TECHNISCHES GEBIET
Die vorliegende Erfindung richtet sich im Allgemeinen auf Motorbaugruppen.
Insbesondere richtet sich die vorliegende Erfindung auf den Gebläseteil einer
Motorbaugruppe, der den Motorwirkungsgrad und die Luftströmungseigenschaften
erhöht. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine mehrstufige Gebläsebaugruppe
mit Arbeitsluftgebläsen mit nicht-linearen Verjüngungen, was den Wirkungsgrad
fördert und einer Verunreinigungsanreicherung Widerstand leistet.
STAND DER TECHNIK
Vakuummotoren, die mehrstufige verjüngte Gebläse verwenden,
werden in vielen Anwendungen wie z.B. Vakuummanipulatoren, einer Verpackungsausrüstung,
Beutelfüllung, Schneidtischen, Geräten und Abluftentfernung verwendet,
um nur einige zu nennen. Solche Vakuumkonstruktionen umfassen im Allgemeinen ein
zylindrisches Gehäuse oder eine zylindrische Umhüllung, das/die ein Paar
von durch einen Motor angetriebenen Arbeitsluftgebläsen, die sich um eine Achse
drehen, einschließt.
Wie in 1 des Standes der Technik gezeigt,
saugen solche Konstruktionen Luft über eine Öffnung A am oberen axialen
Zentrum des Gehäuses über einem Gebläse B der ersten Stufe in ein
Gehäuse. Das Gebläse der ersten Stufe umfasst eine Vielzahl von Flügeln,
die von einer Scheibe an der Unterseite eingeschlossen sind, und eine kegelstumpfförmige
Kappe. Folglich sind Kanäle zwischen aneinander angrenzenden Flügeln definiert
und, wenn sich das Gebläse dreht, wird die Luft durch die Kanäle in der
Umfangs- und radial äußeren Richtung beschleunigt. Die Luft wird dann
in eine zweite Stufe gelenkt, die ein Gebläse C der zweiten Stufe umfasst.
Das Gebläse der zweiten Stufe ist im Allgemeinen zum Gebläse der ersten
Stufe identisch und umfasst eine Vielzahl von Flügeln, die von einer Scheibe
an der Unterseite eingeschlossen sind, und eine kegelstumpfförmige Kappe. Luft
wird wieder durch die durch aneinander angrenzende Flügel definierten Kanäle
in der Umfangs- und der radial äußeren Richtung beschleunigt. Das Gehäuse
sieht einen Auslass vor, der proximal zu dem der Öffnung gegenüberliegenden
Gebläse angeordnet ist. Wie aus 1 ersichtlich
ist, können solche Gebläse eine lineare Verjüngung verwenden, wobei
die Querschnittshöhe des Gebläses als Funktion des radialen Abstandes
von der Drehachse linear kleiner wird. Dies führt wiederum zu einer linearen
Einschränkung in den Kanalvolumina als Funktion des radialen Abstandes von
der Drehachse. Dieses Merkmal wurde bereitgestellt, um die Luftströmungseigenschaften
zu verbessern und den Wirkungsgrad zu verbessern. Obwohl festgestellt wurde, dass
die lineare Verjüngung solcher Gebläse die Luftströmung verbessert,
bestehen gewisse Nachteile weiter. Insbesondere sammeln Baugruppen dieser Art gewöhnlich
Verunreinigungen wie z.B. Staub und Trümmer in den sich drehenden Arbeitsluftgebläsen
an. Dies ist insbesondere eine Sorge, wenn in die Gebläsebaugruppe eingesaugte
Luft ein Staub- und Wassergemisch trägt, wie es z.B. in einem feuchten/trockenen
Vakuum zu sehen wäre. Es wurde festgestellt, dass Staub und andere Verunreinigungen
sich in den Arbeitsluftgebläsen ansammeln, was über die Zeit zu einer
Lagerbeschädigung und einem letztlichen Gebläse- und/oder Motorbaugruppenausfall
führt. Obwohl solche Gebläse effizient sind und ein kleines Profil aufweisen,
bestehen folglich weiterhin die vorstehend erwähnten Nachteile.
