Die vorliegende Erfindung betrifft eine beleuchtete Anzeige.
Aus dem Stand der Technik ist ein beleuchtete Digitalanzeige bekannt,
die eine digitale Anzeigetafel und eine Beleuchtung aufweist, die mittels eines
Rahmens, der diese Bauteile klammerartig umgibt, zu einem Modul zusammengefasst
sind. Die Steuerung für die Anzeigetafel und die Elektrik für die Beleuchtung
sind auf einer einzelnen separaten Steuerplatine ausgebildet. Das vorstehend gebildete
Modul ist über an dem Rahmen ausgebildete Befestigungselemente, bspw. Blechlaschen,
mechanisch mit der Steuerplatine verbunden. Die elektrische Verbindung zwischen
der Steuerplatine und dem Modul erfolgt über jeweilige an den Seitenflächen
der Anzeigetafel und der Beleuchtung ausgebildete elektrische Verbindungen, die
sich innerhalb des Rahmens erstrecken und an entsprechenden Kontaktelementen der
zugehörigen Steuerung auf der Steuerplatine kontaktiert sind. Des Weiteren
gewährleisten weitere zusätzliche Kontaktelemente die Verbindung zu einem
Motherboard (Hauptplatine).
Ein Nachteil der vorstehenden Konstruktion ist, dass der die Anzeigetafel
und die Beleuchtung umgebende Rahmen eine zur Verfügung stehende Anzeigefläche
einschränkt. Darüber hinaus ist die Montage der vorstehenden Anzeige aufgrund
des komplizierten Aufbaus sehr aufwändig.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine beleuchtete Anzeige
vorzusehen, die sowohl einen einfachen, montagefreundlichen Aufbau hat, als auch
einen möglichst großen Anzeigebereich sicherstellt.
Diese Aufgabe wird durch eine Anzeige mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß der Erfindung ist eine beleuchtete Anzeige (nachfolgend
nur als „Anzeige" bezeichnet) vorgesehen, die aus einer digitalen Anzeigetafel
und einer Beleuchtungseinheit sowie einer Steuerung für die Anzeigetafel und
einer Elektrik für die Beleuchtungseinheit besteht.
Bevorzugt sind die Anzeigetafel und die Beleuchtungseinheit als separate,
zusammensteckbare Bauteile ausgebildet. D.h. bis zur Endmontage der Anzeige, d.h.
dem Zusammenstecken, liegen die Anzeigetafel und die Beleuchtungseinheit als separate
Bauteile bzw. Module vor. Dies verringert einerseits die Herstellkosten für
die Anzeige, da beide Bauteile getrennt gefertigt werden können, andererseits
erhöht sich die Kombinationsvielfalt der Anzeige, d.h. es ist leicht möglich,
unterschiedliche Arten von Anzeigetafeln und Beleuchtungseinheiten miteinander zu
kombinieren, wie beispielsweise verschiedenfarbige Beleuchtungseinheiten.
Bevorzugt erfolgt sowohl der mechanische als auch der elektrische
Kontaktschluss zwischen der Anzeigtafel und der Beleuchtungseinheit über elektrische
Kontaktelemente der Anzeigetafel und der Beleuchtungseinheit. Bevorzugt sind die
Kontaktelemente der Anzeigetafel mit dieser fest verbundene Kontaktstifte, und die
Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit sind bevorzugt mit dieser fest verbundene
Kontakt- bzw. Lötaugen, in welche die Kontaktstifte eingreifen können.
Bevorzugt erfolgt der elektrische und der mechanische Kontaktschluss zwischen der
Anzeigetafel und der Beleuchtungseinheit dadurch, dass die Kontaktstifte in die
Kontaktaugen eingeschoben und ggf. verlötet werden. Demgemäß wird
eine elektrische und mechanische Verbindung zwischen Anzeigetafel und Beleuchtungseinheit
in einfacher Weise über deren Kontaktelemente realisiert und ein Rahmen bzw.
eine getrennte Ausbildung von mechanischen und elektrischen Verbindungselementen
ist nicht erfordert.
Bevorzugt ist die Steuerung für die Anzeigetafel integraler Bestandteil
der Anzeigetafel und die elektrischen Bauteile für die Beleuchtungseinheit
integraler Bestandteil der Beleuchtungseinheit. Dabei ist die Steuerung für
die Anzeigetafel über die Kontaktelemente der Anzeigetafel und die elektrischen
Bauteile für die Beleuchtungseinheit über die Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit
kontaktierbar.
