Die Erfindung betrifft ein Vakuumventil umfassend ein Ventilgehäuse,
welches eine Eintrittsöffnung und eine Austrittsöffnung, die gegenüberliegende
Wände des Ventilgehäuses durchsetzen, und einen die Eintrittsöffnung
umgebenden Ventilsitz aufweist, und eine in einem Innenraum des Ventilgehäuses
angeordnete Verschlusseinheit, die eine Ventilplatte, welche zwischen einer die
Eintrittsöffnung freigebenden Offenstellung, einer die Eintrittsöffnung
überdeckenden, aber vom Ventilsitz abgehobenen Zwischenstellung und einer die
Eintrittsöffnung überdeckenden und an den Ventilsitz angedrückten
Schließstellung verstellbar ist, und mindestens einen in einem Innenraum der
Verschlusseinheit angeordneten Stellkolben umfasst, der zum Verstellen der Ventilplatte
zwischen ihrer Zwischenstellung und ihrer Schließstellung in Richtung seiner
Längsmittelachse zwischen einer Passivstellung, in der sich die Ventilplatte
in ihrer Zwischenstellung befindet, und einer Aktivstellung, in der sich die Ventilplatte
in ihrer Schließstellung befindet, verschiebbar ist, wobei mindestens ein Arbeitsraum
der Verschlusseinheit, der zur Verschiebung des mindestens einen Stellkolbens in
seine Aktivstellung mit Druckgas beaufschlagbar ist, von einer Membrandichtung begrenzt
ist.
Ein Vakuumventil, bei dem eine Ventilplatte zwischen ihrer Zwischenstellung
und ihrer Schließstellung mittels eines in einem Innenraum einer Verschlusseinheit
angeordneten Stellkolbens verschiebbar ist, ist aus der US
6,561,484 B2 bekannt. Die Verschlusseinheit umfasst die Ventilplatte und
eine Abstützplatte. Mittels des Stellkolbens sind die Ventilplatte und die
Abstützplatte zwischen den Innenflächen des Ventilgehäuses im Bereich
um die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung gegen das Ventilgehäuse
verspreizbar. Ein Aufnahmegehäuse für den Stellkolben kann hierbei an
der Abstützplatte oder an der Ventilplatte angeordnet sein. Zur Ausbildung
von druckbeaufschlagbaren Arbeitsräumen, um den Stellkolben zu verschieben,
sind zwischen dem Stellkolben und dem Aufnahmegehäuse wirkende Dichtringe vorhanden.
Zwischen der Ventilplatte und der Abstützplatte verläuft in einigen der
Ausführungsformen zumindest ein Dichtbalg. Neben Ausführungsformen, bei
denen die Verschlusseinheit bei der Verstellung zwischen ihrer Offenstellung und
ihrer Zwischenstellung linear verschiebbar ist, sind auch nach Art eines Pendelventils
ausgebildete Ausführungsformen beschrieben, bei denen der Tragarm, an dem die
Verschlusseinheit angebracht ist, zur Verstellung der Verschlusseinheit zwischen
ihrer Offenstellung und ihrer Zwischenstellung um eine Schwenkachse verschwenkbar
ist.
Ein weiteres Ventil, bei dem eine Ventilplatte zwischen ihrer Zwischenstellung
und ihrer Schließstellung mittels eines in einem Innenraum einer Verschlusseinheit
angeordneten Stellkolbens verschiebbar ist, ist aus der US 2004/0079915 A1 bekannt.
Auch hier sind die Arbeitsräume, die zur Verschiebung des Stellkolbens mit
Druckgas beaufschlagbar sind, von elastischen Dichtringen abgedichtet.
Ein Pendelventil, bei dem im Ventilgehäuse Zylinderbohrungen
ausgebildet sind, in denen Stellkolben angeordnet sind, ist aus der US
6,776,394 B2 bekannt. Mittels der Stellkolben sind Stößel verschiebbar,
um in der Schließstellung der Ventilplatte diese an den Ventilsitz anzudrücken.
Die Stellkolben sind ebenfalls mittels Dichtringen gegenüber den Wänden
der Zylinderräume abgedichtet.
Aus dem in 5 dargestellten Ausführungsbeispiel
der DE 19 857 201 A1 ist ein Vakuumventil
der eingangs genannten Art bekannt. Spannzylinder dienen als Hubkörper, um
Ventilplatten gegen ein Ventilgehäuse anzupressen. Die Spannzylinder sind gegenüber
einem Grundkörper der Verschlusseinheit durch Membrandichtungen abgedichtet.
Aus der US 5,975,492 A
ist es bekannt, Ventilplatten mittels eines in einem Innenraum der Verschlusseinheit
angeordneten Aktuators an Ventilsitze des Ventilgehäuses anzupressen. Der Aktuator
besteht aus Platten, die durch einen Edelstahlbalg druckdicht miteinander verbunden
sind (vgl. 21).
