Eine Schnittstellenidentifizierungsvorrichtung umfasst einen Schnittstellenidentifizierer (317), der wenigstens zwei Schalter (SW1~SW4) aufweist, die mit einer Schnittstelle gekoppelt sind, wobei jeder der Schalter (SW1~SW4) in signaltechnischer Verbindung mit einem zugehörigen Pull-Widerstand (Rpu1, Rpu2, Rpd1, Rpd2) ist, der mit einer Pull-Spannung (VDD, VSS) gekoppelt ist.
Beschreibung[de]
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen einer
Spezifikation einer Schnittstelle, eine Schnittstellenidentifizierungsvorrichtung
und ein Multimediasystem.
Vorrichtungen oder Geräte, wie Smart Cards, Subscriber-Identification-Module(SIM)-Karten
und Flash Cards, verbinden sich zunächst mit einem Host und arbeiten dann gemäß
einer Anwendung. Die Hosttypen, mit denen die Geräte verbunden werden können,
nehmen beständig zu. Beispielsweise kann ein Kartengerät abwechselnd mit
einem Mobiltelefon, einem MP3-Player, einem Portable Media Player (PMP) und dergleichen
verbunden werden.
Wie in 1 gezeigt, umfasst ein herkömmliches
Schnittstellensystem 10 einen Host 12 und ein Gerät
16. Der Host 12 umfasst eine Hostschnittstelle 14. Das
Gerät 16 umfasst eine feste Geräteschnittstelle 18 und
eine Steuereinheit 20, die mit der Geräteschnittstelle verbunden ist.
Während des Betriebs ist das Gerät 16 mit dem Host
12 verbunden. Der Host 12 und das Gerät 16 kommunizieren
miteinander über die Hostschnittstelle 14 und die feste Geräteschnittstelle
18. Die Hostschnittstelle 14 und die feste Geräteschnittstelle
18 müssen dieselbe Schnittstellenspezifikation aufweisen.
Es ist wünschenswert, das Gerät mit einer zunehmenden Anzahl
von Hosttypen zu verbinden, wobei es für das Gerät weiterhin möglich
sein soll, in Übereinstimmung mit der Anwendung zu arbeiten. Unglücklicherweise
kann der Host nur mit den speziellen Geräten kommunizieren, welche dieselbe
Art von Schnittstelle verwenden wie der Host, da der Host typischerweise nicht alle
Arten von Schnittstellen unterstützt. Geräte wie Smart Cards, SIM-Karten
und Flash Cards können derart ausgestaltet sein, dass sie eine Mehrzahl von
Schnittstellen unterstützen. Wenn jedoch das Gerät seine Schnittstelle
nicht auf die Hostschnittstelle abstimmen kann, kann das Gerät nicht mit einem
Host, der eine feste Schnittstelle eines anderen Typs aufweist, kommunizieren.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein Verfahren
zum Erkennen einer Spezifikation einer Schnittstelle, eine Schnittstellenidentifizierungsvorrichtung
und ein Multimediasystem anzugeben, welche Konnektivität mit einer Vielzahl
von Hosttypen ermöglichen.
Die Erfindung löst dieses Problem mittels eines Verfahrens zum
Erkennen einer Spezifikation einer Schnittstelle mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1, mittels einer Schnittstellenidentifizierungsvorrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 11 und mittels eines Multimediasystems mit den Merkmalen des Patentanspruchs
20.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben, deren Wortlaut hiermit durch Bezugnahme in die Beschreibung aufgenommen
wird, um unnötige Textwiederholungen zu vermeiden.
Ein beispielhaftes System zum Erkennen einer Hostschnittstelle umfasst
einen Host, der wenigstens eine Schnittstelle aufweist, ein Gerät in signaltechnischer
Verbindung bzw. Kommunikation mit der wenigstens einen Schnittstelle, einen Schnittstellenidentifizierer
zum Identifizieren einer Spezifikation der wenigstens einen Schnittstelle, wobei
der Schnittstellenidentifizierer wenigstens einen Sensor für elektrische Merkmale
in signaltechnischer Verbindung mit der wenigstens einen Schnittstelle aufweist,
wenigstens zwei mit der wenigstens einen Schnittstelle gekoppelte Schalter, wobei
jeder Schalter in signaltechnischer Verbindung mit einem zugehörigen Pull-Widerstand
ist, der mit einer Pull-Spannung gekoppelt ist, und eine auswählbare Geräteschnittstelle
in signaltechnischer Verbindung mit dem Host zum Kommunizieren mit dem Host in Abhängigkeit
von dem Sensor für elektrische Merkmale.
Eine beispielhafte Vorrichtung zum Erkennen einer Hostschnittstelle
umfasst einen Schnittstellenidentifizierer, der wenigstens zwei Schalter aufweist,
die mit einer Schnittstelle gekoppelt sind, wobei jeder Schalter sich in signaltechnischer
Verbindung mit einem zugehörigen Pull-Widerstand befindet, der mit einer Pull-Spannung
gekoppelt ist.