Gemäß der Erfindung kann im zusammengesteckten Zustand der
Anzeige, im Speziellen wenn die Anzeigetafel und die Beleuchtungseinheit über
deren Kontaktelemente mechanisch und elektrisch miteinander verbunden sind, sowohl
die Steuerung für die Anzeigetafel als auch die Steuerung für die Beleuchtungseinheit
über die Kontaktelemente der Anzeigetafel kontaktiert werden.
Um eine separate Kontaktierung der Steuerung für die Anzeigetafel
und der elektrischen Bauteile für die Beleuchtungseinheit über die Kontaktelemente
der Anzeigetafel zu realisieren, sind die Kontaktelemente, bevorzugt Kontaktstifte,
der Anzeigetafel und die Kontaktelemente, bevorzugt Kontaktaugen, der Beleuchtungseinheit
jeweils funktional unterteilt. Im Speziellen weist die Anzeigetafel Kontaktelemente,
die funktional der Anzeigetafel zugeordnet sind, d.h. die mit der Steuerung für
die Anzeigetafel in Verbindung stehen, und so genannte „blinde Kontaktelemente"
auf, die bezüglich der Anzeigetafel keine Funktion haben, d.h. nicht mit der
Steuerung für die Anzeigetafel verbunden sind. In gleicher Weise weist die
Beleuchtungseinheit Kontaktelemente, die funktional der Beleuchtungseinheit zugeordnet
sind, d.h. die mit dem/den elektrischen Bauteilen für die
Beleuchtungseinheit in Verbindung stehen, sowie „blinde Kontaktelemente"
auf, die bezüglich der Beleuchtungseinheit keine Funktion haben, d.h. die nicht
mit den elektrischen Bauteilen für die Beleuchtungseinheit in Verbindung stehen.
Im zusammengebauten Zustand der Anzeige korrespondieren die Kontaktelemente der
Anzeigetafel zu den Kontaktelementen der Beleuchtungseineinheit derart, dass funktional
der Anzeigetafel zugeordnete Kontaktelemente an der Anzeigetafel mit „blinden
Kontaktelementen" der Beleuchtungseinheit in Kontakt sind, und funktional der Beleuchtungseinheit
zugeordnete Kontaktelemente an der Beleuchtungseinheit mit „blinden Kontaktelementen"
der Anzeigetafel in Kontakt sind.
Gemäß dem vorstehenden Aufbau ist es möglich, über
die an der Anzeigetafel ausgebildeten Kontaktelemente, sowohl die Anzeigetafel (und
zwar über Kontaktelemente der Anzeigetafel, die funktional der Anzeigetafel
zugeteilt sind und mit „blinden Kontaktelementen" der Beleuchtungseinheit
in Kontakt stehen) als auch die Beleuchtungseinheit (und zwar über „blinde
Kontaktelemente" der Anzeigetafel und mit diesen in Kontakt stehende Kontaktelemente
der Beleuchtungseinheit, die funktional der Beleuchtungseinheit zugeordnet sind)
getrennt zu kontaktieren. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass es nicht
erfordert ist, dass jedes Kontaktelementpaar, bestehend aus einem Kontaktelement
der Anzeigetafel und der Beleuchtungseineinheit, jeweils ein funktional der Anzeigetafel
oder der Beleuchtungseinheit zugeordnetes Kontaktelement und ein „blindes
Kontaktelement" hat. Es kann z.B. ein oder mehrere Kontaktelementpaare geben, die
jeweils aus einem „blinden Kontaktelement" der Anzeigetafel und einem „blinden
Kontaktelement" der Beleuchtungseinheit bestehen oder es kann durchaus auch möglich
sein, dass ein Kontaktelementpaar aus Kontakten gebildet wird, welche sowohl für
die Anzeigetafel wie auch für die Beleuchtungseinheit eine elektrische Funktion
haben (beispielsweise die Ein-/Ausschaltfunktion).
Gemäß dem vorstehend beschriebenen Aufbau kann die Anzeige
direkt über die Kontaktelemente der Anzeigetafel mit einer Platine bzw. einem
Motherboard verbunden und angesteuert werden. Falls die Kontaktelemente der Anzeigetafel
als Kontaktstifte und die Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit als Kontaktaugen
ausgebildet sind, sind die Kontaktstifte ausschließlich an der Anzeigetafel
ausgebildet. Somit verringert sich ein Platzbedarf der Anzeige. Darüber hinaus
vereinfacht sich eine Herstellung bzw. die Montage der Anzeige.