Stellelemente mit Membrankolben sind weiters aus anderen Anwendungsgebieten
als Vakuumventilen bekannt, beispielsweise im Fahrzeugbau im Zusammenhang mit Bremszylindern
oder im Vorrichtungsbau, um Teile, z. B. einzuspannende Werkstücke, zu klemmen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein vorteilhaftes, kompakt ausgebildetes
Vakuumventil der eingangs genannten Art bereitzustellen, bei dem der abgedichtete
Zustand im Falle eines Druckgasausfalls lange aufrecht erhalten werden kann. Erfindungsgemäß
gelingt dies durch ein Vakuumventil mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Durch die Abdichtung des Arbeitsraums, der zur Verschiebung des Stellkolbens
in seine Aktivstellung dient, mittels einer Membrandichtung, kann eine hohe Dichtheit
dieses Arbeitsraums erreicht werden. Dadurch bleibt der abgedichtete Zustand des
Vakuumventils, wenn es in der Schließstellung der Ventilplatte zu einem Ausfall
des Druckgases kommt, lange erhalten.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung kann weiters eine
kompakte Bauweise des Vakuumventils bezogen auf die Abmessung des Ventilgehäuses
zwischen der Ein- und Austrittsöffnung erreicht werden.
In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die
Membrandichtung tellerförmig ausgebildet, wobei sie im Bereich ihres Umfangsrandes
abgedichtet mit dem Stellkolben verbunden ist und in einem mittleren Abschnitt in
Anlage an der inneren Oberfläche einer Wand des Aufnahmegehäuses für
den Stellkolben gehalten ist. Denkbar und möglich wäre es auch, dass die
tellerförmig ausgebildete Membran im Bereich ihres Umfangsrandes vakuumdicht
mit der Wand verbunden ist und in einem mittleren Abschnitt in Anlage am Stellkolben
gehalten ist. Weiters könnte die Membran auch ringförmig ausgebildet sein
und an ihrem äußeren Umfangsrand mit dem Stellkolben oder der Wand und
an ihrem inneren Umfangsrand mit dem anderen dieser beiden Teile vakuumdicht verbunden
sein.
Zumindest ein Abschnitt der Membran, vorzugsweise ein an ihren äußeren
Umfangsrand anschließender ringförmiger Abschnitt, besteht aus einem elastischen
Kunststoffmaterial.
Ein erfindungsgemäßes Vakuumventil kann aufgrund einer geringen
Anzahl von Teilen kostengünstig ausgebildet sein. Weiters können die Wartungsintervalle
aufgrund eines geringen Verschleißes lang sein.
Vorteilhafterweise kann von der Membrandichtung ein druckgasbeaufschlagter
Arbeitsraum gegenüber einem restlichen Bereich des Innenraums der Verschlusseinheit
abgedichtet sein und dieser restliche Bereich des Innenraums der Verschlusseinheit
wiederum gegenüber dem Vakuumbereich des Vakuumventils abgedichtet sein. Hierbei
kann dieser restliche Bereich des Innenraums der Verschlusseinheit mit der Atmosphäre
verbunden sein oder evakuiert sein. Dieser restliche Bereich des Innenraums der
Verschlusseinheit bildet somit einen zwischen dem von der Membrandichtung abgedichteten
Arbeitsraum und dem Vakuumbereich des Vakuumventils liegenden Sicherheitsraum, um
im Falle einer Leckage des druckgasbeaufschlagten Arbeitsraums ein Ausströmen
von Druckgas in den Vakuumbereich des Vakuumventils zu verhindern.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden
anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
1 eine Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines
erfindungsgemäßen Vakuumventils in der Offenstellung der Ventilplatte;
2 eine Ansicht entsprechend 1,
wobei sich der Ventilteller in einer die Eintrittsöffnung teilweise überdeckenden
Stellung befindet;
3 eine Schrägsicht des Vakuumventils in der Stellung
der Ventilplatte entsprechend 2;
4 eine Schrägsicht des Vakuumventils in der Stellung
der Ventilplatte entsprechend 2, von der gegenüber
3 gegenüberliegenden Seite des Ventilgehäuses;
5 eine Ansicht entsprechend 1,
aber in der die Eintrittsöffnung überdeckenden Zwischenstellung der Ventilplatte;
6 einen vereinfachten, teilweise schematisierten Schnitt
entlang der Linie A-A von 5 in der Zwischenstellung
der Ventilplatte;