Daher existiert auf dem Fachgebiet ein Bedarf für eine Gebläsebaugruppe,
die die Staub- und Verunreinigungsansammlung an den Arbeitsluftgebläsen minimiert
und daher die Lebensdauer der Gebläsebaugruppe verlängert.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Angesichts des Vorangehenden ist es ein erster Aspekt der vorliegenden
Erfindung, einen Gebläseeinsatz bereitzustellen, der einen verbesserten Wirkungsgrad
erzielt.
Noch ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung
einer durch einen Motor angetriebenen Gebläsebaugruppe mit einer Motorbaugruppe,
einem mit der Motorbaugruppe gekoppelten Träger, wobei der Träger eine
Auslassöffnung umfasst, einer Umhüllungsbaugruppe, die eine erste Kammer
und eine zweite Kammer definiert und eine Einlassöffnung umfasst, wobei die
Umhüllungsbaugruppe so ausgelegt ist, dass sie am Träger aufgenommen ist,
einer durch die Motorbaugruppe gedrehten Welle, wobei sich die Welle durch den Träger
und in die Umhüllungsbaugruppe erstreckt, einem ersten Gebläse, das mit
der Welle gekoppelt ist und in der ersten Kammer angeordnet ist, und einem zweiten
Gebläse, das mit der Welle gekoppelt ist und in der zweiten Kammer angeordnet
ist, wobei das erste und das zweite Gebläse jeweils eine Vielzahl von gekrümmten
Flügeln umfassen, die zwischen einer flachen Scheibe und einer Kappe angeordnet
sind, wobei jede Kappe einen nicht-linearen Querschnitt festlegt.
Noch ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung wird durch eine
Gebläsebaugruppe erreicht, die einer Motorbaugruppe mit einer drehbaren Welle
zugeordnet ist, wobei die Gebläsebaugruppe eine Umhüllungsbaugruppe, die
einen ersten Mantel und einen zweiten Mantel mit einem Abstandsträger, der
dazwischen angeordnet ist, umfasst, wobei der erste Mantel eine
verjüngte Wand umfasst und der zweite Mantel eine verjüngte Wand umfasst,
wobei die verjüngte Wand des ersten Mantels gekrümmt ist und zu einer
verjüngten Wand des zweiten Mantels im Wesentlichen identisch ist, wobei die
Umhüllungsbaugruppe dazu ausgelegt ist, die drehbare Welle aufzunehmen, ein
erstes Gebläse, das so ausgelegt ist, dass es mit der Welle gekoppelt ist und
benachbart zur verjüngten Wand des ersten Mantels angeordnet ist, und ein zweites
Gebläse, das so ausgelegt ist, dass es mit der Welle gekoppelt ist und benachbart
zur verjüngten Wand des zweiten Mantels angeordnet ist, umfasst, wobei das
erste und das zweite Gebläse eine Vielzahl von gekrümmten Flügeln
umfassen, die zwischen einer flachen Scheibe und einer Kappe angeordnet sind, wobei
jede Kappe so gekrümmt ist, dass sie der Krümmung der benachbarten verjüngten
Wand entspricht.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Für ein vollständiges Verständnis der Aufgaben, Verfahren
und Struktur der Erfindung sollte auf die folgende ausführliche Beschreibung
und die zugehörigen Zeichnungen Bezug genommen werden, in denen:
1 eine Schnittansicht einer Gebläse/Motor-Baugruppe
des Standes der Technik ist;
2 eine Schnittansicht einer Gebläse/Motor-Baugruppe,
die gemäß den Konzepten der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, ist;
3 eine Schnittansicht der Gebläse/Motor-Baugruppe,
die gemäß den Konzepten der vorliegenden Erfindung hergestellt ist, in
auseinandergezogener Anordnung ist;
4 eine Draufsicht auf ein beispielhaftes sich drehendes
Gebläse ist; und
5 eine Draufsicht auf ein stationäres Gebläse
ist.
