| Dokumentenidentifikation |
DE102007021936A1 20.12.2007 |
| Titel |
Airbagbaueinheit mit Falzscharnier |
| Anmelder |
International Automotive Components Group North America, Inc., Dearborn, Mich., US |
| Erfinder |
Cowelchuck, Glen A., Chesterfield Township, Mich., US; DePue, Todd L., Brighton, Mich., US; Adams, Robert J., Ypsilanti, Mich., US; Cass, Michael W., Lenox, Mich., US |
| Vertreter |
Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München |
| DE-Anmeldedatum |
10.05.2007 |
| DE-Aktenzeichen |
102007021936 |
| Offenlegungstag |
20.12.2007 |
| Veröffentlichungstag im Patentblatt |
20.12.2007 |
| IPC-Hauptklasse |
B60R 21/215(2006.01)A, F, I, 20070510, B, H, DE
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| IPC-Nebenklasse |
B60R 21/205(2006.01)A, L, I, 20070510, B, H, DE
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| Zusammenfassung |
Eine Airbagbaueinheit, die ein Instrumententafelsubstrat mit einer äußeren Sichtfläche und einer darin gebildeten Tafelöffnung enthält. Eine Türtafel ist über der Tafelöffnung positioniert. Ein Schachtelement ist hinter dem Instrumententafelsubstrat positioniert und daran angebracht. Es enthält eine obere Schachtpassfläche, die an dem Instrumententafelsubstrat angebracht ist, eine Schachtkammer, die übereinstimmend mit der Tafelöffnung ausgerichtet ist, und mehrere Schachtseitenwände. eine Falzscharnierbaueinheit enthält einen Scharnierseitenwandabschnitt, der an einer der Schachtseitenwände gleitfähig in Eingriff ist, einen Scharniertürabschnitt, der durch einen Falzscharnierabschnitt an dem Scharnierseitenwandabschnitt befestigt ist, damit sie eine Relativdrehung ausführen können. Der Scharniertürabschnitt ist an der Türtafel angebracht. Ein Airbagmodul ist an dem Schachtelement angebracht und entfaltet sich durch die Schachtkammer nach oben. Die Falzscharnierbaueinheit gleitet während der Entfaltung nach oben, um die äußere Sichtfläche freizugeben.
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| Beschreibung[de] |
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Diese Erfindung bezieht sich allgemein auf eine nahtlose Airbagbaueinheit
und insbesondere eine vereinfachte Airbagbaueinheit mit einem verbesserten Erscheinungsbild,
bei der Falzscharniere verwendet werden.
Kraftfahrzeugkonstruktionen sind eine Mischung aus einer Vielzahl
von Konstruktionserwägungen. Konstruktionen müssen ästhetisch ansprechend,
funktionell zuverlässig und sicher sein. Mit der Einführung von immer
mehr Technologien in den Fahrzeuginnenraum stellt der Raum ebenfalls ein wesentliches
Problem dar. Die größer werdende Anzahl von Merkmalen und Technologien
birgt häufig die Gefahr, dass die weiche und fließende Konstruktion der
Instrumententafel vernachlässigt wird. Daher wird beim Entwerfen besonders
darauf geachtet, dass die Funktionalität nicht gegenüber der Ergonomie
und dem Erscheinungsbild überwiegt.
Ein besonderes technologisches Element, das Betrachtungen bei der
Neuentwicklung aufwirft, ist die Einführung von Airbagbaueinheiten in die Instrumententafel.
Diese Airbagbaueinheiten besitzen häufig einen beträchtlichen visuellen
Einfluss auf die Instrumententafel. Ihre Größe und das häufige Vorstehen
aus der umgebenden hochklassigen Oberfläche sind oft nicht ansprechend. Außerdem
bewirken Schwierigkeiten der korrekten Installation während Herstellung und
Montage beträchtliche Zeit- und Arbeitsprobleme.
