Die Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf ein System zum Befestigen
einer Gegenstandhaltebaueinheit an einem Anbringungselement in einem Fahrzeug.
Gegenstandhaltebaueinheiten, wie etwa Konsolenbaueinheiten, können
Befestigungsmechanismen enthalten, die für die Befestigung an einem oder mehreren
Anbringungselementen beschaffen sind. Das US-Patent Nr. 6.669.260 offenbart z. B.
Halterungen zum Befestigen eines Konsolenmoduls an einem Paar Schienen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Gegenstandhaltebaueinheit,
die an einem Anbringungselement befestigt werden kann, zu schaffen, bei der die
im Stand der Technik vorhandenen Probleme nicht bestehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine
Gegenstandhaltebaueinheit nach Anspruch 1 und Anspruch 10 bzw. durch eine Konsolenbaueinheit,
die an einem Anbringungselement in einem Fahrzeug befestigt werden kann, nach Anspruch
16. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird eine Gegenstandhaltebaueinheit,
die an einem Anbringungselement befestigt werden kann, geschaffen. Die Baueinheit
enthält ein Gehäuse und ein Rastklinkenelement, das ein Verriegelungselement
enthält. Die Baueinheit enthält außerdem einen Griff, der an dem
Gehäuse schwenkbar befestigt ist, so dass der Griff in Bezug auf das Gehäuse
zwischen einer ersten, einer zweiten und einer dritten Position bewegt werden kann.
Der Griff enthält ein Anschlagelement und ein Halteelement. Das Halteelement
kann an dem Anbringungselement in Eingriff gelangen, wenn der Griff in der ersten
Position ist. Das Anschlagelement wird an dem Rastklinkenelement in Eingriff gebracht
und durch das Verriegelungselement verriegelt, wenn der Griff in der ersten Position
ist. Das Anschlagelement wird an dem Rastklinkenelement in Eingriff gebracht und
von dem Verriegelungselement gelöst, wenn der Griff in der zweiten Position
ist. Das Halteelement kann von dem Anbringungselement gelöst werden, wenn der
Griff zur dritten Position bewegt wird. Der Griff bewegt sich von der ersten Position
zur zweiten Position in einer ersten Richtung. Der Griff bewegt sich von der zweiten
Position zur dritten Position in einer zweiten Richtung, die der ersten Richtung
im Allgemeinen entgegengesetzt ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Gegenstandhaltebaueinheit
für die Befestigung an einem Anbringungselement eines Fahrzeugs geschaffen.
Die Baueinheit enthält ein Gehäuse und ein erstes Rastklinkenelement,
das ein Verriegelungselement enthält. Die Baueinheit enthält außerdem
ein zweites Verriegelungselement, das in Bezug auf das Gehäuse zwischen einer
ersten und einer zweiten Position bewegt werden kann. Das zweite Rastklinkenelement
kann an dem Anbringungselement in Eingriff gebracht werden, wenn das zweite Rastklinkenelement
in der ersten Position ist. Das zweite Rastklinkenelement kann von dem Anbringungselement
gelöst werden, wenn das zweite Rastklinkenelement zu der zweiten Position bewegt
wird. Die Baueinheit enthält ferner einen Griff, der an dem Gehäuse schwenkbar
befestigt ist. Der Griff enthält ein Anschlagelement und ein geschlitztes Element.
Das geschlitzte Element wird an dem zweiten Rastklinkenelement in Eingriff gebracht
und ist so beschaffen, dass es die Bewegung des zweiten Rastklinkenelements zwischen
der ersten und der zweiten Position unterstützt. Der Griff kann zwischen einer
verriegelten Position, in der das zweite Rastklinkenelement in der zweiten Position
ist und das Anschlagelement an dem ersten Rastklinkenelement in Eingriff und durch
das Verriegelungselement verriegelt ist, und einer entriegelten Position, in der
das zweite Rastklinkenelement in der ersten Position ist und das Anschlagelement
von dem ersten Rastklinkenelement gelöst ist, bewegt werden. Ein Abstand zwischen
einem Ende des Griffs und einem Abschnitt des zweiten Rastklinkenelements, der an
dem Anbringungselement in Eingriff gelangen kann, wenn das zweite Rastklinkenelement
in der zweiten Position ist, ist kleiner als der Abstand zwischen dem Ende des Griffs
und dem Abschnitt des zweiten Rastklinkenelements, wenn das zweite Rastklinkenelement
in der ersten Position ist.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Konsolenbaueinheit,
die in einem Fahrzeug an einem Anbringungselement befestigt werden kann, geschaffen.
