und bei dem eine Tür des Fahrzeugs verriegelt/entriegelt
wird und zwar basierend auf dem Zusammenstellungsergebnis. In dem System werden
einem Sender des Fahrzeugsystems Detektionsbereiche außerhalb und innerhalb
des Fahrzeugs zugewiesen und dieser sendet Anfragesignale innerhalb der Detektionsbereiche
in gegebenen Intervallen. Somit überwacht das System den Halter der in der
Hand getragenen Einheit, der sich dem Fahrzeug nähert oder in das Fahrzeug
einsteigt/aus dem Fahrzeug aussteigt.
Beispielsweise kann sich der Halter der tragbaren Einheit dem Fahrzeug
nähern, um in dieses hinein zu gelangen und betritt den Detektionsbereich.
Dann, nach dem Empfang eines Anfragesignals sendet die tragbare Einheit zu dem im
Fahrzeug vorhandenen System ein Antwortsignal, welches einen ID-Code enthält.
Wenn das im Fahrzeug vorhandene System den ID-Code verifiziert, also zum Beispiel
bestimmt, dass der empfangene ID-Code mit einem registrierten ID-Code übereinstimmt,
sendet dieses ein Steuersignal zu einer Türsteuereinheit für jede Tür,
die sich in einem Standby-Zustand befindet und bereit ist eine Entriegelung vorzunehmen.
In dem Standby-Zustand wird ein Berührungssensor in einem Türhandgriff
mit elektrischem Strom versorgt, der das Detektieren des Halters ermöglicht,
welcher den Türgriff berührt. Wenn der Berührungssensor eine Operation
für den Halter detektiert, der den Türhandgriff berührt, entriegelt
die Türsteuereinheit jede Tür.
Wenn ferner die Maschine des Fahrzeugs angehalten ist und der Halter
aus dem Fahrzeug aussteigt, ist die tragbare Einheit in dem Detektionsbereich außerhalb
des Fahrzeugs vorhanden. Wenn somit der ID-Code der tragbaren Einheit verifiziert
wurde und der Türverriegelungsschalter nahe dem Türhandgriff dann betätigt
wird, wird die Tür verriegelt.
Bei dem zuvor erläuterten System kann der Halter oder Besitzer
der tragbaren Einheit die Tür verriegeln/entriegeln ohne dabei die tragbare
Einheit in der Hand zu halten. Dies erhöht die Bequemlichkeit für einen
Anwender.
Beispielsweise kann der Halter oder Besitzer der tragbaren Einheit
nahe bei dem Fahrzeug verbleiben zum Beispiel dann, wenn der Halter das Fahrzeug
wäscht oder repariert. In diesem Fall sendet das im Fahrzeug vorhandene System
Anfragesignale in den Detektionsbereich außerhalb des Fahrzeugs und zwar in
Intervallen. Daher sendet die tragbare Einheit nahe dem Fahrzeug häufig Antwortsignale
zu dem im Fahrzeug vorhandenen System zurück und das im Fahrzeug vorhandene
System sammelt den ID-Code. Dies verbraucht jedoch elektrische Energie sowohl in
der tragbaren Einheit als auch in dem Fahrzeugsystem. Ferner kann ein Wasserstrahl
beim Waschen des Fahrzeugs auch den Türhandgriff erreichen, so dass dadurch
der Berührungssensor aktiviert wird und daraus folgend die Türverriegelung
des Fahrzeugs freigegeben wird.
Ferner kann das Fahrzeug eine Sicherheitseinheit enthalten, um einen
Diebstahl des Fahrzeugs zu verhindern. Die Sicherheitseinheit besitzt einen Sensor,
um Vibrationen oder Schall zu detektieren, der bei einem Kraftaufwand entsteht,
der bei einem geparkten Fahrzeug angewendet wird, und kann einen Alarm ausgeben.
Solch eine Sicherheitseinheit wird in typischer Weise aktiviert, um eine Überwachung
vorzunehmen, wenn ein Insasse das Fahrzeug verlässt und die Tür verriegelt.
Wenn jedoch beispielsweise das Fahrzeug durch den Fahrzeughalter gewaschen
wird, kann die Sicherheitseinheit in nicht erforderlicher Weise den Alarm im Ansprechen
auf Vibrationen oder Geräusche auslösen. Die Sicherheitseinheit ist in
typischerweise so ausgelegt, dass sie einen Schalter zum Einschalten/Ausschalten
aufweist; jedoch ist der Schalter innerhalb des Fahrzeugs vorgesehen. Um daher den
Schalter innerhalb des Fahrzeugs zu betätigen, um das System auszuschalten,
ist ein Aufwand erforderlich.