Bevorzugt entspricht die Zahl der Kontaktelemente der Anzeigetafel
der Zahl der Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit, jedoch können auch jeweils
unterschiedlich viele Kontaktelemente ausgebildet sein.
Die Anzeigetafel wird bevorzugt von einem Glassubstrat, vorteilhafterweise
einer Glasplatte, gebildet, auf der Kontakte ausgebildet sind. Diese Kontakte können
bspw. durch Aufdampfen, Bedrucken oder Beschichten auf dem Glassubstrat ausgebildet
sein. Bevorzugt sind die Kontaktelemente der Anzeigetafel Kontaktstifte, die an
der Glasplatte angeklippt sind. Des Weiteren sind die angeklippten Kontaktstifte
an dem Glassubstrat fixiert, vorteilhafterweise mit einem Harz, das die Kontaktstifte
gleichzeitig zueinander isoliert.
Die Anzeigetafel hat ein Anzeigebauteil zur bspw. Farb-, Zeichen-
und/oder Bilddarstellung. Dieses Anzeigebauteil ist bevorzugt ein LC-Chip, kann
aber beliebig anders ausgeführt sein, bspw. als Leuchtdiode, organische Leuchtdiode,
Fluoreszensanzeige (VFD). Bevorzugt ist das Anzeigebauteil auf das Glassubstrat
aufgesetzt und mit dessen Kontakten elektrisch verbunden. Bevorzugt ist das Anzeigebauteil
mit dem Glassubstrat fest verbunden, bspw. durch Aufkleben.
Die Steuerung für die Anzeigetafel, d.h. die Steuerung zum Betreiben
des Anzeigebauteils, ist bevorzugt entlang einer Längsseite des Anzeigebauteils
angeordnet. Des Weiteren ist die Steuerung für die Anzeigetafel, bspw. ein
Chip, bevorzugt direkt auf das Glassubstrat aufgeklebt.
Bevorzugt besteht die Beleuchtungseinheit aus einem Lichtleitelement
und einem Leuchtkörper, der Licht in das Lichtleitelement ausstrahlt, das eine
Anzeigefläche der Anzeigetafel beleuchtet. Bevorzugt ist im zusammengebauten
Zustand der Anzeige der Leuchtkörper bezüglich der Anzeigefläche
der Anzeigetafel in einem Bereich hinter der Steuerung für die Anzeigetafel
angeordnet, um einen vorhanden Platz optimal zu nutzen. Bevorzugt ist im zusammengebauten
Zustand der Anzeige das Lichtleitelement bezüglich der Anzeigefläche der
Anzeigetafel hinter der Anzeigefläche platziert. Vorteilhafterweise nimmt das
Lichtelement im Wesentlichen die gleiche Fläche wie die Anzeigefläche
ein, so dass die gesamte Anzeigefläche von der Rückseite her gleichmäßig
über das Lichtleitelement beleuchtet werden kann.
Bevorzugt ist der Leuchtkörper entlang einer Längsseite
des Lichtleitelements angeordnet. Vorteilhafterweise besteht der Leuchtkörper
aus mindestens einer LED.
Bevorzugt umfasst die Beleuchtungseinheit des Weiteren eine Leiterplatine,
die integriert die elektrischen Bauteile für die Beleuchtungseinheit aufweist.
Dabei sind der Leuchtkörper und das Lichtleitelement auf der Leiterplatine
angeordnet. Vorteilhafterweise sind die Kontaktelemente der Beleuchtungseinheit
an der Leiterplatine ausgebildet, welche sich vorzugsweise an einer Längsseite
der Beleuchtungseinheit erstreckt. Sie können jedoch auch an einer Querseite
angeordnet sein. Bevorzugt sind diese als in der Leiterplatine ausbildete Kontaktaugen
bzw. Lötaugen realisiert.
Bevorzugt sind die der Anzeigetafel zugewandten Außenkanten der
Beleuchtungseinheit, und zwar bevorzugt die Außenkanten entlang den Längsseiten
der Beleuchtungseinheit, angefast oder abgerundet. Dadurch wird verhindert, dass
Klemmabschnitte der Kontaktstifte der Anzeigetafel bzw. Überschuss eines Befestigungsmaterials,
mit dem die Kontaktelemente der Anzeigetafel fixiert sind, mit der Beleuchtungseinheit
in Kontakt kommen und so eine passgenaue Montage der Anzeige verhindern.