Die Konsolenbaueinheit enthält einen Konsolenkörper und ein Rastklinkenelement.
Die Konsolenbaueinheit enthält außerdem einen Griff, der an der Konsolenbaueinheit
befestigt ist. Der Griff kann in Bezug auf die Konsolenbaueinheit bewegt werden.
Der Griff enthält ein Anschlagelement und ein Halteelement. Das Halteelement
kann an dem Anbringungselement in Eingriff gelangen. Die Konsolenbaueinheit enthält
ferner eine Feder, die dem Griff zugeordnet und so beschaffen ist, dass sie die
Bewegung des Griffs unterstützt. Das Anschlagelement ist an dem Rastkleinkenelement
in Eingriff, wenn der Griff so positioniert ist, dass die durch die Feder gespeicherte
mechanische Energie im Allgemeinen einen Maximalwert besitzt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen
der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnungen
Bezug nimmt; es zeigen:
1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
der Erfindung;
2A einen Querschnitt der Ausführungsform von
1;
2B einen Querschnitt der Ausführungsform von
1;
2C einen Querschnitt der Ausführungsform von
1;
3A einen Querschnitt eines Abschnitts von
2C;
3B einen Querschnitt eines Abschnitts von
2A;
3C einen Querschnitt eines Abschnitts von
2B;
3D eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts von
2A, 2B und 2C;
4 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
der Erfindung;
5A einen Querschnitt der Ausführungsform von
4;
5B einen Querschnitt der Ausführungsform von
4; und
5C einen Querschnitt der Ausführungsform von
4.
1 zeigt eine Gegenstandhaltebaueinheit, wie etwa eine
Konsolenbehälterbaueinheit 10, für ein Fahrzeug 11,
die an einem Anbringungselement, wie etwa eine Anbringungsschiene 12, befestigt
werden kann, das in dem Fahrzeug 11 angebracht ist. Die Konsolenbehälterbaueinheit
10 enthält ein Gehäuse, wie etwa einen Behälter
14, ein Rastklinkenelement, wie etwa eine Rastklinke 16, einen
Griff 18, eine Feder 20, die dem Griff 18 zugeordnet
ist.
Der Griff 18 ist an einem Drehpunkt an einem Schwenkelement,
wie etwa ein Stift 22, der eine Achse 24 besitzt, schwenkbar befestigt.
Der Stift 22 überspannt einen ausgesparten Bereich 28 des
Behälters 14, der so beschaffen ist, dass er den Griff 18
aufnimmt. Der Stift 22 ist als Teil des Behälters 14 geformt.
Der Stift 22 kann jedoch getrennt hergestellt und an dem Behälter
14 befestigt werden. Der Griff 18 ist an dem Stift 22
durch Schnappverbindung angebracht und dreht sich um die Achse 24 in Bezug
auf den Behälter 14. Der Griff 18 kann auf jede gewünschte
Weise an dem Stift 22 befestigt sein.
Der Griff 18 enthält ein Anschlagelement 30
oder einen Anschlag und ein Halteelement, wie etwa einen Bremsklotz 32.
Der Anschlag 30 ist so beschaffen, dass er an der Rastklinke
16 in Eingriff gelangt, wenn der Griff in bestimmten Positionen ist, wie
später genauer erläutert wird. Der Anschlag 30 und die Rastklinke
16 sind vertikal ausgerichtet. Der Anschlag 30 und die Rastklinke
16 können jedoch horizontal oder in jeder gewünschten Weise ausgerichtet
sein. Der Bremsklotz 32 ist so beschaffen, dass er an der Anbringungsschiene
12 in Eingriff gelangt, wenn der Griff in bestimmten Positionen ist, wie
später genauer erläutert wird.
Die 2A, 2B
und 2C zeigen einen Querschnitt der Konsolenbehälterbaueinheit
10, wenn der Griff 18 in verschiedenen Positionen ist. Der Griff
18 kann in Bezug auf den Behälter 14 zwischen einer ersten
Position 34, einer zweiten Position 36 und einer dritten Position
38 bewegt werden.