BESTE ART ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
Mit Bezug nun auf die Zeichnungen und insbesondere auf 2
und 3 ist zu sehen, dass eine Motor/Gebläse-Baugruppe,
die gemäß der Erfindung hergestellt ist, im Allgemeinen mit der Ziffer
10 bezeichnet ist. Die Motor/Gebläse-Baugruppe 10 der vorliegenden
Erfindung umfasst eine Motorunterbaugruppe 11 und eine Gebläseunterbaugruppe
12. Es sollte erkannt werden, dass sich diese Offenbarung im Allgemeinen
auf die Gebläseunterbaugruppe richtet und folglich die Motorunterbaugruppe
11 eine beliebige geeignete herkömmliche Konstruktion aufweisen kann.
In einem Ausführungsbeispiel umfasst die Motorunterbaugruppe 11 ein
Gehäuse 13. Das Motorgehäuse 13 kann ein konzentrisch
angeordnetes Lager 14 tragen, das eine Welle 15 darin aufnimmt.
Die Welle 15 stützt einen Anker 16 und einen Kommutator
17 daran sowie eine Anzahl von Gebläsen ab, wie nachstehend erörtert
wird. Die Motorunterbaugruppe umfasst ferner eine Vielzahl von Feldspulen
19 in einer auf dem Fachgebiet bekannten Art. Wie auf dem Fachgebiet bekannt
ist, wirken diese Motorkomponenten zusammen, um zu bewirken, dass sich die Welle
15 selektiv dreht. Wie nachstehend beschrieben wird, treibt die Welle
15 die Arbeitskomponenten der Gebläseunterbaugruppe an.
Ein Endträger 30 ist am Ende der Motorunterbaugruppe
11 entgegengesetzt zum Motorgehäuse 13 vorgesehen. Der Endträger
30 kann im Allgemeinen kreisförmig sein und ist vorgesehen, um zu
ermöglichen, dass die Gebläsekomponenten mit der Motorunterbaugruppe
11 gekoppelt werden. Der Endträger 30 umfasst einen äußeren
Flansch 32, der die radial äußere Oberfläche davon festlegt.
Der äußere Flansch 32 kann mit einem erhabenen Absatz
34 versehen sein, der radial von dem und auf dem Umfang um den äußeren
Flansch 32 vorsteht.
Mindestens ein Auslass 36 ist im Endträger
30 vorgesehen. Obwohl der Auslass des vorliegenden Ausführungsbeispiels
axial gerichtet ist, sollte erkannt werden, dass andere Auslasskonstruktionen verwendet
werden können. Eine Vielzahl von radial gerichteten Öffnungen oder ein
einzelnes tangentiales Horn kann beispielsweise verwendet werden, die im Wesentlichen
dieselben Ergebnisse zum Auslassen von Luft aus der Gebläseunterbaugruppe erreichen.
Die Welle 15, die mit den vorstehend erwähnten Motorelementen
wirksam gekoppelt ist, erstreckt sich durch den Endträger 30 und ist
durch diesen gelagert. Folglich umfasst der Endträger 30 einen Stützring
38, der mit einem im Allgemeinen zylindrischen Körper 40
und einem Flansch 42 gebildet ist, der vom zylindrischen Körper
40 radial einwärts vorsteht. Der Flansch 42 legt eine axial
orientierte Öffnung 44 fest, die so bemessen ist, dass sie ermöglicht,
dass sich die Welle 15 durch diese erstreckt. Der zylindrische Körper
40 ist dazu ausgelegt, ein Lager 46 darin aufzunehmen. Das Lager
46 nimmt folglich die Welle 15, die sich darin dreht, auf und
stützt sie ab. Eine Dichtung 48 kann zwischen dem Flansch
42 und dem Lager 46 angeordnet sein, um zu verhindern, dass Verunreinigungen
das Lager 46 erreichen. In einer solchen weise stützt die Endplatte
30 die Welle 15 ab.