Es wäre deswegen sehr wünschenswert, eine Konstruktion einer
Airbagbaueinheit zu haben, die das äußere Erscheinungsbild der Baueinheit
nach der Installation verbessert. Es wäre außerdem sehr wünschenswert,
eine Konstruktion einer Airbagbaueinheit mit verbesserter Herstellung und Montage
zu haben, um die Einfachheit von Herstellung und Installation zu unterstützen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Airbagbaueinheit
zu schaffen, bei der die oben beschriebenen Probleme nicht bestehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine
Airbagbaueinheit nach den Ansprüchen 1 und 9 bzw. durch ein Verfahren zum Montieren
einer Airbagbaueinheit nach Anspruch 16. Weiterbildungen der Erfindung sind in den
abhängigen Ansprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung wird eine Airbagbaueinheit geschaffen,
die ein Instrumententafelsubstrat mit einer äußeren Sichtfläche und
einer darin ausgebildeten Tafelöffnung enthält. Eine Türtafel ist
über der Tafelöffnung positioniert. Ein Schachtelement ist hinter dem
Instrumententafelsubstrat positioniert und daran angebracht. Es enthält eine
obere Schachtkontaktfläche, die an dem Instrumententafelsubstrat angebracht
ist, eine Schachtkammer, die übereinstimmend mit der Tafelöffnung ausgerichtet
ist, und mehrere Schachtseitenwände. Eine Falzscharnierbaueinheit enthält
einen Scharnierseitenwandabschnitt, der an einer der Schachtseitenwände gleitfähig
in Eingriff ist, einen Scharniertürabschnitt, der an dem Scharnierseitenwandabschnitt
durch einen Falzscharnierabschnitt befestigt ist, wodurch sie sich relativ drehen
können. Der Scharniertürabschnitt ist an der Türtafel angebracht.
Ein Airbagmodul ist an dem Schachtelement angebracht und entfaltet sich durch die
Schachtkammer nach oben. Die Falzscharnierbaueinheit gleitet während der Entfaltung
nach oben, um die äußere Sichtfläche freizugeben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen
der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnungen
Bezug nimmt; es zeigen:
1 eine Darstellung einer erfindungsgemäßen
Airbagbaueinheit;
2 eine Schnittansicht eines Abschnitts der in
1 dargestellten Airbagbaueinheit;
3 eine Schnittansicht der in 1
dargestellten Airbagbaueinheit;
4 eine genaue Schnittansicht einer erfindungsgemäßen
Airbagbaueinheit.
1 ist eine Darstellung als Explosionsansicht einer
erfindungsgemäßen Airbagbaueinheit 10. Die Airbagbaueinheit
10 ist vorgesehen für eine Installation in einem von einer großen
Vielzahl von Fahrzeugen und als ein Teil einer großen Vielzahl von Insassen-Sicherheitssystemen.
Die Airbagbaueinheit 10 enthält ein Instrumententafelsubstrat
12. Die genaue Form und Konfiguration des Instrumententafelsubstrats
12 ist abhängig von dem Fahrzeug und dem System, bei dem die Erfindung
angewendet wird. Das Instrumententafelsubstrat 12 enthält vorzugsweise
eine äußere Sichtfläche 14 mit einer erstklassigen Oberfläche,
die für eine Betrachtung durch den Kunden freiliegt.
Eine Tafelöffnung 16 ist in dem Instrumententafelsubstrat
12 ausgebildet. Obwohl diese durch eine Vielzahl von Herstellungstechniken
realisiert werden kann, sieht eine Ausführungsform die Verwendung des Laserritzens
vor, um einen Teil des Instrumententafelsubstrats 12 zu entfernen, um die
Tafelöffnung 16 zu bilden. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin,
dass wenigstens eine Türtafel 18 durch dieses Laserritzen gebildet
werden kann, die wiederum als eine tatsächlich nahtlose Türtafel
18 für die Airbagbaueinheit 10 verwendet werden kann. In
einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Türtafel
18 eine erste Türtafel 20 und eine zweite Türtafel
22 enthält. Ein zweiter Vorteil des Laserritzens der Türtafel
20, 22 aus dem Instrumententafelsubstrat 12 besteht darin,
dass eine Türaußenfläche 24 geschaffen wird, die vor der
Airbagaktivierung ein einheitliches Erscheinungsbild mit der Instrumententafel
12 aufweist.
Die Erfindung enthält ferner die Verwendung eines Schachtelements
26, das an einer inneren Tafelfläche 28 des Instrumententafelsubstrats
12 angebracht ist. Das Schachtelement 26 enthält eine obere
Schachtpassfläche 30, die so gebildet ist, dass sie mit der inneren
Tafelfläche 28 übereinstimmt. In wenigstens einer Ausführungsform
enthält die obere Schachtpassfläche 30 eine gewellte Schachtfläche
32. Mehrere Schachtseitenflächen 34 erstrecken sich von der
oberen Schachtpassfläche 30 nach unten und sind so beschaffen, dass
sie eine Schachtkammer 36 bilden. Die Schachtkammer 36 ist vorzugsweise
so bemessen, dass sie sich etwas innerhalb des Umfangs der Tafelöffnung
16 erstreckt.