Bevorzugt ist die Anzeigetafel über einen doppelseitigen Selbstklebestreifen
bzw. Selbstklebefilm mit der Beleuchtungseinheit verbunden, der vor dem Zusammenstecken
der Anzeige entweder an der Anzeigetafel oder der Beleuchtungseinheit vorgesehen
ist. Bevorzugt ist dieser Selbstklebestreifen dabei randseitig umlaufend zwischen
der Anzeigefläche der Anzeigetafel und dem Lichtleitelement vorgesehen. Er
kann sich aber auch flächig über die gesamte Rückseite der Anzeigetafel
erstrecken.
Durch den Klebstreifen werden nicht nur die Anzeigetafel und die Beleuchtungseinheit
in dem zusammengesteckten Zustand sicher zusammengehalten, sondern der Selbstklebestreifen
erfüllt auch eine Staubschutzfunktion, d.h. er verhindert, dass Staubpartikel
in den sensiblen Bereich zwischen dem Lichtleitelement und der Anzeigefläche
eintreten können. Vorteilhafterweise ist der Selbstklebestreifen lichtdurchlässig.
Bevorzugt ist der Selbstklebestreifen neutral bzw. weiß, alternativ kann er
aber auch farbig bzw. getönt ausgebildet sein.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform
mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erklärt.
1 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer
Anzeigetafel und einer Beleuchtungseinheit einer beleuchteten Anzeige gemäß
der Erfindung;
2 ist eine Seitenansicht der Anzeigetafel;
3 ist eine Draufsicht der Anzeigetafel;
4 ist eine Seitenansicht der Beleuchtungseinheit; und
5 ist eine Draufsicht der Beleuchtungseinheit.
Wie in 1 gezeigt ist, besteht die beleuchtete
Anzeige (nachstehend nur als „Anzeige" bezeichnet) gemäß der vorliegenden
Erfindung aus einer Anzeigetafel 1 und einer Beleuchtungseinheit
7, die als separate, zusammensteckbare Bauteile bzw. Module ausgebildet
sind. 1 zeigt die Anzeige in einem nicht zusammengesteckten
Zustand.
Zuerst wird die Anzeigetafel 1 mit Bezug auf 2
und 3 erklärt. Wie in diesen Figuren gezeigt ist,
weist die Anzeigetafel 1 eine rechteckige Glasplatte 3 auf, auf
deren Oberfläche Kontakte, bspw. durch Aufdampfen, ausgebildet sind. Ein vorzugsweise
rechteckiges Anzeigebauteil 2, in dieser Ausführungsform ein LC-Chip,
mit einer Anzeigefläche 6 zur Zeichen- und/oder Bilddarstellung ist
auf die Glasplatte 3 aufgeklebt und mit deren Kontakten elektrisch verbunden.
An den Breitenseiten der Anzeige schließen die Seitenkanten des Anzeigebauteils
2 und der Glasplatte 3 bündig ab.
Wie in 3 gezeigt ist, ist eine Steuerung
bzw. Steuerelektronik 5 für eine Steuerung der Anzeigetafel bzw. des
Anzeigebauteils 2 oberhalb und entlang der Längsseite des Anzeigebauteils
2 angeordnet. Die Steuerung 5 ist direkt, beispielsweise durch
Aufkleben, auf die Oberfläche der Glassplatte 3 aufgebracht und ist
über die auf der Glassplatte 3 ausgebildeten Kontakte mit dem Anzeigebauteil
2 elektrisch verbunden.
Des Weiteren ist eine Vielzahl von Kontaktstiften 4 (abschnittsweise)
entlang den Längsseiten (aber auch Querseite möglich) des Glasplatte
3 an diese angeklippt, wie in 2 und
3 gezeigt ist. In der vorliegenden Ausführungsform
sind die Kontaktstifte 4 mittels eines Kunstharzes an der Glasplatte
3 zusätzlich fixiert, wobei sie durch das Kunstharz gleichzeitig voneinander
isoliert sind. In dieser Ausführungsform haben die Kontaktstifte
4 einen Abstand von 1/10 Zoll bzw. 2,54 mm. Ein Teil der Kontaktstifte
4 gehört funktional zur Anzeigetafel 1, d.h. diese Kontaktstifte
4 sind mit der Steuerung 5 für die Anzeigetafel elektrisch
verbunden, während der andere Teil der Kontaktstifte 4 sog. „blinde
Kontaktstifte" sind, die nicht mit der Steuerung 5 verbunden sind, sondern
lediglich mechanische Verbindungsfunktionen bezüglich der Anzeigetafel
1 übernehmen, wie dies später noch beschrieben wird.