Die Gebläseunterbaugruppe 12, die durch den Endträger
30 abgestützt wird, umfasst eine Umhüllungsbaugruppe
52, die eine Vielzahl von Gebläsen einschließt, wie nachstehend
erörtert wird. Es sollte erkannt werden, dass, obwohl die
in 2-5 gezeigten Ausführungsbeispiele
zwei Arbeitsluftgebläse verwenden, mehr als zwei verwendet werden könnten
und in der nachstehend offenbarten Weise gestapelt werden könnten. Die Umhüllungsbaugruppe
52 umfasst einen ersten Mantel 54, der am axialen Ende der Gebläseunterbaugruppe
12 entgegengesetzt zum Endträger 30 angeordnet ist. Der erste
Mantel 54 umfasst eine Außenwand 56, die im Wesentlichen
zylindrisch und um die durch die Welle 15 definierte Achse zentriert ist.
Die Außenwand 56 endet an einer abgerundeten Kante 58, die
in eine flache axial gerichtete Wand 60 übergeht. Die gerichtete Wand
60 ist ringförmig und erstreckt sich von der abgerundeten Kante
58 radial einwärts. Die gerichtete Wand 60 endet an ihrer
radial inneren Kante in einer axial vorstehenden Stufe 62. Die axiale Stufe
62 ist im Allgemeinen zylindrisch und verbindet mit einer verjüngten
Wand 64, die sich radial einwärts und axial auswärts, von der
Motorunterbaugruppe 11 weg, erstreckt. Wie aus 2
ersichtlich ist, variiert der Winkel der verjüngten Wand 64 mit dem
radialen Ort. Mit anderen Worten, der Querschnitt der verjüngten Wand
64 ist nicht-linear. In einem oder mehreren Ausführungsbeispielen
kann die verjüngte Wand geometrisch als mit konstantem Radius R beschrieben
werden. In einem oder mehreren Ausführungsbeispielen kann der Radius R der
verjüngten Wand 64 etwa vier Inch sein. Es sollte jedoch erkannt werden,
dass die verjüngte Wand 64 nicht-lineare Profile umfassen kann, die
keinen konstanten Radius umfassen. Die Verjüngung kann beispielsweise als konkave
Krümmung beschrieben werden. In jedem Fall endet die verjüngte Wand
64 an ihrer radial inneren Kante an einem Ring 66. Der Ring
66 ist axial gerichtet und definiert eine Einlassöffnung
68. Die Einlassöffnung 68 stellt die Öffnung bereit,
durch die Arbeitsluft in die Gebläseunterbaugruppe 12 eintritt.
Die Umhüllungsbaugruppe 52 umfasst ferner einen Abstandsträger
70. Der Abstandsträger 70 umfasst eine Außenwand
72, die im Wesentlichen zylindrisch ist und um die durch die Welle
15 definierte Achse zentriert ist. Wie in 2
gezeigt, wird die Außenwand 56 des ersten Mantels 54 über
einem Teil der Außenwand 72 aufgenommen und liegt an einer Stufe
74 an. Die Stufe 74 wirkt als Anschlag, an dem der Rand der Außenwand
56 anliegt. In dieser Weise wird der erste Mantel 54 auf dem Abstandsträger
70 gestapelt. Die Außenwand 72 endet an einer abgerundeten
Kante 76, die in eine axial gerichtete Basiswand 78 übergeht.
Die Basiswand 78 ist im Allgemeinen scheibenförmig und steht radial
einwärts von der Außenwand 72 vor. Eine Öffnung
80 ist im konzentrischen Zentrum der Basiswand 78 vorgesehen.
Wie aus 2 ersichtlich ist, legen der erste Mantel
54 und der Abstandsträger 70 eine erste Kammer
82 fest, in die ein Zugang an der Einlassöffnung 68 und der
Öffnung 80 vorgesehen ist.
Die Umhüllungsbaugruppe 52 umfasst ferner einen zweiten
Mantel 84, der zwischen dem Endträger 30 und dem Abstandsträger
70 angeordnet ist. Der zweite Mantel 84 umfasst eine Außenwand
86, die im Wesentlichen zylindrisch ist und um die durch die Welle
15 definierte Achse zentriert ist. Die zylindrische Außenwand
72 des Abstandsträgers 70 ist über einem Teil der Außenwand
86 aufgenommen und liegt an einer Stufe 88 an. Die Stufe
88 wirkt als Anschlag, an dem der Rand der Außenwand 72 anliegt.