- – Patentdokument 1: JP-2006-28838 A (US-2006/0012462 A1)
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Fahrzeug-Steuersystem
zu schaffen, welches eine Vorrichtung in dem Fahrzeug wie ein im Fahrzeug vorhandenes
System oder eine Sicherheitseinheit darüber instruiert eine bestimmte Funktion
durchzuführen wie beispielsweise ein außer Bereitschaft setzen und ein
Aktivieren und zwar vermittels einer einfachen Betätigung.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung
wird ein Steuersystem für ein Fahrzeug in der folgenden Weise realisiert. Ein
im Fahrzeug vorhandenes System ist in dem Fahrzeug vorgesehen und so konfiguriert,
um ein Anfragesignal auszusenden. Eine in der Hand getragene Einheit oder tragbare
Einheit ist so konfiguriert, um ein Antwortsignal mit einem ID-Code als Antwort
auf das Anfragesignal zurückzusenden. Das im Fahrzeug vorhandene System umfasst
folgendes: eine Sammeleinheit, die dafür konfiguriert ist, um einen Sammelvorgang
des ID-Codes von der tragbaren Einheit durchzuführen; eine Verriegelungs-Instruktionseinheit,
die durch einen Halter oder Besitzer der tragbaren Einheit betätigt wird, um
einen Verriegelungsbefehl auszugeben, um eine Tür des Fahrzeugs zu verriegeln;
eine Entriegelungs-Instruktionseinheit, die in einem Türgriff des Fahrzeugs
vorgesehen ist und durch den Halter oder Besitzer betätigt wird, um einen Entriegelungsbefehl
zum Entriegeln der Tür auszugeben, wenn der ID-Code bei dem Sammelvorgang verifiziert
wurde, der durch die Sammeleinheit durchgeführt wird; eine außer Bereitschaft
setzende Einheit, um den Entriegelungsbefehl unwirksam zu machen, der durch die
Entriegelungs-Instruktionseinheit ausgegeben wurde und zwar von da an, wenn die
Tür basierend auf dem Verriegelungsbefehl verriegelt wird, bis zu dem Zeitpunkt
wenn eine vorbestimmte Zeitperiode verstrichen ist, wobei die vorbestimmte Zeitperiode
von da an startet, wenn die Tür verriegelt wird und zwar basierend auf dem
Verriegelungsbefehl; und eine Funktions-Instruktionseinheit, die dafür konfiguriert
ist, um (i) eine vorbestimmte Operation an dem Türhandgriff durch den Halter
zu detektieren, während der Entriegelungsbefehl außer Kraft gesetzt ist,
und (ii) eine bestimmte Vorrichtung in dem Fahrzeug zu instruieren, eine bestimmte
Funktion auszuführen, die von einen Entriegeln der Tür verschieden ist,
wenn die vorbestimmte Operation detektiert wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Die oben angegebenen und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung ergeben sich klarer anhand der folgenden detaillierten Beschreibung
unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigen:
1 eine Gesamtkonfiguration eines Fahrzeug-Steuersystems
gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
2 ein Flussdiagramm, welches einen Steuerprozess veranschaulicht,
der stattfindet, wenn eine Tür eines Fahrzeugs verriegelt wird.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
Ein Fahrzeugsteuersystem gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird nun weiter unten erläutert. 1
veranschaulicht eine Gesamtkonfiguration des Steuersystems für ein betreffendes
Fahrzeug. In dem Steuersystem kommuniziert ein im Fahrzeug eingebautes System
20, welches somit in dem Fahrzeug montiert ist, und eine tragbare Einheit
1 miteinander, um einen ID-Code zu sammeln oder zu gewinnen und um basierend
auf dem Sammelergebnis jede Tür des Fahrzeugs zu verriegeln/zu entriegeln oder
den Maschinenstart zuzulassen/zu verhindern. Ferner enthält das im Fahrzeug
vorhandene System 20 eine Sicherheitseinheit 10, um einen Diebstahl
des Fahrzeugs oder ähnliches zu verhindern, und auch eine Maschinensteuereinheit
9, die beide noch später erläutert werden sollen.
Wie in 1 gezeigt ist enthält das
im Fahrzeug eingebaute System 20 eine Steuereinheit 7 und Sender
2. Obwohl nur ein Sender 2 in 1 veranschaulicht
ist, sind die Sender 2 tatsächlich an jeder einzelnen Tür und
einzelnen Stellen innerhalb des Fahrzeugs vorgesehen. Diese Sender 2 senden
Anfragesignale basierend auf einem Sendebefehl von der Steuereinheit 7.
Wenn beispielsweise die Maschine des Fahrzeugs gestoppt wird und das
Fahrzeug geparkt wird, wobei jede Tür verriegelt ist, instruiert die Steuereinheit
7 den Sender 2, der an jeder Tür vorgesehen ist, Anfragesignale
in gegebenen Intervallen nach außerhalb von dem Fahrzeug zu senden. Wenn ferner
ein Besitzer oder Halter der tragbaren Einheit 1 einen Tür-Außengriff
(das heißt einen Türgriff) berührt, der an jeder Tür vorgesehen
ist, instruiert die Steuereinheit 7 den Sender 2 die Anfragesignale
nach außerhalb des Fahrzeugs zu senden.
Somit dient die Steuereinheit 7 des im Fahrzeug eingebauten
Systems 20 als eine Abrufeinheit und eine Triggereinheit mit einer Abruffunktion
und einer Triggerfunktion. Die Abruffunktion besteht darin, Anfragesignale in gegebenen
Intervallen zu senden, wenn das Fahrzeug geparkt ist, wobei jede Tür verriegelt
ist, um zu detektieren, ob der Halter oder Träger der tragbaren Vorrichtung
1 sich dem Fahrzeug nähert. Die Triggerfunktion dient dazu ein Triggersignal
zum Starten des Sendevorgangs der Anfragesignale auszugeben, wenn der Besitzer der
tragbaren Einheit 1 eine Operation durchführt, die erforderlich ist,
um jede Tür zu entriegeln.
Ferner wird der Sender 2, der innerhalb des Fahrzeugs vorgesehen
ist, darüber instruiert die Anfragesignale zu senden, wenn (i) die Tür
des Fahrersitzes offen ist oder geschlossen ist, (ii) der Maschine gestartet wird,
(iii) ein Verriegelungsschalter 6 betätigt wird oder ähnliches.
Ob die tragbare Einheit 1 innerhalb des Fahrzeugs gelegen
ist, wird abhängig vom Vorhandensein/Fehlen eines Antwortsignals
detektiert, welches als Antwort auf ein Anfragesignal folgt, welches zur Innenseite
des Fahrzeugs hin gesendet wird.
Die tragbare Einheit 1 enthält eine Sende/Empfangs-Schaltung
mit einem Empfänger 1a und einem Sender 1b. Der Empfänger
1a empfängt ein Anfragesignal von dem Sender 2 des im Fahrzeug
vorhandenen Systems 20. Der Sender 1b sendet ein Antwortsignal,
welches einen ID-Code oder ähnliches enthält und zwar als Antwort auf
das Anfragesignal. Der Empfänger 1a und der Sender 1b sind
mit einer Steuereinheit 1c verbunden, die den Empfänger
1a und den Sender 1b steuert. Beispielsweise bestimmt die Steuereinheit
1c ob ein Anfragesignal vorhanden ist und zwar basierend auf einem Empfangssignal
des Empfängers 1a, und generiert ein Antwortsignal, welches den ID-Code
oder ähnliches enthält, um den Sender 1b zu veranlassen diesen
zu senden. Ferner ist die tragbare Einheit 1 mit einer Batterie (nicht
gezeigt) ausgestattet.
Das im Fahrzeug vorhandene System 20 enthält einen Empfänger
3. Der Empfänger 3 gelangt in einen Zustand, in welchem ein
Antwortsignal empfangen werden kann, in Synchronisation mit einem Sende-Befehlssignal,
welches von der Steuereinheit 7 zu dem Sender 2 ausgegeben wird.