7 einen Schnitt entsprechend 6
in der Schließstellung der Ventilplatte;
8 eine Schrägsicht der Verschlusseinheit;
9 eine Schrägsicht der aufgeschnittenen Verschlusseinheit,
in der Aktivstellung des Stellkolbens;
10 eine Darstellung entsprechend 9
in der Passivstellung des Stellkolbens;
11 einen Schnitt entlang der Linie B-B von
8, in der Aktivstellung des Stellkolbens;
12 einen Schnitt entsprechend 11
in der Passivstellung des Stellkolbens;
13 ein vergrößertes Detail C von
12;
14 und 15 vergrößerte
Ausschnitte D und E von 11 und 12;
16 und 17 vergrößerte
Ausschnitte F und G von 11 und 12;
18 und 19 Schnitte durch
die Verschlusseinheit gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
20 und 21 eine dritte
Ausführungsform der Erfindung;
22 eine schematische Darstellung eines Vakuumventils
gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung;
23 einen vergrößerten Ausschnitt H von
22;
24 eine Ausführungsform entsprechend
22, aber mit einer geringeren Breite der Eintritts-
und Austrittsöffnungen des Ventilgehäuses;
25 ein vergrößertes Detail I von
24;
26 eine Schrägsicht der Verschlusseinheit gemäß
dieser Ausführungsform der Erfindung (ohne Dichtung);
27 die Verschlusseinheit von 26
bei abgenommener Ventilplatte, wobei einer der Stellkolben aus dem Aufnahmegehäuse
herausgezogen dargestellt ist;
28 und 29 Schrägsichten
der Membrandichtungen gemäß diesem Ausführungsbeispiel;
30 und 31 Längsmittelschnitte
durch die Membrandichtungen von 28 und 29;
32 und 33 eine weitere
Ausführungsform einer in Form einer Rollmembran ausgebildeten Membrandichtung
in der Passiv- und Aktivstellung des Stellkolbens.
Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Vakuumventils
ist in den 1 bis 17 dargestellt.
Das Vakuumventil besitzt ein Ventilgehäuse 1 mit einer Eintrittsöffnung
2 und einer Austrittsöffnung 3, die gegenüberliegende
Wände 4, 5 des Ventilgehäuses 1 durchsetzen.
An der Innenfläche der die Eintrittsöffnung 2 aufweisenden Wand
4 umgibt ein Ventilsitz 6 die Eintrittsöffnung
2, der im gezeigten Ausführungsbeispiel von einer Dichtfläche
gebildet wird.
In einem Innenraum 7 des Ventilgehäuses 1 ist
eine Verschlusseinheit 8 angeordnet, die eine Ventilplatte 9 umfasst.
Die Ventilplatte 9 weist im gezeigten Ausführungsbeispiel einen elastischen
Dichtring 10 zur Anlage am Ventilsitz 6 im geschlossenen Zustand
des Vakuumventils auf. Grundsätzlich denkbar und möglich wäre es
auch, den Dichtring am Ventilsitz 6 und an der Ventilplatte 9
eine mit dem Dichtring zusammenwirkende Dichtfläche anzuordnen.
In diesem Ausführungsbeispiel ist das Vakuumventil als Pendelventil
ausgebildet und hierbei ist die Verschlusseinheit 8 an einem um eine Schwenkachse
11 verschwenkbaren Arm 12 angeordnet. Zum Verschwenken des Arms
12 mittels der Welle 21, an der der Arm 12 angebracht
ist, dient ein Drehantrieb 13. Mittels des Drehantriebs 13 kann
die Verschlusseinheit 8 und somit die Ventilplatte 9 zwischen
einer die Eintrittsöffnung 2 freigebenden Stellung (vgl.
1), in welcher das Vakuumventil seinen vollständig
geöffneten Zustand aufweist, in eine Stellung verschwenkt werden, in der sie
die Eintrittsöffnung 2 in Richtung der Längsachse 14
der Eintrittsöffnung 2 gesehen überdeckt (vgl. 5).
Da hierbei die Ventilplatte 9 zunächst noch vom Ventilsitz
6 abgehoben ist, wird diese Stellung im Rahmen dieser Schrift als "Zwischenstellung"
bezeichnet. Eine Mittelstellung zwischen der Offenstellung und der Zwischenstellung
ist in den 2 bis 4 dargestellt.
Die Verschlusseinheit 8 umfasst weiters einen starren Stellkolben
15, der in einem Innenraum 16 eines Aufnahmegehäuses der
Verschlusseinheit 8 angeordnet ist. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
wird eine Wand dieses Aufnahmegehäuses von der Ventilplatte 9 gebildet.
Die Ventilplatte 9 ist an einem weiteren Teil des Aufnahmegehäuses
vorzugsweise abnehmbar angebracht, beispielsweise angeschraubt und hierbei gegenüber
diesem weiteren Teil mittels eines Dichtrings 51 abgedichtet (vgl. z.B.