Die Außenwand 86 endet an einer abgerundeten Kante 90, die
in eine flache axial gerichtete Wand 92 übergeht. Die gerichtete Wand
92 ist ringförmig und steht radial einwärts von der abgerundeten
Kante 90 vor. Die gerichtete Wand 92 endet an ihrer radial inneren
Kante an einer axial vorstehenden Stufe 94. Die axiale Stufe
94 ist im Allgemeinen zylindrisch und verbindet mit einer verjüngten
Wand 96, die sich radial einwärts und axial auswärts, von der
Motorunterbaugruppe 11 weg, erstreckt. Wie aus 2
ersichtlich ist, variiert der Winkel der verjüngten Wand 96 mit dem
radialen Ort. Mit anderen Worten, der Querschnitt der verjüngten Wand
96 ist nicht-linear. In einem oder mehreren Ausführungsbeispielen
kann die verjüngte Wand 96 geometrisch als mit einem konstanten Radius
beschrieben werden. In einem oder mehreren Ausführungsbeispielen kann der Radius
der verjüngten Wand 96 etwa 4 Inch sein. Es sollte jedoch erkannt
werden, dass die verjüngte Wand 96 nicht-lineare Profile umfassen
kann, die keinen konstanten Radius umfassen. Die Verjüngung kann beispielsweise
als konkave Krümmung beschrieben werden. In jedem Fall endet die verjüngte
Wand 96 an der radial inneren Kante an einem Ring 98. Der Ring
98 ist axial gerichtet und definiert eine Einlassöffnung
100. Folglich sollte es ersichtlich sein, dass der zweite Mantel
84 und der Endträger 30 eine zweite Kammer 102 definieren,
zu der ein Zugang an der Einlassöffnung 100 und am Auslass
36 vorgesehen ist.
Wie vorher erörtert, schließt die Umhüllungsbaugruppe
52 eine Vielzahl von Gebläsen ein. Die erste Kammer 82 schließt
ein erstes Arbeitsluftgebläse 104, nachstehend erstes Gebläse
104, ein. Das erste Gebläse 104 umfasst eine Basis
106 in Form einer Scheibe. Die Basis 106 ist mit der Welle
15 gekoppelt und ist dazu mit einer zentralen Bohrung 108 versehen,
die zum Aufnehmen der Welle 15 in dieser bemessen ist. Wie in
4 gezeigt, sind eine Vielzahl von Flügeln
110 durch die Basis 106 getragen und sind in einer gekrümmten
Sonnenradanordnung angeordnet, die sich in Richtung der Außenwand
56 nach außen strahlenförmig ausbreitet. Jeder Flügel
110 umfasst eine Vorderkante 112, die von der Welle
15 beabstandet ist, wobei somit ein Gebläseauge 114 definiert
wird. Jeder Flügel 110 endet nahe der äußeren radialen Kante
der Basis 106 an einer Hinterkante 116. Wenn sich die Welle
15 in einer Richtung im Uhrzeigersinn dreht, definieren die Flügel
110 von 4 ferner eine vordere
Oberfläche 118 und eine hintere Oberfläche 120, wie
später genauer erörtert wird. In einem oder mehreren Ausführungsbeispielen
können die Flügel 110 mit der Basis 106 entlang der
unteren Kante davon durch eine Vielzahl von Pfählen oder Nieten (nicht dargestellt)
gekoppelt sein, die in entsprechenden Löchern entlang der Basis 106
aufgenommen sind. Obwohl die untere Kante der Flügel 110 flach ist,
ist eine obere Kante 128 mit einer nicht-linearen Verjüngung versehen.