Somit kann das Antwortsignal von der tragbaren Einheit 1 empfangen werden.
Das Antwortsignal, welches von dem Empfänger 3 empfangen wird, wird
an die Steuereinheit 7 ausgegeben. Die Steuereinheit 7 dient als
eine Sammeleinheit, um zu bestimmen, ob der ID-Code in dem empfangenen Antwortsignal
eine vorbestimmte Bedingung befriedigt, das heißt ob der ID-Code in dem empfangenen
Antwortsignal mit einem früher registrierten ID-Code übereinstimmt. Dies
wird als eine ID-Code-Kollation oder ID-Code-Bestimmung bezeichnet.
Als nächstes wird im Folgenden die Kommunikation zwischen der
tragbaren Einheit 1 und dem Fahrzeugsystem 20 erläutert.
Im Folgenden wird ein Beispiel beschrieben, bei dem die tragbare Einheit
1 und das im Fahrzeug eingebaute System 20 miteinander kommunizieren,
wenn der Sender 2 ein Anfragesignal zur Außenseite des Fahrzeugs hin
sendet.
Die Sende/Empfangs-Schaltung der tragbaren Einheit 1 verweilt
in einem Schlafzustand, bis die Kommunikation startet. Zu diesem Zweck sendet der
Sender 2 ein erstes Anfragesignal, um die Sende/Empfangs-Schaltung der
tragbaren Einheit 1 aufzuwecken. Die tragbare Einheit 1 wird basierend
auf dem ersten Anfragesignal aufgeweckt und antwortet dann mit einem ersten Antwortsignal,
welches ein Bestätigungssignal ist (das heißt ein ACK-Signal). Wenn der
Empfänger 3 des im Fahrzeug eingebauten Systems 20 das ACK-Signal
empfängt, sendet der Sender 2 ein Signal, welches einen Fahrzeug-ID-Code
enthält, der einzigartig für jedes Fahrzeug ist, und zwar als zweites
Anfragesignal. Die tragbare Einheit 1 antwortet mit einem zweiten Antwortsignal
in Form eines ACK-Signals erneut, wenn ein Fahrzeug-ID-Code, der identisch mit dem
Fahrzeug-ID-Code ist, welcher von dem im Fahrzeug eingebauten System 20
gesendet wird, vorhanden ist.
Wenn der Empfänger 3 das ACK-Signal empfängt und
auf den Fahrzeug-ID-Code antwortet, sendet der Sender 2 ein drittes Anfragesignal
und zwar in Form eines Signals, welches einen Code enthält, der einzigartig
für jeden der Sender 2 ist. Die tragbare Einheit 1 bereitet
einen Antwortcode vor und zwar unter Verwendung des Codes, der in dem dritten Anfragesignal
enthalten ist, und sendet den vorbereiteten Antwortcode in Form eines dritten Antwortsignals
zusammen mit einem an früherer Stelle gespeicherten ID-Code aus. Wenn hierbei
der Sender 2 das erste oder zweite Anfragesignal sendet und die tragbare
Einheit 1 dann kein Antwortsignal zurücksendet, betrachtet das im
Fahrzeug eingebaute System 20 die Situation in solcher Weise, dass keine
tragbare Einheit 1 innerhalb des Detektionsbereiches vorhanden ist und
beendet dann die Kommunikation.
Wie oben erläutert ist, wird der Antwortcode unter Verwendung
eines Codes vorbreitet, der für jeden der Sender 2 einzigartig ist.
Die Steuereinheit 7 kann daher basierend auf dem Antwortcode einen Sender
2 detektieren, der ein Anfragesignal gesendet hat, auf welches die tragbare
Einheit 1 antwortet.
Ein Türhandgriff von jeder Tür des Fahrzeugs enthält
einen Berührungsschalter 5, der dafür ausgelegt ist zu detektieren,
dass der Besitzer oder Halter der tragbaren Einheit 1 den Türhandgriff
berührt. Ferner besitzt der Türhandgriff einen Druck-Türverriegelungsschalter
6. Wenn der Türverriegelungsschalter 6 betätigt wird
und bestimmt wird, dass der ID-Code verifiziert wurde und zwar außerhalb von
dem Fahrzeug, wird jede Tür des Fahrzeugs entriegelt.
Jede Tür des Fahrzeugs besitzt eine Türsteuereinheit 8 zum
Steuern des Verriegelns/Entriegelns von jeder Tür. Die Türsteuereinheit
8 arbeitet basierend auf dem Befehlssignal von der Steuereinheit
7. Hierbei kann alternativ die Türsteuereinheit 8 in der
Steuereinheit 7 in Form einer einzigen Einheit integriert sein.
Wenn beispielsweise der Besitzer oder Träger der tragbaren Einheit
1 sich dem geparkten Fahrzeug annähert und die ID-Code-Kollation (das
heißt die ID-Code-Bestimmung) als bestätigt bestimmt wird (das heißt
der ID-Code wurde verifiziert), bestimmt die Steuereinheit 7 die Position
des Halters oder Trägers der Einheit basierend auf dem Antwortcode. Wenn ferner
der Besitzer oder Träger außerhalb des Fahrzeugs vorhanden
ist, wird einem Berührungsschalter 5 des Türhandgriffes entsprechend
der bestimmten oder ermittelten Position elektrischer Strom zugeführt, um diesen
zu aktivieren. Dies ermöglicht die Detektion, dass der Halter oder Besitzer
den Türhandgriff berührt hat. Dieser Zustand wird auch als Entriegelungs-Standby-Zustand
bezeichnet.
Wenn eine Tür sich in dem Entriegelungs-Standby-Zustand befindet
und detektiert wird, dass der Besitzer den entsprechenden Berührungsschalter
5 berührt, instruiert die Steuereinheit 7 jede Türsteuereinheit
8 die entsprechende Tür zu entriegeln. Dies ermöglicht es dem
Besitzer der tragbaren Einheit 1 die Türen zu entriegeln, ohne tatsächlich
einen Fahrzeugschlüssel in seiner Hand zu halten und auch in das Fahrzeug einzusteigen.
Anstelle des Berührungsschalters 5 kann auch ein Türhandgriff-Sensor
4 verwendet werden, um zu detektieren, dass ein Türhandgriff aufgezogen
wurde, um zu detektieren, dass der Besitzer den Türhandgriff betätigt.