2A zeigt den Griff 18 in der ersten Position
34. in den 1 und 2A
ist der Bremsklotz 32 an der Anbringungsschiene 12 in Eingriff,
um dadurch den Behälter 14 an der Anbringungsschiene 12 zu
befestigen. Der Bremsklotz 32 ist aus einem rutschfesten Material, wie
etwa Polyurethan, hergestellt, das einer Bewegung der Konsolenbehälterbaueinheit
10 in Bezug auf die Anbringungsschiene 12 in einer Richtung parallel
zur Achse 24 widersteht. Der Bremsklotz 32 kann auf jede gewünschte
Weise an dem Griff 18 befestigt sein. Der Bremsklotz kann z. B. zusammen
mit dem Griff 18 geformt sein. Wenn der Griff 18 in der ersten
Position 34 ist, ist der Anschlag 30 an der Rastklinke
16 in Eingriff und durch ein Verriegelungselement 40 oder eine
Verriegelung in dem Rastklinke 16 verriegelt, wie unter Bezugnahme auf
die 3A, 3B,
3C und 3D genauer erläutert
wird.
Die Funktionsweise der Verriegelung 40 und des Anschlags
30, wenn sich der Griff 18 von der ersten Position 34
zur zweiten Position 36 und von der zweiten Position 36 zur dritten
Position 38 bewegt, wird später unter Bezugnahme auf die
3A, 3B, 3C
und 3D genauer erläutert.
2B zeigt den Griff 18 in der zweiten Position
36. Wenn der Griff 18 in der zweiten Position 36 ist,
ist der Anschlag 30 an der Rastklinke 16 in Eingriff und aus der
Verriegelung 40 gelöst, wie später unter Bezugnahme auf die
3A, 3B, 3C
und 3D genauer erläutert wird.
3C zeigt den Griff 18 in der dritten Position
38. Wenn der Griff 18 in der dritten Position 38 ist,
ist der Bremsklotz 32 von der Anbringungsschiene 12 gelöst.
Wenn der Bremsklotz 32 von der Anbringungsschiene
12 gelöst ist, kann der Behälter 14 längs der Anbringungsschiene
12 neu positioniert werden. Wenn der Griff 18 in der dritten Position
38 ist, ist der Anschlag 30 von der Rastklinke 16 gelöst.
Der Anschlag 30 kann jedoch so beschaffen sein, dass er an der Rastklinke
16 in Eingriff, jedoch nicht durch die Verriegelung 40 verriegelt
ist.
Der Griff 18 bewegt sich in einer ersten Richtung
48 oder in der in 2A gezeigten Perspektive
in Gegenuhrzeigerrichtung von der ersten Position 34 zur zweiten Position
36. Der Griff 18 bewegt sich in einer zweiten Richtung
50 oder in der in 2B gezeigten Perspektive
in Uhrzeigerrichtung, im Allgemeinen entgegengesetzt zur ersten Richtung
48 von der zweiten Position 36 zur dritten Position
38.
In den 1, 2A,
2B und 2C enthält
der Griff 18 außerdem einen Abschnitt, wie etwa den Klotz
52, der so beschaffen ist, dass er eine Kraft aufnimmt, die durch einen
Benutzer ausgeübt wird, um den Griff 18 von der ersten Position
34 zur zweiten Position 36 zu bewegen. Der Klotz 52 ist
nahe zu einem Ende des Griffs 18 dem Drehpunkt 26 gegenüberliegend
angeordnet. Um den Anschlag 30 von der Rastklinke 16 zu entriegeln,
wenn der Griff 18 in der ersten Position 34 ist, drückt der
Benutzer auf den Klotz 52 des Griffs 18, bis der Griff
18 die zweite Position 36 erreicht. Um den Anschlag
30 zu verriegeln, wenn der Griff 18 in der dritten Position
38 ist, drückt der Benutzer auf den Klotz 52 des Griffs
18, bis der Griff 18 die erste Position 34 erreicht.