Mit anderen Worten, die Höhe von Flügeln 110, wie als Abstand
von der Basis 106 definiert, variiert nicht-linear entsprechend dem radialen
Abstand von der Welle 15. Jeder angrenzende Flügel 110 definiert
einen Kanal 129 dazwischen, der einen Weg für die Luftströmung
während des Gebläsebetriebs bereitstellt. Schließlich ist eine Kappe
130 vorgesehen, die zusammen mit der Basis 106 die Flügel
110 dazwischen festhält. Die Kappe 130 entspricht dem Profil
der oberen Kante 128 der Flügel 110 entlang der oberen Kanten
128 der Flügel 110. Die Kappe 130 umfasst eine zentrale
Öffnung 132, die den Vorderkanten 114 der Flügel
110 entspricht. Und die Kappe 130 weist eine äußere
Umfangskante 133 auf, die in unmittelbarer Nähe zur axialen Stufe
62 liegt. Folglich wird eine minimale Turbulenz zwischen der Kappe
130 und einer Unterseite der verjüngten Wand 64 erzeugt.
Mit anderen Worten, eine parasitäre Luftströmung, die ansonsten die Arbeitsluftströmung
durch die Gebläsebaugruppe stören würde, wird minimiert. Wie aus
2 ersichtlich ist, können die Kappe
130 und entsprechende Flügel 110 im Wesentlichen dem Querschnittsprofil
der verjüngten Wand 64 des ersten Mantels 54 entsprechen.
In einem oder mehreren Ausführungsbeispielen kann folglich der Querschnitt
der Kappe 130 geometrisch als mit konstantem Radius beschrieben werden.
In einem oder mehreren Ausführungsbeispielen kann der Radius der Kappe
130 etwa 4 Inch sein. In anderen Ausführungsbeispielen kann die Kappe
130 nicht-lineare Querschnittsprofile umfassen, die keinen konstanten Radius
umfassen. Das Querschnittsprofil kann beispielsweise als konkave Krümmung beschrieben
werden.
Die erste Kammer 82 schließt auch ein stationäres
Gebläse 134 ein, das durch den Abstandsträger 70 getragen
wird. Wie in 5 zu sehen, umfasst das stationäre
Gebläse 134 eine Vielzahl von Flügeln 136, die in einer
Sonnenradanordnung orientiert sein können, die sich in Richtung der Außenwand
56 nach außen strahlenförmig ausbreitet. Eine Scheibe
138 ist entlang der oberen Oberfläche der Flügel 136
angeordnet und umfasst eine zentrale Bohrung 140, die ermöglicht,
dass die Welle 15 durch diese vorsteht. Die Flügel 136 erstrecken
sich radial einwärts von der äußeren radialen Kante der Scheibe
138 und enden an der zentralen Öffnung 80 des Abstandsträgers
70.
Die zentrale Öffnung 80 des Abstandsträgers
70 steht mit einem zweiten Arbeitsluftgebläse 142, nachstehend
zweites Gebläse 142, in Verbindung, das innerhalb der zweiten Kammer
102 eingeschlossen ist. Das zweite Gebläse 142 kann zum ersten
Arbeitsluftgebläse 104 im Wesentlichen identisch sein. Folglich umfasst
das zweite Arbeitsluftgebläse 142 eine Basis 144 in Form
einer Scheibe. Die Basis 144 ist mit der Welle 15 gekoppelt und
ist dazu mit einer zentralen Bohrung 146 versehen, die zum Aufnehmen der
Welle 15 darin bemessen ist. Wie in 4 gezeigt,
sind eine Vielzahl von Flügeln 148 durch die Basis 146 getragen
und sind in einer gekrümmten Sonneradanordnung angeordnet, die sich in Richtung
der Außenwand 56 nach außen strahlenförmig ausbreitet. Jeder
Flügel 148 umfasst eine Vorderkante 150, die von der Welle
15 beabstandet ist, wobei somit ein Gebläseauge 152 definiert
wird. Jeder Flügel 110 endet nahe der äußeren radialen Kante
der Basis 144 in einer Hinterkante 154. Wenn sich die Welle
15 in einer Richtung im Uhrzeigersinn dreht, definieren die Flügel