Somit können der Berührungsschalter 5 oder Türhandgriff-Sensor
4 die Steuereinheit 7 und die Türsteuereinheit
8 als eine Entriegelungs-Befehlsgabeeinheit dienen. Ferner kann auch ein
Druck-Entriegelungsschalter an einem Türhandgriff vorgesehen sein. Der Entriegelungsschalter
kann dazu verwendet werden, um zu detektieren, dass der Besitzer den Türhandgriff
in ähnlicher Weise betätigt. Ferner kann Entriegelungsschalter auch als
ein Türverriegelungsschalter dienen.
Wenn im Gegensatz dazu der Türverriegelungsschalter
6 in dem Türhandgriff vorgesehen ist und zum Verriegeln der Tür
betätigt wird, sendet der Sender 2 Anfragesignale zur Außenseite
und zur Innenseite des Fahrzeugs hin. Es sei angenommen, dass die tragbare Einheit
1 aus dem Fahrzeug durch den Besitzer herausgenommen wird, wenn die folgenden
Bedingungen oder Zustände befriedigt werden: (i) es wird kein Antwortsignal
auf ein Anfragesignal zurückgesendet, welches zur Innenseite des Fahrzeugs
hin gesendet wird; und (ii) es wird ein Antwortsignal auf ein Anfragesignal zurückgesendet,
welches zur Außenseite des Fahrzeugs hin gesendet wird, und eine ID-Code-Bestimmung
wird dann bestätigend festgelegt oder bestimmt. In diesem Fall gibt entsprechend
der Betätigung des Türverriegelungsschalters 6 die Steuereinheit
7 ein Befehlssignal an jede Türsteuereinheit 8 aus, um die
entsprechende Tür zu verriegeln. Somit können der Türverriegelungsschalter
6, die Steuereinheit 7 und die Steuereinheit 8 als eine
Verriegelungs-Befehlsgabeeinheit dienen.
Ferner enthält, wie oben erläutert wurde, das Fahrzeugsteuersystem
dieser Ausführungsform die Maschinensteuereinheit 9 und die Sicherheitseinheit
10, von denen jede im Folgenden erläutert wird.
Die Maschinensteuereinheit 9 schaltet die Zulässigkeit/Verhinderung
eines Maschinenstarts um und zwar basierend auf den Befehlssignalen von der Steuereinheit
7. Beispielsweise kann der Besitzer der tragbaren Einheit 1 die
Tür öffnen und schließen und in das Fahrzeug einsteigen. Die Steuereinheit
7 kommuniziert dann mit der tragbaren Einheit 1 über den
Sender 2 und über den Empfänger 3, die innerhalb von
dem Fahrzeug vorgesehen sind, und führt erneut die ID-Code-Bestimmung oder
Sammlung durch. Wenn der Maschinenschalter, der an früherer Stelle in dem Fahrzeug
vorgesehen wurde, zu diesem Zeitpunkt betätigt wird, erfragt die Maschinensteuereinheit
7 von der Steuereinheit 7, ob eine Verhinderung des Maschinenstarts
freigegeben werden soll. Die Steuereinheit 7 antwortet dann der Maschinensteuereinheit
9, dass diese den Maschinenstart zulassen sollte, wenn die ID-Code-Bestimmung
als bestätigend festgelegt worden ist. Die Maschinensteuereinheit
9 startet dann die Maschine basierend auf dieser Antwort.
Wenn die ID-Code-Bestimmung in negativer Weise bestimmt oder festgelegt
wird (das heißt der ID-Code wird nicht verifiziert), instruiert die Steuereinheit
7 die Maschinensteuereinheit 9 darüber den Maschinenstart
zu verhindern. Dies trägt dazu bei zu verhindern, dass eine Person, welche
die tragbare Einheit 1 nicht besitzt, die Maschine starten kann und zwar
unter Verwendung von nicht autorisierten Mitteln.
Im Gegensatz dazu ist die Sicherheitseinheit 10 mit einem
Anormalitätssensor 11 und einer Alarmeinheit 12 verbunden.
Der Anormalitätssensor 11 enthält wenigstens einen Sensor gemäß
einem Vibrationssensor, einem Schallsensor und einem Eindringsensor. Der Vibrationssensor
dient dazu Vibrationen zu detektieren, die in einem geparkten Fahrzeug auftreten.
Der Schallsensor ist dafür ausgelegt, um Geräusche oder Schall zu detektieren,
der von gebrochenem Glas herrührt oder von einem Schlag, der auf den Fahrzeugkörper
ausgeübt wird. Der Eindringsensor ist dafür ausgelegt, um ein Eindringen
eines beweglichen Objektes zu detektieren, indem dieser Ultraschallwellen oder Funkwellen
zur Innenseite des Fahrzeugs aussendet, um die resultierende Reflexion zu überwachen.
Die Alarmeinheit 12 ist dafür ausgelegt, um einen Alarm auszugeben,
indem ein Schall oder Sounds oder Licht ausgegeben wird und zwar basierend auf den
Befehlen von der Sicherheitseinheit 10 her.
Die Sicherheitseinheit 10 bestimmt, ob sich der Zustand des
geparkten Fahrzeugs geändert hat und zwar basierend auf dem Detektionssignal
von dem Anormalitätssensor 11. Der Anormalitätssensor
11 ist dafür ausgelegt zu detektieren, dass eine externe Kraft auf
das Fahrzeug zur Einwirkung gebracht wird oder dass ein Eindringling im Inneren
des Fahrzeugs vorhanden ist. Solch eine Detektion lässt das
Auftreten eines Diebstahls von Objekten innerhalb des Fahrzeugs vermuten, einen
Diebstahl des Fahrzeugs selbst, Vandalismus am Fahrzeug oder ähnlichem, so
dass die Sicherheitseinheit 10 die Alarmeinheit 12 veranlasst
einen Alarm auszugeben.
Wenn der Türverriegelungsschalter 6 bewirkt, dass die
Tür verriegelt wird, instruiert die Steuereinheit 7 die Maschinen-Steuereinheit
9 den Maschinenstart zu verhindern und instruiert die Sicherheitseinheit
10 eine Sicherheitsoperation zu starten. Ferner können alternativ
die Maschinensteuereinheit 9 und/oder die Sicherheitseinheit
10 in der Steuereinheit 7 als eine einzige Einheit integriert
sein.
