Die Erfindung betrifft einen Luftansaugstutzen für einen Verbrennungsmotor
eines Kraftfahrzeuges. Derartige Luftansaugstutzen sind üblicherweise aus Kunststoff
ausgeführt. Integriert in einen solchen Luftansaugstutzen sind häufig
Mess- und Funktionselemente, wozu der Luftansaugstutzen jeweils für die Aufnahme
solcher Geräte und Elemente angepasste Formen und Ausnehmungen aufweist. Als
Messgerät kann beispielsweise in das Innere des Ansaugstutzen ein Heißfilm-Luftmassenmessgerät
ragen.
Aus der DE 1 675 983 A
ist ein gattungsgemäßer Luftansaugstutzen für einen Verbrennungsmotor
eines Kraftfahrzeuges bekannt, der mit einem Einsatz zur Verringerung eines Ansaugluftstromquerschnittes
versehen ist.
Aus der DE 195 01 411 A1
ist eine Ansaugvorrichtung für einen Verbrennungsmotor mit einer, mindestens
teilweise variablen Durchtrittsöffnung zur Anpassung des Ansaugverhaltens an
die Betriebszustände des Verbrennungsmotors bekannt. Hierbei wird der angesaugte
Luftstrom durch ein Innenrohr in jedem Betriebszustand und zusätzlich ein weiterer
Luftstrom durch eine in ihrer Größe variierbare Durchtrittsöffnung
im Bereich zwischen dem Innenrohr und einem Außenrohr geführt. Somit kann
der Ansaugluftstromquerschnitt variiert werden.
Aus der DE 43 02 659 C1
ist eine Ansaugluftführung für einen Verbrennungsmotor bekannt, welche
aus einem Luftführungskanal gebildet ist. Um den Luftführungskanal für
die Ansaugluft mit möglichst minimalem Aufwand unterschiedlichen Motorisierungsvarianten
anpassen zu können, ist in der Luftführung ein auf den Ansaugluftdurchsatz
der jeweiligen Motorisierungsvariante abgestimmter und als Diffusor ausgebildeter
Drosseleinsatz vorgesehen.
Für Motoren mit unterschiedlichen Luftansaugströmen sind
jeweils Saugrohre mit den Ansaugvolumenströmen angepasstem Strömungsquerschnitt
notwendig. Dies bedeutet, dass für entsprechend unterschiedliche Motoren jeweils
unterschiedliche Ansaugrohre hergestellt werden müssen. Bei der Herstellung
der Ansaugrohre aus Kunststoff sind demgemäss jeweils unterschiedliche Herstellungswerkzeuge
erforderlich.
Hier eine Rationalisierung zu erreichen, ist das Problem, mit dem
sich die Erfindung beschäftigt und das sie mit einer Ausbildung eines Luftansaugstutzens
nach dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 1 löst.
Hier eine Rationalisierung zu erreichen, ist das Problem, mit dem
sich die Erfindung beschäftigt und das sie mit einer Ausbildung eines Luftansaugstutzens
nach dem kennzeichnenden Merkmal des Anspruchs 1 löst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, einen Luftansaugstutzen
in einer Form herzustellen, in der er für einen in der Praxis vorkommenden
hohen Ansaugluftdurchsatz erforderlich ist. Um diesen Luftansaugstutzen in der gleichen
Grundform auch für Motoren einsetzen zu können, die einen geringeren Luftansaugdurchsatz
aufweisen, werden lediglich den Strömungsquerschnitt verkleinernde Einsätze
in den Luftansaugstutzen eingebracht, der an sich in seiner Grundform für einen
höheren Ansaugluftdurchsatz ausgelegt ist. Die Einsätze können dabei
in beliebiger Form an dem Grundform-Ansaugluftstutzen befestigt werden. Die Befestigung
kann beispielsweise durch Schweißen, Kleben oder durch Schnappverschlüsse
erfolgen.
Zweckmäßig kann es auch sein, einen Einsatz bereits bei
der Herstellung des Grundform-Ansaugstutzens vorzusehen und dabei lediglich über
Sollbruchstellen an den Grundkörper anzubinden. Gegebenenfalls kann der Einsatz
dann für diejenigen Anwendungsfälle herausgenommen werden, in denen der
Luftansaugstutzen für hohe Ansaugluftdurchsätze eingesetzt werden soll.
Ein nachstehend noch näher beschriebenes Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
In dieser zeigen
1 einen Längsschnitt durch einen Luftansaugstutzen,
2 eine Seitenansicht des Luftansaugstutzens nach
1.
In einem Grundform-Luftansaugstutzen 1, der für einen
relativ hohen Ansaugluftdurchsatz ausgelegt ist, ist ein den Strömungsquerschnitt
dieses Stutzens verkleinernder Einsatz 2 eingesetzt. Dieser Einsatz
2 ist beispielsweise eingeklebt.
Durch die Verwendung eines Einsatzes 2 ist es möglich,
einen für einen höheren Luftdurchsatz ausgelegten Ansaugluftstutzen ohne
Änderung seines Herstellungswerkzeuges für einen geringeren Ansaugluftdurchsatz
angepaßt einzusetzen. In der Zeichnung ist eine Stelle 3 angegeben,
an der eine Aufnahme für ein Heißfilm-Luftmassenmeßgerät vorgesehen
sein kann. Ein Ansaugluftstutzen mit einer solchen Aufnahme und ggf. noch anderen
integrierten Funktions- und Gehäuseteilen erfordert ein teures Herstellwerkzeug,
wodurch es in solchen Fällen wirtschaftlich besonders interessant wird, einen
gleichen Grundform-Ansaugluftstutzen durch einfache Einsatzteile
für verschiedene Anwendungsfälle verfügbar zu haben.