Eine Falzscharnierbaueinheit 38 ist in der Schachtkammer
36 positioniert. Die Falzscharnierbaueinheit 38 enthält einen
Scharniertürabschnitt 40 und einen Scharnierseitenwandabschnitt
42, die mittels eines Falzscharnierabschnitts 44 verbunden sind.
Der Scharniertürabschnitt 40 ist so beschaffen, dass er an der Türtafel
18 angeordnet ist. In einer Ausführungsform enthält der Scharniertürabschnitt
40 eine gewellte Scharnierfläche, die durch Vibrationsschweißen
an der Türtafel 18 befestigt sein kann. Die Falzscharnierbaueinheit
38 ist in der Schachtkammer 36 angebracht, wobei die Fähigkeit
aufrechterhalten ist, darin vertikal zu gleiten. Es ist ferner vorgesehen, dass
die Falzscharnierbaueinheit 38 tatsächlich eine erste Falzscharnierbaueinheit
52 und eine zweite Falzscharnierbaueinheit 52 enthält.
Ein Airbagmodul 56, das an dem Schachtelement 26
angebracht ist, ist so ausgerichtet, dass es sich dann, wenn es entfaltet wird,
sich durch die Schachtkammer 36 nach oben entfaltet. Bei einer Entfaltung
gleitet die Falzscharnierbaueinheit 38 in der Schachtkammer 36
nach oben, damit sich der Falzscharnierabschnitt 44 nach außen bewegen
kann, um die äußere Sichtfläche 14 freizugeben (siehe
2), bevor die Türtafeln 20,
22 um den Falzscharnierabschnitt 44 nach außen schwingen
(siehe 3). Dies ermöglicht, dass die Türtafeln
20, 22 vor der Entfaltung mit der äußeren Sichtfläche
14 bündig bleiben. Das schafft ein verbessertes Oberflächenerscheinungsbild,
während eine verbesserte Entfaltungsmöglichkeit erhalten bleibt.
Obwohl die Fähigkeit der Falzscharnierbaueinheit 38,
so zu gleiten, dass sie sich von der äußeren Sichtfläche
14 löst, auf mehrere Arten realisiert werden kann, sieht eine Ausführungsform
mehrere Schachthalteschlitze 58 vor, die in den Schachtseitenwänden
34 vorgesehen sind. Jeder der Schachthalteschlitze 58 enthält
eine Schachtschlitztiefe 60. Mehrere Scharnierhalteschlitze 62
sind in den Scharnierseitenwänden 42 gebildet und entsprechen den
Schachthalteschlitzen 58. Jeder Scharnierhalteschlitze 62 enthält
eine Scharnierschlitztiefe 64. Mehrere Airbaghaltehaken 66 sind
an dem Airbagmodul 56 angebracht und sind so montiert, dass sie durch die
Schachthalteschlitze 58 und die Scharnierhalteschlitze 62 verlaufen.
Dadurch wird das Airbagmodul 56 an dem Schachtelement 26 angebracht.
Jeder der Airbaghaltehaken 66 besitzt eine Hakenbreite 68. Die
Hakenbreite 68 ist ausreichend kleiner als die Schachtschlitztiefe
60, damit der Betrag des relativen Gleitens der Falzscharnierbaueinheit
38 genau ermöglicht wird, so dass der Falzscharnierabschnitt
44 während der Airbagentfaltung die äußere Sichtfläche
14 freigibt.