Die Feder 20, die dem Griff 18 zugeordnet ist, ist
so beschaffen, dass sie die Bewegung des Griffs 18 von der zweiten Position
36 zur dritten Position 38 unterstützt. Die Feder
20 ist an dem Stift 22 befestigt. Wenn sich der Griff
18 von der ersten Position 34 zur zweiten Position 36
bewegt, wird die Feder 20 zusammengedrückt und dadurch die durch die
Feder 20 gespeicherte mechanische Energie vergrößert. Der Anschlag
30 ist an der Rastklinke 16 in Eingriff und aus der Verriegelung
40 gelöst, wenn die durch die Feder 20 gespeicherte mechanische
Energie im Allgemeinen einen Maximalwert aufweist. Diese gespeicherte mechanische
Energie kann dann die Bewegung des Griffs 18 von der zweiten Position
36 zur dritten Position 38 unterstützen, wenn sich die Feder
entspannt. Daher ist die durch die Feder 20 gespeicherte mechanische Energie
größer, wenn der Griff 18 in der ersten Position 34
ist als dann, wenn der Griff 18 in der dritten Position 38 ist.
3A zeigt einen Querschnitt der Rastklinke
16, wenn der Griff 18 in der dritten Position 38 ist
(2C). Die Rastklinke 16 enthält ein Rastklinkengehäuse
17, die Verriegelung 40, einen Verriegelungsanschlag
41, eine Rastklinkenfeder 43 und einen Klemmbackenabschnitt
45.
Die Verriegelung 40 kann in Bezug auf das Rastkleinkengehäuse
17 und den Verriegelungsanschlag 41 bewegt werden. Die Verriegelung
40 enthält ein Eingriffelement, wie etwa das herzförmige Element
47, und einen ausgesparten Bereich 49. Wenn der Griff
18 von der dritten Position 38 (2C)
zur ersten Position 34 (2A) bewegt wird, gelangt
der Anschlag 30 an dem Klemmbackenabschnitt 45 in Eingriff, der
über ein Gelenk mit der Verriegelung 40 verbunden ist. Der Klemmbackenabschnitt
45 schließt sich um den Anschlag 30, wenn der Anschlag in
die Rastklinke 16 gedrückt wird. Die Verriegelung 40 bewegt
sich zu dem Verriegelungsanschlag 41, wodurch bewirkt wird, dass sich der
Verriegelungsanschlag 41 längs des durch Pfeile angegebenen Wegs in
dem ausgesparten Bereich 49 bewegt, wenn der Anschlag 30 in die
Rastklinke 16 gedrückt wird. Die Verriegelung 40 drückt
die Rastklinkenfeder 43zusammen, wenn sich die Verriegelung 40
zum Verriegelungsanschlag 41 bewegt.
3B zeigt einen Querschnitt der Rastklinke
16, wenn der Griff 18 in der ersten Position 34 ist (2A).
Der Verriegelungsanschlag 41 ist durch das herzförmige Element
47 und die Rastklinkenfeder 43 an der Stelle verriegelt.
Wenn der Griff 18 von der ersten Position 34 (2A)
zur zweiten Position 36 (2B) gedrückt
wird, bewegt sich der Verriegelungsanschlag 41 längs des durch Pfeile
angegebenen Wegs in dem ausgesparten Bereich 49.
3C zeigt einen Querschnitt der Rastklinke
16, wenn der Griff in der zweiten Position 36 ist (2B).
Die Rastklinkenfeder 43 bewirkt, dass sich die Verriegelung 40
relativ zum Verriegelungsanschlag 41 bewegt, so dass sich der Verriegelungsanschlag
41 längs des durch Pfeile angegebenen Wegs in dem ausgesparten Bereich
49 bewegt. Wenn die Verriegelung 40 durch die Rastklinkenfeder
43 von dem Verriegelungsanschlag 41 weg gedrückt wird, öffnet
sich der Klemmbackenabschnitt 45 in Bezug auf den Anschlag 30,
wodurch ermöglicht wird, dass der Anschlag 30 von der Rastklinke
16 gelöst wird.
3D zeigt eine perspektivische Ansicht der Verriegelung
40, des Verriegelungsanschlags 41, des Klemmbackenabschnitts
45, des herzförmigen Elements 47 und des ausgesparten Bereichs
49.
4 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Gegenstandhaltebaueinheit,
wie etwa eine Konsolenbaueinheit 54, gemäß der Erfindung. Die
Konsolenbaueinheit 54 kann bei einem Fahrzeug 56 verwendet werden
und kann an einem Anbringungselement 58, das in dem Fahrzeug
56 angebracht ist, befestigt werden. Die Konsolenbaueinheit 54
enthält ein Gehäuse 60, wie etwa einen Konsolenkörper, ein
erstes Rastklinkenelement 62, ein zweite Rastklinkenelement
64, einen Griff 66 und eine Feder 68, die dem Griff
66 zugeordnet ist.