Ein beispielhaftes Verfahren zum Erkennen einer Hostschnittstelle
beinhaltet ein Verbinden wenigstens eines Pull-Widerstands mit der Schnittstelle,
ein sequentielles Anlegen wenigstens einer Pull-Spannung an den wenigstens einen
Pull-Widerstand, ein Messen wenigstens eines elektrischen Lastmerkmals der Schnittstelle,
während die wenigstens eine sequentiell angelegte Pull-Spannung an dem wenigstens
einen Pull-Widerstand angelegt wird, ein Vergleichen des wenigstens einen elektrischen
Lastmerkmals mit wenigstens einem vorbestimmten Wert und ein Identifizieren
einer Spezifikation der Schnittstelle gemäß dem Vergleich.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung, die weiter unten detailliert
beschrieben sind, sowie die zur Erleichterung des Verständnisses der Erfindung
erörterten Ausgestaltungen des Standes der Technik sind in den Zeichnungen
dargestellt. Es zeigt/zeigen:
1 ein schematisches Blockdiagramm eines herkömmlichen
Hostgerätschnittstellensystems,
2 ein schematisches Blockdiagramm eines Hostgerätschnittstellensystems
gemäß einer beispielhaften Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung,
3 ein partielles schematisches Schaltungsdiagramm eines
Hostgerätschnittstellensystems für MMC-, ISO- oder USB-Hostschnittstellen
gemäß einer beispielhaften Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung,
4 ein partielles schematisches Schaltungsdiagramm eines
Hostgerätschnittstellensystems für generische Hostschnittstellen gemäß
einer beispielhaften Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung,
5 ein partielles schematisches Schaltungsdiagramm eines
Hostgerätschnittstellensystems für Pull-up-Hostschnittstellen gemäß
einer beispielhaften Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung und
6 ein partielles schematisches Schaltungsdiagramm eines
Hostgerätschnittstellensystems für Pull-down-Hostschnittstellen gemäß
einer beispielhaften Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung.
Die vorliegende Offenbarung beschreibt eine Vorrichtung und ein Verfahren
zur Hostschnittstellenidentifizierung. Beispielhafte Ausgestaltungen können
den Typ einer Hostschnittstelle basierend darauf erkennen, ob die Hostschnittstelle
einen Pull-up-Widerstand, einen Pull-down-Widerstand, eine Gleichspannung, eine
Massespannung oder einen floatenden Status aufweist.
Mit Blick auf 2 ist ein Schnittstellensystem
gemäß einer beispielhaften Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung
allgemein mit dem Bezugszeichen 200 bezeichnet. Das System 200
umfasst einen Host 212 und ein Gerät 216. Der Host
212 umfasst eine Hostschnittstelle 214. Das Gerät
216 umfasst einen Hostschnittstellenidentifizierer 217, eine anpassbare
oder auswählbare Geräteschnittstelle 218 in signaltechnischer
Verbindung mit dem Hostschnittstellenidentifizierer und eine Steuereinheit
220 in signaltechnischer Verbindung mit dem Hostschnittstellenidentifizierer
217 und der anpassbaren Geräteschnittstelle 218.
Im Betrieb ist das Gerät 216 mit dem Host
212 verbunden. Die anpassbare Geräteschnittstelle 218 ist
nach Maßgabe des Hostschnittstellenidentifizierers 217 angepasst oder
umgebildet, so dass sie auf den Typ der Hostschnittstelle 214 abgestimmt
ist. Der Host 212 und das Gerät 216 kommunizieren miteinander
über die Hostschnittstelle 214 und die anpassbare Geräteschnittstelle
218. Der Hostschnittstellenidentifizierer 217 des Geräts
216 identifiziert die Hostschnittstelle 214 und gibt das identifizierte
Ergebnis an die Steuereinheit 220 aus. Die Steuereinheit 220 konfiguriert
die zugehörige anpassbare Geräteschnittstelle 218 basierend auf
dem identifizierten Ergebnis. Der Host 212 und das Gerät
216 kommunizieren miteinander über die Hostschnittstelle
214 und die angepasste oder konfigurierte Geräteschnittstelle
218. Beispielsweise unterstützt eine gegebene Hostschnittstelle
214 nur eine Multi-Media-Card (MMC), einen Universal Serial Bus (USB),
eine ISO 7816-Schnittstelle oder dergleichen.
Mit Blick auf 3 ist ein Schnittstellensystem
gemäß einer beispielhaften Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung
allgemein mit dem Bezugszeichen 300 bezeichnet. Das System 300
umfasst einen Hostschnittstellenidentifizierer 317 in signaltechnischer
Verbindung mit einer Verbindungseinheit 326. Die Verbindungseinheit
326 ist zu einer Zeit in schaltbarer signaltechnischer Verbindung mit jeweils
einem Hosttyp, umfassend einen ersten Typ 321 mit einem Potential mit hoher
Spannung VDD, das mit einem Pull-up-Widerstand Rpu verbunden ist, einen zweiten
Typ 322 mit einem Potential mit hoher Spannung VDD, einen dritten Typ
323 mit einem offenen oder floatenden Spannungspotential, einen vierten
Typ 324 mit einem Niederspannungspotential VSS und einen fünften Typ
325 mit einem Niederspannungspotential VSS, das mit einem Pull-down-Widerstand
Rpd verbunden ist.