An der Rückseite der Glasplatte 3, d.h. an der dem Anzeigebauteil
2 abgewandten Seite des Glasplatte 3, ist ein doppelseitiger vorzugsweise
lichtdurchlässiger Selbstklebestreifen 13 vorgesehen, der in zusammengebautem
Zustand der Anzeige die Anzeigetafel 1 mit der Beleuchtungseinheit
7 verbindet bzw. diese zusammenhält. Alternativ kann der Selbstklebestreifen
13 auch an der Beleuchtungseinheit 7 vorgesehen sein. Der oder
die Selbstklebestreifen 13 kann derart ausgebildet sein, dass er sich
über die Rückseite der Anzeigetafel flächig erstreckt und so das
einfallende Licht diffus macht, um eine gleichmäßige Ausleuchtung der
Anzeigefläche 6 zu ermöglichen. Alternativ kann der Selbstklebestreifen
13 jedoch nur entlang des Umfangs der Anzeigefläche 6 quasi
rahmenförmig verlaufen, um eine Art Haft-Dichtband zu bilden.
Nun wird die Beleuchtungseinheit 7 mit Bezug auf
4 und 5 erklärt.
Wie in diesen Figuren dargestellt ist, besteht die Beleuchtungseinheit
7 im Wesentlichen aus einem Leuchtkörper in Form einer Anzahl von
LEDs 10, einem Lichtleitelement 9 und einer Leiterplatine
8. Die LEDs bilden mit dem Lichtleitelement 9 einen Körper
aus, und strahlen Licht in das Lichtleitelement 9 aus. Der aus LEDs und
Lichtleitelement 9 gebildete Körper ist auf der Leiterplatine
8 angeordnet, auf welcher die elektrischen Bauteile für die Beleuchtungseinheit
7 integriert sind.
Das Lichtleitelement 9 ist auf der Leiterplatine
8 derart ausgebildet, dass es bzw. dessen wirksamer Lichtabstrahlbereich
11 im zusammengebauten Zustand der Anzeige einen Bereich hinter der Anzeigfläche
6 einnimmt, so dass die gesamte Rückseite der Anzeigefläche
6 durch das Lichtleitelement 9 bzw. den Lichtabstrahlbereich
11 abgedeckt ist. Auf diese Weise kann der Hintergrund der Anzeigefläche
6 gleichmäßig beleuchtet werden.
Wie in 5 gezeigt ist, sind die LEDs
10 oberhalb und entlang der Längsseite des Lichtleitelements
9 angeordnet. Der Bereich, in dem die LEDs 10 angeordnet sind,
befindet sich im zusammengebauten Zustand der Anzeige bezüglich der Anzeigefläche
6 hinter einem Bereich, in dem die Steuerung 5 für das Anzeigebauteil
2 ausgebildet ist.
Darüber hinaus sind, wie in 4 gezeigt
ist, die im zusammengebauten Zustand der Anzeige zu der Anzeigetafel 1
zugewandten Kanten 14 des durch die LEDs und das Lichtleitelement ausgebildeten
Körpers angefast bzw. abgerundet. Auf diese Weise wird verhindert, dass Befestigungsabschnitte
der Kontaktstifte 4 bzw. ein Überschuss des Harzmaterials, mit welchem
die Kontaktstifte 4 an der Glasplatte 3 fixiert sind, mit der
Beleuchtungseinheit 7 insbesondere dem Lichtleitelement 9 in Kontakt
kommen. Daher kann eine passgenaue Montage der Anzeige sichergestellt werden.
Wie in 5 gezeigt ist, sind Kontaktaugen
bzw. Lötaugen 12 integral in der Leiterplatine 8 vorzugsweise
entlang deren Längsseiten (aber auch Querseite wäre möglich) ausgebildet.