Die 5A, 5B
und 5C zeigen einen Querschnitt der Konsolenbaueinheit
54, wenn der Griff 66 in verschiedenen Positionen ist. Das zweite
Rastklinkenelement 64 kann in Bezug auf das Gehäuse 60 zwischen
einer ersten Position 70 (5C) und einer zweiten
Position 72 (5A) bewegt werden. Wenn das zweite
Rastklinkenelement 64 in der ersten Position 70 ist, ist das zweite
Rastklinkenelement 64 an dem Anbringungselement 58 in Eingriff,
um dadurch das Gehäuse 60 an dem Anbringungselement 58 zu
befestigen. Wenn das zweite Rastklinkenelement 64 in der zweiten Position
72 ist, ist es von dem Anbringungselement 58 gelöst. Eine
Bewegung des zweiten Rastklinkenelements 64 in Bezug auf den Griff
66 von der ersten Position zur zweiten Position und umgekehrt wird später
genauer erläutert.
In den 4, 5A,
5B und 5C ist der Griff
66 am Drehpunkt 78 an einem Schwenkelement 74, das eine
Achse 76 besitzt, befestigt. Das Schwenkelement 74 überspannt
einen ausgesparten Bereich 79 des Gehäuses 60, der so beschaffen
ist, dass er den Griff 66 aufnimmt. Der Drehpunkt 78 des Griffs
66 ist durch eine Schnappverbindung an dem Schwenkelement 74 angebracht
und dreht sich um die Achse 76 in Bezug auf das Gehäuse
60.
Der Griff 66 enthält ein Anschlagelement 80
und ein geschlitztes Element 82. Das Anschlagelement 80 ist so
beschaffen, dass es an dem ersten Rastklinkenelement 62 in Eingriff gelangt,
wenn der Griff in bestimmten Positionen ist, wie später genauer erläutert
wird. Das geschlitzte Element 82 ist an einem Vorsprung, wie etwa der zackenförmige
Abschnitt 84, des zweiten Rastklinkenelements 64 in Eingriff.
Das geschlitzte Element 82 ist so beschaffen, dass es die Bewegung des
zweiten Rastklinkenelements 64 zwischen der ersten Position 70
und der zweiten Position 72 unterstützt, wie später genauer erläutert
wird.
Der Griff 66 kann zwischen einer verriegelten Position
86 (5A) und einer entriegelten Position
88 (5C) bewegt werden. Wenn der Griff
66 in der verriegelten Position 86 ist, ist das Anschlagelement
80 an dem ersten Rastklinkenelement 62 in Eingriff und durch ein
Verriegelungselement 90 in dem ersten Rastklinkenelement 62 verriegelt.
Wenn der Griff 66 in der entriegelten Position 88 ist, ist das
Anschlagelement 80 von dem ersten Rastklinkenelement 62 gelöst.
Die Funktionsweise des Verriegelungselements 90 und des Anschlagelements
80, wenn sich der Griff 66 zwischen der verriegelten Position
86 und der entriegelten Position 88 bewegt, wurde oben unter Bezugnahme
auf die 3A, 3B,
3C und 3D erläutert.
Für den Zweck dieser Erläuterung entspricht das Verriegelungselement
90 der Verriegelung 40, das Anschlagelement 80 entspricht
dem Anschlag 30 und der Griff 6 entspricht dem Griff
18.
Wenn der Griff 66 in der verriegelten Position
86 ist, ist das zweite Rastklinkenelement 64 in der zweiten Position
72. Ein Benutzer kann die Konsolenbaueinheit 54 längs des
Anbringungselements 58 neu positionieren, wenn der Griff in der verriegelten
Position 86 ist, da das zweite Rastklinkenelement 64 ist von dem
Anbringungselement 58 gelöst. Wenn der Griff 66 in der entriegelten
Position 88 ist, ist das zweite Rastklinkenelement 64 in der ersten
Position 70. ein Benutzer kann die Konsolenbaueinheit 54 längs
des Anbringungselements 58 nicht neu positionieren, wenn der Griff in der
entriegelten Position 88 ist, da das zweite Rastklinkenelement
64 an dem Anbringungselement 58 in Eingriff ist.