Der Hostschnittstellenidentifizierer 317 umfasst einen Ausgangsanschluss
328 in signaltechnischer Verbindung mit einem ersten Schalter SW1. Der
Hostschnittstellenidentifizierer 317 kann weiterhin einen Spannungsdetektor,
wie einen einzelnen Transistor, aufweisen, der in signaltechnischer Verbindung mit
dem Anschluss 328 steht. Der Schalter SW1 befindet sich in signaltechnischer
Verbindung mit einem ersten Pull-Up-Widerstand Rpu1, der seinerseits in signaltechnischer
Verbindung mit dem Potential mit hoher Spannung VDD ist. Der Hostschnittstellenidentifizierer
317 umfasst weiterhin einen zweiten Schalter SW2 in signaltechnischer Verbindung
mit dem Ausgangsanschluss 328. Der Schalter SW2 befindet sich in signaltechnischer
Verbindung mit einem zweiten Pull-up-Widerstand Rpu2, der seinerseits in signaltechnischer
Verbindung mit dem Potential mit hoher Spannung VDD ist. Der Hostschnittstellenidentifizierer
317 umfasst weiterhin einen dritten Schalter SW3 in signaltechnischer Verbindung
mit dem Ausgangsanschluss 328. Der Schalter SW3 ist in signaltechnischer
Verbindung mit einem ersten Pull-down-Widerstand Rpd1, der seinerseits in signaltechnischer
Verbindung mit dem Niederspannungspotential VSS ist. Weiterhin umfasst der Hostschnittstellenidentifizierer
317 einen vierten Schalter SW4 in signaltechnischer Verbindung mit dem
Ausgangsanschluss 328. Der Schalter SW4 ist in signaltechnischer Verbindung
mit einem zweiten Pull-down-Widerstand Rpd2, der seinerseits in signaltechnischer
Verbindung mit dem Niederspannungspotential VSS ist.
Auf diese Weise repräsentieren die Hostschnittstellentypen
321 bis 325 die Merkmale von fünf unterschiedlichen Schnittstellenspezifikationen.
Beispielsweise repräsentiert der Typ 321, der VDD mit Pull-up aufweist,
die Merkmale einer MMC-Schnittstelle, während der Typ 325, der VSS
mit Pull-down aufweist, die einer USB-Schnittstelle repräsentiert. Der Typ
322 mit VDD, der Typ 323 mit floatendem Spannungspotential und
der Typ 324 mit VSS repräsentieren die Merkmale von ISO 7816-Schnittstellen.
Während des Betriebs misst der Hostschnittstellenidentifizierer
317 Spannungen an der Verbindungseinheit 326, während der
Hostschnittstellenidentifizierer 317 sequentiell jeden der Schalter SW1
bis SW4 verbindet, und gibt anschließend die gemessenen Spannungen an die Steuereinheit
220 in 2 aus. Es wird Bezug genommen auf die
folgende Tabelle 1.
Tabelle 1
Somit vergleicht die Steuereinheit 220 unter erneuter Bezugnahme
auf 2 in Verbindung mit Tabelle 1 die gemessenen Spannungen
mit der vorbestimmten Spannung und bestimmt die Logikwerte „High" bzw. „Hoch"
oder „Low" bzw. „Tief". Beispielsweise kann die vorbestimmte Spannung
oder Pegelschwelle (cut off) zwischen einem „High"- und einem „Low"-Spannungspotential
als (VDD-VSS)/2+VSS definiert sein. Die Steuereinheit 220 bestimmt die
Hostschnittstelle 212 basierend auf den Logikwerten in Tabelle 1 und stellt
die zugehörige Geräteschnittstelle aus einer Mehrzahl von Schnittstellen
innerhalb der anpassbaren Geräteschnittstelle 218 ein.
Beispielsweise verwendet eine MMC-Hostschnittstelle einen Pull-up-Widerstand
Rpu zwischen etwa 50 k&OHgr; und etwa 100 k&OHgr;. Eine USB-Hostschnittstelle
verwendet einen Pull-down-Widerstand Rpd von etwa 15 k&OHgr;. Somit weist eine
bevorzugte Ausgestaltung Rpu1 = 150 k&OHgr;, Rpu2 = 1,5 k&OHgr;, Rpd1 = 1000 k&OHgr;
und Rpd2 = 5 k&OHgr; auf.