Die Positionen und die Zahl der Kontaktaugen 12 korrespondieren zu den
Positionen und der Zahl der Kontaktstifte 4. Ein Teil der Kontaktaugen
12 ist funktional der Beleuchtungseinheit 7 zugeordnet, d.h. diese
Kontaktaugen 12 sind mit den auf der Leiterplatine 8 ausgebildeten
elektrischen Bauteilen bzw. ihren Kontakten elektrisch verbunden, während der
andere Teil der Kontaktaugen 12 sog. „blinde Kontaktaugen" sind,
die nicht mit den auf der Leiterplatine 8 ausgebildeten elektrischen Bauteilen
verbunden sind.
In dieser Ausführungsform korrespondieren die Kontaktstifte
4 und die Kontaktaugen 12 derart miteinander, dass im zusammengebauten
Zustand der Anzeige jeder Kontaktstift, der eine Funktion bezüglich der Anzeigetafel
1 hat, mit einem „blinden Kontaktauge" 12 verbunden ist,
und jedes Kontaktauge 12, das eine Funktion bezüglich der Beleuchtungseinheit
7 hat, mit einem „blinden Kontaktstift" 4 verbunden ist.
Nachfolgend wird die Montage sowie die Funktionsweise der Anzeige
erklärt.
Die Montage der Anzeige erfolgt durch Zusammenstecken der Anzeigetafel
1 und der Beleuchtungseinheit 7, indem ausgehend von der Position,
die in 1 gezeigt ist, die Kontaktstifte 4
der Anzeigetafel 1 in die zu den Kontaktstifte 4 korrespondierenden
Kontaktaugen 12 der Beleuchtungseinheit 7 eingeschoben und ggf.
verlötet werden. Dadurch wird sowohl ein mechanischer Kraftschluss als auch
ein elektrischer Kontaktschluss zwischen der Anzeigetafel 1 und der Beleuchtungseinheit
7 geschaffen. In dem zusammengesteckten Zustand sind die Anzeigetafel
1 und die Beleuchtungseinheit 7 über den Selbstklebestreifen
13 aneinander angeklebt. Der Selbstklebestreifen 13, der dann
den Bereich zwischen der Anzeigefläche 6 und dem Lichtleitelement
9 einnimmt bzw. einrahmt, verhindert ein Eindringen von Staubpartikeln
in diesen Bereich.
Die Kontaktstifte 4 und die Kontaktaugen 12 werden
in dem zusammengesteckten Zustand der Anzeige verlötet, und die Anzeige wird
beispielsweise an einem Motherboard (nicht gezeigt) montiert. Dazu werden die Kontaktstifte
4 mit entsprechenden Kontakten des Motherboards verbunden. Der relative
Abstand der Anzeige zum Motherboard kann durch Bestimmen der Anlötposition
bzw. der Verbindungsposition der Kontaktstifte 4 mit den Kontakten des
Motherboards bestimmt werden. Aus diesem Grund weisen die Kontaktstifte
4 deshalb vorteilhafterweise eine gewisse Überlänge auf. Das
Motherboard ist ausschließlich über die Kontaktstifte 4 sowohl
mit der Anzeigetafel 1 als auch mit Beleuchtungseinheit 7 bzw.
mit der Steuerung 5 und der Leiterplatine 8 in Kontakt. Im Speziellen
ist das Motherboard mit der Anzeigetafel 1 über die funktional der
Anzeigetafel 1 zugeordneten Kontaktstifte 4 in Kontakt, die mit
jeweiligen „blinden Kontaktaugen" 12 verbunden sind, und mit der
Beleuchtungseinheit 7 über „blinde Kontaktstifte"
4 und jeweils mit diesen „blinden Kontaktstiften" 4 in
Kontakt stehende Kontaktaugen 12, die funktional der Beleuchtungseinheit
7 zugeordnet sind. Auf diese Weise kann das Motherboard
einen Betrieb der Anzeige nur über die an der Anzeigetafel 1 ausgebildeten
Kontaktstifte 4 realisieren. In einem Betrieb senden die LEDs entprechend
einer Strombeaufschlagung über die Leiterplatine 8 Licht vertikal
nach unten (Ansicht von 5) in das Lichtleitelement
9 aus, von dem das Licht dann über den Lichtausstrahlbereich
11 abgestrahlt wird. Das abgestrahlte Licht passiert den lichtdurchlässigen
Selbstklebestreifen 13 und beleuchtet die Anzeigefläche
6 von der Rückseite. Die Anzeigetafel 1 bzw. das Anzeigebauteil
2 wird über die Steuerung 5 gesteuert, um entsprechende Zeichen
und/oder Bilder darzustellen.