Ein weiteres neuartiges Merkmal der Erfindung sieht eine weitere Vereinfachung
von Herstellung und Montage vor. Es ist vorgesehen, dass die Falzscharnierbaueinheit
38 und das Schachtelement 26 als einteiliges Element geformt werden
können, um Herstellungs- und Montagekosten einzusparen. Zusätzlich zur
einfachen Herstellung wird dadurch eine geeignete Ausrichtung in Kombination mit
der vertikalen Bewegung sicher. Zwei vorgesehene Konfigurationen sind in
4 gezeigt. Es ist vorgesehen, dass ein Schleifenscharnierelement
70 gebildet werden kann, um die Falzscharnierbaueinheit 38 und
das Schachtelement 26 während des Formens zu verbinden. Es ist vorgesehen,
dass das Schleifenscharnier 70 so beschaffen ist, dass es das geforderte
vertikale Gleiten, das oben beschrieben wurde, zulässt. Es ist alternativ vorgesehen,
dass die Falzscharnierbaueinheit 38 in Verbindung mit dem Schachtelement
26 mittels eines Abreißscharniers 72 geformt werden kann.
In dieser Ausführungsform wird dann, wenn die Falzscharnierbaueinheit
38 in die Schachtkammer 36 gedreht wird, das Abreißscharnier
62 gebrochen, um eine vertikale Bewegung zuzulassen. Alternativ kann das
Abreißscharnier 62 befestigt bleiben, bricht jedoch während einer
Airbagentfaltung.
Während die Erfindung in Verbindung mit einer oder mehreren Ausführungsformen
beschrieben wurde, sollte klar sein, dass die speziellem Mechanismen und Techniken,
die beschrieben wurden, für die Prinzipien der Erfindung lediglich veranschaulichend
sind, wobei zahlreiche Modifikationen an den beschriebenen Verfahren und Vorrichtungen
ausgeführt werden können, ohne vom Erfindungsgedanken und Umfang der Erfindung,
die durch die beigefügten Ansprüche definiert sind, abzuweichen.
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| Anspruch[de] |
Airbagbaueinheit (10),
gekennzeichnet durch
ein Instrumententafelsubstrat (12) mit einer äußeren Sichtfläche
(14);
eine Tafelöffnung (16), die in dem Instrumententafelsubstrat (12)
gebildet ist;
wenigstens eine Türtafel (18), die über der Tafelöffnung
(16) positioniert ist, wobei die wenigstens eine Türtafel (18)
eine Türaußenfläche (24) enthält;
ein Schachtelement (26), das hinter dem Instrumententafelsubstrat (12)
positioniert und daran angebracht ist, wobei das Schachtelement (26) umfasst:
eine obere Schachtpassfläche (30), die an dem Instrumententafelsubstrat
(12) angebracht ist;
eine Schachtkammer, die übereinstimmend mit der Tafelöffnung (16)
ausgerichtet ist;
mehrere Schachtseitenwände, die sich von der oberen Schachtpassfläche
(30) erstrecken;
mehrere Schachthalteschlitze (58), die in den mehreren Schachtseitenwänden
(34) gebildet sind, wobei jeder der Schachthalteschlitze (58)
eine Schachtschlitztiefe (60) besitzt;
wenigstens eine Falzscharnierbaueinheit (38) mit
einem Scharnierseitenwandabschnitt (42);
einem Scharniertürabschnitt (40), der an dem Scharnierseitenwandabschnitt
(42) durch einen Falzscharnierabschnitt (44) befestigt ist, wobei
der Falzscharnierabschnitt (44) an der wenigstens einen Türtafel (18)
angebracht ist und relativ zu dem Scharnierseitenwandabschnitt (42) drehbar
ist; und
mehreren Scharnierhalteschlitzen (62), die so beschaffen sind, dass sie
den mehreren Schachthalteschlitzen (58) entsprechen, wobei jeder der Scharnierhalteschlitze
(62) eine Scharnierschlitztiefe (64) besitzt; und
einem Airbagmodul (56), das mehrere Airbaghaltehaken (66) enthält,
wobei das Airbagmodul (56) an dem Schachtelement (26) mittels
der Airbaghaltehaken (66) angebracht ist, die in den mehreren Schachthalteschlitzen
(58) und den mehreren Scharnierhalteschlitzen (62) positioniert
sind, wobei das Airbagmodul (56) so beschaffen ist, dass es sich nach oben
durch die Schachtkammer (36) und von der Tafelöffnung (16)
nach außen entfaltet, wobei die Airbaghaltehaken (66) eine Hakenbreite
(68) haben, die kleiner ist als die Scharnierschlitztiefe (64)
und die Schachtschlitztiefe (60), so dass die Falzscharnierbaueinheit (38)
während der Entfaltung in der Schachtkammer (36) nach oben gleitet,
so dass sich der Falzscharnierabschnitt (44) von der äußeren
Sichtfläche (14) nach außen bewegt.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Türtafel (18) einen Abschnitt des Instrumententafelsubstrats
(12) umfasst, der durch Laser weggeritzt ist, um die Tafelöffnung
(16) zu bilden.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Falzscharnierbaueinheit (38) mit dem Schachtelement (26)