Wie in 4 gezeigt, ist ein Schnittstellensystem
gemäß einer weiteren beispielhaften Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung
allgemein mit dem Bezugszeichen 400 bezeichnet. Das System 400
umfasst einen Hostschnittstellenidentifizierer 417 in signaltechnischer
Verbindung mit einer Verbindungseinheit 426. Die Verbindungseinheit
426 ist in schaltbarer signaltechnischer Verbindung mit einem Host zu einem
Zeitpunkt. Ein erster Host 431 besitzt ein Potential mit hoher Spannung
VDD, das mit einem Pull-up-Widerstand Rpu_a verbunden ist, ein zweiter Host
432 besitzt ein Potential mit hoher Spannung VDD, das mit einem Pull-up-Widerstand
Rpu_b verbunden ist, einen dritter Host 433 besitzt ein Niederspannungspotential
VSS, das mit einem Pull-down-Widerstand Rpd_c verbunden ist, und ein vierter Host
434 besitzt ein Niederspannungspotential VSS, das mit einem Pull-down-Widerstand
Rpd_d verbunden ist. Andere Hosts können beispielsweise jeweils einen der Pull-up-Widerstände
Rpu_c bis Rpu_z oder einen der Pull-down-Widerstände Rpd_c bis Rpd_z aufweisen.
Der Hostschnittstellenidentifizierer 417 umfasst einen Ausgangsanschluss
428 in signaltechnischer Verbindung mit einem Schalter SW1. Der Schalter
SW1 ist in signaltechnischer Verbindung mit einem ersten Pull-up-Widerstand Rpu1,
der seinerseits in signaltechnischer Verbindung mit dem Potential mit hoher Spannung
VDD ist. Der Hostschnittstellenidentifizierer 417 umfasst weiterhin die
Schalter SW2 bis SWN, die jeweils in signaltechnischer Verbindung mit dem Ausgangsanschluss
428 sind. Die Schalter SW2 bis SWN sind jeweils in signaltechnischer Verbindung
mit einem zugehörigen Pull-up-Widerstand unter den Pull-up-Widerständen
Rpu2 bis RpuN, die ihrerseits in signaltechnischer Verbindung mit dem Potential
mit hoher Spannung VDD sind.
Der Hostschnittstellenidentifizierer 417 umfasst weiterhin
einen Schalter SW1'. Der Schalter SW1' ist in signaltechnischer Verbindung mit einem
ersten Pull-down-Widerstand Rpd1, der seinerseits in signaltechnischer Verbindung
mit dem Niederspannungspotential VSS ist. Der Hostschnittstellenidentifizierer
417 umfasst weiterhin Schalter SW2' bis SWN', die jeweils in signaltechnischer
Verbindung mit dem Ausgangsanschluss 428 sind. Die Schalter SW2' bis SWN'
sind jeweils in signaltechnischer Verbindung mit einem zugehörigen Pull-down-Widerstand
und den Pull-down-Widerständen Rpd2' bis RpdN', die ihrerseits in signaltechnischer
Verbindung mit dem Niederspannungspotential VSS sind.
Bei einem Beispiel ist Rpu_a größer als Rpu_b. Rpd1 ist
größer als Rpu_a. Rpu_a ist größer als Rpd2, der größer
ist als Rpu_b. Wenn der Pull-down-Widerstand Rpd1 mit der Hostschnittstelle verbunden
ist, kann beispielsweise die Hostschnittstelle entweder der Pull-up 431
mit Rpu_a oder der Pull-up 432 mit Rpu_b sein, wenn die Verbindungseinheit
426 auf einem „High"-Spannungspotential ist. Wenn der Pull-down-Widerstand
Rpd2 mit der Hostschnittstelle verbunden ist, ist die Hostschnittstelle der Pull-up
432 mit Rpu_b, wenn die Verbindungseinheit 426 weiterhin „High"
ist. Wenn andererseits die Verbindungseinheit 426 „Low" ist, wenn
der Pull-down-Widerstand Rpd2 mit der Hostschnittstelle verbunden ist, ist die Hostschnittstelle
der Pull-up 431 mit Rpu_a.
Bei einem weiteren Beispiel ist Rpd_c größer als Rpd_d.
Rpu1 ist größer als Rpd_c. Rpd_c ist größer als Rpu2, welcher
größer ist als Rpd_d. Wenn der Pull-up-Widerstand Rpu1 mit der Hostschnittstelle
verbunden ist, kann die Hostschnittstelle der Pull-down 433 mit Rpd_c oder
der Pull-down 434 mit Rpd_d sein, wenn die Verbindungseinheit
426 „Low" ist. Wenn der Pull-up-Widerstand Rpu2 mit der Hostschnittstelle
verbunden ist, ist die Hostschnittstelle der Pull-down 433 mit Rpd_c, wenn
die Verbindungseinheit 426 weiterhin „High" ist. Wenn andererseits
die Verbindungseinheit 426 „Low" ist, wenn der Pull-up-Widerstand
Rpu2 mit der Hostschnittstelle verbunden ist, ist die Hostschnittstelle der Pull-down
434 mit Rpd_d.