11 und 12). Eine der Ventilplatte
9 gegenüberliegende Wand 17 des Aufnahmegehäuses besitzt
Öffnungen zum Durchtritt von Stößeln 18, die am Stellkolben
15 auf der von der Ventilplatte 9 abgewandten Seite des Stellkolbens
15 angebracht sind. Vorzugsweise ist die Herausführung der Stößel
18 aus dem Innenraum 16 abgedichtet, beispielsweise mittels Bälgen
19.
Mittels des Stellkolbens 15 erfolgt die Verstellung der Ventilplatte
9 zwischen ihrer Zwischenstellung und ihrer Schließstellung, in welcher
sie die Eintrittsöffnung 2 in Richtung der Längsachse
14 der Eintrittsöffnung 2 gesehen überdeckt und an den
Ventilsitz 6 angedrückt ist. Hierzu wird der Stellkolben
15 in Richtung seiner Längsmittelachse 20 zwischen einer
Passivstellung (6, 10,
12) und einer Aktivstellung (7
bis 9 und 11) verstellt.
Bei der Verschiebung des Stellkolbens 15 von seiner Passiv- in seine Aktivstellung
laufen die Stößel 18, die zunächst von der die Austrittsöffnung
3 aufweisenden Wand 5 des Ventilgehäuses 1 beabstandet
sind, an die innere Oberfläche dieser Wand 5 an und verschieben in
der Folge die Ventilplatte 9 in Richtung der Längsachse
14 der Eintrittsöffnung 2 bzw. in Richtung der Längsmittelachse
20 des Stellkolbens 15, bis sie an den Ventilsitz angedrückt
ist. Hierbei verschiebt sich die Welle 21, an der der Arm 12 angebracht
ist in Richtung ihrer Längsachse. Eine solche Verschiebung der Welle
21 ist bei Pendelventilen bekannt. Beispielsweise weist die Welle
21 im Bereich ihres von der Verschlusseinheit 8 abgewandten Endes
eine Außenverzahnung auf, mit der ein Zahnrad des Drehantriebs 13
kämmt, wobei sich die Außenverzahnung relativ zum Zahnrad in Längsrichtung
der Welle 21 verschieben kann.
Vorzugsweise liegt die Längsachse 14 der Eintrittsöffnung
2 parallel zur Längsachse der Eintrittsöffnung 3, wobei
diese Längsachsen vorzugsweise zusammenfallen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
weisen die Eintrittsöffnung 2 und die Austrittsöffnung
3 gleiche Durchmesser auf, wie dies bevorzugt ist.
Vorzugsweise sind die Längsachse 14 der Eintrittsöffnung
2 und die Längsmittelachse 20 des Stellkolbens
15 parallel zueinander. Im gezeigten Ausführungsbeispiel fallen diese
Achsen in der Schließstellung der Ventilplatte 9
zusammen.
Im Bereich ihrer freien Enden weisen die Stößel
18 vorzugsweise elastische Anschlagselemente zum Anlaufen an die Wand
5 auf.
Zur Verschiebung des Stellkolbens 15 zwischen seiner Passiv-
und seiner Aktivstellung sind Arbeitsräume 22, 23 mit Druckgas
beaufschlagbar. Die Arbeitsräume 22, 23 sind mittels Membrandichtungen
24, 25 abgedichtet. Die Membrandichtungen 24,
25 sind in diesem Ausführungsbeispiel tellerförmig ausgebildet
und im Bereich ihres Umfangsrandes dicht mit der jeweiligen Seitenfläche des
Stellkolbens 15 verbunden. In den vereinfachten 6
und 7 ist diese Verbindung nicht im Einzelnen dargestellt.
Ein Ausführungsbeispiel für eine solche Verbindung geht aus den
11 bis 13 hervor. Hierbei
weist der Stellkolben 15 eine Ringnut 26 auf, in die ein Vorsprung
27der jeweiligen Membrandichtung 24, 25 ragt. Mittels
eines Halterings 28 und eines den Haltering in einer an die Membrandichtung
24, 25 angedrückten Stellung haltenden Klemmrings
29, der sich an einer hinterschnittenen Schulter des Stellkolbens
15 abstützt, wird die dichte Befestigung am Stellkolben
15 erreicht.
In einem mittleren Abschnitt 30 ist die Membrandichtung
24 in Anlage an die Innenfläche der Wand 17 der Verschlusseinheit
8 und die Membrandichtung 25 in Anlage an die innere Oberfläche
der Ventilplatte 9 gehalten.