148 ferner eine vordere Oberfläche 156 und eine hintere Oberfläche
158, wie später genauer beschrieben wird. In einem oder mehreren Ausführungsbeispielen
können die Flügel 148 mit der Basis 144 entlang der
unteren Kante derselben durch eine Vielzahl von Pfählen oder Nieten (nicht
dargestellt) gekoppelt sein, die in entsprechenden Löchern entlang der Basis
144 aufgenommen sind. Obwohl die untere Kante der Flügel
110 flach ist, ist eine obere Kante 166 mit einer nicht-linearen
Verjüngung versehen. Mit anderen Worten, die Höhe der Flügel
148, wie als Abstand von der Basis 144 definiert, variiert nicht-linear
entsprechend dem radialen Abstand von der Welle 15. Jeder angrenzende Flügel
definiert einen Kanal 167 dazwischen, der einen Weg für die Luftströmung
während des Gebläsebetriebs bereitstellt. Schließlich ist eine Kappe
168 vorgesehen, die zusammen mit der Basis 144 die Flügel
148 dazwischen festhält. Die Kappe 168 entspricht dem Profil
der oberen Kante 166 der Flügel 148 entlang der oberen Kanten
166 der Flügel 148. Die Kappe 168 umfasst eine zentrale
Öffnung 170, die den Vorderkanten 150 der Flügel
148 entspricht. Und die Kappe 168 weist eine äußere
Umfangskante 169 auf, die in unmittelbarer Nähe zur axialen Stufe
94 liegt. Folglich wird eine minimale Turbulenz zwischen der Kappe
168 und einer Unterseite der verjüngten Wand 96 erzeugt.
Mit anderen Worten, eine parasitäre Luftströmung, die ansonsten die Arbeitsluftströmung
durch die Gebläsebaugruppe stören würde, wird minimiert. Wie aus
2 ersichtlich ist, können die Kappe
168 und die entsprechenden Flügel 148 dem Querschnittsprofil
der verjüngten Wand 96 des zweiten Mantels 84 im Wesentlichen
entsprechen. In einem oder mehreren Ausführungsbeispielen kann der Querschnitt
der Kappe 168 folglich geometrisch als mit konstantem Radius beschrieben
werden. In einem oder mehreren Ausführungsbeispielen kann der Radius der Kappe
168 etwa 4 Inch sein. In anderen Ausführungsbeispielen kann die Kappe
168 nicht-lineare Querschnittsprofile umfassen, die keinen konstanten Radius
umfassen. Das Querschnittsprofil kann beispielsweise als konkave Krümmung beschrieben
werden.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die vorstehend erwähnten
Gebläse 104 und 142 beabstandet und durch eine Vielzahl von
Elementen mit der Welle 15 gekoppelt. Ein T-Abstandhalter 172
erstreckt sich einwärts durch die Öffnung 44 im Stützring
38 und liegt an einer inneren Laufbahn des Lagers 46 an. Der T-Abstandhalter
172 kann einen im Allgemeinen T-förmigen Querschnitt aufweisen, um
eine vergrößerte Queroberfläche bereitzustellen, an der die Basis
144 des zweiten Gebläses 142 anliegen kann. Zwischen den
Gebläsen 104 und 142 ist ein Hülsenabstandhalter
174 angeordnet, der an der Welle 15 aufgenommen ist. Eine Unterlegscheibe
176 ist um die Welle 15 und zwischen dem Hülsenabstandhalter
174 und jedem Arbeitsluftgebläse angeordnet. Eine Mutter
178 kann am Ende der Welle 15 vorgesehen sein, die gegen eine
Unterlegscheibe 180 festgespannt werden kann, die wiederum an der Basis
106 des ersten Arbeitsluftgebläses 104 anliegt. Dies klemmt
wiederum die innere Laufbahn des Lagers 46, den T-Abstandhalter
172, den Hülsenabstandhalter 174, die Unterlegscheiben
176, die Gebläse 104 und 142 und die Unterlegscheibe
180 zusammen, so dass sich alle als eine Einheit mit der Welle
15 drehen, wenn sie durch die Motorunterbaugruppe 11 angetrieben
wird.