Somit können Ausgestaltungen der vorliegenden Offenbarung durch
Verwendung geeigneter Pull-up-Widerstände oder Pull-down-Widerstände Hostschnittstellen
identifizieren, die verschiedenen Pull-up-Widerstände oder Pull-down-Widerstände
aufweisen.
Mit Blick auf 5 ist ein Schnittstellensystem
gemäß einer anderen beispielhaften Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung
generell mit dem Bezugszeichen 500 bezeichnet. Das System 500
umfasst einen Hostschnittstellenidentifizierer 517 in signaltechnischer
Verbindung mit einer Verbindungseinheit 526. Die Verbindungseinheit
526 ist in signaltechnischer Verbindung mit einem Host 531, der
ein Potential mit hoher Spannung VDD in Verbindung mit einem Pull-up-Widerstand
Rpu_a aufweist.
Der Hostschnittstellenidentifizierer 517 umfasst einen Ausgangsanschluss
528 in signaltechnischer Verbindung mit einem Schalter SW1. Der Schalter
SW1 ist in signaltechnischer Verbindung mit einem ersten Pull-up-Widerstand Rpu1,
der seinerseits in signaltechnischer Verbindung mit dem Potential mit hoher Spannung
VDD ist. Der Hostschnittstellenidentifizierer 517 umfasst weiterhin ungeradzahlige
Schalter SW3 bis SWm-1, die jeweils in signaltechnischer Verbindung mit dem Ausgangsanschluss
528 sind. Die ungeradzahligen Schalter SW1 bis SWm-1 sind jeweils in signaltechnischer
Verbindung mit einem zugehörigen Pull-up-Widerstand unter den Pull-up-Widerständen
Rpu1 bis RpuN, die ihrerseits in signaltechnischer Verbindung mit dem Potential
mit hoher Spannung VDD sind. Vorliegend ist m = 2N.
Der Hostschnittstellenidentifizierer 517 umfasst weiter einen
Schalter SW2. Der Schalter SW2 ist in signaltechnischer Verbindung mit einem ersten
Pull-down-Widerstand Rpd1, der seinerseits in signaltechnischer Verbindung mit dem
Niederspannungspotential VSS ist. Der Hostschnittstellenidentifizierer
517 umfasst weiterhin geradzahlige Schalter SW4 bis SWm, die jeweils in
signaltechnischer Verbindung mit dem Ausgangsanschluss 528 sind. Die geradzahligen
Schalter SW2 bis SWm sind jeweils in signaltechnischer Verbindung mit einem zugehörigen
Pull-down-Widerstand unter den Pull-down-Widerständen Rpd1 bis RpdN, die ihrerseits
in signaltechnischer Verbindung mit dem Niederspannungspotential VSS sind.
Vorliegend hat die Verbindungseinheit 526 ein „Low"-Spannungspotential,
wenn ein Pull-down-Widerstand, der kleiner ist als der Pull-up-Widerstand Rpu_a,
mit dem Host 531 verbunden ist. Die Verbindungseinheit 526 hat
ein „High"-Spannungspotential, wenn ein Pull-down-Widerstand, der größer
ist als Rpu_a, mit dem Host 531 verbunden ist. Dies bedeutet, dass der
Wert des Rpu_a zwischen den beiden Pull-down-Widerständen liegt, bei dem das
Spannungspotential der Verbindungseinheit 526 von „High" zu „Low"
wechselt.
Somit kann diese Ausgestaltung in der vorliegenden Offenbarung den
Wert eines Host-Pull-up-Widerstands messen, indem sequentiell beginnend mit kleineren
Pull-down-Widerständen hin zu größeren Pull-down-Widerständen
in dem Hostschnittstellenidentifizierer 517 verbunden wird. Darüber
hinaus kann sie den Wert eines Host-Pull-down-Widerstands messen, indem sequentiell
beginnend mit kleineren Pull-up-Widerständen hin zu größeren Pull-up-Widerständen
in dem Hostschnittstellenidentifizierer 517 verbunden wird.
Mit Blick auf 6 ist ein Schnittstellensystem
gemäß einer weiteren beispielhaften Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung
allgemein mit dem Bezugszeichen 600 bezeichnet. Das System 600
umfasst einen Hostschnittstellenidentifizierer 617 in signaltechnischer
Verbindung mit einer Verbindungseinheit 626. Die Verbindungseinheit
626 ist in signaltechnischer Verbindung mit einem Host 633, der
ein Niederspannungspotential VSS aufweist, das mit einem Pull-down-Widerstand Rpd_c
verbunden ist.