als ein einzelnes Element geformt ist, wobei die Falzscharnierbaueinheit (38)
so beschaffen ist, dass sie sich relativ zu dem Schachtelement (26) vertikal
bewegt.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der Scharniertürabschnitt (40) durch Vibration an die Türtafel
(18) geschweißt ist.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Türtafel (18) eine erste Türtafel (20)
und eine zweite Türtafel (22) umfasst; und die wenigstens eine Falzscharnierbaueinheit
(38) eine erste Falzscharnierbaueinheit (52) und eine zweite Falzscharnierbaueinheit
(54) umfasst.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Basistüraußenfläche vor der Entfaltung des Airbagmoduls
(56) mit der äußeren Sichtfläche (14) bündig
ist.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Falzscharnierbaueinheit (38) mit dem Schachtelement
(26) als ein einzelnes Element geformt ist, wobei der Scharnierseitenwandabschnitt
mittels eines Schleifenscharniers mit einer der Schachtseitenwände verbunden
ist, wobei das Schleifenscharnier eine vertikale Bewegung des Scharnierseitenwandabschnitts
relativ zu der Schachtseitenwand zulässt.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Falzscharnierbaueinheit (38) mit dem Schachtelement
(26) als ein einzelnes Element geformt ist, wobei der Scharnierseitenwandabschnitt
(42) mittels eines Abreißscharniers (72) mit einer der Schachtseitenwände
(34) verbunden ist, wobei das Abreißscharnier (72) abreißen
kann, um eine vertikale Bewegung des Scharnierseitenwandabschnitts (42)
relativ zu der Schachtseitenwand (34) zuzulassen.
Airbagbaueinheit (10),
gekennzeichnet durch
ein Instrumententafelsubstrat (12) mit einer äußeren Sichtfläche
(14);
eine Tafelöffnung (16), die in dem Instrumententafelsubstrat (12)
gebildet ist;
wenigstens eine Türtafel (18), die über der Tafelöffnung
(16) positioniert ist, wobei die wenigstens eine Türtafel (18)
eine Türaußenfläche (24) enthält;
ein Schachtelement (26), das hinter dem Instrumententafelsubstrat (12)
positioniert und daran angebracht ist und versehen ist mit:
einer oberen Schachtpassfläche (30), die an dem Instrumententafelsubstrat
(12) angebracht ist;
einer Schachtkammer (36), die übereinstimmend mit der Tafelöffnung
(16) ausgerichtet ist; und
mehreren Schachtseitenwänden (34), die sich von der oberen Schachtpassfläche
(30) weg erstrecken,
wenigstens eine Falzscharnierbaueinheit (38) mit
einem Scharnierseitenwandabschnitt (42), der an einer der mehreren Schachtseitenwände
(34) gleitfähig in Eingriff ist; und
einem Scharniertürabschnitt (40), der durch einen Falzscharnierabschnitt
(44) an dem Scharnierseitenwandabschnitt (42) befestigt ist, wobei
der Scharniertürabschnitt (40) an der wenigstens einen Türtafel
(18) angebracht und relativ zu dem Scharnierseitenwandabschnitt (42)
drehbar ist; und
Airbagmodul (56), das an dem Schachtelement (26) angebracht ist,
wobei das Airbagmodul (56) so beschaffen ist, dass es sich nach oben durch
die Schachtkammer (36) und von der Tafelöffnung (16) nach
außen entfaltet, wobei die Falzscharnierbaueinheit (38) während
der Entfaltung in der Schachtkammer (36) nach oben gleitet, so dass sich
der Falzscharnierabschnitt (44) von der äußeren Sichtfläche
(14) nach außen bewegt.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Türtafel (18) einen Abschnitt des Instrumententafelsubstrats
(12) umfasst, der durch Laser weggeritzt ist, um die Tafelöffnung
(16) zu bilden.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Falzscharnierbaueinheit (38) mit dem Schachtelement
(26) als ein einzelnes Element geformt ist, wobei die Falzscharnierbaueinheit
(38) so beschaffen ist, das sie sich relativ zu dem Schachtelement (26)
vertikal bewegt.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass der Scharniertürabschnitt (40) durch Vibration an die Türtafel
(18) geschweißt ist.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Basistüraußenfläche vor der Entfaltung des Airbagmoduls
(56) mit der äußeren Sichtfläche (14) bündig
ist.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Falzscharnierbaueinheit (38) mit dem Schachtelement
(26) als ein einzelnes Element geformt ist, wobei der Scharnierseitenwandabschnitt
(42) mittels eines Schleifenscharniers (70) mit einer der Schachtseitenwände
(34) verbunden ist, wobei das Schleifenscharnier (70) eine vertikale
Bewegung des Scharnierseitenwandabschnitts (42) relativ zu der Schachtseitenwand
(34) zulässt.