Wenn sich die Welle 15 im Uhrzeigersinn dreht, wird in dieser
weise Luft über die Einlassöffnung 68 in die erste Kammer
82 gesaugt. Luft wird in das Auge 114 gesaugt und wird durch die
Flügel 110 radial nach außen gedrückt. Sobald die Luft radial
nach außen an den Flügeln 110 vorbei ausgestoßen ist, richten
die Flügel 136 des stationären Gebläses 134 die
Luftströmung radial nach innen in Richtung der Öffnung 80. Wie
aus 2 ersichtlich ist, richtet die Öffnung
80 die Luftströmung in die zweite Kammer 102. Wenn sich das
zweite Gebläse 142 dreht, drücken die Flügel 148
wieder die Luft radial nach außen. Aufgrund der Druckdifferenz zwischen der
äußeren Atmosphäre und der zweiten Kammer 102 verlässt
die Luft die zweite Kammer 102 über die Auslassöffnung
36. Wie vorstehend beschrieben, wird folglich die Luft bei der Drehung
der Welle 15 in die Einlassöffnung 68 und aus der Auslassöffnung
36 gesaugt.
Von speziellem Belang in solchen Gebläsen ist die Sammlung von
Staub und anderen Teilchen innerhalb der Arbeitsluftgebläse. Die vorliegende
Erfindung löst dieses Problem durch die Zusammenwirkung von zwei Elementen.
Erstens erzeugt die Verwendung eines mehrstufigen Gebläses, d.h. eines, das
zwei Arbeitsgebläse und ein stationäres Gebläse dazwischen verwendet,
eine verstärkte Luftströmung. Dieses Merkmal verringert in Kombination
mit dem nicht-linearen Profil der Gebläseflügel 110 und
148 erheblich, dass Verunreinigungen an den Gebläseflügeln haften.
Insbesondere wurde festgestellt, dass in herkömmlichen mehrstufigen Gebläsen
Staub und Trümmer an der vorderen Oberfläche 118 oder
156 haften, wenn sich Luft radial nach außen vom Auge 114
oder 152 des Gebläses bewegt. Durch nicht-lineares Verringern der
Höhe der Kappen 130 oder 168 in der radial äußeren
Richtung wird folglich die Querschnittsfläche der Kanäle 129
und 167 verringert. Die Verringerung der Kanalfläche der vorliegenden
Erfindung wird folglich schneller verringert als in einem Gebläse des Standes
der Technik. Diese Verringerung der Fläche beschleunigt wiederum das Teilchen.
Folglich werden die Teilchen in der Luft schneller als in einem herkömmlichen
Gebläse beschleunigt. Da die Luft schneller beschleunigt wird, wenn sie sich
radial auswärts bewegt, werden irgendwelche Teilchen oder Verunreinigungen
in der Luft aus dem Gebläse ausgestoßen und es wird ihnen keine Gelegenheit
gegeben, an der vorderen Oberfläche 118 oder 156 zu haften.
Wenn eine solche nicht-lineare Verjüngung bei einer mehrstufigen Arbeitsluftgebläsekonstruktion
verwendet wird, wird folglich das Eintreten einer Gebläseverunreinigung erheblich
verringert. Dies führt wiederum zu einer verlängerten Gebläse- und
Lagerlebensdauer. Insbesondere kann eine ungleichmäßige Verunreinigungsanreicherung
oder eine Anreicherung, die plötzlich von den Flügeln losbricht, eine
Schwingung verursachen, die die Lagerlebensdauer verschlechtert. Durch Verhindern,
dass Verunreinigungen an den Flügeln haften, wird diese Schwingung begrenzt
und die Lagerlebensdauer wird verlängert.
Folglich ist zu sehen, dass die Aufgaben der Erfindung durch die vorstehend
dargestellte Struktur erfüllt wurden. Obwohl gemäß den Patentstatuten
nur die beste Art und das bevorzugte Ausführungsbeispiel im Einzelnen dargestellt
und beschrieben wurde, soll es selbstverständlich sein, dass die Erfindung
nicht darauf oder dadurch begrenzt ist. Für eine Einschätzung des wahren
Schutzbereichs und der Weite der Erfindung sollte folglich auf die folgenden Ansprüche
Bezug genommen werden.