Der Hostschnittstellenidentifizierer 617 umfasst einen Ausgangsanschluss
628 in signaltechnischer Verbindung mit einem Schalter SW1. Der Schalter
SW1 ist in signaltechnischer Verbindung mit einem ersten Pull-up-Widerstand Rpu1,
der seinerseits in signaltechnischer Verbindung mit dem Potential mit hoher Spannung
VDD ist. Der Hostschnittstellenidentifizierer 617 umfasst weiterhin ungeradzahlige
Schalter SW3 bis SWm-1, die jeweils in signaltechnischer Verbindung mit dem Ausgangsanschluss
528 sind. Die ungeradzahligen Schalter SW1 bis SWm-1 sind jeweils in signaltechnischer
Verbindung mit einem zugehörigen Pull-up-Widerstand unter Pull-up-Widerständen
Rpu1 bis RpuN, die ihrerseits in signaltechnischer Verbindung mit dem Potential
mit hoher Spannung VDD sind. Vorliegend ist m = 2N.
Der Hostschnittstellenidentifizierer 617 umfasst weiterhin
einen Schalter SW2. Der Schalter SW2 ist in signaltechnischer Verbindung mit einem
ersten Pull-down-Widerstand Rpd1, der seinerseits in signaltechnischer Verbindung
mit dem Niederspannungspotential VSS ist. Der Hostschnittstellenidentifizierer
617 umfasst weiterhin geradzahlige Schalter SW4 bis SWm, die jeweils in
signaltechnischer Verbindung mit dem Ausgangsanschluss 628 sind. Die geradzahligen
Schalter SW2 bis SWm sind jeweils in signaltechnischer Verbindung mit einem zugehörigen
Pull-down-Widerstand unter Pull-down-Widerständen Rpd1 bis RpdN, die ihrerseits
in signaltechnischer Verbindung mit dem Niederspannungspotential VSS sind.
Vorliegend hat die Verbindungseinheit 626 ein „High"-Spannungspotential,
wenn ein Pull-up-Widerstand, der kleiner ist als Rpd_c, mit dem Host 633
verbunden ist.
Die Verbindungseinheit 626 hat ein „Low"-Spannungspotential,
wenn ein Pull-up-Widerstand, der größer ist als Rpd_c, mit dem Host
633 verbunden ist. Der Wert des Pull-down-Widerstands Rpd_c liegt zwischen
dem Paar von Pull-up-Widerständen, bei denen die Verbindungseinheit
626 von einem „High"- zu einem „Low"-Spannungspotential wechselt.
Auf diese Weise kann die Ausgestaltung der vorliegenden Offenbarung
den Wert eines Host-Pull-down-Widerstands messen, indem sequentiell beginnend mit
kleineren Pull-up-Widerständen hin zu größeren Pull-up-Widerständen
in dem Hostschnittstellenidentifizierer 617 verbunden wird. Darüber
hinaus kann sie auch den Wert eines Host-Pull-up-Widerstands messen, indem sequentiell
beginnend mit kleineren Pull-down-Widerständen hin zu größeren Pull-down-Widerständen
in dem Hostschnittstellenidentifizierer 617 verbunden wird.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Lehren der vorstehenden Offenbarung
in verschiedenen Formen von Hardware, Software, Firmware, Prozessoren für spezielle
Anforderungen oder Kombinationen hiervon implementiert werden können. Des Weiteren
ist die Software vorzugsweise als ein Anwendungsprogramm implementiert, das in einem
Programmspeichergerät verkörpert ist. Das Anwendungsprogramm kann auf
eine Maschine jeder geeigneten Architektur geladen und von dieser ausgeführt
werden. Vorzugsweise ist die Maschine auf einer Computerplattform implementiert,
die Hardware, wie eine oder mehrere zentrale Prozessoreinheiten („CPU"),
einen Speicher mit wahlfreiem Zugriff („RAM") und Eingabe-/Ausgabe(„I/O")-Schnittstellen
aufweist. Die Computerplattform kann darüber hinaus ein Betriebssystem und
Mikroinstruktionscode aufweisen. Die verschiedenen Prozesse und Funktionen, die
vorliegend beschrieben wurden, können entweder Teil des Mikroinstruktionscodes,
Teil des Anwendungsprogramms oder jeder Kombination hiervon sein, die durch eine
CPU ausgeführt werden kann. Des Weiteren können verschiedene andere Peripherieeinheiten
mit der Computerplattform verbunden sein, wie eine zusätzliche Datenspeichereinheit
und eine Anzeigeeinheit. Die tatsächlichen Verbindungen zwischen den Systemkomponenten
oder den Prozessfunktionsblöcken können sich in Abhängigkeit davon
unterscheiden, wie die Ausgestaltung programmiert ist.