In den vereinfachten Darstellungen gemäß 6
und 7 sind diese mittleren Abschnitte 30 nur
verdickt dargestellt. Beispielsweise könnten sie an die innere Oberfläche
der Wand 17 bzw. der Ventilplatte 9 angeklebt sein. Bevorzugterweise
ist die Membrandichtung 24, 25 in diesem mittleren Abschnitt
30 aber starr ausgebildet und zum Halten in Anlage an der Innenfläche
der Wand 17 bzw. der Ventilplatte 9 dient ein Bolzen
31. Dieser ist in Richtung der Längsmittelachse 20 des Stellkolbens
15 ausgerichtet und durchsetzt eine vorzugsweise zentrale Öffnung
im Stellkolben 15 gegenüber der er abgedichtet ist, beispielsweise
mittels eines elastischen Dichtrings 32. Vorzugsweise ist der Stellkolben
15 weiters mit einer diese Öffnung umgebenden Gleitbuchse
33 versehen.
Um die Membrandichtungen 24, 25 über ihren
gesamten mittleren Abschnitt 30 mittels des Bolzens 31 in Anlage
an der inneren Oberfläche der Wand 17 bzw. der Ventilplatte
9 zu halten, sind die Membrandichtungen 24, 25 in diesem
mittleren Abschnitt 30 starr ausgebildet. Zum Umfangsrand hin schließt
ein flexibler, elastischer ringförmiger Abschnitt 34 an.
Denkbar und möglich wäre es, den mittleren Abschnitt
30 insgesamt aus einem unflexiblen Material, beispielsweise Metall auszubilden.
Bevorzugt ist es, in diesem mittleren Abschnitt 30 ein plattenförmiges
Metallteil 35 mit einem elastischen Kunststoff zu überziehen oder
in einem elastischen Kunststoff 36 einzubetten, wie dies in den
11, 12 und 16,
17 dargestellt ist. Vorzugsweise ist der elastische
Kunststoff an das plattenförmige Metallteil 35 anvulkanisiert.
Der elastische Kunststoff der Membrandichtungen 24,
25 wird vorzugsweise von einem Elastomer oder einem thermoplastischen Elastomer
gebildet.
Die Ausbildung entspricht hierbei grundsätzlich derjenigen, die
weiter unten im Zusammenhang mit einem weiteren Ausführungsbeispiel anhand
der 28 bis 31 erläutert
wird. Im Bereich des ringförmigen Abschnitts 34 besteht die Membrandichtung
24, 25 vollständig aus elastischem Kunststoff, vorzugsweise
aus dem gleichen elastischen Kunststoff, der im mittleren Abschnitt 30
an das Metallteil 35 anvulkanisiert ist.
Zur Druckgaszuführung in die Arbeitsräume 22,
23 dienen Druckgaskanäle 37, 38, die durch das Aufnahmegehäuse
für den Stellkolben 15 verlaufen. In den Darstellungen gemäß
6 und 7 verläuft
ein Druckgaskanal 37 durch die Wand 17 und ein Druckgaskanal
38 durch die Ventilplatte 9. Die Druckgaskanäle
37, 38 werden von Löchern in den mittleren Abschnitten
30 der Membrandichtungen 24, 25 fortgesetzt und münden
durch diese in die Arbeitsräume 22, 23.
Als Druckgas kann beispielsweise Druckluft oder unter Druck stehender
Stickstoff eingesetzt werden.
Bevorzugt ist es aber, dass beide Druckgaskanäle 37,
38 durch die Wand 17 verlaufen, wobei der Druckgaskanal
38 von einem Loch durch den mittleren Abschnitt 30 der Membrandichtung
24 und einem im Bolzen 31 verlaufenden Kanal 39 fortgesetzt
wird, der am Umfang des Bolzens 31 im Bereich des Arbeitsraums
23 austritt (vgl. 11, 12,
16 und 17).
Die Druckgaskanäle 37, 38 verlaufen vorzugsweise
durch flache in Ausnehmungen der Wand 17 eingelegte Rohre 40,
41, deren Innenräume über Bohrungen durch ihre Wände mit
den Löchern in der Membrandichtung 24 kommunizieren. Die Löcher
in der Membrandichtung 24 werden vorzugsweise gegenüber den Rohren
40, 41 durch Dichtwülste der Membrandichtung 24
abgedichtet, die an die Rohre 40, 41 angedrückt sind.
Die Membrandichtung 25 kann der Einfachheit
halber die gleiche Ausbildung wie die Membrandichtung 24 aufweisen.
Durch den Bolzen 31 kann auch eine Führung des Stellkolbens
15 erfolgen. Im Bereich des Umfangs des Stellkolbens 15 können
zusätzliche Führungen vorhanden sein, falls erforderlich (vgl. Führungsbolzen
52 in 9 und 10).
Die Druckgaskanäle 37, 38 werden durch in den
Fig. nicht sichtbare Druckgaskanäle in der Welle 21 fortgesetzt, um
von außerhalb des Ventilgehäuses 1 eine Druckbeaufschlagung der
Arbeitsräume 22, 23 zu ermöglichen.