Ein Abstand D1 zwischen einem Ende des Griffs 92 und einem
Abschnitt 94 des zweiten Rastklinkenelements 64, der an dem Anbringungselement
58 in Eingriff gelangen kann, wenn das zweite Rastklinkenelement
64 in der zweiten Position 72 (5A)
ist, ist kleiner als ein Abstand D2 zwischen dem Ende des Griffs 92 und
dem Abschnitt des zweiten Rastklinkenelements 94, wenn das zweite Rastklinkenelement
64 in der ersten Position 70 ist (5C).
Das zweite Rastklinkenelement 64 ist im Allgemeinen um einen
Stift 96, der eine Achse 98 besitzt, schwenkbar. Die Achse
98 ist von der Achse 76 beabstandet. Die Achse 78 und
die Achse 76 verlaufen im Allgemeinen parallel.
Wenn der Benutzer den Griff von der entriegelten Position
88 zu der verriegelten Position 86 drückt, drückt das
geschlitzte Element 82 den gezackten Abschnitt 84 des zweiten
Rastklinkenelements 64 in der in den 5A,
5B und 5C gezeigten Perspektive
in Uhrzeigerrichtung. Dies bewirkt, dass der Abschnitt 94 des zweiten Rastkleinkenelements,
der an dem Anbringungselement 58 in Eingriff gelangen kann, wiederum in
der in den 5A, 5B und
5C gezeigten Perspektive ebenfalls in Uhrzeigerrichtung
schwenkt. Das Schwenken des zweiten Rastklinkenelements 64 wiederum in
der in den 5A, 5B und
5C gezeigten Perspektive in Uhrzeigerrichtung löst
das zweite Rastklinkenelement 64 von dem Anbringungselement 58.
Nachdem der Benutzer den Griff 66 von der Verriegelung 90 (5B
und 3C) entriegelt hat und den Griff 66 zu
der entriegelten Position 88 bewegt, drückt gleichfalls das geschlitzte
Element 82 den gezackten Abschnitt 84 des zweiten Rastklinkenelements
64 in der in den 5A, 5B
und 5C gezeigten Perspektive in Gegenuhrzeigerrichtung.
Dies bewirkt, dass der Sitzbasis 94 des zweiten Rastkleinkenelements
64, der an dem Anbringungselement 58 in Eingriff gelange kann,
wiederum in der in den 5A, 5B
und 5C gezeigten Perspektive ebenfalls um die Achse
98 in Uhrzeigerrichtung schwenkt. Das Schwenken des zweiten Rastklinkenelements
64 wiederum in der in den 5A, 5B
und 5C gezeigten Perspektive in Gegenuhrzeigerrichtung
bringt das zweite Rastklinkenelement 64 an dem Anbringungselement
58 in Eingriff.
Die Feder 68, die dem Griff 66 zugeordnet ist, ist
so beschaffen, dass sie die Bewegung des Griffs 66 von der verriegelten
Position 86 zur entriegelten Position 88 unterstützt. Die
Feder 68 ist an dem Schwenkelement 74 befestigt. Wenn sich der
Griff 66 von der entriegelten Position 88 zu der verriegelten
Position 86 bewegt, wird die Feder 68 zusammengedrückt und
dadurch die durch die Feder 68 gespeicherte mechanische Energie vergrößert.
Diese gespeicherte mechanische Energie kann dann die Bewegung des Griffs
66 von der verriegelten Position 86 zur entriegelten Position
88 unterstützen, wenn sich die Feder 68 entspannt. Deswegen
ist die durch die Feder 68 gespeicherte mechanische Energie, wenn der Griff
66 in der verriegelten Position 86 ist, größer als dann,
wenn der Griff in der entriegelten Position 88 ist.
Während Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und
beschrieben wurden, ist nicht vorgesehen, dass diese Ausführungsformen alle
möglichen Formen der Erfindung darstellen und beschreiben. Die in der Spezifikation
verwendeten Worte sind eher beschreibend als einschränkend und es sollte klar
sein, dass verschiedene Änderungen ausgeführt werden können, ohne
vom Erfindungsgedanken und Umfang der Erfindung abzuweichen.