Anspruch[de]
Verfahren zum Erkennen einer Spezifikation einer Schnittstelle (214)
mit den Schritten:
– Verbinden wenigstens eines Pull-Widerstands (Rpu1, Rpu2, Rpd1, Rpd2) mit
der Schnittstelle (214);
– sequentielles Anlegen wenigstens einer Pull-Spannung (VDD, VSS) an den
wenigstens einen Pull-Widerstand (Rpu1, Rpu2, Rpd1, Rpd2);
– Messen wenigstens eines elektrischen Lastmerkmals der Schnittstelle (214),
während die sequentiell angelegte wenigstens eine Pull-Spannung (VDD, VSS)
an den wenigstens einen Pull-Widerstand (Rpu1, Rpu2, Rpd1, Rpd2) angelegt wird;
– Vergleichen des wenigstens einen elektrischen Lastmerkmals mit wenigstens
einem vorbestimmten Wert; und
– Identifizieren einer Spezifikation der Schnittstelle (214) in
Übereinstimmung mit dem Vergleich.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
– das elektrische Lastmerkmal eine Lastspannung umfasst; und
– der vorbestimmte Wert ein Spannungswert etwa in der Mitte zwischen der
Pull-Spannung und Masse ist.Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
– das elektrische Lastmerkmal einen Laststrom umfasst; und
– der vorbestimmte Wert ein Stromwert ist, der einer Spannung entspricht,
die etwa in der Mitte zwischen der Pull-Spannung und Masse liegt und die durch die
Summe des Pull-Widerstands und einen Erwartungswert eines Pull-Widerstands für
eine Spezifikation der Schnittstelle geteilt ist.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die identifizierte Spezifikation einer Multi-Media-Card(MMC)-Spezifikation,
einer Universal-Serial-Bus(USB)-Spezifikation oder einer ISO-7816-Schnittstellenspezifikation
entspricht.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Pull-Widerstand einen Pull-up-Widerstand (Rpu1, Rpu2) umfasst,
wobei das Verfahren weiterhin ein Auswählen des Wertes für den Pull-up-Widerstand
(Rpu1, Rpu2) relativ zu einen Wert für einen Pull-down-Widerstand (Rpd) einer
potentiellen Schnittstellenspezifikation beinhaltet.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Pull-Widerstand einen Pull-down-Widerstand (Rpd1, Rpd2)
umfasst, wobei das Verfahren weiterhin ein Auswählen des Wertes für den
Pull-down-Widerstand (Rpd1, Rpd2) relativ zu einem Wert für einen Pull-up-Widerstand
(Rpu) einer potentiellen Schnittstellenspezifikation beinhaltet.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die angelegte Pull-Spannung entweder eine positive Versorgungsspannung
(VDD), eine negative Versorgungsspannung oder eine Massespannung (VSS) ist.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, weiterhin beinhaltend:
– Verbinden eines zweiten Pull-Widerstands (Rpu2) mit der Schnittstelle;
– Anlegen der wenigstens einen Pull-Spannung (VDD) an den zweiten Pull-Widerstand;
– Messen eines zweiten elektrischen Lastmerkmals der Schnittstelle, während
die zweite Pull-Spannung an den zweiten Pull-Widerstand angelegt wird;
– Vergleichen des zweiten elektrischen Lastmerkmals mit wenigstens einem
vorbestimmten Wert; und
– Identifizieren einer Spezifikation der Schnittstelle in Übereinstimmung
mit dem Vergleich.Verfahren nach Anspruch 8, weiterhin beinhaltend:
– Verbinden eines dritten Pull-Widerstands (Rpd1) mit der Schnittstelle;
– Anlegen wenigstens einer weiteren Pull-Spannung (VSS) an den dritten Pull-Widerstand;
– Messen eines dritten elektrischen Lastmerkmals der Schnittstelle, während
die wenigstens eine weitere Pull-Spannung an den dritten Pull-Widerstand angelegt
wird;
– Vergleichen des dritten elektrischen Lastmerkmals mit wenigstens einem
vorbestimmten Wert; und
– Identifizieren einer Spezifikation der Schnittstelle in Übereinstimmung
mit dem Vergleich.Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, weiterhin aufweisend
ein Auswählen einer Geräteschnittstelle (218) in Abhängigkeit
von der identifizierten Spezifikation zur Verbindung mit einem Host (212).Schnittstellenidentifizierungsvorrichtung mit einem Schnittstellenidentifizierer
(317), der wenigstens zwei Schalter (SW1~SW4) aufweist, die mit einer Schnittstelle
gekoppelt sind, wobei jeder der Schalter (SW1~SW4) in signaltechnischer Verbindung
mit einem zugehörigen Pull-Widerstand (Rpu1, Rpu2, Rpd1, Rpd2) ist, der mit
einer Pull-Spannung (VDD, VSS) gekoppelt ist.Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens
eine Pull-Widerstand eine Mehrzahl von Pull-Widerständen (Rpu1, Rpu2, Rpd1,
Rpd2) aufweist, die in Reihe und/oder parallel geschaltet sind.Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, weiterhin aufweisend:
– eine Steuereinheit (220) in signaltechnischer Verbindung mit dem
Hostschnittstellenidentifizierer; und
– wenigstens eine auswählbare Geräteschnittstelle (218)