Als nächstes wird ein Steuerprozess, wenn eine Tür des Fahrzeugs
verriegelt wird, unter Hinweis auf ein Flussdiagramm gemäß 2
erläutert. Der Steuerprozess ist Bestandteil des Fahrzeug-Steuersystems und
wird hauptsächlich durch die Steuereinheit 7 ausgeführt.
Bei einem Schritt S10 wird bestimmt, ob ein Türverriegelungsschalter
6, der in einem Türhandgriff einer Tür vorhanden ist, betätigt
wird. Wenn der Türverriegelungsschalter 6 als betätigt bestimmt
wird, wird ein Schritt S20 ausgeführt. Hierbei kann der Vorgang so stattfinden,
dass dann, wenn der Türverriegelungsschalter 6 von irgendeiner der
Türen als betätigt bestimmt wird, die Schritte S20 bis S90 als Unterbrechungs-Handhabung
durchgeführt werden.
Bei dem Schritt S20 sendet der Sender 2 ein Anfragesignal
zur Innenseite und zur Außenseite des Fahrzeugs. Bei dem Schritt S30 wird bestimmt,
ob ein Antwortsignal von der tragbaren Einheit 1 erhalten wird und zwar
als Antwort auf das Anfragesignal, welches zur Außenseite des Fahrzeugs hin
gesendet wurde. Wenn bestimmt wird, dass das Antwortsignal empfangen wurde, wird
ein Schritt S40 ausgeführt, um zu bestimmen, ob ein ID-Code, der in dem Antwortsignal
enthalten ist, verifiziert wird oder nicht (das heißt es wird eine ID-Code-Bestimmung
durchgeführt). Obwohl dies nicht gezeigt ist wird zur gleichen Zeit, zu welcher
die Schritte S30, S40 ausgeführt werden oder um den Zeitpunkt der Schritte
S30, S40 herum bestimmt, dass keine tragbare Einheit 1 innerhalb des Fahrzeugs
vorhanden ist. Dies wird dann bestimmt, wenn kein Antwortsignal als Antwort auf
das Anfragesignal empfangen wurde und zur Innenseite des Fahrzeugs hin gesendet
wurde. Wenn die Bestimmung bei dem Schritt S40 bestätigt wird, wird ein Schritt
S50 ausgeführt.
Bei dem Schritt S50 wird ein Außerbereitschaftsetz-Prozess für
den Berührungsschalter 5 und den Türverriegelungsschalter
6 durchgeführt. Beispielsweise missachtet die Steuereinheit
7 Betätigungssignale von dem Berührungsschalter 5 und
von dem Türverriegelungsschalter 6; die Steuereinheit 7 gibt
nämlich keinen Entriegelungsbefehl aus und zwar basierend auf Betätigungssignalen
von dem Berührungsschalter 5 und gibt auch keine Verriegelungsinstruktion
aus basierend auf den Betätigungssignalen von dem Türverriegelungsschalter
6. Alternativ kann der Berührungsschalter 5 und der Verriegelungsschalter
6 nicht mit elektrischer Energie versorgt werden; dadurch werden keine
Betätigungssignale von dem Berührungsschalter 5 und dem Türverriegelungsschalter
6 ausgegeben. Somit dient die Steuereinheit 7 als eine außer
Bereitschaft setzende Einheit.
Beispielsweise kann ein Halter des Fahrzeugs, unmittelbar nachdem
dieser die tragbare Einheit 1 die Tür mit dem Türverriegelungsschalter
6 verriegelt, der Besitzer den Türhandgriff berühren. Wenn in
diesem Fall der oben erläuterte Außerbereitschaftsetz-Prozess durchgeführt
wird, wird verhindert, dass die Tür entriegelt wird. Mit anderen Worten selbst
wenn der Besitzer die Tür verriegelt und den Türhandgriff zieht und zwar
in die Öffnungsposition, um zu überprüfen ob die Tür richtig
verriegelt ist oder nicht, wird verhindert, dass die Türverriegelung freigegeben
wird.
Bei einem Schritt S60 wird bestimmt, ob eine verstrichene Zeitperiode
(das heißt die Außerbereitschaftsetz-Zeitperiode), welches von da an startet,
wenn der Außerbereitschaftsetz-Prozess gestartet wird und zwar für den
Berührungsschalter 5 und den Verriegelungsschalter 6, was
bei dem Schritt S50 erfolgt, eine vorbestimmte Zeitperiode erreicht hat. Wenn die
Außerbereitschaftsetz-Zeitperiode so ermittelt wird, dass sie die vorbestimmte
Zeitperiode erreicht hat, wird ein Schritt S90 ausgeführt, um den Außerbereitschaftsetz-Prozess
freizugeben, der für den Berührungsschalter 5 und den Verriegelungsschalter
6 durchgeführt wird. Die vorbestimmte Zeitperiode, das heißt
eine maximale Außerbereitschaftsetz-Zeitperiode kann so eingestellt werden,
dass der Besitzer oder Halter des Fahrzeugs die Möglichkeit hat die Verriegelung
der Tür zu bestätigen.
Wenn im Gegensatz dazu die Außerbereitschaftsetz-Zeitperiode
so ermittelt wird, dass sie die vorbestimmte Zeitperiode nicht erreicht hat, werden
die Schritte S60, S70 durchgeführt. Bei dem Schritt S70 wird bestimmt, ob der
Besitzer eine vorbestimmte Operation an dem Türhandgriff durchführt.
Beispiele für diese vorbestimmte Operation in Verbindung mit
dem Türhandgriff sind wie folgt: (i) Ziehen an dem Türhandgriff in die
Offen-Stellung eine vorbestimmte Anzahl von Malen; (ii) Pressen des Türverriegelungsschalters
6, wobei der Türhandgriff gezogen ist; und (iii) Fortsetzen des Berührens
oder Ziehens des Handgriffes mehr als eine gegebene Zeitperiode, die kürzer
ist als die vorbestimmte Zeitperiode, auf die bei dem Schritt S60
Bezug genommen wird. Somit braucht die vorbestimmte Operation an dem Türhandgriff
nur klar verschieden zu sein von einer Betätigung für den Besitzer der
tragbaren Einheit 1, um die Türverriegelung zu bestätigen. Die
vorbestimmte Operation kann anhand von Kombinationen von Detektionssignalen detektiert
werden und zwar von einem oder mehreren der Türhandgriffsensoren
4, dem Berührungsschalter 5 und dem Verriegelungsschalter
6.