Zur Verstellung der Ventilplatte 9 von ihrer Zwischenstellung
in ihre Schließstellung wird der Druckgaskanal 38 mit Druckgas beaufschlagt
und der Druckgaskanal 37 auf Atmosphärendruck gelegt, wodurch es zur
Beaufschlagung des Arbeitsraums 23 kommt und sich der Stellkolben
15 von seiner Passivstellung in seine Aktivstellung verschiebt. Zur Rückstellung
in die Zwischenstellung wird der Druckgaskanal 37 mit Druckgas beaufschlagt
und der Druckgaskanal 38 auf Atmosphärendruck gelegt, wodurch es zur
Beaufschlagung des Arbeitsraums 22 und zur Rückstellung des Stellkolbens
15 in seine Passivstellung kommt.
Bei der Verstellung des Stellkolbens 15 von seiner Passiv-
in seine Aktivstellung und umgekehrt kommt es zu einer elastischen Verformung der
Membrandichtungen 24, 25 im Bereich ihrer ringförmigen Abschnitte
34. Vorzugsweise schließen die ringförmigen Abschnitte
34 mit der Ebene des Stellkolbens 15 über den gesamten Stellbereich
Winkel ein, die im Bereich zwischen 0° und 45° liegen. Im Bereich ihrer
mittleren Abschnitte 30 kommt es dagegen zu keiner Verformung der Membrandichtungen
24, 25.
Denkbar und möglich wäre es auch, dass die Membrandichtungen
24, 25 im Bereich ihres Umfangsrandes an der inneren Oberfläche
der Wand 17 bzw. der Ventilplatte 9 befestigt sind. Im mittleren
Abschnitt könnten sie an der jeweiligen Oberfläche des Stellkolbens
15 befestigt sein oder durch Druckbeaufschlagung des Arbeitsraums
22, 23, den sie jeweils abdichten, an den Stellkolben
15 angepresst werden.
Grundsätzlich denkbar und möglich wäre es auch, dass
die Membrandichtungen 24, 25 ringförmig ausgebildet sind,
d.h. es ist nur der zuvor beschriebene äußere Abschnitt 34 vorhanden,
und einerseits am Stellkolben 15, andererseits an der inneren Oberfläche
der Wand 17 bzw. der Ventilplatte 9 befestigt sind, wobei sie
mit diesen Teilen vakuumdicht verbunden sind. Sie wären dann insgesamt aus
elastischem Kunststoff 36 ausgebildet und würden vorzugsweise über
den gesamten Verstellbereich des Stellkolbens 15 mit dessen Hauptebene
wiederum Winkel einschließen, die im Bereich zwischen 0° und 45°
liegen.
Die Arbeitsräume 22, 23 sind somit sowohl bei
der gezeigten tellerförmigen Ausbildung der Membrandichtungen 24,
25 als auch bei einer ringförmigen Ausbildung der Membrandichtungen
in bezogen auf die Längsmittelachse 20 des Stellkolbens
15 radialer Richtung von den Membrandichtungen 24, 25
begrenzt.
Die Arbeitsräume 22, 23 sind vom übrigen
Bereich des Innenraums 16 der Verschlusseinheit 8 durch die Membrandichtungen
24, 25 abgedichtet. Vorzugsweise ist dieser übrige Bereich
des Innenraums 16 der Verschlusseinheit 8 gegenüber dem Vakuumbereich
des Ventils abgedichtet, wobei beispielsweise wie dargestellt und beschrieben für
die Stößel 18 Bälge 19 vorhanden sind. Dieser übrige
Bereich des Innenraums 16 kann hierbei in bevorzugter Weise über eine
in den Figuren nicht dargestellte Leitung mit der Atmosphäre verbunden sein.
Auch eine Evakuierung dieses übrigen Bereichs des Innenraums ist denkbar und
möglich, beispielsweise mittels einer Vorvakuumpumpe. Der Druck des den Stellkolben
15 beaufschlagenden Druckgases ist somit durch Zwischenschaltung eines
Atmosphärendruck aufweisenden oder evakuierten Raums vom Vakuumbereich getrennt.
Dies stellt eine zusätzliche Sicherheitsfunktion des Vakuumventils dar.
Die 18 und 19
zeigen in vereinfachter Darstellung eine etwas modifizierte Ausführungsform,
bei der der Bolzen 31 gegenüber dem Stellkolben 15 ebenfalls
durch eine Membrandichtung 42 abgedichtet ist. Diese sind ringförmig
ausgebildet und einerseits am Bolzen 31, andererseits am Stellkolben
15 befestigt, wobei sie gegenüber diesen Teilen abgedichtet sind.
Bei dieser Ausbildung sind somit keine dynamischen Dichtungen mehr vorhanden sondern
alle Dichtungen in Form von statischen Dichtungen ausgebildet.