in signaltechnischer Verbindung mit der Steuereinheit.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, weiterhin aufweisend:
– Messmittel (317) zum Messen wenigstens eines elektrischen Lastmerkmals
der Schnittstelle, während eine Pull-Spannung sequentiell an wenigstens einem
der Pull-Widerstände angelegt ist;
– Vergleichsmittel (220) zum Vergleichen des wenigstens einen elektrischen
Lastmerkmals mit einem vorbestimmten Wert; und
– Identifizierungsmittel (220) zum Identifizieren einer Spezifikation
der Schnittstelle in Übereinstimmung mit dem Vergleich.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14, weiterhin aufweisend
wenigstens einen dritten Schalter (SW3), der mit der Schnittstelle gekoppelt ist,
wobei der wenigstens eine dritte Schalter in signaltechnischer Verbindung mit einem
zugehörigen Pull-Widerstand (Rpd1) ist, der mit einer anderen Pull-Spannung
(VSS) gekoppelt ist.Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die eine
Pull-Spannung im Wesentlichen eine positive Versorgungsspannung (VDD) ist und dass
die andere Pull-Spannung im Wesentlichen eine negative Versorgungsspannung oder
Masse (VSS) ist.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, weiterhin aufweisend
wenigstens einen Sensor zum Messen eines elektrischen Lastmerkmals der Schnittstelle.Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens
eine Sensor einen Stromsensor zum Messen eines Laststroms durch die Schnittstelle
oder einen Spannungssensor zum Messen einer Lastspannung der Schnittstelle aufweist.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
dass
– die Pull-Widerstände jeweils Pull-up-Widerstände (Rpu1, Rpu2)
sind, von denen einer einen Widerstandswert aufweist, der größer als der
Wert eines Pull-down-Widerstands (Rpd) einer potentiellen Schnittstellenspezifikation
ist, und von denen der andere einen Widerstandswert aufweist, der kleiner ist als
der Wert des Pull-down-Widerstands (Rpd) einer potentiellen Schnittstellenspezifikation;
oder
– die Pull-Widerstände jeweils Pull-down-Widerstände (Rpd1, Rpd2)
sind, von denen einer einen Widerstandwert aufweist, der größer ist als
der Wert eines Pull-up-Widerstands (Rpu) einer potentiellen Schnittstellenspezifikation,
und von denen der andere einen Widerstandwert aufweist, der kleiner ist als der
Wert des Pull-up-Widerstands (Rpu) einer potentiellen Schnittstellenspezifikation.Multimediasystem, aufweisend:
– einen Host (212) mit wenigstens einer Schnittstelle (214);
– ein Gerät (216) in signaltechnischer Verbindung mit der wenigstens
einen Schnittstelle (214),
– einen Schnittstellenidentifizierer (217) zum Identifizieren einer
Spezifikation der wenigstens einen Schnittstelle (214), wobei der Schnittstellenidentifizierer
(217) wenigstens einen Sensor für ein elektrisches Merkmal in signaltechnischer
Verbindung mit der wenigstens einen Schnittstelle (214) sowie wenigstens
zwei Schalter (SW1~SW4) aufweist, die mit der wenigstens einen Schnittstelle (214)
gekoppelt sind, wobei jeder Schalter (SW1~SW4) in signaltechnischer Verbindung mit
einem zugehörigen Pull-Widerstand (Rpu1, Rpu2, Rpd1, Rpd2) ist, der mit einer
Pull-Spannung (VDD, VSS) gekoppelt ist; und
– eine auswählbare Geräteschnittstelle (218) in signaltechnischer
Verbindung mit dem Host (212) zum Kommunizieren mit dem Host (212)
nach Maßgabe des Sensors für das elektrische Merkmal.System nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer
der Pull-Widerstände eine Mehrzahl von Pull-Widerständen (Rpu1, Rpu2,
Rpd1, Rpd2) aufweist, die in Reihe und/oder parallel geschaltet sind.System nach Anspruch 20 oder 21, weiterhin aufweisend:
– eine Steuereinheit (220) in signaltechnischer Verbindung mit dem
Schnittstellenidentifizierer,
– wobei die auswählbare Geräteschnittstelle in signaltechnischer
Verbindung mit der Steuereinheit ist.System nach einem der Ansprüche 20 bis 22, weiterhin aufweisend
wenigstens einen dritten Schalter (SW3), der mit der Schnittstelle gekoppelt ist,
wobei der wenigstens eine dritte Schalter in signaltechnischer Verbindung mit einem
zugehörigen Pull-Widerstand (Rpd1) ist, der mit einer anderen Pull-Spannung
gekoppelt ist.System nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Pull-Spannung
im Wesentlichen eine positive Versorgungsspannung (VDD) und die andere Pull-Spannung
im Wesentlichen eine negative Versorgungsspannung oder Masse (VSS) ist.System nach einem der Ansprüche 20 bis 24, dadurch gekennzeichnet,
dass der wenigstens eine Sensor für das elektrische Merkmal einen Stromsensor
zum Messen eines Laststroms durch die Schnittstelle und/oder einen Spannungssensor
zum Messen einer Lastspannung der Schnittstelle aufweist.