Wenn nicht bestimmt wird, dass der Besitzer oder Halter des Fahrzeugs
eine vorbestimmte Operation an dem Türhandgriff vorgenommen hat und zwar bei
dem Schritt S70, wird der Schritt S60 erneut durchgeführt. Wenn bestimmt wird,
dass der Besitzer eine vorbestimmte Operation an dem Türhandgriff durchführt
und zwar bei dem Schritt S70, wird ein Schritt S80 durchgeführt. Das System
ist dabei so ausgelegt, dass die vorbestimmte Operation an dem Türhandgriff
bereits früher festgelegt wurde und einer bestimmten Funktion entspricht. Bei
dem Schritt S80 wird die vorbestimmte Funktion gestartet und zwar durch die bestätigende
Bestimmung bei dem Schritt S70. Somit dient die Steuereinheit 70 als eine
Funktions-Instruktionseinheit.
Wie oben erläutert wurde werden, nachdem die Tür verriegelt
worden ist, der Berührungsschalter 5 und der Türverriegelungsschalter
6 für die vorbestimmte Zeitperiode außer Bereitschaft gesetzt
(das heißt für die Außerbereitschaftsetz-Zeitperiode). Die vorbestimmte
Operation an dem Türhandgriff durch den Halter oder Besitzer der tragbaren
Einheit 1 während der Außerbereitschaftsetz-Zeitperiode kann
eine Vorrichtung (zum Beispiel den Berührungsschalter 5, den Türverriegelungsschalter
6), die innerhalb des Fahrzeugs montiert ist, veranlassen eine bestimmte
Funktion auszuführen, die von einer Entriegelung der Tür verschieden ist.
Mit anderen Worten kann die vorbestimmte Operation, die lediglich an dem Türhandgriff
durchgeführt wird und zwar nachdem die Tür verriegelt worden ist, als
ein Befehl für die Vorrichtung dienen, die in dem Fahrzeug montiert ist, um
die bestimmte Funktion auszuführen.
Ein Beispiel für die bestimmte Funktion besteht darin eine Abruffunktion
des im Fahrzeug eingebauten Systems 20 zu stoppen.
Beispielsweise kann der Besitzer oder Träger der tragbaren Einheit
1 nahe bei dem Fahrzeug vorhanden sein, um das Fahrzeug zu waschen oder
zu warten und zwar auch für eine lange Zeitperiode. In diesem Fall sendet der
Sender 2 des Fahrzeugsystems 20ein Anfragesignal in gegebenen
Intervallen; die Kommunikationen können zwischen der tragbaren Einheit
1 und dem Fahrzeugsystem 20 durchgeführt werden. Bei den
wiederholt ausgeführten Kommunikationen wird die ID-Code-Sammlung und die Antwort-Code-Akquisition
durchgeführt. Die wiederholt durchgeführten Kommunikationen führen
zum Verbrauch von elektrischer Energie in der tragbaren Einheit 1 und in
dem Fahrzeugsystem 20, was zu einem Entleeren der Batterie der tragbaren
Einheit 1 und auch der Batterie führen kann, die im Fahrzeug montiert
ist.
Um dieses Problem zu lösen wird die Abruffunktion des Fahrzeugsystems
20 angehalten. Dies kann verhindern, dass wiederholt Kommunikationen zwischen
der tragbaren Einheit 1 und dem Fahrzeugsystem 20 ausgeführt
werden und zwar selbst dann, wenn der Halter oder Besitzer des Fahrzeugs nahe bei
dem Fahrzeug vorhanden ist. Somit kann unnötige Energievergeudung in der tragbaren
Einheit 1 und dem Fahrzeugsystem 20 verhindert werden.
Ein anderes Beispiel für die bestimmte Funktion besteht aus einem
Anhalten einer Triggerfunktion zusätzlich zu der Abruffunktion des Fahrzeugsystems
20. Selbst wenn bei diesem Beispiel Wasser von dem gewaschenen Fahrzeug
auf den Türhandgriff spritzt, um den Berührungsschalter 5 zu
aktivieren, kann ein unbeabsichtigtes Freigeben der Türverriegelung verhindert
werden. Das Stoppen der Abruffunktion und der Triggerfunktion ist äquivalent
damit hauptsächlich oder vollständig die entsprechende Operation in dem
Fahrzeugsystem 20 anzuhalten. Dies ermöglicht eine Reduzierung des
Energieverbrauchs in dem Fahrzeugsystem. Selbst wenn das Fahrzeug für eine
lange Zeitperiode nicht verwendet wird, kann ein Entleeren der Batterie verhindert
werden.
Wenn hierbei die Abruffunktion und/oder Triggerfunktion angehalten
wurde, kann der Bedarf dafür bestehen die Tür zu entriegeln. In diesem
Fall kann ein Fahrzeugschlüssel in einen Schlüsselzylinder in der Tür
eingeführt werden und zum Entriegeln gedreht werden. Wenn die tragbare Einheit
1 und das Fahrzeugsystem 20 mit einer schlüssellosen Zugangsfunktion
ausgestattet sind, kann eine Entriegelungstaste an der tragbaren Einheit
1 betätigt werden, um die Entriegelung durchzuführen. Solange
somit ein Verwender des Fahrzeugs nicht beabsichtigt die Türverriegelung freigibt,
wird die Tür niemals entriegelt.
Ein noch anderes Beispiel für die bestimmte Funktion besteht
darin eine effektive tragbare Einheit auf eine spezifische eine zu begrenzen. Beispielsweise
können viele tragbare Einheiten 1 für ein im Fahrzeug eingebautes
System 20 vorgesehen sein. In diesem Fall besteht die bestimmte Funktion
darin lediglich eine tragbare Einheit 1 zu autorisieren und bestätigend
bei der ID-Code-Sammlung bestimmt zu werden. Dies kann schon an früherer Stelle
zu einer Einschränkung eines Verwenders des Fahrzeugs führen
und zwar unter Berücksichtigung eines Plans, in welchem eine Vielzahl von Haltern
oder Trägern der individuellen tragbaren Einheiten 1 das Fahrzeug
verwenden. Die Steuereinheit 7 dient dann als Einschränkungseinheit
der tragbaren Einheit.
