Die Erfindung betrifft ein Mechanik für das Anheben einer Sitzgelegenheit
(z.B. Bürostuhl, Rollstuhl, Sessel, etc.) zur Unterstützung einer aufstehenden
bzw. sich hinsetzenden Person. Die Aufstehhilfe ist für Menschen entwickelt,
die beim Aufstehen auf Hilfe angewiesen sind oder solche, denen das Aufstehen oder
Hinsetzen schwer fällt. Die Aufstehhilfe lässt sich für beliebige
Arten von Sitzgelegenheiten anpassen.
Das Ziel der vorgeschlagenen Erfindung ist die sicher und bequem das
Aufstehen aus dem Sitzen und das Hinsetzen der Menschen, die beim Aufstehen auf
Hilfe angewiesen sind oder solche, denen das Aufstehen oder Hinsetzen schwer fällt.
Dieses Problem wird durch die Patentsprüche aufgeführten
Merkmale gelöst.
Die Mechanik besteht aus einem festsitzenden Unterrahmen, dem beweglichen
Oberrahmen, dem Stützrahmen, die mittels Stütztreben miteinander verbunden
sind und dem Elektrozylinder, mit dem Oberrahmen verbunden ist, wobei in der Mitte
des Unterrahmens sich das Lagerrohr für die Montage des Fußes des Sitzes
befindet und an der Vorderseite des Oberrahmens zwei Stützelemente für
Stützung der Knickleiste vorhanden sind.
In dem hier beschriebenen Beispiel ist es ein Bürostuhl.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen.
1: Allgemeine Ansicht des Bürostuhles in der Ausgangsposition
2: Allgemeine Ansicht des Bürostuhles in der Aufstiegsposition
des Sitzes
3: Allgemeine Ansicht des Bürostuhles mit Drehteller
in der Ausgangsposition
4: Allgemeine Ansicht der Mechanik in der Ausgangsposition
5: Allgemeine Ansicht der Mechanik in der Aufstiegsposition
des Sitzes
6: Ansicht der Sitzplatte mit Knieleiste
7: Ansicht der Sitzplatte, der Rückenlehne und
der Kopfstütze
Die Mechanik besteht aus einem festsitzenden Unterrahmen (1),
dem beweglichen Oberrahmen (2), Stützrahmen (3), die mittels
Stütztreben (4), (5), (6) miteinander sind, und
dem Elektrozylinder (7), der mit dem Oberrahmen (2) verbunden
ist, wobei in der Mitte des Unterrahmens (1) sich das Lagerrohr (8)
für die Montage des Fußes des Sitzes befindet und an der Vorderseite des
Oberrahmens (2) zwei Stützelemente (9) für Stützung
der Knickleiste (10) vorhanden sind. Beim aufstehen die Knickleiste (10)
knickt diese nach unten ab, um somit Freiraum für die Knierrücken zu schaffen.
Im Stützrahmen (3) ist eine bewegliche Verbindungsstange
(11) zu der Kopfstütze (12) integriert, die den Bewegungsablauf
der Kopfstütze (12) kontrolliert. Bewegt sich die Konstruktion nach
oben so wandert die Verbindungsstange (11) nach unten und ermöglicht
der gefedert gelagerten Kopfstütze (12) das leichte Abklappen nach
hinten. Sobald die Sitzplatte wider auf dem Rahmen aufliegt, trifft Verbindungsstange
(11) auf das Stützblech am Stützrahmen (3) und richtet
die Kopfstütze (12) wieder auf.
Der Oberrahmen (2) wird über eine der Stützstreben
(4), (5), (6) von dem Elektrozylinder (7) nach
oben und nach vorne gedrückt, bis er die Position ca. 45° erreicht. Die
Verbindungsstange (11) zu der Kopfstütze (12) lässt
diese beim Hochfahren leicht nach hinten klappen. Durch geschickte Anordnung und
verschiedene längen der Stütztreben (4), (5), (6)
ist eine optimale Positionierung der Sitzfläche, der Rückenlehne (13)
und der Kopfstütze (12), gewährleistet.
Benötigt man Unterstützung beim Aufstehen oder Hinsetzen,
so braucht man nur einen Knopf zu betätigen und schon setz sich der Mechanik
in Bewegung. Die aufstehende Person wird durch mechanisch angetriebene Einheiten
am Gesäß und Rücken gestützt.
Der Stuhl ist mit einer bzw. zwei Vorschubeinheiten bestückt.
Diese werden durch Programmierbare Elektronik und mehrere Sensoren gesteuert.
Mehrere Sensoren ermöglichen eine ideale Anpassung des programmierbaren
Ablaufs der Bewegungen.
Der Stuhl kann an einem Fußkreuz (14) oder auf einem
Drehteller (15) montiert werden.
Beim betätigen einer Taste zum Aufstehen neigt sich die Sitzplatte
nach vorne, bis ca. 45°. Die Rückenlehne (13) fährt mit
aus, neigt sich jedoch dabei nur um ca. 20° nach vorne. Beide Winkel sind in
einem Bestimmten Bereich frei einstellbar. Gleichzeitig, um eine aufrechte Kopfhaltung
zu ermöglichen, neigt sich die Kopfstütze (12) leicht nach hinten.
Entfern sich die aufgestandene Person auf eine bestimmte Entfernung
so fahren die Komponenten, nach einer bestimmten Zeit, automatisch in die Ausgangsposition
zurück. Nähert sich eine Person dem Stuhl auf einen bestimmten Abstand,
so fährt die Mechanik die Komponenten automatisch in die Position für
gestütztes Hinsetzen aus.
Alle Prozesse lassen sich auch manuell steuern.