Airbagbaueinheit (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens eine Falzscharnierbaueinheit (38) mit dem Schachtelement
(26) als ein einzelnes Element geformt ist, wobei der Scharnierseitenwandabschnitt
(42) mittels eines Abreißscharniers (62) mit einer der Schachtseitenwände
(34) verbunden ist, wobei das Abreißscharnier (62) abreißen
kann, um eine vertikale Bewegung des Scharnierseitenwandabschnitts (42)
relativ zu der Schachtseitenwand (34) zuzulassen.
Verfahren zum Montieren einer Airbagbaueinheit (10),
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte
Bilden einer Tafelöffnung (16) in einem Instrumententafelsubstrat
(12), das eine äußere Sichtfläche (14) aufweist;
Anbringen eines Schachtelements (26) hinter dem Instrumententafelsubstrat
(12), wobei das Schachtelement (26) umfasst:
eine obere Schachtpassfläche (30), die an dem Instrumententafelsubstrat
(12) angebracht ist;
eine Schachtkammer (36), die übereinstimmend mit der Tafelöffnung
(16) ausgerichtet ist; und
mehrere Schachtseitenwände (34), die sich von der oberen Schachtpassfläche
(30) weg erstrecken;
gleitfähiges Anbringen einer Falzscharnierbaueinheit (38) in der Schachtkammer,
wobei die Falzscharnierbaueinheit (38) umfasst:
einen Scharnierseitenwandabschnitt (42), der an einer der mehreren Schachtseitenwände
(34) gleitfähig in Eingriff ist; und
einen Scharniertürabschnitt (40), der durch einen Falzscharnierabschnitt
(44) an dem Scharnierseitenwandabschnitt (42) befestigt ist, wobei
der Scharniertürabschnitt (40) an einer Türtafel (18)
angebracht und relativ zu dem Scharnierseitenwandabschnitt (42) drehbar
ist;
Anbringen eines Airbagbaumoduls (56) an dem Schachtelement (26)
derart, dass während der Entfaltung die Falzscharnierbaueinheit (38)
in der Schachtkammer (36) nach oben gleitet, so dass sich der Falzscharnierabschnitt
(44) von der äußeren Sichtfläche (14) nach außen
bewegt.
Verfahren nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt:
Laserritzen des Instrumententafelsubstrats (12), um die Tafelöffnung
(16) und die Türtafel (18) zu bilden.
Verfahren nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt:
Vibrationsschweißen der Türtafel (18) an den Scharniertürabschnitt
(40).
Verfahren nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt:
Bilden der wenigstens einen Falzscharnierbaueinheit (38) und des Schachtelements
(26) als ein einzelnes Element, wobei der Scharnierseitenwandabschnitt (42)
mittels eines Schleifenscharniers (70) mit einer der Schachtseitenwände
(34) verbunden ist, wobei das Schleifenscharnier (70) eine vertikale
Bewegung des Scharnierseitenwandabschnitts (42) relativ zu der Schachtseitenwand
(34) zulässt.
Verfahren nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch den folgenden Schritt:
Bilden der wenigstens einen Falzscharnierbaueinheit (38) und des Schachtelements
(26) als ein einzelnes Element, wobei der Scharnierseitenwandabschnitt
(42) mittels eines Abreißscharniers (62) mit einer der Schachtseitenwände
(34) verbunden ist, wobei das Abreißscharnier (62) abgerissen
werden kann, um eine vertikale Bewegung des Scharnierseitenwandabschnitts (42)
relativ zu der Schachtseitenwand (34) zuzulassen.
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Patent Zeichnungen (PDF)
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