Um die effektive tragbare Einheit 1 auf eine spezifische
eine zu beschränken beispielsweise dann, wenn ein Träger oder Besitzer
einer tragbaren Einheit 1 die vorbestimmte Operation durchführt, wird
die tragbare Einheit 1, die an früherer Stelle der bestätigenden
Bestimmung bei der ID-Code-Ermittlung oder -Bestimmung unterzogen worden ist, als
die effektive tragbare Einheit 1 betrachtet. Alternativ kann auch eine
spezifische tragbare Einheit basierend auf einer Betätigungsart oder basierend
auf der Zahl von Malen in denen die vorbestimmte Operation an dem Türhandgriff
durchgeführt wird, bezeichnet werden.
Ferner besteht ein Beispiel der bestimmten Funktion auch darin den
Detektionsvorgang zu stoppen und zwar durch den Anormalitätssensor
11 und/oder durch den Alarm durch die Sicherheitseinheit 10 oder
(der Alarmeinheit 12). Dies kann verhindern, dass die Sicherheitseinheit
10 in unnötiger Weise einen Alarm ausgibt und zwar in Ansprechen auf
Geräusche oder Vibrationen, die normalerweise vom Waschen des Fahrzeugs herrühren
oder von der Wartung durch den Halter des Fahrzeugs oder Träger der tragbaren
Einheit 1.
Ferner kann die bestimmte Funktion auch an früherer Stelle festgelegt
worden sein oder kann auch optional für die oben erläuterten vielfachen
Funktionen bestimmt worden sein.
Somit wird bei dem Schritt S80 in 2 die
bestimmte Funktion in der Vorrichtung durchgeführt, die in dem Fahrzeug montiert
ist. Dies kann von dem Halter oder Besitzer der tragbaren Einheit 1 durch
eine bestimmte Einrichtung bemerkt werden wie beispielsweise durch den Betrieb einer
Gefahren-Blinkvorrichtung in der Steuereinheit 7. Somit dient die Steuereinheit
7 auch als Benachrichtigungseinheit. Die Benachrichtigung kann auch durch
einen Summer oder einen Sound vorgenommen werden. Nachdem der Schritt S80 beendet
worden ist, wird der Schritt S90 durchgeführt, um den Außerbereitschaftsetz-Prozess
freizugeben, der für den Berührungsschalter 5 und den Türverriegelungsschalter
6 ausgeführt wird. Somit dient die Steuereinheit 7 auch als
eine Freigabeeinheit.
(Modifizierte Ausführungsformen)
Es kann beispielsweise bestimmt werden, ob der Türverriegelungsschalter
6, der in dem Türhandgriff der Tür vorhanden ist, betätigt
wurde indem bestimmt wird, ob ein Betätigungssignal von dem Türverriegelungsschalter
6 her eingespeist wurde; es wird dann der Prozess in 2
praktisch gestartet. Der Prozess in 2 kann auch praktisch
alternativ gestartet werden. Um den Prozess zu starten, kann beispielsweise der
Fahrzeugschlüssel mechanisch in eine Tür eingeführt werden, um die
Tür zu verriegeln oder es kann die Verriegelungstaste an der tragbaren Einheit,
die eine schlüssellose Zugangsfunktion besitzt, betätigt werden, um die
Tür zu entriegeln.
Jede oder irgendeine Kombination aus den Prozessen, Schritten oder
Einrichtungen, die weiter oben erläutert worden sind, kann auch in Form einer
Softwareeinheit erreicht werden (zum Beispiel in Form einer Subroutine) und/oder
in Form einer Hardwareeinheit (zum Beispiel einer Schaltung oder einer integrierten
Schaltung) mit oder ohne eine Funktion einer betreffenden Vorrichtung; ferner kann
die Hardwareeinheit auch innerhalb eines Mikrocomputers ausgebildet sein.
Ferner kann eine Softwareeinheit oder irgendeine Kombination aus vielen
Softwareeinheiten in einem Softwareprogramm enthalten sein, welches in einem von
einem computerlesbaren Speichermedium enthalten ist oder dann down geloaded und
auf einem Computer über ein Kommunikationsnetzwerk installiert werden.
Aspekte des hier beschriebenen Gegenstandes erbeben sich aus den folgenden
Ausführungen.
Gemäß einem ersten Aspekt ist ein Steuersystem für
ein Fahrzeug mit (i) einem in das Fahrzeug eingebautem System ausgestattet, welches
somit in dem Fahrzeug vorhanden ist und so konfiguriert ist, um ein Anfragesignal
auszusenden, und (ii) es ist eine tragbare Einrichtung so konfiguriert, um ein Antwortsignal
mit einem ID-Code als Antwort auf das Anfragesignal zurückzuleiten. Das in
dem Fahrzeug eingebaute System umfasst folgendes: eine Sammeleinheit (collating
unit), die dafür ausgelegt ist einen Sammelvorgang des ID-Codes von der tragbaren
Einheit her durchzuführen; eine Verriegelungs-Instruktionseinheit, die von
einem Besitzer der tragbaren Einheit betätigt wird, um eine Verriegelungsinstruktion
zum Verriegeln einer Tür des Fahrzeugs auszugeben; eine Entriegelungs-Instruktionseinheit,
die in einem Türhandgriff des Fahrzeugs vorgesehen ist und durch den Besitzer
oder Halter des Fahrzeugs betätigt wird, um eine Entriegelungsinstruktion zum
Entriegeln der Tür auszugeben, wenn der ID-Code in der Sammlung, die durch
die Sammeleinheit durchgeführt wird, verifiziert wird; eine außer Bereitschaft
setzende Einheit, um die Entriegelungsinstruktion unwirksam zu machen, die von der
Entriegelungs-Instruktionseinheit ausgegeben wird und zwar abhängig davon,
ob die Tür verriegelt wurde basierend auf der Verriegelungsinstruktion oder
ob eine vorbestimmte Zeitperiode verstrichen ist, wobei die vorbestimmte Zeitperiode
von dem Zeitpunkt an beginnt, wenn die Tür basierend auf der
Verriegelungsinstruktion verriegelt wird; und eine Funktion-Instruktionseinheit,
die dafür konfiguriert ist, um (i) eine vorbestimmte Operation an dem Türhandgriff
durch den Halter oder Besitzer zu detektieren während die Entriegelungsinstruktion
unwirksam gemacht ist, und (ii) eine bestimmte Vorrichtung in dem Fahrzeug zu instruieren
eine bestimmte Funktion auszuführen, die von einer Entriegelung der Tür
verschieden ist, wenn die vorbestimmte Operation der vorbestimmten Betätigung
detektiert wird.