Zur Rückstellung des Stellkolbens 15 von seiner Aktivstellung
in seine Passivstellung können auch Federn 43 vorhanden sein, wie
dies in den 20 und 21
dargestellt ist. Der Arbeitsraum 22 und die diesen Arbeitsraum abdichtende
Membrandichtung 24 entfallen bei diesem Ausführungsbeispiel somit.
Anstelle des zuvor beschriebenen doppelwirkenden Stellkolbens ist in diesem Ausführungsbeispiel
somit nur ein einfachwirkender Stellkolben 15 vorhanden. Die Druckgasbeaufschlagung
des Arbeitsraums 23, durch welche der Stellkolben 15 in seine
Aktivposition verstellt wird, erfolgt bevorzugterweise wiederum durch eine Bohrung
durch den Bolzen 31. Der Bolzen 31 stützt sich hierbei an
seinem vom Arbeitsraum 23 entfernten Ende über eine Dichtung
44 am Rohr 41 und somit indirekt an der Wand 17
ab.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Arbeitsraum
23 vom übrigen Bereich des Innenraums 16 der Verschlusseinheit
8 durch die Membrandichtung 25 abgedichtet, wobei der übrige
Bereich des Innenraums 16 vorzugsweise mit Atmosphärendruck verbunden
ist oder abgepumpt ist (über einen in den Figuren nicht dargestellten Kanal).
Bei dem in den 22 bis 31
dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Verschlusseinheit 8 zwischen
der Offenstellung der Ventilplatte 9 und der Zwischenstellung der Ventilplatte
9 linear (geradlinig) verschoben. Hierzu ist sie beispielsweise an einer
Ventilstange 45 angebracht, die mittels einem Linearantrieb, beispielsweise
einer in den 22 und 24
schematisch dargestellten Kolben-Zylinder-Einheit 46 in ihrer Längsrichtung
verschiebbar ist.
Die Eintritts- und Austrittsöffnung 2, 3 im
Ventilgehäuse 1 und die Ventilplatte 9 weisen bei dieser
Ausführungsform eine rechteckige Ausbildung auf. Die Verschlusseinheit
8 umfasst beispielsweise drei Stellkolben 15. Es können auch
mehr oder weniger Stellkolben 15 vorgesehen sein. Jeder Stellkolben
15 ist in analoger Weise wie zuvor im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel
gemäß den 1 bis 17
beschrieben doppelt wirkend ausgebildet und zur Abdichtung der Arbeitsräume
dienen Membrandichtungen 24, 25. Wiederum könnte die Rückstellung
eines jeweiligen Stellkolbens 15 von seiner Aktiv- in seine Passivstellung
durch mindestens eine Feder erfolgen und die Membrandichtungen 24 könnten
in diesem Fall wiederum entfallen.
Die Stellkolben 15 weisen in einer Ansicht in Richtung ihrer
Längsmittelachse 20 gesehen (22 bis
25) von der Kreisform abweichende Umfangskonturen auf,
wobei sie an in Umfangsrichtung gegenüberliegenden Stellen mit Ausbuchtungen
47 versehen sind. Im Bereich einer jeweiligen Ausbuchtung 47 ist
am Stellkolben 15 ein Stößel 18 angeordnet. Diese Stößel
sind wiederum aus dem Aufnahmegehäuse für die Stellkolben 15
durch Bohrungen herausgeführt und dienen zum Andrücken der Ventilplatte
9 an den Ventilsitz 6 in der Aktivstellung der Stellkolben
15.
Für Eintritt- und Austrittsöffnungen mit unterschiedlicher
Breite (vgl. 22 und 24)
können die gleichen Stellkolben 15 in unterschiedlichen Drehstellungen
eingesetzt werden. Das Aufnahmegehäuse für die Stellkolben 15
ist jeweils der entsprechenden Breite der Eintritts- und Austrittsöffnung
2, 3 angepasst auszubilden.
Um für unterschiedliche Drehstellungen der Stellkolben
15 und mit ihnen der an ihnen angebrachten Membrandichtungen
24, 25 eine Druckgaszufuhr durch die Öffnung 48
der Membrandichtung 24 zu ermöglichen, ist diese Öffnung
48 in Form eines sich entlang eines Kreisbogens erstreckenden Langlochs
ausgebildet.
Für die Membrandichtung 25 ist diese Öffnung vorzugsweise
von elastischem Kunststoffmaterial geschlossen, wie dies in den 29
und 31 dargestellt ist.
Die Membrandichtungen 24, 25 bestehen im ringförmigen
Abschnitt 34 wiederum aus elastischem Kunststoff und sind in einem mittleren
Abschnitt 30 starr ausgebildet. Hierzu ist im mittleren Abschnitt ein Metallteil
35 in das elastische Kunststoffmaterial eingebettet bzw. von diesem zumindest
teilweise umgeben, wie dies aus den 30 und
31 ersichtlich ist. Das elastische Kunststoffmaterial
erstreckt sich über die der inneren Oberfläche der Wand 17 bzw.
der Ventilplatte 9 zugewandten Seite des Metallteils 35 und in
einem radial außenliegenden Abschnitt des Metallteils 35 vorzugsweise
auch über die gegenüberliegende Oberfläche des Metallteils
35.
In 27 sind weiters Führungen
49 für die Stellkolben 15 eingezeichnet, die im Bereich des
Umfangsrandes eines jeweiligen Stellkolbens 15 angeordnet sind.
In den 32 und 33
ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Membrandichtung 24 dargestellt.
Im mittleren Abschnitt ist die Membrandichtung in der zuvor bereits anhand der
30 und 31 beschriebenen
Weise ausgebildet. Der ringförmige Abschnitt 34 ist bei dieser Ausführungsform
in der Art einer Rollmembran ausgebildet, wobei er bei der Verschiebung des Stellkolbens
15 eine Art rollende Bewegung ausführt, d.h. der im Querschnitt bogenförmige
Bereich des Abschnitts 34 verschiebt sich über diesen Abschnitt
34.
Die Membrandichtung 25 kann in analoger Weise ausgebildet
sein, wobei die Öffnung 48 geschlossen sein kann (entsprechend
31).
Solche Rollmembranen können in allen beschriebenen Ausführungsformen
für die Membrandichtung 24 und/oder für die Membrandichtung
25 eingesetzt werden.
Unterschiedliche Modifikationen der gezeigten Ausführungsbeispiele
sind denkbar und möglich, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. So könnten
beispielsweise mehrere Bolzen 31 vorhanden sein. Auch mehr oder weniger
Stößel 18 als dargestellt können vorhanden sein. An den
vom Stellkolben 15 abgelegenen Enden der Stößel 18 könnte
auch ein plattenförmiges Andruckelement zur Anlage an der inneren Oberfläche
der Wand 5 des Ventilgehäuses 1 angebracht
sein. Die Stößel 18 stützen sich in diesem Fall über
das plattenförmige Andrückelement mittelbar am Ventilgehäuse
1 im Bereich neben der Austrittsöffnung 3 ab. In diesem Fall
könnte auch nur ein einzelner, vorzugsweise zentral angeordneter Stößel
18 vorhanden sein.
Weiters könnte am vom Stellkolben 15 abgelegenen Ende
des mindestens einen Stößels 18 auch die Ventilplatte angebracht
sein, die vom Stellkolben 15 an den Ventilsitz 6 anpressbar ist.
Die Wand des Aufnahmegehäuses für den mindestens einen Stellkolben
15, die der vom mindestens einen Stößel 18 durchsetzten
Wand 17 gegenüberliegt, würde in diesem Fall in der Aktivstellung
des mindestens einen Stellkolbens 15 im Bereich um die Austrittsöffnung
3 an der inneren Oberfläche der die Austrittsöffnung
3 aufweisenden Wand 5 des Ventilgehäuses 1 anliegen
und die Reaktionskraft auf das Ventilgehäuse 1 übertragen.
- 1
- Ventilgehäuse
- 2
- Eintrittsöffnung
- 3
- Austrittsöffnung
- 4
- Wand
- 5
- Wand
- 6
- Ventilsitz
- 7
- Innenraum
- 8
- Verschlusseinheit
- 9
- Ventilplatte
- 10
- Dichtring
- 11
- Schwenkachse
- 12
- Arm
- 13
- Drehantrieb
- 14
- Längsachse
- 15
- Stellkolben
- 16
- Innenraum
- 17
- Wand
- 18
- Stößel
- 19
- Balg
- 20
- Längsmittelachse
- 21
- Welle
- 22
- Arbeitsraum
- 23
- Arbeitsraum
- 24
- Membrandichtung
- 25
- Membrandichtung
- 26
- Ringnut
- 27
- Vorsprung
- 28
- Halterung
- 29
- Klemmring
- 30
- mittlerer Abschnitt
- 31
- Bolzen
- 32
- Dichtring
- 33
- Gleitbuchse
- 34
- ringförmiger Abschnitt
- 35
- Metallteil
- 36
- elastischer Kunststoff
- 37
- Druckgaskanal
- 38
- Druckgaskanal
- 39
- Kanal
- 40
- Rohr
- 41
- Rohr
- 42
- Membrandichtung
- 43
- Feder
- 44
- Dichtung
- 45
- Ventilstange
- 46
- Kolben-Zylindereinheit
- 47
- Ausbuchtung
- 48
- Öffnung
- 49
- Führung
- 51
- Dichtring
- 52
- Führungsbolzen