Gemäß einem zusätzlichen Aspekt zu dem ersten Aspekt,
enthält das in das Fahrzeug eingebaute System folgendes: (i) eine Sammeleinheit
zum Ausführen einer Sammelfunktion, um ein Anfragesignal in vorbestimmten Intervallen
auszusenden, wenn Fahrzeug geparkt ist, um zu detektieren, dass sich die tragbare
Einheit an das Fahrzeug annähert; und (ii) eine Triggereinheit, um eine Triggerfunktion
auszuführen, wobei ein Triggersignal für die Sammeleinheit ausgegeben
wird, um das Aussenden des Anfragesignals zu starten, wenn die Entriegelungs-Instruktionseinheit
durch den Halter oder Besitzer betätigt wird. Hierbei instruiert die Funktions-Instruktionseinheit
die Sammeleinheit in Form der bestimmten Vorrichtung, um die Sammelfunktion anzuhalten.
Zusätzlich kann die Funktions-Instruktionseinheit die Triggereinheit instruieren
die Triggerfunktion anzuhalten.
Gemäß einem zusätzlichen Aspekt zu dem ersten Aspekt
kann die Steuereinheit ferner eine Vielzahl an tragbaren Einheiten oder in der Hand
getragene Einheiten enthalten, inklusive der tragbaren Einheit oder in der Hand
getragenen Einheit gemäß dem ersten Aspekt. Das Fahrzeugsystem umfasst
ferner eine einschränkende Einheit für die tragbare Einheit, die dafür
ausgelegt ist eine effektive tragbare Einheit auf eine der Vielzahl der tragbaren
Einheiten zu beschränken, wobei die effektive tragbare Einheit dafür autorisiert
wird den Sammelvorgang des ID-Codes zu bestätigen. Die Funktions-Instruktionseinheit
instruiert dann die begrenzende Einheit der tragbaren Einheit in der bestimmten
Vorrichtung darüber die effektive tragbare Einheit auf die eine der Vielzahl
der tragbaren Einheiten zu beschränken.
Gemäß einem weiteren zusätzlichen Aspekt zu dem ersten
Aspekt, kann das in das Fahrzeug eingebaute System ferner folgendes umfassen: (i)
eine Detektoreinheit zum Durchführen einer ersten Funktion, um eine Variation
in einem Zustand des Fahrzeugs zu detektieren, welche geparkt ist; und (ii) eine
Sicherheitseinheit, um eine zweite Funktion zum Ausgeben eines Alarms auszuführen,
wenn die Variation in dem Zustand detektiert wird. Hierbei instruiert die Funktions-Instruktionseinheit
die Detektionseinheit und/oder die Sicherheitseinheit in Form der bestimmten Einheit
darüber eine Funktion zum Anhalten der ersten Funktion und/oder der zweiten
Funktion durchzuführen.
Zusätzlich zu einem zusätzlichen Aspekt des ersten Aspektes
umfasst das Fahrzeugsystem ferner eine Freigabeeinheit, um die Entriegelungsinstruktion
freizugeben und zwar vor dem außer Bereitschaft setzen, wenn die vorbestimmte
Zeitperiode verstrichen ist oder wenn die vorbestimmte Vorrichtung instruiert wurde
die bestimmte-Funktion auszuführen.
Gemäß einem zusätzlichen Aspekt zu dem ersten Aspekt
kann das Fahrzeugsystem ferner eine Benachrichtigungseinheit aufweisen, um eine
Benachrichtigung darüber zu liefern, dass die bestimmte Funktion ausgeführt
worden ist, wenn die Funktion-Instruktionseinheit die bestimmte Vorrichtung instruiert
hat, die bestimmte Funktion auszuführen.
Gemäß einem zweiten Aspekt umfasst ein Verfahren zum Steuern
einer Vorrichtung, die in einem Fahrzeug vorgesehen ist, und die mit einer tragbaren
Einheit oder in der Hand getragenen Einheit zusammenarbeitet, die folgenden Schritte:
Verriegeln einer Tür des Fahrzeugs basierend auf einem Verriegelungsbefehl,
der durch eine Verriegelungs-Instruktionseinheit ausgegeben wird, und dann Aussenden
eines Anfragesignals von dem Fahrzeug zu der tragbaren Einheit; Empfangen eines
Antwortsignals, welches einen ID-Code enthält, im Ansprechen auf das Anfragesignal
von der tragbaren Einheit; Durchführen eines Sammelvorganges (collation) des
ID-Codes von der tragbaren Einheit; außer Bereitschaft setzen eines Entriegelungsbefehls,
der durch eine Entriegelungs-Instruktionseinheit ausgegeben wird und zwar abhängig
davon, ob die Tür basierend auf dem Verriegelungbefehl verriegelt worden ist
bis hin zu dem Punkt, wenn eine vorbestimmte Zeitperiode verstrichen ist, wobei
die vorbestimmte Zeitperiode von da an beginnt, wenn die Tür basierend auf
dem Verriegelungsbefehl verriegelt wird, wobei die Entriegelungs-Instruktionseinheit
in einem Türhandgriff des Fahrzeugs vorgesehen ist und durch den Besitzer oder
Halter des Fahrzeugs betätigbar ist, um den Entriegelungsbefehl auszugeben,
wenn der ID-Code in der Sammlung des ID-Codes verifiziert worden ist; Detektieren
einer vorbestimmten Operation oder Betätigung des Türhandgriffs durch
den Halter oder Besitzer während der Entriegelungsbefehl unwirksam gemacht
ist; und Instruieren der Vorrichtung in dem Fahrzeug eine bestimmte Funktion auszuführen,
die von der Entriegelung der Tür verschieden ist, wenn die vorbestimmte Operation
oder Betätigung detektiert worden ist.
Es ist für Fachleute offensichtlich, dass vielfältige Änderungen
an den oben beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung vorgenommen
werden können. Jedoch wird der Rahmen der vorliegenden Erfindung durch die
nachfolgenden Ansprüche festgelegt.